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	<title>dark rock Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Thu, 29 Jun 2023 07:55:48 +0000</lastBuildDate>
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	<title>dark rock Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<item>
		<title>SCHATTENMANN feiern den &#8222;Tag der Toten&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sven F.]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jun 2023 10:34:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gothic]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
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		<category><![CDATA[Dia de Muertos]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>SCHATTENMANN sind zurück und haben ein neues Album dabei. Lest hier ob der Tag der Toten gefeiert wird, oder die Feier tot ist.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/schattenmann-dia-de-muertos/">SCHATTENMANN feiern den &#8222;Tag der Toten&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">SCHATTENMANN &#8211; &#8222;Dia de Muertos&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 30.06.2023<br />
<strong>Länge:&nbsp;</strong> ca. 35 min.&nbsp;<br />
<strong>Label:</strong> <a href="https://www.afm-records.de/en/">AFM</a><br />
<strong>Genre:</strong> NDH / Dark Rock</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>SCHATTENMANN im Faktencheck</h3>
<p>Gegründet wurde die Band<strong> 2016</strong> und hat seitdem nur den Drummer gewechselt. Insgesamt besteht <strong>SCHATTENMANN</strong> aus vier Nürnberger Jungs: Gitarrist <strong>Jan Shook</strong>, Bassist <strong>Luke Shook</strong> und Schlagzeuger <strong>Nils Kinzig</strong> sowie Sänger <strong>Frank Herzig</strong>. Diese Woche erscheint das vierte Album der vier&nbsp;und es heißt &#8222;Dia de Muertos&#8220;. Ich finde die Reihenfolge der Albumtitel recht passend. Als würde man uns eine Story erzählen. Erst wurde das &#8222;Licht an&#8220; gemacht, dann kam die &#8222;Epidemie&#8220;, der dann das &#8222;Chaos&#8220; folgte und nun feiern <strong>SCHATTENMANN</strong> halt den &#8222;Dia de Muertos&#8220;. Bin schon gespannt, was als nächstes folgt. Das Album hat 10 Tracks und ein Spielzeit von <strong>35 Minuten</strong>, was ich als etwas kurz empfinde. Aber alle Videos zum Album sind wirklich gut gemacht. Aktuell sind sie noch als Support für <strong>EISBRECHER</strong> auf Tour und erst nächstes Jahr Februar/März als <strong>Mainact</strong> auf der &#8222;Dia de Muertos&#8220;-Tour.</p>
<h3>Mit Trompeten und Fanfaren</h3>
<p>Der Titeltrack ist gleichzeitig Album Opener und legt direkt los. Auffällig sind hier die Trompeten, die den Track eröffnen. Genauso wie der Gitarrenklang der Akustikgitarre. Beides erinnert passend zum Titel ein wenig an <strong>Mexiko</strong>. Bei einem Gespräch nach dem Hamburg Konzert mit <strong>Frank</strong> eröffnete sich allerdings eine zweite Ebene. Denn für ihn selbst klingen gerade die Trompeten auch fürs Einläuten des Untergangs. Endzeitstimmung im Partygewand. Unterstützt durch das immer wieder auftauchende Echolotgeräusch, was ja auch die Message des Tracks ist. Und ein kleiner <strong>Breakdown</strong> ist auch vorhanden. Da ich den Track schon live gehört habe, kann ich nicht anders als zu sagen, was für ein Kracher die Nummer nicht nur auf CD ist.</p>
<p><iframe title="SCHATTENMANN - Día de Muertos (2023) // Official Music Video // AFM Records" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/hsfu_HycOmM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Danach geht es ohne Umschweife mit der Sozialkritik los. <em>&#8222;Jeder ist schlecht&#8220;</em>, stellt die These auf, dass jeder Mensch schlecht ist, wenn er die Gelegenheit dazu sieht ohne verurteilt zu werden. In der Hälfte des Songs ist ein Part drin, der ein wenig an die Sirenen von <strong>Ecto-1</strong> klingt. Auch diese Nummer ist ein richtiger Kracher.</p>
<p><em>&#8222;Hände Hoch&#8220;</em> geizt ebenfalls nicht mit <strong>Gesellschaftskritik</strong>. Hier wird die ewige Hysterie kritisiert, die den Dingen durch eine gebotene Bühne mehr Reichweite verleihen, als man eigentlich wollte. Einfach nicht über jeden Stock springen, der einem hingehalten wird. Die Nummer geht mit ihren <strong>DübDübDüb</strong> Einsätzen ein wenig in die <strong>ELECTRIC CALLBOY</strong> Richtung. Weiterhin wird hier richtig Gas gegeben. Und auch dies ist ein richtiger Livereißer! Während des Refrains hat es sich in kürzester Zeit eingebürgert, dass man bei den Worten <em>&#8222;Hände Hoch&#8220;</em> selbiges tut.</p>
<p><em>&#8222;Menschenhasser&#8220;</em> erinnert mich stark an <strong>EISBRECHERs</strong>&nbsp;<em>&#8222;Fakk&#8220;</em>. Sowohl die Melodie, als auch der Rhythmus. Eventuell klappte deshalb die Kombi auf der gemeinsamen Tour so gut. Vor allem der Schlagzeugpart zum Schluss ballert richtig.</p>
<h3>Ruhigeres Fahrwasser</h3>
<p><em>&#8222;Dämon&#8220;</em> ist dann die erste &#8222;ruhigere&#8220; Nummer des Albums. Der Song ist zwar kraftvoll, aber geht nicht so krass nach vorne, wie die vier Tracks zuvor. Ein wenig erinnert er in der Art des Gesangs an die Hauseigene Nummer <em>&#8222;Spring&#8220;</em>, die <strong>SCHATTENMANN</strong> zusammen mit <strong>J.B.O.</strong> auf dem letzten Album hatten. Außerdem greift man hier zum Ende die Melodie des Openers wieder auf.</p>
<p><em>&#8222;Meer aus Licht&#8220;</em> führt die Geschwindigkeit fort und bleibt auch eher ruhig. Gesanglich arbeitet der <strong>SCHATTENMANN</strong> Sänger <strong>Frank Herzig</strong> hier am meisten mit seiner Stimme. Das enthaltene Gitarrensolo ist leider zu kurz, aber kommt gut. Live wird das natürlich etwas ausgeweitet.</p>
<p><em>&#8222;Haters Gonna Hate&#8220;</em>&nbsp;kommt nicht wie erwartet böser oder dreckiger rüber als der Rest. Aber man spielt hier ein wenig mit den Mitteln der <strong>NDH</strong>. Wenig Melodie, simpler Rhythmus und die Art des <strong>Sprechgesangs</strong> am Anfang. Aufgebrochen wird das erst im Refrain. Mit diesem Song greifen <strong>SCHATTENMANN</strong> dann auch als einzigem eine bestimmte Gruppe direkt an, nämlich die <strong>Hater</strong>.</p>
<p>Die nächste Nummer ist ein Feature mit der Sängerin <strong>ANNA LUX</strong>. Der Kontrast zwischen<strong> Frank</strong> und<strong> Anna</strong> kommt sehr gut rüber und bricht ein wenig das Muster vom alleinigen Gesang. <em>&#8222;Dickpic&#8220;</em> hat dabei &#8217;nen sehr geilen Rhythmus und die Unterbrechung durch den melodischen Refrain stört auch kein bisschen. Im Gegenteil: sie bereichert das Album. Natürlich sind die lyrischen Ichs dieses Tracks mit einem Augenzwinkern zu betrachten.</p>
<p><iframe title="SCHATTENMANN (feat.  Anna Lux) - Dickpic (2023) // Official Music Video // AFM Records" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/P2YEq5xtB-c?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Ok, nun haben wir die erste richtige <strong>Ballade</strong> mit Waving Hands Feeling: <em>&#8222;In deinem Schatten&#8220;.</em> Der Song bietet ein wenig Interpretationsspielraum. So oder so geht es um den Kontakt zu einer toxischen Person. Aber ob das nun ein Freund oder eine Beziehung ist, oder vielleicht beides, bleibt dem Hörer überlassen.</p>
<p>Auch der Abschluss <em>&#8222;Ewigkeit&#8220;</em> ist eine Ballade. Und vergessen wir nicht den Titel des Albums. Denn zum Ende geht es nochmal um den Tod und wie wir unser Leben bis dahin verbringen wollen. Krass ist der Unterschied zum Eröffnungssong, der das Thema ja auch hat und sowohl textlich als auch musikalisch komplett anders damit umgeht.</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>Die <strong>SCHATTENMANN</strong> Seite erreicht ihr <a href="https://www.schattenmann.net/">hier</a>.</p>
<p>Die CD gibt es zum Beispiel <a href="https://shop.afm-records.de/new/3493/schattenmann-dia-de-muertos-ltd.-boxset">hier</a> zu kaufen.</p>
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		<title>CRIPPLED BLACK PHOENIX &#8211; Flucht in die Düsternis</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Sep 2018 10:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Alternative]]></category>
		<category><![CDATA[Art Rock]]></category>
		<category><![CDATA[crippled black phoenix]]></category>
		<category><![CDATA[dark rock]]></category>
		<category><![CDATA[Post Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Psychedelic]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>14 Jahre und nicht müde.<br />
CRIPPLED BLACK PHOENIX bezaubern unsere Nina mit ihrer neuen Platte und du kannst hier erfahren warum!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/crippled-black-phoenix-great-escape/">CRIPPLED BLACK PHOENIX &#8211; Flucht in die Düsternis</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2>CRIPPLED BLACK PHOENIX&nbsp;&#8211; &#8222;Great Escape&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong>&nbsp;14.09.2018<br />
<strong>Länge:</strong>&nbsp;73:14 Min.<br />
<strong>Label:</strong> Season Of Mist<br />
<strong>Genre:</strong>&nbsp;Dark Rock</div></div></div>
<p><strong>CRIPPLED BLACK PHOENIX</strong> sind wohl eine der fleißigeren Bands und können auf viele Veröffentlichungen seit ihrer Gründung 2004 zurückblicken. Aber sie haben auch eine ganze Reihe an Besetzungswechseln hinter sich. Was sie immer kennzeichnet, ist die trübe Melancholie im dunklen Gewand, die sich durch ihr Schaffen zieht. Sie nennen ihre Werke selbst &#8222;Endzeitballaden&#8220;.</p>
<p>Der frühere <strong>ELECTRIC WIZARD</strong>-Drummer und Multi-Instrumentalist <strong>Justin Greaves</strong> steht unverrückbar im Zentrum der Band und hat auch &#8222;Great Escape&#8220; produziert. Mir liegt ein Digipak vor, das mit seiner Länge über 70 Minuten wohl kaum als kleiner Snack zwischendurch zu genießen ist. Nein, hier ist eine vereinnahmende Schwelgerei, ein Hinein- und Wegträumen angebracht! Noch mächtiger wartet die physische Veröffentlichung als Doppel-CD mit einem 36-seitigen Artbook und weiteren Bonus Tracks auf.</p>
<h4>Da hat sich jemand nicht lumpen lassen&#8230;</h4>
<p>Die britische Kapelle bietet dem Freund der psychedelischen Klänge ebenso Freude, wie dem des Art Rock und Progressive. Aha! Kein Metal? Genau. Kein Metal! Heut mal nicht. Und morgen vielleicht auch nicht. Denn &#8222;Great Escape&#8220; lässt sich mühelos mehrfach weghören. Der Einstieg fällt dank direkt einsetzender Sprachsamples leicht. Solche machen mich immer erstmal aufmerksam, betroffen und nachdenklich. Wahrscheinlich geht es nicht nur mir so, dass ein gewisser Tonfall die Assoziation an an <strong>Chaplin</strong>s &#8222;The Great Dictator&#8220; aufkommen lässt. Und ab da gibt es kein Zurück mehr.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/oGC6444NMj8?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>CRIPPLED BLACK PHOENIX</strong> verdichten die Atmosphäre gekonnt. Sehr bald baut sich ein schöner, voller Sound auf. Klar, bei acht Bandmitgliedern ist einiges an Dynamikumfang möglich. Mein persönliches Highlight des Albums kristallisiert sich schnell heraus. Äußerst mächtig verspricht wunderschön melancholischer, sanfter Gesang in dem fast zehnminütigen Epos&nbsp;<em>&#8222;To you I give&#8220;</em>:</p>
<h5 style="text-align: center;"><em>We&#8217;ll make it right,</em><br />
<em>the world will still be here tomorrow</em><br />
<em>No need to cry,</em><br />
<em>fear is something we can conquer.</em></h5>
<p>Und lässt mein unruhiges, so manchmal furchtgeplagtes Herz etwas weniger beklemmt im Brustkorb ruhen. <em>&#8222;Madman&#8220; </em>hingegen&nbsp;folgt&nbsp;deutlich düsterer und langsamer. Getragenheit baut sich mit tiefer Tonlage und ebensolchen Drum-Toms auf. Eine ordentliche Zerre über der Männerstimme und beinah monotone Synth-Spuren katapultieren mich mitten in den Düsterrock der 90er Jahre. Währenddessen&nbsp;hinterlässt&nbsp;<em>&#8222;Hunok Csatája&#8220;</em> mit stampfendem Drumbeat und aggressiverem Gesang vor allem einen folkigen Eindruck.&nbsp;<em>&#8222;Nebulas&#8220;</em>&nbsp;vermittelt dank schwebender Frauenstimme wiederum eine melancholische Leichtigkeit.</p>
<h4>Und so nehmen sie mich mit&#8230;</h4>
<p>&#8230; langsam durch Morast watend, mit den Augen das Irrlicht suchend, dem man weiter aus der Realität folgen kann. Es sind absolut keine Verknotungen der Hirnwindungen notwendig. Die Briten spielen geradlinig ihren Stiefel durch. Genau so, dass ich mich problemlos hineinsinken lassen kann, ohne wirklich nachdenken zu müssen.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/qgTy68Kx4vE?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>Gibt es ein Happy End?</h4>
<p>Für mich mit dieser Platte: Definitiv! Mit den Songs <em>&#8222;Great Escape (pt I)&#8220;</em> und <em>&#8222;Great Escape (pt II)&#8220;</em> finden <strong>CRIPPLED BLACK PHOENIX&nbsp;</strong>einen gelungenen Abschluss. Die Zweistimmigkeit aus Männer- und Frauengesang in Part I lullt mich so richtig schön ein, Part II wabert postig vor sich hin und entlässt mich in eine Zwischenwelt, in der ich entweder weiter träumen oder auch beruhigt wieder in die Realität austreten kann.</p>
<p><a href="https://crippledblackphoenixsom.bandcamp.com/">Hier</a> könnt ihr &#8222;Great Escape&#8220; in voller Länge hören.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/crippled-black-phoenix-great-escape/">CRIPPLED BLACK PHOENIX &#8211; Flucht in die Düsternis</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Raum Kingdom – Sturmfahrt ins Unbekannte</title>
		<link>https://silence-magazin.de/raum-kingdom-sturmfahrt-ins-unbekannte/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=raum-kingdom-sturmfahrt-ins-unbekannte</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexandra]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Jun 2018 10:23:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[dark rock]]></category>
		<category><![CDATA[dublin]]></category>
		<category><![CDATA[Irland]]></category>
		<category><![CDATA[Pirate Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Rock]]></category>
		<category><![CDATA[raum kingdom]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Progressiver) Piratenmetal geht auch ohne Lobhudelei von Rum und Schlägereien... dass man auch düster von Abenteuern erzählen kann hat Alexandra erlebt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/raum-kingdom-sturmfahrt-ins-unbekannte/">Raum Kingdom – Sturmfahrt ins Unbekannte</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2><strong>RAUM KINGDOM</strong> – &#8222;Everything &amp; Nothing&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 01.06.2018<br />
<strong>Länge:</strong> 59,37 min.<br />
<strong>Label:</strong> Self-Released<br />
<strong>Genre:</strong>&nbsp;Progressive Metal </div></div></div>
<p><strong>Dunkelheit.</strong> Eiseskälte. Angst. Meterhohe Wellen peitschen gegen den Schiffsrumpf, der Kapitän versucht mit aller Kraft, gegenzulenken, um das Schiff sicher zurück in seinen Heimathafen zu führen.<br />
So unversehens wie der Sturm gekommen ist, beruhigt er sich auch wieder. Für einen Moment hört der Schiffsführer nur noch die Regenfäden, die langsam ins Meer fallen. Ein zarter <strong>Hoffnungsschimmer</strong>, der nicht von Dauer sein wird.<br />
Diese Bilder schwammen durch meinen Kopf, als ich &#8222;Everything &amp; Nothing&#8220;, das <strong>Debut-Album</strong> der irischen Band <strong>RAUM KINGDOM</strong>, zum ersten Mal hörte.</p>
<p>Versteht mich nicht falsch, das hier ist keineswegs fröhlich-betrunkener Piratenmetal, diese Platte ist durchaus ernstzunehmen. Und sie hat es in sich: Sehr <strong>düster und schwer</strong>, zeitweise <strong>absurd ruhig</strong>, jedoch von vereinzelten <strong>psychedelischen Ausbrüchen</strong> durchzogen, markiert durch Disharmonien, Gewummer und Gewimmer.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-27611" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/http-_www.irishmetalarchive.com_wp-content_uploads_2015_03_raum_kingdom_band-844x650.jpg" alt="" width="506" height="390" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/http-_www.irishmetalarchive.com_wp-content_uploads_2015_03_raum_kingdom_band-844x650.jpg 506w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/http-_www.irishmetalarchive.com_wp-content_uploads_2015_03_raum_kingdom_band-844x650-300x231.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 506px) 100vw, 506px" />
<p>Seit <strong>2013</strong> arbeiten die vier Herren aus <strong>Dublin</strong> als Band zusammen, kurze Zeit später folgte die erste Europa-Tour. Die Formation versteht sich selbst als eine Verschmelzung aus <strong>NEUROSIS</strong> und <strong>TOOL. </strong>Sie bilden einen&nbsp;Kompromiss, dessen unverkennbarer <strong>Dark Rock</strong>&#8211; bis <strong>Post Metal</strong>-Sound nur so strotzt vor scharfkantiger Melancholie.</p>
<p>Tiefgründige Lyrics hingegen hat diese Scheibe wenig zu bieten, da die <strong>Instrumentalparts überwiegen</strong>. Außerdem verschwimmt leider&nbsp; auch die Stimme des Sängers, der zwischen <strong>Klargesang und Growls</strong> wechselt, hinter den Instrumenten. Ist man aber bereit, sich darauf einzulassen, kann dies durchaus einen besonderen Charme in sich bergen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/raum-kingdom-sturmfahrt-ins-unbekannte/">Raum Kingdom – Sturmfahrt ins Unbekannte</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>END OF GREEN &#8211; Optimistische Depression</title>
		<link>https://silence-magazin.de/end-of-green-optimistische-depression/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=end-of-green-optimistische-depression</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Dec 2017 10:26:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Stoner]]></category>
		<category><![CDATA[dark rock]]></category>
		<category><![CDATA[end of green]]></category>
		<category><![CDATA[mötley crüe]]></category>
		<category><![CDATA[Stuttgart]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was passt zum Herbst und Winter besser als melancholischer Dark Rock? Nicht viel, denke ich. Der Sommer ist um,&#160;da kann&#160;MÖTLEY CRÜE einpacken. Pünktlich zur zweitschönsten Jahreszeit (dem Winter rennt keiner die Spitzenposition ab!) haben END OF GREEN diesen Herbst ihr neues Studioalbum ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/end-of-green-optimistische-depression/">END OF GREEN &#8211; Optimistische Depression</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></strong></p>
<h3 style="text-align: center;">END OF GREEN &#8211; &#8222;VOID ESTATE&#8220;</h3>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 18.08.2017<br />
<strong>Länge:</strong> 57:32<br />
<strong>Label:</strong> Napalm Records<br />
<strong>Stil:</strong> Dark Rock</p>
<p><strong></div></div></div></strong></p>
<p>Was passt zum Herbst und Winter besser als melancholischer Dark Rock? Nicht viel, denke ich. Der Sommer ist um,&nbsp;da kann&nbsp;<strong>MÖTLEY CRÜE</strong> einpacken. Pünktlich zur zweitschönsten Jahreszeit (dem Winter rennt keiner die Spitzenposition ab!) haben <strong>END OF GREEN </strong>diesen Herbst ihr neues Studioalbum herausgebracht. &#8222;Void Estate&#8220; heißt der Neuzuwachs der symphatischen Dunkelrocker.</p>
<h3>BRINGEN WIR ETWAS LICHT INS DUNKEL &#8230;</h3>
<p>Das elf Tracks umfassende Album beginnt mit einem Titel, den man eigentlich aus dem <strong>Jazz</strong> kennt. Allerdings handelt es sich bei <em>&#8222;Send&nbsp;in the Clowns&#8220;</em> um kein Cover, sondern eine getragene, melancholische Ballade. Aus meiner Sicht eine hervorragende Wahl, um das Album zu einzuleiten. Trotz teils&nbsp;<b>depressiv </b>angehauchter&nbsp;Texte (&#8222;I wear the chains of the past&#8220;) hat das Lied aus meiner Sicht etwas unglaubglich entspannendes, fast meditatives. Ich selbst fühle mich in seiner Stimmung wirklich gut aufgehoben und empfinde den Song musikalisch nicht als bedrückend. So darf das Album gerne weitergehen.</p>
<p><em>&#8222;Darkside of the Sun&#8220;</em> startet ebenfalls im Midtempo und schiebt dabei etwas rockiger als ihr Vorgänger voran. Beim Einsetzen des Gesangs zeigt sich die beeindruckende Qualität von <strong>Michael Huber</strong>s Stimme&nbsp;zum ersten Mal&nbsp;in ihrem vollen <strong>Spektrum</strong>. Anders als seine Sprechstimme ist sie sehr tief,&nbsp;besitzt aber&nbsp;trotzdem eine&nbsp;klare Aussprache. Ich kenne keinen anderen Sänger in dem Genre, der mit <strong>Huber</strong> vergleichbar wäre. Der Song wirkt sehr aufgeräumt und klar und kann die Stimmung dieser Band gut&nbsp;transportieren.</p>
<p><em>&#8222;The Door&#8220;</em> zeigt sich wieder etwas ruhiger, fast gediegen, und bestätigt wieder die Fähigkeit der&nbsp;Band, Musik schreiben zu können, die nicht mit Uptempo und <strong>Geschrei</strong> überzeugen muss. Der Text hat auch hier wirklich Inhalt und wirkt dank des verständlichen Gesangs auch gut. <em>&#8222;If you ever leave me, don&#8217;t forget to close the door. Let me be my own prisoner, who can&#8217;t escape the room.&#8220;</em> Sehr <strong>pessimistisch</strong> und dunkel, aber nicht&nbsp;auf <strong>melodramatische</strong> Weise umgesetzt. Gerade&nbsp;wegen solcher kompositorischen Stücke schätze ich diese Band so.</p>
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<h4>EIN TIEFER EINBLICK</h4>
<p><em>&#8222;Head down&#8220;</em> führt den vorherigen Song in seiner Art fort. Trotz schwieriger Themen entsteht keine trübe Blase,&nbsp;stattdessen wird ein&nbsp;Ausdruck der <strong>Monotonie</strong>&nbsp;mit schweren Gedanken und Gefühlen vermittelt. Depression als etwas Bekanntes, Gewohntes, das im <strong>Alltag</strong> integriert ist und dazugehört. Für mich wird beim Hören nicht unbedingt etwas Negatives, Schweres verstärkt. Stattdessen finden <strong>END OF GREEN </strong>in ihren Songs einen Weg,&nbsp;auf optimistische&nbsp;Weise mit&nbsp;Themen wie emotionaler Unsicherheit, Niedergeschlagenheit und Ungewissheit über Beziehungen umzugehen.</p>
<p>Auch <em>&#8222;The Unseen&#8220;</em> gibt der Stimme von <strong>Huber</strong> wieder viel Raum, ein flotterer Beat bringt etwas Abwechslung in die sonst&nbsp;eher getragenen Stücke. Hier wirkt diese&nbsp;Entscheidung allerdings nicht störend oder merkwürdig. Der Gesang, welcher zwischen einem relativ hohen und einem tiefen Part hin und her wechselt, liegt gut über dem Rhythmus. Auch hier wirkt das Ganze sehr aufgeräumt, es gibt kein Hadern im Song.</p>
<p><em>&#8222;Dressed in black again&#8220;</em> schliesst sich inhaltlich ein wenig&nbsp;an <em>&#8222;The Unseen&#8220;</em> an. <em>&#8222;I&#8217;m walking like a ghost&#8220;</em>. Man kann sich mit einem bestimmten Kleidungsstil im öffentlichen Raum durchaus so bewegen, dass man nicht auffällt und so möglicherweise die Chance hat, anders durch den Tag zu gehen. Eine schöne, gut beobachtende Sicht auf unsere<strong> Gesellschaft</strong> heutzutage. <em>&#8222;Mollodrome&#8220;</em> und <em>&#8222;Worn and Torn&#8220;</em> sind beide wieder ziemlich ruhige, zurückgezogene Stücke, welche sehr in sich geschlossen wirken und durch die Gitarren einen eigenen&nbsp;melodischen Touch bekommen. Wie sattgrünes Moos, das auf dunklem Stein zu<strong> leuchten</strong> scheint, zaubert die Gitarre immer wieder kleine <strong>Akzente</strong> in die Melodie und gibt dem Gesang so eine schöne Grundlage. &#8222;<em>Like a Stranger&#8220;</em> beendet ein Album, welches keine musikalischen Einbrüche zeigt und sehr atmosphärisch wirkt.</p>
<h4>MEIN FAZIT</h4>
<p>Als Hörer wird man leicht an die Hand und auf eine <strong>Wanderung</strong> mitgenommen. Dabei werden ganz unterschiedliche Themen angesprochen, die alle an sich nicht einfach zu behandeln sind. Dabei wird aber nicht der mahnende Zeigefinger erhoben, sondern einfach eine kleine <strong>Beschreibung</strong> der Umstände abgegeben. <strong>END OF GREEN</strong> verpacken ihre Themen in ein musikalisches Gewand, das es&nbsp;dem Hörer leichter macht, sich mit den Texten auseinanderzusetzen und gleichzeitig immer wieder Neues in den Songs zu entdecken. Man könnte sich mit diesem Album wirklich an einem&nbsp;Sonntagnachmittag zuhause einschließen und die Platte immer wieder durchhören, ohne dabei Zeit zu verlieren. Für mich ist &#8222;Void Estate&#8220; auf jeden Fall eines der <strong>schönsten</strong> Alben des Jahres.</p>
<p><a href="http://www.endofgreen.de/">Homepage</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/endofgreenofficial/">Facebook</a></p>
<p><a href="https://endofgreen.bandcamp.com/">Bandcamp</a></p>
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		<title>Reise in die Kindheit &#8211; BALD ANDERS</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oli]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Aug 2017 07:22:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Dark Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[Experimentell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>BALD ANDERS – Sammler Veröffentlichungsdatum: 25.08.2017 Dauer: 50 Min. Label: Trollmusic Stil: Dark Metal/Rock, Kraut &#38; Rüben Rock Kinderträume, Märchen, Sagen &#8211; der fantastische Geist, der die Welt mit all seinen Eindrücken begierig aufsaugt und transformiert. Diese Denkart möchte das kauzige, bayrischstämmige ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/reise-in-die-kindheit-bald-anders/">Reise in die Kindheit &#8211; BALD ANDERS</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>BALD ANDERS</strong> – Sammler<br />
Veröffentlichungsdatum: 25.08.2017<br />
Dauer: 50 Min.<br />
Label: Trollmusic<br />
Stil: Dark Metal/Rock, Kraut &amp; Rüben Rock</p>
<p><span id="more-20528"></span></p>
<p>Kinderträume, Märchen, Sagen &#8211; der fantastische Geist, der die Welt mit all seinen Eindrücken begierig aufsaugt und transformiert. Diese Denkart möchte das kauzige, bayrischstämmige Projekt <strong>BALD ANDERS</strong>, benannt nach einem mystischen Gestaltenwandler, der bereits in deutschen Erzählungen des 16. Jahrhunderts als Sagenfigur auftauchte und auch von den Pionieren des deutschen Folk-Rocks <strong>OUGENWEIDE</strong> ehrenvoll bedacht wurde, mit seinem Debütalbum &#8222;Sammler&#8220; vermitteln. Und so wurden acht Geschichten gesammelt, die sich teils an literarischen Vorlagen bedienen und teils aus dem Geist der längst erwachsen gewordenen Musiker entstammen. Doch dieser erwachsene Verstand blickt sehnsüchtig zurück in die Mythen und Sagen der eigenen, romantisierten Kindheit.</p>
<p><strong>BALD ANDERS</strong> setzen sich, unter anderem, aus den beiden <strong>LUNAR AURORA</strong>-Mitgliedern <strong>Benjamin</strong> <strong>König</strong> und<strong> Constantin König</strong> zusammen. Diese bringen definitiv auch ein paar düstere Gitarren- und Synthieelemente mit ein, im Großen und Ganzen musizieren <strong>BALD ANDERS</strong> jedoch kauzig schräg, leicht folkig und nicht wirklich auf ein Subgenre festgelegt. <strong>Clemens Kerner</strong> am Schlagzeug sorgt an den richtigen Stellen für Druck hinter den Kesseln, hält sich aber auch gern mal zurück und jazzt entspannt vor sich hin. Sänger<strong> Izzy Wiggum</strong> wiederum singt theatralisch und lässt auch hier den Eindruck entstehen, dass sich der Sound der Gruppe nicht festlegen möchte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Abgespacte Safari</h3>
<p>Nichtsdesotrotz groovt der Opener <em>&#8222;Amaryllis&#8220;</em> nach einem ruhigen Beginn und verschrobenen Synthies dann doch recht hart aus den Boxen. Mir kommt dabei eine gewisse Parallele zum letzten <strong>LUNAR AURORA</strong>-Album &#8222;Hoagascht&#8220; in den Sinn. Simple Riffs gehen Hand in Hand mit straightem Drumming und bilden ein solides Fundament für den erzählenden Gesang. Ein interessanter wie auch gelungener Auftakt!</p>
<p>Im Folgenden werden in <em>&#8222;Bäumels Tod&#8220;</em> und <em>&#8222;Eulenstein&#8220;</em> Geschichten <strong>Otfried Preußler</strong>s besungen, namentlich &#8222;Krabat&#8220;, welches ich selbst als Junge las und das mich im jugendlichen Übermut zu eigenen literarischen Machwerken inspirierte, und &#8222;Das kleine Gespenst&#8220;, welches auf Burg Eulenstein finster seine Kreise zieht. Diese Songs zeigen sich entweder loungig-entspannt oder rockig arrangiert, können mich jedoch nicht vollends überzeugen. Die einzelnen Elemente scheinen nicht nahtlos ineinander überzugehen und stehen zu weit abseits voneinander. Zudem weckte besonders <em>&#8222;Bäumels Tod&#8220;</em> in mir Erinnerungen an das <strong>NOCTE OBDUCTA</strong>-Nebenprojekt <strong>DINNER AUF URANOS</strong>.</p>
<p><em>&#8222;Safari Outer Space&#8220;</em> wiederum weiß mich zu begeistern und obwohl es stilistisch den vorangegangenen Stücken ähnelt, wachsen die einzelnen Elemente besser zusammen und das Songwriting erzeugt zuweilen eine gar epische Atmosphäre. Interessante Bassakzente, düstere Synthies, ein theatralischer Gesang &#8211; all diese Elemente verweben sich mit der Rockinstrumentierung zu einem gelungenen Stück Musik. Zum Ende hin wird sogar ein wenig die Metal-Keule geschwungen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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<h3>&nbsp;</h3>
<h3>Jetzt ANDERS!</h3>
<p>Die B-Seite des Albums eröffnet <em>&#8222;Regenfenster&#8220;</em>, welches sehr ruhige Töne anschlägt und sich durch kleine Akzente im Gitarrenspiel, wie auch den elektronischen Elementen auszeichnet. Ab der Mitte des Stücks ertönt zudem ein Saxophon und lässt mich erfreut lauschen. Daraufhin nimmt der Song ein wenig an Fahrt auf und steigert sich in seiner Dramatik. In diesem Stück gefällt mit der Gesang von<strong> Izzy </strong>ganz ausgezeichnet. Dieses Prädikat kann ich jedoch nicht für seine gesamte Gesangsdarbietung aussprechen, da ich seinen Stil schwer abhängig vom individuellen Gefallen sehe. Objektiv betrachtet liefert er jedoch eine solide Leistung ab.</p>
<p><em>&#8222;Prof. Wright&#8220;</em> weist eine gewisse &#8222;postige&#8220; Songfärbung auf und lässt mich in Kindheitserinnerungen schwelgen. Thematisiert wird der namensgebende Cyborg aus <strong>Captain Future</strong> und dieser entführt den Verstand durchaus in andere Welten. Dieses Lied ist klar mein Favorit des Albums. Viele Stilistiken werden miteinander verwoben, erzeugen Dynamik und lassen Bilder der kultigen Serie vor meinem geistigen Auge enstehen.</p>
<blockquote><p>&#8222;Doch was ist der Verstand beschränkt auf das Gehirn?&#8220;</p></blockquote>
<p>Das längste Stück des Albums<em> &#8222;Kinderwälder&#8220;</em> handelt von zahlreichen Tagen, die die Protagonisten in ihrer Kindheit zwischen Felden, auf Auen und in Wäldern verbrachten, fernab von Sorgen und Nöten. Voller Inbrunst werden diese Erinnerungen besungen und sowohl rockig-stampfende als auch ruhig-melancholische Passagen wechseln sich fließend ab. Hervorheben möchte ich den gerade in diesem Stück immer wieder akzentuierten Einsatz von &#8222;exotischen&#8220; Instrumenten wie etwa Xylophon oder interessanten Synthiesounds. Das ist das Salz in der Suppe des Klangbildes von <strong>BALD ANDERS</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-20669" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Bald-Anders-Bandfoto-2-300dpi.jpg" width="600" height="429" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Bald-Anders-Bandfoto-2-300dpi.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Bald-Anders-Bandfoto-2-300dpi-300x214.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Bald-Anders-Bandfoto-2-300dpi-1024x732.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Bald-Anders-Bandfoto-2-300dpi-750x536.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Bald-Anders-Bandfoto-2-300dpi-85x60.jpg 85w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Hand in Hand</h3>
<p>Der Rausschmeißer<em> &#8222;Alter Mann&#8220;</em> stellt für mich noch einmal ein Highlight dar. Ein herrlich selbstironischer Text trifft auf eine abgedrehte Instrumentierung, die mich mit dem Einsatz von Bontempi-Orgel-Klängen sogar ein wenig an das Schaffen <strong>Helge Schneider</strong>s erinnert, und zeigt zum Schluss des Albums auf, dass das Spektrum der ausgebreiteten Emotionen auf &#8222;Sammler&#8220; augenzwinkernd von einem Moment auf den anderen von todtraurig zu hochjauchzend wechseln kann.</p>
<p><strong>BALD ANDERS</strong> haben ihr eigenes Gebräu zudem in eine warme, organische Produktion gepackt, die den Gitarren ordentlich Spielraum gibt und auch die Details nicht verschlingt, jedoch ganz klar dem Gesang den meisten Platz einräumt. Über diesen lässt sich, wie weiter oben angemerkt, meiner Meinung nach streiten, zumindest jedoch geht er Hand in Hand mit dem sehr eigenen Stilmix.</p>
<p>Die Cover- und Bookletgestaltung gefällt mir ebenfalls sehr gut und wirkt äußerst stimmig. Auf dem Cover sieht man den namensgebenden <strong>BALD ANDERS</strong> und das Booklet illustriert wunderbar den erzählerischen Charakter der Songs. Mehr dazu könnt ihr im unten eingebetteten Trailer sehen.</p>
<p>Ich möchte in Zukunft gerne mehr von dieser illustren Truppe hören. &#8222;Sammler&#8220; hat einige durchaus gute Songs versammelt, wirkt auf mich jedoch noch nicht in der Gänze überzeugend, sticht jedoch locker aus der Masse an Veröffentlichungen hervor. Darauf trinke ich einen. Prost!</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p><a href="https://www.facebook.com/baldandersband/">BALD ANDERS bei Facebook</a></p>
<p><a href="http://baldanders-music.blogspot.de/">Homepage der Barden</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/reise-in-die-kindheit-bald-anders/">Reise in die Kindheit &#8211; BALD ANDERS</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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