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	<title>Drone Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Sat, 18 Feb 2023 12:58:29 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Drone Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>The Mountain King &#038; Gate to Xibalba reisen in unbekannte Weiten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raphael Lukas Genovese]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Feb 2023 10:49:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Doom]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Ambient]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Split-Alben: Wenn 2 (Bands) sich zusammentun - oft mit einem Best of der Fähigkeiten.</p>
<p>So auch bei XIBALBA und MOUNTAIN KING - da wird ausgepackt was an Drone und Ambient im Kopf und Herz umgeht!</p>
<p>Ob das reicht, um uns vom Hocker zu hauen oder dich? Find es heraus... lies jetzt rein!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/the-mountain-king-gate-to-xibalba-split-album/">The Mountain King &#038; Gate to Xibalba reisen in unbekannte Weiten</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h3 style="text-align: center;">THE MOUNTAIN KING &amp; GATE TO XIBALBA &#8211; &#8222;SPLIT ALBUM&#8220;</h3>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp;</strong>24. Februar 2023<br />
<strong>Label:&nbsp;</strong><a href="https://cursedmonk.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener">Cursed Monk Records</a><br />
<strong>Länge:&nbsp;</strong>40:27<br />
<strong>Genre:&nbsp;</strong>Drone / Ambient<br />
</div></div></div></p>
<p>Zwischen Umeå und Mainz liegen etwa 2,000 Kilometer. Direktverbindungen oder Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Städten sind nicht leicht zu finden. Darum ist es begrüßenswert, dass mit dem vorliegenden Release eine musikalische Brücke aufgespannt wurde, die Mainz mit Umeå verbindet. Auf schwedischer Seite sind es Anthon, Erik und Daniel von <strong>GATE TO XIBALBA</strong>, die ihren Beitrag dazu leisten, und aus Deutschland sind Eric McQueen und Frank Grimbarth von&nbsp;<strong>THE MOUNTAIN KING</strong> zu hören. Als gemeinsames Produkt legen die beiden Bands eine Split vor, die aus zwei Stücken à zwanzig Minuten besteht und in die Tiefen des Drone Doom und Dark Ambient hinabsteigt.</p>
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<h4>Akustischer Limbo</h4>
<p>Den Anfang machen also&nbsp;<strong>THE MOUNTAIN KING</strong> aus Mainz. Der Titel wirkt erstmal etwas sperrig, aber tatsächlich ist&nbsp;<em>&#8222;Rational Descent (Further Down the Hadal)&#8220;</em> eine recht passende Beschreibung für die Klangwelt, die sich hier vor den Hörer*innen erstreckt. Die Hadal Zone ist die tiefste bekannte Region der Ozeane und liegt zwischen sechs bis elf Kilometer unter dem Meeresgrund. In dieser Sphäre also, in der sich höchstens James Cameron auskennt, beginnen Frank und Eric ihre musikalische Reise. Der mächtige Drone beginnt mit schwerem Druck und spürbarer Kälte. Hier, wo weder Licht noch Wärme hingelangen, wird zum Abstieg eingeleitet. Erst beschwerlich aber mit allmählicher Steigerung in Kraft und Dynamik bewegen sich&nbsp;<strong>THE MOUNTAIN KING</strong> voran.</p>
<p>Auf diese Weise wird der Drone immer stärker von Doom Metal Elementen gespeist, bis sich nach neun Minuten der erste Höhepunkt des Stückes anbahnt. Es folgt Stille und sanftes Tropfen, als sei die Reise in einem unterirdischen Süßwassersee weit unter dem Mariannengraben angelangt. In faszinierendem Farbenspiel aus Drone und Ambient wird die Spannung neu aufgebaut, bis sie erneut im schweren Doom Metal Thema landet. Von hier an geht es stetig weiter, bis sich der Spannungsbogen in einem höllisch heißen Vulkan aus Post Metal ergießt.</p>
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<h4>Intergalaktischer Lärm</h4>
<p>Obwohl sich&nbsp;<strong>THE MOUNTAIN KING</strong> und&nbsp;<strong>GATE TO XIBALBA</strong> thematisch nicht abgesprochen haben, sind ihre inhaltlichen nahezu komplett gegenseitig ausgefallen. Der zwanzigminütige Drone von&nbsp;<strong>GATE TO XIBALBA</strong> ist nämlich &#8211; wie der Titel&nbsp;<em>&#8222;The Esoteric Knowledge of the Stars&#8220;</em> &#8211; eine Klangreise in die unendlichen Weiten des Weltalls. Wie ein Raketenstart schicken die atmosphärischen Synthies die Hörer*innen in entfernte Galaxien, bis nur noch ein Herzschlag aus Drums übrig bleibt und ein verzerrtes Gitarrenriff die unfassbare Leere des Universums vertont. Der Weltraum ist unheimlich, kalt, einsam, und doch voller Wunder. So entsteht inmitten der repetitiven Drone Doom Klänge eine hypnotisierende Trance, die sich bis zur nächsten Zäsur des Stückes hinzieht.</p>
<p>Und dann ist es, als ginge auf einer weit entfernten Welt die Sonne auf. Der interstellare Krach weicht peu à peu einem wohlig warmen Thema aus psychedelischer Musik. Der Sonnenschein wird schnell unterbrochen, als dunkle Wolken aus Drone und Noise aufziehen. Dennoch setzt sich das angenehme Gitarrenthema bis fast zum Ende fort, sodass Licht und Dunkel gemeinsam die Klangwelt von&nbsp;<strong>GATE TO XIBALBA</strong>s Stück beschreiben.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-41630" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/CD-Mockup-1024x764.jpg" alt="alt=&quot;The Mountain King &amp; Gate to Xibalba - Split Album (2023, Cursed Monk Records) CD MOCKUP&quot;" width="1024" height="764" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/CD-Mockup-1024x764.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/CD-Mockup-300x224.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/CD-Mockup-750x560.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/CD-Mockup.jpg 1250w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<h4>Polarisierend</h4>
<p>Drone und Ambient kann man lieben oder hassen, und es gibt nur wenig Raum dazwischen. Diejenigen Leser*innen, die mit Drone gar nichts anfangen können, sind wahrscheinlich schon lange ausgestiegen. Deshalb sind wir jetzt wohl unter uns: der Redakteur, Liebhaber*innen von atmosphärischen Tieftonlandschaften, und das Lektorat.</p>
<p><strong>THE MOUNTAIN KING</strong> und&nbsp;<strong>GATE TO XIBALBA</strong> haben sich darauf geeinigt, jeweils einen zwanzigminütigen Drone Giganten zu produzieren, um dieses gemeinsame Release zu füllen. Mission erfolgreich. Was darüberhinaus äußerst schön ist, ist dass die beiden Stücke in komplett unterschiedliche Richtungen aufbrechen: musikalisch wie auch thematisch. Vor allem aber sind die Spannungsbögen, die Feinheiten, die Narrative jeweils sehr schön gestaltet. Wer also gerne nach schönen Details in nebligen Wimmelbildern sucht, wird auch hier viele kleine Glücksmomente erleben.</p>
<p><strong><a href="https://themountainking.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener">bandcamp Profil von THE MOUNTAIN KING</a><br />
<a href="https://gatetoxibalba.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener">bandcamp Profil von GATE TO XIBALBA</a></strong></p>
<p>Das Bildmaterial wurde uns freundlicherweise von&nbsp;<strong>Cave Dweller Productions</strong> zur Verfügung gestellt.</p>
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		<title>25 Jahre Rockharz-Festival!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Jul 2018 12:44:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wir waren für Dich (und vielleicht auch mit Dir?!) auf dem RockHarz (Social Media, Polizei und Entenhausener Tageblatt berichtete). Hier nun unsere Sichtweise auf die Vorkommnisse.</p>
<p>Nein, Quatsch. Wir haben das RockHarz besucht und für Dich alles Wichtige hier zusammengetragen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/25-jahre-rockharz-festival/">25 Jahre Rockharz-Festival!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das <strong>ROCKHARZ</strong>-Festival bei Ballenstedt feierte seinen 25. Geburtstag! Wir waren dabei und hier ist der offizielle Silence-Bericht zum Spektakel!</p>
<p><strong>Ausverkauft? Ausverkauft!</strong> Und zwar schneller, als erwartet – und so kommt es, dass von meinem eigentlichen Festivaltrupp außer mir keiner ein Ticket bekommt und ich mir neue Freunde suchen muss. Find ich dennoch okay so, denn das Festival hat meines Erachtens nach genau die richtige Größe – weder zu groß, noch zu klein. Bitte nicht zu sehr expandieren!</p>
<p><strong>Text:</strong> <em>Mich</em> | <strong>Fotos:</strong> <em>Alexandra Heinz</em> (Silence)</p>
<hr>
<h2>Genug gequatscht, los geht’s!</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28131" aria-describedby="caption-attachment-28131" style="width: 369px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28131" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0512.jpg" alt="" width="379" height="253" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0512.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0512-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0512-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0512-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0512-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 379px) 100vw, 379px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28131" class="wp-caption-text">Die Mauer</figcaption></figure>
<p>Zu allererst geht’s hoch zur Teufelsmauer. Bewaffnet mit einer Dose Bier ist der stramme Marsch unter der gleißenden Sonne natürlich ein Klacks. Als wir wieder unten im Camp ankommen, freue ich mich doch über eine anderthalb-Liter-Flasche Wasser.</p>
<p>Auf zum Infield! <strong>DRONE</strong> bringen mit ihrem groovigen Metal die motivierte Meute zum Mitnicken. Die Stimmung ist gut und auch die Besucheranzahl ist beachtlich für eine so frühe Show. Es gibt viel Geklatsche und die Band freut sich nach eigener Ansage, wieder auf ihrem „Lieblingsfestival, dem Rock Hard, spielen zu dürfen! Ehm, dem Rockharz“.&nbsp; <strong>Ups!</strong></p>
<p>Danach zeigen die wiederholten Rockharzgänger <strong>WINTERSTORM</strong>, dass auch andere Rezepte sehr gut funktionieren können: Melodisch und catchy präsentieren sie vor mindestens genau so vielen mitklatschbegeisterten Menschen ihren symphonischen Power Metal. Sie wirken dabei heute ein bisschen auf mich wie <strong>HAMMERFALL</strong>&nbsp;&#8211; in kreativer.</p>
<h2>Erstmal regenerieren</h2>
<div class="mceTemp">&nbsp;</div>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28138" aria-describedby="caption-attachment-28138" style="width: 361px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28138" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0390.jpg" alt="" width="371" height="247" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0390.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0390-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0390-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0390-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0390-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 371px) 100vw, 371px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28138" class="wp-caption-text">Die anwesende &#8222;Menge&#8220;</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>BANNKREIS</strong> verpenn ich leider in meinem Zelt – man muss sich ja auch irgendwann von der langen Anfahrt und der Dauerbestrahlung des riesigen Feuerballs am Himmel erholen. Für <strong>ROSS THE BOSS</strong> stehe ich dann (nach einem Energydrink und einem Spießbratenbrötchen) wieder stramm. Der Spirit des Heavy Metal kommt nicht zu kurz auf den Schlachtfeldern des früheren <strong>MANOWAR</strong>-Gitarristen: Auf die Ohren gibt’s eine Reihe eigener Kompositionen, gekoppelt mit alten <strong>MANOWAR</strong>-Klassikern wie <em>„Hail And Kill“ </em>oder<em> „Sign Of The Hammer“</em>. Die anwesende Menge liebt die bleischwere Show und ich freue mich, diese Songs endlich mal Live mitgrölen zu können (und das ohne, dass ich über hundert Euro für ein Konzert von <strong>Männern in enger Lederkleidung</strong> ausgeben muss).</p>
<p>Als Headliner des ersten Abends spielen <strong>KREATOR</strong>! Ich freue mich, denn mit dieser Urband deutschen Thrash-Metals habe ich live bisher nur richtig gute Erfahrungen gemacht. Mächtig, voll roher Energie und dazu tight und mitreißend – so habe ich sie zumindest in Erinnerung. <strong>Doch der erste Eindruck am diesem Abend ist ein anderer:</strong> Der Sound ist etwas zu leise und dazu schlechter abgemischt als bei allen anderen Bands heute. Die Bass Drum schluckt mal wieder die Hälfte der Musik weg. Außerdem scheint der Schlagzeuger nicht so fit zu sein wie sonst, was durch diesen Umstand natürlich besonders auffällt.</p>
<p><strong>Trotz allem:</strong> Lichtshow ist geil, Videoshow ist geil, Feuershow ist geil und vor allem die Crowd ist geil – auf <strong>KREATOR</strong>. Besonders hervorzuheben ist der epische Staubmoshpit, die Ausgeburt von ausgetrocknetem Boden, stampfenden Menschen zu stampfender Musik, Dunkelheit und epischer Beleuchtung seitens der Bühne – ein Spaß für die ganze Familie! Nach einiger Zeit ist der Schlagzeuger auch aufgewärmt, der Sound pendelt sich mehr oder weniger ein und die Gesamtqualität des Konzerts kommt fast an das ran, was man sonst so von der Band gewohnt ist. <strong>Kreatastisch!</strong></p>
<p>Ausgelaugt geht’s danach ins Bettchen.</p>
<h2>Neuer Tag, neue Energie!</h2>
<p>Es ist das erste Mal, dass ich es zu einem Konzert von <strong>CELLAR DARLING</strong> schaffe, nachdem ich über die letzten Jahre schon mehrmals die Möglichkeit gehabt hätte. Mit mir stehen so einige Schaulustige vor der Bühne. Als großer Fan (vor allem älterer) <strong>ELUVEITIE</strong>-Platten möchte ich in die Sache zumindest mal reinhören. Leider muss ich sagen, dass trotz guter Performance und warmem Empfang seitens einer begeistertem Crowd die Musik fast komplett an mir vorbeizieht – nichts für ungut, scheint halt musikalisch <strong>einfach nicht mein Fall</strong> zu sein.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28127" aria-describedby="caption-attachment-28127" style="width: 369px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28127" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Nothgard.jpg" alt="" width="379" height="252" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Nothgard.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Nothgard-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Nothgard-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Nothgard-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Nothgard-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 379px) 100vw, 379px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28127" class="wp-caption-text">Nothgard</figcaption></figure>
<p><strong>NOTHGARD</strong> erlebe ich so ähnlich, wie ich <strong>NOTHGARD</strong> bisher noch jedes Mal live erlebt habe: Der schnelle, melodischerDeath Metal mit einem Hauch paganen Einfluss (eigentlich genau mein Fall) dringt auch wiedermal nicht so richtig zu mir durch. Irgendwie weiß mein Kopf nie so genau, was diese Musik von mir will. Fragt mich nicht, woran es liegt, Sound und Stimmung waren, so wie sonst alles auch, super in Ordnung. Mein zweites „schade“-Erlebnis des Tages und zweimal kann ich die Schuld weder auf Musiker noch Techniker schieben. Ich weiß auch nicht. Ich hör Zuhause nochmal rein.</p>
<p>Die gnadenlos drückende Sonne, die sich irgendwo zwischen Zenit und voll in die Fresse befindet, macht es echt schwer, ein Konzert konzentriert genießen zu können. Auch die Menschenschlange am Infield-Wasserverteiler kratzt mittlerweile schon an der Kilometergrenze. Dafür bringen <strong>SKALMÖLD</strong> zur Abkühlung mächtige Melodien und mythische Mären aus dem Land des Eises (ich gehe mal davon aus, dass „Island“ das bedeutet). Das Pagan-Spektakel wird unterstützt von rauen, harschen Vocals und vielen lauten „Heys“ aus dem Publikum.</p>
<h2>Von Power, Metal und noch mehr Metal</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28123" aria-describedby="caption-attachment-28123" style="width: 191px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28123" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Grailknights.jpg" alt="" width="201" height="282" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Grailknights.jpg 1036w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Grailknights-214x300.jpg 214w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Grailknights-732x1024.jpg 732w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Grailknights-750x1050.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 201px) 100vw, 201px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28123" class="wp-caption-text">Grailknights</figcaption></figure>
<p>Wer auf Chorgesang aus dem Publikum steht, wird sich über das, was jetzt kommt, freuen. Die <del>Power Rangers</del> <strong>GRAILKNIGHTS</strong> taufen die Crowd kurzerhand zum „<em>Battlechoir</em>“ um, stehen verkleidet auf der Bühne und machen neben lustigen Animationseinlagen auch lustigen Power Metal zum Mitgrölen. In dem Moment fällt es mir wie Schuppen von den Augen, dass <strong>GLORYHAMMER</strong> dieses Konzept gar nicht erfunden haben. Zugegeben, der Vergleich hinkt ein bisschen. Letztere zeigen schon etwas mehr musikalische Rafinesse. Aber trotzdem: Die Partystimmung ist jetzt definitiv ausgebrochen, die Superhelden des Mittelalters lassen sich feiern und am Ende wird der böse Dr. Skull von den rastlosen Recken geschlagen. Gottseidank!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28129" aria-describedby="caption-attachment-28129" style="width: 137px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28129" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Ralfi.jpg" alt="" width="147" height="320" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Ralfi.jpg 667w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Ralfi-138x300.jpg 138w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Ralfi-471x1024.jpg 471w" sizes="auto, (max-width: 147px) 100vw, 147px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28129" class="wp-caption-text">Primal Fear</figcaption></figure>
<p>Bei <strong>PRIMAL FEAR</strong> wird dann <strong>endlich</strong> der Wasserschlauch ausgepackt, was sowohl für die halbvertrocknete Menschenmenge (die sich ansonsten nur mit Bier zu helfen zu wissen scheint), als auch für die Security (die sich jetzt mit Wasserschlauch bewaffnet wie die Kings jeder Wasserschlacht fühlen dürften) eine freudige Angelegenheit ist. Mindestens genauso true wie <strong>ROSS THE BOSS</strong> gestern, zeigen uns heute die Jungs von <strong>PRIMAL FEAR</strong>, dass <em>Metal</em> definitiv <em>forever</em> ist. Muskulösen Menschen, so fällt mir auf, gehorcht das Publikum scheinbar am besten – und so hat auch Sänger <strong>Ralf Scheepers</strong> die Massen fest in seinem Griff. Im Rhythmus klatschen, mitsingen und was man sonst halt so tut auf Konzerten, alles macht das Publikum wie auf Knopfdruck mit. Könnte auch an der Musik liegen. Wer weiß.</p>
<h2>Früher war mehr Lametta?</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28121" aria-describedby="caption-attachment-28121" style="width: 373px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28121" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Equi.jpg" alt="" width="383" height="256" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Equi.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Equi-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Equi-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Equi-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Equi-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 383px) 100vw, 383px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28121" class="wp-caption-text">Equilibrium</figcaption></figure>
<p>Als nächstes spielen <strong>EQUILIBRIUM</strong> – und als erstes fällt mir auf, dass die Epic Metaller die Zeiten, zu denen schon 30 Minuten vorm Konzert kein Durchdringen zur Bühne mehr möglich war, wohl hinter sich haben. Könnte mit dem Stilwechsel in Verbindung stehen, den die Band vollzogen hat, vielleicht auch an den mittlerweile kaum noch zählbaren Besatzungswechseln – oder schlicht daran, dass die Bayern in Deutschland jedes Jahr<strong> geschätzt auf jedem Festival spielen</strong> und sie mittlerweile jeder auch nur ansatzweise interessierte Meddler mindestens schon dreimal gesehen haben dürfte. Was soll‘s, der Auftritt macht trotzdem Laune und ist im Endeffekt doch ganz gut besucht. Und bewegt wird sich zu den tanzbaren Melodien auch genug! Nur hat man sich mit der Setlist scheinbar etwas übernommen, denn als <strong>EQUILIBRIUM</strong> mit nur noch einer Minute Restspielzeit noch einen letzten Song anspielen wollen, wird ihnen prompt der <strong>Sound abgedreht</strong>.</p>
<p>Als nächstes kommt dann das musikalische Kontrastprogramm: <strong>SODOM</strong>. Ich kucke mir die Oldschool-Thrasher von den Tribünen des VIP-Bereiches an. Stumpf und zielgerichtet, so muss das! Die drückende Sonne macht mir weiterhin zu schaffen, aber ich freue mich, dass die Band gegen Ende „<em>Agent Orange“</em> zum Besten gibt. Wollte ich schon immer mal live hören.</p>
<h2>Ein melodischer Abend</h2>
<p>Wieder einen kompletten Stilwechsel in die entgegengesetzte Richtung bringt das nächste Konzert: Es sind die Spielleute von <strong>SCHANDMAUL</strong>! Der Auftritt hat ein bisschen was von einer Reise in die Vergangenheit für mich, da jetzt eine Band vor mir steht, die ich vor ungefähr 10 Jahren ziemlich viel gehört habe. Ganz gelegen kommt da natürlich, dass bald eine 20-Jahre-Show ansteht und <strong>SCHANDMAUL&nbsp;</strong>heute in Vorbereitung darauf vor allem mit älteren Songs auf der Bühne stehen. Positive Gefühle, viele tanzende und lächelnde Menschen und fröhliche Musik, die man dann doch noch so ein bisschen aus den Tiefen von Herz und Hinterkopf auswendig kennt – <strong>schön isses!</strong></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28128" aria-describedby="caption-attachment-28128" style="width: 297px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28128" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Pwerwolf-2.jpg" alt="" width="307" height="246" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Pwerwolf-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Pwerwolf-2-300x240.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Pwerwolf-2-1024x819.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Pwerwolf-2-750x600.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 307px) 100vw, 307px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28128" class="wp-caption-text">Powerwolf</figcaption></figure>
<p>Als Abschluss des Tages geht’s dann <del>in die Kirche</del> zur <strong>POWERWOLF</strong>-Show. Die armenischen Werwölfe wissen wie immer zu überzeugen. Mit der bisher größten Crowd des Festivals feiern sie eine epische Power-Metal-Messe mitsamt düsterer Bühnenshow. So sehr die eine <strong>POWERWOLF</strong>-Show der anderen auch gleicht, so wenig kann man genug von den mitreißenden Refrains, eingängigen Melodien und technisch perfekten Auftritten kriegen. Professionelle, routinierte Musiker bringen bombastischen Mitsing-Power-Metal inklusive stimmiger Show – man kann von der Musik halten was man will, aber den Headlinerplatz hat diese Band nicht umsonst.</p>
<p>Episch falle ich in mein Zelt hinein.</p>
<h2>Ein magischer Morgen of Steel</h2>
<p>Morgens um 10:30 aufgewacht –<strong> Mooooment!</strong> Rein theoretisch hätte ich doch um die Uhrzeit schon längst von der morgentlichen Sonne in meinem Zelt bei lebendigem Leib gedünstet werden sollen. Aber nein, denn freundliche Wölkchen bevölkern den Himmel! Und sie machen aus Feuerstrahlen, die die Haut zu Asche werden lassen, einen wunderschön angenehmen Sommermorgen! Mal gucken, was der Tag nach diesem <strong>extradeliziösen Start</strong> noch so zu bieten hat.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28126" aria-describedby="caption-attachment-28126" style="width: 283px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28126" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Nanowar.jpg" alt="" width="293" height="293" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Nanowar.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Nanowar-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Nanowar-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Nanowar-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Nanowar-750x750.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 293px) 100vw, 293px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28126" class="wp-caption-text">Nanowar Of Steel</figcaption></figure>
<p><strong>NANOWAR OF STEEL</strong>! Das ist ein Name, den ich schon lange nicht mehr gehört habe. Um ehrlich zu sein, schon nicht mehr seit den Anfangszeiten von Youtube (2006?), wo sich die ersten lustigen Metaller-Videos gern mal die Musik dieser Band in den Abspann setzten (so oder so ähnlich muss es sich abgespielt haben). Jedenfalls war ich mir bis jetzt nicht sicher, ob die Band überhaupt existiert oder <em>noch</em> existiert. Aber ja, so trifft man sich wieder, <strong>NANOWAR OF STEEL</strong>.</p>
<p>Als ich vor der Bühne ankomme, ergibt sich mir folgendes Bild: Männer mit Neonperücken, -anzügen und -tütüs hüpfen auf der Bühne rum und erklären, dass sie jetzt auf Italienisch ein Lied über eine Partei spielen, die sich für das Wiederaufleben der Sklaverei einsetzt. Danach heißen sie alle willkommen in Schwanzwald und singen über Bäume, die Bratwürste sind (und wenn man sie reibt, dann wachsen sie noch). Später tanzen dann alle Bandmember zusammen eine Choreografie zu einem R’n’B-Track. <strong>Ich denke, ich habe genug gesehen.</strong></p>
<h2>Schnell weiter!</h2>
<p>Um diese Schicht undefinierbarer Substanz, die sich bei dieser Erfahrung in meinen Augen und Ohren festgesetzt hat, wieder auszuwaschen, schaue ich mir danach <strong>OBSCURITY</strong> an. Und fast hatte ich vergessen, wie gut diese Band live klingt. Ich mag auch die Studioaufnahmen ganz gern, aber die Energie, die die <em>Bergischen Löwen</em> auf Konzerten freisetzen, übertrumpft diese noch mal um einiges. Es sind nicht übermäßig viele Besucher anwesend, aber die, die da sind, sind textsicher. Von alten bis neuen Hits, wissen <strong>OBSCURITY</strong> so einiges auf das empfangsbereite Publikum loszulassen. Sehr, sehr geiler Auftritt!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28122" aria-describedby="caption-attachment-28122" style="width: 221px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28122" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Finnska.jpg" alt="" width="231" height="346" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Finnska.jpg 967w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Finnska-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Finnska-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Finnska-750x1125.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 231px) 100vw, 231px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28122" class="wp-caption-text">Finntroll</figcaption></figure>
<p>Mein alter Freund, die <strong>menschendahinraffende Todessonne</strong>, ist dann auch so langsam zurück, und so mache ich mich auf zu den Wasserspendern. Wenn sie allerdings eine Sache nicht tun, ist das Wasser spenden. Also, da kommt schon was raus, so ist es nicht. Hat aber heute eher was von einem tropfenden Wasserhahn als von einer sprudelnden Lebensfontäne.</p>
<p>Nach kurzzeitiger, kopfschmerzbedingter Rast in meinem Zelt schaffe ich es dann noch mit etwas Verspätung zum <strong>FINNTROLL</strong>-Konzert. Gottseidank, denn die Party dort ist <em>on fire</em>! Viele Menschen sind am viel-Trinken und machen viel Stimmung. Zwar haben die Trolle seit 2013 keinen einzigen neuen Track mehr veröffentlicht, doch wissen sie genau, wie sie mit ihren alt(bekannt)en Sachen die Tanzfläche zum Beben bringen. Alle haben Bock auf <strong>FINNTROLL</strong>!</p>
<h2>Ansage!</h2>
<p>Nach dem Konzert tritt der Stage-Manager die Bühne, und erklärt, dass <strong>ENSIFERUM</strong> vorerst am Flughafen festhängen. Die Festivalorga sei aber dabei, einen Flug auf einem Drachen durch ein Zeitportal zu arrangieren, damit niemand die Band verpassen müsse. Allerdings habe dies zur Folge, dass sich der ganze Zeitplan etwas verschiebt.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28119" aria-describedby="caption-attachment-28119" style="width: 186px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28119" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Alestorm.jpg" alt="" width="196" height="353" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Alestorm.jpg 806w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Alestorm-167x300.jpg 167w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Alestorm-569x1024.jpg 569w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Alestorm-750x1349.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 196px) 100vw, 196px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28119" class="wp-caption-text">Alestorm</figcaption></figure>
<p>Na dann! Ab zu <strong>ALESTORM</strong>. Der Erfolg der Metal-Piraten ist zurzeit nicht mehr aufzuhalten – das merkt man immer wieder, auf jedem Festival und Konzert. Zwar sind die Jungs mittlerweile eher zu einem lustigen Spaß-und-Feier-Act geworden (was sie mit den ersten zwei Alben noch nicht unbedingt waren!), Respekt verdient das trotzdem. Jedes einzelne <strong>ALESTORM</strong>-Konzert artet einfach nur in einer massiven Fete aus und das ist schließlich der Sinn des Lebens. Wer mir widerspricht, hat unrecht. Und – trotz großer Schritte Richtung Spaßmusik – an Qualität haben die musikalischen Erzeugnisse der Schotten definitiv nicht abgenommen.</p>
<p><strong>HAMMERFALL</strong> sehe ich mir dann gechillt aus 200 Metern Luftlinie von meinem Camp an. Freie Sicht direkt auf die Bühne, auf der sehr winzige Menschen sehr laute Musik machen, deren Sound wie geleckt bei mir ankommt. <strong>Warum mache ich das eigentlich nicht den ganzen Tag so?</strong> Mein Highlight ist das „Legacy Of Kings“-Medley, das die True Metaller zum Besten geben. Die „Harz On Fire“-Special Show stellt sich dann zwar im Endeffekt als etwas weniger umfangreich heraus, als es klingt. Eigentlich beinhaltet sie nur eine Pyro-Show beim Song „<em>Hearts On Fire</em>“ selbst. Aber jedes Mal, wenn die gewaltigen Flammenwerfer zum Einsatz kommen, erwärmt es mir selbst aus der Entfernung Haut und Herz&#8230;</p>
<p>&#8230; was sehr gelegen kommt, denn plötzlich ist es verdammt kalt! Trotzdem muss ich mich auf die lange Reise zum Infield begeben, da ich mir <strong>VERSENGOLD</strong> und <strong>ENSIFERUM</strong> doch lieber aus der Nähe ansehen möchte.</p>
<h2>Die Zähne klappern</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28134" aria-describedby="caption-attachment-28134" style="width: 302px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28134" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0466.jpg" alt="" width="312" height="208" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0466.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0466-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0466-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0466-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0466-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 312px) 100vw, 312px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28134" class="wp-caption-text">Versengold</figcaption></figure>
<p>Leider vergesse ich dummer Idiot, mir Notizen zum <strong>VERSENGOLD</strong>-Konzert zu machen, weshalb mein Zukunfts-Ich eine Woche später vorm PC sitzen wird und sich irgendwas aus den Untiefen von Nase und Gedächtnis ziehen muss. Es wird sich an Folgendes erinnern: Zwischen vielen tausend anderen Menschen ist es weniger kalt als alleine im Camp. Und: Wenn diese ganzen Mittelalter-Rock-Bands etwas gut können, dann ist es, das Publikum zu animieren und dazu zu bringen, mitzusingen und die Ärsche zu schwingen, wenn die Lieder erklingen (oder so).</p>
<p>Meine letzten Energiereserven des Tages fließen dann in die verspätete <strong>ENSIFERUM</strong>-Show. Und, was soll ich sagen, <strong>es ist schön!</strong> Auch die Verzögerung dank Flughafen scheint auch weder an der Motiviertheit der Band noch an der der Besucher genagt zu haben. Die Finnen erstmal mit ein paar neueren Songs ins Set. Je später der Abend wird, desto mehr Klassiker und Evergreens bekommen die Massen dann zum Mitsingen aufgetischt. Da zurzeit niemand in der Band den Posten des Keyboarders besetzt, spielt man halt zu viert, während die Keys aus der Dose kommen. Hat aber jetzt auch nicht sonderlich gestört.</p>
<p>Die Nacht im Zelt verläuft dank der fröstelnden Temperaturen dann auch eher unangenehm und mit nicht sehr viel durchgehenden Schlafphasen. Natürlich nicht, weil mir kalt ist. Nur, weil ich durch meine zähneklappernden und vor Kälte stöhnenden Zeltnachbarn immer wieder aus dem Schlaf gerissen werde. Was denkt ihr denn?! Einem Mann ist nicht kalt. Schon gar nicht bei Minusgraden im Zelt, die einem durch Schlafsack und Kleidung bis in die Knochen dringen. Brrr.</p>
<h2>Schon Samstag? Wann ist das denn passiert?!</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28136" aria-describedby="caption-attachment-28136" style="width: 394px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28136" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0270.jpg" alt="" width="404" height="269" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0270.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0270-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0270-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0270-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0270-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 404px) 100vw, 404px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28136" class="wp-caption-text">Bier und &#8230; Metal!</figcaption></figure>
<p>Nach morgentlicher Pilgerung zur Teufelsmauer verpasse ich erstmal den Anfang von <strong>AHAB</strong>. So kriege ich nur noch die letzten 15 Minuten mit – also noch fast ein ganzes Lied. Gesungen wird über die schwärzesten Tiefen der endlosen See, Verzweiflung und Einsamkeit. Die perfekte Band also, um von 12:30 Uhr bis 13:10 Uhr im helllichten Sonnenschein spielen zu lassen (nicht). Trotzdem: Scheißegal! Die Atmosphäre, die die Doom Metaller mit ihren langsamen, teils tief melodischen, teils schweren, kompromisslos massiven Klängen erzeugen, hüllt jeden einzelnen Besucher in sich. Arme und Beine der Menschen um mich herum sind übersät mit <strong>Gänsehaut</strong>. Nach dem Konzert fühle ich mich, als stünde ich mit den Füßen einen halben Meter tief in der Erde. Immer wieder ein Erlebnis der Extraklasse. Selbst in der prallen Mittagssonne.</p>
<p>Ein &#8218;erstes Mal&#8216; erlebe ich dann mit <strong>SKYCLAD</strong>. Sie sind eine der Bands der früheren Folk-Metal-Welle; noch bevor das Genre anfing, richtig groß zu werden. Bevor ich das Billing des <strong>ROCKHARZ</strong> 2018 sah, war mir nicht klar, dass es diese Truppe überhaupt noch gibt. Außerdem hätte ich nicht erwartet, sie mal live zu sehen. Aber wie es das Schicksal so will, stehe ich nun auf einem <strong>SKYCLAD</strong>-Gig vor der Bühne. <strong>Und?</strong> Nun, die Musik erinnert nach heutigem Verständnis ein bisschen an die ganzen <strong>Fiddle-Folk-Punk-Bands&nbsp;</strong>&#8211; mit etwas mehr Metaleinflüssen. Viel mehr gibt’s dazu auch nicht zu sagen – das Konzert macht Spaß, hat eine mäßige Besucherzahl und einen akzeptablen Sound. Ich freue mich, das mal gesehen und gehört zu haben. Hat mich aber auch nicht vom Hocker gehauen.</p>
<h2>Gloryhammer Smashed Face</h2>
<p>Als nächstes treten <strong>GLORYHAMMER</strong> auf – und genau wie <strong>ALESTORM</strong>, deren Musik aus der gleichen Feder stammt &#8211; sind auch sie hart am Aufsteigen und ziehen massiv Leute. Die Show ist ein großer Erfolg, das Konzept funktioniert einwandfrei: Melodischer, epischer Power Metal mit mitgrölbaren Refrains, dazu etwas lustiger Quatsch (wie zum Beispiel Wettsaufen auf der Bühne zwischen Held und bösem Zauberer) und ein charismatischer Sänger, der scheinbar zum Animieren geboren wurde (und außerdem verdammt gut singen kann!). Läuft bei ihnen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28120" aria-describedby="caption-attachment-28120" style="width: 318px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28120" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Corpse.jpg" alt="" width="328" height="296" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Corpse.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Corpse-300x270.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Corpse-1024x922.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Corpse-750x675.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 328px) 100vw, 328px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28120" class="wp-caption-text">Cannibal Corpse</figcaption></figure>
<p>Und dann spielen <strong>CANNIBAL CORPSE</strong>. Death Metal. Brutal. Stumpf. Oldschsool. Der Sound matscht bei den ganzen runtergestimmten Gitarren ein bisschen, doch die fiese Gruppe um den Mann ohne Hals gibt wenig Fick und zieht ihr Ding durch. Es wird mit der Zeit auch besser, und von den (<strong>magischen?</strong>) Klos neben der Bühne aus ist der Sound perfekt. Ich blockiere diese etwas länger als ich sollte, aber so schöne Lieder wie <em>„Hammer Smashed Face“, „Make Them Suffer“ </em>und<em> „I Come Blood“</em> will man sich doch mit wohligem Klang gönnen.</p>
<h2>Specials ohne Ende!</h2>
<p><strong>DIE APOKALYPTISCHEN REITER</strong> stehen als nächstes auf dem Plan – und sie reiten apokalyptisch durch unterschiedlichste Epochen der Bandgeschichte. Neue Hits und alte Brecher kombinieren sich zu einem abwechslungsreichen, aber durchgehend qualitativen Erlebnis. Dazu serviert gibt’s einige Specials wie ein Drum Solo oder ein unerwartetes Gitarrenintro zu „<em>Friede Sei Mit Dir</em>“.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28125" aria-describedby="caption-attachment-28125" style="width: 353px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28125" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Knorke-3.jpg" alt="" width="363" height="242" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Knorke-3.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Knorke-3-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Knorke-3-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Knorke-3-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Knorke-3-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 363px) 100vw, 363px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28125" class="wp-caption-text">Knorkator</figcaption></figure>
<p>Die Meister der Specials sind und bleiben aber <strong>KNORKATOR</strong>, <em>Deutschlands meiste Band der Welt</em>: Zu quasi jedem Song gibt’s eine spezielle <strong>Showeinlage</strong>! Nicht nur lassen Sänger und Keyboarder ihren Nachwuchs als Backgroundsänger oder auch gemeinsam mit dem jeweiligen Papa im Duett auftreten. Am Ende der Show lässt sich Sänger Stumpen auch noch (zum Sound von <em>„Wir Werden Alle Sterben“</em>) in einem Feuerkreis zu Asche verglühen. Das und vieles mehr erlebt man auf einem Knorkator-Konzert. Die Musik war auch ganz nett.</p>
<h2>Ein flammender Abschluss</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28124" aria-describedby="caption-attachment-28124" style="width: 349px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28124" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/In-Flames.jpg" alt="" width="359" height="239"><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28124" class="wp-caption-text">In Flames</figcaption></figure>
<p>Das letzte Konzert des Festivals für mich ist dann (nach offizieller Danksagung seitens der Veranstalter) <strong>IN FLAMES</strong>.<br />
Schier makelloser Sound verbindet sich mit den Songs, die mich seit meinen Teenie-Jahren begleiten – die Schweden spielen viel Mid-Era-Zeug und (gottseidank) nicht allzu viel von ihren neuen Tracks (&#8230;die dennoch live ganz gut wirken!). Dazu eine eindrucksvolle Lichtshow und eine große, begeisterte Crowd. Nach dem drölfzehnten Crowdsurfer, der mir <strong>wahlweise Wampe oder Schuhe ins Gesicht klatscht</strong>, ziehe ich mich dann aber in hintere Gefilde zurück und lasse den Abend gemütlich mit einem Bier und den letzten paar <strong>IN FLAMES</strong>-Tracks zu Ende gehen.</p>
<p>Und so findet wieder einmal ein großartiges Festival sein Ende! Alles in allem gibt’s wenig zu beklagen – der Sound war insgesamt besser als in den letzten Jahren, die Bands waren alle super und auch mit der Orga schien alles in Ordnung! Was soll man dazu noch sagen? Immer weiter so, liebes <strong>ROCKHARZ</strong>-Team, ihr macht das genau richtig. <strong>Bis zum nächsten Jahr!&nbsp;</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/25-jahre-rockharz-festival/">25 Jahre Rockharz-Festival!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>COILGUNS &#8211; Millenials gegen die Welt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Apr 2018 08:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Cancer Bats]]></category>
		<category><![CDATA[Code Orange]]></category>
		<category><![CDATA[converge]]></category>
		<category><![CDATA[Drone]]></category>
		<category><![CDATA[Full Of Hell]]></category>
		<category><![CDATA[Mathcore]]></category>
		<category><![CDATA[Metalcore]]></category>
		<category><![CDATA[Noise]]></category>
		<category><![CDATA[Post Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Sludge]]></category>
		<category><![CDATA[The Dillinger Escape Plan]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Schweiz ist ja eher neutral... Weiß denn eine Band aus diesem Land mehr zu polarisieren?!<br />
Unseren Jonas anscheinend schon.. Warum genau sagt er euch!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/coilguns-millenials-gegen-die-welt/">COILGUNS &#8211; Millenials gegen die Welt</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2><strong>COILGUNS&nbsp;</strong>&#8211; &#8222;Millenials&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong>&nbsp;23.03.2018<br />
<strong>Länge:</strong>&nbsp; 38:53 Min.<br />
<strong>Label:</strong> Hummus Records<br />
<strong>Stil:</strong>&nbsp;Mathcore </div></div></div>
<p>Schweizer Bands habe ich nirgends in meinem Regal zu stehen. Ob sich das mit dem neuen <strong>COILGUNS</strong> Album ändern wird? Die Prämisse des Albumtitels erweckt in mir gemischte Gefühle &#8211; wird <strong>&#8222;Millenials&#8220;</strong> etwa ein<strong> Testament einer ganzen Generation, Welt oder Zeit</strong>?</p>
<p>Kurzum gesagt: der schlummernde Mathcore erweckt ein Gefühl der Leichtigkeit. Gerade die Verknüpfung der Songs grenzt an eine Meisterleistung, aber <strong>COILGUNS</strong> vermögen es, eine reich texturierte Reise aus dem lose wirkenden Wirrwarr zu konstruieren.&nbsp;Spätestens auf dem zweiten Track <em>&#8222;Delitionism&#8220;</em> brennen alle Sicherungen durch. Gesprochener Gesang, der im entferntesten mit den Zeitgenossen<strong> CANCER BATS</strong>&nbsp;und <strong>&#8217;68</strong> vergleichbar ist, trifft auf hypnothisierende Riffs. Zum Glück kommt dank Songs wie<em> &#8222;Millenials&#8220;</em> und <em>&#8222;Ménière&#8217;s&#8220;</em> auch die Geschwindigkeit nicht zu kurz.&nbsp;</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-26938" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/COILGUNS_22dec_01-1024x683.jpg" alt="" height="683" width="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/COILGUNS_22dec_01-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/COILGUNS_22dec_01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/COILGUNS_22dec_01-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/COILGUNS_22dec_01-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/COILGUNS_22dec_01.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />
<p><span id="more-26065"></span></p>
<p>Desillusionierend hetzen <strong>COILGUNS</strong> von einer Nummer zur nächsten. Dabei verrennen sie sich zwar immer wieder in der überwältigenden Größe ihrer Pläne und kehren gern noch gefasster zurück. Auf dem verzerrten, doomigen<em> &#8222;Spectrogram&#8220;</em> wird das besonders klar. Aus dem Buch von <strong>CODE ORANGE</strong> hat man sich den einer oder anderen Trick geklaut, so auch das abrupte Ende von <em>&#8222;Music Circus Clown Care&#8220;</em>. Noisig und abgespacet wird es immer wieder mal, die<strong> US-amerikanischen Einflüsse</strong> werden immer deutlicher.</p>
<p>Die lockeren Spieleinheiten aus Metal, Mathcore und Sludge nehmen während der Dauer der Platte immer mehr Gestalt an. Als sie dann in das Biest namens <em>&#8222;The Screening&#8220;</em> münden, merkt man deutlich, wie haargenau hier sortiert wurde. Ist das dadurch schon ein Konzeptalbum? Noch lange nicht, aber es bringt mich oft genug aus der Fassung. &#8222;Millenials&#8220; liefert keine Antworten, dafür aber einen unendlichen Fragenkatalog, den es für jeden Hörer zu ergründen gilt. Wo kommt das jetzt her? Wieso ist da jetzt das?<strong> Habe ich Kopfschmerzen?</strong></p>
<p>Meine Anspielempfehlungen:<em> &#8222;Spectrogram&#8220;</em>, <em>&#8222;Music Circus Clown Care&#8220;</em>, <em>&#8222;Self Employment Scheme&#8220;</em></p>
<p><a href="https://coilguns.bandcamp.com/"><strong>Bandcamp</strong></a><br />
<strong><a href="http://hummusrecords.bigcartel.com/">Shop</a></strong><br />
<a href="https://www.facebook.com/coilguns/"><strong>Facebook</strong></a></p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/9eYaJ7FjZb0?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
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		<item>
		<title>MESSA &#8211; Der nächste Schritt zur ultimativen Finsternis</title>
		<link>https://silence-magazin.de/messa-der-naechste-schritt-zur-ultimativen-finsternis/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=messa-der-naechste-schritt-zur-ultimativen-finsternis</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Apr 2018 09:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Doom]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[2018]]></category>
		<category><![CDATA[Ambient]]></category>
		<category><![CDATA[aural music]]></category>
		<category><![CDATA[Drone]]></category>
		<category><![CDATA[dunkelheit]]></category>
		<category><![CDATA[finsternis]]></category>
		<category><![CDATA[italien]]></category>
		<category><![CDATA[messa]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Doom Metal mit Blastbeat?!<br />
Mischt man Melancholie, Dunkelheit und Experimentierfreude kommt heraus:</p>
<p>Eine große Portion MESSA.<br />
Sascha hat das ganze Rezept mal analysiert!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>MESSA &#8211; &#8222;Feast For Water&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum: </strong>06.04.2018<br />
<strong>Länge: </strong>49:29 Min.<br />
<strong>Label: </strong>Aural Music<br />
<strong>Stil: </strong>Doom Metal</div></div></div>
<p>Wer <strong><em>Silence</em></strong> seit seiner Geburt verfolgt, wird sich jetzt sicher denken: &#8222;Hä? <strong>MESSA</strong>? Da gabs doch schon mal einen Artikel!&#8220; Völlig richtig! Das Review zum Debütalbum der Italiener war einer der ersten Artikel überhaupt (<a href="https://silence-magazin.de/zukunft-des-doom-metal/" target="_blank" rel="noopener">hier </a>findet ihr ihn nochmal). Schon damals war <strong>Alex</strong> mehr als begeistert von dieser <strong>Doom-Formation</strong>, auch wenn dieses Genre eigentlich nicht zu seinen Lieblingen zählt. Nach nun 2 Jahren, in denen ich &#8222;Belfry&#8220; auf mich wirken lassen konnte, wird mit <strong>&#8222;Feast For Water&#8220;</strong> der nächste Streich voller <strong>Melancholie</strong>, <strong>Dunkelheit</strong> und <strong>Experimentierfreude</strong> auf die Doomfraktion losgelassen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26010" aria-describedby="caption-attachment-26010" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/460620.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-26010" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/460620-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/460620-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/460620-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/460620-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/460620-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/460620.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26010" class="wp-caption-text">Mystisch und verrucht gibt sich die Band &#8211; genau wie deren Musik</figcaption></figure>
<h4>Hmm&#8230; Wo ist denn die Snare abgeblieben?</h4>
<p>Immer wenn ich an <strong>MESSA</strong> denke, habe ich diesen brutal guten <strong>Snare-Sound</strong> wieder im Ohr, der für mich &#8222;Belfry&#8220; ein Stück weit auch geprägt hat. Auf &#8222;Feast For Water&#8220; ist dieser leider nicht mehr so präsent, doch dieses Ärgernis wird durch diverse andere Aspekte wieder glattgebügelt. <em>&#8222;Snakeskin Drape&#8220; </em>schließt nahtlos dort an, wo das Debüt endete &#8211; Doom, der durch <strong>Sara</strong>s Gesang, nicht ausufernde Wiederholungen und einem für &#8222;Doomverhältnisse&#8220; ziemlich zügigem Tempo schnell im Kopf bleibt. Mit dem <strong>Ohrwurmdoom</strong> ist aber schon beim darauffolgenden <em>&#8222;Leah&#8220;</em> Schluss. Es geht ins Reich der Dunkelheit, denn dieser Song überzieht die Seele mit <strong>Teer</strong>.<br />
Dass <strong>MESSA </strong>Experimenten nicht abgeneigt sind, wurde ja schon bewiesen und so hat mit <em>&#8222;The Seer&#8220;</em> ein Song auf die Platte gefunden, der alles hat, was ich von einem Album erwarte. Einerseits <strong>bluesige Elemente</strong> und auf der anderen Seite doch noch etwas Melancholisches, was für mich das perfekte Gleichgewicht eines Songs darstellt. Achso, weil wir gerade bei Experimenten waren:</p>
<blockquote><p><strong>Wann hast du im Doom Metal das letzte Mal einen Blastbeat gehört?</strong></p></blockquote>
<p>Nachdem <em>&#8222;She Knows&#8220; </em>schon fast <strong>DRONE</strong>-artige Ausmaße annimmt, schaue ich bei <em>&#8222;Tulsi&#8220;</em> nicht schlecht, als plötzlich ein <strong>Blastbeat </strong>erklingt. Glücklicherweise zieht dieser sich nicht durch den ganzen Song, sondern wird clever in das Tongefüge eingebaut.<br />
<em>&#8222;White Stains&#8220; </em>schließt &#8222;Feast For Water&#8220; genauso ab, wie ich es mir wünsche &#8211; düster, melancholisch und tiefsinnig.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/zH5FXUpFLcA?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong><a href="https://messa666.bandcamp.com/album/feast-for-water" target="_blank" rel="noopener">Bandcamp</a><br />
<a href="https://www.facebook.com/MESSAproject/" target="_blank" rel="noopener">Facebook</a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>LURKER OF CHALICE &#8211; Trink vom Kelch der Dunkelheit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oli]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jan 2018 10:34:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Stoner]]></category>
		<category><![CDATA[Ambient]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Darkness]]></category>
		<category><![CDATA[Doom]]></category>
		<category><![CDATA[Drone]]></category>
		<category><![CDATA[Leviathan]]></category>
		<category><![CDATA[Lurker of Chalice]]></category>
		<category><![CDATA[nuclear war now]]></category>
		<category><![CDATA[USBM]]></category>
		<category><![CDATA[Wrest]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; Der Amerikaner Jef Whitehead (im Folgenden unter seinem Pseudonym Wrest genannt) ist Szenegängern hinlänglich als der Mastermind hinter dem Black Metal-Projekt LEVIATHAN bekannt. Doch er ist und war auch auf anderen Spielwiesen tätig. Neben Beiträgen für NACHTMYSTIUM und KRIEG brachte Wrest ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2><strong>LURKER OF CHALICE – &#8222;Lurker of Chalice&#8220; (Re-Release) </strong></h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum: </strong>15.02.2018<br />
<strong>Dauer: </strong>60 Min.<br />
<strong>Label: </strong>Nuclear War Now! Productions<br />
<strong>Genre: </strong>Black Metal, Doom Metal, Ambient</div></div></div>
<p>Der Amerikaner<strong> Jef Whitehead</strong> (im Folgenden unter seinem Pseudonym <strong>Wrest</strong> genannt) ist Szenegängern hinlänglich als der Mastermind hinter dem Black Metal-Projekt <strong>LEVIATHAN</strong> bekannt. Doch er ist und war auch auf anderen Spielwiesen tätig. Neben Beiträgen für <strong>NACHTMYSTIUM</strong> und <strong>KRIEG</strong> brachte <strong>Wrest</strong> 2005 unter dem Namen <strong>LURKER OF CHALICE</strong> ein selbstbetiteltes Album heraus. Dieses wird, so viel sei vorab gesagt, glücklicherweise nun in größerer Auflage von Nuclear War Now! Productions wiederveröffentlicht und somit einer breiteren Masse zugänglich gemacht.</p>
<p>Es sollen wohl noch weitere fertige Alben des Projekts existieren, jedoch entschied sich <strong>Wrest</strong> bisher dagegen, diese zu veröffentlichen, da <strong>LURKER OF CHALICE</strong> wohl unzertrennlich mit einer verstorbenen Partnerin des Musikers verbunden ist. Damit bleibt das selbstbetitelte Album (neben zwei Demos mit teils gleichen Songs) eventuell das einzige große Lebenszeichen. Doch für welchen Hörer ist dieses Werk gedacht? Finden wir es heraus!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Nadelstiche</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-24805 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/lurker-of-chalice-205x300.jpg" alt="" width="205" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/lurker-of-chalice-205x300.jpg 205w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/lurker-of-chalice.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 205px) 100vw, 205px" />Schon beim Quasiopener <em>&#8222;Piercing where they might&#8220;</em> fällt auf, dass <strong>LURKER OF CHALICE</strong> wenig mit dem Hauptprojekt von <strong>Wrest</strong> zu tun hat. Es gibt Parallelen, beispielsweise in den Tonskalen des Gitarrenspiels, allerdings klingt <strong>LURKER OF CHALICE</strong> eher wie ein Bastard aus Black, Doom und Ambient. Und trotz dem dieser Stilmix alles andere als neu oder innovativ ist, fühlt es sich hier doch frisch und eigen an.</p>
<p>Sequenzen voller Monotonie wechseln sich sprunghaft mit eingängigem Stampfen ab (<em>&#8222;Spectre as Valkerie is&#8220;</em>), Geballer trifft auf psychedelische Leads und hin und wieder schleichen sich gut plazierte Samples ein. Das Ganze ist in eine überraschend warme Produktion gekleidet und steht damit in deutlichem Kontrast zu den schwarzmetallischen Mach(t)werken von <strong>LEVIATHAN</strong>. Alles klingt ein wenig dumpf und verhallt, was jedoch die Atmosphäre verstärkt und dem Klangbild nicht abträglich ist.</p>
<p>Stark ist auch der Gesang. Mal wird gefaucht, häufig jedoch in einer Art semi-cleanem Gesang &#8222;geheult&#8220;. Das &#8211; sowie die schon angesprochenen Leadgitarren, egal ob in wüsten oder ruhigen Momenten (die es auf dem Album auch recht häufig gibt) &#8211; ergibt eine dichte Stimmung, die definitiv einlädt, sich gefangen nehmen zu lassen. Hinzu kommen sphärische Synthies und schon hat <strong>Wrest</strong> einen extrem dichten Soundteppich kreiert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;"><strong>&#8222;Where to find freedom from Belial?</strong><br />
<strong> Shake down withering poison and die.&#8220;</strong></p>
</blockquote>
<h3>Das Tor zur Leere</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-24807" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/333785-300x268.jpg" width="350" height="313" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/333785-300x268.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/333785-1024x915.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/333785-750x670.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/333785.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" />Am Besten gelingt ihm dies meines Erachtens im doomigen <em>&#8222;Minions&#8220;</em>, dem eher schnell gehaltenen <em>&#8222;Granite&#8220;</em> und dem schon angesprochenen <em>&#8222;Piercing where they might&#8220;</em>. Das ist wirklich stark und vor allem auch eigenständig. In manchen Momenten fühlte ich mich an <strong>THE RUINS OF BEVERAST</strong> erinnert, speziell zu deren &#8222;Rain upon the Impure&#8220;-Zeiten. Das ist aber nur als weiteres Lob zu verstehen.</p>
<p>Zu meckern gibt es somit schlussendlich nichts. Ein paar kleine Längen schleichen sich ein (<em>&#8222;This blood falls as mortals III&#8220;</em>), aber das ist bei einer solchen Stilistik kaum zu vermeiden. Die einzelnen Elemente kreieren einen sehr interessanten Sound und wirken düster, erhaben und dennoch auch skuril. Das bizarre Coverartwork unterstreicht dies nur umso mehr.</p>
<p>Gebt <strong>LURKER OF CHALICE</strong> eine Chance! Für Untergrund-Liebhaber und Fans von eher skuriler Musik bietet sich hier eine interessante Spielwiese. Ich bin froh, dass durch die Wiederveröffentlichung noch einmal auf diese Perle aufmerksam gemacht wird. Zu Entdecken gibt es hier nämlich so einiges.</p>
<p>Und nun zurück in den Abgrund, der mich zu sich ruft &#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/-1VISLfRDfg?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>LURKER OF CHALICE</strong> online:</p>
<p><a href="https://lurkerofchalice.bandcamp.com/releases">Bandcamp</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/lurker-of-chalice-trink-vom-kelch-der-dunkelheit/">LURKER OF CHALICE &#8211; Trink vom Kelch der Dunkelheit</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>GRAVETEMPLE &#8211; zugedröhnt im Grabe</title>
		<link>https://silence-magazin.de/gravetemple-zugedroehnt-im-grabe/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=gravetemple-zugedroehnt-im-grabe</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jun 2017 06:33:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Stoner]]></category>
		<category><![CDATA[Black]]></category>
		<category><![CDATA[Death]]></category>
		<category><![CDATA[Doom]]></category>
		<category><![CDATA[Drone]]></category>
		<category><![CDATA[Experimental]]></category>
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		<category><![CDATA[im]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[Records]]></category>
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		<category><![CDATA[Svart]]></category>
		<category><![CDATA[Zugedröhnt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>GRAVETEMPLE &#8211; Impassable Fears Veröffentlichungsdatum: 02.06.2017 Dauer: 34:59 Min. Label: Svart Records Stil: Drone/Doom/Experimental Während ich in meinem Kämmerlein am schwitzen bin wie ein Schwein, habe ich doch glatt die perfekte (Anti-) Sommermusik gefunden. Zu den lästigen Temperaturanstiegen möchte man sich nur ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/gravetemple-zugedroehnt-im-grabe/">GRAVETEMPLE &#8211; zugedröhnt im Grabe</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>GRAVETEMPLE</strong> &#8211; Impassable Fears<br />
Veröffentlichungsdatum: 02.06.2017<br />
Dauer: 34:59 Min.<br />
Label: Svart Records<br />
Stil: Drone/Doom/Experimental<span id="more-17711"></span></p>
<p>Während ich in meinem Kämmerlein am schwitzen bin wie ein Schwein, habe ich doch glatt die perfekte (Anti-) Sommermusik gefunden. Zu den lästigen Temperaturanstiegen möchte man sich nur ungern unnötig bewegen. Klar, man schwitzt ja auch bei jeder kleinsten Bewegung. Deshalb fiel mein Blick auf &#8222;Impassable Fears&#8220; von <strong>GRAVETEMPLE</strong>, einer Art &#8222;Supergroup&#8220; bestehend aus <strong>Attila Csihar</strong> (u.a. <strong>MAYHEM</strong>, <strong>SUNN O)))</strong>), <strong>Stephen O&#8217;Malley</strong> (<strong>SUNN O)))</strong>), <strong>Oren Ambarchi</strong> (<strong>SUNN O)))</strong>) und <strong>Matt Sanders</strong> (<strong>FUNERAL MOON</strong>).</p>
<h4>Gravetemple machen alles kaputt</h4>
<p>Sobald die ersten Töne erklingen, fühlt man sich schon orientierungslos. Wirres Schlagzeugspiel tummelt sich zu wohlbekannten <strong>SUNN O)))</strong> Gitarren, die nach einer Minute sich in <em>&#8222;A Szarka&#8220;</em> zu Granitwänden hoch türmen. Dazu gesellt sich <strong>Attila</strong>s heißeres Krächzen, sowie eine Instrumentalspur, die scheinbar nur aus Lärm besteht. Spätestens jetzt haben wohl die meisten von euch die Nase voll, schließlich ist das Album keine einfache Kost. Zwischendurch schimmert so etwas wie ein Groove auf, <strong>SUNN O)))</strong> mit Schlagzeug halt. Auch wenn der erste Eindruck krass ist, so entfaltet sich eine Art seltsame Anziehungskraft des Stückes. Ich sollte die Scheibe mal über Kopfhörer konsumieren, jedoch vergrabe ich mich dazu noch 2 Meter unter der Erde.</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=48QGu93VkI4">HIER</a> könnt ihr eure Schmerzgrenze testen</p>
<p>Unangenehme Einschübe von Noise und Drone bahnen sich auf belastende Art und Weise durch den Verstand, bis erneut scheinbar sinnloses, hektisches Trommeln einsetzt. Anschließend noch die Streichinstrumente, wo ein LKW darüber zu fahren scheint und das Resultat noch über 10 Minuten dehnt. Fertig ist das Produkt von &#8222;Impassable Fears&#8220;, welches sich auf eine Gesamtzeit von über 34 Minuten zerstreut. <strong>AUTOKRATOR</strong> auf Steroiden und Chaos-Tropfen, so könnte ich das wohl beschreiben.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_17712" aria-describedby="caption-attachment-17712" style="width: 419px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-17712" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/GLAVE_ORGONE0413-300x225.jpg" width="429" height="322" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/GLAVE_ORGONE0413-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/GLAVE_ORGONE0413-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/GLAVE_ORGONE0413-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 429px) 100vw, 429px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-17712" class="wp-caption-text">Wissen wie man den Hörer strapaziert: Gravetemple</figcaption></figure>
<h4>Lichtblicke sucht man vergebens</h4>
<p>Ein brennender Zug, der in der nächsten Kurve&nbsp; entgleist. Ein Anblick, den man scheußlich findet, jedoch nicht weg sehen kann. Zwischen all diesem Wirrwarr tauchen noch Chöre auf, obgleich diese in Verbindung mit Synthesizern eine grandiose apokalyptisch wirkende Kulisse erschaffen. Anderthalb Minuten später nervt die monotone Nummer <em>&#8222;Domino&#8220;</em> mit ihrem endlosen Sample. Sicherlich liegt der Fokus bei <strong>GRAVETEMPLE</strong> bis jetzt ganz klar auf dem Schwerpunkt des Trance, doch repetitives anfixen will gelernt sein.</p>
<p>Anscheinend wirkt der Drogencocktail bei den Musikern jetzt richtig, sonst könnte ich mir den Anfang von <em>&#8222;Impassable Fears&#8220;</em> nicht erklären. Undefinierbares Brummen paart sich mit aus der Ferne zu hörenden Stimmen, ab und an eine Art Melodie. Dennoch so gering, dass das Chaos überwiegt.</p>
<p>Ich bin ratlos. Und platt. Ganze 5 Durchläufe hintereinander später kapituliere ich, weil ich mir nicht vorstellen kann, wann ich diese Platte bewusst genießen soll.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/gravetemple-zugedroehnt-im-grabe/">GRAVETEMPLE &#8211; zugedröhnt im Grabe</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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