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	<title>Eistnaflug Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Eistnaflug Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Aus den Tiefen #45: ZHRINE</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 May 2017 06:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[aus den tiefen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-45-zhrine/">Aus den Tiefen #45: ZHRINE</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude, auf dem Potential, etwas anders zu machen, als alle Anderen.</strong></em></p>
<p><span id="more-17105"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Blackened Death Metal</strong></p>
<p><!--more-->Mit dem Begriff konnte ich nie was anfangen. Diese Genrebezeichnung weckte in mir seit je her das Gefühl, dass die entsprechenden Bands sich nicht so ganz entscheiden konnten, was sie denn nun machen wollten. So schwang in meiner Wahrnehmung immer der Anklagepunkt mit, weder Fisch noch Fleisch zu sein.<br />
Trotzdem ist besonders in den letzten Jahren an der Schnittstelle zwischen Black und Death Metal viel Interessantes passiert, und Bands entstanden, die genau wissen, was sie machen, wie sie klingen wollen und woher sie ihre Einflüsse beziehen. Und dennoch weder klar in die eine, noch in die andere Kategorie passen.<br />
So auch bei:</p>
<h4 style="text-align: center;">ZHRINE</h4>
<img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-17110" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Zhrine-Bandpic.jpg" alt="ZHRINE" width="956" height="960" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Zhrine-Bandpic.jpg 956w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Zhrine-Bandpic-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Zhrine-Bandpic-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Zhrine-Bandpic-750x753.jpg 750w" sizes="(max-width: 956px) 100vw, 956px" />
<p>&nbsp;</p>
<p>Zugegebenermaßen sind <strong>ZHRINE</strong>&nbsp;eine Band, die nicht mehr komplett in den Kinderschuhen steckt und sich bereits einen Namen machen konnte. Aber wie oben disclaimert geht es ja um mehr oder minder unbekannte Bands. Und das Debütalbum „Unortheta“ ballert mich immernoch so weg, dass ich einfach darüber schreiben muss.</p>
<h4>Doch der Reihe nach</h4>
<p>Bereits 2007 schlossen sich vier junge Isländer zusammen, um (damals noch) Death Metal zu machen, der noch spürbar amerikanische Einflüsse offenbarte, aber schon mit ungeheurer Präzision und technischer Finesse zu überzeugen wusste. Innerhalb Islands, sowie langsam aber sicher auch darüber hinaus, erarbeiteten sich die Jungs &#8211; damals noch unter dem Namen <strong>GONE POSTAL</strong> &#8211; einen Ruf, der ihnen unter anderem vier Jahre in Folge einen Platz auf dem <strong>Eistnaflug</strong> bescherte.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/FqOcK3jMNBc?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nachdem <strong>GONE POSTAL</strong> im Jahre 2008 ihr Debütalbum „In The Depths Of Despair“ auf die Welt losgelassen hatten, passierte nicht mehr viel an der Veröffentlichungsfront. Im stillen Kämmerlein wurde der eigene Sound jedoch immer weiter ausdifferenziert und verbessert, sodass noch 2012 ein Demo unter dem Titel „Unortheta“ erschien.</p>
<p>Bis das Ganze jedoch die entsprechende Form annehmen sollte, vergingen nochmals vier Jahre. Schließlich entschieden sich die Isländer im Jahre 2014 zu einem Namenswechsel, welchem kurz darauf ein weiterer folgen sollte, bzw. musste. Da der Bandname <strong>SHRINE</strong> offenbar schon vergeben war, entschieden sich die vier Jungs dazu, Legasthenie walten zu lassen und tauschten das „S“ mit einem „Z“. Voilà: <strong>ZHRINE</strong> waren geboren.</p>
<h4>Fisch und Fleisch</h4>
<p>Schließlich erschien das finale Album im April 2016 auf Season Of Mist. Und vermutlich hätten <strong>ZHRINE</strong> auch kein passenderes Label gewinnen&nbsp; können, befinden sie sich doch mit <strong>GORGUTS</strong>, <strong>DODECAHEDRON</strong> oder <strong>NE OBLIVISCARIS</strong> so in bester Gesellschaft.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2624556299/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" seamless="" width="300" height="150">&amp;amp;amp;lt;a href=&#8220;http://zhrine.bandcamp.com/album/unortheta&#8220;&amp;amp;amp;gt;Unortheta by ZHRINE&amp;amp;amp;lt;/a&amp;amp;amp;gt;</iframe></p>
<p>Um den Faden der Anfangsworte wieder aufzunehmen: <strong>ZHRINE</strong> befinden sich durchaus im Bereich zwischen Black und Death Metal, wissen Elemente beider Welten aber gekonnt zu verbinden und darüber hinaus noch mehr einfließen zu lassen. So kann ich mir vorstellen, dass Fans von <strong>MGLA</strong> hier ebenso auf ihre Kosten kommen werden, wie <strong>ULCERATE</strong>-Hörer.</p>
<p>Denn <strong>ZHRINE</strong>s Soundgemisch ist sowohl unfassbar düster und melodisch, als auch technisch ausgefeilt, dynamisch und experimentell. Erinnern leise und atmosphärische Passagen hier und da gar an Post Metal-Bands, so folgen hierauf nicht selten dissonant-kalte Melodien, die an <strong>DEATHSPELL OMEGA</strong> erinnern, bevor Death Doom-Walzen den Eindruck erwecken, alle Menschlichkeit von der Oberfläche der Erde zu tilgen. Einzelne Songs von „Unortheta“ herauszuheben würde zeitgleich bedeuten, andere abzuwerten, und das möchte ich auf keinen Fall, da von dem ruhigen und sich bedächtig steigernden Intro von <em>„Utopian Warfare“</em>, bis zu dem abschließenden Titelsong keine Minute vergeht, die mich in irgendeiner Weise enttäuscht.<br />
<strong>ZHRINE</strong> wissen, wie man grandiose Songs schreibt, die sowohl durch packende Melodien, einnehmende Schwärze sowie rasende Brutalität gekennzeichnet sind.</p>
<p>Wer auf all den abgefahrenen Scheiß steht, der mit den bereits vorab genannten Bands zusammenhängt, der darf um <strong>ZHRINE</strong> definitiv keinen Bogen machen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/zhrineofficial/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Aus den Tiefen #31: AUÐN</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Jan 2017 11:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[AUÐN]]></category>
		<category><![CDATA[aus den tiefen]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-31-audn/">Aus den Tiefen #31: AUÐN</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude, auf dem Potenzial, etwas anders zu machen, als alle anderen.</strong></em></p>
<p>Heute ist mir mal wieder nach Black Metal. Und wie der ein oder andere richtig vermuten wird, schweift mein Blick somit nach Norden. Allerdings nicht nach Norwegen oder Schweden, sondern nach Island.</p>
<p>Dass dort oben irgendwas im Wasser sein muss, und die Dichte an guten Bands unverhältnismäßig hoch ist, gehört mittlerweile eigentlich zur Allgemeinbildung.</p>
<p>Die Band, von der ich heute schreiben will, nennt sich <strong>AUÐN</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-13783" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/audn.jpg" alt="AUÐN" width="900" height="601" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/audn.jpg 900w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/audn-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/audn-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/audn-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" />
<p><strong>AUÐN</strong> wurden im Jahre 2010 gegründet und haben bislang ein selbstbetiteltes Album veröffentlicht, welches 2014 erschien. Obwohl die Band also bislang nur eine überschaubare Anzahl an Songs vorweisen kann, gewann das Quintett im vergangenen Jahr den Vorausscheid für den Metal Battle in Island und durfte somit nach Wacken reisen. Dort konnten die Jungs nicht nur ein großes Publikum begeistern, sondern letzten Endes auch den dritten Platz belegen. Dass die Jungs nebenbei gesagt auch noch hervorragende Skills in puncto &#8222;Starthilfe geben&#8220; besitzen, konnten sie am letzten Festivaltag unter Beweis stellen, da es unserem Gefährt offenbar so gut in Wacken gefiel, dass es dort gar nicht wieder weg wollte. Aber letzten Endes ist das ne andere Geschichte.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/dopf_9eAb8A?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Sound von <strong>AUÐN</strong> lässt sich am ehesten als Atmospheric Black Metal bezeichnen. Die Songs sind dabei aber nicht mit Ambientpassagen bestückt und auch nicht so ausufernd, als dass sie in Post-Black-Metal-Gefilde vordringen würden. Dennoch gelingt es den Isländern, mit einfachen Mitteln Atmosphäre aufzubauen und vor allem durch Melodie zu fesseln.</p>
<p>In groben Zügen steht das Wort <strong>AUÐN</strong> für eine karge, wüstenartige Landschaft, die nichts gedeihen lässt und dennoch wunderschön ist. Hört man das Album der Isländer, so kann man sich ungefähr vorstellen, was sie bei der Namensgebung empfunden haben müssen.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1621131851/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" seamless="" width="300" height="150">&amp;amp;lt;a href=&#8220;http://audnofficial.bandcamp.com/album/au-n&#8220;&amp;amp;gt;Auðn by Auðn&amp;amp;lt;/a&amp;amp;gt;</iframe></p>
<p>&nbsp;<br />
Wie schon in Wacken bekannt gegeben wurde, arbeitet das Fünfergespann momentan an ihrem zweiten Album. Als wäre das nicht schon eine freudige Nachricht an sich, so wurde auch im vergangenen Herbst verkündet, dass das kommende Album über Season of Mist erscheinen wird. Eine mehr als passende Ergänzung für das französische Label!</p>
<p>Und auch bezüglich der Livepräsenz verbreiten sich <strong>AUÐN</strong> wie ein Lauffeuer. Die bislang bestätigten Konzerte in diesem Jahr heißen unter anderem <strong>Eistnaflug</strong>, <strong>Roadburn</strong> und<strong> Inferno Festival</strong>. Die Chancen stehen somit gut, die Jungs auch nochmal in unserer Nähe antreffen zu können. Solltet ihr die Gelegenheit dazu haben, dann nutzt sie unbedingt!</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/audnofficial/?fref=ts" target="_blank">Facebook</a></p>
<p><a href="https://audnofficial.bandcamp.com/" target="_blank">Bandcamp</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-31-audn/">Aus den Tiefen #31: AUÐN</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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