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	<title>Euroblast Festival Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Euroblast Festival Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Deutschland, deine Festivals &#8211; #11.5: Nordrhein-Westfalen V (Herbst)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Jun 2017 10:20:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist so weit! Nach Ausgaben zum Winter, Frühling, Hochsommer und Spätsommer geht die nordrhein-westfälische Folge heute in die finale Runde. Ein letztes Mal widmen wir uns den Festivals des einwohnerstärksten Bundeslandes. Der Herbst birgt die verbliebenen acht Festivals. Schon in der ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/deutschland-deine-festivals-11-5-nordrhein-westfalen-v-herbst/">Deutschland, deine Festivals &#8211; #11.5: Nordrhein-Westfalen V (Herbst)</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist so weit! Nach Ausgaben zum Winter, Frühling, Hochsommer und Spätsommer geht die nordrhein-westfälische Folge heute in die finale Runde. Ein letztes Mal widmen wir uns den Festivals des einwohnerstärksten Bundeslandes. Der Herbst birgt die verbliebenen acht Festivals. Schon in der letzten Ausgabe blieb Platz für eine Erinnerung an Veranstaltungen, die 2016 begraben wurden. Auch heute werden neben gestandenen Festivals erneut solche stehen, deren Zukunft ungewiss ist. Wer die letzten vier Ausgaben verpasst hat, muss sich im Übrigen nicht sorgen. Im abschließenden Fazit fasse ich die umfangreiche Reise durch Nordrhein-Westfalen noch einmal für euch zusammen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Glückszahl 13: Euroblast Festival</h2>
<p>Nach der umfangreichen Reihe an Sommerfestivals, die sich nicht selten im unteren vierstelligen Besucherbereich bewegen, klingt das Metal-Jahr in NRW mit vielen kleinen Veranstaltungen im Herbst allmählich aus. Das <strong>Euroblast Festival</strong> ist mit seinen 1500 Besuchern pro Tag das einzige Festival der vierten Jahreszeit, das die 1000er-Marke knackt. 2008 und 2009 nahm die Veranstaltung mit je 250 Besuchern und fünf Editionen in gerade einmal zwei Jahren ihren Anfang. Man beschloss in der Folge, das Festival von nun an lediglich einmal jährlich stattfinden zu lassen. Nach einer weiteren Ein-Tages-Auflage 2010, dehnte sich das <strong>Euroblast</strong> bis 2012 sogar auf vier Tage aus. Seit 2013 findet das Festival als einziges Drei-Tages-Festival im Herbst in der <strong>Essigfabrik</strong> in Köln statt. Mit stetig steigenden Zuschauerzahlen, wohlgemerkt.</p>
<p>Am 29.09.-01.10.2017 geht es in die dreizehnte Runde. Dabei spielen, wie üblich, über 40 Acts aus verschiedenen Ländern. Den Fokus legt das Festival dabei auf progressiven und experimentellen Metal und Rock. Waren im letzten Jahr noch <strong>ANIMALS AS LEADERS</strong>, <strong>VEIL OF MAYA</strong>, <strong>ENSLAVED</strong> und <strong>BORN OF OSIRIS</strong> als Headliner gebucht, so dürfen sich dieses Jahr Bands wie <strong>SLEEPMAKESWAVES</strong>, <strong>THE ALGORITHM</strong> und <strong>CHIMP SPANNER</strong>, die bereits einige Bekanntheit erlangt haben, mit den Hauptacts <strong>CAR BOMB</strong>, <strong>TEXTURES</strong> und allen voran <strong>DEVIN TOWNSEND PROJECT</strong> die Bühne teilen. Es werden noch einige Gruppen hinzustoßen, ehe das Billing vollständig ist.</p>
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<h3>Anno 2013: Die Kleinsten im Herbst</h3>
<p>Die beiden aktuell kleinsten Festivals im Herbst sind zeitgleich entstanden. Zum einen ist da das <strong>Whores of Metal</strong> in Herford bei Bielefeld, zum anderen die <strong>Paderborner Moshnight</strong>. Beide Festivals ziehen ca. 100-150 Menschen an und gehören damit zu den kleinsten Festivals in Deutschland.</p>
<h2>Ostwestfälischer Underground: Whores of Metal</h2>
<p><strong>Phil</strong> und <strong>Barnes</strong>, die Veranstalter des <strong>WoM</strong>, spielten ursprünglich in denselben Bands. Zusammen mit den Bandkollegen, die ebenfalls noch andere Projekte hatten, entstand die Idee, all diese Bands auf einer Bühne auftreten zu lassen. Letztendlich funktionierte dies zwar nicht, doch dafür spielten viele befreundete Bands, bei deren Auftritt immer ein Bandmitglied der Veranstalter mit auf der Bühne war. So entstand der Name „Whores of Metal“ – Metalhuren.</p>
<p>Bei der ersten Auflage in der örtlichen Kneipe waren 70 Gäste anwesend. Dies reichte bereits zur Kostendeckung aus. Auf diesem Erfolg aufbauend, blieb das Festival bestehen, sodass nach mehreren Veranstaltungen der letzten Jahre am 28.10.2017 das <strong>Whores of Metal Vol. V</strong> stattfinden kann. Fünf Bands sind mit von der Partie. Dabei wird versucht, einen möglichst breitgefächerten Querschnitt des ostwestfälischen Metal-Undergrounds anzubieten. Zumindest im letzten Jahr ging es dabei eher klassisch zu. Mit <strong>BLOODVALE</strong>, <strong>EVOKED</strong>, <strong>HYDRA’S FATE</strong>, <strong>SOULGATE</strong> und <strong>BOWLING-CLUB</strong> waren Death und Thrash sowie etwas Hardrock dabei. Mit den special guests <strong>E-ALDI</strong> wurde der Abend zusätzlich um etwas Electro Punk angereichert. Auch Power, Avantgarde, Progressive und Stoner wurden schon geboten. Metalcore gab es noch nicht zu sehen, doch der Veranstalter sagt selbst: kategorisch auszuschließen ist auch das für die Zukunft nicht. Der weitere Werdegang des Festivals bleibt also interessant!</p>
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<h2>Das Metal-Inferno: Paderborner Moshnight</h2>
<p>Wer die Winteredition zu Nordrhein-Westfalen gelesen hat, erinnert sich vielleicht, dass das <strong>Metal Inferno Paderborn</strong> das kleine <strong>Heavy X-Mas Festival</strong> veranstaltet. Dabei handelt es sich jedoch nicht um das einzige Projekt der Gruppe. Neben dem ehemaligen Hauptprojekt, dem <strong>Metal Inferno Festival</strong>, das bis 2013 fortgeführt wurde, wird seit selbigem Jahr auch die <strong>Paderborner Moshnight</strong> Anfang Oktober durchgeführt.</p>
<p>Auch hier gibt es Ähnlichkeiten zum <strong>Whores of Metal</strong>, da ebenfalls fünf Künstler aus verschiedenen Sparten auftreten. Dieses Jahr sind mit <strong>BEASTLESS</strong>, <strong>CONTRADICTION</strong>, <strong>DEADLY SIN</strong>, <strong>THE HELLIPHANTS</strong> und <strong>CLUBBER LANG</strong> Künstler auch dem Rock-, Alternative- und Thrash-Sektor am Start. Eine erheblich andere Mischung als im letzten Jahr, als auch Post Black, Melo Death, Sludge, Heavy und Power Metal dabei waren, namentlich <strong>INFESTING SWARM</strong>, <strong>RESET YOURSELF</strong>, <strong>ALLIGATOR RODEO</strong>, <strong>METALMIND</strong>, <strong>HERETICS</strong> und <strong>FROM AMBUSH</strong>. Es gilt dasselbe wie bei den Kollegen aus Herford. Wer weiß, was die Zukunft noch bringen mag!</p>
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<h2>Moshen im Bunker: Cologne Metal Festival</h2>
<p>Im <strong>Kulturbunker Köln-Mülheim</strong>, einem umfunktionierten Luftschutzbunker aus dem Zweiten Weltkrieg, findet dieses Jahr zum fünften Mal das <strong>Cologne Metal Festival</strong> statt. Auftakt des Festivals war das Jahr 2013. Lokale Musiker und Veranstalter fanden sich damals mit dem Ziel zusammen, „der fragmentierten Szene ein größeres Jahresevent anzubieten“.</p>
<p>Nun, vier Jahre später, besteht das Publikum des eintägigen Festivals im Oktober nicht nur aus Menschen der Kölner Szene. Da auch bekanntere Bands auftreten, finden sich genauso Bandanhänger aus anderen Regionen hier zusammen. Dabei schaffen es Bands aus den verschiedensten Metal-Genres auf das Festival, wobei das Publikum eher traditionell eingestellt ist und Thrash Metal favorisiert, weshalb aus diesem Bereich mehr Gruppen zu sehen sind als aus allen anderen. 2016 waren daher <strong>DRIVEN BY DEMONS</strong>, <strong>SHREDHAMMER</strong>, <strong>PRIPJAT</strong> und Headliner <strong>ACCUSER</strong> am Start, um die Thrash-Flagge hochzuhalten. Daneben fanden aber auch Fans des Groove (<strong>EVERDYNE</strong>), Hardcore (<strong>S.T.P.C.</strong>), Heavy (<strong>HORNADO</strong>), Pagan (<strong>JÖRMUNGAND</strong>), Gothic (<strong>AERANEA</strong>) und Progressive (<strong>ANURYZM</strong>) einige interessante Acts im Billing. Bei rund zehn auftretenden Bands wird also ausreichend Abwechslung geboten. So wird es auch dieses Jahr wieder sein, wenn u.a. <strong>PYOGENESIS</strong> und <strong>DIVINE ZERO</strong> den Bunker auseinandernehmen.</p>
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<h2>Das älteste Festival Nordrhein-Westfalens: Wünnstock-Festival</h2>
<p>Einige mögen vielleicht behaupten, dass das <strong>Rock Hard Festival</strong> das älteste Festival des Landes ist, da es bereits 1990-1992 ein solches Festival gab. Allerdings können diese genauso als Vorläufer des Festivals gewertet werden, das erst seit 2003 durchgängig in Gelsenkirchen stattfindet.</p>
<p>Eine lückenlosere Geschichte, und deshalb den ehrlicheren Anspruch auf den Titel als ältestes Festival Nordrhein-Westfalens, hat das <strong>Wünnstock-Festival</strong>. Besucher des ersten Festivals, das 1996 stattfand, kennen die Veranstaltung vielleicht noch als „Hard Rock Party“, Besucher der Folgejahre könnten schon einmal vom „Rocktober“ gehört haben. Einige Schreiben aus München vom Anwalt einer dortigen Firma zwangen die Veranstalter schließlich, den Namen abermals zu wechseln. So kam das Festival 2005 zu seinem heutigen Namen – <strong>Wünnstock-Festival</strong>. Trivia: Damals hieß der Veranstaltungsort noch „Wünnenberg“, heute ist „Bad Wünnenberg“ daraus geworden.</p>
<p>Nach den Anfangsjahren mit über 1000 Besuchern, liegt der Schnitt heute bei 500 bis 700 Gästen pro Veranstaltung. In der Location, der örtlichen Schützenhalle, spielen zumeist drei bis fünf Gruppen aus allen möglichen Richtungen. Ausnahmen davon gab es beispielsweise zur 10. Auflage, als neun Gruppen ran durften. In den letzten Jahren waren Coverbands von <strong>METALLICA</strong> und <strong>SLAYER</strong>, aber auch einige bekannte Künstler selbst mit dabei, z.B. <strong>ARCH ENEMY</strong> oder <strong>DUST BOLT</strong>. Dieses Jahr heißt es: Schnapszahledition! 22. Auflage am 11. Oktober 2017. Bereits bestätigt sind die Münchener von <strong>TENSIDE</strong> sowie die Hardcore-Formation <strong>ALL FOR NOTHING</strong>, die dem Publikum ordentlich einheizen werden.</p>
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<h2>Metall-Festival: Eisenfest</h2>
<p>Oben aufgelistet sind fünf Festivals, die im Oktober stattfinden. Demgegenüber steht im November aktuell allein das <strong>Eisenfest</strong>, das in Schwelm bei Wuppertal ausgetragen wird. Veranstalter <strong>Steve Lausberg</strong> organisierte bereits früher Konzerte im Rockbereich unter dem Namen „Return of Rock“. Ein Kollege brachte ihn schließlich auf die Idee, sich auch dem Metalbereich zuzuwenden, sodass 2009 das erste <strong>Eisenfest</strong> steigen konnte. 2012 wurde die Idee erneut aufgegriffen und das Festival zum zweiten Mal veranstaltet. Seitdem gibt es eine jährliche Revanche. 2017 wird die 250 Zuschauer lockende Veranstaltung abermals im örtlichen Jugendzentrum stattfinden.</p>
<p>Wie gewohnt, werden auch beim diesjährigen <strong>Eisenfest VII</strong> fünf Bands auftreten. Zwei der auftretenden Künstler dienen als Support, ehe es zu den bekannteren Acts des Abends geht. Die Mischung fällt dabei stets unterschiedlich aus. Nach einem rauen 2016 mit viel Thrash (<strong>HOPELEZZ</strong>, <strong>CONTRADICTION</strong>) und Core (<strong>THIS AINT LIFE</strong>, <strong>CIRCLED BY CANNIBALS</strong>), soll es dieses Jahr wieder in eine melodischere Richtung gehen. Deshalb gibt es neben der gewohnten Portion Thrash (<strong>TRAITOR</strong>) dieses Jahr auch Power Metal (<strong>TORIAN</strong>), Melodic Death Metal (<strong>DEATHPOSED</strong>) und Dark Melodic Metal (<strong>MERCURY FALLING</strong>) zu hören. Support <strong>KRUD</strong> runden das Ganze ab. Wenn ihr im November nichts zu tun habt und in NRW wohnt, schaut ruhig vorbei – ein anderes Festival bietet der diesjährige November nicht mehr.</p>
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<h2>Press Start to continue: Leafmeal Festival &amp; Börsencrash Festival</h2>
<p>Abschließend wären da noch zwei Vertreter, die sich dieses Jahr für eine Pause entschieden haben. Als zweites November-Festival gesellte sich zum <strong>Eisenfest</strong> im letzten Jahr noch das <strong>Leafmeal Festival</strong>. Die Veranstaltung fand 2015 und 2016 im <strong>FZW</strong> in Dortmund statt. Ziel der Veranstaltung sollte es sein, interessante Bands aus den Sparten Stoner, Psychedelic und Doom sowie aus dem Death und Black Metal zu präsentieren. Mit gutem Erfolg, lockten Bands wie <strong>VOIVOD</strong>, <strong>SECRETS OF THE MOON</strong>, <strong>ENTOMBED A.D.</strong> und <strong>AVATARIUM</strong> doch immerhin 700-800 Besucher. Da das <strong>FZW</strong> allerdings 1200 Leute fasst und dementsprechend nach einer stärkeren Auslastung verlangt, muss für die Zukunft ein neues Konzept her. Ob dieses entstehen wird, steht noch in den Sternen. Zumindest aber freuen sich die Veranstalter, den Besuchern zwei Jahre lang Freude bereitet zu haben.</p>
<p>Eine deutlich längere Geschichte hat das <strong>Börsencrash-Festival</strong>, das dieses Jahr ebenfalls pausiert. Auch hier ist unsicher, ob es eine Rückkehr geben wird. 2005 unter dem Namen „United Metalheads Festival“ debütiert, ging die Veranstaltung 2006 und von 2008 bis 2016 unter dem heutigen Namen <strong>BCF</strong> an den Start. Somit fanden ganze elf Festivals dieser Marke in Wuppertal statt. Zuletzt waren meist knapp 500 Zuschauer mit an Bord. Vor allem Heavy- und Power-Metal-Begeisterte dürften hier etwas für sich gefunden haben, wenn man die Billings vergangener Jahre durchforstet: <strong>MASTERPLAN</strong>, <strong>STORMWARRIOR</strong>, <strong>ENFORCER</strong>, <strong>MYSTIC PROPHECY</strong> und <strong>PARAGON</strong> sind nur einige aus vielen Namen des energiegeladenen Genres. Für die örtliche Szene bleibt nur zu hoffen, dass es doch nochmal weitergeht – als Fan der genannten Genres geht einem hier nämlich echt das Herz auf.</p>
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<h3>Die Frage aller Fragen: Lohnt es sich, in Nordrhein-Westfalen Festivalgänger zu sein?</h3>
<p>Knapp 40 Festivals, von denen 33 aktuell aktiv sind. Bedient werden dabei wirklich <strong>ALLE</strong> Richtungen. Rund ums Jahr ist etwas los, egal ob im Winter, Frühling, Sommer oder Herbst. Die Vielfalt in Nordrhein-Westfalen ist unglaublich.</p>
<p>Unsere Reise war lang und hat fünf Artikel für sich vereinnahmt. <strong>NATÜRLICH</strong> lohnt es sich, in Nordrhein-Westfalen Festivalgänger zu sein. Nicht nur die schiere Zahl an Festivals ist hier größer als in den bisherigen Bundesländern. Auch die Zahl der „umsonst &amp; draußen“–Festivals ist hier besonders hoch, sodass selbst für den klammen Metalhead ein paar Konzertbesuche möglich sind. Nur einen winzigen, im Grunde nicht problematischen Kritikpunkt habe ich gefunden. Nach einer großen Veranstaltung mit mehr als 10.000 Besuchern sucht man hier vergeblich, und abgesehen vom <strong>Rock Hard</strong>, fehlt es auch an Veranstaltungen mit mehr als 5000 Leuten. So richtig los geht es erst ab 4000 und weniger Gästen. Für diejenigen, die gern die Stimmung in einem riesigen Pulk genießen, möglicherweise ein kleiner Minuspunkt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>NRW</strong> setzt sich deshalb zusammen mit <strong>Schleswig-Holstein</strong> an die Spitze der Länder. Ob es noch ein Land gibt, das es mit den beiden Festival-Hochburgen aufnehmen kann, erfahrt ihr nach der Sommerpause. Schließlich müssen die aufgezählten Festivals in den kommenden Monaten auch von jemandem besucht werden! Ich wünsche allen Lesern einen ereignisreichen Sommer. Mehr von „Deutschland, deine Festivals“ gibt es im Herbst.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/deutschland-deine-festivals-11-5-nordrhein-westfalen-v-herbst/">Deutschland, deine Festivals &#8211; #11.5: Nordrhein-Westfalen V (Herbst)</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Über Death Metal, Prog und Klopapier &#8211; Interview mit Black Crown Initiate</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jan 2017 07:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Andy Thomas]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bereits auf dem Euroblast im Oktober hatte ich die Chance, BLACK CROWN INITIATE zu interviewen. Eine Band, die mich seit ihrer ersten EP &#8222;Song of the Crippled Bull&#8220; ziemlich fasziniert und die nicht nur für mich zu einem der aufstrebendsten und bedeutendsten ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ueber-death-metal-prog-und-klopapier-interview-mit-black-crown-initiate/">Über Death Metal, Prog und Klopapier &#8211; Interview mit Black Crown Initiate</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits auf dem <a href="https://silence-magazin.de/ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii/" target="_blank">Euroblast im Oktober</a> hatte ich die Chance, <strong>BLACK CROWN INITIATE</strong> zu interviewen. Eine Band, die mich seit ihrer ersten EP <a href="https://blackcrowninitiate.bandcamp.com/album/song-of-the-crippled-bull" target="_blank">&#8222;Song of the Crippled Bull&#8220;</a> ziemlich fasziniert und die nicht nur für mich zu einem der aufstrebendsten und bedeutendsten Namen im modernen, progressiven Death Metal-Sektor zählen.&nbsp;<br />
Sowohl Drummer <strong>Jesse Beahler</strong> als auch Gitarrist <strong>Andy Thomas</strong>, der nebenbei auch für den Klargesang zuständig ist, nahmen sich Zeit für mich und meine Fragen.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Robert.: Jungs, es ist wirklich schön, euch zu sehen und das sage ich nicht nur so als Floskel. Ich weiß, dass ihr vor Kurzem in St. Louis ausgeraubt wurdet und es nicht feststand, ob ihr es nach Europa schafft. Umso schöner ist es, dass ihr hier seid.</h4>
<p><strong>Andy:</strong> Ja, Mann. Wir haben angehalten um nach ner 30-Stunden-Autofahrt was zu essen und dann haben sie uns den abgeschlossenen Tourvan aufgebrochen und all unseren Kram gestohlen. Geld, Pässe, alles. Aber glücklicherweise haben uns unsere Fans und die Jungs von <strong>NE OBLIVISCARIS</strong> ausgeholfen und so konnten wir das Geld [via Indiegogo] schnell zurücksammeln. Das war herzergreifend und überwältigend für uns.</p>
<p><strong>Jesse:</strong> Unsere Pässe haben wir gerade rechtzeitig noch neu bekommen, damit wir nach Europa reisen konnten. Um ein Haar hätten wir&#8217;s nicht geschafft.</p>
<p><strong>Andy:</strong> Offenbar gibt’s da nen ganzen Ring von Leuten, die sowas abziehen und tourende Bands bestehlen. Von Texas bis St. Louis. Ein paar von denen haben sie wohl auch gefasst. Aber offensichtlich nicht alle. Das ist echt scheiße. Denn es ist, als würde man von sehr, sehr armen Leuten stehlen.</p>
<p><strong>Jesse:</strong> Aber, scheiß drauf! Wir sind total glücklich, hier sein zu dürfen, das ist die Hauptsache!</p>
<h4>Robert: Wie läuft die Tour soweit?</h4>
<p><strong>Andy:</strong> Es ist großartig. Tolle Bands, tolle Jungs, tolle Konzerte. Soweit läuft so ziemlich alles sehr gut. Und es fühlt sich an, als würde es heute nochmal was ganz Besonderes werden.</p>
<p><strong>Jesse:</strong> Es ist uns eine Ehre, hier sein zu können. Und natürlich ist es für eine Band wie uns eine wunderbare Möglichkeit.</p>
<p><strong>Andy:</strong> Wir haben gemerkt, dass es die Leute wirklich interessiert, was wir machen. Es kümmert sie. Von den Staaten aus ist es nicht selbstverständlich, Fans auf einem anderen Kontinent zu haben, aber es gibt sie. Es ist eine bescheidene Fanbasis, aber sie existiert und das macht uns sehr stolz!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/euroblast_2016_day2/Black-Crown-Initiate-10.jpg" alt="Black Crown Initiate (10)"></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Robert: Gibt es Dinge, die hier in Europa für euch grundlegend anders sind, als in den Staaten? Habt ihr Situationen erlebt, die ihr so zu Hause nie erlebt hättet?</h4>
<p><strong>Andy:</strong> Duschen!<br />
<strong>Jesse:</strong> Ja, es wimmelt hier vor Duschen, Mann! Das Catering ist besser!<br />
<strong>Andy:</strong> Der Bus ist super und es gibt Klopapier in den Veranstaltungsorten.<br />
<strong>Jesse:</strong> Echt jetzt? Ich würd&#8216; sagen, dass es in den Staaten fast mehr Klopapier gibt.<br />
<strong>Andy:</strong> Auf keinen Fall! Hast du ne Ahnung, wie oft ich versucht hab, aufs Klo zu gehen und es bei uns kein Papier gab?! Du bist&#8217;n süßer, glatter Typ, aber für nen haarigen Kerl wie mich &#8230;</p>
<p><strong>Jesse:</strong> Okay, okay. Was ist sonst noch anders? Eine weitere Sache sind die Einkaufsmöglichkeiten. Die Dichte an Musikgeschäften ist nicht so hoch, das heißt wenn wir mal neue Sticks oder Schlagzeugfelle brauchen, ist das mit ein wenig mehr Aufwand verbunden.</p>
<p><strong>Andy:</strong> Vermutlich ist es nicht so schwer, wenn man von hier ist, aber für uns, die nur Englisch sprechen, ist es nicht so leicht. Wobei das Englisch hier in Deutschland hervorragend ist. So ziemlich jeder kann Englisch. Das sieht in Frankreich schon anders aus. Und das ist auch okay, wir sind ja praktisch dort zu Besuch, aber natürlich freuen wir uns, wenn wir uns verständigen können.</p>
<h4>Robert: Euer Album &#8222;Selves we cannot forgive&#8220; kam dieses Jahr im Juli raus. Was für Rückmeldungen habt ihr bekommen? Von den Medien, der Presse und natürlich den Fans?</h4>
<p><strong>Jesse:</strong> Es wurde sehr gut aufgenommen und wir haben extrem viel Spaß dabei, die Songs zu spielen. Es wirkt, als würde es allen gefallen.<br />
<strong>Andy:</strong> Für jede unserer Veröffentlichungen gibt es neue Herausforderungen für uns, aber wir sind sehr stolz darauf. Der Großteil der Rezensionen war positiv, aber ich würde auch nicht wollen, dass allen Leuten mein Album gefällt. Du kannst nie alle überzeugen.<br />
<strong>Jesse:</strong> Ja, es ist nie bei 100%.<br />
<strong>Andy:</strong> Es kommen viele Leute zu mir, die mir sagen, dass sie das Album lieben und dass es die beste Veröffentlichung seit unserer EP sei.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/euroblast_2016_day2/Black-Crown-Initiate-5.jpg" alt="Black Crown Initiate (5)"></p>
<h4>Robert: Wie seid ihr dazu gekommen, mit Wes (Hauch, Ex-THE FACELESS) zu arbeiten?</h4>
<p><strong>Andy:</strong> Wir kannten ihn alle, wir wussten, wer er war und was für ein großartiger Musiker er ist. Unser alter Gitarrist <strong>Rik</strong> [<strong>Stelzpflug</strong>, Gitarrist von 2013 bis 2016] ist vor einer Weile bei uns ausgestiegen, da er die Zeit zum Touren nicht mehr aufbringen konnte. Und <strong>Wes</strong> meldete sich zu der Zeit bei uns und meinte, er wolle bei uns spielen, falls wir jemals einen Gitarristen bräuchten.<br />
<strong>Jesse:</strong> Tja, und zufälligerweise war das genau zu der Zeit der Fall.<br />
<strong>Andy:</strong> Wie hätten wir da Nein sagen können?<br />
<strong>Jesse:</strong> Alles passierte genau zum richtigen Zeitpunkt. Das ist unsere dritte Tour mit ihm und er ist großartig.<br />
<strong>Andy:</strong> Ein wirklich, wirklich witziger Typ.<br />
<strong>Jesse:</strong> Er versteht sich mit allen super.</p>
<h4>Robert: Auf der Bühne oder auch abseits davon? Ich denke, es kann hart sein, jemand Neues in der Band zu haben und sich dann vor allem im Livekontext blind zu verstehen.</h4>
<p><strong>Andy:</strong> Beides funktioniert super. <strong>Wes</strong> ist einer der besten Livegitarristen, die ich kenne. Zumindest für mich ist es so, dass sich live alles anders anfühlt, als wenn ich zu Hause sitze. Denn auf der Bühne schießen dir alle möglichen Hormone und so körpereigenes chemisches Zeug durch die Blutbahn.</p>
<p><strong>Jesse:</strong> Außerdem kann viel mehr schiefgehen.</p>
<p><strong>Andy:</strong> Exakt! Aber <strong>Wes</strong> meistert das alles perfekt. Ich glaube auch, dass er bei uns nicht ganz so sehr gefordert ist wie bei <strong>THE FACELESS</strong>, denn unser Zeug ist vermutlich etwas einfacher, sodass der physische Aspekt mehr in den Vordergrund rückt und nicht so sehr die Konzentration darauf, was man spielt.</p>
<h4>Robert: Auf all euren Platten ist mir dieser krasse Gesang aufgefallen, der mich total an Travis Ryan von CATTLE DECAPITATION erinnert hat. Bei „Transmit To Disconnect“ dachte ich auch, dass er es tatsächlich ist. Wie kamt ihr dazu und wie bekommt ihr das hin?</h4>
<p><strong>Andy:</strong> Ich weiß, was du meinst. Das erste Mal haben wir das bei <em>„The Mountain Top“</em>&nbsp;[Dritter Song der ersten EP] eingesetzt. <strong>James</strong> [<strong>Dorton</strong>, Sänger] hat das bei den Aufnahmen zu dem Part einfach gemacht. Keiner von uns wusste, dass er sowas kann und wir waren alle total überwältigt davon. Witzigerweise hab ich für <em>„Transmit To Disconnect“</em> tatsächlich bei <strong>Travis</strong> angefragt, da diese Stelle wie für ihn geschaffen ist, aber leider war er beschäftigt, also haben <strong>James</strong> und ich das übernommen.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/euroblast_2016_day2/Black-Crown-Initiate-7.jpg" alt="Black Crown Initiate (7)"></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Robert: Wenn man auf ein Festival wie das Euroblast blickt, das sich ja hauptsächlich auf progressive Bands konzentriert: wie nehmt ihr die Entwicklung in dieser Szene wahr und verfolgt ihr sowas bewusst? Bands in dieser Richtung versuchen meines Empfindens nach, immer etwas Neues in den Sound einzuweben. Wie ist eure Herangehensweise diesbezüglich?</h4>
<p><strong>Andy:</strong> Ich gehe aus einer sehr emotionalen Richtung an Musik heran. Ich denke nicht sehr viel darüber nach, ob ich jetzt etwas anders oder neu oder progressiv mache. Es ist ein sehr privater und isolierter Prozess. Zumindest bei mir. Und obwohl ich andere Bands mag, kümmere ich mich bei meiner Musik nicht zu sehr darum, was sie machen.</p>
<p><strong>Jesse:</strong> Es ist cool, Freunde in diesen Bands zu haben, denn man kann sich austauschen und oftmals auch Inspiration sammeln.</p>
<p><strong>Andy:</strong> Was wir aber definitiv von solchen anderen Bands gelernt haben, ist der administrative Aspekt des Musikgeschäfts. Besonders von <strong>NE OBLIVISCARIS</strong>. Diese Jungs wissen einfach was sie tun und sie lassen nicht zu, dass sie irgendjemand um Kohle betrügt, oder sich ihrer Musik bemächtigt, um sie auszubeuten.</p>
<h4>Robert: Ich suche immer nach neuen Bands und guter Musik, die nichts mit Metal zu tun haben. Gibt’s denn was, was euch im letzten Jahr überrascht und begeistert hat? Etwas, das ihr empfehlen könntet? Oder habt ihr eigentlich gar keine Zeit mehr dafür, euch bewusst Musik anzuhören?</h4>
<p><strong>Andy:</strong> Wir werden zwar als Metal-Band wahrgenommen, aber eigentlich ist das Musik, die uns gar nicht so sehr und nicht ausschließlich interessiert. Ich glaube, ich habe seit Monaten nicht bewusst Musik gehört. Aber wenn ich was höre, dann ist es am ehesten <strong>SIGUR ROS</strong>.</p>
<p><strong>Jesse:</strong> Es erscheinen gerade unglaublich viele gute Alben. Ich glaub, die neue <strong>ULCERATE</strong> kommt bald.</p>
<p><strong>Andy:</strong> Ja, <strong>MESHUGGAH</strong>, <strong>OPETH</strong>, <strong>NEUROSIS</strong>&#8230; Ich hab bislang nichts davon gehört. Klar interessiert es mich, und ich werde mir auch irgendwann die Zeit nehmen, um reinzuhören. Aber da mein Leben so sehr von meiner eigenen Musik bestimmt ist, fällt es mir zunehmend schwerer, mich auf die von anderen zu konzentrieren. Ob das wirklich gesund ist, weiß ich nicht. Aber es ist gerade meine Realität.</p>
<p><strong>Jesse:</strong> Ich versuche mich immer von anderer Musik einnehmen zu lassen. Das meiste davon ist überhaupt kein Metal. Ich höre zum Beispiel viel Rap und elektronisches Zeug. Musik ist schon essentiell um Inspiration zu bekommen, welche Richtung ist erstmal egal. Aber einen konkreten Namen könnte ich dir jetzt nicht sagen.</p>
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<p>&nbsp;</p>
<h4>Robert: Wenn ich an Bands wie euch oder FALLUJAH denke, dann erfreue ich mich immer daran, dass die emotionale Bandbreite, die in der Musik behandelt wird, immer weiter wird.</h4>
<p><strong>Andy:</strong> Weißt du, ich sehe da einen sehr wichtigen, auch gesellschaftlichen Fortschritt. Denn klassischerweise war Heavy Metal ja immer eine sehr maskuline Ausdrucksform. Das gesellschaftlich geprägte Bild von Männlichkeit hat da natürlich sehr viel mit Aggression und Wut zu tun. Und das ist angeblich alles, was man als Typ den ganzen Tag so fühlt, aber das ist natürlich nicht wahr. Deshalb bin ich auch froh, dass sich dieser Faktor beständig ändert, denn das ist auch was, was wir unbedingt machen wollen.</p>
<h4>Robert: Denkt ihr, dass es in der Musik einen Platz für Politik gibt, oder sollte es ihn geben? In Deutschland ist das aus historischen Gründen natürlich nochmal eine Sache für sich. Es gibt Leute, die davon ausgehen, dass man mit einer bestimmten Richtung sympathisiert, sobald man sich nicht klar gegen sie ausspricht und sich eher indifferent verhält.</h4>
<p><strong>Andy:</strong> Daran glaube ich ehrlich gesagt nicht. Es kommt immer darauf an, wer du bist. Ich kann da nur für mich sprechen. Einige meiner größten Helden haben politische Botschaften. <strong>RAGE AGAINS THE MACHINE</strong>, <strong>SYSTEM OF A DOWN</strong>, <strong>BOB DYLAN</strong>. Politik hat also definitiv einen Platz in deren Musik, hat sie einen Platz in meiner Musik? Nein, denn ich beschäftige mich nicht damit und es interessiert mich auch nicht.&nbsp;</p>
<h4>Robert: Zum Schluss noch eine Sache. Auch wenn ich fürchte, dass du das ständig gefragt wirst. Andy, wie lange lässt du deinen Bart schon wachsen?</h4>
<p><strong>Andy:</strong> (lacht) Nein, das ist schon okay, Mann. Ich verrat&#8217;s dir, aber du musst zuerst raten!</p>
<h4>Robert: (denkt nach&#8230;)</h4>
<p><strong>Andy:</strong> Falsch! Fünf Jahre! (Jesse und er lachen)</p>
<p><strong>Robert: Sehr gut, dann wäre das jetzt auch geklärt. Jungs, ich danke euch sehr für eure Zeit und dieses Interview! Ich wünsche euch einen grandiosen Auftritt nachher!</strong></p>
<p><strong>Jesse:</strong> Danke dir!</p>
<p><strong>Andy:</strong> Danke! Wir müssen uns auch langsam warm spielen. Mach&#8217;s gut, wir sehen uns!&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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