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	<title>Faith No More Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Thu, 29 Nov 2018 23:16:32 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Faith No More Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Knallhart #1 &#8211; Eure Metalnews der Woche</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Nov 2018 10:29:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Manchmal geht es Schlag auf Schlag... </p>
<p>Damit ihr trotzdem den Überblick behaltet gibt es von uns jetzt KNALLHART - eure Wochenübersicht an News rund um Metal!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/knallhart-1-eure-woechentlichen-metal-news/">Knallhart #1 &#8211; Eure Metalnews der Woche</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Was gibt&#8217;s Neues im Kosmos der schwermetallischen Musik? Wir fassen für euch die wichtigsten Neuigkeiten der vergangenen Woche zusammen &#8211; kurz und knapp, damit niemand was verpasst!</em></p>
<h1>Gossip &#8211; Der Klatsch der Woche</h1>
<h2><span style="font-size: medium;">Mitglieder von FAITH NO MORE arbeiten an neuem Songmaterial</span></h2>
<p><span style="font-size: medium;"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-29907" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/faith-ne-more-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/faith-ne-more-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/faith-ne-more-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/faith-ne-more-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/faith-ne-more.jpg 1401w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />In einem Interview mit Chandler Sorrells von &#8222;The Ring, The Cage, And The Stage&#8220; sagte <strong>FAITH NO MORE-Keyboarder Roddy Buttom</strong>, dass er mit den anderen Bandmitgliedern <strong>Mike Bordin</strong> und <strong>Billy Gould</strong> an neuer Musik arbeite. 3 Jahre nach dem Release des<strong> Comeback-Albums</strong> &#8222;Sol Invictus&#8220; treffen sich die Jungs in San Fracisco, um zu jammen. Wohin es mit dem Material gehe, wisse er noch nicht. Allerdings schließt er auch <strong>zukünftige Liveauftritte</strong> mit<strong> FAITH NO MORE</strong> nicht aus.</span></p>
<hr>
<h2><span style="font-size: medium;">IN FLAMES veröffentlichen eine neue Single mit Video</span></h2>
<p><span style="font-size: medium;">Am 14. Dezember ist es dann soweit: Die <strong>Schweden</strong> veröffentlichen das <strong>Musikvideo</strong> zu ihrer neuen Single <em>&#8222;I am above&#8220;</em>. Den Trailer dazu gibt es hier:</span></p>
<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/SQa0VbsNQMA" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<hr>
<h2><span style="font-size: medium;">RAMMSTEIN-Gitarrist Richard Kruspe: Gemischte Gefühle über die kommende Tour</span></h2>
<p><span style="font-size: medium;">In einem Interview mit dem finnischen &#8222;Kaaos TV&#8220; äußerte <strong>Kruspe</strong> neben der Promotion seines <strong>kommenden Albums</strong> auch seine Gedanken über die 2019 kommende <strong>Stadiontour</strong> mit <strong>RAMMSTEIN</strong>. Diese war binnen kürzester Zeit weitestgehend <strong>ausverkauft</strong> und stellte bei der Verkaufsplattform Eventim neue <strong>Verkaufsrekorde</strong> auf. Kruspe sagte dazu:</span></p>
<p>&#8222;<i>Ich habe gemischte Gefühle dazu. Natürlich freue ich mich darauf, so etwas zu machen, denn etwas vergleichbares haben wir noch nie gemacht; es ist wie ein </i><strong><i>nächster Schritt</i></strong><i>. Auf der anderen Seite haben wir eine große Verantwortung. […] Alles ist anders [in den Stadien] – du musst anders denken, mit dem </i><strong><i>Tageslicht</i></strong><i> umgehen. […] Mein Hirn läuft heiß beim Gedanken daran, was ich tun kann und was nicht. Und hoffentlich fällt uns etwas Gutes ein&#8230; es wird interessant. An diesem Punkt bin ich sehr froh, dass es 5 Typen gibt, die diese </i><strong><i>Bürde</i></strong><i> auch tragen müssen. […] Es beruhigt mich, dass die anderen 5 Jungs sich auch darum sorgen.&#8220;</i></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>RAMMSTEIN</strong> sind aktuell in den letzten Zügen ihrer Arbeit am <strong>Nachfolger</strong> ihres letzten Albums &#8222;Liebe ist für alle da&#8220;, das <strong>Anfang 2019</strong> erscheint.</span></p>
<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/1V2Hg6hQLEE" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<hr>
<h2><span style="font-size: medium;">Mikael Åkerfeldt:</span><span style="font-size: medium;">&nbsp;Anderthalb Stunden neues Material für OPETH</span></h2>
<p><span style="font-size: medium;"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-29908 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/opeth-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/opeth-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/opeth-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/opeth-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/opeth-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/opeth.jpg 1080w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Musikerlegende und <strong>OPETH-Frontmann </strong></span><span style="font-size: medium;"><b>Mikael Åkerfeldt </b></span><span style="font-size: medium;">sagte gegenüber Metal Hammer, dass er große Fortschritte in der Arbeit am <strong>Nachfolgealbum</strong> von &#8222;Sorceress&#8220; gemacht habe. Eigentlich habe er eine<strong> Pause</strong> einlegen wollen, diese habe jedoch nicht länger als bis Weihnachten gehalten. Er lasse es aber <strong>langsam angehen</strong> und wolle sichergehen, dass es keine Lücken jedweder Sorte auf dem neuen Album geben werde. Weiterhin sei er sich nicht sicher, wie die Musik von den Fans aufgenommen werden wird, da das neue Album im Vergleich zu den 3 letzten<strong> komplexer und energetischer</strong> sei.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Am 2. November haben <strong>OPETH</strong> ihr neues <strong>Live-Album </strong></span><span style="font-size: medium;">&#8222;Garden Of The Titans: Live At Red Rocks Amphitheatre&#8220; </span><span style="font-size: medium;">veröffentlicht.</span></p>
<hr>
<h2><span style="font-size: medium;">ACCEPT-Bassist Peter Baltes verlässt Band</span></h2>
<p><span style="font-size: medium;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-29909" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/accept-band-2014-300x240.jpg" alt="" width="300" height="240" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/accept-band-2014-300x240.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/accept-band-2014.jpg 630w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Mit <strong>Peter Baltes</strong> (2.v.r.) verlieren <strong>ACCEPT</strong>, die deutschen <strong>Speed- und Powermetalurgesteine</strong> aus <strong>Solingen</strong>, ihr vorletztes <strong>Gründungsmitglied</strong>. D</span><span style="font-size: medium;">as verbleibende Gründungsmitglied <strong>Wolf Hoffmann</strong> (1.v.r.) äußerte sich dazu folgendermaßen:</span></p>
<p><em><span style="font-size: medium;">&#8222;Wir haben 4 Jahrzehnte zusammen verbracht und sind durch dick und dünn, Höhen und Tiefen gegangen […] Zu sehen, dass<strong> Peter ACCEPT</strong> jetzt verlässt, macht mich unheimlich<strong> traurig</strong>, aber es gibt nichts, was ich tun kann, als ihm alles Gute zu wünschen – ich hoffe, dass es für ihn die richtige Entscheidung ist und er findet, was immer er sucht […] Eine Sache ist sicher: <strong>ACCEPT werden weitermachen</strong>, volle Kraft voraus!&#8220;</span></em></p>
<hr>
<h1>Heißer Scheiß in Planung!</h1>
<h2><span style="font-size: medium;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-29910" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/ministry-300x194.jpg" alt="" width="300" height="194" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/ministry-300x194.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/ministry-1024x663.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/ministry-750x486.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/ministry.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />MINISTRY gehen wieder ins Studio</span></h2>
<p><span style="font-size: medium;">Die<strong> Industrial-Metal-Legenden MINISTRY</strong> gehen <strong>Anfang 2019</strong> ins Studio, um das <strong>Nachfolgealbum</strong> zu &#8222;AmeriKKKant&#8220; aufzunehmen. <strong>Frontmann </strong></span><span style="font-size: medium;"><b>Al Jourgensen</b></span><span style="font-size: medium;"> erwähnte gegenüber &#8222;Consequence Of Sound&#8220;, dass die Band ab Jahresbeginn die Arbeit in <strong>Jourgensens hauseigenem Studio</strong> aufnehme. Die Aufnahmen würden um die <strong>6 Monate</strong> dauern, eventuell länger, da er nebenbei an neuen Songs mit <strong>REVOLTING COCKS</strong> oder <strong>LARD</strong> arbeite.</span></p>
<hr>
<h2><span style="font-size: medium;">SLIPKNOT&#8217;s Clown gibt neue Infos über das kommende Album</span></h2>
<p><span style="font-size: medium;">Gegenüber &#8222;Billboard&#8220; äußerte sich <strong>SLIPKNOT-Percussionist Clown</strong> über das <strong>Konzept</strong> und den möglichen <strong>Veröffentlichungszeitpunkt</strong> des neues <strong>SLIPKNOT-Albums</strong>. Der Hintergedanke der Scheibe sei <em>„&#8230; Gut gegen Böse, oder in diesem Sinne, <strong>Böse gegen Gut</strong>. Es handelt davon, ein Mensch zu sein und zu zu erleben was es in dieser Welt zu erleben gibt. Diese Welt ist <strong>hässlich</strong> und sie soll so sein, damit <strong>Kunst</strong> zu Größe und Schönheit führen kann.“</em></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Das Album, dessen Titel noch unbekannt ist, soll wahrscheinlich um <strong>SLIPKNOT</strong>s <strong>Frühlings-/Sommertour 2019</strong> erscheinen. Anfang des Monats wurde bereits der Song<em> &#8222;All out life&#8220;</em> veröffentlicht. Hier ist das Video dazu:</span></p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/wLoYIBEZEfw" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<hr>
<h2><span style="font-size: medium;">CHILDREN OF BODOM kündigen für März 2019 neues Album an</span></h2>
<p><span style="font-size: medium;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-29911" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/children_of_bodom_91-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/children_of_bodom_91-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/children_of_bodom_91-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/children_of_bodom_91-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/children_of_bodom_91.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Die <strong>Finnen</strong> haben nun den <strong>Titel</strong> und einige Infos über ihr neues und somit <strong>10. Album</strong> bekanntgegeben. <strong>&#8222;Hexed&#8220;</strong> soll es heißen und <strong>kommenden März</strong> erscheinen. <strong>Frontmann Alexi Laiho</strong> beschrieb die neue Scheibe als <strong>eingängiger</strong>. Die Songstrukturen seien leicht zugänglich, stellenweise aber auch sehr <strong>progressiv</strong>. Wir lassen uns überraschen!</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr>
<h2><span style="font-size: medium;">DUST BOLT veröffentlichen neue Thrash-Bombe</span></h2>
<p><span style="font-size: medium;">Die<strong> süddeutschen Thrasher DUST BOLD</strong> veröffentlichen am<strong> 18. Januar</strong> ihr neues Album <strong>&#8222;Trapped In Chaos&#8220;.</strong> Aus dem somit 4. Album der Jungs gibt es schon jetzt den Song <em>&#8222;Dead Inside&#8220;</em> zu hören:</span></p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/j2Krgt4B2Xw" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<hr>
<h4>JINJER arbeiten an neuem Album</h4>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-29912 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/Jinjer-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/Jinjer-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/Jinjer-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/Jinjer-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/Jinjer-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/Jinjer.jpg 1800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Die <strong>Durchstarterkombo JINJER</strong>, die seit ihrem ersten Auftreten als <strong>Coreband</strong> die Massen in <strong>Begeisterungsstürme und Abneigung</strong> teilen, gehen nächsten Frühling ins Studio, um ihr neues Album aufzunehmen. Die <strong>Frontfrau der Ukrainer</strong><span style="font-size: medium;"><strong> Tatiana Shmailyuk</strong> brachte gegenüber MB Live folgendes Statement: </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><em>&#8222;Tatsächlich haben wir gerade eine neue EP aufgenommen. Die wird im Januar erscheinen. Aber ich denke, dass wir im Frühling ins Studio gehen werden, um ein neues Full-length-Album zu schreiben.&#8220;</em> </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Die <strong>EP &#8222;Micro&#8220;&nbsp;</strong>wird am <strong>11. Januar</strong> veröffentlicht.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr>
<h1>Alle neuen Releases dieser Woche</h1>
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			</item>
		<item>
		<title>Der Hirnfick des Jahres &#8211; CZAR</title>
		<link>https://silence-magazin.de/der-hirnfick-des-jahres-czar/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=der-hirnfick-des-jahres-czar</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Apr 2017 10:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Progressive]]></category>
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		<category><![CDATA[Faith No More]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>CZAR – Life Is No Way To Treat An Animal Veröffentlichungsdatum: 20.01.2017 Dauer: 47:46 Label: Independent Genre: Experimental/Avantgarde Mathcore Boah, was für ein Brocken. Hier ist es nun, das zweite Album der irren CZAR. Nachdem im Jahre 2011 ihr erstes Full Length ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>CZAR</strong> – Life Is No Way To Treat An Animal<br />
Veröffentlichungsdatum: 20.01.2017<br />
Dauer: 47:46<br />
Label: Independent<br />
Genre: Experimental/Avantgarde Mathcore</p>
<p>Boah, was für ein Brocken.<br />
Hier ist es nun, das zweite Album der irren <strong>CZAR</strong>. Nachdem im Jahre 2011 ihr erstes Full Length „Old Haunts“ erschien, wurde es über Jahre ruhig um die Jungs aus Tacoma, Washington.<br />
Der Schlag mit dem sie sich jetzt jedoch zurückmelden, könnte kompromissloser nicht sein.</p>
<p>Unter dem wunderschönen und bedeutungsschwangeren Titel „Life Is No Way To Treat An Animal“ wurden ganze 19 Portionen schwerverdaulicher Krachkost zusammengeführt, die sogar mir einiges abverlangen.</p>
<p>So wird das Album von dem jazzig anmutenden Stück <em>„Owls, etc.“</em> eröffnet, welches mit Elektrobeats, Störgeräuschen und einem Rhodes Piano aufwartet. Alle Klarheiten beseitigt? Zu dem bereits kompliziert zu sezierendem Sound gesellen sich später noch Post Rock-Linien und eine wirre Sologitarre, bevor der abrupte Übergang zu <em>„Too Many Yetis“</em> erfolgt und man sich auf einem <strong>DILLINGER ESCAPE PLAN</strong>-Stück wähnt. Von diesem Eindruck hält eigentlich nur die fehlende Stimme von <strong>Greg Puciato</strong> ab.<br />
<iframe loading="lazy" style="border: 0px currentColor; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3373186456/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" seamless="" height="150" width="300">&amp;amp;amp;amp;lt;a href=&#8220;http://czar.bandcamp.com/album/life-is-no-way-to-treat-an-animal&#8220;&amp;amp;amp;amp;gt;Life Is No Way To Treat An Animal by CZAR&amp;amp;amp;amp;lt;/a&amp;amp;amp;amp;gt;</iframe></p>
<p>Nach knapp neun Minuten Spielzeit werde ich ohne Vorwarnung fallen gelassen, gerade, als ich mich in diesem klangkaleidoskopischen Orkan zurecht zufinden meinte. Denn in <em>„Beware The Flies, Orestes“</em> setzt ein wunderschönes Piano ein. Dass wüst gegen dieses angeschrien wird, hatte ich schon erwartet, wodurch mich das Ganze an <strong>MY OWN PRIVATE ALASKA</strong> erinnert. Doch die „Ruhe“ währt natürlich nicht lange, sodass man wenig später wieder in <strong>DILLINGER</strong>-Gefilde ausbricht. Wer <strong>THE HIRSCH EFFEKT</strong> mag, der dürfte über das entsprechende Nervenkostüm verfügen, um sich auch an <strong>CZAR</strong> zu wagen. Für alle anderen würde ich den Warnhinweis aussprechen, vorher Arzt und Apotheker zu konsultieren, da für physische und psychische Schäden keine Haftung übernommen werden kann.</p>
<h4>Sodomie am Cerebrum</h4>
<p>Ein weiterer Punkt, den ich bei „Life Is No Way To Treat An Animal“ herausheben muss, sind die wahnwitzigen Texte, die zum einen ellenlang sind und zum anderen auf der Bandcampseite der Band nachgelesen werden können. Hier stoßen Tiermetaphern und Fabelähnliche Geschichten auf die absurde Komik, die vor allem <strong>TOM WAITS</strong> in seinen Songs domestiziert hat.</p>
<p>Den krassesten Ausbruch in dieser Hinsicht bietet das Spoken Word (!) Stück <em>„Canine: No Eyes. Just Teeth.“</em>, das mit Noise und manischen Gitarren begleitet wird. Wer<a href="https://www.youtube.com/watch?v=UhP4lg28fs0" target="_blank"> „A Wild Hare“ von <strong>SPASTIC INK</strong> </a>kennt, der kann sich vielleicht vorstellen, was hier abgeht. Und dabei befinden wir uns hier immernoch im ersten Drittel des Gesamtwerkes! <strong>Mike Patton</strong> würde höchstwahrscheinlich vor Freude implodieren, wenn er <strong>CZAR</strong> zu hören bekäme.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-14002" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/czar-bild.jpg" alt="CZAR" height="481" width="720" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/czar-bild.jpg 720w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/czar-bild-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/czar-bild-360x240.jpg 360w" sizes="auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px" />
<p>Wo wir gerade bei dem <strong>FAITH NO MORE</strong>-Frontmann sind: dieser bietet eigentlich einen guten Referenzpunkt, da sich <strong>CZAR</strong> zuweilen nicht sehr weit von den Stilübergriffen der genannten Hauptband befinden, andererseits aber auch Erinnerungen an „Irony Is A Dead Scene“ wach werden lassen.</p>
<p><em>„Mister Reindeer“</em>, das längste Stück des Albums, stellt sich mir als undurchsichtiger und vertrackter Bastard dar, dessen Zeugung unter mysteriösesten Umständen stattgefunden haben müsste. Hier treffen Jazz, Math und Zirkusmusik aufeinander. Doch um den gerade erlittenen Schock wieder etwas zu mildern, folgt im unmittelbaren Anschluss das versöhnlich stimmende Akustikgitarrenstück <em>„Domesticated Wolves“</em>, welches allerdings nur kurz währt.</p>
<h4>Schade, endlich zu Ende</h4>
<p>Bis zum Ende des Albums soll die kunterbunte Achterbahnfahrt so weitergehen, wobei sich Synthielandschaften, Noiseattacken, <strong>FAITH NO MORE</strong>-Reminiszenzen, Math- und Tech-Elemente die Klinke in die Hand geben sollen. Das Abschlussstück <em>„Taking Roadkill To The Vet“</em> setzt dann nochmal alles daran, die letzten Sekunden des Albums so unerträglich wie möglich zu machen, wozu ein nerviger Handyklingelton über drei Minuten erklingt, während <strong>HAL 9000</strong> aus „2001: A Space Odysse“ seine letzten Worte spricht und man förmlich darum bettelt, dass das Album endet. Beunruhigend und verstörend. Wenn der „Song“ bzw. das Album jedoch die Bedeutung haben soll, die ich vermute, dann könnte es passender nicht konstruiert sein.</p>
<blockquote><p>„<strong>CZAR</strong> Is No Way To Treat A Listener?“</p></blockquote>
<p>Trotzdem muss ich erstmal tief durchatmen.&nbsp;<br />
Das Stil- und Klanggemisch, das <strong>CZAR</strong>&nbsp;hier präsentieren, weißt zwar keine Ausfälle auf, ist aber dennoch nur schwer zu ertragen.&nbsp;Denn „Life Is No Way To Treat An Animal“ ist nicht nur ein Alb-um, sondern auch ein Alb-traum und zwar ein solcher, der die Stille, die ihm folgt, anders klingen lässt.</p>
<p>So kann ich auch nach mehreren Durchläufen immernoch nicht wirklich sagen, wo welcher Song aufhört und der nächste beginnt, da diese direkt und nahtlos ineinander übergehen und von 23 Sekunden bis 6 Minuten Spielzeit reichen können. Und dennoch: „LINWTTAA“ muss als Gesamtwerk wahrgenommen werden. Eines, das seinem Titel gerecht wird und somit eine gelungene Parabel zu seinem eigenen Inhalt darstellt. Zumindest wenn man das so interpretieren will. Auch wenn ich immer noch nicht über den Punkt hinweg gekommen bin, an dem ich nach einem Plattendurchlauf froh darüber bin, dass es endlich zu Ende ist, muss ich dem <strong>CZAR</strong>-Zweitling höchsten Respekt zollen. Denn trotz, oder wegen, der Unhörbarkeit ist „LINWTTAA“ ein Album, das lange nachhallt.</p>
<p>&nbsp;</p>
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