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	<title>fda rekotz Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Thu, 09 Feb 2017 10:00:11 +0000</lastBuildDate>
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	<title>fda rekotz Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Trifft in die Magengrube, reißt in die Tiefe – Wound</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Luc]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Feb 2017 15:07:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[black metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>WOUND – Engrained Veröffentlichungsdatum: 20.01.2017 Dauer: 47 Min. Label: FDA Rekotz Stil: energischer Todesblei mit Tiefe Dass aus dem Hause FDA Rekotz regelmäßig fein rumpelnder, zerstörerischer Todesblei der alten Schule kommt, dürfte bewusst sein. Die Bude ist quasi ein Garant für gutes ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>WOUND </strong>– Engrained<br />
Veröffentlichungsdatum: 20.01.2017<br />
Dauer: 47 Min.<br />
Label: FDA Rekotz<br />
Stil: energischer Todesblei mit Tiefe<span id="more-14203"></span></p>
<p>Dass aus dem Hause FDA Rekotz regelmäßig fein rumpelnder, zerstörerischer Todesblei der alten Schule kommt, dürfte bewusst sein. Die Bude ist quasi ein Garant für gutes Zeug aus der Richtung. Da verspricht man sich auch nicht wenig von &#8222;Engrained&#8220;, dem zweiten Full-Length-Streich der Wiesbadener von <strong>WOUND</strong>. Während der Sound ganz schön roh und somit typisch für nostalgischen Death Metal ausfällt, geht die Musik aber in eine andere Richtung: <strong>Es bleibt nicht beim bloßen Schwelgen in den guten, alten Death-Sphären.</strong> Eine gewisse Rolle spielen auf &#8222;Engrained&#8220; auch Elemente aus dem Black Metal, insbesondere was die generelle Stimmung anbelangt. Statt nur wütend und zügig nach vorne zu preschen – was <strong>WOUND</strong> natürlich auch tun! –, kreieren die fünf Musiker auch eine einnehmend düstere Atmosphäre.</p>
<h3>Geh weg mit deinem Editing</h3>
<p>Zwar ist das Spiel mit der Stimmung eine nette Dreingabe, die Titeln wie<em> &#8222;Thy Wrath And Fire&#8220;</em> zu mehr Farbe verhilft, im Vordergrund steht aber nach wie vor eine deftige Tracht Prügel. Auch was das betrifft, machen <strong>WOUND</strong> eine gute Arbeit. So arschtight wie auf modernen Produktionen mag die Sache zwar nicht immer sein, doch genau darin besteht der Charme. Als Hörer hat man wirklich das Gefühl, dass die gebotene Musik echt und direkt ist. Natürlich soll das nicht heißen, dass die Musiker hier planlos am Rumwurschteln sind, das Album ist nur eben nicht auf klinische Perfektion getrimmt, sondern funktioniert mehr auf der Bauch-Ebene. Insbesondere der Drumsound könnte zwar mehr Biss vertragen, aber das <strong>Bild einer intim-verschwitzten Live-Darbietung</strong> zeichnet sich schon sehr klar ab, was wohl auch das Ziel gewesen ist.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/H9mtBg8Rxs0?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>So schön sind Gift und Galle</h3>
<p>Richtig interessant sind <strong>WOUND</strong> vor allem deswegen, weil sie auch ein paar Ansätze anderer Genres stibitzen und damit ihre Musik würzen. Insbesondere bei den Soli wird der Blick über den Tellerrand offensichtlich – schon der Opener<em> &#8222;I Am Havoc&#8220;</em> lässt sich als Beispiel anführen. Es sind auch diese Passagen, die bei den ersten Durchläufen als Anker dienen, da man vom Rest ziemlich überrollt wird. Das ist auch durch das Fehlen echter Hits begründet, was nicht unbedingt verwunderlich ist. <strong>WOUND</strong> bespielen nun einmal ihren eigenen, kleinen Klangkosmos, tun dies auf gehobenem Niveau und <strong>scheren sich nicht um klebrige Hooks und dergleichen</strong>. Der Gesang bedient sich aber größtenteils ähnlicher Muster, wobei sich hier bei etwas mehr Vielfalt dieser auch mehr festsetzen könnte.</p>
<p>Das nächste große Ding oder bahnbrechende Innovationen halten <strong>WOUND</strong> nicht bereit. Ob sie das überhaupt wollen, ist die andere Frage. Viel eher klingt &#8222;Engrained&#8220; nach einem Album für Liebhaber, das mit kleinen Details, wie den erfrischenden, irgendwo sogar erhaben anmutenden Soli, verzückt. Ach, und Gewalt! Gewalt darf in diesem Kontext natürlich nicht vergessen werden, denn den Teil mit der Gewalt macht &#8222;Engrained&#8220; auch ganz gut. Zum Schluss fällt das Album zwar nicht mehr ganz so brachial aus, dies ist aber angesichts des zwölfminütigen Titeltracks als Rausschmeißer nur verständlich. Wo manche Kollegen nach einer halben Stunde schon beschließen, dass die Zeit um ist, hängen <strong>WOUND</strong> eben noch einen Song mit Überlänge dran. Eignet sich gut, um den genre-fremden Ansätzen <strong>mehr Platz einzuräumen</strong>, an einigen wenigen Stellen ist die Reise aber nicht ganz nachvollziehbar.</p>
<p><strong>WOUND</strong> <a href="http://www.facebook.com/wound.deathmetal">auf Facebook.</a></p>
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		<title>Prügeln bis zur Übersättigung &#8211; Keitzer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Jan 2017 13:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[ascension]]></category>
		<category><![CDATA[Blastbeat]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
		<category><![CDATA[fda rekotz]]></category>
		<category><![CDATA[Grind]]></category>
		<category><![CDATA[Groove]]></category>
		<category><![CDATA[keitzer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>KEITZER – Ascension Veröffentlichungsdatum: 28.10.2016 Dauer: 46:21 Min. Label: FDA Rekotz Genre: Death Metal &#8222;We Will Drown All Of You In Blood&#8220;: Diesen Hassbatzen kotzen einem KEITZER direkt ins Gesicht, sobald man ihre neue Scheibe &#8222;Ascension&#8220; zum Rotieren bringt. In! Your! Face! ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>KEITZER</strong> – Ascension<br />
Veröffentlichungsdatum: 28.10.2016<br />
Dauer: 46:21 Min.<br />
Label: FDA Rekotz<br />
Genre: Death Metal</p>
<p><span id="more-13735"></span></p>
<p><em>&#8222;We Will Drown All Of You In Blood&#8220;</em>: Diesen Hassbatzen kotzen einem <strong>KEITZER</strong> direkt ins Gesicht, sobald man ihre neue Scheibe &#8222;Ascension&#8220; zum Rotieren bringt. In! Your! Face! Nichts anderes! Keine Kompromisse, keine Gnade, keine Experimente. Nur <strong>fieser Death Metal der alten Schule</strong>, der sich noch eine <strong>blutige Scheibe von der Raserei des Grindcore</strong> abgeschnitten hat.&nbsp;Also genau das, was man von der <strong>NRW-Prügeltruppe</strong> erwartet. Die Gitarren schruppen, das Schlagzeug blastet und der Sänger keift, als gäbe es kein Morgen – was aus Sicht meines gepeinigten Nackenmuskels durchaus zutreffen könnte. Jedoch sprengen die zwölf Geschosse auf &#8222;Ascension&#8220; dem Hörer nicht nur stumpfsinnig das Gesicht weg.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/qO9krrNCoqg?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Denn Songs wie der Titeltrack oder <em>&#8222;Peace Was Never An Option&#8220;</em> verfügen auch über mehr oder weniger melodische Abschnitte, die aus der musikalischen Gewaltorgie herausstechen und im Gedächtnis bleiben. Mit <em>&#8222;Übermensch&#8220;</em> liefern <strong>KEITZER</strong> auch wieder einen Titel in Muttersprache. Bisschen <strong>Nietzsche</strong> geht im Death Metal schließlich immer. Der Song bläst den Hörer erst zwei Minuten gnadenlos an die Wand, um ihn dann mit einem Riff-Panzer, den <strong>BOLT THROWER</strong> kaum wuchtiger konstruieren hätten können, komplett dem Erdboden gleichzumachen. Puh! Zeit zum Durchschnaufen!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_13736" aria-describedby="caption-attachment-13736" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-13736 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/Keitzer-Band-Simbala-Sambelelè-1024x470.jpeg" alt="keitzer-band-simbala-sambelele" height="470" width="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/Keitzer-Band-Simbala-Sambelelè-1024x470.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/Keitzer-Band-Simbala-Sambelelè-300x138.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/Keitzer-Band-Simbala-Sambelelè-750x344.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/Keitzer-Band-Simbala-Sambelelè.jpeg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-13736" class="wp-caption-text">Leg dich nicht mit <strong>KEITZER</strong> an!</figcaption></figure>
<p>Die an <strong>MELECHESH</strong> erinnernden Gitarrenklänge von <em>&#8222;Ritual&#8220;</em> wirken da wie Balsam auf den Wunden des gebeutelten Hörers. Ein solches&nbsp;ruhig und mystisch dahinschwebendes Interlude war&nbsp;so nicht zwingend zu erwarten. Doch ahnt man es bereits: das war&nbsp;nur die Ruhe vor dem nächsten Sturm. Und der bricht dann mit <em>&#8222;Vengeance&#8220;</em> und <em>&#8222;Salvation&#8220;</em> umso heftiger los. Jene mächtigen Artillerie-Geschosse offenbaren mit ihrer Mischung aus Doublebass-Dauerfeuer und tonnenschwerem Groove&nbsp;erneut&nbsp;Parallelen zu den Bauplänen aus der legendären Death-Metal-Waffenschmiede in Coventry.</p>
<h4>BRUTAL ÜBERSÄTTIGT</h4>
<p><em>&#8222;Conquistador&#8220;</em> hätte dafür so ähnlich auch von <strong>KRISIUN</strong> stammen können (oder ist das nur meine automatische Verknüpfung des Wortes mit Südamerika?). Die Atmosphäre verdüstert sich im Laufe des Songs, bis schließlich Streicher aus dem Getöse hervortreten. Nette Klangnote! Im Vergleich dazu wirkt <em>&#8222;Black Silent Tides&#8220; </em>etwas uninspiriert, die Spannung fällt immer wieder ab. Statt aber nun den nötigen Schlusspunkt unter &#8222;Ascension&#8220; zu setzen, knallen <strong>KEITZER</strong> dem Hörer noch drei weitere Songs um die Ohren. Dabei kommt <em>&#8222;Origins Of Madness&#8220;</em> durchaus spannend dahergerifft, und der Headbang-Teil ist einfach unwiderstehlich. Trotzdem <strong>ist an diesem Punkt die Luft raus</strong>, irgendwann hat man sich auch mal sattgehört an der Brutalität der – und das tritt nun unweigerlich zum Vorschein – doch größtenteils recht ähnlich komponierten Stücke. Ja, <em>&#8222;Wolves Among Us&#8220;</em> ist noch mal ein knackiger Abschluss. Zwei, drei Titel weniger hätten der Platte dennoch gutgetan.</p>
<p><strong>KEITZER</strong> auf <a href="https://keitzer.bandcamp.com/" target="_blank">Bandcamp </a>und&nbsp;<a href="https://www.facebook.com/keitzer/?fref=ts" target="_blank">Facebook</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/pruegeln-bis-zur-uebersaettigung-keitzer/">Prügeln bis zur Übersättigung &#8211; Keitzer</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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