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	<title>Ferndal Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Ferndal Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Wie war das denn nun mit der Maultrommel? &#8211; Im Interview mit FERNDAL</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Flo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 May 2017 12:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FERNDAL &#8211; eine Band, die Black Metal spielt, aber gerade einmal vor ein paar Monaten auf der Bildfläche erschienen ist. Und zwar nicht einfach so, sondern direkt mit einem Deal bei der Einheit Produktionen-Familie. Bereits im Review zum Debüt-Album bin ich auf ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wie-war-das-denn-nun-mit-der-maultrommel-im-interview-mit-ferndal/">Wie war das denn nun mit der Maultrommel? &#8211; Im Interview mit FERNDAL</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>FERNDAL</strong> &#8211; eine Band, die Black Metal spielt, aber gerade einmal vor ein paar Monaten auf der Bildfläche erschienen ist. Und zwar nicht einfach so, sondern direkt mit einem Deal bei der Einheit Produktionen-Familie. Bereits im Review zum Debüt-Album bin ich auf diverse Besonderheiten eingegangen, wie z.B. der hörbare Einfluss klassischer Musik. Wie kamen die kreativen Köpfe hinter der Band auf die Idee, Klassik und Black Metal zu verbinden? Und vor allem: Wie war das denn nun mit der Maultrommel? Ich habe die Herren und die Dame der Schöpfung ein wenig ausgefragt.</p>
<h4><em><strong>Flo</strong></em><i>:</i> Vielen Dank, dass ihr mir die Möglichkeit gebt, euch mit ein paar Fragen zu löchern. Ihr seid noch eine sehr junge Band und habt am 21. April diesen Jahres erst euer Debüt-Album <strong>„Ferndal“</strong> über Einheit Produktionen veröffentlicht. Da ihr erst frisch auf der Black Metal-Bildfläche erschienen seid, und euch sicher noch nicht jeder kennt, stellt euch doch als erstes Mal vor und verratet mir, wer welche Rolle in der Band spielt.</h4>
<p><strong>Lestaya</strong>: Cellistin, <strong>Sethras</strong> und <strong>Abarus</strong>: Gitarristen, <strong>Alboin</strong>: Schlagzeuger, <strong>Sorathiel</strong>: Sänger und Bassist.</p>
<h4><em><strong>Flo</strong></em><i>: </i>Wie habt ihr euch in dieser Konstellation denn zusammengefunden?</h4>
<p><strong>Sorathiel</strong>: Das war sicher Schicksal. Ich hatte schon länger mit <strong>Lestaya</strong> zusammen die Idee, in einer Band Metal und Klassik zu verbinden. Wir hatten damals schon diverse Konzepte, die aber nicht richtig konkret geworden sind. Auch mit <strong>Sethras</strong> kam immer mal wieder die Idee auf, was gemeinsam in einer Band zu machen. 2015 kam ihm die denkwürdige Erkenntnis, dass wir bald zu alt würden, um die Sache langsam und unambitioniert anzugehen. Deshalb schrieben wir direkt ein paar Songs und machten uns auf die Suche nach einem Drummer. <strong>Alboin</strong> war zu der Zeit auf der Suche nach einer Band, in der er sich am Schlagzeug austoben konnte und stieß dabei auf <strong>Lestaya</strong>. Zur gleichen Zeit habe ich <strong>Alboin</strong>s Frau kennengelernt, der irgendwann aufgegangen ist, dass ich von der schlagzeuglosen Band bin, in die ihr Mann überlegt einzusteigen. <strong>Abarus</strong> scheint bei <strong> EïS </strong>dann auch nicht ausgelastet gewesen zu sein und schon hatten wir einen zweiten Gitarristen …</p>
<img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-16753" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/FERNDAL.jpg" alt="" height="730" width="1095" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/FERNDAL.jpg 1095w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/FERNDAL-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/FERNDAL-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/FERNDAL-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/FERNDAL-750x500.jpg 750w" sizes="(max-width: 1095px) 100vw, 1095px" />
<h4><em><strong>Flo</strong></em><i>: </i>Wie seid ihr auf die Idee gekommen, im Black Metal ein Cello, das ja ein klassisches Instrument ist, als Melodie-Instrument gekonnt in den Vordergrund zu stellen?</h4>
<p><strong>Lestaya</strong>: Ich kann nun einmal Cello spielen… Nein, im Ernst: Ich habe vor vielen Jahren schon mal was mit einem Black Metal-Projekt zu tun gehabt, und habe in der Zwischenzeit immer mal wieder Lust gehabt, diese Musik zu machen. Es kam nur nie dazu, bis wir eben&nbsp;<strong>FERNDAL</strong> aufgezogen haben.</p>
<h4><em><strong>Flo</strong></em><i>: </i>Alboin, Abarus, ihr seid auch bei EïS fest eingebunden, was hat euch dazu bewogen, bei FERNDAL mitzuwirken. Wie lässt sich beides miteinander vereinbaren? Werden manchmal Parallelen gezogen zwischen beiden Projekten? Bzw. wird zwischen beiden Black Metal-Projekten verglichen, oder wird beides sauber voneinander getrennt betrachtet?</h4>
<p><strong>Alboin</strong>: Ich hatte tatsächlich einfach mal wieder Lust, Schlagzeug zu spielen. Das habe ich vor vielen Jahren schon bei<strong> INARBORAT</strong> und auch bei <strong>FUNERAL PROCESSION</strong> versucht, dann aber jahrelang nichts mehr in der Richtung unternommen. Mir tut es außerdem echt gut, nicht die Verantwortung für den kreativen Teil übernehmen zu müssen, wie ich das bei <strong>EïS</strong> tue, sondern im Grunde „nur spielen“ zu können.</p>
<blockquote><p>&#8230; das ist schwer ganz zu trennen.</p></blockquote>
<p>Die beiden Bands ganz klar zu trennen, ist nicht so leicht. Wir proben in demselben Raum, wir trinken dasselbe Bier, wir sind untereinander befreundet, wir spielen Gigs zusammen… das ist schwer ganz zu trennen. Aber solange ich nicht irgendwann am Drumkit anfange, <em>„Mann aus Stein“</em> zu singen, komme ich zurecht.</p>
<p><strong>Sorathiel</strong>: Er meint „das GLEICHE Bier“! – wäre sonst doch etwas komisch! Für uns sind die beiden Bands organisatorisch und musikalisch vollkommen getrennt. Aber natürlich vergleichen das die Leute oft. Wir haben da schon alles gehört auf der Bandbreite von „Nebenprojekt, das sich musikalisch zu wenig abgrenzt“ bis „decken ein ganz anderes Genre ab“. Die Vergleiche kommen natürlich automatisch, wenn man von einer neuen Band hört, bei der zwei <strong>EïS</strong>-Mitglieder spielen, aber für keinen von uns ist <strong>FERNDAL</strong> ein „Nebenprojekt“ und die Ähnlichkeit der Musik so unterschiedlich wahrgenommen wird, finde ich ein interessantes Phänomen.</p>
<h4><em><strong>Flo</strong>: </em>Wer ist überhaupt verantwortlich für das Basteln der Riffs? Und wie entsteht ein Song bei euch? Gibt es da ein Mastermind, oder bringt jeder seinen Baustein in den Song mit ein?</h4>
<p><strong>Lestaya</strong>: <strong>Sorathiel</strong> und ich kommen mit im Prinzip fertigen Songs in die Probe. <strong>Alboin</strong> ist dann dafür verantwortlich, das Konzept anzuzweifeln und über den Haufen zu werfen (finde ich ja zum Heulen, dass ich jetzt wieder der Meckerkopp sein soll! Gefällt mir nicht! &#8211; Anm. d. <strong>Alboins</strong>). Auf einigen Dingen beharren wir dann, andere werden geändert – das betrifft meist vor allem die Drums und den Ablauf. Da sind wir auch wirklich offen. Das in <em>&#8222;Ungelebtes Leben&#8220;</em> beispielsweise der ruhige Mittelpart eingebaut wurde, ist <strong>Alboins</strong> Idee gewesen.</p>
<img decoding="async" class="wp-image-17577 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Lady-Metal-Ferndal.jpg" height="450" width="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Lady-Metal-Ferndal.jpg 640w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Lady-Metal-Ferndal-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />
<h4><em><strong>Flo</strong></em><i>: </i>Hier und da habe ich beim Hören eurer Platte den Eindruck gewonnen, man könne die Gitarrenspuren mit Streichinstrumenten spielen und hätte ein sehr klassisches Stück. Damit will ich sagen, dass sich der Klassik-Einfluss meiner Meinung nach nicht nur durch das Cello abzeichnet, sondern auch auf den Gitarren hörbar ist. Ist das Absicht, oder passiert das einfach so? Liegt das möglicher Weise an euren Einflüssen und der Musik, die ihr selbst hört?</h4>
<p><strong>Lestaya:</strong> Dein Eindruck ist richtig! Das liegt daran, dass <strong>Sorathiel</strong> und ich klassische Musiker sind, das ist einfach die Denkweise. Ich arbeite fast immer mit barocken Stimmführungen, eigentlich automatisch – berufsbedingt, das ist das, was ich den ganzen Tag mache und höre. Ich denke, es ist sogar hörbar, dass <strong>Sorathiel</strong>, der ursprünglich Flötist ist, eine andere Kompositionsweise hat, als ich als Cellistin, weil die Funktion der beiden Instrumente im klassischen Bereich eine sehr andere ist. Es ist also beides – Absicht, weil wir wissen, dass es so ist, wir könnten es aber wohl auch kaum verhindern. Und ja, wir hören auch viel Klassik, und das deutlich länger als Black Metal.</p>
<blockquote><p>&#8230; und die Texte ergeben nur im Zusammenhang mit der Musik einen Sinn.</p></blockquote>
<h4><em><strong>Flo</strong></em><i>: </i>Neben dem hörbaren klassischen Einfluss hört man auch an verschiedenen Stellen einen gewissen paganen Einfluss raus, auch durch die klar gesungenen Passagen. Welche Dinge thematisiert ihr denn in euren Lyrics? Finden sich dort auch Themen aus dem Pagan Metal-Bereich? Oder was habt ihr euch zum Thema des Albums gemacht? Wer schreibt die Texte?</h4>
<p><strong>Sorathiel:</strong> Ich nenne das lieber einen folkloristischen Einfluss, weil Heidentum in unserer Musik eigentlich keine Rolle spielt. Wir komponieren meistens um eine Melodie herum, die einen klassischen oder folkloristischen Stil hat – oder beides; das lässt sich ja nicht immer trennen. Ganz am Anfang der Band lag der Schwerpunkt noch viel stärker auf diesen Melodien. Das hat sich dann mit <strong>Alboin</strong> und <strong>Abarus</strong> etwas geändert, aber einige markante Stellen in den Songs sind davon noch übrig.<br />
Unsere Texte wollen etwas vom Menschen zeigen, dass man im Alltag nicht wahrnimmt. Solche inneren Dinge kann man schwer abstrakt beschreiben und das will auch keiner hören. Deshalb malen wir Bilder, die zu den inneren Zuständen passen. In zwei der Songs sind das Bilder, die den Menschen in Beziehung zur Natur stellen. Sowas kommt auch oft im Pagan-Metal vor, aber ich glaube, mit anderer Zielrichtung. Ich persönlich benutze vor allem die Musik als Sprache und die Texte ergeben nur im Zusammenhang mit der Musik einen Sinn. Das mag bei <strong>Lestaya</strong> anders sein …</p>
<p><strong>Lestaya:</strong> Themen aus dem Pagan Metal Bereich – eigentlich gar nicht. Allerdings ist das Setting von <em>&#8222;In die Freiheit&#8220;</em> schon ziemlich stereotyp, aber um diese Dinge, die da so pagan klingen, ging es mir gar nicht. Das ist nur zufällig da gelandet, der eigentliche Inhalt in dem Text hätte auch in irgendeinem anderen Setting stattfinden können, da geht es um das Durchlaufen verschiedener Stadien im Bewusstsein des Sterbens. Dass es so pagan klingt, hat womöglich damit zu tun, dass ich den Text in Island geschrieben habe, da habe ich eben entschieden, den Inhalt in diesen Zusammenhang zu bringen. Was übrigens auch etwas mit dem Anfangsriff zu tun hat, das ist sehr bildlich.</p>
<blockquote><p>&#8230; ich bin aber nicht in der Lage, diese synthetischen Klänge abzuhören, weil sie zu klinisch sauber sind, &#8230;</p></blockquote>
<h4><em><strong>Flo</strong><i>:</i> </em>Mir ist zu Ohren gekommen, dass ihr keinerlei synthetische Sounds auf dem Album verbaut habt, sondern jedes Instrument, das man hört (Orgel, Cello, …) echt eingespielt wurde. Warum habt ihr darauf besonderen Wert gelegt, euch eben nicht diverser Synthie-Sounds zu bedienen? Und vor allem: Wie nimmt man denn am besten eine Orgel auf?</h4>
<p><strong>Lestaya:</strong> Ich tue mich schwer mit synthetischen Klängen. Das hat was mit dem Klang, aber auch mit der Intonation zu tun. Es gibt ein paar Klänge, die zu der jeweiligen Musik sehr gut passen, bei <strong>WINDIR</strong> zum Beispiel – das könnte man kaum durch Instrumente ersetzen, weil es keine Instrumente gibt, die so klingen. Ursprünglich hatten wir als Coverversion an <em>„Todeswalzer“</em> statt an <em>„Arntor“</em> gedacht, ich bin aber nicht in der Lage, diese synthetischen Klänge abzuhören, weil sie zu klinisch sauber sind, da ist nichts Organisches dran. Das ist wahrscheinlich eine Art Streicher-Fetisch: Wenn wir einen Ton greifen, tun wir das im Zusammenhang mit der Tonart, in der wir spielen, dadurch gewinnt der Klang einfach mehr Farben und auch ggf. mehr Reibungen. Man kann bewusst mit der Intonation spielen.</p>
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<p>Zu den Orgelaufnahmen: eingespielt hat die Orgel meine Mutter. Dafür, dass wir in der Kirche aufnehmen durften, musste sie im Gegenzug einen ganzen katholischen Gottesdienst orgeln, da steckt also wirklich große Opferbereitschaft hinter. Der Hall ist natürlich ein Problem, der war zwar gewollt, aber hinterher Hall rausnehmen geht eben nicht, also haben wir versucht, so trocken wie möglich aufzunehmen. Zur Mikrophonierung – das hat ein Tontechniker gemacht, da kann ich nicht viel zu sagen. Aber es war verdammt kalt, wir hatten 8 Grad bei den Aufnahmen! Das war ein echtes Problem. Dann werden die Finger kalt und funktionieren nicht mehr gut, und dadurch gerät man unter Zeitdruck.</p>
<p><strong>Sorathiel:</strong> Eine Herausforderung war auch das Aufnehmen der Maultrommel, die …</p>
<p><strong>Lestaya:</strong> Schhht!</p>
<h4><em><strong>Flo</strong></em><i>: </i>Es ist ja nicht gerade üblich, dass eine Band schon ihr Debüt über ein Label veröffentlichen kann. Ihr jedoch habt euer erstes Album bereits in der <strong>EINHEIT PRODUKTIONEN</strong>-Familie unterbringen können. Wie kam es dazu?</h4>
<p><strong>Sorathiel:</strong> Wir haben <strong>Olaf</strong> (den Chef von <strong>EINHEIT PRODUKTIONEN</strong>) auf dem <strong>DARKTROLL FESTIVAL 2016</strong> kennen gelernt und auf unsere Musik angesprochen. Zu dem Zeitpunkt steckte das noch in den Kinderschuhen, aber er war immerhin so neugierig, dass er die Sache erstmal verfolgt hat. Einheit bringt ja nicht nur Pagan Metal heraus, sondern auch Black Metal, der die ganz traditionellen Pfade etwas verlässt. Und mit unserer Musik passten wir ganz gut dort hinein. Mit der recht schnellen Entstehung des ersten Albums hat sich dann eine Zusammenarbeit ergeben und dieses Jahr spielen wir selbst auf dem <strong>DARKTROLL</strong>.</p>
<h4><em><strong>Flo</strong></em><i>: </i>Ihr habt das letzte Wort – was wollt ihr euren Hörern, unseren Lesern und den ganzen Menschen da draußen noch erzählen bzw. mit auf den Weg geben?</h4>
<p><strong>Alboin:</strong> Trinkt mehr Bier, wenn ihr Beethoven hört!</p>
<h4><em><strong>Flo</strong></em><i>: </i>Eine Frage habe ich noch: Wie war das denn nun mit der Maultrommel?<i><br />
</i></h4>
<p><strong>Lestaya:</strong> Maultrommel? Welche Maultrommel?</p>
<h4><em><strong>Flo</strong></em><i>: </i>Ich danke euch vielmals für eure Zeit und eure Offenheit, wünsche euch weiterhin gutes Gelingen, ein paar geile Gigs, und man sieht sich aufm <a href="https://silence-magazin.de/bornstedter-burgbeben-vorbericht-darktroll-festival-2017/"><strong>DARKTROLL FESTIVAL</strong></a></h4>
<p><a href="http://ferndal.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Webseite</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/ferndal.official/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>&#8222;Du spieltest Celloooo&#8230;&#8220; &#8211; FERNDAL</title>
		<link>https://silence-magazin.de/du-spieltest-celloooo-ferndal/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=du-spieltest-celloooo-ferndal</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Flo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Apr 2017 06:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FERNDAL – Ferndal Veröffentlichungsdatum: 21.04.2017 Dauer: 46:13 Min. Label: Einheit Produktionen Genre: Black Metal Da ist gerade mal das Debüt-Album in den Startlöchern, und schon unterschreiben FERNDAL bei Einheit Produktionen. Na, wenn das mal nix Gutes verheißen mag!? FERNDAL spielen Black Metal. ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/du-spieltest-celloooo-ferndal/">&#8222;Du spieltest Celloooo&#8230;&#8220; &#8211; FERNDAL</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>FERNDAL</b> – Ferndal<br />
Veröffentlichungsdatum: 21.04.2017<br />
Dauer: 46:13 Min.<br />
Label: Einheit Produktionen<br />
Genre: Black Metal<span id="more-16755"></span></p>
<p>Da ist gerade mal das Debüt-Album in den Startlöchern, und schon unterschreiben <b>FERNDAL</b> bei Einheit Produktionen. Na, wenn das mal nix Gutes verheißen mag!? <b>FERNDAL</b> spielen Black Metal. Ok, das machen viele Kapellen. Was ist jetzt das Besondere? Fangen wir mal von vorn an:</p>
<p>Dass die Band <b>EIS</b> in Sachen moderner BM schon längst kein Geheimtipp mehr sind, brauche ich, denke ich, nicht zu erwähnen. Was ich aber erwähnen sollte, ist, dass<b> Alboin</b> und <b>Abarus </b>von <b>EIS</b> ebenfalls Mitglieder von <b>FERNDAL</b> sind, allerdings laut der Bandinfo nicht als kreative Köpfe des Projekts. Trotzdem legt das die Messlatte bei mir im Kopf schon ein kleines Stück höher. Was darf man also als bekennender <b>EIS</b>-Sympathisant erwarten?</p>
<p>&#8230; Auf jeden Fall ein Cello! Japp, eine Besonderheit der Band <b>FERNDAL</b> ist das sehr präsente und gezielte Einsetzen eines Cellos. Nicht in jedem Song, auch nicht übertrieben oft, aber an den richtigen Stellen und angenehm auffallend. Fetzt. Aber schauen wir uns die Songs doch mal genauer an.</p>
<blockquote><p>Und da haben wir ihn schon, den nostalgisch und schmerzlich klingenden Streicher &#8230;</p></blockquote>
<p>Push the button, los gehts mit <em>&#8222;Ouverture&#8220;</em>. Und da haben wir ihn schon, den nostalgisch und schmerzlich klingenden Streicher, der eine düstere, nebelige Atmosphäre in den Raum zaubert. Dazu kommen Orgel-Sounds, die diese Atmo sehr gut unterstützen. Die Snare trommelt das Intro des Albums schließlich aus.</p>
<p>Durchgestartet wird mit dem Titeltrack des Albums. Der Song <em>&#8222;Ferndal&#8220; </em>beginnt mit einer Ohrwurm-Melodie, die sich an das Intro perfekt anschließt. Ich schwöre, ich hab schon tagelang diese eine Melodie im Ohr. Da kann ich machen, was ich will. Sogar meine <em>&#8222;Fiesta Mexicana&#8220;</em>-Kassette von <b>Rex Gildo</b> kann da keine Abhilfe schaffen. Verflucht! Blastbeats im Wechsel mit anderen gekonnten Drumpattern-Modifikationen sorgen für ziemlich viel Druck und Energie, während die Klampfen für das gewisse Düstere sorgen. Es wird aber auch mal weniger rumgeballert, stattdessen mit einer gewissen Tragik und Ruhe gearbeitet. Abgeschmeckt wird die Suppe schlussendlich noch mit einer gewissen Note an Klargesang, der den ersten Track am Ende ziemlich stimmig macht.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-16753 alignnone" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/FERNDAL.jpg" width="800" height="533" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/FERNDAL.jpg 1095w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/FERNDAL-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/FERNDAL-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/FERNDAL-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/FERNDAL-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p><em>&#8222;Ungelebtes Leben&#8220;</em> schließt sich an. Auch hier wird losgehämmert, was das Zeug hält. Die Drums sind auch hier wieder erfrischend abwechslungsreich, allerdings finde ich, dass die anfänglichen Gitarrenspuren auch ein wenig mehr Abwechslung vertragen könnten. Doch lange dauert es nicht, bis sowieso alles still wird. Orgel, Cello und Gitarren bauen sich sehr gemächlich miteinander auf, bis schließlich Drums und Klargesang einsetzen. Sehr gekonnt umgesetzt. Gespannt lausche ich, worin der Aufbau denn seinen Höhepunkt findet. Auch hier türmt sich eine eher schmerzliche Atmosphäre auf und wir landen wieder beim Anfangsgeschepper mit Blasts und ordentlich Druck. Runde Sache!</p>
<p><em>&#8222;Klavierquintett in g-moll „Arntor, ein Krieger“&#8220;</em> heißt der dritte „Streich“, denn dieser Titel startet mit Cello und wird später erst vom Klavier begleitet. Der Titel ist sehr tragend und sehr bedrückend, fügt sich also wunderbar an die bisher gehörten Stücke an. Der Titel ist ein immer weiterführender Aufbau. Im Lied gibt es eine Art Wende der Stimmung von unentschlossen-traurig zu entschlossen-energetisch. Das Klavier wird immer präsenter und kraftvoller. Die Melodieverläufe erinnern sehr an Stücke aus der Klassik. Das finde ich sehr angenehm und spannend. Man muss ja nicht immer nur auf die Felle wammsen, sondern kann auch mal in sich gehen. Ein sehr starker Titel!</p>
<blockquote><p>Faustschlag direkt vor die Kauleiste &#8230;</p></blockquote>
<p><em>&#8222;In die Freiheit&#8220;</em> kommt mit einem Faustschlag direkt vor die Kauleiste daher, reißt mich aus dem Träumen und erinnert daran, dass das hier ein Black-Metal-Album ist und eben kein Album der Klassik. Triolisches Geblaste und melodische Gitarren, die erstmals weniger nach Verzweiflung klingen. An den Anfangspart schließt sich ein mehrstimmiger Klargesangspart an. Eben dieser, sowie auch das unterstützende Instrumental, erinnert in einigen Zügen an die Pagan-Metal-Sparte. Gefällt mir! Abwechslung können <b>FERNDAL</b> also! Und da ist das Cello wieder, das zusammen mit den verzerrten Gitarren und Toms erneut in einen Klargesangsteil überleitet. Der stärkste Titel des Albums, meiner Meinung nach.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/ORcREnDqDWk?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><em>&#8222;Ein später Gast&#8220;</em> soll der letzte Titel des Albums heißen, bevor es zum Outro kommt. Auch hier starten wir mit viel Energie und viel Bassdrum, werden dann aber um einiges tragender. Wieder breitet sich Bedrücktheit aus. Dieser Titel hat eine besondere Epik im Vergleich zu den vorherigen. Das Tempo bleibt langsamer und der Song schwebt wie dunkler, grauer Nebel im Raum. Auch hier könnte die Gitarrenspur die eine oder andere Wiederholung weniger vertragen. Und wieder erhält das Cello seinen großen Auftritt. Mir würde auf die Schnelle kein Instrument einfallen, das besser zu dieser Stimmung passen würde, als eben das Cello. Nostalgie und Trauer sind die Worte, an die ich als Erstes denke, wenn ich dem Titel lausche. Dass es hier keine Screams gibt, sondern nur klagenden Klargesang, macht den Titel umso dramatischer, lediglich der letzte Akkord der Gitarren klingt hoffnungsvoll – ein schöner letzter voller Track.</p>
<p><em>&#8222;Coda&#8220;</em>, over and out. Das Album schließt, wie es angefangen hat: mit anmutigen Orgeltönen, die, im Gegensatz zum Intro, hier einen etwas epischeren und hoffnungsvolleren Eindruck hinterlassen. Diesmal steigert sich die Lautstärke nicht, sondern alles wird gemächlich leiser, bis am Ende alles still wird.</p>
<blockquote><p>Erst nach mehrmaligem Hören kann man versteckte Details wahrnehmen &#8230;</p></blockquote>
<p>Das <b>FERNDAL</b>-Debüt kann sich sehen lassen! Für Fans modernen Black Metals ist diese Platte auf jeden Fall Balsam für die Ohren! Das Cello ist die Besonderheit der Band, allerdings sind auch die übrigen Instrumente im Großen und Ganzen ziemlich abwechslungsreich gestaltet. Die klar gesungenen Passagen lassen einen gewissen Pagan-Einschlag durchschimmern. Das gefällt mir sehr gut. Für meinen Geschmack könnten die Screams noch etwas mehr im Vordergrund stehen, bzw. etwas mehr Druck vertragen. Alles in allem bekommen wir hier starken und melodischen Black Metal geboten, ohne, dass die Band dabei zu verspielt wirkt. Das macht Bock auf mehr! Reinhören, dran bleiben, weiter verfolgen!</p>
<p>Webseite: <a href="http://ferndal.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a></p>
<p>Facebook: <a href="https://www.facebook.com/ferndal.official/?fref=ts" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/du-spieltest-celloooo-ferndal/">&#8222;Du spieltest Celloooo&#8230;&#8220; &#8211; FERNDAL</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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