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	<title>Fiddler’s Green Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Fiddler’s Green Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Fiddler&#8217;s Green &#8211; The Green Machine auf Tour</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sven F.]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 May 2024 08:00:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Fiddler’s Green]]></category>
		<category><![CDATA[hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Markthalle Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Speedfolk]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ihr habt Bock auf Irish Speedfolk und an Christi Himmelfahrt noch nichts vor? Dann guckt hier mal rein und lasst euch inspirieren.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/fiddlers-green-the-green-machine-auf-tour/">Fiddler&#8217;s Green &#8211; The Green Machine auf Tour</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Morgen, am Donnerstag, den <strong>09.05</strong>., besser gesagt:<strong> Christi Himmelfahrt</strong>, sind die Jungs von <strong>FIDDLER&#8217;S GREEN</strong> in der Hafenstadt Hamburg in meinem Konzertwohnzimmer der legendären Markthalle. Mit dabei haben sie die Kombo <strong>THE FEELGOOD MCLOUDS</strong>. 11 Shows haben die Speedfolker schon hinter sich und inklusive Hamburg folgen noch 5.</p>
<p>Ihr kennt keine der beiden Bands und wollt wissen, was die machen? Ich verrate es euch: <strong>FIDDLER&#8217;S GREEN</strong> spielen schnellen Irish Folk, genannt Speedfolk. Und <strong>THE FEELGOOD MCLOUDS</strong> spielen eine Mischung aus Punk und Irish Folk. Also eine gute Mischung für einen feuchtfröhlichen Tanz- und Feierabend!</p>
<p>Dabei werden sie einen bunten Mix aus alten und natürlich neuen Songs vom aktuellen Album &#8222;The Green Machine&#8220; präsentieren. Und wie man die Jungs so kennt, wird dort auch sicherlich viel Schabernack getrieben. Meine Sicht aufs Album, könnt ihr auch gerne <a href="https://silence-magazin.de/fiddlers-green-the-green-machine/">hier</a> nochmal lesen.&nbsp; Einige Songs davon durfte ich schon im Dezember auf der Eisheiligen Nacht Tour von <strong>SUBWAY TO SALLY</strong> erleben und habe daher richtig Bock auf die Show!</p>
<p>Und auch die<strong> THE FEELGOOD MCLOUDS</strong> haben erst im November ihr Album &#8222;Dance With Broken Bones&#8220; veröffentlicht. Ich bin sehr gespannt.</p>
<p><iframe title="FIDDLER&#039;S GREEN - THE BOG (Official Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/9sE4Uzruh8M?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/fiddlers-green-the-green-machine-auf-tour/">Fiddler&#8217;s Green &#8211; The Green Machine auf Tour</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Fiddler&#8217;s Green &#8211; Irisch Folk aus Franken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sven F.]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Dec 2023 10:39:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Fiddler’s Green]]></category>
		<category><![CDATA[The Green Machine.]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Braucht ihr kurzfristig noch ein Weihnachtsgeschenk? Sven hat für euch eine Track By Track Review zum neuen Album von Fiddler's Green. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/fiddlers-green-the-green-machine/">Fiddler&#8217;s Green &#8211; Irisch Folk aus Franken</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">FIDDLER&#8217;S GREEN &#8211; &#8222;The Green Machine&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 29.12.2023<br />
<strong>Länge:</strong>&nbsp; ca. 40 Min&nbsp;<br />
<strong>Label: </strong>Deaf Shepherd/ Indigo<br />
<strong>Genre:</strong> Speed Folk</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<h3>Fiddler&#8217;s wer? Fiddler&#8217;s Green!</h3>
<p>Falls ihr die Band nicht kennen solltet, ist hier einmal der Pressetext. Der beschreibt die Band und ihr Wirken schon sehr gut:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;">&#8222;Beeindruckende 25 Alben, vier DVDs, viele hunderttausend begeisterte, rund um den Globus verteilte Fans sowie über 214k monatliche Spotify-Hörer:innen verzeichnen <strong>FIDDLER&#8217;S GREEN</strong> momentan auf der Haben-Seite. <strong>Ralf Albers</strong> (Gesang, Gitarre, Mandoline), <strong>Patrick Prziwara</strong> (Gitarre, Gesang), <strong>Rainer Schulz</strong> (Bass), <strong>Stefan Klug</strong> (Akkordeon, Bodhran), <strong>Tobias Heindl</strong> (Geige, Gesang) und <strong>Frank Jooss</strong> (Schlagzeug) fühlen sich in gemütlichen Bierkellern und Pubs genauso zuhause wie auf den Bühnen großer Konzertarenen in ganz Europa bis nach Asien &#8211; ob beim Lowlands und Pinkpop Festival in Holland, dem skandinavischen Sweden Rock, gefeierten Auftritten beim legendären Wacken Open Air sowie dem weltberühmten Montreux Jazz Festival oder auf ihren ausgedehnten Japan-Touren, bei denen die Franken regelmäßig für ordentlich Stimmung im Land des Lächelns sorgen. Nach der Veröffentlichung ihres Livealbums &#8222;Acoustic Pub Crawl II – Live in Hamburg&#8220; (2020), der Jubiläums-Compilation &#8222;3 Cheers For 30 Years&#8220; (2020) sowie dem Weihnachts-Longplayer &#8222;Seven Holy Nights&#8220; (2022) legen <strong>FIDDLER&#8217;S GREEN</strong> nun mit &#8222;The Green Machine&#8220; ihr erstes Studioalbum seit über vier Jahren vor!&#8220;</p>
</blockquote>
<h3><strong>Die CD</strong></h3>
<p>Als erstes muss ich einfach das Äußere der CD loben. Das Artwork ist einfach super und auch das Booklet. Hier hat die Band mit dem Artworker<strong> Franz Hoegl</strong> eine großartige Wahl getroffen. Außerdem sind die Jungs von der <strong>DRITTEN WAHL</strong> zu erwähnen, die ihre Stimmen für Chöre und zusätzliche Background Stimmen gegeben haben. Auf dem Album gibt es 12 Tracks.</p>
<h3>Party, Party, Party</h3>
<p>Mit ihrer ersten Single vom Album <em>&#8222;Shanghaied In Portsmouth&#8220;</em> zeigen <strong>FIDDLER&#8217;S GREEN</strong> direkt, wieviel Bock sie haben. Der Song beginnt mit einem Trommelrhythmus, der mich an <em>&#8222;Also sprach Zarathustra&#8220;</em> erinnert, nur um dann direkt mit voller Kraft loszufahren. Speed Folk Punk at it&#8217;s best! Hierfür hat man sich <strong>MR. HURLEY</strong> geholt. Dieser hat im Endteil einen kleinen Sprechpart. Wer den Begriff <strong>Shanghaien</strong> nicht kennt: So nannte man damals das gewaltsame Rekrutieren von neuen Seeleuten.</p>
<p><iframe title="FIDDLER&#039;S GREEN - SHANGHAIED IN PORTSMOUTH - feat. Mr Hurley &amp; Die Pulveraffen (Official Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/KXS1t_VzctQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Schnell geht es auch mit dem zweiten Track <em>&#8222;The Bog&#8220;</em> weiter, der auch gleichzeitig die zweite Single ist. Anders als in Song 1, geht&#8217;s hier allerdings nicht voll auf die Fresse, sondern mehr um <strong>Spaß</strong>. Die Melodie ist weniger hart, dafür ausgelassener. Die Nummer funktioniert ein wenig nach der &#8222;Ich packe meinen Koffer&#8220;-Thematik. Am Ende des Verses wird das vorherige Ende wiederholt und was neues kommt hinzu. Dabei schreckt Sänger <strong>Albi</strong> nicht davor zurück, sich mal wieder den einen oder anderen Knoten in die Zunge zu machen.</p>
<p><iframe title="FIDDLER&#039;S GREEN - THE BOG (Official Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/9sE4Uzruh8M?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<p>In eine<em> &#8222;Good Old Irish Bar&#8220;</em> entführen uns die Jungs in dieser <strong>Speedfolk Nummer</strong>, die von einem sehr schnellen Takt eingeleitet wird. Hauptsächlich hören wir hier <strong>Pats</strong> Stimme, die mit ihrem Whiskey geschwängerten Klang den richtigen &#8211; rauen Ton hat.</p>
<p><em>In &#8222;My Fairy Of The West&#8220; </em>besingen <strong>FIDDLER’S</strong> <strong>GREEN</strong> eine Frau, in die sich das lyrische Ich verliebt hat. Die Nummer klingt moderner und etwas poppiger, wobei mir der Klang des Refrains nicht ganz zusagt, da er mir zu sehr nach Produktionsart moderner Popsongs klingt. Dem gegenüber steht <strong>Tobis</strong> Geigenspiel, bei dem man direkt die kleinen Kobolde tanzen sieht. Insgesamt versprüht der Song so ein leicht beschwingliches Gefühl. Bin gespannt, wie er live klingt, wenn sie ihn denn live spielen.</p>
<p><em>&#8222;I Don‘t Like Alcohol&#8220;</em> legt wieder etwas an Härte und Geschwindigkeit zu. Hier besingt die Band den übermäßigen Alkoholkonsum mit einem Augenzwinkern. Immerhin endet die letzte Strophe mit den Worten:</p>
<blockquote><p>&#8222;No matter what I do, it seems to just get worse. Beer and Whiskey, i guess it is my curse&#8220;.</p></blockquote>
<p>Die Nummer muss auf die Bühnen, denn es ist ein geiler <strong>Moshpit</strong> <strong>Song</strong>! Und ich mag keine Moshpits.</p>
<p>Dann wird es auf einmal sehr viel langsamer und es kommt <strong>Kaminabend-Feeling</strong> auf. Denn dort sehe ich eine Ballade wie <em>&#8222;A Fleecy Cloud&#8220;</em>. Erst fiel es mir, schwer mich auf den Song einzulassen. Nachdem ich aber auf den Text geachtet hatte, gefiel mir der Song doch irgendwie. Handelt er doch davon jemandem beizustehen, das kann nie verkehrt sein. Aber es wird nicht mein liebster Song vom Album.</p>
<p><em>&#8222;May The Road Rise Up To Meet You&#8220;</em> ist eine schöne Schunkelnummer gegen all die Unsympathen dieser Welt! Ich sehe schon, wie das Publikum bei einem Konzert gemeinsam die Mittelfinger in die Höhe schnellen lässt und lauthals &#8222;<strong>Fuck You!</strong>&#8220; grölt. Auch hier hoffe ich den Song live zu hören.</p>
<p>Mit <em>&#8222;I Need A Volunteer&#8220;</em> kommt ein richtig fröhlicher Ohrwurm um die Ecke! Der Song, dessen Melodie hier genutzt wird, stammt meiner Meinung nach aus den 80ern von <strong>ERISVALDO DA SILVA</strong>&nbsp; und hört auf den Namen <em>&#8222;O Pintinho Piu&#8220;,</em>&nbsp;den Deutschen besser bekannt als <em>&#8222;Das kleine Kücken piept&#8220;</em>.&nbsp;</p>
<p>Als nächstes haben wir wieder einen sehr ruhigen Track, was wohl auch am Thema liegt. <em>&#8222;Hangover&#8220;</em> heißt die Nummer und wenn der Chor im Refrain dies singt, spürt man es auch direkt und möchte mit einstimmen. Selbst wenn man das Gefühl nicht selber kennt. Hier darf ebenfalls wieder geschunkelt werden.</p>
<p>Auch etwas Western und Country Feeling kriegen wir geboten. <em>&#8222;Ready For The Ball&#8220; </em>wird durch eine Sprechpassage, wie man sie aus alten Country Songs kennt, eingeleitet. Allerdings nicht irgendein Text, nein, hier handelt es sich um einen Text aus <strong>EDGAR</strong> <strong>ALLEN POES</strong> &#8222;Die Maske des roten Todes&#8220;. Denn auch der Track insgesamt befasst sich mit der Geschichte. Zum Ende gibt es nochmal die Chance eines <strong>Moshpits</strong> für zukünftige Liveshows, geleitet von <strong>Tobis</strong> Geige.</p>
<p>Genau mit diesem Gefühl geht es in <em>&#8222;Mursheen Durkin&#8220;</em> weiter. In diesem Cover eines <strong>gälischen Traditionels</strong> gibt es wieder ordentlich <strong>Speed Folk</strong> auf die Ohren, denn es ist bei <strong>FIDDLER&#8217;S GREEN</strong> ja mittlerweile Tradition, auf jedem Album ein Cover eines Traditionals umzusetzen. Und ich habe bisher keine so Punk lastige Version von<em> &#8222;Mursheen Durkin&#8220;</em> gefunden.</p>
<p>Auch der Abschluss des Albums<em> &#8222;A Parting Glass&#8220;</em> ist ein altes Traditional. Diesmal aus Schottland. Passend für das Finale des Albums kommt er sehr ruhig daher und entlässt uns wieder aus der <strong>Irish Speed Folk</strong> Welt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-45123 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/12/Fiddler-s-Green-23-2-credit-Jasmin-Seidel-1024x681.jpg" alt="" width="1024" height="681" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/12/Fiddler-s-Green-23-2-credit-Jasmin-Seidel-1024x681.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/12/Fiddler-s-Green-23-2-credit-Jasmin-Seidel-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/12/Fiddler-s-Green-23-2-credit-Jasmin-Seidel-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/12/Fiddler-s-Green-23-2-credit-Jasmin-Seidel-750x499.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/12/Fiddler-s-Green-23-2-credit-Jasmin-Seidel.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>Die Seite von <strong>FIDDLERS GREEN</strong> findet ihr <a href="https://www.fiddlers.de/de/home.html">hier</a>.</p>
<p>Die CD erhaltet ihr <a href="https://www.shepherdsjumble.de/de/"><strong>hier</strong></a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/fiddlers-green-the-green-machine/">Fiddler&#8217;s Green &#8211; Irisch Folk aus Franken</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>THE O&#8217;REILLYS &#038; THE PADDYHATS &#8211; Irisch genug?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Moni]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Oct 2018 10:55:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Dropkick Murphys]]></category>
		<category><![CDATA[Fiddler’s Green]]></category>
		<category><![CDATA[folk rock]]></category>
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		<category><![CDATA[The O'Reillys & the Paddyhats]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sunday, greenish sunday... Heute wird es Irisch! Mit den THE O'REILLYS &#038; THE PADDYHATS.</p>
<p>Geht es ins Blut oder eher im Guinness unter? Wir sagen es dir!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/the-oreillys-the-paddyhats-green-blood/">THE O&#8217;REILLYS &#038; THE PADDYHATS &#8211; Irisch genug?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">THE O&#8217;REILLYS &amp; THE PADDYHATS &#8211; &#8222;Green Blood&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 28.09.2018<br />
<strong>Dauer:</strong> 43:18 Min.<br />
<strong>Label:</strong>&nbsp; Metalville Records<br />
<strong>Genre:</strong> Irish Folk Rock/Punk</div></div></div></p>
<p>Schon der Name von dieser Band ist klischee-irisch bis zum Gehtnichtmehr &#8211; und das Album <strong>&#8222;Green</strong> <strong>Blood&#8220; </strong>ist das erst recht. Nicht nur vom Namen her! Es werden alle typischen Irish-Folk-Themen abgehandelt. Heldengestalten wie <em>&#8222;</em><em>Greg O&#8217;Donovan&#8220;</em>, ein Kartenspiel mit dem Teufel, die schuftende Arbeiterklasse und natürlich das wilde Musikerleben. Alles mit drin! Meiner Meinung nach ist das ein bisschen arg dick aufgetragen. Aber anhören kann man es sich ja mal.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/kY1Vc-ySc8g?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Irgendwie scheint es trotz Klischees zu funktionieren. Beim ersten Hören macht es ziemlich Spaß, und mitsingen kann nach dem ersten Refrain eigentlich auch jeder. Beste Unterhaltung, würde ich sagen &#8211; vor allem bei Songs wie <em>&#8222;Swing your hammer&#8220;</em> kann man ganz gut mitgehen! Dadurch, dass manche Songs zwischendrin melancholischere Zwischentöne aufweisen, ist auch ne ordentliche Portion Abwechslung drin. Und, was mich persönlich sehr freut: Ab und zu gehts in Songzeilen auch um gesellschaftliche und politische Dinge, wie bei den Songs <em>&#8222;Circus of Fools&#8220; </em>oder <em>&#8222;Yesterday&#8217;s Rebel&#8220;</em>.</p>
<p>Doch mir fehlt etwas. Vielleicht ist es der Sänger, der keine so rauhe Stimme hat wie die Frontsänger von Bands wie den <strong>DROPKICK MURPHYS </strong>oder <strong>FIDDLER&#8217;S GREEN</strong>, oder der Versuch, den Irish Folk etwas kunstvoller zu gestalten. Beides gefällt mir nicht wirklich &#8211; es nimmt der Musik einiges von ihrem Drive. Und beim dritten oder vierten Mal <strong>&#8222;Green Blood&#8220; </strong>bleibt nicht mehr viel über von der irisch-rockigen Begeisterung. Es ist gute Musik, ja, und ich werde definitiv noch einige Ohrwürmer haben! Mehr aber auch nicht.</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/paddyhats/">The O&#8217;Reillys &amp; the Paddyhats auf Facebook</a></p>
<p><a href="https://www.paddyhats.com/">The O&#8217;Reillys &amp; the Paddyhats im Netz</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/the-oreillys-the-paddyhats-green-blood/">THE O&#8217;REILLYS &#038; THE PADDYHATS &#8211; Irisch genug?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Zeit für gute Laune! Paddy Wagon Festival 2017</title>
		<link>https://silence-magazin.de/zeit-fuer-gute-laune-paddy-wagon-festival-2017/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=zeit-fuer-gute-laune-paddy-wagon-festival-2017</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Oct 2017 06:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
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		<category><![CDATA[the real mckenzies]]></category>
		<category><![CDATA[the rumjacks]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Offenheit. Eine Eigenschaft, die oft propagiert, aber deutlich seltener wirklich gelebt wird. Obwohl mittlerweile zahlreiche Einflüsse verschiedenster Art Einzug in den Metal gehalten haben – von Electro-Spielereien und A-Capella-Projekten bis hin zum Einsatz folkloristischer Instrumente – runzeln doch vergleichsweise viele Szenegänger die ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Offenheit. Eine Eigenschaft, die oft propagiert, aber deutlich seltener wirklich gelebt wird. Obwohl mittlerweile zahlreiche Einflüsse verschiedenster Art Einzug in den Metal gehalten haben – von Electro-Spielereien und A-Capella-Projekten bis hin zum Einsatz folkloristischer Instrumente – runzeln doch vergleichsweise viele Szenegänger die Stirn, wenn man einmal über den Tellerrand hinausschauen will und anderen Genres frönt.</p>
<p>Dabei ist der Schritt zum Neuen mitunter gar nicht so groß. Auf vielen größeren Festivals haben sich beispielsweise bereits einige Folkrock-Acts etabliert. Und da ich an diesen mehrfach Gefallen fand, dachte ich mir: wieso nicht einen Schritt weiter gehen? Immer nur dieselben Wege zu beschreiten, ist doch langweilig. So führte mich mein Weg am letzten Septemberwochenende diesen Jahres zum <strong>Paddy Wagon Folk Punk Rock</strong> <strong>Festival</strong> im <strong>Felsenkeller Leipzig</strong>, um zu ergründen, ob ich mich als eingeschworener Metalfan nicht auch bei einem Festival wohlfühlen könnte, das, trotz rockigen Touches, insgesamt weniger harte Töne anschlägt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Freitag, 29.09.2017: Folk, Punk, Rock …</h3>
<p>Arbeit, Workout, Spaziergang mit Omi – alles vor dem Festival machbar! Der Einlass ist schließlich erst für 20 Uhr angesetzt, zur Prime Time quasi. Dieser beginnt mit leichter Verzögerung, was daran liegen könnte, dass die Crew noch zu sehr mit der Running Order beschäftigt war, die in fast schon studentischer „Die Deadline reiz ich aus!“-Manier erst eine halbe Stunde vor dem ersten Auftritt hochgeladen wurde. Macht aber nichts, schließlich habe ich in der Warteschlange, die sich nur quälend langsam vorwärts bewegt, sehr viel Zeit zum Studium des Ablaufplans. Eine ganze Stunde vergeht, bis ich endlich die Eingangsschwelle passiere und mir mein Papierbändchen abholen darf.</p>
<p>Die noch immer große Menschenmenge vor dem Einlass verrät mir indes, dass einige Besucher trotz pünktlichen Erscheinens leider keine Gelegenheit haben werden, die Opener in Action zu erleben. Denn schon in dem Moment, als ich den Konzertsaal betrete, sind <strong>THE O’REILLYS AND THE PADDYHATS</strong> zugange und bieten dem noch nicht vollzähigen Publikum eine starke Performance. Die gute Laune der Band überträgt sich fix auf jeden Zuhörer, und so verfliegt auch mein Ärger über die Situation am Einlass im Nu. Ganz besonders zur guten Laune trägt der sonnenbebrillte Irokese <strong>Ian McFlannigan</strong> bei, der sich am auffälligsten präsentiert und nicht nur durch seine Optik zu unterhalten weiß. Neben seinem Job als einer der Sänger, ist er auch derjenige, der die Fahne… nein, das Schild mit den Lyrics hochhalten darf, damit zu <em>„We All Know“</em> auch der letzte Suffki mitsingen kann. Das geht tadellos auf, und so ist das Publikum nicht nur während dieses Songs, sondern auch zu Titeln wie <em>„Barroom Lady“</em> oder dem abschließenden Dauerbrenner <em>„Barrels Of Whiskey“</em> singend und feiernd mit voller Leidenschaft dabei.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_22611" aria-describedby="caption-attachment-22611" style="width: 674px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-22611" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/The-OReillys-684x1024.jpg" alt="" width="684" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/The-OReillys-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/The-OReillys-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/The-OReillys-750x1124.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/The-OReillys.jpg 801w" sizes="auto, (max-width: 684px) 100vw, 684px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-22611" class="wp-caption-text"><strong>THE O&#8217;REILLYS AND THE PADDYHATS<br /></strong></figcaption></figure>
<p>Nach dieser geballten Ladung Folk Punk, bei der vor allem die folkige Note dominiert, ist es Zeit, der zweiten Komponente des Festivals – dem Punk – mehr Raum zu lassen. Darum ist es jetzt an <strong>LOADED</strong>, den Zuschauern einzuheizen. Unterschiede zeigen sich nicht nur musikalisch, sondern auch in der Besetzung. So sind es nicht sieben, sondern lediglich drei Musiker, die sich ins Zeug legen. Dabei erregt insbesondere Schlagzeugerin <strong>Julia</strong> meine Aufmerksamkeit, denn eine Frau an den Drums ist mehr oder weniger ein „Einhorn“ in der Szene. Oder anders gesagt: eine Seltenheit. Trotz großen Engagements auf der Bühne, kommt die deutlich geschrumpfte Menge nicht so recht in Fahrt. Das mag einerseits daran liegen, dass die Truppe musikalisch deutlich aus dem Billing fällt, da der Folk-Anteil doch stark überwiegt, liegt andererseits aber sicher auch im Sound begründet, der viele Hörer verschreckt. Das Potential der Band lässt sich allenfalls erahnen, jedoch lassen sich ohne Song-Kenntnis nur schwer einzelne Songs (oder Lyrics überhaupt) in dem Klangbrei ausmachen. Mensch Meier, warum denken immer alle, man müsse den Zuschauern das Gehör wegballern, damit das Konzert geil wird? Manchmal ist weniger (Lautstärke) mehr. Das gilt ganz besonders in geschlossenen Räumen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_22612" aria-describedby="caption-attachment-22612" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-22612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Loaded-1024x684.jpg" alt="" width="1024" height="684" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Loaded-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Loaded-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Loaded-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Loaded-750x501.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Loaded.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-22612" class="wp-caption-text"><strong>LOADED</strong></figcaption></figure>
<p>Zum Auftritt des heutigen Headliners, <strong>FIDDLER’S GREEN</strong>, bessert sich die Lage glücklicherweise deutlich. Als die populäre Bande mit 15-minütiger Verzögerung ihr Konzert beginnt, zeigt sich schon mit den ersten Tönen, dass es ein wunderbarer Gig werden wird. Es dauert nicht lange, bis der erste, kuschlige Pit entsteht und sich der Raum vor der Bühne in eine einzige Party verwandelt. Mit schnellen Nummern wie <em>„Down“</em> oder dem kultigen <em>„Yindy“</em> wird die Menge, aus welcher einige „Paddyhats“ (hierzulande besser bekannt als „Schiebermützen“) emporragen, in beste Stimmung versetzt. Während des über eine Stunde andauernden Sets lässt das Publikum zu keiner Zeit nach und bleibt stets in Bewegung. Ein besseres Publikum kann man sich kaum wünschen! Das Set vergeht wie im Flug, sodass nach zahlreichen Klassikern wie <em>„Old Dun Cow“</em> und <em>„Mr. Tickle“</em> sowie dem <em>„Smoke On The Water“</em> entlehnten Geigen-Solo das abschließende <em>„Folk’s Not Dead“</em> ertönt. Da der ÖPNV es nicht zulässt, dass ich mir das Konzert bis zur letzten Minute ansehe, wende ich mich während dieses Songs zum gehen. Doch meine Anwesenheit ist nicht mehr nötig, um zu wissen, dass die Band unter tosendem Applaus verabschiedet werden wird.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_22614" aria-describedby="caption-attachment-22614" style="width: 674px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-22614" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Fiddlers-Green-684x1024.jpg" alt="" width="684" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Fiddlers-Green-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Fiddlers-Green-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Fiddlers-Green-750x1124.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Fiddlers-Green.jpg 801w" sizes="auto, (max-width: 684px) 100vw, 684px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-22614" class="wp-caption-text"><strong>FIDDLER&#8217;S GREEN</strong></figcaption></figure>
<h3>Samstag, 30.09.2017: … und eine Prise Ska!</h3>
<p>Nach einer ausgiebigen Mütze Schlaf, für die der abermals gemütlich späte Einlass um 17 Uhr glücklicherweise genügend Raum lässt, bin ich pünktlich wieder in Leipzig, um ja nichts zu verpassen. Eine Wiederholung des Einlass-Desasters vom Freitag bleibt glücklicherweise aus, sodass ich ohne langes Anstehen in den Saal gelange. Gegen 18 Uhr eröffnen die Italiener <strong>NH3</strong> den zweiten Festivaltag. Die Band, die ursprünglich nicht Teil des Billings war, rückt für <strong>THE PORTERS</strong> nach, die aufgrund stimmlicher Probleme ihren Gig absagen mussten. Doch was ich nun höre, gefällt! Nach der gestrigen Folk/Punk-Mischung, wird das Billing heute um eine ordentliche Portion Ska erweitert. Die Truppe, die ihre Musik selbst als <strong>Ska/Core</strong> bezeichnet, lockt mittels großzügigen Trompeten- und Saxophon-Einsatzes schon mehr Menschen vor die Bühne, als ich um diese Zeit erwartet hätte. Hie und da beginnen die Zuschauer zu tanzen. Vor der Bühne bildet sich zwar der gefürchtete „Frankfurter Halbkreis“, doch angesichts des bereits halbvollen Saals tut das der lockeren Stimmung keinen Abbruch. Die Truppe passt hervorragend in das Programm und bereichert dieses um eine weitere Facette.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_22616" aria-describedby="caption-attachment-22616" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-22616" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/NH3-1024x684.jpg" alt="" width="1024" height="684" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/NH3-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/NH3-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/NH3-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/NH3-750x501.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/NH3.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-22616" class="wp-caption-text"><strong>NH3</strong></figcaption></figure>
<p>Anfangs etwas sanfter als die Vorgänger präsentieren sich die Kollegen von <strong>THE MOORINGS</strong>. Der entspannte Folk aus französischem Hause lässt die Gemüter zunächst etwas runterkühlen, legt im zweiten Teil des Sets aber noch einmal deutlich an Tempo zu. So erreicht die Gruppe viele Zuschauer und ist dazu imstande, mitsingende Zuschauerchöre aus der Masse zu mobilisieren. Auch bei der nachfolgenden Band, die dem anderen Ende Europas entspringt, reißt die Beteiligung des Publikums nicht ab. „Ska Punk Moscow“ ziert das Backdrop von <strong>DISTEMPER</strong>. Das Blechblas-Trio aus Posaune, Trompete und Saxophon sowie die raue Stimme des Frontsängers vereinen sich zu einer packenden Mischung, die die Besucher abermals abzuholen weiß. Und wer sich nicht an die Musik erinnert, wird zumindest das Maskottchen, den Wolfshund, nicht vergessen, der pausenlos auf der Bühne feiert und sogar eine kleine Reise durch die Crowd unternimmt. Ich bin erstaunt ob des Durchhaltevermögens der Besucher, die immer noch voll bei der Sache sind. Das wird stickig hier drin, wenn die sich weiter so ins Zeug legen und ins Schwitzen kommen!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_22618" aria-describedby="caption-attachment-22618" style="width: 674px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-22618" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/The-Moorings-684x1024.jpg" alt="" width="684" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/The-Moorings-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/The-Moorings-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/The-Moorings-750x1124.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/The-Moorings.jpg 801w" sizes="auto, (max-width: 684px) 100vw, 684px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-22618" class="wp-caption-text"><strong>THE MOORINGS</strong></figcaption></figure>
<p>Nicht, dass die Stimmung bei Metal-Festivals schlechter wäre als hier. Doch sie ist anders. Wo die „Metaller“ insbesondere durch ihre enorme Freundlichkeit über die Genregrenzen hinaus bekannt sind, so fallen die Folk-Fans durch ihre unermüdliche Bereitschaft auf, sich zur Musik zu bewegen und stets Entspannung und Heiterkeit auszustrahlen. Überschneidungen beider Gruppierungen sind im Übrigen zweifelsohne vorhanden, wie mir die zahlreichen Shirts verraten, die hier spazieren getragen werden. Ob <strong>Hörnerfest</strong>, <strong>Summerbreeze</strong>, <strong>Metal Frenzy</strong>, <strong>Rockharz</strong>, <strong>Metalfest</strong> oder auch Merch von <strong>ALESTORM</strong> und <strong>CROWBAR</strong>: schwarzgekleidete Menschen sind hier zumindest keine Seltenheit.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-22609" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Paddy-Wagon-Beitragsbild-1024x684.jpg" alt="" width="1024" height="684" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Paddy-Wagon-Beitragsbild-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Paddy-Wagon-Beitragsbild-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Paddy-Wagon-Beitragsbild-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Paddy-Wagon-Beitragsbild-750x501.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Paddy-Wagon-Beitragsbild.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />
<p>All diese Menschen könnten Gefallen an der Truppe finden, die um 21.20 Uhr noch einmal Stimmung für die beiden Headliner macht. Schließlich besticht die ungarische Truppe <strong>PADDY AND THE RATS</strong> nicht nur durch spaßigen Celtic Punk, sondern setzt dabei auch als erste Band auf dominanteren E-Gitarren-Einsatz. Selbstverständlich bin ich sofort Feuer und Flamme und erfreue mich an der Musik, die eine stark rockige Note beinhaltet. Ein kleines Highlight stellt die <em>„Drunken Sailor“</em>-Version der Band dar, bei der natürlich fast jeder im Raum mitsingen kann. &#8222;Fast jeder&#8220; bedeutet in diesem Zusammenhang &#8222;fast der ganze Raum&#8220;, denn mittlerweile verschwinden die Lücken im Zuschauerraum. Der Saal ist gut gefüllt, das Festival scheint sich zu einem vollen Erfolg zu entwickeln.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_22620" aria-describedby="caption-attachment-22620" style="width: 674px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-22620" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Paddy-And-The-Rats-684x1024.jpg" alt="" width="684" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Paddy-And-The-Rats-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Paddy-And-The-Rats-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Paddy-And-The-Rats-750x1124.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Paddy-And-The-Rats.jpg 801w" sizes="auto, (max-width: 684px) 100vw, 684px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-22620" class="wp-caption-text"><strong>PADDY AND THE RATS</strong></figcaption></figure>
<h3>Zu früh gefreut?</h3>
<p>Doch als hätte irgendeine böse Macht meine Gedanken gelesen, wendet sich das Blatt, als mit <strong>THE RUMJACKS</strong> der erste Headliner des Abends zu spielen beginnt. Die Moral von der Geschicht‘ direkt vorweg: wenn ihr ein Festival veranstaltet, besorgt euch unbedingt einen Dezibelmesser. Denn das, was in den nächsten zweieinhalb Stunden auf die Besucher zukommt, ist nicht mehr feierlich. Dauerndes Übersteuern, Soundbrei, dumpfes Dröhnen und eine ohrenbetäubende Lautstärke. So mancher Gast findet den Weg zum Soundmann, der aber nicht viel mehr als ein Schulterzucken und resignierendes Stirnrunzeln zu bieten hat. Tonmann zu sein, ist immer eine undankbare Aufgabe – heute Abend ganz besonders. Unter den gegebenen Umständen ziehe ich mich in die Vorhalle zurück – viele andere finden darüber hinaus den Weg nach draußen, um den Klängen aus der Halle vollständig zu entgehen – um von dort aus zuzuhören. Hier dudelt die Musik nebenbei und hält mich einigermaßen bei Laune. Die Band scheint trotz der suboptimalen Umstände ihren Spaß zu haben. Immerhin.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_22622" aria-describedby="caption-attachment-22622" style="width: 674px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-22622" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/The-Rumjacks-684x1024.jpg" alt="" width="684" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/The-Rumjacks-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/The-Rumjacks-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/The-Rumjacks-750x1124.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/The-Rumjacks.jpg 801w" sizes="auto, (max-width: 684px) 100vw, 684px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-22622" class="wp-caption-text"><strong>THE RUMJACKS</strong></figcaption></figure>
<p>Zum Auftritt von <strong>THE REAL MCKENZIES</strong>, der mit 25 Minuten Verzögerung beginnt, wird es nochmal voll im (mittlerweile wirklich heißen und stickigen) Saal. Die Kanadier sind verdammt gut drauf und gehen auf der Bühne richtig ab. Die Stimmung ist zunächst gut, und trotz allmählich auftretender Ermüdungserscheinungen beim Publikum (wurde auch Zeit, die müssen doch auch mal kaputt sein!), herrscht insbesondere im vorderen Drittel des Saales noch Tanzstimmung. Leider kann dies nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Sound, trotz des Anscheins der Besserung zu Beginn des Gigs, noch immer ein großes Manko darstellt. Insbesondere die Dudelsack-Passagen, die unter normalen Umständen dem Ohr geschmeichelt hätten, sorgen für schmerzverzerrte Gesichter. Es verwundert daher nicht, dass sich der Raum immer schneller leert und sich viel Frust und Hohn der Besucher vor dem Verlassen des Saals am Mischpult entlädt. Die Band macht einen guten Job und die Fans in den ersten Reihen feiern, doch meine Laune bleibt getrübt. Zeit zu gehen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_22624" aria-describedby="caption-attachment-22624" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-22624" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/The-Real-McKenzies-1024x684.jpg" alt="" width="1024" height="684" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/The-Real-McKenzies-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/The-Real-McKenzies-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/The-Real-McKenzies-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/The-Real-McKenzies-750x501.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/The-Real-McKenzies.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-22624" class="wp-caption-text"><strong>THE REAL MCKENZIES</strong></figcaption></figure>
<p>… doch nicht, ohne noch einmal bei der Aftershow im Naumanns vorbeizuschauen, das von der Vorhalle im Felsenkeller direkt erreichbar ist. In dem kleinen Raum spielen nun <strong>DR. BONTEMPI’S SNAKE OIL COMPANY</strong>. Moment mal… das ist doch Country! Mir klappt die Kinnlade auf, und eine Mischung aus Überraschung und fassungsloser Freude lässt sich aus meinem Gesicht herauslesen. Okay, eher letzteres, schließlich kriege ich das Grinsen nicht mehr aus meinem Gesicht. Country mag nicht meine bevorzugte Sparte sein, aber Stil hat das allemal! Ein witziger Abschluss, mit dem ich so sicher nicht gerechnet hätte.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-22626" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Paddy-Wagon-Crowd-684x1024.jpg" alt="" width="684" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Paddy-Wagon-Crowd-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Paddy-Wagon-Crowd-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Paddy-Wagon-Crowd-750x1124.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Paddy-Wagon-Crowd.jpg 801w" sizes="auto, (max-width: 684px) 100vw, 684px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Fazit: Paddy Wagon &amp; Metalfans – Kompatibel?!</h3>
<p>Das <strong>Paddy Wagon Festival</strong>, welches dieses Jahr zum ersten Mal in Leipzig stattfand, glänzt mit einem starken Billing voller internationaler Acts. Die bunte Mischung aus Folk, Punk, Rock und Ska lässt dabei keine Langeweile aufkommen. Besondere Stärke des Festivals ist die unermüdliche, vergnügte, Frohsinn verbreitende Zuschauerschaft, deren Laune unheimlich ansteckend ist. Obgleich weniger hart auf das Schlagzeug eingedroschen und die Gitarrensaiten selten bis zum Zerreißen gequält werden, haben doch die meisten Künstler einiges in petto, um auch eingeschworene Metalfans bei Laune zu halten.</p>
<p>Hat das Festival auch seine Schwächen? Ja, na klar. Während die stickige Luft im Saal noch zu verschmerzen ist, da mit diesem Problem eigentlich jedes kleinere Indoor-Festival zu kämpfen hat, gibt es in puncto Organisation noch Steigerungsmöglichkeiten. Dass die Running Order erst eine halbe Stunde vor dem Auftritt der ersten Band online einsehbar ist, darf nicht passieren. Ebenso muss die Einlasssituation am ersten Festivaltag verbessert werden, da dieses Jahr nicht alle Zuschauer dem (vollständigen) Set der Opener beiwohnen konnten – zum Leidwesen der Zuschauer und der Band, die vor halber Mannschaft spielen musste. Zuletzt muss dringend ein Schallpegelmessgerät angeschafft werden. It’s not loud enough &#8211; said no one ever!</p>
<p>Letztendlich überwiegen die Pros jedoch deutlich die Cons. Allein schon der fantastischen Stimmung und der überzeugenden Bandauswahl wegen würde ich das <strong>Folk Punk Rock Festival</strong> in Leipzig wieder besuchen. Jeder, der an Auftritten von <strong>KORPIKLAANI</strong>, <strong>FIDDLER’S GREEN</strong> oder <strong>FEUERSCHWANZ</strong> Gefallen findet, sollte auch dem heiteren Treiben auf dem <strong>Paddy Wagon Festival</strong> unbedingt eine Chance geben. Das Debüt in Sachsen war erfolgreich. Möge eine Fortsetzung folgen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Unser Dank für die Fotos geht an <strong>Bennis Pogocam</strong>!</p>
<p><strong>Bennis Pogocam</strong> findet ihr bei <a href="https://www.facebook.com/Bennis-Pogocam-360421834126422/">Facebook</a>!</p>
<p>Das <strong>Paddy Wagon Festival</strong> ist im <a href="https://paddy-wagon-festival.de/">WWW</a> sowie bei <a href="https://www.facebook.com/PaddyWagonFestival/">Facebook</a> zu finden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/zeit-fuer-gute-laune-paddy-wagon-festival-2017/">Zeit für gute Laune! Paddy Wagon Festival 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Zwanzigstes Jubiläum! SUMMER BREEZE 2017</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Aug 2017 09:44:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nach knapp vier Stunden Fahrt kommen wir an. Und kurz nach der Autokontrolle und Bändchenübergabe lauert schon das erste Hindernis. Ihr könnt euch nicht vorstellen, WIE schwer es ist, 12 Autos in Kolonne zusammen auf das Campgelände zu kriegen. Selbst wenn jedes ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/zwanzigstes-jubilaeum-summer-breeze-2017/">Zwanzigstes Jubiläum! SUMMER BREEZE 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach knapp vier Stunden Fahrt kommen wir an. Und kurz nach der Autokontrolle und Bändchenübergabe lauert schon <strong>das erste Hindernis</strong>. Ihr könnt euch nicht vorstellen, WIE schwer es ist,<strong> 12 Autos in Kolonne</strong> zusammen auf das Campgelände zu kriegen. Selbst wenn jedes einzelne davon eine gelbe Platte hat und offensichtlich zu dem Wagen vor und hinter sich gehört. <strong>Erst nach längerem Bequatschen von mindestens zehn Securities </strong>ist es dann doch irgendwie machbar, <strong>nicht in acht verschiedene Richtungen geleitet </strong>zu werden.</p>
<h1>Mittwoch – Der Tag der Überraschungen</h1>
<p>Den ersten Campingtag gut überstanden, machen wir uns erstmal auf aufs In-Field. Zwar ist dieses am ersten Tag erst zur Hälfte geöffnet, zum Schnuppern und Futtern reichts aber vorerst. Das Allererste, was auffällt: <strong>Keine Zeltbühne!</strong> Diese wurde ersetzt durch eine Standart-Open-Air-Bühne, die neue T-Stage. Das finde ich <strong>relativ traurig</strong> – Zeltbühnen haben etwas Eigenes, das Open-Air-Bühnen nicht bieten können: ihnen wohnt eine eingebaute, geschlossene Atmosphäre inne, Konzerte sind hier immer irgendwie besonders. In ihrer Eingegrenztheit formen sie einen eigenen (Vorsicht Fachbegriff!) heterotopischen Raum. Eine <strong>eigene kleine Welt zwischen Band, Musik und Publikum</strong> sozusagen. Etwas, das große Open-Air-Bühnen nur manchmal mit Müh‘ und Not erreichen. Schade, ich hätte gerne all die spätabendlichen Black-Metal-Konzerte, die auf dem Plan standen, in einer solchen Zeltatmosphäre erlebt. Warum diese Bühne fehlt und durch die neue T-Stage, resp. die alte Party-Stage ersetzt wurde, sollte mir allerdings später bekannt werden.</p>
<p><figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21283" aria-describedby="caption-attachment-21283" style="width: 787px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-21283" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2017-08-22-19-12-41-300x200.jpg" width="797" height="531" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2017-08-22-19-12-41-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2017-08-22-19-12-41-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2017-08-22-19-12-41-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2017-08-22-19-12-41-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2017-08-22-19-12-41.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 797px) 100vw, 797px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21283" class="wp-caption-text">Keine Zeltbühne weit und breit [Pic @Sébastien Rosch]</figcaption></figure>Denn es folgen die <strong>Überraschungsgigs</strong>! Bis auf dem Festival selbst wurde nicht bekanntgegeben, wer diese sechs aufeinanderfolgenden Surprise Acts am ersten Tag sein würden. Doch damit hätte niemand gerechnet: Riesige Namen wie <strong>POWERWOLF</strong>, <strong>AMON AMARTH</strong> und <strong>IN EXTREMO</strong> spielen an jenem ersten Tag eine Zusatzshow – und zwar mit <strong>Sets aus vergangenen Tagen</strong>! Als Andenken an <strong>MICHAEL „T“ TRENGERT</strong>, den verstorbenen Geschäftsführer des Festivals, geben am Eröffnungstag des zwanzigsten <strong>SUMMER BREEZE</strong> diese Bands, die zudem alle eine eigene Geschichte mit diesem Menschen haben, jeweils eine Oldschool-Show zum Besten. Die Begeisterung ist groß, das Konzept ist genial. Der Mangel an Kapazität einer Zeltbühne ist es, der die Organisatoren dazu verleitet hat, diese für dieses Jahr durch die neue alte Party-/T-Stage zu ersetzen, besonders mit Hinsicht auf diese Konzerte. Voraussichtlich wird es <strong>nächstes Jahr wieder eine Zeltbühne</strong> geben, meine Bedenken waren also umsonst.</p>
<h3>(K)ein Blick zurück?</h3>
<p>Dennoch fällt auf, dass sehr viele Festivalbesucher überhaupt noch nicht mitbekommen zu haben scheinen, was für ein spezielles Schmankerl sie gerade auf dem In-Field verpassen, als wir uns auf zu <strong>IN EXTREMO</strong> machen. Viele ahnungslose, verwunderte Gesichter lassen sich auf dem Campinggelände erblicken, als plötzlich Scharen von Metallköppen zu den Bühnen marschieren. Das Konzert ist demnach zwar gut besucht, läuft aber nicht über vor Menschen – sehr genießbar also. <strong>IN EXTREMO</strong> machen Stimmung und hauen einen Oldtimer nach dem anderen raus. Neben Evergreens wie „<em>Herr Mannelig</em>“ und dem „<em>Wind</em>“ hat man hier auch endlich wieder die Möglichkeit, in den <strong>Genuss sehr selten gewordener Leckerlis</strong> wie dem „<em>Palästinslied</em>“, „<em>Omnia Sol Temperat</em>“ oder den „<em>Merseburger Zaubersprüchen</em>“ zu kommen. <strong>Ein Konzert, auf das mit Sicherheit viele IN-EXTREMO-Fans früherer Stunde lange gewartet haben. </strong></p>
<p>Als nächstes steht die &#8222;Special Show&#8220; von <strong>POWERWOLF</strong> auf dem Speiseplan, welche jedoch kaum als solche bezeichnet werden kann. Der <strong>einzige Unterschied</strong> zu den vier oder fünf von mir zuvor absolvierten Gigs der heiligen Werwölfe ist, dass sie hier <strong>zum ersten Mal seit 2014</strong> „<em>Kiss Of The Cobra King</em>“ zum Besten geben. Davon abgesehen: wie immer eine höchst professionelle Show, guter Sound, motivierte Crowd, motivierte Band – <strong>was will man mehr</strong>. Es wird ordentlich gefeiert und mitgegrölt.</p>
<h3>Ade, du schönes Schiff!</h3>
<p>Nun steht bevor, worauf ich mich an diesem überraschungsgeladenen Mittwoch am meisten freue: <strong>AMON AMARTH</strong> treten <strong>mit einem Oldschool-Set</strong> auf. Als nicht allzu großer Fan derer jüngeren Entwicklung bin ich natürlich Feuer und Flamme für ein solches Happening. Und die Liederauswahl ist tatsächlich großartig. Einmal mehr denke ich voll Mitleid an diejenigen Menschen, die immer noch nichts ahnend unter ihren Pavillons verharren, während die Schweden glorreiche Lieder vergangener Tage anstimmen. Neben etlichen Tracks von „With Oden On Our Side“ hauen sie sogar „<em>Versus The World</em>“, „<em>For The Stabwounds In Our Backs</em>“, „<em>Thousand Years Of Oppression</em>“ und „<em>The Last With Pagan Blood</em>“ raus. Der <strong>Sound</strong> lässt leider im Vergleich zu den vorigen Bands etwas zu wünschen übrig, aber das soll heute <strong>keinem im Publikum die Laune verderben</strong> können.</p>
<p><strong>Das hölzerne Schiff</strong>, das die Wikinger vor acht Jahren hier auf dem <strong>SUMMER BREEZE</strong> einweihten und seither in Betrieb hielten, wird mit dieser Show in den Ruhestand gesetzt – <strong>und fortan jährlich auf dem Festival als Bar</strong> wiederkehren.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21292" aria-describedby="caption-attachment-21292" style="width: 823px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-21292" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0088-2-300x169.jpg" width="833" height="469" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0088-2-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0088-2-1024x578.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 833px) 100vw, 833px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21292" class="wp-caption-text">Die Bühnendeko hat ausgedient! [Pic @Mich]</figcaption></figure>
<h1>Donnerstag – Die ersten Headlinershows</h1>
<p>Der Donnerstag ist da – und damit der erste „richtige“ Festivaltag! Das gesamte In-Field hat jetzt geöffnet. Es bietet wieder unzählige Essenstände und Läden mit CDs, Kleidern und tonnenweise unnötigem Kram rund um die olle Metalmucke. Auch in dieser bösen, „trven“ Welt der <strong>Satanistenmusik</strong> hat man scheinbar mittlerweile gemerkt, dass <strong>Einhörner die neueste Marketingstrategie</strong> sind. Man entkommt ihnen an keiner Ecke. Irgendwie <strong>ekelhaft</strong>.</p>
<p><strong>LONG DISTANCE CALLING</strong> verpasse ich leider fast gänzlich, was ich erst recht schade finde, als ich dort ankomme und mich das letzte Lied in <strong>an Perfektion grenzendem Sound</strong> und wunderbar hineinsaugender <strong>Atmosphäre</strong> noch kurz aber effektiv in eine andere Welt zu verführen weiß. Und das trotz drückender Mittagssonne. Verdammt.</p>
<p>Gleiche Bühne, ein paar Stunden später: <strong>DECAPITATED</strong>. Schon letzte Woche durfte ich mir von den Polen ordentlich die Ohren waschen und <strong>das Genick massieren</strong> lassen. Allerdings <strong>fehlt</strong> <strong>diesmal ein Gitarrist</strong>, was zum Teil auffällt, allerdings kaum stört. Die Gitarrensoli sitzen, verbleibender Klampfenmann spielt mal seine Spuren, mal die seines abwesenden Artgenossen. Wenn auch nicht immer ganz perfekt, so macht man das Beste aus der Situation. Die Energie ist da, die Konzertbesucher gehen ab. <strong>Leider setzt gegen Ende auch noch das Mikrofon aus</strong>, und sowohl im letzten Lied wie auch in der letzten Ansage ans Publikum kann man sich nur noch per Lippenlesen ausmalen, was der Sänger uns mitteilen will. Ein gutes Konzert unter einem schlechten Stern.</p>
<h3>Die neue Bühne</h3>
<p>Nun geht es endlich zu den zwei <strong>Hauptbühnen</strong>. Sie heißen anders als in den Jahren davor, statt Main- und Pain-Stage gibt es jetzt Summer- und Breeze-Stage. <strong>Doch was ist das?</strong> Weit und breit ist keine zweite Hauptbühne zu sehen. Und dann erklärt man es mir: <strong>Die Summer-/Breeze-Stage ist eine Drehbühne.</strong> Während die eine Band spielt, wird auf der Rückseite für das nächste Konzert aufgebaut und der Sound gecheckt. Und zwischen den Konzerten dreht sich der gesamte Bühneninhalt um 180 Grad. <strong>Woah</strong>. Das hat schon was. <em>WIE</em> geil diese neue Bühne allerdings wirklich sein wird, wird mir erst beim nächsten Konzert klar werden.</p>
<p><figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21286" aria-describedby="caption-attachment-21286" style="width: 823px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-21286" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_105926-300x169.jpg" width="833" height="469" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_105926-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_105926-1024x577.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_105926-750x423.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_105926.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 833px) 100vw, 833px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21286" class="wp-caption-text">Wahrlich ein Koloss [Pic @Sébastien Rosch]</figcaption></figure><strong>AMON AMARTH</strong> zum zweiten Mal – diesmal die angekündigte <strong>Headliner-Show</strong>. Und ehrlich gesagt, ich kann <strong>kaum in Worte fassen, wie gut</strong> dieses erste große Konzert auf der neuen Stage ist. Der <strong>Sound sitzt quasi zu hundert Prozent</strong>, und <strong>die Bühne bietet</strong> <strong>optisch einfach ein Spektakel sonder Gleichen</strong>: Nicht nur die Kulisse des Konzerts ist ebenso bombastisch wie aufwändig, auch die Licht- und Feuershow ist gleichwohl atemberaubend und perfekt auf das Konzert zugeschnitten.</p>
<p>Des Weiteren ist es wahrlich ein anderes Gefühl, diese einzelne, monolithisch platzierte, riesige Bühne im Zentrum des Geschehens zu erleben, als zwei mittelmäßige Stages nebeneinander zu haben, wobei auf der gerade nicht benutzten störende Soundchecks und nerviges Rumgewusel stattfinden. Dafür gibts hier links und rechts zwei riesige <strong>Dämonenfiguren</strong>, die den Blick auf die Bühne leiten, und die selbst in einer eigenen Lichtshow prachtvoll die Atmosphäre unterstützen. Außerdem ist es, dank neuem <strong>Schleusensystem</strong>, relativ gut möglich, einen guten Platz ohne zu viel Gedränge und Gekämpfe zu ergattern. Wow. <strong>So etwas sollen die Kollegen vom WACKEN erstmal hinkriegen.</strong> In neun Jahren und über 25 Festivals habe ich so etwas noch nicht erlebt. Scheiß auf die Zeltbühne – das hier ist bei Weitem die großartigste Bühne, vor der ich je stand. aufwändig, perfekt ausgeführt und mit Expertise in allen wichtigen Bereichen – alles addiert sich zu einer <strong>perfekten Konzert-Experience.</strong> Danke, <strong>SUMMER BREEZE!</strong></p>
<h3>AMON EXTREMO, die Zweite</h3>
<p>Um auf das Konzert zurückzukommen: Es werden <strong>viele Lieder des neuen Albums</strong> gespielt, und ich muss sagen, dass diese mir Live bei Weitem <strong>besser gefallen als auf Platte</strong>, und wahrscheinlich sogar eher zu diesem Zwecke konzipiert worden sind. Davon abgesehen dürfen Klassiker wie „<em>Pursuit Of Vikings</em>“ und „<em>Death In Fire</em>“ auch diesmal nicht fehlen, und als gegen Ende bei „<em>Twilight Of The Thunder God</em>“ der Vorhang fällt und <strong>ein riesiger Jormungand</strong> episch auf der Bühne thront, ist der Gig perfekt. Wahrlich ein <strong>audiovisuelles Spektakel</strong>, das seines Gleichen sucht. Selbst der doch sehr unpassende Gastauftritt von <strong>DORO PESCH</strong> kann dies nicht mehr kaputtmachen.</p>
<p>Als nächstes geben sich dann wieder <a href="https://www.youtube.com/watch?v=ADkIXmKO_lQ"><strong>IN EXTREMO </strong></a>auf der gleichen Bühne die Ehre. Leider muss ich das Konzert aus persönlichen Gründen in der Hälfte verlassen. Bis dahin zumindest trifft aber alles zuvor Gesagte auch hier zu – sehr coole Kulisse, überzeugender Sound, tolle Feuer- und Lichtshow. Im Gegensatz zum Vortag jedoch haben die <strong>Spielleute fast ausschließlich Songs der letzten drei Scheiben im Gepäck.</strong> Dies sorgt allerdings nicht für weniger Stimmung im Publikum. Sehr schön!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21285" aria-describedby="caption-attachment-21285" style="width: 824px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-21285" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_004933-2-300x169.jpg" width="834" height="470" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_004933-2-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_004933-2-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_004933-2-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_004933-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 834px) 100vw, 834px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21285" class="wp-caption-text">Spektakel [Pic @Félix Weber]</figcaption></figure>
<h3>Ein finsterer Restabend</h3>
<p>Düster, folkig und atmosphärisch wird es dann am späten Abend mit <strong>WARDRUNA</strong>. Bis kurz vor dem Festival wusste ich nicht mal, dass dieses Projekt rundum <strong>GAAHL</strong> (Ex-<strong>GORGOROTH</strong>-Sänger) überhaupt live existiert. Die <strong>okkulten Instrumente</strong> und die ruhigen, tief in nordischer Spiritualität verankerten Lieder entfalten sofort ihren hypnotischen Sog. Die Musik bietet an, sich komplett in sie hineinfallen zu lassen und <strong>davonzuträumen</strong>. Ein seltenes und interessantes Erlebnis, <strong>WARDRUNA</strong> einmal live sehen zu können. Dennoch schaffe ich es dank Müdigkeit nicht ganz bis zum Ende, und muss irgendwann abdrehen um nicht im Stehen <strong>wegzuratzen</strong>, weswegen ich mir selbst auch ein bisschen böse bin, muss ich gestehen.</p>
<p>Voll roher Energie ist dann im Gegenzug dazu das letzte Konzert des Abends: <strong>FIRTAN</strong> aus dem <strong>Schwarzwald</strong> rütteln mich laut und polyphon wieder aus dem Halbschlaf. <strong>Leider</strong> spielen sie auf der ungünstigen, winzigen und insgesamt eher <strong>sinnlosen Camel-Stage</strong>, bei der es meist sowohl am Sound als auch an der Atmosphäre hapert. Dennoch schaffen sie es, das anwesende Publikum zu begeistern und mit ihren <strong>zugleich harten und symphonischen</strong> Klängen die Mähnen ordentlich durchzuschütteln – ein guter Abschluss für einen ereignisvollen Tag, und gleichzeitig für die erste Hälfte des <strong>SUMMER BREEZE 2017</strong>.</p>
<h1>Freitag – Von unterirdisch üblem und galaktisch gutem Sound</h1>
<p>Im „<strong>Campsite Circus</strong>“, einer eher kleinen <strong>Zirkuszeltbühne außerhalb des In-Fields</strong>, soll es der Legende nach <strong>Akustikkonzerte</strong> von <strong>ELUVEITIE, FIDDLER’S GREEN, KNORKATOR</strong> und mehr geben. Soll heißen, dass diese Shows zwar sehr wohl in der Running Order zu finden sind, allerdings einen <strong>streng limitierten Einlass</strong> haben (666 Leute, wenn ich mich nicht irre). Man konnte im voraus Tickets dafür gewinnen, doch wer Glück hat und/oder früh genug an ist, kommt auch so rein. Und so schaffe ich es, <strong>durch einstündiges Warten</strong> vor dem Bühnenzelt, mich ohne Reservierung <strong>in die erste Reihe bei ELUVEITIE</strong> zu schmuggeln.</p>
<p><figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21284" aria-describedby="caption-attachment-21284" style="width: 823px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-21284" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170817_213324-2-300x225.jpg" width="833" height="625" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170817_213324-2-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170817_213324-2-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170817_213324-2-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170817_213324-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 833px) 100vw, 833px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21284" class="wp-caption-text">Das Zirkuszelt von innen [Pic @Félix Weber]</figcaption></figure>Leider ist dieses eigentlich vielversprechend klingende Konzert <strong>kaum genießbar</strong>. Nicht, dass die Lieder nicht cool wären, nicht, dass die Band irgendwelche bemerkbaren Fehler spielen würde – das <strong>Problem liegt einzig und allein beim Sound</strong>. In einer so kleinen Location sollte es doch wirklich möglich sein, eine Band aus ein paar Akustikinstrumentalisten und zwei gechillten E-Gitarreros irgendwie ordentlich abzumischen. Aber nein. Flöte hört man erst nach drei Liedern, manchmal gar nicht. Frontmann <strong>CHRIGEL GLANZMANN</strong>s<strong> Mandola</strong>, die er quasi konstant spielt, <strong>ist stumm bis zum zweitletzten Song</strong> – erst, als er voller Inbrunst einen unhörbaren Solopart vor sich hin klimpert, fällt den Tontechnikern auf, dass sie eventuell etwas vergessen haben. Da fragt man sich doch: <strong>Tut denn so etwas wirklich Not? </strong></p>
<p>Als Entschädigung dafür ist dann später bei der Metalshow <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Nnm9sZuTIpw"><strong>ELUVEITIE</strong></a>s die eine <strong>Gitarre so laut, dass alle Folkinstrumentale integral dahinter verschwinden</strong>. Und das quasi das ganze Konzert lang. Ausnahme sind ironischerweise die paar Akustiklieder, die die Schweizer auch auf der großen Bühne präsentieren. Trotz all dem, und trotz dem mittlerweile aufgekommenen Regen und Sturm, feiern und moshen nicht wenige Besucher voll guter Laune das ganze Konzert lang.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21287" aria-describedby="caption-attachment-21287" style="width: 817px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-21287" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_190414-2-300x225.jpg" width="827" height="620" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_190414-2-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_190414-2-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_190414-2-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_190414-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 827px) 100vw, 827px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21287" class="wp-caption-text">Schade um den Sound [Pic @Félix Weber]</figcaption></figure>
<h3>Schlechtes Wetter – Gute Laune!</h3>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=QE-HopOCZhE&amp;t=550s"><strong>CHILDREN OF BODOM</strong></a> – Regen! Schlamm! Egal! Spätestens nachdem Fronter <strong>Alexi Laiho</strong> das Publikum auffordert, <strong>dem schlechten Wetter den Mittelfinger </strong>zu zeigen, machen die Umstände keinem mehr was aus. Diejenigen Menschen, die sich durch den ekelhaft nassen Sturm übers ganze In-Field zur Bühne gekämpft haben, sind definitiv nicht hier, um sich davon die Stimmung verderben zu lassen. Anderthalb Stunden geht die Fete – <strong>anderthalb Stunden Oldschool-COB-Action</strong>. Diese Band hat irgendwann im Laufe ihrer Karriere verstanden, dass Festivalbesucher sich kaum für ihre neuen Alben interessieren. Scheint sie aber nicht zu stören: bereitwillig spielen sie wieder einmal nur einen einzigen Track, der jünger als 2008 ist, der Rest der Setlist zieht sich durch <strong>die ersten fünf Alben</strong>. Und das Publikum liebt es.</p>
<p>Im direkten Anschluss gönne ich mir dann <a href="https://www.youtube.com/watch?v=R4fdxXJ7OpA"><strong>KREATOR</strong></a>. Auch diese Band live zu erleben, ist immer wieder ein Fest. Eine gut balancierte Setlist aus <strong>alter Härte und neuer Virtuosität</strong>, ein ordentlicher und genau richtig lauter Sound, fette Bühnenkulisse (zehn Bildschirme mit angepasster Videoshow zu jedem Song, ein riesiger <strong>KREATOR</strong>-Kopf verharrt bedrohlich in der Bühnenmitte) und ein musikalisch <strong>professionell abgelieferter Gig</strong> machen dieses Konzert zu einem der großartigsten des ganzen Festivals. <strong>KREATOR</strong> sind wahrlich eine jener Gruppen, die nach über 30 Jahren Bandgeschichte in der <strong>Blüte ihrer Jugend und an der Spitze ihrer Fähigkeiten</strong> angekommen zu sein scheinen. Die Crowd ist gleicher Meinung – es gibt Circle Pits und Wall of Deaths in Hülle und Fülle. Dazu kommt noch eine stimmungsaufheizende Licht- und Feuershow, wie man sie mittlerweile von dieser Bühne gewohnt ist, und alles schließt sich zu einem äußerst wohlbekommenden Gesamtwerk zusammen.&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21288" aria-describedby="caption-attachment-21288" style="width: 818px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-21288" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_2350051-300x225.jpg" width="828" height="621" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_2350051-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_2350051-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_2350051-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_2350051.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 828px) 100vw, 828px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21288" class="wp-caption-text">Die Allmächtigen [Pic@ Félix Weber]</figcaption></figure>
<h3>Neue Songs, neuer Gitarrist, neues Glück?</h3>
<p>Die letzte Band des Abends ist für mich <a href="https://www.youtube.com/watch?v=gEkcSEoU1bE"><strong>WINTERSUN</strong></a>. Hier sitzt der Sound leider nicht ganz perfekt, doch die <strong>virtuose Performance</strong> macht dieses kleine Manko schnell wieder wett. Und das, obwohl sie mit <strong>Ersatzdrummer</strong> spielen. Episch und kraftvoll wirkt das Ganze, und auch Sänger <strong>JARI MÄENPÄÄ</strong>s Vocals klingen richtig gut, seit er sich dazu entschieden hat, das Gitarrenspiel live sein zu lassen und dafür einen <strong>weiteren Gitarristen</strong> mit an Bord zu nehmen. Einziges Problem: die Songs der neuen Platte eignen sich nicht allzu sehr für Live-Shows. Zu wenig Eingängigkeit, zu viel Monotonie sobald der Sound nicht zu hundert Prozent ist, wie er soll. Besonders, wenn bei „<em>Eternal Darkness (Autumn)</em>“ das <strong>Gitarrengewummer</strong> die Keyboard-/Samplespuren frisst, ist die Gefahr hoch, dass das Lied einfach nur nach monotonem, langweiligem Geblaste klingt und <strong>niemand was davon hat</strong>.</p>
<h1>Samstag – Die finale Fete</h1>
<p>Kaum legt man sich dreimal schlafen, schon befindet man sich plötzlich am Morgen des letzten Festivaltags. Erstmal die <strong>EXCREMENTORY GRINDFUCKERS</strong> zum Frühstück reinziehen. Bekommt allerdings nicht besonders. Matschiger Sound, stumpfe Quatschmusik. <strong>Was hatte ich eigentlich erwartet?</strong></p>
<p>Diese wenig erfrischende Erfahrung wasche ich im Anschluss dann mit dem Auftritt der französischen Deathgrinder <strong>BENIGHTED</strong> ab. Eine <strong>Wand aus musikalischer Brutalität</strong> brettert von der Bühne in das recht kleine Publikum hinein, technisch auf höchstem Niveau und bei Weitem <strong>schneller</strong> als alles, was ich hier dieses Jahr sonst so gehört habe. Leider gibt es einige technische Soundprobleme am Schlagzeug, die immer wieder durchblitzen, und die Band ist knapp zehn Minuten vor Ende ihrer eigentlichen Spielzeit schon mit ihrem ganzen Programm durch. Schade. <strong>War trotzdem geil</strong>.</p>
<p><strong>KNORKATOR</strong> beweisen dann, <strong>im Gegensatz zu den</strong> <strong>GRINDFUCKERS</strong>, tatsächlich <strong>musikalische Fähigkeiten</strong>, und sind dazu auch noch lustig und kreativ. Ich komme leider erst mitten im Konzert bei der Bühne an, als gerade „<em>Ich Hasse Musik</em>“ in einer alternativen Jazzversion mit einer Gruppe von Gastmusikerinnen und -sängerinnen erschallt. Es wird wie immer viel Quatsch auf der Bühne gemacht, die Massen singen brav „<em>Wir Werden</em>“ (alle sterben) <strong>im Chor</strong> mit, und auch ansonsten lässt sich das Konzert gut <strong>zu ‘nem</strong> <strong>teuren Food-Truck-Burger und ‘nem fast genauso teuren Festivalbier</strong> genießen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21295" aria-describedby="caption-attachment-21295" style="width: 830px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-21295" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0922-2-300x201.jpg" width="840" height="563" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0922-2-300x201.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0922-2-1024x686.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0922-2-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0922-2-750x502.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0922-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21295" class="wp-caption-text">Like a Buzz [Pic @Sébastien Rosch]</figcaption></figure>
<h3>Wolfsgesang und Himmelsbrand</h3>
<p>Nach einer längeren Pause gehe ich dann z<del>ähneputzen, pullern, und ab ins Bet</del>t zum <strong>WOLFCHANT</strong>-Konzert, welches überraschenderweise auf der kleinen Camel Stage stattfindet (ich dachte irgendwie, die wären bekannter als das!). Der Sound ist verhältnismäßig OK, besonders die <strong>Stimmen der zwei Sänger ergänzen sich sehr gut</strong>. Irgendwie habe ich das Gefühl, die ganze Band bestünde schon wieder aus komplett anderen Leuten als vor zwei Jahren. Besonders über den <strong>Drummer</strong> wundere ich mich. Den schnelleren <strong>Double-Bass-Passagen</strong>&nbsp; weicht er zwar <strong>geschmeidig aus,</strong> indem er sie kreativ ersetzt, scheint sie aber nicht spielen zu können. Nach drei Liedern muss ich dann auch schon gehen, um mir <a href="https://www.youtube.com/watch?v=gWHgHpCk8u4"><strong>HEAVEN SHALL BURN</strong></a> anzusehen.</p>
<p>Ein weiteres Headlinerkonzert auf der Hauptbühne, ein weiterer Grund sich zu freuen! Wie bei allen zuvor ist der <strong>Sound wunderbar</strong>, die Band motiviert und Show wie Kulisse ebenso stimmig wie atemberaubend. Ich kann mich gar nicht oft genug wiederholen. Bei „<em>Black Tears</em>“ gibt’s dann einen Gastauftritt vom legendären <strong>DAN SWANÖ</strong> am Gesang, dessen <strong>Mikrofon</strong> seitens der Soundtechniker allerdings <strong>fast die Hälfte des Auftritts nicht eingeschaltet</strong> ist. Toll. Auch muss ich leider erwähnen, dass Sänger <strong>MARKUS BISCHOFF</strong>s <strong>Vocals</strong> live des Öfteren <strong>alles andere als gut</strong> klingen. Scheint aber anscheinend keinem aufzufallen – oder zumindest niemanden zu stören. Die Energie kommt rüber – und das spiegelt sich auch in der <strong>Bewegungsfreudigkeit der Masse</strong> wider.</p>
<h3>Es ist ein KORNiger Samstag, meine Kerle</h3>
<p>Da ich mit der <a href="https://www.youtube.com/watch?v=8cj4_sCcBag"><strong>KORN</strong> </a>absolut nichts anfangen kann, lasse ich dazu unseren <strong>Sébastien</strong> zu Wort kommen:</p>
<p>„Kurz nach 22 Uhr, mit ein paar Minuten Verspätung, treten dann mit <strong>KORN</strong> in wiedervereinter Besatzung vor das zahlreich angereiste Publikum. Sie liefern ein sehr <strong>homogenes Set</strong> ab, quer <strong>durch ihre Bandhistorie</strong>. Sound und Bühne erstrahlen in voller Pracht&nbsp;– so macht Nu Metal Spaß! Nach dem Konzert hört man <strong>viele zufriedene Stimmen aus dem Publikum</strong>. Gekrönt wird der Auftritt mit einem fulminanten Jubiläumsfeuerwerk des Festivalveranstalters.“</p>
<p><figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21289" aria-describedby="caption-attachment-21289" style="width: 823px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-21289" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170820_002322-2-300x225.jpg" width="833" height="625" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170820_002322-2-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170820_002322-2-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170820_002322-2-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170820_002322-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 833px) 100vw, 833px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21289" class="wp-caption-text">Es wird gefiedelt [Pic @Félix Weber]</figcaption></figure>Währenddessen mache ich mich auf den Weg zu <strong>FIDDLER’S GREEN</strong>, welche auf der T-Stage Herzen und Waden der (vielzählig erschienenen) Gäste aufflammen zu lassen wissen. Das Konzert ist eine einzige irische Folkparty. Spätestens als die Truppe das Publikum sich erst hinsetzen, dann zur Musik <strong>aufspringen und abdancen</strong> lässt, ist jeder – und damit meine ich wirklich <em>jeden</em> – involviert. <strong>Spaßfaktor über 9000</strong>. Wäre dies nicht eigentlich ein Metalfestival, würde ich doch glatt behaupten, das <strong>FIDDLER’S-GREEN</strong>-Konzert sei <strong>eines der besten</strong> Konzerte der ganzen vier Tage gewesen.</p>
<h3>20 Jahre FINNTROLL</h3>
<p>Müde und glücklich schleppe ich mich zur letzten Show auf meiner Liste: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=gBxIABb7mPU&amp;t=324s"><strong>FINNTROLL</strong></a>. Diese wirken erstmal auf der riesigen Bühne <strong>relativ winzig</strong>, da sie ohne viel Kulisse oder sonstiges Trara auftreten. Auch <strong>der Sound wird ihnen nicht gerecht.</strong> Gitarren verschwinden hinter dem Bass, und das Keyboard klingt auch eher nach einem lustigen Rummel-Drehorgler als nach der epischen, einhüllenden Soundkulisse die man sonst so bei <strong>FINNTROLL</strong> von diesem kennt. Dennoch verbreitet der Auftritt ordentlich Spaß. Das Set ist auch ein interessantes: Als <strong>20-Jahres-Special</strong> spielen die Finnen in <strong>chronologischer Reihenfolge von jedem ihrer Alben</strong> ein bis drei Lieder. Trotz der ungünstigen Umstände ein netter Abschluss für das diesjährige <strong>SUMMER BREEZE</strong>.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21290" aria-describedby="caption-attachment-21290" style="width: 819px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-21290" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170820_015846-2-300x169.jpg" width="829" height="467" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170820_015846-2-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170820_015846-2-1024x578.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170820_015846-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 829px) 100vw, 829px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21290" class="wp-caption-text">Ein letztes Mal wird gefeiert [Pic @Félix Weber]</figcaption></figure>
<h2>Fazit</h2>
<p>Was soll man zu diesem Festival noch groß sagen? Die grandiose neue <strong>Bühne</strong> habe ich nun bereits oft genug&nbsp; <strong>gepriesen</strong>, über den teilweise doch eher beschissenen <strong>Sound</strong> habe ich mich auch schon mehr als genug <strong>aufgeregt</strong>. <strong>Am Campingeinlass</strong> könnte man noch etwas <strong>arbeiten</strong>, besonders was gemeinsam reisende größere Gruppen angeht. Die Bandauswahl hingegen war dieses Jahr relativ abwechslungsreich &#8211; es war <strong>für jeden Geschmack</strong> etwas dabei. Auch die <strong>Überraschungskonzerte</strong> des ersten Tages fand ich eine sehr gute Sache. Alles in Allem war das Festival dieses Jahr für mich auf jeden Fall eine gute wie auch <strong>prägende Erfahrung</strong> – vielleicht mehr, als in so manch anderen Jahren.</p>
<p>Wie dem auch sei &#8211; <strong>zurückkehren werden ich nächstes Jahr auf jeden Fall</strong>. Und wenn&#8217;s nur wegen der Bühne ist.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/zwanzigstes-jubilaeum-summer-breeze-2017/">Zwanzigstes Jubiläum! SUMMER BREEZE 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Paddy Wagon Festival 2017 &#8211; Vorbericht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Aug 2017 06:37:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Live]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Spiel die Fiedel“ so heißt es im Song „Wurzelbert“ von EQUILIBRIUM. Ähnlich könnte das Motto auch am letzten Septemberwochenende im Felsenkeller Leipzig lauten, obgleich die hier erklingende Musik mit jener, die eben zitiert wurde, klanglich wenig gemein hat. Gefiedelt wir jedenfalls reichlich, ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>„Spiel die Fiedel“</strong></p></blockquote>
<p>so heißt es im Song <em>„Wurzelbert“</em> von <strong>EQUILIBRIUM</strong>. Ähnlich könnte das Motto auch am letzten Septemberwochenende im <strong>Felsenkeller Leipzig</strong> lauten, obgleich die hier erklingende Musik mit jener, die eben zitiert wurde, klanglich wenig gemein hat.</p>
<p>Gefiedelt wir jedenfalls reichlich, wenn hier 2017 zum ersten Mal das <strong>Paddy Wagon Festival</strong> steigt. Einigen wird der Name vielleicht noch etwas sagen, fanden unter diesem Namen doch von 2012 bis 2015 gleichnamige Eintages-Festivals in Berlin statt. 2017 erlebt die Veranstaltung nun ihr Revival in Sachsen – und das an gleich zwei Tagen!</p>
<h3>Tag 1</h3>
<p>Der Festival-Neuzugang trägt den Namen <strong>„Folk Punk Rock Festival“</strong>, und dementsprechend gestaltet sich auch das <strong>zehn Bands zählende Billing</strong>. Am Freitagabend wird ausnahmslos „heimatländische“ Folk-Musik geboten, schließlich stammen die drei auftretenden Bands aus Deutschland. Gemischt wird zunächst Folk Punk der Marke <strong>THE O’REILLYS AND THE PADDYHATS</strong> mit dem vergleichsweise reinrassigen Punkrock von <strong>LOADED</strong>. Als eine der größten deutschen Folk-Rock-Formationen soll schließlich <strong>FIDDLER’S GREEN</strong> für ein würdiges Finale des ersten Abends sorgen.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-21081 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Paddy-Wagon-2017-Tagesaufteilung.jpg" alt="" width="884" height="638" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Paddy-Wagon-2017-Tagesaufteilung.jpg 884w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Paddy-Wagon-2017-Tagesaufteilung-300x217.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Paddy-Wagon-2017-Tagesaufteilung-750x541.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Paddy-Wagon-2017-Tagesaufteilung-85x60.jpg 85w" sizes="auto, (max-width: 884px) 100vw, 884px" />
<p>&nbsp;</p>
<h3>Tag 2</h3>
<p>Doch damit nicht genug der Musik! Am zweiten Tag wird es endlich international. Und zwar so richtig! Zu <strong>THE PORTERS</strong> aus Düsseldorf gesellen sich u.a. <strong>THE MOORINGS</strong> aus Frankreich, <strong>DR. BONTEMPI’S SNAKE OIL COMPANY</strong> aus Spanien, <strong>PADDY AND THE RATS</strong> aus Ungarn sowie <strong>DISTEMPER</strong> aus Russland. Neben Folk und Punk werden folglich auch reichlich Celtic- und Ska-Einflüsse in das Line-Up gemischt. Nach diesem europäischen Quintett geben zum Abschluss des Abends jene Gruppen ihre Musik zum Besten, die die weiteste Anreise hatten. <strong>THE REAL MCKENZIES</strong> aus Kanada und <strong>THE RUMJACKS</strong> aus Australien werden noch einmal die letzten Kräfte des Publikums mobilisieren, um das <strong>Paddy Wagon Festival 2017</strong> zu einer denkwürdigen Veranstaltung zu machen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Costa quanta? <strong>39,50 €</strong> für das kreative <strong>Bierdeckel-Wochenendticket</strong> oder wahlweise <strong>28,00 €</strong> für ein <strong>Tagesticket</strong>. Möge das Debüt in Leipzig ein erfolgreiches werden, um dem herannahenden Herbst auf lange Jahre mit einem frohen Musikevent zu begegnen. Ich für meinen Teil tausche nach einer langen Saison das <strong>5,0</strong> gegen ein <strong>Guinness</strong> und lasse mich auf das zweitägige Experiment ein – denn wer sagt, dass es immer Metal sein muss?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nähere Infos zum Festival findet ihr auf <a href="https://www.facebook.com/PaddyWagonFestival/">Facebook</a> oder im <a href="https://paddy-wagon-festival.de/">WWW</a>!</p>
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		<title>Endlich wieder ROCKHARZ-Festival!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Jul 2017 07:36:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Endlich wieder ROCKHARZ-Festival! Auf dieses mittlerweile 24 Jahre alte Metal-Festival direkt an der Teufelsmauer bei Ballenstedt freue ich mich alle Jahre wieder. Mit seinen ca. 50-60 Bands und 13.000 Besuchern ist es weder zu klein, noch zu groß, bietet eine familiäre Atmosphäre ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/endlich-wieder-rockharz-festival/">Endlich wieder ROCKHARZ-Festival!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Endlich wieder ROCKHARZ-Festival!</strong> Auf dieses mittlerweile 24 Jahre alte Metal-Festival direkt an der Teufelsmauer bei Ballenstedt freue ich mich alle Jahre wieder. Mit seinen ca. 50-60 Bands und 13.000 Besuchern ist es weder zu klein, noch zu groß, bietet eine familiäre Atmosphäre und doch eine ordentliche Portion <strong>qualitativ hochwertiger Musik</strong>. Dies ist nach 5 Jahren allerdings das erste Mal, an dem ich nunmehr nicht nur als reiner Touri hergekommen bin, sondern im<strong> Auftrag des Silence-Magazins</strong>.</p>
<hr>
<h2>Tag 1 – Mittwoch</h2>
<p>Nachdem ich den Dienstag als, sagen wir mal, lustigen Anreisetag hinter mich gebracht hatte, spielten am Mittwoch auch schon die ersten Bands. <strong>Riesenschlange bei der Bändchenvergabe</strong>. Doch sowohl ich, wie auch meine Camp-Genossen waren schon am Vortag auf die Idee gekommen, unsere zu holen.</p>
<p>Die erste Band, die auf meinem Plan stand, war <strong>SERIOUS BLACK</strong>. Dies vor allem, weil deren Drummer, <strong>THOMEN STAUCH</strong>, als eines meiner sehr frühen Idole gilt. Tja, Pech gehabt. Keine Ahnung wer hinter der Rumpelkiste saß, aber der war’s nicht. Abgesehen von dieser Enttäuschung war es ein ganz<strong> angenehmes Konzert</strong>, gut performed von allen Beteiligten, und die neueren Lieder kommen auch etwas weniger fantasielos herüber als die der Debüt-Platte.</p>
<h3>ES WIRD ORDENTLICH GEFEIERT</h3>
<p><strong>ORDEN OGAN</strong> spielten später am Abend. Mit <strong>Roboter-Cowboys</strong> auf der Bühne hauten sie eine Hymne nach der anderen raus. Noch ist diese Band nicht in den gleichen Gefilden angekommen wie etwa <strong>POWERWOLF</strong> oder gar <strong>SABATON</strong>, dennoch zeigt sich bei jedem ihrer Konzerte wieder, dass sie eine <strong>nicht zu unterschätzende Fanbase</strong> haben, die immer bereit sind zu ihrer Musik abzufeiern und die Texte mitzugrölen. Hat ordentlich Spaß gemacht. Einzig und allein ein (neues) Lied schien eher langweilig und ließ das Publikum fünf Minuten im Halbschlaf versinken, bevor danach wieder <strong>weitergefeiert</strong> wurde.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_19184" aria-describedby="caption-attachment-19184" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-19184" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_025-300x200.jpg" alt="" width="820" height="547" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_025-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_025-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_025-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_025-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_025.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-19184" class="wp-caption-text"><strong>ORDEN OGAN</strong> freuen sich! @Maximilian Bahlk</figcaption></figure>
<hr>
<h2>Tag 2 – Donnerstag</h2>
<p>Am ersten der drei Haupttage startete ich meine musikalische Reise dann mit <strong>WOLFHEART</strong>. Und es war ein äußerst enttäuschender Start. Nicht, dass die Band etwas dafür könnte, wahrscheinlich haben sie ihr Konzert fehlerfrei gespielt, und es ist ihnen nicht mal selbst aufgefallen. Hilft allerdings alles nichts, wenn der <strong>Sound so beschissen</strong> ist, <strong>dass man nicht mitkriegt, was die Leute auf der Bühne überhaupt spielen</strong>. Die Bass Drum war so laut, dass man weder Riffs noch Melodien herausgehört hat. Und das bei solch tiefgehender Melodic-Death-Metal-Musik. Durch diese soundtechnische Katastrophe wurde die Musik so vieler Dimensionen beraubt – alles Schöne, Magische, Wohlklingende, Interessante ging verloren. Ich empfinde so etwas als <strong>eine Frechheit seitens der Soundtechniker.</strong> Sowohl der Band als auch dem Publikum gegenüber. Und es sollte nicht das einzige Konzert sein, bei dem dieses Problem auftreten würde.</p>
<h3>ZWEI-MANN-POWER</h3>
<p>Als nächstes standen <strong>MANTAR</strong> auf dem Speiseplan. Ich muss zugeben: Ich wusste nicht genau was mich erwarten würde. Doch enttäuscht wurde ich diesmal bei weitem nicht. <strong>Zwei Leute auf der Bühne</strong> – Drummer und Gitarrist/Sänger. Sie sind nicht etwa dem Publikum zugewandt, sondern sehen sich beim Spielen gegenseitig an. Und der Sound brettert. Eine <strong>drückende Wand aus Energie</strong>, aus der man trotzdem alles klar heraushört und -spürt. Und die beiden Musiker waren selbst so sehr<strong> in der Ekstase ihrer eigenen Klangerzeugnisse gefangen</strong>, dass es einen als Zuschauer einfach nur mitreißen musste. Mal davon abgesehen, dass diese Musik an sich schon so heavy und energisch ist, dass dies eh der Fall war. Geil.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_19185" aria-describedby="caption-attachment-19185" style="width: 351px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-19185" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_037-200x300.jpg" alt="" width="361" height="542" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_037-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_037-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_037-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_037.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 361px) 100vw, 361px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-19185" class="wp-caption-text"><strong>MANTAR</strong> &#8211; Heavy und energetisch! @Maximilian Bahlk</figcaption></figure>
<p>Doch dann: <strong>Unwetterwarnung!</strong> Alle sofort zurück zum Camp, Zelte richtig befestigen, im Notfall sich in den Autos verbarrikadieren! So zumindest die Durchsage.<br />
<strong>Spoiler Alert</strong>: Es kam (gottseidank) nie ein Gewitter. Schade aber auch.</p>
<h3>DIE LEGENDE VOM PERFEKTEN SOUND</h3>
<p>Die Stoner-Rocker <strong>KADAVAR</strong> habe ich leider zum Großteil verpasst. Dennoch muss ich hierzu etwas loswerden: Der <strong>Sound war göttlich</strong>. Er war wahrlich so perfekt, dass ich sagen muss, so einen guten Sound bisher auf allen 26 Festivals, die ich bisher in meinem Leben besucht habe, <strong>kaum jemals miterlebt</strong> zu haben. Der Bass schön wummrig, jeder Schlag des Drummers war perfekt rauszuhören und hatte genau die richtige Lautstärke im Gesamtgebilde der Musik. Die Gitarren waren wunderbar klar und hatten trotzdem genau die Art von Druck, die sie haben sollen. Die Stimme mit Hall fügte sich <strong>genau richtig</strong> in die Musik ein. Und das alles in <strong>perfekter Lautstärke</strong>. Wow. Bei einer solchen Klangharmonie könnte man doch glatt zum Fetischisten werden. Warum nicht gleich so? <strong>Warum nicht IMMER so? Es ist doch offensichtlich machbar.</strong></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_19186" aria-describedby="caption-attachment-19186" style="width: 363px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-19186" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_051-200x300.jpg" alt="" width="373" height="560" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_051-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_051-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_051-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_051.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 373px) 100vw, 373px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-19186" class="wp-caption-text"><strong>KADAVAR</strong> &#8211; Feel the perfect sound @Maximilian Bahlk</figcaption></figure>
<p>Bei <strong>ARCH ENEMY</strong> pendelte sich der Sound dann auch nach ungefähr drei Liedern ein, auch wenn er in keinem Vergleich zu <strong>KADAVARs</strong> majestätischer Ohreneinbalsamierung stand. Komplett meine Musik wird diese Melodeath-Band wohl nie werden, dennoch war es ein ganz ordentliches Konzert. Auch tummelte sich vor der Bühne mittlerweile eine <strong>richtig große Masse an Menschen</strong>. Schade nur, dass die einzige Person, die sich auf der Bühne bewegte, die Sängerin war. Alle anderen Musiker schienen eher dekorativ in der Gegend herumzustehen. Dennoch: <strong>Motivierte Crowd, technisch souverän funktionierende Band</strong> – soweit also eigentlich ein gutes Konzert.</p>
<h3>ENDLICH WIEDER IN EXTREMO</h3>
<p>Auf <strong>IN EXTREMO</strong> hatte ich mich ganz besonders gefreut. Eine Band, die ich schon längere Zeit nicht mehr live miterleben hatte dürfen. Doch nun endlich war der Zeitpunkt gekommen. Und es war schön! Riesige, <strong>motivierte Crowd, viele ältere und neuere Klassiker-Songs, Pyro-Show</strong>, eigentlich alles super. Auch die Band war motiviert, und ich muss sagen, ich freue mich jetzt schon drauf, sie nächsten Monat auf dem <strong>SUMMER BREEZE</strong> wieder zu sehen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_19187" aria-describedby="caption-attachment-19187" style="width: 811px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-19187" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_056-300x200.jpg" alt="" width="821" height="547" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_056-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_056-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_056-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_056-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_056.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 821px) 100vw, 821px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-19187" class="wp-caption-text"><strong>IN EXTREMO</strong> &#8211; Sternhagelvoll? @Maximilian Bahlk</figcaption></figure>
<p>Im Anschluss und zum Abschluss brachten<strong> FIDDLER’S GREEN</strong> die Stimmung ein weiteres Mal zum Kochen. Das ohnehin noch von<strong> IN EXTREMO</strong> gehypte Publikum konnte also drei Schritte nach links machen und einfach weiter Party machen. Dazu gab’s noch die altbekannte <strong>Wall of Folk</strong>, eine Spezialität der Fiddlfolkpunk-Band: Eine <strong>Kuschelvariante der Wall of Death</strong>, bei der man sein Gegenüber nicht mit voller Wucht umhaut, sondern voller Liebe in den Arm nimmt, und <strong>&#8222;sexuelle Gefälligkeiten austauscht&#8220;</strong>. Habe ich mir aus der Ferne angesehen. Nett.</p>
<hr>
<h2>Tag 3 – Freitag</h2>
<p>An <strong>VARG</strong> hatte ich <strong>große Erwartungen</strong>. Nicht zuletzt, weil ihre Show vor zwei Jahren auf dem ROCKHARZ mit zu den besten Konzerten gehört, die ich 2015 erlebt habe. Wirklich eine epische, mächtige Experience. Leider kamen sie dieses Jahr da nicht wirklich heran. <strong>Sowohl der Sound als auch die Tagesform der Musiker ließen leider diesmal etwas zu wünschen übrig</strong>. Dennoch wurde das Konzert spätestens ab Mitte richtig geil, und mir ist nun auch klargeworden, wofür die paar Songs mit fürs Album viel zu langen Refrains eigentlich gedacht sind. Live entfalten diese nämlich eine kraftvolle, das Publikum miteinnehmende Atmosphäre, die nicht zu unterschätzen ist. <strong>Das Konzert hatte definitiv seine Höhepunkte, und hat dazu viel Spaß gemacht</strong>. Dennoch war die Setlist etwas fragwürdig aufgestellt, etwa hat man sich wohl dagegen entschieden, eins der Lieder der neuen, einen Monat alten EP zu spielen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_19188" aria-describedby="caption-attachment-19188" style="width: 347px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-19188" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_080-200x300.jpg" alt="" width="357" height="536" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_080-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_080-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_080-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_080.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 357px) 100vw, 357px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-19188" class="wp-caption-text"><strong>VARG</strong> &#8211; Wölfe im Nebel @Maximilian Bahlk</figcaption></figure>
<h3>SOUND-DESASTER</h3>
<p>Abends schaute ich mir dann <strong>HEAVEN SHALL BURN</strong> an, welche sich auf jeden Fall <strong>im engeren Kreis meiner Lieblingsbands</strong> befinden. Nach einigen technischen Schwierigkeiten ging’s dann auch los. Riesiger Moshpit, aber auch viel Gedrücke und Gequetsche. Irgendwie hatte ich es hingekriegt, mich zur <strong>zweiten Reihe</strong> vorzudrängen, aber es war<strong> alles andere als ein Genuss</strong>. Wenn man sich schon darüber freut, wenn ein Crowdsurfer kommt, weil das die einzigen Momente sind, in denen man kurz Luft holen kann – naja, dann könnt ihr euch ungefähr vorstellen wie es war. Und dann der Sound. Wieder genau das gleiche Problem wie bei <strong>WOLFHEART</strong>. Mit dem Unterschied, dass HSB noch viel mehr<strong> Double-Bass-Passagen</strong> haben, ergo man<strong> zu 65% der Zeit nur Gewummer</strong> hört. Obwohl ich quasi alle Lieder dieser Band gut kenne, <strong>dauerte es manchmal Minuten, bis ich einen Song wiedererkannte</strong>. Die Gitarristen hätten in den meisten Parts genauso gut einfach nichts spielen können, es hätte sich genau gleich angehört. Und das ist keine Übertreibung. Sie gingen komplett unter. Dazu kam noch, dass der Druck, so nah an der Bühne, <strong>sogar mit Ohrenschutz in meinen Trommelfellen schmerzte</strong>. Nach vier Liedern bin ich dann wieder nach hinten gezogen. <strong>All das sollte dem Publikum jedoch die Laune nicht verderben</strong>. Es wurde gemosht, gecircled und gesprungen bis zum Ende.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_19189" aria-describedby="caption-attachment-19189" style="width: 378px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-19189" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_093-200x300.jpg" alt="" width="388" height="583" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_093-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_093-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_093-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_093.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 388px) 100vw, 388px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-19189" class="wp-caption-text"><strong>HEAVEN SHALL BURN</strong> &#8211; Auch der Band sollte es nicht die Laune verderben @Maximilian Bahlk</figcaption></figure>
<p>Dann schaute ich mir abschließend noch kurz <strong>MR.HURLEY &amp; DIE PULVERAFFEN</strong> an, deren lustiger Piratenquatsch mir in<strong> meinem müden Zustand allerdings keinen Spaß</strong> <strong>machte</strong> und sich schon fast nach Kölner Karnevalsmusik anhörte. Also ging ich schlafen.</p>
<hr>
<h2>Tag 4 &#8211; Samstag</h2>
<p>Eine der frühen Bands des letzten Festivaltags waren <strong>DEW-SCENTED</strong>. Zwar waren noch nicht allzu viele Menschen vor Ort, dafür gab es aber ein <strong>Konzert für echte Männer</strong>. Erdiger Sound, harte, stampfende Musik ohne Kompromisse und eine verdammt motivierte Death-Metal-Band. <strong>Das erste Mal auf diesem Festival, dass ich wirklich Lust bekam, zu headbangen</strong>. Auch die paar Besucher zeigten Motivation und Circle- und Moshpit im kleinen Kreise <em>(haha)</em> sind doch auch immer was Schönes. Wach war ich nach dem Konzert auf jeden Fall. <strong>Und das aufgeschürfte Knie war’s mir definitiv wert.</strong></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_19190" aria-describedby="caption-attachment-19190" style="width: 813px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-19190" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_104-300x200.jpg" alt="" width="823" height="548" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_104-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_104-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_104-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_104-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_104.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 823px) 100vw, 823px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-19190" class="wp-caption-text"><strong>DEW-SCENTED</strong> &#8211; Death Metal ist harte Arbeit! @Maximilian Bahlk</figcaption></figure>
<p><strong>KORPIKLAANIs</strong> Show war für einige wohl eher eine Enttäuschung, jedoch hatte ich mit nichts anderem gerechnet. Viele Menschen vergessen immer wieder, dass die Finnen <strong>schon lange nicht mehr NUR die lustige Sauf- und Partytruppe</strong> sind, die sie anfangs waren. Und so kommt es immer und immer wieder vor, dass man mit der falschen Erwartungshaltung auf einen ihrer Gigs geht. Wenn dann jedes zweite Lied ein ernsterer Folk-Song ist, der nicht etwa <strong>BEER BEER</strong> oder <strong>TEQUILA</strong> heißt, kann man oftmals <strong>nicht wenige unzufriedene Visagen im Menschenmeer</strong> erkennen. So kann’s einem gehen.</p>
<h3>HOHE ERWARTUNGEN</h3>
<p>Der nächste für mich interessante Gig war <strong>ELUVEITIE</strong>. Mit<strong> drei neuen Musikern an Bord</strong>, und einer der ersten großen Shows in dieser Besetzung, waren Druck und Erwartungen natürlich hoch. Besonders die <strong>neue Sängerin FABIENNE ERNI stand definitiv im Rampenlicht</strong>. Hinzu kam noch erschwerend, dass es zu Beginn sehr heftige, technisch bedingte <strong>Soundprobleme</strong> gab. Es dauerte über drei, vier Songs, bis alles wieder einigermaßen in Ordnung war, und selbst dann fiel gelegentlich die ganze linke Boxenkolonne für einige Sekunden aus. Außerdem &#8211; und diesen Fehler wage ich mal auf die Techniker zu schieben &#8211;<strong>&nbsp;hörte man fast das ganze Konzert über die Flöte von MATTEO SISTI einfach nicht.</strong> Dabei spielt gerade diese in vielen Songs eine der melodischen Hauptrollen. Sehr, sehr mies. Die <strong>neue Sängerin</strong> allerdings schaffte es, trotz allem Erwartungsdruck, <strong>mit einer perfekten Performance </strong>das Publikum ab der ersten Sekunde für sich zu gewinnen. Nach <strong>EPONA</strong>, <strong>THE CALL OF THE MOUNTAINS</strong> und <strong>A ROSE FOR EPONA</strong> hatte sie es definitiv in die Herzen und Ohren aller geschafft. Außerdem: Coole, abwechslungsreiche Songauswahl! Als ab Mitte des Konzerts dann der Sound endlich teilweise funktionierte, und einige härtere Songs gespielt wurden, kam das Ganze ordentlich ins Rollen und<strong> der Gig war definitiv gerettet.</strong> Trotzdem finde ich das mit der Flöte wirklich nicht in Ordnung. <strong>Basta.</strong></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_19191" aria-describedby="caption-attachment-19191" style="width: 813px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-19191" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_127-300x200.jpg" alt="" width="823" height="548" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_127-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_127-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_127-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_127-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_127.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 823px) 100vw, 823px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-19191" class="wp-caption-text"><strong>ELUVEITIE</strong> &#8211; Neue Sängerin, neues Glück @Maximilian Bahlk</figcaption></figure>
<h3>DER HEADLINER</h3>
<p>Abschließend spielten dann <strong>BLIND GUARDIAN</strong>. Wow. Eine Band, die ich seit meiner frühen Jugend feiere und liebe und seit über zwei Jahren nicht mehr live gesehen hatte. Und <strong>endlich war es wieder soweit</strong>. Zu meiner <strong>Überraschung</strong> sollte es noch besser kommen als erwartet: Ich hätte es vielleicht wissen sollen, aber die Krefelder hatten etwas Besonderes für diesen Gig geplant. Und zwar<strong> spielten sie ihr gesamtes 95er Album „Imaginations From The Other Side“ am Stück durch.</strong> <strong>Holy Shit!</strong> Die Guten zeigten definitiv, dass sie in den letzten 22 Jahren um kein Jahr gealtert sind. Energiegeladen wie eh und je, technisch und musikalisch genauso fit wie damals. Und <strong>HANSI KÜRSCHs</strong> Stimme! Sowohl der schönste <strong>Clean-Gesang, wie auch die höchsten Screams – alles ist noch da und funktioniert einwandfrei.</strong> Wundervoll. Dabei war (außer der vielleicht etwas zu geringen Lautstärke) der Sound so perfekt, wie man ihn von <strong>BLIND GUARDIAN</strong> gewohnt ist. Genial. Ich hätte nicht gedacht, sowas nochmal zu erleben. <strong>Es hätte sich wahrscheinlich 1995 nicht anders angefühlt</strong>. Im Anschluss bekamen wir dann noch <strong>MIRROR MIRROR, THE BARD’S SONG</strong> und <strong>VALHALLA</strong> auf die Ohren, und bei allen drei Songs war das Publikum mit Leib und Seele dabei. Es muss sich wahrlich großartig anfühlen, wenn man einen Song als Band nur anzustimmen braucht, und das Publikum quasi den ganzen Rest von alleine macht. <strong>Am Ende war ich dann so frei, mir bei VALHALLA eine Runde Crowdsurfing zu gönnen.</strong> Und es war schön. Danke.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_19192" aria-describedby="caption-attachment-19192" style="width: 812px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-19192" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_131-300x200.jpg" alt="" width="822" height="548" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_131-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_131-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_131-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_131-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_131.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 822px) 100vw, 822px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-19192" class="wp-caption-text"><strong>BLIND GUARDIAN</strong> &#8211; Schön war&#8217;s! @Maximilian Bahlk</figcaption></figure>
<hr>
<h2>Fazit</h2>
<p>Und so ging auch ein weiteres Jahr <strong>ROCKHARZ</strong> zu Ende. Ein Festival <strong>voller Ups und Downs,</strong> sowohl Konzert- als auch soundtechnisch. Alles in allem bleibt es, wie jedes Jahr, allerdings eine rein positive Erfahrung, die sich für immer in meiner Erinnerung festsetzen wird. <strong>Ich liebe dieses Festival wirklich von ganzem Herzen</strong>, und daran hat sich auch 2017 nichts geändert. Nicht nur die Musik, nein, auch die Atmosphäre, die Location, die Menschen mit denen ich jedes Jahr hinfahre – <strong>Das ROCKHARZ-Festival wird immer eines der Highlights meines Jahres sein!</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><a href="https://youtu.be/BLBQczDeR60"><strong>-Wenn ihr miterleben wollt, was es außerhalb der Konzerte auf dem Festival alles so zu sehen und zu machen gibt, könnt ihr euch hier Lukas‘ ROCKHARZ-2017-Vlog anschauen!-</strong></a></h3>
<p>&nbsp;</p>
<h3>&#8230;Und zu guter Letzt gibt es hier noch ein paar&nbsp; fotografisch festgehaltene Eindrücke vom netten Max!</h3>

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		<title>Gewitter, Matsch und Heavy Metal &#8211; Das Festival-Kleinod im Schwabenländle</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sascha]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jun 2016 05:15:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Zugegebenermaßen findet man kleine Festivals an jeder Ecke, denn fast jedes Kaff scheint ein eigenes zu haben. Das fängt schon bei den bekannteren Vertretern, wie dem METAL FRENZY, DARK TROLL, oder dem RAGNARÖK-FESTIVAL an. Ein solches ist auch ROCK AM HÄRTSFELDSEE, welches ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/gewitter-matsch-und-heavy-metal-das-festival-kleinod-im-schwabenlaendle/">Gewitter, Matsch und Heavy Metal &#8211; Das Festival-Kleinod im Schwabenländle</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Zugegebenermaßen findet man kleine Festivals an jeder Ecke, denn fast jedes Kaff scheint ein eigenes zu haben. Das fängt schon bei den bekannteren Vertretern, wie dem <b>METAL FRENZY, DARK TROLL</b>, oder dem <b>RAGNARÖK-FESTIVAL </b>an. Ein solches ist auch <b>ROCK AM HÄRTSFELDSEE</b>, welches dieses Jahr vom <b>24.-25. Juni</b> zum 20. Mal in <b>Dischingen (Landkreis Heidenheim) </b>stattfand. Da ich langjähriger Besucher bin und euch auch mal ein Festival im südlichen Teil Deutschlands vorstellen wollte, begab ich mich natürlich dorthin (jedoch nur am Samstag aus arbeitstechnischen Gründen) &#8211; einerseits, weil es für mich fast schon zur Tradition geworden ist, andererseits, weil mir das Lineup zusagte, doch dazu später mehr.</p>
<blockquote><p><span style="font-size: large;"><i>Von Regen, Matsch und fliegenden Zelten</i></span></p></blockquote>
<p>Samstag, 14 Uhr. Ich packe meine Sachen, hole mein Bier und begebe mich zu meinem Kumpel, mit dem ich die 40-minütige Odyssee nach Dischingen antreten werde. Es ist angenehm warm &#8211; nicht zu kühl und nicht zu heiß &#8211; dazu ein leichtes Lüftchen. „Geil! So muss das sein! Ideales Festivalwetter!“. Das waren meine Gedanken zu dem Zeitpunkt, doch ich sollte mich irren, denn kaum bin ich am Festivalgelände angekommen, tummelten sich schon ein paar mehr Wolken am Himmel . Scheiß drauf! Wird schon nicht so schlimm werden. Denkste! Kaum war der erste Akt der Band <b>HACKNEYED</b>, die zwar gut klangen, aber die Menge noch nicht so richtig aufzuheizen vermochten, vorbei, ging es los.</p>
<p>Ich marschierte aus dem Zelt, welches den Konzertraum wiederspiegelt und genug Platz für Bühne und quasi alle Zuschauer bot (es ist also vergleichbar mit der T-Stage des <b>SUMMER BREEZE</b>), denn ich verspürte Hunger. „Pizza wäre nicht schlecht“. Ein kurzer Blick nach links vorbei an diversen kulinarischen Leckerbissen &#8211; <b>von asiatischer Nudelbox über Hamburger und Donuts</b> und das <b>alles zu sehr bezahlbaren Preisen</b> &#8211; lässt mich einen Blick auf die erwünschte Nahrungsquelle erhaschen, doch ich habe versprochen, auf jemanden zu warten. Dieser Jemand kam von rechts. Ein weiterer Blick nach oben in diese Richtung versprach nichts Gutes. Dunkle Wolken. Wind zieht auf. Es sollte wohl gleich regnen. „Egal! Wird schon noch genug Zeit bleiben, um Essen zu holen!“.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-3782" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/RaH_3-300x169.jpg" alt="RaH_3" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/RaH_3-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/RaH_3-1024x575.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/RaH_3-750x421.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/RaH_3.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Wie auf Knopfdruck &#8211; als hätte ich ungewollt einen Wetterzauberspruch gesagt &#8211; fing es in diesem Moment an, erst noch stärker zu winden und kurz darauf zu regnen. Ihr denkt jetzt vielleicht: „Nur ein bisschen Regen und ein bisschen Wind? Das macht doch einem richtigen Metaller nichts aus!“. Es war jedoch nicht nur so ein kleiner Niesel &#8211; die Windböen waren so stark, dass sich ein Zelt, welches ursprünglich einen Stand schützen sollte, sich verflüchtigte und auch die anderen Stände hatten schwer zu kämpfen. Eine gute halbe Stunde verging im Schutze des Pizzastandes, welcher zum Dank den Helfern Essen und alkoholhaltige Getränke ausgab.</p>
<p>Hierbei muss ich ein <b>großes Lob an die Organisation</b> aussprechen, denn dank Security, Feuerwehr und Co. konnten Verletztenraten der Ausmaße eines diesjährigen <b>ROCK AM RING </b>verhindert werden. Aber auch die Besucher blieben ruhig wie eh und je, was vermutlich davon kommt, dass das Gewitter fast schon zum Festival gehört wie der namensgebende See.</p>
<blockquote><p><span style="font-size: large;"><i>Stimmungshoch und Stimmungstief</i></span></p></blockquote>
<p>Mit etwas Verzögerung gestärkt, machte ich mich nun auf den Weg zu den <b>DESASTER KIDS</b>, welche Core im Stile von <b>STICK TO YOUR GUNS</b> oder auch einmal hin und wieder <b>BRING ME THE HORIZON </b>spielten. Dies mag wohl dem einen oder anderen nicht gefallen, doch die Jungs haben es spielerisch wirklich drauf! Reinhören lohnt sich. Außerdem haben sie es ohne Mühe geschafft, der Menge, trotz Matsch und Schlamm (ja, auch im Zelt), einzuheizen. Leider habe ich von ihrem Konzert aufgrund meines Festsitzens nicht so viel mitbekommen, weshalb nach drei Songs für mich schon Schluss war.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_3783" aria-describedby="caption-attachment-3783" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3783" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/RaH_4-300x169.jpg" alt="Soilwork" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/RaH_4-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/RaH_4-1024x575.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/RaH_4-750x421.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/RaH_4.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-3783" class="wp-caption-text">Soilwork</figcaption></figure>
<p>Das macht jedoch nichts, denn es kündigte sich mein <b>persönliches Highlight</b> der 2016er-Ausgabe von <b>ROCK AM HÄRTSFELDSEE </b>an: Die Folk-Rocker von <b>FIDDLER’S GREEN</b>, die wohl am wenigsten in das Lineup reinpassen wollten. Aber wen interessiert das schon? Sie vermochten es von Anfang bis Ende für eine mörderische Stimmung zu sorgen, das Publikum zu animieren und das Zelt zum Tanzen zu bringen. Auch wenn die Jungs nicht jedermanns Sache sind, so wird wohl niemand behaupten können, dass sie nicht wissen, wie man Party macht.</p>
<p>Nach Moshpit, Getanze und Mitsingen musste meine Kehle befeuchtet werden und womit geht das auf einem Festival besser, wenn nicht einem kühlen Bier? Dieses (ein lokales Bier) schmeckt nicht nur gut, sondern wird auch <b>zu humanen Preisen angeboten</b>. Zwei Euro für einen 0,4-Liter-Becher (+ zwei Euro Pfand)? Da habe ich schon teurer getrunken.</p>
<p>Nun war der Durst gelöscht und nach kurzer Umbaupause ging es zu dem <b>von mir am meisten erwarteten</b>, aber auch enttäuschendstem Acts des Abends: <b>SOILWORK</b>. Die Schweden um Björn „Speed“ Strid hatten es zwar spielerisch drauf, jedoch konnten sie die Menge nicht so ganz für sich gewinnen und es schien, als seien sie recht hilflos gewesen beim Versuch, etwas Action hineinzubringen. Das ging sogar so weit, dass gefühlt nur noch die Setlist heruntergespielt wurde, bis die Zeit rum war. Schade eigentlich, denn ich habe mich als langjähriger Hörer sehr darauf gefreut, die Truppe einmal live zu sehen.</p>
<p>Des Weiteren war hier der Sound zum Teil sehr schlecht, weshalb in meinem Ohr teilweise nur Tonmatsch ankam. Das Problem hatten aber hierbei nicht nur <b>SOILWORK</b>. Auch bei den anderen Bands gab es immer wieder Probleme mit dem Sound. Mal zu stark übersteuert, mal zu basslastig, so ging es den ganzen Abend. Leider hat sich das erst zum Headliner gebessert. Warum nicht gleich so? Und wieso kriegt man das seit Jahren nicht hin? Klar ist es in einem Zelt immer schwierig, eine gescheite Akustik zu bekommen, aber 2012 (wie schon gesagt, bin ich schon öfter hier gewesen) hat es doch auch geklappt &#8211; vor allem beim damaligen Headliner-Act <b>BLIND GUARDIAN</b>, die wirklich großartig klangen!</p>
<p>Die schlechte Akustik störte <b>DIRKSCHNEIDER</b> jedoch nicht und diese lieferten, Gott sei Dank, eine bessere Show ab, als ihr Vorgänger. Die Setlist bestand dabei hauptsächlich aus alten <b>ACCEPT</b>-Songs, was mich nach dem Interview, dass er keine solchen Songs mehr spielen will, ebenso wunderte, wie Andre auf dem <a href="https://silence-magazin.de/wetterkapriolen-und-ordentlich-auf-die-ohren/">Graspop Metal Meeting</a>.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_3784" aria-describedby="caption-attachment-3784" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3784" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/RaH_5-300x169.jpg" alt="Powerwolf" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/RaH_5-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/RaH_5-1024x575.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/RaH_5-750x421.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/RaH_5.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-3784" class="wp-caption-text">Powerwolf</figcaption></figure>
<p>Nach einer knappen Stunde hochkarätigem Heavy Metal und einer etwas zu langen als angepeilten Umbauzeit, kam es zum wohl am meisten erwarteten Gig des Abends: Der Headliner <b>POWERWOLF </b>kam auf die Bühne. Ja, Asche auf mein Haupt, aber die Jungs habe ich dieses Jahr zum ersten Mal gesehen und ich fand ihre Show tatsächlich sehr gut! Das Bühnenbild kann sich sehen lassen, ebenso wie ihre Fähigkeit, das Publikum zu animieren. Deswegen meine Empfehlung an alle, die halbwegs etwas mit <b>POWERWOLF</b>s Musik anfangen können und noch nicht live gesehen haben: Schaut sie euch ruhig einmal an! Ich für meinen Teil hatte auf jeden Fall sehr viel Spaß. Gespielt wurde über die geplante Spielzeit hinaus mit zwei Zugaben, welche das Festival schön abrundeten.</p>
<p><span style="font-size: large;"><i>Wieso sollte ich also jetzt auf </i></span><span style="font-size: large;"><i><b>ROCK AM HÄRTSFELDSEE </b></i></span><span style="font-size: large;"><i>kommen, wenn es genug andere coole Kleinfestivals gibt?</i></span></p>
<p>Zugegebenermaßen ist dieses Festival am Ende des Tages auch nur eines von vielen, welche man überall in Deutschland findet. Es hat eine geringe Zuschauerzahl, ist sehr ländlich gelegen und die Preise sind alle sehr human. Für mich strahlt es jedoch einen Charme aus, der mich seit nunmehr sechs Jahren immer wieder hintreibt &#8211; sei es die <b>familiäre Atmosphäre</b>, oder die doch <b>sehr hochkarätigen Bands </b>(am dem See traten schon Größen wie <b>SAXON</b>, <b>W.A.S.P.</b>, <b>BLIND GUARDIAN</b>, <b>DARK TRANQUILLITY </b>und <b>MOTÖRHEAD </b>auf). Und genau das macht meiner Meinung nach den großen Unterschied: Hier im tiefen Süden findet man nicht so leicht ein gutes Festival mit solchen Bands. Da muss man schon weitaus weiter fahren und weitaus mehr als den Preis von <b>70 Euro für ein Festivalticket (40 Euro für eine Tageskarte)</b> blechen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_3785" aria-describedby="caption-attachment-3785" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3785" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/RaH_6-300x169.jpg" alt="So sah das diesjährige Merch aus" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/RaH_6-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/RaH_6-1024x575.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/RaH_6-750x421.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/RaH_6.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-3785" class="wp-caption-text">So sah das diesjährige Merch aus</figcaption></figure>
<p>Also ist mein Fazit: Wenn ihr euch für ein paar Bands im Lineup interessiert und in der Nähe wohnt, lohnt es sich definitiv einmal vorbeizuschauen. Es ist bei weitem kein perfektes Festival, denn auch nach 20 Jahren gibt es noch viel zu schrauben, aber es ist ideal für Leute, denen die Vertreter <b>SUMMER BREEZE</b>, <b>BANG YOUR HEAD </b>und <b>WACKEN </b>zu groß sind.</p>
<p><u>Noch einmal alle Infos auf einen Blick:</u></p>
<p><b>Location: </b>Härtsfeldsee bei Dischingen (Landkreis Heidenheim)<br />
<b>Datum: </b>24.06.-25.06.2016<br />
<b>Preis: </b>72€ VVK; Tagesticket 42€<br />
<span lang="en-US"><b>Genres: </b></span><span lang="en-US">Heavy, Death, Power, Core, Folk, Thrash<br />
<b>Bands:</b></span><span lang="en-US"> Alsion, Hot Rod Mayhem, Kissin’ Dynamite, Destruction, Doro, Freiwild, Desaster Kids, Hackneyed, Soilwork, Fiddler’s Green, Dirkschneider, Powerwolf<br />
</span><a href="http://www.facebook.com/haertsfeldsee">Facebook </a><br />
<a href="http://www.rockamhaertsfeldsee.de">Homepage </a></p>
<hr />
<p>Dies ist ein Gastautorenbeitrag von: Sascha</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/gewitter-matsch-und-heavy-metal-das-festival-kleinod-im-schwabenlaendle/">Gewitter, Matsch und Heavy Metal &#8211; Das Festival-Kleinod im Schwabenländle</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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