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	<title>Folk Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metalmagazin</description>
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	<title>Folk Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>MEAD &#038; GREED 2026 &#8211; Eine würdige Wiederkehr</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 May 2026 14:28:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der offizielle Bericht zum Mead &#038; Greed 2026 - Das Oberhausener Pagan-Metal-Festival ist zurück! Ein Einblick ins Geschehen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/mead-greed-2026/">MEAD &#038; GREED 2026 &#8211; Eine würdige Wiederkehr</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><strong>MEAD AND GREED</strong>!</p>
<p style="text-align: center;">Nach zwei Jahren sind wir endlich wieder hier.</p>
<h2><strong>Neues Orga-Team, neues Glück, alter Glanz? </strong></h2>
<p>Ein Vorteil in diesem Jahr ist schon mal das Datum: Der freie erste Mai erlaubt es mir, trotz&nbsp; dreistündiger Anreise zur Abwechslung mal nicht den Anfang des Festivals zu verpassen. Man kommt gemütlich an, isst ‘ne Wurst, trinkt ein Bier, und <strong>begibt sich entspannt ins Geschehen hinein.</strong></p>
<h2>Es fiddelt und folkt</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_52074" aria-describedby="caption-attachment-52074" style="width: 540px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-52074" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/lily1-5010086.jpg" alt="@Martin Gorissen" width="540" height="405"><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-52074" class="wp-caption-text">Lily Of The Devil @Martin Gorissen</figcaption></figure>
<p><strong>LILY OF THE DEVIL</strong> geben sich die Ehre, das Festival zu eröffnen. Ein kurzes, belebtes Instrumental zum Wachwerden und Einstimmen lockt uns um exakt 16 Uhr in die Konzerthalle des Resonanzwerks. Gesang gibt’s ab dem zweiten Lied: Sängerin <strong>Katharina Salo</strong> steht die Freude am Musikmachen förmlich ins Gesicht geschrieben, während sie fröhlich zwischen Kopf- und Bruststimme hin- und herwechselt. Auch die <strong>Musik ist durchgängig von Frohsinn geprägt</strong>, zeigt sich mal folkiger, mal rockiger, aber immer nett. Die Dame an der Geige wechselt je nach Lied <strong>auch mal zu Nyckelharpa</strong> und die Frontfrau nimmt immer wieder eine<strong> Tin Whistle</strong> zu Hand und Mund. Man kann in der früh anwesenden Crowd einige Füße im Takt mitklopfen, Beine sich bewegen und Körper nach links und rechts schunkeln sehen. Neben eigenen Stücken covern <strong>LILY OF THE DEVIL</strong> außerdem das allseits bekannte <em>„Zombie“</em> von den <strong>CRANBERRIES</strong>.</p>
<h2><strong>Im Namen der Power</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_52109" aria-describedby="caption-attachment-52109" style="width: 857px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-52109" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/fr-1.jpg" alt="" width="857" height="1200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/fr-1.jpg 857w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/fr-1-214x300.jpg 214w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/fr-1-731x1024.jpg 731w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/fr-1-750x1050.jpg 750w" sizes="(max-width: 857px) 100vw, 857px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-52109" class="wp-caption-text">Fabula Rasa @ MArtin Gorissen</figcaption></figure>
<p><strong>FABULA RASA</strong> sind als nächstes dran und legen gleich einen Zahn zu. Geige: Anwesend! Aber diesmal mit mehr Metal. Tanzbare, <strong>folklastige Instrumentalteile</strong> bringen die Halle in Stimmung, während <strong>klassische Heavy-Metal-Parts</strong> für den nötigen Punch sorgen. Dazu gibt es etwas Seefahrer-Feeling und waschechte Power-Metal-Vocals der alten Schule. Eine interessante Mische, die man selten so zu hören bekommt! Am besten gefallen mir aber jene Momente, in denen der Drummer plötzlich wie aus dem Nichts einen <strong>minutenlangen Double-Bass-Sprint</strong> hinlegt. Das wirkt! Leider jedoch etwas zu gut. Die Kick Drum ist so laut eingestellt, dass ich irgendwann trotz Gehörschutz den Raum verlassen muss, weil mir die Ohren wehtun. Aua!</p>
<h2><strong>A little dance?</strong></h2>
<p>Es folgt die Band mit dem besten Namen: <strong>TOTER FISCH</strong>. Dass die Jungs aus Frankreich kommen und kein Deutsch verstehen, macht es nur noch umso lustiger. Dennoch handelt es sich hier nicht um eine reine Quatsch- und Spaßband: Zwar bewegen sich die <em>poissons morts </em>musikalisch auf der Pirate-Metal-Schiene, doch fahren sie einen weitaus finstereren Sound als <strong>ALESTORM</strong> und Konsorten. Ihre brutalen Töne segeln auf einem <strong>Meer aus unheilvoller Akkordeon-Atmosphäre</strong>, und sogar in den tanzbaren Liedern bleiben Harmonien und Stimmung unterschwellig düster. Neben den sauber ausgeführten Growls des Hauptsängers stechen auch die des Akkordeonisten hervor – wenn ein toter Fisch schreien könnte, würde das wahrscheinlich ungefähr so klingen. <strong>Holy moly!</strong></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_52115" aria-describedby="caption-attachment-52115" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-52115 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/tf-1.jpg" alt="" width="1200" height="900" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/tf-1.jpg 1200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/tf-1-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/tf-1-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/tf-1-750x563.jpg 750w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-52115" class="wp-caption-text">Toter Fisch @ Martin Gorissen</figcaption></figure>
<p><span class="mceMediaCreditTemp mceNonEditable" data-media-credit-author-id="" data-media-credit-text="@stoppix" data-media-credit-align="alignnone" data-media-credit-link="" data-media-credit-nofollow="">@stoppix</span><span class="mceMediaCreditTemp mceNonEditable" data-media-credit-author-id="" data-media-credit-text="@stoppix" data-media-credit-align="alignnone" data-media-credit-link="" data-media-credit-nofollow="">@stoppix</span><strong>Ähnlich brutal ist zuweil auch die Musik.</strong> Daraus (und aus der energiegeladenen Interaktion mit dem Publikum) ergibt sich die erste Wall of Death des Festivals sowie später (passend beim Lied <em>„Maelstrum“</em>) der erste Circle Pit. Wer einen Vergleich braucht: <strong>TOTER FISCH</strong>s Musik lässt mich des Öfteren an den Song <em>„Fiskarens Fiende“</em> von <strong>FINNTROLL</strong> denken. Nur in wütender und betrunkener.</p>
<h2><strong>Die Ruhe in der Düsternis</strong></h2>
<p>Es bleibt düster: <strong>VERMILIA</strong> heißt die in schwarz gehüllte Dame, die uns nun mit ihrer Band von Vermummten vierzig Minuten lang ihre Kunst präsentieren darf. Mein erster Gedanke lautet <strong>ARKONA</strong>, denn daran erinnern sowohl der folkloristische Gesang als auch die tiefgehende Musik. Beides ist <strong>getränkt in dunkle Schönheit</strong>, ein bisschen Leiden und viel Melancholie. Der Stil ließe sich vielleicht als doomig angehauchten Black Metal mit Folkeinschlag beschreiben, und die Vocals schlagen gelegentlich in eindrucksvolle Growls um. Dazu ergänzt sich die Sängerin in vielen Parts selbst mit Backing Vocals vom Band.&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_52123" aria-describedby="caption-attachment-52123" style="width: 578px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-52123" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/vermilia-5010339-1.jpg" alt="" width="578" height="433" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/vermilia-5010339-1.jpg 1200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/vermilia-5010339-1-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/vermilia-5010339-1-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/vermilia-5010339-1-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 578px) 100vw, 578px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-52123" class="wp-caption-text">Vermilia @ Martin Gorissen</figcaption></figure>
<p>Trotz aller Düsternis wirkt die Musik <strong>nie aggressiv oder hektisch</strong>. Gemütlich wogt sie sogar in den anspruchsvollsten Momenten vor sich hin (was ich vor allem dem Schlagzeug und seiner konstanten Verwendung von Halftime-Snare in die Schuhe schiebe). Neben dem Black-Metal-Aspekt bieten uns <strong>VERMILIA</strong> aber <strong>auch balladeskere Lieder</strong> und viele atmosphärische Parts, und gelegentlich packt die Frontfrau eine Querflöte aus, um in recht tiefen Tönen das musikalische Treiben zu begleiten. Eine durchweg hypnotische Erfahrung!</p>
<h2><strong>Niederländische Epen</strong></h2>
<p>Endlich wieder <strong>VANAHEIM</strong>! Auf dieses Konzert freue ich mich am meisten, und es ist mittlerweile etwas her, dass ich die Niederländer live erleben durfte. Und meine Erwartungen werden auch heute nicht enttäuscht: Episch ist der Folk Metal, <strong>großartig komponiert und mit Leidenschaft performed</strong>. Die stimmig dekorierte Bühne scheint fast zu klein für das Ausmaß an Energie, das diese fünf Musiker an den Tag legen. Und die Crowd lässt sich von Anfang an mitreißen. Beständig dreht der Circle Pit, es wird mitgeklatscht, was das Zeug hält – nur mitsingen tut niemand, weil hier scheinbar keiner Niederländisch kann. Beim Klassiker <em>„Dwarven Chant“</em> verdoppelt sich plötzlich die Anzahl an Menschen auf der Bühne: <strong>TOTER FISCH</strong> <strong>springen in voller Besatzung auf die Bretter</strong> und singen, tanzen und feiern mit.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_52119" aria-describedby="caption-attachment-52119" style="width: 521px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-52119" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/Unbenannt-10-1.jpg" alt="" width="521" height="391" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/Unbenannt-10-1.jpg 1200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/Unbenannt-10-1-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/Unbenannt-10-1-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/Unbenannt-10-1-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 521px) 100vw, 521px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-52119" class="wp-caption-text">Vanaheim @ Martin Gorissen</figcaption></figure>
<p>Und dann: Eine Premiere! <strong>VANAHEIM</strong> haben vor ein paar Wochen mit <em>„De Overtocht“ </em>eine neue Single herausgebracht und spielen diese nun zum ersten Mal vor Publikum. Und sie könnte dem Stil der Band nicht gerechter werden: Ein <strong>durchwachsenes Feuerwerk an Epicness und Komplexität</strong>; kraftvoll, abwechslungsreich und packend. Zum Abschluss werden noch mit <em>„Gevallen in de Nacht“</em> ein paar Dörfer dem Erdboden gleich gemacht, bevor es Zeit für den heutigen Headliner wird.</p>
<h2><strong>Von Äxten und Aura</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_52107" aria-describedby="caption-attachment-52107" style="width: 420px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-52107" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/asenblut-5011741-Kopie.jpg" alt="" width="420" height="559" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/asenblut-5011741-Kopie.jpg 1088w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/asenblut-5011741-Kopie-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/asenblut-5011741-Kopie-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/asenblut-5011741-Kopie-750x1000.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 420px) 100vw, 420px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-52107" class="wp-caption-text">Asenblut @ Martin Gorissen</figcaption></figure>
<p><strong>ASENBLUT</strong> sind hier – und sie sind fitter den je. Nicht nur der Bühnensound ist der Perfektion nahe, auch die Band habe ich selten so sauber und fehlerfrei spielen sehen. Vor allem der Schlagzeuger ist heute richtig tight und beweist erstaunliche Ausdauer und Präzision. Der Sänger ist wie immer <strong>hart am Aurafarmen</strong> (sagt man doch heute so?) und füllt nicht nur mit den gewaltigen Ausmaßen seines Körpers, sondern auch mit einer gut eingeprobten und <strong>über die Jahre gefestigten Bühnenpräsenz</strong> die Stage. Mal mit Axt, mal mit Schild in Händen thront er über dem Publikum und schreit mächtig böse ins Mikrofon.</p>
<p>Auch <strong>ASENBLUT</strong> haben eine neue Single im Gepäck: <em>„Bruderschaft“</em> heißt der Track, und er trieft vor Männerromantik. Was ich bisher noch nicht auf dem Schirm hatte: Mit der Zeit scheinen sich auch gelegentliche (sehr tiefe) <strong>Clean Vocals in die Musik der Hünen</strong> hineingeschlichen zu haben. Anders, aber passt!</p>
<h1><strong>Der zweite Tag</strong></h1>
<p>Nach dem donnernden Abschluss des gestrigen Abends steigen wir heute wieder sehr chillig in den Festivaltag ein. <strong>BAUMBART</strong>, welche zum Teil auch im Orga-Team tätig sind, spielen zum wiederholten Male beim <strong>MEAD &amp; GREED</strong>. Sie präsentieren uns<strong> gemütliche, schmeichelhaft akustische Folklore</strong> mit eingängigen Seefahrermelodien und vielen lächelnden Gesichtern auf der Bühne. Jeder und jede in der Truppe singt mit, mal einzeln, mal alle gemeinsam.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_52117" aria-describedby="caption-attachment-52117" style="width: 521px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-52117" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/Unbenannt-1-1.jpg" alt="" width="521" height="391" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/Unbenannt-1-1.jpg 1200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/Unbenannt-1-1-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/Unbenannt-1-1-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/Unbenannt-1-1-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 521px) 100vw, 521px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-52117" class="wp-caption-text">Baumbart @ Martin Gorissen</figcaption></figure>
<p>Mit Cajon und Kastagnetten, Flöten und flamencohaften Soli auf der Akustikgitarre erzählen sie von Reisen und Abenteuern aus ihrer<strong> ganz eigenen Fantasy-Welt.</strong> Da kommt mir doch der Gedanke, ob dahinter nicht womöglich eine in Musik umgesetzte Pen-and-Paper-Kampagne stehen könnte. Ein lustiger Moment ergibt sich, als der Frontmann den Song <em>„Sunlight Where Have You Gone“</em> mit <em>„Wo Bist Du Mein Sonnenlicht?“</em> übersetzt – es handele sich hier jedoch lediglich um einen ungeplanten Zufall.</p>
<h2><strong>Karibisches Chaos</strong></h2>
<p>Während <strong>TOTER FISCH</strong> uns gestern eine etwas düsterere Seite des Piratenmetal auftischten, sind <strong>MOURNING WOOD</strong> heute hier, um das genaue Gegenteil davon zu machen. <strong>Mit Hawaihemden, Blumenketten und diversen lustigen Hüten</strong> springen sie auf die Bühne und lassen karibische Töne in farbenfrohem Folk-Metal-Gewand erschallen. Würde man <strong>FINNTROLL</strong> auf den Party-Aspekt reduzieren, wäre diese Band wahrscheinlich das Resultat. Sogar Rave- und Disco-Elemente webt der niederländische Chaostrupp in seine Musik ein, ebenso wie<strong> Chiptune- und Videospiel-Sounds.</strong></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_52111" aria-describedby="caption-attachment-52111" style="width: 389px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-52111" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/mourningwood-5020681-1.jpg" alt="" width="389" height="519" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/mourningwood-5020681-1.jpg 900w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/mourningwood-5020681-1-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/mourningwood-5020681-1-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/mourningwood-5020681-1-750x1000.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 389px) 100vw, 389px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-52111" class="wp-caption-text">Mourning Wood @ Martin Gorissen</figcaption></figure>
<p><strong>„YEEEEHAW!“</strong> heißt es, als plötzlich die ganze Band Cowboyhüte trägt und übers Bullenreiten singt. Die Hüte sind bald gewechselt, und schon stehen die sechs Mannen als Seeräuber vor uns und animieren das Publikum dazu, sich reihenweise auf den Boden zu setzen und zu rudern. Manchmal braucht das Gehirn seine wohlverdiente Auszeit – <strong>Ärzte empfehlen ein MOURNING-WOOD-Konzert.</strong></p>
<h2><strong>Die Überraschung des Abends</strong></h2>
<p>Es folgt ein gewisses Kontrastprogramm: <strong>NEVERUS</strong>. Bis gerade eben hatte ich keine Ahnung, was auf mich zukommt, doch es dauert nicht mal ein halbes Lied, bis ich nicht mehr anders kann, als gebannt glotzend zu verharren. <strong>WOAH!</strong> Erstmal scheint dies die erste Band hier zu sein, bei denen auch hörbar der technisch-musikalische Aspekt im Vordergrund steht. <strong>Gitarren-Virtuosität höchster Güte</strong>, kombiniert mit präzisem Schlagzeugspiel und Vocals, die zwischen Melodeath und stabilem Power Metal abwechseln. Ständig sind die Gitarren irgendwas Spannendes am Machen, im Hintergrund herrschen spacige Keyboardsamples – und das alles selten mit <strong>Windstärken unter 170 BPM.</strong> Ich schaue an mir runter und winke meinem <strong>WINTERSUN</strong>-Shirt zu. Mein <strong>WINTERSUN</strong>-Shirt winkt zurück. Zwar passen <strong>NEVERUS</strong> von allen Bands hier wahrscheinlich am wenigsten ins Lineup (was sich auch an der vergleichsweise kleinen Crowd bemerkbar macht), aber ich habe meinen neuen musikalischen Festivalcrush gefunden.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_52112" aria-describedby="caption-attachment-52112" style="width: 524px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-52112" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/neverus-5021241-1.jpg" alt="" width="524" height="524" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/neverus-5021241-1.jpg 1200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/neverus-5021241-1-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/neverus-5021241-1-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/neverus-5021241-1-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/neverus-5021241-1-750x750.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 524px) 100vw, 524px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-52112" class="wp-caption-text">Neverus @ Martin Gorissen</figcaption></figure>
<p>Am gestrigen Abend hätten die Boys übrigens in Harderwijk (NL) ein Konzert spielen sollen; dieses fiel jedoch aufgrund eines <strong>Autounfalls</strong> aus. Gottseidank wurde niemand ernsthaft verletzt, und <strong>NEVERUS</strong> spielen dafür heute mit doppeltem Elan. Der Sänger macht zudem etwas, das ich so noch nicht miterlebt habe: So sehr er während der Songs auch rumschreit &#8211; seine <strong>Ansagen sind alle in einem beruhigenden, erzählerischen Flüsterton</strong> gehalten. Fast, als würde er uns jedes Mal in ein Geheimnis einweihen – und das zeigt Wirkung. Selten habe ich erlebt, wie eine ganze Halle Menschen vor jedem Lied einfach mal kollektiv die Klappe gehalten, um andächtig zuzuhören. Großartig. Ich liebe alles an dieser Show.</p>
<p>Ich verpasse <strong>VANIR</strong> leider fast gänzlich, weswegen es mir an dieser Stelle nicht möglich ist, einen Bericht über ihr Konzert zu schreiben. Waren bestimmt gut.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_52120" aria-describedby="caption-attachment-52120" style="width: 543px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-52120" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/Unbenannt-11-1.jpg" alt="" width="543" height="407" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/Unbenannt-11-1.jpg 1200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/Unbenannt-11-1-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/Unbenannt-11-1-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/Unbenannt-11-1-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 543px) 100vw, 543px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-52120" class="wp-caption-text">Vanir @ Martin Gorissen</figcaption></figure>
<h2><strong>Die passendste Band</strong></h2>
<p><strong>VANSIND</strong> geben sowohl musikalisch als auch visuell absolut <strong>klassische Viking- und Pagan-Metal-Vibes</strong> ab. Auf die Musik legt sich passender rauer Männergesang, der sich irgendwo zwischen Growls und einfach einer rauen Männerstimme bewegt, und auch mal von einer höheren Frauenstimme abgelöst oder ergänzt wird. Einen Dudelsack und die eine oder andere Flöte haben die Dänen auch mit an Bord, und sogar die Kleidung und nicht zuletzt <strong>der epische graue Bart des Hauptsängers</strong> passen perfekt ins Bild. Die nicht verzerrten, ruhigeren musikalischen Momente genieße ich besonders. Dass <strong>VANSIND</strong> technisch aber mehr draufhaben als rockige Pagan-Beats beweisen sie immer wieder in sturmartigen Double-Bass- und Blast-Beat-Passagen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_52121" aria-describedby="caption-attachment-52121" style="width: 559px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-52121" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/Unbenannt-13-1.jpg" alt="" width="559" height="419" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/Unbenannt-13-1.jpg 1200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/Unbenannt-13-1-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/Unbenannt-13-1-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/Unbenannt-13-1-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 559px) 100vw, 559px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-52121" class="wp-caption-text">Vansind @ Martin Gorissen</figcaption></figure>
<p>Während des Sets fällt mir außerdem auf, dass das digitale Backdrop der Band animiert ist: Es rieseln sanfte Funken über das Logo, und in der Ferne kann man schattenhafte Vogelsilhouetten fliegen sehen. Zu feiern gibt es auch etwas: Genau einen Tag alt ist <strong>die neue Scheibe „Hævnen“,</strong> von der uns die Band voller Stolz heute so manches Lied präsentiert.</p>
<h2><strong>Sicke Vocals</strong></h2>
<p>„<strong>Was sind das schon wieder für sicke Vocals?!</strong>“, entweicht mir ein Schrei, als <strong>THORONDIR</strong>s Frontschreier seinen ersten Schrei schreit. Und wahrlich: Die Vocals sind sick. Die Musik ist wahrscheinlich auch gut, jedoch muss ich, wie auch schon gestern, irgendwann den Raum verlassen. Die Bass <strong>Drum ist wieder einmal so laut</strong> eingestellt, dass es mir durch meinen Gehörschutz hindurch in den Ohrkanälen wehtut. Vielleicht fehlt es der Sache auch an Kompression? Ich habe das Gefühl, dass feste Einzelschläge hundertmal lauter herüberkommen als die schnelleren Parts. Als Schlagzeuger weiß ich wohl, dass es da einen großen dynamischen Unterschied gibt (wenn man nicht mit Drum-Triggern spielt). Aber ich denke, es ist die Aufgabe des Tontechnikers, das dann anzupassen. <strong>Hrmpf.</strong></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_52125" aria-describedby="caption-attachment-52125" style="width: 557px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-52125" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/wgedg.jpg" alt="" width="557" height="418" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/wgedg.jpg 1200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/wgedg-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/wgedg-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/wgedg-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 557px) 100vw, 557px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-52125" class="wp-caption-text">Thorondir @ Martin Gorissen</figcaption></figure>
<p>Sicherlich ein gutes Konzert, aber ich muss notgedrungen über die Hälfte davon verpassen, um nicht noch mehr <strong>Öl in mein persönliches Tinnitus-Feuer</strong> zu werfen.</p>
<h2><strong>Der Bergische Hammer ist zurück</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_52113" aria-describedby="caption-attachment-52113" style="width: 559px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-52113" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/obscurious-5022866-1.jpg" alt="" width="559" height="419" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/obscurious-5022866-1.jpg 1200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/obscurious-5022866-1-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/obscurious-5022866-1-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/obscurious-5022866-1-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 559px) 100vw, 559px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-52113" class="wp-caption-text">Obscurity @ Martin Gorissen</figcaption></figure>
<p>Bei <strong>OBSCURITY</strong> stellt sich dieses Problem gottseidank nicht. Denn hier kommen sowohl Bass-Drum-Trigger als auch ein eigens mitgebrachter Tontechniker zum Einsatz, der ganz genau weiß, wie er die Band einzustellen hat. Saulaut ist auch dieses Konzert – doch der Sound ist perfekt abgemischt. Und ich muss sagen: <strong>Das donnernde Klanggewand</strong> geht mir bei dieser Band richtig gut rein. Generell gehen mir <strong>OBSCURITY</strong> heute richtig gut rein. Über die Jahre hatte sich da eine gewisse <em>Fatigue</em> (*~das ist Französisch und heißt <em>„Müdigkeit“</em>~*) eingeschlichen, doch heute scheint der Tag zu sein, an dem diese verflogen ist. <strong>Richtig mächtig fühlt sich diese Show an.</strong> Alles daran ist einfach irgendwie wahnsinnig episch.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_52114" aria-describedby="caption-attachment-52114" style="width: 560px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-52114" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/obscurious-5023044-1.jpg" alt="" width="560" height="420" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/obscurious-5023044-1.jpg 1200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/obscurious-5023044-1-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/obscurious-5023044-1-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/obscurious-5023044-1-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 560px) 100vw, 560px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-52114" class="wp-caption-text">Obscurity mit Erik Grawsiö @ Martin Gorissen</figcaption></figure>
<p>Dann kommt die Ansage, man würde <em>nun „</em><em>Rúnar Víg“</em> spielen, jenen neuen Song, den <strong>Erik Grawsiö</strong>, der Sänger von <strong>MÅNEGARM</strong> mit eingesungen habe – der sei aber mit der Vorbereitung auf seinen eigenen Gig beschäftigt und könne leider nicht live mit auftreten. Man würde seine Vocals vom Band laufen lassen. Der Penner. <strong>Aber huch, was ist das?</strong> Da ist er doch! Okay, ich nehme alles zurück – der Mann hat wohl vorhin im Flugzeug noch extra seinen Part einstudiert und steht nun mit <strong>OBSCURITY</strong> (einer weitaus weniger bekannten Band als seiner eigenen) auf der Bühne.<strong> Respekt!</strong></p>
<h2><strong>Der Headliner</strong></h2>
<p>Damit wären wir auch schon beim Headliner des <strong>MEAD &amp; GREED 2026</strong> angelangt: <strong>MÅNEGARM</strong> höchstpersönlich. Auch hier ist der Sound wie geleckt. Und er ist nicht der Einzige, der zu überzeugen weiß. <strong>Die Stimme dieses Mannes</strong>, die Kombination derselben mit den Backings der anderen Bandmitglieder – ich könnte mir das stundenlang anhören (&#8230; was ich auch tue! Ha!). Und dann diese <strong>nordischen Melodien</strong> – die leichte Melancholie, diese Ruhe und Naturverbundenheit, die ihnen innewohnt, sie lassen mich träumen und schalten in mir den Gänsehautmodus frei. Die schwedischen Viking-Metal-Väter tischen auch mal schnellere, härtere Songs auf, doch die Balladen sind es, die mich am meisten abholen. Aber generell fällt mir auf, wie sehr jedes einzelne Lied, jeder einzelne Part, ob simpel oder komplex, sich einfach <strong>sorgfältig und elegant durchkomponiert</strong> anfühlt. Alles wurde sich sehr bewusst ausgedacht und ist genau dort, wo es hingehört, und klingt genau so, wie es soll. <strong>MÅNEGARMs</strong> Musik ist irgendwie so &#8230;<strong> *~<em>edel</em>~*</strong>.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_52108" aria-describedby="caption-attachment-52108" style="width: 556px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-52108" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/fdtome2_2-5023288-1.jpg" alt="" width="556" height="741" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/fdtome2_2-5023288-1.jpg 1088w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/fdtome2_2-5023288-1-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/fdtome2_2-5023288-1-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/fdtome2_2-5023288-1-750x1000.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 556px) 100vw, 556px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-52108" class="wp-caption-text">Månegarm @ Martin Gorissen</figcaption></figure>
<p>Als <em>„Bloodørn“</em> angestimmt wird, wird mir klar, dass es das und nichts anderes ist, was meine Seele im tiefsten Inneren begehrt hat. Wenn ich einen Song der Band in den letzten Monaten und Jahren viel gehört habe, dann dieses <strong>Meisterwerk eines Album-Openers</strong>. Heute nimmt er mich so sehr mit, dass ich irgendwann bemerke, wie mir ein paar Tränen die Wängchen hinabkullern.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_52087" aria-describedby="caption-attachment-52087" style="width: 563px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-52087" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2026/05/Unbenannt-8.jpg" alt="" width="563" height="422"><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-52087" class="wp-caption-text">Månegarm @Martin Gorissen</figcaption></figure>
<p>Irgendwann im Laufe des Sets stellen sich <strong>MOURNING WOOD</strong>, immer noch in Hawaihemden und Surfshorts, <strong>partymachend und bierflaschenhaltend</strong>, vor mich hin und versperren mir die Sicht auf die Bühne. Was soll ich sagen? <strong>I’m not even mad.</strong> So darf ein Festival gerne zu Ende gehen.</p>
<h2><strong>Fazit</strong></h2>
<p>Und so endet das neue alte <strong>MEAD &amp; GREED</strong>. Es war wieder einmal ein inneres Kirschenpflücken, ein musikalisches Blumenessen und eine würdige Wiederkehr<strong> voller toller Bands und schöner Momente.</strong> Einzig und allein der Sound war bei manchen Bands verbesserungswürdig – generell oft ein bisschen <em>zu</em> laut für die mittelgroße Halle, und manchmal hätte man die Bass Drum anders handhaben müssen.</p>
<h2><strong>&#8230; und nächstes Jahr geht’s weiter! </strong></h2>
<p>Bereits<strong> fünf Bandbestätigungen</strong> konnten zwischen den Shows auf der Leinwand bestaunt werden: <strong>TALES OF RATATÖSK</strong>, <strong>VERA LUX</strong>, <strong>GRYMHEART</strong>, <strong>TROLD</strong> und an der Spitze die dänischen Folk-Metal-Legenden <strong>SVARTSOT</strong>! Man darf auf weitere Acts gespannt bleiben.</p>
<p>Segel gesetzt und Augen auf den Horizont gerichtet, lasse ich schon jetzt die Vorfreude auf das <strong>MEAD &amp; GREED 2027</strong> in mir anschwellen. Bis zum nächsten Mal!</p>
<p><em>Mich</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr>
<p><strong>Vielen lieben Dank an Martin Gorissen (IG: stoppix667) für die fantastischen Fotos!</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/mead-greed-2026/">MEAD &#038; GREED 2026 &#8211; Eine würdige Wiederkehr</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>RAGNARÖK 2024- Der Vorbericht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Merlin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Mar 2024 09:00:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Pagan]]></category>
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		<category><![CDATA[Ragnarök 2024]]></category>
		<category><![CDATA[VARG]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbericht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Silence mal wieder in Lichtenfels! Wir freuen uns auf ein weiteres Ragnarök mit Euch und geben euch hier unsere Infos! </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ragnaroek-2024-der-vorbericht/">RAGNARÖK 2024- Der Vorbericht</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Merlin:</em> Endlich, ENDLICH ist es soweit! Endlich wieder Festivals! Naja, gut drei Wochen lang muss noch die Geduld walten. Aber dann wird für mich sowie für meine Co-Autoren <span style="color: #800000;"><strong>Mich</strong></span> und <span style="color: #800000;"><strong>Oimel</strong></span> die <strong>Festivalsaison 2024</strong> eingeleitet &#8211; und zwar mit keinem geringeren als dem <strong>RAGNARÖK FESTIVAL</strong> im fränkischen <strong>Lichtenfels</strong>!</p>
<p>Und dieses Jahr ist das Line-Up so richtig fett. Veranstalter <strong>IVO</strong> hat mit <strong>großen Namen</strong> auf dem Flyer nicht gespart. Nehmen wir die <strong>Headliner</strong> gleich vorweg: <strong>FINNTROLL</strong> und <strong>MARDUK</strong>. Folk- und Black-(Death-)Metaller kommen also gleichermaßen auf ihre Kosten. Aber auch Überraschungen sind dabei, die <strong>Norweger</strong> von <strong>NORDJEVEL</strong> zum Beispiel, welche klirrend kalten Black-Metal zum Besten geben werden.<strong> Apropos klirrend kalter Black-Metal</strong> &#8211; mit genau diesen Attributen ließe sich wohl auch die sibirische Formation <strong>GRIMA</strong> recht treffend beschreiben.</p>
<h2>Für jeden was dabei</h2>
<p>Aber auch <strong>harmonischere Tönen</strong> wird es geben, zum Beispiel von <strong>SAOR</strong>. Die waren in der Vergangenheit bereits beim <strong>RAGNARÖK</strong> zu Gast und was soll ich sagen: Sie haben überzeugt. So sehr, dass sie dieses Jahr wiederkommen dürfen. Ich freue mich schon auf die <strong>Geige</strong>! Auch die Briten von <strong>FEN</strong> dürften das Publikum mit ihren <strong>atmosphärischen Klängen</strong> regelrecht verzaubern. Und wem das alles noch nicht mythisch genug ist, der darf gerne bei den Jungs von <strong>SAGENBRINGER</strong> ein Ohr riskieren.</p>
<p>Zuletzt noch ein Wort zu meinen <strong>persönlichen Highlights</strong>. Da wären einerseits <strong>THEOTOXIN</strong>, die einem mit gnadenlosem Black-Death schön die Ohren wegballern. Und andererseits hätten wir <strong>VERMILIA</strong>, die nicht nur kurzfristig eingesprungen ist, sondern auch für <strong>weibliche Präsenz</strong> auf der Bühne sorgt. Ich durfte der <strong>Finnin</strong> bereits beim letztjährigen <strong>DARK TROLL</strong> <strong>FESTIVAL</strong> lauschen und habe mich von ihrer durchdringenden Stimme ganz und gar einnehmen lassen. Definitiv eine <strong>Empfehlung</strong>!</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Vermilia - Ruska &quot;Autumn foliage in Finnish&quot; (Official Video 2023)" width="820" height="461" src="https://www.youtube.com/embed/X0Tr4mLo7SA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Aber das war noch nicht alles</h3>
<p>Abgesehen von den Bands freue ich mich aber nicht weniger auf einen <strong>leckeren Barbarenspieß</strong>, kühles Bier, abgrundtief räudige Campgroundmusik und natürlich auf die <strong>berühmt-berüchtigte Kombination</strong> von Sonnenbrand und Lungenentzündung. <strong>ABER</strong> ich bin ja nicht die einzige Vertreterin <span style="color: #800000;"><strong>Silence</strong></span>&nbsp;in Lichtenfels! Und deshalb verraten euch jetzt auch noch <span style="color: #800000;"><strong>Mich</strong></span> und <span style="color: #800000;"><strong>Oimel</strong></span>, worauf sie sich denn am meisten freuen, pardon, worauf sie &#8222;am meisten gehyped&#8220; sind.</p>
<p><em>Mich:</em> Mit <strong>CRUACHAN</strong> und <strong>IMPERIUM DEKANDENZ</strong> spielen gleich zwei Bands aus meiner Kategorie &#8222;dass ich die tatsächlich mal irgendwo live sehe&#8220;, was nach 16 Jahren Festivalbesuchen gar nicht mal so häufig der Fall ist. Als <strong>Geheimtipp</strong> würde ich <strong>PERCHTA</strong> erwähnen, und ansonsten ist das Line-Up für mich gefüllt mit<strong> Evergreens</strong> wie <strong>FINNTROLL</strong>, <strong>PRIMORDIAL</strong> oder <strong>VANAHEIM</strong>. Aber auch in der Black-Metal-Sparte hält das <strong>RAGNARÖK</strong> so einige vorfreudeerregende Erlebnisse für mich bereit.</p>
<p><em>Oimel:</em> So, nun melde ich mich auch wenigstens kurz zu Wort. <strong>Ich freu mich wie ein Schnitzel</strong> auf das Festival, da dieses Line-Up mich absolut umgehauen hat! Die Kombo von <strong>SAOR</strong>, <strong>WINTERFYLLETH</strong> und <strong>KAMPFAR</strong> konnte ich auf dem <strong>DARK TROLL 2019</strong> bereits sehen und das war <strong>RICHTIG gut! </strong>Das gleiche gilt für <strong>KANONENFIEBER</strong> und <strong>GRIMA</strong> &#8211; die Beiden konnte ich im Hellraiser in Leipzig bereits sehen und das war ebenfalls umwerfend gut. Was mich dann allerdings völlig umgehauen hat, ist dass <strong>PRIMORDIAL</strong> ebenfalls spielt! Diese Band und das Album &#8222;To The Nameless Dead&#8220; hat für mich <strong>überhaupt erst die Tür für atmosphärischen (Black-) Metal geöffnet</strong> und die will ich seit Jahren sehen! Ich bin sehr gespannt und hoffe, ich kann danach <strong>nur Gutes</strong> berichten! <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f918.png" alt="🤘" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f60e.png" alt="😎" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<h2>Ran an die Tickets</h2>
<p><em>Merlin:</em> Lang ist es nicht mehr hin, aber noch habt ihr Gelegenheit, euch Tickets zu sichern. Bis zum <strong>24. März</strong> sind Hard-Tickets bestellbar, bis zum <strong>02. April</strong> könnt ihr ein E-Ticket ergattern. Für die ganz Kurzentschlossenen wird es vor Ort auch eine Abendkasse geben &#8211; aber natürlich nur, wenn nicht vorher schon alle Tickets weg sind. <strong>Also nichts wie ran da! Wir sehen uns in Lichtenfels!</strong></p>
<p>Link zu den Hard-Tickets: <a href="https://ragnaroek-festival.com/ragnaroek-tickets/hard-tickets/">https://ragnaroek-festival.com/ragnaroek-tickets/hard-tickets/</a></p>
<p>Link zu den E-Tickets: <a href="https://www.eventbrite.de/e/ragnarok-festival-2024-tickets-620550632647">https://www.eventbrite.de/e/ragnarok-festival-2024-tickets-620550632647</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ragnaroek-2024-der-vorbericht/">RAGNARÖK 2024- Der Vorbericht</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Fiddler&#8217;s Green &#8211; Irisch Folk aus Franken</title>
		<link>https://silence-magazin.de/fiddlers-green-the-green-machine/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sven F.]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Dec 2023 23:25:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Fiddler’s Green]]></category>
		<category><![CDATA[The Green Machine.]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=45119</guid>

					<description><![CDATA[<p>Braucht ihr kurzfristig noch ein Weihnachtsgeschenk? Sven hat für euch eine Track By Track Review zum neuen Album von Fiddler's Green. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/fiddlers-green-the-green-machine/">Fiddler&#8217;s Green &#8211; Irisch Folk aus Franken</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">[infobox]</p>
<h2 style="text-align: center;">FIDDLER&#8217;S GREEN &#8211; &#8222;The Green Machine&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 29.12.2023<br />
<strong>Länge:</strong>&nbsp; ca. 40 Min&nbsp;<br />
<strong>Label: </strong>Deaf Shepherd/ Indigo<br />
<strong>Genre:</strong> Speed Folk</p>
<p style="text-align: center;">[/infobox]</p>
<h3>Fiddler&#8217;s wer? Fiddler&#8217;s Green!</h3>
<p>Falls ihr die Band nicht kennen solltet, ist hier einmal der Pressetext. Der beschreibt die Band und ihr Wirken schon sehr gut:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;">&#8222;Beeindruckende 25 Alben, vier DVDs, viele hunderttausend begeisterte, rund um den Globus verteilte Fans sowie über 214k monatliche Spotify-Hörer:innen verzeichnen <strong>FIDDLER&#8217;S GREEN</strong> momentan auf der Haben-Seite. <strong>Ralf Albers</strong> (Gesang, Gitarre, Mandoline), <strong>Patrick Prziwara</strong> (Gitarre, Gesang), <strong>Rainer Schulz</strong> (Bass), <strong>Stefan Klug</strong> (Akkordeon, Bodhran), <strong>Tobias Heindl</strong> (Geige, Gesang) und <strong>Frank Jooss</strong> (Schlagzeug) fühlen sich in gemütlichen Bierkellern und Pubs genauso zuhause wie auf den Bühnen großer Konzertarenen in ganz Europa bis nach Asien &#8211; ob beim Lowlands und Pinkpop Festival in Holland, dem skandinavischen Sweden Rock, gefeierten Auftritten beim legendären Wacken Open Air sowie dem weltberühmten Montreux Jazz Festival oder auf ihren ausgedehnten Japan-Touren, bei denen die Franken regelmäßig für ordentlich Stimmung im Land des Lächelns sorgen. Nach der Veröffentlichung ihres Livealbums &#8222;Acoustic Pub Crawl II – Live in Hamburg&#8220; (2020), der Jubiläums-Compilation &#8222;3 Cheers For 30 Years&#8220; (2020) sowie dem Weihnachts-Longplayer &#8222;Seven Holy Nights&#8220; (2022) legen <strong>FIDDLER&#8217;S GREEN</strong> nun mit &#8222;The Green Machine&#8220; ihr erstes Studioalbum seit über vier Jahren vor!&#8220;</p>
</blockquote>
<h3><strong>Die CD</strong></h3>
<p>Als erstes muss ich einfach das Äußere der CD loben. Das Artwork ist einfach super und auch das Booklet. Hier hat die Band mit dem Artworker<strong> Franz Hoegl</strong> eine großartige Wahl getroffen. Außerdem sind die Jungs von der <strong>DRITTEN WAHL</strong> zu erwähnen, die ihre Stimmen für Chöre und zusätzliche Background Stimmen gegeben haben. Auf dem Album gibt es 12 Tracks.</p>
<h3>Party, Party, Party</h3>
<p>Mit ihrer ersten Single vom Album <em>&#8222;Shanghaied In Portsmouth&#8220;</em> zeigen <strong>FIDDLER&#8217;S GREEN</strong> direkt, wieviel Bock sie haben. Der Song beginnt mit einem Trommelrhythmus, der mich an <em>&#8222;Also sprach Zarathustra&#8220;</em> erinnert, nur um dann direkt mit voller Kraft loszufahren. Speed Folk Punk at it&#8217;s best! Hierfür hat man sich <strong>MR. HURLEY</strong> geholt. Dieser hat im Endteil einen kleinen Sprechpart. Wer den Begriff <strong>Shanghaien</strong> nicht kennt: So nannte man damals das gewaltsame Rekrutieren von neuen Seeleuten.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="FIDDLER&amp;apos;S GREEN - SHANGHAIED IN PORTSMOUTH - feat. Mr Hurley &amp; Die Pulveraffen (Official Video)" width="820" height="461" src="https://www.youtube.com/embed/KXS1t_VzctQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Schnell geht es auch mit dem zweiten Track <em>&#8222;The Bog&#8220;</em> weiter, der auch gleichzeitig die zweite Single ist. Anders als in Song 1, geht&#8217;s hier allerdings nicht voll auf die Fresse, sondern mehr um <strong>Spaß</strong>. Die Melodie ist weniger hart, dafür ausgelassener. Die Nummer funktioniert ein wenig nach der &#8222;Ich packe meinen Koffer&#8220;-Thematik. Am Ende des Verses wird das vorherige Ende wiederholt und was neues kommt hinzu. Dabei schreckt Sänger <strong>Albi</strong> nicht davor zurück, sich mal wieder den einen oder anderen Knoten in die Zunge zu machen.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="FIDDLER&amp;apos;S GREEN - THE BOG (Official Video)" width="820" height="461" src="https://www.youtube.com/embed/9sE4Uzruh8M?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>In eine<em> &#8222;Good Old Irish Bar&#8220;</em> entführen uns die Jungs in dieser <strong>Speedfolk Nummer</strong>, die von einem sehr schnellen Takt eingeleitet wird. Hauptsächlich hören wir hier <strong>Pats</strong> Stimme, die mit ihrem Whiskey geschwängerten Klang den richtigen &#8211; rauen Ton hat.</p>
<p><em>In &#8222;My Fairy Of The West&#8220; </em>besingen <strong>FIDDLER’S</strong> <strong>GREEN</strong> eine Frau, in die sich das lyrische Ich verliebt hat. Die Nummer klingt moderner und etwas poppiger, wobei mir der Klang des Refrains nicht ganz zusagt, da er mir zu sehr nach Produktionsart moderner Popsongs klingt. Dem gegenüber steht <strong>Tobis</strong> Geigenspiel, bei dem man direkt die kleinen Kobolde tanzen sieht. Insgesamt versprüht der Song so ein leicht beschwingliches Gefühl. Bin gespannt, wie er live klingt, wenn sie ihn denn live spielen.</p>
<p><em>&#8222;I Don‘t Like Alcohol&#8220;</em> legt wieder etwas an Härte und Geschwindigkeit zu. Hier besingt die Band den übermäßigen Alkoholkonsum mit einem Augenzwinkern. Immerhin endet die letzte Strophe mit den Worten:</p>
<blockquote><p>&#8222;No matter what I do, it seems to just get worse. Beer and Whiskey, i guess it is my curse&#8220;.</p></blockquote>
<p>Die Nummer muss auf die Bühnen, denn es ist ein geiler <strong>Moshpit</strong> <strong>Song</strong>! Und ich mag keine Moshpits.</p>
<p>Dann wird es auf einmal sehr viel langsamer und es kommt <strong>Kaminabend-Feeling</strong> auf. Denn dort sehe ich eine Ballade wie <em>&#8222;A Fleecy Cloud&#8220;</em>. Erst fiel es mir, schwer mich auf den Song einzulassen. Nachdem ich aber auf den Text geachtet hatte, gefiel mir der Song doch irgendwie. Handelt er doch davon jemandem beizustehen, das kann nie verkehrt sein. Aber es wird nicht mein liebster Song vom Album.</p>
<p><em>&#8222;May The Road Rise Up To Meet You&#8220;</em> ist eine schöne Schunkelnummer gegen all die Unsympathen dieser Welt! Ich sehe schon, wie das Publikum bei einem Konzert gemeinsam die Mittelfinger in die Höhe schnellen lässt und lauthals &#8222;<strong>Fuck You!</strong>&#8220; grölt. Auch hier hoffe ich den Song live zu hören.</p>
<p>Mit <em>&#8222;I Need A Volunteer&#8220;</em> kommt ein richtig fröhlicher Ohrwurm um die Ecke! Der Song, dessen Melodie hier genutzt wird, stammt meiner Meinung nach aus den 80ern von <strong>ERISVALDO DA SILVA</strong>&nbsp; und hört auf den Namen <em>&#8222;O Pintinho Piu&#8220;,</em>&nbsp;den Deutschen besser bekannt als <em>&#8222;Das kleine Kücken piept&#8220;</em>.&nbsp;</p>
<p>Als nächstes haben wir wieder einen sehr ruhigen Track, was wohl auch am Thema liegt. <em>&#8222;Hangover&#8220;</em> heißt die Nummer und wenn der Chor im Refrain dies singt, spürt man es auch direkt und möchte mit einstimmen. Selbst wenn man das Gefühl nicht selber kennt. Hier darf ebenfalls wieder geschunkelt werden.</p>
<p>Auch etwas Western und Country Feeling kriegen wir geboten. <em>&#8222;Ready For The Ball&#8220; </em>wird durch eine Sprechpassage, wie man sie aus alten Country Songs kennt, eingeleitet. Allerdings nicht irgendein Text, nein, hier handelt es sich um einen Text aus <strong>EDGAR</strong> <strong>ALLEN POES</strong> &#8222;Die Maske des roten Todes&#8220;. Denn auch der Track insgesamt befasst sich mit der Geschichte. Zum Ende gibt es nochmal die Chance eines <strong>Moshpits</strong> für zukünftige Liveshows, geleitet von <strong>Tobis</strong> Geige.</p>
<p>Genau mit diesem Gefühl geht es in <em>&#8222;Mursheen Durkin&#8220;</em> weiter. In diesem Cover eines <strong>gälischen Traditionels</strong> gibt es wieder ordentlich <strong>Speed Folk</strong> auf die Ohren, denn es ist bei <strong>FIDDLER&#8217;S GREEN</strong> ja mittlerweile Tradition, auf jedem Album ein Cover eines Traditionals umzusetzen. Und ich habe bisher keine so Punk lastige Version von<em> &#8222;Mursheen Durkin&#8220;</em> gefunden.</p>
<p>Auch der Abschluss des Albums<em> &#8222;A Parting Glass&#8220;</em> ist ein altes Traditional. Diesmal aus Schottland. Passend für das Finale des Albums kommt er sehr ruhig daher und entlässt uns wieder aus der <strong>Irish Speed Folk</strong> Welt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-45123 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/12/Fiddler-s-Green-23-2-credit-Jasmin-Seidel-1024x681.jpg" alt="" width="1024" height="681" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/12/Fiddler-s-Green-23-2-credit-Jasmin-Seidel-1024x681.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/12/Fiddler-s-Green-23-2-credit-Jasmin-Seidel-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/12/Fiddler-s-Green-23-2-credit-Jasmin-Seidel-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/12/Fiddler-s-Green-23-2-credit-Jasmin-Seidel-750x499.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/12/Fiddler-s-Green-23-2-credit-Jasmin-Seidel.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>Die Seite von <strong>FIDDLERS GREEN</strong> findet ihr <a href="https://www.fiddlers.de/de/home.html">hier</a>.</p>
<p>Die CD erhaltet ihr <a href="https://www.shepherdsjumble.de/de/"><strong>hier</strong></a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/fiddlers-green-the-green-machine/">Fiddler&#8217;s Green &#8211; Irisch Folk aus Franken</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>DAS NEUE WOLFSZEIT &#8211; DER BERICHT 2023</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Nov 2023 23:25:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Tage werden dunkler, die Gefühle schwerer... Wir lassen das Wolfszeit 2023 nochmal vor unseren Augen durchziehen.<br />
Für Dich gibt es dafür den von Tränen (der Freude und des Verlusts) genässten Bericht - mitsamt Eindrücke in Bild und Emotion'!</p>
<p>Schwelge mit uns in Erinnerung!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/das-neue-wolfszeit-der-bericht-2023/">DAS NEUE WOLFSZEIT &#8211; DER BERICHT 2023</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Es ist wieder Wolfszeit! </strong></h2>
<p>Mich: Doch diesmal nicht an gewohnter Stelle – nein, im Crispendorfer Nadelwald wird es wohl nie wieder stattfinden. Die <strong>neue Location</strong> befindet sich auch in Thüringen:<strong> Das Feriendorf Auenland in Eisfeld</strong>. Es bleibt spannend: Kann das Gelände mit dem Charme des alten Ortes des Geschehens mithalten?</p>
<p>Diese Frage hat sich allerdings schon mit einem überdeutlichen <strong>JA</strong> beantwortet, bevor ich mein erstes Bier aus dem Kofferraum holen kann. Davon abgesehen, dass der Tannenwald hier ebenso archaisch prangt wie ums Crispendorfer Ferienland herum, lässt mich der absolut prachtvolle Ausblick vom Campingground erstmal drei Schritte rückwärts schreiten, bevor mich die Eindrücke überwältigen und zu Boden zwingen. Sonnenbeschienene Hügel- und Bergspitzen tummeln sich vor einem schier endlos weiten Horizont, Nadelgehölz verteilt sich wie dunkle Farbkleckse über das gesamte Panorama und die Wolken ziehen ruhig in sanften Schwaden über das klare Hochsommerfirmament. Frische Grashalme dämpfen meinen Fall, während ich die Schönheit des Moments mit allen Poren meines Körpers in mich aufnehme. <strong>„Willkommen“,</strong> scheint das neue Gelände uns sagen zu wollen, <strong>„willkommen Freunde beim</strong> <strong>WOLFSZEIT FESTIVAL 2023</strong>.“</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44899 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/20230826_200829.jpg" alt="" width="741" height="417" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/20230826_200829.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/20230826_200829-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/20230826_200829-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/20230826_200829-750x422.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 741px) 100vw, 741px" /></p>
<p>Doch während ich so in romantischer Naturverbundenheit daherschwelge, unterbricht mich plötzlich ein primitiver Gedanke: <strong>Moment mal!</strong> Sind wir nicht eigentlich zum Abmeddln hier? Und so kommt es, dass der Kofferraum an diesem ersten Nachmittag und Abend dann doch noch um einige halbe Liter erleichtert wird.</p>
<h2><strong>Der neue Morgen ist da</strong></h2>
<p>Ja, der neue Morgen ist da! Und die *hust* Eindrücke des gestrigen Auftakts beschäftigen meinen Schädel heute auf weniger angenehme Weise. Zudem ist mir wohl irgendwer im Laufe des Abends aufs Knie gefallen, so dass mir nicht nur das Denken sondern auch das Laufen schwerer fällt als gewöhnlich.</p>
<p>Dennoch schaffen wir es noch vor dem ersten Konzert, zur <strong>sagenumwobenen Sommerrodelbahn </strong>zu pilgern, die sich nur einige hundert Meter vom Campground entfernt befinden soll. Hier stellt sich gleich sie nächste Frage: Ist sie ein gebührender Ersatz für Crispi, die Fot- ich meine natürlich Bimmelbahn und Hauptattraktion der alten Festival-Location?</p>
<div style="width: 820px;" class="wp-video"><video class="wp-video-shortcode" id="video-44827-1" width="820" height="461" preload="metadata" controls="controls"><source type="video/mp4" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/YouCut_20230831_142954390.mp4?_=1" /><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/YouCut_20230831_142954390.mp4">https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/YouCut_20230831_142954390.mp4</a></video></div>
<p>Und auch hier werden wir nicht enttäuscht! Nicht nur der Weg nach unten macht (abgesehen von zwei bis drei unglücklich positionierten Brennnesseln) unerhört viel Spaß, sondern auch der Aufzug nach oben hat einiges zu bieten, wie er einen nach erfolgreichem Flitzen gemütlich an wilden Brombeersträuchern, nadelbedeckter Blumenwiese und saftigen, frisch aus der Erde geschossenen Pilzen wieder den Hügel hinauf zieht. Zehn von zehn Punkten. <strong>Wir fahren ungefähr acht Mal,</strong> bevor es dann doch endlich mal an der Zeit ist, sich das Infield von innen anzusehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Ab hier gibt’s Konzertberichte!</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44909" aria-describedby="caption-attachment-44909" style="width: 246px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44909" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-7-1.jpg" alt="" width="246" height="368" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-7-1.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-7-1-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-7-1-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-7-1-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 246px) 100vw, 246px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44909" class="wp-caption-text">Eichhörnchen! &#8211; Tales Of Ratatösk @Crow</figcaption></figure>
<p>Den doch etwas undankbaren Slot als erste Band um vierzehn Uhr Nachmittags am ersten Konzerttag belegen in diesem Jahr <strong>TALES OF RATATÖSK</strong>. Dass die Folk-Metaller damit aber absolut kein Problem haben, weil sie nämlich in der Lage sind, jede Situation prompt in eine wilde Party zu verwandeln, beweisen sie mir in diesem Jahr nun schon zum zweiten Mal. Was soll auch schiefgehen, wenn man ein anderthalb Meter großes <strong>Plüscheichhörnchen</strong> dabeihat – und dazu eine persönliche Eichhornträgerin ähnlicher Höhe, die dafür sorgt, dass mit ihm, um es und um es herum gemosht und gekreist wird, was das Zeug hält.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44850" aria-describedby="caption-attachment-44850" style="width: 210px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-44850" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-2.jpg" alt="" width="210" height="315" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-2.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-2-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-2-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-2-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 210px) 100vw, 210px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44850" class="wp-caption-text">Fieps &#8211; Tales Of Ratatösk @Crow</figcaption></figure>
<p>Der Basser <strong>Peter</strong> (ungefähr doppelt so groß) hat im Biersturm des Vortags seine Stimme gegen ein heisernes Fiepsen eingetauscht. Dies lässt seine Ansagen heute recht amüsant wirken, seine Growls aber umso bestialischer erschallen.</p>
<p>Ein weiteres Unglück ergibt sich, als plötzlich im Eifer des Gefechts besagte <strong>Eichhornträgerin mit dem Fuß umknickt </strong>und ihre heilige Aufgabe erstmal an jemand anderes abgeben muss. Zehn Minuten später jedoch sieht man sie wieder im Publikum – diesmal mit dem flauschigen Maskottchen als Auge des Circle Pits auf dem Boden sitzend.</p>
<p>Während alledem wird die Energielatte von der aufgeregten Musik stets oben gehalten, und auch wenn noch bei weitem nicht alle da sind um mitzumachen, kann man von einem äußerst gelungenen Startschuss fürs <strong>WOLFSZEIT FESTIVAL 2023</strong> sprechen.</p>
<h2><strong>Gekonnte Epik</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44856" aria-describedby="caption-attachment-44856" style="width: 399px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-44856" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-9.jpg" alt="" width="399" height="267" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-9.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-9-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-9-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-9-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-9-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 399px) 100vw, 399px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44856" class="wp-caption-text">Mit Deko &#8211; Vanaheim @Crow</figcaption></figure>
<p>Es folgen die <strong>epischen, bombastischen, fantastischen</strong> <strong>VANAHEIM</strong> aus den Niederlanden. Wenn dieser Satz auch ein bisschen mit Hyperbeln gespickt wirken mag, so lasst mich euch versichern, dass ich jedes der Worte in genau dem Maße hingeschrieben habe, in dem ich es emfpinde. Bisher – und vor allem seit Release des großartigen Debut-Albums „Een Verloren Verhal“ vor etwas mehr als einem Jahr – haben diese vier Männer live bei jeder Gelegenheit bewiesen, dass sie nicht nur technisch, sondern auch in Sachen Songwriting richtig was draufhaben. &nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44857" aria-describedby="caption-attachment-44857" style="width: 421px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44857" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-15.jpg" alt="" width="421" height="281" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-15.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-15-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-15-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-15-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-15-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 421px) 100vw, 421px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44857" class="wp-caption-text">Action! &#8211; Vanaheim @Crow</figcaption></figure>
<p>Mit einer Stunde Spielzeit reicht es diesmal für alle Metal-Tracks des Albums plus zwei der etwas älteren EP. Auch bemerkenswert: Mittlerweile scheint jede Ansage in den Liedern perfekt getimed. Zudem gibt es nun auf der Bühne <strong>passende Dekorationen und Relikte</strong>: Spooky Laternen mit Efeu, ein antiquarisch anmutendes Riesenbuch und einiges mehr sorgen für die kleine Prise Atmosphäre, die dem ganzen noch ein kleines aber nicht ungewisses Etwas verleiht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Am Sound habe ich diesmal allerdings ein bisschen was rumzumeckern: Die orchestralen Backgroundspuren, ein sehr wichtiges Element in dieser Musik, verlieren nicht selten den Kampf gegen die Gitarren und vor allem das Drumset, welches selbst mir als Drummer heute etwas zu hart knüppelt. Stört vielleicht ein kleines bisschen den Musikgenuss, <strong>nicht aber den Flow,</strong> den Publikum und Band miteinander haben.</p>
<h2><strong>Von depressiven Kriegern und kotzenden Drachen</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44853" aria-describedby="caption-attachment-44853" style="width: 443px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44853" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-1.jpg" alt="" width="443" height="295" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-1-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-1-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 443px) 100vw, 443px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44853" class="wp-caption-text">Sagenbringer @Crow</figcaption></figure>
<p><strong>SAGENBRINGER</strong> hingegen haben keine Soundprobleme. Ihre Musik mag im direkten Vergleich auch etwas simpler aufgebaut sein und ist somit weniger anfällig für ebendiese Art von Erschwernissen. Aber ich merke schnell, dass ordentlicher klassischer Pagan Metal <strong>genau das</strong> ist, <strong>was mich in dieser Sekunde glücklich macht. </strong></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44858" aria-describedby="caption-attachment-44858" style="width: 287px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44858" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-6.jpg" alt="" width="287" height="429" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-6.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-6-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-6-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-6-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 287px) 100vw, 287px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44858" class="wp-caption-text">Sagenbringer @Crow</figcaption></figure>
<p>Die Texte sind einerseits sehr ernst: So etwa wird ein Krieger besungen, der nach erfolgreicher Schlacht realisiert, dass der Krieg keine Gewinner kennt, woran seine gesamte Weltanschauung zerbricht. Andererseits aber erzählen <strong>SAGENBRINGER</strong> auch gerne von fröhlicheren Dingen, wie Trolltavernen (dazu wirft man überdimensionale aufblasbare Bierkrüge ins Publikum) oder von einem Drachen, der <strong>Met statt Feuer</strong> spuckt. (Das ist ja abartig. Also ich würd das nicht trinken.)</p>
<p>Während ich mich der ehrlichen und offenen Spielfreude erfreue, die die sympathischen Jungs dort auf der Bühne an den Tag legen, fällt mir noch was auf: Keiner der Songs ist besonders schnell, krass oder aggressiv. Und dennoch macht’s Bock. Manchmal vergesse ich das, aber man kann Metal auch gut machen, wenn man gemütlicher ans Thema rangeht.</p>
<p>Und jetzt begrüßt mal alle bitte ganz herzlich unsere diesjährige <strong>Gastautorin Ramona!</strong></p>
<h2><strong>Vermummte Gestalten</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44859" aria-describedby="caption-attachment-44859" style="width: 289px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44859" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-4.jpg" alt="" width="289" height="432" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-4.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-4-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-4-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-4-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 289px) 100vw, 289px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44859" class="wp-caption-text">Schlangengleich &#8211; Gaera @Crow</figcaption></figure>
<p><em>Ramona: Was könnte passender sein, als mich bei schwarzem Himmel und Gewitter über mir an das Konzert von <strong>GAEREA</strong> zu erinnern? Die mir tatsächlich noch recht unbekannten Black Metaller aus Portugal erscheinen gänzlich in schwarz und wie schon öfter im Black Metal vernommen, vermummt. Die harten Riffs können ungewohnt hart klingen, wenn man sich weniger für diesen Bereich im Metal interessiert. <strong>Melodische Parts überraschen</strong> dann die noch nicht an dieses Genre gewöhnten Ohren und lockern das Ganze etwas auf. </em></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44860" aria-describedby="caption-attachment-44860" style="width: 289px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44860" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-10.jpg" alt="" width="289" height="432" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-10.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-10-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-10-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-10-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 289px) 100vw, 289px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44860" class="wp-caption-text">Nebelmaschine &#8211; Gaera @Crow</figcaption></figure>
<p><em>Die Reaktionen des Publikums sind zunächst verhalten, doch Einzelne sind genauso wie ich, fokussiert auf die exzentrischen Bewegungen des Frontmanns, die jedoch zu den nach <strong>purem Leid und Verzweiflung</strong> klingenden Vocals passen. Karthartisch, so bezeichnen sie sich selbst. Dennoch verzichtet die Band nicht komplett auf Ansagen und Interaktion mit dem Publikum. Nachdem einige verstanden haben, dass es sich um eines der letzten Konzerte der noch recht jungen Gruppe handelt und sich über diese Info wundern, entstehen zum Ende hin doch noch ein kleiner Circle Pit und auf Wunsch des Sängers eine Wall of Death. Auf einer bekannten Plattform findet sich ein Beitrag dazu, dass der nächste anstehende Gig im Nachbarland auf einem dort letzten Sommer-Festival stattfinden wird. So können wir uns freuen, in Zukunft mehr Keulen der Schwere wie „Salve“ zu hören.</em></p>
<p>Mich: Eine Anmerkung erlaube ich mir an dieser Stelle: Die <strong>schlangenhaften Bewegungen</strong> des Sängers machen mich fertig. Ich bin mir zu 99% sicher, dass sich hinter der Maske <a href="https://www.youtube.com/watch?v=k08gjJbxG-A"><strong>Voldo</strong> aus Soul Calibur</a> versteckt.&nbsp;</p>
<h2><strong>Die Einweihung</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44855" aria-describedby="caption-attachment-44855" style="width: 254px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44855" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-22.jpg" alt="" width="254" height="381" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-22.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-22-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-22-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-22-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 254px) 100vw, 254px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44855" class="wp-caption-text">Der Schamane Voenix @Crow</figcaption></figure>
<p>Als Nächstes steht <strong>der traditionelle Eröffnungsblót</strong> an. Was das genau bedeutet: Ähnlich wie schon im letzten Jahr spielen <strong>VARG </strong>zur Einweihung des Festivals ein<strong> akustisches Konzert</strong> – auch wieder mit der Dame <strong>Fylgja</strong> an den Main Vocals, düster untermalt von beschwörendem Sprechgesang von Sänger und Festivalboss <strong>Freki</strong>. Gleichzeitig wird der neue Drummer vorgestellt (er hat wohl gleichzeitig bei <strong>VARG</strong> und bei <strong>DIE APOKALYPTISCHEN REITER</strong> angefangen – das nenn ich mal Motivation). Jetzt darf er aber erstmal nur die ritualistische Schamanentrommel bedienen.</p>
<p>Es werden ein paar Lieder des letzten Albums „Zeichen“ dargeboten, doch will man die Gelegenheit auch nutzen, den Titelsong der ganz neuen Scheibe (Release steht vor der Tür) vorzustellen. Als Überleitung zur Segnung des Geländes durch die Hand des <strong>Schamanen Voenix</strong> wird demselben dann der Song <em>„Phönix“ </em>gewidmet.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44854" aria-describedby="caption-attachment-44854" style="width: 385px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44854" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-15.jpg" alt="" width="385" height="257" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-15.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-15-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-15-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-15-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-15-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 385px) 100vw, 385px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44854" class="wp-caption-text">Akustische Eröffnung &#8211; Varg @Crow</figcaption></figure>
<p>Dann werden, wie jedes Jahr, die Götter angerufen und um Erlaubnis gefragt, das Festival in ihren Wäldern stattfinden zu lassen. Doch heute kommt noch hinzu, dass die Holzchips, die den Gästen mit den Tickets geliefert wurden, in einem Ritual nun allesamt verbrannt werden, und somit ist das <strong>WOLFSZEIT</strong> <strong>2023</strong> nun definitiv, offiziell und <strong>mit göttlicher Gunst eröffnet</strong>!</p>
<h2><strong>Thüringische Flagge auf Halbmast</strong></h2>
<p><strong>EISREGEN</strong> tauschen mit <strong>FORNDOM</strong> den Platz im Lineup, weil letztere wohl Schwierigkeiten bei der Anreise haben. Da sich diese im Laufe des Sets scheinbar nicht beheben, dürfen die Thüringer ein gutes Stück länger spielen als geplant.</p>
<p>Eine <strong>traurige Nachricht</strong>, die leider noch sehr frisch ist: <strong>HÄMATOM</strong>-Bassist <strong>West</strong> hat vor ein paar Tagen diese Welt verlassen – was ich dabei nicht wusste, ist, dass er zuvor auch schon bei <strong>EISREGEN</strong> aktiv war. Darum wird ihm heute von der Band ein Lied gewidmet.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44861" aria-describedby="caption-attachment-44861" style="width: 755px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44861" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Eisregen-5.jpg" alt="" width="755" height="504" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Eisregen-5.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Eisregen-5-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Eisregen-5-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Eisregen-5-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Eisregen-5-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 755px) 100vw, 755px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44861" class="wp-caption-text">Eisregen @Crow</figcaption></figure>
<p>Ansonsten gibt es noch einen Medley aus indizierten Liedern (als Medley darf man das) auf die Ohren und der letzte Song ist – wie meistens – die allseits beliebte <em>„Elektrohexe“</em>.</p>
<h2><strong>Atmosphäre auf der Main Stage</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44864" aria-describedby="caption-attachment-44864" style="width: 399px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44864" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-2.jpg" alt="" width="399" height="267" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-2-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-2-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-2-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-2-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 399px) 100vw, 399px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44864" class="wp-caption-text">Mosaic @Crow</figcaption></figure>
<p>Leider wird aus dem <strong>FORNDOM</strong>-Konzert heute nun definitiv nichts mehr. Dafür dürfen <strong>MOSAIC</strong> aber die Main Stage erobern, anstatt, wie ursprünglich gedacht, im heidnischen Dorf auf der kleinen Bühne zu spielen. Ich lerne dabei folgendes: Eigentlich handelt es sich ja um eine Black-Metal-Kombo. Für heute allerdings haben zwei der Miglieder ein <strong>spezielles Akustik-Set</strong> einstudiert.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44862" aria-describedby="caption-attachment-44862" style="width: 389px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44862" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-3.jpg" alt="" width="389" height="260" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-3.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-3-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-3-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-3-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-3-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 389px) 100vw, 389px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44862" class="wp-caption-text">Mosaic @Crow</figcaption></figure>
<p>Was soviel heißt wie: Akustische Gitarre, Elektrische Gitarre, mehr Schamanentrommeln sowie eine große Portion Dungeon-Synth-artige Düstereien vom Band erschaffen gemeinsam eine <strong>wahrhaft mystische Atmosphäre</strong>, während mal der eine, mal der andere Musiker dazu finsteren Klargesang und ritualistische Poesie mit einfließen lässt. &nbsp;</p>
<p>Eine interessante Erfahrung – doch kurz vor ein Uhr findet das Spektakel schon sein Ende. Man würde sich nicht mit den Behörden anlegen wollen. Schade, aber nachvollziehbar. Als nächstes zieht es uns <strong>ins Heidendorf</strong>, wo wir mit den restlichen Getränkemarken bis spät in die Nacht weiterfeiern.</p>
<h2><strong>Tag zwei: Die netten Campnachbarn</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44865" aria-describedby="caption-attachment-44865" style="width: 470px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44865" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Thjodroerir-6.jpg" alt="" width="470" height="314" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Thjodroerir-6.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Thjodroerir-6-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Thjodroerir-6-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Thjodroerir-6-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Thjodroerir-6-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 470px) 100vw, 470px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44865" class="wp-caption-text">Thjodrörir @Crow</figcaption></figure>
<p><em>Ramona: 2019 habe ich mich noch gefragt, wer denn die netten Campnachbarn sind, dieses Jahr habe ich meine Antwort erhalten: Es sind <strong>THJODRÖRIR</strong>, die beim diesjährigen Wolfszeit am zweiten Tag in der Mittagssonne spielen müssen.</em></p>
<p><em>Gleich als zweiten Song wählt die Band „Solstitium“ aus. Es folgen zwei neue Songs und für die alteingesessenen Fans selbstverständlich „Loki und die Zwerge“. Mir ist warm, dem Sänger ebenfalls und schon zieht er sein Oberteil aus und nein, <strong>ich tue es ihm nicht gleich</strong>.</em></p>
<p><em>Nach und nach füllt sich das Infield mit Menschen, die scheinbar ihren gestrigen Kater doch noch kontern konnten und nun den Weg zur Bühne finden, sehr schön. Ich entdecke unter ihnen einen Mann, der mit seinem <strong>geflochtenen Bart im Rhythmus propellert</strong>, cool! Zuletzt folgt noch „Caelum“ und dann ist das Konzert leider auch schon vorüber. Ich habe mich jedenfalls darüber gefreut.</em></p>
<h2><strong>Wundersame Rituale</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44852" aria-describedby="caption-attachment-44852" style="width: 469px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44852" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Helgrindur-11.jpg" alt="" width="469" height="313" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Helgrindur-11.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Helgrindur-11-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Helgrindur-11-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Helgrindur-11-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Helgrindur-11-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 469px) 100vw, 469px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44852" class="wp-caption-text"><strong>Helgrindur @Crow</strong></figcaption></figure>
<p>Mich: <strong>HELGRINDUR</strong> habe ich mittlerweile so oft gesehen, dass mir einige der Texte automatisch über die Lippen fließen, als sich die Pagan Metaller zum erneuten Male vor mir aufbauen. Und wie auch bei vergangenen Gigs dauert es nicht lange, bis sich die Meute von der energetischen Musik und den Aufforderungen des charismatischen Sängers mitreißen lässt. <strong>Schnell ist Bewegung im Spiel</strong>.</p>
<p>Und was für welche: Neben Moshpits, Headgebange und dem mittlerweile schon fast Standart gewordenen „wir setzen uns alle auf den Boden in ein imaginäres Boot und rudern“ fangen plötzlich zwei Besucher an, einen dritten <strong>wie ein Springseil</strong> zwischen sich zu spannen und kreisen zu lassen, während ein vierter im Rhythmus der Musik immer wieder über ihn springt. Ich äh … weiß auch nicht genau, was ich dazu sagen soll. Verletzt hat sich dabei jedenfalls keiner (was mich schwer wundert).</p>
<p><strong>HELGRINDUR</strong> jedenfalls erfreuen sich bald einer neuen Album-Release, nachdem in diesem Jahr nun mittlerweile zwei Singles erschienen sind. Hört rein! Ech spielten für euch (Zitat Sänger): <strong>Der Fette, der Schönling, Babyface und der Italiener. </strong></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44866" aria-describedby="caption-attachment-44866" style="width: 223px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44866" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Nornir-1.jpg" alt="" width="223" height="334" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Nornir-1.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Nornir-1-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Nornir-1-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Nornir-1-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 223px) 100vw, 223px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44866" class="wp-caption-text">Nornír @Crow</figcaption></figure>
<h2><strong>Frontfrau und Schamanentrommel</strong></h2>
<p><em>Ramona: Aus dem Untergrund des deutschen Black Metals stehen die 2014 gegründeten <strong>NORNÍR</strong> auf der Bühne. Nicht nur allgemein im Metal, insbesondere <strong>im Black Metal sind Frauen am Mikrofon selten</strong>. Umso mehr freue ich mich darüber, die Band nach einem Jahr ein zweites Mal live sehen und feiern zu dürfen. Oft erwartet man die typisch impulsiven Gitarrenriffs in Kombination mit kräftigen, langgezogenen Growls. </em></p>
<p><em>Nicht, dass diese nicht vorhanden wären, doch gibt der Longplayer „Verdandi“, den <strong>NORNÍR</strong> im Gepäck haben, auch melodische Parts mit cleanem Gesang her, welcher in einigen Songs von einer von <strong>Lethian</strong>, der Sängerin, gespielten Schamanentrommel begleitet wird und eine mystische Atmosphäre schafft. So zum Beispiel beim <strong>WARDRUNA</strong>-Cover „Helvegen“.</em></p>
<h2><strong>Die aus den Legenden</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44867" aria-describedby="caption-attachment-44867" style="width: 368px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44867" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Minas-Morgul-6.jpg" alt="" width="368" height="246" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Minas-Morgul-6.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Minas-Morgul-6-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Minas-Morgul-6-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Minas-Morgul-6-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Minas-Morgul-6-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 368px) 100vw, 368px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44867" class="wp-caption-text"><strong>Minas Morgul @Crow</strong></figcaption></figure>
<p>Mich: Mythischer Nebel umhüllt die nächste Band – zumindest aus meiner Perspektive. Denn <strong>MINAS</strong> <strong>MORGUL</strong> sind mir ein Rätsel. Bis 2019 existierten sie für mich nur in Form obskurer Youtube-Videos und steinalter Sagen und Legenden. Plötzlich standen <strong>diese Geister alter Tage</strong>, damals kurzzeitig mit <strong>Robse</strong> am Mikrofon, vor mir auf der Bühne. Auf ebendiesem gleichen Festival wie heute Abend.</p>
<p><strong>Drei Musiker nur</strong> treten diesmal unter dem Banner der Festung des Hexerkönigs vor die gespannten Gemüter. Neben Originalbesetzung an Gitarre und Trommelbude führt <strong>Stef</strong> (<a href="https://silence-magazin.de/wolfszeit-2019-nachbericht/">sein Name fiel schon 2019 mehrmals</a>) nun den Bass in Händen und die Hauptvocals im Rachen. Am Sound stimmt alles: Die Double Bass knüppelt, die Growls klingen ordentlich und die Gitarrenriffs lassen sich klar und deutlich erkennen. Hitpotential haben die meisten Songs eher weniger, aber das erwartet man von Black Metal ja auch gar nicht.&nbsp;</p>
<h2><strong>Obskure Musik und obszöne Fragen</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44869" aria-describedby="caption-attachment-44869" style="width: 391px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44869" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-1.jpg" alt="" width="391" height="261" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-1-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-1-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 391px) 100vw, 391px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44869" class="wp-caption-text"><strong>Obscurity @Crow</strong></figcaption></figure>
<p><em>Ramona: Obwohl sie erst eine Stunde vor Konzertbeginn eingetroffen sind, beginnen sie auf die Minute genau zu spielen: <strong>OBSCURITY</strong>. Zunächst dachte ich, ich würde aufgrund des Pegels doppelt sehen, doch dann wurde mir klar, dass Bassist <strong>Vidar</strong> und Gitarrist <strong>Grimnir</strong> etwas früher am Tag schon einmal mit <strong>HELGRINDUR</strong> auf der Bühne standen und im späteren Verlauf von ihrem Sänger noch als Tingeltangel-Bobs bezeichnet wurden. </em></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44870" aria-describedby="caption-attachment-44870" style="width: 200px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44870" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-7.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-7.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-7-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-7-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-7-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44870" class="wp-caption-text"><strong>Grimnir der Grimmige &#8211; Obscurity @Crow</strong></figcaption></figure>
<p><em>Brüllhannes <strong>Agalaz</strong> macht uns zunächst vor, wie man sich ordentlich den Kopf abschraubt und unterhält das Publikum den gesamten Gig über mit Sprüchen wie: <strong>„Kaputte Bäume … wir sehen geiler aus als die Umgebung!“</strong> und Erzählungen darüber, dass die Band kein Merch dabei hat und man doch die online Tonträger downloaden solle – es aber auch versandkostenfrei CDs zu erwerben gebe, was allgemein bejubelt wird. Dem folgt der Vorschlag, schweinische Fragen zu stellen. <strong>Agalaz</strong> überlege sich noch, ob er sie beantwortet. Von irgendwoher ertönt ein: <strong>„Halt’s Maul und spiel!“,</strong> was viele andere und auch mich zum Schmunzeln bringt.</em></p>
<p><em>Zum Glück werden auch Songs gespielt, unter anderem „Niedertracht“ und „Was uns Bleibt“. Das Konzert ist gemütlich. Ich hatte die Band anders in Erinnerung, was jedoch nicht negativ zu werten ist.</em></p>
<h2><strong>Maximale Wolfspower</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44871" aria-describedby="caption-attachment-44871" style="width: 255px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44871" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-16.jpg" alt="" width="255" height="382" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-16.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-16-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-16-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-16-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 255px) 100vw, 255px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44871" class="wp-caption-text">Wolfchant @Crow</figcaption></figure>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44872" aria-describedby="caption-attachment-44872" style="width: 254px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44872" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-18.jpg" alt="" width="254" height="381" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-18.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-18-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-18-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-18-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 254px) 100vw, 254px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44872" class="wp-caption-text">Wolfchant @Crow</figcaption></figure>
<p><strong>WOLFCHANT</strong> tischen uns eine wunderbar bunte Mischung auf – zwanzig Jahre kriegt die Band in diesem Jahr, und somit wird sich gebührlich durch <strong>altes wie neues Material</strong> gespielt. Mit Erfolg! Während mir zwar die älteren Tracks wie immer ein bisschen besser gefallen, ist an diesem Abend definitiv für jeden was dabei.</p>
<p>Leider klingt das ganze aus einer gewissen Entfernung nicht optimal – es sind die typischen Festivalsoundproblemchen. Drums ballern zu sehr, Gitarren gehen etwas unter. Es zieht mich also <strong>in</strong> <strong>die ersten Reihen</strong>, wo auch gleich die Nostalgie und die Freude am Moment mich abholen und Teil des Geschehens werden lassen. Wenn auch <strong>WOLFCHANTs</strong> heutiges Lineup nur noch geringfügig mit der Gründungsmannschaft übereinstimmt, spielen und singen die Wölfe mit einer Freude und Inbrunst, die den alten Tagen in nichts nachsteht. <strong>Es ist großartig.</strong></p>
<p>Weiter oben, im, neben und um den Biergarten sitzen erstaunlich viele Zuhörer. Herunter zur Show kommen sie nicht, aber ein gewisses Interesse scheint anwesend zu sein – belohnt werden sie mit <strong>mehreren Trinkliedern</strong>, die allesamt von den früheren Werken stammen.</p>
<p>Definitiv eine der besseren <strong>WOLFCHANT</strong>-Shows! Die Musiker sind fit, die Leute wach, die Songauswahl breitgefächert. Zum Abschluss nehme ich mir vor, nochmal im allerletzten Refrain des allerletzen Songs der Band die Ehre zu erweisen und die Haare kreisen zu lassen. Ich gehe dafür leicht in die Knie, und <strong>*ratsch* </strong>reißt es mir ein Loch in die Hose. Gottseidank habe ich mehr als eine dabei. Nicht auszudenken, wie das wäre, wenn ich nur eine dabei hätte.</p>
<h2><strong>Die Überraschung aus dem finnischen Wald</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44873" aria-describedby="caption-attachment-44873" style="width: 382px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44873" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-1.jpg" alt="" width="382" height="255" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-1-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-1-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 382px) 100vw, 382px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44873" class="wp-caption-text">Korpiklaani @Crow</figcaption></figure>
<p>Dass <strong>KORPIKLAANI</strong>, nachdem ich sie mittlerweile bestimmt mehr als zehn Mal innerhalb der letzten 15 Jahre live erlebt habe, am heutigen Abend eines meiner Highlights werden würden, damit hätte ich nicht gerechnet. Doch die finnische Folkkombo hat anscheinend endlich, endlich verstanden, wie sie ihre riesige Songbibliothek optimal nutzen können, um <strong>eine mitreißende Setlist</strong> zu erstellen!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44874" aria-describedby="caption-attachment-44874" style="width: 244px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44874" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-13.jpg" alt="" width="244" height="366" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-13.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-13-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-13-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-13-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 244px) 100vw, 244px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44874" class="wp-caption-text">Korpiklaani @Crow</figcaption></figure>
<p>Denn während die Songs früher Jahre – ausgelassene, trinkfreudige Feiermusik – es sind und immer schon waren, womit ein Großteil der Besucher den Klan aus dem Wald in Verbindung bringen, hat man doch im letzten Jahrzehnt versucht, mehr finnischssprachige, naturehrende und shamanisch-tiefgehende Klänge zu erschaffen. Das hat leider für etwas weniger Enthusiasmus unter der Hörerschaft gesorgt.</p>
<p>So beginnt die Band mit ungefähr fünf ihrer alten Sauf-Banger, bis aber auch jeder einzelne Besucher im absoluten <strong>KORPIKLAANI</strong>-Modus ist. Es wird sogar mit <em>„Wooden Pints</em>“ aufs allererste Album zurückgegriffen. Jetzt, wo die <strong>Stimmung ausgelassen</strong> ist und der <strong>Nostalgiekick wirkt</strong>, wechseln <strong>KORPIKLAANI</strong> elegant zu ruhigerem und auch neuerem Material – und das funktioniert!</p>
<p>Aber das ist noch nicht alles: Ein weiterer Höhepunkt ist der Schlagzeuger, der nicht selten mal kreative Momente hat, in denen er ordentlich Fußmaschinentempo in die Songs hineinschmuggelt. Sogar ein Drumsolo gibt er zum besten – und zeigt, dass er als Metal-Drummer weitaus mehr drauf hat als bloße Humppa-Beats. Am Ende gibt’s dann noch ein unerwartetes <strong>Cover von ANTHRAX</strong>‘ <em>„Got The Time“</em>, und fertig ist der Korpikuchen. Was soll man dazu noch sagen? Das ganze macht gehörig Spaß, und das erste Mal seit vielen Jahren verneige ich mich innerlich in Ehrfurcht vor den Fertigkeiten der Folk-Metal-Riesen.</p>
<h2><strong>Piraten im Tannenwald</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44875" aria-describedby="caption-attachment-44875" style="width: 260px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44875" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-16.jpg" alt="" width="260" height="389" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-16.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-16-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-16-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-16-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 260px) 100vw, 260px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44875" class="wp-caption-text">Alestorm @Crow</figcaption></figure>
<p>Und nun zur Frage aller Fragen, die sich viele schon seit dem Announcment vor ein paar Monaten stellen: Sind <strong>ALESTORM</strong> hier nicht mittlerweile <strong>fehl am Platze? </strong>Das <strong>WOLFSZEIT</strong> ist ein Folk-, Pagan- und Black-Metal-Festival. Und wenn die Piratenband vielleicht noch vor 10 Jahren ins Lineup gepasst hat, so haben sie in letzter Zeit weitaus poppigere und quatschigere Gefilde der musikalischen See befahren – eignet sich diese Rumpelkombo überhaupt noch als Headliner für eine solche Veranstaltung?</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44876" aria-describedby="caption-attachment-44876" style="width: 263px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44876" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-12.jpg" alt="" width="263" height="394" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-12.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-12-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-12-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-12-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 263px) 100vw, 263px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44876" class="wp-caption-text">Alestorm @Crow</figcaption></figure>
<p>Die Antwort allerdings ist kurz und klar: Ja! <strong>ALESTORM</strong> erfreuen sich sichtlich großer Beliebtheit unter den <strong>WOLFSZEIT</strong>-Besuchern. Massenhaft versammeln sich die Fans vor der Bühne und lassen textsicher die Korken knallen und die <strong>Bierreserven erzittern.</strong></p>
<p>Und <strong>ALESTORM</strong> selbst wissen ordentlich abzuliefern. Party buchstäblich von der ersten bis zu letzten Sekunde, so lautet die Devise: Ein Lied wird nahezu nahtlos an das andere gereiht, und wenn sich der Sänger mal die Zeit nimmt, eine Ansage zwischen den Tracks zu machen, sorgt der Keyboarder mit atmosphärischen Akkorden dafür, dass die Energie der Musik keine Chance hat, zu entfliehen. Und sobald ein zu ruhiger Part in einem Lied drohen könnte, die Stimmung unter 100% sinken zu lassen, gibt es, perfekt getimed, je nach Situation eine lustige oder eine mitreißende Ansage. Die Schotten haben die <strong>Kunst der Crowdanimation</strong> und Party-Aufrechterhaltung durch Jahre an Erfahrung perfektioniert.</p>
<p>Nun gab es schon <strong>ALESTORM</strong>-Shows in meinem Leben, die mich weniger abgeholt haben. Repetitive Songauswahl, ungünstige Klanggewänder und <strong>generelle Übersättigung</strong> (da die Band auf ca. 30 Festivals im Jahr spielte) haben dafür gesorgt, dass die Freude an ihren Konzerten sich in der Vergangenheit manchmal in Grenzen hielt. Aber das heute – das war anders. Willkommen zurück! Willkommen zurück in meinem Herzen, <strong>ALESTORM</strong>.</p>
<h2><strong>Verschnaufpause</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44877" aria-describedby="caption-attachment-44877" style="width: 422px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44877" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Durangir-1.jpg" alt="" width="422" height="281" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Durangir-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Durangir-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Durangir-1-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Durangir-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Durangir-1-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 422px) 100vw, 422px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44877" class="wp-caption-text">Durangir @Crow</figcaption></figure>
<p>Fast vergesse ich nach diesen beiden Erlebnissen, dass der <strong>Abend ja noch gar nicht vorbei</strong> ist! Denn im Heidendorf gibt es noch was für die Seele: Als ich den Wald- und Gestrüppweg entlangschreite und mich zur Lichtung hin bewege, offenbart sich mir eine <strong>idyllische Szene</strong>. Um das knisternde Lagerfeuer versammelt sitzen Besucher, Musiker und Organisation friedlich beisammen und lauschen andächtig dem Konzert der akustischen Folk-Band <strong>DURANGIR</strong>. Die tanzenden Flammen werfen orangene Schatten auf die Gesichter der Zuhörer, der Wind streichelt leise die Baumkronen und aller Überschwang an Energie der letzten Konzerte scheint einer warmen, wohligen Ruhe gewichen zu sein. Es fühlt sich an wie ein Eintritt in eine andere Welt, in einen wahren <strong>Locus Amoenus</strong> inmitten des Sturms des großen bösen Metalfestivals.</p>
<p>Doch gerade als der letzte Ton verklungen ist, trifft mich <strong>ein erster Regentropfen</strong> verheißungsvoll auf die Nase und reißt mich aus der angenehmen Trance. Schleunigst bewegen wir uns zum Zeltplatz zurück – und das keine Sekunde zu früh. Der eben noch so weiche Wind bauscht sich auf zur <strong>Naturgewalt</strong> und lässt uns den Regen literweise gegen Zelt- und Pavillonwände krachen – so, JETZT ist der Abend vorbei. Man sieht sich.</p>
<h2><strong>Mittelguten Morgen</strong></h2>
<p>Eine schlechte Nachricht ereilt uns gleich zu früher Morgenstund: Der <strong>Sänger von CARPATHIAN FOREST</strong> sei wohl im Heimatsland Norwegen <strong>umgekippt</strong> (Umstände ungeklärt), weswegen die Band nicht spielen wird und alle anderen Gruppen heute um die Dauer eines Timeslots aufrücken.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44878" aria-describedby="caption-attachment-44878" style="width: 257px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44878" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-1.jpg" alt="" width="257" height="385" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-1.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-1-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-1-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-1-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 257px) 100vw, 257px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44878" class="wp-caption-text">Fimbulvet @Crow</figcaption></figure>
<p>Eine Stunde später als gedacht starten wir also mit <strong>FIMBULVET</strong> in den letzten Festivaltag. Leider kann ich selbst nicht allzuviel zum Konzert sagen, da, wie auch schon beim Konzert am <strong>MAHLSTROM</strong>-Festival dieses Jahres, der Funke irgendwie einfach nicht überspringen möchte. Darum hier ein paar <strong>mündliche Berichte</strong> anderer Festivalbesucher:</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44879" aria-describedby="caption-attachment-44879" style="width: 262px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44879" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-12.jpg" alt="" width="262" height="392" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-12.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-12-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-12-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-12-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 262px) 100vw, 262px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44879" class="wp-caption-text">Fimbulvet @Crow</figcaption></figure>
<p><em>„Immer wenn sie Musik gespielt haben war es gut, immer wenn er geredet hat dachte ich so: Ja nee […], <strong>weil der da keine Musik gespielt hat.</strong> […] „Monument Erde“, dieser eine Song hat mir gefehlt. Die Soundabmixung oder wie das heißt ist auf jeden Fall völlig in Ordnung, [aber] mir kommen die irgendwie nicht ganz so laut vor.“ – Samuel</em></p>
<p><em>„Es war ein sehr schönes Konzert, es <strong>war aber nicht so meins</strong>. Die Stimme war gut, die Instrumente waren gut, aber der Sound war nicht so gut abgemischt manchmal.“ – Michelle</em></p>
<p><em>„Der Sound ist aber hier oben [am Biergarten] <strong>immer nicht so geil</strong>, unten war es ein bisschen besser.“ – Conny </em></p>
<p><em>„Da waren ein paar solide Stellen dabei […], instrumental <strong>fand ich das Ding sehr angenehm</strong>. Was den Gesang angeht: Wie gesagt, es gab ein paar starke Stellen und ein paar nicht so starke Stellen. […] Ich fand aber für die Uhrzeit, so im Vergleich zu gestern [&#8230;] da waren doch schon einige Leute da so.“ – Jayden </em></p>
<p>Das Konzert scheint also in mehreren Hinsichten gemischte Reaktionen – man könnte gar behaupten, <strong>Verwirrung</strong> – im Publikum ausgelöst zu haben.</p>
<h2><strong>Da steht vierzehn</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44880" aria-describedby="caption-attachment-44880" style="width: 341px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44880" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-1.jpg" alt="" width="341" height="228" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-1-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-1-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 341px) 100vw, 341px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44880" class="wp-caption-text"><strong>XIV Dark Centuries @Crow</strong></figcaption></figure>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44881" aria-describedby="caption-attachment-44881" style="width: 222px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44881" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-3.jpg" alt="" width="222" height="333" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-3.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-3-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-3-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-3-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 222px) 100vw, 222px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44881" class="wp-caption-text">XIV Dark Centuries @Crow</figcaption></figure>
<p><strong>XIV DARK CENTURIES</strong> (das spricht man „Ksiff Dark Centuries“ aus, hat man mir versichert) spielen um 15:30 des Nachmittags. In voller Bühnenmontur tritt die Band vors Publikum.</p>
<p>Es erwartet eine klassische Pagan-Metal-Show – nichts all zu aufregendes, aber da weiß man, was man hat.</p>
<p>Persönlich gefallen mir eher die <strong>schnelleren, melodischen Nummern</strong>. Leider fallen bei weitem nicht alle Songs des Abends in diese Kategorie, so dass mir die Show nur zum Teil zusagt. Dennoch wird dies wohl ebenso wenig mein letztes Mal <strong>XIV DARK CENTURIES</strong> sein, wie es mein erstes ist.</p>
<p>Mit recht wenigen Gedanken zu diesem Konzert reiche ich die Feder wieder an Ramona weiter.</p>
<h2><strong>Mit K</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44885" aria-describedby="caption-attachment-44885" style="width: 193px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44885" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-2.jpg" alt="" width="193" height="289" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-2.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-2-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-2-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-2-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 193px) 100vw, 193px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44885" class="wp-caption-text">Karg @Crow</figcaption></figure>
<p><em>Ramona: Vielen kommt er bekannt vor, doch einige brauchen einen Moment, um sich ins Gedächtnis zu rufen, dass <strong>J.J.</strong> von <strong>HARAKIRI FOR THE SKY</strong> 2006 <strong>KARG</strong> als Soloprojekt gegründet hat und heute zusammen mit Live-Musikern abliefert. Gleich beim zweiten Song „Petrichor“ gibt es Unterstützung von Ellende-Sänger <strong>L.G.</strong>, welcher musikalisch ähnlich unterwegs und ebenfalls aus Österreich ist.</em></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44884" aria-describedby="caption-attachment-44884" style="width: 341px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44884" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-10.jpg" alt="" width="341" height="228" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-10.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-10-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-10-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-10-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-10-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 341px) 100vw, 341px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44884" class="wp-caption-text">Karg @Crow</figcaption></figure>
<p><em>Der graue Himmel könnte das <strong>melancholische Konzert</strong> und die voller <strong>Leid und Verzweiflung</strong> dargebotenen Songs nicht besser untermalen. Zugegeben ist das nicht jedermanns Sache, jedoch meine.</em></p>
<p><em>Später wird noch ein recht junger Song vom mittlerweile achten Album „Resignation“ zum besten gegeben und damit bildet „Grab der Wellen“ einen der letzten Songs bei diesem Konzert.</em></p>
<h2><strong>Da ist Sonne</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44886" aria-describedby="caption-attachment-44886" style="width: 353px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44886" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-1.jpg" alt="" width="353" height="236" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-1-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-1-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 353px) 100vw, 353px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44886" class="wp-caption-text">Ellende @Crow</figcaption></figure>
<p><em>Eben schon einmal kurz gesichtet, nun leider mit einer Viertelstunde Verspätung aber zum Glück in voller Länge: <strong>ELLENDE</strong>. </em></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44887" aria-describedby="caption-attachment-44887" style="width: 233px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44887" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-4.jpg" alt="" width="233" height="349" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-4.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-4-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-4-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-4-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 233px) 100vw, 233px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44887" class="wp-caption-text">Ellende @Crow</figcaption></figure>
<p><em>So passend das Wetter bei der vorigen Band war, so stark scheint uns nun zu gleichem Musikstil die Sonne auf den Kopf und den Musikern in die Fresse. Es folgt sofort eine die Situation kommentierende Ansage: „Da ist Sonne.“ Welcher Song könnte als Kontrast passender sein als <strong>„Ballade auf den Tod“?</strong></em></p>
<p><em>Auch wenn ihn einige schon totgehört haben, einer meiner Lieblingssongs ist „Der letzte Marsch“, den sie auch spielen.</em></p>
<p><em>Danach folgen „Meer“ vom ersten, und vom neuesten Album „Ellenbogengesellschaft“ aus dem letzten Jahr der Song „Freier Fall“. Meiner Meinung nach also ein <strong>schöner Querschnitt</strong> aus der bandeigenen Diskografie.</em></p>
<h2><strong>Grüße aus den Niederlanden</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44888" aria-describedby="caption-attachment-44888" style="width: 270px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44888" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-2.jpg" alt="" width="270" height="404" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-2.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-2-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-2-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-2-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 270px) 100vw, 270px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44888" class="wp-caption-text">Daniël &#8211; Heidevolk @Crow</figcaption></figure>
<p><strong>HEIDEVOLK</strong> sind eine der Gruppen, auf die ich mich alle paar Jahre mal wieder freuen darf, und heuer ist wieder ein solches. Schön zu sehen ist erstmal, dass sich <strong>Daniël</strong> als <strong>„neuer“ Sänger</strong> mittlerweile sehr gut in die Dynamik eingelebt hat und sich sichtlich wohlfühlt, mit der Heidencrew auf der Bühne zu stehen. Ich erinnere mich an <a href="https://silence-magazin.de/mead-greed-2021-na-endlich/">sein erstes Konzert</a>, als wäre es gestern :‘)&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44889" aria-describedby="caption-attachment-44889" style="width: 275px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44889" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-12.jpg" alt="" width="275" height="412" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-12.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-12-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-12-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-12-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 275px) 100vw, 275px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44889" class="wp-caption-text"><strong>Heidevolk @Crow</strong></figcaption></figure>
<p>Gespielt und gesungen werden viele neuere Lieder, darunter auch ein ganz exklusiver kleiner Einblick in das kommende Album in Form eines Stücks über die Jagd nach den Auerochsen. Einer trampelnden Ochsenherde gleich gibt uns der Schlagzeuger dabei ordentlich Double-Bass in die hässlichen Visagen. Generell sei hervorzuheben, dass dieser Mann <strong>definitiv etwas drauf</strong> hat.</p>
<p>Am Ende (und auch mal zwischendurch) werden aber auch die Klassiker nicht vernachlässigt: <em>„Saksenland“</em>, <em>„Vulgaris Magistralis“</em>, <em>„A Wolf In My Heart“</em> und weitere ihrer Art sind es, die die Konzertbesucher sichtlich in Bewegung versetzen. Leider ist das bei vielen anderen Musikstücken kaum der Fall. Regelrecht <strong>verloren herumstehend</strong> scheinen viele den Großteil des Konzertes zu erleben. Es mag an der Sprachbarriere liegen, die sich für die Niederländer leider unausweichlich ergibt, wenn sie denn wieder mal in Duitsland auftreten. Ein bisschen schade ist das allerdings schon.</p>
<p>Gut besucht ist das Konzert dennoch, und es lässt zumindest mich und meine Gang <strong>weder hungrig noch unzufrieden</strong> zurück.</p>
<h2><strong>Windzeit, VARG-Zeit! </strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44890" aria-describedby="caption-attachment-44890" style="width: 386px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44890" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-10.jpg" alt="" width="386" height="257" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-10.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-10-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-10-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-10-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-10-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 386px) 100vw, 386px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44890" class="wp-caption-text">Varg @Crow</figcaption></figure>
<p>Nun kann der neue Drummer (<strong>Rohgarr</strong> übrigens) endlich mal zeigen, was er drauf hat. Und damit nicht genug! Auch an der Gitarre sind die Wölfe frisch besetzt: <strong>Ulvar</strong>, der Riesenwolf haut seit Mitte August für die Band in die Saiten. Und ich muss sagen, das klingt doch <strong>an beiden Fronten ziemlich amtlich</strong>! Bin ich auch kein Experte im Bewerten von Gitarrenspiel, so sticht zumindest die Präzision und Ausdauer des neuen Trommlers positiv hervor.</p>
<p>Zu Beginn der Show werden erstmal ein paar alte Brecher ausgepackt, dazu hat man Feuer und Flamme auf der Bühne sowie passende Outfits und Dekoration.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44891" aria-describedby="caption-attachment-44891" style="width: 255px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44891" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-5.jpg" alt="" width="255" height="382" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-5.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-5-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-5-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-5-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 255px) 100vw, 255px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44891" class="wp-caption-text">Rohgarr &#8211; Varg @Crow</figcaption></figure>
<p>Vor allem bei neueren Liedern spielt dann auch <strong>Fylgjas</strong> Stimme eine der Hauptrollen. Vom <strong>kommenden Album</strong> gibt es schon einiges zu hören, und oftmals läuft es auf Duette zwischen ihr und <strong>Freki</strong> hinaus. Zwischen den Metal-Hymnen gibt es auch das ein oder andere Zwischenspiel, in welchem die Dame <strong>komplizierte Tonfolgen</strong> ohne instrumentale Begleitung kunstvoll meistert.</p>
<p>Auch der Sound sitzt mal wieder, alles ist ordentlich aufeinander eingestimmt – nur ein bisschen lauter könnte es für meinen Geschmack noch sein. In der dunklen Masse, die die Crowd darstellt, <strong>tobt ein wilder Moshpit</strong>, und generell ist es niemandem, der sich in den vorderen Gefilden aufhält, möglich, ruhig stehenzubleiben.</p>
<p>Was nicht erhört wird, sind die <em>„Rotkäppchen!“</em>-Rufe, die sich nach und nach seitens einiger Besucher anhäufen. Finde ich jetzt aber auch gar nicht so schlimm. Zu guter Letzt präsentieren <strong>VARG</strong> dann den <strong>versprochenen Titelsong</strong> des neuen Albums: <em>„Ewige Wacht“</em> jetzt endlich in der ballernden Metal-Version!</p>
<h2><strong>Quak Quak</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44893" aria-describedby="caption-attachment-44893" style="width: 304px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44893" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-6.jpg" alt="" width="304" height="455" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-6.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-6-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-6-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-6-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 304px) 100vw, 304px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44893" class="wp-caption-text">Dark Funeral @Crow</figcaption></figure>
<p><strong><em>DUCK FUNERAL</em></strong><em>, äh „<strong>DARK FUNERAL</strong>“ meine ich natürlich. Da ich gerade eine <strong>blau glitzernde Ente</strong> erhalten habe, bin ich noch etwas zu euphorisch für den diesjährigen Headliner gestimmt. Doch lange dauert es nicht, bis mich wieder dieses Gefühl beschleicht, dass die Band jedes Mal, wenn ich sie sehe, zum einen mitten in der Nacht spielt und zum anderen irgendwo eine gigantische Klimaanlage aufgestellt hat, damit ich mir auf jeden Fall den Arsch abfriere. <strong>Kein Wunder, dass ich da erst einmal einen Shot brauche. </strong></em></p>
<p><em>Auch wenn es nicht erforderlich gewesen wäre, stellen sich die Schweden erst einmal vor. Ich habe nicht aktiv darüber nachgedacht, doch Sänger <strong>Lord Ahriman</strong> erinnerte uns im Laufe des Konzerts an das 30-Jährige Bandjubiläum. Bassist <strong>Adra-Melek </strong>ist zwar „erst“ seit 2018 dabei, gibt aber alles und das ist es, was ich an Konzerten liebe: Menschen, die Bock haben, auf der Bühne zu stehen und denen man ihren Spaß dabei ansehen kann. Ich feiere das selbstverständlich. Schön zu sehen, dass ich nicht die Einzige bin und so sehe ich Leute, die ihre Matten werfen und mit ihren Armen und Händen auch <strong>invisible sandwiches</strong> formen, wie sich das eben gehört. Nein, nicht bei allen Black- Metal-Konzerten steht die Meute regungslos mit verschränkten Armen vor der Bühne.</em></p>
<p><em>Auch wenn ich <strong>DARK FUNERAL</strong> schon mehrfach live on stage gesehen habe, nehme ich die Peitsche, die Frontmann <strong>Lord Ahriman</strong> bei „Goddess Of Sodomy“ schwingt, zum ersten Mal bewusst wahr. Möglicherweise war ich früher immer <strong>zu betrunken</strong>, um dieses Detail zu bemerken.</em></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44894" aria-describedby="caption-attachment-44894" style="width: 257px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44894" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-2.jpg" alt="" width="257" height="385" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-2.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-2-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-2-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-2-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 257px) 100vw, 257px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44894" class="wp-caption-text">Dark Funeral @Crow</figcaption></figure>
<h2>Das Publikum wird gefragt:</h2>
<p><em>„Would you like to hear something old?“ </em><em>Applaus und Gegröle und es wird <strong>„The Secrets Of The Black Arts“</strong> aus dem gleichnamigen Album aus dem Jahre 1996 rausgehauen, <strong>GEIL</strong>.</em></p>
<p><em>Danach geht es etwas melodischer mit dem neuen Album „We Are The Apocalypse“ aus dem Jahre 2022 weiter, hieraus serviert wird „When I’m Gone“. Schleppend, nicht voll auf die Fresse, doch trotzdem eingehend, wie ich finde.</em></p>
<p><strong><em>Allgemeiner Jubel </em></strong><em>stellt sich auch bei: „Unchain My Soul“ vom 2016er Album „Where Shadows Forever Reign“ ein. Bei einem weiteren Oldie „The Dawn No More Rises“ vom „The Secrets Of The Black Arts“ tauen auch die letzten, müden oder betrunkenen Metalheads auf und zollen ihren Tribut.</em></p>
<p><em>Mit „Where Shadows Forever Reign“ verabschieden sich <strong>DARK FUNERAL</strong>. Ich finde den Abschluss super und bin <strong>traurig, dass das Festival nun vorbei ist</strong>. Bis zum nächsten Jahr.</em></p>
<h2><strong>Nach WOLFSZEIT ist vor WOLFSZEIT</strong></h2>
<p>Mich: Und damit verabschiede auch ich mich vom altbekannten Festival auf neuem Grund. Doch Grund, in der nächsten Sonnenumrundung wiederzukehren, habe ich allemal! Es war, wie jedes Mal, <strong>ein Fest.</strong> Die Bands haben abgeliefert, das Essen und das Bier waren lecker und der Sound war meistens gut – die Stimmung war es sogar immer. Und auch wenn ich <strong>Crispi</strong> <strong>vermissen</strong> werde, so bin ich mir sicher, dass die Sommerrodelbahn und ich in den kommenden Jahren viel Spaß miteinander haben werden.</p>
<p>Vielen lieben Dank an <strong>Ramona</strong> für die Aushilfe, an <strong>Crow</strong> für die endgeilen Pics und, last but not least, an <strong>Frekis Mama</strong>, dafür dass sie jeden Tag von morgens bis abends alleine den Getränke-Coupon-Stand geschmissen hat.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/das-neue-wolfszeit-der-bericht-2023/">DAS NEUE WOLFSZEIT &#8211; DER BERICHT 2023</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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