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	<title>Groove Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Groove Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>ARGOROK – Die brutalsten Vocals</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Nov 2020 06:25:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Death]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Argorok]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
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		<category><![CDATA[Soulfly]]></category>
		<category><![CDATA[Subway to Sally]]></category>
		<category><![CDATA[Ursurpator]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>"Es handelt sich hier also um eine äußerst interessante musikalische Kombination, die es meines Erachtens bisher noch in der Form nicht gegeben hat." ... Oha! Das macht Lust auf mehr! Oder!?<br />
Wir sagen dir, was ARGOROK da fabriziert haben!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">ARGOROK – “URSURPATOR”</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 20.10.2020<br /><strong>Dauer:</strong> 47:57 min<br /><strong>Label:</strong> Unsigned<br /><strong>Genre:</strong> Melodic Death/Groove Metal</p>
<p></div></div></div></p>
<p>Als uns dieses Album von <strong>ARGOROK</strong> zugeschickt wurde, konnte sich keiner von uns so wirklich vorstellen, worum es sich handelt. Als Vorbilder wurden unter anderem <strong>SOULFLY</strong>, <strong>EQUILIBRIUM</strong> und <strong>SUBWAY TO SALLY</strong> genannt, während die Musik im Kern Death Metal sein sollte –</p>
<h3>Wie das wohl zusammenpasst?</h3>
<p>Das Allererste, was auffällt, ist, wie <strong>FUCKING HEAVY</strong> die Gitarrenspuren sind! Da könnten sich sogar <strong>SOULFLY</strong> noch was abschneiden. Und es bleibt kaum Zeit, sich davon zu erholen, da kommt schon die nächste Überraschung: Die Vocals. Das sind, ohne zu übertreiben, mitunter die <strong>brutalsten Death-Metal-Growls</strong>, die ich bisher gehört habe.</p>
<p>Musikalisch hakt sich die Maschinerie <strong>mit festem Griff in groovigem Mid- bis Downtempo</strong> fest und hält sich so größtenteils von höheren Geschwindigkeiten fern. Ein Umstand, der die Heaviness dieser Platte nur umso mehr zur Geltung kommen lässt. Jedes einzelne Riff ist auf maximale Zerstampfung ausgelegt, und jedes Wort, das aus der Kehle des Sängers kommt, erschüttert Mark und Bein. <strong>Pure Zerstörung.</strong></p>
<p><iframe title="ARGOROK - Aus der Tiefe (Official Lyric Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/kuc7CMrLxPc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Überraschenderweise bleibt dabei der<strong> Sound immer schön klar</strong> – sowohl die Vocals als auch die Klampfen wirken bis ins kleinste Detail verständlich und aufgeräumt. Die Texte dazu sind auf Deutsch, allerdings meistens gut geschrieben und nicht all zu <em>cheesy</em>.</p>
<p>Ein ordentliches Death-Metal-Album also, hier könnte die Review einfach aufhören. Doch wo ist jetzt die Verbindung zu <strong>EQUILIBRIUM</strong>, <strong>SUBWAY TO SALLY</strong> und co.? Oh ja, fast vergessen: Es handelt sich bei „Ursurpator“ <strong>eigentlich irgendwie um Folk Metal.</strong> Die Elemente sind vorhanden – in einer primären Funktion füllen sie das Klangbild im Hintergrund auf; während sich <strong>ARGOROK</strong> aber auch streckenweise in <strong>rein nicht-metallischen Gefilden</strong> verlieren (so etwa beim orientalisch angehauchten <em>„Tag Des Zorns“</em>).</p>
<h3>Es handelt sich hier also um eine äußerst interessante musikalische Kombination, die es meines Erachtens bisher noch in der Form nicht gegeben hat.</h3>
<p>Eine <strong>gelungene, experimentelle Mischung</strong> der Härte und Kompromisslosigkeit von groove-intensivem Death Metal mit der Epik und Vielschichtigkeit, die sich nur durch Keyboards und Folk-Samples erreichen lässt. Bands, die so brutale Vocals haben und so hart an den Gitarren rumbrechen, sind sich gewöhnlich zu schade, solche Elemente in ihre Musik einzubauen. Und die meisten Bands mit Keyboard etc. haben eine ganz andere Herangehensweise ans Songwriting – sogar, wenn denn auch mal Death Metal mit hineinfließt.</p>
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		<title>CAVERN &#8211; Harmonische Töne aus den Staaten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Merlin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Sep 2020 04:39:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Amerika]]></category>
		<category><![CDATA[Atmospheric Post-Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Cavern]]></category>
		<category><![CDATA[Groove]]></category>
		<category><![CDATA[Maryland]]></category>
		<category><![CDATA[Post Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Powdered]]></category>
		<category><![CDATA[usa]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kein Platz für Langeweile!</p>
<p>Die Band CAVERN weiß, uns mit atmosphärischem Post-Rock zu verzaubern!<br />
Wir meinen du solltest hier echt mal reinhören, um dein Wochenende abzurunden!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>CAVERN</strong> -&#8222;Powdered&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 28.08.2020<br />
<strong>Länge:</strong> ca. 25min.<br />
<strong>Label:</strong> self-release<br />
<strong>Genre:</strong> Atmospheric Post-Rock</p>
<p></div></div></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Aller guten Dinge sind&#8230; vier</strong>, richtig, und deshalb reden wir heute über das vierte Full-lenghts Album der Post-Rocker von <strong>CAVERN</strong>!<br />
Die drei <strong>Amerikaner</strong> aus Maryland sind mit ihrem neusten Machwerk am Start, das den klangvollen, aber erstmal wenig aussagekräftigen Titel &#8222;Powdered&#8220; trägt. Was uns hier wohl erwarten mag?</p>
<h3>Die Ruhe selbst</h3>
<p>Sex, Drugs and Rock n&#8216; Roll sind es auf jeden Fall nicht. <strong>CAVERN</strong> sind praktisch <strong>die Definition von &#8222;unaufgeregt&#8220;</strong>. <strong>Abwechslungsreiche Rhythmen und eingängige Melodien</strong> treffen auf den klaren Gesang von Sängerin <strong>Rose Heater</strong>, die ihre Sache wirklich mehr als gut macht. Nicht selten reagieren meine Ohren regelrecht allergisch auf weiblichen Gesang, aber bei <strong>CAVERN</strong> kann ich nicht anders, als mich von ihrer <strong>butterweichen Stimme</strong> mitreißen zu lassen.</p>
<p>Die Band kommt, was die Instrumente angeht, ausschließlich mit Schlagzeug, Bass und Gitarre aus. Die Kombi harmoniert perfekt mit dem im Vordergrund stehenden Gesang und sorgt dafür, dass <strong>der Sound nie überladen</strong> klingt. Obwohl ich die Musik insgesamt als ruhig bezeichnen würde, streben die Rhythmen doch beständig nach vorne und wechseln sich regelmäßig ab &#8211; <strong>für Langeweile ist hier kein Platz</strong>.</p>
<p><iframe title="Grey" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/zbWwnB3eXIE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Inhalt wird überbewertet</h3>
<p>Die Namen der Songs sind übrigens ähnlich aussagekräftig wie der Albumtitel. <em>&#8222;River&#8220;</em>, <em>&#8222;Grey&#8220;</em>, <em>&#8222;Dove&#8220;</em>, irgendwie werde ich nicht recht schlau aus dem Ganzen. Aber vielleicht soll man beim Hören von &#8222;Powdered&#8220; auch gar nicht so viel denken, sondern <strong>sich einfach treiben lassen</strong> im seichten Strudel des <strong>CAVERNschen</strong> Post-Rock. Ich bin mir übrigens sicher, dass das Album auch gut zum Einschlafen geeignet ist &#8211; im positiven Sinne!</p>
<p>Ein großer Kritikpunkt ist allerdings die &#8222;Länge&#8220; des Albums. <strong>Nur 25 Minuten sind uns vergönnt</strong>, und das finde ich für &#8222;Full-lenghts&#8220; dann doch etwas wenig. &#8222;Powdered&#8220; ist ruck-zuck durchgehört. Kaum hat man sich entspannt zurückgelehnt und die Augen geschlossen, um den <strong>sanften Groove</strong> des Albums zu genießen, ist es auch schon wieder vorbei. Schade!</p>
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		<title>AYAHUASCA &#8211; Blast-Beats und Dschungelgrooves</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Nov 2018 21:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Atmosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Ayahuasca]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
		<category><![CDATA[Dschungel]]></category>
		<category><![CDATA[Experimental]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir begehen heute mit euch das Bergfest!</p>
<p>Wie?! Mit etwas progressivem und einer absoluten Neuheit in unseren Reihen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ayahuasca-beneath-the-mind/">AYAHUASCA &#8211; Blast-Beats und Dschungelgrooves</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center">AYAHUASCA– “Beneath The Mind”</h2>
<p style="text-align: center"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong>&nbsp;09.11.2018<br />
<strong>Länge:</strong> 52:33 Min.<br />
<strong>Label:</strong> Kernkraftritter<br />
<strong>Genre:</strong> Experimental Death Metal</div></div></div></p>
<p>Lange mussten ihre Fans warten, doch nun ist es endlich so weit. Die Experimental-Death-Metaller <strong>AYAHUASCA</strong> aus Köln (nicht zu verwechseln mit geschätzt 5 Namensvettern) releasen <strong>nach 5 Jahren Band-Existenz</strong> und Live-Auftritten ihr Debut-Album. Die erste Frage, die sich mir diesbezüglich stellt, ist:</p>
<h2>Kann die Studio-Aufnahme mit der mitreißenden Intensität mithalten, die die Band live an den Tag legt?</h2>
<p>Die Antwort ist ein klares <strong>JA</strong>! Der ebenso hart wie <strong>aggressiv ausfallende Sound</strong> sorgt dafür, dass die massiven Grooves und das gnadenlose Geballer hier genauso rüberkommen, wie man das von den Auftritten gewohnt ist. Dazu gibt es <strong>Percussion-Einlagen</strong>, vertrackte Rhythmen, Kehlkopfgesang sowie den einen oder anderen okkult anmutenden Clean-Part, der dieses Hörerlebnis in ein immer präsentes, <strong>düsteres Dschungel-Feeling</strong> einhüllt. Zwischen den <strong>Wellen an Death-Metal-Brechern</strong> treten immer wieder <strong>interessante Zwischenparts</strong> hervor, seien es schamanische Beschwörungen, Bratschenspiel oder hypnotisch flüsternde Zungen. Lasst euch überraschen.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/pvzcdkqrS5Q?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Aber die stärkste Seite von „Beneath The Mind“ liegt definitiv bei der Rhythmus-Fraktion.</strong> Das Ganze groovt nicht nur, wo es nur kann (mit immenser Power) – gerade die Schlagzeugspuren sind erfrischend <strong>abwechslungsreich und kreativ</strong>. Und ich meine so richtig kreativ. Wenn er gerade nicht mit Blast Beats beschäftigt ist, lässt der Drummer keine Möglichkeit aus, die Grooves der Musik <strong>mit allem zu würzen, was er hat</strong> – immer passend und ohne mit dem Feeling zu brechen. Ein großes Lob dafür, denn das macht das Album noch ein gutes Stück interessanter und einzigartiger. Dabei wird er unterstützt von&nbsp; <strong>zwei Perkussionisten</strong>, welche diesen Aspekt nochmal ein weiteres Level in die Höhe treiben. Gerade dieser <strong>rhythmischen Gesamtmacht</strong> ist auch der Live-Erfolg der Band zu verdanken.</p>
<h2>Variation und Epik</h2>
<p>In ruhigeren Parts verlieren sich <strong>AYAHUASCA</strong> auch gerne mal in progressiven <strong>OPETH</strong>-Gefilden. Diese drücken sich aus mit ungewöhnlichen Akkordfolgen, Taktwechseln und <strong>Akkustik-Pornos an den Klampfen</strong>. Dabei verbindet sich solcherlei Rumgespiele innerhalb eines Songs gerne mal mit einer Auswahl oben genannter Elemente. Dies hat zweierlei zur Folge. Erstens: <strong>Ein großartiges Variationsreichtum</strong> – es wird nie langweilig. Und zweitens: <strong>Epen</strong>. Bis auf den Vierminüter „<em>Abyss</em>“ sind alle Tracks zwischen 6 und 12 Minuten lang – und <strong>jeder davon erzählt seine eigene Geschichte</strong>.</p>
<p>Bei diesem starken Debut-Album wurde <strong>alles richtig gemacht</strong>. Mit seiner Kombination aus rhythmischer Wucht, atmosphärischem Tiefgang und musikalischer Vielfalt trifft „Beneath The Mind“ <em>meinen</em> Nerv zumindest voll und ganz. Und damit vergebe ich zum ersten Mal einem Album 10 von 10 Punkten.</p>
<hr>
<p><a href="https://www.facebook.com/ayahuasca.death/">&gt;&gt;Bandseite&lt;&lt;</a></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/channel/UCtdFFnGWEUfyVHrLrx_qhKQ">&gt;&gt;Youtube&lt;&lt;</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ayahuasca-beneath-the-mind/">AYAHUASCA &#8211; Blast-Beats und Dschungelgrooves</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<item>
		<title>BEWIZED &#8211; zu den Sternen</title>
		<link>https://silence-magazin.de/bewized-zu-den-sternen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=bewized-zu-den-sternen</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jun 2018 08:54:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[bewized]]></category>
		<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Groove]]></category>
		<category><![CDATA[Metalcore]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[sterne]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hier kommt mal wieder eine ganz besondere Mischung für Euch!<br />
Angegrooved proggiger Core, mit einer Prise SOAD - wie das klingen soll sagt dir Daniel, er is jedenfalls begeistert!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/bewized-zu-den-sternen/">BEWIZED &#8211; zu den Sternen</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2>BEWIZED &#8211; &#8222;Ad Astrae&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong>&nbsp;19.06.2018<br />
<strong>Länge:</strong>&nbsp;45:16 Min.<br />
<strong>Label:</strong> 7hard<br />
<strong>Genre:</strong>&nbsp;Metalcore/Groove/Prog</div></div></div>
<p>Kennt ihr das noch &#8211; physische Releases? Also so zum Anfassen und Bestaunen? Nein? Ich auch nur noch sporadisch. Aus Platzgründen musste ich vor einiger Zeit auch auf digitalen Musikkauf umsteigen. Promo sei Dank bekommt man aber als Schreiberling doch noch CDs in die Hand. Und im Fall von <strong>BEWIZED</strong> kann ich das nur begrüßen. Das Artwork (samt Booklet) des neuen Albums &#8222;Ad Astrae&#8220; allein lässt mich schon hoffen, dass die Musik sich auch auf einem so <strong>hohen Niveau bewegt</strong>.&nbsp;</p>
<p>Was direkt auffällt: Alle Titel sind in<strong> lateinischer</strong> Sprache verfasst, gesungen wird aber englisch. Und das auch noch sehr <strong>abwechslungsreich</strong>. Besonders die Cleans lassen mich aufhorchen. Ich habe selten eine so -ich nenne es mal vorsichtig- <strong>eigenwillige</strong> Stimme gehört. Zum Teil erinnert sie mich an <strong>SYSTEM OF A DOWN</strong>, was ich in meinem Fall als Kritik anbringen muss (ja, ich bin einer der wenigen Menschen, die mit dieser Kombo nix anfangen können). Aber solche Momente hört man eher selten, denn meistens ist der Gesang <strong>herrlich erfrischend</strong>. Die Shouts sind allerdings über jeden Zweifel erhaben. <strong>Ganz stark!</strong> Vom melodischen Standpunkt betrachtet, kann ich dem Album nur eine <strong>Pommesgabel nach oben</strong> geben, hier gibt&#8217;s nix zu meckern.&nbsp;</p>
<p>Außerdem bekommt man bei<strong> BEWIZED</strong> keinen reinen Metalcore. Die Band versteht es dermaßen geschickt, Elemente aus <strong>Groove</strong> oder <strong>Progressive</strong> einzubauen, dass es schon an große&nbsp;<strong>Kunst</strong> grenzt. Hier und da blitzen auch symphonische, beinahe <strong>mystische Sounds</strong> durch. Wirklich schwer, dem Ganzen einen Namen zu geben. Ich finds geil! Wessen Interesse ich jetzt geweckt hab, derjenige sollte unbedingt reinhören!&nbsp;</p>
<p>Anspieltipps: <em>&#8222;Pegasus&#8220;</em>, <em>&#8222;Ophiuchus-Serpens&#8220;</em> und mein absolutes Highlight <em>&#8222;Corona Borealis&#8220;</em> (was für ein <strong>Meisterwerk!</strong>)&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/ztuvE3d1XNQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="https://de-de.facebook.com/bewizedofficial/" target="_blank" rel="noopener"><strong>BEWIZED</strong>&nbsp;auf Facebook</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/bewized-zu-den-sternen/">BEWIZED &#8211; zu den Sternen</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>SCIENCE OF LOGIC &#8211; Die Wissenschaft von den fetten Riffs</title>
		<link>https://silence-magazin.de/science-of-logic-catharsis/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=science-of-logic-catharsis</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/science-of-logic-catharsis/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 May 2018 09:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Avantgarde]]></category>
		<category><![CDATA[Avantgarde Metal]]></category>
		<category><![CDATA[catharsis]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Groove]]></category>
		<category><![CDATA[Groove Metal]]></category>
		<category><![CDATA[schwerin]]></category>
		<category><![CDATA[science of logic]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Steffi buddelt im Sand der Releases und findet immer mal wieder altes Grümpel, manchmal aber auch ein paar Perlen. Wozu sich Science of Logic gesellen, das sagt Sie dir hier!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/science-of-logic-catharsis/">SCIENCE OF LOGIC &#8211; Die Wissenschaft von den fetten Riffs</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2>Science of Logic &#8211; &#8222;Catharsis&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong>&nbsp;29.03.2018<br />
<strong>Länge:</strong>&nbsp;16 Min.<br />
<strong>Label:</strong> Self-Release<br />
<strong>Genre:</strong>&nbsp;Avant-Garde Groove Metal</div></div></div>
<p><strong>Musikjournalismus</strong> wirkt oft wie eine <strong>Schatzsuche</strong> am Strand. Ihr wisst schon, mit diesen Metalldetektoren, die man aus Amifilmen kennt. Meistens entpuppt sich die vermeintliche Entdeckung als vergammelter <strong>Schrott</strong>. Manchmal aber ist einem das Glück gewogen und man fördert ein richtiges kleines <strong>Prunkstückchen</strong> zutage. Und genau so eines stell ich euch heute vor.</p>
<p><strong>SCIENCE OF LOGIC</strong> heißen die Urheber des Kurzspielers, den ich heute unter die Lupe nehme. Die Jungs aus <strong>Schwerin</strong> haben es sich zur Aufgabe gemacht, sich dem <strong>szeneaktuellen Mainstream</strong> mit nur allzu <strong>trven Vertretern</strong> entgegenzustellen. Entstanden ist daraus <strong>&#8222;Catharsis&#8220;</strong>, eine <strong>EP</strong>, die es mehr als erstaunlich macht, dass sich das Quartett erst<strong> Anfang 2017</strong> zusammengefunden hat, aber bereits jetzt mit einem mehr als ins sich geschlossenen und hochwertigen Ergebnis aufwartet.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_27484" aria-describedby="caption-attachment-27484" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-27484 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Group_1-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Group_1-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Group_1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Group_1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Group_1-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Group_1.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-27484" class="wp-caption-text">SCIENCE OF LOGIC v.l.n.r.: Johnny (Gitarre), Bellamy (Vocals), T-Kay (Bass), Rico (Drums)</figcaption></figure>
<h3>Mal reingeschnuppert…</h3>
<p>4 Songs geben die Jungs zum Besten und ich muss sagen: <strong>Ich habe Blut geleckt!</strong> Was sich etwas sperrig mit <strong>&#8222;Avant-Garde Groove Metal&#8220;</strong> betiteln lässt, hat noch deutlich mehr Wumms, als der Name erwarten lässt. Mit dem ersten Song <em>&#8222;Xenolith&#8220;</em> zeigen <strong>SCIENCE OF LOGIC</strong> gleich, worauf wir uns wohl in der (hoffentlich) blühenden Zukunft der Band einstellen können. Es gibt sofort fette Riffs auf die Ohren, Bass und Gitarre sind im absoluten Einklang. Erinnert mich irgendwie leicht an <strong>DIABLO BLVD</strong>, was bei dem Genre nicht überrascht. Nur eines haben die <strong>Schweriner</strong> den <strong>Belgiern</strong> voraus: <strong>SCIENCE OF LOGIC</strong> sind einfach fetter.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/LLTMOXzwoNw?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Man hat viele Elemente aus <strong>Death</strong> und <strong>Thrash</strong> einfließen lassen, die der EP ihren ganz eigenen, gewaltigen Sound verpassen. Damit überkommt man mit Leichtigkeit die häufig im <strong>Avant-Garde Metal</strong> präsente, weichgespülte Monokultur. Sänger <strong>Bellamy</strong> präsentiert uns seine gesamte stimmliche Bandbreite: Von stimmigem <strong>Cleangesang</strong> bis zu kräftigen <strong>Growls</strong> und <strong>Screams</strong> ist alles dabei. Props hierbei außerdem an das <strong>Mixing</strong>. Das hat die nicht ganz einfache Aufgabe, die Tongewalt der Band weder <strong>plattzumixen</strong>, noch einen <strong>Soundbrei</strong> zu erzeugen, spielerisch gemeistert. Die verbleibenden Songs der Scheibe, <em>&#8222;Archives of Retrogression&#8220;</em>, <em>&#8222;Monostable&#8220;</em> und <em>&#8222;Integer&#8220;</em>, zeigen vermutlich nur einen kleinen Teil des musikalischen <strong>Entfaltungspotentials</strong>, das <strong>SCIENCE OF LOGIC</strong> noch für uns bereithalten. Ich bin auf jeden Fall gespannt, was mich da noch erwartet. Wie findet ihr den Starter der Schweriner Jungs? Lasst es uns wissen!</p>
<p><strong>SCIENCE OF LOGIC </strong>bei&nbsp;<a href="https://www.facebook.com/ScienceofLogic/"><strong>Facebook</strong></a>&nbsp;<br />
Ihre EP <strong>&#8222;Catharsis&#8220;</strong> ist auf Amazon Prime Music, Spotify, Deezer und itunes zu finden.</p>
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		<title>UNDERGANG &#8211; Rülpser aus dem Abflussrohr</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jun 2017 06:44:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Abflussrohr]]></category>
		<category><![CDATA[aus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>UNDERGANG &#8211; Misantropologi Veröffentlichungsdatum: 23.06.2017 Dauer: 28:27 Min. Label: Dark Descent Records Kinder, wie die Zeit vergeht! Da headbangt man vor 7 Jahren in einem verranzten Schuppen zu herrlichem Old School Death Metal und auf einmal sind fast 10 Jahre vorbei. Und ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>UNDERGANG</strong> &#8211; Misantropologi<br />
Veröffentlichungsdatum: 23.06.2017<br />
Dauer: 28:27 Min.<br />
Label: Dark Descent Records<span id="more-18504"></span></p>
<p>Kinder, wie die Zeit vergeht! Da headbangt man vor 7 Jahren in einem verranzten Schuppen zu herrlichem Old School Death Metal und auf einmal sind fast 10 Jahre vorbei. Und <strong>UNDERGANG</strong> haben in all dieser Zeit nicht einmal daran gedacht, ihren Sound zu ändern. Nicht einen Millimeter. Selbst die lustigen Vocals klingen noch immer wie ein rülpsendes <strong>Keksmonster</strong>, das zum Frühstück <strong>Linseneintopf</strong> hatte und sich jetzt zu einem angeregten Kaffeeklatsch mit seinem besten Freund, dem <strong>Zombie</strong>, verabredet.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_18512" aria-describedby="caption-attachment-18512" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-18512 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/undergang-logo-300x150.png" width="300" height="150" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/undergang-logo-300x150.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/undergang-logo.png 489w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-18512" class="wp-caption-text">Offensichtliche Huldigung an <strong>AUTOPSY</strong>: <strong>UNDERGANG</strong></figcaption></figure>
<h4>Was macht UNDERGANG aus?</h4>
<p>Wie schon erwähnt, ist eher die gurgelnde Stimmbandakrobatik, statt heißerem Bellen oder Grunting, das Haupterkennungsmerkmal. Das brauchte bei mir einige Zeit, bis ich daran etwas &#8222;Brutales&#8220; entdeckt hatte. Obwohl ich auch heute noch über den Gesang schmunzeln muss. Zu dem Brummbär am Mikrofon erklingen tief sägende Gitarren, die sich durch einen herrlich rohen Klang bemerkbar machen, aber auch in andächtigen Momenten (<em>&#8222;Skåret I Småstykker&#8220;</em>) geradezu faszinieren.</p>
<p>Ab und an führen die dänischen Titel unfreiwillig zu Lachanfällen bei mir (<em>&#8222;Lymfatisk drænage&#8220;</em>). Die Vorstellung, von einem Metaller (oder auch Zombie) der headbangt und gleichzeitig eine MLD (manuelle Lymphdrainage) durchführt, ist schon ein heiterer Gedanke. Das zweite Erkennungszeichen der Dänen ist wohl ihr charmanter Schlagzeuger, welcher zu jeder Zeit durch brachiales Getrommel überzeugt. Auch auf &#8222;Misantropologi&#8220; regiert ein bärenstarker Groove, der seinesgleichen sucht.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_18510" aria-describedby="caption-attachment-18510" style="width: 271px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-18510" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Undergang-Misantropologi-photosession1-228x300.jpg" width="281" height="370" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Undergang-Misantropologi-photosession1-228x300.jpg 228w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Undergang-Misantropologi-photosession1-777x1024.jpg 777w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Undergang-Misantropologi-photosession1-750x989.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 281px) 100vw, 281px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-18510" class="wp-caption-text">Old school as fuck: <strong>UNDERGANG</strong></figcaption></figure>
<h4>Etwas mehr Doom, der Herr?</h4>
<p>Kein Problem, davon gibt es auf dem neuesten Output von <strong>UNDERGANG</strong> genug zu hören. Entweder phasenweise <em>(&#8222;Klynget op i en galge af egne indvolde&#8220;</em>), oder auch fast gänzlich (<em>&#8222;Væskende sår&#8220;</em>) beglückt einen das Trio mit regelmäßigen Tempodrosselungen. Vorrangig wird jedoch im Midtempo bis hin zum schnellen Allrounder musiziert (<em>&#8222;Sygelige nydelser (del II)</em> <em>Tafefili&#8220;</em>).</p>
<p>Die wohl größte Überraschung bietet der Einstieg von <em>&#8222;Tvangsfodret pigtråd&#8220;</em>. Er erinnert stark an <strong>THE RUINS OF BEVERAST</strong>. Hier kommt auch die grenzenlose Schwere der Gitarren wieder zum Vorschein. Nach gut einer Minute regiert das Schunkelzepter. Hierbei ertappe ich mich doch glatt, wie ich die Doublebass mitspiele und stetig lächelnd mit dem Kopf nicke. Zum Schluss wird noch ein Cover von <strong>DISGRACE</strong> (<em>&#8222;The Chasm&#8220;</em>) spendiert, allerdings fällt das nicht weiter auf.</p>
<p>Wenn ihr auf guten alten Death Metal der Marke <strong>ROTTREVORE</strong>, oder auch <strong>INCANTATION</strong> oder <strong>AUTOPSY</strong>, steht, bekommt ihr hier eure Dosis an Maden und verrottenden Leichen auf CD gepresst. Zwar warten <strong>UNDERGANG</strong> nicht mit den ganz so krassen Songs auf wie ihre Vorbilder, doch sie geben ohne Wenn und Aber einen tollen Schüler ab. Eine Band, die es erfolgreich gelernt hat, sich einen Namen zu machen. Und das ist schon eine Menge wert, weshalb ich eine überdurchschnittliche Bewertung vergebe.</p>
<p>Ab dem 23.06.2017 <a href="https://darkdescentrecords.bandcamp.com/album/misantropologi">HIER</a> hörbar</p>
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		<title>Primitive Wut &#8211; VALBORG</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oli]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Apr 2017 05:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Stoner]]></category>
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		<category><![CDATA[Noise]]></category>
		<category><![CDATA[Prophecy Productions]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>VALBORG – Endstrand Veröffentlichungsdatum: 07.04.2017 Dauer: 44 Min. Label: Prophecy Productions / Lupus Lounge Stil: Doom/Dark/Death Metal Die Bonner-Band VALBORG ist wahrhaftig ein Chamäleon im metallischen Gewand. Regierte auf den ersten Alben noch ein experimenteller Mix aus dunklem und dreckigen Metal, so ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>VALBORG</strong> – Endstrand<br />
Veröffentlichungsdatum: 07.04.2017<br />
Dauer: 44 Min.<br />
Label: Prophecy Productions / Lupus Lounge<br />
Stil: Doom/Dark/Death Metal</p>
<p><span id="more-15827"></span></p>
<p>Die Bonner-Band <strong>VALBORG</strong> ist wahrhaftig ein Chamäleon im metallischen Gewand. Regierte auf den ersten Alben noch ein experimenteller Mix aus dunklem und dreckigen Metal, so stimmte das Trio auf der letzten Langspielplatte &#8222;Romantik&#8220; weitaus ruhigere Töne an. Düstere Synthies bildeten das Fundament für morbide Stücke, bei denen vor allem die Atmosphäre eine große Rolle spielte. Tabula Rasa, alles auf neu. Mit ihrem aktuellen Album &#8222;Endstrand&#8220; knallen <strong>VALBORG</strong> allen Hörern ein Stück extrem krachige und derbe Musik vor den Latz.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Scharfes Eisen</h4>
<p>Doch eins nach dem anderen. Schon auf dem Coverartwork &#8222;grinst&#8220; mich ein Totenschädel mit einer Art Stahlhelm auf dem Haupt an, im ansonsten sehr minimalistisch gehaltenen Motiv. Dies wirkt zum einen finster und grimmig, zum anderen jedoch auch ein wenig komödiantisch und ironisch. Dies wird mit Sicherheit auch für das stehen, was mich musikalisch auf &#8222;Endstrand&#8220; erwartet.</p>
<p>Ein heftiges Gitarrenfeedback geleitet in das Album und eine gnadenlos monotone Bassdrum gesellt sich dazu, bis schlussendlich die extrem fetten und groovigen Gitarren den Song <em>&#8222;Jagen&#8220;</em> eröffnen. Simpelste Beats, harte Gitarren, ein wenig Elektronik und häufig verzerrter Gesang vermischen sich zu einer extrem kurzweiligen Mixtur. Die folgenden Songs führen diese Rezeptur konsequent fort, lassen gelegentlich Zeit für kurze Verschnaufspausen, stampfen meist jedoch erbarmungslos voran. <em>&#8222;Blut am Eisen&#8220;</em> und das Song-Duo <em>&#8222;Beerdigungsmaschine&#8220;</em>/<em>&#8222;Stossfront&#8220;</em> perfektionieren diese häufig enggesteckte Stilistik und laden zum absolut headbangtauglichen Abgehen ein.</p>
<p>Mit<em> &#8222;Bunkerluft&#8220;</em> (genialer Bass-Sound) und<em> &#8222;Geisterwürde&#8220; </em>(ein wenig an <strong>CELTIC FROST</strong> zu &#8222;Monotheist&#8220;-Zeiten erinnernd) wird zum einen die Mitte des Albums markiert und zum anderen eine Verbindung zu den ruhigeren Tönen der Vorgängerscheibe &#8222;Romantik&#8220; hergestellt. Dies stellt eine willkommene Abwechslung dar und rettet &#8222;Endstrand&#8220; zu diesem Zeitpunkt vor einer zu starken Gleichförmigkeit. Die klar gesprochenen Verse, wie etwa: &#8222;Gehirne aus Kristall &#8211; Warten tausend Jahre lang&#8220;, erinnern in ihrer Kuriosität immer wieder an das ebenfalls aus Bonn stammende Projekt <strong>EKPYROSIS</strong>, welches wie auch <strong>VALBORG</strong> aus Musikern des <strong>Zeitgeister Kollektivs</strong> besteht und damit nicht nur stilistische, sondern auch personelle Überschneidungen aufweist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-16043 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/16715943_1244354748952779_9208773768613182774_o-300x203.jpg" width="600" height="406" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/16715943_1244354748952779_9208773768613182774_o-300x203.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/16715943_1244354748952779_9208773768613182774_o-1024x693.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/16715943_1244354748952779_9208773768613182774_o-750x508.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/16715943_1244354748952779_9208773768613182774_o.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<h4>&nbsp;</h4>
<h4>Monoton und minimal</h4>
<p>Die restlichen Songs schlagen in eine ähnliche Kerbe wie die ersten Stücke und spiegeln das Album auf eine scheinbar bewusst konzipierte Art und Weise. Dies empfinde ich als Fluch und Segen zugleich. Auf der einen Seite rockt das Album straight durch und macht einfach Spaß. Auf der anderen Seite verlieren sich am Ende der Platte die Lieder für mich jedoch zu sehr in einer steten Gleichförmigkeit. Nachdem <em>&#8222;Atompetze&#8220;</em> noch einmal mit einem gewissen <strong>RAMMSTEIN</strong>-Vibe aufhorchen lässt, können <em>&#8222;Strahlung&#8220;</em> und <em>&#8222;Exodus&#8220;</em> leider keine neuen Akzente mehr setzen. Erwähnenswert ist noch der Track <em>&#8222;Plasmabrand&#8220;</em>, zu dem ein stylisches und &#8211; in die allgemeine Ästhetik passend &#8211; unterstreichendes Musikvideo gedreht wurde.</p>
<p>Der Wut und Aggression der Songs wird die Albumproduktion schlussendlich mehr als gerecht. Der Bass dröhnt, das Schlagzeug mit seinem kultigen, dumpfen Snaresound donnert wuchtig und die Gitarren braten enorm mächtig vor sich hin. Der Gesang klingt aggressiv und abwechslungsreich und die noisigen Elektrospielereien fügen den simplen Kompositionen eine Brise Extravaganz hinzu. Ich bin gespannt, wie es mit <strong>VALBORG</strong> in Zukunft weitergehen wird, denn die drei Musiker pfeifen auf Konventionen und ziehen ihr Ding konsequent durch. &#8222;Endstrand&#8220; ist auf alle Fälle eines &#8211; nämlich ein erbarmungslos, eigensinniges und eingängiges Stück Metalmusik!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Ko34-M56loA?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/valborgband">Facebook</a><br />
<a href="https://valborg.bandcamp.com/album/endstrand">Bandcamp</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/primitive-wut-valborg/">Primitive Wut &#8211; VALBORG</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Prügeln bis zur Übersättigung &#8211; Keitzer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Jan 2017 13:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[ascension]]></category>
		<category><![CDATA[Blastbeat]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
		<category><![CDATA[fda rekotz]]></category>
		<category><![CDATA[Grind]]></category>
		<category><![CDATA[Groove]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>KEITZER – Ascension Veröffentlichungsdatum: 28.10.2016 Dauer: 46:21 Min. Label: FDA Rekotz Genre: Death Metal &#8222;We Will Drown All Of You In Blood&#8220;: Diesen Hassbatzen kotzen einem KEITZER direkt ins Gesicht, sobald man ihre neue Scheibe &#8222;Ascension&#8220; zum Rotieren bringt. In! Your! Face! ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>KEITZER</strong> – Ascension<br />
Veröffentlichungsdatum: 28.10.2016<br />
Dauer: 46:21 Min.<br />
Label: FDA Rekotz<br />
Genre: Death Metal</p>
<p><span id="more-13735"></span></p>
<p><em>&#8222;We Will Drown All Of You In Blood&#8220;</em>: Diesen Hassbatzen kotzen einem <strong>KEITZER</strong> direkt ins Gesicht, sobald man ihre neue Scheibe &#8222;Ascension&#8220; zum Rotieren bringt. In! Your! Face! Nichts anderes! Keine Kompromisse, keine Gnade, keine Experimente. Nur <strong>fieser Death Metal der alten Schule</strong>, der sich noch eine <strong>blutige Scheibe von der Raserei des Grindcore</strong> abgeschnitten hat.&nbsp;Also genau das, was man von der <strong>NRW-Prügeltruppe</strong> erwartet. Die Gitarren schruppen, das Schlagzeug blastet und der Sänger keift, als gäbe es kein Morgen – was aus Sicht meines gepeinigten Nackenmuskels durchaus zutreffen könnte. Jedoch sprengen die zwölf Geschosse auf &#8222;Ascension&#8220; dem Hörer nicht nur stumpfsinnig das Gesicht weg.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/qO9krrNCoqg?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Denn Songs wie der Titeltrack oder <em>&#8222;Peace Was Never An Option&#8220;</em> verfügen auch über mehr oder weniger melodische Abschnitte, die aus der musikalischen Gewaltorgie herausstechen und im Gedächtnis bleiben. Mit <em>&#8222;Übermensch&#8220;</em> liefern <strong>KEITZER</strong> auch wieder einen Titel in Muttersprache. Bisschen <strong>Nietzsche</strong> geht im Death Metal schließlich immer. Der Song bläst den Hörer erst zwei Minuten gnadenlos an die Wand, um ihn dann mit einem Riff-Panzer, den <strong>BOLT THROWER</strong> kaum wuchtiger konstruieren hätten können, komplett dem Erdboden gleichzumachen. Puh! Zeit zum Durchschnaufen!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_13736" aria-describedby="caption-attachment-13736" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-13736 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/Keitzer-Band-Simbala-Sambelelè-1024x470.jpeg" alt="keitzer-band-simbala-sambelele" height="470" width="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/Keitzer-Band-Simbala-Sambelelè-1024x470.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/Keitzer-Band-Simbala-Sambelelè-300x138.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/Keitzer-Band-Simbala-Sambelelè-750x344.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/Keitzer-Band-Simbala-Sambelelè.jpeg 1280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-13736" class="wp-caption-text">Leg dich nicht mit <strong>KEITZER</strong> an!</figcaption></figure>
<p>Die an <strong>MELECHESH</strong> erinnernden Gitarrenklänge von <em>&#8222;Ritual&#8220;</em> wirken da wie Balsam auf den Wunden des gebeutelten Hörers. Ein solches&nbsp;ruhig und mystisch dahinschwebendes Interlude war&nbsp;so nicht zwingend zu erwarten. Doch ahnt man es bereits: das war&nbsp;nur die Ruhe vor dem nächsten Sturm. Und der bricht dann mit <em>&#8222;Vengeance&#8220;</em> und <em>&#8222;Salvation&#8220;</em> umso heftiger los. Jene mächtigen Artillerie-Geschosse offenbaren mit ihrer Mischung aus Doublebass-Dauerfeuer und tonnenschwerem Groove&nbsp;erneut&nbsp;Parallelen zu den Bauplänen aus der legendären Death-Metal-Waffenschmiede in Coventry.</p>
<h4>BRUTAL ÜBERSÄTTIGT</h4>
<p><em>&#8222;Conquistador&#8220;</em> hätte dafür so ähnlich auch von <strong>KRISIUN</strong> stammen können (oder ist das nur meine automatische Verknüpfung des Wortes mit Südamerika?). Die Atmosphäre verdüstert sich im Laufe des Songs, bis schließlich Streicher aus dem Getöse hervortreten. Nette Klangnote! Im Vergleich dazu wirkt <em>&#8222;Black Silent Tides&#8220; </em>etwas uninspiriert, die Spannung fällt immer wieder ab. Statt aber nun den nötigen Schlusspunkt unter &#8222;Ascension&#8220; zu setzen, knallen <strong>KEITZER</strong> dem Hörer noch drei weitere Songs um die Ohren. Dabei kommt <em>&#8222;Origins Of Madness&#8220;</em> durchaus spannend dahergerifft, und der Headbang-Teil ist einfach unwiderstehlich. Trotzdem <strong>ist an diesem Punkt die Luft raus</strong>, irgendwann hat man sich auch mal sattgehört an der Brutalität der – und das tritt nun unweigerlich zum Vorschein – doch größtenteils recht ähnlich komponierten Stücke. Ja, <em>&#8222;Wolves Among Us&#8220;</em> ist noch mal ein knackiger Abschluss. Zwei, drei Titel weniger hätten der Platte dennoch gutgetan.</p>
<p><strong>KEITZER</strong> auf <a href="https://keitzer.bandcamp.com/" target="_blank">Bandcamp </a>und&nbsp;<a href="https://www.facebook.com/keitzer/?fref=ts" target="_blank">Facebook</a></p>
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		<title>Entrapment &#8211; der nötige Befreiungsschlag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Dec 2016 16:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Autopsy]]></category>
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		<category><![CDATA[Entrapment]]></category>
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		<category><![CDATA[Pulverised Records]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ENTRAPMENT &#8211; Through Realms Unseen Veröffentlichungsdatum: 25.11.2016 Dauer: 39:09 Min. Stil: Death Metal Potz Blitz! Das nenne ich mal einen gelungenen Start. Tiefenentspannt und lässig schlendert &#8222;Omission&#8220; als erster Kandidat durch das Trommelfell, durchaus gemächlicher als das Cover es vermuten lassen würde. ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>ENTRAPMENT </strong>&#8211; Through Realms Unseen<br />
Veröffentlichungsdatum: 25.11.2016<br />
Dauer: 39:09 Min.<br />
Stil: Death Metal</p>
<p>Potz Blitz! Das nenne ich mal einen gelungenen Start. Tiefenentspannt und lässig schlendert <em>&#8222;Omission&#8220;</em> als erster Kandidat durch das Trommelfell, durchaus gemächlicher als das Cover es vermuten lassen würde. Trotz ansprechendem Härtegrad überraschen <strong>ENTRAPMENT</strong> sofort mit Riffs, die nicht alltäglich im Death Metal-Zirkus sind, sondern auch in anderen Genres prima funktionieren würden. Gemütliche Schlenker im Drumming erlauben es mir, mich entspannt nach hinten zu lehnen und zu dem Gitarrensolo durch die Gedankenwelt zu cruisen. Damit haben mich <strong>ENTRAPMENT</strong> sofort am Schlafittchen gepackt und lassen auch im späteren Verlauf nicht locker.</p>
<p>Denn im Anschlusstreffer <em>&#8222;The Seeker&#8220;</em> brauch ich nicht lange nach Hitpotenzial zu suchen. Klatschfett marodiert die Saitenfraktion mit dem Tieftöner durch schwedische Todesblei-Landschaften, reitet aber glücklicherweise nicht zu lange auf ein und demselben Thema herum, kurze Ausbremsungen sorgen da für die nötige Dynamik. Auch hier findet man gelungene Einsprengsel an Melodien und ehe man sichs versieht, ist der Song nach knapp 3 Minuten auch schon vorbei. <em>&#8222;Static Convulsion&#8220;</em> schlägt in dieselbe Kerbe der alles plättenden Walze. Junge, Junge! Hier wird eine gute Energie an den Tag gelegt. Mit eingängigem Refrain und unverschämtem Groove lässt der Track jede Matte kreisen und alle Rauschebärte wehen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_12263" aria-describedby="caption-attachment-12263" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-12263 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Entrapment-Photo2HiRes-1024x545.jpg" alt="entrapment-photo2hires" height="545" width="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Entrapment-Photo2HiRes-1024x545.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Entrapment-Photo2HiRes-300x160.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Entrapment-Photo2HiRes-750x399.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-12263" class="wp-caption-text">Haben mittlerweile ein vollständiges Line-Up: <strong>ENTRAPMENT</strong></figcaption></figure>
<p>Erfreulich ist hierbei die punktgenaue Art des alleinigen Masterminds hinter dem Ganzen, die jederzeit unbrauchbare Elemente sofort abweist. Schade das der Fadeout so früh von der Seite kam. Mit <em>&#8222;Ruination&#8220;</em> wird dann auch endlich der sechste Gang eingelegt, <strong>ENTRAPMENT</strong> erinnern nochmals an schwedische Vorbilder aus den 90er Jahren.Viele Uffta-Uffta-Parts und unbarmherzige Geschwindigkeit werden dir dabei vor den Latz geknallt. Schön, wenn ein Titel mal ohne große Umschweife durchrauscht wie ein ICE mit Verspätung. Als absolut geil empfinde ich den Anfang vom&nbsp;darauffolgenden <em>&#8222;Dominant Paradigm&#8220;</em>.</p>
<p>Da wird so richtig <strong>viehisch gerotzt</strong> und geprotzt, dass mein Elchtod-Barometer derbe nach oben ausschlägt. Stück für Stück entfaltet der Song seine Dramatik, nur um in einem finnisch angehauchten Melo-Part zu implodieren. Keine Angst, der dauert nicht ewig, für die anfänglich beschriebene Tanzeinlage gibt es noch mal ein Comeback. Ein zweites Mal gibt es dann einen doomigen Part, der herrlich schleift. Dabei kotzt sich Alleinherrscher <strong>Michel Jonker</strong> wie nach 20 Bier so richtig die Seele aus dem Leib. Kurzerhand noch das Tempo um ein paar Grad erhöhen, fertig ist der Lack.</p>
<p>Zum Höreindruck bitte <a href="https://entrapment2.bandcamp.com/">HIER</a> klicken!</p>
<div class="mceMediaCreditOuterTemp alignnone" style="width: 500px;"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-12267" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/entrapment-logo.gif" alt="entrapment-logo" height="283" width="500"></div>
<p>Nach diesem formidablen ersten Gang läutet <em>&#8222;Withering Souls&#8220;</em> die zweite Hälfte von &#8222;Through Realms Unseen&#8220; ein. Genau so hüftbetont schlängelt sich die Nummer durch die Botanik, um nach 2 Minuten wieder Vollgas zu geben. Bis jetzt gefällt mir das Album sehr, aus Holland scheint doch noch mehr zu kommen als Käse, Holzlatschen und dauerbreite Menschen. <em>&#8222;Isolated Condemnation&#8220;</em> ballert jetzt mit kräftigem D-Beat durch die Kante. Diese Art von Rhythmus steht <strong>ENTRAPMENT</strong> richtig gut. Die ab und an eingestreuten &#8222;Huh! Hah!&#8220;-Momente (kein Witz!) geben zusätzlich noch eine lustige Note im Abgang. Ohne Punkt und Komma ein weiteres Mal schnörkellos eingehämmert. Bis jetzt regierte die Keule und schlug alles kurz und klein. Gibt es auch andere Songstrukturen? Selbstverständlich! Im namensgebenden Stück lässt sich der <strong>Michel</strong> im Vergleich zu den Vorgängern richtig Zeit und bietet einen <strong>Hit</strong>, der durch die Riffs für genügend Variation im Klangbild sorgt.</p>
<h4>D-Beat incoming! ENTRAPMENT rollen wieder!</h4>
<p>Auch der Bass sagt kurz Hallo, aber wie das so ist mit diesem sträflichst unterbewerteten Instrument, wird er schnell in der Versenkung verschwinden. Im letzten Drittel ist ein wenig Mid-Tempo angesagt, das wird aber sofort wieder in den Schrank verfrachtet, denn die an <strong>Martin Van Drunen</strong> erinnernden Vocals passen einfach perfekt zu der schleppenden Passage.</p>
<p>Rotzig und rockig sorgt nach diesem Vorgang <em>&#8222;Hybrid Maelstrom&#8220;</em> für seliges Grinsen beim Autor. &#8222;Dont waste my time&#8220;, singt <strong>Michel</strong> und er hat ja recht. Da ist keine Zeit für Panoramablicke und ausgiebiges Gammeln angesagt, hier wird der Hörer gehetzt daran erinnert, doch bitte weiterzugehen. In den letzten Sekunden entwickelt sich der Mahlstrom vollends, durch das Spiel am Schlagzeug, zum Beckenschwinger. Im vorletzten Lied wird hiernach die Kelle erneut geschwungen. Souverän und ein wenig nach Stoner klingend, tanzt der Trommler umher.<em> &#8222;Self Inflicted Malnutrition&#8220;</em> bietet als Schlusslicht noch mit seinem Namen ein wenig Stoff zum Nachdenken. Dabei ist es ein wenig schade, dass der Track am Ende steht, obgleich er eine frühere Platzierung verdient hätte.</p>
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		<title>Neues Heldentum &#8211; BÖLZER</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oli]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Dec 2016 12:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[2016]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Bölzer]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
		<category><![CDATA[Duo]]></category>
		<category><![CDATA[Groove]]></category>
		<category><![CDATA[Heavy]]></category>
		<category><![CDATA[Iron Bonehead]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>BÖLZER – Hero Veröffentlichungsdatum: 25.11.2016 Dauer: 47 Min. Label: Iron Bonehead Productions Stil: Black/Death Metal BÖLZER (vom schweizerdeutschen Wort &#8222;bölzen&#8220; abgeleitet und grob übersetzt so etwas wie &#8222;ballern&#8220; oder eine &#8222;Bombensache&#8220;) ist ein Duo, welches seit 2008 gemeinsam musiziert, und im Death und ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>BÖLZER</strong> – Hero<br />
Veröffentlichungsdatum: 25.11.2016<br />
Dauer: 47 Min.<br />
Label: Iron Bonehead Productions<br />
Stil: Black/Death Metal</p>
<p><strong>BÖLZER</strong> (vom schweizerdeutschen Wort &#8222;bölzen&#8220; abgeleitet und grob übersetzt so etwas wie &#8222;ballern&#8220; oder eine &#8222;Bombensache&#8220;) ist ein Duo, welches seit 2008 gemeinsam musiziert, und im Death und Black Metal Untergrund mit bisher einem Demo (&#8222;Roman Acupuncture&#8220;) und zwei EPs (&#8222;Aura&#8220; und &#8222;Soma&#8220;) einigen Staub aufwirbeln konnte. Dabei überzeugten von Anfang an der Groove, die spezielle Art des Riffings und eine selbstverständliche Mischung aus Zutaten aller extremen Metalspielarten im Sound der Schweizer. Von diesen Qualitäten kann man sich zudem vor allem auch live überzeugen, bringen <strong>BÖLZER</strong> ähnlich wie ihre Duo-Kollegen von <strong>MANTAR</strong> teils mehr Druck und Power auf die Bühne als so manche mannschaftsstarke Band. 8 Jahre nach Gründung steht nun mit &#8222;Hero&#8220; die erste Full-Length in den Startlöchern und sie wird aufzeigen, ob die Stärken des Sounds gehalten und welche neuen Impulse gesetzt werden konnten.</p>
<p>Das Intro <em>&#8222;Urdr&#8220;</em> besteht einzig allein aus einer gepfiffenen Melodie, die unheilvoll stetig in ihrer Lauststärke ansteigt und schlussendlich von kräftigen Trommelrhythmen begleitet wird. Eine obskure Stimmung wird heraufbeschworen und leitet in den Opener <em>&#8222;The Archer&#8220;</em> über. Dieser prescht sofort geradlinig voran, zeigt jedoch ein etwas weniger todesmetallisches Riffing als eventuell erwartet, was mich anfangs verwunderte. Das Ganze wirkt auf mich etwas psychedelischer und baut mehr auf flächigen Songlandschaften auf. Spätestens im Refrain, als Sänger <strong>KzR</strong>s semiklarer Gesang einsetzt, steht fest, das <strong>BÖLZER</strong> einen anderen Weg als auf ihren vorherigen Veröffentlichungen einschlagen. Dieser neue und frische Ansatz überzeugt mich sofort und ich bin begeistert aufgrund dieser ganz eigenen Interpretation extremen Metals. Verstärkend kommt hinzu, dass der Klang der Platte extrem breit und heavy ausgefallen ist, weiterhin den charakteristischen Gitarrensound aufweist (<strong>KzR</strong> spielt wohl auf einer eigens entwickelten BC Rich Gitarre mit 10 Saiten und schickt sein Audiosignal durch mehrere Amps um diesen abgefahreren Sound zu erzeugen) und auch das Drumming extrem druckvoll und zugleich organisch klingt. Aufgenommen wurde in den szenebekannten Woodshed Studios mit Hilfe von <strong>Michael Zech</strong> (<strong>ASCENSION</strong>, <strong>SECRETS OF THE MOON</strong>) und <strong>Viktor Santura</strong> (<strong>DARK FORTRESS</strong>, <strong>TRIPTYKON</strong>). Die personelle Erfahrung die hier zum Tragen kommt, zahlt sich meiner Meinung nach komplett aus.</p>
<p><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/3540351548_photo.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-12121" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/3540351548_photo-683x1024.jpg" width="500" height="750" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/3540351548_photo-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/3540351548_photo-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/3540351548_photo-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/3540351548_photo.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a></p>
<p>An dritter Stelle im Albumverlauf steht der Titeltrack <em>&#8222;Hero&#8220;</em> und startet ungewohnt schwarzmetallisch. Das Drumming <strong>HzR</strong>s spielt hier gekonnt mit Rhythmuswechseln und überzeugt auf ganzer Linie. Wiederum erschafft, neben dem <strong>Martin-van-Drunen</strong>-mäßigen Growlen, der kauzige Klargesang und gelegentliches Flüstern eine Epik und Eingängigkeit, die dem Ganzen eine sehr eigene Note verschafft. <em>&#8222;Phosphor&#8220;</em> beendet anschließend die erste Albumhälfte und lässt durch einen stark an <strong>BEHEMOTH</strong>s <strong>Nergal</strong> zu &#8222;The Satanist&#8220; Zeiten erinnernden Gesang aufhorchen.</p>
<p>In einem Metalforum las ich vor kurzem, dass <strong>BÖLZER</strong> mit dem Album im Endeffekt doch wieder &#8222;nur&#8220; 2 EPs aufgenommen hätten. Tatsächlich kann man das so sehen, denn einige Argumente sprechen dafür. So läutet <em>&#8222;Decima&#8220;</em> rein a capella die zweite Albumhälfte ein, welche nun etwas traditioneller deathmetallig zu Ohren schlägt und mehr an das ältere Material der Band erinnert.  <em>&#8222;I am III&#8220;</em> und<em> &#8222;Spiritual Athleticism&#8220;</em> wurden schon vorab, unter anderem auf Youtube, veröffentlicht und wo sich erst genannter Song eher sehr doomig und schwer entfaltet, besitzt <em>&#8222;Spiritual Athleticism&#8220;</em> echtes Ohrwurmpotenzial. Das Hauptriff des Songs ist sowas von eingängig und ich ertappe mich momentan ständig dabei, wie ich es nachsumme, oder dies zumindest probiere. Ob ich will oder nicht.</p>
<p>Zum Schluss spannt <em>&#8222;Chlorophyllia&#8220;</em> durch seine für Black und Death Metal Verhältnisse etwas unkonventionelle Stilistik und Tonaliät den Bogen wieder in Richtung Anfang des Albums und bietet damit ein gutes Gegenargument zur oben beleuchteten &#8222;2EP Sichtweise&#8220;.</p>
<p>Die abschließenden Worte:</p>
<blockquote><p>&#8222;Mother, forgive my vices</p>
<p>Hold me one last time</p>
<p>Mother, do not despair</p>
<p>See you on the other side &#8222;</p></blockquote>
<p>schaffen abermals eine großartige Epik und lassen das Album ausklingen. Ganz stark! Das sollte man gehört haben!</p>
<p>Somit bauen <strong>BÖLZER</strong> mit &#8222;Hero&#8220; auf ihrem bisherigen Fundament auf und erweitern ihre Stilistik um interessante Aspekte, wie etwa den sehr variablen Gesang. Das Endprodukt wirkt auf mich natürlich gewachsen und ich hoffe in Zukunft auf weitere großartige Musiker der beiden Schweizer!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/_yH6j2Ym70g?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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