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	<title>heidnische Liedkunst Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>heidnische Liedkunst Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Noch mehr von dem, was einst die Alten wussten &#8211; Waldtraene</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Flo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Nov 2016 08:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Folk]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>WALDTRAENE &#8211; Es wussten einst die Alten II &#8211; Unter Wolfes Banner Veröffentlichungsdatum: 25.11.2016 Dauer: 59:03 Min. Label: Pagan Media Push the Button! Der Zufallsgenerator hat wieder zugeschlagen. Wir begeben uns diesmal nach&#8230;. Tadaa! Thüringen! Mal wieder verschlägt es mich in das ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>WALDTRAENE</strong> &#8211; Es wussten einst die Alten II &#8211; Unter Wolfes Banner<br />
Veröffentlichungsdatum: 25.11.2016<br />
Dauer: 59:03 Min.<br />
Label: Pagan Media</p>
<p>Push the Button! Der Zufallsgenerator hat wieder zugeschlagen. Wir begeben uns diesmal nach&#8230;. Tadaa! Thüringen! Mal wieder verschlägt es mich in das Bundesland, das meiner Meinung nach bisher die beste Musik hervorgebracht hat, die im Pagan-Bereich so zu finden ist. Da verwundert es nicht, dass die heute besprochene Platte ebenfalls die Thematik des Heidentums aufgreift. Allerdings gibt es heute keinen Pagan METAL.</p>
<p>Ich halte hier das Digipak (Yeah! Digipak!) eines dynamischen Duos in der Hand, das ich hier und da mit Bedacht bereits erwähnt hatte. Was diese beiden in kurzer Zeit für eine Entwicklung abgeliefert haben, ist bemerkenswert. Bisher haben sie es geschafft, mit jedem Album eine weitere Schippe draufzupacken. Und vergleicht man nun das brandneue, vierte Album mit dem allerersten, dann zweifelt man doch ernsthaft daran, dass beide Werke aus der Feder ein und derselben Truppe stammen. Der Sprung ist ein großer, und das, obwohl in der besagten Kapelle lediglich EINE klassische Gitarre und EINE Flöte die beiden Gesänge begleitet.</p>
<blockquote><p>Es sind die Schatten der Vergangenheit &#8230;</p></blockquote>
<p>Lösen wir es auf: die beschriebene Band heißt <b>WALDTRAENE</b>. Mit ihrem vierten Album &#8222;Es wussten einst die Alten II – Unter Wolfes Banner&#8220; liefert das Musikerpärchen aus dem Harz den Fortlauf ihrer mit dem dritten Album begonnenen Konzeptreihe. Im Mittelpunkt der Album-Geschichte steht der Hörer, der sich zu Beginn der Scheibe von Irrlichtern in die Tiefen des Waldes leiten lässt. Plötzlich findet er sich am Lagerfeuer eines Kriegertrupps wieder – jedoch ist dies kein gewöhnlicher Kriegertrupp. Es sind die Schatten der Vergangenheit: Vorfahren, Krieger vergangener Schlachten, die von ihren Taten, Mythen und von ihrem Glauben erzählen und davon, dass sie alle durch das <strong>Wolfsbanner</strong> geeint sind.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-11650 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Unter-Wolfes-Banner-e1479985212313.jpg" alt="unter-wolfes-banner" width="450" height="450"></p>
<p>Der Häuptling des Trupps führt dich, als Hörer, zwischen den einzelnen Stücken mit gesprochenen Passagen durchs Album. Er hilft dir, dich zu besinnen und deine Vergangenheit, deine Herkunft und dein &#8222;Ich&#8220; zu entdecken. Klingt abgefahren? Ist es auch! <strong>Knoepfchen</strong> und <strong>Horda</strong> nehmen die Rolle der Skalden ein und besingen die Geschichten, zu denen dich der Häuptling hinführt.</p>
<p>Beginnend also mit dem Titel <i>&#8222;Irrlicht&#8220;</i> startest du ruhig und etwas geheimnisvoll deine musikalische Reise. Waldgeräusche sind zu hören, jemand irrt durchs Dickicht, Mystik und Dunkelheit machen sich breit. Die Gitarre wird gezupft, die Gesänge sind still – die ungewisse Stimmung passt perfekt zum Beginn dieses Abenteuers.</p>
<p>Der Titel <i>&#8222;Schatten der Vergangenheit&#8220;,</i> der sich anschließt, ist einer der Zwischenstücke, in denen der Häuptling ausschließlich erzählt und eben die Reise durchs Album leitet. Einige mögen aufhorchen und sagen: &#8222;Moment mal, die Stimme kenne ich doch!?&#8220;, all denen kann ich nur sagen: &#8222;Tja, schön für dich!&#8220; <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f600.png" alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Spaß beiseite – dem Häuptling hat niemand Geringeres als <strong>Stickel</strong> von <b>ODROERIR</b> seine Stimme geliehen, und seine Rolle kann er gut! Andächtig lausche ich, was er denn zu erzählen hat. Und so gehen wir unseren Weg weiter, durch insgesamt fünfzehn Titel, die abwechslungsreicher nicht sein könnten.</p>
<blockquote><p>Was aber in diesem Song auftaucht, sind kurze Passagen gutturalen Gesangs von<strong> Horda</strong></p></blockquote>
<p><em>&#8222;Unter Wolfes Banner&#8220;</em> beispielsweise ist ein Titel mit so unglaublich viel positiver Energie, dass man sich schon fragen muss, wie die beiden das denn hinbekommen, obwohl eben kein Schlagzueg nach vorn drischt, als gäbe es kein Morgen (ist nämlich keins da, haha). Was aber in diesem Song auftaucht, sind kurze Passagen gutturalen Gesangs von <strong>Horda</strong>. Das ist neu, passt aber gut. Die beiden treiben mit diesem Stück so sehr an, dass ich mir vorstellen könnte, nach dreimaligem Hören sogar freiwillig den Müll runterzubringen. Die Melodie dieses Liedes bleibt auch nach Stunden noch im Kopf und verursacht starkes Verlangen nach mehr.</p>
<p>Besinnlich können die beiden aber auch. Der Song <em>&#8222;Aus goldenen Hallen&#8220;</em> beschreibt heroisch, und vor allem extrem anschaulich, die Ankunft der gefallenen Krieger in Walhall. Beim letzten Konzert, welches ich von den beiden miterleben konnte, habe ich bei diesem Titel Gänsehaut bekommen. So inspirierend und mitreißend werden hier Bilder vorm inneren Auge gezeichnet. Und das interessante ist: jeder sieht diese Bilder etwas anders. Also: Augen zu und lauschen!</p>
<img decoding="async" class="wp-image-11649 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Darvelvet.jpg" alt="Waldtraene live" width="700" height="467" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Darvelvet.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Darvelvet-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Darvelvet-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Darvelvet-750x500.jpg 750w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px" />
<p>Mein Lieblingstitel der Platte lautet <em>&#8222;Der alten Weide Sang&#8220;</em>. Ich interpretiere dieses Lied als ein Klagelied an die Menschheit im Allgemeinen, die Natur wieder stärker zu respektieren und sie zu schätzen. Unsere Umgebung, unsere Umwelt – sinnbildlich hierfür steht die Weide, als alter, &#8222;weiser&#8220; Baum &#8211; hat schon so viel miterlebt und gesehen, dass es Zeit ist, sich genau das eben mal vor Augen zu führen. Der Text und die vermittelte Stimmung in diesem Lied nehmen mich mit. Saustark, echt!</p>
<p>Absolut episch und weit klingt das Lied mit dem Namen <em>&#8222;Urzeit&#8220;</em>. Es erzählt die Geschichte der Weltenentstehung. So groß waren die Mächte, die gewirkt haben, damit aus dem Ginnungagap die Welten hervorgingen. Entsprechend anmutig wird hier die Weltenentstehung besungen. An dieser Stelle stelle ich Folgendes fest: Die Musik von <strong>WALDTRAENE</strong> ist leicht zugänglich, allerdings keinesfalls langweilig oder viel zu simpel gestrickt. Man lauscht eben einfach gern, ist weder angestrengt, noch unterfordert. Es passt, vor allem bei diesem Album, einfach so vieles so gut zusammen. Das bedeutet: Allen, die über die lyrische Thematik rund ums Heidentum bisher wenig Fachwissen haben, dies aber gern hätten, ohne Bücher zu wälzen, denen sei gesagt: so lauschet <strong>WALDTRAENE</strong>s vertonten Geschichten und ihr werdet erleuchtet!</p>
<blockquote><p>Ein wunderbarer Song für Silvester</p></blockquote>
<p><em>&#8222;Mittwinternacht&#8220;</em> thematisiert den Abschluss des alten Jahres und den positiven Ausblick auf ein neues Jahr. Man soll mit der vielleicht harten Vergangenheit abschließen und sich auf das freuen, was da kommt. Entsprechend freudig ist die Stimmung in diesem Track. Wenn man so will: ein wunderbarer Song für Silvester. Lässt sich vielleicht nicht so laut mitgröhlen wie <em>&#8222;Auf gute Freunde&#8220;</em> von den <strong>ONKELZ</strong>, ist aber dafür mit Herz und Köpfchen gemacht und vor allem hebt er die Laune.</p>
<p>Nun will ich aber nicht nur positive Aspekte beschreiben, die mir beim Hören widerfahren sind, sondern auch das erwähnen, was mir nicht gefällt. Das schaffe ich in einem Wort: <em>&#8222;Rauhnacht&#8220;</em> – dies ist ein Titel, bei dem <strong>Horda</strong> und <strong>Knoepfchen</strong> viel sprechen, und zwar den gleichen Text, allerdings versetzt und anders betont. Ich komme an diesen Titel einfach gar nicht ran. Der wird beim Hören definitiv geskippt. Aber damit ist er auch der einzige von insgesamt fünfzehn (!), und das ist sowas von verkraftbar für mich.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/SmSjpFBAO98?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Ich kann gar nicht auf jedes Lied einzeln eingehen, denn dann würde ich nicht fertig werden mit Schreiben, weil in jedem Titel so viel gesagt wird, und es daher auch für mich viel zu sagen gibt. Man versinkt in den besinnlichen Liedern und will bei den energiegeladenen Titeln einfach nur mehr, mehr und immer mehr, weil es solchen Spaß macht, diese Musik zu hören. Wenn man sich einfach die Zeit nimmt, diese Musik BEWUSST zu hören, und nicht nur einfach laufen zu lassen, dann kommt man nicht umhin, diese Kapelle sehr schätzen zu lernen.</p>
<p>Ich weiß, dass ein paar meiner Freunde mit <strong>WALDTRAENE</strong>s Musik gar nichts anfangen können. Und das ist völlig in Ordnung, denn Geschmäcker sind verschieden. Mir selbst ist jedoch unbegreiflich, wie man an diesem starken Stück Thüringer Klangkunst vorbeikommt. Jeder, der gern Pagan Metal hört und diese Musik für mehr liebt, als ihre zahlreichen Sauflieder, der sollte sich, wenn nicht schon geschehen, diese Band unbedingt zu Gemüte führen. <strong>Horda</strong> und <strong>Knoepfchen</strong> sind mit so viel Hingabe bei der Sache, das hört man einfach.</p>
<p>Webseite: <a href="http://www.waldtraene.de/" target="_blank">Waldtraene Official</a></p>
<p>Facebook: <a href="https://www.facebook.com/Waldtraene-117490615021999/?fref=ts" target="_blank">Waldtraene FB</a></p>
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		<title>Von Swinger-Clubs, siegreichen Jodel-Wettkämpfen und der Schneekönigin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Flo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jun 2016 05:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt da eine Band, die nur aus zwei Leuten besteht – eine Band, die in dem, was sie macht, einzigartig ist. Und nein, ich meine nicht die WILDECKER HERZBUBEN (obwohl die auch ziemlich einzigartig sind). Gut, ok, wenn man die liebreizende ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #000000;">Es gibt da eine Band, die nur aus zwei Leuten besteht – eine Band, die in dem, was sie macht, einzigartig ist. Und nein, ich meine nicht die <strong>WILDECKER HERZBUBEN</strong> (obwohl die auch ziemlich einzigartig sind). Gut, ok, wenn man die liebreizende Rottweilerhündin Mascha als Band-Hund mitrechnet, umfasst die Kapelle sogar drei Mitglieder.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Ich kenne das musikalische Zweiergespann nun schon eine ganze Weile und konnte daher die Entwicklung ihrer Musik gut verfolgen. Und mittlerweile sind sie für mich auf einem Level angekommen, das ich mal wie folgt beschreiben möchte: Wenn das Intro erklingt, dann die Gitarre einsetzt und beide anfangen zu singen, bekomme ich massiv Gänsehaut, bin aufgeregt, hab Bauchgrummeln und muss deshalb stuhlen. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an die beiden für das Aufrechterhalten meines Stoffwechsels.</span></p>
<blockquote><p><span style="color: #000000;">Die beiden Harzer Stadtmusikanten ziehen quer durch die Lande.</span></p></blockquote>
<p><span style="color: #000000;">Sie bezeichnen ihre Musik als heidnische Liedkunst aus dem Harz, und es fällt schwer, ihre Werke in ein bestimmtes Genre einzuordnen. Die beiden Harzer Stadtmusikanten ziehen quer durch die Lande und haben auch vor dem diesjährigen Dark Troll Festival nicht haltgemacht. Dort habe ich sie mir nach ihrem Gig gekrallt, um ihnen ein paar Fragen zu stellen. Hier ist das <strong>Interview mit</strong> <b>WALDTRAENE</b>:</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><b>Flo:</b><span style="color: #993300;"><strong><i> Hi, ihr Lieben! Schön, dass ihr euch die Zeit genommen habt. Ihr habt jetzt euren Dark Troll-Auftritt hinter euch. Wie hat euch denn der Auftritt gefallen?</i></strong></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><b>Horda:</b> Ich fange da mal an. Also im letzten Jahr war es schon richtig schick, aber dieses Jahr war gefühlt nochmal die doppelte Menge an Leuten da. Und es war einfach nur schick.<b> </b>Die Leute haben mitgesungen, sie haben mitgemacht – sie waren völlig heiß aufs Festival.</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Knoepfchen:</b> Und man selbst hat sich immens wohlgefühlt – ich glaube, die letzten Auftritte waren nicht so sauber, wie der jetzt hier.</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Horda:</b> Das war schon so das sauberste Ding, das wir dieses Jahr bisher gespielt haben, <em>und der Funke ist einfach übergesprungen</em>. Hat echt Spaß gemacht!</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><b>Flo:</b> <span style="color: #993300;"><strong><i>Ist es denn jetzt euer Ziel, auch zukünftig verstärkt auf Metal-Festivals aufzuspielen?</i></strong></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><b>Knoepfchen:</b> Ja klar, also bisher steht zum Beispiel das Barther Metal Open Air noch auf dem Programm, das eröffnen wir auch. Dann haben wir in Sondershausen auch nochmal so &#8217;ne kleine Sache. Da schließt sich &#8217;nem Metal-Festival so ein kleiner Mittelaltermarkt an. Dann das WGT im heidnischen Dorf, und so solls auch weitergehen.</span></p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2837 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/waldtraene-darkvelvet-e1465026554557.jpg" alt="Waldtraene-Darkvelvet" width="700" height="466" />
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #000000;"><b>Flo:</b> <strong><i><span style="color: #993300;">Jetzt habt ihr ja auch ein bisschen was von eurem neuen Material gespielt. Könnt ihr denn schon einen Ausblick aufs</span> neue, mittlerweile vierte Album <span style="color: #993300;">geben?</span></i></strong></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><b>Horda:</b> Haha! Also, es ist so: Das letzte Album „Es wussten einst die Alten“ ist der Beginn einer Konzeptreihe, die <em>unbestimmten Ausmaßes</em> ist. Wir wissen selber noch nicht genau, wo es uns hinführt. Das Album, das jetzt kommt, ist der zweite Teil dieser Reihe. Es wird heißen: „Es wussten die…“, ähm.</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Flo:</b> „Es wussten irgendwann mal früher&#8230;“</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Horda:</b> „Irgendjemand wusste mal irgendwann irgendwas.“ (lacht) Nein: „Es wussten einst die Alten II – Unter Wolfes Banner“ und es wird thematisch wieder sehr interessant werden, es wird kriegerischer werden. Wir haben wieder eine bestimmte Person, die durchs Album führen wird, wie im ersten Teil. Aber eben alles schick verpackt.</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Knoepfchen:</b> Genau, thematisch hast du weiterhin mythologische Sachen drin, du hast geschichtliche Hintergründe drin, Sagen – also wie gehabt. So diese gesunde Mischung.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><b>Flo:</b> <strong><span style="color: #993300;"><i>Wir haben das Wort ja logischerweise schon oft genannt, denn so heißt ihr ja auch, aber wo kommt denn der Name „</i></span>WALDTRAENE<span style="color: #993300;"><i>“ eigentlich her? Ich kanns mir auf Anhieb nicht erklären.</i></span></strong></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><b>Horda:</b> Kann ich mir vorstellen. (lacht)</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Flo:</b> Ja, bei mir reichts doch nicht weit. Jetzt reiten wir wieder darauf rum, ja? Immer rein in das kleine Herz. (lacht)</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Knoepfchen:</b> Ja, es war halt die Frage: Nennst du dich halt gleich so, dass jeder weiß, was du machst? &#8211; Muss nicht unbedingt sein. Und dann haben wir halt geschaut, wir sind ja nun auch recht naturverbundene Menschen und gerade bei uns zu Hause enorm viel im Wald unterwegs. Und was uns beeindruckt: Du findest halt auch im Harz, obwohl der schon so oft <em>gerodet</em> worden ist, den einen oder anderen Baum, der nicht nur reich an Jahren und Ringen ist, sondern eben schon so viel gesehen hat.</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Horda:</b> Wir haben zum Beispiel bei uns die Sachseneiche, und die ist über <em>1000 Jahre</em> alt.</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Knoepfchen:</b> Genau. Und wenn du dich da mal an die Wurzeln setzt und gönnst dir einfach mal den Moment. Und dann, das war halt bei uns so dieses Erlebnis, tropft dir einfach etwas Baumharz auf die Schulter. Dieses uralte Wissen&#8230; Ich meine, <em>wir schmökern jetzt nicht die Edda</em>, um ein neues Lied zu schreiben, sondern es passiert einfach. Es ist teilweise wie &#8217;ne Eingebung. Da ist ein Stück unheimlich altes Wissen, was irgendwie weitergegeben wird, eben durch die Natur. Dieses Baumharz ist einfach ein Sinnbild für dieses alte Wissen. Daher <strong>WALDTRAENE</strong> – die Träne des Waldes, die Träne des Baumes.</span></p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2838" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/Waldtraene-darkvelvet-2-e1465026599466.jpg" alt="Waldtraene-Darkvelvet" width="333" height="500" />
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #000000;"><b>Flo:</b> <span style="color: #993300;"><strong><i>Ah, krass. Und so, wie sich das jetzt anhört, ist das sicherlich auch eure Inspirationsquelle Nummer 1. Und das Ganze hört man einfach auch in der Musik, finde ich. Jetzt mal für diejenigen, die das nicht wissen: Knoepfchen und Horda&#8230;die sind eigentlich auch ein Pärchen. Wie habt ihr euch denn kennengelernt?</i></strong></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><b>Horda:</b> Swinger-Club! (lacht)</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Flo:</b> Natürlich! Was sonst!? Hätte denn jemand etwas anderes erwartet? &#8211; Nein! (lacht)</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Knoepfchen:</b> Nein, Quatsch. Wir haben beide &#8217;nen sozialen Beruf erlernt, waren an der gleichen Schule, haben uns gesehen, und da wars dann erstmal so: „Sieht interessant aus. Nett.“</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Horda:</b> Also sie meint jetzt <em>nicht gut, aber…halt interessant</em>. (lacht)</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Knoepfchen:</b> Endlich mal ein interessantes Individuum. Und dann hatte meine Klasse damals ein Theaterstück &#8211; „Die Schneekönigin“ &#8211; und ich hatte die Hauptrolle, <em>ich war die ganz Böse</em>. (lacht) Und dann hab ich auch gesungen.</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Horda:</b> Und wir mussten uns die <em>Scheiße </em>angucken. Das war auch gar nicht mal so gut. (lacht)</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Flo:</b> Ah, ok, aber wahrscheinlich interessant. (lacht)</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Knoepfchen:</b> Und er hat sich mir dann mehr oder weniger aufgezwungen, war dann immer da, wo ich auch war. Und dann wurde aus interessant recht schnell&#8230;ja, Mensch&#8230;ne? (lacht) Ja, und dann ist das recht schnell auch zur Musik gekommen. Er hat ja damals durch seinen Vater, zum Teil auch gequält – heute ist er ganz froh drum, ne klassische Gitarrenausbildung absolviert. Bei mir wars schon immer das Singen. Also schon <em>als kleiner Knopf auf der Schaukel</em>. Und dann war ich sogar mit 13 Jahren&#8230;das ist, glaube ich, das erste Mal, dass ich das in &#8217;nem Interview erwähne&#8230;ich machs jetzt einfach (lacht): Da war ich sogar mit 13 Jodelmeisterin in meiner Altersklasse! Mit Opa, der stand da mitm Akkordeon daneben, <em>und ich habe gejodelt, was das Zeug hält</em>.</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Flo: </b>Da will ich jetzt aber was hören zum Schluss! (lacht)</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Horda:</b> Ich habs gewusst. Das hättest du nicht erzählen sollen. (lacht)</span></p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/bH3ZJkRWt48?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #000000;"><b>Flo:</b><span style="color: #993300;"><strong> <i>Ok, ihr habt das letzte Wort. Was wollt ihr den Leuten da draußen noch erzählen oder mit auf den Weg geben?</i></strong></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><b>Horda:</b> Was ich den Leuten mit auf den Weg geben will, ist eigentlich nur, dass sie jeder Band, die in irgendeiner Art und Weise etwas Anderes, etwas Ungewohntes macht, &#8217;ne Chance geben sollen. Einfach mal reinhören, sich damit beschäftigen. Nicht von vornherein sagen: <em>„Knallt nicht, ist Kacke!“</em>, sondern einfach mal&#8230;sich besinnen vielleicht. Nicht jetzt nur auf uns bezogen, sondern im Allgemeinen.</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Knoepfchen:</b> Ja, denn es sind trotzdem alles Künstler, die sich da hinstellen und etwas geschaffen haben. Also uns machts unheimlich viel Spaß – wir lieben ja Herausforderungen. Aber uns hat das unheimlich viel Kraft gekostet, ganz lange Zeit. Und wenn da jetzt &#8217;ne Band ist, die ich gar nicht mag, zolle ich den Leuten ja trotzdem Respekt. Da steht jemand auf der Bühne und hat etwas Eigenes geschaffen, also schaue ich mir das mal an.</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Horda:</b> Es war für uns ein langer Kampf, dahin zu kommen, wo wir eigentlich hinwollten. Theoretisch bespielen wir ja mittlerweile alles mögliche – Mittelaltermärkte, Gothic-Veranstaltungen, Neofolk-Veranstaltungen und mittlerweile jetzt auch Metal-Veranstaltungen. Wir kommen aus dem Metal, <em>wir fühlen uns hier wohl</em>, wir wollen hier bleiben, wir sind hier gut angenommen worden, sehr gut sogar.</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Knoepfchen:</b> Und wenn wir dann noch ein Stück von uns dalassen können in musikalischer Art und Weise, dann ist es für uns umso schöner.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><b>Flo:</b> Ja, dann bedanke ich mich für das amüsante Interview mit euch beiden!</span></p>
<p>Webseite: <a href="http://www.waldtraene.de/" target="_blank">Waldtraene-Official</a></p>
<p>Facebook: <a href="https://www.facebook.com/Waldtraene-117490615021999/?fref=ts" target="_blank">Waldtraene-FB</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/von-swinger-clubs-siegreichen-jodel-wettkaempfen-und-der-schneekoenigin/">Von Swinger-Clubs, siegreichen Jodel-Wettkämpfen und der Schneekönigin</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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