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	<title>hessen Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>hessen Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Deutschland, deine Festivals &#8211; 12.2: Hessen II (Alternativ)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jan 2018 09:45:00 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>„Nee, da fahr ich nicht hin, ist ja kein Metal!“ Das haben viele von euch bestimmt schon mal gehört. Und ich gebe zu: ja, auch ich habe so etwas schon von mir gegeben. Auch für diese Kolumne ist es mitunter gar nicht allzu einfach zu entscheiden, was ich präsentiere und was rausfliegt. Faustregel: Je mehr Mainstream und je weniger Metal, desto eher fällt das Festival durchs Raster. Hybrid-Giganten wie das <strong>RaR</strong>, <strong>RiP</strong> oder<strong> Highfield</strong> werden rigoros aussortiert. Doch längst nicht allen Festivals, bei denen Metal eine untergeordnete Rolle spielt, wird ein Platz in dieser Kolumne verwehrt. Gelten Veranstaltung und Künstler trotzdem als alternativ, verdienen sie sich ihren Platz. Hardcore und Punk, Ska und Folk, NDH und Rock – seht, was Hessen zu bieten hat!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Alternativer Vorreiter: Traffic Jam Open Air</h2>
<p>„Reine“ Metal-Festivals mit stärker gemischten zu vergleichen, ist nicht ganz fair, weshalb der Titel des größten Metal-Festivals als „Flaggschiff“ heute auch nicht vergeben wird. Denn beim <strong>Traffic Jam Open Air</strong> handelt es sich um das vermeintlich größte Festival für härtere Musik in Hessen. Die Wurzeln der Veranstaltung reichen zurück bis 1999. Eine Geburtstagsparty auf einem Verkehrsübungsplatz für nicht einmal 100 Leute legte den Grundstein. Nach der zehnten Auflage 2008 pausierte das Festival für ein Jahr, um 2010 mit einem Line-Up bisher nicht vorhandener Größe zurückzukehren und eine Heimat für jährlich 6.000 Musik-Fans zu werden.</p>
<p>Ende Juli geben sich an zwei Tagen Künstler sehr verschiedener Genres die Klinke in die Hand. Fans der Core-Fraktion konnten sich im letzten Jahr beispielsweise über <strong>VITJA</strong>, <strong>ALL FOR NOTHING</strong>, <strong>EVERGREEN TERRACE</strong> und Headliner <strong>CALIBAN</strong> freuen. <strong>ZSK</strong> und <strong>SONDASCHULE</strong> konnten mit Punk-Musik dagegenhalten, während der zweite Headliner <strong>ROYAL REPUBLIC</strong> eher seichtere Rock-Gefilde abdeckte. Auch Spuren von Metal und Ska lassen sich in der Aufstellung von über 20 Bands finden. Ob es 2018 wieder ein <strong>Traffic Jam</strong> geben wird, ist aufgrund momentan stattfindender interner Umstrukturierungen noch ungewiss. Etwas Halbgares wollen die Veranstalter jedenfalls nicht präsentieren – und das ist auch gut so!</p>
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<h2>Zeit zu brennen: Burning Age Festival</h2>
<p>Die meisten Festivals der heutigen Ausgabe kratzen an vierstelligen Besucherzahlen oder übersteigen diese deutlich. Nicht so das <strong>Burning Age Festival</strong> in Vellmar. Bei diesem handelt es sich um ein kleines Eintagesfestival, das im November 2012 seine Premiere feierte. Seitdem wird das <strong>Jugendzentrum Piazza</strong> einmal jährlich zur Konzert-Location für rund 150 Fans der härteren Genres.</p>
<p>Ein kleines Potpourri aus Metal und Rock, Alternative und Punk mit zumeist fünf, im letzten Jahr lediglich vier Bands formt das Billing der winzigen Veranstaltung. Im Mittelpunkt stehen Bands aus der Umgebung, sodass auch des Öfteren einige Gruppen einen ihrer ersten Gigs auf dem <strong>Burning Age</strong> haben. 2017 bestand das Quartett aus <strong>PROMETHEAN FIRE</strong>, <strong>DEADMANS REDEMPTION</strong>, <strong>NORD</strong> und <strong>BETTER TREATMENT</strong>. Gerade einmal 5 € kostet der Spaß. Kann man schon mal machen, oder?</p>
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<h2>Schrödingers Festival: Celtic Rock Open Air</h2>
<p>Freunde des Folks werden in Hessen ebenfalls fündig. Das heißt: momentan! Beim <strong>Celtic Rock Open Air</strong>, welches auf insgesamt elf Auflagen kommt, handelt es sich um so etwas wie Schrödingers Festival. Solange du nicht in den Kalender schaust, könnte das Festival sowohl stattfinden als auch erneut pausieren. Man kann nie sicher sein! 2002 und 2003 fand es statt, 2004 pausierte es. 2005 folgte die dritte Auflage, ehe sich die Aufzeichnungen in den Jahren 2006 und 2007 verlieren. Erst 2008 kehrte das Festival zurück, dehnte sich 2009 erstmalig auf zwei Tage aus und bestand dann tatsächlich stabil bis 2013, mal mit einem, mal mit zwei Veranstaltungstagen, ehe das Festival zwei weitere Jahre in einen Tiefschlaf fiel.</p>
<p>Seit 2016, als das Event endlich sein zehntes Jubiläum auf <strong>Burg Greifenstein</strong> feiern durfte, ist das <strong>CROA</strong> nun wieder präsent. Über die Jahre sind dabei viele Folk- und Pagan-Bands aufgetreten, beispielsweise <strong>ELUVEITIE</strong>, <strong>SUIDAKRA</strong>, <strong>VOGELFREY</strong>, <strong>MR IRISH BASTARD</strong> und <strong>HAGGEFUGG</strong>. Allerdings haben es auch ein paar andere Vertreter ins Billing geschafft, so z.B. <strong>GRAILKNIGHTS</strong>, <strong>SNAKEBITE</strong> und <strong>LAYMENT</strong> im letzten Jahr. Und – Achtung, Spoiler! – im Juli wird die Saga von Schrödingers Festival vorerst fortgesetzt, u.a. mit <strong>LETZTE INSTANZ</strong> und <strong>LEICHENWETTER</strong>.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_24603" aria-describedby="caption-attachment-24603" style="width: 846px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-full wp-image-24603" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Celtic-Rock-Open-Air.jpg" alt="" width="856" height="1200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Celtic-Rock-Open-Air.jpg 856w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Celtic-Rock-Open-Air-214x300.jpg 214w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Celtic-Rock-Open-Air-730x1024.jpg 730w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Celtic-Rock-Open-Air-750x1051.jpg 750w" sizes="(max-width: 856px) 100vw, 856px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-24603" class="wp-caption-text">Nach zweijähriger Pause findet das <strong>Celtic Rock Open Air</strong> seit 2016 wieder statt.</figcaption></figure>
<h2>Wachstum rockt: Erlensee Rockt</h2>
<p>Runder Geburtstag hier, Vereins-Jubiläen da … viele Festivals fangen als einmalig geplante Feiern an. Wenn ihr denkt, dass die nun erzählte Geschichte genau so anfängt, liegt ihr völlig richtig! Das <strong>Freigericht Rockt</strong> wurde 2015 veranstaltet, um das 35-jährige Bestehen des ortsansässigen Motorradclubs zu feiern. Feiern sollten jedoch nicht nur Clubmitglieder, sondern das ganze Dorf. Die Pläne wuchsen sehr schnell, sodass letztendlich 900 Gäste die Veranstaltung mit musikalischer Unterstützung dreier Bands besuchten. Wie hätte man nach diesem Erfolg aufhören können! In den Folgejahren wuchs das Billing von drei auf sechs Bands, die Besucherzahl kletterte weiter auf 1200 anno 2016 und schließlich 1700 Besucher im letzten Jahr – und das trotz Regenwetters!</p>
<p>Mit der Gründung eines eigenen Vereins und dem Wechsel der Location wurde das Open Air für das kommende Jahr in <strong>Erlensee Rockt</strong> umgetauft. Am zweiten Samstag eines jeden Juli bekommen mehrere lokale Gruppen die Möglichkeit, die Bühne mit überregional bekannten Bands zu teilen. Genre: Rock! Über Alternative und Glam bis hin zum Classic und Hard Rock erstreckt sich die Bandbreite. <strong>RED CIRCUIT</strong> und <strong>THE NEW ROSES</strong> wurden ebenso Teil der letzten Ausgaben wie <strong>APRIL ART</strong> und <strong>DEAD DAISIES</strong>. Doch auch für Coverbands hatte Freigericht ein großes Herz – <strong>VÖLKERBALL</strong>, <strong>THE GUNS N‘ ROSES EXPERIENCE</strong>, die <strong>KISS-TRIBUTE-BAND</strong> und <strong>AB/CD</strong> eiferten bereits ihren großen Helden nach. Originelle Eigenkonzeptionen oder detailverliebter Mimikry – was zündet wohl besser?</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_24619" aria-describedby="caption-attachment-24619" style="width: 720px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-24619 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Freigericht-Rockt-2017-730x1024.jpg" width="730" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Freigericht-Rockt-2017-730x1024.jpg 730w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Freigericht-Rockt-2017-214x300.jpg 214w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Freigericht-Rockt-2017-750x1052.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Freigericht-Rockt-2017.jpg 1034w" sizes="auto, (max-width: 730px) 100vw, 730px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-24619" class="wp-caption-text">2017 noch als <strong>Freigericht Rockt</strong> bekannt, geht das Festival 2018 mit neuem Namen an den Start.</figcaption></figure>
<h2>&nbsp;Kleines Dorf, großes Festival: Haune Rock</h2>
<p>Von Rock zu Rock! Eine Woche nach dem Event in Erlensee, steigt für Fans des Genres im kleinen 150-Seelen-Dorf Odensachsen bereits die nächste Sause. <strong>Haune Rock</strong> nennt sich das zweitägige Event, das 2017 Premiere feierte und aus dem Stand bis zu 1.500 Besucher am Tag anlocken konnte. Dieser Andrang bietet genügend Anlass, das junge Festival am 13. und 14. Juli 2018 fortzusetzen. Die Veranstalter rechnen damit, unter guten Bedingungen vielleicht sogar die 2000-Besucher-Marke zu knacken.</p>
<p>Größtenteils besteht das Programm aus Rock und Hardrock. Einige bekanntere Bands sind ebenso Bestandteil des Billings wie regionale Nachwuchsbands. Ein leichter Metal-Touch ist nicht ausgeschlossen, wie die Verpflichtung von <strong>MERCURY FALLING</strong> für dieses Jahr zeigt, doch dabei handelt es sich wohl um Ausnahmen. Ansonsten bleibt es eher rockig – von Punkrock der Marke <strong>KOPFECHO</strong> über Cover-Bands wie <strong>MOTHERS MILK</strong> und <strong>THE FREE ELECTRIC BAND</strong> bis hin zu bekannten Namen wie <strong>5TH AVENUE</strong> oder den Kultrockern von <strong>TORFROCK</strong>, die 2018 als Headliner für gute Laune sorgen sollen. Insgesamt geben sich elf Bands die Ehre – zehn davon sind bestätigt, nur auf den Secret Headliner müssen sich die Fans noch ein wenig gedulden.</p>
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<h2>Auf zur Tellswiese: Tells Bells Festival</h2>
<p>Was kommt raus, wenn man den Namen der lokalen Festivitäts-Wiese und eines weltbekannten <strong>AC/DC</strong>-Songs kreuzt? Offensichtlich irgendwas Erfolgreiches! Seit 2004 verwandelt sich besagter Rasen in Villmar einmal jährlich zum Mittelpunkt der zweitgrößten Rock-Veranstaltung in Hessen. Damals noch mit einem Veranstaltungstag unterwegs, steigerte man sich schon 2005 auf zwei Tage und behielt den Zeitraum Mitte August für alle folgenden Jahre bei – jedoch mit ständig wachsenden Maßstäben! Mittlerweile verschlägt es jedes Jahr 4000 Leute zum <strong>Tells Bells Festival</strong>.</p>
<p>Für nicht einmal 30 € wird ein umfangreiches Line-Up aus 20 Bands kredenzt. Punk und Hardcore dominieren dabei die Zeilen. Dennoch finden auch Bands aus dem Sektor Ska, Metal und Alternative immer wieder auf das hessische Festival. <strong>TERROR</strong> und <strong>STICK TO YOUR GUNS</strong>, <strong>BIOHAZARD</strong> und <strong>MADBALL</strong>, <strong>NO FUN AT ALL</strong> und <strong>RAISED FIST</strong>, <strong>DEEZ NUTS </strong>und <strong>RYKERS</strong> – die größten Namen der letzten vier Jahre <strong>Tells Bells</strong>. 2018 wird das fünfzehnjährige Jubiläum gefeiert. Mit dabei sind u.a. <strong>SILVERSTEIN</strong>, <strong>ADHESIVE</strong> und <strong>COMEBACK KID</strong>.</p>
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<h2>Der Metal schlägt zurück: Rhön Rock</h2>
<p>Es rockt in Erlensee, in Odensachsen, und: seit 2017 nun auch in der Rhön! Aufgrund der doch eher ländlichen Umgebung und der damit einhergehenden Knappheit an Locations zur Förderung junger Bands, entschloss man sich, <strong>Rhön Rock Events</strong> zu gründen und die Gegend um ein zweitägiges Festival im August zu bereichern. Die Truppe traf einen Nerv, denn auch hier konnten auf Anhieb 1.500 Zuschauer verbucht werden.</p>
<p>Dass das <strong>Rhön Rock</strong> Teil der „alternativen“ Ausgabe geworden ist, liegt insbesondere am Line-Up des ersten Festivals. <strong>BONFIRE</strong>, <strong>BBC ROCK</strong>, <strong>FA/KE</strong>, <strong>THE GOOSE BROTHERS</strong> oder <strong>BLACKJACK</strong> sind beste Beispiele für die Dominanz des Rocks. Doch 2018, man sehe und staune, schlägt die Metal-Sparte mit aller Kraft zurück! Mit den Verpflichtungen von <strong>VEION</strong>, <strong>CROWN OF GLORY</strong>, <strong>SEVEN THORNS</strong>, <strong>OVERSENSE</strong> und <strong>PRIMAL FEAR</strong> sowie der Wiederverpflichtung der <strong>MAIDEN</strong>-Coverband <strong>667</strong> <strong>– THE NEIGHBOUR OF THE BEAST</strong> entwickelt sich das <strong>Rhön</strong> zu einem echten Zuhause für alle Freunde des Power und Heavy Metal. Mit <strong>THE MATTER OF CHINA</strong> hält zudem auch Metalcore Einzug. Vollständig von den Wurzeln löst man sich jedoch nicht, denn <strong>GUN BARREL</strong>, <strong>FA/KE</strong> und das <strong>RAMMSTEIN</strong>-Cover <strong>STAHLZEIT</strong> werden für einen angemessen Ausgleich aus der Hardrock- und Industrial-Schiene sorgen. Wird das <strong>Rhön Rock</strong> jetzt zum waschechten Metalfestival? Wir werden sehen!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-24610" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Rhön-Rock.jpg" alt="" width="679" height="960" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Rhön-Rock.jpg 679w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Rhön-Rock-212x300.jpg 212w" sizes="auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px" /></p>
<h2>3 Tage, 30 Bands: Rockfield Open Air</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-24612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Rockfield-Open-Air.jpg" width="142" height="200">Alle obigen Festivals beschränken sich auf einen, maximal zwei Tage. Über die Langstrecken-Distanz von drei Tagen traut sich nur das <strong>Rockfield Open Air</strong> in Wiesbaden. Wie auch das <strong>Tells Bells</strong>, wird das <strong>Rockfield</strong> 2018 sein fünfzehnjähriges Jubiläum feiern. Ungefähr 3.000 Menschen besuchen das Festival, das seit jeher Mitte August stattfindet. Geboten wird Diverses – Dark und Grunge genauso wie Punk und Hardrock, Ska und Metal. Größte Acts 2017: <strong>PURIFY</strong>, <strong>FRACTURE</strong>, <strong>BRT.</strong> und <strong>MEAT THE MACHINE</strong>. Wie und ob es 2018 tatsächlich zur Jubiläums-Feier kommt, wurde noch nicht bekanntgegeben. Da hilft nur: Abwarten!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Junge, ich will Metal ham!</h3>
<p>Wer mich nun auf mein eingangs genutztes Zitat hinweist und sagt, das sei alles uninteressant, da kein Metal – keine Bange Freunde, es wartet noch so manches Metal-Festival in Hessen auf euch. Anhänger der „helleren“ Metalgenres werden mit der nächsten Ausgabe sicherlich ihre Freude haben, wenn u.a. das Flaggschiff Hessens vorgestellt wird.</p>
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		<title>Deutschland, deine Festivals &#8211; 12.1: Hessen I (Mixed)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Dec 2017 11:23:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Aufgewacht! Da sind wir wieder. Ein halbes Jahr ist es her, dass mit dem letzten Artikel zu Nordrhein-Westfalen die Länderkolumne „Deutschland, deine Festivals“ in ihre Pause ging. Wer nun schon befürchtete, die Serie würde unvollendet bleiben, sei unbesorgt, denn: SILENCE macht keine ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">Aufgewacht! Da sind wir wieder. Ein halbes Jahr ist es her, dass mit dem letzten Artikel zu Nordrhein-Westfalen die Länderkolumne „Deutschland, deine Festivals“ in ihre Pause ging. Wer nun schon befürchtete, die Serie würde unvollendet bleiben, sei unbesorgt, denn: SILENCE macht keine halben Sachen und hält, was versprochen wurde! Nach dem Beginn unserer Reise im Osten der Republik und dem Bogen über den Norden geht es nun über den Westen in Richtung Süden. Folgerichtig rückt nun Hessen ins Rampenlicht unserer Rundschau. Rund 6 Millionen Einwohner, 21.000 km² Fläche – und über 20 Festivals, die ihr unbedingt kennenlernen solltet! Hier sind für euch die ersten sechs Festivals in der „Mixed Version“. Warum ein Genre favorisieren, wenn man sie alle haben kann?</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>3 Tage wach: M.I.S.E. Open Air Festival</h2>
<p>In jedem Land verbergen sich viele kleine Events, deren Name noch recht unbekannt ist. Nicht so beim <strong>M.I.S.E. Open Air Festival</strong>, das wohl bereits zu den namhaftesten Festivals Hessens zählt. Womöglich auch deshalb, weil es sich beim <strong>M:O:A</strong> um das einzige Festival des Landes im „reinen“ Metal-Sektor handelt, welches drei Tage andauert. Das <strong>1. M:O:A</strong> lässt sich auf 2013 zurück datieren, sodass für 2018 bereits die sechste Auflage ansteht. Auch dann werden wieder ca. 1000 Besucher erwartet, was die Veranstaltung zu einem der größten Metal-Festivals des Landes macht. Eine Vergrößerung soll das Festival zum jetzigen Zeitpunkt nicht erfahren. Doch sag niemals nie, schließlich ist Platz für weiteres Wachstum vorhanden!</p>
<p>Dem Motto der Ausgabe entsprechend, sind die Genregrenzen eindeutig uneindeutig. Gespielt wird auf dem normalerweise gegen Ende Mai oder Anfang Juni stattfindenden Event Mixed Metal. Die Fans haben bei der Bandauswahl auch ein Wörtchen mitzureden, denn beim Booking werden die Wunschzettel der Fans berücksichtigt, die zuvor auf dem Festival ausgegeben werden. Da das Festival seinen familiären Charakter als „Underground“-Festival bewahren will, handelt es sich bei den auftretenden Bands weniger um Genregrößen, sondern regelmäßig um jene Truppen, die sich in eben jenem Umfeld bewegen – im Untergrund. Dementsprechend handelte es sich bei den Goat Grindern <strong>MILKING THE GOATMACHINE</strong>, den Thrash-Metallern von <strong>CRIPPER</strong> und <strong>NUCLEAR</strong> sowie der Heavy-Metal-Formation <strong>STORMWARRIOR</strong> schon um die größten Bands des Billings 2017. Neben den vielen Heavy- und Thrash-Kapellen ist aber auch allerlei für andere Geschmäcker geboten, sei es kompromissloser Death Metal (<strong>DEMONBREED</strong>, <strong>INSURRECTION</strong>), aufgeweckter Glam und Hardrock (<strong>NIGHT LASER</strong>, <strong>NITROGODS</strong>) oder stimmiger Power Metal (<strong>ELVENPATH</strong>). 2018 dürfte es ebenso abwechslungsreich werden, wenn Truppen wie <strong>DESASTER</strong>, <strong>MASTER</strong> und <strong>DEBAUCHERY</strong> nach Büßfeld kommen, um den Zuschauern eine gute Show zu bieten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-24126 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/Mise-Open-Air.jpg" alt="" width="688" height="960" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/Mise-Open-Air.jpg 688w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/Mise-Open-Air-215x300.jpg 215w" sizes="auto, (max-width: 688px) 100vw, 688px" /></p>
<h2>Dieses war der erste Streich, doch der zweite folgt sogleich: Weser Metal Meeting</h2>
<p>Trotz des sehr großen Festivalangebotes stürmen immer wieder neue Veranstaltungen auf den Markt. Zu diesen neuen Festivals gehört auch das <strong>Weser Metal Meeting</strong>, das in diesem Jahr erfolgreich sein Debüt feierte. Mit 450 verkauften Karten war die Veranstaltung auf Anhieb ausverkauft und übertraf deutlich die Erwartungen des <strong>Metal Crew Reinhardshagen e.V.</strong> Am 29. April 2018 wird das Eintages-Festival deshalb mit großer Zuversicht und einem selbstgesteckten Ziel von 500-600 Besuchern fortgesetzt.</p>
<p>Wie schon in diesem Jahr sind fünf Bands eingeladen, um in der <strong>Wesertalhalle</strong> für Stimmung zu sorgen. 2017 wies das Festival mit <strong>SIX BEERS AND A BITCH</strong>, <strong>GUN BARREL</strong> und den Headlinern <strong>NITROGODS</strong> bereits einen starken Einschlag in Richtung Hardrock auf, ergänzt durch eine Prise <strong>VICTIM</strong>-Thrash- und <strong>WOLFEN</strong>-Power-Metal. Und da am Spruch „Never change a running system“ was dran ist, wird der Rock’n’Roll-Anteil auch für die nächste Auflage beibehalten. Dann sind nämlich die französischen <strong>IRON BASTARDS</strong> und die Headliner <strong>HARDBONE</strong> mit dabei, um den Zuschauern einzuheizen. Doch auch die Metallerschaft kommt nicht zu kurz. So beinhaltet das <strong>Weser Metal Meeting 2018</strong> mit <strong>PANDEMIC</strong>, <strong>RISING INSANE</strong> und <strong>SWEEPING DEATH</strong> auch ein Reportoire aus Heavy Metal, Core und Thrash Metal, um die Veranstaltung vielseitig zu gestalten. Wird diese Auflage ebenso erfolgreich sein wie die erste, dürfte dem kleinen Festival eine blühende Zukunft bevorstehen.</p>
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<h2>Thrash First, Mixed Second: Taunus Metal Festival</h2>
<p>Einige Jahre älter, doch deswegen keinesfalls altbacken ist das <strong>Taunus Metal Festival</strong> in Oberursel. Dieses wurde 2009 ins Leben gerufen, seinerzeit noch als eintägiges Event und im Rahmen des <strong>Orscheler Sommers</strong>. Sollte sich dieses Konzept für zwei weitere Jahre bewähren, so erweiterte man das Festival 2012 auf zwei Tage und zog als Festival der Marke „Umsonst &amp; Draußen“ in den nahegelegenen Park um. Ruhe war dem Team jedoch vorerst nicht vergönnt, dafür allerdings den Anwohnern des Parks: Lautstärke-Beschwerden sei Dank, zog das Festival bereits im Folgejahr wieder um. Die <strong>Burgwiesenhalle</strong> sollte schließlich das vorerst dauerhafte Zuhause des kleinen Festivals werden. Mittlerweile ist das <strong>Taunus Metal Festival</strong> fest in der Gegend etabliert. Aus dem „Umsonst &amp; Draußen“-Festival ist eine Indoor-Veranstaltung für den schmalen Taler geworden, die es regelmäßig auf ca. 600 Besucher bringt. Und verlor Anfang diesen Jahres der langjährige Kopf der Organisation <strong>Andreas „Law“ Freitag</strong> den Kampf gegen den Krebs, so ist das Team nach diesem tragischen Rückschlag umso mehr bestrebt, das Festival in seinem Sinne erfolgreich weiterzuführen.</p>
<p>2018 wird das große „X“ für die Nummerierung herhalten, wenn das Festival sein Jubiläum feiert. Traditionell erfolgt dabei eine thematische Gliederung der beiden Festivaltage nach musikalischer Einordnung. Tag 1 steht voll im Zeichen des guten, alten Trash Metal, während sich das Line-Up an Tag 2 auch anderen Sparten öffnet. So finden auch Heavy, Speed, Power, Death und Black Metal Einzug. Eben ganz Old School! Gemischt werden dabei Newcomer und bekanntere Acts sowie vereinzelte „Exoten“ aus dem Ausland. 2017 stellte die türkische Band <strong>THRASHFIRE</strong> diesen besonderen Act dar. Neben diesen durften sich am ersten Festivaltag auch Gruppen wie <strong>WARHAMMER</strong>, <strong>VULTURE</strong> und <strong>IRON CURTAIN</strong> auf der Bühne austoben, bevor am zweiten Tag Künstler wie <strong>SECUTOR</strong>, <strong>CAGE</strong>, <strong>STORMWARRIOR</strong> und <strong>IRON KOBRA</strong> übernahmen. Auch für April 2018 sind wieder insgesamt 20 Acts geplant, um zu einer harten Mixtur vermengt und den Besuchern als akustischer Schmaus dargeboten zu werden. Möge das Jubiläum ein feierbares werden!</p>
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<h2>Schau, es ist gratis! Chaostraum Open Air</h2>
<p>Jubiläum zum Zehnten ist im Trend! Nicht nur das <strong>Taunus Festival</strong>, sondern auch das <strong>Chaostraum Open Air</strong> feiert 2018 die zehnte Auflage. Mit einem Band-Reportoire, das zur Gänze aus persönlichen Bandkontakten bestand, zogen die damals gerade mal 17 Jahre alten Veranstalter 2008 zum ersten Mal ihr Festival für ca. 150-200 Besucher auf. Auch hier entschied man sich nach einigen Ausgaben im Jahr 2012 zum nächsten Schritt, der die Ausdehnung auf zwei Tage beinhaltete. Mehr Grund zum Campen und genügend Spielzeit für mehr Bands! Nachdem der Umbau des bis dato genutzten Sportheims in Schröck 2013 die Sorge mit sich zog, das Festival könne Schäden hinterlassen, zog das <strong>Chaostraum</strong> 2014 in die <strong>Mehrzweckhalle Rauischholzhausen</strong> und setzte anschließend aufgrund privater Umstände der Organisatoren schließlich ein Jahr aus. Seit 2016 läuft das Festival in der heutigen Form als Open Air in Runzhausen. Aus den anfänglichen 200 sind inzwischen 500 Besucher geworden. Damals wie heute: kostenlos!</p>
<p>In den letzten beiden Jahren wartete das Ende Juli stattfindende Festival mit jeweils 14 Bands auf, sechs am Freitag und acht am Samstag. Viele der auftretenden Bands stammen aus der Umgebung, doch auch einige größere Acts lassen sich ausmachen. Als Hauptacts der letzten Jahre konnten beispielsweise schon <strong>PARASITE INC.</strong> und <strong>SUIDAKRA</strong> gewonnen werden. Andere Namen anno 2017 sind <strong>TRIDDANA</strong>, <strong>SLEEPERS‘ GUILT</strong>, <strong>HYEMS</strong>, <strong>CORROSIVE</strong> und <strong>ALLTHENIKO</strong>. Die gesamte Mischung stellt sich relativ hart dar, sodass neben vereinzelten Nuancen aus dem Core oder Power Metal die Genres Thrash, Black, Death und Melodic Death Metal die erste Geige spielen. Wer sich durch diese Klänge begeistern lässt, ist hier richtig. Und wer noch zweifelt – denkt dran, das Festival ist für lau!</p>
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<h2>Interessanter als die Geburt Christi? Masters of Cassel</h2>
<p>Eben sagte ich es bereits: Jubiläum zum Zehnten ist IN! Während die obigen Vertreter dieses noch vor sich haben, hat das nächste Festival die zehnte Auflage gerade hinter sich gebracht. Genauer gesagt, vor zwei Tagen! Als sich 2005 zum ersten Mal die lokalen Bands Kassels zum <strong>Masters of Cassel</strong> vereinten, wussten wohl die wenigsten, dass es sich hier um den Aufakt einer mehrjährigen <strong>Weihnachtstradition</strong> handeln würde. Fünf Jahre lang fand das Festival zu oder um Weihnachten statt und sorgte damit für eine deftige Bescherung. Danach war mangels passender Location leider vorerst Schluss. Im Jahr 2013 meldete sich das Lokalfestival endlich mit einem Paukenschlag zurück. Es gab viel nachzuholen, und deswegen beschenkten die Organisatoren die Kasseler Szene gleich mit <strong>zwei Ausgaben</strong>: einem Sommer- und einem Winter-Festival. 2014 setzte die Veranstaltung wegen bekannter Probleme erneut aus, ehe das <strong>Masters of Cassel</strong> ab 2015 vom <strong>Rock Hard</strong> entdeckt und präsentiert wurde und seitdem nun jedes Jahr in der Zeit vor Weihnachten stattfindet. Zählte das Festival früher 400 bis 600 Besucher, so waren es in den letzten Jahren im kleinen <strong>K19</strong> lediglich 200 Gäste. Dieses Jahr ging es erstmalig ins <strong>Hotel Reiss</strong>, dessen Ballsaal bis zu 550 Zuschauern Platz bietet. Genügend Gelegenheit also, an die Größenordnungen der einstigen Weihnachts-Festivals anzuschließen!</p>
<p>Auch, wenn das Festival heute einen größeren Ruf hat als noch vor 12 Jahren, soll dennoch der lokale Bezug der Anfangstage und die Auftrittsmöglichkeit für Bands aus der Gegend aufrecht erhalten werden. Demgemäß achten die Veranstalter darauf, einen Lokalband-Anteil von mindestens 40 % zu halten. Die sieben bis neun Bands, welche für das <strong>Masters of Cassel</strong> gebucht werden, bieten dabei hauptsächlich klassischen Metal. Heavy, Thrash und Death Metal dominieren das kleine Line-Up, das nur in Ausnahmefällen Raum für andere Genres lässt. Und auch dann handelt es sich um etablierte oder verwandte Genres, wie die Rekrutierungen von <strong>WAGNIS</strong> (Power Metal) und <strong>MORAST</strong> (Black/Death/Doom) in diesem Jahr zeigen. In den letzten Jahren konnten u.a. <strong>DISCREATION</strong>, <strong>STEELPREACHER</strong>, <strong>WARPATH</strong> und sogar <strong>SODOM</strong> verpflichtet werden, um in Kassel zu spielen. Stars der diesjährigen Auflage waren <strong>MORGOTH</strong>, <strong>ATTIC</strong> und <strong>IRON THOR</strong>, zu denen sich im Vorprogramm auch noch <strong>BURDEN OF GRIEF</strong>, <strong>TYRANEX</strong>, <strong>MORTAL TERROR</strong> und <strong>CHAOS PATH</strong> gesellten. Es bleibt zu wünschen, dass das Festival mit dem neuen Veranstaltungsort ein Zuhause von Dauer gefunden hat, um in Zukunft ohne Unterbrechungen fortgeführt werden zu können. Wir drücken die Daumen!</p>
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<h2>Level Up war gestern: Metal Up Your Life</h2>
<p>Zur Abwechslung beleuchten wir abschließend noch einmal ein junges Festival in Hessen. Das <strong>Metal Up Your Life</strong> fand am 6. Februar 2016 zum ersten Mal statt und feiert am 12. Mai 2018 die fünfte Auflage. Wie, nach gerade einmal zwei Jahren? Ja, genau! Bei dem kleinen Festival in Darmstadt handelt es sich nämlich um ein halbjährlich stattfindendes Eintages-Festival. Nach dem Debüt im folgten Veranstaltungen im Oktober 2016, März 2017 und November 2017, die fünfte Ausgabe ist für Mai 2018 angesetzt. Die genauen Termine sind damit recht variabel, doch zumindest lässt sich festhalten: erstes Festival des Jahres in der ersten Jahreshälfte, zweites in der zweiten! Aufgezogen wird der Spaß von der ortsansässigen Band <strong>ALL WILL KNOW</strong>, die sich musikalisch zwischen Melodic Death und Modern Metal bewegen.</p>
<p>Und damit kommen wir auch schon zum Billing. Dieses beinhaltete jüngst fünf bis acht Bands, darunter … selbstverständlich, die Veranstalter selbst! Die anderen Bands bewegen sich in mehr oder weniger ähnlichen Gefilden. Ein starker Einschlag in den Bereich Melodic Death Metal ist kaum zu übersehen, daneben bekommt aber auch folkiger und progressiver Metal seine Chance. Schon für die zweite Auflage konnten <strong>SUIDAKRA</strong> als Headliner gewonnen werden, die dritte Runde wurde durch <strong>PARASITE INC.</strong> und <strong>CRUADALACH</strong> angeführt, und im November machte <strong>ABINCHOVA</strong> den Main-Act. Dazwischen liest man Namen wie <strong>SOULBOUND</strong>, <strong>DARKEST HORIZON</strong> und <strong>PENTARIUM</strong>, <strong>THE LAST HANGMEN</strong> und <strong>HUMAN DEBRIS</strong>. Doch wer denkt, ich hätte schon alles Nennenswerte erwähnt, der irrt! Besonderes Highlight des Events sind die Auftritte auf der zweiten, der Akustik-Bühne. Für ein Festival dieser Größe ist eine zweite Bühne durchaus selten. Hier werden Songs einiger Bands, mitunter auch solcher von der Hauptbühne, anders arrangiert dem Publikum vorgestellt. Da wird auch schon mal ein Saxophon oder eine Klarinette anstelle der Leadgitarren gezückt. Äußerst interessant und sicher mal einen Blick wert. Klingt gut? Na dann – auf nach Darmstadt, <strong>Metal Up Your Life!</strong></p>
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<h3>Wie? Das war euch nicht bunt genug?</h3>
<p>Dann freut euch auf die nächste Ausgabe. Es erwarten euch all diejenigen Festivals, die noch weniger Wert auf Genregrenzen legen als die Veranstaltungen der heutigen Ausgabe. Ich nehme euch mit auf Ausflüge in verschiedenste Musiksparten der rockigeren Art – keine Angst, mit <strong>Helene Fischer</strong> müsst ihr sicher nicht rechnen!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/deutschland-deine-festivals-12-1-hessen-i-mixed/">Deutschland, deine Festivals &#8211; 12.1: Hessen I (Mixed)</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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