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	<title>Hidden Planet Studio Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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		<title>Negativität und ewig währende Schwärze. ÅND &#8211; „Aeternus“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Sep 2016 13:07:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ÅND &#8211; Aeternus Veröffentlichungsdatum: 04.11.2016 Dauer: 25:56 Min. Label: This Charming Man Records Bei ÅND handelt es sich um eine junge Band aus Berlin, die sich erst 2015 gründete und Post Black Metal spielt. Aufmerksam wurde ich auf die vier Jungs aus der ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/negativitaet-und-ewig-waehrende-schwaerze-and-aeternus/">Negativität und ewig währende Schwärze. ÅND &#8211; „Aeternus“</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>ÅND</strong> &#8211; Aeternus<br />
Veröffentlichungsdatum: 04.11.2016<br />
Dauer: 25:56 Min.<br />
Label: This Charming Man Records</p>
<p>Bei <strong>ÅND</strong> handelt es sich um eine junge Band aus Berlin, die sich erst 2015 gründete und Post Black Metal spielt. Aufmerksam wurde ich auf die vier Jungs aus der Hauptstadt anfang diesen Jahres auf einem kleinen Konzert in Leipzig. Seitdem erwarte ich sehnsüchtig das Debütalbum, welches nun anfang November erscheinen wird. Im Vorfeld gab es nur einen Song zu hören, der, zumindest bei mir, deutlich Lust auf mehr gemacht hat.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/_4UFFmAFPEQ?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Wer nun gedacht hat, dass der Vorabtrack <em>„Schatten“</em> die einzig relevante Marschroute für „Aeternus“ vorzugeben gedachte, der täuscht! Sehr viel facettenreicher arbeiten sich <strong>ÅND</strong> durch die Boxen und in die Gehörgänge. Angenehm atmosphärisch und dennoch komplex beginnt das Album und arbeitet sich immer weiter in den Abgrund vor.</p>
<p>Schon bei dem Opener <em>„Auferstehung“</em>, der zwar recht zahm, aber klirrend kalt beginnt, fallen die eigenwilligen Gitarrenlinien auf. Diese erinnern mitunter an <strong>DEATHSPELL OMEGA</strong> und pendeln permanent zwischen Konsonanz und Dissonanz, wobei sie stets nachvollziehbar bleiben. Selbst zieht die Band Vergleiche zu <strong>TERRA TENEBROSA</strong> und (späten!) <strong>ALTAR OF PLAGUES</strong>, was ich nur untermauern kann.</p>
<p>Die Produktion, die im Hidden Planet Studio in der Hauptstadt stattfand, ist angemessen schwarzmetallisch und dennoch schön differenziert. Die Instrumente lassen einander Raum, was der Gesamtstimmung nur zuträglich ist. <strong>ÅND</strong> haben ein Faible für Dissonanzen, wobei sie glücklicherweise weder die Notwendigkeit verspüren, ununterbrochen zu lärmen, noch alles mit Blastbeats vollzupflastern.</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>Der Grundgedanke soll bei der Gründung der Band gewesen sein, etwas zu schaffen, was gleichermaßen von Punk und Black Metal beeinflusst ist.</p>
<p>Tatsächlich merkt man den Punkeinfluss wohl am ehesten bei der geringen Länge der Songs, die sich zwischen 3 und 4,5 Minuten befinden. Keine Ahnung, ob in diesen Dimensionen der Begriff „Post“ noch gerechtfertigt ist, aufgrund der Stimmung ist er es auf jeden Fall. Wunderschöne Momente, wie in <em>„Verstoßene“</em>, blitzen auf, und könnten für mich ruhig noch eine Viertelstunde länger andauern, tun sie aber nicht. Stattdessen wird man kurz darauf wieder zurück in die Schwärze gerissen. <strong>ÅND</strong> wissen definitiv, wie man Dynamik aufbaut und die Songs interessant hält. Somit sind die Songs nicht nur kurz, sondern auch kurzweilig, was die ohnehin knapp bemessene Spielzeit von 26 Minuten noch schneller vergehen lässt. Hier geschieht in dreieinhalb Minuten mehr, als bei manch anderen Black Metal-Bands auf Albumlänge. Wobei man hier klar differenzieren muss. <strong>ÅND</strong> sind Post Black Metal, ohne sich dafür viel Zeit nehmen zu müssen.</p>
<p>Einzig aus dem psychotischen Ambientstück <em>„Dämmerung“</em> werde ich nicht so recht schlau. Blickt man auf die Länge, so haben wir es hier mit einem vollwertigen Song zu tun. Eine Notwendigkeit für ein Zwischenspiel verspüre ich jedoch zu keinem Zeitpunkt des Albums. Wer weiß. Vielleicht haben <strong>ÅND</strong> auch einfach Bock auf Ambient, bei Kollegen wie <strong>ANCST</strong> funktioniert das ja auch.</p>
<p><strong>ÅND</strong> legen ein starkes Debütalbum hin, das interessanten, facettenreichen Black Metal fernab ausgelutschter Standards und Gesichtslosigkeit bietet und damit deutlich Lust auf mehr macht!<br />
Eine Veröffentlichung, die allen Leuten gefallen dürfte, die Profound Lore und Debemur Morti zu ihren Lieblingslabels zählen.</p>
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