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	<title>holland Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Jan 2020 09:04:48 +0000</lastBuildDate>
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	<title>holland Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>NEPHYLIM &#8211; Aufbruch oder Abbruch?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Jan 2020 06:49:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Melodic Death]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[holland]]></category>
		<category><![CDATA[Melodeath]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Death Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[serenity]]></category>
		<category><![CDATA[severance]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Melodic Death Saturday... Kennst du nicht? Sollte man aber einführen, oder nicht?!</p>
<p>Dazu stellen wir heute NEPHYLIM vor. Diese haben gleich mal auf Anhieb überzeugt. Am 18. kommt das Album dann raus und sollte auch in deinem Regal nicht fehlen!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">NEPHYLIM &#8211; &#8222;Severance Of Serenity&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 18.01.2020<br />
<strong>Länge:</strong> 52:44 Min.<br />
<strong>Label: </strong>self-released<br />
<strong>Genre:</strong> Melodic Death Metal </div></div></div></p>
<p>Neues Jahr, neue Musik! Herrlich, oder? Ich weiß jetzt schon, was mich dieses Jahr so alles an Alben erwartet, und ich kann euch sagen: Da kommt so einiges für Corefans angewalzt! Ich möchte jetzt bereits jauchzen und frohlocken! Da die ersten Highlights diesbezüglich aber erst nächsten Monat anstehen, hab ich mich für meinen ersten Artikel 2020 für mein zweitliebstes Genre mit Gitarren entschieden: den Melodeath. <strong>NEPHYLIM</strong> aus dem Land mit Frau Antje und den Hühnerknubbeln versprechen nicht nur diesen, sondern mischen ihn mit vielen Elementen. Ich bin gespannt was mich bei ihrem Erstling &#8222;Severance For Serenity&#8220; erwartet.&nbsp;</p>
<h4>HINFALLEN, AUFSTEHEN</h4>
<p>Stellt euch vor, ihr habt eine Band, die gerade ihr Debütalbum fertig produziert hat. Bis dahin war es bereits ein wackliger Weg mit Besetzungswechseln und Bandpause. Nun ist aber alles dufte und plötzlich verliert ihr euren <strong>Sänger</strong> durch einen tragischen Unfall. Genau so ging es<strong> NEPHYLIM</strong>. Ich möchte mir diese Gefühle nicht ausmalen. Glücklicherweise konnte aber ein ebenbürtiger Nachfolger gefunden werden, und &#8222;Severance Of Serenity&#8220; steht nun ein zweites, finales Mal vor der Veröffentlichung.&nbsp;</p>
<p><strong>Intros</strong> sind immer so &#8217;ne Sache. Bei manchen Alben neige ich sogar dazu, diese einfach auszublenden und zu skippen. Das kommt aber auch drauf an, wie sie gestrickt sind. Im Fall von <em>&#8222;Reminescence&#8220;</em> hab ich nochmal zurück gedrückt. So sehr gefällt es mir. Das Wort &#8222;Spannungsbogen&#8220; ist mehr als treffend. Besagte <strong>Spannung</strong> entlädt sich dann kraftvoll im folgenden <em>&#8222;Forsaken&#8220;</em>, und zwar ab der ersten Sekunde. Musikalisch fühle ich mich direkt an die härtere Seite von<strong> IN FLAMES</strong> erinnert. Besonders das <strong>Riffing</strong> klingt wohlig vertraut. Auf stimmlicher Seite gibt&#8217;s angenehm passende <strong>Growls</strong>, Klargesang ist nicht vorhanden. Das muss in diesem Gewand aber auch nicht sein. Man könnte sagen, die Niederländer platzieren große Melodien, wo andere eventuell Clean Vocals hinbauen würden. Dieses Muster tritt öfters in Erscheinung und das auch wirklich <strong>mitreißend</strong>. Ein Paradebeispiel hierfür wäre<em> &#8222;Aftermath&#8220;</em>. Interessant sind auch die <strong>Tempowechsel</strong> innerhalb der Stücke. <em>&#8222;Fractured Existence&#8220;</em> rüttelt mich erstmal komplett wach, lässt mich dann mit einem ruhigen Teil verschnaufen, scheppert dann wieder und plötzlich ist es akustisch und kaum wieder zu erkennen. Das alles, ohne den Kern des Songs zu verlieren. <strong>Das macht wirklich Spaß!</strong>&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-large wp-image-35181 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/01/PROFIELFOTO-TIJN-1024x682.jpg" alt="" width="1024" height="682" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/01/PROFIELFOTO-TIJN-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/01/PROFIELFOTO-TIJN-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/01/PROFIELFOTO-TIJN-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/01/PROFIELFOTO-TIJN-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/01/PROFIELFOTO-TIJN.jpg 1450w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<h4>LIEDCHEN, WECHSEL DICH!</h4>
<p>Mit <em>&#8222;Reassurance&#8220;</em> gibt es auch eine atmosphärisch-verträumte <strong>Pause</strong>, die dem Intro in nichts nachsteht. Apropos <strong>Atmosphäre</strong>, davon können <strong>NEPHYLIM</strong> reichlich aufbauen. Die Melodien in praktisch jedem Song wissen zu begeistern und zu fesseln. Das alles gepaart mit starken Drums, bei denen mein Fuß eigentlich wie ferngesteuert agiert. Außerdem versprüht das Album diesen ganz bestimmten<strong> Sound</strong>, den ich an dem Genre so mag. Wisst ihr, was ich meine? Kann ich schwer erklären. Was mich aber am Meisten beeindruckt, ist diese <strong>Varianz</strong> bzw. <strong>Kreativität</strong>. Gerade in den längeren Songs kommt dies zum Tragen. <em>&#8222;The Bitter Inheritance&#8220;</em> oder <em>&#8222;Remembrance&#8220;</em> sind sozusagen musikgewordene <strong>Kurzgeschichten</strong>. Hier ein Plottwist, da ein neues Element und eine neue Ausrichtung. Vom Überspringen eines Stückes vor dem Ende würde ich dringend abraten! Der einzige, damit verbundene Kritikpunkt, wäre die <strong>Stimme</strong>, die fast durchgängig auf einer Ebene bleibt. Wer sich daran aber nicht stört, bekommt hier ein wundervolles Melodeath-Album zu Jahresbeginn.&nbsp;</p>
<p><iframe title="Nephylim - Fractured Existence (OFFICIAL TRACK)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/-BguHLSHWlc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/nephylim.band/">NEPHYLIM im facebook</a></p>
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		<title>URFAUST und WEDERGANGER &#8211; Teufelsanbetung in Holland</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Jun 2017 08:44:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[2017]]></category>
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		<category><![CDATA[Split]]></category>
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		<category><![CDATA[Wederganger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>URFAUST/WEDERGANGER &#8211; Untitled Split Veröffentlichungsdatum: 19.05.2017 Dauer: 22:58 Min. Label: Ván Records Mit WEDERGANGER habe ich mich tatsächlich noch nie befasst. Und das, obwohl mir unser Chefredakteur Robert schon im ersten Podcast den Tipp gab, sich doch mal mit deren Musik zu ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>URFAUST</strong>/<strong>WEDERGANGER </strong>&#8211; Untitled Split<br />
Veröffentlichungsdatum: 19.05.2017<br />
Dauer: 22:58 Min.<br />
Label: Ván Records</p>
<p><span id="more-17780"></span></p>
<p>Mit <strong>WEDERGANGER</strong> habe ich mich tatsächlich noch nie befasst. Und das, obwohl mir unser Chefredakteur <strong>Robert</strong> schon im ersten Podcast den Tipp gab, sich doch mal mit deren Musik zu beschäftigen. Gesagt &#8211; getan, die Split rotiert. Erstaunlicherweise eignen sich <strong>WEDERGANGER</strong> wunderbar als &#8222;partner in crime&#8220;. Das schleppende Tempo in <em>&#8222;Heengegaan&#8220;</em> passt super zu dem beschwörenden Gesang, bis die Handbremse gelöst wird und der böse Watz zu schnellem Takt keifen darf.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_17996" aria-describedby="caption-attachment-17996" style="width: 343px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" class="wp-image-17996" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/wederganger-band-300x199.jpg" width="353" height="234" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/wederganger-band-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/wederganger-band-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/wederganger-band.jpg 656w" sizes="(max-width: 353px) 100vw, 353px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-17996" class="wp-caption-text">Perfekte Kombination für eine Split mit <strong>URFAUST</strong>: <strong>WEDERGANGER</strong></figcaption></figure>
<p>Interessanterweise blitzen dezent in den Gitarren französische Urväter des orthodoxen Black Metals auf (siehe <em>&#8222;Si Monvmentvm Reqvires, Circvmspice&#8220;</em> von <strong>DEATHSPELL OMEGA</strong>) und auch der Gesang erinnert ein wenig an das Tape von <strong>9 BEDS</strong> (<em>&#8222;Tegeneria Sessions&#8220;</em>). Überhaupt ist dieser opernhafte Gesang gewöhnungsbedürftig, jedoch den Kennern unter euch ein geliebtes Erkennungsmerkmal. Der zweite Beitrag <em>&#8222;De Gebrokene&#8220;</em> hingegen besticht durch einen stampfenden Rhythmus und irgendwie auch rockiges Flair. Dazu gibt es schräge Töne, bis der Punk sein Stelldichein gibt. Hier passt meines Erachtens der leiernde Gesang nicht ganz so gut, aber trotzdem ist es eine passable Nummer geworden.</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=msM06gLMciM">HIER</a> gibt es den ersten Höreindruck</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>URFAUST &#8211; der betrunkene Seemann ist wieder da</h4>
<p>Einige Stimmen ließen verlauten, dass seit &#8222;Empty Space Meditation&#8220; der Zauber von <strong>URFAUST</strong> verflogen sei. Ob es nun am gemäßigten Alkoholkonsum liegt, oder die Jungs einfach erwachsen geworden sind kann ich nicht genau sagen. Der Auftakt <em>&#8222;Zelfbestraffingsten denz en occulte raabsels&#8220; </em>lässt mit seinem bewusst dilettantischem Beat alte Erinnerungen an alte Glanztaten wach werden. Natürlich gibt es auch wieder die bissigen, leidenden Vocals von Sänger <strong>IX</strong>. Es dauert nicht lange und der Song zieht einen tief in die verschwurbelte Welt von <strong>URFAUST</strong>. Später doomen sich die beiden in unendliche Weiten des Weltalls. Damit ist auch für mich der Bann von <strong>URFAUST</strong> nach wie vor ungebrochen, gerade wenn man sich das kilometerdicke Ende des Songs in kompletter Dunkelheit und bei voller Lautstärke anhört.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_17998" aria-describedby="caption-attachment-17998" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-17998 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/urfaust-band-2-300x220.jpg" width="300" height="220" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/urfaust-band-2-300x220.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/urfaust-band-2.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-17998" class="wp-caption-text">Nach wie vor gut: <strong>URFAUST</strong></figcaption></figure>
<p>Verhallte Effekte und unheimliche Momente bietet zum Abschluss das ritualistische Stück <em>&#8222;Hypnotisch bevel de daimonische mensch&#8220;</em>. Der extrem verzerrte Gesang bohrt sich im Verstand fest und hinterlässt unbehagliche Furchen, während Schlagzeuger <strong>VRDRBR </strong>stoisch auf seinem Takt beharrt. Erst in den letzten Minuten bearbeitet er die Toms und das ergibt mit den Tasteninstrumenten eine sphärische Collage.</p>
<p>Ich finde die Beiträge mehr als gelungen, auch wenn natürlich die frühen Werke nicht erreicht werden. Aber das wollen <strong>URFAUST</strong> auch gar nicht, denn Stillstand ist für viele Künstler der Tod und es wäre doch schade, wenn die Holländer den ewig gleichen Brei kochen würden.</p>
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		<title>Monstertruck ohne Eier &#8211; SELFMACHINE</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Apr 2017 10:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Backstreet Boys]]></category>
		<category><![CDATA[holland]]></category>
		<category><![CDATA[Izegrim]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Jackson]]></category>
		<category><![CDATA[Modern]]></category>
		<category><![CDATA[Modern Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[Selfmachine]]></category>
		<category><![CDATA[Teletubbies]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>SELFMACHINE &#8211; Societal Arcade Veröffentlichungsdatum: 17.03.2017 Dauer: 47:31 Min. Label: Wormholedeat/Aural Music Gerade wenn ich eine Band noch nicht kannte, schaue ich gerne mal in die mitgelieferten Infos zu einer aktuellen Scheibe rein. So zum Beispiel hier. Dabei fiel mir eine interessante ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/monstertruck-ohne-eier-selfmachine/">Monstertruck ohne Eier &#8211; SELFMACHINE</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>SELFMACHINE</strong> &#8211; Societal Arcade<br />
Veröffentlichungsdatum: 17.03.2017<br />
Dauer: 47:31 Min.<br />
Label: Wormholedeat/Aural Music<span id="more-16672"></span></p>
<p>Gerade wenn ich eine Band noch nicht kannte, schaue ich gerne mal in die mitgelieferten Infos zu einer aktuellen Scheibe rein. So zum Beispiel hier. Dabei fiel mir eine interessante Kombi in dem Presskit auf. Zum einen wird eine kurze Liste von Bands aufgeführt, mit wem sich <strong>SELFMACHINE</strong> schon eine Bühne geteilt haben. Darunter u.a. <strong>THE AGONIST</strong>, <strong>IZEGRIM</strong> und <strong>POWERWOLF</strong>. Schön. Bunte Mischung. Dann ein kurzer Text, wie die Band angeblich klingt. Dafür müsse man sich einen bärtigen <strong>Michael Jackson</strong> vorstellen, der einen Monstertruck durch das Teletubbieland fährt. &#8222;Groovy, melodic, heavy and damn catchy&#8220;. Ich glaube, ich frage nochmal nach, ob die bunten Pillen noch irgendwo in der Post sein könnten &#8230;</p>
<p>Aber ok. Schauen wir mal, ob Zombie-<strong>Michael</strong> auf Teletubbie-Jagd wirklich auch Metal kann. <em>&#8222;Against the Flow&#8220;</em> klingt zumindest schon mal nach Truck. Und platzenden Kleinkinderschrecken. So ein gewisser Wumms fehlt dem Song zwar, aber es groovt durchaus. Auch wenn das am Mikro teilweise auch die <strong>BACKSTREET BOYS</strong> sein könnten (ey, ich habe mit solchen Vergleichen nicht angefangen). Für&#8217;s Radioprogramm nach 22 Uhr würde es zumindest auch was taugen.</p>
<p><em>&#8222;Join the Hatetrain&#8220;</em> lässt dann zumindest vermuten, dass das Gaspedal jetzt komplett durchgetreten ist. Aber falsch geraten. Speed scheint hier nicht der entscheidende Faktor zu sein. Evil <strong>Michael</strong> kocht nicht unbedingt vor Wut. Man denkt eher an angetrunkene Surfer, die ihre Stimmbänder ein wenig herausfordern. Statt Groove bekommt man auch eher ein unregelmäßiges auf und ab im Tempo vor die Füsse geworfen. Da hätte ich mir bei dem Text echt mehr erwartet.</p>
<p>Als nächstes kommt <em>&#8222;Giddy up!&#8220;</em>. Ok, keine Ahnung, was mit dem Titel gemeint ist, aber hier sind die Herren mal etwas von ihrem Plastiksound weggekommen und haben die Melodik entdeckt. Hurra! Das Album ist gerade ein schönes Stück besser geworden. Auch annehmbare Hocklines finden sich plötzlich im Refrain. Geht doch.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/mOUtzLaZzss?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Auf dem Level scheint sich die Band nun ein wenig eingepegelt zu haben. Die Songs sind strukturiert, in sich entspannter, melodiös, und vielleicht auch catchy. Was mir fehlt, ist der Groove. Trotz technischer Finesse fehlt so ein gewisser Druck nach vorne. Das Ganze klingt nicht gerade böse. Es ist zwar gewaltig, gut gespielt und tralala, aber &#8230; Wie haben die es damit zu <strong>POWERWOLF</strong> und <strong>IZEGRIM</strong> geschafft? Ich höre weder einen zugewucherten <strong>Michael Jackson</strong> noch einen Monstertruck. Und für die Teletubbies ist es nicht nervig genug. Eher gefällig, aber nichtssagend. Song für Song. Muss das sein?</p>
<p>Nach 13 Songs ist man trotzdem etwas platt. Wieso fahren die die ganze Zeit mit halbem Gas? Die Lieder sind ja nicht schlecht, aber verdammt, irgendwann wird es langweilig! Es muss doch auch mal Punkte geben, wo die Handbremse gelöst wird und die Musik sich weiter entfalten kann. Der Wille scheint schon da zu sein. Nur traut sich keiner. Schade. Wenn die Band mal etwas mehr Gas geben würde, kämen sicher interessante Songs zum Vorschein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>www.facebook.com/selfmachineofficial</p>
<p>www.youtube.com/selfmachineofficial</p>
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		<title>Aus den Tiefen #37: THE MONOLITH DEATHCULT</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Mar 2017 11:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[aus den tiefen]]></category>
		<category><![CDATA[Avantgarde Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Carsten Altena]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
		<category><![CDATA[holland]]></category>
		<category><![CDATA[niederlande]]></category>
		<category><![CDATA[NILE]]></category>
		<category><![CDATA[The Monolith Deathcult]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-37-the-monolith-deathcult/">Aus den Tiefen #37: THE MONOLITH DEATHCULT</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude, auf dem Potenzial, etwas anders zu machen, als alle anderen.</strong></em></p>
<p>Es gibt Bands, die stehen und fallen mit einem einzigen Bandmitglied. So kann ich zum Beispiel nichts mehr mit <strong>GORGOROTH</strong> anfangen, seitdem <strong>Gaahl</strong> weg ist. <strong>CYNIC</strong> ohne <strong>Sean Reinert</strong>? <strong>IWRESTLEDABEARONCE</strong> ohne <strong>Krysta Cameron</strong>?</p>
<p>Sei es drum &#8230;<br />
Bei der Band, um die es mir heute geht, sieht das Ganze recht ähnlich aus, denn an dem Einstieg, Weggang und Neueinstieg von ausgerechnet einem Keyboarder, hängen bei dieser Band Gedeih und Verderb.</p>
<h4>Die Rede ist von <strong>THE MONOLITH DEATHCULT</strong></h4>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-15128" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/TMDC-Bandpic-1024x688.jpg" alt="THE MONOLITH DEATHCULT" width="1024" height="688" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/TMDC-Bandpic-1024x688.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/TMDC-Bandpic-300x202.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/TMDC-Bandpic-750x504.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/TMDC-Bandpic.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />
<p>&nbsp;</p>
<p>Im Jahre 2002 in den Niederlanden gegründet, verschrieben sich <strong>THE MONOLITH DEATHCULT</strong> schnellem Death Metal, der den Landsmännern von <strong>GOD DETHRONED</strong> nicht gänzlich unähnlich war, und sich darüber hinaus an Größen wie <strong>VITAL REMAINS</strong> oder <strong>NILE</strong> orientierte.</p>
<p>Was den Niederländern im Vergleich zu der amerikanischen Konkurrenz aber fehlte, war etwas Eigenes, denn abseits vom handwerklich gut gemachten Geknüppel, gab es wenig Wiedererkennungswert, weswegen das Debütalbum &#8222;The Apotheosis&#8220; etwas gesichtslos wirkte und kaum auf längere Sicht überzeugen konnte.</p>
<p>Wenn ich mir aus heutiger Sicht den zweiten Streich &#8222;The White Crematorium&#8220; anhöre, so erkenne ich klar, dass hier die Weichen für den weiteren Werdegang gestellt wurden. Textlich wandten sich <strong>THE MONOLITH DEATHCULT</strong>&nbsp;immer mehr historisch belegter Blutrünstigkeit, Mythologie, Mördern, Kriegsszenarien und Massenhinrichtungen zu, was auch zu Kontroversen und Rassismusvorwürfen führte. Wen das weiterführend interessiert, der kann <a href="http://lmgtfy.com/?q=the+monolith+deathcult+vs+metalheads+against+racism" target="_blank">dem Link</a> folgen.</p>
<p>Doch zurück zum Essentiellen: auch wenn &#8222;The White Crematorium&#8220; spielerisch guten Death Metal bot und einige wenige elektronische Spielereien in den Gesamtsound integriert wurden, war die Grenze, die über den Durchschnitt hinausführt, noch nicht durchbrochen.</p>
<h4>Dance Death Metal? Oh nein!</h4>
<p>Dies gelang erst mit dem dritten, und bis heute vermutlich unerreichten, Album &#8222;Triumvirate&#8220;. Bereits das sphärische Intro des ersten Songs <em>&#8222;Deus Ex Machina&#8220;</em> zeigt, wohin die Reise über den knapp einstündigen Verlauf des Albums führen soll. Hier wird die von Keyboarder <strong>Carsten Altena</strong> erzeugte Elektronik so organisch in den Gesamtsound integriert, dass man bei diesem Album wohl mit Recht davon reden muss, dass es seiner Zeit voraus war. Das hier hat nichts mit Dancemetal oder Trancecore zu tun und soll ebenso wenig zum Tanzen oder Ecstasy einschmeißen verführen.</p>
<p>Die Samples und Soundflächen, die hier gleichberechtigt neben dem präzisen Gebolze stehen, entfalten eine Stimmung, die im Verlauf der stumpfen Vorgängerplatten nicht aufzukommen vermochte. Wiederum war die Albenveröffentlichung nicht völlig frei von Kontroversen. Hört selbst.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/rZIxbbyKkvQ?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>Lost &amp; Found 2.0</h4>
<p>Nach Veröffentlichung des Albums verließ Keyboarder und Schlüsselelement <strong>Carsten Altena</strong> die Band. Was musikalisch folgte, war eine Wiederveröffentlichung des zweiten Albums unter dem Titel &#8222;The White Crematorium 2.0&#8220;, das zwar nicht das schlechteste Album aller Zeit ist, über das ich aber allein mit diesem Satz hier schon zu viele Worte verloren hab.</p>
<p>Erst mit dem Wiedereinstieg von <strong>Altena</strong> 2012 nahm man wieder Fahrt auf und veröffentlichte 2013 das insgesamt fünfte Album &#8222;Tetragrammaton&#8220;, das sich stilistisch an &#8222;Triumvirate&#8220; orientierte. Doch auch wenn im Grunde die gleichen Zutaten genommen wurden, ließ sich das Meisterwerk von 2008 nicht kopieren. Was auch gut so ist.</p>
<p>Obwohl &#8222;Tetragrammaton&#8220; somit etwas schwächer ist, bietet es trotzdem erstklassigen, modernen Avantgarde Death Metal, der vor Innovation nicht zurückschreckt und durchweg gut unterhält.</p>
<p>Mit der EP &#8222;Bloodcults&#8220; von 2015 gaben <strong>THE MONOLITH DEATHCULT</strong> das bislang letzte Lebenszeichen von sich, machten damit aber klar, dass sie den eingeschlagenen Weg weiterverfolgen wollen. Mit Erfolg, wenn man vorsichtig auf die Zukunft schließen darf.</p>
<p>Leider gibt es bei Bandcamp nur &#8222;Tetragrammaton&#8220; und &#8222;Bloodcults&#8220; zu bestaunen. Für &#8222;Triumvirate&#8220; müsst ihr auf andere Wege zurückgreifen.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://embed.spotify.com/?uri=spotify:album:53BEWhifoEQB9WuhRBqYxH" width="300" height="380" frameborder="0" allowtransparency="true"></iframe></p>
<p>Unbedingt reinhören!</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/monolithdeathcult/" target="_blank">Facebook</a></p>
<p><a href="https://themonolithdeathcult.bandcamp.com/" target="_blank">Bandcamp</a></p>
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		<title>Ganz Dool &#8211; Hollands Geheimtipp!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Jan 2017 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Progressive]]></category>
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		<category><![CDATA[Blood]]></category>
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		<category><![CDATA[Devils]]></category>
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		<category><![CDATA[Oweynagat]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dool &#8211; Oweynagat Veröffentlichungsdatum: 18.11.2016 Dauer: 13:42 Min. Label: Prophecy Productions Stil: Gothic/Classic Rock Nie habe ich eine seltsamere Mischung gehört, als auf diesem Stück Schellack. Von Wave über poppige Eingängigkeit zu klassischem Rock ist alles vertreten. Das klingt einzigartig und ungewöhnlich, ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dool </strong>&#8211; Oweynagat<br />
Veröffentlichungsdatum: 18.11.2016<br />
Dauer: 13:42 Min.<br />
Label: Prophecy Productions<br />
Stil: Gothic/Classic Rock</p>
<p><span id="more-13218"></span></p>
<p>Nie habe ich eine seltsamere Mischung gehört, als auf diesem Stück Schellack. Von Wave über poppige Eingängigkeit zu klassischem Rock ist alles vertreten. Das klingt einzigartig und ungewöhnlich, diese leicht post-punkige Dunkelheit hat mich ziemlich schnell bei den Ohren. Aber fangen wir doch von vorne an. Auch wenn die Band noch in den Kinderschuhen steckt, so verbergen sich dahinter dennoch bekannte und vor allem talentierte Musiker. Seien es die Leute von <strong>THE DEVILS BLOOD</strong> (Bass und Schlagzeug) oder der Gitarrist von <strong>GOLD</strong>, die HolländerInnen weisen bereits genügend Erfahrung vor, um mit Herzblut professionell Musik zu erschaffen. Stellt euch vor, <strong>SISTERS OF MERCY</strong>, <strong>SONIC YOUTH</strong> und die gerade genannten Bands würden in einen Topf geworfen.</p>
<p>Das Resultat ist pure Zartbitterschokolade für die Seele. Mit dezent psychedelischer Note reift <em>&#8222;Oweynagat&#8220;</em> zu einem betörendem Stück Musik und schafft es über die Spielzeit von 6:51 Minuten einen interessanten Charakter zu entwickeln. Äußerst geschmeidig umgarnt auch die weibliche Singstimme <strong>Ryanne van Dorst</strong>s meine Lauschlappen und erinnert tatsächlich das ein oder andere Mal an <strong>Faride</strong> von <strong>THE DEVILS BLOOD</strong>. Dem Titel wohnt ein bequemer Drive inne, der allerdings auch in nachdenkliche Gefilde abdriftet. Hier überzeugt die Band durch minimalistische Melodien und melancholischen Frauenchor. Dies steigert sich dann immer weiter und präsentiert den leicht dramatischen Schlusspunkt des Songs. Dazu noch ein schönes Solo und fertig ist der Lack.</p>
<div class="mceMediaCreditOuterTemp alignnone" style="width: 240px;"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-13221" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/dool-bandfoto-240x300.jpg" alt="dool-bandfoto" width="298" height="373" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/dool-bandfoto-240x300.jpg 240w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/dool-bandfoto.jpg 819w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/dool-bandfoto-750x938.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 298px) 100vw, 298px" /></div>
<h4>Der zweite Versuch von DOOL, diesmal noch ruhiger</h4>
<p>Und weil es sich um eine Single handelt &#8211; ein unnötiges Format, wie ich finde &#8211; hören wir auf der B-Seite den gleichen Song in einer halbakustischen Version. Jetzt bekommt der Track endgültig seine bittersüße Note. Verhallte Gitarren im Hintergrund zeigen deutlich den Ursprung von <strong>DOOL</strong>, nämlich den Retrorock aus den 70ern und die Wave-Ära der Achtziger. Tatsächlich ermöglicht diese Variante von <em>&#8222;Oweynagat&#8220;</em> eine Art Westernflair und öffnet den eh schon prägnanten Song. Klingt alles nach dem Gang zum Schafott, wenn ihr mich fragt. Glücklicherweise verschwimmt das Konstrukt dank leisem und gleichzeitig präsentem Schlagzeug nicht im Fahrwasser.</p>
<p>Das Cover hingegen ist so überflüssig wie Butter unter Nutella. Mehr als farbige Pixel kann ich hier nicht erkennen, weshalb es mich neugierig macht, was die Idee dahinter ist. Nur durch das Bandfoto, welches auf einem großen Blatt zur Platte gehört, kann ich mir vorstellen, dass die Band einen Teil davon stark vergrößert hat. Naja, Schwamm drüber, vielleicht klärt mich die Mannschaft um <strong>DOOL</strong> ja darüber auf.</p>
<p>Eines weiß ich aber: ich blicke gespannt auf den <em><strong>17.02.2017</strong></em>. An diesem Tag wird nämlich das erste Album<strong> &#8222;Here Now, There Then&#8220;</strong> auf die Menschheit losgelassen, und wenn es das hält, was die Single verspricht, dann erwartet uns ein tolles Werk für die grauen Wintertage.</p>
<p>Erliege <a href="https://www.youtube.com/watch?v=wIMu_Wui2f0">HIER</a> der akustischen Versuchung.</p>
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		<title>Entrapment &#8211; der nötige Befreiungsschlag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Dec 2016 16:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ENTRAPMENT &#8211; Through Realms Unseen Veröffentlichungsdatum: 25.11.2016 Dauer: 39:09 Min. Stil: Death Metal Potz Blitz! Das nenne ich mal einen gelungenen Start. Tiefenentspannt und lässig schlendert &#8222;Omission&#8220; als erster Kandidat durch das Trommelfell, durchaus gemächlicher als das Cover es vermuten lassen würde. ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>ENTRAPMENT </strong>&#8211; Through Realms Unseen<br />
Veröffentlichungsdatum: 25.11.2016<br />
Dauer: 39:09 Min.<br />
Stil: Death Metal</p>
<p>Potz Blitz! Das nenne ich mal einen gelungenen Start. Tiefenentspannt und lässig schlendert <em>&#8222;Omission&#8220;</em> als erster Kandidat durch das Trommelfell, durchaus gemächlicher als das Cover es vermuten lassen würde. Trotz ansprechendem Härtegrad überraschen <strong>ENTRAPMENT</strong> sofort mit Riffs, die nicht alltäglich im Death Metal-Zirkus sind, sondern auch in anderen Genres prima funktionieren würden. Gemütliche Schlenker im Drumming erlauben es mir, mich entspannt nach hinten zu lehnen und zu dem Gitarrensolo durch die Gedankenwelt zu cruisen. Damit haben mich <strong>ENTRAPMENT</strong> sofort am Schlafittchen gepackt und lassen auch im späteren Verlauf nicht locker.</p>
<p>Denn im Anschlusstreffer <em>&#8222;The Seeker&#8220;</em> brauch ich nicht lange nach Hitpotenzial zu suchen. Klatschfett marodiert die Saitenfraktion mit dem Tieftöner durch schwedische Todesblei-Landschaften, reitet aber glücklicherweise nicht zu lange auf ein und demselben Thema herum, kurze Ausbremsungen sorgen da für die nötige Dynamik. Auch hier findet man gelungene Einsprengsel an Melodien und ehe man sichs versieht, ist der Song nach knapp 3 Minuten auch schon vorbei. <em>&#8222;Static Convulsion&#8220;</em> schlägt in dieselbe Kerbe der alles plättenden Walze. Junge, Junge! Hier wird eine gute Energie an den Tag gelegt. Mit eingängigem Refrain und unverschämtem Groove lässt der Track jede Matte kreisen und alle Rauschebärte wehen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_12263" aria-describedby="caption-attachment-12263" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-12263 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Entrapment-Photo2HiRes-1024x545.jpg" alt="entrapment-photo2hires" height="545" width="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Entrapment-Photo2HiRes-1024x545.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Entrapment-Photo2HiRes-300x160.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Entrapment-Photo2HiRes-750x399.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-12263" class="wp-caption-text">Haben mittlerweile ein vollständiges Line-Up: <strong>ENTRAPMENT</strong></figcaption></figure>
<p>Erfreulich ist hierbei die punktgenaue Art des alleinigen Masterminds hinter dem Ganzen, die jederzeit unbrauchbare Elemente sofort abweist. Schade das der Fadeout so früh von der Seite kam. Mit <em>&#8222;Ruination&#8220;</em> wird dann auch endlich der sechste Gang eingelegt, <strong>ENTRAPMENT</strong> erinnern nochmals an schwedische Vorbilder aus den 90er Jahren.Viele Uffta-Uffta-Parts und unbarmherzige Geschwindigkeit werden dir dabei vor den Latz geknallt. Schön, wenn ein Titel mal ohne große Umschweife durchrauscht wie ein ICE mit Verspätung. Als absolut geil empfinde ich den Anfang vom&nbsp;darauffolgenden <em>&#8222;Dominant Paradigm&#8220;</em>.</p>
<p>Da wird so richtig <strong>viehisch gerotzt</strong> und geprotzt, dass mein Elchtod-Barometer derbe nach oben ausschlägt. Stück für Stück entfaltet der Song seine Dramatik, nur um in einem finnisch angehauchten Melo-Part zu implodieren. Keine Angst, der dauert nicht ewig, für die anfänglich beschriebene Tanzeinlage gibt es noch mal ein Comeback. Ein zweites Mal gibt es dann einen doomigen Part, der herrlich schleift. Dabei kotzt sich Alleinherrscher <strong>Michel Jonker</strong> wie nach 20 Bier so richtig die Seele aus dem Leib. Kurzerhand noch das Tempo um ein paar Grad erhöhen, fertig ist der Lack.</p>
<p>Zum Höreindruck bitte <a href="https://entrapment2.bandcamp.com/">HIER</a> klicken!</p>
<div class="mceMediaCreditOuterTemp alignnone" style="width: 500px;"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-12267" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/entrapment-logo.gif" alt="entrapment-logo" height="283" width="500"></div>
<p>Nach diesem formidablen ersten Gang läutet <em>&#8222;Withering Souls&#8220;</em> die zweite Hälfte von &#8222;Through Realms Unseen&#8220; ein. Genau so hüftbetont schlängelt sich die Nummer durch die Botanik, um nach 2 Minuten wieder Vollgas zu geben. Bis jetzt gefällt mir das Album sehr, aus Holland scheint doch noch mehr zu kommen als Käse, Holzlatschen und dauerbreite Menschen. <em>&#8222;Isolated Condemnation&#8220;</em> ballert jetzt mit kräftigem D-Beat durch die Kante. Diese Art von Rhythmus steht <strong>ENTRAPMENT</strong> richtig gut. Die ab und an eingestreuten &#8222;Huh! Hah!&#8220;-Momente (kein Witz!) geben zusätzlich noch eine lustige Note im Abgang. Ohne Punkt und Komma ein weiteres Mal schnörkellos eingehämmert. Bis jetzt regierte die Keule und schlug alles kurz und klein. Gibt es auch andere Songstrukturen? Selbstverständlich! Im namensgebenden Stück lässt sich der <strong>Michel</strong> im Vergleich zu den Vorgängern richtig Zeit und bietet einen <strong>Hit</strong>, der durch die Riffs für genügend Variation im Klangbild sorgt.</p>
<h4>D-Beat incoming! ENTRAPMENT rollen wieder!</h4>
<p>Auch der Bass sagt kurz Hallo, aber wie das so ist mit diesem sträflichst unterbewerteten Instrument, wird er schnell in der Versenkung verschwinden. Im letzten Drittel ist ein wenig Mid-Tempo angesagt, das wird aber sofort wieder in den Schrank verfrachtet, denn die an <strong>Martin Van Drunen</strong> erinnernden Vocals passen einfach perfekt zu der schleppenden Passage.</p>
<p>Rotzig und rockig sorgt nach diesem Vorgang <em>&#8222;Hybrid Maelstrom&#8220;</em> für seliges Grinsen beim Autor. &#8222;Dont waste my time&#8220;, singt <strong>Michel</strong> und er hat ja recht. Da ist keine Zeit für Panoramablicke und ausgiebiges Gammeln angesagt, hier wird der Hörer gehetzt daran erinnert, doch bitte weiterzugehen. In den letzten Sekunden entwickelt sich der Mahlstrom vollends, durch das Spiel am Schlagzeug, zum Beckenschwinger. Im vorletzten Lied wird hiernach die Kelle erneut geschwungen. Souverän und ein wenig nach Stoner klingend, tanzt der Trommler umher.<em> &#8222;Self Inflicted Malnutrition&#8220;</em> bietet als Schlusslicht noch mit seinem Namen ein wenig Stoff zum Nachdenken. Dabei ist es ein wenig schade, dass der Track am Ende steht, obgleich er eine frühere Platzierung verdient hätte.</p>
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		<title>Abgenagte Zungen &#8211; Gnaw Their Tongues</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Dec 2016 10:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[Experimental]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>GNAW THEIR TONGUES &#8211; Hymns For The Broken, Swollen and Silent Veröffentlichungsdatum: 09.12.2016 Dauer: 39:43 Min. Label: Consouling Sounds Stil: Black Metal/ Experimental Heiliges Kanonenrohr! Was soll das denn sein? Ich glaube, meine Anlage spinnt, denn GNAW THEIR TONGUES haben es tatsächlich ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/abgenagte-zungen-gnaw-their-tongues/">Abgenagte Zungen &#8211; Gnaw Their Tongues</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>GNAW THEIR TONGUES </strong>&#8211; Hymns For The Broken, Swollen and Silent<br />
Veröffentlichungsdatum: 09.12.2016<br />
Dauer: 39:43 Min.<br />
Label: Consouling Sounds<br />
Stil: Black Metal/ Experimental</p>
<p>Heiliges Kanonenrohr! Was soll das denn sein? Ich glaube, meine Anlage spinnt, denn <strong>GNAW THEIR TONGUES</strong> haben es tatsächlich geschafft, ein unhörbares Album zu veröffentlichen. Nein, ich veralbere euch nicht! Nahezu alles, was ihr auf &#8222;Hymns For The Broken, Swollen and Silent&#8220; hört, ist einfach nur chaotisches, langweiliges Gruselkino für Leute, denen <strong>DEATHSPELL OMEGA</strong> zu eingängig und <strong>THE AXIS OF PERDITION</strong> zu fröhlich ist. Das fängt schon beim Opener <em>&#8222;Hold High the Banners of Truth Among the Swollen Dead&#8220;</em> mit nervtötenden Keyboards und lästigem Drumcomputer an. Dumpfe Bassgeräusche paaren sich mit manischem Geschrei und am Ende lässt der Mastermind hinter <strong>GNAW THEIR TONGUES</strong> noch eine Kinderstimme den Herren preisen. Die Aussage dahinter? Ich habe keine Ahnung! Das schreckt mich nicht ab, da kommt einfach keine Spannung auf. Geschweige denn eine sinnvolle Melodie.</p>
<div class="mceMediaCreditOuterTemp alignnone" style="width: 104px;"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-12098" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/gnaw-their-tongues-logo-104x300.png" alt="gnaw-their-tongues-logo" width="104" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/gnaw-their-tongues-logo-104x300.png 104w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/gnaw-their-tongues-logo.png 143w" sizes="auto, (max-width: 104px) 100vw, 104px" /></div>
<h4>Ist die CD zerkratzt?</h4>
<p>In <em>&#8222;The Speared Promises&#8220;</em> kommt dann das &#8222;Genie&#8220; <strong>Maurice de Jong</strong> so richtig in Fahrt und stresst mit trendfreiem Gitarrenbrummen, seinem monotonen Organ und den dämlichen Keyboards, die so klingen, als ob <strong>SCOOTER</strong> auf einem schlechten Trip wäre. Es klingt alles klinisch und plastisch. Natürlich ist das Ganze ein Statement gegen alle Trends und den Kommerz, aber das wundert mich bei der Darbietung kein bisschen. Selbst die rasend komponierten Schlagzeugspuren wirken kein Stück aggressiv. An diesem Konzept ändert sich auch im Nachfolger <em>&#8222;Frail as the Stalking Lions&#8220;</em> absolut nichts, jedoch hör&#8216; ich immerhin zum ersten Mal so etwas wie eine Gitarre, welche aber gegen die gnadenlos in den Vordergrund gemischte Elektropest nichts ausrichten kann. Dazu keucht und giftet der Mastermind über dem <strong>schrecklich tönenden &#8222;Schlagzeug&#8220;</strong> unverständliche Botschaften durch die Boxen, die bestimmt irgendwas krasses über Folterpraktiken und okkulte/antireligiöse Thematiken (gähn) skandiert.</p>
<p>Der nächste Song (<em>&#8222;Your Kingdom Shrouded In Blood&#8220;</em>) wird, ich muss es zugeben, durchaus stimmig eingeleitet. Tatsächlich hat diese Klangcollage mit seinen verzweifelten Tasteninstrumenten etwas Düsteres, wo auch das Gekrächze von <strong>Maurice</strong> passend zur Geltung kommt. Ungefähr 4 Minuten später garniert er das Ganze noch&nbsp;mit einem Chor aus Mönchen und einer murmelnden Stimme. Glück gehabt, denn bei dem Titelnamen dachte ich schon, dass meine Ohren anfangen zu bluten.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-12106 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Gnaw_Their_Tongues_cover_promo-297x300.jpg" alt="gnaw_their_tongues_cover_promo" width="297" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Gnaw_Their_Tongues_cover_promo-297x300.jpg 297w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Gnaw_Their_Tongues_cover_promo-1012x1024.jpg 1012w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Gnaw_Their_Tongues_cover_promo-750x759.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Gnaw_Their_Tongues_cover_promo.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 297px) 100vw, 297px" />
<h4>Dank GNAW THEIR TONGUES bluten sie doch!</h4>
<p>Denn in <em>&#8222;Silent Burned Atrocities&#8220;</em> regiert wortwörtlich der atonale Wahnsinn. Mit Highspeed düst der Track gen Trommelfell und vermengt Noise mit Einflüssen aus dem Grindcore. Da stellt sich mir aber die Frage:</p>
<blockquote><p>Wer findet so was gut und hört solche Musik den ganzen Tag?</p></blockquote>
<p>Nichts, aber auch gar nichts bleibt mir von dem Stück im Gedächtnis, außer, dass diese Art von Kunst vielleicht bei miesen Horrorfilmen ihre Verwendung findet. Im namensgebenden Titelstück flüstert und singt der Holländer erneut beschwörerisch zu schleppenden Rhythmen. Was das mit Black Metal zu tun hat, erschließt sich mir bis heute nicht.</p>
<p>Die letzten 2 Nummern machen den Kohl dann auch nicht mehr fett. <strong>Völlig identitätslos</strong> irren sie in meinem&nbsp;Hirn umher, ohne der Chance, irgendwann&nbsp;auf Gegenliebe zu stoßen. Da rettet auch der opernhafte Damenauftritt nichts.</p>
<p>Fazit: Es gibt in der Tat nicht viele Platten, die bei mir Kopfweh auslösen. Das hier ist so eine.</p>
<p><a href="https://gnawtheirtongues.bandcamp.com/album/hymns-for-the-broken-swollen-and-silent">Quäl dich</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/abgenagte-zungen-gnaw-their-tongues/">Abgenagte Zungen &#8211; Gnaw Their Tongues</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>URFAUST-Ein neues Kapitel der Meditation</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Nov 2016 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Black]]></category>
		<category><![CDATA[Empty]]></category>
		<category><![CDATA[holland]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitel]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[Space]]></category>
		<category><![CDATA[URFAUST]]></category>
		<category><![CDATA[Van Records]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Urfaust &#8211; Empty Space Meditation Veröffentlichungsdatum: 28.10.2016 Dauer: 43:05 Min. Label: Ván Records Stil: Black Metal Der eine liebt sie abgöttisch, der andere findet sie grottig. URFAUST sind in der Tat eine Band,&#160;welche seit 12 Jahren polarisiert. Ein Großteil der Songs ähnelt ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Urfaust </strong>&#8211; Empty Space Meditation<br />
Veröffentlichungsdatum: 28.10.2016<br />
Dauer: 43:05 Min.<br />
Label: Ván Records<br />
Stil: Black Metal</p>
<p>Der eine liebt sie abgöttisch, der andere findet sie grottig. <strong>URFAUST</strong> sind in der Tat eine Band,&nbsp;welche seit 12 Jahren <strong>polarisiert</strong>. Ein Großteil der Songs ähnelt sich von der Geschwindigkeit her, der Gesang wechselt zwischen Gekeife und einem Operngesang, der für manchen Hörer wie ein betrunkener Seemann klingt, der voller Depression das Schiff steuert. Über die Texte ist so gut wie nichts bekannt, nur dass sie in altem holländisch verfasst wurden. Bereitet euch außerdem auf eine gehörige Portion an <strong>atmosphärischem Ambient</strong> vor, denn er hat seinen festen Platz in diesem Ensemble. Die Band selber bezeichnet &#8222;Empty Space Mediation&#8220; übrigens als einen großen Songkoloss, welcher durch das Label in 6 Kapitel eingeteilt wurde.</p>
<h4>Kapitel 2</h4>
<p>Kehlkopfgesänge erklingen und ein leises Keyboard beginnt leiernd den Ritus einzuleiten. <em>&#8222;Kapitel 2&#8220;</em> vermittelt unmissverständlich den Kurs der Vorgänger-EP &#8222;Apparitions&#8220;, der Split mit <strong>LUGUBRUM</strong> und der &#8222;Einsiedler&#8220;-EP. Sobald das erste Kapitel in einer Noise-Collage verschwimmt, platzt der rumpelnde Takt mit einem Schrei sofort heraus. Seit dem letzten Album &#8222;Der Freiwillige Bettler&#8220;, begleitet das Duo nun auch ein Bass, welcher sich hier ein weiteres Mal präsentiert. Sphärische Keyboards betören sofort die Seele.</p>
<p>Der Start in die astrale Reise ist geglückt. Mit einem gehörigen <strong>Einschlag von alten 90er-Jahre-Kapellen</strong> wechseln die Holländer in einen schunkelnden Rhythmus, wo sich zum ersten Mal das Organ von Sänger<strong> IX</strong> wie eine schwarze Rose entfaltet. Kaum ein Sänger kann so hysterisch, <strong>kratzig und melodiös zugleich</strong> singen, das beeindruckt mich immer wieder. Schade, dass das Lied schnell vorbei ist. Für meine Bedürfnisse hätte es noch ein wenig länger gehen können, bevor es &#8211;&nbsp;wie am Anfang mit Ambientsounds &#8211; ausklingt.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/JUQWcPm-Qfk?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>Kapitel 3</h4>
<p>Als würde die Batterie schwächer und schwächer werden, fahren sich die elektronischen Spielereien zurück, es wird geradezu feierlich die nächste sakrale Messe angekündigt. Bedächtig mit vollmundigem Schlagzeugklang, schleppt sich das Stück <strong>leidend</strong> zum Sterben verdammt zur letzten Ölung. Der Doom Metal hält Einzug und die Tasteninstrumente verbreiten ein herrlich <strong>bedrückendes Flair</strong>.</p>
<h4>Kapitel 4</h4>
<p>Was bei <em>&#8222;Kapitel 3&#8220;</em> schon funktioniert hat, bleibt auch im weiteren Verlauf beständig. Interessanterweise klingen die elektronischen Effekte nach <strong>PAYSAGE D&#8217;HIVER</strong>, das verbuche ich als großen Pluspunkt. Monoton und doch erhaben marschiert die Komposition voran. Mit doppelter Stimmkraft klingt <em>&#8222;Kapitel 4&#8220;</em> noch viel kräftiger, denn es ergänzt die Wucht der Bassdrum umso mehr. Am Ende gibt es wieder Deep Ambient-Klänge und der Track fadet aus.</p>
<div class="mceMediaCreditOuterTemp alignnone" style="width: 640px;"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10469" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/urfaust-band.jpg" alt="urfaust-band" width="640" height="469" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/urfaust-band.jpg 640w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/urfaust-band-300x220.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></div>
<p>Mit schallenden Klangschalen und den für&nbsp;<strong>URFAUST</strong> typischen Groove begeben wir uns in das vorletzte Stück. Zwar holpert Schlagzeuger <strong>VRDRBR</strong> (nein, ich denke mir den Namen nicht aus! Fügt den Buchstabe &#8222;E&#8220; ein und ihr habt die Lösung) zwischendurch arg, aber <strong>URFAUST</strong> wären nicht sie selbst, wenn es perfekt zugehen würde.</p>
<h4>Orientalische Klänge</h4>
<p>Ungewohnt betritt die Band mit <strong>Sitar</strong> und stampfendem Rhythmus <strong>Neuland</strong>. Was im ersten Moment komisch klingt, wächst jedoch mit jedem Hörerlebnis und klingt Schritt für Schritt schlüssiger. Stellt euch einen Pilger&nbsp;vor, der den quälend langen Marsch zur Pilgerstätte antritt und dabei Wüstenstürme durchqueren muss, ehe er sein Ziel erreicht. Doch ob er es schafft, ist fraglich, denn das Outro lässt jede Hoffnung fahren &#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die Prise Punk machts!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Jun 2016 16:46:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Thrash]]></category>
		<category><![CDATA[holland]]></category>
		<category><![CDATA[horror]]></category>
		<category><![CDATA[leather]]></category>
		<category><![CDATA[misfits]]></category>
		<category><![CDATA[niederlande]]></category>
		<category><![CDATA[Punk]]></category>
		<category><![CDATA[sleaze]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>HERETIC &#8211; &#8222;Underdogs Of The Underworld&#8220; Veröffentlichungsdatum: 20.05.2016 Dauer: 33:13 Label: Ván Records &#8222;Misfits meets Mentors&#8220; &#8211; so, oder so ähnlich, könnte man die Musik der niederländischen Black ´n´ Roll-Kapelle HERETIC bezeichnen. Wenn ihr ein Problem (natürlich nur zwischenmenschlicher Natur) mit irgendeinem ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>HERETIC </strong>&#8211; &#8222;Underdogs Of The Underworld&#8220;<br />
Veröffentlichungsdatum: 20.05.2016<br />
Dauer: 33:13<br />
Label: Ván Records</p>
<p>&#8222;<strong>Misfits</strong> meets <strong>Mentors&#8220;</strong> &#8211; so, oder so ähnlich, könnte man die Musik der niederländischen Black ´n´ Roll-Kapelle <strong>HERETIC </strong>bezeichnen.</p>
<p>Wenn ihr ein Problem (natürlich nur zwischenmenschlicher Natur) mit irgendeinem Gleichstellungsbeauftragten habt, solltet ihr ihm unbedingt diese Platte vorstellen. Auf &#8222;Underdogs Of The Underworld&#8220; vereinen die 4 Rüpelrocker aus unserem Nachbarland perfekt den Geist alter Punk-Kapellen mit der ranzigen Attitüde neuerer Sleaze-Bands. Bei der Auswahl der Titel wird hier absolut kein Blatt vor den Mund genommen. Bei Titeln wie <em>&#8222;Sexkommander&#8220;, &#8222;Nuclear Pussy&#8220; </em>oder<em> &#8222;Hellbound Doomslut&#8220; </em>schäme ich mich aber zu keiner Umdrehung dieser Platte fremd, da das Ganze mit einem gewissen &#8222;Augenzwinkern&#8220; um die Ecke kommt.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_3683" aria-describedby="caption-attachment-3683" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3683" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/12987221_1131456116895938_6353727038721823788_n-300x227.jpg" alt="Die Rüpelrocker aus Best!" width="300" height="227" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/12987221_1131456116895938_6353727038721823788_n-300x227.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/12987221_1131456116895938_6353727038721823788_n-750x567.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/12987221_1131456116895938_6353727038721823788_n.jpg 960w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-3683" class="wp-caption-text">Die Rüpelrocker aus Best!</figcaption></figure>
<p>Es ist schon eine interessante Geschichte, die <strong>HERETIC </strong>im Laufe ihrer Karriere geschrieben haben. 1995 als reines Black Metal-Projekt von Sänger Thomas Goat (jaja, sehr einfallsreich) gegründet, versuchten sie die ersten 14 Jahre in der Black Metal-Szene Anschluss zu finden. Das Ganze funktionierte auch zugegebenermaßen ganz gut. Mir sagen aber die alten Werke der Band bis heute nicht wirklich zu. Eher schlecht als recht haben unsere Käsefreunde versucht, monotonen Black Metal mit einem gewissen Thrash-Einschlag attraktiv zu machen.<br />
Dann kam allerdings das Jahr 2009. Mit einem Schlag relativierte sich meine Meinung über die Band. Mit &#8222;Gods Over Humans, Slaves Under Satan&#8220; wurde ihre Musik revolutioniert. Weg vom stumpfen &#8222;Gerumpel&#8220; &#8211; hin zum punkigen <strong>Sleaze</strong>! Mit &#8222;Underdogs Of The Underworld&#8220; scheinen sie jetzt endgültig ihre Berufung gefunden zu haben.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/bYz9dDc91vs?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<blockquote><p>I AM THE SEXKOMMANDER READY TO ATTACK</p></blockquote>
<p>Im Moment kenne ich kaum eine Band, die so rotzig &#8211; aber gleichzeitig auch aktuell &#8211; klingt, wie <strong>HERETIC</strong>. Mal abgesehen von den Texten, könnte man glatt denken, dass die <strong>Misfits</strong> mal wieder nen Sängerwechsel vollzogen und ne neue Platte auf das Pack losgelassen haben. Was mir bereits auf der 2015 erschienenen EP &#8222;Alive Under Satan&#8220; auffiel ist, dass Sänger Thomas Goat sich scheinbar sein ganzes gesangliches Können bis zum letzten Song aufhebt. In diesem Falle ist es <em>&#8222;This Angel Bleeds Black&#8220;</em>, bei dem er mich besonders überzeugt. Aber das soll seine Gesangsqualitäten in den anderen Tracks überhaupt nicht schmälern. Wer auf <strong>kneipenfähige </strong><strong>Mitgröhlhymnen </strong>steht, wird diese Platte lieben. Unter diesen Hymnen sind besonders <em>&#8222;Black Metal Punks&#8220;, &#8222;Sexkommander&#8220; </em>und <em>&#8222;Raw Infernal Bitchfuck&#8220; </em>zu erwähnen. Wer die <strong>Misfits </strong>(oder allgemein Punk) liebt,  sollte unbedingt in <em>&#8222;Godless Masters, Savage Bastards&#8220; </em>reinhören. Da lebt der Geist des Horror-Punks mal wieder so richtig auf!</p>
<p>Mit ihrem Wechsel vom kratzigen Black Metal zum niemals langweilig werdenden &#8222;Satanic Sleaze&#8220; haben die 4 Niederländer in meinen Augen nahezu alles richtig gemacht. Hoffentlich ist ihr &#8222;sleaziger&#8220; Weg nicht so schnell beendet!</p>
<p><strong>LINKS:<br />
</strong><a href="http://hereticmaniacs.com/">hereticmaniacs.com/</a></p>
<p><a href="http://facebook.com/HereticManiacs/">facebook.com/HereticManiacs/</a></p>
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