<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Iggy Pop Archive - Silence Musik Magazin</title>
	<atom:link href="https://silence-magazin.de/tag/iggy-pop/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://silence-magazin.de/tag/iggy-pop/</link>
	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Wed, 02 Aug 2017 18:04:26 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	

<image>
	<url>https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/05/cropped-apple-touch-icon-114x114-32x32.png</url>
	<title>Iggy Pop Archive - Silence Musik Magazin</title>
	<link>https://silence-magazin.de/tag/iggy-pop/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Locker mit links &#8211; hart am Strom</title>
		<link>https://silence-magazin.de/locker-mit-links-hart-am-strom/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=locker-mit-links-hart-am-strom</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/locker-mit-links-hart-am-strom/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Aug 2017 06:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Beatles]]></category>
		<category><![CDATA[Beethoven]]></category>
		<category><![CDATA[Chris Adler]]></category>
		<category><![CDATA[Dave Lombardo]]></category>
		<category><![CDATA[Iggy Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Jimi Hendrix]]></category>
		<category><![CDATA[Justin Bieber]]></category>
		<category><![CDATA[Kurt Cobain]]></category>
		<category><![CDATA[Linkshänder]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[Mike Bordin]]></category>
		<category><![CDATA[Mozart]]></category>
		<category><![CDATA[Nirvana]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Gray]]></category>
		<category><![CDATA[Paul McCartney]]></category>
		<category><![CDATA[Phil Colins]]></category>
		<category><![CDATA[Ringo Starr]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[slipknot]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=19732</guid>

					<description><![CDATA[<p>Heavy Metal und Rock sind Spielweisen der Musik, welche eine Vielzahl unterschiedlicher Bands und deren Sounds hervorgebracht haben, und welche in ihrer bisherigen Geschichte nicht nur wegen unzähliger berühmt gewordener Hits ein fester Teil der modernen Musikgeschichte geworden sind. Wie in anderen ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/locker-mit-links-hart-am-strom/">Locker mit links &#8211; hart am Strom</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heavy Metal und Rock sind Spielweisen der Musik, welche eine Vielzahl unterschiedlicher Bands und deren Sounds hervorgebracht haben, und welche in ihrer bisherigen Geschichte nicht nur wegen unzähliger berühmt gewordener Hits ein fester Teil der modernen Musikgeschichte geworden sind. Wie in anderen musikalischen Genres auch, werden einige Werke, aber auch Bands und deren Erbe, mit Namen einzelner Musiker verbunden.</p>
<p>Betrachtet man einige davon genauer, fallen ein paar Besonderheiten auf. Um genauer darauf einzugehen, möchte ich hier mal ein paar Namen in den (virtuellen) Raum werfen: <strong>IGGY POP</strong>, <strong>KURT COBAIN</strong>, <strong>ANDREAS VON HOLST</strong>, <strong>PETE STEELE</strong>, <strong>JIMI HENDRIX</strong>, <strong>PAUL GRAY</strong>, <strong>DAVE LOMBARDO</strong>, <strong>CHRIS ADLER</strong>, <strong>PHIL COLINS</strong>, <strong>MIKE BORDIN</strong>.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-20470 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Nirvana-Kurt-Cobain-630x420-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Nirvana-Kurt-Cobain-630x420-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Nirvana-Kurt-Cobain-630x420-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Nirvana-Kurt-Cobain-630x420.jpg 630w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Ideen, worum es geht? Nein, nicht Drogen. Jedoch haben diese Herren alle eine Gemeinsamkeit. Sie sind Linkshänder. Auch <strong>PAUL McCARTNEY</strong> und <strong>RINGO STARR&nbsp;</strong>ordnen sich in diese Sparte ein. Ok, manche Vertreter der Schlagzeug-Fraktion haben auf ein rechtshändiges Set umgelernt, sind aber von Natur aus auf die linke Hand als die stärkere fokussiert.</p>
<p>Das muss jetzt nichts Besonderes sein. Die Frage, die sich stellt, ist nur, ob Musiker mit einer solchen &#8222;Veranlagung&#8220; Musik anders wahrnehmen, anders ausüben und auch anders schreiben. <strong>MOZART</strong> soll auch Linkshänder gewesen sein (wobei es da einige Diskussionen gibt bezüglich der Erkennbarkeit dessen an seinen Partituren), <strong>BEETHOVEN</strong> wohl ebenfalls. Früher wurden Schüler noch sehr streng auf die Schönschreibweise mit der rechten Hand regelrecht gezwungen.<img decoding="async" class="size-medium wp-image-20467 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/mozart_03-256x300.jpg" alt="" width="256" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/mozart_03-256x300.jpg 256w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/mozart_03.jpg 570w" sizes="(max-width: 256px) 100vw, 256px" /></p>
<p>Studien aus dem kognitionswissenschaftlichen Bereich gibt es dazu angeblich (laut einem Dozenten der Uni Köln, welcher sich mit solchen Themen beschäftigt), keine. Auch aus anderen Teilen der Musikwissenschaft (Kognition kann durchaus ein eigenes Gebiet dessen sein) gibt es diesbezüglich erstaunlicherweise kaum Forschungen. Ein mir bekannter und in dem Thema stark eingearbeiteter Musik-Wissenschafts-Dozent aus Mainz konnte mir diesbezüglich lediglich eine Diplomarbeit aus Wien mit dem Thema &#8222;Linkshändrigkeit bei Musikern&#8220; nennen. Immerhin. Die komplette Arbeit konnte ich bisher noch nicht einsehen, jedoch schien eine Zusammenfassung davon eher oberflächlich und medizinisch nicht tiefergehend. Dass bei Linkshändern andere Hirnareale ausgeprägter sind als bei Rechtshändern (Mal von einer Fokussierung auf eine Seite ausgehend. Ich weiß, dass auch dies ein umstrittenes Thema ist.), gilt ja als bewiesen. Diese &#8222;andere Funktionsweise&#8220; des Gehirns könnte durchaus eine Rolle bei dem Umgang mit Musik spielen. Dies zu belegen und tiefer zu untersuchen dürfte wirklich ein interessantes Forschungsfeld sein. Ich halte es für sehr unwahrscheinlich, dass es dort noch so wenige Erkenntnisse gibt.</p>
<h4>Sie sind unter uns!</h4>
<p>Falls nicht, wäre das wirklich sehr schade. Mich selbst wundert das Feedback der Dozenten zumindest. Es zeigt mir aber, dass es dort demnach noch Raum für Forschungen gibt. Raum, mit dem ich mich, selbst Student dieses Fachgebietes, gerne tiefergehend beschäftigen will und werde. Trotz Verwunderung darüber, dass es anscheinend noch so wenige Erkenntnisse dazu zu geben scheint (sollte ich irren: ich freue mich über Infos).</p>
<p>Fakt ist: sie sind unter uns. Und sie machen geilen Scheiß. Das soll natürlich kein Beitrag sein, zu zeigen, dass Linkshänder die besseren Musiker sind. Man muss sie nicht mal als etwas Besonderes ansehen. Aber sie stellen in meinen Augen ein interessantes Phänomen dar, welches meiner Meinung nach einen Einfluss auf die Entwicklung der Musik und der Kultur haben, welcher unter diesem Aspekt möglicherweise noch nicht genug berücksichtigt und gewürdigt wurde.</p>
<p>Natürlich ist dies nur eine Kolumne mit bisher wenig fundierten Quellen. Vielleicht wird es mal einen zweiten Teil dazu geben. Wieso Musik nicht mal ein wenig wissenschaftlich betrachten?</p>
<p><img decoding="async" class="alignleft wp-image-20468 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/pic_1287744004_3-246x300.jpg" width="246" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/pic_1287744004_3-246x300.jpg 246w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/pic_1287744004_3.jpg 268w" sizes="(max-width: 246px) 100vw, 246px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Als Denkanstoß zum Schluss nun jedoch noch eine delikate Info für alle, die ihren Tellerrand ein wenig ausloten möchten: <strong>JUSTIN BIEBER</strong> ist ebenfalls Linkshänder. So!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/locker-mit-links-hart-am-strom/">Locker mit links &#8211; hart am Strom</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/locker-mit-links-hart-am-strom/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rockavaria 2016 – Raus aus den Sachen!</title>
		<link>https://silence-magazin.de/rockavaria-2016-raus-aus-den-sachen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=rockavaria-2016-raus-aus-den-sachen</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/rockavaria-2016-raus-aus-den-sachen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gewaltmaschine]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 May 2016 15:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[festival]]></category>
		<category><![CDATA[Iggy Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Iron Maiden]]></category>
		<category><![CDATA[München]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Slayer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=2569</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es ist Sonntag Nacht halb drei. Nach drei Tagen Festival und knapp 1000km Weg kommt ihr endlich nach Hause. Was ist das erste was ihr macht? Na, Ideen? Nein? Ausziehen natürlich! Und zwar die komplett nassen Sachen die ihr seit Stunden anhabt ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/rockavaria-2016-raus-aus-den-sachen/">Rockavaria 2016 – Raus aus den Sachen!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist Sonntag Nacht halb drei. Nach drei Tagen Festival und knapp 1000km Weg kommt ihr endlich nach Hause. Was ist das erste was ihr macht? Na, Ideen? Nein? Ausziehen natürlich! Und zwar die komplett nassen Sachen die ihr seit Stunden anhabt und mit denen ihr schon einmal durch die halbe Republik gerollt seit. Und danach? Schlafen? Noch ein Wochenend-Abschluss-Bier trinken? Auch falsch! Natürlich setzt ihr euch auf den (mittlerweile trockenen) Hintern und fangt an zu schreiben! Zumindest tue ich das, denn eins ist klar: Ich will, dass IHR schnellstmöglich Bescheid wisst über das Rockavaria 2016! Ein Mann, eine Mission sozusagen! Also los!</p>
<blockquote><p>Freitag</p></blockquote>
<p>Nach der etwas beschwerlichen Anreise durch den Wochenendverkehr leider etwas spät &#8211; dennoch nicht zu spät &#8211; angekommen, geht es erst einmal zu <strong>NIGHTWISH</strong>. Die sind Headliner am Freitag und auf der Doppelbühne im Olympiastadion in München zu Gange. Doppelbühne? Dazu gleich mehr &#8230;<br />
Das Publikum ist heute guter Dinge. Logisch, denn im Vorprogramm fanden sich neben <strong>JBO</strong> (die absolute Lieblingsband von <a href="https://www.facebook.com/Der-Dunkle-Parabelritter-460509987314098/?ref=ts&amp;fref=ts">Alex</a>) unter anderem auch noch<strong> IN EXTREMO</strong> wieder. Da muss man gute Laune haben. Was aber auffällt ist, dass es in dem Stadion (welches wirklich beeindruckend aussieht) ganz schön hallt. Das trübt leider ein wenig das Klangerlebnis, aber gut. Die Band spielt die letzten Klassiker, es gibt tosenden Applaus, jetzt also auf zu den Zelten! Auf ins Festivalgetümmel&#8230;! Doch halt!</p>
<blockquote><p>KEINE ZELTE</p></blockquote>
<p>Wo sind all die Zelte geblieben? Die einzigen die man weit und breit sieht, dienen dem Ausschank. Kein Zeltplatz also. Alle gehen nach Hause. Und die Aftershowparty? Die muss heute dezentral im Hotel stattfinden. Immerhin hat dieses 4 Sterne und ist nur unweit vom Festivalgelände entfernt. In der Lobby tümmeln sich Metalheads und Rocker und tanzen zur Musik, die ein DJ auflegt. Von Eskalation keine Spur. Liegt aber wohl auch an der gehobenen Location und daran, dass der Altersdurchschnitt relativ hoch ist. Hier gehört man mit Ende 20 noch nicht zum alten Eisen &#8230;</p>
<blockquote><p>Samstag</p></blockquote>
<p>Nach einer mehr oder weniger erholsamen Nacht (die zusätzlichen Liegen in den Doppelzimmern sind nur was für ganz hart Gesottene) geht es diesmal nicht zum Festivalgelände, sondern in die Münchner Innenstadt. Schließlich genießt der Fan von Welt neben der Musik natürlich auch die Kultur – davon hat München ja bekanntlich eine Menge. Zumal das Festivalgelände erst am Nachmittag wieder für Besucher geöffnet ist.</p>
<p>Zurück auf dem Gelände besichtigt man zuerst einmal die Seebühne, da das Wetter herrlich ist und<strong> SÓLSTAFIR </strong>gerade spielen. Die Bühne steht – wer hätte das gedacht – im See und diejenigen, die keine Tretboote bekommen haben (ca 99.99% der Teilnehmer) liegen auf der Wiese und lauschen den wunderbaren Klängen. Ein paar vereinzelte Enthusiasten beehren die Band vor der Bühne. Aber das ist ja viel zu stressig, also lieber liegen bleiben und von den Strapazen des Tages (Mittagessen und Einkaufen) erholen. Auf der großen Bühne spielen derweilen <strong>MANDO DIAO</strong>, was uns aber nicht weiter interessiert. Abschluss des Abends ist <strong>IGGY POP</strong>, die alte Lederhaut. Und der hat es immer noch faustdick hinter den Ohren. Zwei Stunden lang heizt er seinen Fans ordentlich ein! Beachtlich, muss man sagen. Danach ist die Stimmung ausgelassen und gut. Also keine Zeit verlieren, schnell die Sachen ins Hotel und dann wieder auf die Piste! Immerhin ist Samstag und der Abend jung. Hier muss erwähnt werden, dass die Konzerte nur bis 23 Uhr laufen. Danach ist leider schon Schluss.</p>
<p>Im Hotelzimmer angekommen passiert dann leider das, was passieren muss. Man wird träge. Auch verzweifelte Versuche, den Abend mit einem übertriebenen Einsatz an Spirituosen zu retten, scheitern. Mich beschleicht der Gedanke, dass es dem Festival an den wichtigsten Zutaten fehlt. Und zwar dem Zelten, dem Miteinander, der Ausgelassenheit, der Wildheit. Denn so ein Hotelzimmer verleitet nun mal leider zum versacken.</p>
<blockquote><p>Na wenigstens Ausschlafen</p></blockquote>
<p>Am letzten Tag geht es gut ausgeschlafen zum letzten Akt. Die Bands auf der Doppelbühne klingen sehr vielversprechend, also nichts wie hin! Besonders fallen <strong>GOJIRA</strong> aus Frankreich auf. Ein absoluter Tipp, wenn man auf Technical-Death-Metal steht! Kaum ist das Konzert beendet, beginnt direkt daneben schon das Nächste. Das ist der Vorteil der Doppelbühne. Keine Wartezeiten und man muss sich nicht vom Fleck bewegen, um alles zu sehen. Ein wenig schade ist, dass man in den Spielpausen der Bands auf der einen Bühne den Soundcheck der Bands auf der anderen Bühne hört. Wen wundert es da, dass die Tontechniker (Gott hab sie selig) es über den gesamten Tag erneut nicht schaffen, einen brillanten Sound zu zaubern. Bei der einen Band hört man den Sänger kaum, bei der nächsten glaubt man, dass der Tonmeister Schlagzeuger wäre.</p>
<blockquote><p>Gehen wir halt zu <strong>SLAYER</strong>!</p></blockquote>
<p>Oh ja, <strong>SLAYER</strong>! Da sich der Himmel gerade verdunkelt hat und die Seebühne, aus Angst sie könnte nass werden, geschlossen wurde, bleibt einem gar nichts anderes übrig, als sich <strong>SLAYER</strong> anzuschauen.<br />
Die Band kommt auf die Bühne und eines ist sofort klar: JETZT WIRD DER SCHEIß REGLER DES MISCHPULTS AUF ANSCHLAG GEHÄMMERT!!!! UNENDLICH LAUT!!! NOCH LAUTER!!! WAAAHHH!!! Ganz ehrlich, man fragt sich manchmal, was in den Leuten am Mischpult so vor sich geht! Hören die nach Jahrzehnten des Lärms einfach nichts mehr oder denken sie, dass sie ihrer Band einen Gefallen tun, wenn sie alles auf Anschlag stellen? Und ich will damit nicht sagen, dass ich ein Gegner von infernalischem Lärm bin, ganz im Gegenteil! Aber wenn die Boxen klingen als würden sie bald ihren Dienst quittieren, ist das irgendwann nicht mehr schön. Sondern nur noch laut. Naja, wenigstens spielen <strong>SLAYER</strong> einen schönen Mix aus Neuem und Altem. Und als eingefleischter Fan weiß man schließlich, auch ohne den Song richtig zu hören, wie er gespielt wird.</p>
<p>Pünktlich zum Spielschluss setzt massiver Regen ein. Wer jetzt noch trocken ist, der kann froh sein, einen Platz unter dem Dach gekauft zu haben. Für die anderen heißt es: Durchhalten! Direkt im Anschluss geht es mit <strong>SABATON</strong> weiter und da die ja dieses Jahr schon das ein oder andere Festival bespielt haben, klappts auch mit dem Sound.</p>
<blockquote><p>Die Eiserne Jungfrau</p></blockquote>
<p>Und endlich bahnt sich das an, worauf die meisten Fans das ganze Wochenende gewartet haben! <strong>IRON MAIDEN</strong>! Völlig nass und voller Vorfreude vergehen die wenigen Minuten Wartepause. Und dann beginnt es! Die Jungs von <strong>MAIDEN</strong> wissen eben wie man es macht. Sie nehmen das Stadion im Handstreich, fackeln ab, was abzufackeln ist! Bieten ihren Fans eine wirklich großartige Show! Einziger Wermutstropfen: offensichtlich war ihr Tontechniker krank, weshalb sie sich den von <strong>SLAYER</strong> ausleihen mussten&#8230;.</p>
<p>Trotzdem ein gelungenes Fest.</p>
<blockquote><p>Fazit?</p></blockquote>
<p>Spaß gemacht hat es, keine Frage! Aber wenn man ehrlich ist, fehlt irgendwas. Das Festivalfeeling will nicht so richtig aufkommen. Alles wirkt irgendwie gesetzt und es fehlt an extremen Emotionen. Es ist halt „schön“. Aber stellt euch mal vor, ihr geht zu dem Sänger eurer Lieblings-„Gewalt-Mörder-Metal-Band“ und erklärt ihm, sein Gesang sei „schön“! Ich denke, ihr wisst worauf ich hinaus will. Weiterhin ist der Altersdurchschnitt relativ hoch. Natürlich gibt es auch junge Fans, aber man muss sich nur mal die Preise vor Augen halten: ca. 150 Euro für eine Dreitageskarte PLUS das Hotelzimmer (für alle die nicht in München wohnen). Da sind ganz schnell mal 400 – 500 Euronen für das Wochenende weg! Und das kann sich nun mal nicht jeder leisten. Da verwundert es auch nicht, dass das Festival nicht ausverkauft ist.</p>
<p>Vielleicht sollte man auch von dem Wort „Festival“ ein klein wenig Abstand nehmen. Für die meisten die man getroffen hat, war es eher eine Aneinanderreihung von Konzerten in aufeinanderfolgenden Tagen. Und das Ganze bitte nicht zu wild und nicht zu lang! Schließlich will man ja pünktlich ins Bett! In diesem Sinne – GUTE NACHT!</p>
<ul>
<li>Gewaltmaschine</li>
</ul>
<p>PS: Natürlich bekommt ihr das Ganze auch noch in digitaler und außerordentlicher Form von unserem wunderbaren <a href="https://www.facebook.com/Der-Dunkle-Parabelritter-460509987314098/?ref=ts&amp;fref=ts">Chef </a>präsentiert. Aber ihr wisst ja: „Das ist eine Wissenschaft für sich, dass braucht so seine Zeit!“</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/rockavaria-2016-raus-aus-den-sachen/">Rockavaria 2016 – Raus aus den Sachen!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/rockavaria-2016-raus-aus-den-sachen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>6</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>

<!--
Performance optimized by W3 Total Cache. Learn more: https://www.boldgrid.com/w3-total-cache/?utm_source=w3tc&utm_medium=footer_comment&utm_campaign=free_plugin

Page Caching using Disk: Enhanced 
Minified using Disk
Database Caching using Redis

Served from: silence-magazin.de @ 2026-07-22 17:01:34 by W3 Total Cache
-->