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	<title>Insights Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>DISTANT LANDSCAPE &#8211; Musik zum entspannen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sophia]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Aug 2017 07:11:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>DISTANT LANDSCAPE&#160;&#8211; Insights VÖ: 23.05.17 Dauer: 52:42 Minuten Label: Sliptrick/Alternate Records Genre: Post Rock/Metal Ein bisschen Musik zum einschlafen ist ja immer was Schönes. Zumindest manchmal. Aber warum&#160;DISTANT LANDSCAPE&#160;nicht nur entspannend, sondern auch ziemlich episch sind, ist ganz klar: Hier trifft düstere ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>DISTANT LANDSCAPE</strong>&nbsp;&#8211; Insights<br />
VÖ: 23.05.17<br />
Dauer: 52:42 Minuten<br />
Label: Sliptrick/Alternate Records<br />
Genre: Post Rock/Metal</p>
<p><span id="more-20909"></span></p>
<p>Ein bisschen Musik zum einschlafen ist ja immer was Schönes. Zumindest manchmal. Aber warum&nbsp;<strong>DISTANT LANDSCAPE&nbsp;</strong>nicht nur entspannend, sondern auch ziemlich episch sind, ist ganz klar: Hier trifft düstere Stimmung auf progressive Dynamik. Jeder Song ist ein Kunstwerk für sich, mit Tiefen und Höhen und einer sehr ruhigen Grundstimmung.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Gitarren und Gesang</h4>
<p>Die Band von Sänger&nbsp;<strong>Marco Spiridigliozzi&nbsp;</strong>(<strong>RAVING SEASON</strong>) hat mich angesprochen, da sie stimmungstechnisch sehr an&nbsp;<strong>OPETH</strong> als Post-Rock-Version erinnert. Eine durchgängig traurige Stimmung, die ihre Schwere nur durch die eher aggressiven Gitarrenparts unterbrechen. Auffällig sind auch die eingängigen Refrains in&nbsp;<em>&#8222;Cage Insight Us&#8220;&nbsp;</em>und&nbsp;<em>&#8222;The Desire&#8220;</em>. Generell gibt es in jedem Song eine ständige Steigerung, es wird lauter und mehrere Instrumente kommen dazu. Besonders auffällig ist auch, dass nicht nur&nbsp;<strong>Marco</strong>, sondern auch&nbsp;<strong>Francesca Giuditta&nbsp;</strong>(<strong>RAVING SEASON</strong>) singt oder, wie in&nbsp;<em>&#8222;The Love Of A Mother For Her Sons&#8220;</em>, alleine am Mikrofon steht.&nbsp;<strong>Francesca&nbsp;</strong>ist erst seit 2017 in der Band und spielt auch das Keyboard. So abwechslungsreich&nbsp;<strong>DISTANT LANDSCAPE&nbsp;</strong>auch mit &#8222;Insights&#8220; sein wollen, ist es das leider nicht geworden. Wenn man die Musik nicht bewusst hört, kommt die gesamte Platte wie ein einzelner Song rüber. Die Stimmung ändert sich nicht, durchgängig gibt es ein langsames Schlagzeug und diese Trägheit schleppt den Hörer schwermütig von Track zu Track. Dadurch zieht sich die ganze Scheibe wie Brei durch die Gehörgänge. Aber es ist nicht zu verachten, dass hier echt gelungene Gitarrenarbeit abgeliefert wird und eindeutig teilweise die Epic zu spüren ist, welche der Komponist erreichen wollte. Beispielsweise in <em>&#8222;First Insight&#8220;</em>&nbsp;bringt das Duett zwischen den beiden Stimmen ein opernhaftes Gefühl mit sich, der Übergang von Akustik zu E-Gitarre ist bewusst gewählt und begleitet durch die Songstruktur, welche in jedem Titel anders ist. Der Gesang von&nbsp;<strong>Francesca&nbsp;</strong>ist aber eindeutig vielfältiger und zeigt, dass sie weiß, was sie tut.</p>
<h4>Wie kann Progressive denn langweilig sein?</h4>
<p>Nun, kurz gesagt gibt es hier keinen einzigen Moment, in dem ich wirklich dachte: &#8222;Wow!&#8220;. Musikalische Vielfalt hin oder her, hier wird zu sehr wert darauf gelegt, möglichst düster zu sein. Fast jeder Song handelt von irgendeinem Gefühlskram und dazu gibt es Gitarren. Der Gesang ist teilweise recht gewöhnungsbedürftig, da <strong>Marco</strong> einen sehr nasalen Gesang hat und&nbsp;<strong>Francesca&nbsp;</strong>im Vergleich dazu eine sehr starke, warme Stimme besitzt, deren Klang teilweise einfach nicht mit der männlichen Stimme harmonieren kann. Außerdem macht der monoton langsame Takt einfach nur müde. Ich persönlich wüsste nicht, wann ich diese Platte würde hören wollen. Warum ich &#8222;Insights&#8220; trotzdem nicht als schlecht abstempeln mag, liegt an der mehrmals erwähnten guten Gitarrenarbeit und daran, dass hier &#8211; wie im Post-Rock aber auch schon fast üblich &#8211; viel mit der Songstruktur gespielt wird. Manchmal denkt man sich &#8222;Oh, vorbei der Song&#8220;, schläft langsam ein und nach ein paar Sekunden wird man wieder mit einem Riff geweckt. Und es ist ja auch irgendwie eine Kunst, Monotonie durch gewollte Abwechslung zu erreichen.</p>
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