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	<title>Köln Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Köln Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>KATATONIA in Köln &#8211; Good for the Future</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Dec 2025 20:36:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unsere Berufshyäne mit der Kamera hat sich auf nach Köln zu KATATONIA gemacht. Warum es nicht komplett überzeugt hat erfahrt ihr hier.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/katatonia-in-koeln/">KATATONIA in Köln &#8211; Good for the Future</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Kennt ihr dass? &#8211; Man geht abends weg auf ein Konzert, man freut sich darauf, man kommt in die Venue, zieht sich ein Bier, hängt am Merch Stand rum. Und kurz bevor es losgeht, muss man aufs Klo. Man muss so richtig auf <strong>KLOGR</strong>. Die müssen nämlich auch. Auf der, ähm, die Bühne.</p>
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<p>Ok, sorry. Die richtige Betonung ist eventuell k-log-r. Steinigt mich gerne. Aber ja, die erste Band an diesem Samstag abend in der <strong>Kölner Live Music Hall</strong> heißt wirklich so. Eine Band aus Italien und Amerika, die Einflüße aus Alternativ und Prog mischen, nach dem Gesetz S=KlogR, das der experimentellen Psychologie entstammt (ok, das ist verrückt und cool. Wen es interessiert, ihr findet bestimmt bessere Quellen als ich) und servieren dem Publikum eine Vorspeise, die es in sich hat. Atmosphärisch, cineastisch und einfach eine Band, die schon trotz der verhältnismäßig frühen Stunde die Halle füllt. Chapeu.</p>
<p>Danach kommt eine kurze Umbaupause (wow, wie unvorherserbar), um danach <strong>EVERGREY</strong> auflaufen zu lassen. Die geheimen zweiten Ersten an diesem Abend sind das, was ein solcher Abend braucht. Rhythmisch unkonventionell, fast tanzbar, nicht aggresiv, aber sehr eindringlich und Härte, die nicht weh tut. Glückwunsch! Wieso tropft jetzt schon der Schweiß von der Decke?</p>
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<p>Nach einer Pause im örtliche Biergarten (9 Euro für ne Curry Wurst und Pommes? Läuft&#8230;) geht es los. Der Main Act kommt auf die Bühne. <strong>KATATONIA</strong> haben ihre eigenen Gewitterwolken mitgebracht. Während der Songs schwebt man in grauem Nebel, Blitzen und Wetterleuchten, dass man irgendwann vergisst, wo oben und hinten ist.&nbsp;<br />
Toll. So muss so ein Konzert sein!</p>
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<p>Muss es?<br />
Also die Halle ist echt schnuckelig, vielleicht war hier früher mal eine Werkstatt drin oder sonst irgend ein Betrieb. Das gibt dem ja auch einen gewissen Charme. Aber als jemand, der mit Nähe an sich schon nicht klarkommt und froh ist, zum Fotografieren in den Graben zu dürfen, muss ich sagen, das Konzert war echt zu voll. Das hörte man immer wieder auch von anderen. Es gab mehrere Leute, die im dritten Set kollabiert sind, die hintersten Reihen konnten schlicht nicht mehr in die eigentliche Halle.<br />
Ich wünsche es allen Bands, gut verkaufte Konzerte zu spielen, da sie damit heutzutage verdienen. Aber das muss nicht sein. Da kann man auch Würstchen in der Dose nen Kopfhörer aufsetzen. Ja, viele metalbegeisterte sind &#8222;gut für die Zukunft&#8220;, wie <strong>KATATONIA</strong>-Sänger<strong> Jonas Renkse</strong> zufrieden anmerkt. Aber es gibt Grenzen.&nbsp;</p>
<p>So. Die Hyäne geht erstmal. Wenn man schon hinten am Rand steht und trotzdem ständig angerempelt wird, macht es keinen Spaß mehr.&nbsp;</p>
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		<title>CALIBAN in Köln – Back from Hell, back to the top</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jacqueline]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 May 2025 15:45:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[bericht]]></category>
		<category><![CDATA[caliban]]></category>
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		<category><![CDATA[Metalcore]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unsere Jay hat sich mit Kamera und Notizblock bewaffnet, um euch von einem mehr als gelungenen Abend mit CALIBAN zu berichten. Viel Spaß! </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/caliban-in-koeln/">CALIBAN in Köln – Back from Hell, back to the top</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p data-start="242" data-end="616">Sonntagabend, 18. Mai 2025, Essigfabrik Köln: Die letzte Show der <strong>„Back From Hell</strong>“-Tour. Und was für ein Ding das war. <strong>CALIBAN</strong> haben sich mit dieser Headliner-Tour nicht nur offiziell aus der pandemischen Hölle zurückgeprügelt, sondern zum Tourfinale quasi die Heimtribüne abgefackelt. Wer da war, weiß: Das war kein gewöhnlicher Gig – das war kathartischer Abriss mit Herz.</p>
<h3 data-start="618" data-end="663"><strong data-start="622" data-end="663">Back From Hell – und zwar mit Vollgas</strong></h3>
<p data-start="665" data-end="1175">Erste richtige Headliner-Tour seit gefühlten Ewigkeiten, erste Runde mit neuem Album im Gepäck – und die Energie? Absolut entfesselt. <strong>CALIBAN</strong> haben in Köln klargemacht, dass sie sich nichts gefallen lassen und musikalisch aktuell so on point sind wie lange nicht. Die Setlist? Ein Mix aus frischen Nackenbrechern vom neuen Album &#8222;Back From Hell&#8220; und altbekannten Banger-Hymnen, die auch nach Jahren noch Gänsehaut auslösen. Jeder Breakdown saß, jeder Refrain klebte am Publikum.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/caliban-in-koeln/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=caliban-in-koeln">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<h3 data-start="1177" data-end="1247"><strong data-start="1181" data-end="1247">Bitte einsteigen: Unerwarteter Passagier von Leipzig nach Köln</strong></h3>
<p data-start="1249" data-end="1787">Bereits in Leipzig durften die Fans sich über ein Live-Feature mit <strong>Sebastian &#8222;Sushi&#8220; Biesler</strong> (<strong>GHØSTKID</strong>) freuen. Doch sollte das, was in Leipzig passiert, nicht in Leipzig bleiben – nach spontaner Planänderung ging es für die Tourcrew mit +1 weiter nach Köln. Eine Überraschung, welche sich für die Fans in Köln lohnen sollte und mit dem gemeinsam performten <em>&#8222;Ich blute für dich&#8220;</em> für DEN Sing-Along-Moment des Abends sorgte. Hömma &#8211; war dat schön!</p>
<h3 data-start="1789" data-end="1841"><strong data-start="1793" data-end="1841">Iain Kenneth Duncan – Missing Puzzlepiece Found!</strong></h3>
<p data-start="1843" data-end="2306">Wer genau hingeschaut und gehört hat, merkte sofort: Da steht jemand auf der Bühne, der die Band wieder komplett macht. <strong>Iain Kenneth</strong> <strong>Duncan</strong> – neuer Bassist und Clean-Vocal-Wizard – ist mehr als nur ein Neuzugang. Der Typ bringt frischen Wind, trägt das Soundbild mit und macht <strong>CALIBAN</strong> wieder vollständig. Nach Jahren ohne festen Bassmann ist das nicht nur akustisch ein Pluspunkt, sondern bringt auch spürbar Stabilität ins Bandgefüge. Der Mann hat Bock – und das merkt man.</p>
<h3 data-start="2308" data-end="2336"><strong data-start="2312" data-end="2336">Support mit Substanz</strong></h3>
<p data-start="2338" data-end="2835">Neben Caliban standen auch <strong>IN HEARTS WAKE, CABAL </strong>und<strong> ASSEMBLE THE CHARIOTS</strong> auf der Bühne – und alle lieferten sauber ab. Besonders spannend: <strong>CABAL</strong>. Die dänische Abrissbirne war eigentlich schon für die geplatzte Tour mit <strong>AS I LAY DYING</strong> zusammen mit <strong>CALIBAN</strong> eingeplant. Dass <strong>CALIBAN</strong> sie nun zur eigenen Tour eingeladen haben, war ein starkes Zeichen: Szene-Solidarität statt Absagefrust. <strong>CABAL</strong> haben mit ihrer düsteren Wucht bewiesen, dass sie auf große Bühnen gehören – kompromisslos und heavy &#8211; danke für die Introduction zu einer Top Band!</p>
<p> [<a href="https://silence-magazin.de/caliban-in-koeln/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=caliban-in-koeln">See image gallery at silence-magazin.de</a>] <strong data-start="2841" data-end="2869">Fazit: Köln hat gebrannt</strong></p>
<p data-start="2871" data-end="3204">Was bleibt? Ein kollektiver Abrissmoment, wie man ihn lange nicht mehr erlebt hat. <strong>CALIAN</strong> sind&nbsp;back from hell, back on stage, back im Herzen ihrer Anhänger. Die Show war intensiv, nahbar und gleichzeitig voll auf die Zwölf. Und mit <strong>Sushi</strong> im Gepäck wurde daraus nicht nur ein starkes Tourfinale – sondern ein erinnerungswürdiger Abend &lt;3.</p>
<p data-start="3206" data-end="3260"><strong data-start="3206" data-end="3260">Chapeau, CALIBAN. Und danke für den Nackenschaden.<br />
</strong></p>
<p data-start="3267" data-end="3322"><span style="color: #800000;"><em><strong>Anmerkung Daniel:</strong> Ich kann das alles nur so für Leipzig unterschreiben! Ich bin unfassbar glücklich, meine erste Metalcore Liebe in dieser Verfassung zu sehen und kann an der Stelle nur sagen: das war die geilste und emotionalste <strong>CALIBAN</strong> Show, die ich bisher erleben durfte! Und ich freue mich, dass Jay Gefallen an <strong>CABAL</strong> gefunden hat <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f60a.png" alt="😊" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></em></span></p>
<h3 data-start="3267" data-end="3322"><strong data-start="3271" data-end="3322">Setlist – Caliban, 18.05.2025, Essigfabrik Köln</strong></h3>
<p><span style="color: #333333;"><span style="font-family: Roboto, Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><b>Guilt Trip</b></span></span></span></p>
<p><span style="color: #333333;"><span style="font-family: Roboto, Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><b>I Was a Happy Kid Once</b></span></span></span></p>
<p><span id="Rahmen2" dir="ltr"></span><span style="color: #333333;"><span style="font-family: Roboto, Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><b>Paralyzed</b></span></span></span></p>
<p><span id="Rahmen3" dir="ltr"></span><span style="color: #333333;"><span style="font-family: Roboto, Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><b>Davy Jones</b></span></span></span></p>
<p><span id="Rahmen4" dir="ltr"></span><span style="color: #333333;"><span style="font-family: Roboto, Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><b>I Will Never Let You Down</b></span></span></span></p>
<p><span id="Rahmen5" dir="ltr"></span><span style="color: #333333;"><span style="font-family: Roboto, Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><b>The Beloved and the Hatred</b></span></span></span></p>
<p><span id="Rahmen6" dir="ltr"></span><span style="color: #333333;"><span style="font-family: Roboto, Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><b>Ich blute für Dich</b></span></span></span></p>
<p><span id="Rahmen7" dir="ltr"></span><span style="color: #333333;"><span style="font-family: Roboto, Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><b>VirUS</b></span></span></span></p>
<p><span id="Rahmen8" dir="ltr"></span><span style="color: #333333;"><span style="font-family: Roboto, Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><b>Dear Suffering</b></span></span></span></p>
<p><span id="Rahmen9" dir="ltr"></span><span style="color: #333333;"><span style="font-family: Roboto, Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><b>Insomnia</b></span></span></span></p>
<p><span id="Rahmen10" dir="ltr"></span><span style="color: #333333;"><span style="font-family: Roboto, Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><b>Back From Hell</b></span></span></span></p>
<p><span id="Rahmen11" dir="ltr"></span><span style="color: #333333;"><span style="font-family: Roboto, Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><b>Memorial</b></span></span></span></p>
<p><span id="Rahmen12" dir="ltr"></span><span style="color: #777777;"><span style="font-family: Roboto, Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><b>Encore:</b></span></span></span></p>
<p><span style="color: #333333;"><span style="font-family: Roboto, Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><b>Devil&#8217;s Night</b></span></span></span></p>
<p><span id="Rahmen13" dir="ltr"></span><span style="color: #333333;"><span style="font-family: Roboto, Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><b>Nothing Is Forever</b></span></span></span></p>
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		<title>Unholy Trinity live &#8211; Köln sieht schwarz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Apr 2025 17:00:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[BEHEMOTH]]></category>
		<category><![CDATA[Behemoth Tour]]></category>
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		<category><![CDATA[Rotting Christ]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine schwarze Me… wir meinen natürlich einen schwarzen Konzertabend gab es kürzlich in Köln zu erleben. Wie unser Seb das erlebt hat: hier! </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/unholy-trinity-live-koeln/">Unholy Trinity live &#8211; Köln sieht schwarz</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es wird wämer, Ostern steht vor der Tür, die Tage werden länger &#8211; höchste Zeit, mal wieder auf ein durchgebratenes Black Metal Konzert zu gehen.</p>
<p>Wie schön, dass die selbst ernannte unheilige Dreieinigkeit vorbei kommt. <strong>ROTTING CHRIST</strong>, <strong>SATYRICON</strong> und <strong>BEHEMOTH</strong> kommen in Deutschlands ewige Stadt und setzen das E-Werk in Flammen. Also&#8230; zumindest Teile der Bühne.</p>
<p>Die Hyäne tanzt trotz Karwoche an und schaut mal vorbei. Spannend, was hier für Leute rumlaufen. Mafia? Hells Angels? Irgendein Bowling Club? Man weiß es nicht. Und leider nur zwei &#8222;Pandas&#8220; im Publikum. Wirklich, das ging schonmal besser.</p>
<p>Pünktlich um kurz vor 19 Uhr gehen die Lichter aus. Auch an der Kamera. Wie immer, kein Blitz. <strong>ROTTING CHRIST</strong> eröffnen den Abend und kuscheln sich auf den vorderen Metern der vollgestellten Bühne. Die Band zeigt sich selbstbewusst und gut in Form. Das Publikum lässt sich bereits zu einem Moshpit überreden und singt dankbar mit aufgesetzt ernster Miene mit. Leider ist der Gig viel zu schnell herum. Der Sänger verdient wirklich mehr Aufmerksamkeit.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="SATYRICON - King (OFFICIAL VIDEO)" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/NQQdsKH3Qt8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Nach erträglich langer Umbaupause kommt die nächste böse Band auf die Bühne. <strong>SATYRICON</strong> schicken <strong>Frost</strong>, ihren Drummer, der einen echten Ikonenstatus zu haben scheint vor. Das Publikum jubelt ihm zu, danach verschwindet er hinter den Drums (Wahnsinn, der Schlagzeuger geht an die Drums, mal wieder echter Qualitätscontent hier). <strong>Satyr</strong> und der Rest der Band kommen nach und zelebrieren ihre Messe. Irgendwie ist es das ja, gleichzeitig meint der Sänger gegen Ende des Sets, dass die Bands solche Konzerte inzwischen eher wirklich nur noch, oder wieder, nur für sich und die Fans machen. Der ganze Quatsch mit den umgedrehten Kreuzen und diesem Kram sei inzwischen echt überstrapaziert und nicht mehr ernst zu nehmen. Wahre Worte. Zum Schluss gibt es noch <em>&#8222;Mother North&#8220;</em> und <em>&#8222;King&#8220;</em> und dann ist Schicht im Schacht. Das Ruhrgebiet ist ja nicht weit.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="SATYRICON - King (OFFICIAL VIDEO)" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/NQQdsKH3Qt8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Nach einem erneuten Moshpit kommen <strong>METALLICA</strong>. Wirklich nett, so als Pausenfüller. Vom Band.<br />
Das wäre es jetzt gewesen, oder? xD</p>
<p>Dann, schwarze Bands, weißer Vorhang. <strong>Behemot </strong>machen den Überraschungsauftritt. Als letzte Band haben sie das ausgefeilteste Licht, am meisten Nebel und als einzige Band am Abend Farbe im Gesicht. Wie schön für alle, die es bis hierhin geschafft haben.<br />
Neben schön viel Feuer bekommt das Publikum auch ein richtiges Theaterstück geboten. Die Band nutzt die komplette Bühne, turnt auf dem Bühnenbild herum, wechselt ständig das Kostüm und spuckt überall mal hin. Toll.</p>
<p>Gesanglich ist <strong>Nergal</strong> aber wirklich gut dabei und auch die anderen Bandmitglieder (ihr seht, auch hier gibt es quasi den Sänger und den Rest der Band) voll auf der Höhe. Sie spielen sich quer durch die letzten Alben, inklusive ihrem aktuellen Hauptwerk <em>&#8222;The Shit ov God&#8220;</em>. Die Kirche hat es aber auch nicht leicht mit dieser Band.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="BEHEMOTH - The Shit Ov God (Official Music Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Tw346MDG_Ec?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Nun denn, Hyänen sind scheue Tiere, zuviele Menschen auf einem Haufen sind nie gut, auch wenn sie den eigenen Musikgeschmack teilen. Draußen hat es an diesem Tag glücklicherweise mal geregnet und die gute Luft entschädigt für das, was man gen Ende im E-Werk atmen durfte.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/unholy-trinity-live-koeln/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=unholy-trinity-live-koeln">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/unholy-trinity-live-koeln/">Unholy Trinity live &#8211; Köln sieht schwarz</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>The Ghost Inside in Köln 2024: Abriss ohne große Worte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jacqueline]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Nov 2024 09:00:15 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[the ghost inside]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit "Searching for Solace", ihrem aktuellen Album im Gepäck, sind THE GHOST INSIDE nach 10 Jahren endlich wieder auf Headliner Tour und heizten dem Kölner Palladium am 26.10.24 ein, als hätten sie nie etwas anderes getan. Jays Eindrücke und Bilder jetzt hier.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/the-ghost-inside-in-koeln/">The Ghost Inside in Köln 2024: Abriss ohne große Worte</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Mit &#8222;Searching For Solace&#8220;, ihrem aktuellen Album im Gepäck, sind <strong>THE GHOST INSIDE</strong> nach 10 Jahren endlich wieder auf Headliner Tour und heizten dem Kölner Palladium am <strong>26.10.24</strong> ein, als hätten sie nie etwas anderes getan. Aber von vorn.</p>
<h3><b>Mit Boundaries schlägt es Pit O’clock</b></h3>
<p> [<a href="https://silence-magazin.de/the-ghost-inside-in-koeln/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=the-ghost-inside-in-koeln">See image gallery at silence-magazin.de</a>] Pünktlich um 19:30 Uhr setzen<strong> BOUNDARIES</strong> den Startschuss des Abends und konnten das Publikum bereits ordentlich vorwärmen &#8211; und dabei gab es alles andere als Grenzen. Frontmann <strong>Matt McDougal</strong> und die Meute waren sich ziemlich schnell einig, dass es Pit o’clock geschlagen hat. Dabei ging es allerdings ums Prinzip: Die Crowd hatte bock, die Band hatte bock. Da hießt es <em>&#8222;Nicht lang fackeln, ab geht’s zappeln&#8220;</em>. Dem ersten Circle Pit folgten ziemlich schnell weitere, die musikalische Ausrichtung der 5er Metalcore-Bande auf Connecticut dürfte jedoch Geschmacksacke bleiben. Was auf Platte im Vorfeld zunächst vielversprechend klang, war live ziemlich inkonsistent. Frontsänger <strong>Matt</strong> weiß wie man schreit – dabei bleibt für alt-eingesessene <strong>Metalcore-Millenials</strong> das ein oder andere Dejavu jedoch nicht aus: Starke <strong>Screamo</strong>-Vibes gepaart mit einer eher hohen Gesangsstimme erinnern an alte <strong>Myspace</strong>-Zeiten und die Bands, die man damals so auf dem Radar hatte. Nichts desto trotz haben <strong>BOUNDARIES</strong> einige gute Riffs, wirken sympathisch und wissen wie man Stimmung macht &#8211; der Rest bleibt am Ende dann ohnehin irgendwie Geschmacksacke.</p>
<h3><b>Sweet Home Alabama: Bei Gideon trifft Country auf Hardcore</b></h3>
<p> [<a href="https://silence-magazin.de/the-ghost-inside-in-koeln/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=the-ghost-inside-in-koeln">See image gallery at silence-magazin.de</a>] Zugegeben, ich war irritiert als Front-Shouter <strong>Daniel McWhorter</strong> die Bühne betrat, denn ich habe<strong> GIDEON</strong> vorher nie live gesehen oder gehört, obwohl die Band bereits ihr fünftes Album am Start hat. Ich konnte nicht anders, als mich zu fragen: &#8222;Sind das jetzt Cowboys oder Rednecks?&#8220; Mit seinem Signature-Look bestehend aus Krokodil-Lederschuhen und Cowboyhut war ich mir wirklich nicht ganz sicher. Da als Intro zuvor aber <strong>SHANIA TWAIN</strong>&nbsp;lief, entschied ich mich für den Country-Cowboy, wurde aber dann auch so gleich aus den Latschen geschrien. <strong>GIDEON</strong> machen ziemlich eindeutigen <strong>Hardcore-Punk</strong>, gespickt mit <strong>Gang-Shouts</strong> und fetten Breakdowns &#8211; letztere luden nicht nur zur nächsten Runde Pits ein, sondern brachten auch die ersten Crowdsurfer des Abends zum Vorschein. Düstere Cleanparts und gesprochene Einspieler treffen hier auf dumpfes Geschrammel im Micky-Mousing-Stil in Symbiose mit Drum-starken Sequenzen. Die Kombi erinnert stark an den alten Stoff von <strong>STICK TO YOUR GUNS </strong>und reißt einen live ziemlich schnell mit. Bevor zum Abschied wieder <strong>SHANIA TWAIN</strong> aus den Boxen schallte, ließ sich die Menge noch zu einer<strong> Wall of Death</strong> hinreißen. Ich würde sagen: Das Thema Support wurde hier recht ernst genommen und die Quest erfolgreich absolviert.</p>
<h3><b>Auf dem Zenit ihre </b><b>Könnens: The Ghost Inside überzeugen mit &#8222;Searching For Solace&#8220; live</b></h3>
<p> [<a href="https://silence-magazin.de/the-ghost-inside-in-koeln/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=the-ghost-inside-in-koeln">See image gallery at silence-magazin.de</a>] Vorweg: Ich habe<strong> THE GHOST INSIDE</strong> schon oft live gesehen &#8211; sowohl vor ihrem Unfall, als auch auf Festivals danach. Dabei waren sie nie eine schlechte Band. Sie galten immer als talentiert, aber musikalisch hat sowohl auf Platte als auch live für mein Empfinden immer etwas Feuer gefehlt. Das hat sich nun spätestens mit dem neuen Album und der aktuellen Headiner-Tour erledigt.</p>
<p>Mit dem Start von<em> &#8222;Death Grip&#8220;</em>&nbsp;als ersten Song auf der Setlist hatten die Securties auch gleich alle Hände voll zu tun, denn zum Crowdsurfen ließ sich die Meute in Köln nicht zwei mal bitten. Front of Stage bildeten sich von Beginn an regelmäßig immer wieder Pits, in denen eine ordentliche Party gefeiert wurde. Die Setlist ließ allerdings auch keine Wünschen übrig. Mit einer guten Mischung aus Evergreens und dem neuen Album, war der Abend gut gefüllt mit einem perfekten Mix, welcher sich zwischen <strong>H</strong><strong>ardcore Punk</strong> und <strong>Melodic Hardcore</strong> bewegt. Dabei hat sich gezeigt, dass das neue Album nicht nur auf Platte performt, sondern<strong> THE GHOST INSIDE</strong> mit ihrer aktuellen Veröffentlichung auch live alle Versprechen zu halten wissen und dieser Höhepunkt sei Ihnen gegönnt.</p>
<p>In den 20 Jahren des Band-Bestehens wurden <strong>TGI</strong> nicht wenige Steine in den Weg gelegt und sein wir ehrlich: Ohne Unfall und ohne Pandemie hätten sie den Höhepunkt ihres Könnens vermutlich weit früher erreicht. Die Live-Performance erinnerte in keinerlei Hinsicht daran &#8211; und das im wahrsten Sinne des Wortes. Zwar quatschte Frontmann <strong>Jonathan Vigil</strong> hier und da mit der Crowd und ließ sich zu Scherzen hinreißen. Das 20 Jährige Bestehen und die Besonderheit, dass es sich um die erste Headline- Tour in Europa nach 10 Jahren handelt, blieb jedoch unerwähnt und das ist auch ganz gut so. Denn das Energielevel des Publikums war hoch und mit dem Erscheinen von <strong>THE GHOST INSIDE</strong> schlugen alle Pegel aus. Überemotionale Ansprachen hätten sich wahrscheinlich als Stimmungskiller erwiesen und ab hier gibt es für die Band sowieso nur noch einen Weg &#8211; und der geht geradeaus durch die Decke!</p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><strong>Setlist The Ghost Inside Köln / 26.10.2024</strong></span></span><em><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><br />
</span></span><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">01. Death Grip</span></span></em></span><br />
<em><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">02. Earn It</span></span></span></em><br />
<em><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">03. The Great Unknown</span></span></span></em><br />
<em><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">04. Move Me</span></span></span></em><br />
<em><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">05. Dear Youth (Day 52)</span></span></span></em><br />
<em><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">06. Split</span></span></span></em><br />
<em><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">07. Secret</span></span></span></em><br />
<em><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">08. Mercy</span></span></span></em><br />
<em><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">09. Dark Horse</span></span></span></em><br />
<em><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">10. Pressure Point</span></span></span></em><br />
<em><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">11. Out of Control</span></span></span></em><br />
<em><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">12. Wash It Away</span></span></span></em><br />
<em><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">13. Light Years</span></span></span></em><br />
<em><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">14. Faith or Forgiveness</span></span></span></em><br />
<em><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">15. Between the Lines</span></span></span></em><br />
<em><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">16. Avalanche</span></span></span></em><br />
<em><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">17. Aftermath</span></span></span></em><br />
<em><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">18. Engine 45</span></span></span></em></p>
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		<title>AYAHUASCA &#8211; Blast-Beats und Dschungelgrooves</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Nov 2018 21:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Atmosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Ayahuasca]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
		<category><![CDATA[Dschungel]]></category>
		<category><![CDATA[Experimental]]></category>
		<category><![CDATA[Groove]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[okkult]]></category>
		<category><![CDATA[Percussion]]></category>
		<category><![CDATA[Regenwald]]></category>
		<category><![CDATA[Schamanistisch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir begehen heute mit euch das Bergfest!</p>
<p>Wie?! Mit etwas progressivem und einer absoluten Neuheit in unseren Reihen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ayahuasca-beneath-the-mind/">AYAHUASCA &#8211; Blast-Beats und Dschungelgrooves</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center">AYAHUASCA– “Beneath The Mind”</h2>
<p style="text-align: center"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong>&nbsp;09.11.2018<br />
<strong>Länge:</strong> 52:33 Min.<br />
<strong>Label:</strong> Kernkraftritter<br />
<strong>Genre:</strong> Experimental Death Metal</div></div></div></p>
<p>Lange mussten ihre Fans warten, doch nun ist es endlich so weit. Die Experimental-Death-Metaller <strong>AYAHUASCA</strong> aus Köln (nicht zu verwechseln mit geschätzt 5 Namensvettern) releasen <strong>nach 5 Jahren Band-Existenz</strong> und Live-Auftritten ihr Debut-Album. Die erste Frage, die sich mir diesbezüglich stellt, ist:</p>
<h2>Kann die Studio-Aufnahme mit der mitreißenden Intensität mithalten, die die Band live an den Tag legt?</h2>
<p>Die Antwort ist ein klares <strong>JA</strong>! Der ebenso hart wie <strong>aggressiv ausfallende Sound</strong> sorgt dafür, dass die massiven Grooves und das gnadenlose Geballer hier genauso rüberkommen, wie man das von den Auftritten gewohnt ist. Dazu gibt es <strong>Percussion-Einlagen</strong>, vertrackte Rhythmen, Kehlkopfgesang sowie den einen oder anderen okkult anmutenden Clean-Part, der dieses Hörerlebnis in ein immer präsentes, <strong>düsteres Dschungel-Feeling</strong> einhüllt. Zwischen den <strong>Wellen an Death-Metal-Brechern</strong> treten immer wieder <strong>interessante Zwischenparts</strong> hervor, seien es schamanische Beschwörungen, Bratschenspiel oder hypnotisch flüsternde Zungen. Lasst euch überraschen.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/pvzcdkqrS5Q?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Aber die stärkste Seite von „Beneath The Mind“ liegt definitiv bei der Rhythmus-Fraktion.</strong> Das Ganze groovt nicht nur, wo es nur kann (mit immenser Power) – gerade die Schlagzeugspuren sind erfrischend <strong>abwechslungsreich und kreativ</strong>. Und ich meine so richtig kreativ. Wenn er gerade nicht mit Blast Beats beschäftigt ist, lässt der Drummer keine Möglichkeit aus, die Grooves der Musik <strong>mit allem zu würzen, was er hat</strong> – immer passend und ohne mit dem Feeling zu brechen. Ein großes Lob dafür, denn das macht das Album noch ein gutes Stück interessanter und einzigartiger. Dabei wird er unterstützt von&nbsp; <strong>zwei Perkussionisten</strong>, welche diesen Aspekt nochmal ein weiteres Level in die Höhe treiben. Gerade dieser <strong>rhythmischen Gesamtmacht</strong> ist auch der Live-Erfolg der Band zu verdanken.</p>
<h2>Variation und Epik</h2>
<p>In ruhigeren Parts verlieren sich <strong>AYAHUASCA</strong> auch gerne mal in progressiven <strong>OPETH</strong>-Gefilden. Diese drücken sich aus mit ungewöhnlichen Akkordfolgen, Taktwechseln und <strong>Akkustik-Pornos an den Klampfen</strong>. Dabei verbindet sich solcherlei Rumgespiele innerhalb eines Songs gerne mal mit einer Auswahl oben genannter Elemente. Dies hat zweierlei zur Folge. Erstens: <strong>Ein großartiges Variationsreichtum</strong> – es wird nie langweilig. Und zweitens: <strong>Epen</strong>. Bis auf den Vierminüter „<em>Abyss</em>“ sind alle Tracks zwischen 6 und 12 Minuten lang – und <strong>jeder davon erzählt seine eigene Geschichte</strong>.</p>
<p>Bei diesem starken Debut-Album wurde <strong>alles richtig gemacht</strong>. Mit seiner Kombination aus rhythmischer Wucht, atmosphärischem Tiefgang und musikalischer Vielfalt trifft „Beneath The Mind“ <em>meinen</em> Nerv zumindest voll und ganz. Und damit vergebe ich zum ersten Mal einem Album 10 von 10 Punkten.</p>
<hr>
<p><a href="https://www.facebook.com/ayahuasca.death/">&gt;&gt;Bandseite&lt;&lt;</a></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/channel/UCtdFFnGWEUfyVHrLrx_qhKQ">&gt;&gt;Youtube&lt;&lt;</a></p>
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		<item>
		<title>ENSIFERUM, EX DEO, WIND ROSE – Wikinger, Römer und Zwerge</title>
		<link>https://silence-magazin.de/ensiferum-ex-deo/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ensiferum-ex-deo</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 May 2018 09:12:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Death]]></category>
		<category><![CDATA[Pagan]]></category>
		<category><![CDATA[Power Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Ensiferum]]></category>
		<category><![CDATA[Essigfabrik]]></category>
		<category><![CDATA[EX DEO]]></category>
		<category><![CDATA[Folk Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Those Who Fight For Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Wikinger]]></category>
		<category><![CDATA[Wind Rose]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mich war mal wieder Bier trinken... Musik gab es aber auch dazu - und davon MUSS er euch berichten. EX DEO und WIND ROSE waren unterwegs und er glücklicherweise dabei!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ensiferum-ex-deo/">ENSIFERUM, EX DEO, WIND ROSE – Wikinger, Römer und Zwerge</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich wieder <strong>ENSIFERUM</strong>!</p>
<p>Mit diesem Gedanken stehe ich vor der Essigfabrik in Köln und freue mich. Zudem gibts neben dem Hauptact heute noch zwei weitere Bands – <strong>WIND ROSE</strong> und <strong>EX DEO</strong>.</p>
<h2 style="text-align: center;">FOLK, POWER UND ZWERGE</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-27367 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Wind_Rose_02-300x200.jpg" alt="" width="417" height="278" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Wind_Rose_02-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Wind_Rose_02-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Wind_Rose_02-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Wind_Rose_02-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Wind_Rose_02.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 417px) 100vw, 417px" />Als Opener spielen <strong>WIND ROSE</strong> aus <del>den Tiefen von Moria</del> dem warmen Italien – mit massiven Zwergenrüstungen und dicken Fellen überhangen. Das erste, was mir in den Kopf kommt, als die Folk/Power-Metaller die Bühne betreten: Der Sänger sieht ja wirklich aus wie ein Zwerg! Bevor ich diesen Satz zu Ende denken kann, ertönen auch schon die ersten energiegeladenen Melodien aus den Gitarren der LARP-gekleideten Mannschaft. Leider anfangs erstmal sehr leise. So leise, dass man das Schlagzeug besser von der Bühne hört als die Musik aus den Boxen. <strong><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-27366 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Wind_Rose_01-200x300.jpg" alt="" width="235" height="353" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Wind_Rose_01-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Wind_Rose_01-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Wind_Rose_01-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Wind_Rose_01.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 235px) 100vw, 235px" /></strong>Auch wirkt der doch relativ große Raum zu diesem Zeitpunkt noch ziemlich leer. Es gibt viel Freiraum zwischen den einzelnen Besuchern. Aber dieser wird auch genutzt!</p>
<p>Schon zu Beginn herrscht im Publikum reges Mitmachen! Denn diese noch relativ unbekannte Band scheint den anwesenden Menschen genau das zu geben, weswegen sie hier sind: Folk Metal mit viel Power, noch mehr Melodien, tausend „Lai Lai Lai“-Mitsingpassagen und einen Frontmann, der weiß, wie man eine Crowd animiert.</p>
<p><strong>WIND ROSE</strong> wirken ein bisschen wie <strong>ENSIFERUM</strong> in extra sketchy. Das Publikum liebt es. Auch der ein oder andere Clean Part mit SUIDAKRA-ähnlichen Vocals (hier ein Lob an die Stimme des Sängers!) und ein gelegentlicher Heavy-Metal-Headbang-Flair schleichen sich dazu ins Set und sorgen für Abwechslung. Was <strong>WIND ROSE</strong> hier bieten, ist zwar keinesfalls eine Neuerfindung des Rades, weiß aber definitiv, Eindruck zu schinden!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: center;">BROT UND SPIELE</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-27365 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Ex_Deo_02-200x300.jpg" alt="" width="219" height="329" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Ex_Deo_02-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Ex_Deo_02-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Ex_Deo_02-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Ex_Deo_02.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 219px) 100vw, 219px" />Es folgt der Auftritt von <strong>EX DEO</strong>! Obwohl die kanadischen Römer mittlerweile schon einige Jahre durch die Metal-Landschaft marschieren, ist dies die erste Gelegenheit für mich, das Spektakel einmal live mitzuerleben. Dass es sich hier nicht um lustigen Folk-Metal-Quatsch handelt, wird ganz schnell klargestellt. Mit düsterem, ehrfurchterregendem Intro treten <strong>EX DEO</strong> in Legionärsmontur auf die Bühne. <img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-27364 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Ex_Deo_01-200x300.jpg" alt="" width="257" height="386" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Ex_Deo_01-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Ex_Deo_01-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Ex_Deo_01-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Ex_Deo_01.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 257px) 100vw, 257px" />Ebenso schnell wird klar, dass hier jahrzehntelange Live-Erfahrung (siehe <strong>KATAKLYSM</strong>) ihre Spuren hinterlassen haben. Selbstbewusst und routiniert wissen die Kanadier genau, was sie tun. Sänger <strong>Maurizio</strong> hat das Publikum fest im Griff. Und ehrlich gesagt – ob man mit der ganzen Römeraufmachung etwas anfangen kann oder nicht – hier wird ein massives, martialisches Spektakel voll Testosteron und Männerschweiß abgeliefert. Und, Hallo? Ein Drum Solo mit epischem Backing Track und schreienden Legionen im Hintergrund? Fuck Yeah!</p>
<p>Bei <em>„Final War“</em> entsteht dann auch endlich der erste Moshpit! Es wirkt fast, als hätte jeder Einzelne nur darauf gewartet, dass jemand endlich damit anfängt, so schnell und zahlreich wird sich daran beteiligt. Es folgt eine Danksagung seitens der Musiker, die das Projekt <strong>EX DEO</strong> vor einiger Zeit eigentlich begraben wollten. Ihre Fans hielten jedoch so stark dagegen, dass sich am Ende doch dazu entschlossen wurde, die Rüstungen wieder anzulegen und die Bühnen der Welt zu erobern. Ich muss sagen, ich fand die Band bisher nie schlecht. Was mir allerdings immer gefehlt hat, um wirklich Fan zu werden, war ein AHA-Moment, ein Funke, der das Ganze für mich zum Aufflammen bringt. Dieses Konzert war wohl jener Moment. Definitiv eine richtig überzeugende Live-Band! Nice.</p>
<h2 style="text-align: center;">EIN EPISCHES FIN(N)ISH</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-27363 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Ensiferum_02-300x200.jpg" alt="" width="431" height="287" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Ensiferum_02-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Ensiferum_02-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Ensiferum_02-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Ensiferum_02-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Ensiferum_02.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 431px) 100vw, 431px" />Nach längerer Umbaupause dann das Hauptkonzert des Abends: <strong>ENSIFERUM</strong>! Motiviert und frisch wie eh und je springen die Finnen auf die Stage, und legen los mit <em>„Those Who Fight For Metal“</em>, der energisch-mitreißenden Single ihres neuesten Albums. Die Bewegungshormone, die <strong>EX DEO</strong> im Blut der Crowd freigesetzt haben, sind immer noch aktiv. Es wird von erster Sekunde an gemosht und gefeiert. Zwar treten <strong>ENSIFERUM</strong> heute ohne Keyboard oder Akkordeon auf, das scheint aber niemanden zu stören. Die Partylaune ist auf 100%. Es folgen noch einige neuere Songs, darunter auch <em>„King Of Storms“</em>, zu dem im Pit nochmal eine Stufe draufgelegt wird.</p>
<p>Dass die Klassiker trotzdem immer noch mehr Anklang finden, sieht man dann, als die Wikinger <em>„The Wanderer“</em> anstimmen.<img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-27362 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Ensiferum_01-300x200.jpg" alt="" width="399" height="266" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Ensiferum_01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Ensiferum_01-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Ensiferum_01-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Ensiferum_01-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Ensiferum_01.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 399px) 100vw, 399px" /> Das Publikum ist zu Tränen gerührt und wird vier Minuten lang in einen professionellen Gesangschor verwandelt. Und die im Vergleich zu der Crazyness, die sich bei „<em>Twilight Tavern</em>“ abspielt, wirken die vorigen Moshpits schon fast wie ein schäbiger Witz. Der Partylaunometer steht nun auf 200%. Die catchy, mitreißende Melodik der alten Werke wird wohl immer einen stärkeren Eindruck hinterlassen als die neueren, „erwachseneren“ Songs der Band. Selbst wenn diese den ersteren in Sachen Qualität in nichts nachstehen. Unerwarteterweise spielen <strong>ENSIFERUM</strong> dann gegen Ende einen meiner persönlichen Lieblingssongs – „<em>The Longest Journey</em>“ – ein zehnminütiges Epos mitsamt Intro auf Finnisch. Ich bin gerührt! Zum Abschluss werden dann noch „<em>Into Battle</em>“ und „<em>Iron</em>“ zum Besten gegeben, so dass auch definitiv jeder nach dem Gig glücklich nach Hause gehen kann.</p>
<h2 style="text-align: center;">FAZIT</h2>
<p>Was soll ich sagen – glücklich bin ich auf jeden Fall! Mit<strong> EX DEO</strong> und <strong>WIND ROSE</strong> habe ich zwei Live-Acts kennengelernt, die beide auf ihre eigene Art zu überzeugen wussten. Dazu die alteingesessenen <strong>ENSIFERUM</strong>, die auf der Bühne noch nie enttäuscht haben, und diesen Status Quo heute wieder einmal aufrechterhalten konnten! Auch der Sound war, abgesehen von den ersten paar leisen Minuten, wundervoll und klar. Wer an diesem Abend keinen Spaß hatte, dem ist, glaub ich, einfach nicht mehr zu helfen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr>
<p>Vielen, vielen Dank an Jörg Schnebele vom <strong><a href="https://www.hellfire-magazin.de/">HELLFIRE</a></strong> für die Fotos!</p>
<p>Hier könnt ihr weitere seiner Bilder bewundern:</p>
<p><a href="http://schnebele.de/">http://schnebele.de/</a></p>
<p><a href="http://jspics.de/">http://jspics.de/</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ensiferum-ex-deo/">ENSIFERUM, EX DEO, WIND ROSE – Wikinger, Römer und Zwerge</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>A DATE WITH MARY &#8211; Liebe statt Politik</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Apr 2018 09:42:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[A Date With Mary]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Punk]]></category>
		<category><![CDATA[punkrock]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Punk ist tot...?!<br />
Nein! DOCH! Ohhh.</p>
<p>Seb sucht den Punk und findet ... ach, seht selbst!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2><strong>A DATE WITH MARY</strong> &#8211; &#8222;Es lebe der Paunk!&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 04.05.2018<br />
<strong>Dauer:</strong> 32:29<br />
<strong>Label:</strong> Boersma Records<br />
<strong>Genre:</strong> Punk Rock</div></div></div>
<p>Der Kölner besingt sich gerne selbst, Lieder über den&#8220;kölschen Jung&#8220; gehen hier immer. Aber gibt es in der Stadt am Rhein nur Musik passend zum Lokalpatriotismus? Nein! <strong>A DATE WITH MARY</strong> schlagen da andere Töne an. Punk Rock darf es sein, mit deutschen Texten, olé! (Ja, kein Alaaf).</p>
<p>Das Qunitett lässt sich dabei nicht an Klischees festnageln. Mit einem leichten Pop-Einfluss kommt auf <strong>&#8222;Es lebe der Paunk!&#8220;</strong> eine Musik um die Ecke, welche ganz alltägliche&nbsp; Themen wie Liebe und Freundschaft behandelt. Punk muss ja nicht immer politisch sein. Genauso wenig hat das hier etwas von Stadienrock. Die Musik spricht wirklich den Hörer auf der Strasse an, direkt in seinem täglichen Leben. <em>&#8222;Du bist mir egal&#8220;</em>, <em>&#8222;Alles auf Anfang&#8220;</em>, auf sein Herz hören und ähnliche Zitate und Tipps bekommt man hier gereicht. Zwar kein Kuschelpunk, aber doch mit einem nicht zu leugnenden und schon erwähnten Pop-Einschlag.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/HXbZY_ypd3k?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Mir selbst geht es bei der Band leider schnell so, dass ich sie anstrengend finde. Nicht nur, dass es mir rein musikalisch zu wenig Punk ist, auch die Texte finde ich eher unpassend. Das hat etwas von Überlebenshilfe in einer Sinnkrise. Wer nach der Revoluzzer-Energie sucht, die man bei Punkern und Punkrockern so erwartet, geht hier völlig leer aus. Stattdessen seichte Statements, die man alle schon mal gehört zu haben glaubt. Irgendwo im Radio.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>A DATE WITH MARY</strong>&nbsp; <a href="https://www.adatewithmary.com/">Homepage</a> und auf <a href="https://www.facebook.com/adatewithmary/">Facebook</a></p>
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		<title>SATYRICON die zweite &#8211; Anekdoten aus Köln</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Mar 2018 10:02:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[BEHEMOTH]]></category>
		<category><![CDATA[Essigfabrik]]></category>
		<category><![CDATA[Frost]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Kylesa]]></category>
		<category><![CDATA[Satyr]]></category>
		<category><![CDATA[Satyricon]]></category>
		<category><![CDATA[slipknot]]></category>
		<category><![CDATA[Suicidal Angels]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Metal der Alten Schule... von den selben Lehrern beigebracht. Satyricon waren auch in Köln live zugegen und wir vergleichen mit dem Gig in Dresden.<br />
Ein Feldversuch ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/satyricon-die-zweite-anekdoten-aus-koeln/">SATYRICON die zweite &#8211; Anekdoten aus Köln</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Den großen Bericht zu <strong>SATYRICON</strong> hattet ihr schon. Ihr Konzert in <a href="https://silence-magazin.de/niemals-alt-und-niemals-leise-satyricon-in-dresden/"><strong>Dresden</strong> </a>war fulminant. Wir hatten das Glück, das selbe Package &#8211; <strong>SATYRICON</strong> und <strong>SUICIDAL ANGELS</strong> &#8211; auch in <strong>Köln</strong> genießen zu dürfen. Hier, in der <strong>Essigfabrik</strong>, nur ohne nette Begleitung, durfte sich der fürchtige Redakteur ebenfalls von der Liveherrschaft der dunklen Lords überzeugen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26305 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/SuicidalAngels-Essigfabrik-1.jpg" alt="" width="386" height="259" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/SuicidalAngels-Essigfabrik-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/SuicidalAngels-Essigfabrik-1-300x201.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/SuicidalAngels-Essigfabrik-1-1024x686.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/SuicidalAngels-Essigfabrik-1-750x502.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 386px) 100vw, 386px" /></p>
<p>Wie auch in der schönen Stadt im Osten läuft hier ein ziemlich durchmischtes Publikum herum. Alt und jung, groß und klein, Männlein und Weiblein. Und alles dazwischen. Auch die Bandshirts sind verschieden, man sieht <strong>KYLESA</strong> neben <strong>SLIPKNOT</strong> und <strong>BEHEMOTH</strong>. Und <strong>SATYRICON</strong> natürlich. Ein weiteres Indiz dafür, aus welchen Ecken der heutige Hauptact die Hörer anzieht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26306 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/SuicidalAngels-Essigfabrik-2.jpg" alt="" width="393" height="263" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/SuicidalAngels-Essigfabrik-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/SuicidalAngels-Essigfabrik-2-300x201.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/SuicidalAngels-Essigfabrik-2-1024x686.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/SuicidalAngels-Essigfabrik-2-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/SuicidalAngels-Essigfabrik-2-750x502.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 393px) 100vw, 393px" />Als<strong> SUICIDAL ANGELS</strong> die Bühne betreten, sind bereits viele Besucher im Saal. Allerdings sind hier die Fans, ähnlich wie in Dresden, sehr passiv. Das wundert mich, da die Band wirklich gut abliefert, sehr motiviert ist und ein wirklich gutes Set abliefert. Gitarrist <strong>Gus Drax</strong> und Bassist <strong>Angel Lelikakis</strong> rennen ständig quer über die Bühne, um die Plätze zu tauschen, und Sänger <strong>Nick Meliddourgos</strong> nimmt sich zwischen Gesang und Headbangen auch kaum Zeit zum atmen. Als er das Publikum zu einer Wall of Death auffordert, kommt aus dem Publikum nur verunischertes Lachen. Hat er das gerade wirklich gesagt? Als die Musik dann einsetzt, passiert&nbsp; &#8211; nichts. Ein einsamer Metalhead flitzt durch die Menge. Mir tut die Band wirklich leid. Da haben sie wirklich mehr verdient.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26302 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Satyricon-Essigfabrik-1.jpg" alt="" width="436" height="292" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Satyricon-Essigfabrik-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Satyricon-Essigfabrik-1-300x201.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Satyricon-Essigfabrik-1-1024x686.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Satyricon-Essigfabrik-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Satyricon-Essigfabrik-1-750x502.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 436px) 100vw, 436px" /> Zum <strong>Main-Act</strong> wird es dann voll vor der Bühne. Es sind eben doch alle hauptsächlich gekommen, um <strong>Satyr</strong> und <strong>Frost</strong> zu sehen.&nbsp; Als diese die Bühne betreten, ertönt lauter Beifall. Trotz spürbarer Euphorie im Publikum bleiben alle stehen, johlen und klatschen zwar, lassen sich aber nicht zu größeren Bewegungen hinreißen. <strong>SATYRICON</strong> hingegen steigen gleich voll ins Set ein. <strong>Satyr</strong> steht meist wie ein Businessprediger an seinem gehörnten Mikroständer, bevorzugt sonst meist kurze Wege auf der Bühne.&nbsp; Die ganze Band vermittelt einen sehr konzentrierten Eindruck, die Musik ist sehr auf den Punkt. Dadurch entsteht eine sehr sphärische Stimmung, welche nur durch wenige Ansagen zwischen den Songs unterbrochen wird. Das stört aber nicht. Es ist wie eine Zeremonie. Eine Zeremonie der Musik.</p>
<p>Durch die Art, wie sich die Band hier präsentiert, wie der Fokus wirklich auf der Musik, und nicht auf Unterhaltung liegt, scheint bei <strong>SATYRICON</strong> die Zurückhaltung des Publikums auch angebracht. Wie bei meinen lieben Kollegen in Dresden scheinen hier ebenfalls alle in die Musik abzutauchen, es entsteht zeitweise wirklich eine Art Blase, in der es nur noch das Konzert gibt. Ganz ehrlich, das ist es doch, was man im besten Fall erreichen kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span id="more-26295"></span></p>
<h3 style="text-align: center;">Fazit</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-26303 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Satyricon-Essigfabrik-2-201x300.jpg" alt="" width="201" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Satyricon-Essigfabrik-2-201x300.jpg 201w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Satyricon-Essigfabrik-2-686x1024.jpg 686w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Satyricon-Essigfabrik-2-750x1120.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Satyricon-Essigfabrik-2.jpg 971w" sizes="auto, (max-width: 201px) 100vw, 201px" /></p>
<p>Ich jedenfalls gehe mit dem Gefühl aus der <strong>Essigfabrik</strong>, eine neue Lieblings-Liveband gefunden zu haben. Zwar zelebrieren andere Bands andere Großtaten auf der Bühne, welche ebenfalls ruhmreich sind, aber allein mit der Musik und mit vergleichsweise wenig Theater eine solche Atmosphäre und Bindung zum Publikum zu schaffen, gelingt nur wenigen. Daher mein Fazit: <strong>SUICIDAL ANGELS</strong> sind leider nicht gebührend behandelt worden, <strong>SATYRICON</strong> haben aber wirklich gezaubert.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>JÖRMUNGAND &#8211; &#8222;Zwischenwelten&#8220; &#8211; Metamorphose beendet!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Flo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Mar 2018 11:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Pagan]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Black]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Jörmungand]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Pagan Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Zwischenwelten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; Ich muss gestehen, ich bin im Pagan-Bereich mit den deutschen Urgesteinen MENHIR, ODROERIR, SURTURS LOHE, HELRITT, XIV DARK CENTURIES etc. aufgewachsen. Da ging für mich vor einigen Jahren auch nichts drüber. Einfach gar nichts. Das war so meine musikalische Erfüllung. Einige ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/metamorphose-beendet-joermungand-zwischenwelten/">JÖRMUNGAND &#8211; &#8222;Zwischenwelten&#8220; &#8211; Metamorphose beendet!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2><strong>JÖRMUNGAND </strong>&#8211; &#8222;Zwischenwelten&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 16.03.2018<br />
<strong>Länge:</strong>&nbsp; 65:47 Min.<br />
<strong>Label:</strong> Independent<br />
<strong>Genre:</strong> Blackened Pagan Metal</div></div></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich muss gestehen, ich bin im Pagan-Bereich mit den deutschen Urgesteinen <strong>MENHIR</strong>, <strong>ODROERIR</strong>, <strong>SURTURS LOHE</strong>, <strong>HELRITT</strong>, <strong>XIV DARK CENTURIES</strong> etc. aufgewachsen. Da ging für mich vor einigen Jahren auch nichts drüber. Einfach gar nichts. Das war so meine musikalische Erfüllung.</p>
<p>Einige Bands, die danach entstanden waren und eben nicht so wie die oben genannten nach &#8222;<strong>Thüringen</strong>&#8220; klangen, habe ich meistens an zweiter, dritter oder vierter Stelle auf meinem Beliebtheitspodest platziert. Das hat natürlich etwas mit Geschmack zu tun, aber nicht nur, wie mir <strong>JÖRMUNGAND</strong> gezeigt haben.</p>
<p>Nach etlichen Jahren, in denen ich sehr intensiv der paganen Metal-Musik fröhnte, überkam mich bei neuen Veröffentlichungen oder neuen Bands oftmals (wenn auch nicht immer) das Gefühl der <strong>Langeweile</strong>, der Vorhersehbarkeit. Oder eben das unzufriedene Gefühl, hier schon alles abgegrast, schon <strong>alles gehört</strong> zu haben.</p>
<p>Auch an dieser Stelle haben mich <strong>JÖRMUNGAND</strong> eines Besseren belehrt. Das <strong>brandneue Album &#8222;Zwischenwelten&#8220;</strong> klingt so unfassbar erfrischend für mich, dass es mir schwer fällt, davon abzulassen. Ich höre deutlich die Hingabe zur Musik und die Liebe zum Detail, die auf dieser Scheibe an jeder Stelle, in einfach jedem Song präsent ist.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_25819" aria-describedby="caption-attachment-25819" style="width: 950px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-25819 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/24068085_1603784489677730_3414930666913450911_n.jpg" alt="" width="960" height="501" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/24068085_1603784489677730_3414930666913450911_n.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/24068085_1603784489677730_3414930666913450911_n-300x157.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/24068085_1603784489677730_3414930666913450911_n-750x391.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-25819" class="wp-caption-text">Die Macher von &#8222;Zwischenwelten&#8220; (v.l.n.r.): Jens (Gitarre), Dave (Gitarre), Stef (Gesang), Nelli (Bass), David (Schlagzeug)</figcaption></figure>
<p>Und dabei ist es bei der Vielzahl an Einflüssen kein leichtes Ding, die Stücke so auf den Punkt zu komponieren, dass die <strong>Tragik</strong> der Songs eine gewisse Zeit bekommt, um zu wirken. Das wurde wiederum so umgesetzt, dass alles nicht übertrieben<strong> in die</strong> <strong>Länge gezogen</strong> wirkt. Oder aber neben erwarteten &#8222;<strong>Uffta-Uffta</strong>&#8222;-Passagen einige überraschend auftauchende <strong>Black Metal-Blasts</strong> aufploppen, die dir die Kinnlade herunter klappen lassen. Und ehe du dich versiehst – <strong>Überraschung</strong> – hält der Song die nächste Erfrischung bereit.</p>
<h3>&#8222;Erwachsen&#8220; klingt gut</h3>
<p>Da haben die jungen Herren und die Dame ganz schön aufgetischt. Keine Spur mehr von dem <strong>postpubertärem</strong>&nbsp;Methorn-Geschrabbel. Es scheint, als wäre aus der einstigen <strong>Kaulquappe</strong> mit Silberkettchen und <strong>Mjölnir-Anhänger</strong> tatsächlich eine gewaltige <strong>Midgardschlange</strong> geworden, die die bisherige musikalische Geschichte von <strong>JÖRMUNGAND</strong> ohne Frage in den Schatten stellt. <strong>Metamorphose</strong> geglückt und abgeschlossen.</p>
<p>Absolut interessante und gewaltige <strong>Schlagzeugspuren</strong> paaren sich mit einer Rhythmus-Klampfe, die ordentlich Druck macht. Aber sie kann sich auch öffnen, wenn die Lead-Gitarre es ihr so vorgibt &#8211; auf den Punkt getroffen und super aufeinander abgestimmt. Der Bass sorgt für die gewohnte <strong>Untermauerung</strong> des Gesamtbildes und die Keys oder Synthies, die zum Großteil Streicher sind, bringen mit ihren klassischen Elementen die Tragik, die das <strong>Panorama</strong> der Musik so weit machen. Sie sorgen dafür, dass ich tief durchatmen will und kann. (Scheiß auf <strong>Airways</strong>! Hör einfach <strong>JÖRMUNGAND</strong>!) Aber Achtung, wie schon erwähnt, wartet hinter der nächsten Ecke schon wieder eine neue Überraschung, die die Stimmung mitunter kippen lässt und das Gefühl von <strong>Bedrücktheit</strong> oder Ungewissheit vermittelt. Geil!</p>
<p>Und dann haben wir da noch die<strong> Vocals</strong>. Auch hier wird die Leidenschaft ein weiteres Mal sehr deutlich. <strong>Stefans</strong> Screams sind rotzig, hoch und voller gebündelter Energie. Allerdings ist er nicht der einzige, der bei den Aufnahmen ins Mikro spucken durfte. Auch <strong>Dustin</strong> von <strong>FYRNREICH</strong> hat einige Gastauftritte und geht, im Gegensatz zu Stefan, mit seinen Growls eher in die Tiefe. Neben klaren Gesangspassagen darf auch <strong>Nelli</strong>&nbsp;(ehemalige Keyboarderin, aktuelle Bassistin der Kölner Stadt<strong>JÖRMUNGAND</strong>en) ihre Growls mit einbringen.</p>
<h3>EINE ÜBERRASCHEND ÜBERRASCHENDE ÜBERRASCHUNG!</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-25820 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/27858613_1682429328479912_4635740422451054315_n-e1521123618881-300x208.jpg" alt="" width="300" height="208" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/27858613_1682429328479912_4635740422451054315_n-e1521123618881-300x208.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/27858613_1682429328479912_4635740422451054315_n-e1521123618881-750x520.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/27858613_1682429328479912_4635740422451054315_n-e1521123618881-85x60.jpg 85w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/27858613_1682429328479912_4635740422451054315_n-e1521123618881.jpg 813w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Mir bleibt nicht mehr viel zu sagen, als: &#8222;<strong>Unbedingt antesten!</strong>&#8220; Die einzelnen Facetten der Scheibe sind bis ins Detail absolut geil aufeinander abgestimmt. Die musikalischen Arrangements bilden eine absolut vielschichtige, detailreiche und interessante, innovativ klingende <strong>Schnittmenge</strong>. Dabei bedient man sich aus <strong>Pagan Metal</strong>, rohem, aber auch teils <strong>atmosphärischem Black Metal</strong> sowie <strong>Klassik</strong>&#8211; und <strong>Folk</strong>-Elementen. Stark! Das ganze Scheibchen kommt nach Hause geflattert, eingehüllt in ein wunderschönes, von der Musik inspiriertes <strong>Artwork</strong> voller handgezeichneter Illustrationen. Nicht zu vergessen: Die Scheibe wurde von A bis Z in <strong>Eigenregie</strong> zusammengebastelt. Hut ab! So ein verdammt gutes Stück Musik hätte ich ehrlich gesagt nicht erwartet.</p>
<p>Anspieltipps: <em>„Dämmerung“ </em>(<a href="https://joermungand.bandcamp.com/track/d-mmerung" target="_blank" rel="noopener">HIER</a> reinhören), <em>„Und es wird Tag“</em>, <em>„Werdegänger“</em></p>
<p>#safetyforthemidgardschlange</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/Joermungand/" target="_blank" rel="noopener">Facebook</a><br />
<a href="https://joermungand.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener">Bandcamp</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/metamorphose-beendet-joermungand-zwischenwelten/">JÖRMUNGAND &#8211; &#8222;Zwischenwelten&#8220; &#8211; Metamorphose beendet!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>SKALMÖLD im Interview &#8211; Clubgigs als Kernelement</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jan 2018 10:21:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
		<category><![CDATA[Folk Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Hellfest]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Omnium Gatherum]]></category>
		<category><![CDATA[Power Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Skálmöld]]></category>
		<category><![CDATA[stam1na]]></category>
		<category><![CDATA[Summer Breeze]]></category>
		<category><![CDATA[wacken]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schon wieder Ehrenfeld in Köln, endlich mal kaltes Regenwetter und Dunkelheit. Da geht der Seb gern aus dem Haus. Vor dem Jungle Club angekommen, zuerst ein kurzes Treffen mit der Tourmanagerin von SKALMÖLD. Sie führt den fürchtigen Redakteur in den Keller des ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/skalmoeld-clubgigs-als-kernelement-der-band/">SKALMÖLD im Interview &#8211; Clubgigs als Kernelement</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Schon wieder Ehrenfeld in Köln, endlich mal kaltes Regenwetter und Dunkelheit. Da geht der <strong>Seb</strong> gern aus dem Haus. Vor dem<strong> Jungle Club</strong> angekommen, zuerst ein kurzes Treffen mit der Tourmanagerin von <strong>SKALMÖLD</strong>. Sie führt den fürchtigen Redakteur in den Keller des Clubs und verweist ihn in einen kleinen Raum, welcher mit zwei Sofas und einem nicht funktionierenden Fernseher ausgestattet ist. Ihre Ansage: &#8222;Möge er warten, eine kleine Ewigkeit und 10 Minuten, dann werden da kommen zwei Menschen, der Band <strong>SKALMÖLD </strong>angehörend. Wenn sie da sind, viel Glück!&#8220;. Oder so ähnlich.</p>
<p>Nach einigen Minuten kommen dann wirklich zwei Menschen, der Band <strong>SKALMÖLD </strong>angehörend, genauer gesagt Sänger <strong>Björgvin Sigurðsson</strong> und Bassist <strong>Snæbjörn Ragnarsson</strong>. Aus Sicherheitsgründen hat der Redakteur heimlich ein Diktiergerät eingeschaltet, um Beweise zu sammeln. Im Folgenden hält er dieses den beiden nun bei jedem Wort, das sie sagen, unter die Nase.</p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>:</strong> <strong>Hallo ihr beiden! Vielen Dank, dass ihr euch die Zeit nehmt! Heute ist das letzte Konzert eurer Tour. Wie geht es euch da?</strong></p>
<p><strong>Björgvin:</strong> Ja genau, heute ist der letzte Tag. Morgen gehts nach Hause. Fuck yeah!</p>
<p><strong><em>S</em>: Seid ihr froh darüber?</strong></p>
<p><strong>Björgvin:</strong> Ich persönlich? Ja klar. Es war eine sehr gute Tour, sehr erfolgreich. Ich bin froh, dass es so verlaufen ist.</p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Wir sind wirklich froh darüber, wie es gelaufen ist. Gleichzeitig sind wir aber auch traurig, dass es jetzt vorbei ist.</p>
<p><strong>Björgvin:</strong> Es ist eine witzige Sache, so gesehen. Es macht keinen Unterschied, ob man nur für eine Woche auf Tour geht, oder zwei Monate oder so. Die letzten drei Tage sind immer die Hölle, man will nur noch nach Hause. Dein Gehirn stellt nur noch auf &#8222;Los, ich will jetzt weg, nach Hause!&#8220;. So kurz vorm Ende denkst du wirklich nur noch &#8222;Komm schon, ich will heim!&#8220;.</p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Aber gleichzeitig ist man schon auch traurig.</p>
<p><strong>Björgvin:</strong> Klar.<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-24335 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-12-31-18-14-50-300x201.jpg" alt="" width="300" height="201" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-12-31-18-14-50-300x201.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-12-31-18-14-50-1024x686.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-12-31-18-14-50-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-12-31-18-14-50-750x502.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-12-31-18-14-50.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><strong><em>S</em>: Seid ihr froh, die anderen beiden Bands mal eine Zeit lang nicht mehr sehen zu müssen?</strong></p>
<p><strong>Björgvin:</strong> Denke ich nicht. Sie alle sind gute Typen.</p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Es ist natürich schon ein Privileg, mit so vielen Leuten auf Tour zu sein und sich mit jedem zu verstehen, so wie es jetzt bei uns ist. Das ist nicht selbstverständlich, stärkt aber das ganze Unternehmen. Es hängt bei sowas ja immer wirklich von jedem mit ab. Aber sie sind verdammte Finnen, da ist das kein Problem. Sie reden viel Unfug und trinken viel, aber sie sind alle super Typen.</p>
<p><strong><em>S</em>: Ich habe euch vor einem Jahr schonmal bei einem Konzert hier in Köln gesehen. Was würdet ihr sagen, hat sich in der Zeit für euch verändert? Hat sich das viele touren gelohnt?</strong></p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Im letzten Jahr jetzt? Hm, haben wir in der Zeit ein Album rausgebracht?</p>
<p><strong>Björgvin:</strong> Nein, das war kurz davor.</p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Stimmt. Aber es läuft besser als je zuvor.</p>
<p><strong>:</strong> Nicht, dass es vorher so schlimm war.&nbsp;Es lief immer schon überraschend gut. Aber gerade in der letzten Zeit waren wir sehr fokussiert. Wir sind uns in der Band alle einig, wirklich daran zu arbeiten, weiter zu kommen und das Ganze auf das nächste Level zu heben. Wir merken, dass es so, wie es momentan läuft, in die richtige Richtung geht. Man merkt das richtig bei den Shows, die wir spielen.</p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Es fühlt sich wirklich so an, als dass sich die ganze Arbeit, die wir in den letzten fünf, sechs Jahren in die Band gesteckt haben, jetzt auszahlt. Das hier ist jetzt wirklich die erste Tour, auf der wir unsere Produktion haben, mit den anderen Bands zusammen, und das ist super. In dem letzten Jahr haben wir wirklich einen großen Schritt nach vorne gemacht. Ich weiss nicht, wie weit es noch weiter geht. Aber scheiss drauf, es macht Spaß.<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-24336 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-12-31-18-13-49-300x211.jpg" alt="" width="300" height="211" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-12-31-18-13-49-300x211.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-12-31-18-13-49-1024x720.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-12-31-18-13-49-165x116.jpg 165w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-12-31-18-13-49-750x528.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-12-31-18-13-49-85x60.jpg 85w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-12-31-18-13-49.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><strong><em>S</em>: Rechnet ihr den Erfolg dabei einer Sparte mehr zu als der anderen, Club Shows oder Festivals? Oder kann man das nicht so sagen?</strong></p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Ich mag beides. Ich sehe da keinen Unterschied.</p>
<p><strong>Björgvin:</strong> Ich auch nicht. Es ist natürlich toll, auf Festivals wie etwa dem <strong>HELLFEST</strong>, <strong>WACKEN</strong> oder dem <strong>SUMMERBREEZE</strong> vor tausenden von Leuten zu spielen.Die Shows, die wir da in den letzten andertalb Jahren gespielt haben, waren absolut großartig. Aber es bringt trotzdem immer noch sehr viel und ist auch sehr befriedigend, in einem kleinen, verschwitzten Club zu spielen, wo die Leute direkt vor einem stehen und man den Schweiss spüren kann. Und den schlechten Atem der Leute in der ersten Reihe (lacht). Das macht schon Spaß.</p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Für mich ist das beides die perfekte Mischung. Natürlich spielt man mehr Club-Shows als Festivalgigs. Das ist aber auch gut so. Über den Sommer spielen wir dann eine Hand voll Festivals. Das macht Spaß. Ich würde diese Aufteilung gar nicht ändern wollen. Ich meine, schau dir zum Beispiel den Gig beim <strong>HELLFEST</strong> an. Das war super, ich liebe solche Gigs. So macht es wirklich einfach Spaß. Aber das, was heute Abend passiert, ist wirklich das, worum es bei der Band geht. Wegen sowas haben wir die Band gegründet, einfach um auf eine versiffte Bühne in einem Club zu gehen und für die Leute dort zu spielen, die tanzen und mitbrüllen. Das steht an erster Stelle.</p>
<p><strong>Björgvin:</strong> Das ist es, wo wir herkommen.</p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Ganz genau.</p>
<p><strong>Björgvin:</strong> Es ist einfach unser Ding, solche Punkgigs zu spielen, nah am Publikum.</p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Absolut. Seit wir dreizehn sind.</p>
<p><strong><em>S</em>: Gibt es Festivals oder Locations, mit denen ihr spezielle Erinnerungen verbindet, oder die ihr besonders gern bespielt?</strong></p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Wie gesagt, das <strong>HELLFEST</strong> war super.</p>
<p><strong>Björgvin:</strong> Frankreich generell ist ein sehr dankbares und förderliches Land für uns. Ich weiss gar nicht genau, woran das liegt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-24332 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-11-20-12-00-27-300x201.jpg" width="300" height="201" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-11-20-12-00-27-300x201.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-11-20-12-00-27-1024x686.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-11-20-12-00-27-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-11-20-12-00-27-750x502.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-11-20-12-00-27.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Es liegt irgendwie an der Bevölkerung dort. Sie haben so eine eigene Mentalität und scheinen unseren Stil einfach zu mögen. Jedes mal, wenn wir dort spielen, ist es einfach nur Wahnsinn, egal ob auf einem Festival oder in einem Club. Daher, es besteht so generell eine gute Verbindung zu Frankreich.</p>
<p><strong>Björgvin:</strong> Dabei spielen wir eigentlich immer dieselbe Show, egal wo und ob da 50 oder 500 Leute stehen. Das macht für uns keinen Unterschied.</p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Für mich war auf dieser Tour der Gig in Berlin einer der schönsten. Es ist immer unterschiedlich.</p>
<p><strong><em>S</em>: Merkt ihr bei euren Shows, ob es eine stärkere Unterscheidung zwischen Bands, die musikalische Elemente vermischen, und solchen, die einem Genre treu bleiben, gibt? Und vor allem auch, ob sich das auf das Publikum auswirkt, wer so zu den Konzerten kommt?</strong></p>
<p><strong>Björgvin:</strong> Auf dieser Tour sind ja drei Bands dabei, die alle auch unterschiedlich sind. Alle Bands spielen unterschiedliche Stile, haben aber gemeinsame Wurzeln. Ich denke, es kann unklug sein, Genres zu sehr zu mischen. Hier in unserem Package funktioniert es. Wir selbst spielen vorrangig Folk, wogegen die Jungs von <strong>OMNIUM GATHERUM</strong> eine reine Death Metal Band sind. Und dann sind noch <strong>STAM1NA</strong> dabei, aber die sind irgendwie alles (lacht).</p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Oh ja.</p>
<p><strong>Björgvin:</strong> Aber es funktioniert. Ich denke, so ist es gut für das Publikum, und auch für die Bands. So erreicht man Leute, die sonst nicht zu dem Konzert gekommen wären.</p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Ja, das ist einfach so.</p>
<p><strong>Björgvin:</strong> Es kann schon auch Nachteile haben. Wenn jemand nur auf Death Metal steht, kann es auch sein, dass er dann nicht kommt, wenn er sieht, wer da noch so spielt.</p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Wir sind solch ein Setup aber gewohnt. In Island gibt es viele gute Bands, und die Szene ist ziemlich stark. Es gibt dort nunmal auch nur eine begrenzte Anzahl an Bands, daher erwarten die Leute eh, ein eher abwechslungsreiches Set zu sehen. Es gibt keine zwanzig Power Metal Bands in Island. Das macht auch keinen Sinn. Es gibt immer ein buntes Programm. Und das mag ich. Wenn ich auf ein Konzert gehe, erwarte ich eigentlich immer mindestens eine Band, die mich überrascht. So macht das auch wirklich Spaß.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-24330 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-11-20-12-03-16-300x201.jpg" width="300" height="201" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-11-20-12-03-16-300x201.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-11-20-12-03-16-1024x686.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-11-20-12-03-16-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-11-20-12-03-16-750x502.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-11-20-12-03-16.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><strong>Björgvin:</strong> Ich mag Blast Beats. Aber drei Stunden lang nur Blast Beats&#8230; Nein.</p>
<p><strong><em>S</em>: Könnt ihr euch vorstellen, musikalisch ein paar Experimente, oder mal was mit Gastmusikern zu machen?</strong></p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Gastmusiker hatten wir ja bereits schon mal.</p>
<p><strong>Björgvin:</strong> Ja, auf den ersten beiden Alben. Auf denen waren Gastsänger mit dabei. Und dann kam das Konzert mit dem Symphonie Orchester. Das waren quasi ganz viele Gastmusiker (lacht).</p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Ca. 300 (lacht ebenfalls).</p>
<p><strong>Björgvin:</strong> Das dritte Album sollte dann bewusst ein Album sein, auf dem nur wir zu hören waren.</p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Aber oft hatten wir im vornherein keinen konkreten Plan, was am Ende rauskommen sollte. Wir haben einfach angefangen, Musik zu schreiben. Vielleicht kommen mal 25 Gäste in einem Song. Keine Ahnung. Wir schauen einfach, was passiert, was sich gut anfühlt und Spaß macht. Aber wir haben nie gesagt &#8222;Oh, wir sollten diese oder jene Art von Band sein&#8220;. Oder was für einen Song wir schreiben sollten. Fuck that! Wir machen einfach das, was in dem Moment richtig erscheint.</p>
<p><strong>Björgvin:</strong> Wir haben auch keine künstlerische Vorstellung davon, wohin wir uns entwickeln wollen.</p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Genau. Wir machen einfach die Musik, die wir mögen. Wir glauben, dass wir damit die beste Musik schreiben können, die von uns aus möglich ist.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/QztKQPV7wuo?feature=oembed" frameborder="0" gesture="media" allow="encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong><em>S</em>: Sind Clubgigs dabei auch hilfreich, dass da die Fans euch Feedback geben, oder ihr da eher sehen könnt, ob die Leute zu den Konzerten wiederkommen?</strong></p>
<p><strong>Björgvin:</strong> Ja klar. Momentan sind wir auf unserer siebten Tour.</p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> In Europa.</p>
<p><strong>Björgvin:</strong> Genau. Inzwischen treffen wir eigentlich überall Leute, die uns schon einige Male vorher gesehen haben. Das ist schon sehr befriedigend, so etwas zu erleben. Und gerade auf dieser Tour merken wir, dass viele Leute kommen, die uns in den letzten anderthalb Jahren auf Festivals gesehen haben und jetzt zu den Clubshows kommen. Also <strong>HELLFEST</strong> oder <strong>WACKEN</strong> zum Beispiel. Sie haben die Band dort entdeckt. Da sieht man eben, wie wichtig diese Festivalgigs sind. Man spielt eine Show und erreicht dabei wirklich viele Leute. Und einige von denen kommen später wieder. Das bedeutet uns wirklich viel.</p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Wir alle gehen sehr gerne bei den Clubshows vor oder nach dem Konzert raus, um die Leute zu treffen. So trifft man viele immer wieder und kann sich kurz mit ihnen unterhalten. Das ist echt cool.</p>
<p><strong>Björgvin:</strong> In der Schweiz zum Beispiel ist ein Ehepaar, dass schon bei einigen Konzerten war. Und inzwischen, wenn wir uns treffen, fragen wir uns schon gegenseitig, wie es den Kindern geht. Das ist schon außergewöhnlich. Man baut wirklich eine gewisses freundschaftliches Verhältnis zueinander auf. Das ist so ein Extra, was uns sehr gut tut.</p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Absolut.</p>
<p><strong><em>S</em>: Wie ich sehe, schaut ihr also sehr optimistisch in die Zukunft.</strong></p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Mit der Band?</p>
<p><strong><em>S</em>: Ja.</strong></p>
<p><strong>Björgvin:</strong> Ja, allerdings. Momentan passiert ziemlich viel.</p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Es ist so wie wir es bisher gemacht haben. Auf einen Schritt folgt der nächste.&nbsp;Wir wissen, was wir als nächstes tun wollen. Und solange es Spaß macht, ist es gut. Und wenn noch Leute zu den Konzerten kommen, freuen wir uns.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-24333 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-11-20-12-01-46-300x252.jpg" width="300" height="252" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-11-20-12-01-46-300x252.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-11-20-12-01-46-1024x859.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-11-20-12-01-46-750x630.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-11-20-12-01-46.jpg 1276w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><strong><em>S</em>: Habt ihr schon genaue Pläne?</strong></p>
<p><strong>Björgvin:</strong> Wir wollen auf jeden Fall im März ins Studio gehen, das neue Album aufnehmen. Und halt ein wenig touren. Das wird sich aber noch genauer zeigen.</p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Wenn alles nach Plan läuft, wird es ein arbeitsreiches Jahr.</p>
<p><strong><em>S</em>: Das klingt vielversprechend! Ich bin gespannt. </strong><strong>Habt ihr denn noch etwas, was ihr loswerden wollt?</strong></p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Tja, nun, wir haben die Band vor etwa sieben Jahren gegründet.</p>
<p><strong>Björgvin:</strong> Acht.</p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Ok, etwa acht Jahren (lacht). Und es war erst einfach ein Hobby. Wir wollten eine Metalband gründen, bevor wir alt und fett werden. Das klingt erstmal ziemlich lame. Aber das hat sich dann zu dem hier entwickelt. Gestern bei der Show hat mich ein zwanzigjähriger Asiate gefragt, wann man zu alt wäre, um Gitarre spielen zu lernen. Und ich dachte nur &#8222;Was? Niemals, man! Du kannst jederzeit anfangen, eine Gitarre, Bass oder Schlagzeug zu lernen.&#8220; Daher kann ich dir jetzt dasselbe sagen, was ich ihm gesagt habe. Wenn du etwas tun willst, dann steh auf und mach es! Ich mag keine Leute, die bloß rumsitzen und über Details quatschen, statt auch mal was auszuprobieren. Das meiste von diesen Kleinigkeiten passiert eh nie. Es ist unwichtig. Also geh, nimm dein Instrument, ruf deine Freunde an, oder schalte eine Anzeige. Gründe deine Band, oder irgendwas anderes! Aber steh von der Couch auf und mach es!</p>
<p><strong>Björgvin:</strong> Und wenn es scheisse ist, bist du einfach nur in einer Sackgasse.</p>
<p><strong>Snæbjörn:</strong> Ja, aber du hast es versucht. Und dann kannst du weitermachen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-24327 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/IMG-20171119-WA0003-1024x577.jpg" width="1024" height="577" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/IMG-20171119-WA0003-1024x577.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/IMG-20171119-WA0003-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/IMG-20171119-WA0003-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/IMG-20171119-WA0003.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>Nach diesem Interview wusste der Reporter: es ist doch nicht alles schlecht! <strong>Björgvin </strong>und <strong>Snæbjörn </strong>sind beide sehr sympathische Riesen, die eine klare Vorstellung davon haben, was sie mit <strong>SKALMÖLD</strong> wollen, und wie sie, zusammen mit den restlichen Bandmitgliedern, die Reise der Band fortführen wollen. Das sie dabei so geerdet geblieben sind und ihren realistischen Blick behalten haben, wie man als Band am besten existieren und vorankommen kann, lässt hoffen, sie bald wieder irgendwo live sehen zu können. Es lohnt sich auf jeden Fall.</p>
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