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	<title>krieg Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>krieg Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>THE COMMITTEE &#8211; Waffen für die Welt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Feb 2017 12:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>THE COMMITTEE &#8211; Memorandum Occultus Veröffentlichungsdatum: 25.02.2017 Dauer: 54:06 Min. Label: Folter Records Genre: Black Metal 2017 wird ganz klar das Jahr von THE COMMITTEE, da gibt es keinen Zweifel. Nach 3 Jahren Wartezeit meldet sich das anonyme Kollektiv mit Hauptsitz in ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>THE COMMITTEE </strong>&#8211; Memorandum Occultus<br />
Veröffentlichungsdatum: 25.02.2017<br />
Dauer: 54:06 Min.<br />
Label: Folter Records<br />
Genre: Black Metal</p>
<p><span id="more-14720"></span></p>
<p>2017 wird ganz klar das Jahr von <strong>THE COMMITTEE</strong>, da gibt es keinen Zweifel. Nach 3 Jahren Wartezeit meldet sich das anonyme Kollektiv mit Hauptsitz in Belgien mit einem Kahlschlag an der Front zurück. Und was für einem! Auf &#8222;Memorandum Occultus&#8220; gelingt es den vermummten Unholden erneut, ihre Konkurrenz alt aussehen zu lassen. Seien es die bockstarken Akkorde oder Melodien, <strong>THE COMMITTEE</strong> schaffen das, woran Bands wie <strong>ENDSTILLE</strong> verzweifeln. Ergreifende Dramatik im Songcharakter, unbändige Doublebass-Kaskaden und eine klasse Produktion sind da nur der Anfang vom großen Ganzen.</p>
<p>Thematisch wird dem Kriegsgeschehen erneut eine Frischzellenkur verpasst, wie es schon 2014 mit dem Übersong <em>&#8222;Man Of Steel&#8220;</em> auf dem bombastischen Debüt &#8222;Power Through Unity&#8220; der Fall war. Einfallsreiche Titel wie <em>&#8222;Synthetic, Organic Gods-Weapons Of Genocide&#8220;</em> bestechen durch fragile Akustik und majestätische Gewalt. DAS ist Metal, DAS ist Leidenschaft!</p>
<h4>In goldenen Ketten</h4>
<p>&#8222;Memorandum Occultus&#8220; ist eine detaillierte Roadmap für die Versklavung und den Völkermord von Millionen. Es ist ein rücksichtslos wirksames und makelloses System von Schritten und Richtlinien für ein selbsttragendes System der &#8222;strukturlosen Kontrolle&#8220;, das über viele Jahrhunderte hinweg perfektioniert wurde.</p>
<p>Dank Bands wie <strong>MGLA</strong>, die ähnlich auf brillantem Textniveau agieren, und <strong>THE COMMITTEE</strong> mache ich mir ein Stück weit weniger Sorgen, dass der Black Metal endgültig im stumpfen Satanismus oder &#8222;Öko-Baumknutscher-Sektor&#8220; versumpft. Auf diesem Album wird lieber die pure Verzweiflung und Korruption an den Pranger gestellt und der Finger tief in die Wunde gelegt.</p>
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<p>Erstmals habe ich auch einen ersten Vergleich für diese Band. <strong>PRIMORDIAL</strong> können durchaus als Vergleichsmöglichkeit herangezogen werden, jedoch ohne das windschiefe Gejaule.</p>
<p><em>Das erste gute Lyricvideo findest du</em> <a href="https://www.youtube.com/watch?v=0kDr76tuCY8">HIER:</a></p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/0kDr76tuCY8?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Natürlich behalten die Musiker ihr Erfolgsrezept bei, wozu etwas ändern, wenn es doch tadellos funktioniert? Sicherlich gibt es den ein oder anderen ungewohnten Moment, wie den Tritt auf die Bremse in <em>&#8222;Treacherous Teachings-Weapons of Religion&#8220; </em>(ab Minute 5:11), doch da gewöhnt man sich schnell dran.</p>
<h4>Trotzdem klingt bei THE COMMITTEE vieles gleich</h4>
<p>Was bei dieser Platte die Stärken sind, stellt auch gleichzeitig die Makel dar, denn oftmals wiederholen sich <strong>THE COMMITTEE</strong> vom Prinzip her. Zwar werden auch Kontraste durch ruhige Gitarren gesetzt (<em>&#8222;Flexible Facts &#8211; Weapons of History and Chronology&#8220;</em>), allerdings sind es für meine Begriffe nicht genug.</p>
<p>Versteht mich nicht falsch, ich mag &#8222;Memorandum Occultus&#8220; sehr. Aber durch die Länge von knapp 55 Minuten sinkt die Chance, sich das Album im Anschluss noch mal anzuhören. Schade eigentlich, denn <strong>es steckt eine Menge Potenzial in dem Teil</strong>.</p>
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		<title>Sabatons letzte Bastion?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Oct 2016 09:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Keyboard]]></category>
		<category><![CDATA[krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Nuclear Blast]]></category>
		<category><![CDATA[Power Metal]]></category>
		<category><![CDATA[sabaton]]></category>
		<category><![CDATA[Schweden]]></category>
		<category><![CDATA[The Last Stand]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>SABATON &#8211; The Last Stand Veröffentlichungsdatum: 19.08.2016 Dauer: 36:41 Min. Label: Nuclear Blast Stil: Power Metal Um Gottes willen! Was habe ich mir da nur angehört? Kennt ihr diese Art von Band/Album, an das ihr mit wenig Erwartungen herangeht und trotzdem enttäuscht ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>SABATON</strong> &#8211; The Last Stand<br />
Veröffentlichungsdatum: 19.08.2016<br />
Dauer: 36:41 Min.<br />
Label: Nuclear Blast<br />
Stil: Power Metal</p>
<p>Um Gottes willen! Was habe ich mir da nur angehört? Kennt ihr diese Art von Band/Album, an das ihr mit <b>wenig Erwartungen</b> herangeht und <b>trotzdem enttäuscht</b> werdet? Genau das ist hier der Fall. Ich habe noch nie eine CD von den Schweden gehört, jedoch wollte ich mir ein Urteil bilden. Also kam ich auf die Idee, <b>SABATON</b>s aktuelles Album mir durch die Gehörgänge zu jagen. Tja, was soll ich sagen, der Opener <em>&#8222;Sparta&#8220; </em>fängt schon wie der typische &#8222;Ballermann-Metal&#8220; an. Erst mal 40 Sekunden lang das Alibi des harten Kriegers auffahren, um dann im <b>Keyboardsumpf </b>jämmerlich zu ertrinken (bei <em>&#8222;Winged Hussars&#8220;</em> ebenfalls zu hören). Doch nach 2 gesichtslosen Tracks werde ich <b>plötzlich hellhörig</b>. <em>&#8222;Blood Of Bannockburn&#8220; </em>hat tatsächlich seine Momente, hier stört mich das zuckersüße Schlachtengetümmel am wenigsten. Zwar sind Dudelsäcke nicht jedermanns Sache, und auch hier werde ich den Verdacht nicht los, dass auch dieses Instrument aus der Konserve kommt (wurde aber wirklich eingespielt), dennoch ist es eine angenehme <b>Abwechslung</b>.</p>
<h4>Und weil alle Lyricvideos lieben: eines der zahllosen von SABATON&#8230;</h4>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Oi7xBe5-M8k?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und als größte Überraschung hat eine Hammondorgel ihren Auftritt. Diese steht <strong>SABATON</strong> zwar sehr gut zu Gesicht, wird aber leider innerhalb weniger Sekunden verbraten, damit die Schweden wieder in typischen Gewässern segeln können. Wenn das Keyboard leiser und die Produktion nicht vollends aufgebläht wäre, könnte es tatsächlich ein interessanter Song werden, aber meine Hoffnung wird wohl vergebens sein. Danach wird man mit einem belanglosen Intro &#8222;belohnt&#8220;, welches hier nur als Fußnote genannt wird und die nächste Luftnummer einleitet. Hört euch mal den Anfang von <em>&#8222;The Lost Battalion&#8220; </em>an, ich werde hier das Gefühl nicht los, dass diese Melodie und der Rhythmus einer Quizshow entstammen. Wer dann noch die Texte studiert, wird von <b>Klischee-Lyrik</b> und <b>Krieg und Schlachten </b>überhäuft. Das wirkt nicht sehr authentisch, geschweige denn ansprechend niedergeschrieben.</p>
<h4>Technische Details und ein Vergleich der Instrumente</h4>
<p>Die <b>Produktion</b> tönt sehr <b>teuer</b>, und deswegen suche ich Kanten oder Ecken in diesem Sound vergebens. Alles ist fröhlich, pseudoepisch und <b>glattgebügelt</b>, sodass es jedem sofort ins Ohr geht und sich dort festsetzt. Die Riffs ähneln sich stark, der Bass grummelt unspektakulär vor sich hin, lediglich das <b>Schlagzeug </b>versucht heroisch zu stampfen und klingt dabei <b>künstlich</b>. Netter Fakt am Rande: Für einen Song wurde kein Drumset verwendet, sondern angeblich Waffengeräusche. Sehr originell, 80er-Jahre-Revival oder was? Wenn die Stimme von <strong>Joakim Brodén</strong> ertönt, rollen sich mir die Fußnägel hoch. Jedes Mal schüttelt es mich, wenn er das &#8222;R&#8220; wie <strong>Till Lindemann</strong> zu rollen versucht. Hinzukommt, dass er das eigene Organ größtenteils durch einen 11-köpfigen (!) Chor zu kaschieren versucht, denn seine Stimme ist nicht unbedingt herausragend.</p>
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<p>Die <b>Lieder klingen austauschbar</b>, meist wird in getragenem oder Midtempo &#8222;gerockt&#8220; und trotz professioneller Handwerklichkeit bleibt nichts bei mir hängen. Da passt eine Aussage aus einem älteren Interview nur zu gut. Auf die Frage, wie es denn mit Zukunftsplänen aussieht, antwortet der Sänger, dass ein neues Album für das nächste Jahr fast fertig komponiert sei. Klar, nach 17 Jahren Bandgeschichte schleicht sich der ein oder andere Hänger auf einem Album ein. Aber was hier geboten wird, ist einfach nur <b>Stangenware</b> für den Wochenendmetaller, der auch gerne zu <strong>NIGHTWISH</strong>, <strong>VOLBEAT</strong> oder <strong>BATTLE BEAST</strong> &#8222;abmosht&#8220;. Wer also Ansprüche an intelligente Lyrics und Riffs mit Wiedererkennung hat, lässt besser die Finger von diesem Album.</p>
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		<title>Sabaton: Metal-Schlager zwischen Weltkriegsromantik und Besinnungslosigkeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alex]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 May 2016 09:51:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[festival]]></category>
		<category><![CDATA[kolummne]]></category>
		<category><![CDATA[konzert]]></category>
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		<category><![CDATA[schlager]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Noch ein Bier!“ &#8211; Sinnbild für den Stellenwert der Musik  im Leben eines durchschnittlichen Festivalgängers. Seit nunmehr einer ganzen Dekade geht ein Geist um in Europa (nicht nur da..), den man einfach nicht mehr los zu werden scheint. Die schwedische Band SABATON, ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Noch ein Bier!“</strong> &#8211; Sinnbild für den Stellenwert der Musik  im Leben eines durchschnittlichen Festivalgängers.<br />
Seit nunmehr einer ganzen Dekade geht ein Geist um in Europa (nicht nur da..), den man einfach nicht mehr los zu werden scheint. Die schwedische Band <strong>SABATON</strong>, die einst antrat, um eine bereits völlig vergessene Episode in der Geschichte Europas wieder aufleben zu lassen: <strong>Den 2. Weltkrieg.</strong><br />
Zugegeben, es gab bereits die ein oder andere Band vor ihnen, die sich ab und an textlich oder stilistisch an der Aufarbeitung dieser düsteren Episode unserer Vergangenheit versuchten. Vorsichtig. Kritisch.</p>
<p>Aber es wurde Zeit, dass sich jemand diesem Thema in einer Form annimmt, die dem Zeitgeist der Gegenwart entspricht, einer Gesellschaft die selbstbewusst ruft: <em>„Potztausend, was haben die Jungens damals tapfer gekämpft! Alle, sogar die Polen! Hossa, ein Glas darauf!“</em></p>
<p>Gut, zugegeben. Nicht immer war es der heitere Mitschunkel-<strong>Wolle-Petry-</strong>Best-Of-Party-Remix alá <em>„Das ist Wahnsinn, warum schickt ihr mich jetzt nach Auschwitz? AuschwitzAuschwitzAuschwitz.“</em><br />
Nein, sie schlugen in Liedern wie „<strong>Angels Calling</strong>“ und „<strong>Carolus Rex</strong>“ immer wieder nachdenkliche Töne an. In einem Lied pro Album. Und das ist auch wichtig. Ihr wisst ja, über Genozide macht man keine Witze.<br />
Mit den Jahren und der wachsenden Bedeutung ihrer Band (und einem fast vollständigen Austausch der Stammbesetzung) wurde ihre Musik auch immer lebenslustiger und freundlicher. Selten sieht man sie auf der Bühne nicht lachen. Warum auch, schließlich arbeiten sie gerade die Geschichte auf!</p>
<p>Und wer sie heute live erleben darf, kann sich davon überzeugen, wie viel Freude es bereitet, zu Liedern wie „<strong>Ghost Division</strong>“, einem Lob-Lied auf Rommels Blitzkrieg in Frankreich, ekstatisch mit der Birne zu wackeln.<br />
Glücklicherweise besingen sie im nächsten Lied, wie heldenhaft die polnischen Truppen dem deutschen Vormarsch standhielten (in Bunkern, ein paar Tage. Bevor sie sich ergaben und man die gesamte Offiziersriege massakrierte), sodass sich am Ende alle in den Armen liegen können und sich gegenseitig in bierseeliger Übereinstimmung zusichern, dass ihr Land damals sehr tapfer und ehrenhaft gekämpft hätte.<br />
(Außer die Franzosen. Über deren Kampfesmut gibt es laut Kenntnisstand des Autors immer noch kein Sabaton-Lied. Vermutlich touren Sabaton ungern in Frankreich. Seit sie weltweit erfolgreich sind gibt es nämlich sogar eine Hymne auf eine Brasilianische Kompanie. Die hat 1943 in Italien zwar nichts besonderes bewirkt, aber in Brasilien freut man sich bestimmt darüber.)</p>
<p>Man könnte natürlich in geschichtsphilosophische Betrachtungen versinken oder aber man ergibt sich kurz der lauten Musik, um sich dann zwischen den Liedern einer exzellenten Slapstick-Einlage zu widmen.<br />
Der Höhepunkt der Gedenkfeier ist jedoch mittlerweile die rituelle Opferzeremonie. Ein wild schreiender Mob fordert Joakim Broden dazu auf, ein Bier zu trinken. Und dann „<em>noch ein Bier.</em>“<br />
So lang, bis selbst der Band auffällt, dass sie eigentlich lieber spielen sollten, als nur zu trinken. Warum denn eigentlich? Sabaton spielen doch sowieso <strong>auf jedem 2. Festival.</strong> Schließlich gibt es mittlerweile ja fast keine ernstzunehmenden Headliner mehr &#8211; man braucht also Alternativen.<br />
Und Sabaton bieten genau das an, was ein Veranstalter sucht: <strong>Unkomplizierte Musik, die jeder Fan ertragen kann</strong>, seichtes Entertainment auf der Bühne, damit sich der Fan auch nicht während der ganzen unaufgeregten Musik langweilt &#8211; und schließlich ein Thema, bei dem jeder mitreden zu können denkt. Und da die Songs alle irgendwie ähnlich klingen, fällt es auch gar nicht auf, wenn das Lieblingslied mal nicht dabei ist. Und Vergangenheitsbewältigung gibt es bei einem kühlen Bier gleich noch obenauf.<br />
<em>Da sag ich doch glatt: Prost.</em></p>
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