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	<title>Laut gegen Krebs Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Laut gegen Krebs Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Mund abwischen und weitermachen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Sep 2016 15:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 2. und 3. September veranstaltete mein guter Freund Steffen Bieber bereits zum 4. Mal sein LAUT GEGEN KREBS, welches in diesem Jahr als 2-Tages-Festival Premiere feierte. Wie mein Kollege mit der schönsten Zahnlücke in seinem Vorbericht schon feststellte, handelt es sich ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 2. und 3. September veranstaltete mein guter Freund Steffen Bieber bereits zum 4. Mal sein <strong>LAUT GEGEN KREBS</strong>, welches in diesem Jahr als 2-Tages-Festival Premiere feierte. Wie mein Kollege mit der schönsten Zahnlücke in seinem <a href="https://silence-magazin.de/ein-mann-ein-schicksalsschlag-ein-festival/" target="_blank">Vorbericht </a>schon feststellte, handelt es sich bei Steffens Festival um eine absolute Herzensangelegenheit, die es zu unterstützen gilt!</p>
<h3>Freitag, 02.09.</h3>
<p>Pünktlich 14 Uhr Feierabend gemacht, eingekauft und schließlich in meine gute alte Heimat gedüst, um sämtlichen Familienmitgliedern noch nen kurzen Besuch abstatten zu können. Pflicht erfüllt! Nun heißt es, sich mal wieder 2 Tage dem Rock´n´Roll hinzugeben. Wie könnte das Wochenende da besser starten als mit einer <strong>MOTÖRHEAD</strong>-Coverband?</p>
<p>Nicht ganz pünktlich, aber auch nicht mit zu großer Verspätung, eröffneten die <strong>BONESHAKERS</strong> das diesjährige <strong>LAUT GEGEN KREBS</strong>.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_7310" aria-describedby="caption-attachment-7310" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-7310" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_5717fb-200x300.jpg" alt="THE BONESHAKERS" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_5717fb-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_5717fb-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_5717fb-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_5717fb.jpg 800w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-7310" class="wp-caption-text">THE BONESHAKERS</figcaption></figure>
<p>Ihr werdet euch sicher wundern, warum zu dieser Band so viel geschrieben wird. Ganz einfach: Die 3 Jungs haben es einfach verdient, dass man ausgiebig über sie berichtet! Ihr gut einstündiger Auftritt lässt sich wohl mit den 3 Worten <strong>&#8222;Rock´n´Roll, Eierlikör und Mansfäller Dialekt&#8220;</strong> am besten zusammenfassen. Nach gefühlt jedem 2. Song bekam die Band das gelbe, dickflüssige Zeugs auf der Bühne kredenzt. Das schadete aber keineswegs der musikalischen Darbietung. Im Gegenteil. Nach dem Konsum begann die Bühne wahrlich zu kochen. Während für den Großteil der Besucher wohl das abschließende <em>&#8222;Ace Of Spades&#8220;</em> das absolute Highlight war, waren meine unangefochtenen Höhepunkte <em>&#8222;Sacrifice&#8220;</em>, welches durch ein fettes Drumsolo eingeleitet wurde, und mein absoluter Lieblingssong <em>&#8222;R.A.M.O.N.E.S.&#8220;</em>. Natürlich wurden auch sämtliche andere Hits aus allen möglichen Epochen der <strong>Rockgötter</strong> originalgetreu runtergezockt. Besonders erwähnenswert sind hierbei vor allem der Evergreen <em>&#8222;</em><em>Killed By Death&#8220;</em> und der dreiminütige Powertrip <em>&#8222;</em><em>Iron Fist</em><em>&#8222;</em>.</p>
<p>2. Band des Tages, 2. Coverband! Dieses Mal stehen die 4 Berliner von <strong>QUASI MODO</strong> auf der Bühne im beschaulichen Sandersleben. Anders als vorher <strong>THE BONESHAKERS</strong> werden bei der Truppe aus der Hauptstadt aber nicht nur Songs einer Band dargeboten, sondern es werden alle möglichen Hits der Rock- und Metalgeschichte gezockt. Gestartet wurde mit einer härteren Version von <strong>QUEEN</strong>s <em>&#8222;We Will Rock You&#8220;</em>, ehe <strong>RUNNING WILD</strong>s <em>&#8222;Under Jolly Roger&#8220;</em> gekonnt interpretiert wurde. Ich bin ja eigentlich kein großer Fan von Coverbands, welche sich an den großen Songs des Genres bedienen, aber bei den ersten 2 Songs war ich schon recht überrascht, wie gut der Gesang getroffen wurde. Mir fällt es zumeist ziemlich schwer, den Originalsong auszublenden und der Band eine gerechte Chance zu geben. Gerade wenn die Band dann noch 2 eigene Songs spielt und damit zeigt zu was sie in der Lage ist, ist es traurig, dass ansonsten das komplette Set von <em>Kopien</em> (wenn auch meistens recht unterhaltsam) geprägt ist. Wahrscheinlich war es mir einfach noch zu früh am Abend oder zu wenig Alkohol im Spiel, um die Cover vollends zu genießen.</p>
<p>So, genug mit der Meckerei auf hohem Niveau! Weiter gehts mit den <strong>BACKSEATS </strong>aus dem benachbarten Mansfeld. Musikalisch konnten mich die 4 Lokalmatadoren mit ihrem dreckigen Punkrock aber kaum beeindrucken. Trotzdem haben sie es geschafft, mir bei dem ein oder anderen Song ein kleines Schmunzeln auf die Lippen zu zaubern. Vor allem <em>&#8222;Knoblauch Wird Die Welt Zerstören&#8220; </em>lud durchaus zum Nachdenken ein. Auch bei den <strong>BACKSEATS</strong> durfte ein kleines Cover nicht fehlen. Das von mir nicht gerade geliebte <em>&#8222;Stand By Me&#8220;</em> wurde ziemlich lässig runtergespielt und bekam durch das einfügen des genialen <em>&#8222;500 Miles&#8220;</em> ein kleines Sahnehäubchen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_7393" aria-describedby="caption-attachment-7393" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-7393" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_5867fb-300x200.jpg" alt="7 SHOTS" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_5867fb-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_5867fb-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_5867fb-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_5867fb-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_5867fb.jpg 1200w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-7393" class="wp-caption-text">7 SHOTS</figcaption></figure>
<p>An dem von Rockbands geprägten ersten Festivaltag war nun die Zeit für die Aschersleber <strong>7 SHOTS</strong> ran. Ihr Western Rock´n´Roll begeistert auch einige Leute und so füllt es sich allmählich etwas mehr vor der Bühne. Bis auf die Outfits der Bandmitglieder hat das Dargebotene aber recht wenig mit Western zu tun. Vielmehr erinnert mich die Musik an einen <strong>VOLBEAT</strong>-Abklatsch. Da sich aber doch ein paar ordentlich groovende Riffs in ihre Musik verirrten, ertappte ich mich doch bei so manchem Song dabei, wie ich mit meinem Fuß auf- und abwippte.</p>
<p>Als Headliner hat sich das Veranstalterteam nicht lumpen lassen, eine Band aus der Schweiz ins schöne Sachsen-Anhalt zu lotsen. Die Luzerner <strong>MAXXWELL</strong> spielen soliden Hardrock der Marke <strong>GUNS N`ROSES</strong>, der mir richtig gut gefällt. Leider ist es den meisten Leuten anzumerken, dass es mittlerweile schon sehr spät geworden ist und so beschließe auch ich mir nur ein paar Lieder der Schweizer aus einer sitzenden Position anzusehen, ehe auch mich die Müdigkeit packt und ich mich auf den Heimweg begebe.</p>
<h3>Samstag, 03.09.</h3>
<p>Der Festivalsamstag stand schon viel mehr im Zeichen des extremen Metals und so passte es auch gut, dass der Tag mit den Hallensern <strong>ODIUM SCORTARI </strong>startete. Die mittlerweile seit 2011 existierende Kapelle überrascht mich schon ziemlich, da deren Musik bei vergangenen Auftritten eher weniger in meinen Gehörgängen abgespeichert wurde. Scheinbar hat es sich gelohnt, dass mittlerweile auf einen Bass verzichtet wird und beide Saitenvergewaltiger auf 6 Saiten rumzupfen. Das führt dazu, dass die Band einen ziemlich mächtigen und dynamischen Sound erzeugt.</p>
<p>Weiter gehts mit <strong>ACROMATOPSY</strong>, die ebenfalls den Weg aus Halle nach Sandersleben gefunden haben. Mit ihrem ziemlich rumpligen Deathgrind war nicht nur ich überfordert, sondern auch sämtliche andere Festivalbesucher und so begab ich mich zu einer der Bierzeltgarnituren und kümmerte mich um die Kontaktpflege zu Freunden aus der alten Heimat. Klar soll Grind schon provozieren, aber wenn ich Songs wie <em>&#8222;Taliban Blues&#8220;</em> hören muss, platzt mir die Hutschnur. Komischerweise sind die 3 Hallenser auch nicht gerade vom guten Sound gesegnet. Hat dem Tontechniker die Musik da etwa auch nicht so sehr zugesagt?</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_7395" aria-describedby="caption-attachment-7395" style="width: 190px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-7395" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_6144fb-200x300.jpg" alt="GUTS &amp; GLORY" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_6144fb-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_6144fb-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_6144fb-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_6144fb.jpg 800w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-7395" class="wp-caption-text">GUTS &amp; GLORY</figcaption></figure>
<p>Wesentlich gefälliger traten dann aber <strong>GUTS &amp; GLORY</strong> auf. Da ich ja eh auf groovigen Old School Death stehe, hat das Trio gleich einen Fan mehr vor der Bühne stehen. Hier passt auch der Sound wieder perfekt und der Platz vor der Bühne ist besser gefüllt als bei den Bands zuvor. Die im Jahr 2003 gegründete Band, welche nach Angaben von Sänger und Gitarrist GOREbatschow seit der Gründung auf der Suche nach einem Sänger ist, holen sich zwischendurch noch Verstärkung in Form von <strong>SATAN´S REVENGE ON MANKIND</strong>-Sänger Fabian auf die Bühne, ehe der Herr GOREbatschow wieder übernimmt. Warum die Jungs auf der Suche nach nem &#8222;richtigen&#8220; Sänger sind? Keine Ahnung, klingt trotzdem fett!</p>
<p>Für mich stand mit <strong>CUNTEMONIUM </strong>die letzte Band des Tages auf dem Programm. Allerdings sollte es ein ziemlich kurzer Auftritt werden. Nach <em>&#8222;Cuntemonium&#8220;</em> und <em>&#8222;Jesus Is A Cunt&#8220; </em>gab es einen Knall und der Strom war weg. Eine nahegelegene Hochspannungsleitung gab den Geist auf und sorgte im Umkreis von 20 km für einen Stromausfall. Nachdem wir nach 1,5 Stunden immer noch keine Auskunft erhielten, wie lange es wohl noch dauern könnte, traten wir den Heimweg an.</p>
<p>Trotzdem soll es euch nicht verborgen bleiben, was der Samstagsheadliner <strong>REFUGE</strong> ablieferte! Hier noch ein paar Sätze dazu von Ratte:<br />
Um 0.45 Uhr war es dann endlich soweit: Nach einem scheinbar endlosen Soundcheck stand der Hauptact des 2. Tages auf der Bühne: <strong>REFUGE</strong>. Allen, die mit dem Namen nichts anfangen können, sei gesagt, dass es sich hierbei um die <strong>RAGE</strong>-Besetzung der Jahre 1988-93 handelt. Daher war es auch keine große Überraschung, dass die drei Herren ausschließlich Songs der in diesem Zeitraum erschienenen <strong>RAGE</strong>-Alben spielten. Nach einem kurzen Intro ging es mit <em>&#8222;Solitary Man&#8220;</em> vom 92er &#8222;Trapped!&#8220;-Album los. Der größte Teil der wenigen Anwesenden fand sich vor der Bühne ein und machte ordentlich Stimmung, was sich bis zum Ende des Konzertes auch nicht großartig änderte. Die drei <strong>REFUGE</strong>-Jungs Peavy, Manni und Chris powerten bei druckvollem Sound und mit sichtlicher Spielfreude los. Das Set bestand u.a. aus Krachern wie <em>&#8222;Invisible Horizons&#8220;</em> oder <em>&#8222;Don´t Fear The Winter&#8220;</em>. Den Großteil machten jedoch Songs von meinen beiden <strong>RAGE</strong>-Lieblingsscheiben &#8222;The Missing Link&#8220; und &#8222;Trapped!&#8220; aus. Dies schien nicht nur mir, sondern auch dem restlichen Publikum sehr zu gefallen. Vereinzelt konnten sogar einige leicht ergraute oder dem Kahlschlag zum Opfer gefallene Headbanger-Exemplare beim Mitgrölen der Texte beobachtet werden. Im Laufe des Konzertes wurde jedoch eine zunehmende Unzufriedenheit über den Monitorsound auf der Bühne deutlich, welcher sich nach etlichen Ansagen in Richtung Technik-Crew leider nicht besserte.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_7397" aria-describedby="caption-attachment-7397" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-7397" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_6341fb-200x300.jpg" alt="REFUGE" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_6341fb-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_6341fb-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_6341fb-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_6341fb.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-7397" class="wp-caption-text">REFUGE</figcaption></figure>
<p>Sichtlich frustriert (&#8222;Unter solchen scheiß Bedingungen können wir einfach keine Musik machen!“) verkündete Peavy, dass die Jungs noch ein paar Songs spielen werden und beendeten den Gig leider viel zu früh nach knappen 50 Minuten. Obwohl sämtliche Anwesende lautstark nach einer Zugabe riefen, ließ sich die Band leider nicht noch mal auf der Bühne blicken. Sehr schade! Insgesamt hat mir das Konzert jedoch sehr gut gefallen, da es aus meiner Sicht trotz der technischen Probleme weder am Sound noch an der spieltechnischen Darbietung irgendetwas zu bemängeln gab. Bleibt abschließend noch zu hoffen, dass das Festival trotz der geringen Besucherzahlen im nächsten Jahr fortgeführt wird. Vielleicht sollten die Veranstalter in Erwägung ziehen, das Getränkeangebot um Eierlikör zu erweitern…</p>
<p>Somit geht das Fleißbienchen des Wochenendes an Ratte, der sich nicht nur die Mühe machte das Erlebte zusammenzufassen, sondern auch noch 2 Mal selbst auf der Bühne stand, um bei <strong>QUASI MODO </strong>und <strong>THE BONESHAKERS</strong> die Kessel zu verwackeln! Dafür gibts beim nächsten Wiedersehen ein Bier <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<h3>Mein Fazit:</h3>
<p>Steffen und seinem Veranstaltungsteam ist es im Großen und Ganzen gelungen ein ordentliches Festival auf die Beine zu stellen. Leider blieben die erwarteten Besucherzahlen aus und so verirrten sich nur ca. 150 Gäste auf das Veranstaltungsgelände. Vielleicht lag es an dem mit 40 € relativ hoch angesetzten Eintrittspreis, dass relativ wenig Leute kamen. Allerdings muss man auch bedenken, dass diese 40 € für einen guten Zweck verwendet werden und nicht, wie auf anderen überteuerten Festivals, in die ohnehin schon prallgefüllte Tasche des Veranstalters gehen. Vielleicht regt das den ein oder anderen dazu an, das Festival im nächsten Jahr aufzusuchen.</p>
<blockquote><p>MUND ABWISCHEN UND WEITERMACHEN!!!</p></blockquote>
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		<title>Ein Mann – ein Schicksalsschlag – ein Festival</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Flo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Aug 2016 09:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Manchmal haut dir das Schicksal so sehr in die Fresse, dass du denkst, du wirst nicht wieder&#8230; Du und deine Frau, ihr führt ein wunderbares Leben. Ihr habt Kinder großgezogen, die mittlerweile im jungen Erwachsenenalter sind. Ihr habt einen guten Job gemacht, ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Manchmal haut dir das Schicksal so sehr in die Fresse, dass du denkst, du wirst nicht wieder&#8230;</p></blockquote>
<p>Du und deine Frau, ihr führt ein wunderbares Leben. Ihr habt Kinder großgezogen, die mittlerweile im jungen Erwachsenenalter sind. Ihr habt einen guten Job gemacht, denn eure Sprösslinge stehen auf eigenen Beinen und wohnen nicht mehr bei Mama und Papa. Das einzige Kind, das noch bei euch hausiert, ist euer kleines bellendes Fellknäuel. Ihr geht beide arbeiten und seid glücklich, so wie es ist. Alles scheint perfekt.</p>
<p>Also warum diese positive Lebensenergie nicht nutzen und denen helfen, die es benötigen? Deine Frau hat da eine super Idee: Sie träumt von einem metallischen <strong>Benefiz-Konzert</strong>, dessen Erlöse für den <strong>Kampf gegen Krebs</strong> gespendet werden sollen, um den Widerstand gegen die schlimme Krankheit zu unterstützen, denn leider habt auch ihr Bekannte und Freunde, die nicht verschont geblieben sind.</p>
<blockquote><p>Auch zahlreiche Bands sind begeistert&#8230;</p></blockquote>
<p>Gesagt, getan. Ihr belest und informiert euch, sucht Helfer, Bands, die notwendige Technik und eine Location, und los geht’s mit der Organisation. Ihr erhaltet viel Zuspruch, viele Freiwillige bieten an, euch bei eurem Vorhaben zu unterstützen. Auch zahlreiche Bands sind begeistert und scheuen keine Kosten und Mühen vorbeizukommen und aufzuspielen, wenn es soweit ist. Ihr steckt viel Energie in die Umsetzung eures Plans. Fühlt sich einfach super an, zu helfen und gemeinsam an einem Strang zu ziehen. Es ist schön, etwas Gutes zu tun und zu wissen, dass ihr anderen Leuten, denen es nicht so gut geht wie euch, etwas Unterstützung bieten könnt.</p>
<blockquote><p>Eines Tages die Diagnose: Deine Frau selbst hat Leukämie … und stirbt wenig später. Ein Schicksalsschlag ohnegleichen&#8230;</p></blockquote>
<p>Diese Geschichte ist leider nicht ausgedacht, sondern hat sich Steffen Bieber und seiner Frau Andrea so ereignet. Beide wollten regelmäßig, nämlich einmal im Jahr, das Benefiz-Konzert <strong>&#8222;LAUT GEGEN KREBS&#8220;</strong> veranstalten. Doch der Plan der <em>gemeinsamen</em> Umsetzung wurde durchkreuzt. Steffen Bieber entschied sich nach einiger Zeit der Trauer und vielen Zusprüchen von Freunden, Bekannten und Bands allerdings dazu, das Konzert trotzdem zu veranstalten und es anzupacken.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5620 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/Laut-gegen-Krebs-1-e1470783792264.jpg" alt="LAUT gegen Krebs" width="700" height="438" />
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit Erfolg! Dieses Jahr findet bereits die 4. Auflage von <strong>&#8222;LAUT GEGEN KREBS&#8220;</strong> statt. Inzwischen hat Steffen mit Freunden und Helfern den Verein <strong>„LAUT gegen Krebs e.V.“</strong> gegründet und agiert dort als Vorsitzender (mehr Infos unter <a href="http://www.laut-gegen-krebs.de/" target="_blank">www.laut-gegen-krebs.de</a>). Mittlerweile wird das Konzert nicht mehr nur von Steffen allein organisiert und veranstaltet, sondern vom Verein in Zusammenarbeit mit Thomas Zirm aus Torgau.</p>
<p>Die Veranstaltung wird sich in diesem Jahr zum ersten Mal über zwei Tage erstrecken. Am <em>2. und 3. September diesen Jahres</em> bebt in Sandersleben (Sachsen-Anhalt) der Boden für einen guten Zweck! Dafür wird der örtliche Sportplatz zum Konzertgelände umgerüstet. Natürlich ist für jeden Geschmack etwas zu schnabbulieren vor Ort, und auch eine mobile Taverne mit gar köstlich Gerstensaft und anderen Gaumenfreuden &#8211; die das Level der Heiterkeit nach oben treiben &#8211; werden dort zu finden sein. Parkmöglichkeiten und Zeltplatz sind natürlich ebenfalls vorhanden. Der gesamte Erlös der Veranstaltung wird dieses Jahr an die <a href="http://sakg.de/" target="_blank">Sachsen-Anhaltinische Krebsgesellschaft e.V.</a> gespendet.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/40_9CgYhlHM?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Kommen wir doch nun erst einmal zur Mucke, die euch dieses Jahr um die Ohren fliegt: Der Freitag ist gefüllt mit Vertretern der rockigen Klänge. Es spielen unter anderem <strong>BACKSEATS</strong>,<strong> <strong>BONESHAKERS</strong> </strong>und<strong> <strong>7 SHOTS</strong>. MAXXWELL</strong> reisen den langen Weg aus dem Land der Ricola-Kräuterbonbons an und headlinen an diesem Tag die Veranstaltung. Sie richten im oben platzierten Video ein paar Worte an die <strong>&#8222;LAUT GEGEN KREBS&#8220;</strong>-Besucher.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5622 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/Refuge-e1470783863741.jpg" alt="Refuge" width="450" height="300" />
<p>Samstag gibt’s dann etwas mehr Bums und Geschnorpse – es wird metallischer! Zu belauschen ist neben einheimischen Bands, wie <strong>ODIUM SCORTARI</strong>, <strong>GUTS &amp; GLORY</strong> und <strong>CUNTEMONIUM</strong>, auch die Truppe <strong>KAMBRIUM</strong> &#8211; Epic Death Metal der Extraklasse (und ja, &#8222;Epic&#8220; und &#8222;Death Metal&#8220; funktionieren zusammen)! Der absolute Höhepunkt und krönende Abschluss des Benefizkonzerts wird der Gig der Kapelle <strong>REFUGE</strong>. Urgestein <strong>Peter „Peavy“ Wagner</strong> wird euch schön Feuer unterm Gesäß machen und lässt ganz Sandersleben erschüttern, wenn er zusammen mit seinen Kollegen die Power-/Thrashgeschütze auffährt!</p>
<p>Tut etwas Gutes und genießt dieses Konzert mit euren Freunden und einem, zwei oder siebzehn Bier in der Hand! Das Wochenend-Ticket ist für 40,00 EUR zu haben und kann auf der <a href="http://www.laut-gegen-krebs.de/" target="_blank">Webseite</a> vorbestellt werden. Tagestickets sind dort ebenfalls erhältlich. Ich hab&#8216; Bock! Kommt vorbei und feiert mit uns!</p>
<p>Webseite: <a href="http://laut-gegen-krebs.de/" target="_blank">LAUT gegen Krebs</a></p>
<p>Facebook: <a href="https://www.facebook.com/lautgegenkrebs/?fref=ts" target="_blank">Official</a></p>
<p>Titelbild mit freundlicher Genehmigung von Mina Wallace</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ein-mann-ein-schicksalsschlag-ein-festival/">Ein Mann – ein Schicksalsschlag – ein Festival</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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