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	<title>Liebe Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Liebe Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>DAS ABENDLAND PROJEKT &#8211; Poesie und Neoklassik?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Dec 2017 10:21:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt Momente im Leben, in denen hält man plötzlich und unerwartet etwas ganz Besonderes in der Hand. Vor einigen Jahren fand ich für wenig Geld bei einem Plattenhändler auf einem Metal-Festival eine CD mit vertonten Gedichten Josephs von Eichendorff. Neugierig und ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2><strong>DAS ABENDLAND PROJEKT – “Sturmwinds Brennende Flügel”</strong></h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 03.11.2017<br />
<strong>Dauer:</strong> 70 min<br />
<strong>Label:</strong> Timezone<br />
<strong>Genre:</strong> Neoklassik/Poesie</div></div></div>
<p><strong>Es gibt Momente im Leben, in denen hält man plötzlich und unerwartet etwas ganz Besonderes in der Hand.</strong> Vor einigen Jahren fand ich für wenig Geld bei einem Plattenhändler auf einem Metal-Festival eine CD mit vertonten Gedichten <strong>Josephs von Eichendorff</strong>. Neugierig und nicht wissend, was mich genau erwarten würde, kaufte ich mir das Exemplar – und ja, es war ganz nett. Die Texte waren schön vorgetragen, begleitet von der einen oder anderen Instrumentalspur, wenn ich mich recht besinne vor allem von Klavier und Violinen.</p>
<p>Ähnlich Schönes, aber Unspektakuläres erwartete ich auch<strong>,</strong> als ich mich der Aufgabe annahm, mir ein Werk mit dem Namen „Sturmwinds Brennende Flügel“ anzuhören und in einer Review zu behandeln. <strong>Doch was da auf mich zukommen sollte, damit hatte ich beim besten Willen nicht gerechnet.</strong></p>
<hr>
<h3>Sturmwinds Brennende Flügel</h3>
<p><strong>DAS ABENDLAND PROJEKT</strong> – unter dieser Flagge kombinieren <strong>Jens Semrau</strong> und <strong>André Lamijon</strong> neoklassische Musik mit gesprochener Poesie<strong>.</strong> Das kann erstmal vieles bedeuten. Das CD-Cover gibt dazu noch die Namen der vortragenden Sprecher an – fünf an der Zahl – aber auch die sagten mir vorerst nichts. Also setzte ich mich auf dem Weg zur Universität in den Bus, und schaltete das Ding erstmal an, um mir auf der zwanzigminütigen Fahrt schon mal <strong>erste Eindrücke</strong> davon zu machen.</p>
<p><strong>Und dann kam, worauf ich nicht vorbereitet war:</strong></p>
<p><strong>Ein solch gewaltiger Schwall an musikalischer und emotionaler Energie</strong> brach mit den ersten Minuten über mich herein, dass ich meinen Musik-Player fast wieder ausschalten musste. Ein flammendes Zusammenspiel aus orchestraler Epik und Poesie, vorgetragen von professionellen, hochkarätigen Sprechern. <strong>Eine intensive Reise durch Gefühle, im Kopf des Hörers evoziert auf großartige, mitreißende Art und Weise</strong> – Gänsehaut überkam mich ab den ersten paar Takten, die sich in meinen Ohren abspielten. Ich wusste bisher nicht mal von der Existenz eines solchen Musikkonzeptes. Bei solch <strong>meisterhaften orchestralen Parts</strong> könnten Bands wie <strong>BLIND GUARDIAN</strong> oder <strong>RHAPSODY OF FIRE</strong> echt noch was lernen, und die tiefgehenden, knarrenden Stimmen der ausgewählten männlichen <strong>Sprecher</strong> wie auch das wohlklingende Organ ihrer alleinigen weiblichen Konsortin erweisen sich als mehr als würdig, diesem Feuerwerk an Klangfarben beizuwohnen.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/_F-tIEs6ne0?feature=oembed" frameborder="0" gesture="media" allow="encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Dennoch ist <strong>Orchesterbombast noch lange nicht alles</strong>, was „Sturmwinds Brennende Flügel“ zu bieten hat. Da das Album als <strong>Hauptthema die Liebe</strong> behandelt, fehlt es auch an romantischeren, <strong>ruhigeren Stücken</strong> nicht. Streicher und Klaviere kommen neben atmosphärischer Rhythmik viel zum Einsatz. Hierzu gesellt sich eine dritte Art der Lieder: <strong>auch die traurige, melancholische Seite</strong> dieser Empfindung kommt nicht zu kurz. Dennoch schaffen es die meisten Lieder fast immer, auch ein Gefühl von Wärme und von Hoffnung zu vermitteln.</p>
<p><strong>An dieser Stelle muss auch die wunderbar ineinander aufgehende Interaktion zwischen Text und Musik gelobt werden!</strong></p>
<p><strong>Die breitgefächerte Soundkulisse</strong> fungiert bei weitem nicht nur als Untermalung der Gedichte. Noch ist es umgekehrt der Fall – die beiden Seiten stehen<strong> in einem ständigen Wechselspiel</strong> zueinander. Die Musik ändert sich mit der Stimmung der Texte, und gleichzeitig ist sie es, die ebenjene Stimmung für den Hörer zum einen verstärkt und zum anderen leitet<strong>.</strong> Eine meisterliche, wahrhaft lebendige Anwendung zweier Kunstarten. Die<strong> gefühlvollen Stimmen der Sprecher sind der dritte Faktor</strong>, der in diesem Wechselspiel in oberster Liga mitspielt.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/iiuUS4RXYYU?feature=oembed" frameborder="0" gesture="media" allow="encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Gibt es denn eigentlich auch etwas an dem Ganzen, was ich nicht ungebremst mit tausend km/h in den Himmel lobe? Hm, ja – ich muss sagen, dass mir teilweise die<strong> langen Streicherstrecken</strong> doch etwas zu viel des Guten sind. Auch wäre es gelogen, zu behaupten, das Werk täte nicht <strong>gelegentlich</strong> vor <strong>Kitsch</strong> ein bisschen übersprudeln (was bei einem Leitthema wie der Liebe allerdings auch kaum vermeidbar ist). Weiterhin muss ich noch sagen, dass mir persönlich<strong> die abstrakteren Texte etwas besser gefallen</strong> als solche mit klar verständlichen Bezugspunkten. Ganz einfach, weil erstere <strong>mehr Platz für Interpretation und eigene Gedanken</strong> lassen.</p>
<hr>
<p><strong>Da ich diese Review im Rahmen eines Metal-Magazins schreibe, muss ich eine Frage auf jeden Fall aufwerfen:</strong></p>
<p><strong>Wem unter den Lesern könnte dieses Werk überhaupt zusagen?</strong> Nun, ich schätze <strong>Fans von Neoromantik,</strong> Bands wie <strong>DORNENREICH</strong>, <strong>ALCEST</strong> oder anderen gefühlsbetonteren Acts aus der <strong>PROPHECY</strong>&#8211;<strong>Ecke</strong> könnten auf jeden Fall Gefallen an der Sache finden. Wer auf epische Power-Metal-Symphonien steht, den werden wohl auch eine gute Reihe der Tracks überzeugen. Und ja, für die ganzen<strong> Gothic-Liebhaber</strong> ist <strong>DAS ABENDLAND PROJEKT</strong> definitiv auch etwas. <strong>Ach was red‘ ich, hört es euch einfach <em>alle</em> an.</strong> Es ist ein tolles Konzept. Noch dazu großartig ausgeführt. Viel Spaß!<strong><br />
</strong></p>
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		<title>Hassliebe zum Massenpunk – BETONTOD</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sascha]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Feb 2017 12:47:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Betontod]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>BETONTOD &#8211;&#160;Revolution Veröffentlichungsdatum: 13.01.2017 Dauer: 39:57 Min. Label: Arising Empire Im Regelfall schaffen es Punkbands abseits der&#160;TOTEN HOSEN&#160;heutzutage nur noch selten zu großem Erfolg abseits ihrer eingesessenen Fangemeinde der lokalen Punkszene. Dann noch Erfolg unter Metalfans zu haben und in beiden Gemeinden ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/hassliebe-zum-massenpunk-betontod/">Hassliebe zum Massenpunk – BETONTOD</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>BETONTOD </strong>&#8211;<strong>&nbsp;</strong>Revolution<br />
Veröffentlichungsdatum: 13.01.2017<br />
Dauer: 39:57 Min.<br />
Label: Arising Empire<span id="more-14092"></span></p>
<p>Im Regelfall schaffen es Punkbands abseits der&nbsp;<strong>TOTEN HOSEN&nbsp;</strong>heutzutage nur noch selten zu großem Erfolg abseits ihrer eingesessenen Fangemeinde der lokalen Punkszene. Dann noch Erfolg unter Metalfans zu haben und in beiden Gemeinden halbwegs gut anzukommen, ist dann eine absolute Glanzleistung. Eine dieser Glanzleistungen sind die nordrhein-westfälische Band&nbsp;<strong>BETONTOD</strong>, die mit ihrem nun achten Studiowerk die namensgebende Revolution entzünden wollen. Doch ist das Album so punklastig wie es verspricht, oder ist es doch weichgespülter Poppunk, der mit Massentauglichkeit punkten will?</p>
<p>&nbsp;</p>
<a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/12974350_1182120538495075_4283867473706432343_n.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-14639" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/12974350_1182120538495075_4283867473706432343_n.jpg" alt="" height="640" width="960" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/12974350_1182120538495075_4283867473706432343_n.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/12974350_1182120538495075_4283867473706432343_n-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/12974350_1182120538495075_4283867473706432343_n-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/12974350_1182120538495075_4283867473706432343_n-750x500.jpg 750w" sizes="(max-width: 960px) 100vw, 960px" /></a>
<p>Nach dem akustischen Intro legen&nbsp;<strong>BETONTOD&nbsp;</strong>mit dem Titelsong <em>&#8222;Revolution</em>&#8220; los und er wirkt&#8230; ernüchternd. Es fühlt sich an, wie eine klassische Punkhymne, die auf jeder Party gespielt werden kann. Dabei ist der Text eigentlich ganz gut. Die Message: In unserem heutigen postfaktischen Zeitalter voller Hass, in dem nationalistische Gedanken wieder mehr Anhänger finden, müsse eine Revolution kommen. Laut Gitarrist <strong>Frank Vohwinkel</strong> jedoch mit Verstand und aus der Mitte der Gesellschaft. Diese Gedanken werden aber rasch wieder über Bord geworfen, denn mit <em>&#8222;Küss mich</em>&#8220; folgt (eigentlich) eine Ballade. Wieso eigentlich? Statt ruhige Klänge über Liebe anzustimmen, wird hier mit ordentlich Energie Lust auf einen Pogokreis gemacht. Ideal, wenn man ein Lied über Liebe haben will, Balladen aber zu schnulzig sind.</p>
<p>Doch nun zurück zum Titelthema: Mit&nbsp;<em>&#8222;Welt in Flammen&#8220;</em> folgt der wohl härteste und gleichzeitig beste Track des Albums. Musikalisch erinnert das Intro sehr stark an <em>&#8222;The Trooper&#8220;</em> von&nbsp;<strong>IRON MAIDEN</strong>.<strong>&nbsp;</strong>Danach gibt es harte Gitarren. Der Refrain bleibt wie im vorangegangenen Lied treibend. Textlich wird hier die Szenerie um Aleppo angerissen. Es werden Bilder von toten Kindern, zerbombter Stadt und Kriegsgeräuschen gemalt. So klingen&nbsp;<strong>BETONTOD&nbsp;</strong>wie in ihren besten Zeiten! Doch wird noch einmal einer draufgelegt? Leider nein. Danach geht es gefühlt steil bergab. Das Album wird schlichtweg langweilig. Mit <em>&#8222;Ich nehme dich mit&#8220;</em> wird eine Hymne über Freundschaft geboten, die klischeehafter nicht sein könnte und auch mit <em>&#8222;Herz an Herz&#8220;</em> oder gar dem gefühlten Schlaflied <em>&#8222;Verdammt schwer&#8220;</em> wird es nicht besser – weder musikalisch, noch in den Lyrics.</p>
<p>Wird es nach diesem Tief denn zumindest besser? Leider muss ich auch das verneinen. Die zweite Hälfte des Albums schlaucht weiterhin mit nur ein paar kleinen Lichtblitzen. Man will irgendwie nicht mehr den Schwung reinholen, den man am Anfang aufbauen konnte, was furchtbar schade ist, denn die ersten drei, vier Songs haben wirklich gefetzt.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/mOqmZ8qTZOA?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&#8222;Revolution&#8220; ist somit eine Hassliebe. Ich weiß nicht, ob ich die Platte abfeiern oder in die Tonne hauen soll. Die erste Hälfte könnte bei mir rauf und runter laufen, während die zweite womöglich in der Versenkung verschwindet.&nbsp;<strong>BETONTOD</strong>, das könnt ihr besser!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bilder mit freundlicher Genehmigung von <strong>BETONTOD</strong>.</p>
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		<item>
		<title>Musik als Beziehungskriterium?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Oct 2016 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Charakter]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Passion]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Selbst in Zeiten, in denen gesellschaftliche Konventionen wie die traditionelle Ehe oder die Zeugung eines Kindes zunehmend an Bedeutung verlieren, suchen noch immer viele Menschen das große Glück in der Liebe. Im besten Fall hält eine glückliche Beziehung für Jahrzehnte oder gar ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/musik-als-beziehungskriterium/">Musik als Beziehungskriterium?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Selbst in Zeiten, in denen gesellschaftliche Konventionen wie die traditionelle Ehe oder die Zeugung eines Kindes zunehmend an Bedeutung verlieren, suchen noch immer viele Menschen das große Glück in der Liebe. Im besten Fall hält eine glückliche Beziehung für Jahrzehnte oder gar ein Leben lang. Doch bevor überhaupt an eine langfristige Beziehung zu denken ist, muss der richtige Partner erst einmal gefunden werden. Die Anforderungen an den Traumpartner sind unterschiedlich: gutes Aussehen, Humor, Intelligenz, Hilfsbereitschaft – und vielleicht ein guter Musikgeschmack? In der Vergangenheit beschäftigte mich die Frage der Partnerwahl in der Metalszene bereits des Öfteren, da auch ich entscheiden musste, welche Rolle die Musik einer potenziellen Partnerin in einer gemeinsamen Beziehung spielen kann. Da mich brennend interessierte, wie diese Entscheidung im Leben anderer wohl ausfallen würde, habe ich mich ein wenig umgehört und meine Schlüsse gezogen…</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Wen interessiert schon die Musik?</h2>
<p>Die Antwort darauf lautet: Offenbar einige! Nicht ohne Grund existieren eigene Kontaktbörsen für die Metalszene – als Paradebeispiel sei hier Metalflirt erwähnt. Egal ist der Musikgeschmack vielen zumindest nicht, denn wie sonst ließen sich täglich dutzende Anmeldungen auf besagten Seiten erklären, wo das Internet doch vor alternativen Portalen beinahe überquillt? Woher ich von der regen Nutzung dieser Seiten weiß? Natürlich hat mir ein Freund davon erzählt, was wohl sonst!</p>
<p>Bereits an dieser Stelle befinde ich, dass sich meine erste These bewahrheitet hat: Der Musikgeschmack HAT einen potenziellen Einfluss auf die Partnerwahl und bietet einen ersten Ansatzpunkt für eben diese. Denn wenn sich eine Seite gerade durch ein spezielles Merkmal von anderen derselben Art abhebt und sich zudem großer Beliebtheit erfreut, muss gerade dieses Alleinstellungsmerkmal den Anreiz ausmachen, hier nach einem Partner zu suchen und nicht auf eine andere (größere) Seite auszuweichen.</p>
<h2>„Must Have“ oder „Nice To Have“?</h2>
<p>Fraglich bleibt, in welchem Umfang sich der Musikgeschmack bei der Partnerwahl äußert. Denn wer den Musikgeschmack als einzelnen Ansatzpunkt bei der Partnersuche nutzt, muss diesen noch längst nicht zur obersten Priorität machen. Über einen Punkt herrscht zumindest in meinem Umfeld weitgehend Konsens: Der Musikgeschmack spielt eine wichtige Rolle. Was den genauen Stellenwert dessen angeht, scheiden sich die Geister allerdings.</p>
<p>Einigkeit herrscht darüber, dass es ein ungemeiner Vorteil ist, in einer Partnerschaft mit übereinstimmendem Musikgeschmack zu leben. Während der eine dies aber nur als kleinen Pluspunkt sieht, ist es für den anderen von viel größerer Bedeutung. Mehrere Leute haben mir mitgeteilt, es sei zwar schön, denselben Musikgeschmack zu haben, im Grunde ist es aber von eher geringer Bedeutung für eine längerfristige Partnerschaft. Insbesondere ein Kollege, der dieser Ansicht ist, hat mich mit seinem Statement zum Nachdenken gebracht. Während er vor einigen Jahren noch vermehrt auf den Musikgeschmack achtete, habe dies im Laufe der Jahre immer mehr nachgelassen und sei mittlerweile von geringer Bedeutung.</p>
<p>Ich komme nicht umhin, mich zu fragen: Ist der Musikgeschmack als Beziehungskriterium ein Luxus, den sich nur diejenigen leisten können, die bisher wenig mit charakterschwachen Menschen verkehrt haben oder aufgrund der geringen Lebenserfahrung übersteigerten Wert auf Lappalien legen? Oder handelt es sich um eine individuelle Charakterfrage, unabhängig von anderen Kriterien, die man bei der Partnerwahl berücksichtigt?</p>
<p>Die Kernaussage obig erwähnter Personen lautet: Fehlende Übereinstimmungen im Musikgeschmack sind nicht allzu wichtig und leicht zu überwinden. Während ich mich in meinem Umfeld umgehört habe, bin ich allerdings zu der Erkenntnis gelangt, dass der Musikgeschmack für die meisten von größerer Bedeutung ist.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10295" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/IMG_1349-1-e1476883087732.jpg" alt="img_1349" width="1152" height="648" />
<h2>Mehr als eine Lappalie</h2>
<p>Die Vorteile liegen auf der Hand: Mehr gemeinsame Unternehmungen durch gemeinsame Konzert- und Festivalbesuche, ein gemeinsames Umfeld durch Freunde in der Szene, ein gemeinsames Hobby. Es ist daher natürlich unheimlich praktisch, einen Partner zu haben, der die eigenen Präferenzen teilt. Und da der beziehungssuchende Mensch für gewöhnlich eine möglichst reibungslose Beziehung führen will, in der bestenfalls kaum Kompromisse von Nöten sind, wird ein potenzieller Partner mit übereinstimmenden Ansichten grundsätzlich mit der sprichwörtlichen Kusshand genommen.</p>
<p>Aber was ist, wenn man nun doch sein Herz an eine Person verliert, die der Musik so gar nichts abgewinnen kann? Eins steht wohl fest: Für jeden, der eigentlich Wert auf den Musikgeschmack des Partners legt, ist das alles andere als optimal. Doch es gibt ein schönes Sprichwort, das an dieser Stelle auf fast jeden zutrifft, den ich gefragt habe: &#8222;Liebe kennt keine Grenzen.&#8220; Klingt romantisch, nicht? Für einen Partner, der ansonsten in allen Belangen perfekt zu einem passt und das eigene Leben ergänzt wie niemand sonst, geht man gern Kompromisse ein oder gibt sogar Dinge auf, die einem wichtig sind. Nur die wenigsten wagen, die Musik tatsächlich zum Ausschlusskriterium in Sachen Partnerschaft zu machen.</p>
<p>Doch es kommt vor: Es gibt Menschen, die sich nicht auf einen Partner einlassen, der den eigenen Musikgeschmack nicht teilt. Auch ich gehöre dazu. Und ich will euch auch verraten, warum das so ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Je wichtiger die Musik für dich ist, desto wichtiger ist sie auch bei der Partnerwahl!</h2>
<p>Es mag möglich sein, über Differenzen hinwegzusehen, wenn es sich um eher nebensächliche Bereiche des eigenen Lebens handelt. Auch derjenige, dessen großes Hobby die Musik ist, wird für den richtigen Partner Kompromisse schließen können.</p>
<p>Doch was ist, wenn die Musik für dich mehr ist als nur ein Hobby von vielen?</p>
<p>Wer seine eigene Passion entdeckt hat, sich dieser völlig hingibt und ihr in seinem eigenen Leben eine zentrale Bedeutung zukommen lässt, wird wissen, wie erfüllend es ist, seine freie Zeit besagter Leidenschaft zu widmen. Es beginnt mit einer anfänglichen Faszination für das Thema. Diese weicht rasch einer zunehmenden Begeisterung, welche – einmal entfacht – nur schwerlich wieder zu beseitigen ist. Hingebungsvoll investiert man voller Euphorie viel Zeit darin, das Thema zu ergründen. Man entdeckt neue Seiten. Beginnt, sich selbst zu engagieren und an Projekten mitzuwirken. Investiert viel Herzblut, um etwas Eigenes zu schaffen und sich selbst zu verwirklichen. Man geht völlig in dem auf, was man tut.</p>
<p>Wie soll man eine solche Leidenschaft damit vereinbaren können, dass sich der eigene Partner – also idealerweise der Mensch, der einem am nächsten steht – einfach nicht dafür erwärmen kann und das eigene Interesse im schlimmsten Fall gänzlich ablehnt?</p>
<h2>Die harte Wahrheit</h2>
<p>Meine Antwort lautet: Es lässt sich nicht vereinbaren. Wer wirklich so sehr für das lebt, was er tut, muss dies mit seinem Partner teilen können. Ich persönlich will mich jeden Tag mitteilen, wenn ich einen fantastischen neuen Song entdeckt habe oder mich freue, dass auf einem meiner Lieblingsfestivals Band XY spielt, die ich so sehr liebe. Ich will die schönsten Konzertmomente mit meiner Partnerin teilen. Und natürlich will ich Diskussionen über das Thema mit ihr führen können. Deshalb muss meine Partnerin die Begeisterung verstehen und damit umgehen können. Es gibt kaum einen frustrierenderen Gedanken, als mir vorzustellen, wie ich ihr in beinahe kindlicher Freude von den Dingen berichte, die mich in der Szene gerade bewegen, und als Antwort nur ein desinteressiertes Schulterzucken entgegnet wird. Auf Dauer würde mich das todunglücklich machen.</p>
<p>All das, was ich eben schrieb, gilt natürlich nur für jene, die wirklich für die Musik leben.</p>
<p>Wer Musik nur als nebensächliches Hobby betrachtet, wird ihr auch in der Partnerwahl nie denselben Stellenwert beimessen, wie es jemand tun würde, für den die Musik mehr ist als das. Ein Kollege, der meine Meinung teilt, beschrieb es sehr treffend: „Egal was du machst, es umgibt dich den ganzen Tag. Es ist eine Lebenseinstellung.“ Wer als mein Partner Teil meines Lebens sein will, muss ähnlich fühlen wie ich. Muss die Faszination verstehen. Muss sich für das begeistern können, wofür ich mich begeistere. Liegt es anders, kann auf Dauer keiner von uns glücklich werden. Doch gerade das sollte das Ziel einer Beziehung sein: Fortwährendes Glück.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/musik-als-beziehungskriterium/">Musik als Beziehungskriterium?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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