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	<title>misfits Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>misfits Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Horrorpunk&#8217;s not dead! – Scarecrow</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sascha]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Jan 2017 10:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>SCARECROW&#160;&#8211; Exterminators of the Year 4000 Veröffentlichungsdatum: 19.12.2016 Dauer: 47:43 Min. Label: DSB Records Genre: Horrorpunk/Metal Eigentlich sollte man denken, dass Horrorpunk schon seit Mitte der 2000er nicht mehr so im Trend stehe. Gefühlt schaffen es nur noch die Ikonen&#160;MISFITS&#160;oder&#160;ARGYLE GOOLSBY&#160;wirklich erfolgreich ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>SCARECROW&nbsp;</strong>&#8211; Exterminators of the Year 4000<br />
Veröffentlichungsdatum: 19.12.2016<br />
Dauer: 47:43 Min.<br />
Label: DSB Records<br />
Genre: Horrorpunk/Metal</p>
<p><span id="more-13151"></span></p>
<p>Eigentlich sollte man denken, dass Horrorpunk schon seit Mitte der 2000er nicht mehr so im Trend stehe. Gefühlt schaffen es nur noch die Ikonen&nbsp;<strong>MISFITS&nbsp;</strong>oder&nbsp;<strong>ARGYLE GOOLSBY&nbsp;</strong>wirklich erfolgreich mit ihrer Musik zu sein. Doch hin und wieder versucht es auch mal eine kleine Undergroundband sich aus ihrem Sarg zu erheben und den Geist des Horrorpunks wieder aufleben zu lassen. Eine dieser Bands ist&nbsp;<strong>SCARECROW</strong> aus dem beschaulichen Finnland. Diese wollen sich jedoch vom klassischen Stil dieses Genres abheben, was sie mit einem bunten und skurrilen Mix mit Metaleinflüssen schaffen wollen. Doch kann das überhaupt taugen?</p>
<p>&nbsp;</p>
<a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/401531_207197782709722_1403293516_n.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-13213" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/401531_207197782709722_1403293516_n.jpg" alt="401531_207197782709722_1403293516_n" height="457" width="400" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/401531_207197782709722_1403293516_n.jpg 400w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/401531_207197782709722_1403293516_n-263x300.jpg 263w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Horrorpunk auf die Fresse</h3>
<p>Die Platte beginnt, wie der Titel &#8222;Exterminators of the Year 4000&#8220; schon ahnen lässt, wie ein Sci-Fi-Soundtrack, nur um dann musikalisch auf die Fresse zu geben. Das Intro-Riff ist schnell und macht direkt Laune auf mehr. Aber was ist das? Auf einmal setzt eine sehr raue Stimme ein! Das ist jedoch weder Growl, Grunt oder sonst eine Art von gutturalem Gesang. Eine Stimme, die auf der einen Seite passt, auf der anderen Seite jedoch unglaublich komisch und gewöhnungsbedürftig klingt.</p>
<p>Nach dem treibenden Intro geht es nochmals weiter mit guter Laune. <em>&#8222;Horror of the beach party&#8220;</em> lässt mit einer ordentlichen Portion Melodik die Einflüsse der Horrorpunk-Titanen&nbsp;<strong>MISFITS</strong> spüren – Einflüsse, die durch das ganze Album zu hören sind. Apropos &#8222;Einflüsse&#8220;: zu diesen zählt, wie vorher erwähnt, auch der Metal. Primär bedient man sich dabei am Thrash und Doom. Das gibt den Finnen aus Hyvinkää einen ganz eigenen Sound, der jedoch sehr gewöhnungsbedürftig klingt.</p>
<p>Mittlerweile sind wir beim fünften Titel <em>&#8222;Angels death&#8220; </em>und somit bei knapp der Hälfte des Albums angekommen.&nbsp;Spätestens jetzt kann man sich nun ganz sicher bezüglich des Stils von&nbsp;<strong>SCARECROW&nbsp;</strong>sein: treibende, harte Gitarren, eine gehörige Portion Melodik, eine raue Gesangsstimme, die immer noch nicht so ganz gefallen will und Refrains, zu denen man gern laut mitgrölen möchte. Leider gibt es aber kaum Veränderungen in der Songstruktur. Die anfängliche Euphorie weicht langsam der Langeweile.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/0_nl0ljobiw?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Comedy statt echtem Horror</h3>
<p>Dabei ist das Konzept aber gar nicht so schlecht. Neben der Verspieltheit zwischen den verschiedenen Genres, punkten die Finnen nämlich zusätzlich mit einer gehörigen Portion Witz. Statt ernstem Spuk und Horror, klingt &#8222;Exterminators of the Year 4000&#8220; wie eine Anspielung auf die &#8222;Scary Movie&#8220;-Reihe, in der der Horror auf die Schippe genommen wird. Es ist so, als würde man an Halloween nachts auf dem Friedhof Party machen – mit Discokugel und Beerpong. Makaber, aber doch lustig.</p>
<p>Zum Schluss klingt die Platte so aus, wie sie begonnen hat. Ähnlich einem Abspann von &#8222;Star Trek&#8220; endet das Stück. Zurück bleibt eigentlich nichts.&nbsp;<strong>SCARECROW&nbsp;</strong>bieten einen kurzweiligen Spaß ohne viel Tiefgründigkeit. Unterhaltung ja, während das Album vor sich hin plätschert, jedoch nichts, was einen im Nachhinein noch einmal fesselt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bilder, mit freundlicher Genehmigung, von&nbsp;<strong>SCARECROW</strong>.</p>
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		<title>Die Prise Punk machts!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Jun 2016 16:46:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Thrash]]></category>
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		<category><![CDATA[horror]]></category>
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		<category><![CDATA[misfits]]></category>
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		<category><![CDATA[Punk]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>HERETIC &#8211; &#8222;Underdogs Of The Underworld&#8220; Veröffentlichungsdatum: 20.05.2016 Dauer: 33:13 Label: Ván Records &#8222;Misfits meets Mentors&#8220; &#8211; so, oder so ähnlich, könnte man die Musik der niederländischen Black ´n´ Roll-Kapelle HERETIC bezeichnen. Wenn ihr ein Problem (natürlich nur zwischenmenschlicher Natur) mit irgendeinem ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>HERETIC </strong>&#8211; &#8222;Underdogs Of The Underworld&#8220;<br />
Veröffentlichungsdatum: 20.05.2016<br />
Dauer: 33:13<br />
Label: Ván Records</p>
<p>&#8222;<strong>Misfits</strong> meets <strong>Mentors&#8220;</strong> &#8211; so, oder so ähnlich, könnte man die Musik der niederländischen Black ´n´ Roll-Kapelle <strong>HERETIC </strong>bezeichnen.</p>
<p>Wenn ihr ein Problem (natürlich nur zwischenmenschlicher Natur) mit irgendeinem Gleichstellungsbeauftragten habt, solltet ihr ihm unbedingt diese Platte vorstellen. Auf &#8222;Underdogs Of The Underworld&#8220; vereinen die 4 Rüpelrocker aus unserem Nachbarland perfekt den Geist alter Punk-Kapellen mit der ranzigen Attitüde neuerer Sleaze-Bands. Bei der Auswahl der Titel wird hier absolut kein Blatt vor den Mund genommen. Bei Titeln wie <em>&#8222;Sexkommander&#8220;, &#8222;Nuclear Pussy&#8220; </em>oder<em> &#8222;Hellbound Doomslut&#8220; </em>schäme ich mich aber zu keiner Umdrehung dieser Platte fremd, da das Ganze mit einem gewissen &#8222;Augenzwinkern&#8220; um die Ecke kommt.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_3683" aria-describedby="caption-attachment-3683" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-3683" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/12987221_1131456116895938_6353727038721823788_n-300x227.jpg" alt="Die Rüpelrocker aus Best!" width="300" height="227" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/12987221_1131456116895938_6353727038721823788_n-300x227.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/12987221_1131456116895938_6353727038721823788_n-750x567.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/12987221_1131456116895938_6353727038721823788_n.jpg 960w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-3683" class="wp-caption-text">Die Rüpelrocker aus Best!</figcaption></figure>
<p>Es ist schon eine interessante Geschichte, die <strong>HERETIC </strong>im Laufe ihrer Karriere geschrieben haben. 1995 als reines Black Metal-Projekt von Sänger Thomas Goat (jaja, sehr einfallsreich) gegründet, versuchten sie die ersten 14 Jahre in der Black Metal-Szene Anschluss zu finden. Das Ganze funktionierte auch zugegebenermaßen ganz gut. Mir sagen aber die alten Werke der Band bis heute nicht wirklich zu. Eher schlecht als recht haben unsere Käsefreunde versucht, monotonen Black Metal mit einem gewissen Thrash-Einschlag attraktiv zu machen.<br />
Dann kam allerdings das Jahr 2009. Mit einem Schlag relativierte sich meine Meinung über die Band. Mit &#8222;Gods Over Humans, Slaves Under Satan&#8220; wurde ihre Musik revolutioniert. Weg vom stumpfen &#8222;Gerumpel&#8220; &#8211; hin zum punkigen <strong>Sleaze</strong>! Mit &#8222;Underdogs Of The Underworld&#8220; scheinen sie jetzt endgültig ihre Berufung gefunden zu haben.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/bYz9dDc91vs?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<blockquote><p>I AM THE SEXKOMMANDER READY TO ATTACK</p></blockquote>
<p>Im Moment kenne ich kaum eine Band, die so rotzig &#8211; aber gleichzeitig auch aktuell &#8211; klingt, wie <strong>HERETIC</strong>. Mal abgesehen von den Texten, könnte man glatt denken, dass die <strong>Misfits</strong> mal wieder nen Sängerwechsel vollzogen und ne neue Platte auf das Pack losgelassen haben. Was mir bereits auf der 2015 erschienenen EP &#8222;Alive Under Satan&#8220; auffiel ist, dass Sänger Thomas Goat sich scheinbar sein ganzes gesangliches Können bis zum letzten Song aufhebt. In diesem Falle ist es <em>&#8222;This Angel Bleeds Black&#8220;</em>, bei dem er mich besonders überzeugt. Aber das soll seine Gesangsqualitäten in den anderen Tracks überhaupt nicht schmälern. Wer auf <strong>kneipenfähige </strong><strong>Mitgröhlhymnen </strong>steht, wird diese Platte lieben. Unter diesen Hymnen sind besonders <em>&#8222;Black Metal Punks&#8220;, &#8222;Sexkommander&#8220; </em>und <em>&#8222;Raw Infernal Bitchfuck&#8220; </em>zu erwähnen. Wer die <strong>Misfits </strong>(oder allgemein Punk) liebt,  sollte unbedingt in <em>&#8222;Godless Masters, Savage Bastards&#8220; </em>reinhören. Da lebt der Geist des Horror-Punks mal wieder so richtig auf!</p>
<p>Mit ihrem Wechsel vom kratzigen Black Metal zum niemals langweilig werdenden &#8222;Satanic Sleaze&#8220; haben die 4 Niederländer in meinen Augen nahezu alles richtig gemacht. Hoffentlich ist ihr &#8222;sleaziger&#8220; Weg nicht so schnell beendet!</p>
<p><strong>LINKS:<br />
</strong><a href="http://hereticmaniacs.com/">hereticmaniacs.com/</a></p>
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