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	<title>NACHTMYSTIUM Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>NACHTMYSTIUM Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Senf der Woche #27 &#8211; VOLL SYMPATHISCH</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Aug 2017 07:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[drachenlord]]></category>
		<category><![CDATA[NACHTMYSTIUM]]></category>
		<category><![CDATA[NARGAROTH]]></category>
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		<category><![CDATA[senf der woche]]></category>
		<category><![CDATA[violent dancing]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jawoll, SILENCE goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und verspieltesten Varianten und zu den unterschiedlichsten Gerichten serviert, dargeboten von der ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Jawoll, <strong><em>SILENCE</em></strong> goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und verspieltesten Varianten und zu den unterschiedlichsten Gerichten serviert, dargeboten von der <em><strong>SILENCE</strong></em>-Crew.</h3>
<p><span id="more-21048"></span><br />
<strong><em>Thema heute:</em>&nbsp;Arroganz, Abzocke, Arschlochtum &#8211; Wer zählt für dich zu den größten Unsympathen des Metals und warum?&nbsp;</strong></p>
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<div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><b><a href="https://silence-magazin.de/author/hannes/" target="_blank" rel="noopener">Hannes</a>&nbsp;</b>meint:</span></p>
<p>Hefte raus und mitschreiben! Obwohl sich die Zahl an <strong>Idioten und unsympathischen Menschen</strong> in der Metalszene in Grenzen hält, existieren trotzdem einige Musiker unter ihnen, die dem Begriff <strong>&#8222;Angeber&#8220;</strong> oder<strong> &#8222;Idiot&#8220;</strong> mehr als gerecht werden. <strong>Rene</strong>, oder <strong>Ash</strong>, wie er sich heute nennt, ist einer von ihnen. Während heute im musikalischen Bereich tatsächlich einiges an<strong> qualitativ wichtigem Material</strong> von <strong>NARGAROTH</strong>&nbsp;existiert und die Band die deutsche Szene neben <strong>NAGELFAR</strong> sichtlich beeinflusste, so werfen seine <strong>hanebüchenen Aussagen</strong> einen riesigen Schatten auf sein Werke. Angefangen mit <strong>Falschaussagen</strong> über die Erscheinungsdaten seiner ersten Alben, über ein seltsames <strong>Geltungsbedürfnis</strong>, bis hin zur <strong>urkomischen Dokumentation</strong> auf einer DVD über die Abkehr vom Black Metal und die spätere &#8222;Rückkehr&#8220;.</p>
<p>Unsympathisch machte sich auch der Kopf der Band <strong>NACHTMYSTIUM</strong>. <strong>Blake Judd</strong> lockte damals viele Fans mit <strong>eigenen Fanartikeln</strong>,<br />
verprasste allerdings das Geld für seinen <strong>Drogenkonsum</strong>. Und das Merchandise blieb aus. Dies führte dazu, dass seine <strong>gesamten Mitstreiter die Band verließen</strong>.<strong>&nbsp;</strong>Diverse Labels druckten zudem <strong>T-Shirts mit Warnungen vor Blake</strong>. Eine Unart, der sich <strong>Judd</strong> heute aber entledigen möchte. Aus dem Unsympath wurde mittlerweile ein Mensch, der seine <strong>Drogensucht (vorerst) besiegt</strong> hat und der sich nun redlich bemüht, den Geschädigten ihr Geld zurück zu geben. Dennoch bleibt ein<strong> fader Beigeschmack</strong>. Und ein <strong>Misstrauen</strong>, dem er sich verständlicherweise stellen muss.</p>
<p></div>
<div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><b><a href="https://silence-magazin.de/author/sascha" target="_blank" rel="noopener"><strong>Sascha</strong></a>&nbsp;</b>findet:</span></p>
<p>Zu den größten Unsympathen im Metal zählt für mich seit seinen <strong>White-Power-Ausschreitungen</strong> im Frühjahr letzten Jahres <strong>Phil Anselmo</strong>, seines Zeichens ehemaliger <strong>PANTERA</strong>-Sänger. Den <strong>Hitlergruß</strong>&nbsp;machen, mehrfach <strong>„White Power“</strong>&nbsp;schreien und es dann <strong>auf Weißwein</strong>, der Backstage getrunken wurde,<strong>&nbsp;schieben</strong> &#8211; einfach nur unverantwortlich und erbärmlich. <strong>Z</strong><strong>ehn von zehn Unsympathen-Punkten!</strong></p>
<p>Auf Platz zwei steht bei mir die <strong>YouTube-Ikone</strong> <strong>Rainer Winkler</strong>, aka <strong>Drachenlord </strong>(muss ich dazu eigentlich irgendetwas schreiben?) Wieso? Seine <strong>grundlegende Art</strong>, sich selbst als den <strong>derbsten Metalhead dieser Welt</strong> zu bezeichnen, Leute zu <strong>beleidigen</strong>, sich<strong> an alles ran zuschmeißen</strong>, das nicht männlich ist, und seine <strong>Arroganz</strong> gehen mir gehörig gegen den Strich. Klar hat er eine <strong>riesige Menge an Hatern</strong>.&nbsp;Aber zum Teil ist er <strong>selbst schuld</strong> daran. Würde er sich zumindest an die Regel „Don&#8217;t feed the troll“ halten, könnte es rosiger aussehen.</p>
<p>Zu guter Letzt widme ich meinen Senf nicht nur einer Person, sondern einer ganzen Gruppe: <strong>Violent Dancer</strong>. Was fällt euch Vollpfosten ein, den <strong>Spaß anderer Leute kaputt zu machen</strong>, indem ihr <strong>einfach nur aufs Maul</strong> geben wollt, nur weil ihr so ein <strong>kleines Ego</strong> habt?! Das Rumschlagen und Rumtreten zur Musik ist kein Ausdruck von Gefühlen. Sondern nur ein <strong>egozentrischer Beweis eines kleinen Geschlechtsorgans</strong>.</p>
<p></div>
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		<title>Die Hierarchie der linken Hand</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gastautor]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Sep 2016 07:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[ALUK TODOLO]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[BLUT AUS NORD]]></category>
		<category><![CDATA[Deathspell Omega]]></category>
		<category><![CDATA[NACHTMYSTIUM]]></category>
		<category><![CDATA[ORANSSI PAZUZU]]></category>
		<category><![CDATA[PINK FLOYD]]></category>
		<category><![CDATA[Psychedelic Rock]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ORANSSI PAZUZU &#8211; Värähtelijä Release: Bereits erschienen (26.02.2016) Stil: Psychedelic Black Metal Spielzeit: 69 Min. Label: Svart Records/ Cargo &#160; Das Kraut- beziehungsweise Psychedelic-Rock mit Black Metal eine interessante Mischung ergeben kann, haben bereits ALUK TODOLO und NACHTMYSTIUM eindrucksvoll bewiesen. Ferner sind Svart Records immer ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>ORANSSI PAZUZU</strong> &#8211; Värähtelijä<br />
Release: Bereits erschienen (26.02.2016)<br />
Stil: Psychedelic Black Metal<br />
Spielzeit: 69 Min.<br />
Label: Svart Records/ Cargo</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Kraut- beziehungsweise Psychedelic-Rock mit Black Metal eine interessante Mischung ergeben kann, haben bereits <strong>ALUK TODOLO</strong> und <strong>NACHTMYSTIUM</strong> eindrucksvoll bewiesen. Ferner sind Svart Records immer für eigenständig klingenden Doom-, Death- oder progressiven Metal in der Szene bekannt. Viele Scheiben dieser Artisten fordern dem Hörer einiges an Aufmerksamkeit ab und wer so etwas nebenbei laufen lässt, ist hier eh an der falschen Stelle.<br />
Für mich ist es der erste bewusste Kontakt mit <strong>ORANSSI PAZUZU</strong>, vorher konnte ich mit sowas nur bedingt etwas anfangen (siehe u.a. <strong>ALUK TODOLO</strong> oder auch <strong>DEATHSPELL OMEGA</strong>). Umso überraschender, dass <strong>ORANSSI PAZUZU</strong> nun schon fast 10 Jahre lang existieren und bereits mit ihrem vierten Album &#8222;Värähtelijä&#8220; (zu deutsch: &#8222;Der Resonator&#8220; ) die Grenzen des Schwarzmetalls ausloten.</p>
<p>Bereits der erste Song<em> &#8222;Saturaatio&#8220; </em>zieht mich in einen Bann aus atmosphärisch wabernden Gitarren, experimentellen elektronischen Klängen und einem treibenden Schlagzeugspiel. Klar, das Grundgerüst ist deutlich dem Black Metal zuzusprechen, jedoch sorgt das Quintett aus Finnland mit Keyboards und avantgardistischen Riffs dafür, dass eine ordentliche Portion Schrägheit einen großen Teil des Gesamtkonzepts ausmacht.</p>
<blockquote><p>Wie hypnotisiert gebe ich mich den Klangbildern hin und bin begeistert sowie fassungslos darüber, dass ein Stillstand in der (Black) Metal-Welt noch lange nicht in Sicht ist.</p></blockquote>
<p>Dank der großartigen Leistung des Soundmenschen, besticht dieses Album mit einem unglaublich warmen Klang, in welchen es sich wunderbar eintauchen lässt. Ein weiterer Pluspunkt: Die sonst im Black Metal mit Vorsicht zu genießenden Tasteninstrumente sind hier nie zu aufdringlich, nie zu klebrig süß. Nein, da wird gekonnt eine verstörende Soundwelt kreiert. Total introvertiert und doch jederzeit dem explodieren nahe, sodass immer ein gewollt (un)wohliges Schauergefühl im Hinterzimmer meines Geistes bestehen bleibt. Interessanterweise tönt der Bass dazu an den regen/lauten Stellen schön verzerrt und pulsiert unaufhaltsam im Hintergrund, jedoch nie zu leise oder zu unspektakulär. Wo andere Bands zu verkopft oder angestrengt klingen, gelingt <strong>ORANSSI PAZUZU</strong> das Kunststück, einen Tonträger zu erschaffen, welcher in seinem Gesamtwerk schlüssig und wie aus einem Guss klingt, der aber trotzdem meine volle Aufmerksamkeit benötigt, um nicht im Strom der heutigen Massenveröffentlichungen unterzugehen. Dieses Album hält so viele Details versteckt, dass ich wohl noch die nächsten Durchläufe neue Passagen entdecke.</p>
<p>Mein persönliches Highlight sind definitiv der Opener<em> &#8222;Saturaatio&#8220;</em>, <em>&#8222;Havuluu&#8220;</em> (gegen Ende völlig gestört in seiner unaufhaltsamen Raserei und manischen Aggression!) und das 17-minütige Mammutstück <em>&#8222;Vasemman käden hierarkia&#8220;</em> (was soviel wie <em><strong>&#8222;Die Hierarchie der linken Hand&#8220;</strong></em> bedeutet), welches dich wie ein vertonter Mahlstrom in den Abgrund reißt! Ab der Spielzeit von achteinhalb Minuten kommt der Bastard völlig zum Stillstand, nur um dich in Ungewissheit zu wiegen und viereinhalb Minuten später dann mit einer alles zermalmenden Bassattacke und geisterhaften Gitarren zu fesseln. An wen erinnert die Band eigentlich? An <strong>PINK FLOYD</strong> auf Drogen, wochenlang eingesperrt mit den französischen Avantgarde-Künstlern <strong>BLUT AUS NORD</strong> vielleicht? Auf jeden Fall sehr eigenständig und irre!</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><em>Dies ist ein Gastbeitrag von Hannes</em></p>
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