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	<title>NuMetal Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Fri, 14 Sep 2018 21:39:15 +0000</lastBuildDate>
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	<title>NuMetal Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Nancybreathing im Interview &#8211; Kinder, wir fahren nach Berlin!</title>
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					<comments>https://silence-magazin.de/nancybreathing-im-interview/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Saskia]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Sep 2018 08:49:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Nancybreathing]]></category>
		<category><![CDATA[newcomer]]></category>
		<category><![CDATA[NuMetal]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gemütlich schnacken zum Interview? Das is mit den Jungs von NANCYBREATHING machbar und wir haben es getan! :) Auf Kaffee und Nostalgie mit der Band war Saskia.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/nancybreathing-im-interview/">Nancybreathing im Interview &#8211; Kinder, wir fahren nach Berlin!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Mai diesen Jahres hat die&nbsp;<strong>NuMetal-Band NANCYBREATHING&nbsp;</strong>ihr zweites Album&nbsp;<strong>&#8222;Awake&#8220;&nbsp;</strong>veröffentlicht, welches mich bei meiner damaligen&nbsp;<a href="https://silence-magazin.de/nancybreathing-eine-musikalische-zeitreise" target="_blank" rel="noopener">Review</a>&nbsp;sehr positiv überrascht hat. Kurz darauf kam via Instagram ein erster Kontakt mit der Band zustande, die gerade ihr erstes Konzert in&nbsp;<strong>Berlin&nbsp;</strong>geplant hat. Diese Gelegenheit habe ich mir natürlich nicht entgehen lassen und habe nicht nur&nbsp;<strong>NANCYBREATHINGs&nbsp;</strong>Berlin-Debut fotografiert, sondern die sympatischen Jungs aus dem <strong>Ruhrpott&nbsp;</strong>vorher noch zu einem gemütlichen Interview getroffen.&nbsp;</p>
<h3>Auf einen Kaffee mit NANCYBREATHING</h3>
<p><em><strong>S:&nbsp;</strong></em><strong>Habt ihr gut hergefunden? Wie gefällt euch Berlin bisher?</strong></p>
<p><strong>Lukas:&nbsp;</strong>Ich finde Berlin toll! Es ist eine echt angenehme Großstadt und ich habe das Gefühl, dass es hier nicht so eng ist und man Platz zum Atmen und zum Sein hat.</p>
<p><strong>Christian:&nbsp;</strong>Ja, finde ich auch. Wir haben auch gut hergefunden &#8211; wären die ganzen Baustellen nicht gewesen. Wir waren über sieben Stunden unterwegs und geplant waren ursprünglich fünf.</p>
<p><em><strong>S:&nbsp;</strong></em><strong>Wollt ihr euch und eure Musik unseren Lesern kurz vorstellen?</strong></p>
<p><strong>Christian:&nbsp;</strong>Wir sind&nbsp;<strong>NANCYBREATHING&nbsp;</strong>aus dem Ruhrgebiet und spielen die wunderschöne Musikrichtung NuMetal und das seit mittlerweile 10 Jahren. Assim und ich sind von Anfang an dabei. Der Joscha ist seit fünf Jahren dabei und der Herr Lukas seit zwei Jahren. Vor kurzem haben wir auch unser neues Album&nbsp;<strong>&#8222;Awake&#8220;&nbsp;</strong>veröffentlicht.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28805" aria-describedby="caption-attachment-28805" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-28805 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180706-IMG_3536-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180706-IMG_3536-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180706-IMG_3536-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180706-IMG_3536-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180706-IMG_3536-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180706-IMG_3536.jpg 1450w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28805" class="wp-caption-text">Die Jungs von Nancybreathing</figcaption></figure>
<p><em><strong>S:</strong></em><strong>&nbsp;NANCYBREATHING ist ein recht ungewöhnlicher Name. Gibt es eine Geschichte zu eurem Bandnamen? Woher habt ihr die Idee genommen?</strong></p>
<p><strong>Christian:&nbsp;</strong>Damals, also 2008, ist der einfach so zusammengewürfelt worden. Wir haben gesucht und gesucht und unserem damaligen Gitarristen ist die <strong>Comicfigur Nancy Drew</strong> in den Sinn gekommen. Allerdings war der Begriff auf MySpace schon sehr häufig zu finden. Dann dachten wir an <strong>&#8222;Barely Breathing&#8220;</strong>, aber das gab es auch schon viel zu oft. Also haben wir einfach Nancy und Breathing zusammengeworfen. Wir haben uns auch an Bands wie <strong>DEFTONES&nbsp;</strong>ortientiert, dass der Name immer als ein Ganzes gesehen werden und nicht in zwei Begriffe getrennt werden soll.&nbsp;</p>
<h4>&#8222;Beim nächsten Mal schreiben wir einfach, wir machen Musik.&#8220;</h4>
<p><em><strong>S:</strong></em><strong>&nbsp;Kommen wir mal zur Musik: Es gab zu &#8222;Awake&#8220; einige Reviews, nicht alle davon waren gut. Es kommt dabei immer wieder die Frage auf, wie man heutzutage noch NuMetal spielen kann. Was motiviert euch dazu, auch heute noch NuMetal zu machen?</strong></p>
<p><strong>Assim:&nbsp;</strong>Die Frage ist: Warum kann man es nicht? Es gibt heutzutage viele Bands, die im Prinzip <strong>sehr ähnliche Musik</strong> spielen, aber kaum noch NuMetal-Bands. Und wir sind eben alle <strong>Kinder der 2000er</strong> und damit aufgewachsen. Man muss das Rad ja auch nicht immer neu erfinden. Wir machen einfach das, worauf wir Lust haben. Und anstatt zu fragen: &#8222;Wie kann man nur?&#8220;, kann man auch sagen:<strong> &#8222;Warum nicht?&#8220;</strong></p>
<p><strong>Lukas:&nbsp;</strong>Selbst als NuMetal aufkam, hatte diese Musik einen <strong>schlechten Ruf</strong> gehabt. Aber als&nbsp;<strong>Chester Bennington&nbsp;</strong>letztes Jahr verstorben ist, wurde erst richtig klar, welche Bedeutung die Musik gerade für unsere Generation hat und dass er einer der bedeutendsten Sänger gewesen ist. Außerdem spielen Bands wie <strong>KORN&nbsp;</strong>heute noch ausverkaufte Konzerte, was ja beweist, dass NuMetal nicht einfach eine&nbsp;<strong>Randerscheinung</strong> ist. Einige Reviewer hätten das Album auch eher dem <strong>Metalcore</strong> zugeordnet, aber wir spielen eben das, was wir mit NuMetal verbinden und mixen es mit anderen, eigenen Einflüssen.</p>
<p><strong>Christian:&nbsp;</strong>Haters gonna hate, wat willste machen. Vermutlich würde sich auch jemand beschweren, wenn wir uns als reine Metalband bezeichnen würden. Beim nächsten Mal schreiben wir einfach, wir machen Musik.&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28807" aria-describedby="caption-attachment-28807" style="width: 673px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="wp-image-28807 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180706-IMG_3611-683x1024.jpg" alt="" width="683" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180706-IMG_3611-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180706-IMG_3611-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180706-IMG_3611.jpg 720w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28807" class="wp-caption-text">Sänger Christian</figcaption></figure>
<p><em><strong>S:&nbsp;</strong></em><strong>Gerade sind ja schon einige Namen gefallen. Welche Bands beeinflussen euch denn neben den &#8222;Klassikern&#8220; noch?</strong></p>
<p><strong>Joscha:&nbsp;</strong>Natürlich haben mich schon immer die <strong>NuMetal-Urgesteine</strong> beeinflust. Heutzutage höre ich aber vor allem auch Bands wie&nbsp;<strong>VEIL OF MAYA&nbsp;</strong>oder&nbsp;<strong>PERIPHERY.&nbsp;</strong>Also vor allem modernen Djent. Prinzipiell höre ich aber außer Schlager fast alles.</p>
<p><strong>Christian:&nbsp;</strong>Bei mir gibt&#8217;s immer wieder so Wochen, da laufen im Auto die 2000er Jahre rauf und runter. Also&nbsp;<strong>DEFTONES, KORN</strong> &#8211; die ganzen alten Sachen eben. Wobei&nbsp;<strong>KORNs&nbsp;</strong>neue Musik auch sehr geil ist. Und natürlich die ersten beiden&nbsp;<strong>SLIPKNOT-</strong>Alben bis zum Erbrechen. Heutzutage finde ich es irgendwie schwierig Bands, zu finden, die mich richtig überzeugen. Sowohl musikalisch als auch textlich. Es gibt immer wieder Bands, die vereinzelt richtig geile Songs haben und du dir denkst &#8222;Man, wäre ich mal auf die Idee gekommen!&#8220;, aber dann hörst du andere Songs, bei denen du das Gefühl hast, sie auf einem anderen Album schon mal gehört zu haben. Vieles klingt irgendwie gleich.</p>
<p><strong>Lukas:&nbsp;</strong>Wir hören alle so viele verschiedene Bands, da fällt es mir schwer, zu sagen, welche uns oder eben mich besonders geprägt hat. Das spiegelt sich auch in unseren Songs wieder. Wenn man&nbsp;<em>&#8222;Groundhog Day&#8220;&nbsp;</em>hört, ist das zum Beispiel eher <strong>punkig</strong>. Es kommt sehr viel zusammen und man kann nicht sagen, dass das von einer bestimmten Band kommt.</p>
<p><strong>Christian:&nbsp;</strong>Und die<strong> Liebe zum Hip-Hop</strong> kommt auch dazu. Vor allem <strong>Assims Drumsound</strong> ist teilweise davon beeinflusst. Und ich selber höre auch gerne Rap und Hip-Hop. Aber generell waren es vor allem die 2000er, die uns beeinflusst haben. Als man damals mit fünfzehn versucht hat,&nbsp;<em>&#8222;One Step Closer&#8220;&nbsp;</em>zu covern und einfach gesungen hat wie eine Micky Maus auf Ecstasy und dachte: &#8222;Boah, du klingst so fett!&#8220; Aber ja, es waren damals schon&nbsp;<strong>Chester Bennington,&nbsp;</strong>&nbsp;<strong>Jonathan Davis, Corey Taylor&nbsp;</strong>und&nbsp;<strong>Chino Moreno.&nbsp;</strong>Das waren die vier Sänger, zu denen ich schon immer aufgeschaut habe. Die haben ihren eigenen Stil und du hörst sie immer raus, egal, was sie machen.&nbsp;</p>
<p><em><strong>S:&nbsp;</strong></em><strong>Wie läuft bei Euch eigentlich der Schreibprozess ab? Und wie lange hat es eigentlich gedauert, &#8222;Awake&#8220; fertigzustellen?</strong></p>
<p><strong>Alle:&nbsp;</strong>(überlegen) So ungefähr ein Jahr.&nbsp;</p>
<p><strong>Lukas:&nbsp;</strong>Für mich persönlich war&nbsp;<strong>&#8222;Awake&#8220;&nbsp;</strong>der schnellste Schreibprozess, den ich je mit einer Band gehabt habe. Die Jungs waren eh schon eingespielt und hatten schon das Album davor aufgenommen und ich bin eben dazugestoßen und habe die Sachen auswendig gelernt. Wir sind mit dem alten Album dann noch einmal auf Tour gegangen, aber danach waren wir auch müde von den Songs und wollten was Neues schreiben. Und der <strong>Joscha</strong> ist eben ein begnadeter Songwriter, der gefühlt jede Woche mit tausend neuen Riffs um die Ecke kommt. Den letzten Song,&nbsp;<em>&#8222;Too Many&#8220;</em>, haben wir sogar binnen zwei oder drei Wochen fertig geschrieben und sind dann direkt ins Studio. Wir haben dann halt auch bei einem Label unterschrieben und hatten plötzlich eine <strong>Deadline</strong>, die das Ganze auch nochmal beschleunigt hat. Hätten wir die nicht gehabt, hätten wir uns auch noch mehr Zeit gelassen. Aber das hat dem ganzen keinen Abbruch getan &#8211; so fix hintereinander habe ich noch nie geschrieben.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28806" aria-describedby="caption-attachment-28806" style="width: 673px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="wp-image-28806 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180706-IMG_3737-683x1024.jpg" alt="" width="683" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180706-IMG_3737-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180706-IMG_3737-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180706-IMG_3737.jpg 720w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28806" class="wp-caption-text">Bassist Lukas</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong>S:&nbsp;</strong></em><strong>Mir sind schon beim ersten Hören die Lyrics der Platte besonders aufgefallen. Was waren denn Themen und Motive, die euch besonders beeinflusst haben?</strong></p>
<p><strong>Christian:&nbsp;</strong>Uff, alles.</p>
<p><strong>Lukas:&nbsp;</strong>Ich weiß gar nicht, was der da singt! (lacht)</p>
<p><strong>Christian:&nbsp;</strong>Eigentlich wirklich alles. Das reicht von persönlichen <strong>krankheitsbedingten Problemen</strong> oder von Zeitpunkten, in denen man mit gewissen Dingen abzuschließt &#8211; oder einfach Danke sagen. Man hört das schon beim Titelsong <em>&#8222;Awake&#8220;&nbsp;</em>oder bei&nbsp;<em>&#8222;Save this life&#8220;,&nbsp;</em>die vom Text her einfach versuchen, positiv zu sein.&nbsp;<em>&#8222;Inner Emptiness&#8220;&nbsp;</em>habe ich direkt nach dem Tod von&nbsp;<strong>Chester Bennington&nbsp;</strong>geschrieben und soll eben dieses <strong>Depressive</strong> verarbeiten.&nbsp;<em>&#8222;World on Fire&#8220;,&nbsp;</em>ja, ich muss zugeben, die <strong>AfD</strong> hat mich zu diesem Song gebracht.&nbsp;<em>&#8222;The Donald&#8220;&nbsp;</em>auch. Also, wirklich alles hat die Texte irgendwie beeinflusst.&nbsp;</p>
<p><em><strong>S:&nbsp;</strong></em><strong>Welche Pläne stehen denn livetechnisch bei euch in der näheren Zukunft an?</strong></p>
<p><strong>Christian:&nbsp;</strong>Nach unserer Sommerpause geht es im September ins Sauerland zu unseren Freunden von&nbsp;<strong>QUASIMONO.&nbsp;</strong>Dann geht&#8217;s nach Krefeld, dann nach Unna und &#8230; äääh, nach Essen und zum Abschlusskonzert, wo wir mit unseren Labelfreunden&nbsp;<strong>KÖNIG KOBRA&nbsp;</strong>spielen werden. Vielleicht kommen noch ein paar dazu. Wie hätten auf jeden Fall Bock auf eine Halloweenshow. Nächstes Jahr soll es auf jeden Fall noch ein bisschen mehr werden.</p>
<h4>&#8222;Wenn dich keiner hasst, dann machst du etwas falsch.&#8220;</h4>
<p><em><strong>S: </strong></em><strong>Sprechen wir nochmal über die nahe Zukunft.&nbsp;</strong><strong>Das ist ja euer erstes Konzert in Berlin. Wie war die ganze Organisation für euch?&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Assim:&nbsp;</strong>Die Location zu finden war kein Problem. Die Bands zu finden war weitaus schwieriger. Wir haben insgesamt über 15 Bands angeschrieben und wir haben erst vor zwei Wochen alle Supports beisammen gehabt. Aber am Ende hat es wunderbar funktioniert und wir haben drei echt sympatische Bands gefunden.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28834" aria-describedby="caption-attachment-28834" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28834 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180706-IMG_3472-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180706-IMG_3472-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180706-IMG_3472-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180706-IMG_3472-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180706-IMG_3472-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180706-IMG_3472.jpg 1620w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28834" class="wp-caption-text">Gitarrist Joscha</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong>S:&nbsp;</strong></em><strong>Euch gibt&#8217;s ja seit mittlerweile zehn Jahren. Habt ihr denn Tipps für andere kleine, aufstrebende Underground-Bands?</strong></p>
<p><strong>Christian:&nbsp;</strong>Einfach machen was man will. Und sich auch <strong>nicht durch kleine negative Dinge</strong> aus der Bahn werfen lassen. Wenn mal eine Show nicht so lief, dann ist es so. Wenn mal jemand sagt: &#8222;Ich fand euch jetzt nicht so gut&#8220;, dann ist es so &#8211; nicht jeder kann einen gut finden. Und wie hat Dr. House gesagt?</p>
<p><strong>Joscha:&nbsp;</strong>&#8222;Wenn dich keiner hasst, dann machst du etwas falsch.&#8220;</p>
<p><strong>Lukas: </strong>Nicht entmutigen lassen. Für sich selbst klar machen, was man will und was Erfolg bedeutet.&nbsp;&nbsp;Wenn Erfolg bedeutet, möglichst schnell auf vielen großen Bühnen zu stehen und viel fotografiert zu werden, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass man scheitert, einfach sehr hoch. Daran habe ich schon viele Bands zerbrechen sehen. In der <strong>Musikbranche</strong> <strong>zu arbeiten</strong> ist eines der härtesten Dinge überhaupt. Ich würde zu jungen Bands sagen: <strong>Habt einfach Spaß</strong> an dem, was ihr tut und lasst euch da nicht reinreden. Macht die Musik, die euch berührt. Wenn ihr auf der Bühne steht und es geil findet, einfach, weil ihr&#8217;s macht, dann ist es gut. Aber wenn man das nur tut, um zu sehen, wie vor einem der Mob tobt, dann ist das schlecht. Ich meine, es kann passieren und es wird auch passieren und dann ist das natürlich geil, aber wir hatten zum Beispiel vor kurzem einen Gig in Gelsenkirchen und es waren gefühlt <strong>zehn Leute</strong> da. Natürlich war es mir nicht egal, aber ich hatte trotzdem einen riesen Spaß und richtig Bock auf das, was ich gespielt habe. Darum sollte es gehen, Spaß daran haben an dem was man tut, sich aufeinander einspielen und zusammen größer werden.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28835" aria-describedby="caption-attachment-28835" style="width: 673px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28835 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180706-IMG_3523-683x1024.jpg" alt="" width="683" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180706-IMG_3523-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180706-IMG_3523-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180706-IMG_3523.jpg 720w" sizes="auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28835" class="wp-caption-text">Drummer Assim</figcaption></figure>
<p><em><strong>S:&nbsp;</strong></em><strong>Um euch das Wort zu überlassen: Gibt es etwas, das ihr unseren Lesern gerne sagen möchtet?</strong></p>
<p><strong>Lukas:&nbsp;&nbsp;</strong>(lacht) Viele Grüße an Tante Käthe vom Sparmarkt! &#8230; und hört in unsere Alben und wenn ihr das findet, was wir daran geil finden, sagt uns Bescheid! War das zu kryptisch?</p>
<p><strong>Christian:&nbsp;</strong>Ja. Wir würden uns echt freuen, wenn ihr unser Album hört und ihr könnt uns super gerne auch eine persönliche Nachricht auf Facebook hinterlassen. Ansonsten sehen wir uns ja vielleicht auf einer Show und trinken ein Bier zusammen.&nbsp;</p>
<p><em><strong>S:&nbsp;</strong></em><strong>Vielen Dank, Jungs!</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nicht nur während des Interviews mit&nbsp;<strong>NANCYBREATHING,&nbsp;</strong>sondern auch während ihres Konzerts in Berlin war es offensichtlich, dass die Jungs lieben, was sie tun, und dem NuMetal-Sound der 2000er ein neues Gewand verleihen. Wer die Chance hat, die Band einmal live zu sehen, sollte sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen und sich selbst einen Eindruck verschaffen. Hier steckt definitiv viel Herzblut drin!&nbsp;</p>
<p><a href="https://de-de.facebook.com/nancybreathing/" target="_blank" rel="noopener">Nancybreathing</a>&nbsp;auf Facebook</p>
<p><a href="https://www.nancybreathing.com/" target="_blank" rel="noopener">Nancybreathing</a>&nbsp;im Web</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>MAN WITH A MISSION &#8211; Die Wölfe sind los</title>
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					<comments>https://silence-magazin.de/man-with-a-mission-chasing-the-horizon/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Saskia]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Aug 2018 10:11:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Alternative Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Indie]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Man With A Mission]]></category>
		<category><![CDATA[NuMetal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir haben VARG, die Japaner haben MAN WITH A MISSION... na gut, der Vergleich hinkt wie ein Wolf nach der Bärenfalle, aber die japanische Band ist auch in der Heimat sehr geachtet und veröffentlich heute eine neue Platte. Unsere Teilzeit-Japanerin Saskia hat da mehr Infos für dich!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2>MAN WITH A MISSION &#8211; &#8222;CHASING THE HORIZON&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp;</strong>10. August 2018<br />
<strong>Länge:&nbsp;</strong>59 Minuten<br />
<strong>Label:&nbsp;</strong>Sony Music<br />
<strong>Genre: </strong>Alternative Rock, Indie Rock&nbsp;<br />
</div></div></div>
<h4>Mehr als nur Wolfsgeheul</h4>
<p>Rund zwei Monate nach dem digitalen Release von&nbsp;<strong>&#8222;Chasing The Horizon&#8220;&nbsp;</strong>erfolgt im August die physikalische Veröffentlichung des&nbsp;<strong>fünften&nbsp;</strong>Albums der japanischen Band&nbsp;<strong>MAN WITH A MISSION.</strong>&nbsp;Zusätzlich zu den vierzehn Songs auf der Platte enthält die physikalische Kopie noch drei Bonussongs.&nbsp;Die ersten Singles des Albums, welches übrigens der&nbsp;<strong>erste internationale Release&nbsp;</strong>der Band ist, wurden bereits im vergangenen Jahr veröffentlichen und bieten einen ausgiebigen Vorgeschmack auf die Vielseitigkeit des Albums &#8211; denn der Musik von&nbsp;<strong>MAN WITH A MISSION&nbsp;</strong>lässt sich nur schwer der Genrestempel aufdrücken.&nbsp;</p>
<p>Mit&nbsp;<em>&#8222;2045&#8220;&nbsp;</em>und&nbsp;<em>&#8222;Broken People&#8220;&nbsp;</em>eröffnen zwei von Trancemelodien geprägte Songs das Album, welche sich immer wieder mit rockigem Gitarrensound abwechseln. Besonders herausstechend sind die markanten Stimmen des Sängers&nbsp;<strong>Tokyo Tanaka&nbsp;</strong>sowie&nbsp;des Gitarristen und<strong> Rappers Jean-Ken Johnny.&nbsp;</strong>Der folgende Track&nbsp;<em>&#8222;Winding Road&#8220;&nbsp;</em>schlägt deutlich ruhigere Töne an. Besonders die Wechsel zwischen englischen und&nbsp;<strong>japanischen Lyrics</strong> lassen das Lied besonders wirken. Gleich noch einmal die Repeat-Taste drücken.&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/JjIiK9VcIsA?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p><em>&#8222;Hey Now&#8220;&nbsp;</em>ist ein altbekannter und von Dancemelodien dominierter Song. Mich persönlich holt der Chorus nie richtig ab, weshalb die über fünf Minuten Spielzeit sich eher langatmig anfühlen. Mit&nbsp;<em>&#8222;Please Forgive Me&#8220; </em>folgt jedoch mein Favorit auf der Platte<em>. </em><strong>Danceballade</strong> beschreibt das Lied wohl am ehesten. Die steten Wechsel des Tempos machen&nbsp;<em>&#8222;Please Forgive Me&#8220;</em> äußerst einprägsam und die Lyrics laden quasi zum mitsingen ein.&nbsp;</p>
<h4>Rock, NuMetal, Dance</h4>
<p>Die folgenden Songs wie&nbsp;<em>&#8222;Break The Contradictions&#8220;&nbsp;</em>oder&nbsp;<em>&#8222;My Hero&#8220;&nbsp;</em>hingegen schlagen wieder deutlich rockigere Töne an. Vor allem&nbsp;<strong>Jean-Ken Johnnys</strong> Rap-Parts wirken sehr erfrischend und zeigen die&nbsp;<strong>NuMetal-Einflüsse&nbsp;</strong>der Band.&nbsp;<br />
Generell ist es schwierig, die Musik von&nbsp;<strong>MAN WITH A MISSION&nbsp;</strong>in ein Genre zu stecken &#8211; meiner Meinung nach ist das auch gut so, denn so erhält die Band sich ihren wiedererkennbaren, internationalen Sound.&nbsp;<em>&#8222;Dead End in Tokyo&#8220;&nbsp;</em>wurde von&nbsp;<strong>FALL OUT BOYs&nbsp;</strong><strong>Patrick Stump&nbsp;</strong>mitproduziert und bereits letztes Jahr veröffentlicht und nicht umsonst einer der beliebtesten Songs der Band. Einfach ein absolut tanzbarer Rocksong!&nbsp;Nachdem die letzten Songs des Albums die rockige, vereinzelt mit Dance oder sogar NuMetal-Elementen ausgeschmückte Richtung des Albums fortsetzt, schließt<em>&#8222;Sleepwalker&#8220;&nbsp;</em><strong>&#8222;Chasing The Horizon&#8220;</strong>&nbsp;sehr ruhig und melodiös ab.&nbsp;<strong>Genau das Richtige nach einem einstündigen Ritt auf der Genreachterbahn!</strong></p>
<p>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp;</p>
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		<title>NANCYBREATHING &#8211; eine musikalische Zeitreise</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Saskia]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 May 2018 10:08:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[2018]]></category>
		<category><![CDATA[Album]]></category>
		<category><![CDATA[Boersma Records]]></category>
		<category><![CDATA[Nancybreathing]]></category>
		<category><![CDATA[NuMetal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>DIe zweite Platte der Band als musikalische Zeitreise?! Nur in die eigene Vergangenheit oder gleich ne große Rundreise? Saskia weiß mehr!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2><strong>NANCYBREATHING</strong> &#8211; &#8222;Awake&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 25.05.2018<br />
<strong>Länge:</strong> 44 Min.<br />
<strong>Label:</strong> Boersma Records<br />
<strong>Genre:</strong> NuMetal</div></div></div>
<p>Hand aufs Herz: für viele von uns Anhängern der härteren Musik waren die NuMetal-Bands der 2000er Jahre vermutlich die &#8222;Einstiegsdroge&#8220; schlechthin. Zumindest scheint es nicht nur mir so ergangen zu sein, sondern auch den vier Jungs von&nbsp;<strong>NANCYBREATHING</strong>. Mit ihrer zweiten Platte <strong>&#8222;Awake&#8220;</strong> machen sie dem eingängigen Sound von damals alle Ehre und schicken mich auf eine musikalische Zeitreise.</p>
<p>Bereits der gleichnamige Opener zieht mich mit einer eigenwilligen Melodie in seinen Bann, bis der Song dann zu härteren Tönen wechselt. Schon zu Beginn demonstriert der Frontman der Band die Vielfältigkeit seiner Stimme. Schneller Wechsel von cleanem Gesang zu aggressiven Screams? Kein Problem. Bei&nbsp;<strong>NANCYBREATHING&nbsp;</strong>geht beides Hand in Hand.&nbsp;<em>&#8222;Too Many&#8220;&nbsp;</em>ist eines der Highlights von &#8222;Awake&#8220; und ein Paradebeispiel für die Vielseitigkeit der Band. Daran knüpft auch&nbsp;<em>&#8222;Hollow Life</em><em>&#8220;&nbsp;</em>an und mischt teilweise sogar poppige Elemente unter.&nbsp;<em>&#8222;Inner Emptiness&#8220; </em>verdeutlicht&nbsp;eine weitere Stärke der Platte: die Lyrics. Neben persönlichen Erfahrungen wird auch über gesellschaftliche Themen ohne übermäßig ausgeschmückte Sprache gesungen &#8211; oder eben geschrien.&nbsp;</p>
<p>Der Song&nbsp;<em>&#8222;Hush&#8220; </em>schlägt ruhigere Töne an,&nbsp;holt mich aber nicht ganz ab. Die instrumentalen Parts fühlen sich hier eher repetitiv an.&nbsp; Mit&nbsp;<em>&#8222;Broken Dreams&#8220; </em>nimmt &#8222;Awake&#8220; aber direkt wieder an Fahrt auf. Gerne hätte der Song auch länger als zweieinhalb Minuten sein dürfen.&nbsp;<em>&#8222;Groundhog Day&#8220;&nbsp;</em>ist mein persönliches Albumhighlight.&nbsp;<strong>NANCYBREATHING&nbsp; </strong>zeigen, dass sie&nbsp;sich auch über die Grenzen des NuMetal hinaus inspirieren lassen, sogar innerhalb eines Songs mit verschiedenen Einflüssen arbeiten.&nbsp;<em>&#8222;Safe This Life&#8220;</em> stellt einen runden Ausklang der Platte dar und weiß noch einmal mit dem Sound der Gitarren und Drums zu beeindrucken. Davon abgesehen besteht hier absolutes Potenzial zum mitsingen.</p>
<h5>FAZIT</h5>
<p>Der klassische Sound alter NuMetal-Größen, gepaart mit Elementen anderer Stile, dazu direkte und eingängige Lyrics und et voilá, fertig ist &#8222;Awake&#8220;. Zehn Jahre nach Bandgründung liefern&nbsp;<strong>NANCYBREATHING&nbsp;</strong>damit ein sehr gelungenes Werk ab. Die Platte ist keine Genrerevolution, ruft in mir aber unweigerlich ein Gefühl von Nostalgie hervor und wird nicht langweilig. Es lohnt sich, den Repeat-Button mehr als einmal zu drücken!</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/-aZLWvMJr14?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>NANCYBREATHING&nbsp;</strong>auf&nbsp;<a href="https://www.facebook.com/nancybreathing/">Facebook</a>&nbsp;und&nbsp;<a href="https://www.nancybreathing.com/">Online</a></p>
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		<title>HAEMA &#8211; Halbes Album, halb so gut</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rudi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Nov 2017 07:24:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Groove Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Haema]]></category>
		<category><![CDATA[Insurrection]]></category>
		<category><![CDATA[NuMetal]]></category>
		<category><![CDATA[uk]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>HAEMA&#160;&#8211; Insurrection (EP) Veröffentlichungsdatum: 31.10.2017 Dauer: 17:04 Label: Sliptrick Records Genre: Groove Metal, Nu Metal Northamptonshire, UK &#8211; malerische Cottages, endlose ländliche Weiten, mittelmäßiger Drittliga-Fußball. Kurz gesagt, die perfekte zentralenglische Idylle. Die Stille, welche die ehrwürdigen anglikanischen Bauten der Grafschaft bisher umgab, ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>HAEMA&nbsp;</strong>&#8211; Insurrection (EP)<br />
Veröffentlichungsdatum: 31.10.2017<br />
Dauer: 17:04<br />
Label: Sliptrick Records<br />
Genre: Groove Metal, Nu Metal</p>
<p id="firstHeading" class="firstHeading" lang="de">Northamptonshire, UK &#8211; malerische Cottages, endlose ländliche Weiten, mittelmäßiger Drittliga-Fußball. Kurz gesagt, die perfekte zentralenglische Idylle. Die Stille, welche die ehrwürdigen anglikanischen Bauten der Grafschaft bisher umgab, soll jedoch bald gebrochen werden. An Halloween will das Quartett <strong>HAEMA</strong> seinen <strong>kleinen, aber feinen</strong> musikalischen Orkan namens &#8222;Insurrection&#8220; auf die Massen loslassen. Ob die Jungs die Chance ergreifen, bald <strong>ganz oben</strong> in den Suchergebnissen über die Grafschaft aufzutauchen? Oder bleiben sie im Schatten des Antlitzes von Großbritanniens größtem Marktplatz verborgen?</p>
<p lang="de">Im Kontrast zu den eben genannten Bauwerken aus vergangenen Jahrhunderten beginnt &#8222;Insurrection&#8220; mit tiefen elektronischen Impulsen. &#8222;<em>Eden</em>&#8220; nimmt sich jedoch nur wenig Zeit, diese elektronischen Spielereien weiter zu vertiefen, ehe <strong>die ersten Ausläufer</strong> des Orkans hereinbrechen. Wie aus dem Nichts stellen sich dir harte Shouts auf noch härteren Gitarren in den Weg und lassen dich für den ersten Moment nicht mehr gehen. Der Griff lockert sich jedoch schon nach den ersten Minuten. Der Track schafft es <strong>nicht, im Ohr</strong> zu bleiben, da weder ein eingängiger Refrain noch auflockernde Zwischenspiele vorhanden sind und überzeugen könnten. Der Song verläuft somit einfach im Sand.</p>
<p lang="de">Mit einem&nbsp; durchdringenden &#8222;Whoo!&#8220; beginnt der zweite Song &#8222;<em>Free Man</em>&#8222;, welcher sich diesmal sofort und ohne anfängliche elektronische Töne eingroovt. Die Mischung aus den klar gesprochenen Worten und den harten Shouts funktioniert hier <strong>das erste und einzige Mal</strong> hervorragend. Mein erster Gedanke nach dem Hören: &#8222;Whoo!&#8220;. Passt, auch wenn ein wenig Abwechslung dem Song zusätzlich gut getan hätte.</p>
<h3>Die Mischung zündet nicht</h3>
<p lang="de">Da die gesamte EP aus nur fünf Songs besteht, ist nun also schon Halbzeit. Was im Sport Entspannung für die Teilnehmer bedeutet, bildet auf Alben meist den <strong>Höhepunkt des musikalischen Machwerks</strong>. Der Titeltrack &#8222;<em>Insurrection</em>&#8220; verpasst es jedoch, wirklich aus der kleinen Auswahl hervorzustechen. Woran das liegt? Nun, zum einen an dem Versuch von Sänger&nbsp;<strong>Jordon Calderwood</strong>, hohe Töne sauber aufs Band zu bringen. Was in den gesprochenen Passagen sehr gut gelingt, wirkt in den gesungenen<strong> fehl am Platz</strong> und zerstört die Atmosphäre. Zum anderen ist auch der Refrain nicht besonders packend, was Schade ist, da die Instrumentierung mit ihren downtuned Gitarren <strong>ordentlich nach vorne</strong> geht.</p>
<p lang="de">&#8222;<em>Thirte3n</em>&#8220; tritt nun also an, um für neuen Aufwind zu sorgen.&nbsp; Der vierte Track beginnt dabei wiederholt mit elektronischen Drums, ehe sich die harten Gitarren hinzu gesellen und die künstlich erzeugten Klänge <strong>in den Hintergrund</strong> verdrängen. Auch hier wieder die mittlerweile bekannten Probleme. Der Song bleibt einfach nicht im Kopf, da keine einzige Passage wirklich einprägsam ist. Aus dem erhofften Aufwind wurde somit nur ein laues Lüftchen, welches den Fall abfedern soll.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/dLYO7LyIiKw?feature=oembed" frameborder="0" gesture="media" allowfullscreen></iframe></p>
<p lang="de">Als letzter Track begibt sich nun &#8222;<em>Two Minds</em>&#8220; an die Startlinie. Der Song, zu dem bereits <strong>ein Musikvideo veröffentlicht</strong> wurde, hat nun also den Staffelstab in der Hand, um doch noch auf die vorderen Plätze zu stürmen. Die dominierenden Nu-Metal Elemente lassen auch zunächst hoffen, dass dieser Song nicht jeglichen <strong>Wiederhörfaktor verlieren</strong> wird. Die instrumentale Untermalung mit ihren stampfenden Drums und dem schon gelobten Sprechgesang <strong>hält auch vorerst die Fahne oben</strong> &#8211; bis die hohen Töne kommen. Trotzdem, <em>&#8222;Two Minds&#8220;</em> schafft es nach dem eher schwachen Mittelteil der EP, diese <strong>nicht komplett untergehen</strong> zu lassen.</p>
<p lang="de">Hier gehts zu <strong>HAEMA&nbsp;</strong>auf&nbsp;<a href="https://www.facebook.com/haemauk/">Facebook</a>.</p>
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