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	<title>Pop Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Tue, 07 May 2019 22:48:09 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Pop Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>DŸSE in Halle &#8211; Bock auf Synapsenfasching?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 May 2019 05:24:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[DESERT SWEET]]></category>
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		<category><![CDATA[VORDEMFALL]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>"Irgendwo zwischen Noise Rock, Punk und Metal verankert, mit schon fast dadaistischen Texten in verschiedensten Sprachen, mähen die beiden Jungs mit ihrer schier unerschöpflichen Energie alles nieder… "<br />
Klingt nicht nur progressiv - ist es auch! Und Live demnächst zu erleben!<br />
Wo genau, sagen wir dir! Schau unbedingt mal rein ...<br />
PS: Bonzengulasch!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/dyse-konzert-vorbericht-2019/">DŸSE in Halle &#8211; Bock auf Synapsenfasching?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es wird kuschelig. Es wird warm. Und es wird garantiert verdammt feucht.</p>
<p>So sind die Erfahrungen, die ich bislang auf <strong>DŸSE</strong>-Konzerten hatte. Alles zappelt, der Schweiß tropft von der Decke und Wahnsinn klingt aus allen Kehlen. Klingt nach Spaß? Ist Spaß!</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/ndUHEb_LvME?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Irgendwo zwischen Noise Rock, Punk und Metal verankert, mit schon fast dadaistischen Texten in verschiedensten Sprachen, mähen die beiden Jungs mit ihrer schier unerschöpflichen Energie alles nieder. Wer gern zählt und vertrackte Rhythmiken mag, sollte seine pure Freude mit ihren kreativen Auswüchsen haben. Dabei sind <strong>DŸSE</strong> weniger ernsthaft als<strong> THE HIRSCH EFFEKT</strong>, aber ebenso chaotisch, energetisch und versiert. Und sie haben mit ihrer selbstironischen Art doch etwas von den ganz frühen <strong>ÄRZTE</strong>n.</p>
<p>Im Vorprogramm werden die Berliner von <strong>VORDEMFALL&nbsp;</strong>und <strong>DESERT SWEET</strong> aus Magdeburg den Club vorheizen. <strong>VORDEMFALL</strong> umschreiben sich ebenfalls als Noise Rock. Währenddessen gehören <strong>DESERT SWEET</strong>, die im Januar erst ihr Album &#8222;Five Nights Alive&#8220; veröffentlicht haben, eher in die psychedelische Garage Rock-Schiene. Zwischen den sonst so inflationär in Halle angespülten Stoner/Heavy Psych-Kombos muten sie so beim ersten Reinhören angenehm anders an. Noch ein bisschen oldschooliger. Und vor allem beschwingter.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1831404955/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=343476799/transparent=true/" seamless=""><span data-mce-type="bookmark" style="display: inline-block; width: 0px; overflow: hidden; line-height: 0;" class="mce_SELRES_start">﻿</span><a href="http://desertsweet.bandcamp.com/album/five-nights-alive">Five Nights Alive by Desert Sweet</a></iframe></p>
<p><strong>VORDEMFALL</strong> jonglieren mit Elementen des Krautrock. Sind deutlich experimenteller, auf ihre Art psychedelisch. Das kommt vielleicht auch durch die weiblich, leiernde Stimme. So richtig meins ist das nicht &#8230; aber die Chancen stehen gut, dass mir live besser gefällt, was sie so darbieten.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/track=3218248080/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" seamless=""><a href="http://vordemfall.bandcamp.com/track/smile">Smile by VORDEMFALL</a></iframe></p>
<p>Beide Vorbands kenne ich noch nicht aus dem Direktkontakt und bin gespannt, was <a href="https://www.facebook.com/kautz666/">Kautz</a> uns für ein Konzertpaket geschnürt hat. Hier geht&#8217;s zu den Bandcampseiten von <a href="https://desertsweet.bandcamp.com/"><strong>DESERT SWEET</strong></a> und <a href="https://vordemfall.bandcamp.com/"><strong>VORDEMFALL</strong></a>. Und zur <a href="http://dyse-band.de/"><strong>DŸSE</strong></a>-Webseite. (Ja, die letzte EP heißt wirklich &#8222;Bonzengulasch&#8220;.)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die kommenden Tourdates:</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>10.05.2019 E-Werk Erlangen</strong><br />
<strong>11.05.2019 Hot &#8211; Alte Bude Magdeburg</strong><br />
<strong>26.06.2019 Raut-Oak-Fest Riegsee</strong></p>
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		<item>
		<title>Eine bunte Prog-Mischung &#8211; HAKENs &#8222;Vector&#8220;-Tour</title>
		<link>https://silence-magazin.de/haken-vector-tour-2019/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=haken-vector-tour-2019</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Feb 2019 14:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Avantgarde]]></category>
		<category><![CDATA[BENT KNEE]]></category>
		<category><![CDATA[Conne Island]]></category>
		<category><![CDATA[Experimental]]></category>
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		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Vector]]></category>
		<category><![CDATA[Vola]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Sache hat nen HAKEN ... YEAH! Schlechte Wortspiele!<br />
Nee, dann lieber gute Musik! Und zwar auf Tour! VOLA und HAKEN betouren die Clubs und machen das, was sie am besten können.</p>
<p>Wir hoffen, euch z.B. in Leipzig zu begegnen, wenn wir Stift und Objektiv ... äh... schwingen.<br />
Bis dann!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/haken-vector-tour-2019/">Eine bunte Prog-Mischung &#8211; HAKENs &#8222;Vector&#8220;-Tour</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Yeah, it&#8217;s Progtime again!</strong> Dieses Jahr bin ich nun wirklich alles andere als unterversorgt, was Liveshows sehenswerter Acts angeht&#8230;</p>
<p>Als ich das letzte Mal die Briten von&nbsp;<strong>HAKEN</strong> in Dresden bewundern durfte, hatten diese <strong>THE ALGORITHM</strong> und <strong>NEXT TO NONE</strong> im Gepäck (<a href="https://silence-magazin.de/zukunft-schaffen-vergangenheit-zelebrieren-haken-live-erwischt#rs-2699">Luc berichtete</a> aus Luxemburg von selbiger Tour). 2017 war das. Inzwischen haben sie ihre Fans mit einem Live-Album und kurz darauf mit &#8222;Vector&#8220; versorgt. Letzteres hat mich nicht so richtig begeistern können. Aber vielleicht funkt es ja am Montag im <strong>Conne Island</strong>. Die Venue habe ich ja nun endlich mal kennengelernt, als ich kürzlich <strong>OBSCURA</strong> und <strong>FALLUJAH</strong> dort sehen konnte.</p>
<p>Ich bin wirklich gespannt, wie sie sich in einem kleineren Club machen. Das <strong>Beatpol</strong> ist um einiges geräumiger und hatte die Band etwas distanziert wirken lassen. Im <strong>Conne</strong>&nbsp;hingegen kann der Gast dem Künstler ja quasi aus den hinteren Reihen noch <strong>ins Nasenloch schauen</strong>. Und auch auf die beiden Vorbands bin ich mindestens neugierig.&nbsp;Mit denen der vergangenen Tour konnte ich nicht so viel anfangen. Diesmal sind <strong>VOLA</strong> und <strong>BENT KNEE</strong> dabei. Beide auf ihre Art echte Leckerchen, die ich noch nicht live bewundern konnte.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/bJSt7ISU1-w?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>VOLA</strong> wurden mir nach der 2016er Tour von <strong>KATATONIA</strong>, wo sie als Vorband neben <strong>AGENT FRESCO</strong> spielten (<strong>KATATONIA&nbsp;</strong>haben irgendwie immer so Knaller-Vorbands am Start, deucht mir?!), von verschiedenen Seiten empfohlen. Die Dänen haben sich mir vor allem durch ihre sentimentale, schwermütige und zugleich träumerische Musik ins Herz gespielt. Wir hatten unsere Anfangsschwierigkeiten, weil sie zwar sehr eingängige Melodien bringen, aber zeitweise zugleich Keyboardsounds einbauen, die so abstrakt-modern sind, dass sie nicht ganz mein Fall sind. Nun hat es mit &#8222;Applause Of A Distant Crowd&#8220; aus dem vergangenen Jahr besser funktioniert. Ein <a href="https://silence-magazin.de/ueber-mainstream-depressionen-und-das-tourleben-vola-im-interview#rs-2700">Interview</a>, das ich zwischenzeitlich übersetzen durfte, tat sein übriges.</p>
<h4>Selten sympathisch und offen gibt sich der Vierer.</h4>
<p>Weiter zu <strong>BENT KNEE</strong>. Vermutlich eher unbekannt, kann ich sagen: Egal, ob es dein Fall ist, was die Bostoner da machen &#8211; musikalisch sind sie der Oberknaller! Das wage ich zu behaupten, obwohl ich sie weder live gesehen, noch ihre Alben gehört habe. Ich bin über den<strong> Inside Out Rec.</strong> Videokanal auf die Kapelle aufmerksam geworden. Thumbnail sei dank. Direkt Video-Addicted sozusagen.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/e9QAlYV6qsY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Groovy wie Sau spielen sie sich ins Ohr. Nicht wuchtig-brutal, nicht vordergründig-verschwurbelt. Nein, schon fast seicht. Flächig, verträumt und poppig. Aber &#8211; wie gesagt &#8211; verdammt groovig und knackig. Das, was sie sich da erdenken, setzt eine <strong>unheimliche Tightness</strong> im Spiel voraus, damit die Sachen auch wirklich funktionieren können. Eine echte Herausforderung, die mich sehr neugierig macht. Ich bin außerdem gespannt, wie die sowieso schon eher jaulige Stimme von Sängerin&nbsp;<strong>Courtney Swain&nbsp;</strong>live auszuhalten ist.</p>
<p>Was <strong>HAKEN</strong> so fabrizieren, ist hierzulande wohl kaum noch ein Geheimnis. Seit einigen Jahren wissen sie die Prog-Szene mit ihren Veröffentlichungen zu unterhalten, zu beschäftigen und zu spalten. Ihre Diskographie zeigt eine interessante Entwicklung von <strong>großrahmigen, schweren Strukturen</strong> bis hin zu <strong>komplexeren, modernen Sounds</strong>. Jedes ist auf seine Art &#8211; oder in seinem Stil &#8211; vollkommen. Nun, nur bei &#8222;Vector&#8220; kann ich das noch nicht so bestätigen, dafür habe ich es einfach zu selten in Gänze gehört. Aber einige Songs sind doch hängengeblieben, auf die ich auch live sehr gespannt bin. <em>&#8222;Nil by Mouth&#8220;</em> beispielsweise, das deutlich härter als der Rest der Platte losrumpelt.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/-nmI6fj7ICc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Hier geht es zu den Webseiten der Bands: <a href="https://www.hakenmusic.com/"><strong>HAKEN</strong></a>, <a href="https://www.volaband.com/"><strong>VOLA</strong></a>, <a href="https://www.bentkneemusic.com/"><strong>BENT KNEE</strong></a></p>
<p>Die kommenden Tourdates und der Tourtrailer:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>04.03.2019, Leipzig – Conne Island</strong><br />
<strong>06.03.2019, Stuttgart – Im Wizemann</strong><br />
<strong>07.03.2019, München – Backstage Halle</strong></p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/YOfoY8p1vdc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/haken-vector-tour-2019/">Eine bunte Prog-Mischung &#8211; HAKENs &#8222;Vector&#8220;-Tour</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<item>
		<title>FJØRT &#8211; Farbtupfer in Tristesse</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oli]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Nov 2017 10:22:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Fjort]]></category>
		<category><![CDATA[grand hotel van cleef]]></category>
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		<category><![CDATA[Post Rock]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das ging schnell. Nach &#8222;Kontakt&#8220; von 2016 folgt Schlag auf Schlag das neue FJØRT-Album &#8222;Couleur&#8220;. Interessanterweise wurde ich mit ebenjenem Vorgängeralbum erst vor Kurzem richtig warm. Doch schon stehen die drei Aachener mit einer neuen Langrille vor der Tür. &#8222;Rückwärts war nie ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/fjort-farbtupfer-in-tristesse/">FJØRT &#8211; Farbtupfer in Tristesse</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></strong></p>
<h3><strong><strong>FJØRT</strong> – &#8222;Couleur&#8220; </strong></h3>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum: </strong>17.11.2017<br />
<strong>Dauer: </strong>42 Min.<br />
<strong>Label: </strong>Grand Hotel van Cleef<br />
<strong>Stil: </strong>(Post) Hardcore, Post Rock, Screamo<strong></div></div></div></strong></p>
<p>Das ging schnell. Nach &#8222;Kontakt&#8220; von 2016 folgt Schlag auf Schlag das neue<strong> FJØRT</strong>-Album &#8222;Couleur&#8220;. Interessanterweise wurde ich mit ebenjenem Vorgängeralbum erst vor Kurzem richtig warm. Doch schon stehen die drei Aachener mit einer neuen Langrille vor der Tür.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;"><strong>&#8222;Rückwärts war nie vorgesehen!&#8220;</strong></p>
</blockquote>
<p>Auf dem neuen Album geht es in bewährter Weise weiter. Irgendwo zwischen (Post) Hardcore, Post Rock, Sludge und Screamo haben sich Drummer <strong>Frank</strong>, Basser <strong>David</strong> und Saitenhexer <strong>Chris</strong> (beide ebenfalls am Gesang) auf den letzten Alben in mein Herz gespielt. So war von Anfang an klar zu erkennen, dass Genregrenzen nur lose bestanden und neben ordentlicher Härte und nachdenklichem Text auch viel Eingängigkeit und sogar ein gewisser Hang zum Poppigen zu erkennen war. Kann &#8222;Couleur&#8220; neben dem bewährten Soundbild neue Farbtupfer in das Gesamtbild einfügen?</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Laut und Leise</h3>
<p>Der Opener <em>&#8222;Südwärts&#8220;</em> startet mit grollendem Bass, schiefen Tönen und marschierenden Drums, bevor der Song richtig durchstartet, ordentlich losgroovt und unweigerlich zum Haareschütteln animiert. Ab- und Mitgehmomente wechseln sich mit immer wiederkehrenden ruhigeren Parts ab, welche häufig instrumental reduziert sind und einen klaren Fokus auf die Texte, beziehungsweise den Gesang legen. Und hier trumpfen <strong>FJØRT</strong> ordentlich auf. Selbstreflexion, zwischenmenschliche Erfahrungen und gesellschaftsblickende Gedanken vereinen sich und schaffen dadurch in fast jedem Song verschiedene Interpretationsebenen.</p>
<p>Die erste Singleauskopplung<em> &#8222;Couleur&#8220;</em> etwa bespricht auf dramatische Weise Unterdrückung und Meinungsfreiheit. Dabei gelingt es der Band meist Worte zu wählen, die nicht zu plump Parolen bedienen und diese großen Themen auf Einzelschicksale anzuwenden, was dem Ganzen einen ordentlichen Touch Emotionalität und Authenzität verschafft. Und wo wir beim Thema Emotionen sind &#8211; diese werden durch die Instrumentalarbeit ordentlich intensiviert. Der Bass pumpt, die Gitarrenparts wechseln zwischen nachdenklich, verzweifelnd, träumerisch und ordentlich hart und prügelnd. Dieses Spiel wird meist sehr klar durch einen klassischen Liedaufbau im Schema Strophe, Refrain, Bridge exerziert. Hinzukommt <strong>Frank</strong>s energetisches Schlagzeugspiel, welches in seiner simplen Weise jederzeit für ordentlich Drive sorgt.</p>
<p>Schafft es etwa der bereits erwähnte Song <em>&#8222;Couleur&#8220;</em> gerade gegen Ende hin mit seinem großen Finale zu überzeugen, so lässt <em>&#8222;Eden&#8220;</em> durch seine simplen Synthies aufhorchen, bevor es mit <em>&#8222;Raison&#8220;</em> wieder sehr politisch wird. Das Quasinachfolgerlied zu <em>&#8222;Paroli&#8220;</em> vom Album &#8222;Kontakt&#8220; thematisiert abermals den sogenannten Rechtsruck in der Gesellschaft mit so zweifelhaften Auswüchsen wie im prominentesten Beispiel etwa: PEGIDA. Ich persönlich tue mich mit solchen Songtexten schnell schwer, da es selten gelingt, komplexe gesellschaftliche Prozesse auf ein paar Liedzeilen herunterzukürzen. Bei <em>&#8222;Raison&#8220;</em> gelingt dies meiner Meinung nach zumindest einigermaßen, denn war <em>&#8222;Paroli&#8220;</em> auf dem Vorgängeralbum noch sehr direkt und plakativ, konzentriert sich <em>&#8222;Raison&#8220;</em> mehr auf das Hintergründige und manifestiert dies in Zeilen wie:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;"><strong>&#8222;Ich bin so müde vom Zählen,</strong><br />
<strong> ich habe 1933 Gründe schwarz zu sehen.</strong><br />
<strong> Doch egal wieviel da kommt, ich hab&#8216; alles was ich brauch&#8216;,</strong><br />
<strong> denn die 1933 Gründe, ihr habt sie auch.&#8220;</strong></p>
</blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_23360" aria-describedby="caption-attachment-23360" style="width: 790px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-23360 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/fjort-2017-1.jpg" width="800" height="450" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/fjort-2017-1.jpg 800w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/fjort-2017-1-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/fjort-2017-1-750x422.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-23360" class="wp-caption-text">v.l.n.r.: Chris (Gesang, Gitarre), Frank (Schlagzeug), David (Bass, Gesang)</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Licht und Schatten</h3>
<p>Die folgenden Stücke <em>&#8222;Windschief&#8220;</em>, <em>&#8222;Fingerbreit&#8220;</em> und<em> &#8222;Magnifique&#8220;</em> stellen gewissermaßen eine komplette Werkschau der drei Aachener dar. Mal geht es ordentlich flott zur Sache, mal in melancholische, fast depressive Stimmungswelten und mal in eher hellere, leichtere Klangfärbungen. Speziell <em>&#8222;Magnifique&#8220;</em> mit seinem dramatischen und gleichzeitig poppigen Refrain verbindet dabei auf überzeugende Art und Weise diese unterschiedlichen Aspekte.</p>
<p>Jedoch gibt es neben den vielen guten Ideen auch einiges, was mir an &#8222;Couleur&#8220; nicht so gut gefällt. Der Gesang von <strong>Chris</strong> ist des Öfteren zu sehr gepresst, wie etwa bei <em>&#8222;Fingerbreit&#8220;</em> oder auch<em> &#8222;Zutage&#8220;</em>. Vieles spielt sich im Midtempo ab und es fehlt trotz interessanter Ideen, wie etwa dem schon fast rap-artigen Beginn in <em>&#8222;Bastion&#8220;</em>, an Abwechslung. Neben der Laut-Leise-Dynamik findet da leider zu wenig statt. Und dies konnten <strong>FJØRT</strong> definitv auch schon auf den älteren Alben besser. Diese Kratzer im Lack führen leider zudem des Öfteren dazu, das die Emotionalität in den Kompositionen und Texten nicht hundertprozentig bei mir ankommt. Schade!</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;"><strong>&#8222;Südwärts! Südwärts! Es geht immer südwärts, südwärts!&#8220;</strong></p>
</blockquote>
<p>Das bereits erwähnte Stück&nbsp;<em> &#8222;Bastion&#8220;</em> oder auch der Rausschmeißer <em>&#8222;Karat&#8220;</em> sind hingegen noch einmal richtig stark. Hier verschmilzt Zerbrechlichkeit mit Aggression, peitscht die Musik voran und lässt die Texte in jedem Wort wirken. Dabei stellt<em> &#8222;Karat&#8220;</em> schon fast einen Abgesang dar, handelt er lose vom Gedanken was wäre, wenn die Band in diesem Moment in einem Flugzeugunglück ums Leben kommen würde. &#8222;Wir würden mit uns im Reinen gehen können, wenn es das jetzt gewesen wäre&#8220;, meint die Band im Promoschreiben bezogen auf ihr künstlerisches Schaffen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Resümee</h3>
<p>Ich als Konsument des Albums bin jedoch ein wenig zwiegespalten vom Gesamtwerk, auch nach vielen Hördurchgängen. Klar ist,<strong> FJØRT</strong> wissen was sie tun und sie haben ihre Stärken beibehalten und die musikalischen Fühler ein wenig mehr ausgestreckt. Dennoch kann &#8222;Couleur&#8220; die maximale Qualität streckenweise nicht abrufen. Das Harte in der Musik ist nicht mehr ganz so hart, das Gefühlvolle nicht mehr ganz so gefühlvoll. Ihr versteht mein Dilemma. Zudem fehlt es dem Album auch an den ganz großen Hits. Waren Songs wie <em>&#8222;D´accord&#8220;</em>,<em> &#8222;Kleinaufklein&#8220;</em>, <em>&#8222;Lichterloh&#8220;</em> oder <em>&#8222;Anthrazit&#8220;</em> bandinterne Klassiker, so fällt mir die Identifikation neuer Songs dieser Kategorie schwer. Im Endeffekt kann es auf die beiden Singleauskopplungen <em>&#8222;Couleur&#8220;</em> und<em> &#8222;Magnifique&#8220;</em> zutreffen, für mich jedoch nur bedingt. Die ganz große Klasse wird nicht erreicht.</p>
<p>Das alles klingt jedoch schlimmer, als es ist. &#8222;Couleur&#8220; ist ein gutes Album, bietet tolle Songs, ergreifende Textpassagen und nach wie vor genug Power. Ich bin aber gespannt wie es weiter geht mit dem produktiven Trio. Anfang 2018 geht es erstmal auf Release-Tour und dann wird sich zeigen, was noch kommt. Denn zum Glück ist das Schicksal momentan besser um <strong>FJØRT</strong> bestellt als im Song <em>&#8222;Karat&#8220;</em> beschrieben und mit ein wenig neuem Schwung und dem Mut zu neuen Ideen kann uns die Band noch lange mit guter, emotionaler Musik versorgen. So wird das Grau doch gleich viel bunter.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/mpXVDlIVzWI?feature=oembed" frameborder="0" gesture="media" allowfullscreen></iframe></p>
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<p>&nbsp;</p>
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		<title>Cthulhus&#8216; Cover des Monats #2 &#8211; August 2017</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Aug 2017 06:28:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Cthulhus&#8216; Cover &#8211; egal ob schrill, simpel, ausgefallen oder einfach nur abartig brutal &#8211; wir präsentieren unsere Auswahl der besten Cover-Inszenierungen aus Rock, Metal, Hardcore, Punk und allem was uns so über den Tisch geht. Wir heißen euch willkommen in einer Galerie ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/cthulus-cover-des-monats-2-august-2017/">Cthulhus&#8216; Cover des Monats #2 &#8211; August 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4 style="text-align: center">Cthulhus&#8216; Cover &#8211; egal ob schrill, simpel, ausgefallen oder einfach nur abartig brutal &#8211; wir präsentieren unsere Auswahl der besten Cover-Inszenierungen aus Rock, Metal, Hardcore, Punk und allem was uns so über den Tisch geht.</h4>
<p>Wir heißen euch willkommen in einer Galerie voller Schrecken und Erleichterung. Ab sofort wird <em><strong>Cthulhu</strong></em> die <strong>6 besten Cover des vergangenen Monats</strong> für euch zusammenfassen. Unterstützt wird er dabei von meiner Wenigkeit und einer/m monatlich wechselnden zweiten <em><strong>SILENCE</strong></em>-Sklaven/in. Für diese Ausgabe gibt <strong>Steffi</strong> ihre Favoriten des Augusts zum Besten. Meine Liste findet ihr dann unter ihrer.</p>
<hr>
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<h4><em><strong>III</strong></em>. <strong>BENEATH</strong> – Ephemeris<br />
Veröffentlichungsdatum: 18.08.2017<br />
Label: Unique Leader</h4>
<p>Was hat dieses Albumcover, dass es mich zu einem Spontankauf inspiriert hat? Vermutlich das außerirdisch-technische, das der Band auch sehr gut zu Gesichte steht. Wer sich für Technical Death Metal interessiert, wird hier nach ganzer Bandbreite bedient: finster, abwechslungsreich, mit einer ganzen Menge wechselnder Rhythmen und doch in sich stimmig. Das 3. Album der Isländer ist definitiv nichts zum Headbangen, trotzdem sehr angenehm zu hören. Chapeau für das gelungene Artwork! Da geht jedem SciFi-Fan das Herz auf.</p>
<hr>
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<h4><em><strong>II</strong></em>.<strong> DIE APOKALYPTISCHEN REITER</strong> – Der Rote Reiter<br />
Veröffentlichungsdatum: 25.08.2017<br />
Label: Nuclear Blast</h4>
<p>Da kommt ein musikalischer Meilenstein der Band auf uns zu: Das neue Album der Thüringer Ausnahmeband, das bisher überwältigend positive Reviews erhielt, ist ein gelungenes Zusammenspiel aus „alter“ Death Metal-Manier und neueren melodischen Elementen. Produziert von talentierten Musikern, angeführt vom charismatischen Sänger „Fuchs“, trägt das gute Stück als Cover passend eine Anlehnung an eines seiner Kunstwerke, das auch in Ausstellungen zu sehen war. Eine würdige Aufmachung also für ein bedeutungsvolles Album nach der gut einjährigen Pause.</p>
<hr>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-21092" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/1000x1000.jpg" alt="" width="1000" height="1000" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/1000x1000.jpg 1000w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/1000x1000-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/1000x1000-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/1000x1000-750x750.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" />
<h4><em><strong>I</strong></em>.<strong> DAGOBA</strong> – Black Nova<br />
Veröffentlichungsdatum: 25.08.2017<br />
Label: Nuclear Blast</h4>
<p>Je länger man hinschaut, desto gemeiner wird es: Was von weitem an ein altes Kindergeburtstagsspiel erinnert, verbirgt beim genaueren Hinsehen haufenweise fiese, dennoch wahnsinnig ästhetisch angeordnete Details, die den Eindruck erwecken, als seien sie frisch dem Alptraum von letzter Nacht entsprungen. Die französischen Groove- /Industrialmetaler durften sich zuletzt immer steigenderer internationaler Beliebtheit erfreuen, auf dem neuen Album haben die elektronischen Elemente noch zugenommen. Für Freunde härterer melodischer Klänge sehr zu empfehlen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr>
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<h4><em><strong>III</strong></em>. <strong>THY ART IS MURDER</strong> – Dear Desolation<br />
Veröffentlichungsdatum: 18.08.2017<br />
Label: Nuclear Blast</h4>
<p>Die Deathcore-Saufköpfe aus Australien bewegen sich musikalisch mehr dem Death Metal entgegen. Da sollte es niemanden überraschen, dass Klischees aus dem alten Genre vermieden werden sollen. Schon bei &#8222;Holy War&#8220; entfernten sie sich von den ekligen Cover-Arts der Vorgänger, verhielten sich jedoch in der Bildsprache so zügellos, dass der Verkauf des Albums <a href="http://www.nuclearblast.de/en/label/music/band/news/details/3848466.2877443.thy-art-is-murder-uncensored-artwork.html">nur mit einer zensierten Vorderseite erlaubt wurde</a>. Da liegt es nahe, dass ein stereotypischer Wolf im Schafspelz für das neue Album nicht ausreicht. Stattdessen nuckelt hier ein Lamm genüsslich an den Zitzen einer Wolfsmutter. Böse Zungen behaupten in der Hinsicht, das primäre Geschlechtsteil eines männlichen Wolfes würde im Mund des Tieres stecken. Damit wäre das Cover noch grotesker als es eigentlich schon ist.</p>
<hr>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-21069" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/SW11-1024x1024.jpg" alt="" width="1024" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/SW11-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/SW11-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/SW11-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/SW11-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/SW11.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />
<h4><em><strong>II</strong></em>.<strong> STEVEN WILSON</strong> – To The Bone<br />
Veröffentlichungsdatum: 18.08.2017<br />
Label: Caroline International</h4>
<p>Für aufgewühlte Fan-Herzen sorgte in diesem Jahr <strong>STEVEN WILSON</strong>s Ausflug nach Bollywood (<em>&#8222;Permanating&#8220;</em>). Sein von langer Hand geplantes Pop-Album spaltete seine treuen Anhänger in zwei Lager. Zum Glück ist es dabei vollkommen egal, ob seine neue &#8222;glückliche&#8220; Hälfte gute Musik macht, das Cover fetzt allemal. Mit dieser exzellenten Fotografie setzt sich die Zusammenarbeit mit dem Fotografen <strong>Lasse Hoile</strong> fort, der immer nur entweder seine Brillianz oder Unfähigkeit beweisen konnte. Dass es keinen Mittelweg gibt, zeigt die <a href="http://stevenwilsonhq.com/sw/wp-content/uploads/2017/05/pariah8.jpg">Rückseite des Albums</a> eindeutig. Die Frontseite wird hingegen von diesem Foto verziert, das in seinem Aufbau und sogar Farbschema (Vergleiche mit <strong>DAVID BOWIE</strong>) den Pop-LPs gerecht wird, denen <strong>STEVEN WILSON</strong> mit seiner neuen Scheibe Tribut zollt.</p>
<hr>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-21066" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/33773581581_3d9d28056d_o_1250-1024x1024.jpg" alt="" width="1024" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/33773581581_3d9d28056d_o_1250-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/33773581581_3d9d28056d_o_1250-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/33773581581_3d9d28056d_o_1250-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/33773581581_3d9d28056d_o_1250-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/33773581581_3d9d28056d_o_1250.jpg 1250w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />
<h4><em><strong>I</strong></em>.<strong> PYRRHON</strong> – What Passes For Survival<br />
Veröffentlichungsdatum: 11.08.2017<br />
Label: Throatruiner&nbsp;</h4>
<p>Mensch, das ist ja schon das zweite Tier in meiner Liste! Dieses experimentelle Death Metal-Projekt hat nicht nur einen passenden Titel bekommen, sondern auch ein darauf zugeschnittenes Cover. Die mehrschichtige Arbeit von<strong> Caroline Harrison</strong> glänzt erneut mit der schieren Tiefe und Detailverliebtheit, die es einfängt. Schon bei <a href="https://f4.bcbits.com/img/a1400061623_10.jpg">&#8222;The Mother Of Virtues&#8220; </a>trug ihre grauenhafte, beunruhigende Illustration auf dem Cover zum aufreibenden Ton der Scheibe bei. Hoffentlich bleibt diese Kollaboration noch lange bestehen, schließlich wurde die Musik perfekt in Szene gesetzt. Bei jeder Veröffentlichung der New Yorker war allen Freunden rauer und abstrakter Musik klar: das hier ist Death Metal-Chaos pur!</p>
<p>Aus unserer Review-Kiste empfehle ich noch die folgenden Alben. Sie haben es zwar nicht in mein Ranking geschafft, sollten aber für ihr ausgezeichnetes Packaging und Design gelobt werden: <strong>THE HIRSCH EFFEKT</strong>s <a href="https://silence-magazin.de/drei-wahnsinnige-aus-hannover-the-hirsch-effekt/">&#8222;Eskapist&#8220;</a> und <strong>KOLARI</strong>s <a href="https://silence-magazin.de/alles-in-den-mixer-kolari/">&#8222;Fear/Focus&#8220;</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/cthulus-cover-des-monats-2-august-2017/">Cthulhus&#8216; Cover des Monats #2 &#8211; August 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Island &#8211; mehr als nur Schnee und Pop</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Aug 2017 06:45:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Island. Eine Insel, die mehr bekannt für ihre Pullover und zig Künstler aus der Indie-Szene ist. Schaut mal bei euren Eltern ins CD-Regal. Ich wette, ihr findet etwas von BJÖRK. Aber wenn es um Metal jeglicher Gattung geht, dann wissen die meisten ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/island-mehr-als-nur-schnee-und-pop/">Island &#8211; mehr als nur Schnee und Pop</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Island. Eine Insel, die mehr bekannt für ihre Pullover und zig Künstler aus der Indie-Szene ist. Schaut mal bei euren Eltern ins CD-Regal. Ich wette, ihr findet etwas von <strong>BJÖRK</strong>. Aber wenn es um Metal jeglicher Gattung geht, dann wissen die meisten gar nicht, was für eine Menge an Bands auf diesem Fleckchen Erde existiert.</p>
<h4>Die Flammen schlagen höher und höher</h4>
<p>Dreht man das Rad der Zeit auf das Jahr 1984 zurück, so stößt man auf <strong>FLAMES OF HELL</strong>. Die erste relevante Metal-Band (<strong>DRÝSILL</strong> sogar 1983) aus dem Land der Geysire bestand aus einem Trio, wovon 2 Mitglieder Brüder sind. Geschlagene 18 Jahre dauerte es aber, bis überhaupt brauchbare Informationen über diese mysteriöse Band in einem Interview mit dem ehemaligen Schlagzeuger von <strong>SÓLSTAFIR</strong> auftauchten. <strong>Guðmundur Óli Pálmason</strong>, ein Cousin der Gebrüder <strong>NICOLAISSON,</strong> sprach 2002 über die einzige Platte (&#8222;Fire And Steel&#8220;) und den Werdegang dieser Band.</p>
<p>Island als ein Land, in dem junge Menschen gerne gefördert werden. Doch <strong>FLAMES OF HELL</strong> wurden nur so lange geduldet, bis die Aufnahmen an dem Album abgeschlossen waren. Als nämlich die Inhaber den &#8222;Krach&#8220; mitbekamen, den die Band aufnahm, wurde der Prozess nur unter der Bedingung erlaubt, dass die Band danach nie wieder in diesem Studio aufnimmt.</p>
<p>Die Musik von <strong>FLAMES OF HELL</strong> lässt sich als krude Mischung aus <strong>TORMENTOR</strong>, <strong>POISON</strong> (Ger) und schrägem Gesang (Pumuckl lässt grüßen) beschreiben. Ziemlich rockig und mit Thrash Metal versehenem Sound gilt dieser Tonträger als Meilenstein der isländischen (Black)-Metal-Szene. Bis heute halten sich die Gerüchte, dass die Band noch aktiv ist und an einem zweiten Album arbeitet. Die Brüder selber werden als kauzige Satanisten beschrieben, über die keiner so richtig weiß, wie sie ticken.</p>
<p><strong>BOOTLEGS</strong> verkündeten 1986 dann ihren Einstand mit typischem 80er-Thrash, der trotz leichter Punkattitüde stark an die amerikanischen Bands erinnert.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/UbyCJ0BLhz0?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>Ist in Island alles schwarz und düster?</h4>
<p>Ein Blick auf die Metal Archives verrät, dass circa 46 von 117 Bands die in Island existieren, oder je existiert haben, Black Metal als Stil wählten. 1990 schlugen die nächsten Bomben in Form von <strong>CHRISTBLOOD</strong> und <strong>CLOCKWORK DIABOLUS</strong> ein. Von denen aber jeweils nur ein Demo existiert. 1995 gründete sich dann einer der größten Exportschlager Islands.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20503" aria-describedby="caption-attachment-20503" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-20503 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/solstafir-300x200.jpg" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/solstafir-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/solstafir-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/solstafir-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/solstafir.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20503" class="wp-caption-text">Bunte Hunde: <strong>SÓLSTAFIR</strong></figcaption></figure>
<p><strong>SÓLSTAFIR</strong> klangen in ihren ersten Lebensjahren noch stark nach einer punkigen Black-Metal-Band. Sie entwickelten erst mit den Alben &#8222;Masterpiece Of Bitterness&#8220; und &#8222;Khöld&#8220; eine völlig eigenständige Richtung. Und auf dem Debütalbum befinden sich bereits kleine Hinweise auf die zukünftigen Platten. Heute spielt die Band (verdient) auf großen Festivals und in ausverkauften Hallen.</p>
<p>1995 gab es zwar zahlreiche Jungspunde die dem Metal frönten, aber der Bekanntheitsgrad war mehr als gering. 2012 jedoch legten <strong>SVARTIDAUðI</strong> mit &#8222;Flesh Cathedral&#8220; den endgültigen Durchbruch isländischer Metal-Bands fest. Ihr Manifest aus Dissonanz und gewalttätigen Ausbrüchen auf dieser Scheibe ist authentisch und voller Wut. Nun stand auch anderen Bands endlich die verdiente Aufmerksamkeit zu. <strong>WORMLUST</strong>, <strong>ZHRINE</strong>, <strong>MISþYRMING</strong>, <strong>SINMARA</strong>, <strong>ALMYRKVI</strong>, <strong>AUðN</strong>. Die Liste ist noch voller Highlights, die es zu entdecken gibt.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20501" aria-describedby="caption-attachment-20501" style="width: 386px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-20501 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/wormlust-feral-wisdom.jpg" width="396" height="396" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/wormlust-feral-wisdom.jpg 396w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/wormlust-feral-wisdom-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/wormlust-feral-wisdom-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 396px) 100vw, 396px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20501" class="wp-caption-text">Völlig irre und kaputt: <strong>WORMLUST</strong></figcaption></figure>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=flXv35J2CEk">HIER</a> sprachlos werden</p>
<h4>Und sonst so?</h4>
<p>Abseits der immensen Welle an Black-Metal-Bands existieren natürlich noch genügend andere Bands. <strong>ANGIST</strong> und <strong>BENEATH</strong> bieten soliden Death Metal, <strong>KONTINUUM</strong> frönen dem progressiven Post Metal. Und <strong>CXVIII</strong> sowie <strong>BLACK DESERT SUN</strong> geben sich dem Doom Metal in allerlei Facetten hin. <strong>DYNFARI</strong> zocken mittlerweile Post Rock mit Black Metal-Anleihen. Core und modernen Metal findet man allerdings kaum.</p>
<p>Warum so viele Künstler auf Island sich für den (Black) Metal entscheiden, ist unbekannt. Sicherlich könnte es an der Mentalität und geförderten Kreativität liegen. Auch in den Wintermonaten. Aber das sind eigentlich nur Vermutungen, wenn man ehrlich ist. Trotzdem ist es erstaunlich, wie viele Interpreten sich gefunden haben. Und das obwohl Island nur 340110 Einwohner hat.</p>
<p><em>Weitere namhafte Künstler:</em><strong>SKALMÖLD</strong>, <strong>HAM</strong>, <strong>THE VINTAGE CARAVAN</strong></p>
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		<title>Aus den Tiefen #48: WHALERIDER</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 May 2017 06:20:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Whalerider]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude, auf dem Potenzial, etwas anders zu machen, als alle anderen.</strong></em></p>
<p>Zugegebenermaßen ist es bei mir schon etwas länger her, dass ich auf einem Konzert, das ich besucht habe, eine wirkliche Neuentdeckung machen konnte und eine Band kennenlernte, die ich vorher noch nie gehört habe, und die dennoch bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen hat. Kürzlich kramte ich mal wieder einige CDs aus dem Regal, und stieß dabei auf eine Band, die für mich bei nem Konzert in meiner Stadt genau sowas geschafft hatte.</p>
<p>Es handelt sich um <strong>WHALERIDER</strong>.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-17616" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/0003889637_10.jpg" alt="WHALERIDER" width="850" height="568" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/0003889637_10.jpg 850w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/0003889637_10-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/0003889637_10-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/0003889637_10-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px" />
<p>&nbsp;</p>
<p>Hinter <strong>WHALERIDER</strong> stecken vier Jungs aus Mannheim, die sich Ende 2011 gründeten und ihren Sound selbst als &#8222;70&#8217;s Sludge-Pop&#8220; bezeichnen. Neben diesem recht weitreichenden Genrebegriff lassen <strong>WHALERIDER</strong> auch Elemente aus Grunge, Doom und Stoner Rock einfließen, was ihre Musik gleichermaßen groovend, eingängig und trotzdem nicht zu soft werden lässt. Dazu hier und da noch eine gehörige Portion Schwermut und fertig ist das hörenswerte Gesamtgemisch, dem man zum ersten Mal auf der 2012 erschienenen EP &#8222;Was it only a Dream&#8220; lauschen durfte.</p>
<p>&nbsp;<br />
<iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2546747674/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" seamless="" width="300" height="150">&amp;amp;amp;lt;a href=&#8220;http://whalerider.bandcamp.com/album/was-it-only-a-dream&#8220;&amp;amp;amp;gt;Was it only a dream? by Whalerider&amp;amp;amp;lt;/a&amp;amp;amp;gt;</iframe></p>
<p>Bereits hier bewiesen <strong>WHALERIDER</strong>, dass ihre Songs nicht nur Einflüsse aus den 70ern, 80ern und 90ern aufweisen, sondern dass diese auch gekonnt verwoben und umgesetzt werden können, ohne inkonsequent zu wirken. Somit hat das süddeutsche Quartett zumindest meiner Meinung nach genug Potenzial unter der Haube, um Hörerschaften verschiedener Stilistiken zu sich zu holen.</p>
<p>Im November 2014 erschien das Full-Length-Debüt &#8222;Thanatos&#8220;, welches nicht nur mit mehr Songs, sondern auch mit noch mehr Reife bestach. Die Schwermut, die die EP noch zeichnete, ist auf dem Full-Length-Album nicht gänzlich gewichen, und dennoch gibt es mehr Momente, die zum Feiern und Glücklichsein einladen, was besonders live mitreißt und überzeugt.</p>
<p>Neben zwei Songs, die sich in früheren Stadien schon auf &#8222;Was it only a Dream&#8220; befanden, bietet &#8222;Thanatos&#8220; neun brandneue Stücke, die facettenreich, unkompliziert und packend sind.<br />
Dabei verfallen <strong>WHALERIDER</strong> nicht in irgendwelche Klischees, oder versuchen Popsongs zu schreiben, was Mammutstücke wie <em>&#8222;Feed my Affection&#8220;</em> oder das Titelstück eindrucksvoll belegen können. Bei den Songs, die die Acht-Minuten-Marke knacken, gelingt es der Band, sich nicht haltlos zu verrennen, sondern zu jedem Zeitpunkt dem roten Faden zu folgen und diesen so einzuspinnen, dass er auch von der Hörerschaft problemlos nachvollzogen werden kann. Die Kurzweiligkeit dieser Songs beeindruckt mich bis heute. Groß!</p>
<p>&nbsp;<br />
<iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3199236914/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" seamless="" width="300" height="150">&amp;amp;lt;a href=&#8220;http://whalerider.bandcamp.com/album/thanatos&#8220;&amp;amp;gt;Thanatos by Whalerider&amp;amp;lt;/a&amp;amp;gt;</iframe></p>
<p>Nach der Veröffentlichung ihres Debüts wurde es still um <strong>WHALERIDER</strong>, was sich bis heute leider nicht geändert hat. Nur sporadisch gibt es Facebook Updates der Mannheimer, allerdings wurden die letzten Monate des Jahres 2016 als recht hektisch beschrieben, und in Aussicht gestellt, dass die Zukunft für manche Bandmitglieder anders aussehen werde, als für andere, was, zumindest für mich, nach Rotationen des Besetzungskarussells klingt. Wer weiß &#8230;</p>
<p>Auch, wenn ich bandinterne Schwierigkeiten und stressige Zeiten nachvollziehen kann, so hoffe ich doch, dass es irgendwann ein Wiedersehen mit den Jungs von <strong>WHALERIDER</strong> geben kann und sie sich nicht vom Weg abbringen lassen. Denn Potenzial gibt es hier auf jeden Fall! Bleibt nur zu wünschen, dass uns dieses in naher Zukunft zu Ohren kommt!</p>
<p>Beide Veröffentlichungen sind über Bandcamp und die Band selbst erhältlich!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/Whaleride/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a></p>
<p><a href="https://whalerider.bandcamp.com/album/thanatos" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bandcamp</a></p>
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		<title>Ganz Dool &#8211; Hollands Geheimtipp!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Jan 2017 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
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		<category><![CDATA[holland]]></category>
		<category><![CDATA[Oweynagat]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[SONIC YOUTH]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dool &#8211; Oweynagat Veröffentlichungsdatum: 18.11.2016 Dauer: 13:42 Min. Label: Prophecy Productions Stil: Gothic/Classic Rock Nie habe ich eine seltsamere Mischung gehört, als auf diesem Stück Schellack. Von Wave über poppige Eingängigkeit zu klassischem Rock ist alles vertreten. Das klingt einzigartig und ungewöhnlich, ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dool </strong>&#8211; Oweynagat<br />
Veröffentlichungsdatum: 18.11.2016<br />
Dauer: 13:42 Min.<br />
Label: Prophecy Productions<br />
Stil: Gothic/Classic Rock</p>
<p><span id="more-13218"></span></p>
<p>Nie habe ich eine seltsamere Mischung gehört, als auf diesem Stück Schellack. Von Wave über poppige Eingängigkeit zu klassischem Rock ist alles vertreten. Das klingt einzigartig und ungewöhnlich, diese leicht post-punkige Dunkelheit hat mich ziemlich schnell bei den Ohren. Aber fangen wir doch von vorne an. Auch wenn die Band noch in den Kinderschuhen steckt, so verbergen sich dahinter dennoch bekannte und vor allem talentierte Musiker. Seien es die Leute von <strong>THE DEVILS BLOOD</strong> (Bass und Schlagzeug) oder der Gitarrist von <strong>GOLD</strong>, die HolländerInnen weisen bereits genügend Erfahrung vor, um mit Herzblut professionell Musik zu erschaffen. Stellt euch vor, <strong>SISTERS OF MERCY</strong>, <strong>SONIC YOUTH</strong> und die gerade genannten Bands würden in einen Topf geworfen.</p>
<p>Das Resultat ist pure Zartbitterschokolade für die Seele. Mit dezent psychedelischer Note reift <em>&#8222;Oweynagat&#8220;</em> zu einem betörendem Stück Musik und schafft es über die Spielzeit von 6:51 Minuten einen interessanten Charakter zu entwickeln. Äußerst geschmeidig umgarnt auch die weibliche Singstimme <strong>Ryanne van Dorst</strong>s meine Lauschlappen und erinnert tatsächlich das ein oder andere Mal an <strong>Faride</strong> von <strong>THE DEVILS BLOOD</strong>. Dem Titel wohnt ein bequemer Drive inne, der allerdings auch in nachdenkliche Gefilde abdriftet. Hier überzeugt die Band durch minimalistische Melodien und melancholischen Frauenchor. Dies steigert sich dann immer weiter und präsentiert den leicht dramatischen Schlusspunkt des Songs. Dazu noch ein schönes Solo und fertig ist der Lack.</p>
<div class="mceMediaCreditOuterTemp alignnone" style="width: 240px;"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-13221" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/dool-bandfoto-240x300.jpg" alt="dool-bandfoto" width="298" height="373" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/dool-bandfoto-240x300.jpg 240w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/dool-bandfoto.jpg 819w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/dool-bandfoto-750x938.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 298px) 100vw, 298px" /></div>
<h4>Der zweite Versuch von DOOL, diesmal noch ruhiger</h4>
<p>Und weil es sich um eine Single handelt &#8211; ein unnötiges Format, wie ich finde &#8211; hören wir auf der B-Seite den gleichen Song in einer halbakustischen Version. Jetzt bekommt der Track endgültig seine bittersüße Note. Verhallte Gitarren im Hintergrund zeigen deutlich den Ursprung von <strong>DOOL</strong>, nämlich den Retrorock aus den 70ern und die Wave-Ära der Achtziger. Tatsächlich ermöglicht diese Variante von <em>&#8222;Oweynagat&#8220;</em> eine Art Westernflair und öffnet den eh schon prägnanten Song. Klingt alles nach dem Gang zum Schafott, wenn ihr mich fragt. Glücklicherweise verschwimmt das Konstrukt dank leisem und gleichzeitig präsentem Schlagzeug nicht im Fahrwasser.</p>
<p>Das Cover hingegen ist so überflüssig wie Butter unter Nutella. Mehr als farbige Pixel kann ich hier nicht erkennen, weshalb es mich neugierig macht, was die Idee dahinter ist. Nur durch das Bandfoto, welches auf einem großen Blatt zur Platte gehört, kann ich mir vorstellen, dass die Band einen Teil davon stark vergrößert hat. Naja, Schwamm drüber, vielleicht klärt mich die Mannschaft um <strong>DOOL</strong> ja darüber auf.</p>
<p>Eines weiß ich aber: ich blicke gespannt auf den <em><strong>17.02.2017</strong></em>. An diesem Tag wird nämlich das erste Album<strong> &#8222;Here Now, There Then&#8220;</strong> auf die Menschheit losgelassen, und wenn es das hält, was die Single verspricht, dann erwartet uns ein tolles Werk für die grauen Wintertage.</p>
<p>Erliege <a href="https://www.youtube.com/watch?v=wIMu_Wui2f0">HIER</a> der akustischen Versuchung.</p>
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		<title>Boygroups, Konfetti und ein Heiratsantrag = ESKIMO CALLBOY</title>
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		<dc:creator><![CDATA[El Zecho]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Dec 2016 08:24:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[ANNISOKAY]]></category>
		<category><![CDATA[Backstreet Boys]]></category>
		<category><![CDATA[Boygroups]]></category>
		<category><![CDATA[Crowd Surfen]]></category>
		<category><![CDATA[electrocore]]></category>
		<category><![CDATA[Eskimo Callboy]]></category>
		<category><![CDATA[Factory]]></category>
		<category><![CDATA[Heaven Shall Burn]]></category>
		<category><![CDATA[Her Name In Blood]]></category>
		<category><![CDATA[Hip Hop]]></category>
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		<category><![CDATA[Konfetti]]></category>
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		<category><![CDATA[Metalcore]]></category>
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		<category><![CDATA[Palisades]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[trancecore]]></category>
		<category><![CDATA[Wall of Death]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der vergangene Freitagabend war ein Abend voller Überraschungen. Ich erfüllte meiner Cousine einen ihrer größten Wünsche und fuhr mit ihr nach Magdeburg&#160; in die FACTORY zur Europatour von ESKIMO CALLBOY. Es war ihr erstes Konzert und wie ihr alle wisst, bleibt dieses ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der vergangene Freitagabend war ein Abend voller Überraschungen. Ich erfüllte meiner Cousine einen ihrer größten Wünsche und fuhr mit ihr nach Magdeburg&nbsp; in die <strong>FACTORY</strong> zur Europatour von <strong>ESKIMO CALLBOY</strong>. Es war ihr erstes Konzert und wie ihr alle wisst, bleibt dieses ganz besonders in Erinnerung. Angekommen am Club standen kaum Autos da und ich hatte schon die Befürchtung, dass ich entweder falsch gefahren war, wenig Publikum da war oder das Konzert aus irgendwelchen Gründen abgesagt wurde. Aber Moment, es spielen ja <strong>ESKIMO CALLBOY</strong>? Die meisten können ja noch gar nicht fahren (kleiner Scherz), doch anfangs hatte ich wirklich das Gefühl, einer der Ältesten in der Halle zu sein. Nach kurzem Disput mit der <em>Stempeldame</em>, dass mein Name schon von der Liste gestrichen wurde, weil angeblich ein weiterer <strong>Herr Zecho</strong> das Konzert besuchte, der zufällig auch beim <strong>SILENCE MAGAZIN</strong> arbeitete, ging es erst einmal an die Bar. Angenehme Preise und eine große Auswahl, da lacht das Herz! Doch da ich an diesem Abend als Fahrer eingeteilt war und nicht nur die Verantwortung für meine Cousine, sondern auch für meine bessere Hälfte hatte, welche zur seelischen und moralischen Unterstützung mit kam, entschied ich mich dafür, es mir an diesem Abend mit Cola richtig zu geben. Punkt 19.00 Uhr begann der Abend mit den Jungs von <strong>HER NAME IN BLOOD</strong> aus Tokyo. Ich muss zugeben, dass ich an dem Abend keine der Bands kannte und eher vor eingenommen an die Sache heranging. In ihrem halbstündigen Set rissen die vier <strong>Japaner </strong>ordentlich einen ab. Gleich am Anfang gab es einen <em>Circle Pit</em> und eine <em>Wall of Death,</em> die leider etwas missglückte, da keiner wusste wann es losging. Davon mal abgesehen konnte sich das Publikum durch die schnellen <em>Deathcore-Beats</em> schon mal warm tanzen. Zwischenzeitliche<em> Breakdowns und Harmonien </em>brachten im Gegensatz dazu wieder Ruhe in das Geschehen. Alles in allem konnten sie für ihre erste Europashow überzeugen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11864" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3223.jpg" alt="img_3223" width="5184" height="3456" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3223.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3223-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3223-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3223-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3223-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 5184px) 100vw, 5184px" /></p>
<p>Nach kurzer Umbaupause, fingen 19.45 Uhr pünktlich <strong>PALISADES</strong> aus New Jersey an. Die fünf Jungs aus den USA hatten nicht nur musikalisch sondern auch äußerlich Ähnlichkeiten mit <em>Boy-Groups aus den 90ern</em>. Frisuren wie aus den guten alten <strong>BACKSTREET BOYS</strong>-Zeiten. Bomberjacke und Goldkettchen, erinnerten dann doch wieder an Autohändler aus Köln Kalk. Musikalisch gesehen war es eine Mischung aus melodischem Metalcore mit Growls und Screams und Popelementen, welche größtenteils mit einer hohen, cleanen Stimme gesungen wurden. Auf der Bühne gab es viel Bewegung, wodurch es gar nicht so einfach war, ein gutes Bild einzufangen. &nbsp;Trotz der Popelemente ließen sich die Leute auf der Tanzfläche gut aus, wodurch auch mal der ein oder andere Fuß am Kopf landete. Was ich aber echt loben muss, ist das loyale Verhalten der Besucher, jedem im <em>Circle Pit</em> wieder hoch zu helfen und auch bei Kleineren Rücksicht zu nehmen. Sicher gab es am Ende des Abends wieder die ein oder andere Verletzung, aber im Großen und Ganzen blieb alles friedlich. Auch wenn es kein Schmaus für meine Ohren war, konnten <strong>PALISADES</strong>, welche mit der <strong>ESKIMO CALLBOY Tour</strong> ihre erste Europatour hat, beim Publikum Eindruck hinterlassen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11866" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3402.jpg" alt="img_3402" width="5184" height="3456" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3402.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3402-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3402-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3402-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3402-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 5184px) 100vw, 5184px" /></p>
<p>Was ich bis jetzt nicht verstehe und auch nicht verstehen will ist das so genannte <strong>„bouncen“</strong>, zu dem die Band aufrief. Ihr wisst nicht was das ist? Tja das wusste ich bis zu diesem Zeitpunkt auch nicht. Es ist die typische Hand-/ Armbewegung, welche auch gern im <strong>Hip Hop</strong> angewendet wird. Nur habe ich leider keine Ahnung was so etwas auf einem <strong>„Metalkonzert“</strong> verloren hat???</p>
<blockquote><p>Hand an den Sack, Arm in die Luft und schon ging es los.</p></blockquote>
<p>In der nächsten Umbaupause musste ich das draußen vor der Tür erstmal bei einer Zigarette verdauen. Ich hab ja schon viel gesehen, aber bei Metalkonzerten wird man auch immer wieder überrascht. Um 20.30 Uhr betraten, beziehungsweise sprangen die Jungs von <strong>ANNISOKAY </strong>aus Halle an der Saale die Bühne. Der Einstieg in ihr Konzert ging gleich laut und derb los, sodass man sofort im Geschehen drin war. Die Band animierte ohne großen Worte durch ihr Auftreten, ihre schnellen Parts, als auch abrupten <em>Breakdowns</em> das Publikum zur Bewegung. Schnell entstand ein <em>Circle Pit</em>, <em>Crowd Surfer</em> ließen sich über die Massen geben und eine Ansammlung von Menschen im <em>Moshpit</em>. Die fünf Jungs aus dem herrlichen Sachsen Anhalt wurden vor kurzem erst zur <em>bekanntesten Rockband des Bundeslandes</em> ernannt. Musikalisch ist es kein weich gespülter <em>Metalcore</em>, sondern durch die <em>Death Metal Elemente</em> und den derberen Sound geht es mehr in die Richtung von <strong>HEAVEN SHALL BURN</strong>. Einzig in den ruhigeren Parts wird mit einer sehr hohen Männerstimme gearbeitet, welche früher in der Schule bestimmt für Einsen in Musik, aber Prügel auf dem Schulhof gesorgt hat. Zwischendrin schaffte es die Band, den halben Saal zu einer <em>Wall of Death</em> zu animieren, welche aus der Ferne gesehen nicht von schlechten Eltern war. Schlussendlich konnte mich diese Band musikalisch überzeugen und ohne mich zu weit aus dem Fenster zu lehnen würde ich behaupten wollen, dass diese Truppe das Potenzial besitzt, einmal größeres zu erreichen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11867" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3484.jpg" alt="img_3484" width="5184" height="3456" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3484.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3484-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3484-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3484-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3484-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 5184px) 100vw, 5184px" /></p>
<p>Ein Ende des Abends war so langsam in Sicht und alle machten sich für die Headlinershow von <strong>ESKIMO CALLBOY</strong> bereit. Inzwischen fanden sich auch die letzten Zuschauer ein und es war gut gefüllt. Um perfekte Sicht zu haben stellten sich meine Cousine und ich an die Seite des Fotograbens. Dadurch standen wir sicher und hatten perfekte Sicht auf die <em>75-minütige Show</em> <em>der sechs Metalcorer aus Castrop-Rauxel</em>. Punkt halb zehn begann dann auch das <strong>Electrocore-Spektakel</strong> mit tiefen Bässen und einer Lichtshow, wie man sie zu gut aus Diskotheken kennt. Fuchs wie ich manchmal bin, habe ich mir natürlich die Playlist geben lassen. Somit startete die Band mit dem Song <strong>„Crystals“</strong> vom gleichnamigen Album und einem Konfettiregen über das gesamte Publikum. Die Band war gut drauf und merkte ihnen förmlich an, dass sie echt Bock hatten was abzureißen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11868" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3696.jpg" alt="img_3696" width="5184" height="3456" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3696.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3696-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3696-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3696-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3696-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 5184px) 100vw, 5184px" /></p>
<p>Dementsprechend wurde gleich zu Anfang zum <em>Circle Pit</em> aufgerufen, was sich keiner hat zweimal sagen lassen. Auch <em>Crowd Surfen</em> war gänzlich erwünscht, was das Team der Security eher nicht so gern sah. Sie baten darum keine weiteren Leute über die Massen zu „reichen“. Doch die Fans von <strong>ESKIMO CALLBOY</strong> sahen das ganz anders und eine Flut von Gästen, welche über die Hände gereicht wurden, nahm bis zum Schluss nicht ab. Mit <strong>„Party At The Horror House“</strong> und <strong>„Monster“</strong>, spielten sie die vom Publikum gewünschten Klassiker. In der Mitte der Show, kam es zu einer weiteren Überraschung an diesem Abend. Ein junger Mann betrat in Begleitung seiner Freundin die Bühne, hielt eine kurze Ansprache, fiel auf die Knien und fragte sie mit mutiger Stimme:</p>
<blockquote><p>&nbsp;„ Wollen wir nicht mal bei MC Donalds essen gehen?“</p></blockquote>
<p>NEIN, das ist natürlich Blödsinn, er hielt um ihre Hand an und sie willigte ein. Die Jungs von <strong>ESKIMO CALLBOY</strong> positionierten sich schon schön am Rande und es gab mit tobendem Applaus eine Bierdusche über das glückliche Paar. Schmelz, Schmelz, aber hätte man dafür nicht Wasser nehmen können? Naja wie dem auch sollte keine Zeit verstrichen werden und es gab die nächsten Kracher mit <strong>„Best Day“</strong> und <strong>„Paradise in Hell“</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11869" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3755.jpg" alt="img_3755" width="5184" height="3456" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3755.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3755-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3755-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3755-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3755-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 5184px) 100vw, 5184px" /></p>
<p>Die Songs waren eine Zusammensetzung aus schnellen Riffs, einer schnellen Base und Pop/ Electropassagen, welche im Hintergrund liefen. Kurzum, eine metallische Boygroup. Als dann kurz vor Ende noch veränderte Coversongs von <strong>JUSTIN BIEBER</strong> und den <strong>BACKSTREET BOYS </strong>dargeboten wurden, hat sich meine Meinung über das Thema <em>„Boygroups“</em> noch einmal bestätigt. Insgesamt ließen 16 Songs der Band die Trommelfelle der Fans zittern. Zwischendurch gab es kurze Ansagen und Gags der beiden Sänger <strong>„Sushi“</strong> und <strong>„Kevin“</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11871" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3899.jpg" alt="img_3899" width="5184" height="3456" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3899.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3899-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3899-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3899-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3899-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 5184px) 100vw, 5184px" /></p>
<p>Der Sound war bei allen Bands an diesem Abend echt gut, wodurch sich ein Besuch in der <strong>FACTORY</strong> auf jeden Fall lohnt. Zum Ende des Abends die letzte Überraschung: Ich habe es überlebt. Anfangs dachte ich, ok schönes Boygroup Konzert wo du der Älteste bist, doch ich muss meine Meinung dazu revidieren. Musikalisch gesehen waren alle Truppen fit an ihren Instrumenten, aber mit dem Genre werde ich mich wohl nicht anfreunden können.</p>
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		<title>Warum verändert sich eine Band nach der anderen?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Nov 2016 09:07:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Album]]></category>
		<category><![CDATA[Bands]]></category>
		<category><![CDATA[Gleich]]></category>
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		<category><![CDATA[Pop]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>[Warnung des Cheflektors: In diesem Artikel befinden sich sehr viele GROßE und fette Buchstaben! Empfindsamen Personen wird dringend geraten, hier nicht weiterzulesen. Es wurden keine kleineren Buchstaben gequält, getötet oder haben in irgendeiner anderen Form Schaden genommen. Sollten dennoch Bedenken diesbezüglich entstehen, ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4><strong>[Warnung des Cheflektors: In diesem Artikel befinden sich sehr viele GROßE und fette Buchstaben! Empfindsamen Personen wird dringend geraten, hier nicht weiterzulesen. Es wurden keine kleineren Buchstaben gequält, getötet oder haben in irgendeiner anderen Form Schaden genommen. Sollten dennoch Bedenken diesbezüglich entstehen, wenden Sie sich vertrauensvoll unter&nbsp;(030) 25 91 0 an die Soforthilfe der Deutschen Zeitungsleser. Vielen Dank!]</strong></h4>
<p>Nehmen wir mal an, du hast dir die neue CD &#8222;Erstmal Husten&#8220; von der (fiktiven) Band<strong> BRONCHIALGEWITTER</strong> gekauft. Ihre ersten 2 Alben stehen bereits in deinem Plattenregal und bieten astreinen Old School Death Metal. Die Vorfreude ist groß, als du das Album auspackst, in deine Anlage schiebst und dich gespannt auf das Sofa setzt. Das Intro dudelt vor sich in und dann beginnt der erste Song. Doch nach der Hälfte erklingen <strong>plötzlich Keyboards</strong> und im Refrain wird heldenhaft gesungen. Irritiert hörst du weiter, aber auch im nächsten Stück passiert wieder dasselbe. Diesmal kommen sogar <strong>Streicher</strong> hinzu.</p>
<blockquote>
<h4 style="text-align: center;"><strong>Was soll das?</strong></h4>
</blockquote>
<p>Die restlichen 5 Songs bieten exakt das gleiche, wie die 2 Vorgänger. Immer mehr nehmen die <strong>cleanen Vocals</strong> die Überhand. Auch die Streicher sind jetzt jederzeit vertreten. <strong>Enttäuscht</strong> von der eingängigen, ja sogar poppigen Anbiederung, wird das Digipack in die Ecke gepfeffert. Es ärgert dich dermaßen und vor Wut schießt dir folgender Gedanke durch den Kopf:</p>
<h3>Wie kann es sein, dass meine neue Lieblingsband sich so verändert hat?<br />
Die waren doch immer ehrlich und total bodenständig?</h3>
<blockquote>
<h4 style="text-align: center;"><strong>In einem Interview bezieht die Band Stellung</strong></h4>
</blockquote>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_11300" aria-describedby="caption-attachment-11300" style="width: 415px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" width="425" height="283" class="wp-image-11300" alt="motoerhead-band-skalar" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/motörhead-band-skalar-300x200.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/motörhead-band-skalar-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/motörhead-band-skalar-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/motörhead-band-skalar-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/motörhead-band-skalar-750x501.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/motörhead-band-skalar.jpg 1123w" sizes="auto, (max-width: 425px) 100vw, 425px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-11300" class="wp-caption-text">MOTÖRHEAD kannten nur einen Kurs: Vollgas! Dafür schätzen so viele Menschen die Band</figcaption></figure>
<h4>Und hier beginnt nun der Spaß interessant zu werden.</h4>
<p>Die Band antwortet auf die Frage, warum sie so ANDERS klingt, dass sie einfach mal <strong>was Neues ausprobieren</strong> wollten. <strong>Warum</strong> aber ändern sich die Bands vom Klang her, die wir alle so lieben und am liebsten nur in der einen Sparte sehen wollen? Ich rede bewusst nicht von den Interpreten, die noch mehr Geld scheffeln wollen und jedes Jahr ein belangloses Album nach dem anderen herausbringen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote>
<h4 style="text-align: center;"><strong>Wieso geschehen solche Veränderungen?</strong></h4>
</blockquote>
<h4>1. Grund: Wir hatten Bock darauf</h4>
<p>Ja, diese einfache <strong>Antwort</strong> ist für manchen nicht nachvollziehbar und kann <strong>frustrierend</strong> sein. Aber habt ihr euch mal gefragt, wieso Musiker mehrere Bands neben ihrem Hauptaugenmerk gründen? Sie haben oftmals keine Lust nach dem 20. Album immer wieder <strong>dieselbe Leier</strong> zu verzapfen. Stellt euch vor, ihr wärt an ihrer Stelle und müsst/wollt euch das Hirn zermartern. In der Hoffnung, den nächsten Überknaller zu komponieren. Der in erster Linie den Musikern gefällt, wohlgemerkt. Deswegen schreiben viele Gruppen Musik. Um sich selbst auszudrücken. Natürlich sind wir <strong>Fans unglaublich wichtig</strong>, keine Frage. Ohne uns könnten Bands nicht touren, geschweige denn ihre Kunst verbreiten. Und doch fällt es unzähligen Interpreten schwer, keine Veränderung in ihr Konstrukt einweben zu dürfen, weil es einige Außenstehende schlecht finden.</p>
<p>Ich begrüße es dennoch auch regelmäßig, wenn Exemplare wie <strong>MIDNIGHT</strong>, <strong>MOONSORROW</strong>, <strong>METAL INQUISITOR</strong>, oder auch <strong>MOTÖRHEAD</strong> und <strong>IRON MAIDEN</strong> (um ein paar Exemplare zu nennen, die sich nie wegen Ruhm und schnödem Mammon großartig verbogen haben) ihrem Sound treu bleiben und bis zur Auflösung größtenteils gleich klingen. Das kann ich sehr gut verstehen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_11298" aria-describedby="caption-attachment-11298" style="width: 654px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="664" height="400" class="wp-image-11298 size-full" alt="opeth-bandfoto" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/opeth-bandfoto.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/opeth-bandfoto.jpg 664w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/opeth-bandfoto-300x181.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 664px) 100vw, 664px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-11298" class="wp-caption-text">Von harschem Death Metal zu Progressive Rock: Opeth</figcaption></figure>
<h4>2. Grund: Line Up</h4>
<p>Falls ihr unzufrieden mit der letzten Platte von <strong>GRAVEYARD</strong> (Schweden) wart, dass liegt am Weggang des Bassisten, welcher maßgeblich am Songwriting beteiligt gewesen ist. Mittlerweile haben sich die Schweden sogar aufgelöst, beziehungsweise auf einen Winterschlaf auf unbestimmte Zeit geeinigt. Das hat, wie ich finde, gravierende Spuren in den neuen Liedern hinterlassen. <strong>IRON MAIDEN</strong> haben diesen Prozess sogar 4-mal durchgemacht, wohlgemerkt nur auf den Sängerposten bezogen. Ein Wunder, wie ich finde, dass die Engländer so <strong>konsequent</strong> geblieben sind, obwohl ich definitiv die ersten beiden Platten präferiere, da <strong>Paul Di Anno</strong> für meinen Geschmack unvergleichlich war. Wenn auch nicht perfekt.</p>
<h4>3. Grund: Du willst genau das gleiche Album, nur mit neuen Songs</h4>
<p>Wie schon im Text der ersten Ursache erwähnt, freue ich mich selber, dass soviele Bands stur ihren Weg gehen. Sie haben nur eine Absicht: bis zum Erbrechen/Tod soll ihre Musik gleich klingen, es dürfen maximal Nuancen verändert werden. Daran ist meiner Meinung nach nichts verkehrt. Der Mensch ist halt ein Gewohnheitstier der Extraklasse. Und Veränderungen müssen ja nicht immer sein. Aber auch hier liegt der <strong>Teufel im Detail</strong> versteckt. Mir ging es so bei der neuen Scheibe von <strong>TOTENMOND</strong> (&#8222;Das Letzte Beil Vor Dem Mond&#8220;). Die Vorfreude war groß, der Hannes war freudig erregt.</p>
<p>Zack! Album läuft, Schreiberling ist enttäuscht. Trotz unveränderter Formel bezüglich des Songwriting, kickte mich die Platte wenig. Was wohl an der schwachen Produktion gelegen hat. Eigentlich ein vierter Grund, aber das ist eine Geschichte, die schon angerissen wurde.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_11302" aria-describedby="caption-attachment-11302" style="width: 499px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="509" height="509" class="wp-image-11302" alt="solstafir-otta-cover" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Solstafir-Otta-cover.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Solstafir-Otta-cover.jpg 608w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Solstafir-Otta-cover-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Solstafir-Otta-cover-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 509px) 100vw, 509px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-11302" class="wp-caption-text">Das aktuelle Werk von SÓLSTAFIR sorgte damals für Furore. Für viele war es zu poppig.</figcaption></figure>
<p>Auch beim aktuellen Silberling von <strong>SÓLSTAFIR</strong> war ich sehr enttäuscht. Obgleich die Formel von &#8222;Svartir Sandar&#8220; beibehalten wurde. &#8222;Ótta&#8220; war mir zu ruhig, zu sehr in Richtung Kommerz ausgelegt. Aber deswegen verurteile ich die Band nicht mehr wie am Anfang. Hätten die Isländer sich nicht seit ihrem zweiten Werk geändert, sie wären wohl für mich uninteressant geblieben. Wem solche Wandlungen auf den Kranz gehen, der kann ja auch die <strong>alten Scheiben</strong> auflegen.</p>
<p>Zum Schluss noch eine kleine Liste an Interpreten, die sich regelmäßig verändern: <strong>BORIS</strong> aus Japan, <strong>DEATHSPELL OMEGA</strong>, <strong>OM</strong>, <strong>DISILLUSION</strong>, <strong>IN FLAMES</strong> (die ersten 90er Scheiben sind sehr zu empfehlen), <strong>DARK MILLENNIUM</strong>&#8230;..die Auswahl ist schier endlos!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/warum-veraendert-sich-eine-band-nach-der-anderen/">Warum verändert sich eine Band nach der anderen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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