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	<title>Pure Wrath Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Pure Wrath Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>NUMEN &#8211; Konzentrierter baskischer Black-Metal-Spirit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nico]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Sep 2019 09:49:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Pagan aus Spanien? JA GEHT DENN DAS?!<br />
- Anscheinend schon!</p>
<p>Numen aus dem Baskenland legen hier solide vor und sind unser Tipp für Heute!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/numen-iluntasuna-besarkatu-nuen-betiko/">NUMEN &#8211; Konzentrierter baskischer Black-Metal-Spirit</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-34330" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/a2301853368_10.jpg" alt="" width="1050" height="1050" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/a2301853368_10.jpg 1200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/a2301853368_10-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/a2301853368_10-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/a2301853368_10-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/a2301853368_10-750x750.jpg 750w" sizes="(max-width: 1050px) 100vw, 1050px" /></h3>
<h3>&nbsp;</h3>
<h3 style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></h3>
<h3 style="text-align: center;"><strong>NUMEN &#8211; &#8222;Iluntasuna Besarkatu Nuen Betiko&#8220;</strong></h3>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum: </strong>27.09.2019</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Dauer: </strong>46:37 min.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Label: </strong>Les Acteurs de l´Ombre<strong><br />
</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Genre: </strong>(Pagan) Black Metal</p>
<h3 style="text-align: center;"></div></div></div></h3>
<h3>&nbsp;</h3>
<h3><strong>Pagan Metal gibt es nicht nur im hohen Norden</strong></h3>
<p><strong>Paganistische</strong> und <strong>folkloreorientierte</strong> (Black) Metal-Bands sind (spätestens) in den <strong>2000er-Jahren</strong> in nahezu allen <strong>Kontinenten</strong> und <strong>Kulturkreisen </strong>unserer Welt heimisch geworden. Besonders die <strong>europäische Szene</strong> verfügt fortlaufend über weitreichende Kontingente an kilttragenden, kriegsbemalten und äxte-/schwerterschwingenden Formationen, welche die <strong>Mythen und Sagen ihrer Altvorderen</strong> musikalisch konservieren und an den Mann bzw. die Frau bringen.</p>
<p>Das klimatisch warme <strong>Spanien</strong> ist in diesem Sinne vornehmlich bekannt für fröhlich bis verträumt verspielte <strong>Party-Folk-Metal-Kombos</strong> wie <strong>MÄGO DE OZ</strong> und <strong>CELTIBEERIAN</strong>. Doch dieses mallorquinisch-ballermannesk beschränkte Bild von spanischem Folk- und Pagan-Metal täuscht. Während auf einer Art Zwischenebene Bands wie <strong>NORTHLAND, DRAKUM, GWYDION, LLVME</strong> oder <strong>INCURSED</strong> &nbsp;teilweise durchaus <strong>heiteren Pagan Folk Metal</strong> mit variantem <strong>Extreme Metal</strong> mischen und sich auch ernsteren Themen wie Mythen, Sagen, Seefahrten, Schlachten oder Naturimpressionen hingeben, gibt es auch Kombos, welche vornehmlich ausschließlich <strong>härtere, rohere und ernstere Töne</strong> anschlagen.</p>
<h3><strong>Wer sind NUMEN, was spielen sie für Musik und woher haben sie das Cover-Art ihrer neuen CD?</strong></h3>
<p>Eine dieser Formationen ist das 1997 gegründete <a href="https://www.facebook.com/NUMENofficial/">Fünfergespann</a> <strong>NUMEN</strong> aus dem <strong>Baskenland</strong>. Bekannt sind sie mir schon länger. Vor etlichen Jahren hörte ich einen ihrer Tracks in einem Compilation-Video zu iberischen Folk-Metal-Bands. Von einer weiteren Auseinandersetzung mit ihnen, sah ich bisher leider ab. Schlussendlich befeuerte mich das <strong>Cover-Art</strong>&nbsp; ihrer neusten Scheibe „<strong>Iluntasuna Besarkatu Nuen Betiko“ </strong>doch, mich den Pagan-Black-Metallern einmal anzunehmen. Denn dieses Cover erinnert mich von der allgemeinen Farbgebung sowie in puncto der angebrachten Motivelemente sehr stark an das Album <strong>„Ascetic Eventide“ </strong>von <strong>PURE WRATH</strong> (Ein-Mann-Atmo-Black-Projekt aus Indonesien). Grandios, wie ich finde. Ich mutmaße, dass hier <strong>derselbe Cover-Art-Designer</strong> am Werk gewesen sein muss. Mir bleibt nichts anderes übrig, als schon einmal eine inoffizielle Nominierung für den Titel <strong>„Album-Cover des Jahres“</strong>&nbsp; dafür auszusprechen.</p>
<p>In <strong>NUMENS</strong> ersten beiden Alben <strong>„Galdutako Itxaropenaren Eresia“</strong> (2001) und <strong>„Basoaren Semeak“ </strong>(2004) experimentierten sie noch mehr mit <strong>folkloristischen Anleihen</strong>, welche an mitteleuropäische Klänge des Mittelalters erinnerten. Die dadurch hervorgerufene Atmosphäre schafft dabei jedoch keine Analogien zu stereotypischen Tavernensaufexzessen oder mitschunkelkonformer Marktmusik. Eher kann von <strong>hymnischer bis nachdenklicher Vagabunden- und Schlachtenmusik</strong> die Rede sein. Weiterhin versahen die Herren ihre Kompositionen auch episodisch mit <strong>Growls und Cleangesang</strong>. Auch <strong>Melodieträchtigkeit</strong> und soliartige Einschübe von <strong>Akustikgitarren</strong> prägen den Sound der beiden ältesten Full-Length-Veröffentlichungen.</p>
<p>Im dritten Album <strong>„Numen“</strong> dagegen, wurde eher eine Konditionierung auf <strong>melodiösen und tonsprunghaften Pagan Black Metal</strong> deutlich. Besonders die schnellen Tonsprünge, welche etwas an <strong>DARK FUNERAL</strong> erinnern, reißen mich beim Hören mit. Zur Genese dieses Mitreißpotenzials trägt auch der Fokus auf schnelle Tempi mit. Der musikalische Konsens der Platte ähnelt den Alben von <strong>CRYSTAL MOORS</strong> und <strong>AES DANA</strong>, nur halt mit <strong>wegrationalisierten Folk-Komponenten</strong>. Auch das neue Album der Nordspanier ist von <strong>feierwütigem Folk Metal</strong> ungefähr so <strong>weit entfernt</strong>, wie zeitgenössische Popmusik von künstlerischem Ideenreichtum.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe title="Numen - Iluntasuna Soilik (Track Premiere)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/y7o-JeCfDAM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h3><strong>Das neuste Werk in Kürze und Würze</strong></h3>
<p>Der Einstieg in das Album erfolgt mit &#8222;<strong><em>Iluntasuna soilik&#8220;</em></strong>&nbsp; in sofortiger Weise <strong>von Null auf Hundert</strong>. Stimmungsvolle, mitreißende und <strong>hemmungslose Gitarrenriffs</strong> überrumpeln die Hörerschaft, während man ebenfalls spürt, wie sich <strong>Aritz, der</strong> <strong>Vokalist</strong> der Truppe, sichtlich anstrengen muss. Er krächtzt und schreit aus Leibes Kräften, um nicht Gefahr zu laufen, im Verbund aus dem <strong>Gitarrengewitter</strong> und den vor Aggressivität schnaufenden Drums unterzugehen. Letztere <strong>knüppeln</strong> nämlich zeitweise was das Zeug hält. Die prägnanten Melodiebögen und Tonsprünge in den Riffs können m.E. durchaus als Indikatoren für <strong>kompetentes Songwriting</strong> angesehen werden. Sie wirken weder fehl am Platz noch tragen sie zu einer Komponentenüberladung bei.</p>
<p>Diesem strukturellen Prinzip wird weiterhin in <strong><em>Laudata izoztuetan</em></strong> gefolgt, wobei die Vocals nun etwas aus dem Schatten treten, welche die felsformationsartigen Gitarrenriffs ihr spenden. Auch in den folgenden Titeln finden sich kaum Abweichungen von diesem Songkonzept: &nbsp;&#8211; Aggressive Einstiege, häufige Tonsprünge, Geschwindigkeitstempomat immer auf voller Fahrt, wehklagende, durchsetzungswillige, treibende und harsche Vocals sowie allerhöchstens in den Bridges figurale bzw. thematische Variationen – Aus diesen Elementen setzt sich das <strong>musikalische Konzentrat</strong> des Albums zusammen. Auf Dauer erscheint die <strong>rasende Dynamik</strong> in den Songs allerdings etwas <strong>unkoordiniert und überdosiert</strong>. Folgend reihen sich zwischen den schmetternden Gitarrenwänden, der episodischen Drum-Artillerie und den Gutturalgesang-Predigten <strong>kaum Ruhepausen</strong> zur Reflexion ein.</p>
<h3><strong>Unleugbare Referenz</strong></h3>
<p>Im fünften Titel&nbsp; „<strong><em>Nire arnasean biziko da gaua“</em></strong> erfolgt eine kleine Varianz durch eine kurze, leicht <strong>sphärische Bridge</strong> mit einem ihr vorgelagerten <strong>hohen Keif-Gesang</strong>, wie man ihn von <strong>AASKEREIA</strong> oder dem Ambient-/Epic-Black-Metal- und Dungeon-Synth-Projekt <strong>ELFFOR</strong> kennt. Vewunderlich ist das nicht, denn <strong>Eöl,&nbsp;</strong>Mastermind um&nbsp;<strong>ELFFOR,</strong> ist ebenfalls Mitglied bei&nbsp;<strong>NUMEN.&nbsp;</strong>Mit hoher Wahrscheinlichkeit hören wir an dieser Stelle ihn. Eine kurze Wiederholung dieses eigensinnigen und gewöhnungsbedürftigen Gesangsstils findet auch im vorletzten Track „<strong><em>Iraganeo errautsak“</em></strong> statt.</p>
<p>Den <strong>einzigen Ruhepol</strong> des Albums bildet das <strong>Outro „<em>Itzaltzukobardoari“</em></strong><em>. </em>Hierbei erzählt ein Mann mittleren Alters auf Spanisch wahrscheinlich von alten Sagen, Fährten oder Ähnlichem. Begleitet wird er von einer <strong>Akustikgitarre</strong>, welche eine mediterrane Melodie zum Besten gibt. Punktuell markiert ein <strong>kurzes Lagerfeuerknistern</strong> den Einklang sowie den Ausklang des letzten Tracks und auch ein <strong>holzblasartiges Instrument</strong> erhascht sich zwischenzeitlich kurz seine Daseinsberechtigung in dem ansonsten eigentlich <strong>folk-befreiten Black-Metal-Album</strong>.</p>
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		<title>STRYVIGOR &#8211; Folge dem Weg!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nico]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Jan 2019 12:06:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die eventuell einzige Chance für viele von uns, winterliche Kälte und Eisstürme zu erleben, bieten dieses Jahr wohl nur STRYVIGOR! </p>
<p>Deren neueste Veröffentlichung ist feiner Atmospheric Black Metal mit einigen Kniffen!<br />
Reinhören empfohlen für euren nächsten gefühlten Winterspaziergang!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2><strong>STRYVIGOR – &#8222;Lifelong Journey&#8220;</strong></h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum: </strong>23.11.2018<br />
<strong>Länge: </strong>54:00 Min.<br />
<strong>Label: </strong>Northern Silence Productions<br />
<strong>Genre: </strong>Melodic/Atmospheric Black Metal</div></div></div>
<p><strong>Die letzten Dezembertage:</strong> Das Jahr 2018 klingt, wie die vorangegangenen Jahre auch, ohne merkliche Kälteschübe unter dem Gefrierpunkt aus. Ebenfalls werden malerische, von pulvernem Weiß bedeckte Felder und Wiesen vermisst, welche allenfalls über die heimischen Fernsehbildschirme in diversen <strong>Weihnachtswerbespots</strong> husch(t)en, um auf die illusorische Sehnsucht nach Winterfeeling anzuspielen, welche sicherlich zahlreiche Zuschauer verspüren.</p>
<p>Aus diesem Anlass möchte ich euch heute, zumindest auf akustischer Ebene, ein adäquates Kontrastprogramm mit einer <strong>schwarzmetallischen Veröffentlichung aus der Ukraine</strong> bieten. Angesichts seiner tief verschneiten Wälder und karpatischen Berge kann dieser Erdenfleck schon auf <strong>geographischer und landschaftstechnischer Ebene</strong> das Herz eines jeden Sympathisanten von Black Metal-Tonkunst höher schlagen lassen.</p>
<h3>An Bord eines wegweisenden Labels</h3>
<p>Mit &#8222;Lifelong Journey&#8220; hinterlässt das aus der Stadt <strong>Chmelnyzkyj</strong> stammende<strong> Quartett STRYVIGOR</strong> den zweiten Paukenschlag&nbsp; in ihrer Schaffensgeschichte. Schon allein das Cover-Artwork mit seiner im Dämmerlicht versinkenden Landschaft sollte das Interesse oder zumindest die Aufmerksamkeit der meisten&nbsp;<strong>Atmospheric Black Metal-Fans</strong> erwecken. Doch lässt sich hier schon erkennen, wohin sich die musikalische &#8222;Journey&#8220; dieser Kombo noch entwickeln kann? Als kompetenter Vermarktungspartner stand der Formation bei dieser Veröffentlichung das deutsche Label <strong>Northern Silence Productions</strong> zur Seite, welches schon Wegbereiter für viele (heute) namenhafte Größen der Szene wie <strong>AMESOEURS, BELENOS, BROCKEN MOON, ELFFOR, HERETOIR, HORN, SAOR</strong> oder <strong>WOODS OF DESOLATION</strong>&nbsp;war.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Vmqg7X4Sr-Y?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2><strong>Ehrlicher, griffiger Sound oder kunstvolle Ausschmückung?</strong></h2>
<p>Schon das Intro des Opener-Tracks<em> &#8222;Roots“</em> macht keine halben Sachen. Der einleitende <strong>Schneesturm</strong>, unterstützt von <strong>symphonischen Klängen</strong>, geht schnell in<strong> tiefe, raue und kräftige Gitarrenriffpassagen</strong> über. Die sich anschließend einsetzende tiefe Stimme ist passend zu den Instrumenten gemixt worden und fügt sich angenehm in die Komposition ein. Sie verliert sich nicht im Klanggewitter der Instrumente. Außerdem gibt das einschlägige <strong>Growling</strong> im leichten <strong>Berserker-Stil</strong> der Musik Stabilität.</p>
<p>Natürlich hört man wie bei einigen Bands aus dem russischen und slawischen Kulturkreis den<strong> Akzent</strong> zwischen den englischen Lyrics stark raus. Aus meiner Perspektive tut das dem Hörvergnügen jedoch keinen Abbruch, im Gegenteil. Die vom Akzent durchtränkten Vocals harmonieren sehr gut mit den melodiös fokussierten Riffs und den dezent gesetzten Keyboardpassagen. Diese&nbsp;Zusammensetzung passt hervorragend und verliert auch im weiteren Verlauf nicht an Kontinuität.</p>
<h3>Nur abgespeckter Atmospheric Black?</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_30685" aria-describedby="caption-attachment-30685" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30685 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/stryvigor-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/stryvigor-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/stryvigor-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/stryvigor.jpg 843w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-30685" class="wp-caption-text">STRYVIGOR</figcaption></figure>
<p>Im Gegensatz zu Bands wie <strong>LUSTRE, SOJOURNER</strong> oder <strong>ELDAMAR</strong> fallen bei <strong>STRYVIGOR</strong> keine wirklichen<strong> Natur-/Fantasy- oder Folk-Nuancen</strong> ins Gewicht. Jedoch sind Einflüsse aus dem Cosmic bzw. Space Ambient nicht zu leugnen, die ab der 2. Hälfte des Albums auffallend zunehmen, beispielsweise in den Tracks <em>&#8222;In the Depths of Silence&#8220;</em> und <em>&#8222;Where Autumn will Reign Again&#8220;</em>. Die wirken allerdings sehr <strong>malerisch</strong>, leicht verträumt und durchdacht eingesetzt. Allerdings jagen sie mir beim Hören keinen Schauer über den Rücken, wie beispielsweise bei <strong>DARKSPACE, PAYSAGE D´HIVER</strong> oder <strong>COLDWORLD</strong>.</p>
<p>Insgesamt findet auch keine wirkliche Auseinandersetzung mit<strong> tiefen Emotionen</strong> wie Melancholie, Depression oder Nachdenklichkeit statt. Trotzdem darf nicht vorschnell das Urteil gefällt werden, dass hier typische Elementen aus dem <strong>Atmospheric Black Metal</strong> einfach weggelassen worden sind. Vielmehr speist sich die <strong>Atmosphäre</strong> von &#8222;Lifelong Journey&#8220; aus dem Zusammenspiel von Melodieführung, Vocals und den optimal integrierten Keyboardklängen. Aus wenigen musikalischen Komponenten wurde hier ein kleines bezauberndes und atmosphärisches <strong>Kunstwerk</strong> geschaffen.</p>
<h3><strong>Vom selben/ ähnlichen Schlag</strong></h3>
<p>Dabei sollte man in meinen Augen (oder Ohren) den Einfluss der<strong> inoffiziellen Meister</strong> des atmosphärischen und teils auch melancholischen<strong> Pagan Black Metals</strong> auf dieses Album nicht vergessen: <strong>DRUDKH</strong>. Wenn die ihre<strong> Landsleute</strong> von <strong>STRYVIGOR</strong> bei diesem Album in Sachen Melodik und Flair nicht inspiriert haben, wer sonst?</p>
<p>In Sachen Stilistik betreten <strong>STRYVIGOR</strong> mit ihrem <strong>Genre-Hybrid</strong> aus atmosphärischem und melodischem Black Metal zweifelsohne kein Neuland. Die erste Band, die mir gerade einfällt, die das Konzept auf 2 Alben ganz ähnlich umgesetzt haben, sind <strong>SHYLMAGOGHNAR</strong> aus den <strong>Niederlanden</strong>. Weniger stoisch und naturinspirierter als <strong>STRYVIGOR</strong>, bedient sich das Duo dafür teilweise an <strong>progressiveren Melodien</strong>.</p>
<h3>Ein paar kleine Empfehlungen zum Schluss</h3>
<p>Hinsichtlich des<strong> rauen Grundcharakters</strong> in &#8222;Lifelong Journey&#8220; empfehle ich noch die Bands <strong>SKOGMARK</strong> aus Russland und <strong>VELDES</strong> aus Slowenien. Wer es gern atmosphärisch hat, allerdings auch experimentelle, progressive&nbsp; Konzepte mag und stellenweise auch auf Härte verzichten kann, ist mit <strong>NE OBLIVISCARIS</strong> aus Australien bestens bedient. <strong>OAK PANTHEON </strong>aus den USA konzentrieren sich ebenfalls mehr auf Melodik, abwechslungsreichen Gesang und gelegentliche Einsätze akustischer Gitarren und Folkinstrumente.</p>
<p>Diejenigen unter euch, die sich näher für Northern Silence Production-Releases und noch mehr für melodiefokussierten Atmospheric Black Metal interessieren, können auch mal die indonesischen <strong>VALLENDUSK</strong> auschecken. In diesem Zusammenhang gibt es auch ein interessantes Ein-Mann-Projekt aus Indonesien zu entdecken, das sich <strong>PURE WRATH</strong> nennt und einen etwas raueren uns schnelleren Gesamtsound mitbringt. Ihr habt den Überblick verloren? Kein Problem, hier gibt es eine Links zu den Bandcamp-Seiten aller Bands, die von mir als Referenzen genannt worden sind.</p>
<p><a href="https://stryvigor-northernsilence.bandcamp.com/"><strong>STRYVIGOR</strong></a></p>
<p><a href="https://drudkh.bandcamp.com/"><strong>DRUDKH</strong></a></p>
<p><a href="https://shylmagoghnar.bandcamp.com/"><strong>SHYLMAGOGHNAR</strong></a></p>
<p><strong><a href="https://skogmark.bandcamp.com/">SKOGMARK</a></strong></p>
<p><a href="https://veldes.bandcamp.com/"><strong>VELDES</strong></a></p>
<p><a href="https://neobliviscaris.bandcamp.com/"><strong>NE OBLIVISCARIS</strong></a></p>
<p><strong><a href="https://oakpantheon.bandcamp.com/">OAK PANTHEON</a></strong></p>
<p><strong><a href="https://vallenduskmusic.bandcamp.com/">VALLENDUSK</a></strong></p>
<p><strong><a href="https://purewrath.bandcamp.com/">PURE WRATH</a></strong></p>
<p>Übrigens: Für alle besonders Ausgefuchsten unter euch habe ich im Titel meiner Review&nbsp;<strong>eine kleine Anspielung</strong> auf ein anderes <strong>Atmospheric/Ambient Black Metal Projekt</strong> versteckt. Wer von euch hat sie erraten?</p>
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