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	<title>regensburg Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>regensburg Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Festival mit Biergartenflair &#8211; Metal United Festival 2017</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sascha]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Aug 2017 06:33:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Am 4. und 5. August fand dieses Jahr zeitgleich mit&#160;Wacken das&#160;Metal United&#160;im oberpfälzischen Regensburg statt. Statt gigantische Menschenmassen und Headlinern mit Millionenpublikum hat man sich hier wie eine Rebellion gegen den Festivalriesen für kleinere, aber trotzdem hochkarätige Acts entschieden. Um mir einmal ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/festival-mit-biergartenflair-metal-united-festival-2017/">Festival mit Biergartenflair &#8211; Metal United Festival 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 4. und 5. August fand dieses Jahr zeitgleich mit&nbsp;<strong>Wacken</strong> das&nbsp;<strong>Metal United&nbsp;</strong>im oberpfälzischen Regensburg statt. Statt gigantische Menschenmassen und Headlinern mit Millionenpublikum hat man sich hier wie eine Rebellion gegen den Festivalriesen für kleinere, aber trotzdem hochkarätige Acts entschieden. Um mir einmal einen Überblick zu verschaffen, bin ich zum Airport Obertraubling gepilgert und habe mir die ganze Sache einmal angesehen.</p>
<h2>Tag 1: Sicherheit und super Sound</h2>
<p>Ich muss zugeben, ich bin nicht am Campingplatz angereist, da ich bei Freunden schlafe, jedoch habe ich mit ein paar Leuten bezüglich der Anreise gesprochen. Diese lief recht glatt, obwohl der Campground recht klein und schnuckelig ist. Da man eine Gebühr von 15€ entrichten muss, wurde auch hier streng kontrolliert wer reinkommt. Ob das gut oder schlecht ist, sieht wohl jeder anders.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20843" aria-describedby="caption-attachment-20843" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/IMG_20170804_181449-min.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="768" class="size-large wp-image-20843" alt="" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/IMG_20170804_181449-min-1024x768.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/IMG_20170804_181449-min-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/IMG_20170804_181449-min-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/IMG_20170804_181449-min-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/IMG_20170804_181449-min.jpg 1450w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20843" class="wp-caption-text"></strong> <strong>MYNDED</strong></figcaption></figure>
<p>Aber nun zurück zu mir: Es ist 16 Uhr und aufgrund meiner Verwirrtheit mit dem ÖPNV bin ich etwas später als geplant dort. Am Einlass gibt es keine lange Schlange. Wieso warte ich dann trotzdem länger? Ach ja! Securities! Naja, dann hole ich mir erstmal mein Bändchen ab und gehe dann hinein – scheint ja nicht so viel los zu sein. Leider gibt es schon hier meinen ersten Wermutstropfen. Ich und einige andere werden&nbsp;sehr unfreundlich behandelt und ich muss mich selbst für einen Schlüssel rechtfertigen. Klar ist die Sicherheit wichtig, aber ein freundliches &#8222;Hallo&#8220; könnte schon einiges bewirken und ich bin wohl nicht der Einzige, der so denkt. Drinnen angekommen, merkt man wiederum nichts von Sicherheitspräsenz. Irgendwie komisch, aber gut, solange es irgendwie funktioniert &#8230;</p>
<p>Die erste Band des Tages&nbsp;<strong>SLAUGHTERER&nbsp;</strong>&#8230; habe ich verpasst. Egal,&nbsp;die nächste Band steht schon in den Startlöchern. Davor gibt es aber noch die Umbaupause. Doch was sehe ich da? Ein Biergarten! Wie es mein bayerischer Ursprung verlangt, muss ich diesen natürlich austesten. Also wird ein Bier geschnappt und sich an eine der Bänke gesetzt. Gemütlich ist es und man könnte fast vergessen, dass man auf einem Festival ist. Und passend wie die Faust aufs Auge betreten nach knappen 15 Minuten die Thrasher von&nbsp;<strong>MYNDED&nbsp;</strong>die Bühne. Das Publikum ist dabei jedoch sehr rar gesät. Nicht einmal die ersten beiden Reihen vor dem Podium sind besetzt. Der Rest hat es sich im Biergarten gemütlich gemacht. Ein Trend, der das gesamte Festival über andauern soll. Die Band lässt sich dadurch jedoch nur wenig beirren und spielt ihr Set runter. Der Sound ist dabei wirklich sehr gut, was ich ehrlich gesagt nicht erwartet hätte.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20858" aria-describedby="caption-attachment-20858" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20728861_1461338723949303_1101838244167827460_o.jpg"><img decoding="async" width="1024" height="682" class="size-large wp-image-20858" alt="" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20728861_1461338723949303_1101838244167827460_o-1024x682.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20728861_1461338723949303_1101838244167827460_o-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20728861_1461338723949303_1101838244167827460_o-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20728861_1461338723949303_1101838244167827460_o-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20728861_1461338723949303_1101838244167827460_o-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20728861_1461338723949303_1101838244167827460_o.jpg 1450w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20858" class="wp-caption-text"><strong>TELL YOU WHAT NOW</strong></figcaption></figure>
<h2>Kleines Publikum und fette Party</h2>
<p>Nach dem rund dreiviertelstündigen Set besteigen nun&nbsp;<strong>TELL YOU WHAT NOW</strong>, deren Sänger den YouTube-Fans als&nbsp;<strong>Frodo</strong> bekannt sein könnte, das Podium. Ich kannte die Band vorher nur durch ein paar Onlineauftritte, weshalb ich gespannt bin, wie sich die Berliner auf den Bühnen schlagen. Das Ergebnis: großartig. Clean und gutturaler Gesang, ebenso wie ihre Instrumente klingen durchweg gut. Jetzt merke ich auch die Vorteile von sehr wenigen Zuschauern. Statt einfach ihr Set runterzuspielen, gibt es auch Zuschauerinteraktion. Nicht jedoch einfaches Vor- und Nachsingen! Es wird tatsächlich mit uns geredet und auch ein Bier zu teilen lässt man sich nicht nehmen. Kann ein Festival sich noch familiärer anfühlen?</p>
<p>Bei&nbsp;<strong>EDEN&#8217;S DECAY&nbsp;</strong>geht es nun wieder ernster zu. Gut, bei Black Metal einen auf Partystimmung zu machen ist aber auch nicht so passend. Die Jungs sind schon jetzt mein Favorit und werden auch mein Festivalhighlight werden. Der Klang und die Stimmung passen hier perfekt, jedoch wird die Show von einer überboten: Das Bühnenangebot des ersten Headliners&nbsp;<strong>NOTHGARD</strong>, die zweite Band von <strong>EQUILIBRIUM</strong>-Gitarrist <strong>Dom</strong>, macht mich noch ein gutes Stück mehr<strong>&nbsp;</strong>an. Auch mit einem Mann weniger an den Gitarren schaffen es die Bayern die sonst so träge Menge doch noch einmal mehr anzuheizen und sogar mehrere Walls of Death zustande zu bringen. Ist das Konzert das Ende des Spektakels? Denkste!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20869" aria-describedby="caption-attachment-20869" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20626775_1537977869606141_1253519642815857312_o.jpg"><img decoding="async" width="1024" height="682" class="wp-image-20869 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20626775_1537977869606141_1253519642815857312_o-1024x682.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20626775_1537977869606141_1253519642815857312_o-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20626775_1537977869606141_1253519642815857312_o-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20626775_1537977869606141_1253519642815857312_o-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20626775_1537977869606141_1253519642815857312_o-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20626775_1537977869606141_1253519642815857312_o.jpg 1450w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20869" class="wp-caption-text"><strong>NORTHGARD</strong></figcaption></figure>
<p>Mit der&nbsp;<strong>Mosher&#8217;s Night&nbsp;</strong>rund um&nbsp;<strong>DJ Schnapsi&nbsp;</strong>wird noch einmal zum Abschluss und zur Feier des Tages eine Metal-Disco geboten &#8230; bis fünf Uhr morgens! Wieso zur Feier? Der &#8222;Special Guest&#8220;&nbsp;<strong>DarkSiffler</strong> hat Geburtstag und das wird hier mit zwei Stripperinnen gefeiert. Ich selbst bin zwar nicht wirklich ein Fan von solchen Veranstaltungen (was soll ich hier tun? Headbangen? Tanzen? Mich besaufen?), aber ich muss zugeben, dass die Musik recht gut zwischen Klassikern und neueren Hits abgemischt wurde und die Stimmung recht ausgelassen war. Kurz nach eins habe ich aber genug davon und begebe mich in Richtung Bett.</p>
<h2>Tag 2: Solide und Durchschnitt statt extravagant</h2>
<p>Neuer Tag, neue Verwirrung mit den Öffis. Naja gut, Schlaf ist auch noch ein Problem. Auf jeden Fall habe ich es deswegen nicht geschafft, die Bands der Biergartenstage,&nbsp;<strong>2ND UNIT</strong> und&nbsp;<strong>SCHINDTERGSPANN</strong>, ebenso wie die ersten Kapellen der Main Stage,&nbsp;<strong>MORPHOSYS&nbsp;</strong> und&nbsp;<strong>PRECIPITATION</strong>, zu sehen. Macht nichts, denn der Abend ist ja noch jung und es gibt noch einiges an Musik, zu dem es den Kopf zu schütteln gibt.</p>
<p>Den Auftakt macht demnach&nbsp;<strong>ANCIENT PROPHECY&nbsp;</strong>für mich. Geboten wird klassischer Heavy Metal. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Dafür wird auch hier wieder recht viel auf der Bühne rumgeblödelt und viel mit dem Publikum interagiert. Lobenswert! So macht es auch ohne zehntausende Leute weiterhin Spaß. Ein wenig anders sieht es da bei den&nbsp;Death-Metallern von&nbsp;<strong>EPSILON&nbsp;</strong>aus. Der Sound: rabiat, hart und total übersteuert. Dementsprechend (und auch wegen ein wenig Eintönigkeit) habe ich nach wenigen Songs die Schnauze voll. Dafür ist aber mein Magen leer und es werden die Essensmöglichkeiten ausgecheckt. Die sind leider sehr überschaubar (also recht abwechslungsarm)&nbsp;und werden zu Durchschnittspreisen geboten. Praktisch gibt es Bratwurst und Steak im Semmel, ebenso wie Burger und Burritos. Auch der einzige Stand voller Accessoires und Deko ist recht klein. Naja, ich habe eh nicht vor, mir viel zu kaufen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20859" aria-describedby="caption-attachment-20859" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20747964_1461395493943626_4819520487591539222_o.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" class="size-large wp-image-20859" alt="" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20747964_1461395493943626_4819520487591539222_o-1024x682.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20747964_1461395493943626_4819520487591539222_o-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20747964_1461395493943626_4819520487591539222_o-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20747964_1461395493943626_4819520487591539222_o-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20747964_1461395493943626_4819520487591539222_o-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20747964_1461395493943626_4819520487591539222_o.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20859" class="wp-caption-text"><strong>STORMHAMMER</strong></figcaption></figure>
<p>Frisch gestärkt mache ich mich nun auf zum Power Metal von&nbsp;<strong>STORMHAMMER</strong>. Anfangs ist der Sound hier auch wieder etwas übersteuert, aber im Laufe des Sets verbessert sich das. Die Stimme des Sängers ist dabei nicht wie von diesem Genre gewohnt hoch, sondern sehr tief und wird mit ein paar Growls aufgelockert. Das Konzert macht mir durchweg Spaß und trotz weiterhin geringem Publikum wird ordentlich Stimmung gemacht. Ähnlich sieht es auch beim Kontrastprogramm von&nbsp;<strong>OBSCENE</strong> aus. Gut, die Musik ist zwar nicht dieselbe, aber trotzdem wird die Stimmung aufrecht erhalten. Ich muss zugeben: Hier wird auch nichts Extravagantes geboten, dafür ist der Metalcore solide und macht Spaß.</p>
<h2>Und sie können doch feiern!</h2>
<p><strong>REYSSWOLF&nbsp;</strong>sitzen bei mir ein wenig zwischen den Stühlen. Zwar wird hier die ohnehin angeheiterte Stimmung noch einmal ein Stück höher gebracht. Jedoch muss ich zugeben, dass ich nicht so begeistert von der Musik bin. Zwar wird mir als Folk-Fan ein starker Fokus auf den Dudelsack gegeben, aber ich werde trotzdem nicht ganz warm damit. Dem Rest scheint es zu gefallen und es werden auch die Faulen auf den Bierbänken aus ihrer Trägheit rausgerissen. Somit lasse ich es mir nicht nehmen, auch nochmal ordentlich mitzufeiern.</p>
<p>Den Abschluss des Abends, und somit des Festivals, findet für mich wieder in der Hallenstage statt. Hier spielt nun ab 23 Uhr der Act, auf den ich mich am meisten freue:&nbsp;<strong>ORDEN OGAN</strong>, die mit ihrem Power Metal mittlerweile schon als &#8222;Erben <strong>BLIND GUARDIAN</strong>s&#8220; betitelt werden. Ich scheine nicht der Einzige zu sein, der Bock auf die Jungs hat, denn die Halle ist sehr gut gefüllt. Neben Klassikern wie <em>&#8222;Fever&#8220;</em> oder <em>&#8222;The Things We Believe In&#8220;</em> wird die Zuschauerschaft auch mit Songs aus dem neuen Album &#8222;Gunmen&#8220; beglückt. Der Menge scheints zu gefallen und das tut es mir auch – trotz &#8222;Konzertsauna&#8220;, wie es Sänger <strong>Seeb</strong>&nbsp; scherzhaft aufgrund der Schweinehitze betitelt. Insgesamt ist das Konzert ein würdiger Abschluss für das Festival.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20870" aria-describedby="caption-attachment-20870" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" class="wp-image-20870 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20819170_1443406042418507_3095814881167431536_o-1024x682.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20819170_1443406042418507_3095814881167431536_o-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20819170_1443406042418507_3095814881167431536_o-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20819170_1443406042418507_3095814881167431536_o-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20819170_1443406042418507_3095814881167431536_o-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20819170_1443406042418507_3095814881167431536_o.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20870" class="wp-caption-text"><strong>ORDEN OGAN</strong></figcaption></figure>
<h2>Klein aber fein?</h2>
<p>Als Fazit kann ich sagen, dass das&nbsp;<strong>Metal United Festival 2017&nbsp;</strong>ein nettes, kleines Undergroundfestival ist. Leider ist es ein wenig zu nett und bequem, was wohl dem Biergarten-Flair zu schulden ist. Es wäre schön gewesen, wenn mehr Leute in die Gänge gekommen wären, jedoch kann man da auch nichts machen. Wo man aber etwas verbessern kann, wäre bei der Security, die unfreundlich und ein wenig willkürlich wirkte (mal wurde extrem kontrolliert, mal wurde man einfach durchgewunken). Ebenso sollte man ein wenig an einem reibungsloseren Ablauf arbeiten. Zu oft ist das Equipment und der Sound ausgefallen. Wenn diese Punkte für das nächste und die Jahre danach weiter ausgebaut werden können, denke ich, kann sich dieses Festivalkleinod zu einem echten Geheimtipp in Bayern entwickeln.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/46K-cOqX3UQ?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bilder mit freundlicher Genehmigung von <strong>Erwin Novak</strong> und&nbsp;<a href="https://www.facebook.com/RockaPicture/">Rock&#8217;n&#8217;Fucking Roll Pictures</a></p>
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		<title>Metalheads vereint euch! – Vorbericht Metal United Festival 2017</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sascha]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Jul 2017 07:36:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>4. und 5. August: Alle Metalheads sind in&#160;Wacken.&#160; Alle? Nein! Ein Veranstalter im oberpfälzischen Regensburg fängt an, dem Festival-Riesen Widerstand zu leisten. Der bayrische Untergrundkonter hört auf den Namen&#160;Metal United Festival&#160;und findet in diesem Jahr zum zweiten Mal statt. Dass es zu ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>4. und 5. August: Alle Metalheads sind in&nbsp;<strong>Wacken.&nbsp;<br />
</strong>Alle? Nein! Ein Veranstalter im oberpfälzischen Regensburg fängt an, dem Festival-Riesen Widerstand zu leisten. Der bayrische Untergrundkonter hört auf den Namen&nbsp;<strong>Metal United Festival&nbsp;</strong>und findet in diesem Jahr zum zweiten Mal statt.</p>
<p>Dass es zu einer zweiten Auflage kommt, war abzusehen. Schon im letzten Jahr konnten die Regensburger großen Erfolg verbuchen. In dieser Ausgabe wird wieder der Flugplatz Obertraubling mit einer Outdoor- und einer Indoorbühne unsicher gemacht, während man im Biergarten entspannen kann.&nbsp;</p>
<p>Das Lineup ist für ein so junges Festival geradezu herausragend, da nicht nur lokale Schmankerl und Underground Bands gezeigt werden, sondern ebenso bekannte Kapellen. So sehen wir neben den Power Metal Senkrechtstartern von&nbsp;<strong>ORDEN OGAN&nbsp;</strong>und&nbsp;<strong>NOTHGARD&nbsp;</strong>(Zweitband des&nbsp;<strong>EQUILIBRIUM</strong>-Gitarristen Dom) auch&nbsp;<strong>TELL YOU WHAT NOW</strong>,&nbsp;<strong>AMMYT&nbsp;</strong>und&nbsp;<strong>MORPHOSYS</strong>, um einen kleinen Querschnitt zu liefern. Genremäßig ist hierbei von Power, Death, Black und Thrash Metal, sowie Metalcore vertreten und somit für jeden etwas dabei. Wer danach noch nicht genug hat, kann Freitag Nacht die sogenannte&nbsp;<strong>Mosher&#8217;s Night</strong>, einer After Show Party im Metal-Disco-Stil, besuchen.&nbsp;</p>
<p>Preislich liegt das Ganze bei angenehmen <strong>34€</strong> excl. Gebühren, jedoch ohne Camping. Wer mit dem Zelt dort übernachten will, der muss zusätzlich noch &nbsp;einmal <strong>15€</strong> excl. Gebühren draufblechen. Trotzdem ein vergleichsweise geringer Preis für zwei Tage Festival. Wie das Metal United Festival dann ablaufen wird, ob die Organisation glatt geht, der Sound passt und wie die Preise an den Ständen vor Ort aussehen, werde ich Anfang August herausfinden können.</p>
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<p><a href="https://www.facebook.com/MetalUnitedFestivalRegensburg/">Facebook</a><br />
<a href="http://www.metalunitedfestival-regensburg.de/index.html">Website</a></p>
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<p>Bild mit freundlicher Genehmigung von Metal United Festival Regensburg</p>
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		<title>Gute Abstimmung, wenig Biss &#8211; Hydra</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Jan 2017 07:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>HYDRA – Solar Empire Veröffentlichungsdatum: 30.12.2016 Dauer: 58:34 Min. Label: SFT Records Genre: Symphonic Metal Als ich mit &#8222;Scarlet Occident&#8220;&#160;ins Album einsteige, weiß ich nicht so richtig, was mich erwartet. Der feminine Gesang von Frontsängerin Lisa Rieger mutet in einigen Passagen fast ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>HYDRA </strong>– Solar Empire<br />
Veröffentlichungsdatum: 30.12.2016<br />
Dauer: 58:34 Min.<br />
Label: SFT Records<br />
Genre: Symphonic Metal</p>
<p><span id="more-13138"></span></p>
<p>Als ich mit <em>&#8222;</em><em>Scarlet Occident&#8220;</em>&nbsp;ins Album einsteige, weiß ich nicht so richtig, was mich erwartet. Der feminine Gesang von Frontsängerin <strong>Lisa Rieger</strong> mutet in einigen Passagen fast schon orientalisch an. Man lässt es zuerst etwas langsamer angehen, ohne dabei aber weich zu wirken oder Spannung vermissen zu lassen. Erst während des zweiten Titels <em>&#8222;</em><em>Between Two Worlds&#8220;</em>&nbsp;wird mir richtig klar, wie stark man auf Backing-Vocals, Flötengedudel und andere Spielereien setzt. Sofort frage ich mich, wie viel da beim Live-Auftritt wohl &#8218;aus der Dose&#8216; kommen wird, besteht die Stammformation doch gerade einmal aus Sängerin, Bassist, Gitarrist und Drummer. Wie dem auch sei: Akzente setzt man vermehrt durch eben jene Spielereien. Auch wenn das live vielleicht schwieriger wird, klingt das auf CD erstmal nicht schlecht.</p>
<p><em>&#8222;Memorial&#8220;</em>&nbsp;lebt als langsamer, tragischer Song zum ersten Mal so richtig von der Stimme der Frontsängerin. Mal den Soundtrack vom ersten &#8218;Tribute von Panem&#8216;-Film gehört? An diesen muss ich im Laufe des Titels denken. Es gelingt, einen stimmigen Song zu schaffen, in dem die Chorgesänge an den richtigen Stellen platziert werden – weder übertreibt man es damit, noch kommt zwischendurch Langeweile auf. Passt!</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/z33pJuSSScE?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>HYDRA</strong> verstehen es gut, die einzelnen Elemente aufeinander abzustimmen. So fügt sich auch der Gastbeitrag von <strong>Jule Dahs</strong> nahtlos in <em>&#8222;</em><em>Witness Of Arbitrament&#8220;</em>&nbsp;ein. Ist das ein Dudelsack, der hier und da so hervorragend eingebaut wurde? Dazu&nbsp;gesellt sich&nbsp;tatsächlich auch ein Growling der Sängerin! Das Schöne ist, dass es trotzdem nicht überladen klingt, sondern wirklich gut aufeinander abgestimmt und alles in allem sehr facettenreich.</p>
<h4>Verspielte Power</h4>
<p>Als man in <em>&#8222;</em><em>Crystalline Cage&#8220;</em>&nbsp;nochmal Kraft rausnimmt, wird mir klar, was noch fehlt, damit die Musik bei mir richtig zündet: Dramatik und vor allem ENERGIE! Sängerin <strong>Lisa</strong> hat eine recht zarte Stimme, die im Zusammenspiel mit Chören, musikalischer Untermalung usw. ziemlich gut funktionieren kann, mich für sich genommen aber nicht so richtig umhaut. Bin ich zu verwöhnt von klassisch-kräftigen Stimmen à la <strong>Dianne van Giersbergen</strong> oder <strong>Tarja Turunen</strong>? Vielleicht stellt <strong>HYDRA</strong> gar nicht den Anspruch, solchen Gesang einbauen zu wollen, aber mit der Zeit wäre genau diese Energie gar nicht schlecht. Nach zwei Dritteln des Albums geht mir nämlich langsam die Puste aus – was schade ist, sind doch die Songs oft catchy und die einzelnen Elemente so gut aufeinander abgestimmt!</p>
<p>Eigentlich hatte ich gedacht, dass ich jetzt mal ne richtig kraftvolle Nummer brauche, damit es mich wieder wachrüttelt. <em>&#8222;</em><em>Assassins Scent&#8220;</em>&nbsp;macht das genaue Gegenteil, indem es seicht anfängt – und irgendwie wirkt&#8217;s. Die langsameren, getrageneren Nummern gelingen der deutschen Gruppe besser, weil die weiche Stimme der Sängerin besser wirken kann als in Passagen, in denen nebenher fünf verschiedene Instrumente dynamische Melodien schmettern. Schneller wird der Song nur dann, wenn einmal kein Gesang zu hören ist. Aufgrund des eben dargelegten Umstandes ziemlich clever.</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p><!--more--></p>
<h4>Je später das Album &#8230;</h4>
<p>An instrumentaler Vielfalt mangelt es sicher nicht. Nachdem der letzte Song sich großzügig im Einsatz von Streichern zeigte, beginnt der Song <em>&#8222;</em><em>Horns Of Erakor&#8220;</em>&nbsp;mit… Nun ja, lest den Titel und denkt scharf nach! Fast schon episch geht es los, ehe bis auf das Keyboard alle Instrumente verstummen und neben diesem nur noch ihr Gesang zu hören ist. Und dann setzt er ein – <strong>Henning Basse</strong> von <strong>FIREWIND</strong>, der mit bedrohlicher Stimme verkündet, dass er sie fangen und verbrennen werde! Die Figur, selbstverständlich. Nicht, dass <strong>Henning</strong> irgendwen verbrennen würde… Da das Album als Konzeptalbum eine Geschichte erzählt, passt diese Episode wunderbar in dieses hinein und ergänzt das Storytelling. Ansonsten macht der Titel für sich allein stehend aber nicht sooo viel her.</p>
<p><em>&#8222;Doomed&#8220;</em>&nbsp;ist für mich ein zweischneidiges Schwert, denn die Klargesangspassagen funktionieren gewohnt gut und gehen sogar einigermaßen ins Ohr, auch wenn der Song sich in diesen Teilen nicht allzu stark von den anderen unterscheidet. Doch die gegrowlten Passagen… Gar nicht gut! An dieser Stelle wirken diese einfach deplatziert und machen den Titel kaputt, anstatt ihn aufzufrischen. Ansonsten aber ein solider Song.</p>
<p>Im Finale <em>&#8222;</em><em>The Last Swan&#8220;</em>&nbsp;gibt es noch einmal akustischen Besuch – von keiner geringeren als <strong>Zuberoa Aznárez</strong>, Sängerin von <strong>DIABULUS IN MUSICA</strong>! Der Anfang ist düster und gibt der Gastsängerin kurz die Chance, mit ihrer klassischen Gesangsstimme zu glänzen. Leider gibt der Song ansonsten aber zu wenig Gas – vor wenigen Wochen habe ich auf &#8222;Dirge For The Archons&#8220; ja gesehen, zu was die Spanierin mit der richtigen musikalischen Untermalung imstande ist. Schade, dass man das Potenzial hier nicht genutzt hat.</p>
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