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	<title>Ritual Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Ritual Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Heidnische Klänge statt Schulmedizin &#8211; ein Abend mit HEILUNG in Halle!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oimel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Nov 2019 06:45:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>
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		<category><![CDATA[heilung]]></category>
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		<category><![CDATA[Ritual]]></category>
		<category><![CDATA[steinzeitliche Klänge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für manche keltische Kult, für andere schamanistisches Schauspiel... HEILUNG spaltet die Geister. Wir waren zum Konzert in einer ehrwürdigen Konzert-Halle dabei und unser Autor Oimel, schreibt seine Sicht der Dinge dazu.</p>
<p>Gern wüssten wir auch deine Meinung zur Band.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/heilung-in-halle-heidnische-klaenge/">Heidnische Klänge statt Schulmedizin &#8211; ein Abend mit HEILUNG in Halle!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Kapuzenträger mit rauchenden Kräutern, Oberkörperfreie keltische Krieger mit Speeren auf der Bühne und Sänger mit Hirschgeweihen… okkulte Rituale in Deutschlands Wohnblöcken oder heidnische Rückbesinnung in klerikalen Kreisen? Nein, einfach nur <strong>HEILUNG</strong> in Halle!</p>
<h3>Die etwas andere Location….</h3>
<p>Es ist also der 01.11.2019. Zu dritt machen wir uns in den dunklen Abendstunden auf ins nahegelegene <em>Halle an der Saale</em>. Das Navi führt uns zuverlässig durch die unmöglichen Wirrungen der dortigen Verkehrsführung. Am Ende landen wir dann sicher an der Location. Heute ist es mal keine zwielichtige Spelunke, kein alternatives Zentrum und kein metaliger ehemaliger Lok-Schuppen, sondern die<strong> Georg-Friedrich-Händel-Halle</strong>. Und in dieses Konzerthaus fallen heute reichlich dunkel gekleidete Gestalten ein.</p>
<p>Das Publikum ist gemischt aus naturverbundenen Mittelalterfans, Gothics und einer großer Portion kantiger Hünen, die recht schnell dem Black Metal zuzuordnen sind. Ein wenig erinnert mich diese Mixtur an das <strong>Dark Troll Festival</strong> das ich im Mai besuchen durfte, und ich fühle mich sehr wohl. Den beiden mitgereisten Damen geht es genauso und so genießen wir in der Menge noch das ein oder andere Getränk und gehen dann langsam in die erste Etage, um unsere Sitzplätze aufzusuchen.</p>
<h3>….das etwas andere Konzert</h3>
<p>Wir gehen in den Konzertsaal und sind etwas irrtiert, das hier bereits gedimmtes Licht von der Bühne fällt und Musik ertönt. Obwohl erst 20 Uhr Start sein sollte, ist hier bereits die Vorband <strong>SANGRE DE MUERDAGO</strong> fleißig am Werk. Wir schleichen also auf unsere Plätze und lauschen gespannt. Leider lauschen wir auch an-gespannt, denn der Sound ist seeeeehr leise, gerade auch bei den Ansagen des Sängers. Insgesamt ist die Musik eine Mischung aus Folk, mittelalterlichen Elementen und den Gesangsparts des Sängers. Auf mich wirkt es sehr naturverbunden, bodenständig und ländlich. Im Nachhinein betrachtet, war die Vorband vielleicht etwas <span style="text-decoration: underline;">zu</span> ruhig, zu sanft und zu verträumt, im Vergleich zu dem, was noch kommen sollte.<br />
Aber eine schöne und entspannende Musik war es auf jeden Fall! Schade, das es in dieser Zeit im Saal noch recht unruhig war. Das ist nicht unbedingt das Feedback, was die Gruppe auf der Bühne verdient hat.</p>
<h3>Das Ritual beginnt</h3>
<p>Nach einer kleinen Pause, in der wir uns noch die Füße vertreten, huschen wir wieder auf unsere Plätze. Jetzt ist der Saal komplett gefüllt, alle Sitze belegt und der Saal wartet gespannt.<br />
Es wird dunkel, und eine kleine mit Kapuze verhüllte Gestalt schleicht im Halbdunkel über die Bühne und fächert dabei den Qualm verbrennender Kräuter über die Bühne. Mit kurzem Getuschel sind wir uns einig, dass dies eine Weihung oder Reinigung des Platzes ist. Danach kommen die Bandmitglieder auf die Bühne, vereinigen sich zu einem Kreis und schwören sich miteinander ein, wobei ein Stimme Textzeilen vorgibt und der Rest diese wiederholt. Wie bei einem Gebet oder einem feierlichen Schwur.</p>
<p>Und dann beginnt die Show &#8211; wobei ich mich eigentlich scheue es so zu nennen, denn ich empfinde es nicht als Show! Dafür empfinde ich es als zu authentisch und echt.</p>
<p>Die Musik dröhnt und strotzt vor Energie und Kraft. Sie ist rudimentär, und in ihren Elementen &#8222;vorzivilisatorisch&#8220; – das Wort habe ich im Publikum im Vorfeld aufgeschnappt und finde es überraschend treffend. Eine ganz schwierig zu beschreibende Mischung aus sehr kehligem und tiefen Gesang des männlichen Sängers <strong>Kai Uwe Faust</strong>, unterstützt von Percussionist und Sänger <strong>Christopher Juul</strong>&nbsp;und dem entrückten, teilweise klagenden Gesang der Sängerin <strong>Maria Franz</strong>. Dazu kommen teilweise noch Choräle der anderen Beteiligten auf der Bühne und Schreie, Rufe und Ausrufe die an instrumentalen Stellen folgen. Als Instrumente sind eigentlich nur verschiedene Schlagwerkzeuge im Einsatz, von einer sehr großen hängenden Trommel über diverse kleinere, bis hin zu Schwertern, Eisenstangen und Knochen auf die geklopft, geschlagen oder darüber geschabt wird. Die Texte der Lieder sind in verschiedenen Sprachen, vorwiegend alten Sprachen wie Gotisch, Latein alten nordischen Dialekten gehalten.</p>
<h3>Reize für alle Sinne</h3>
<p>Neben der raumeinnehmenden Musik sind auch alle Personen auf der Bühne passend gekleidet. Egal ob mit Fellen behangen, mit Ganzkörperbemalung verziert oder mit tierischen Elementen wie Hirschgeweihen geschmückt. Es passt einfach alles und verleiht der Musik optisch einen gelungenen Rahmen. Auch für die Nase gibt es etwas, denn die anfangs gefächerten Kräuter sind tatsächlich auch bei uns in der vorletzten Reihe noch gut wahrnehmbar. Und es sind an dieser Stelle auch die Feinheiten die mich begeistern. Im Normalfall bin ich immer derjenige der darauf pocht, das eine Bühne und ein guter Sound völlig ausreichen. Das drumherum ist für mich meistens nebensächlich.</p>
<h4><strong>Jede Kleinigkeit macht etwas aus!</strong></h4>
<p>Hier heute Abend dagegen sind es die viele Details die das Gesamtbild abrunden. Die sich schwarz verfärbende Trommel des Sängers, als er wie im Trance mit einer Fackel darauf spielt. Die Körper der Krieger auf der Bühne, die sich bei den Chorälen enthusiastisch in die gerufenen Worte hinein lehnen, um diesen Kraft zu geben. Die einzelnen Mitwirkenden auf der Bühne die sich an verschiedenen Stellen in Trance-artige Tänze hingeben und diese auch völlig individuell gestalten. Die oberkörperfreien Kriegerinnen, bei denen das unmögliche geschafft wird, nämlich einen nackten weiblichen Körper nicht sexualisiert einzusetzen, sondern natürlich wirken zu lassen. Der in sich zusammensinkende Sänger, während er sich in schrille Schreie steigert.</p>
<p>Diese Liste könnte noch lange fortsetzen, denn das was auf der Bühne gezeigt wird, fasziniert mich dadurch, dass es eben nicht wie eine Show wirkt, sondern wie ein wirkliches Ritual, ein Einblick in schamanische Elemente aus grauer Vorzeit. Und es wirkt auf mich eben auch so, dass die Beteiligten das auch selbst genauso wahrnehmen und keinen Auftritt präsentieren, sondern ihr Ritual durchführen und wir, das Publikum, das Glück haben diesem beiwohnen zu können. Dementsprechend abgerundet ist auch das Ende gestaltet, denn nachdem die letzten Töne – vor einem komplett stehenden Publikum – verklungen sind, kommt erneut die kapuzenverhüllte Gestalt auf die Bühne und verfächert den Qualm der brennenden Kräuter, bevor der frenetische Applaus einsetzt! Und zum ersten Mal denke ich mir, dass es sich falsch anfühlen würde, wenn es jetzt eine Zugabe geben würde.</p>
<h3>Klänge für die Ewigkeit</h3>
<p>Es ist gar nicht mal so einfach, etwas über ein Konzert zu schreiben, ohne dabei zu viel zu verraten. Denn das möchte ich hier ausdrücklich nicht tun! Ich finde es viel zu toll diese Eindrücke alle selbst zu sammeln und das Auge schweifen zu lassen. Und das wichtigste Element ist natürlich die Musik.</p>
<p>Ich war sehr gespannt wie es gelingt die beiden athmospärisch unglaublich tiefen Alben auf einer Bühne umzusetzen, noch dazu in einer so seriösen Umgebung wie einem solchen Konzerthaus. Aber ich kann verraten: Es gelingt bravourös! Die tiefe, kehlige Stimme des Sängers füllt, zusammen mit den Trommeln, den Raum bis in die letzten Winkel. Die Choräle peitschen kraftvoll durch die Reihen und auch kleinere Schlagwerkzeuge sind sehr gut vernehmbar und setzen Akzente. Interessant fand ich die Stimme der Sängerin, die auf den beiden Alben oft eher entrückt und zauberhaft-mystisch klingt. Live fand ich diese dagegen energischer, etwas kräftiger und manchmal ein wenig als Kontrast und nicht als zauberhaften Hintergrundgesang. Und das gefiel mir ebenfalls sehr gut.</p>
<p>Insgesamt schafft es diese Musik etwas in einem drin zu berühren, etwas animalisches, rohes und – heute in der modernen Gesellschaft &#8211; nicht mehr angesprochenes. Aber etwas das in jedem steckt. Mir persönlich geht es so, dass ich mich zu den Kriegern auf der Bühne einreihen möchte! Ich möchte Teil des treibenden Rhythmus werden, möchte selbst die große Trommel schlagen und mich in Ekstase tanzen. Und ich kann mir vorstellen welche Wirkung solche Rituale und Elemente auf die damaligen Naturvölker gehabt haben. Und natürlich auch wie bedrohlich das alles auf vermeintlich zivilisierte Völker und Invasoren gewirkt haben muss.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Ich, nein wir sind begeistert. Selbst meine hochschwangere Freundin verbringt das letzte Lied im Stehen, denn auf den Sitzen hält es hier keinen mehr. Wir sind uns einig, dass das gerade gesehene etwas ganz besonderes und spezielles ist. <strong>HEILUNG</strong> schaffen es die Zuschauer mitzureissen und in eine völlig andere Epoche zu ziehen, und dabei völlig authentisch zu wirken. Und musikalisch wird hier ein Nische besetzt, die irgendwo zwischen Pagan, Folk, Mittelaltermusik und Naturklängen einzuordnen ist. Und dabei ist diese gleichzeitig so zugänglich, dass sich die Zielgruppe weit weit über Metalfans hinaus erstrecken kann, und andererseits so extrem und speziell ist, dass sich niemand damit vergleichen kann.</p>
<p>Ich bin nun gespannt, was hier folgen wird, wie zukünftige Alben sich gestalten werden und auch ob sich auch zukünftige Auftritte auf solche Locations beschränken, oder ob diese Tournee eine Ausnahme bleibt.</p>
<p>Wir hatten Heilung zuvor schon – kurz – auf dem Hellfest 2018 gesehen, und wollten uns dann den Auftritt auf dem Wacken 2018 anschauen. Der war leider von enormen technischen Problemen geplagt und wurde der Band gar nicht gerecht. Das was dagegen heute Abend geboten wurde, war schlicht und ergreifend: GROßARTIG!!</p>
<p>Ps.: Fotos von dem Abend haben wir dieses Mal keine. Das finde ich im Nachhinein aber auch gut, denn man sollte die Show einfach selber gesehen haben! Wer sich aber dennoch einen Eindruck verschaffen möchte, dem lege ich diesen Auftritt ans Herz, der vom Youtube-Kanal der Band hochgestellt wurde:</p>
<p><iframe title="Heilung | LIFA - Full Show" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/h1BsKIP4uYM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>HEXER &#8211; das Übel kriecht langsam umher</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Apr 2017 13:42:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>HEXER &#8211; Cosmic Doom Ritual Veröffentlichungsdatum: 14.04.2017 Dauer: 36:08 Min. Label: Vendetta Records Stil: Death/Black Doom HEXER überraschen einen tatsächlich in einigen Sachen. Nur 3 Lieder gibt es auf &#8222;Cosmic Ritual Doom&#8220; zu hören, dafür aber 36 Minuten lang. Klar, wenn man ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>HEXER </strong>&#8211; Cosmic Doom Ritual<br />
Veröffentlichungsdatum: 14.04.2017<br />
Dauer: 36:08 Min.<br />
Label: Vendetta Records<br />
Stil: Death/Black Doom</p>
<p><span id="more-15860"></span></p>
<p><strong>HEXER</strong> überraschen einen tatsächlich in einigen Sachen. Nur 3 Lieder gibt es auf &#8222;Cosmic Ritual Doom&#8220; zu hören, dafür aber 36 Minuten lang. Klar, wenn man in doomigen Sümpfen wildert, darf es auch gerne ein wenig länger sein. Schnell noch einen klischeehaften Albumtitel auswählen und los geht die wilde Fahrt. Die ersten 3 Minuten wabert <em>&#8222;Merkaba&#8220;</em> ziemlich tiefenentspannt umher, bis der herbe Bass-Overkill über einen hereinbricht. Mit zweistimmigen Stimmbandmalträtierungen schleppt sich das Stück die nächsten 120 Sekunden wie ein angeschossenes Tier zum Tode. <strong>Drückt schon ordentlich</strong>, muss ich zugeben. Auch wenn der Ausbruch geordnet klingt und schnell verschwindet, die durchaus düstere Stimmung bleibt.</p>
<p>Hoffentlich kommt noch die totale Eruption, schließlich wurde im Beipackzettel noch was von Black-Metal-Einflüssen geredet. Denn bis jetzt regiert absoluter Zeitverlust und repetitives Geschwurbel.&nbsp;Allerdings sagt mir die trist wirkende Klangwelt (ca. 9:30 Min.) sehr zu. Das hat was ziemlich Eigenes und erinnert mich an alte Horrorfilme in Schwarz und Weiß. Das hält aber nicht lange an, denn wie aus dem Nichts poltern <strong>HEXER</strong> mit dumpfem Gedresche um die Ecke. Hier ist der Sound leider übersteuert und wirkt für mich keineswegs hart oder gar evil. Da kann der Sänger noch so keifen, wie er mag. Schnell setzen die Gitarren noch ein, das hilft wenigstens ein bisschen, um dann ein ziemlich seltsames Ende einzuleiten.</p>
<h4><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-16076" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/hexer_2-300x225.jpg" alt="" width="569" height="427" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/hexer_2-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/hexer_2-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/hexer_2-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/hexer_2.jpg 1200w" sizes="(max-width: 569px) 100vw, 569px" /></h4>
<p>Akustische Hexereien findest du <a href="https://www.youtube.com/watch?v=J2BciRH5qNY">HIER</a></p>
<h4>Der Hexer ist ziemlich eigenwillig</h4>
<p>Im zweiten Drittel dürfen die sakralen Synthesizer den Anfang machen. Ein wenig wie <strong>URFAUST</strong> verändert sich der Song von gezielten Schlägen, die immer wieder in Pausen münden, zu einem orientalisch tönendem Konstrukt. Das sind dann wohl die erwähnten Elemente, welche Mythologie mit Sci-Fi vermengen sollen. Und ich muss gestehen, der Plan scheint gut aufzugehen, wenn auch nicht durch neuartige Ideen. Schlussendlich steigert sich das Lied in einen&nbsp;treibenden Rhythmus, nur um wieder in gänzlicher Langsamkeit zu versinken.</p>
<p><em>&#8222;Black Lava Flow&#8220;</em> macht hingegen seinem Namen alle Ehre. Vom gespenstischen Geschrei bis zum boshaften Einstieg entwickelt hier die Band etwas sehr interessantes. Qualvolle Minuten verstreichen, es wird im Zeitlupentempo gedoomt. Das steigert sich in simple und gleichzeitig treibende Gefilde. Auch hier ist der Bass präsenter als die Gitarren. Schade eigentlich, denn in den letzten Minuten von &#8222;Cosmic Doom Ritual&#8220; kommt dann so richtig Stimmung auf.</p>
<div class="mceMediaCreditOuterTemp alignnone" style="width: 638px;"><img decoding="async" class=" wp-image-16074" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/hexer_1.jpg" alt="" width="546" height="746" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/hexer_1.jpg 638w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/hexer_1-219x300.jpg 219w" sizes="(max-width: 546px) 100vw, 546px" /></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>&#8222;Musik für Übermenschen&#8220; Mgla machen mit ihrem neuen Album Exercises in Futility eine klare Ansage</title>
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		<dc:creator><![CDATA[El Zecho]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 May 2016 09:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Behemoth Tour]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Darkside]]></category>
		<category><![CDATA[Exercises in Futility]]></category>
		<category><![CDATA[MGLA]]></category>
		<category><![CDATA[Okkultismus]]></category>
		<category><![CDATA[Ritual]]></category>
		<category><![CDATA[Secrets of the Moon]]></category>
		<category><![CDATA[Underground]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer der Meinung ist das nur die Norweger Spitzenreiter in Sachen Black Metal sind, der weiß nicht was die Osteuropäer alles drauf haben. Spätestens mit dem Album „With Hearts Towards None“ wurde das von der polnischen Band MGLA bewiesen, welche dadurch zu ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/musik-fuer-uebermenschen-mgla-machen-mit-ihrem-neuen-album-exercises-in-futility-eine-klare-ansage/">&#8222;Musik für Übermenschen&#8220; Mgla machen mit ihrem neuen Album Exercises in Futility eine klare Ansage</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer der Meinung ist das nur die Norweger Spitzenreiter in Sachen <strong>Black Metal</strong> sind, der weiß nicht was die Osteuropäer alles drauf haben. Spätestens mit dem Album <em>„With Hearts Towards None“</em> wurde das von der polnischen Band <strong>MGLA</strong> bewiesen, welche dadurch zu einem absoluten Geheimtipp im <strong>Underground</strong> geworden ist. Doch seit der Veröffentlichung 2012 hat sich musikalisch und Live einiges getan. So hat das Duo auf der Bühne zwei Sessionmusiker dazu bekommen um sich mal richtig austoben zu können, wobei austoben hier wohl der falsche Begriff ist. Mit schwarzen Lederjacken und Kapuzen stehen sie regungslos da und ziehen, ohne jegliche Einbeziehung des Publikums, ihr <strong>Ritual</strong> durch. Um guten <strong>Black Metal</strong> zu machen braucht es also <em>kein Corpsepaint, Nietenarmbänder oder Patronengürtel</em> um etwas darzustellen was musikalisch einfach nicht rüber gebracht wird.</p>
<p>Fällt bei Liveauftritten der Strahler in die Gesichter der einzelnen Mitglieder, so trägt es den Anschein als würde man eine <strong>leere Hülle</strong> vor sich haben. Es entsteht ein Gegensatz von absoluter Leere und eingängigen Riffs wo man abgehen möchte, welcher die Musik so klar herüber bringt, was wiederum die Band in der Szene so besonders macht. Mit ihrem einmaligen Stil konnten sich <strong>MGLA</strong> so im <strong>Black Metal</strong> etablieren.</p>
<p>Die spannende Frage bleibt aber, was das neue Album <em>„Exercises in Futility“</em> verspricht. Ganz einfach formuliert klingt es nach <strong>MGLA</strong>, aber durchdachter und detailreicher. Das neue Album sollte die Weiterentwicklung der Band in Klang und Komplexität widerspiegeln. Einschlägige Riffs und durchdringende Melodien verleihen einen<em> nihilistischen Charakter</em> und der Zuhörer wird in eine Art Trance versetzt. Ich persönlich finde, dass sich das Album beim ersten anhören schon im Kopf festsetzt und einfach wieder und wieder gehört werden will. Man erkennt erst nach einigen Durchläufen die Feinheiten, welche die Band hier vermitteln will. Durch gegenläufige <em>Arpeggien auf der Rhythmusgitarre</em> entsteht eine Dynamik die einfach nicht ermüdend wird.</p>
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<p>Schon mit dem ersten Song des Albums wird man in einen Zustand versetzt, der einen alles um sich herum vergessen lässt. <em><strong>MGLA</strong> <strong>an, Welt aus!</strong></em> Kraftvolle und klare Vocals tragen zur perfekten Gesamtleistung bei. Höhepunkt dabei ist im zweiten Song das geschriene <strong><em>„Nether! Again nether!“</em></strong> was eine ziemlich eingängige Wirkung auf den Zuhörer hat. Track fünf zeigt im speziellen die Weiterentwicklung der Band, da der Track nicht Typisch nach <strong>MGLA</strong> klingt mit seinen <em>disharmonischen Riff</em>, aber einmal im Kopf drin, bekommt man auch das nicht wieder heraus. Außerdem legt sich S<strong>chlagzeuger Darkside</strong> mit seinen im Wechsel erklingenden Becken und einer aufbauenden Zerstörung mal wieder richtig ins Zeug. Zuletzt erst gehört beim siebten Track des vergangenen Albums. Nicht für umsonst gehört er wohl zukünftig zu einen der besten Schlagezuger seiner Szene. Sein schnelles Spiel und seine krassen Wechsel lassen einfach keine Langeweile aufkommen und die Köpfe automatisch mit wippen. Das sechste Stück der Platte ist für mich das Sahnestück, eine Melodie welche prägend in den Ohren bleibt, schnelle Riffs, und ein Schlagzeug was an Blast Beats kaum zu übertreffen ist, machen das Album zu einem Ganzen.</p>
<p>Auf diverse Klischees wie Satan oder gestürzte Kreuze, muss man bei dieser Band verzichten. So wie <strong>MGLA</strong> ihre Musik auf der Bühne bei Liveauftritten präsentieren und als einzelne Menschen hinter einer schwarzen Hülle verschwinden so steht bei diesem Album ein gesamtes Konzept im Vordergrund und nicht der einzelne Song. Wie schon am Anfang beschrieben ist auch dieses Album ein <strong>Ritual</strong>, welches von Anfang bis Ende durchgezogen wird. Was wichtig ist, da das Album aufeinander aufbaut und auch wie schon bei der vorhergehenden Platte keine einzelnen Songnamen existieren, sondern lediglich von <strong>I bis VI</strong> durchnummeriert wird.</p>
<blockquote><p>&#8222;Nicht für umsonst wäre Nietzsche Mgla-Fan gewesen!&#8220; (Der Dunkle Parabelritter)</p></blockquote>
<p>Mit dem dritten Album spielt die Band in einer hohen Liga, was einen kommerziellen Erfolg mit sich ziehen kann. Auch mit der geplanten <em>Tour im Herbst 2016, wo <strong>MGLA</strong> mit Behemoth und Secrets oft he Moon auf Tour gehen,</em> beweist die Band wiedermal, dass sie auch mit den großen Truppen der Szene mithalten können.</p>
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<p>Ob das den Fans des <strong>Underground</strong> gefällt oder irgendwann die Musik kommerziell für die breite Masse geschaffen wird, ist fraglich. Ich denke ich spreche für die Fans, wenn ich sage, dass die Band ihrem einschlägigen Stil treu bleiben soll. Für mich ist es das Jahreshighlight 2015 im Bereich <strong>Black Metal</strong> und wer sie noch nicht kennt ist selber Schuld!</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/musik-fuer-uebermenschen-mgla-machen-mit-ihrem-neuen-album-exercises-in-futility-eine-klare-ansage/">&#8222;Musik für Übermenschen&#8220; Mgla machen mit ihrem neuen Album Exercises in Futility eine klare Ansage</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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