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	<title>sankt hell Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>sankt hell Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Das volle Haus in Hamburg: Sankt Hell Festival 2017</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jan 2018 09:42:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Während halb Deutschland am 27. Dezember 2017 noch mit vom Weihnachtsessen aufgedunsenen Wänsten zu Hause auf dem Sofa lümmelte oder notgedrungen zur Arbeit rollte, rollte ich mit Auto und Begleitung auf der Autobahn bereits Richtung Hamburg. Denn dort sollte das zweitägige Sankt ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/das-volle-haus-in-hamburg-sankt-hell-festival-2017/">Das volle Haus in Hamburg: Sankt Hell Festival 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Während halb Deutschland am 27. Dezember 2017 noch mit vom Weihnachtsessen aufgedunsenen Wänsten zu Hause auf dem Sofa lümmelte oder notgedrungen zur Arbeit rollte, rollte ich mit Auto und Begleitung auf der Autobahn bereits Richtung Hamburg. Denn dort sollte das zweitägige <strong>Sankt Hell Festival</strong> als letzte Etappe der Festivalsaison 2017 das anstehende Ende des Jahres einläuten.</p>
<p>Nach einer erstaunlich reibungslosen Fahrt und einer deutlich hektischeren Reise per S-Bahn in Richtung <strong>Reeperbahn</strong>, kommen wir schließlich pünktlich zur ersten Band im <strong>Gruenspan</strong> an, in dessen Halle insgesamt zwölf Bands ihre Musik zum Besten geben sollen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Mittwoch, 27.12.2017: Und er sah, dass es … voll war!</h3>
<p>Noch während wir uns in der Schlange zur im oberen Stockwerk befindlichen Garderobe befinden, eröffnen <strong>HYNE</strong> die dritte Auflage des Hamburger Festivals. Insgesamt sechs Songs gönnt die Band ihren Zuschauern, darunter auch das neue <em>„The Outcast“</em>. Der Stil lässt sich dabei als relativ klassischer Hardrock beschreiben. Parallel zum Auftritt verschaffe ich mir einen Überblick über die Location.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-24465" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Saal-01-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Saal-01-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Saal-01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Saal-01-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Saal-01-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Saal-01.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>Beim <strong>Gruenspan</strong> handelt es sich um eine Location kleinerer bis mittlerer Größe, die mehreren hundert Zuschauern Platz bietet. Auf der oberen Etage bleibt Raum für weitere hundert Besucher. Besonders schnell füllt sich die einseitig begehbare Empore auf der rechten Seite, von welcher man einen sehr guten Blick auf die Bühne sowie den gesamten unteren Saal hat, der am Rand von einigen Säulen geziert wird, an die bereits jetzt hie und da einige Leute gelehnt stehen.<br />
Wo ich schon dabei bin, die Location abzuchecken – Zeit, dem Merch-Stand einen Besuch abzustatten! Leider werde ich bitter enttäuscht. Nachdem mir bereits am Einlass gewahr wurde, dass für die Besucher lediglich schmucklose Papierbändchen zur Verfügung gestellt werden, stelle ich nun fest, dass lediglich ein auf der Vorderseite bedrucktes Shirt mit dem universellen Logo des Festivals verkauft wird. Kein Billing, keine Jahreszahl, kein besonderes Motiv – und das, wo im letzten Jahr doch offenbar Shirts samt Billing gedruckt worden sind. Sehr Schade. So geht mein gebrochenes Sammlerherz beim <strong>Sankt Hell</strong> leer aus. Welch‘ Tragödie für einen Materialisten und Angeber wie mich!</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_24466" aria-describedby="caption-attachment-24466" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-24466 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Transport-League-200x300.jpg" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Transport-League-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Transport-League-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Transport-League-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Transport-League.jpg 800w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-24466" class="wp-caption-text"><strong>TRANSPORT LEAGUE</strong></figcaption></figure>
<p>Doch was mich nicht umbringt, macht mich stärker. Auf zum nächsten Auftritt, schließlich bin ich ja (auch) wegen der Musik hier. Als zweites stehen heute <strong>TRANSPORT LEAGUE</strong> auf dem Programm. Die bereits seit 1994 aktive Truppe präsentiert raue, energiegeladene Musik und wirkt damit etwas „böser“ als die Vorgänger. Über den halbstündigen Auftritt bietet die Truppe um den prächt-bärtigen <strong>Tony Julien Jelencovich</strong> allerdings etwas wenig Abwechslung, obgleich ich für Späße wie das eingeschobene „I am Iron Man!“ als alter Marvel-Fan natürlich stets zu haben bin. Die Lautstärke ist deutlich höher als beim letzten Auftritt, sodass ich an der Garderobe für 50 Cent ein paar Oropax erstehe. Ein Schelm würde nun fragen „Rettung in der Not oder durchgeplantes Gewinnkalkül?“, doch da ich kein Schelm bin und die Gewinnspanne für Oropax gen Kleingeld gehen dürfte, stelle ich solch fiese Fragen selbstverständlich nicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_24468" aria-describedby="caption-attachment-24468" style="width: 190px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-24468" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Coogans-Bluff-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Coogans-Bluff-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Coogans-Bluff-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Coogans-Bluff-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Coogans-Bluff.jpg 800w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-24468" class="wp-caption-text"><strong>COOGANS BLUFF</strong></figcaption></figure>
<p>Posaune, Hippie, Saxophon – all dies gibt es bei <strong>COOGANS BLUFF</strong> zu bestaunen. Kenne ich die besagten Blechblasinstrumente sonst vor allem als heiter schmetternde Bestandteile des Folk und Ska, so zeigen die Herren hier, dass diese Instrumente auch hervorragend zur Untermalung schwererer und dramatischerer Melodien genutzt werden können. Zusammen mit dem locker wirkenden Stil des Sängers, der in Jogginghose und ohne Schuhwerk unterwegs ist, entsteht hier ein trügerisches Bild, das dem unwissenden Zuschauer zunächst die Illusion einer unbekümmerten Band vermittelt, welches sich erst beim näheren Hinhören auflöst.</p>
<p>Ganz anders sind da die nachfolgenden <strong>DEWOLFF</strong> aus den Niederlanden. Die dreiköpfige Formation, die aus den Brüdern <strong>van de Poel</strong> und <strong>Robin Piso</strong> besteht, vermittelt von Beginn an Heiterkeit und weiß mich so direkt mitzureißen. Der Stil der Band strotzt dabei vor schwungvollen Instrumentals und einem regelrecht schreienden Keyboard. Hier wird mir als Power-Metal-Fanatiker auch zum ersten Mal bewusst, was mir trotz der zahlreichen einladenden Stücke noch zur wahren Euphorie fehlt: Gesang! Häufigere Gesangsparts zum Mitschmettern sucht man hier vergebens, gehören einfach nicht zu diesem Stil. Trotzdem, starker Auftritt!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_24472" aria-describedby="caption-attachment-24472" style="width: 790px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-24472 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/DeWolff.jpg" width="800" height="1200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/DeWolff.jpg 800w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/DeWolff-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/DeWolff-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/DeWolff-750x1125.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-24472" class="wp-caption-text"><strong>DEWOLFF</strong></figcaption></figure>
<p>Das zeigt sich auch im Raum. Denn: es ist mittlerweile brechend voll! Das gut gelaunte Publikum drängt sich im Saal, und so verwundert es nicht, dass sich dieser inzwischen ziemlich aufgeheizt hat. Zeit, die Reeperbahn-Nähe einmal auszunutzen und ein kleines Päuschen außerhalb zu machen. Gelegenheiten für Futterpausen gibt es reichlich, sodass wir nicht lange suchen müssen. Den zweiten Teil des Auftritts von <strong>THE BREW</strong> nehmen wir allerdings noch mit. Wieder langsamer und meditativer zu Werke gehend, bleibt mir die Truppe insbesondere aufgrund ihrer rasanten Schlagzeug-Soli im Gedächtnis.</p>
<p>Ausdauernd, wie ich bin, erarbeite ich mir durch geduldiges Warten während dieses Auftritts und blitzschnelles Zuschlagen am Ende desselben einen der heiß begehrten Emporen-Plätze im Obergeschoss. Diese sind stets belegt. Kein Wunder, schließlich ist der Ausblick hier hervorragend und man muss sich – anders als unten im Saal – nicht in das volle Gedränge stürzen. Der Eindruck des vollen Hauses täuscht indes nicht, denn wie ich im Nachhinein erfahre, kann das Festival am heutigen Abend den Ausverkauf vermelden. Knapp über 800 Besucher hat es in den Raum verschlagen. Ein Erfolg auf ganzer Linie. Ein schwüler, verschwitzter und dicht gedrängter Erfolg… aber ein Erfolg!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_24473" aria-describedby="caption-attachment-24473" style="width: 790px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-24473" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Kadavar.jpg" alt="" width="800" height="1200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Kadavar.jpg 800w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Kadavar-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Kadavar-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Kadavar-750x1125.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-24473" class="wp-caption-text"><strong>KADAVAR</strong></figcaption></figure>
<p>… den sie sicher nicht zuletzt auch dem guten Ruf des heutigen Headliners verdanken. Das <strong>Sankt Hell</strong> ist gut durchorganisiert und kommt ohne jegliche Verspätung über den Abend, sodass pünktlich um 23 Uhr <strong>KADAVAR</strong> ihren Gig beginnen. Die Band ist mir noch einen Auftritt schuldig, da mir die Geburt von <strong>Tigers</strong> kleinem Satansbraten im Sommer kurzfristig einen Strich durch die Rechnung machte. Nun aber steht dem Genuss nichts mehr im Wege. Allein schon ihrer Wolle wegen muss man die drei eigentlich feiern. Jaja, Beschränkung auf ihr Äußeres, blabla… aber schaut sie euch doch an! Wallende Mähnen, epische Bärte und eine verblüffende Ähnlichkeit zu <strong>Don Promillo</strong>. Wie junge Götter! [Anm.d.Red.: Es muss wirklich SEHR warm da gewesen sein &#8230;]</p>
<p>Schlagzeuger <strong>Tiger</strong> ist auf der Bühne sehr zentral positioniert. Eine Besonderheit, findet man die Drums doch häufig im hinteren Teil der Bühne. Die Stimmung der Besucher findet hier idealerweise ihren Höhepunkt. Die Menge ist in guter Stimmung, sogar der erste Crowdsurfer des Abends in einem sonst sehr ruhigen Publikum lässt sich ausfindig machen. Einige Mikropits entstehen, in denen sich eine handvoll Fans austoben. Und das, wo doch eigentlich kaum noch Platz im übervollen Saal ist. Das Finale ist gelungen. Doch nun husch, husch, zurück ins Hotel, um morgen den zweiten Tag des Festivals heil zu überstehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Donnerstag, 28.12.2017: Zuerst kam der Genuss</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_24476" aria-describedby="caption-attachment-24476" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-24476 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Helhorse-300x200.jpg" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Helhorse-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Helhorse-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Helhorse-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Helhorse-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Helhorse.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-24476" class="wp-caption-text"><strong>HELHORSE</strong></figcaption></figure>
<p>Als ich am zweiten Tag – nach einem Besuch im <strong>Panoptikum</strong> und in lokalen Burgerläden, wie oft kommt man schließlich nach Hamburg – erneut das <strong>Gruenspan</strong> betrete, ist es noch angenehm luftig und recht leer, sodass ich mir einen Platz am Zaun in der ersten Reihe sichere. Von diesem aus gebe ich mir die Tages-Opener <strong>HELHORSE</strong>, eine muntere Truppe aus Kopenhagen. Die fünfköpfige Gruppe tritt sehr wild und rockig auf, springt agil auf der Bühne umher. Zwischen den Songs werden die Zuschauer darüber unterrichtet, dass Gitarrist <strong>Stephan</strong> heute aufgrund eines kurzfristigen Krankenhausbesuchs am gestrigen Tage nicht mit dabei sein kann. Stattdessen ist <strong>Christian</strong> von <strong>WOES</strong> heute mit von der Partie, um diesen zu vertreten. Vorbereitungszeit zum Lernen der Songs: wenige Stunden. Das zeugt von Einsatz, Respekt! Insgesamt wirkt die gesamte Gruppe sehr Fan-nah, ein paar Handshakes mit den Zuschauern hier, einige geschenkte Shirts ins Publikum da. Von Müdigkeit keine Spur!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_24478" aria-describedby="caption-attachment-24478" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-24478" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Steak-Number-Eight-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Steak-Number-Eight-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Steak-Number-Eight-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Steak-Number-Eight-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Steak-Number-Eight.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-24478" class="wp-caption-text"><strong>STEAK NUMBER EIGHT</strong></figcaption></figure>
<p><strong>STEAK NUMBER EIGHT</strong> will ich mir wiederum von der Empore anschauen, muss meinen Platz aufgrund des schlechten Sounds dort oben allerdings binnen weniger Minuten schon wieder räumen. Sänger <strong>Brent</strong> ist heute mit blauen LED-Schnürsenkeln unterwegs, ein besonderes Geschenk des Gitarristen. Allerdings ist diese Begebenheit schon das interessanteste am Auftritt der belgischen Formation. Bis auf den Song <em>„Dickhead“</em>, der insbesondere durch die psychedelische Gitarrenmelodie zu bannen weiß, wirkt das Ganze doch über weite Strecken monoton und ziemlich stumpf. Hier hatte ich mir mehr erhofft.</p>
<p>Viel erhofft habe ich mir auch von <strong>DOOL</strong>. Und es bekommen! Sängerin <strong>Ryanne van Dorst</strong> ist anzumerken, mit wie viel Leidenschaft und Ernst sie bei der Sache ist. Immer wieder bewegen sich die insgesamt vier Saitenzupfer synchron, sodass neben der eindrucksvollen Musik auch eine anschauliche Live-Performance geboten wird. Insbesondere während dieses Auftritts wird ziemlich klar, dass das <strong>Sankt Hell Festival</strong> in erster Linie eines ist:<strong> ein Festival für Genießer</strong>! Keine Crowdsurfer, keine Pits und wenig Zwiegespräche, stattdessen ein hochaufmerksames Publikum und ein fanatisch tanzender, älterer Herr, der seine Euphorie voll auslebt. Genau so sieht die Zielgruppe der Veranstaltung aus. Zum Abschluss des <strong>DOOL</strong>-Auftrittes steht selbstverständlich das heiß ersehnte <em>„Oweynagat“</em>, das nochmal richtig zelebriert wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_24480" aria-describedby="caption-attachment-24480" style="width: 790px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-24480" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Dool.jpg" alt="" width="800" height="1200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Dool.jpg 800w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Dool-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Dool-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Dool-750x1125.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-24480" class="wp-caption-text"><strong>DOOL</strong></figcaption></figure>
<p><span id="more-24462"></span></p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-24481 size-medium alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Publikum-01-1-300x200.jpg" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Publikum-01-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Publikum-01-1-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Publikum-01-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Publikum-01-1-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Publikum-01-1.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />
<p>Dass es nicht immer fünf Bandmitglieder braucht, stellen <strong>THE PICTUREBOOKS</strong> unter Beweis. <strong>Fynn Claus Grabke</strong> und <strong>Philipp Mirtschink</strong> sind ein Zwei-Mann-Projekt, unterstützt nur durch den Vater des Ersteren am Mischpult. Obwohl mir als reizüberflutungsgewohntem High-Speed-Metal-Konsument mitunter etwas Facettenreichtum fehlt, muss man doch sagen, dass die beiden aus Gesang, Gitarre und Schlagzeug sehr viel rausholen und eine unterhaltsame Show mit enorm zahlreichen Ansagen abliefern. So spricht <strong>Fynn</strong> als Überleitung zum Titel <em>„Zero Fucks Given“ </em>&nbsp;beispielsweise ziemlich ausführlich darüber, dass es den heute anwesenden Fans und Künstlern vor allem um die Liebe geht. Der Liebe zur Musik anstelle des billigen Eintritts oder des Geldverdienens. So wird die Menge wachgehalten und man hat das Gefühl, ständig Teil eines Dialoges zwischen Künstler und Zuhörer zu sein. Sehr angenehm, ein durchaus sehenswerter und zugleich entspannter Auftritt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_24483" aria-describedby="caption-attachment-24483" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-24483" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Karma-To-Burn-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Karma-To-Burn-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Karma-To-Burn-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Karma-To-Burn-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Karma-To-Burn-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Karma-To-Burn.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-24483" class="wp-caption-text"><strong>KARMA TO BURN</strong></figcaption></figure>
<p><strong>KARMA TO BURN</strong> bespielen als vorletzte Band des Abends die Bühne. Bei diesem Auftritt werden sich die Geister vermutlich scheiden. Denn was die Band von allen anderen abhebt, ist die vollkommene Abwesenheit eines Sängers. Sicherlich eignet sich die rockige Musik relativ gut, um sich nebenher zu unterhalten oder auch andere Dinge zu tun. Eine Stunde lang kann mich das allerdings nicht unterhalten – sicherlich bemerkenswert, aber absolut nicht mein Ding. Dafür bleibt Zeit, mich noch einmal etwas im Raum umzuschauen. Der Saal ist ziemlich voll, doch im Gegensatz zu gestern bleibt noch genügend Platz im Raum, um die Menschenreihen ohne große Probleme passieren zu können. Tatsächlich werden heute nicht alle Tickets verkauft werden, doch dennoch wird man bis zum Ende des Abends wieder am „Sold Out“ kratzen. Anstelle von Menschen machen allerdings zertretene Plastikbecher das Treten schwerer. Neben üblichen Preisen (u.a. 2,80 € für einen Softdrink) wird darauf verzichtet, Pfand zu nehmen. Angesichts fehlender Stellen (oder unzureichender Markierung) zur Entsorgung des Unrates führt dies dazu, dass Becher oftmals achtlos in den Raum geschmissen werden. Kein großes Ding, aber dem Komfort doch abträglich.</p>
<p><!--more--></p>
<p>Mit <strong>MANTAR</strong> wird schließlich das Finale des zweiten Abends und somit des gesamten Events eingeläutet. Zum zweiten Mal an diesem Tag ist es lediglich ein Duo, das die Bühne ausfüllt. Drummer <strong>Erinc</strong> und Gitarrist <strong>Hanno</strong> befinden sich dabei in einem 90-Grad-Winkel zum Publikum und sich gegenseitig gegenüber, sodass es den Eindruck macht, als würden sich die beiden an ihren Instrumenten duellieren. Es handelt sich bei dem Gemisch aus Black Metal, Doom und Punk definitiv um den härtesten Auftritt des Tages. Die beiden sind – wie schon alle Künstler zuvor – bei guter Laune, und das spiegelt sich auch im Publikum wider. Die Fans sind mehr in Bewegung als bei irgendeinem Auftritt zuvor, ein kleiner Moshpit entsteht, es wird gefeiert. Es wird noch einmal richtig voll, und man kann spüren, dass mittlerweile fast so viele Leute anwesend sind wie beim gestrigen Finale. Etwas eng, wenn man drin steht, doch jeder Besucher mehr bedeutet auch einen Schritt mehr zum finanziellen Erfolg für die Veranstalter!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_24485" aria-describedby="caption-attachment-24485" style="width: 790px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-24485 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Mantar.jpg" width="800" height="1200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Mantar.jpg 800w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Mantar-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Mantar-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Mantar-750x1125.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-24485" class="wp-caption-text"><strong>MANTAR</strong></figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Fazit: „Hell Yeah“ oder „Hell No“?</h2>
<p>Für Fans aus dem Psychedelic, Hardrock und Doom ein ziemlich deutliches „Hell, Yeah!“. Für mich zwar auch, aber mit einigen kleineren Abzügen. Dass es weder Stoffbändchen noch schöne (!) Shirts gab, mag für den einen oder anderen nicht besonders wichtig sein. Da es allerdings auch viele Sammler in der Szene gibt, ist dies durchaus negativ anzumerken. Hier ist mit genügend Vorausplanung nicht nur mehr möglich, sondern auch wünschenswert – Shirts aus dem Vorjahr und Stoffbändchen auf vielen anderen, auch kleineren Festivals, beweisen das. Ein Pfandsystem wäre ebenfalls angebracht, um nicht ständig in zertretenem Plastik zu stehen. Eine leichte Reduzierung der Lautstärke im Raum wäre zudem sinnvoll, da einige Auftritte ohne Gehörschutz nicht zu genießen waren.</p>
<p>Doch damit kommen wir auch schon zu den positiven Punkten. Alle Bands vermittelten durchweg den Eindruck, gut gelaunt und voll bei der Sache zu sein. Längst keine Selbstverständlichkeit! Der Preis ist mit 50 € für zwei Tage in einer Stadt wie Hamburg durchaus angemessen. Zufriedenstellend ist die Tatsache, dass das Billing mit einem ausverkauften Haus entlohnt wurde. Darauf lässt sich in Zukunft aufbauen. Um eine klaustrophobisch anmutende Stimmung zu vermeiden, wäre eine etwas strengere Limitierung sicherlich geboten, da es in dem eher kleinen Saal sehr schnell ungemütlich voll werden kann. Da zunächst einmal die Finanzierung und Etablierung des noch jungen Festivals im Vordergrund steht, sollte dies aber als Plus und nicht als Minus angerechnet werden. Die Auftritte der Bands begannen stets pünktlich, liefen reibungslos ab und ließen keinen Raum für Kritik an der Organisation. Hier möchte ich ein großes Lob aussprechen – so soll das sein!</p>
<p>Wenn an den kleinen Kritikpunkten noch gearbeitet wird, gibt es absolut nichts an dem Festival auszusetzen. Ich erwarte mit großer Spannung, welche Bands im nächsten Jahr aus dem Hut gezaubert werden. Gegen einen so unterhaltsamen Jahresausklang wie im letzten Jahr hätte ich nichts einzuwenden, also: bis dahin!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das <strong>Sankt Hell Festival</strong> findet ihr auf <a href="https://www.facebook.com/sankthell/">Facebook</a> und im <a href="http://sankthell.com/">WWW</a>!</p>
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		<title>Unheilige Post-Weihnachtszeit: Vorbericht Sankt Hell 2017</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Oct 2017 06:03:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Unzählige Bratwürste und Schmalzkuchen auf dem Weihnachtsmarkt, Gruppen-Besäufnisse mit reichlich Glühwein und die gute Weihnachtsgans von Oma. BÄM! Schon ist man, der Weihnachtszeit sei Dank, ohne große Mühe wieder fünf Kilo schwerer geworden. Um nicht zu den armen Seelen zu gehören, die ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Unzählige Bratwürste und Schmalzkuchen auf dem Weihnachtsmarkt, Gruppen-Besäufnisse mit reichlich Glühwein und die gute Weihnachtsgans von Oma. BÄM! Schon ist man, der Weihnachtszeit sei Dank, ohne große Mühe wieder fünf Kilo schwerer geworden. Um nicht zu den armen Seelen zu gehören, die als Neujahresvorsatz das Abnehmen wählen, wird es Zeit, so schnell wie möglich wieder aus dem Haus zu kommen und was zu unternehmen!</p>
<p>Beste Anlaufstelle hierfür bietet das <strong>Sankt Hell</strong> am <strong>27. &amp; 28. Dezember 2017</strong> im <strong>Gruenspan Hamburg</strong>. Nach erfolgreichen Auflagen anno 2015 und 2016 findet das Festival in diesem Winter bereits zum dritten Mal statt. Wie schon im letzten Jahr werden auch dieses Mal zwölf Bands mit dabei sein.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_22932" aria-describedby="caption-attachment-22932" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-22932" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Kadavar-300x300.jpg" alt="" height="300" width="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Kadavar-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Kadavar-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Kadavar-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Kadavar.jpg 960w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-22932" class="wp-caption-text">Lange Haare, prächtige Bärte: Als leuchtende Beispiele männlicher Ästhetik werden&nbsp;<strong>KADAVAR</strong> aus Berlin das Publikum in verzückte Ekstase versetzen. Auf musikalischem Wege, versteht sich!</figcaption></figure>
<p>Während noch im letzten Jahr vereinzelt Heavy Metal Einzug ins Line-Up hielt, wurde dieser Anteil nun scheinbar durch Vertreter aus dem Alternative und Blues Rock ersetzt. Denn anstelle von <strong>BULLET</strong> tauchen in diesem Jahr Namen wie <strong>THE PICTUREBOOKS</strong> oder auch jene internationaler Vertreter wie <strong>THE BREW</strong> aus Großbritannien oder <strong>DEWOLFF</strong> aus den Niederlanden auf. Bereits eingefleischte Fans des Festivals dürfen sich jedenfalls wieder auf die gewohnte Ladung Stoner, Progressive, Psychedelic und Hard Rock freuen. Am Freitag werden neben den Lokalmatadoren <strong>HYNE</strong> aus Hamburg auch <strong>COOGANS BLUFF</strong> aus Rostock und die 2009 wiedervereinten <strong>TRANSPORT LEAGUE</strong> den Zuschauern Stoff zum Genießen geben. Am zweiten Veranstaltungstag eröffnen aller Voraussicht nach die dänischen Kollegen von <strong>HELHORSE</strong> die zweite Halbzeit des Spektakels, ehe die namhaften <strong>STEAK NUMBER EIGHT</strong> aus Belgien und <strong>DOOL</strong> aus den Niederlanden übernehmen. Mit <strong>KARMA TO BURN</strong>, die Elemente aus Hard und Stoner Rock in ihrer Musik verarbeiten, bietet das Billing zudem eine Band aus Übersee, namentlich den Vereinigten Staaten.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_22933" aria-describedby="caption-attachment-22933" style="width: 215px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-22933" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Mantar-225x300.jpg" alt="" height="300" width="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Mantar-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Mantar.jpg 720w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-22933" class="wp-caption-text">Gute Laune! Ähnlich ausgelassen werden die Zuschauer hoffentlich auch nach dem Auftritt der beiden Kollegen von <strong>MANTAR</strong> sein.</figcaption></figure>
<p>Freitags-Headliner sind keine geringeren als <strong>KADAVAR</strong> aus Berlin, die Dank ihres neuen Albums „Rough Times“ genügend Stoff für einen abwechslungsreichen Auftritt haben werden und mit Stoner sowie Psychedelic Rock aufwarten. Als finaler Act des Festivals feiern am Samstagabend dann <strong>MANTAR</strong> im <strong>Gruenspan</strong> ihr Heimspiel. Auch das Duo aus Hamburg hat mit seiner EP „The Spell“ neues Material im Gepäck und wird zwischen alten und neuen Songs eine Mischung aus Black Metal, Doom Metal und Punk daherzaubern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zwischen Weihnachten und Silvester noch nix vor? Dann checkt das <strong>Sankt Hell</strong> aus! Tagestickets sind ab 33,70 € zu haben, das 2-Tages-Ticket ersteht ihr für 55,70 €. Tagsüber Sightseeing in Deutschlands größter Hafenstadt, abends Festival im Winter. Kann man das Jahr besser ausklingen lassen?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nähere Infos zum Festival findet ihr auf <a href="https://www.facebook.com/sankthell/">Facebook</a> und im <a href="http://sankthell.com/">WWW</a>!</p>
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		<title>Deutschland, deine Festivals &#8211; #08: Hamburg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Feb 2017 07:06:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
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		<category><![CDATA[Wo es sich lohnt Metalhead zu sein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unseren heutigen Schauplatz kenne ich vor allem als das Zuhause großartiger Musicals. Doch eins sei gesagt: Hamburg kann nicht nur &#8222;König der Löwen&#8220;! Schon Berlin konnte unter Beweis stellen, dass auch eine städtische Gegend Festivals bieten kann. Hamburg wird heute nachziehen, doch ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Unseren heutigen Schauplatz kenne ich vor allem als das Zuhause großartiger Musicals. Doch eins sei gesagt: Hamburg kann nicht nur &#8222;König der Löwen&#8220;! Schon Berlin konnte unter Beweis stellen, dass auch eine städtische Gegend Festivals bieten kann. Hamburg wird heute nachziehen, doch anders als unsere Bundeshauptstadt, beschränkt sich die Stadt nicht darauf, Festivals außerhalb des Sommers und in überdachten Hallen stattfinden zu lassen. Film ab!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Das Flaggschiff: Elbriot Festival</h2>
<p>Das größte Festival Hamburgs ist ausgerechnet ein Ein-Tages-Festival. Und ein Open Air. Wie, mitten in der Stadt? Na klar! 2013 debütierte das größte Festival Hamburgs mit beachtlichen 14.000 Zuschauern auf dem Freigelände des Großmarkts Hamburg. In den Jahren 2014 und 2015 fanden sich ca. 10.000 Zuschauer ein, ehe man im letzten Jahr den Versuch einer Erweiterung auf zwei Tage riskierte und insgesamt 15.000 Zuschauer anlockte. Dieses Jahr schrumpft man sich offenbar wieder gesund und verkürzt das Festival erneut auf einen Samstag im August.</p>
<p>Die Anzahl der spielenden Bands begrenzt sich zumeist auf maximal 10 Bands (2016: 12 an zwei Tagen), von denen viele und insbesondere die Headliner große Bekanntheit genießen. Die genaue Zusammenstellung des Line-Ups variiert. Neben einem Metalcore-Anteil finden sich im Billing aber oft Bands aus den Richtungen Thrash, Death und Melodic Death Metal, vereinzelt auch Doom oder Hard Rock. Bei der letzten Auflage 2016 durften am Freitag auch Bands aus dem Power Metal ran. Mit Namen wie <strong>SLAYER</strong>, <strong>POWERWOLF</strong>, <strong>SABATON</strong>, <strong>MASTODON</strong>, <strong>TESTAMENT</strong>, <strong>STEEL PANTHER</strong>, <strong>CARCASS</strong> und <strong>ASKING ALEXANDRIA</strong> strotzt das <strong>Elbriot</strong> vor Bekanntheiten. Nachwuchsförderung wird anderswo betrieben – hier spielen nur die Großen!</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-14538 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Elbriot.jpg" alt="" height="1272" width="900" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Elbriot.jpg 900w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Elbriot-212x300.jpg 212w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Elbriot-725x1024.jpg 725w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Elbriot-750x1060.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" />
<h2>Für den guten Zweck: Knightfest</h2>
<p>Weil es beim letzten Mal so gut funktioniert hat, folgt auf das größte Festival Hamburgs nun das kleinste. Erinnert ihr euch noch daran, als ich über das <strong>Fuck Cancer Festival</strong> in Schleswig-Holstein berichtete, das dieses Jahr zum zweiten Mal stattfindet und bei der Erstauflage 3.250 € sammeln und spenden konnte? Der H.M.C. <strong>Knights of Thor</strong>, der dieses Festival an den Start brachte und welches der Hauptverantwortliche, welcher mittlerweile aus dem Club ausgeschert ist, nun selbst weiterführt, startet nun den Quasi-Nachfolger. Am 18. März 2017 findet zum ersten Mal das Benefiz-Festival <strong>Knightfest</strong> statt. Wie beim Vorläufer, gehen auch hier die Erlöse an das <strong>Kinderhospiz Sternenbrücke</strong>. 350 Leute finden Platz, um die Location zu besuchen – bereits über mehr als 200 würden sich die Veranstalter sehr freuen.</p>
<p>Alle auftretenden Bands verzichten für den guten Zweck auf Erstattung der Anfahrtskosten sowie auf eine Gage für den Auftritt. Die Künstler sind im Wesentlichen eher unbekannt, es handelt sich lediglich um regionale Bekanntheiten. Die Veranstalter möchten die kleinen, hilfsbereiten Bands supporten und planen alles durch – die Bands können sich aufs &#8222;Rocken&#8220; konzentrieren. Musikalisch wird eine bunte Palette geboten, so sind Nu-Metal, Death, Extreme und Thrash Metal sowie etwas Rock und Punk im Billing zu finden. Dieses Jahr sind u.a. <strong>PASSFADER</strong>, <strong>CRITICAL MESS</strong>, <strong>ADDICTION</strong> und <strong>ASATOR</strong> mit dabei. Der Eintritt beläuft sich auf gerade einmal 10 €. Wie ich bei solchen Preisen immer sage: Geschenkt! Euer Geld fließt in ein Kinderhospiz, also habt Spaß und tut mit eurem Geld etwas Gutes. Einfacher kann man sein Gewissen sicher nicht erleichtern!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-14540" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Knight-Fest.jpg" alt="" height="960" width="679" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Knight-Fest.jpg 679w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Knight-Fest-212x300.jpg 212w" sizes="auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px" /></p>
<h2>Hell Over Hammaburg Festival</h2>
<p>Das <strong>Knightfest</strong> ist nicht das einzige Festival im März. Bereits am ersten Wochenende des Monats findet das zweitägige <strong>Hell Over Hammaburg Festival</strong> statt. Das in einer Markthalle veranstaltete Festival nahm 2013 seinen Anfang und macht dieses Jahr die Fünf voll. Dabei kreuzen ungefähr 1000 Besucher auf, um sich beschallen zu lassen.</p>
<p>Und womit? Mit Heavy, Black und Death Metal sowie Doom und Occult Metal. Die Veranstalter wählen dabei nur solche Bands aus, die sie sehen wollen, und nehmen quasi keine Bewerbung an. Wer beim <strong>Hell Over Hammaburg</strong> auftritt, ist zumeist nicht allzu oft live zu sehen und steht weder bei einem großen Label, noch bei einer großen Booking-Agentur unter Vertrag. Das diejährige Billing ist bereits komplett. Neben vielen weiteren, werden ebenfalls Songs von <strong>DARK FOREST</strong>, <strong>GRAVE MIASMA</strong>, <strong>VULTURE</strong> und <strong>HIGH SPIRITS</strong> durch das Gebäude hallen. Klingt eigentlich gar nicht mal so &#8222;höllisch&#8220;, oder?</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-14542 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Hell-Over-Hammaburg.jpg" alt="" height="705" width="500" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Hell-Over-Hammaburg.jpg 500w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Hell-Over-Hammaburg-213x300.jpg 213w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" />
<h2>&#8222;Support Your Way Of Music&#8220;: Heathen Rock Festival</h2>
<p>Noch früher ereignet sich das <strong>Heathen Rock Festival</strong> und eröffnet damit im Februar die Festivalsaison in Hamburg. Vor wenigen Tagen, am 18. Februar 2017, fand das Festival bereits zum achten Mal statt und gehört mit seiner Gründung im Jahr 2010 zu den ältesten Festivals der Stadt. Das Festival von Fans für Fans setzt auf familiäres Flair, zieht mittlerweile aber immerhin 600 Besucher jährlich an. Jedes Jahr haben Newcomer-Bands die Chance, Live-Erfahrungen zu sammeln. Gleichzeitig konnten über die Jahre aber auch schon einige namhafte Bands gebucht werden.</p>
<p>Zehn Bands dürfen sich jedes Jahr auf dem eintägigen Festival beweisen. Der Mix reicht von Hardrock und Heavy Metal bis hin zum Pagan und Black Metal, sodass fast jeder etwas entdecken kann, was seinen Vorlieben entspricht – getreu dem Motto &#8222;Support Your Way Of Music&#8220;. In den vergangenen Jahren waren Acts wie <strong>CHROME DIVISION</strong>, <strong>WOLFCHANT</strong>, <strong>OBSCURITY</strong>, <strong>SUIDAKRA</strong> und <strong>MOTORJESUS</strong> dabei. Auch dieses Jahr waren wieder überregional bekannte Bands gebucht, allen voran <strong>FINSTERFORST</strong>, <strong>NITROGODS</strong> und <strong>CREMATORY</strong>. Und für diejenigen, die immer noch nicht überzeugt sind und gern auch während eines Festivals online sind: Dieses Jahr bot das Festival erstmals flächendeckendes WLAN für alle Besucher. Wie viele Veranstaltungen dieser Art können das schon von sich behaupten?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-14544" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Heathen-Rock.jpg" alt="" height="800" width="577" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Heathen-Rock.jpg 577w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Heathen-Rock-216x300.jpg 216w" sizes="auto, (max-width: 577px) 100vw, 577px" /></p>
<h2>Das große Geschwisterchen: Droneburg Festival</h2>
<p>Im Artikel zu Berlin stellte ich euch bereits das <strong>Droneberg Festival</strong> vor. Dieses ist ein Ableger des in Hamburg stattfindenden <strong>Droneburg Festivals</strong>. Während die Berlin-Edition an einem Donnerstag Mitte April stattfindet, steigt am darauffolgenden Freitag das Original in Hamburg.</p>
<p>Nicht nur der Veranstalter ist bei beiden Festivals derselbe. Auch das Billing beider Veranstaltungen gleicht sich in weiten Teilen. Dieses besteht aus Bands des Stoner Rock, Sludge, Drone, Doom Core, Noise, Industrial, Post Rock/Metal oder Black Metal. Sechs Bands spielen an einem Abend vor 250-500 Zuschauern. Dieses Jahr treten <strong>WHORES.</strong>, <strong>TESA</strong>, <strong>AUTHOR &amp; PUNISHER</strong> und <strong>BIG BUSINESS</strong> in beiden Städten auf. Hinzu gesellen sich <strong>ULTHA</strong> und <strong>WOE</strong> als exklusive Acts für die Hansestadt. Als cooler Start ins Wochenende ist die Veranstaltung bestimmt für den einen oder anderen geeignet.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-14545 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Droneburg-Festival.jpg" alt="" height="960" width="681" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Droneburg-Festival.jpg 681w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Droneburg-Festival-213x300.jpg 213w" sizes="auto, (max-width: 681px) 100vw, 681px" />
<h2>Die &#8222;kleinen&#8220; Metaldays: Hamburg Metal Dayz</h2>
<p>Höre ich jemanden über &#8222;Metaldays&#8220; sprechen, denke ich üblicherweise an DIE <strong>MetalDays</strong> mit über 10.000 Gästen in Slowenien. Diese haben den Namen aber nicht für sich allein gebucht. 2012 entstanden nämlich die <strong>Hamburg Metal Dayz</strong>, die im Rahmen des <strong>Reeperbahn Festivals</strong> stattfinden. Neben Bandkonzerten, werden dort auch Musiker-Workshops und Expertenrunden geboten – wie ich hörte, war auch ein gewisser <strong>Alexander Prinz</strong> schon als Experte dort anwesend. Das Konzept der Veranstaltung lockt Ende September immerhin 1.000 Besucher an jedem der beiden Veranstaltungstage in die Markthalle.</p>
<p>Auch dieses Festival setzt auf thematisch unterschiedliche Tage. Der erste Tag setzt vermehrt auf Nu-Metal und Metalcore, während der zweite Tag dem Oldschool und Heavy Metal gewidmet wird, ergänzt durch etwas Power Metal. Wegen des geteilten Fokus auf Musik und drumherum fällt die Anzahl der Bands mit knapp 15 nicht allzu hoch aus. Dafür sind durchaus sehenswerte Acts dabei, 2016 u.a. <strong>ORDEN OGAN</strong>, <strong>EQUILIBRIUM</strong>, <strong>GLORYHAMMER</strong>, <strong>RUSSKAJA</strong>, <strong>PRIMORDIAL</strong> und <strong>D-A-D</strong>. Wer nicht nur Musik hören, sondern auch einmal Vertretern aus der Szene bei Vorträgen oder Diskussionen zuhören oder an Fragerunden teilnehmen möchte, ist hier genau richtig.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-14547 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Hamburg-Metal-Dayz.jpg" alt="" height="960" width="679" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Hamburg-Metal-Dayz.jpg 679w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Hamburg-Metal-Dayz-212x300.jpg 212w" sizes="auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px" />
<h2>Im Zeichen guter Qualität: Apes Enraged</h2>
<p>Die Zahl kleiner Festivals ist enorm. Vielen dieser Veranstaltungen mit weit unter 1.000 Besuchern geht es vorwiegend darum, den Underground zu unterstützen und insbesondere jungen Bands eine Bühne zu geben. Nicht so das <strong>Apes Enraged</strong>. Auch diese Veranstaltung bewegt sich in Größenordnungen von knapp über 300 Besuchern. Da es bereits zahlreiche Möglichkeiten für kleine Künstler in Hamburg gibt, liegt der Fokus hier darauf, qualitativ möglichst hochwertige Bands zu bekommen und einen sauberen Sound zu gewährleisten. Das eintägige Hochsommerfestival findet Mitte Juli statt und hat sich zum Ziel gesetzt, ein familiäres Festival zu bleiben. Über 500 Besucher möchte man nicht hinauswachsen.</p>
<p>Dieses Jahr feiert das Festival fünfjähriges Jubiläum. Die auftretenden Bands sind <strong>I´LL BE DAMNED</strong>, <strong>ACT OF WORSHIP</strong>, <strong>CONFESSION BY SILENCE</strong>, <strong>MEISTER SCHEISZE</strong>, <strong>DUROTHAR</strong>, <strong>AYAHUASCA</strong>, <strong>NAILED TO OBSCURITY</strong> und Headliner <strong>NOTHGARD</strong>. Damit ergibt sich eine Mischung aus Melodic Death und Death Metal mit einem Hauch Viking Metal und Rock ´n´ Roll. Acht Bands, Gartenparty-Feeling bei gegrilltem Spanferkel und Bier und mit 15 € im Vorverkauf ein absolut moderater Preis. Klingt nach Urlaub!</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-14549 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Apes-Enraged.jpg" alt="" height="1000" width="713" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Apes-Enraged.jpg 713w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Apes-Enraged-214x300.jpg 214w" sizes="auto, (max-width: 713px) 100vw, 713px" />
<h2>Made by &#8222;Surface&#8220;: Unleash The Kraken Festival</h2>
<p>Wer schon etwas länger in der Szene unterwegs ist, dürfte bereits das eine oder andere Mal beobachtet haben, dass auch Musiker selbst bei einigen Veranstaltungen in die Planung involviert sind. Das <strong>Unleash The Kraken Festival</strong> wird von der Thrash- und Death-Metal-Band <strong>Surface</strong> aus Hamburg organisiert. Die Erstauflage 2011 fand als CD-Releaseshow der Band statt. 2012 erfolgte eine Pause, ehe das Event 2013 dann zum richtigen Festival umfunktioniert wurde. In den ersten Jahren spielte die Band selbst als Headliner, ehe ab 2014 größere Bands als Hauptact auftreten durften. Wie die Entstehungsgeschichte des Festivals bereits erahnen lässt, handelt es sich auch hier um eine überschaubare Veranstaltung mit gerade einmal 200-350 Besuchern.</p>
<p>Da auch das <strong>Unleash The Kraken Festival</strong> als eintägiges Festival im Oktober eher den Charakter eines Konzertabends hat, besteht das kleine Billing aus lediglich fünf Bands. Neben einem etwas bekannteren Headliner, spielen die Veranstalter selbst, daneben zwei Bands &#8222;von außerhalb&#8220; und ein lokaler Opener. Die Ausrichtung entspricht hauptsächlich auch der Ausrichtung der Band: Extreme Metal, Death Metal, Thrash Metal. Wenn es sich ergibt, können aber auch Bands auftreten, die dem nicht entsprechen. 2015 waren als Headliner die <strong>EXCREMENTORY GRINDFUCKERS</strong> anzutreffen, letztes Jahr dann <strong>DEBAUCHERY </strong>/ <strong>BLOOD GOD</strong>. Daneben traten die Bands <strong>TRAGEDY OF MINE</strong>, <strong>AWAITING DOWNFALL</strong>, <strong>MENTAL ARREST</strong> und natürlich die Veranstalter <strong>SURFACE</strong> auf. Das Ende der Festivalsaison ist damit aber noch nicht gekommen, denn ein Festival findet noch später statt.</p>
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<h2>Zwischen den Feiertagen: Sankt Hell</h2>
<p>Den ganzen Dezember über hört man gefühlt nur <em>&#8222;Last Christmas&#8220;</em> hier, <em>&#8222;O du fröhliche&#8220;</em> da und als Sähnehäubchen auch noch <em>&#8222;All I Want For Christmas Is You&#8220;</em>. Dieser Spuk endet nach dem 26. Dezember, wenn Weihnachten vorüber ist und sich alle dem neuen Jahr zuwenden. Wer die Befreiung von all dem feiern will, kann dies am 27. und 28. Dezember beim <strong>Sankt Hell</strong> tun. Das Festival debütierte am 26. und 27. Dezember 2015, wurde für das Folgejahr um einen Tag nach hinten verschoben und wird dieses Jahr ebenfalls direkt im Anschluss an Weihnachten ausgetragen. An beiden Tagen finden sich 700-900 Gäste ein, um ein letztes Mal im ausklingenden Jahr die Köpfe kreisen zu lassen.</p>
<p>Bei der zweiten Auflage traten an beiden Tagen je sechs Bands auf, macht in der Summe 12. Der überwiegende Großteil der Bands spielt Heavy Rock, Hardrock oder Heavy Metal, daneben hat das postweihnachtliche Event auch einen kleinen Stoner/Doom-Einschlag. <strong>ORANGE GOBLIN</strong>, <strong>TRUCKFIGHTERS</strong>, <strong>BULLET</strong>, <strong>CONAN</strong> und <strong>THE NEW ROSES</strong> waren die Hauptacts des letzten Jahres. Was dieses Jahr aufgefahren wird, ist noch nicht klar, doch fest steht: Am 27. und 28. Dezember soll das <strong>Sankt Hell</strong> in seine dritte Runde gehen!</p>
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<h2>Die Frage aller Fragen: Lohnt es sich, in Hamburg Festivalgänger zu sein?</h2>
<p>Lohnt es sich, in der Hansestadt Hamburg Festivalgänger zu sein? Zumindest bietet die Stadt mehr Festivals, als man zunächst vielleicht erwarten würde. Insgesamt neun Veranstaltungen, verteilt über das ganze Jahr, sorgen für einen ausgewogenen Kalender. Selbst mit einigen Open Airs kann Hamburg auftrumpfen. Neben einer großen Veranstaltung mit fünfstelliger Besucherzahl, stehen mehrere mit knapp 1.000 Besuchern sowie einige Underground-Festivals an. Positiv zu erwähnen ist auch, dass mehrere zweitägige Festivals dabei sind, obgleich eine richtig lange Party über drei Tage, welche alle anderen Bundesländer vorzuweisen hatten, eindeutig fehlt.</p>
<p>Musikalisch wird eine große Bandbreite geboten. Moderne Richtungen wie Metalcore oder Nu-Metal finden ebenso Platz wie die traditionelleren Stile Death, Thrash oder Heavy. Auch Black Metal, Doom, Stoner und Pagan Metal wird vermehrt geboten, und selbst Hardrock-Fans kommen auf ihre Kosten. Ein bisschen dünn wird es einzig im Bereich Folk, was sich angesichts des sonst so breiten Angebots aber verschmerzen lässt.</p>
<p>Meine Antwort lautet deshalb: Ja, es lohnt sich, in Hamburg Festivalgänger zu sein. Es handelt sich zwar nicht um den ultimativen Standort, doch es werden weitgehend alle Möglichkeiten ausgeschöpft, die solch eine städtische Region bietet. Eintägig oder mehrtägig, klein oder groß, Sommer oder Winter: Hamburg hat stets ein Festival parat.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Kolumne geht nun in eine mehrwöchige Pause, bevor die zweite Halbzeit beginnt. Welche Festivaltipps habt ihr noch für euer Bundesland? Welches Underground-Festival sollte ich unbedingt erwähnen? Schreibt es mir in die Kommentare, ich bin dankbar für jeden Hinweis.</p>
<p>Nach der Pause setzen wir im Westen an, genauer gesagt: in Niedersachsen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/deutschland-deine-festivals-08-hamburg/">Deutschland, deine Festivals &#8211; #08: Hamburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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