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	<title>schlachthof Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>schlachthof Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>IN EXTREMO Live!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Dec 2024 18:44:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>IN EXTREMO gehen auf Tour und unser Seb will sich das nicht entgehen lassen! Wen trifft er denn zum Beispiel in Wiesbaden?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/in-extremo-live/">IN EXTREMO Live!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Jemand da, dem die vielen Wolken momentan am Himmel nicht gefallen?<br />
Wir hätten da was!<strong> IN EXTREMO</strong> sind wieder unterwegs. Auf der, Achtung,<strong> Wolkenschieber Tour</strong>! Wow. Also, Wolken, Schieber&#8230; ihr versteht?</p>
<p>Sorry.</p>
<p>Mitte November sind die glorreichen sieben bereits gestartet und haben dabei sogar noch zwei Bands vor sich her getrieben. <strong>KORPIKLAANI</strong> und <strong>RAUHBEIN</strong> sind mit dabei auf der fröhlichen Tour quer durch Deutschland, Schweiz und Österreich. Ziemlich straffes Programm für die armen Wolken.</p>
<p>Am <strong>28.12.</strong> kommen sie nun in <strong>Wiesbaden</strong> vorbei und präsentieren dort im ehrwürdigen Schlachthof und stellen dort ihr neues Album &#8222;Wolkenschieber&#8220; vor. Tjaha, daher weht der Wind. Aber wem erzählen wir das <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p><iframe title="In Extremo – Wolkenschieber (Offizielles Musikvideo)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/EejbTglzkSM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Das Konzert in Wiesbaden ist bereits <strong>ausverkauft</strong>. Vielleicht ja auch wegen euch. Ansonsten gibt es noch Karten für andere Veranstaltungsorte.</p>
<p>Also dann. Wir sehen uns dort!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/in-extremo-live/">IN EXTREMO Live!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Doom am Dienstag &#8211; Conan live</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Nov 2019 06:09:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Letztens erst im Interview und jetzt schon Live!<br />
Wie schnell das manchmal geht!</p>
<p>Hier der Livebericht zu CONAN im Schlachthof Wiesbaden!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/doom-am-dienstag-conan-live/">Doom am Dienstag &#8211; Conan live</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Dienstag Abend, der legendäre Schlachthof kann auch Konzerte unter der Woche. Dass an solchen Tagen nicht unbedingt so viele Zuschauer kommen wie wochenends, lässt es zu, Bands einzuladen, die ein eher erlesenes Publikum anlocken. So etwa das Gespann um die englische Band <strong>CONAN</strong>, die momentan auf Tour sind. Die Atmosphäre im der kleineren Konzerthalle des Schlachthauses, dem Kesselhaus, könnte man beinahe schon als intim bezeichnen, wobei dieses Adjektiv bei der Musik, die heute Abend gespielt wird, den meisten Leuten wohl nicht als erstes einfallen würde.</p>
<p>Den Einstieg machen pünktlich um 20 Uhr <strong>SIXES</strong>, diese kalifornische Band, die mit dem Slogan &#8222;Worship Amps, not Gods&#8220; durchaus Freunde findet. Ihre Songs gehen mit Gesang eher sparsam um und wirken im Vergleich zu den anderen beiden Bands fast aggressiv,<img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-34605 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/DSCF5046-01-1-200x300.jpeg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/DSCF5046-01-1-200x300.jpeg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/DSCF5046-01-1-683x1024.jpeg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/DSCF5046-01-1-750x1125.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/DSCF5046-01-1.jpeg 967w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /> obwohl sich das komplette Tour-Package im Doom- und Stonerbereich ansiedelt. Aber genau das ist für jemanden wie mich, der in dieser Spielform des Rock und Metal nur temporär unterwegs ist, umso interessanter. Die Band ist gut auf einander eingespielt und man merkt, dass sie durchaus einige Fans im Publikum haben. War bis kurz vor Erklingen des ersten Tons noch der Fokus der Zuschauer an der Bar, ist der Raum nach kurzer Zeit gut gefüllt. Das ist erfreulich, haben die ersten Band in einem Set ja durchaus auch oft mit leeren Reihen zu kämpfen. <strong>SIXES</strong> spielen jedoch sehr tight und Sänger <strong>Stephen Cummings</strong> brüllt und singt, was seine Lunge hergibt.&nbsp; Ein durchaus starker Einstieg, und viele nehmen im Laufe des Abends die Möglichkeit wahr, mit der Band am Merch-Stand noch ein wenig zu schnacken.</p>
<p>Nach kurzer Umbaupause wird es epischer. Mit <strong>UN</strong> steht das zweite Quartett des Abends auf der Bühne. Der&nbsp; <img decoding="async" class=" wp-image-34607 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/DSCF5033-01-300x200.jpeg" alt="" width="254" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/DSCF5033-01-300x200.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/DSCF5033-01-1024x683.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/DSCF5033-01-360x240.jpeg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/DSCF5033-01-750x500.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/DSCF5033-01.jpeg 1450w" sizes="(max-width: 254px) 100vw, 254px" />eindrucksvolle Sänger <strong>Monte Mccleery</strong> (er heißt wirklich &#8222;Monte&#8220;. Ich mag solche Zusammenhänge) beweist einen beeindruckenden Stimmumfang und zaubert mit seiner Band ein sehr stimmungsvolles Set in die Halle. Trotz, oder gerade auch wegen eher zurückhaltender Beleuchtung, schaffen sie es, das Publikum zu fesseln. <strong>Mccleery</strong> ist auch der redefreudigste Sänger des Abends. Er gesteht, dass dies die erste Tour der Band in Deutschland ist und zeigt sich sehr erfreut und dankbar für die Resonanz. Dies wird so zurückgegeben, wobei auch hier die spezielle Zusammensetzung des Publikums wieder auffällt. Es ist eigentlich vergleichsweise ruhig, kein überschwengliches Gegröle o.ä. Die meisten sind wirklich konzentriert und scheinbar Kenner der Musik, die sehr gezielt auf Konzerte zu gehen scheinen. Das mag ein persönlicher Trugschluss sein, ist jedoch sehr angenehm. <strong>UN&nbsp;</strong>liefern ein sehr stimmiges Konzert ab und gehen nach einer viel zu schnell vergangenen Dreiviertelstunde von der Bühne.<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-34609 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/DSCF5016-01-1-300x200.jpeg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/DSCF5016-01-1-300x200.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/DSCF5016-01-1-1024x683.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/DSCF5016-01-1-360x240.jpeg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/DSCF5016-01-1-750x500.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/DSCF5016-01-1.jpeg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Danach kommt jedoch der Main Act. <strong>CONAN</strong> fangen wie die anderen beiden Bands ohne großes Trara und Eingangsgedüdel an. Abgesehen davon, dass dies bei diesen Bands auch komplett fehl am Platz wirken würde, sind die Spielzeiten eh relativ begrenzt, so dass diese Vorgehensweise durchaus Sinn macht. Wie <strong>UN</strong> auch geben <strong>CONAN</strong> den einzelnen Songs relativ viel Raum und lassen sich den doomigen Stoner-Rock in der Halle entfalten. Die Band groovt dabei sichtlich und zeigt, wie sehr sie bereits live-erfahren ist. Die drei Musiker stehen locker über die Bühne verteilt, wobei der Schlagzeuger leider (bei allen drei Bands) <img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-34612 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/DSCF5120-01-287x300.jpeg" alt="" width="287" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/DSCF5120-01-287x300.jpeg 287w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/DSCF5120-01-980x1024.jpeg 980w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/DSCF5120-01-750x784.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/DSCF5120-01.jpeg 1388w" sizes="auto, (max-width: 287px) 100vw, 287px" />stiefbrüderlich mehr oder weniger von jeglicher Beleuchtung übergangen wird. <strong>CONAN</strong> heizen jedoch unbeirrt und professionell durch ihr Set und können an die Atmosphäre von <strong>UN</strong> nahtlos anknüpfen. Trotz der durchgängig hohen Lautstärke ist das Konzert sehr differenziert und abwechslungsreich. Hier kommt auch wirklich auch Bewegung ins Publikum, der Groove springt über und die Band bekommt direkte Resonanz. Leider gibt es am Ende keine Zugabe, so dass auch hier das Ende sehr plötzlich und abrupt kommt. Dennoch haben <strong>CONAN</strong> ein sehr starkes Konzert abgeliefert, das vom Publikum sehr gut angenommen wurde.</p>
<p>Für mich war es wie eine neue Konzerterfahrung, mal ein reines Doom-Package zu erleben. Die Atmosphäre in diesem eher kleinen Raum, die Nähe zu den Bands, die allesamt außerhalb ihres Gigs auch im Saal anzutreffen waren, sowie ein sehr entspanntes Publikum, fand ich persönlich <img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-34614 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/DSCF5152-01-01-300x223.jpeg" alt="" width="300" height="223" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/DSCF5152-01-01-300x223.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/DSCF5152-01-01-1024x761.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/DSCF5152-01-01-750x558.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/DSCF5152-01-01.jpeg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />sehr angenehm. Es kann sich durchaus lohnen, auch mal auf Konzerte zu gehen, ohne vorher komplett zu wissen, was einen erwartet, und sich nicht direkt von etwas krasserer Lautstärke abschrecken zu lassen. Auch wenn sich hier wieder einige Punkte für Kritik finden lassen, eingefleischte Kenner sind aus dem Konzert vermutlich anders heraus gegangen und haben es anders wahrgenommen. Aus meiner Sicht hat sich jedoch einmal mehr bewiesen, dass man im Schlachthof ein wirklich gutes Programm geboten bekommt und den Bands auch ein passender Rahmen für die Konzerte geboten wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>CONAN</strong> &#8211; <a href="http://www.hailconan.com/">Homepage</a></p>
<p>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp; &#8211; <a href="https://conan-conan.bandcamp.com/">Bandcamp</a></p>
<p>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp; &#8211; <a href="https://de-de.facebook.com/hailconan/">Facebook&nbsp;</a></p>
<p><strong>UN</strong> &#8211; <a href="https://www.facebook.com/unvibes">Facebook</a></p>
<p><strong>SIXES</strong> &#8211; <a href="https://sixesdoom.bandcamp.com/">Bandcamp</a></p>
<p>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp; &#8211; <a href="https://www.facebook.com/Sixesdoom/">Facebook&nbsp;</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Schlachthof Wiesbaden &#8211; <a href="https://www.schlachthof-wiesbaden.de/">Homepage</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/doom-am-dienstag-conan-live/">Doom am Dienstag &#8211; Conan live</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>JINJER im Interview &#8211; Weg von &#8222;female-fronted&#8220;!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Feb 2018 10:05:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
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<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/jinjer-im-interview-weg-von-female-fronted/">JINJER im Interview &#8211; Weg von &#8222;female-fronted&#8220;!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist Dienstag, und in Wiesbaden steigt heute ein Konzertabend mit gleich vier Bands im Schlachthof. Die Halle ist voll, die ersten beiden Gruppen sind mit ihrem Set bereits durch. Gerade geht die Umbaupause für <strong>WINTERSUN</strong> los. Perfekt, mal kurz in den Backstagebereich zu huschen, um mit <strong>JINJER</strong> ein Interview zu führen. Bereits fertig mit ihrem heutigen Gig, sind die jungen Musiker gut drauf und nehmen sich Zeit für Fragen. Basser <strong>Eugene</strong> lädt mich dazu in den Tourbus ein. Mal sehen, ob wir vor der nächsten Band fertig werden.</p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>:</strong> <strong>Hallo! Vielen Dank, dass du dir die Zeit nimmst! Ziemlich viel los hier im Backstagebereich.</strong></p>
<p><strong>Eugene:</strong> Kein Problem. Lass uns loslegen.</p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>:</strong> <strong>Ihr seid ja ziemlich mitten drin in der Tour in dieser Konstellation. Wie läuft es damit so?</strong></p>
<p><strong>Eugene</strong>: Eigentlich sind wir schon ziemlich am Ende, weil wir nicht mit nach UK gehen werden. Wir mit <strong>JINJER</strong> sind morgen bereits fertig. Saarbrücken ist der letzte Gig in diesem Package. Danach kehren wir für einen Monat zurück nach Hause und gehen später wieder auf Tour. Aber die Tour in dieser Konstellation war wirklich großartig. Sehr unterschiedliche Bands und Genres, und sehr nette Leute mit dabei. Ich habe es sehr genossen.</p>
<p><strong><em>S</em>: Das Konzert heute ist ja auch fast ausverkauft, obwohl es unter der Woche stattfindet. Hattet ihr das öfters?</strong><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-25276 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/2018-02-12-10-06-53-248x300.jpg" alt="" width="248" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/2018-02-12-10-06-53-248x300.jpg 248w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/2018-02-12-10-06-53-845x1024.jpg 845w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/2018-02-12-10-06-53-750x908.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/2018-02-12-10-06-53.jpg 871w" sizes="auto, (max-width: 248px) 100vw, 248px" /></p>
<p><strong>Eugene:</strong> Ja, das war eigentlich sogar meistens so. Mehr als jede zweite war komplett ausverkauft. Wir sind immer als erste Band gegen sechs Uhr auf die Bühne gegangen, und da war es meistens immer schon ziemlich voll. Besonders in Deutschland. Die Deutschen mögen <strong>JINJER</strong> scheinbar.</p>
<p><strong><em>S</em>:</strong> <strong>Mit WINTERSUN und ARCH ENEMY sind ja wirklich namenhafte Bands mit dabei. Habt ihr erwartet, dass das für euch so einen Schub gibt, und deren Fans so empfänglich für eure Musik sind?</strong></p>
<p><strong>Eugene:</strong> Wir haben uns über dieses Feedback sehr gefreut. Wir sind momentan ja wirklich mit Bands unterwegs, die bereits Legenden sind. <strong>ARCH ENEMY</strong> haben eine lange Geschichte und eine sehr große Fanbase. Mit ihnen zusammen zu spielen hilft uns natürlich, glücklicherweise, neue Fans zu gewinnen. Auf der anderen Seite denke ich aber, dass das ein Stück weit auf Gegenseitigkeit beruht. Dadurch, dass wir eine mehr moderne Metalband sind, kommen auch eher deswegen Fans zu den Konzerten, die sie dann aber auch für sich gewinnen können. Es ist wirklich so, dass es Leute gibt, die unsere Musik hören und vorher nichts mit <strong>ARCH ENEMY</strong> zu tun hatten. Die hören sich die dann aber an und finden deren Musik eventuell auch cool. Live sind sie ja wirklich sehr gut. Das bringt ihnen auch was. Natürlich können wir mit <strong>JINJER</strong> auf dieser Tour in dieser Hinsicht mehr profitieren als <strong>ARCH ENEMY</strong>, aber es gibt trotzdem diese Wechselseitigkeit.</p>
<p><strong><em>S</em>:</strong> <strong>Könnt ihr euch mit JINJER irgendwo zwischen WINTERSUN und ARCH ENEMY einordnen? Oder stellt sich diese Frage für euch nicht?</strong></p>
<p><strong>Eugene: </strong>Oh, das ist schwer zu beantworten. Ich denke eigentlich, wir sind von beiden gleich weit entfernt. Vielleicht etwas weiter weg von <strong>WINTERSUN</strong> als von <strong>ARCH ENEMY</strong>. Aber <strong>JINJER</strong> mit diesen beiden Bands vergleichen&#8230; puh, eigentlich sind wir da dann näher an <strong>MESHUGGAH</strong>. So ist es einfach. Es geht da im stilistische Unterschiede.</p>
<p><strong><em>S</em>:</strong> <strong>Ihr kommt ja aus der Ukraine. Würdet ihr sagen, ihr stellt eine typische Metalband für dieses Land dar? Oder kann man das nicht sagen? Viele Leute hier kennen ja gar nicht so viele Bands aus diesem Land.</strong></p>
<p><strong>Eugene:</strong> Das stimmt, es gibt wirklich nicht sehr viele Bands aus der Ukraine, die in Europa wirklich bekannt sind. Aber wir haben durchaus gute Bands aus eigentlich allen Metal Genres. Wenn ihr wollt, könnt ihr ja mal ein paar checken. <strong>SPACE OF VARIATIONS</strong> sind gut, <strong>VALLEY CARNOW</strong>, oder <strong>MEGAMOS</strong>, die sind sehr cool. Das Problem in der Ukraine sind also nicht die Bands, sondern die Hörer. Es gibt kaum Metalfans, und daher kaum eine nennenswerte Szene. Das ist eher das Problem.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/U6rv5qi8-8s?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong><em>S</em>:</strong> <strong>Wie steht ihr eigentlich zu diesem ganzen Thema &#8222;female fronted&#8220;? Das wird ja immer noch wie ein eigenes Genre behandelt, obwohl es auf der einen Seite Bands wie EPICA oder NIGHTWISH&nbsp; gibt, und daneben welche wie JINJER oder ARCH ENEMY.</strong></p>
<p><strong>Eugene:</strong> &#8222;Female fronted&#8220; ist kein Genre. Ich will jetzt auch niemandem ans Bein pinkeln, aber wir hassen diese Bezeichnung. Es ist einfach kein eigenes Genre. Es gibt nicht extra &#8222;female fronted Metal&#8220;. Das ist Bullshit. Wenn jemand im 21. Jahrhundert Bands nach dem Geschlecht des Sängers unterscheidet, ich meine, komm schon. Das ist doch Bullshit. Ich verstehe auch die Leute nicht, die ausschließlich &#8222;female fronted Bands&#8220; hören. Kommt schon! Seid ihr wirklich Zuhörer oder schaut ihr nur hin? Wenn ihr nur Frauen anschauen wollt, dann geht zu einer Modenschau! Viele Frauen tragen schöne Klamotten. Ok.</p>
<p>Es gibt keine wirkliche Antwort auf diese Frage. Es gibt auch Drag-Bands mit Sängerinnen, die eigentlich Typen sind. Aber es ist doch wichtiger, was sie spielen, wie sie singen. Aber nicht das Geschlecht.</p>
<p><strong><em>S</em>:</strong> <strong>Es ist eben auffällig, dass immer noch eine Diskussion darum existiert, dass es Metalbands mit Sängerinnen gibt.</strong></p>
<p><strong>Eugene:</strong> Klar. Aber ist das ein Grund, eine Band zu hören oder nicht? Eigentlich nicht. Bei der Frage sollte es doch nur darum gehen, wie gut sie sind. Ich kenne die Diskussion auch, und klar, die Leute kommen zum Konzert und sehen, dass da auch eine Frau auf der Bühne steht. Aber ich habe Probleme mit sowas.</p>
<p><strong><em>S</em>:</strong> <strong>Ja, mich hat bei der Thematik einfach immer schon die Sicht von einer betroffenen Band interessiert.</strong></p>
<p><strong>Eugene:</strong> Das freut mich. Bei uns war es nicht mal so, dass wir so eine Konstellation bewusst wollten. Wir haben ursprünglich ja mit einem Sänger angefangen. <strong>Tatiana</strong> hat ihn später ersetzt. Es gab nie einen Plan über die genaue Art der Besetzung am Gesang. Diese Beachtung davon kam erst, als wir an Popularität gewonnen hatten und die ersten Videos mit ihr auf Youtube geklickt wurden. Das hat uns echt angepisst. Wenn uns nur jemand hört, weil wir <strong>Tatiana</strong> an den Vocals haben <strong>und</strong> weil sie eine Frau ist, geh einfach weg. Hör dir doch bitte ihre Stimme an, wie sie singt, was sie für musikalische Ideen hat! Setz dich mit unserer Musik und unseren Lyrics auseinander! Dann verstehst du, worum es der Band geht.</p>
<p><strong><em>S</em>:</strong> <strong>Ist es für euch ein Problemn, mit Bands unterwegs zu sein, die andere Metalgenres bedienen? Oder wie fühlt ihr euch dabei?</strong></p>
<p><strong>Eugene:</strong> Das ist uns eigentlich egal. Wir sind ja auch schon mit anderen Bands aus verschiedenen Genres, wie etwa mit <strong>CRADLE OF FILTH</strong> getourt. Das ist ziemlich cool. <strong>CRADLE OF FILTH</strong> zum Beispiel höre ich persönlich gar nicht. Als ich fünfzehn war, schon. Ich respektiere, was sie machen. Mit <strong>ARCH ENEMY</strong> ist es genau dasselbe. Ich höre ihre Musik zur Zeit nicht. Aber als ich sechzehn war, habe ich ihr erstes Album gehört und ihre Musik wirklich geliebt. Es war guter, moderner Metal. Ich bin nur etwas daraus herausgewachsen. Aber es ist cool und ich finde es super, mit ihnen auf der selben Bühne zu stehen. Es ehrt mich wirklich. Das gilt auch für <strong>CRADLE OF FILTH</strong>. Ich denke nicht groß darüber nach, so verschiedene Bands in den Packages zu haben. Das ist ok. Das heißt nicht, dass ich nicht mit Bands wie <strong>PERIPHERY</strong> touren wollen würde. Oder generell Bands aus unserem Genre mit modernem progressivem Metal. Das wäre natürlich auch ok.<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-25272 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/2018-02-08-07-09-41-1-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/2018-02-08-07-09-41-1-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/2018-02-08-07-09-41-1-1024x577.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/2018-02-08-07-09-41-1-750x423.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/2018-02-08-07-09-41-1.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><strong><em>S</em>:</strong> <strong>Habt ihr dann überhaupt eine Präferenz, eher eine Clubshow oder auf einem Festival zu spielen?</strong></p>
<p><strong>Eugene:</strong> Nein, ehrlich gesagt nicht. Jede Show ist anders, aber sie haben alle etwas Gutes. Open Airs genauso wir Clubshows, ob groß oder klein. Es hat schon etwas, wenn die Fans nur einen Meter vor einem stehen. Die Atmosphäre ist ja auch jedes mal anders. Sie muss schon auch cool sein, das zählt. Wenn man in einer Halle mit einer Kapazität von 200-300 Leuten spielt und sie ist wirklich voll, jeder schwitzt, und der Moshpit ist direkt vor dir, das ist super. Genauso aber, auf einem Festival zu spielen und nicht zu sehen, bis wohin die Leute stehen. Es hat beides was.</p>
<p><strong><em>S</em>:</strong> <strong>Ich sehe, ihr seid gut drauf und schaut positiv in die Zukunft.</strong></p>
<p><strong>Eugene:</strong> Absolut. Alle in der Band sind sehr offen für neues. Eigentlich jeder von uns hört auch unterschiedliche Sachen. Von <strong>CANNIBAL CORPSE</strong> bis <strong>CYPRESS HILL</strong>. Dann plötzlich <strong>KORN</strong> und <strong>KATATONIA</strong>. Und dann <strong>PINK</strong>. Das macht uns aus.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nach dem Interview war ich echt geflasht. <strong>Eugene</strong> ist ein grundsympathischer Typ, der eine sehr klare Meinung hat zu seiner Band und mit guten Argumenten darüber reden kann. Er kennt sich sehr gut in der Szene aus und weiss <strong>JINJER</strong> darin sehr gut einzuorten. Und ihm ist bewusst, weshalb die Band so funktioniert, wie sie es tut, und er hat eine genaue Vorstellung davon, wie sie wahrgenommen werden wollen. Das Thema mit der Frau am Gesang schien ihm wirklich wichtig zu sein, bzw. ein Dorn im Auge, dass eine solche Besetzung immer noch so eine eigene Diskussion hat. Im Metal ist Gleichberechtigung in der Hinsicht scheinbar daher wirklich noch nicht komplett angekommen, und Leute wie er wünschen sich, dass es noch mehr als normal angesehen werden sollte, wenn in Metalbands eine Frau mitmischt. <strong>JINJER</strong> sind dafür auf jeden Fall ein interessanter Kandidat, den man im Auge behalten sollte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/jinjer-im-interview-weg-von-female-fronted/">JINJER im Interview &#8211; Weg von &#8222;female-fronted&#8220;!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>ARCH ENEMY &#8211; Starkes Tourpackage in Wiesbaden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Feb 2018 09:08:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
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<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/arch-enemy-starkes-tourpackage-in-wiesbaden/">ARCH ENEMY &#8211; Starkes Tourpackage in Wiesbaden</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wiesbaden</strong>, Dienstag Abend. Es ist kalt, aber trocken in der hessischen Landeshauptstadt. Ein normaler Abend unter der Woche, könnte man meinen. Normal? Nicht ganz. Die Veranstalter des traditionsreichen <strong>Schlachthofs</strong> haben für diesen Abend ein ganz besonderes Package an Land gezogen. Gleich <strong>vier Bands</strong> spielen an diesem Abend, die unterschiedlicher kaum sein könnten. <strong>JINJER</strong>, <strong>TRIBULATION</strong>, <strong>WINTERSUN</strong> und <strong>ARCH ENEMY</strong> teilen sich heute die Bühne in der großen Halle. Zwar sind <strong>ARCH ENEMY</strong> als Headliner gelistet, jedoch funktioniert eine solche Aufteilung hier nur bedingt, da jede Band eine andere <strong>Spielweise</strong> des Metal bedient. Diesem Umstand ist es zu verdanken, dass das Konzert quasi <strong>ausverkauft</strong> ist und bereits um kurz nach sechs, als <strong>JINJER</strong> die Bühne betreten, ziemlich viele Zuschauer anwesend sind.</p>
<h3>DIE ÜBERRASCHUNG DES ABENDS</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-25161 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/Abott-Wiesbaden-7-300x265.jpg" width="300" height="265" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/Abott-Wiesbaden-7-300x265.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/Abott-Wiesbaden-7.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Das <strong>ukrainische Quartett</strong> zeigt gar nicht erst Ambitionen, es langsam angehen zu lassen. Stattdessen wird von Anfang an voll losgeprotzt, um dem Publikum die Chance gegeben, sich warm zu <strong>pogen</strong>. Die Gruppe um Sängerin <strong>Tatiana Shmaylyuk</strong> nutzt die Dreiviertelstunde, die sie haben, voll aus. Kaum eine Pause wird gemacht, um Worte an die Zuschauer zu richten. Stattdessen liefern die jungen Musiker ein<strong> kraftvolles Set</strong> ab, welches wirklich viel Potential erkennen lässt. Einige Zuschauer scheinen die Band vorher noch nicht groß <strong>auf dem Schirm</strong> gehabt zu haben, nach deren Show hat sich das aber definitiv geändert. Ein paar Freunden von mir haben es nicht rechtzeitig zu <strong>JINJER</strong> geschafft (was wohl vor allem der Uhrzeit geschuldet war), und mussten sich von den anderen dafür durchaus etwas anhören. Wer <strong>JINJER</strong> nicht mitbekommen hat, hat wirklich was <strong>verpasst</strong>.</p>
<h3>SCHÖN DÜSTER, ABER OHNE ENERGIE</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-25160 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/Abott-Wiesbaden-6-300x219.jpg" width="227" height="166" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/Abott-Wiesbaden-6-300x219.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/Abott-Wiesbaden-6.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 227px) 100vw, 227px" />Als nächstes kommt eine Band, die in dem Set musikalisch wohl die&nbsp;<strong>A</strong><strong>ußergewöhnlichste</strong>&nbsp;sein dürfte. <strong>TRIBULATION</strong> bieten eine düstere, fokussierte Musik und heben sich mit ihrem <strong>eigenen Stil</strong>, welcher beinahe in Richtung <strong>Gothic</strong> abdriftet, stark von den anderen drei Bands ab. Die Musiker interagieren hier am wenigsten miteinander, jeder bleibt an seiner Position stehen. Das passt zwar zur Musik, bindet aber auch das <strong>Publikum</strong> nicht sehr stark, was leider dazu führt, dass die bei <strong>JINJER</strong> aufgekommene <strong>Euphorie</strong> schnell wieder abflacht. Schade. Obwohl die vier Musiker einen soliden Gig abliefern, ist hier der <strong>Funke</strong> nicht so richtig übergesprungen. Scheinbar konnten die meisten Fans, die vorrangig wegen den letzten beiden Bands da waren, mit <strong>TRIBULATION</strong> einfach nichts anfangen. Hier zeigt sich, dass es nicht unbedingt funktionieren muss, stilistisch unterschiedliche Bands zusammen auf Tour zu schicken.</p>
<h3>DIE FINNISCHEN ALLESKÖNNER</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-25199 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/IMG_7438-2-193x300.jpg" width="163" height="254" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/IMG_7438-2-193x300.jpg 193w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/IMG_7438-2-660x1024.jpg 660w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/IMG_7438-2-750x1164.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/IMG_7438-2.jpg 934w" sizes="auto, (max-width: 163px) 100vw, 163px" />Danach wird es <strong>episch</strong>. <strong>WINTERSUN</strong> nehmen die Bühne in Beschlag. Man merkt, dass die Jungs Bock haben. Momentan mit ihrem neuen Album<strong> &#8222;The Forest of Seasons&#8220;</strong> unterwegs, zeigen sich die <strong>Melodic Death</strong>-Metaller sehr spielfreudig und motiviert. Auch hier wird zugunsten vieler Songs auf das Gerede dazwischen verzichtet, was aber wirklich niemanden stört. <strong>WINTERSUN</strong> zählen ohne Frage sowieso zu der Sorte Bands, die ihre Musik für sich sprechen lassen können. Kopf der Band <strong>Jari Mäenpää</strong> genießt die Show dabei sichtlich, schwebt zwischen den anderen Bandmitgliedern hin und her, setzt mit vollem Einsatz seinen Gesang zwischen die Melodien oder läuft während einer Solophase mit einer <strong>Tasse Tee</strong> am Bühnenrand herum. Man sieht, das hier ist ein Gesamtkunstwerk. Nach dem Set sind die Zuschauer sichtlich <strong>berührt</strong> und allgemein scheinbar sehr<strong> glücklich</strong>, dieses Konzert miterlebt zu haben.</p>
<h3>SCHLAGFERTIG WIE EH UND JE: ARCH ENEMY</h3>
<p>Nach einer halben Stunde Umbaupause ist es schon Zeit für die letzte Band des Abends. <strong>ARCH ENEMY</strong> zeigen dem <strong>Schlachthof</strong> nochmal, wie man eine Liveshow gestalten kann. Im Gegensatz zu den Vorgängerbands dürfte diese Band wahrscheinlich ein Großteil des Publikums vorher schonmal live gesehen haben. Schließlich ist die Band sehr viel unterwegs und verdankt ihren <strong>Ruf</strong> sicherlich auch der Art ihrer Auftritte.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-25215 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/received_10211219968847202-300x201.jpeg" width="300" height="201" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/received_10211219968847202-300x201.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/received_10211219968847202-1024x685.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/received_10211219968847202-360x240.jpeg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/received_10211219968847202-750x502.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/received_10211219968847202.jpeg 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Das Publikum bekommt heute ein gewohnt <strong>bandhistorisch</strong> bunt gemischtes Programm geliefert, in dem natürlich alte Songs wie <em>&#8222;Nemesis&#8220;</em> genauso wenig fehlen wie Songs des <strong>neuen Albums</strong> &#8222;Will to Power&#8220;. Hinterlegt wird die Band mit einer <strong>bunten Lightshow</strong> und einem sehr interessant gestalteten Backdrop. Wem also dabei schwindelig wird, Sängerin <strong>Alissa</strong> bei ihrem Marathon über die Bühne ständig hinterher zu schauen, kann sich einfach von den Farben (der Lightshow! Keine Hintergedanken! Böse böse!) und der Musik tragen lassen und diese <strong>Symbiose</strong> auf sich wirken lassen. Sehr interessante Abendgestaltung auf jeden Fall.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-25166 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/Abott-Wiesbaden-1-300x300.jpg" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/Abott-Wiesbaden-1-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/Abott-Wiesbaden-1-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/Abott-Wiesbaden-1.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Auch hier halten sich die Gitarristen eher dezent im <strong>Hintergrund</strong> und machen sich nicht zum Affen, sondern lassen einfach nur die Instrumente sprechen. Das ist sehr angenehm und macht das Duo <strong>Amott</strong>/<strong>Loomis</strong> auch sehr <strong>symphatisch</strong>. Sie müssen nicht beweisen, dass sie gut auf ihren Instrumenten sind, und lassen sich nicht zu übertriebenen <strong>Posen</strong> hinreißen. Das gefällt, ist aber nichts außergewöhnliches für dieses spezielle Konzert.</p>
<p>Am Ende kann man sagen, dass <strong>ARCH ENEMY</strong> hier gezeigt haben, dass sie momentan voll auf der <strong>Höhe</strong> sind und eine Band bilden, bei der man weiß, was man erwarten kann. Wenn diese Musiker auf die Bühne gehen, dann liefern sie ab und es kommt eine pralle Show bei rum. Nicht überladen, aber gut kompensiert und nicht zu wenig.</p>
<h3>MEIN FAZIT</h3>
<p>Die Zuschauer wirken zum Ende des Konzertabends erfüllt und zufrieden. Der <strong>moderne Metal</strong> lebt und bringt, wie das Beispiel <strong>JINJER</strong> zeigt, immer wieder neue, <strong>vielversprechende</strong> Bands an die Oberfläche. Man kann gespannt sein, wie das weitergeht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>JINJER </strong>im<strong>&nbsp;</strong><a href="http://jinjer-metal.com/">Web</a>, auf&nbsp;<a href="https://www.facebook.com/JinjerOfficial/">Facebook</a>&nbsp;und&nbsp;<a href="https://jinjer.bandcamp.com/">Bandcamp</a></p>
<p><strong>TRIBULATION </strong>im <a href="http://www.tribulation.se/">Web</a> und auf<strong>&nbsp;</strong><a href="https://www.facebook.com/Tribulationofficial">Facebook</a></p>
<p><strong>WINTERSUN </strong>auf<strong>&nbsp;</strong><a href="https://www.facebook.com/wintersun/">Facebook</a>&nbsp;und auf <a href="https://wintersun.bandcamp.com/">Bandcamp</a></p>
<p><strong>ARCH ENEMY </strong>im<strong>&nbsp;</strong><a href="http://www.archenemy.net/en/">Web</a>&nbsp;und auf&nbsp;<a href="https://www.facebook.com/archenemyofficial/">Facebook</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/arch-enemy-starkes-tourpackage-in-wiesbaden/">ARCH ENEMY &#8211; Starkes Tourpackage in Wiesbaden</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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