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	<title>Seether Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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		<title>Saliva &#8211; Love, Lies &#038; Therapy</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jun 2016 09:35:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>SALIVA „Love, Lies &#38; Therapy“ Veröffentlichungsdatum: 10.06.2016 Dauer: 42:30 Label: Universal Music „Ey Robert, besprichste die hier mal bitte noch?“ Gespräche, die so anfangen ziehen selten was Gutes nach sich. Ein Blick auf die Platte erhärtet diesen Verdacht nur noch&#8230; Was zur ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/saliva-love-lies-therapy/">Saliva &#8211; Love, Lies &#038; Therapy</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>SALIVA</strong><br />
„Love, Lies &amp; Therapy“</p>
<p>Veröffentlichungsdatum: 10.06.2016<br />
Dauer: 42:30<br />
Label: Universal Music</p>
<p>„Ey Robert, besprichste die hier mal bitte noch?“ Gespräche, die so anfangen ziehen selten was Gutes nach sich. Ein Blick auf die Platte erhärtet diesen Verdacht nur noch&#8230;<br />
Was zur Hölle? Ist das deren scheiß Ernst? <strong>SALIVA</strong>? Also Speichel? Spucke? Das Cover sieht ziemlich schlimm aus, irgendwie klischeehaft und gleichzeitig nichtssagend. Ein Schriftzug der als Herkunftsort der Kapelle sofort Los Angeles nahelegt. Doch weit gefehlt, denn wie mir das Promozettelchen verrät, stammen die Jungs aus Memphis, Tennessee.</p>
<p>Ehrlich gesagt hab ich noch NIE was von <strong>SALIVA</strong> gehört. Bis jetzt.<br />
Die Band existiert bereits seit 20 (!) Jahren, während derer sie sowohl Gold, als auch Platin einheimsen konnten. „Love, Lies &amp; Therapy“ stellt nun das bereits neunte Album dar.</p>
<p>Der Eröffnungssong <em>„Trust“</em> ist dann überraschenderweise doch eingängiger und besser, als ich erwartet hätte. Der Sound ist super, die Arrangements gut gemacht, die Musiker agieren fit an ihren Instrumenten, die Auflösungen gehen ausgezeichnet ins Ohr. <em>„Tragic Kind Of Love“</em> klingt zu Beginn wie jeder <strong>LINKIN PARK</strong> Song und verfügt über die gleichen Songstrukturen. Mit dem Unterschied, dass auf Rap verzichtet wird – vorerst. Der Gesang erinnert mich hier permanent an <strong>THREE DAYS GRACE</strong>, aber auch darüber hinaus erinnert alles an irgendwas. Man hat alles schonmal so oder so ähnlich irgendwo gehört. Zählt einfach alle Bands auf, die ihr im Radio hören könntet, und die noch elektrisch verstärkte Instrumente benutzen. Seien es <strong>NICKELBACK</strong>, <strong>SEETHER</strong> oder <strong>CREED</strong> – <strong>SALIVA</strong> klingen genau wie sie alle. Kurz gesagt: Musik, die eurer Freundin oder kleinen Schwester gefallen könnte.</p>
<p>Die erste Hälfte des Albums fliegt an mir vorbei ohne zu nerven, aber auch ohne Eindruck zu hinterlassen. Hier rein, da raus.</p>
<p>Die Rap-Rock Nummer <em>„Go Big Or Go Home“</em> möchte dann an <strong>LIMP BIZKIT</strong>, <strong>CRAZY TOWN</strong> oder <strong>P.O.D.</strong> erinnern. Manchmal frage ich mich selbst, wo ich solche Referenzen herhole und wieso mir überhaupt irgendwas zum vergleichen einfällt. Aber an allen Ecken und Enden klingen die Songs von <strong>SALIVA</strong> nach irgendwelchen anderen Bands, die ich vor 1000 Jahren mal gehört hab und die mittlerweile zum Glück in Vergessenheit geraten sind. Irgendwie erschreckend, dass solche Musik immernoch gemacht wird und sich kaum anders anhört, als vor besagten 1000 Jahren. Klar gibt’s hier Riffs, die gut sind, aber <strong>SALIVA</strong> verschwinden völlig problemlos in der Masse der Myriaden an Bands, die das Gleiche machen, wie sie. Was mich besonders wundert ist, dass die Jungs, die ja schon seit 20 Jahren aktiv sind und damit mittlerweile im Alter von irgendwas um die 40 sein sollten, Texte schreiben, als wären sie immernoch Teenager.</p>
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<p>Zu allem Überfluss covern <strong>SALIVA</strong> auch noch <em>„They Don&#8217;t Care About Us“</em> von <strong>MICHAEL JACKSON</strong> und beweisen damit zumindest, dass sie meinen <a href="https://silence-magazin.de/der-akzeptierte-kunstraub/" target="_blank">Artikel zu dem Thema</a> nicht gelesen haben. Ach Jungs&#8230;<br />
Das Cover ist so eins, bei dem der Originalsong genommen wird, ein paar Gitarren drüber gelegt werden und das Ganze dann unfassbar spektakulär und neu sein soll. Ist es aber nicht.</p>
<p>Keine Frage: rein objektiv ist hier alles geil gemacht. Die Instrumente klingen super, die Songs sind gut geschrieben, die Arrangements sorgen dafür, dass die Lieder ins Ohr gehen – oder besser: nicht weh tun.<br />
Allerdings passiert hier sonst gar nichts, keine Spannung, keine Überraschungen, Texte sind repetitiv und unspektakulär. Alles wirkt weichgespült und gefällig, der einzige Zweck dieser Musik ist es, verkauft zu werden. Und anscheinend funktioniert das auch. Ein Grund mehr, meine Kohle dann doch lieber den kleinen Bands in den Rachen zu schieben.</p>
<p><a href="http://www.saliva.com/" target="_blank">Website</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/Saliva/" target="_blank">Facebook</a></p>
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