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	<title>Ska Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Ska Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>RANTANPLAN &#8211; Im rebellischen Rudel unterwegs</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oimel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Mar 2019 10:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Punk]]></category>
		<category><![CDATA[Rantanplan]]></category>
		<category><![CDATA[Ska]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neuland - damit kennt man sich in diesem Land ja aus...<br />
Das betreten diesmal auch RANTANPLAN!</p>
<p>Ob die Jungs damit klarkommen, oder sich verlaufen sagt dir unser Oimel in diesem Kleinod zwischen Punk und Ska … und Indie!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/rantanplan-stay-rudel-stay-rebel/">RANTANPLAN &#8211; Im rebellischen Rudel unterwegs</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">Rantanplan – &#8222;Stay Rudel &#8211; Stay Rebel&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum: </strong>25.01.2019<strong><br />
Länge:</strong> 31 Minuten <strong><br />
Label: </strong>Hamburg Records / Drakkar<strong><br />
Genre: </strong>Punk/Ska/Indie </div></div></div></p>
<h3><strong>Mit <span style="text-decoration: line-through;">Pauken</span> Posaunen und Trompeten </strong></h3>
<p>Jo, <strong>RANTANPLAN</strong> bringen ein neues Album raus. Heimspiel für den Punk-Hörer, der macht das mit links, der kennt ja sicher die anderen Alben auch alle und ist da Dauergast.</p>
<p>Genauso hätte ich das auch von mir vermutet, muss allerdings zu meiner Schande eingestehen, dass die Jungs zwar schon ewig auf meiner Liste stehen und ich auch schon mehrfach aufgefordert wurde, Konzerte zu besuchen. <strong>Das habe ich bisher aber sträflicherweise völlig vernachlässigt.</strong></p>
<p>Es wird also mal wieder Neuland, wenn auch wenigstens in bekannten Regionen!</p>
<h3>Wer spielt denn hier?</h3>
<p>Die 5-köpfige Truppe wurde 1995 in Hamburg gegründet und hat damit also <strong>fast 25 Jahre auf dem Buckel</strong>. In dieser Zeit sind bereits einige Mitglieder ausgetauscht wurden, 2 ehemalige Mitglieder gründeten die durchaus bekannten <strong>KETTCAR</strong>. Und auch für 10 Studioalben hat es bisher gereicht, inklusive dem neuen Werk &#8222;Stay Rudel – Stay Rebel&#8220;. <strong>Und ja, das ist kein Schreibfehler, es heißt wirklich so.</strong></p>
<p>Die Bandbesetzung ist nicht ganz alltäglich, neben Gitarre, Schlagzeug und Bass sind hier nämlich auch Trompete und Posaune vertreten, was den Kenner sicher richtig vermuten lässt: <strong>Hier geht es in Richtung Ska!</strong></p>
<p><strong>Erschienen ist das neue Album als schicke Vinyl, als CD und als limitierte Sonder-Box.</strong> Und nebenbei gibt es auch noch 10 neue Stücke auf die Ohren.</p>
<h3><strong>Auf ins Album…</strong></h3>
<p>Und schon muss ich das erste mal lachen, denn den klassischen Szene-Slogan &#8222;Stay Rude – Stay Rebel&#8220; haben die Jungs im Opener direkt zu &#8222;<em>Stay Rudel – Stay Rebel&#8220;</em> umgewandelt, einer Ode an die vierbeinigen Freunde. <strong>Herrlich! Das schafft irgendwie spontan Sympathie.</strong></p>
<p>Deutlich böser geht es dann mit<em> &#8222;Foodporn&#8220;</em> weiter. Hier geht es äußerst gesellschaftskritisch mit Selfies, Essen und dessen Wertigkeit und&nbsp; Präsentation auf sämtlichen sozialen Plattformen ins Gericht. <strong>Macht etwas betroffen, soll es aber auch!</strong></p>
<p>Insgesamt ist die Musik eben die erwartete Mischung aus Punk, Ska und ein wenig Rock. Das passiert, ohne dabei ein Genre besonders hervorzuheben, eine lockere Mischung. Kein krawalliger Deutschpunk und kein überdominant gespielter Ska, sondern eben genau so ausgeglichen, wie es zu den Tracks passt. <strong>Und die Mischung macht Spaß!</strong></p>
<p>Und das zeigt sich besonders im folgenden Track <em>&#8222;Maschine&#8220;</em>, der ebenfalls gesellschaftskritisch mit Fließbandarbeit und Arbeitsdruck umgeht, aber <strong>vor allem ein unglaublicher Ohrwurm</strong> ist, den ich nicht mehr loswerde! Richtig stark. Auch<em> &#8222;An/Aus&#8220;</em> hat viel Charme und beschäftigt sich mit dem Wegrennen vor Problemen, dem &#8222;Ausgehen auf der Suche nach Glück&#8220;.</p>
<p>Nicht ganz mein Geschmack ist<em> &#8222;Nachtzug nach Paris&#8220;</em>. Nicht, weil es ein im Grunde schlechter Song ist, <strong>aber für mich Kunstbanausen ist er zu jazzig, damit tu ich mich ein wenig schwer</strong>. Mit <em>&#8222;Partytrick&#8220;</em> kommt dann noch ein Ska-Brett und mit<em> &#8222;Rudegirl from outta space&#8220;</em> ein richtig schönes Oldschool-69er-Ska-Reggae-Lied. Gefällt mir ebenfalls sehr gut!</p>
<p>Mit <em>&#8222;Kill den Spiegel&#8220;</em>, werded ich wieder nicht so richtig warm. Und dann folgt thematisch passend zum Opener das letzte Stück <em>&#8222;The Rudel“</em>, in dem Kneipenromantik und das Rudel Rudeboys und die Freundschaft besungen wird. <strong>Ruhig, aber eingängig und irgendwie sehr authentisch.</strong></p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Das Album gefällt mir , denn es bietet eine abwechslungsreiche Kombination aus <strong>G</strong><strong>ute-Laune-Ska und vielen Textstellen zum Nachdenken.</strong> Und es zeigt außerdem, <strong>das Punk nicht nach Stereotyp funktioniert,</strong> sondern unglaublich vielseitig sein kann, auch in den Themenfeldern, die berührt werden. Auch wenn ich hier lange kein Ohr riskiert habe, hat mich das Album animiert, mir auch die vorherigen Werke anzuhören. Außerdem gefällt mir das Cover zum Album gut, passend zu der Rudel-Thematik.&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/rantanplan-stay-rudel-stay-rebel/">RANTANPLAN &#8211; Im rebellischen Rudel unterwegs</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Die Laster-Lieder der Redaktion</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Silence Magazin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Jan 2019 11:18:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Alison Wonderland]]></category>
		<category><![CDATA[ATB]]></category>
		<category><![CDATA[Billie Eilish]]></category>
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		<category><![CDATA[The Chainsmokers]]></category>
		<category><![CDATA[trancecore]]></category>
		<category><![CDATA[Wise Guys]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Ami sagt "guilty pleasures" dazu – wir sagen dazu lieber nix. Obwohl... NEHMT DAS! Unsere Songs, die wir gern hören, die aber mit Metal nix zu tun haben! </p>
<p>Was sind eure? Michael Jackson, DJ Ötzi, Manowar (uppsi...)? </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Viele von Euch erkennen sich in folgender Situation sicher wieder: Im Freundeskreis und innerhalb der Familie ist es allseits bekannt, dass man selbst vornehmlich die Klänge härterer Musik bevorzugt. Dennoch kommt es hin und wieder vor, dass sich auch Songs oder Künstler anderer Genres in die Playlist &#8222;verirren&#8220;. Wird man dann einmal dabei &#8222;ertappt&#8220;, dass keine metallischen Melodien, sondern teils sogar gesellschaftlich akzeptierte Musik gehört wird, ist die Überraschung oft groß.&nbsp;<strong>&#8222;Was?! SOWAS hörst du?&#8220;, &#8222;Das hätte ich jetzt gar nicht von dir erwartet.&#8220;&nbsp;</strong>bis hin zu&nbsp;<strong>&#8222;Ist dir das als richtiger Metaller nicht peinlich?&#8220;&nbsp;</strong>sind nur einige der Reaktionen, die man in Situationen wie diesen zu hören bekommt. Erst vor ein paar Tagen ist mir das wieder passiert, als beim Hausarbeit-Schreiben nebenher&nbsp;<strong>elektronische Musik&nbsp;</strong>dudelte und meine Mitbewohnerin <strong>beinahe entsetzt&nbsp;</strong>in meinem Zimmer stand. Diese Begegnung inspirierte mich quasi dazu, mal im <strong>TEAM SILENCE&nbsp;</strong>herumzufragen, welche musikalischen&nbsp;<strong>&#8222;Guilty Pleasures&#8220;&nbsp;</strong>es innerhalb unserer Redaktion gibt.&nbsp;&nbsp;</p>
<hr>
<h3>Daniel:</h3>
<p>Ich als Kind der <strong>80er und 90er</strong> (das ging irgendwie fließend über) habe ich aus beiden Jahrzehnten eigentlich schon <strong>genug Futter</strong>, um hier <strong>Seiten zu füllen</strong>. Deshalb fiel es mir sogar ein wenig schwer, etwas passendes zu finden. Mit der Musik der 80er kann ja doch irgendwie meist jeder etwas anfangen, da muss man sich nicht für schämen. In den 90ern gibt’s dafür fast schon zuviel, was lieber <strong>unerwähnt</strong> bleibt. Außerdem „stamme“ ich ja aus einem anderen Genre, was für viele Metalheads sicher auch schon reichlich Stoff liefern könnte.</p>
<p>Ich schäme mich übrigens null für meinen <strong>wirren Geschmack</strong>&nbsp;und mein Umfeld ist damit auch bestens vertraut, wenn auch des Öfteren skeptisch blickend. Entschieden habe ich mich aber für einen Song bzw. Künstler, bei dem ich vermute, dass Menschen mit reinem<strong> Gitarrenbezug</strong> eher <strong>weghören</strong> würden. In meiner Jugend sehr gern in Walk- und Discman gehabt, ist besonders folgende Nummer noch immer in meiner <strong>gemischten Playlist</strong>.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/-1noqy_4DJk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<hr>
<h3>Moni:</h3>
<p>Die <strong>WISE GUYS</strong> mit Songs wie <em>&#8222;Mittsommernacht bei Ikea&#8220;, &#8222;Jetzt ist Sommer&#8220;, &#8222;Schiller&#8220;</em> und eigentlich mit allen ihren Songs! Die A-Capella-Truppe höre ich zugegebenermaßen schon seit ich denken kann. Meine Cousine hat sie damals angeschleppt und sofort meine Geschwister und mich infiziert. Wir konnten <strong>alle Lieder rauf und runter singen, auswendig</strong>, von den ersten Songs bis zum letzten Album. Ich war auf mehreren Konzerten und hab sogar noch ein Bandshirt, auf dem alle 5 Mitglieder der Band unterschrieben haben. Mittlerweile haben sich die <strong>WISE GUYS aufgelöst.</strong> Meiner Meinung nach die richtige Entscheidung, sie hatten sich sehr verändert. Aber ich konnte sie noch auf ihrer <strong>Abschiedstour für mein Uniradio interviewen.</strong> Und das war richtig cool, die Helden meiner Kindheit wiederzutreffen. Wenn ich einen Song empfehlen müsste, wäre es der hier, denke ich! Wenn der läuft, hab ich immer <strong>gute Laune</strong>.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/jVkN2WNOnuc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<hr>
<h3>Sebastian:</h3>
<p>Wenn mich auf einem Festival jemand fragt, was für ein Instrument ich spiele, sage ich normalerweise wahrheitsgemäß <strong>Saxophon</strong>. Die Erkenntnis, dass man es damit in der Regel nicht in eine Metalband schafft, kommt da schnell. Tu ich auch nicht. <strong>Wir spielen Ska.</strong></p>
<p>Erstaunlicherweise höre ich dementsprechend – natürlich – auch nicht nur Metal. Spätestens mit Abschluss des Studiums der <strong>Musikwissenschaft</strong> entschuldige ich mich dafür aber auch nicht. Tatsächlich gehört bei mir auch<strong> Klassik, World Music</strong> und <strong>Jazz</strong> dazu, gerne auch experimentell. Eine Lieblings-CD von mir dabei ist „Electric Poetry &amp; Lo-Fi Cookies“ von <strong>jbbg</strong>, der <strong>JAZZ BIG BAND GRAZ</strong>. Einige der Mitglieder kenne ich persönlich und habe das Programm dieser CD auch schon zweimal live erlebt. <strong>Daher, was soll der Geiz.</strong> Solange man mit der Musik was anfangen kann und sie einem gefällt, wieso sich ihr verschließen.</p>
<hr>
<h3>Steffi:</h3>
<p>Hach ja&#8230; Die Liste <strong>nicht-metalliger Songs</strong> ist bei mir wirklich lang. Das ist zwar nicht besonders <strong>trve</strong>, aber Musik braucht in meinen Augen kein Metal zu sein, um gut zu sein. Viele Interpreten greifen bestimmte <strong>Gefühle</strong> besser auf als manche Metalbands. Dazu zähle ich beispielsweise <strong>STEVEN WILSON</strong>, <strong>ANATHEMA</strong>, <strong>NOEL GALLAGHER&#8217;S HIGH FLYING BIRDS</strong>, <strong>CIGARETTES AFTER SEX</strong>,<strong> SEETHER</strong> und viele mehr. Zum Arbeiten höre ich dann verdammt gerne mal <strong>Techno</strong> oder Gedöns aus der <strong>Retrowave-Schiene</strong> wie <strong>DANCE WITH THE DEAD</strong>, <strong>THE MIDNIGHT</strong>,<strong> CARPENTER BRUT</strong> oder wenn&#8217;s auch mal ein bisschen den Ohrenschmalz rausschütteln darf, <strong>M.O.O.N.</strong>, weil das ungefiltert ins Hirn geht. Komplexere Musik lenkt mich da eher ab.</p>
<p>Und auch <strong>Hip Hop</strong> kann seine guten Seiten haben, obwohl ich die eher vereinzelt vorfinde. <strong>EMINEM</strong> hat mich jedenfalls von Jugendtagen an stark geprägt und auch Projekte wie <strong>KIZ</strong> und <strong>LEMUR</strong> haben ihren Reiz. Hauptsache, es vermittelt mir eine Emotion. Und damit meine ich nicht den <strong>Hass</strong>, den die heutige <strong>Popmusik</strong> in mir sät.&nbsp;</p>
<p>Außerdem bin ich auch ganz stark in den<strong> 70ern, 80ern und 90ern</strong> verankert. Da geben sich nicht selten die Klassiker von <strong>BON JOVI</strong>, <strong>PINK FLOYD</strong>, <strong>AEROSMITH</strong>, <strong>ALICE COOPER</strong>, <strong>STING</strong>, <strong>THE POLICE</strong>, <strong>DAVID BOWIE</strong> und Kollegen die Klinke in die Hand. Nicht zu vergessen: <strong>PHIL COLLINS</strong>, eine musikalische <strong>Familientradition</strong>. 80% der Songs kann ich mitsingen. Und ich bin stolz darauf!</p>
<p>Was also soll ich als <strong>Laster-Lied</strong> auswählen? Ich denke, um des Kontrastes zu den anderen Beiträgen willen gibt&#8217;s hier mal einen meiner Lieblingssongs von <strong>EMINEM</strong>. Ergreifend, tiefgründig und musikalisch hochwertig. Das ist gute Musik &#8211; ob als Metalhead oder nicht.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/1wYNFfgrXTI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<hr>
<h3>Nina:</h3>
<p>Wenn es dich in deiner musikalischen Entwicklung irgendwann in die <strong>Prog Metal</strong>-Ecke verschlägt, ist der Weg zum <strong>‚modernen‘ Prog Rock</strong> und seinen Vorgängern der 60er und 70er-Ära mit trippy Auswüchsen nicht weit. Die Kreativität scheint in dieser Zeit vor allem aus <strong>tonnenweise Drogenkonsum</strong> und dessen Nachwirkungen entstanden zu sein. Ich zeige hier nur mal beispielhaft auf <strong>APHRODITE‘S CHILD</strong>, die mit ihrem &#8222;666&#8220;-Album sämtliche Drogenszenarien (zumindest, wie ich sie mir vorstelle) auch <strong>ohne Selbstmedikation</strong> erlebbar machen. Dass ich also an denen einen Narren gefressen habe, ist weniger überraschend &#8211; wo doch die Anfänge vieler von mir bevorzugten, aktuellen Musik-Spielarten in genau diese Ära fallen.</p>
<p>Woher ich allerdings meine Neigung für <strong>Disco und E-Funk</strong> habe – Musik, die <strong>schrill</strong>, <strong>bunt</strong> und äußerst <strong>tanzbar</strong> sowie <strong>sexy</strong> ist (also unübersehbare Gegensätze zum Metal aufweist) ist mir absolut schleierhaft. Konkret sind es <strong>CHROMEO</strong>, die nicht nur meiner Umgebung, sondern auch mir dieses Rätsel aufgeben. Ja, <strong>Funk</strong> ist eben sehr geil (da spricht die Bassistin aus mir – gönn dir mal <strong>VULFPECK</strong>). Und auch <strong>Hip Hop</strong> hat seine Reize (als Kind der 90er habe ich da nativ einiges an gutem deutschsprachigen Material mitbekommen – die Liste würde zu lang werden). Neben den Einflüssen u.a. dieser Stile haben die Jungs aber auch noch <strong>fantastische Videos</strong> am Start. Diese und ihre Texte sind immer mit einem Augenzwinkern zu verstehen. Aber seht und hört selbst:</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/6XCcWlgVqHA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Ich könnte wohl noch Einiges an <strong>sehr unmetallischen Vorlieben</strong> herauskramen. <strong>Klassik</strong>, <strong>Soul</strong> oder <strong>Jazz</strong> (<strong>ESPERANZA SPALDINGs</strong>&nbsp;&#8222;D+Evolution&#8220; mal gehört? Do it!). Nur eines möchte ich noch erwähnen, aus einer ganz anderen Ecke, aber weniger gegensätzlich zum Metal, weil laut, hart und schnell: <strong>Psytrance/Goa</strong>. Dreckig, psychedelisch, düster. Und nein, ich nehme keine Drogen. Ich konsumiere das Zeug clean. <strong>Hart, oder?</strong></p>
<hr>
<h3>Oimel:</h3>
<p>Tja, dass mein <strong>Musikgeschmack sehr vielfältig</strong> ist, habe ich ja schon ein paar mal durchblicken lassen. Eigentlich finde ich in allem, was im entferntesten mit Rock oder subkultureller Musik zu tun hat, etwas was mir gefällt. Egal ob das <strong>Punk, Mittelalter, Oi, &#8222;Gothic-Musik</strong>&#8222;oder eben alle möglichen Spielarten des Metals sind &#8211; von <strong>Hair Metal bis Death Metal</strong> hab ich überall was was mir gefällt.</p>
<p>Was allerdings weit ab von dieser ganzen Sache ist und immer wieder für <strong>schockiertes Kopfschütteln</strong> sorgt, ist, dass ich schon seit <strong>Kindheitstagen</strong> tatsächlich und ernsthaft auf <strong>SCOOTER</strong> stehe. Und ja, ich hab mir den Hans-Peter auch schon live angesehen und fand es geil!! Es gibt einfach niemanden sonst, der so völlig schmerzfrei fremde Melodien von der <strong>schottischen Nationalhymne</strong> bis hin zum <strong>Schunkel-Oldie</strong> nimmt und verwurstet. Aber die Jungs machen das halt einfach enorm <strong>partytauglich</strong>. Und wenn man über die schwachsinnigen Texte hinwegsehen kann, macht das schon echt Spaß!</p>
<p>Ich würde also zum Abschied mal <strong>&#8222;Hyper Hyper&#8220;</strong> sagen, während ihr euch fragt <strong>&#8222;How much the is the fish?&#8220;</strong> Also dann <strong>&#8222;Fire&#8220;</strong> aus allen Rohren, denn <strong>&#8222;Maria&#8220; liked it loud</strong>. Und wenn ihr an der Ampel im Stau seht, wird euch das knattrige Zweirad überholen, denn: <strong>&#8222;Faster, Harder &#8211; SCOOTER!&#8220;</strong></p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Y5pdgyOzJtE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<hr>
<h3>Saskia:</h3>
<p>Dass ich vor allem&nbsp;<strong>Trancecore&nbsp;</strong>mag, ist inzwischen ja kein Geheimnis mehr. Und für sehr viele dürfte das vermutlich schon&nbsp;<strong>Laster&nbsp;</strong>genug sein. Aber es geht <strong>noch schlimmer!</strong>&nbsp;Wobei, das ist wohl Ansichtssache&#8230; Ich bin kein großer Anhänger <strong>moderner Popmusik,&nbsp;</strong>dennoch gibt es einige wenige Künstler, die ich für mich entdeckt habe. Zum einen wären da die Sängerinnen <strong>HALSEY&nbsp;</strong>und&nbsp;<strong>BILLIE EILISH.&nbsp;</strong>Vermutich passe ich da nicht mehr ganz in die Zielgruppe, aber die Musik hat&#8217;s mir irgendwie angetan.&nbsp;<strong>HALSEY&nbsp;</strong>war auch meine Einstiegsdroge zu meinem wohl&nbsp;<strong>größten Laster: THE CHAINSMOKERS. </strong>Von ihren Popsongs gefällt mir bei weitem nicht alles, allerdings höre ich hin und wieder gerne die <strong>DJ-Sets&nbsp;</strong>der Herren Kettenraucher.&nbsp;</p>
<p><strong>DJ-Sets&nbsp;</strong>ist ein gutes Stichwort. Als ich mich mal wieder stundenlang von meinem Tätowierer mit der Nadel quälen ließ, lief im Hintergrund ein Set der Australierin&nbsp;<strong>ALISON WONDERLAND.&nbsp;</strong>Da wurde das Stechen meines Wadentattoos gleich viel erträglicher.&nbsp; Und bei meiner Vorliebe für <strong>Trancecore&nbsp;</strong>ist dieses Laster vielleicht sogar nachvollziehbar.&nbsp;Mein letztes&nbsp;<strong>Guilty Pleasure&nbsp;</strong>habe ich auch meinem Tätowierer zu verdanken:&nbsp;<strong>DIE ANTWOORD.&nbsp;</strong>Das ist vermutlich eine Band aus der Kategorie &#8222;<strong>Man liebt sie oder man hasst sie&#8220;</strong>. Es hat ein paar Anläufe gebraucht, aber mittlerweile ist&nbsp;<strong>DIE ANTWOORD&nbsp;</strong>aus meiner Playlist nicht mehr wegzudenken.&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/AIXUgtNC4Kc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<hr>
<h3>Yeti:</h3>
<p>Wie einige wissen, habe ich meine Wurzeln in der &#8222;<strong>Grufti</strong>&#8222;-Ecke, aber bin auch mal auf einem Konzert zu finden, wo <strong>Baggys</strong> getragen werden (wenn auch nicht von mir).<br />
Somit fand man mich auch mal unter &#8222;<strong>Schwarzvolk</strong>&#8220; Festivalfotograf, wo auch immer noch einige Klassiker meiner Musiksammlung herstammen. <strong>Calva y Nada, Schock Therapy, Die Krupps?! Project Pitchfork, And One?!</strong> Her damit!&nbsp; Die Amis hatten damals schon <strong>Nine Inch Nails</strong> und wir&#8230; naja&#8230; was ähnliches&#8230; grob&#8230; fast&#8230;</p>
<p>Aber auch HipHop/Rap tut mal gut im Gehörgang, um einige selten verwendete Nervenenden zu triggern! Somit gehört stets eine gute Portion <strong>Romano</strong> im Monat aufs Ohr, oder gern auch mal <strong>Dendemann</strong>, oder die Klassiker von <strong>Eins Zwo</strong> oder Eminem &#8230;&nbsp; Da wird die <strong>Jugend</strong> wiederbelebt und der Soundtrack dazu lässt das Herz im Takt schlagen und den Kopf wippen. <em>Da fällt mir noch was richtig Altes zum Schluss ein: Genesis, AHA und David Bowie &#8211; auch gern mal wieder im Kopf und Fuß.</em><br />
<strong>Schämen dafür?!</strong> Neeeeee&#8230; Aber es wird auch nicht gleich als erstes genannt, wenn man mich nach Musik fragt.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/QLVpyPCEjxU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<hr>
<h3>Und ihr?</h3>
<p>Wie sieht es bei euch aus?&nbsp;<strong>Was sind eure Laster-Lieder und Guilty Pleasures?&nbsp;</strong>Teilt es mit uns auf Facebook oder hier unter dem Artikel. Schließlich wollen wir nicht die Einzigen sein, die ihre musikalischen Geheimnisse offen legen.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/die-laster-lieder-der-redaktion/">Die Laster-Lieder der Redaktion</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Russkaja live &#8211; Gelungene Integration</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Nov 2017 10:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[gloria theater]]></category>
		<category><![CDATA[ivan ivanovich and the kreml krauts]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[kremlkrauts]]></category>
		<category><![CDATA[russkaja]]></category>
		<category><![CDATA[Ska]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Köln, Nähe Neumarkt, es ist Donnerstag Abend. Wir vom Silence haben die Ehre, mit gleich zwei Redakteuren zu einem Konzert gehen zu dürfen. Das ist schön, eröffnet es doch weitere Möglichkeiten, u.a. bezüglich einem separaten Interview mit der Band, um die es ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/russkaja-live-gelungene-integration/">Russkaja live &#8211; Gelungene Integration</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Köln, Nähe Neumarkt, es ist Donnerstag Abend. Wir vom <em><strong>Silence</strong> </em>haben die Ehre, mit gleich zwei Redakteuren zu einem Konzert gehen zu dürfen. Das ist schön, eröffnet es doch weitere Möglichkeiten, u.a. bezüglich einem separaten Interview mit der Band, um die es heute Abend geht. <strong>RUSSKAJA</strong> sind in der Stadt! Die Wiener Musiker, die mit ihrem stark tanzbaren Crossover über gleich mehrere Genres in den letzten Jahren Eingang in die Metalszene gefunden haben, sind momentan auf Clubtour durch Deutschland. Heute spielen sie im Zuge dessen im <strong>Gloria Theater</strong>, einem alten Kino, welches zu einem Konzertsaal umfunktioniert wurde. Mit im Gepäck haben sie <strong>IVAN IVANOVICH &amp; THE KREML KRAUTS</strong>. Nastrovje!</p>
<h3>&nbsp;</h3>
<h3 style="text-align: center;"><strong>IVAN IVANOVICH &amp; THE KREML KRAUTS</strong></h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-23482 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-24-10-17-23-300x201.jpg" width="300" height="201" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-24-10-17-23-300x201.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-24-10-17-23-1024x686.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-24-10-17-23-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-24-10-17-23-750x502.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-24-10-17-23.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Nachdem wir uns die ungewöhnliche Location ein wenig näher angesehen haben und auch mit dem Security-Chef sprechen konnten, startet um 20 Uhr die Vorband. Noch sind nicht alle&nbsp; Besucher da, aber der Raum ist dennoch schon gut gefüllt. Die Trierer Gruppe, welche sich, genauso wie <strong>RUSSKAJA</strong>, nicht mit nur einem Musikstil zufrieden gibt, kommt mit einem ganzen&nbsp;Potpourri an Instrumenten an. Sogar ein Hornist ist dabei. <strong>IVAN</strong> und seine Mitstreiter sind weniger rockig als der Main Act, bringen die Zuschauer aber trotzdem innerhalb kürzester Zeit zum tanzen und mitsingen. Die lockere, unorthodoxe Art von Sänger <strong>Ivan Ivanovich </strong>und der wirklich tighte Bläsersatz bauen auf einer unnachgiebig groovenden Rhythmusgruppe auf. Gegen Ende des Sets wagt der Frontmann es sogar, das geliebte Szenekölsch anzusprechen, was man ihnen da gegeben hat. Oh oh! Da muss man noch zwei, drei Songs liefern, um keinen schlechten Eindruck zu hinterlassen. Am Ende fordern die Zuschauer aber sogar noch eine Zugabe, und die Band kann sogar ihren nächsten Gig in Köln zwei Wochen später ankündigen. Sehr schön.<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-23483 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-24-10-22-51-300x201.jpg" alt="" width="300" height="201" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-24-10-22-51-300x201.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-24-10-22-51-1024x686.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-24-10-22-51-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-24-10-22-51-750x502.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-24-10-22-51.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Nach dieser Einstimmung entsteht eine kleine Pause, in der man sich nochmal dehnen und frische Luft schnappen kann. Aber jetzt wird still stehen wohl nicht mehr geduldet. Und auch kaum noch möglich sein. Als um 21 Uhr <strong>RUSSKAJA</strong> die Bühne in Beschlag nehmen, ist es nämlich voll im <strong>Gloria Theater</strong>. Jetzt merkt man, dass 500 Leute an dem Abend gekommen sind. Zudem scheint es in einer Hinsicht einen kleinen Rollentausch gegeben zu haben. Die Musiker haben im Verhältnis plötzlich mehr Platz auf der Bühne als der einzelne Besucher im Zuschauerraum. Egal. Was macht man da? Weitertrinken und mithopsen. Sänger <strong>Georgij</strong> macht es vor. Auch die restlichen Bandmitglieder sind ebenfalls sehr aktiv auf der Bühne unterwegs. Die lockere Performance und ständige Bewegung auf der Bühne, gepaart mit der Musik, überträgt sich sofort auf das Publikum.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 style="text-align: center;"><strong>RUSSKAJA</strong></h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-23484 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-24-10-51-19-300x294.jpg" width="300" height="294" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-24-10-51-19-300x294.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-24-10-51-19-750x734.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-24-10-51-19.jpg 857w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Das Interessante hier ist, dass bei <strong>RUSSKAJA</strong> das, was auf Festivals funktioniert, auch bei einer Clubshow funktioniert. Die Ansagen genauso wie die Spielchen mit dem Publikum. Bei <em>&#8222;Traktor&#8220;</em> gibt es dieselbe Einweisung wie bei Open Air Konzerten, das Publikum soll genauso den Circle Pit springen. Parallel dazu performen die Instrumentalisten auf der Bühne den Zirkel mit. Einziger Unterschied: jemand steht mit einem Stab, an dem eine Lichterkette (quasi als Weihnachtsbaum) und ein Sack hängen, in der Mitte. Das Pfand der in dem Sack gesammelten Becher soll an Viva con Aqua gehen. Schöne Idee. Und Bock macht es sowieso.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Generell kommt bei dem Auftritt keiner zu kurz. Hits wie <em>&#8222;Energia&#8220;</em> und <em>&#8222;Peace Love and Russian Roll&#8220;</em> werden volle Kante rausgehauen. Dabei bleibt ein sehr gerechtes Gleichgewicht erhalten, was den einzelnen Musikern Gelegenheit gibt, ihre Fähigkeiten zu zeigen. Ganz im Jazz-Stil gibt es immer wieder Passagen in den Songs, in denen die Instrumente durchrotieren, um kurze Soli zu spielen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-23485 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-24-10-45-03-300x201.jpg" width="300" height="201" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-24-10-45-03-300x201.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-24-10-45-03-1024x686.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-24-10-45-03-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-24-10-45-03-750x502.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-24-10-45-03.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Das ist cool, und es zeigt, dass <strong>RUSSKAJA</strong> keine Metalband sind, sondern wirklich eine Gruppe, in der trotz ihrer zahlenmäßigen Größe die einzelnen dennoch ihre Wertigkeit und Fähigkeiten haben. Dass ihnen der Raum gegeben wird dies zu präsentieren, ohne dass die Spannung durch überdehnte Solo-Jams, welche am Ende nur noch für die Musiker selbst interessant sind, beweist die Qualität dieser Band.</p>
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<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-23488" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-24-10-43-50-201x300.jpg" width="181" height="270" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-24-10-43-50-201x300.jpg 201w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-24-10-43-50-686x1024.jpg 686w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-24-10-43-50-750x1120.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-24-10-43-50.jpg 971w" sizes="auto, (max-width: 181px) 100vw, 181px" />Am Ende bleibt zu sagen, dass dieser Stadt und diese Location wirklich eine sehr gute Wahl war, sich <strong>RUSSKAJA</strong> live in einem Club anzusehen. Sie zeigen, wie gute-Laune-Musik und Crossover funktionieren können. Sie zeigen auch, dass sie damit ein dementsprechend sehr breites Publikum erreichen können. Und der dafür erstaunlich hohe Metalleranteil zeigt, dass auch Kuttenträger insgeheim Ska und Polka verstehen. Man muss nur die Regler weit genug aufdrehen und einen Sänger auf die Bühne stellen, der eine entsprechende Röhre hat. So macht Musik Spaß. Wegen solcher Gruppen mag ich auch meine Metalszene. Scheiss drauf, wie die Musik heisst. Gut muss sie sein.</p>
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<p><span id="more-23459"></span></p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/ADCvlqc_6ws?feature=oembed" frameborder="0" gesture="media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>IVAN IVANOVICH</strong>&nbsp; &#8211; <a href="http://www.kreml-krauts.de/">Homepage</a> / <a href="https://www.facebook.com/Ivan-Ivanovich-The-Kreml-Krauts-290538550371/">Facebook</a></p>
<p><strong>RUSSKAJA</strong> &#8211; <a href="https://www.russkaja.com/">Homepage</a> / <a href="https://www.facebook.com/russkajaofficial/">Facebook</a> /<a href="https://russkaja.bandcamp.com/">Bandcamp</a></p>
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		<title>RUSSKAJA auf Tour &#8211;  Skanken auf Crossover</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Nov 2017 11:29:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[gloria theater]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
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		<category><![CDATA[Rock]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sie sind eine der buntesten Bands, die in die Metalszene Einzug gefunden haben. Und das, obwohl sie eigentlich&#160;gar keinen Metal machen?! RUSSKAJA sind wieder unterwegs. Mit IVAN IVANOVICH &#38; THE KREML KRAUTS als Support ziehen sie durch das Land und machen in ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Sie sind eine der buntesten Bands, die in die Metalszene Einzug gefunden haben. Und das, obwohl sie eigentlich&nbsp;gar keinen Metal machen?! <strong>RUSSKAJA</strong> sind wieder unterwegs. Mit <strong>IVAN IVANOVICH &amp; THE KREML KRAUTS</strong> als Support ziehen sie durch das Land und machen in den großen Städten die angesagten Clubs unsicher.</p>
<h4>TREFFT UNS IN KÖLN!</h4>
<p>Wer also Lust hat, zu einer arschtretenden Kombination aus Ska, Rock, Polka und einer gehörigen Portion Schalk im Nacken einen Abend zu verbringen, sollte sich ihre Show anschauen. Wir&nbsp;besuchen die Gruppe in Köln im <strong>GLORIA THEATER. </strong>Dazu&nbsp;fühlen ihnen mal ein wenig auf den Zahn und werden dann berichten.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/BVWfqOSdzs4?feature=oembed" frameborder="0" gesture="media" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/russkajaofficial/">Facebook</a></p>
<p><a href="https://www.russkaja.com/">Homepage</a></p>
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		<title>&#8222;Fuck people!&#8220; &#8211; Musik ist wichtiger als Politik</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jan 2017 09:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Billie Holiday]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>SKINDRED sind im Dezember auf ihrer Tour durch Deutschland gekommen und haben einige Shows gespielt. Für mich ein Muss als Fan der Band und als Musiker in einer Skaband. In Wiesbaden konnte ich vor dem Konzert noch mit Sänger Benji sprechen, wobei ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>SKINDRED</strong> sind im Dezember auf ihrer Tour durch Deutschland gekommen und haben einige Shows gespielt. Für mich ein Muss als Fan der Band und als Musiker in einer Skaband. In Wiesbaden konnte ich vor dem Konzert noch mit Sänger <strong>Benji</strong> sprechen, wobei einige Themen zur Sprache kamen und sich ein sehr entspanntes und interessantes Gespräch entwickelt hat.</p>
<h4>S: Benji, Hallo! Danke für deine Zeit! Ihr seid ja momentan mitten in eine Tour. Wie läuft es so für euch?</h4>
<p><strong>B</strong>: Ich sage dir, das ist die beste Tour, die wir bisher in Deutschland hatten. Wir waren schon mehrmals in Deutschland auf Tour, aber diese hier entwickelt sich gerade wirklich zu einer besonderen. Es scheint sich immer mehr auszuzahlen, dass wir auf so vielen Festivals wie dem <strong>Hurricane</strong>, dem <strong>Southside</strong> oder <strong>Wacken</strong>, <strong>Rock am Ring</strong> etc. spielen. Es kommen jetzt immer mehr Leute zu den Hallenkonzerten, um <strong>SKINDRED</strong> zu sehen. Wir verkaufen oft um die 1000 Karten pro Abend. Das ist fantastisch. Für uns wird damit ein Traum war.</p>
<h4>S: Also könnt ihr bestätigen, dass es heute für Bands viel wichtiger ist zu touren, als regelmäßig CDs rauszubringen?</h4>
<p><strong>B</strong>: Absolut. Das gilt eigentlich für jede Musik. Touren ist am wichtigsten dabei. In ein Studio gehen und was aufnehmen kann heutzutage jeder. Und durch die Möglichkeiten von ProTools kann man dort auch sehr einfach cheaten. Aber live auf die Bühne zu gehen, bedeutet, ohne solche Hilfsmittel deine Musik rüberbringen zu müssen. Dann zählt, was du kannst. Ich denke, <strong>SKINDRED</strong> ist eine Liveband. Vor allem anderen. Und das merkst du auch.</p>
<h4>S: Ich denke auch, gerade auch in der Metalszene achten die Fans auf sowas und schätzen es eher, wenn die Musik nicht einfach nur glattgebügelt ist, sondern noch ehrlich und direkt von den Musikern kommt.</h4>
<p><strong>B</strong>: Ich glaube auch, die Leute können da gut unterscheiden und merken, was Scheiße ist und was nicht. Man kann die Hörer nicht sehr lange täuschen. Sie kommen ja eben deswegen zu den Shows, weil sie echten Rock ‘n‘ Roll wollen. Ich sage es auch immer, <strong>SKINDRED</strong> ist nicht einfach nur eine Rock ‘n‘ Roll-Show, es ist eine Feier des Lebens. Und das erlebe ich auch Nacht für Nacht, egal ob es in Japan ist, Amerika oder Deutschland. Die Leute feiern richtig, wenn sie zu einer Show von <strong>SKINDRED</strong> kommen. Nicht viele Bands können so etwas bieten.</p>
<h4>S: Absolut. Ihr spielt heute ja auch nicht zum ersten Mal in Wiesbaden. Merkt ihr das hier auch?</h4>
<p><strong>B</strong>: Ich habe es wachsen sehen. Wir sind heute zum vierten Mal hier. Zuerst waren wir in einem kleineren Club und seit dem letzten Mal spielen wir hier im Schlachthof. Es ist viel los hier. Ich liebe Wiesbaden weil <strong>Elvis Presley</strong> hier war. Da gibt es diesen Link zum Fame (lacht).</p>
<h4>S: Hier ist eine gute Gegend für solche Musik.</h4>
<p><strong>B</strong>: Das merkt man. Auch bei unserer Band.</p>
<h4>S: Ich selbst spiele auch in einer Skaband. Die anderen Bandmitglieder fahren nicht so auf Metal ab, kennen trotzdem aber SKINDRED und kommen zum Teil auch zu den Konzerten. So etwas sagt viel über SKINDRED aus, finde ich.</h4>
<p><strong>B</strong>: Meine Meinung ist auch, dass <strong>SKINDRED</strong> eine Crossover-Band ist. Und wenn ich Crossover sage, meine ich nicht, dass Leute, die nur Metal hören und zu <strong>SKINDRED</strong> kommen, danach anfangen, Reggae zu hören und umgekehrt. Wir sind eine Band, die Brücken baut. Durch uns kommen Leute von einer Seite der Musik zu einer anderen. Als Jugendlicher habe ich mit <strong>THE CLASH</strong> angefangen, mit<strong> THE SPECIALS</strong>. Und ich liebe diesen Kram. Es war für mich immer Musik, die verschiedene Welten zusammengebracht hat. Schwarze, die Reggae spielen und Weiße, die Metal spielen, was auch immer. Aber am Ende des Tages kommt Rock ‘n‘ Roll vom Gospel und Blues. Auf diese Wurzeln kommt es an.</p>
<h4>S: Ist es für euch auch wichtig, darauf zu achten, wen ihr mit auf Tour nehmt? Wie momentan beispielsweise ZEBRAHEAD?</h4>
<p><strong>B</strong>: Nein, eigentlich nicht. Wenn die Bands cool sind und gute Musik machen, ist das völlig ok, da sind wir sehr offen. Ich meine, <strong>SKINDRED</strong> haben mal <strong>GOGOL BORDELLO</strong> supportet, genauso wie <strong>DISTURBED</strong>. Du kannst kaum zwei Bands finden, die weiter auseinanderliegen. Wir liegen da aber dazwischen und konnten bei beiden im Vorprogramm spielen. Wir wollten bereits seit zehn Jahren eine Tour mit <strong>ZEBRAHEAD</strong> machen und waren deswegen in Kontakt mit ihnen. Timing ist manchmal alles. Jetzt hat es geklappt. Und sie liefern eine tolle Rock ‘n‘ Roll-Show, die den Eintritt auch lohnt. Sie lassen das Publikum mit einem guten Gefühl zurück und konnten ihren Alltag bereichern und verbessern. So etwas ab und zu zu haben ist wichtig in Zeiten wie momentan. Musik hat das Potenzial, das zu leisten.</p>
<h4>S: Ihr seht euch aber nicht als eine politische Band, oder?</h4>
<p><strong>B</strong>: Überhaupt nicht. Ich sehe mich einfach als einer der Typen in der Bar, um was zu trinken. Über Politik weiß ich nicht viel. &#8222;Poly&#8220; bedeutet &#8222;viel&#8220;. Und &#8222;tics&#8220; bedeutet &#8222;Vampire&#8220;. Das ist alles, was ich weiß (lacht). Ich traue Politikern nicht. Sie sind sehr auf sich selbst konzentriert. Wenn du mir einen Politiker zeigst, der mit dem selben Gehalt lebt wie jemand, der bei McDonalds arbeitet, dann überdenke ich das. Ihnen geht es ums Geld. Ich mag sie nicht. Und ich wette, dass sie mich auch nicht mögen. Aber, ich lebe nicht für die Politik. Ich lebe für die bodenständigen Leute. Das ist wichtiger und besser so.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/jpKvVQHnEV4?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>S: Das ist wohl auch für viele Fans und generell Leute aus dem Bereich eher das, was zählt.</h4>
<p><strong>B</strong>: Eben. Ich weiß wirklich auch nicht viel über Politik, ich könnte ein paar Präsidenten aus den USA nennen. Ich kann nicht mal den Namen von dem deutschen Premierminister nennen (lacht). Daher… Aber das ist es eigentlich, worüber es bei unseren Texten geht. Wir sprechen Leuten aus verschiedenen Bereichen etc. an und sagen: &#8222;Lasst uns gemeinsam leben!&#8220; Es funktioniert doch!</p>
<h4>S: Mit Musik erreicht man die Leute ja auch.</h4>
<p><strong>B</strong>: Ganz genau. Das ist der richtige Weg.</p>
<h4>S: Die Interaktion mit dem Publikum, auch dass, bzw. wenn da viel Bewegung drin ist, ist für euch doch ein wichtiges Element. Wie geht ihr damit so um?</h4>
<p><strong>B</strong>: Ich denke, wenn ich einfach nur die Songs spielen würde, würde mir das gar nichts bedeuten. Aber wenn ich damit die Menschen erreiche, und sie damit dem tristen Alltag entziehen kann, und ihnen etwas Lebensfreude damit schenken kann, ist das großartig. Es geht ja um die Verbindung. Die Leute merken bei den Shows, dass wir von der Band genauso echt sind wie sie. Wenn man uns schneidet, bluten wir genauso, wenn wir auf Toilette gehen, stinkt es. Wir sind nicht anders als sie. Ich will, dass die Leute nach dem Konzert relaxed sind und eine gute Zeit mit uns haben. Und das kann ich nur, indem ich Musik mache. Ich will ihre Herzen, aber auch ihren Verstand erreichen. So können sie sehen, dass es ganz einfach ist, gemeinsam eine gute Zeit zu haben.</p>
<h4>S: Denkst du, dass Bands wie SKINDRED, die an sich schon etwas anders ist als herkömmliche Bands, gerade deswegen auch Leute anzieht? Weil sie das sehen wollen?</h4>
<p><strong>B</strong>: Nein, denke ich nicht. Mach dir keinen Kopf darüber, anders zu sein. Wir haben auch nie darüber nachgedacht, so zu sein wie irgend jemand anderes. Wir machen unser Ding. Und ich behaupte, dass alle Musiker das tun. Scheiß auf Kopien! Tu das, was du liebst! <strong>FUCK PEOPLE!</strong> Du machst das doch zu allererst mal für dich. So sehe ich das. Wir haben mal auf dem <strong>Reading Festival</strong> gespielt, ein alternatives Festival. Und die Leute sind durchgedreht. Wir haben in <strong>Wacken</strong> gespielt, DEM Metalfestival. Und die Leute sind durchgedreht. Ich meine, ernsthaft? Menschen sind einfach Menschen, egal. Und sie wollen rocken. Ganz einfach. Komme, was wolle.</p>
<h4>S: Nur logisch. Ich habe dieses Jahr in Wacken mit THE VINTAGE CARAVAN gesprochen. Die sagen auch, sie spielen in Wacken, haben aber auch schon auf Jazzfestivals gespielt.</h4>
<p><strong>B</strong>: There you go. Musik ist einfach Musik. Meiner Meinung nach gibt es nur zwei Arten von Musik. Gute Musik und schlechte Musik. Scheiß Musik und Musik, die rockt (lacht).</p>
<h4>S: Letzten Endes muss man solche Musik auch nicht erklären.</h4>
<p><strong>B</strong>: Auf keinen Fall. Du kannst Musik nicht erklären. Musik ist ein Gefühl. Du kannst kein Gefühl erklären. Du nimmst es so, wie es ist. Die Leute sagen, was ihr geheimes Vergnügen ist, weil es vielleicht nicht sehr populär ist. Fuck it! Wenn mir was gefällt, wieso nicht. Ich zum Beispiel mag <strong>Billie Holiday</strong> (wichtige Jazz-Sängerin). Wenn mir <strong>SCOOTER</strong> gefällt, mag ich eben <strong>SCOOTER</strong>. Who cares. Da geht es ja um mich, nicht um jemand anderes.</p>
<h4>S: Klar, darum geht es ja. Sieht so aus, als würdet ihr sehr optimistisch in die Zukunft sehen.</h4>
<p><strong>B</strong>: Ich bin gleichzeitig pessimistisch und optimistisch. Ich bin sehr optimistisch der Zukunft gegenüber, aber ich lebe jeden Tag ziemlich vorsichtig. Man weiß ja trotzdem nie, was passiert. Daher sollte man das Jetzt genießen. Warte nicht auf nächste Woche, um eine gute Zeit zu haben! Mach es heute!</p>
<h4>S: Daher sind Konzerte ja auch so wichtig.</h4>
<p><strong>B</strong>: Exakt. Und so funktioniert es auch. Rock ‘n‘ Roll hat in Clubs seine Anfänge, wo er nicht recorded wurde. Die Leute haben getanzt, bevor sie angefangen haben, Musik aufzunehmen. Die Recording-Industrie ist die jüngste Industrie der Welt. Mit den Computern. Das ist schön, ersetzt aber nicht die Livekonzerte. Das ist das Beste. Du kannst dir alles auf YouTube anschauen, aber du bekommst dort nie das Feeling, das du auf Livekonzerten hast. Musik bedeutet, dass Menschen zusammenkommen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Während dem Gespräch wurde klar, wie umfassend <strong>Benji</strong> mit dem Thema Musik bewandert ist und viele Zusammenhänge und Fakten er kennt. Und dass all dieses Wissen und seine Passion für Musik als etwas nicht Genrebezogenes komplett in <strong>SKINDRED</strong> einfließt. Musik bedeutet für ihn Konversation. Eine Konversation, die Menschen zusammenbringt, egal wo und wen. Weil sie in seinen Augen keine Grenzen kennt. Das macht ihn sehr sympathisch und lässt noch ein tieferes Verständnis für die Musik und die Grundhaltung von <strong>SKINDRED</strong> zu.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_13267" aria-describedby="caption-attachment-13267" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-13267 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/20161209_181004-1-300x169.jpg" height="169" width="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/20161209_181004-1-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/20161209_181004-1-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/20161209_181004-1-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/20161209_181004-1.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-13267" class="wp-caption-text">Direkt aus dem Tourbus: <strong>Benji</strong> im Gespräch</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
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