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	<title>Spastic Ink Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Tue, 04 Apr 2017 12:32:23 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Spastic Ink Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Der Hirnfick des Jahres &#8211; CZAR</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Apr 2017 10:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Progressive]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>CZAR – Life Is No Way To Treat An Animal Veröffentlichungsdatum: 20.01.2017 Dauer: 47:46 Label: Independent Genre: Experimental/Avantgarde Mathcore Boah, was für ein Brocken. Hier ist es nun, das zweite Album der irren CZAR. Nachdem im Jahre 2011 ihr erstes Full Length ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>CZAR</strong> – Life Is No Way To Treat An Animal<br />
Veröffentlichungsdatum: 20.01.2017<br />
Dauer: 47:46<br />
Label: Independent<br />
Genre: Experimental/Avantgarde Mathcore</p>
<p>Boah, was für ein Brocken.<br />
Hier ist es nun, das zweite Album der irren <strong>CZAR</strong>. Nachdem im Jahre 2011 ihr erstes Full Length „Old Haunts“ erschien, wurde es über Jahre ruhig um die Jungs aus Tacoma, Washington.<br />
Der Schlag mit dem sie sich jetzt jedoch zurückmelden, könnte kompromissloser nicht sein.</p>
<p>Unter dem wunderschönen und bedeutungsschwangeren Titel „Life Is No Way To Treat An Animal“ wurden ganze 19 Portionen schwerverdaulicher Krachkost zusammengeführt, die sogar mir einiges abverlangen.</p>
<p>So wird das Album von dem jazzig anmutenden Stück <em>„Owls, etc.“</em> eröffnet, welches mit Elektrobeats, Störgeräuschen und einem Rhodes Piano aufwartet. Alle Klarheiten beseitigt? Zu dem bereits kompliziert zu sezierendem Sound gesellen sich später noch Post Rock-Linien und eine wirre Sologitarre, bevor der abrupte Übergang zu <em>„Too Many Yetis“</em> erfolgt und man sich auf einem <strong>DILLINGER ESCAPE PLAN</strong>-Stück wähnt. Von diesem Eindruck hält eigentlich nur die fehlende Stimme von <strong>Greg Puciato</strong> ab.<br />
<iframe style="border: 0px currentColor; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3373186456/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" seamless="" height="150" width="300">&amp;amp;amp;amp;lt;a href=&#8220;http://czar.bandcamp.com/album/life-is-no-way-to-treat-an-animal&#8220;&amp;amp;amp;amp;gt;Life Is No Way To Treat An Animal by CZAR&amp;amp;amp;amp;lt;/a&amp;amp;amp;amp;gt;</iframe></p>
<p>Nach knapp neun Minuten Spielzeit werde ich ohne Vorwarnung fallen gelassen, gerade, als ich mich in diesem klangkaleidoskopischen Orkan zurecht zufinden meinte. Denn in <em>„Beware The Flies, Orestes“</em> setzt ein wunderschönes Piano ein. Dass wüst gegen dieses angeschrien wird, hatte ich schon erwartet, wodurch mich das Ganze an <strong>MY OWN PRIVATE ALASKA</strong> erinnert. Doch die „Ruhe“ währt natürlich nicht lange, sodass man wenig später wieder in <strong>DILLINGER</strong>-Gefilde ausbricht. Wer <strong>THE HIRSCH EFFEKT</strong> mag, der dürfte über das entsprechende Nervenkostüm verfügen, um sich auch an <strong>CZAR</strong> zu wagen. Für alle anderen würde ich den Warnhinweis aussprechen, vorher Arzt und Apotheker zu konsultieren, da für physische und psychische Schäden keine Haftung übernommen werden kann.</p>
<h4>Sodomie am Cerebrum</h4>
<p>Ein weiterer Punkt, den ich bei „Life Is No Way To Treat An Animal“ herausheben muss, sind die wahnwitzigen Texte, die zum einen ellenlang sind und zum anderen auf der Bandcampseite der Band nachgelesen werden können. Hier stoßen Tiermetaphern und Fabelähnliche Geschichten auf die absurde Komik, die vor allem <strong>TOM WAITS</strong> in seinen Songs domestiziert hat.</p>
<p>Den krassesten Ausbruch in dieser Hinsicht bietet das Spoken Word (!) Stück <em>„Canine: No Eyes. Just Teeth.“</em>, das mit Noise und manischen Gitarren begleitet wird. Wer<a href="https://www.youtube.com/watch?v=UhP4lg28fs0" target="_blank"> „A Wild Hare“ von <strong>SPASTIC INK</strong> </a>kennt, der kann sich vielleicht vorstellen, was hier abgeht. Und dabei befinden wir uns hier immernoch im ersten Drittel des Gesamtwerkes! <strong>Mike Patton</strong> würde höchstwahrscheinlich vor Freude implodieren, wenn er <strong>CZAR</strong> zu hören bekäme.</p>
<img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-14002" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/czar-bild.jpg" alt="CZAR" height="481" width="720" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/czar-bild.jpg 720w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/czar-bild-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/czar-bild-360x240.jpg 360w" sizes="(max-width: 720px) 100vw, 720px" />
<p>Wo wir gerade bei dem <strong>FAITH NO MORE</strong>-Frontmann sind: dieser bietet eigentlich einen guten Referenzpunkt, da sich <strong>CZAR</strong> zuweilen nicht sehr weit von den Stilübergriffen der genannten Hauptband befinden, andererseits aber auch Erinnerungen an „Irony Is A Dead Scene“ wach werden lassen.</p>
<p><em>„Mister Reindeer“</em>, das längste Stück des Albums, stellt sich mir als undurchsichtiger und vertrackter Bastard dar, dessen Zeugung unter mysteriösesten Umständen stattgefunden haben müsste. Hier treffen Jazz, Math und Zirkusmusik aufeinander. Doch um den gerade erlittenen Schock wieder etwas zu mildern, folgt im unmittelbaren Anschluss das versöhnlich stimmende Akustikgitarrenstück <em>„Domesticated Wolves“</em>, welches allerdings nur kurz währt.</p>
<h4>Schade, endlich zu Ende</h4>
<p>Bis zum Ende des Albums soll die kunterbunte Achterbahnfahrt so weitergehen, wobei sich Synthielandschaften, Noiseattacken, <strong>FAITH NO MORE</strong>-Reminiszenzen, Math- und Tech-Elemente die Klinke in die Hand geben sollen. Das Abschlussstück <em>„Taking Roadkill To The Vet“</em> setzt dann nochmal alles daran, die letzten Sekunden des Albums so unerträglich wie möglich zu machen, wozu ein nerviger Handyklingelton über drei Minuten erklingt, während <strong>HAL 9000</strong> aus „2001: A Space Odysse“ seine letzten Worte spricht und man förmlich darum bettelt, dass das Album endet. Beunruhigend und verstörend. Wenn der „Song“ bzw. das Album jedoch die Bedeutung haben soll, die ich vermute, dann könnte es passender nicht konstruiert sein.</p>
<blockquote><p>„<strong>CZAR</strong> Is No Way To Treat A Listener?“</p></blockquote>
<p>Trotzdem muss ich erstmal tief durchatmen.&nbsp;<br />
Das Stil- und Klanggemisch, das <strong>CZAR</strong>&nbsp;hier präsentieren, weißt zwar keine Ausfälle auf, ist aber dennoch nur schwer zu ertragen.&nbsp;Denn „Life Is No Way To Treat An Animal“ ist nicht nur ein Alb-um, sondern auch ein Alb-traum und zwar ein solcher, der die Stille, die ihm folgt, anders klingen lässt.</p>
<p>So kann ich auch nach mehreren Durchläufen immernoch nicht wirklich sagen, wo welcher Song aufhört und der nächste beginnt, da diese direkt und nahtlos ineinander übergehen und von 23 Sekunden bis 6 Minuten Spielzeit reichen können. Und dennoch: „LINWTTAA“ muss als Gesamtwerk wahrgenommen werden. Eines, das seinem Titel gerecht wird und somit eine gelungene Parabel zu seinem eigenen Inhalt darstellt. Zumindest wenn man das so interpretieren will. Auch wenn ich immer noch nicht über den Punkt hinweg gekommen bin, an dem ich nach einem Plattendurchlauf froh darüber bin, dass es endlich zu Ende ist, muss ich dem <strong>CZAR</strong>-Zweitling höchsten Respekt zollen. Denn trotz, oder wegen, der Unhörbarkeit ist „LINWTTAA“ ein Album, das lange nachhallt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/czartheband/" target="_blank">Facebook</a></p>
<p><a href="https://czar.bandcamp.com/album/life-is-no-way-to-treat-an-animal" target="_blank">Bandcamp</a></p>
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