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	<title>Speed Metal Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Tue, 06 Sep 2022 08:13:18 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Speed Metal Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>BLIND GUARDIAN &#8211; faster, harder, Koloraturen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Sep 2022 08:13:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Power Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Blind Guardian]]></category>
		<category><![CDATA[Hansi Kürsch]]></category>
		<category><![CDATA[Motörhead]]></category>
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		<category><![CDATA[The God Machine]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seb hat sich Zeit genommen, um das neue Werk von BLIND GUARDIAN zu erkunden. Seine Eindrücke bekommt ihr hier. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/blind-guardian-god-machine/">BLIND GUARDIAN &#8211; faster, harder, Koloraturen</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">BLIND GUARDIAN &#8211; &#8222;The God Machine&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 02.09.2022<br />
<strong>Länge:</strong> 51:03 Min.&nbsp;<br />
<strong>Label: </strong>Nuclear Blast<br />
<strong>Genre:</strong> Speed Metal </div></div></div></p>
<p>Kinder: don&#8217;t do drugs! Müssen wir nicht drüber reden. Außer&#8230; ein Blinder, der eigentlich einen Security-Job hat, kommt und drückt sie euch mit Metal vermengt und in Scheiben gepresst in die Hand. Dann dürft ihr eine Ausnahme machen. Der kennt sich damit aus. Er ist quasi euer Deal&#8230; <strong>BLIND GUARDIAN</strong> des Vertrauens.</p>
<p>&#8222;The God Machine&#8220;, inzwischen das <strong>zwölfte Studioalbum</strong> der Band, geht wieder weg von dem Pfad des bombastisch aufgepumpten Klangschwergewicht, den seine Vorgänger eingeschlagen hatten. Stattdessen wird das Gaspedal wieder ein wenig wiederentdeckt. Weniger ist ja auch manchmal mehr, und die <strong>Abwechslung</strong> machts, das weiß man ja.</p>
<p>&#8222;<em>Deliver Us From Evil</em>&#8220; ist auch schön eingängig, man wird nicht sofort in&#8217;s kalte Wasser geworfen, aber Steine schmeißen ist schon erlaubt. Also&#8230; musikalisch. Der Song rockt, klare Abschnitte, man versteht auch den Gesang. Klar, bei <strong>BLIND GUARDIAN</strong> nicht ungewöhnlich, aber <strong>Hansi</strong> verkünstelt sich nicht in Koloraturen. Danke dafür. Und man kann sein Genick schön warmschütteln.<img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-40777 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/08/R-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/08/R-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/08/R-1024x681.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/08/R-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/08/R-750x499.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/08/R.jpg 1450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>So, wer hat Koloraturen gesagt? &#8222;<em>Damnation</em>&#8220; lässt da was anklingen&#8230; <strong>Hansi</strong> hat sich warm gesungen und singt jetzt einem kleinen Chor was vor, der ganz enthusiastisch hinterher brüllt. Schön, zum Song passt es jedenfalls. Aber die <strong>ausgeweiteten Gesangslinien</strong> höre ich trotzdem! Damn&#8230; Nein, lassen wir das. Der Song ist in den Gesangsparts nicht so flott wie der Opener, macht ihn durch die Wechsel aber auch interessanter.</p>
<p>Dann &#8222;<em>Secrets Of The American Gods</em>&#8222;. Welche jetzt? Dünnes Eis. Meine Eindrücke dazu sind im Grunde so nichtssagend wie Religion im Allgemeinen in meinen Augen. Musikalisch gesehen ist es ein typischer <strong>BLIND GUARDIAN</strong> Song, harmonisch und textlich gesehen. Schön, aber <strong>unscheinbar</strong>. Skip.</p>
<p>&#8222;<em>Violent Shadows</em>&#8220; ist zumindest ein schöner Titel. Könnte auch als Bandname funktionieren. Oder für eine Biker Gang. Und die Schatten sind fix unterwegs. Der Song hat Potenzial, die Gitarren werden hier, wie <strong>André</strong> auch <a href="https://silence-magazin.de/interview-blind-guardian-immer-noch-perfektionisten/">im Interview</a> erwähnt, mal etwas an ihre Genzen gebracht und rein auf dieser Basis<strong> neue Richtungen</strong> erkundet, statt ein ganzes Orchester zu bitten.</p>
<p>Und, was soll ich sagen, es geht gut weiter. &#8222;<em>Life Beyond The Spheres</em>&#8220; bringt neue musikalische Elemente ins Spiel, <strong>BLIND GUARDIAN</strong> machen genau das, was Bands am besten machen, wenn sie nicht gerade <strong>MOTÖRHEAD</strong> waren. Ihre bewährten <strong>Wiedererkennungsmerkmale</strong> behalten und ständig neue Sachen ausprobieren und drum herum basteln. Ich find&#8217;s super!</p>
<p><iframe title="Life Beyond The Spheres" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/H0x11KnUWHE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&#8222;<em>Architects Of Doom</em>&#8222;, &#8222;<em>Let It Be No More</em>&#8222;, durch bis &#8222;<em>Destiny</em>&#8222;, als langjähriger Teilzeit-Fan dieser Band kann ich nur sagen, ich kann gut schlafen mit dieser Dosis. Wir alle wissen, wie die letzten zweieinhalb Jahre waren und es ist einfach Zeit, das Thema so langsam auslaufen zu lassen. Diese Platte hat <strong>jetzt</strong> ihre Zeit und ich bin froh, dass <strong>BLIND GUARDIAN</strong> so etwas vorlegen. Nach ihrer jetzigen Tour dann kommendes Jahr mit &#8222;The God Machine&#8220; auf große Tour gehen zu können, dürfte auf jeden Fall ein interessanter Termin für viele Fans sein.</p>
<p><a href="https://www.blind-guardian.com">www.blind-guardian.com</a></p>
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		<title>Interview BLIND GUARDIAN &#8211; Immer noch Perfektionisten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Sep 2022 06:15:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Blind Guardian]]></category>
		<category><![CDATA[Somewhere Far Beyond]]></category>
		<category><![CDATA[Speed Metal]]></category>
		<category><![CDATA[The God Machine]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit niemand Geringerem als BLIND GUARDIAN hat sich unser Seb zum Plausch getroffen! Was es zu berichten gab, erfahrt ihr hier. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/interview-blind-guardian-immer-noch-perfektionisten/">Interview BLIND GUARDIAN &#8211; Immer noch Perfektionisten</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In meiner Zeit beim <span style="color: #800000;">Silence Magazin</span> durfte ich ja schon einige Bands interviewen. Etwas, wofür ich sehr dankbar bin und mich jedes mal wieder über den Vertrauensvorschuss sowohl des <span style="color: #800000;">Magazins</span> als auch der Label und letztendlich auch der Bands freue. Dass man dabei meist wirklich ganz unabhängig von &#8222;Größe&#8220; und Reputation der Gruppen angenommen wird, macht mich immer wieder sprachlos und ich frage mich, ob das wirklich passiert. So auch jetzt wieder. Ich darf einfach ein Interview mit <strong>BLIND GUARDIAN</strong> führen! Das ehrt mich sehr und ich freue mich total, mit <strong>André Olbrich</strong> über die momentane Situation seiner Band, der Kulturszene insgesamt und die musikalische Entwicklung von <strong>BLIND GUARDIAN</strong> unterhalten, feiert &#8222;Somewhere Far Beyond&#8220; schließlich bereits sein <strong>30</strong>-jähriges.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Hallo! Danke, dass du dir die Zeit nimmst! Wie geht&#8217;s?</strong><br />
<strong>A</strong>: Ja, gerne gerne. Jetzt, wo wir wieder live spielen dürfen, geht&#8217;s wieder besser. Es war ja eine harte Zeit mit der zwei-Jahrespause. Aber, seit Mai sind wir wieder unterwegs, haben wieder Festivals gespielt und haben wieder gesehen, wie wichtig das für alle Leute ist, Musik zu genießen und genießen. Seitdem geht es eigentlich allen wieder besser.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Ja, das hört man eigentlich überall, wie sich das wirklich so merkbar auf das Allgemeinbefinden auswirkt, einfach dass das wieder möglich ist.</strong><br />
<strong>Kommt denn bei euch schon so langsam wieder Tourfeeling auf? Oder muss man sich da erst wieder dran gewöhnen?</strong><br />
<strong>A</strong>: Ja, man muss sich langsam einleben. Also, es ist natürlich ein Sprung, wenn man so lange nicht auf der Bühne gestanden hat und zu Hause ist, muss man sich erstmal wieder an gewisse Sachen gewöhnen. Ich sag mal, zum Beispiel, im Tourbus schlafen, da hat man dann die ersten Nächte etwas Schwierigkeiten, bei dem Geholper zu schlafen, aber auch da gewöhnt man sich wieder dran. Jetzt <strong>im September</strong> fängt ja die &#8222;Somewhere Far Beyond Tour&#8220;, die von letztem Jahr auf dieses verschoben wurde, an. Da geht&#8217;s ja auch richtig mal wieder am Stück los. Da sind wir mal wieder den ganzen Monat auf Tour, da freue ich mich drauf, das wird mal wieder ein Erlebnis.<img decoding="async" class="size-medium wp-image-40776 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/08/R-12540272-1537257158-9258-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/08/R-12540272-1537257158-9258-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/08/R-12540272-1537257158-9258-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/08/R-12540272-1537257158-9258.jpg 600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Was bedeutet das für euch, mit dem Album so nochmal auf Tour zu sein?</strong><br />
<strong>A</strong>: Ja, das Album mal wieder einzuproben war schon was Besonderes. Wir wollten das nicht einfach nur runterspielen, in Anführungszeichen, sondern wir wollten schon schauen, dass wir auch diese Energie und<strong> diese Magie</strong>, die in dem Album steckt, rüber bringen. Und das ist nicht ganz so einfach, weil viele Sachen höllisch schnell sind. Einige Sachen sind damals natürlich im Studio entstanden, und wir haben das damals nicht mal im Ansatz richtig geil spielen können. Das war halt ein Album und wir haben das halt damals im Studio so drauf gehauen. Aber das war natürlich unsere Leistungsgrenze. Das ist immer noch richtig schwierig zu spielen. Wir sind heute immer noch <strong>Perfektionisten</strong>, wir wollen wirklich jede Noten akkurat spielen. Ich sag mal, wir haben schon drei bis vier Monate richtig intensiv geprobt, um da überhaupt hinzukommen, damit das überhaupt so rüberkommt. Inzwischen, muss ich sagen, haben wir das ziemlich gut drauf. Meiner Meinung nach klingt es jetzt besser als auf dem Album. Für mich klingen die Stücke jetzt so, wie sie klingen müssen.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Habt ihr dadurch auch nochmal einen Unterschied zu neueren Alben gemerkt?</strong><br />
<strong>A</strong>: Ja, es ist ja auch eine etwas andere Stilistik, die wir inzwischen spielen. Natürlich haben diese alten Songs auch so diesen <strong>Zeitgeist</strong> von damals. &#8222;Somewhere Far Beyond&#8220; ist ja Anfang der Neunziger entstanden. Wenn man sich so überlegt, Anfang der Neunziger, da war einiges noch anders, da haben wir noch jedes Wochenende zwei, drei Tage in Heavy Metal Clubs rumgehangen, die pickepackevoll waren und man die ganze Nacht Metal gehört hat. Und das Lebensgefühl war ja irgendwie auch ein ganz anderes. Sowas haste heute ja gar nicht mehr. So gesehen ist es natürlich ja auch schwierig, das zu vergleichen.</p>
<p><strong>S</strong>:<strong> In der Zwischenzeit hat sich die Hörerschaft ja aber auch vergrößert und neue, jüngere, hinzugewonnen.</strong><br />
<strong>A</strong>: Ja, natürlich. Ich denke, für unsere jüngeren Fans ist es auf jeden Fall eine interessante Sache, mit dem Speed Metal vertraut zu werden. Jetzt kommt ja von uns &#8222;The God Machine&#8220;, das ja auch sehr Speed Metal lastig ist. Allerding muss ich sagen, ist das ein sehr <strong>moderner Speed Metal</strong>, also das Songwriting ist sehr viel moderner und nicht so angestaubt, sag ich mal. Aber ich denke mal, es ist wichtig, dass man die Essenz, diese Energie, die im Speed Metal steckt, weiter in die heutige Zeit trägt und auch der jüngeren Generation mal vor die Füße wirft und sagt &#8222;da habt ihr mal geile Musik&#8220; (lacht).</p>
<blockquote><p>&#8222;&#8230;es ist wichtig, dass man die Essenz, diese Energie, die im Speed Metal steckt, weiter in die heutige Zeit trägt und auch der jüngeren Generation mal vor die Füße wirft und sagt &#8218;da habt ihr mal geile Musik'&#8220;</p></blockquote>
<p><strong>S</strong>:<strong> Ich hab auch das Gefühl, viele jüngere sind wirklich auch offen dafür, auch für so einen Vergleich.</strong><br />
<strong>A</strong>: Ja, es sieht ganz gut aus. Meiner Meinung nach passt das in der momentanen Zeit auch ganz gut rein. Die Zeit fühlt sich momentan hart an. Seit der Pandemie hat sich viel geändert. Es ist nicht mehr so in Harmonie wie es vorher war. Viele Sachen sind so ein bisschen chaotisch und meiner Meinung nach&#8230; Also, ich brauche momentan härtere Musik um meine Gefühle so auch zu kanalisieren. <strong>Ich brauch das als Ventil</strong>. Dementsprechend war es auch ein natürlicher Weg, wieder härter zu werden. Einfach den Frust, den man aufbaut, oder auch Aggression, damit klarzukommen und das zu verarbeiten. Ich denke, dass das gerade auch den jungen Leuten so geht, die plötzlich zwei Jahre lang ihren Hobbies nicht mehr nachgehen können. Die sind auf einmal zu Hause eingeschlossen. Da baut sich natürlich Frust auf. Und am besten kannst du das meiner Meinung nach über Musik wieder in den Griff kriegen. Musik ist da ein gutes <strong>Heilmittel</strong>. Du hörst dir ein paar harte Bands an und kannst das eventuell als Ventil benutzen.</p>
<p><strong>S</strong>:<strong> Gerade auch, wenn man so Sachen wie Sport nicht machen kann, dann noch mehr als sonst.</strong><br />
<strong>A</strong>: Genau, mehr als sonst.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-40775 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/08/2022-blind-guardian-cover-800x800-1-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/08/2022-blind-guardian-cover-800x800-1-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/08/2022-blind-guardian-cover-800x800-1-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/08/2022-blind-guardian-cover-800x800-1-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/08/2022-blind-guardian-cover-800x800-1.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><strong>S: Eigentlich wirklich interessant, dass sich die Pandemie nicht nur auf die Musik, sondern auch auf das Hörverhalten selbst so sehr auswirkt. Ohne Pandemie wären wir jetzt sicherlich woanders.</strong><br />
<strong>A:</strong> Ja, ganz bestimmt. Einige Sachen wären sicherlich anders gelaufen. Aber es ist, wie es ist. Man muss sich darauf einstellen. Man sollte auch nicht davon ausgehen, dass es wieder so wird wie es war. Man sieht ja jetzt schon viele Veränderungen. Das wird sich noch weiter so fortführen. Man muss sich arrangieren und wir als Band versuchen, das Beste daraus zu machen. Wir haben jetzt schon gesehen, allein die Reiserei zu den Festivals ist eine ganz andere Situation als früher. Die Situation an den Flughäfen. Du weisst nicht mehr, ob du dein Gepäck von A nach B kriegst, musst da stundenlang warten. Alles ist unsicher geworden. Für einen Trip, für den du früher 4-5 Stunden gebraucht hast, bist du jetzt zum Teil zwanzig Stunden unterwegs. Es ist ein <strong>ganz anderer Aufwand</strong>. Man hat immer so ein Risiko, ob du eine Show eventuell absagen musst, oder ob glücklicherweise doch alles funktioniert. Das ist momentan alles schon sehr gewagt.</p>
<p><strong>S</strong>:<strong> Seht ihr darin auch einen gewissen Einschnitt für den bisherigen Ablauf Album-Tour-Album-Tour&#8230;?</strong><br />
<strong>A</strong>: Ja, man muss flexibler sein, glaube ich. Man kann nicht mehr so langfristig planen wie man es früher konnte. Da war das klarer, man hatte über den Zeitraum von einem ganzen Jahr die Shows gebucht, und sich eine Welttour zusammen gebucht. Das wäre jetzt momentan viel zu riskant. Man muss kleinere Blöcke buchen und kurzfristiger denken. Und sollten irgendwelche Restriktionen kommen, muss man auch einen <strong>Plan B</strong> haben, was mache ich dann in der Zeit, wenn ich nicht touren kann. So gesehen haben Hansi und ich schon gesagt &#8222;Ok, sollte da noch was kommen, dann arbeiten wir sofort wieder auf Songwriting und nutzen die Zeit, um an Songs zu arbeiten&#8220;. Ansonsten geht die ja irre viel Zeit verloren. Es kommt dann ja auch kein Geld rein. Wir müssen ja auch davon leben. Du musst ja auch gucken, dass du deine Arbeit gemacht kriegst, um am Ende alle deine Kosten bezahlen zu können. Viele Bands gehen daran momentan, glaube ich, zugrunde. Wenn man da nicht flexibel sein kann, dass da vieles den Bach runter geht. Also, das ist da momentan eine ganz tragische Situation.</p>
<blockquote><p>&#8222;Man muss flexibler sein, glaube ich. Man kann nicht mehr so langfristig planen wie man es früher konnte.&#8220;</p></blockquote>
<p><strong>S</strong>:<strong> Allerdings. Das ist tragisch, dass es sich so entwickelt. Habt ihr aber den Eindruck, dass sich das aber auch als &#8222;Motor&#8220; auswirkt und sich musikalisch auf die Experimentierfreudigkeit auswirkt?</strong><br />
<strong>A</strong>: Ja, auf jeden Fall. Wir sind eine Band, die immer nach vorne schaut, die auch mit jedem Album versucht, was innovatives an den Start zu bringen. Auf dem Album &#8222;The God Machine&#8220; haben wir Songs wie <em>&#8222;Life Beyond The Spheres&#8220;</em>, der so ein bisschen in Richtung <strong>Cyberpunk-Soundtrack</strong> geht. Sowas haben wir bis jetzt nie gehabt, das ist für uns vollkommen neu. Es fügt sich aber als interessantes Element völlig gut in unsere Musik ein. Das bringt selbst den alteingesessenen Fans, die von Anfang an dabei sind, wieder einen Überraschungsmoment, so dass man sagt &#8222;Oh, sowas hätte ich jetzt nicht erwartet!&#8220;. Auch <em>&#8222;Destiny&#8220;</em> am Ende des Albums geht in eine Richtung, die wir bis jetzt nicht hatten. Da gibt es unglaublich viele Gitarrengeschichten, die ich mir ausgedacht hab, die schon andere Sachen machen, als ich das bisher so gemacht habe. Das ist schon eine andere Art von epischem Song als zum Beispiel auf dem Album &#8222;Beynd The Red Mirror&#8220;. Da haben wir halt viel Orchester eingesetzt, um epischer zu wirken. Bei <em>&#8222;Destiny&#8220;</em> ist es jetzt wieder mehr das <strong>Gitarrenorchester</strong>, sag ich mal, das da im Vordergrund steht.&nbsp; So gesehen finde ich schon, dass da viele innovative Elemente drauf sind. Teilweise verknüpft mit traditionellen Trademarks. Wir haben ja auch wieder viel Speed Metal aufgegriffen. Aber ich finde, man merkt schon, dass wir heutzutage schon auch mehr unsere Erfahrungen mit einbringen und diesen originalen Speed Metal Sound weiterentwickeln. Wir versuchen, das auch in die heutige Zeit zu bringen. Meiner Meinung nach klingen diese Songs nicht angestaubt, sind zeitgemäß für 2021/22. Und das ist das Wichtige daran. Du kannst ja ruhig deine Trademarks übernehmen. Gute Chöre oder gute Refrains, die man mitsingen kann. Viele Gitarrenmelodien. Aber es muss meiner Meinung nach immer auch <strong>neue Elemente</strong> haben, und auch irgendwie modern klingen. Das erfüllt das neue Album für mich. Deswegen glaube ich auch, dass wir unserer Linie da treu geblieben sind und an unsere vergangene Arbeit anschließen, obwohl wir irgendwie ein neues Kapitel aufmachen.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="The Ninth Wave (Live)" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/irIbDTOV2_Y?list=PLwHYwBFFTqrkytOLvcYaWeLpRtSQb7N8j" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Das ist es ja gerade, was es ausmacht, das finde ich cool, dass es immer so ein Wiedererkennungsmerkmal gibt, und man ist, wo man heute steht und nicht immer das selbe Album wieder hört. Das finde ich super. So entsteht ja auch eine Geschichte. Es ist ja sicher auch interessant, die Reaktionen auch live von der Bühne aus zu sehen.</strong><br />
<strong>A</strong>: Ja, wir werden uns einiges einfallen lassen müssen für 2023. Wir haben die Tour immer noch nicht gebucht. Wir würden gerne eine Welttour machen, aber wir werden bis zum letzten Moment abwarten, einfach um zu sehen, was ist wirklich, was ist erlaubt, gibt es neue Restrikitionen oder nicht. Und dann werden wir im Herbst überlegen, wie die weiteren Schritte sind. Aber ich denke schon, dass wir 2023 dann schon eine &#8222;God Machine&#8220; &#8211; <strong>Welttournee</strong> machen werden und entsprechend ein paar Songs vom Album spielen. Da werden wir die Bühne und die Lichtshow dann auch entsprechend darauf abstimmen.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Cool, das klingt echt vielversprechend. Ich bin gespannt.</strong><br />
<strong>Habt ihr denn momentan irgendwas, was euch auf dem Herzen liegt und was ihr sagen wollt?</strong><br />
<strong>A</strong>: Wir hoffen natürlich, nachdem klar geworden ist, dass die kulturelle Szene keinen Stellenwert hat in unserer Gesellschaft, sondern sozusagen als erstes gecancelt wird, und nicht unterstützt wird, hoffen wir natürlich, dass dieses Loch, das da entstanden ist, wieder aufgefangen werden kann. Dass nicht zuviele Veranstalter und Bands den Bach runter gehen. Ich hoffe, dass uns da tatsächlich noch was erhalten bleibt. Kultur ist wichtig und Musik ist wichtiger als vielleicht einige Politiker glauben. Ich hoffe, dass es da für uns weitergeht, und dass sich da auch ab 2023 wieder eine <strong>Sicherheit</strong> einstellt, auf die man bauen kann. Man braucht ja einfach Planungssicherheit. Ohne das ist nicht viel besser als der Lockdown. Für die Fans ja auch. Dass die wissen, wenn eine Show angekündigt wird, dann findet die auch statt. Ich habe so viele Freunde, die sagen &#8222;Hey, ich hab da noch zehn Tickets am Kühlschrank hängen, da hängt ein halbes Vermögen und die Shows sind alle abgesagt!&#8220;. Und das kann es ja nicht sein. Es muss mal wieder ein<strong> klares Statement</strong> kommen, auf das man sich verlassen kann, dass Kultur auch mal wieder planen und buchen kann und nicht so in der Luft hängen bleibt, wie es momentan ist.&nbsp;</p>
<blockquote><p>&#8222;Kultur ist wichtig und Musik ist wichtiger als vielleicht einige Politiker glauben.&#8220;</p></blockquote>
<p><strong>S</strong>: <strong>Kultur verbindet ja auch, ein Auto verbindet ja nicht so wie Kultur. </strong></p>
<p><strong>A</strong>: Ja, total. Kultur ist wirklich wichtig für die Seele!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ja, puh. Ich höre durchaus viel Frust und Pessimismus gegenüber der durch die Pandemie entstandenen Situation und die Art ihrer Entwicklung. <strong>André</strong> zeigt aber dennoch, dass die Band es schafft, dadurch nicht auf verquere Wege zu geraten und im Grunde genommen das Einzige zu tun, was sie sinnvoll versuchen können: an dem festhalten, was ihnen wichtig ist und einfach immer das zu versuchen durchzuboxen, was sich in der Situation machen lässt. Sich selbst gegenüber, aber auch aus Sicht der Fans. Um <strong>das Wir</strong> geht es ja schließlich. Gerade auch in der jetzigen Situation. Und als Band haben sie dafür eine wirklich wichtige Rolle, die sie ausspielen können, und das wissen sie.</p>
<p>Ich bin sehr froh darüber, wie dieses Gespräch gelaufen ist und wünsche <strong>BLIND GUARDIAN</strong> und auch allen anderen Gruppen, bald mit wieder weniger Sorgen und Einschränkungen touren zu können.</p>
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="CRHCnap2L5"><p><a href="https://www.blind-guardian.com/">Blind Guardian</a></p></blockquote>
<p><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8220;Blind Guardian&#8221; &#8212; Blind Guardian" src="https://www.blind-guardian.com/embed/#?secret=cAk8BDZ7WT#?secret=CRHCnap2L5" data-secret="CRHCnap2L5" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/interview-blind-guardian-immer-noch-perfektionisten/">Interview BLIND GUARDIAN &#8211; Immer noch Perfektionisten</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>APHRODITE &#8211; ORGASMIC GLORY</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raphael Lukas Genovese]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Apr 2021 05:09:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[Aphrodite]]></category>
		<category><![CDATA[Brennan Whitworth]]></category>
		<category><![CDATA[Fighter Records]]></category>
		<category><![CDATA[Jo Steel]]></category>
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		<category><![CDATA[metalpunk]]></category>
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		<category><![CDATA[Ottawa]]></category>
		<category><![CDATA[Speed Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Tanza Speed]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Tag steht heut im Zeichen der Liebe... Naja, immerhin heißt die Band APHRODITE. Sonst gehts ganz schön dagegen.<br />
Antike griechische Geschichte trifft westlichen Speed Metal. Da kracht's!</p>
<p>Also, Eier wieder weggepackt und reingehört!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aphrodite-orgasmic-glory/">APHRODITE &#8211; ORGASMIC GLORY</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2 style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"> APHRODITE &#8211; &#8222;ORGASMIC GLORY&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum: </strong>30. März 2021<br />
<strong>Länge:&nbsp;</strong>30:31<br />
<strong>Label:&nbsp;</strong>Fighter Records<br />
<strong>Genre:</strong> Speed Metal Punk </div></div></div></p>
<p>Metalbands, die sich nach <strong>alten Gottheiten</strong> benennen, sind nichts Neues. Metalalben, auf denen es um <strong>historische oder mythische Themen</strong> geht, sind ebenfalls kein Novum. Man denke hier nur an Kapellen wie HELLOWEEN oder METAL CHURCH, die christliche Predigten mit Heavy Metal vertonen. Und dann sind da natürlich noch die ganzen modernen Wikinger:innen, die das germanische Heidentum verehren. Das Geschlecht <strong>griechischer Gottheiten</strong> wiederum scheint ebenso unterrepräsentiert oder schwer sichtbar wie Bands, die sich nach <strong>weiblichen Gottheiten</strong> benennen. Zum Glück gibt es <strong>APHRODITE</strong>, das <strong>Speed Metal Punk</strong> Trio aus dem kanadischen Ottawa.&nbsp;<em>Jo Steel</em> (Schlagzeug, Bass, Gitarre),&nbsp;<em>Brennan Whitworth</em> (Lead Gitarre) und&nbsp;<em>Tanza Speed</em> (Gesang) haben mit &#8222;Orgasmic Glory&#8220; ihr zweites Album veröffentlicht, welches auf das 2019er Debut &#8222;<a href="https://aphroditemetal.bandcamp.com/album/lust-and-war">Lust and War</a>&#8220; folgt.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="APHRODITE - Europa (Official Lyric-Video) [2021]" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/D5gstnJEGX8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Troja steht in Flammen</h3>
<p>Auf acht Stücken lassen APHRODITE die <strong>griechische Antike</strong> aufleben. Wie auch schon auf dem vorherigen Album handeln die Texte der acht Stücke von den Wirrungen und Irrungen der mythologischen Erzählungen um Olymp und Erde. Im Opener&nbsp;<em>&#8222;Troy is burning&#8220;</em> geht es um die Schlacht, bei welcher&nbsp;<em>Agamenon</em>,&nbsp;<em>Achilleus</em> und&nbsp;<em>Diomedes</em> zusammen mit vielen anderen die Stadt Troja belagerten und letztendlich durch eine List eroberten. Ein <strong>Pferd</strong> kommt auch in der Geschichte vor. Auch der <em>Herakles&nbsp;</em>findet seine Würdigung auf dem Album, ebenso wie die phönizische Königstochter&nbsp;<em>Europa</em>, die einst von&nbsp;<em>Zeus</em> nach Kreta entführt wurde. Es ist also ein Album, an dem auch <strong>Interessierte antiker Geschichte</strong> ihre Freude haben werden, wenn sie beim Lernen gerne Speed Metal hören.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="APHRODITE - Dance Wild and Free [2021]" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/gubTp8slWYU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h3><strong>Schneller als Hermes</strong></h3>
<p>Musikalisch zeichnet sich &#8222;Orgasmic Glory&#8220; vor allem durch die <strong>unbändige Geschwindigkeit</strong> aus. Hier steht nicht nur &#8222;Speed Metal&#8220; drauf &#8211; APHRODITE schießen auch kräftig nach vorne, sodass kein Streitwagen oder fliegender Götterbote hinterher käme. Die flinken Riffs kommen ohne übermäßige Zerre aus und flitzen mit der <strong>Intensität ganzer Pfeilhagel</strong> über die Griffbretter von Gitarren und Bass. Besonders im Schlagzeug merkt man darüberhinaus einen starken <strong>Punk Rock Einfluss</strong>, womit das Album sich gut für einen <strong>Moshpit olympischen Ausmaßes</strong> eignet. Somit ist &#8222;Orgasmic Glory&#8220; kurzweilig, unterhaltsam und ohne Frage um Längen besser als der Film &#8222;Troja&#8220; mit <em>Brad Pitt</em> als&nbsp;<em>Achilles</em>.</p>
<p><strong><a href="https://aphroditemetal.bandcamp.com/album/orgasmic-glory">APHORODITE auf Bandcamp</a></strong></p>
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		<title>WAR DOGS &#8211; Die Durchschnittlichkeit ernährt den Krieg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tom]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Jan 2020 06:54:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[AC/DC]]></category>
		<category><![CDATA[Alberto Rodríguez]]></category>
		<category><![CDATA[Cirith Ungol]]></category>
		<category><![CDATA[Die By My Sword]]></category>
		<category><![CDATA[Eduardo Antón]]></category>
		<category><![CDATA[Enrique Mas]]></category>
		<category><![CDATA[Fighter Records]]></category>
		<category><![CDATA[José V. Aldeguer]]></category>
		<category><![CDATA[Manila Road]]></category>
		<category><![CDATA[Manuel Molina]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
		<category><![CDATA[Saxon]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Speed Metal]]></category>
		<category><![CDATA[The Shark]]></category>
		<category><![CDATA[War Dogs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heavy Metal steht aktuell wieder hoch im Kurs: In den vergangenen Jahren zogen eine Reihe noch junger Bands in die Schlacht, um den guten alten Sound der 80er-Jahre zu verteidigen und zu neuer Blüte zu führen.</p>
<p>Schaffen es WAR DOGS, diese Schlacht wacker zu schlagen oder... das erfährst du jetzt bei uns!</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">WAR DOGS &#8211; &#8222;Die By My Sword&#8220;</h2>
<div class="column" style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum: </strong>09.01.2020</div>
<div class="column" style="text-align: center;"><strong>Dauer:</strong>&nbsp;43 Min</div>
<div class="column" style="text-align: center;"><strong>Label:</strong>&nbsp;Fighter Records</div>
<div style="text-align: center;"><strong>Genre:</strong>&nbsp;Heavy Metal/Speed Metal</div>
<p></div></div></div>
<p>Heavy Metal steht aktuell wieder hoch im Kurs: In den vergangenen Jahren zogen eine Reihe noch junger Bands in die Schlacht, um den guten alten Sound der 80er-Jahre zu verteidigen und zu neuer Blüte zu führen. <strong>SMOULDER</strong>, <strong>TRAVELER</strong> und <strong>RIOT CITY</strong> oder auch <strong>VISIGOTH</strong> gelang dies nicht mit Bravour. Auch <strong>WAR DOGS</strong> wollen es nun wissen und liefern mit &#8222;Die By My Sword&#8220; ein Debüt im klassischen &#8222;Heavy Metal&#8220;-Stil ab, welches nur allzu gern in Richtung der britischen Genreanfänge schielt. Aber wie gut ist es tatsächlich um die spanische Truppe im Vergleich mit der starken, ambitionierten und jungen Konkurrenz bestellt?</p>
<p><iframe loading="lazy" title="WAR DOGS - The Shark (Official Lyric-Video) [2020]" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/XEK4lkXk1Q4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>Von Schwertern und Schlachten</h4>
<p>Dass die Jungs von <strong>WAR DOGS</strong> ihr Handwerk beherrschen, beweisen sie schon gleich zu Beginn: Bereits der Opener und Titeltrack <em>&#8222;Die By My Sword&#8220;</em> weiß vollends zu überzeugen und lässt den klassischen Schwermetaller nach mehr Songs dieser Art gieren, die nicht nur dem Titel nach an das lyrische Pathos von <strong>CIRITH UNGOL</strong> und <strong>SAXON</strong> erinnert. An der Klampfenfront sieht es ebenso gut bestellt aus.&nbsp; <strong>Eduardo Antón</strong> (Leadgitarre) und <strong>Enrique Mas</strong> (Rhythmusgitarre) feuern eine Riffsalve nach der anderen aus ihren Waffen. Unterstützung bekommen die beiden von <strong>José V. Aldeguer</strong> (Schlagzeug), der hinter den Kesseln furiose – und vor allem metalwürdige – Schlagzeuggewitter vom Stapel lässt. Was kann da also noch schiefgehen, um mit &#8222;Die By My Sword&#8220; an die herausragenden &#8222;Heavy Metal&#8220;-Debüts des vergangenen Jahres anzuknüpfen?</p>
<h4><strong>Keine Gnade – jedenfalls nicht für WAR DOGS</strong></h4>
<p>Antwort: Eine ganze Menge. Gesanglich hisst <strong>Alberto Rodriguez</strong> (Vocals) zwar nicht unbedingt die weiße Flagge, bereit zum Gefecht wirkt der Sänger aber auch nicht, zumindest auf einem Großteil des Albums. Weiß noch das Eröffnungslied durchaus zu überzeugen, wird merklich schnell deutlich, dass der &#8222;<strong>WAR DOGS</strong>&#8222;-Fronter nicht unbedingt über ein Ausnahmeorgan verfügt, was noch verschmerzbar wäre, darüber hinaus aber auch zu äußerst repetitiven Songstrukturen greift. Und zwar nicht in einer sympathischen <strong>AC/DC</strong>-Monotonie, sondern eher in einer frustrierenden Art, die nicht wenige Zuhörer dazu bewegen könnte, nach den ersten Songs &#8222;Die By My Sword&#8220; wieder beiseite zu legen.</p>
<h4>Knapp daneben ist auch vorbei</h4>
<p><strong>WAR DOGS</strong> bekleckern sich mit &#8222;Die By My Sword&#8220; keinesfalls mit Ruhm. Viel Repetitives, wenig Abwechslung &#8211; keine guten Voraussetzungen also für eine Dauerrotation im heimischen CD-Player. Statt heroischer und mit Lorbeeren auszeichnenswerter Schlachtgesänge, liefern die Spanier ein Album ab, das gerade über genug Klasse verfügt, um noch im Schatten der hochbegabten Newcomer zu stehen. Das Debüt geht zwar nicht vollends in die Hose &#8211; dafür hat die Scheibe mit Songs wie <em>„The Shark“</em>, das dem verstorbenen <strong>MANILA ROAD</strong>-Gitarristen Mark Shelton gewidmet ist, dann doch ein Fünkchen zu viel Qualität zu bieten. &#8222;Die By My Sword&#8220; ist aber über weite Strecken ein qualitativer Grabenkampf auf dem Terrain des Heavy Metal. Bleibt nur zu hoffen, dass der Nachfolger musikalisch ausgefeilter sein wird. Das nötige Potential ist jedenfalls vorhanden&#8230;.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>SACRED REICH &#8211; Lange Wartezeit, kurzes Vergnügen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tom]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Aug 2019 05:57:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Thrash]]></category>
		<category><![CDATA[Iron Reagan]]></category>
		<category><![CDATA[kult]]></category>
		<category><![CDATA[sacred reich]]></category>
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		<category><![CDATA[Thrash Metal]]></category>
		<category><![CDATA[usa]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dreiundzwanzig Jahre Pause zwischen Alben?! Da kann selbst TOOL sich noch ne Scheibe abschneiden!</p>
<p>Aber die Pause hat sich gelohnt!<br />
SACRED REICH legen hier ein Speed/Thrash-Album hin, dass sich hören lassen kann.</p>
<p>Wir versüßen dir den Freitag mit diesem Werk - Schau es dir mal an!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">SACRED REICH – &#8222;Awakening&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 23.08.2019<br />
<strong>Dauer:</strong> 31:23 Min.<br />
<strong>Label:</strong> Metal Blade Records<br />
<strong>Genre:</strong> Thrash Metal / Speed Metal</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<p>Auch an <strong>SACRED REICH</strong> ist die Zeit nicht spurlos vorbeigegangen. Die fast fünfunddreißigjährige Bandgeschichte brachte einiges an personeller Rotation mit sich. Selbstredend ist die Besetzung der Kult-Thrasher heute eine gänzlich andere, wenngleich Kritiker immer noch Lobeshymnen auf die Livequalitäten der Truppe singen. Aber kann das neue Werk von <strong>SACRED REICH</strong> an die glorreichen Tage der Band-Klassiker anknüpfen?</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Sacred Reich &quot;Manifest Reality&quot; (OFFICIAL VIDEO)" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/PTFqlbarn5M?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>Die lange Pause zahlt sich aus</h4>
<p>Dreiundzwanzig Jahre sind seit dem letzten Album &#8222;Heal&#8220; vergangen. Seitdem ist eine Menge passiert: <strong>SACRED REICH</strong> hat eine zwischenzeitliche Trennung hinter sich, Drummer <strong>Dave McClain</strong> kehrte ins Bandgefüge zurück, wohingegen <strong>Jason Rainey</strong> (Gitarre) aus gesundheitlichen Gründen den Hut nehmen musste und nun durch<strong> Joey Radziwill</strong> ersetzt wird. Anfang des Jahres erschien eine Split mit <strong>IRON REAGAN</strong> und dem Song <em>&#8222;Don’t Do It Donnie&#8220;</em>, welcher bereits einen kleinen Vorgeschmack darauf geben sollte, was die Thrasher auf ihrer Comeback-Veröffentlichung &#8222;Awakening&#8220; nun in Albumlänge präsentieren!</p>
<h4>Rückkehr zu alter Größe… und Geschwindigkeit</h4>
<p>Die neue (teils alte) Besetzung weiß &#8222;Awakening&#8220; auf jeden Fall die richtige Schlagseite zu verpassen. Ganz in alter Manier trommelt Wiedergänger <strong>Dave McClain</strong> hinter den Kesseln Schlagzeugfiguren, die Thrasherherzen höher schlagen lassen. Der Neuzugang – und ganz nebenbei bemerkt mit Baujahr ’96 der Jüngling der Truppe &#8211; <strong>Joey Radziwill</strong> reiht sich perfekt in das Klampfen-Duo mit <strong>Wiley Arnett</strong> ein; die beiden sorgen für den gewohnt gut gekonnten Wechsel zwischen harten Riffs, ruhigeren Breaks und virtuosen Soli. Derweil keift Frontmann <strong>Phil Rind</strong> die Lyrics in traditioneller Aggression ins Mikro – <strong>großartig!</strong></p>
<p>Songs wie <em>&#8222;Manifest Reality&#8220;</em> und <em>&#8222;Killing Machine&#8220;</em> laden regelrecht zum Headbangen ein &#8211; egal ob live oder daheim auf Platte. Ruhigere Gemüter sollten hingegen bei <em>&#8222;Something To Believe&#8220;</em> ein Ohr riskieren. Angesichts der halbstündigen Spielzeit sucht man hier Lückenfüller vergebens. Jeder der acht Titel kann sich sehen, beziehungsweise hören lassen.</p>
<hr>
<p>Dies ist ein Gastautorenbeitrag von: <em><strong>Tom</strong></em></p>
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		<title>RETERNITY – Viel gewagt und viel verloren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gastautor]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 May 2019 07:32:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Thrash]]></category>
		<category><![CDATA[Debütalbum]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Guns N`Roses]]></category>
		<category><![CDATA[judas priest]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Metallica]]></category>
		<category><![CDATA[Reternity]]></category>
		<category><![CDATA[Schwaben]]></category>
		<category><![CDATA[Speed Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Thrash Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie viel sagen Debütalben aus? Oft legt es den Grundstein für eine solide Band, auf den dann weitere Einflüsse aufsetzen, die letztlich zu etwas Großem werden können.</p>
<p>Ob das bei RETERNITY auch so ist, liest du nun!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/reternity-facing-the-demon/">RETERNITY – Viel gewagt und viel verloren</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">RETERNITY – &#8222;Facing the Demon&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 31.05.2019<br />
<strong>Dauer:</strong> 39:49 Min.<br />
<strong>Label:</strong> MDD<br />
<strong>Genre:</strong> Melodic Metal</div></div></div></p>
<p>Wenn ich ein neues Album in die Hand bekomme, dann teste ich es auf die härteste Art und Weise: Ich höre es beim Nähen an meiner Kutte. Diesmal trifft es die <strong>Debüt-Scheibe</strong> der Band <strong>RETERNITY</strong> mit dem Namen &#8222;Facing the Demon&#8220;.</p>
<p>Zunächst einmal muss ich feststellen, dass der Bandname bei mir allerhand triggert. Das Wortspiel zu &#8222;Eternity&#8220; (engl.: Ewigkeit) ist offensichtlich, aber was dann nun &#8222;<strong>RETERNITY</strong>&#8220; sein soll, weiß ich auch nicht richtig&#8230; <strong>Kann eine Ewigkeit nochmal vorkommen?</strong> Leider habe ich zur Herkunft des Bandnamens nichts gefunden, sodass die Beantwortung dieses Rätsels auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden muss.</p>
<p>Facing the Demon ist das Debütalbum der erst im Sommer 2018 gegründeten Gruppe, die aus vier Herren besteht. Jeder der vier hat davor schon in mindestens einer Band gespielt, die mir aber allesamt absolut gar nichts sagen.</p>
<p>Mit einer <strong>Spielzeit von nur 39:49 Min.</strong> ist mir persönlich die Scheibe auch etwas zu kurz geraten. In der selben Zeit habe ich gerade mal zwei Patches aufgenäht, was schon ziemlich wenig ist.</p>
<p>Im Gesamteindruck <strong>überzeugt mich das Werk auch nur bedingt</strong>. Man merkt, dass sich hier eine neue Band gefunden hat, die sich erst stilistisch ein bisschen <strong>durch die Genres spielt</strong>. Während der Song <em>&#8222;Singularity&#8220;</em> stilistisch eher eine Mischung aus <strong>GUNS N’ROSES</strong> und <strong>JUDAS PRIEST</strong> ist, wird in <em>&#8222;Facing the Demon&#8220;</em> ein fast schon <strong>thrashiger Unterton</strong> hörbar, der mich ein bisschen an <strong>METALLICA</strong>s <em>&#8222;Master of Puppets&#8220;</em> erinnert.</p>
<p>Warum man am Anfang von <em>&#8222;Stone to Mouth&#8220;</em> ein von einer Frau gesungenes deutsches Intro wählt, ergibt sich mir auch nicht wirklich.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/3xRO0AASJns?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Hervorzuheben sind allerdings <strong>gekonnte Gitarrensoli und -riffs</strong>, die ganz gut ins Ohr gehen. Vor allem <em>&#8222;I Love the Night&#8220;</em> hat mich in dieser Hinsicht überzeugt und ist auch <strong>mein persönlicher Favorit</strong> dieser Scheibe.</p>
<p>Auch wenn das Album für ein Debütalbum sehr gekonnt ist, hätte ich mir von Musikern, die so viel Erfahrung haben, doch ein Werk gewünscht, dass<strong> irgendeinen roten Faden</strong> beinhaltet. Es scheint mir, dass man hier nun in aller Schnelle nach der Demo ein Album brauchte und verwurstet hat, was gerade da war. Dies ist auch insofern schade, als dass ich die Stimme des Sängers <strong>Stefan Zörner</strong> wirklich gut finde und glaube, dass Fans von z.B. <strong>JUDAS PRIEST</strong> hier auch ihren Spaß haben könnten.</p>
<p>Sie selbst bezeichnen ihren Stil als &#8222;Melodic Metal&#8220;, was auch immer das sein soll. Man hört <strong>Thrash, Heavy und Speed-Einflüsse</strong>, die aber alle mehr halb als ganz realisiert worden sind. Leider sind sie dadurch auch durch meinen Kutten-Test gefallen&#8230;</p>
<hr>
<p>Dies ist ein Gastautorenbeitrag von: <em><strong>Elisabeth</strong></em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>VEONITY &#8211; Legend of the Starborn</title>
		<link>https://silence-magazin.de/veonity-legend-of-the-starborn/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=veonity-legend-of-the-starborn</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Oimel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Dec 2018 09:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Power Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Album Review]]></category>
		<category><![CDATA[Schweden]]></category>
		<category><![CDATA[Speed Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Wikinger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es geht in den hohen Norden!<br />
Dort wo Power Metal und hochgewachsene Krieger quasi wie Pilze aus dem Boden sprießen. </p>
<p>VEONITY kloppen hier ein Werk aus dem Stahl der Songschmiede, dass euch in den Ohren widerhallen wird.</p>
<p>Für Valhalla … und euren CD-Schrank! Reinhören ist Pflicht, sonst gibts ne Schelle von Odin!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/veonity-legend-of-the-starborn/">VEONITY &#8211; Legend of the Starborn</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">VEONITY – &#8222;Legend of the Starborn&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum: </strong>27.11.2018<strong><br />
Länge:</strong> 73:05 Minuten<strong><br />
Label: </strong>Sliptrick Records<strong><br />
Genre: </strong>Power Metal </div></div></div></p>
<p>Da ich die Fellbuxen zuletzt schon passend erwähnt habe, muss ich dieses Mal wohl eine andere Phrase dreschen – nehmen wir also: Aus Schweden kommt eindeutig mehr als nur <strong>Köttbullar und Ikea</strong>!</p>
<h4>Auf nach Skandinavien!</h4>
<p>So, nachdem die innere Niveaubremse beruhigt ist, wird genau entgegensetzt dazu das musikalische Niveau auf den Ohren gehoben. Wieder hat es mich in das Genre des Powermetal verschlagen. Wieder eine mir unbekannte Band. Und so geht es voller Neugier vorwärts in das dritte Album &#8222;Legend of the Starborn&#8220; der Schweden von <strong>VEONITY</strong>.</p>
<h4>Die ersten Töne…</h4>
<p>Und mein Herz schlägt höher, der Fuß wippt, ein Grinsen breitet sich über das Gesicht aus. <strong>Hier werden meine Bedürfnisse nach epischen Auswüchsen befriedigt!</strong> Die Instrumente treiben mich herrlich in die Titel hinein und auch immer weiter in den jeweils Folgenden. Es gibt orchestrale Chöre, das Schlagzeug trommelt sich mit unablässigem Elan vorwärts. Dazu begleiten Gitarren die teils verspielt, teils treibend-epischen und mit manch schönem Solo in nichts nachstehen wollen. Der Gesang ist mir in den ersten ein bis zwei Titeln noch ein wenig weich. Aber das stellt nur den Einstieg dar, denn kurz später wird auch stimmlich Alles geboten. Es folgen<strong> kraftvolle Refrains</strong>, begleitet von einem kräftigen Chorus.Und später auch <strong>Höhenflügen der Stimme</strong>, die mich ein klein wenig an <strong>JUDAS PRIEST</strong> oder <strong>HELLOWEEN</strong> denken lassen. Ich würde sagen, auch wenn mir Genre-Zuordnungen immer schwer fallen, dass hier sowohl <strong>Power- als auch Speedmetal-Fans</strong> glücklich werden dürften.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/sZWbjKLTp6Q?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>Lange Dauer – aber keine Langeweile!</h4>
<p>Trotz der (schön) langen Spielzeit von 73 Minuten, wird das Album nicht langweilig. Die Titel sind angenehm verschieden. Sie reichen von klassischen Speedmetal-Stücken mit schönen Gitarrensoli bis hin zu Tracks, die durchaus auch als <strong>Titelmelodie japanischer Animes</strong> (<em>„Guiding Light“</em>) durchgehen könnten. Und natürlich sind auch gut gemachte Powermetalstücke mit dabei! Inklusive der dazu passenden nordischen Themen zu Wikingern, Kriegern aus dem Norden und dem Segeln übers Meer. <strong>Es ist die ziemlich ideale Gratwanderung zwischen mystischer Erzählung und wildem Kampf, die sich hier in Stimme und Spiel verpackt wiederfindet!</strong></p>
<h4>Fazit:</h4>
<p>Mir gefällt das Album von Beginn an sehr gut – so gut, dass ich es endlich einmal schaffe, mich kurz zu fassen! Denn es gibt hier nicht viel, was erklärt, gesagt oder auseinandergenommen werden muss. <strong>Das Album ist einfach ein prächtiges und solides Stück Metal, das mich begeistert zurücklässt.</strong> Von der getragenen Ballade <em>„Lament“</em>, über das epische <em>„Warrior of the North“</em> und das flotte <em>„Winds of Asgard“</em> bis hin zum großartigen <em>„Freedom Vikings“</em> ist hier alles vertreten. Die 4 Schweden liefern mit &#8222;Legend of the Starborn&#8220; ein Album, bei dem ich mich einfach freue, dass tolle Powermetal-Alben auch heute noch von jungen Bands auf den Markt geworfen werden. Von gereckten Fäusten und großen Chören über Pogo bis zu feuerzeugschwingenden Händen dürfte hier bei einem Konzert alles zu erwarten sein.</p>
<h4>So kommen die Jungs sicher an die Ehrentafel ihrer Ahnen!</h4>
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<p>&nbsp;</p>
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		<title>Deströyer 666 &#8211; Motzen statt kleckern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Feb 2018 09:11:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Power Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[EP]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>DESTRÖYER 666 lassen sich gern viel Zeit zwischen den Veröffentlichungen, was Fans seit den siebenjährigen Pausen zwischen &#8222;Cold Steel&#8230; for an Iron Age&#8220;(2002), &#8222;Defiance&#8220;(2009) und &#8222;Wildfire&#8220;(2016) bemerkt haben dürften. Nach 15 läppischen Jahren erscheint nun erstmals wieder eine EP der einstigen &#8222;Australier&#8220;. ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2><strong>DESTRÖYER 666&nbsp;</strong>&#8211; &#8222;Call Of The Wild&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 23.02.2018<br />
<strong>Länge:</strong>&nbsp; 19:52 Min.<br />
<strong>Label:</strong> Season Of Mist<br />
<strong>Stil:</strong> Thrash/Heavy Metal</div></div></div>
<p><strong>DESTRÖYER 666</strong> lassen sich gern viel Zeit zwischen den Veröffentlichungen, was Fans seit den siebenjährigen Pausen zwischen &#8222;Cold Steel&#8230; for an Iron Age&#8220;(2002), &#8222;Defiance&#8220;(2009) und &#8222;Wildfire&#8220;(2016) bemerkt haben dürften. Nach 15 läppischen Jahren erscheint nun erstmals wieder eine <strong>EP</strong> der einstigen &#8222;Australier&#8220;. Ob die was taugt? Schließlich vereint das Kind von <strong>K. K. Warslut</strong> seit jeher viele <strong>Spielrichtungen</strong> in seinem <strong>&#8222;Thrashy&#8220; Heavy Metal</strong>.</p>
<p>Auch auf <strong>&#8222;Call Of The Wild&#8220;</strong> werden wieder Black, Melodic Death und zu einem gewissen Grad auch <strong>Power Metal</strong> bedient. Der Gesang auf dem Titeltrack verdutzt mich leicht, ist das ein <strong>POWERWOLF</strong>-Überbleibsel? Aber immer mit der Ruhe, schließlich ist vom Altbekannten ja genug übrig geblieben: die herrlichen Überleitungen, <strong>griffige Riffs</strong> und ein für Thrash Metal sehr dunkler <strong>Grundton</strong>. Da verbirgt sich wie immer die Gefahr, von all den Elementen zu viele auf einmal aufzutragen. Da geht so ein klassischer Crowd-Pleaser wie <em>&#8222;Violence Is Golden&#8220; </em>leider<em>&nbsp;</em>irgendwann zu weit. Trotzdem fühle ich mich zwischen den wellenbrechenden Riffs sehr wohl, das lasse ich mir &#8211; genauso wie das Solo &#8211; nicht nehmen!</p>
<h4>ETWAS MEHR WÜRZE, BITTE!</h4>
<p>Mit der Zeit nimmt meine <strong>Begeisterung</strong> für den Kurzspieler allerdings ab, vor allem, da sich die Band in knapp 20 Minuten nicht komplett entfalten kann. Nach dem grotesken <em>&#8222;Stone By Stone&#8220;</em> und dem stampfenden Fäusteballer <em>&#8222;Call Of The Wild&#8220; </em>fällt zumindest das Ende von <em>&#8222;Trialed by Fire&#8220;</em> besonders positiv auf. Aber an genau dieser Stelle, nämlich als ich den herrischen Schrei vernehme, der die melancholische zweite Hälfte des Tracks ankündigt,&nbsp; sind bereits 90 Prozent der <strong>Bespaßung</strong> vorbei. Nach zwei Jahren Pause erhoffe ich mir da einfach mehr Material. Entsprechend schnell nutzen sich die allesamt recht ähnlich vertonten Songs ab. Ich kann die abgehackten Rufe in den Strophen nur dann ertragen, wenn mir mehr von <em>&#8222;Trialed By Fire&#8220;</em> geboten wird.</p>
<p>Meine einzige Bitte bleibt: Bringt endlich ein neues Album heraus! Und würzt es mit etwas mehr Black Metal!</p>
<p><a href="https://destroyer666.bandcamp.com/">Bandcamp</a><br />
<a href="https://www.facebook.com/destroyer666page">Facebook</a></p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/5uDVana61pk?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Diese Review wurde gesponsert von dem unablässlich auf mir rumhackenden Hannes.</p>
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		<title>DRAGONFORCE On Tour &#8211; Fantasy und Highspeed</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Nov 2017 16:05:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
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		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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		<category><![CDATA[Herman Li]]></category>
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		<category><![CDATA[Power Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[sam totman]]></category>
		<category><![CDATA[Speed Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>10 von 10! So lautete meine Bewertung, als im Mai das neue Album „Reaching Into Infinity“ von DRAGONFORCE erschien. Wer etwas für Power Metal übrig hat, kommt über kurz oder lang kaum an der britischen Band vorbei. Sollte derjenige auch nicht, denn ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>10 von 10!</h3>
<p>So lautete meine Bewertung, als im Mai das neue Album „Reaching Into Infinity“ von <strong>DRAGONFORCE</strong> erschien. Wer etwas für Power Metal übrig hat, kommt über kurz oder lang kaum an der britischen Band vorbei. Sollte derjenige auch nicht, denn als Band, die sich aufgrund ihrer atemberaubenden Geschwindigkeit vor vielen Jahren quasi ihren eigenen Guitar-Hero-Schwierigkeitsgrad verdiente, sticht die Gruppe aus der Masse heraus. Mit dem neuerlichen Meisterwerk gibt es nun einen weiteren Grund, eine Show der Mannen um <strong>Herman Li</strong> und <strong>Sam Totman</strong> zu besuchen.</p>
<p>Auf großer Welttournee, welche <strong>DRAGONFORCE</strong> seit Release u.a. durch die USA, Australien, Neuseeland oder verschiedene Länder Asiens führte, ist in diesem Herbst auch Europa an der Reihe. Zu den fünf deutschen Stationen dieser Reise gehörte am 2. November auch das <strong>Columbiatheater Berlin</strong>. Nur logisch, dass ich die zweistündige Autofahrt auf mich nahm, um mir die Show zum neuen Album einmal zu Gemüte zu führen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-23197 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/Dragonforce-Tour-2017.jpg" height="960" width="720" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/Dragonforce-Tour-2017.jpg 720w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/Dragonforce-Tour-2017-225x300.jpg 225w" sizes="auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px" /></p>
<h3>Jede Heldengruppe braucht ihren Sam!</h3>
<p>Als sich gegen 19 Uhr die Pforten der Location öffnen, erwartet mich am anderen Ende des überraschend übersichtlichen, äußerst gemütlichen Raumes jedoch zunächste ein anderes Backdrop. Als Support für die Europa-Tour wurde <strong>TWILIGHT FORCE</strong> auserkoren, eine schwedische Power-Metal-Band, die den Fantasy-Regler auf die oberste Stufe stellt. Sowohl musikalisch als auch optisch!</p>
<p>So läutet der in dunkle Magierroben gekleidete Keyboarder <strong>Blackwald</strong> den Auftritt durch feierliches Heben seines mit einer violett glühenden Kugel versehenen Stabes ein, als wolle er danach fragen, wer aus dem Publikum mit dem heldenhaften Sextett in die Schlacht ziehen möchte. Sehr viele, denn es ist bereits jetzt rappelvoll im kleinen Saal. Dementsprechend geht bereits von Minute 1 an die Post ab, als die Band mit dem Opener <em>„Battle Of Arcane Might“</em> ihres zweiten Albums „Heroes Of Mighty Magic“ beginnt und die Zuschauer in ihre bunte Fantasy-Welt eintauchen lässt. Dies fällt angesichts der Roben, Elfenohren und des <strong>Herr-der-Ri<img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-23193" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_4282.png" height="337" width="600" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_4282.png 1334w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_4282-300x169.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_4282-1024x576.png 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_4282-750x422.png 750w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" />nge-Sam-ähnlichen Sängers</strong> alles andere als schwer.</p>
<p>… Moment mal, an <strong>Sam</strong> kann ich mich aber nicht erinnern, seit wann singt der denn mit? Noch nicht besonders lange, schließlich kämpfte bis vor kurzem noch der wilder aussehende <strong>Chrileon</strong> am Mikro für die junge Band. Am 3. Oktober ließ die Band allerdings verlauten, dass dieser kein Teil der Band mehr sei. Die Rede ist von <strong>Chrileon</strong> als „Opfer dunkler Magie“, seinem von „Dunkelheit und Habgier verworrenen Geist“ und dem „Verlust seines Geburtsrechts auf den Smaragdthron“. Ihr wisst schon, das übliche Risiko, wenn man dunkle Schergen bekämpft! Nun steht jedenfalls ein bedeutend knuffigerer Sänger hinter dem Mikro. Kein unbekannter in der Power-Metal-Szene, schließlich handelt es sich hierbei um <strong>Tommy Johansson</strong>, Gitarrist bei <strong>SABATON</strong> und Kopf von <strong>REINXEED</strong>. Und dieser macht einen ausgezeichneten Job! Hätte ich die Band nicht bereits einmal live bewundern dürfen, so hätte ich den Unterschied wohl kaum bemerkt. Zwischen den neuen Titeln <em>„To The Stars“</em> und <em>„Riders Of The Dawn“</em> kommt es zu kleineren technischen Schwierigkeiten, welche <strong>Johansson</strong> und <strong>Blackwald</strong> aber gekonnt durch unterhaltsame Dialoge zu überbrücken wissen, obgleich die dröhnende Stimme des zuletzt erwähnten teils schwer zu verstehen ist. Fans des ersten Albums können sich während des Sets auch an <em>„Gates Of Glory“</em> erfreuen, doch im Großen und Ganzen steht die Show ganz im Zeichen des neueren Werks. Eines der Highlights ist wohl die Darbietung von <em>„There And Back Again“</em>, einem wahrlich magischen Stück der zweiten Platte. Obgleich das Lied gerade zu Anfang (aufgrund Sängerin aus der Dose) nicht dieselbe Wirkung entfalten kann wie auf Platte, wirkt der Titel extrem beruhigend und bereitet mir mit den letzten Tönen eine wohlige Gänsehaut. Der Gruppe gelingt es, mich mit ihrer vollen Fantasy-Kitsch-Dröhnung vollends zu begeistern. Was dem einen vielleicht zu viel des Quietschbunten sein mag, lässt mich entzückt jubeln. Ich bin in Stimmung, jetzt dürfen die Headliner kommen!</p>
<h3>Speed-UP!</h3>
<p>Und war es eben schon voll, so bleibt jetzt kaum noch Platz in der Menge. Schließlich schaffe ich es doch, mir irgendwo rechts vor der Bühne einen recht geräumigen Platz mit guter Aussicht zu sichern. Daher kann ich mich um 21.15 Uhr voll und ganz den Headlinern <strong>DRAGONFORCE</strong> widmen, die erwartungsgemäß mit dem Intro zum neuen Album und dem anknüpfenden <em>„Ashes Of The Dawn“</em> in den Abend starten und so die Fans in Ekstase versetzen. Mit den ersten Tönen zeigt sich bereits, dass der Ton auch hier sauber und Sänger <strong>Marc Hudson</strong> in hervorragender Form ist. Schon früh achtet die Truppe darauf, eine ausgewogene Mischung zwischen alten und neuen Titeln zu finden. So folgt auf den Opener des aktuellen Werks das altbekannte <em>„Ground And Pound“</em>, das dem aktuellen Titel <em>„Judgement Day“</em> vorausgeht, an welchen wiederum <em>„Seasons“</em> anknüpft.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-23195" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_4276.png" height="337" width="600" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_4276.png 1334w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_4276-300x169.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_4276-1024x576.png 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_4276-750x422.png 750w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" />Zwischen den Titeln bleibt Zeit für ein paar lockere Worte, ehe es mit <em>„Curse Of Darkness“</em> wiederum etwas Neues zu hören gibt. Äußerst positiv fällt dabei die gute Laune aller Bandmitglieder auf. Na gut, fast aller Bandmitglieder, denn Keyboarder <strong>Vadim Pruzhanov</strong> setzt bei der aktuellen Tour aus, um mehr Zeit für seine Frau und Familie zu haben, so heißt es. Nun ja, geil klingt trotzdem, was da von der Bühne schallt. Der nach wie vor munter Grimassen schneidende <strong>Herman</strong> scheint ohnehin Spaß für zwei zu haben. Mit <em>&#8222;Fury Of The Storm&#8220;</em>, einem geradlinigen Stück aus dem 2004 erschienenen Werk &#8222;Sonic Firestorm&#8220;, spielt die Band ihre Hörer schließlich schwindlig. Zeit für das Halbzeit-Chillout inklusive mehrerer Soli und Instrumental-Duette und einem lockeren Sing-Along von Tonfolgen, das die Zuschauer beschäftigt, während die jeweils anderen Bandmitglieder die Möglichkeit erhalten, sich die „Beine zu vertreten“ oder von ihrem schwarzen in ihr weißes Hemd zu wechseln.</p>
<p>So, Zeit, wieder etwas Gas zu geben! <em>„Edge Of The World“</em> stellt mit elf Minuten den längsten Titel des neuen Albums dar und schafft es doch dabei, nicht langweilig zu werden. Um jedoch ganz sicher zu gehen, dass nach einem so langen Track die Konzentration des Publikums nicht schwindet, werden die Zuschauer im folgenden <em>„Cry Thunder“</em> eingebunden. Stark eingebunden. Vielleicht zu stark eingebunden. 15 Minuten des Gegeneinander-Ansingens zweier Saalhälften, gemeinschaftlichen Mitsingens und Quatschens auf der Bühne habe ich lange nicht mehr erlebt und ist an sich eine erheiternde Sache, letztendlich aber vielleicht doch etwas zu gut gemeint. Fünf Minuten weniger hätten es hier sicherlich auch getan.</p>
<h3>1&#8230; 2&#8230; 3&#8230; und Currywurst!</h3>
<p>Als letzten Titel des Haupt-Sets packen <strong>DRAGONFORCE</strong> mit <em>„Valley Of The Damned“</em> nochmal einen der alten Klassiker aus – jedoch kein alter Schinken, sondern ein zeitloser Hit! Für einen optischen Hingucker sorgen auf der Bühne die leuchtenden LEDs in <strong>Herman</strong>s Gitarre, die er nur zu gern der immer noch feiernden Menge präsentiert.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-23196 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_4277-300x169.png" height="169" width="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_4277-300x169.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_4277-1024x576.png 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_4277-750x422.png 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_4277.png 1334w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Nach zehn Titeln folgt nun ein kurzer Break, der mir bewusst macht, dass die Leute wirklich alles skandieren, was sich skandieren lässt. „Su-per-markt“ und „Cur-ry-wurst“ habe ich noch kein Publikum zelebrieren hören … Wie dem auch sei, nach dieser merkwürdigen Erfahrung gibt es noch einmal zwei Titel als Bonus obendrauf. Mit <em>„Three Hammers High“</em> entscheidet sich die Band doch noch für einen Titel aus dem „Maximum Overload“-Album, der trotz des falsch klatschenden Publikums wirklich gut ankommt. Hand aufs Herz: Meine lieben Berliner, das Klatschen auf der richtigen Zählzeit müsst ihr echt noch üben. Vielleicht klappt es zur nächsten Welttournee von <strong>DRAGONFORCE</strong> dann besser!</p>
<p>Unter großem Applaus folgt schließlich das heiß ersehnte Finale. Jeder eingefleischte Fan weiß, von welchem Titel die Rede ist. Für alle anderen: googelt mal <em>„Through The Fire And The Flames“</em>! <strong>Herman</strong>, <strong>Fred</strong> und <strong>Sam</strong> geben auf den letzten Metern an ihren Instrumenten noch einmal alles, sodass es dauert, bis der Jubel nach dem Ende des letzten Titels abflaut.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Sowohl die Schweden von <strong>TWILIGHT FORCE</strong> als auch die Briten von <strong>DRAGONFORCE</strong> haben gezeigt, wie viel Freude sie daran haben, live vor einem begeisterten Publikum zu spielen. Wer seinen Power Metal richtig schön klischeemäßig mag und sich der fröhlich-verträumten, schnellen Musik hinzugeben bereit ist, darf diese beiden Truppen auf gar keinen Fall verpassen. Gute Laune garantiert!</p>
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		<title>Power Metal der Superlative: &#8222;Reaching Into Infinity&#8220; von DRAGONFORCE</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 May 2017 11:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Dragonforce]]></category>
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		<category><![CDATA[edel]]></category>
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		<category><![CDATA[Power Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[Speed Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>DRAGONFORCE – Reaching Into Infinity Veröffentlichungsdatum: 19.05.2017 Dauer: 69:40 Min. Label: earMUSIC / Edel Genre: Power Metal / Speed Metal Mein Sommer ist gerettet! Nachdem im vergangenen Herbst und Winter viele meiner Lieblingsbands neue Alben auf den Markt brachten, nahm die Flut ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/power-metal-der-superlative-reaching-into-infinity-von-dragonforce/">Power Metal der Superlative: &#8222;Reaching Into Infinity&#8220; von DRAGONFORCE</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>DRAGONFORCE </strong>– Reaching Into Infinity<br />
Veröffentlichungsdatum: 19.05.2017<br />
Dauer: 69:40 Min.<br />
Label: earMUSIC / Edel<br />
Genre: Power Metal / Speed Metal</p>
<p><span id="more-17371"></span></p>
<p>Mein Sommer ist gerettet! Nachdem im vergangenen Herbst und Winter viele meiner Lieblingsbands neue Alben auf den Markt brachten, nahm die Flut immer stärker ab, je näher der Sommer kam. <strong>DRAGONFORCE</strong> schaffen für Anhänger des europäischen Power Metals eine musikalische Oase in der Wüste, die der Sommer 2017 darstellt. Schon mit Alben wie &#8222;Ultra Beatdown&#8220; oder dem Vorgängeralbum &#8222;Maximum Overload&#8220; macht die Band deutlich, Metal der Superlative schaffen zu wollen. Angesichts dessen verwundert es kaum, dass mitunter der Begriff „<strong>Extreme Power Metal</strong>“ als Beschreibung für den Stil der Briten verwendet wurde. Kann es ein Zufall sein, dass draußen ein Gewitter aufzieht und sich der Himmel auftut, just in dem Moment, in dem das siebte Studioalbum &#8222;Reaching Into Infinity&#8220; durch meine Anlage erklingt und ich dieses Review schreibe?</p>
<h4>Skepsis weicht Ekstase</h4>
<p>Meiner ob einer Vielzahl von enttäuschenden Titeltracks entstandenen Skepsis wird direkt einmal engegengewirkt. Bei <em>&#8222;Reaching Into Infinity&#8220;</em> handelt es sich nämlich nicht um einen ganzen Song, sondern nur um das knapp anderthalbminütige Intro, das auf ruhige Art und Weise Spannung aufbaut und dann in den ersten vollwertigen Titel <em>&#8222;Ashes Of The Dawn&#8220;</em> überleitet. 30 weitere Sekunden des Aufbaus, dann beginnt die sehnsüchtig erwartete <strong>DRAGONFORCE</strong>-Magie: hohe, kreischende Gitarrenmelodien gesellen sich zum fixen Wummern des Schlagzeugs. Als dann auch noch die Stimme <strong>Marc Hudson</strong>s ertönt, kann ich mich des zufriedenen Lächelns nicht erwehren, das sich in meinem Gesicht ausbreitet. Der Refrain ballert unwahrscheinlich und versetzt mich in jene Ekstase, die ich mir gewünscht habe. Daran kann auch <em>&#8222;Judgement Day&#8220;</em> problemlos anknüpfen, das neben der prügelnden Geschwindigkeit aber auch mit instrumentalen Soli des Keyboarders <strong>Vadim Pruzhanov</strong> sowie der Gitarissten <strong>Sam Totman</strong> und <strong>Herman Li</strong>&nbsp;und einem eingängigen Mitschunkel-Refrain zum Ende des Songs aufwartet. Dieser Song kann als Paradebeispiel dafür dienen, dass <strong>DRAGONFORCE</strong> auf vielfältigste Art und Weise den Hörer packen kann. Um ja nicht zu viel Ruhe einkehren zu lassen, prescht das ebenfalls von den kultigen Gitarrensoli gespickte <em>&#8222;Astral Empire&#8220;</em> von Anfang an los, um über fünf Minuten hinweg das Tempo zu halten.</p>
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<h4>Silence und Madness?</h4>
<p>Kennt ihr das eigentlich auch? Ihr hört euch die ersten vorab veröffentlichten Titel eines Albums an, denkt euch „Geil, wenn es jetzt schon so gut ist, wie muss dann der Rest erst sein!“ und seid dann enttäuscht, weil die Highlights schon vorweg genommen wurden und die restlichen Songs diese nicht mehr toppen können? Dann habe ich eine gute Nachricht für euch: hier läuft das anders! <em>&#8222;Curse Of Darkness&#8220;</em> ist der zweite Song, der bereits vor Release veröffentlicht wurde. Ein solider Song samt schneller und weniger schneller Elemente, der insgesamt aber weniger Eindruck hinterlässt, als die vorangegangenen Titel. Wer diesen Titel schon feiert – wartet ab, was da noch kommt! Und wer es nicht tut – keine Sorge, <strong>DRAGONFORCE</strong> legt noch ne Schippe drauf. Das oben erwähnte <em>&#8222;Judgement Day&#8220;</em> liefert einen guten Vorgeschmack.</p>
<p>Zwei weitere Höhepunkte bieten sich mit <em>&#8222;Silence&#8220;</em> (natürlich, bei diesem Titel war nichts anderes zu erwarten!) und <em>&#8222;Midnight Madness&#8220;</em>. Dem Namen entsprechend, handelt es sich bei ersterem um einen der ruhigsten Songs des Albums. Balladesk anmutend, lebt der Song vor allem von <strong>Hudson</strong>s gefühlvoller und kräftiger Stimme. Wer meint, dass <strong>DRAGONFORCE</strong> nur mit dem Speed-Train funktioniert, sollte es einmal mit <em>&#8222;Silence&#8220;</em> versuchen. <em>&#8222;Midnight Madness&#8220;</em> dient als perfektes Gegenstück. Eben noch einem gefühlvollen Song lauschend, werde ich nun auf schnellstem Wege in emotionale Höhen katapultiert. Der siebte Titel der Scheibe strotzt nur so vor Spielfreude. Abermals gelingt der Spagat zwischen ruhigen Gesangspassagen und dem durch explosives Schlagzeug und flinke Gitarren unterstützten Refrain.</p>
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<p>Weniger vergnüglich, dafür deutlich rauer und geradliniger zeigen sich <em>&#8222;War!&#8220;</em> und <em>&#8222;Land Of Shattered Dreams&#8220;</em>. Hier wird kaum einmal Tempo rausgenommen, sondern einfach geradlinig durchgezogen und wenig Zeit an emotionalen Schmalz verschwendet.</p>
<h4>Das Beste zum Schluß</h4>
<p>Mit dem elfminütigen <em>&#8222;The Edge Of The World&#8220;</em> wagt <strong>DRAGONFORCE</strong> dann allein schon aufgrund der schieren Länge ein lohnenswertes Experiment. Da wir hier&nbsp;über die möglicherweise &#8222;schnellste&#8220; Band Europas sprechen, kann man hier durchaus von einem langsamen Titel reden. In der ersten Hälfte des Songs dominieren vergleichsweise sanfte, dennoch mitreißende Töne. Die Ruhe wird im zweiten Teil durch eine Growling-Passage überraschend durchbrochen und verleiht dem Titel damit einen interessanten Twist, ehe der eingängige Refrain noch einmal wiederkehrt und den Kreis schließt. Auf den epischsten Song der Scheibe folgt <em>&#8222;Our Final Stand&#8220;</em> als spielerischer Ausklang des regulären Repertoires.</p>
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<p>Für die Käufer der „Special Edition“ gibt es neben einer DVD auch noch die weiteren Bonustracks <em>&#8222;Hatred And Revenge&#8220;</em> sowie <em>&#8222;Evil Dead&#8220;</em> zu hören. Während sich ersterer als völlig typischer, rasanter Abenteuer-Helden-Song der Londoner Band präsentiert, der mir insbesondere durch die packende Gitarrenbridge in Erinnerung bleibt, stellt <em>&#8222;Evil Dead&#8220;</em> ein besonderes Schmankerl dar. Erfrischend rau und erfrischend hart wird hier ohne viel Spielerei durchgezogen. Fast schon thrashig wirkt der dreieinhalbminütige Song, der mich nach über einer Stunde <strong>DRAGONFORCE</strong> als letzte kleine Überraschung begeistert zurücklässt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/power-metal-der-superlative-reaching-into-infinity-von-dragonforce/">Power Metal der Superlative: &#8222;Reaching Into Infinity&#8220; von DRAGONFORCE</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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