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	<title>Swansea Constellation Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Swansea Constellation Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Im Sog der Schwere &#8211; Doom Over Leipzig: Tag 3</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Apr 2017 11:20:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Und schon ist es Samstag und der letzte Tag des Doom Over Leipzig angerückt. Endete der gestrige Freitag (zumindest hier im UT) mit einer Drei-Mann-Band, so ist es heute ebenfalls ein Trio, das den Abend eröffnet. Es handelt sich um die Schweden ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4>Und schon ist es Samstag und der letzte Tag des Doom Over Leipzig angerückt.</h4>
<p>Endete der gestrige Freitag (zumindest hier im UT) mit einer Drei-Mann-Band, so ist es heute ebenfalls ein Trio, das den Abend eröffnet. Es handelt sich um die Schweden von <strong>MONACHUS</strong>, die mir im Vorfeld absolut kein Begriff gewesen sind. Aber heidewitzka! Was die Jungs hier abliefern, raubt mir bereits nach wenigen Takten die Fähigkeit still zu stehen! Extrem druckvoll, atmosphärisch und sowohl mit starken Songs, als auch tollem Sound ausgestattet, bauen die Jungs aus Göteborg eine Klangwand auf, die mich völlig überfährt und flutenartig mitreißt. Ich erinnere mich an den Auftritt von <strong>AMENRA</strong>, auf dem Doom Over Leipzig vor zwei Jahren, der bei mir ein vergleichbares Gefühl hinterlassen hat. Seitdem habe ich kaum ein Konzert gesehen, das genau in die gleiche Kerbe geschlagen hätte. Dabei sind <strong>MONACHUS</strong> mit ihrer Kombination aus Sludge, Post Metal und Doom alles andere als ein Abklatsch der Belgier und lassen auch niemanden an Fleischerhaken von der Decke hängen. Dennoch ist der Auftritt sehr eindrücklich, wofür vor allem die schwer groovenden Songteile verantwortlich sind, die sich immer wieder mit ruhigeren, aber spannungsgeladenen Parts abwechseln und so durchaus ein Faible für Bands der Marke <strong>CULT OF NEURISIS</strong> offenbaren – jedoch ohne stumpf abzukupfern. Unbedingt auf dem Schirm behalten!</p>
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<p>Im Anschluss spielen <strong>COME TO GRIEF</strong> und haben direkt gar nichts mehr mit Atmosphäre zu tun. Der „Suicidal, Depressive Sludge Metal“ des Quartetts aus Boston erinnert mich hier und da an <strong>EYEHATEGOD</strong>, jedoch mit deutlich mehr Doom-Schlagseite, tieferen Gitarren – und nicht so guten Songs. Denn nachdem mich <strong>MONACHUS</strong> gerade eben noch gut abholen konnten, wirkt das Set von <strong>COME TO GRIEF</strong> ziemlich arm an Höhepunkten, weshalb sich die 40 Minuten Spielzeit ziemlich dehnen. Auch wenn Sänger <strong>Jonathan Hébert</strong> seine Verzweiflung hemmungslos in die Welt, oder besser: in den Saal kreischt, lösen <strong>COME TO GRIEF</strong> keinerlei emotionale Regung bei mir aus, zumal Gitarrist und Gründer <strong>Terry Savastano</strong> (Ex- <strong>GRIEF</strong>) mit seiner spürbaren Bewegungsfreude die Grundstimmung etwas konterkariert und seine Mitstreiter hinter sich verschwinden lässt. Ein Auftritt, der mir nicht viel gibt, die Leute aber auch nicht aus dem Saal jagt.</p>
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<p>Die Finnen von <strong>SINK</strong> wildern danach in vollständig anderen Gefilden. Davon, dass die Band unter Drone/Black Metal bei metal-archives.com geführt wird, ist heute nur bedingt etwas zu spüren. Als würde man <strong>DEPECHE MODE</strong>, Elemente der <strong>SWANS</strong> und <strong>MENACE RUINE</strong> miteinander in einen Mixer werfen, konstruieren <strong>SINK</strong> einen Sound, der sich nicht nur von den anderen Bands des <strong>Doom Over Leipzig</strong> abheben dürfte. Bereits beim Anblick von Saxophon und Klarinette auf der Bühne, machen Hirn und Herz Freudensprünge, darauf gefasst, gleich einen Ohrgasmus nach dem anderen zu bekommen. Weckte das letzte Album &#8222;Ark Of Contempt And Anger&#8220; vor den heimischen Boxen im Vorfeld Interesse und Lust auf mehr, so weiß der Gesamtsound von <strong>SINK</strong> live leider nicht ganz so sehr zu fesseln. Obwohl ich den Songs absolut das Potenzial beimesse, hypnotische Stimmung zu erzeugen, kommt es heute, zumindest bei mir nicht dazu, und lässt den Auftritt etwas an den Erwartungen scheitern, die ich an ihn hatte.</p>
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<p>Und das Tempo wird wieder angezogen. Die vermutlich einzige Band des Festivals, die deutliche Death-Metal-Einflüsse aufweist kündigt sich an: <strong>INTER ARMA</strong>.<br />
Zwischen schweren Doomparts, stampfenden, mitunter repetitiven Riffs und eruptiven Blastattacken, schwankt das Quintett aus Virginia unfassbar präzise und schaltet von einer Sekunde auf die nächste von Hochgeschwindigkeit auf Zeitlupentempo um. Besonders Schlagzeuger <strong>T.J. Childers</strong> haut mich mit seiner Leistung völlig aus den Socken, und hinterlässt nicht nur bei mir einen bleibenden Eindruck! Auch wenn ich emotional nicht so richtig weiß, was ich genau fühlen soll, reißen mich <strong>INTER ARMA</strong> mit den vor allem vom letzten Album &#8222;Paradise Gallows&#8220; stammenden Songs mit. Was die Jungs aus Richmond hier abliefern grenzt an Hochleistungssport! Sicherheitshalber würde ich nach diesem Auftritt mal nen Gutachter ins UT schicken, um zu checken, ob die Statik nicht nen Knacks wegbekommen hat!</p>
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<p>Wir kommen zum Höhepunkt des Festivals und wenn ich mir den dicht gedrängten Saal so anschaue, bin ich mit diesem Eindruck nicht alleine. Kaum ein freier Zentimeter lässt sich im UT noch finden, zumal es den Anschein erweckt, als hätten viele Leute das <strong>Doom Over Leipzig</strong> nur heute und zu einem Anlass besucht: <strong>WOLVES IN THE THRONE ROOM</strong>.</p>
<p>Lange und ausgiebig wird die Bühne umgeräumt, das Schlagzeug umgebaut und mehrere drei Meter hohe Banner aufgestellt. Bereits im Vorfeld ließen sich überall im Raum Schilder finden, auf denen strengstens davon abgeraten wurde Fotos mit Blitzlicht zu machen. Man darf also darauf schließen, dass die Show in nicht allzu grellem Schein erstrahlen wird.</p>
<p>Und tatsächlich wird die Bühne nahezu nicht beleuchtet, einzig die Banner werden angestrahlt und kleine Lampen an den Gitarren spenden etwas Licht. Doch bevor der erste Ton erklingt, werden Baumzweige und Blätter verbrannt, um das UT in den passenden Geruch zu hüllen. Es bahnt sich kein Konzert an, sondern ein Ritual.</p>
<p>Nachdem die live zum Quintett angewachsene Band mit <em>&#8222;Dea Artio&#8220;</em>, dem Opener des zweiten Albums &#8222;Two Hunters&#8220; in ihr Set startet, gibt es spätestens mit dem folgenden <em>&#8222;Vastness and Sorrow&#8220;</em> kein Halten mehr. Köpfe rotieren, Haare fliegen, minutenlange Blastbeats fegen durch die steinerne Halle.</p>
<p>Bis zum letzten Song verbleibt die Bühne in Dunkelheit, während zwischen den Songs immer wieder aufs neue Zweige verbrannt werden und die Publikumsinteraktion einzig im recken der Weinflasche besteht. Doch scheiß drauf, wer braucht hier Licht, wer braucht hier Gelaber? Es geht einzig und allein um die Songs, und die packen bis zum abschließenden <em>&#8222;Queen Of Borrowed Light&#8220;</em> so ziemlich jeden Besitzer zweier Ohren im Raum.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/im-sog-der-schwere-doom-over-leipzig-tag-3/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=im-sog-der-schwere-doom-over-leipzig-tag-3">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>Noch Minuten nachdem der letzte Ton verklungen ist, tobt der Beifall im Raum und lässt die Hoffnung auf eine Zugabe steigen, zumal das Saallicht nicht angeht und auch keine Instrumente von der Bühne geräumt werden. Doch was jetzt kommt ist keine Zugabe der Band aus Washington, sondern <strong>COMMON EIDER, KING EIDER</strong>.</p>
<p>Dass die Band schon spielt, bemerke ich allerdings nicht sofort. Denn zum einen ist die Bühne weiterhin in völlige Dunkelheit gehüllt, zum anderen ist die Musik weder laut genug, um sie als Auftritt wahrzunehmen, noch hebt sie sich sonderlich von der sonstigen Pausenmusik ab. Deshalb dauert es eine Weile, bis ich mir dessen Gewahr werde, dass hier bereits eine Band auf der Bühne steht. Oder besser sitzt. Denn <strong>COMMON EIDER, KING EIDER</strong> bestehen nur aus zwei Mitgliedern, die hockend Trommeln, Gongs, Pedale und eine Violine bespielen, dabei jedoch erst langsam von den noch im Raum verbliebenen Zuschauern zur Kenntnis genommen werden.<br />
Es herrscht das gleiche Phänomen, wie tags zuvor bei <strong>GROUPER</strong>: die Musik selbst ist nicht laut und vereinnahmend genug, als dass sie die Geräusche und Gespräche übertönen könnte und verkommt, so zumindest mein Eindruck, für viele zu einer Randnotiz, für die das Festival mit <strong>WITTR</strong> bereits geendet hat. Dennoch sammelt sich nach und nach ein beschauliches Grüppchen vor der Bühne, was dem Duo nach dem Auftritt auch angemessen applaudiert.<br />
Dennoch kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass der Großteil der Besucher bereits verschwunden ist und das Festival somit eher seicht und plätschernd ausklingt, als mit einem Hammerschlag zu enden.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/im-sog-der-schwere-doom-over-leipzig-tag-3/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=im-sog-der-schwere-doom-over-leipzig-tag-3">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>Wieder einmal ist ein <strong>Doom Over Leipzig</strong> vorbei. Wieder konnte ich leider nicht alle, der zahlreichen Angebote und Möglichkeiten nutzen. Wieder einmal gab es Bands, die mich vom Hocker gerissen haben, Neuentdeckungen und Enttäuschungen. Was bleibt, ist der erneut bestätigte Eindruck, dass das <strong>Doom Over Leipzig</strong> im Süden der sächsischen Metropole ein Garant für eine Sammlung hochkarätiger Namen experimenteller, avantgardistischer und eindrucksvoller Nischenmusik ist und bleibt, weswegen ich der Swansea Constellation auch in diesem Jahr dafür danken möchte, ein Festival auf die Beine gestellt zu haben, das in puncto Location, Bandauswahl und Gesamtangebot nur schwerlich an irgendetwas anderem zu messen ist, das mir bekannt wäre.</p>
<p>Auch wenn die Preisentwicklung in den letzten Jahren klar erkennbar nach oben ging, (was vielleicht auch mit der diesjährigen Bandauswahl zusammenhängt) bietet das <strong>Doom Over Leipzig</strong> immer noch ein Preis-Leistungs-Verhältnis, das mehr als akzeptabel ist. So haben sich auch in diesem Jahr die Fahrten rüber nach Leipzig für mich gelohnt und bereits jetzt blicke ich dem nächsten Jahr entgegen, gespannt der Dinge, die dann auf mich und zahlreiche weitere Besucher warten werden.</p>
<p>Danke <a href="https://www.facebook.com/utconnewitz/?fref=ts" target="_blank" rel="noopener noreferrer">UT</a>, danke <a href="https://www.facebook.com/SwanseaConstellation/?fref=ts" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Swansea</a>, dangä Leipdsch!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/doomoverleipzig/?fref=ts" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a></p>
<p><a href="http://www.doomoverleipzig.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Website</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/im-sog-der-schwere-doom-over-leipzig-tag-3/">Im Sog der Schwere &#8211; Doom Over Leipzig: Tag 3</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Im Sog der Schwere &#8211; Doom over Leipzig 2017: Tag 2</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Apr 2017 10:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist Freitag, Tag zwei des Doom Over Leipzig! Da es im UT heute schon früher losgeht, ich allerdings erst später dort sein kann, und die Spielzeiten außerdem nicht mehr so verteilt sind wie gestern, verpasse ich den Opener des zweiten Tages: ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/im-sog-der-schwere-doom-over-leipzig-2017-tag-2/">Im Sog der Schwere &#8211; Doom over Leipzig 2017: Tag 2</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4>Es ist Freitag, Tag zwei des <strong>Doom Over Leipzig</strong>!</h4>
<p>Da es im UT heute schon früher losgeht, ich allerdings erst später dort sein kann, und die Spielzeiten außerdem nicht mehr so verteilt sind wie gestern, verpasse ich den Opener des zweiten Tages: <strong>SUMA</strong>.</p>
<p>Die Stimmen aus dem Volk sind geteilter Meinung zu der Show der Schweden. Während die einen das angeblich überaus fette Brett sehr loben, bemängeln andere, dass sie sich zu wenig von anderen Bands unterschieden hätten. Das letzte Album &#8222;The Order Of Things&#8220; bietet meines Empfindens nach gleichermaßen Raum für beide Aussagen: massive Musik, die das Rad allerdings nicht neu erfindet. Um die Livequalitäten beurteilen zu können, muss ich wohl auf die nächste Chance warten.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/im-sog-der-schwere-doom-over-leipzig-2017-tag-2/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=im-sog-der-schwere-doom-over-leipzig-2017-tag-2">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>Die zweite Band des Tages heißt <strong>PINKISH BLACK</strong>.</p>
<p>Das texanische Duo ist mit ihrem letzten Album &#8222;Bottom Of The Morning&#8220; bereits auf Relapse Records gelandet und veranstaltet hier und heute eine ziemlich einzigartige Show. Geboten bekomme ich eine Mischung aus elektronischen Klängen, drückendem Bass und vereinzelt krummen Takten, die hemmungslos zu grooven wissen. Würde man <strong>THE ALGORITHM</strong> mit Weed und Pilzen füttern, dann könnte das Ergebnis in etwa so klingen. Dafür, dass es außer dem Schlagzeug kein „richtiges“ Instrument auf der Bühne gibt, kriecht ein ziemlich doomiger Sound durch den Saal, der mich sehr schnell begeistern kann. Die Zusammensetzung von Psychedeliceinflüssen, Dronesounds und abgefahrenen Synthesizerklängen ist so definitiv mal was Eigenes, nicht nur auf diesem Festival.<br />
Darüber hinaus sind Schlagzeuger <strong>Jon Teague</strong> und Synthiemeister <strong>Daron Beck</strong> perfekt aufeinander eingestimmt. Ein Blick, ein Nicken reichen hier aus, um genau zu wissen, was als nächstes kommt und den Einsatz der Stücke zielgenau zu treffen.<br />
Ein Auftritt, der zumindest mich begeistert und Lust auf mehr macht. Unbedingt nochmal anhören.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/im-sog-der-schwere-doom-over-leipzig-2017-tag-2/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=im-sog-der-schwere-doom-over-leipzig-2017-tag-2">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>Es geht weiter mit <strong>ALARIC</strong>, die sich momentan zusammen mit <strong>PINKISH BLACK</strong> auf Tour befinden. Die Unterschiede zu den Tourkumpanen sind schnell ausgemacht: zum einen sind <strong>ALARIC</strong> zu viert unterwegs, und klingen andererseits deutlich introvertierter. Das Gesamtgemisch der Kalifornier setzt sich aus Post Punk und dunkelschwarzen 80er-Einflüssen zusammen, die durchaus gut funktionieren. Da mir die Umstellung von rosa-schwarz zu schwarz-schwarz allerdings nicht so leicht fällt, dauert es eine Weile, bis ich mich in den Sound von <strong>ALARIC</strong> einfinde, der den Saal anständig mit Publikum füllt. Während vor allem Sänger <strong>Shane Baker</strong> eine Performance darbietet, deren Emotionalität man ihm durchweg abnimmt, werden über die Dauer der gesamten Show Bilder auf die Wand hinter den Musikern projiziert, was die Stimmung zusätzlich unterstützt. Hier und da muss ich an <strong>BEASTMILK</strong> denken, während es mir doch bis zuletzt schwer fällt, mich gänzlich in <strong>ALARIC</strong>s Musik fallen zu lassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p> [<a href="https://silence-magazin.de/im-sog-der-schwere-doom-over-leipzig-2017-tag-2/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=im-sog-der-schwere-doom-over-leipzig-2017-tag-2">See image gallery at silence-magazin.de</a>] Es folgt ein noch krasserer Bruch, als zwischen den beiden Bands, die ich heute bereits gesehen habe. Die New Yorker von&nbsp;<strong>UNEARTHLY TRANCE</strong> sind angerückt, um in eine gänzlich andere Richtung zu stürmen. So spielt das Trio sludgigen Doom, der zwar dreckig-drückend ist, aber kaum etwas bietet, was im Ohr bleibt. Unearthly? Ja! Trance? Nein! Denn wirklich abgeholt werde ich hier nicht, obwohl einige Passagen durchaus zum Mitnicken einladen. Doch besonders da sich die Bass- und Gitarrenlinien nur in Ausnahmefällen klar voneinander unterscheiden, stellt sich mir das Gesamtpaket auf Dauer als ziemlich höhepunktsarm dar. Zeit für mich, um mal etwas frische Luft zu schnappen. Geschmäcker sind schließlich verschieden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p> [<a href="https://silence-magazin.de/im-sog-der-schwere-doom-over-leipzig-2017-tag-2/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=im-sog-der-schwere-doom-over-leipzig-2017-tag-2">See image gallery at silence-magazin.de</a>] Was <strong>OXBOW</strong> im Anschluss liefern, bewegt sich irgendwo in der Schnittmenge von Spoken Word Performances, Jazz, Noise, Rock, <strong>TOM WAITS</strong> artigen Geschichten und einer Stripshow. Denn Sänger und Frontsau <strong>Eugene Robinson</strong> kommt zunächst in einem Outfit auf die Bühne, das ihn wie einen Dorfprediger erscheinen lässt, nur um sich Song für Song immer weiteren seiner Kleidungsstücke zu entledigen. Die Musik, die dabei geboten wird, ist genauso schwer verdaulich, wie vereinnahmend. Obwohl mir kaum etwas im Ohr bleibt und man eigentlich weder mitsingen, noch mitnicken kann, wirkt der Auftritt auf mich extrem kurzweilig – ohne, dass ich hinterher richtig begreifen kann, was mich da eigentlich getroffen hat. Da <strong>OXBOW</strong> bereits mehr als 20 Jahre auf dem Buckel haben, ist der Saal auch brechend voll, auch wenn es offenbar auch noch anderen Leuten so geht wie mir, und sie nicht so ganz verstehen, was hier abgeht. Ich schätze, ich muss das demnächst mal bei meinem Therapeuten ansprechen und das Ganze langsam verdauen, denn ein Erstkontakt dieser Art ähnelt nem Rendezvous mit einem Schnellzug und lässt in den analytischen Gesprächen danach, aufgrund der Komplexität, die Kreation „Schach Metal“ entstehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p> [<a href="https://silence-magazin.de/im-sog-der-schwere-doom-over-leipzig-2017-tag-2/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=im-sog-der-schwere-doom-over-leipzig-2017-tag-2">See image gallery at silence-magazin.de</a>] Ich will ja nicht gegen <strong>UNEARTHLY TRANCE</strong> wettern, aber <strong>SUMAC</strong> kreieren zu dritt einen deutlich packenderen Sound.<br />
Aber wen wunderts? Schließlich beackert hier <strong>Aaron Turner</strong>, der mit <strong>ISIS</strong> ein ganzes Genre beeinflusst und mit seinem Label <strong>Hydra Head</strong> experimenteller Musik eine Plattform gegeben hat, die Gitarre und den Gesang.</p>
<p>Und ich muss sagen, dass die Wucht und Finsternis, in die <strong>SUMAC</strong>&nbsp;das Doom Over Leipzig im Verlauf ihrer fast einstündigen Spielzeit stürzen&nbsp;ungeheuer intensiv und packend ist. Dafür ist nicht nur <strong>Turners</strong> Bühnenpräsenz verantwortlich, sondern auch die musikalische Breite, die hier mit nur drei Instrumenten aufgefahren wird! Wie immer wieder alle drei Bandmitglieder gegeneinander arbeiten, nur um dann wieder zueinander zu finden, ist spektakulär! Sowohl Songs von &#8222;What One Becomes&#8220; als auch &#8222;The Deal&#8220; werden durch den Saal gefeuert, bis der Auftritt kurz nach halb 1 endet und <strong>Aaron Turner</strong> allen Anwesenden empfiehlt, sich die wenig später spielenden <strong>GROUPER</strong> noch anzusehen und sich etwas von der Liebe anzunehmen, von der jene Musik handelt. Eine Ansage wie ein Hammerschlag, nach einem Set, das keinen Stein auf dem anderen gelassen hat.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-16750" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/IMG_6904.jpg" alt="Doom Over Leipzig" width="5472" height="3648" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/IMG_6904.jpg 5472w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/IMG_6904-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/IMG_6904-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/IMG_6904-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/IMG_6904-750x500.jpg 750w" sizes="(max-width: 5472px) 100vw, 5472px" /></p>
<h4>Ein eigenwilliger Ausklang&#8230;im Gotteshaus</h4>
<p>Nicht wenige leisten dem Rat Folge und finden sich wenig später in der nahe gelegenen <strong>Paul-Gerhardt-Kirche</strong> ein, um sich <strong>GROUPER</strong> anzusehen. Richtig gelesen, denn das Ambient-Projekt von<strong> Liz Harris</strong> tritt in einem Sakralbau auf. Wobei Auftritt wahrscheinlich nicht ganz das richtige Wort ist. Denn es gibt nicht wirklich eine Bühne. Im vorderen Teil wurde lediglich eine Leinwand aufgebaut, auf die Landschaftsaufnahmen projiziert werden, während die Musik von <strong>GROUPER</strong> von irgendwo her kommt. Veranstaltungen wie diese lösen bei mir immer einen bitteren Beigeschmack aus, und wecken paranoide Panik.</p>
<p>Musik, wie die von <strong>GROUPER</strong> ist unfassbar fragil, genauso wie die Atmosphäre, die sie erzeugen möchte. Jedes Klirren einer Bierflasche, jedes Lachen, jedes Gespräch, jedes fremde Geräusch arbeitet hier gegen die Musik und hindert diese daran, sich voll zu entfalten. Ein zusätzliches Problem ist, dass die Musik selbst nicht laut genug ist, als dass sie solchen Geräuschen entgegentreten, oder sie gar übertönen könnte. Irgendwann wird diese mangelnde Lautstärke für mich so anstrengend, dass es mir fast körperliche Schmerzen in den Ohren bereitet. Ich weiß nicht, ob es anderen Zuschauern so geht wie mir, oder ob die vermittelte Schwermut zu deprimierend für den Feierabend ist. Jedenfalls verlassen zunehmend mehr Leute die Kirche, während andere in der kompletten Dunkelheit der Kirche entschlummern. Nach knapp 40 Minuten endet die Projektion und startet von Neuem, was bei mir zusätzlich für Ernüchterung sorgt, da das leider offenbart, dass es zwischen Musik und Bild keinerlei konzeptionellen Zusammenhang gibt, auch wenn das vermutlich jammern auf hohem Niveau ist. Zu der Musik des Resttages passen <strong>GROUPER</strong> kaum, ins Konzept des <strong>Doom Over Leipzig</strong> aber durchaus. Da mich der Auftritt aber aus mehreren Gründen nicht komplett packt, plätschert die Musik relativ belanglos vor sich her und entlässt mich mit einem komischen Gefühl in die Nacht.</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p><a href="http://www.doomoverleipzig.com/" target="_blank">Website</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/im-sog-der-schwere-doom-over-leipzig-2017-tag-2/">Im Sog der Schwere &#8211; Doom over Leipzig 2017: Tag 2</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Im Sog der Schwere &#8211; Doom Over Leipzig 2017: Tag 1</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Apr 2017 10:30:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wieder einmal öffnet mein Lieblingsschuppen in Leipzig, das UT seine Pforten, um ein Festival der Extraklasse zu präsentieren, das sich den experimentellen Nischen der Szene widmet und auch in diesem Jahr nicht wenige hochkarätige Gäste gewinnen konnte. Seit 2010 wird das Festival ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/im-sog-der-schwere-doom-over-leipzig-2017-tag-1/">Im Sog der Schwere &#8211; Doom Over Leipzig 2017: Tag 1</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4><strong>Wieder einmal öffnet mein Lieblingsschuppen in Leipzig, das <a href="https://www.facebook.com/utconnewitz/?fref=ts" target="_blank">UT</a> seine Pforten, um ein Festival der Extraklasse zu präsentieren, das sich den experimentellen Nischen der Szene widmet und auch in diesem Jahr nicht wenige hochkarätige Gäste gewinnen konnte.</strong></h4>
<p>Seit 2010 wird das Festival nun schon von <a href="https://www.facebook.com/SwanseaConstellation/?fref=ts" target="_blank"><strong>Swansea Constellation</strong></a> organisiert und konnte sich in dieser Zeit auch weit über Leipzig, Sachsen und Deutschland hinaus einen Namen machen. Über die drei Tage des Festivals hinweg wird jedoch nicht nur Musik geboten, auch Lesungen, Ausstellungen, Kolloquien und Filme gehören zum Programm des <strong>Doom Over Leipzig</strong>. All das wird in verschiedenen Örtlichkeiten im Leipziger Süden veranstaltet, die unweit voneinander entfernt sind, und deren Besuch bereits im Ticketpreis inbegriffen ist. Nachdem bereits seit Mittwoch die Ausstellung läuft und am Abend eine Lesung stattfand, die das Festival eröffnete, geht es für mich erst am Donnerstag los.</p>
<p>Nicht ganz pünktlich betrete ich das steinerne UT, während<strong> ULTHA</strong> gerade daran arbeiten, alles in Schutt und Asche zu legen. Kaum sichtbar, nur in rotem Licht und Nebel stehen die fünf Mannen aus Köln auf der Bühne und überzeugen mit ihrem eiskalten und rasenden Black Metal den bereits gut gefüllten Saal. Ein paar wenige Strahler leuchten Richtung Decke und erzeugen so den Eindruck von Säulen, die mich an Sakralbauten erinnern. Ein merkwürdiges, und dennoch sehr passendes Bild.<br />
Ganze 50 Minuten Spielzeit werden den Kölnern als erste Band gegönnt, was mich schwer begeistert und mir zeigt, dass auf dem <strong>Doom Over Leipzig</strong> niemand als Opener „verschossen“ wird, bevor die „großen Jungs“ spielen dürfen.</p>
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<p>Nachdem <strong>ULTHA</strong> und <strong>WOE</strong> kürzlich nicht in Hamburg spielen durften <a href="https://silence-magazin.de/rechtsoffen-ultha-sagen-konzert-ab/" target="_blank">(wir berichteten)</a>, bin ich umso froher, beide nun hier sehen zu können. Auf einem linken Festival. Dessen Veranstalter ausdrücklich links sind. Im ausdrücklich linken Stadtteil Leipzigs. Ich verstehe den ganzen Wirbel nicht so richtig und hoffe nur, dass nicht durch irgendwelche irrsinnigen Assoziationen bestimmter Kreise bald der Ruf entsteht, dass das <strong>Doom Over Leipzig</strong> ein Grauzonenfestival wäre, da dort mal jemand gespielt hat, der mal jemanden kannte, der mal jemanden kannte, der mal mit <strong>INQUISITION</strong> gespielt hat. „Verrückte Zeiten“ denke ich mir, während ich meine Nackenmuskulatur bei dem abschließenden und grandiosen <em>&#8222;Fear Lights The Path (Close To Our Hearts)&#8220;</em> auf Betriebstemperatur bringe.</p>
<p>Ursprünglich sollten als zweite Band <strong>(DOLCH)</strong> die Bühne betreten, doch aufgrund von verspäteter Ankunft verschiebt sich der Ablauf etwas, weshalb nun <strong>WOE</strong> die Bühne betreten.</p>
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<p>Während <a href="https://silence-magazin.de/das-vendetta-fest-und-zecken-tag-2-samstag/"><strong>Jonas</strong> auf dem <strong>Vendetta Fest</strong></a> ganz begeistert von den Amerikanern war, springt bei mir der Funke heute nicht über. Handwerklich wird hier alles gut gemacht und auch auf Platte konnte das Quartett bislang beweisen, dass sie anständiges Songwriting durchaus beherrschen. Was mir heute aber den Zahn zieht, ist der undifferenzierte Sound, der mich keine einzige Gitarrenlinie heraushören und leider alles zu einem dröhnenden Einheitsbrei verkommen lässt, der keinen Spaß macht. Zusätzlich dazu passiert auch zwischen den Songs kaum etwas. Während man nach dem Eröffnungsstück noch etwas atmosphärischen Lärm macht, um notwendige Schraubereien am Drumset zu übertünchen, bleibt die Stille zwischen den weiteren Liedern ungefüllt. Ein halbherziges Heben der Bierflasche vom Bassisten ist die einzige Publikumsinteraktion – die weitestgehend unbeantwortet bleibt.</p>
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<p><strong>ORANSSI PAZUZU</strong> betreten die Bühne und brauchen zunächst eine gefühlte Ewigkeit für den Soundcheck. Doch das Warten lohnt sich! Denn spätestens mit dem zweiten Lied <em>&#8222;Saaturatio&#8220;</em>, dem Opener des letztjährig erschienenen und immer noch aktuellen Albums &#8222;Värähtelijä&#8220;, ziehen mich die Finnen in ihren Bann und haben mich bis zum Ende ihres Sets fest bei den Eiern!<br />
Mit vollem Körpereinsatz bietet das Quintett eine Show, die vor Energie nur so strotzt, weshalb sich diese auch umgehend auf das Publikum überträgt. Still stehen ist hier so gut wie unmöglich! Die repetitiven, fast schon postigen Strukturen, die bis zum Maximum Schicht um Schicht erweitert werden, lösen einen tranceähnlichen Zustand bei mir aus, der erst nach einer knappen Stunde enden wird. Besonders die Bühnenpräsenz von Keyboarder <strong>„EviL“</strong> bleibt mir im Gedächtnis, da dieser seine Tasteninstrumente völlig hemmungslos als Percussion benutzt, indem er mit Händen und Mikrofon auf ihnen herumtrommelt und dem Sound so eine weitere Nuance Wahnsinn und Atmosphäre hinzufügt. Was hier stattfindet, erinnert mich an Aufnahmen von Shows der großen <strong>SWANS</strong>, nur dass sich neben Riffs, Noise, Elektronik und Ethno-Schlagzeugmustern noch Black Metal hinzugesellt. <strong>ORANSSI PAZUZU</strong> sind eine Band, die die Welt braucht! Ich bin überwältigt.</p>
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<p>Inzwischen sind <strong>(DOLCH)</strong> gut angekommen und werden entsprechend als vierte Band des Abends spielen. Leider verblasst der Auftritt ziemlich und wirkt sehr gezähmt, da <strong>ORANSSI PAZUZU</strong> die Messlatte weit nach oben katapultiert haben. Während mir der Sound von <strong>(DOLCH)</strong> auf Platte extrem gut gefallen hat, kann dieser Eindruck heute leider nicht angemessen in die Liveumgebung transportiert werden. Dafür bekommt die Musik, die sonst wie eine hypnotische Mischung aus <strong>CHELSEA WOLFE</strong> und <strong>URFAUST</strong> klingt, heute einen merkwürdigen Gothicunterton, den ich ums verrecken nicht verstehen kann, da die namenlose Sängerin von <strong>(DOLCH)</strong> sonst alles andere als eine klischeebehaftete Symphonic-Metal-Amsel darstellt. Mit steigender Dauer der Show kommt zunehmend Stimmung auf und nüchtern betrachtet wird hier nichts falsch gemacht, allerdings krankt das Set an dem unfreiwillig bekommenen Slot als vorletzte Band des Abends, weshalb nicht das entfacht wird, was ich von &#8222;I &amp; II&#8220; kenne.</p>
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<p>Es wird Zeit für den Headliner des ersten Tages: <strong>PALLBEARER</strong>. Obwohl mich das neue und gefeierte Album der Amerikaner noch nicht so sehr begeistern konnte, <a href="https://silence-magazin.de/pallbearer-ich-raste-vollends-aus/">wie es das bei <strong>Hannes</strong> geschafft hat</a>, erkenne ich eine gute Show, wenn ich sie sehe. Das Quartett ist heute mit einem wunderbar klaren, transparenten, vielleicht sogar dem besten Sound des Abends gesegnet. Allein diese Tatsache ist schon extrem viel wert, doch zusätzlich dazu sind <strong>PALLBEARER</strong> sowohl an den Instrumenten, als auch stimmlich äußerst souverän und grooven sich durch Songs ihrer drei Platten, was nicht nur mich zum Mitnicken, Schwelgen und begeistert sein einläd. Vielleicht sollte ich &#8222;Heartless&#8220; doch noch ein paar Hördurchläufe mehr widmen &#8230;</p>
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<p>Kurz nach 1 ist der erste Tag des <strong>Doom Over Leipzig</strong> gelaufen und ich mache mich auf den Heimweg. Heutiger Tagessieger für mich: <strong>ORANSSI PAZUZU</strong>. Doch bereits morgen stehen die nächsten Köstlichkeiten auf dem Programm!</p>
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<p><a href="https://www.facebook.com/doomoverleipzig/?fref=ts" target="_blank">Doom Over Leipzig Facebook<br />
</a></p>
<p><a href="http://www.doomoverleipzig.com/" target="_blank">Doom Over Leipzig Website</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/im-sog-der-schwere-doom-over-leipzig-2017-tag-1/">Im Sog der Schwere &#8211; Doom Over Leipzig 2017: Tag 1</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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