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	<title>Synthwave Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Tue, 15 Mar 2022 17:12:47 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Synthwave Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>RECKLESS LOVE &#8211; mit Turboboost in die 80er!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Mar 2022 17:11:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[reckless love]]></category>
		<category><![CDATA[sleaze rock]]></category>
		<category><![CDATA[Synthwave]]></category>
		<category><![CDATA[turborider]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>80er-Synthwave, psychedelische Bandpics und ein wirrer Musikgeschmack.<br />
Daniel hat RECKLESS LOVE im Player - und du kannst das ab nächster Woche auch! Was dich dann erwartet sagen wir dir! </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/reckless-love-turborider/">RECKLESS LOVE &#8211; mit Turboboost in die 80er!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">RECKLESS LOVE &#8211; &#8222;Turborider&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 25.03.2022<br />
<strong>Länge:</strong> 35:21 Min.<br />
<strong>Label: </strong>AFM Records (Soulfood)<br />
<strong>Genre:</strong> Sleaze Rock / Synthwave </div></div></div></p>
<p>Mein Musikgeschmack ist teilweise so wirr, dass ich mich oft selbst davor erschrecke. Neben dem, was ich mit<span style="color: #800000;"> Silence</span> verbinde, besitze ich zum Beispiel auch eine ausgeprägte, elektronische Ader. Was in dieser allerdings nicht fließt ist <strong>Synthwave</strong>. Der Hype um das Genre hat mich irgendwie nie gepackt. Allerdings bin ich ein Kind der 80er und der damit verbundenen, großartigen Musik. Ihr merkt schon, alles sehr verwirrend. Was aber, wenn eine Rockband sich nun den Synthwave schnappt, ihn mit ihrer -sowieso schon traditionell angehauchten- Musik verknüpft und sich zum Ziel setzt, die 80er damit wieder aufleben lassen? Genau das tun <strong>RECKLESS LOVE</strong> mit ihrem Album &#8222;Turborider&#8220;. Nach den ersten Singles dachte ich mir schon, dass ich da mal genauer hinhören muss&#8230;</p>
<h3>BUNT IN BILD UND TON</h3>
<p><em>&#8222;Turborider&#8220;</em> war der erste Song, den ich gehört hab. <a href="https://silence-magazin.de/author/sven/"><span style="color: #800000;">Sven</span></a> hatte ihn in &#8217;nem <span style="color: #800000;">Musicfriday</span>, und da dieser nicht nur für euch, sondern auch für uns gut ist um neue Musik zu entdecken, hat das schonmal gut funktioniert. Jedenfalls fand ich den Song irgendwie total cool, eben wegen seinem extrem starken <strong>80er Einfluss</strong>. Also hab ich direkt nach mehr geschaut. Und siehe da: <em>&#8222;Outrun&#8220;</em> hat mich total überrollt! So ein unfassbar <strong>heftiger Ohrwurm</strong>! Und dass er so heißt, wie ein gewisses, legendäres Racing-Game, ist sicher auch kein purer Zufall. Das alles dann noch kombiniert mit dem <strong>Style</strong> und den zugehörigen Musikvideos, wer da keine <strong>Vice City Vibes</strong> bekommt&#8230;&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-39456 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/03/RKL-T-P01-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/03/RKL-T-P01-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/03/RKL-T-P01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/03/RKL-T-P01-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/03/RKL-T-P01-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/03/RKL-T-P01.jpg 1450w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>Nun gab es zu dem Zeitpunkt nur die beiden Songs und die dritte Single <em>&#8222;Eyes Of A Maniac&#8220;</em>, welche nicht weniger Spaß macht und fast noch eine Spur elektronischer daherkommt. Also hab ich mir mal älteres Material von<strong> RECKLESS LOVE</strong> angehört und festgestellt, dass das nun wieder überhaupt nicht mein Fall ist. Umso mehr freue ich mich nun, auch den Rest von &#8222;Turborider&#8220; zu entdecken. Und was soll ich sagen? Die ziehen das wirklich komplett durch! <em>&#8222;Kids Of The Arcade&#8220;</em> zum Beispiel ist der<strong> Soundtrack</strong> zu dem Foto hier oben. Also schaut euch das Bild an und ihr könnt euch vorstellen, wie der Song klingt. Dann hätten wir da die neue Single<em> &#8222;Bark At The Moon&#8220;</em>, der man einfach anmerkt, welchen Spaß die Band daran hatte, den guten alten <strong>Ozzy</strong> zu covern. Dezentes Lachen inklusive. <em>&#8222;Like A Cobra&#8220;</em> oder auch <em>&#8222;Future Lover Boy&#8220;</em> liefern den perfekten Stoff, um auf einer 80er-Motto-Party für Stimmung zu sorgen, und das mit herrlich <strong>scheppernden Riffs</strong> unterlegte<em> &#8222;Prodigal Sons&#8220;</em> hat beinahe schon hymnischen Charakter und bildet am Ende des Albums nochmal ein <strong>absolutes Highlight</strong>. Dass das alles natürlich nicht für tiefgreifende Gefühle oder finstere Gedanken sorgen kann, sollte klar sein. Bei<em> &#8222;&#8217;89 Sparkle&#8220;</em> wird der Bogen zum <strong>Pop</strong> für meine Begriffe auch überspannt und auf das instrumentale, kurze Intro zu<em> &#8222;Like A Cobra&#8220;</em> hätte ich auch verzichten können.&nbsp;</p>
<p>Es ist aber einfach die Mischung mit den<strong> Synthwave-Sounds</strong> und das Feeling generell, welches dieses Album so<strong> besonders</strong> macht und mir (auf die leider recht kurze Länge) ein Dauergrinsen beschert.&nbsp; Überall blitzt dieser Charme einer Ära durch, welchen <strong>RECKLESS LOVE</strong> auch so auf den Punkt genau einzufangen wissen. Und mit der Deluxe-Box zu &#8222;Turborider&#8220; setzen die Finnen dem Ganzen noch die Krone auf. Darin ist nämlich ein kleines <strong>Handheld</strong> enthalten, das gleich noch das passende Game zur Musik liefert. Zu der Zeit hat man das glaub ich noch &#8222;Telespiel&#8220; genannt. Ich kann nur sagen: Knipst eure Neonbeleuchtung an, schnappt euch &#8217;nen Cocktail und fühlt euch zurück in die <strong>goldenen 80er</strong>!&nbsp;</p>
<p><iframe title="RECKLESS LOVE - Outrun (2021) // Official Music Video // AFM Records" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/L4mQ1IVGTCY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Weil mir <em>&#8222;Outrun&#8220;</em> einfach nicht mehr aus dem Ohr will, musste ich den jetzt auch als Anspieltipp einfügen. Lasst euch infizieren!&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/recklesslove">RECKLESS LOVE @ facebook</a>&nbsp;</p>
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		<title>KANGA &#8211; You and I Will Never Die</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raphael Lukas Genovese]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Apr 2021 05:40:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Artoffact Records]]></category>
		<category><![CDATA[Darkwave]]></category>
		<category><![CDATA[Electronica]]></category>
		<category><![CDATA[Industrial]]></category>
		<category><![CDATA[KANGA]]></category>
		<category><![CDATA[los angeles]]></category>
		<category><![CDATA[Post-Apocalyptic Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Synthwave]]></category>
		<category><![CDATA[usa]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Retro is in... Das dachten sich auch KANGA und haben die 90er im Gepäck... Irgendwo zwischen Post Punk und Darkwave wirds hier elektronisch. </p>
<p>Wenn schon nicht Party, dann Poppig? Hör mal rein, sag uns deine Meinung - unsere kannst du jetzt lesen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/kanga-you-and-i-will-never-die/">KANGA &#8211; You and I Will Never Die</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"> KANGA &#8211; &#8222;YOU AND I WILL NEVER DIE&#8220;</h3>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 26. März 2021<br />
<strong>Länge:&nbsp;</strong>44:48<br />
<strong>Label:&nbsp;</strong><a href="https://artoffact.com/" target="_blank" rel="noopener">Artoffact Records</a><br />
<strong>Genre:&nbsp;</strong>Darkwave / Post-Apocalyptic Pop </div></div></div></p>
<p>Machen wir uns nichts vor: <strong>der Sound der 1990er</strong> ist schon seit einiger Zeit mit voller Kraft zurück. Man denke nur an das Grunge-Revival um Bands wie <a href="https://riotspears.bandcamp.com" target="_blank" rel="noopener">RIOT SPEARS</a>, <a href="https://tarahwho.bandcamp.com" target="_blank" rel="noopener">TARA WHO?</a> oder <a href="https://silence-magazin.de/24-7-diva-heaven-stress/" target="_blank" rel="noopener">24/7 DIVA HEAVEN</a>. Wer es lieber ruhiger mag, hat sicherlich auch ein Erstarken von Dream Pop und Shoegaze wahrgenommen. Und in der Welt zwischen diesen beiden Dimensionen ist auch die düstere Tanzmusik auf dem Vormarsch. <strong>Darkwave und Post Punk</strong> erfreuen sich wieder größerer Aufmerksamkeit, was an den jüngsten Beispielen von <a href="http://mangoineuphoria.com" target="_blank" rel="noopener">MANGO IN EUPHORIA</a> oder <a href="https://tasenteaparty.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener">TÅSEN TEA PARTY</a> deutlich wird. Irgendwo zwischen DEPECHE MODE, NEW ORDER, und NINE INCH NAILS ist auch <strong>das dritte Album der kalifornischen Künstlerin KANGA</strong> einzuordnen.</p>
<p><iframe title="KANGA: Home OFFICIAL VIDEO #ARTOFFACT" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/MGhOfAengqM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Disco zwischen Trümmern</h3>
<p>Einst wurden die melancholischen Klänge des Darkwave von der angespannten Atmosphäre des kalten Krieges beeinflusst. Drei Jahrzehnte nach Fall des eisernen Vorhangs nennt&nbsp;<strong>KANGA&nbsp;</strong>den Musikstil ihres Album &#8222;You and I Will Never Die&#8220; <strong>Post-Apocalyptic Pop</strong>. Wir tanzen also nicht mehr, als gäbe es kein Morgen, sondern schwingen die Hüften weil seit gestern schon alles vorbei ist. Die zwölf Stücke auf &#8222;You and I Will Never Die&#8220; sind geprägt von einer <strong>düsteren und gleichzeitig befreiten Dynamik</strong>. Eine postapokalyptische Atmosphäre erstreckt sich über <strong>KANGA</strong>s, die die Hörenden an einen Ort versetzt, an dem die Zeit still steht. Die Klanglandschaften passen ideal in finstere Kellerbars mit flackernden Lichtern und der Ungewissheit, ob draußen heller Tag, tiefe Nacht oder Atomkrieg ist.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="KANGA: You and I will Never Die #UNBOXING #ARTOFFACT" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/U4Auwx7rEyM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Wie Doom oder Post Punk &#8211; nur mit Synthies</h3>
<p>Ja klar, <strong>mit Rock oder Metal hat das vordergründig nichts zu tun</strong>, was <strong>KANGA</strong> auf &#8222;You and I Will Never Die&#8220; von sich gibt. Wer aber den <strong>Blick über den Tellerrand</strong> wagt und sich auch abseits von Gitarrenriffs an Weltuntergangsromantik erfreut, sollte hier auf jeden Fall reinhören. Und bei der Gelegenheit könnt ihr dann direkt bei <a href="https://tuffturf.bandcamp.com/album/brand-new-ways-to-be-cruel" target="_blank" rel="noopener">TUFF TURF</a> weitermachen.</p>
<p><strong><a href="https://kanga.bandcamp.com/album/you-and-i-will-never-die" target="_blank" rel="noopener">KANGA AUF BANDCAMP</a></strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/kanga-you-and-i-will-never-die/">KANGA &#8211; You and I Will Never Die</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Abstract Void – Raus aus Genrekonventionen, rein in Retro-Futurismus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nico]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Dec 2018 11:49:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Abstract Void]]></category>
		<category><![CDATA[Atmospheric Black Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[Electro Black Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[Synthwave]]></category>
		<category><![CDATA[Triste L´Hiver]]></category>
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		<category><![CDATA[Violet Cold]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Synthwave meets Blackgaze - was kann das nur sein?! Wir haben uns<br />
ABSTRACT VOID mal genauer angeschaut und deren aktuelles Album unter die Lupe genommen.</p>
<p>An was erinnert's, wie klingt es und was empfehlen wir euch dazu? Rotwein, Wild, andere Bands?! Find es raus!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/abstract-void-back-to-reality/">Abstract Void – Raus aus Genrekonventionen, rein in Retro-Futurismus</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2>ABSTRACT VOID &#8211; &#8222;Back To Reality&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum: </strong>29.10.2018<br />
<strong>Länge: </strong>36:19 Min.<br />
<strong>Label: </strong>Self-Released<strong><br />
Genre: </strong>Atmospheric/Post/Electro Black Metal, Blackgaze, Synthwave</div></div></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sicherlich werden sich viele von euch Metalmaniacs da draußen die Frage stellen, ob ich mich bei meinem heute rezensierten Album nicht einschlägig in der <strong>Genrezuweisung</strong> geirrt habe. Eine Veröffentlichung, die in der Rubrik<strong> &#8222;Black Metal&#8220;</strong> landet, allerdings hinsichtlich des <strong>Cover-Artworks</strong> wohl vorrangig an einen hypermodernen, mittelklassigen <strong>Trance-Sampler</strong> erinnert? Was soll das denn sein!!??</p>
<p>Die Antwort lautet:&nbsp; Es handelt sich hierbei um <strong>ABSTRACT VOID</strong> mit seinem (!) kürzlich erschienenen zweiten Langspieler &#8222;Back To Reality&#8220;.&nbsp; Ebenso kryptisch, verschleiernd wie lapidar zugleich bezeichnet das unbekannte Phantom hinter diesem Projekt seine Musik wie folgt: &#8222;<em>One-man project from the planet Earth. An experimental blend of blackgaze and synthwave.&#8220;</em></p>
<p>Spätestens nach dem Lesen dieser Zeile neigen wohl&nbsp; die konservativen <strong>&#8222;Transilvanien Hunger&#8220;-Puristen</strong> unter den Black Metal-Fans dazu, für mindestens 5 Minuten die Hände über den Kopf zusammenzuschlagen oder sogar <strong>vom Stuhl zu fallen</strong> und sich dabei den Ellenbogen zu brechen. &#8222;<em>Synthwave-Klingelingeling im Black Metal. An so einem Punkt sind wir jetzt schon angelangt. Einfach Lachhaft und beschämend!&#8220; </em>So in etwa hallt es schon just in diesem Moment des Verfassens dieser Zeilen in meinen Ohren. Eine <strong>authentische Wiederbelebung der 1980er Jahre</strong> sieht für viele alteingesessene Metal-Fans zweifelsohne anders aus.</p>
<h3>Welchen Hintergrund hat das ganze?<u></u></h3>
<p>Mit dem voranschreitenden Prozess der Ausdifferenzierung von <strong>Black-Metal-Subgenres</strong> wie Post Black/Progressive Black oder Avantgarde Black Metal innerhalb der letzten Jahre haben sich dem gegenüber mindestens ebenso viele <strong>Widerstände</strong>&nbsp;gebildet wie <strong>Fans</strong>. Unter etlichen Youtube-Videos von Bands wie <strong>GHOST BATH, GERM, AMESOEURS, SKYFOREST, SORROW PLAGUES</strong> und nicht zuletzt <strong>DEAFHEAVEN</strong> reihen sich Kommentare und Bezeichnungen wie <strong>&#8222;Hipster Black Metal&#8220;</strong>, was durchaus in der Regel nicht positiv gemeint ist. Zu euphorisch, zu melodiös, zu unkonventionell, zu experimentell und modernistisch aufgebauscht seien die Kompositionen, um als wahrhaftig dem Black Metal zugeordnet werden zu können.</p>
<p>Und wie sieht das bei <strong>ABSTRACT VOID</strong> aus? Handelt es sich hier um einen authentischen und harmonischen Querschnitt aus <strong>traditonellem Black Metal</strong> und <strong>80er-Jahre-Synthwave-Musik</strong> oder wollte hier nur jemand was ganz besonders Cooles und Revolutionäres auf den Präsentierteller legen? Grundlegend bin ich der Auffassung, dass diesem noch gänzlich unbekannten Genre-Ausreißer durchaus mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte. Aus diesem Anlass schreibe ich auch diese Review.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/yfsJrmJ-1Hs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Auf den Punkt gebracht!</h3>
<p>Schon von der ersten Sekunde an durchdringen im Titel <em>&#8222;Wind of Reminiscence&#8220;</em> <strong>Synthwave-Passagen</strong> die Gehörgänge, welche am ehesten als <strong>dream-ambient-orientiert</strong> bezeichnet werden können. In den folgenden Songs reihen sich zahlreiche Zwischenspiele und Bridgeparts in die Kompositionen ein, die klangtechnisch sehr stark an <strong>Dream Ambient</strong> oder<strong> New Age</strong> erinnern. Aber wie geht es weiter?</p>
<p>Nach den elektronischen Synthesizer-Ambient-Klängen, die als kurze Eröffnungssequenzen dienen, gesellen sich auch im zweiten Titel &nbsp;<em>&#8222;</em><em>As I Watch The Sunset Fade&#8220;</em> hintergründlich <strong>Post-Black-Metal-Riffs</strong> und leisere, kryptische, &#8222;gezogene&#8220; und geschriene Vocals hinzu (die typisch für Atmospheric/Post Black Metal sind). Diesen zweiten Track möchte ich besonders hervorheben, weil er sich durch eine unglaublich ergreifende und euphorische Melodik auszeichnet. Der leicht im <strong>Diskobeat</strong> oder „house-compilation-mäßig“ beginnende Song entpuppt sich schnell als kraftvoller, energischer Durchstarter. In den Strophen wandeln sich die elektronischen Klänge nämlich schnell&nbsp; zu einem Old-School-Synthwave-Gewitter à la <strong>KRAFTWERK</strong> oder<strong> DEPECHE MODE</strong>.</p>
<h3>Unkonventienell &#8211; aber nicht von gestern</h3>
<p>Auch die instrumentalen Zwischenspiele erscheinen keineswegs abgedroschen oder langweilig. Einziges Manko dabei ist, dass die durchaus <strong>betörenden Vocals</strong> schnell in der Gesamtkomposition untergehen. Wenn man dann noch den Bass höherschraubt, intensiviert sich der Effekt. (Aber die Synth-Passagen kommen dann einfach noch besser rüber). Das ist aber ehrlich gesagt <strong>Jammern auf hohem Niveau</strong>. Die beiden ersten Nummern haben auf jeden Fall hohes <strong>Wiedererkennungspotential</strong> und sind in meinen Augen somit zu Recht am Anfang des Albums positioniert worden.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_30050" aria-describedby="caption-attachment-30050" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30050 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/absvoid-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/absvoid-300x300.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/absvoid-150x150.png 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/absvoid.png 400w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-30050" class="wp-caption-text">Geheimnisvoll: Wer hinter ABSTRACT VOID steckt, ist unbekannt.</figcaption></figure>
<p>Die folgenden Songs warten auch mit unterschiedlichen Melodien und<strong> emotionalen Codes</strong> auf, allerdings sind die schwer durch Worte zu beschreiben. <em>&#8222;</em><em>Back to Reality&#8220;</em> und <em>&#8222;Disconnected&#8220;</em> wissen sehr gut, durch die Synthparts mit melödiösen Feinheiten Spannung zum nächsten Motivwechsel aufzubauen. Das passiert aber nie in langweiliger oder belangloser Manier.</p>
<p>Den 5. Titel <em>&#8222;Joy Night&#8220;</em> muss ich dann aber doch etwas &#8222;auseinandernehmen&#8220;. Einen ziemlich aufdringlichen Electro-House-Beat im Hintergrund in Kombination mit emotional übertriebener melodischer <strong>&#8222;Happiness&#8220;</strong>&nbsp;kann ich leider weder als <strong>Black Metal</strong> noch als für mich <strong>gute Musik</strong> durchgehen lassen. Abgesehen von den Vocals erinnert <em>&#8222;Joy Night&#8220;</em> vom Gesamteindruck her eher an den Sound von <strong>einst erfolgreichen Pop-Gruppen</strong>, die im Rahmen eines Comebacks allen noch mal zeigen wollen, dass sie im neuen Jahrzehnt oder Jahrhundert angekommen sind und immer noch<strong> cool und hip</strong> sein können. Diesen Schnitzer werte ich jedoch nur als Randnotiz.</p>
<h3>Ist das noch Black Metal ?</h3>
<p>Das werden sich jetzt wohl einige von Euch fragen. Ich möchte das Ganze aus einem anderen Blickwinkel betrachten: Im Endeffekt bleibt es jedem selbst überlassen, ob das für ihn/sie noch Black Metal ist oder nicht. Für mich passt wohl am besten das Prädikat <strong>&#8222;teils/teils&#8220;</strong>. Als unzutreffend empfinde ich die Bezeichnung <strong>Experimental (Black) Metal</strong>, weil das kompositorische Grundkonzept einfach zu koordiniert und einheitlich durchdacht daherkommt. &nbsp;Es werden hier keine plötzlichen, abrupten Sprünge oder Wechsel von sonderbaren Instrumenten sichtbar. Ich bezeichne dieses Werk einfach als Musik, die ehrlich, enthusiastisch und detailverliebt klingt. (Darüber hinaus ist meine endgültige Zuweisung im Infokasten oben glaube ich explizit genug.)</p>
<p>Bezogen auf den Stil, also den New-Age-/Synthwave-Einschlag, sind <strong>ABSTRACT VOID</strong> eigentlich mit &nbsp;<strong>TRISTE L´HIVER</strong> vergleichbar, einem Ein-Mann-Projekt aus den USA, das vielleicht teils noch ambientartiger wirkt und auch cleane Vocals stellenweise integriert.&nbsp;<strong>GERM, VIOLET COLD</strong> und die australischen <strong>MESARTHIM</strong>, die den &#8222;Cosmic Black Metal&#8220; mit ihrer ganz eigenen Spielart etwas revolutioniert haben, setzen teils genauso gern elektronische Klänge in ihre Musik ein. Im Hinblick auf die euphorische Grundatmosphäre der Musik können ebenso Parallelen zu <strong>SKYFOREST</strong> oder&nbsp; <strong>SORROW PLAGUES</strong> gezogen werden.</p>
<h3>Weitere Musik-Empfehlungen von mir</h3>
<p>Hier findet Ihr einige Songs und Alben, die Euch auch gefallen könnten. Mit dabei sind&nbsp;<strong>TRISTE L´HIVER</strong>,&nbsp;<strong>SKYFOREST,&nbsp;</strong>&nbsp;<strong>SORROW PLAGUES</strong>,&nbsp;<strong>DYNFARI</strong>&nbsp; und einige andere. Hört mal rein!</p>
<p>Im Übrigen: Die beiden Alben von <strong>ABSTRACT VOID</strong> können <strong>KOSTENLOS, LEGAL und VOLLSTÄNDIG </strong>von der offiziellen <a href="https://abstractvoid.bandcamp.com/album/back-to-reality"><strong>Bandcamp-Seite</strong></a>&nbsp;des Projektes heruntergeladen werden.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/yfsJrmJ-1Hs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/abstract-void-back-to-reality/">Abstract Void – Raus aus Genrekonventionen, rein in Retro-Futurismus</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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