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	<title>The Ocean Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>The Ocean Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>THE OCEAN in Leipzig &#8211; Raffinierte Prog-Walze</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Apr 2019 09:48:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>DOWNFALL OF GAIA, derzeit in aller Munde bzw. Location! Und wir waren auch dabei um uns die Jungs im Package mit THE OCEAN und HEROD zu genehmigen. </p>
<p>Wie die Walze rollte und vor allem wie platt man danach ist - das erfährst du in diesem Livebericht!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/the-ocean-phanerozoic-live-leipzig-2019/">THE OCEAN in Leipzig &#8211; Raffinierte Prog-Walze</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Willkommen zurück im <strong>Werk 2</strong>! Nachdem mich das letzte Mal hier <strong>DENDEMANN</strong> so überhaupt nicht zu überzeugen wusste (Sorry, Mann. Früher warst du anscheinend cooler&#8230;), widme ich mich nun wieder dem Metal. Diesmal in der deutlich kleineren Halle D, die ca. 500 Personen fasst. Es sieht gegen 20 Uhr noch etwas <strong>traurig und leer</strong> hier aus. Es sind gerade Mal um die 100 Leute da. Ich hoffe, dass sich trotz zweier Gegenveranstaltungen die Location noch ein wenig füllt. Immerhin spielen heute Abend auch noch <strong>DESERTED FEAR</strong> im Naumann&#8217;s und <strong>UFOMAMMUT</strong> im UT Connewitz&#8230; Als ich mich dann später das nächste Mal umdrehe, ist die Halle aber locker gefüllt. Meine Sorge ist also definitiv unbegründet.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/MG_2730.jpg" rel="" data-image-id="2936" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/MG_2730.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/thumbs/thumbs_MG_2730.jpg" data-title="Werk 2" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/thumbs/thumbs_MG_2730.jpg" alt="Werk 2"></a>Bevor <strong>HEROD</strong> den Reigen eröffnet, wird geplaudert und Merch begutachtet. Es herrscht eine schön entspannte Atmosphäre und die Deckenballons strahlen ein kühles blaues Licht ab. Als die Band dann die Bühne betritt, wird klar: <strong>HEROD</strong> stellen neben einem Drummer gleich mal drei Gitarren. Was ergibt das? Klar!</p>
<h4>Endlos dicken Sound!</h4>
<p>Ich fotografiere zunächst vor mich hin und packe nach den ersten drei Songs die Kamera weg und horche, was es zu horchen gibt. <strong>HEROD</strong> rumpeln und walzen was das Zeug hält. Der Wechsel zwischen harschem Gesang und cleanen, sogar zweistimmigen, Passagen gelingt mühelos. Ich würde die Band als <strong>gleichsam postig und chaotisch</strong> beschrieben. Denn neben dem Schreien der Instrumente und Stimme wird immerhin auch mal Luft für niederrollende Klangflächen gelassen.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/MG_2813.jpg" rel="" data-image-id="2945" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/MG_2813.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/thumbs/thumbs_MG_2813.jpg" data-title="Herod" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/thumbs/thumbs_MG_2813.jpg" alt="Herod"></a>Die Gitarren stellen eigentlich nur Wand, durch die sich <strong>Dissonanzen wie Risse durch Putz</strong> ziehen. Für etwas Abwechslung sorgen eingestreute Taktverschiebungen, die mich immer mal aufhorchen lassen. Drumrum wabert alles, drückt und walzt mit ausreichend Sludge-Anteil durch die Halle. So träge die Musik auch ist, auf der Bühne herrscht viel Bewegung. Die Instrumente werden munter herumgewirbelt. Nach einer dreiviertel Stunde und gefühlten fünf Songs ist auch schon wieder Schluss mit ihrer Performance.</p>
<p>Aus der Konserve würde ich mir das, was <strong>HEROD</strong> hier auftafeln, weniger anhören, denk ich. Aber live funktioniert das für mich ganz gut. Bei Gelegenheit würde ich sie mir bestimmt noch einmal anschauen.</p>
<h4>DOWNFALL OF GAIA</h4>
<p><strong>Now to tonight&#8217;s pos(t)er-boys!</strong> Ja, ganz offensichtich werden diese Jungs von einigen im Publikum vorfreudig erwartet. Vor der Bühne beginnt es langsam eng zu werden. Und als sie loslegen ist von Ton Eins anklar, dass hier <strong>Black Metal</strong> die Mutter des Gedanken &#8211; äh, ich meine natürlich: der Musik &#8211; ist.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/MG_2905.jpg" rel="" data-image-id="2952" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/MG_2905.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/thumbs/thumbs_MG_2905.jpg" data-title="Downfall of Gaia" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/thumbs/thumbs_MG_2905.jpg" alt="Downfall of Gaia"></a>Im Prinzip kann ich es so umschreiben: Ordentliches Geballer und Schrot verpackt in schwebende, postige Sphären, die zum Träumen einladen. Ich drifte gedanklich ab&#8230; Aber nicht, weil ich so gefangen bin, in dem, was dort vorn passiert. Die Musik weiß mich leider wieder nicht so richtig zu packen. Schade! Der krächzende Gesang ist recht eintönig und entspricht in seiner <strong>Monotonie</strong> nicht so ganz meinem Geschmack. Ab und an reißt es mich doch aus meiner Trance, wenn der Schlagzeuger ein paar <strong>frickelige Finessen</strong> in sein präzises Spiel einbaut. Mann, ist der eine Maschine! Generell ist auf technischer Ebene nichts an den Jungs auszusetzen. Sie feiern sich selbst sichtlich auf der Bühne ab. Aber sie machen mich eben <strong>überhaupt nicht neugierig</strong>.</p>
<p>Schön, dass ich mich in dieser Halle an der Seite auf Podeste stellen und sowohl Publikum als auch Bands gut beobachten kann. Ich frage mich, ob ich nur den Eindruck habe oder das Publikum doch etwas gespalten ist. Dass die einen vielleicht für <strong>DOWNFALL OF GAIA</strong> und die anderen für <strong>THE OCEAN</strong> hier sind. Da mich die einen so gar nicht ansprechen und die anderen sehr hoch im Kurs stehen, liegt für mich der Schluss nahe, dass ich mit dieser Empfindung vielleicht gar nicht so alleine bin. Ich kann mir momentan noch nicht vorstellen, dass diejenigen, die für <strong>THE OCEAN</strong> hergekommen sind, auch <strong>DOWNFALL OF GAIA</strong> abfeiern. (Spoiler: Dass dieses abendliche Bandkonglomerat doch irgendwie ganz gut zusammenpasst, werde ich später merken.)</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/MG_3066.jpg" rel="" data-image-id="2960" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/MG_3066.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/thumbs/thumbs_MG_3066.jpg" data-title="Downfall of Gaia" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/thumbs/thumbs_MG_3066.jpg" alt="Downfall of Gaia"></a>Ich schaue mir das Spektakel für die letzten drei Songs also von einem Podest aus an. Für den letzten Song darf dann auch mal der Gitarrist an den Gesang und schwupps &#8211; da ist er doch! <em>&#8222;Of Withering Violet Leaves&#8220;</em>, der Song, der &#8211; für mich im Bandsound recht Unbewanderte &#8211; ganz anders klingt als der Rest. Einfach nur dank zweier, verschieden eingesetzter Stimmlagen und -stilistiken.</p>
<h4>THE OCEAN</h4>
<p>Pünktlich 22 Uhr endet die Show der Band und 22:15 Uhr, genauso pünktlich, beginnen <strong>THE OCEAN</strong> ihre von mir heiß ersehnte Performance. Recht erwartbar beginnen sie ihr Set mit den Opener-Werken des aktuellen Albums <em>&#8222;Cambrian&#8220;</em> und <em>&#8222;Ordovicium&#8220;</em>. So häufig, wie selbiges in den letzten Wochen bei mir rotierte, fühlt es sich wie <strong>Heimkommen</strong> an. Ein warmer Empfang. Das Set hat viel vom neuen Album, wartet aber auch mit älteren Stücken auf. Mit den folgenden Songs grasen sie dann einen Teil ihrer Diskographie in umgekehrt chronologischer Reihenfolge ab. Dafür wurden aber natürlich nur die Hits ausgewählt! <em>&#8222;Let them Believe&#8220;</em>,<em> &#8222;Firmament&#8220;</em> und <em>&#8222;Statherian&#8220;</em> folgen aufeinander, nur durchbrochen von <em>&#8222;Silurian&#8220;</em>. Als letzter Song des Haupt-Sets haben <strong>THE OCEAN</strong> <em>&#8222;Permian&#8220;</em> gewählt und mir damit eine ganz besondere Freude gemacht.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/MG_3492.jpg" rel="" data-image-id="2977" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/MG_3492.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/thumbs/thumbs_MG_3492.jpg" data-title="The Ocean" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/thumbs/thumbs_MG_3492.jpg" alt="The Ocean"></a>Die Band legt ordentlich los und überrascht mich mit ihrem<strong> atemberaubenden Föhn</strong>. Ja, ich hätte nicht gedacht, dass <strong>THE OCEAN</strong> live so wuchtig sein können &#8211; oder eher: sind. Dabei sind sie aber deutlich vielschichtiger als <strong>DOWNFALL OF GAIA</strong>. Es entwickelt sich ein dicker, walzender Sound, immer wieder gespickt mit befreienden Atempausen. Die Drums sind klar und durchsetzungsfähig. Und es werden <strong>Rhythmusspielereien</strong> auf allen Ebenen eingebaut. Das Angenehme daran: Diese sind nicht verwirrend und reißen mich voll aus dem Drive. Nein, sie sind fein <strong>in das große Ganze eingewoben</strong>. Ebenfalls erwähnenswert ist, wie wunderbar dynamisch die Band spielt. Es gibt genug Abstufungen zwischen laut und leise, die den Songs eine <strong>angenehme Spannung</strong> verpassen. Und ausgiebige Instrumentalpassagen geben der Musik erst den Raum, ihre Atmosphäre komplett zu entfalten.</p>
<h4>Ich gebe zu: Ich bin verzaubert.</h4>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/MG_3458.jpg" rel="" data-image-id="2975" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/MG_3458.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/thumbs/thumbs_MG_3458.jpg" data-title="The Ocean" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/thumbs/thumbs_MG_3458.jpg" alt="The Ocean"></a>Schön zu beobachten ist die <strong>ausgiebige Interaktion</strong> mit dem Publikum. Vor allem der Sänger baut aktiv eine Verbindung auf. Mit seinem <strong>Stage Diving</strong>-Versuch scheitert er dennoch &#8211; leider! Er weiß es jedoch zu überspielen und nimmt es sichtlich mit Humor. Die Band ist auch die einzige des Abends, welche die Podeste vor der Bühne nutzt und damit quasi im Publikum steht. Dieses gibt sich gelöst und freudig, schüttelt fleißig das Haupthaar und ist sogar <strong>beeindruckend textsicher</strong>. Die Stimme des Sängers schallt rau und harsch, fast core-ig durch die Halle. Und dennoch ist sie angenehm hörbar und facettenreich. Und es fällt mir auf:<strong> THE OCEAN</strong> sind doch gar nicht so spartig und abgefreakt, wie ich sie in den vergangenen Jahren in meinem Hinterkopf abgelegt habe. Sie tragen ein Hit-Potenzial in ihren Songs, das ich bislang unterschätzt habe.&nbsp;</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/MG_3583.jpg" rel="" data-image-id="2979" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/MG_3583.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/thumbs/thumbs_MG_3583.jpg" data-title="The Ocean" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/thumbs/thumbs_MG_3583.jpg" alt="The Ocean"></a>Da das aktuelle Album zugegebenermaßen das einzige Material ist, was ich aktuell von <strong>THE OCEAN</strong> im Hinterkopf habe und ich jetzt doch etwas neugierig bin auf das ältere Zeug, nehme ich mir vor, das auch dringend mal (wieder) intensiver zu hören.</p>
<p>Nachdem also <em>&#8222;Permian&#8220;</em> verklungen ist und ich in Seligkeit vor mich hin schwebe, lassen es sich die Jungs nicht nehmen, noch einen <strong>passablen Nachtisch</strong> zu servieren. Gleich mal drei Songs von &#8222;Pelagial&#8220; gönnen sie dem schmachtenden Publikum und mir. Die Show schließen sie mit der Sludge-Keule <em>&#8222;Benthic&#8220;</em> und beweisen damit ganz prägnant, dass sie sowohl frickelig und komplex als auch langsam, getragen und mit <strong>exorbitant dicken Eiern</strong> können.</p>
<p>Tja, was bleibt mir zu sagen? Letztendlich erschließt es sich mir doch, wieso die Bands zusammen touren. Ich sehe, dass sie alle sehr postige, mächtige, gewaltige, ausladende und walzende Musik spielen. Mehr oder weniger frickelig. Und mit verschiedenen Einflüssen. Helden des Abends sind für mich ganz eindeutig <strong>THE OCEAN</strong>. Mit <strong>DOWNFALL OF GAIA</strong> kann ich immer noch nichts anfangen. Und <strong>HEROD</strong>? Würde ich bei Gelegenheit noch einmal anschauen und erneut versuchen einzuschätzen. Insgesamt sind sie doch so zu dritt gesehen ein gelungenes Paket. Mit den Worten von Käufern und Verkäufern diverser Internetplattformen: &#8222;Top! Gern wieder!&#8220;</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/the-ocean-phanerozoic-live-leipzig-2019/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=the-ocean-phanerozoic-live-leipzig-2019">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/the-ocean-phanerozoic-live-leipzig-2019/">THE OCEAN in Leipzig &#8211; Raffinierte Prog-Walze</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>THE OCEAN auf &#8222;Phanerozoic Tour&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Mar 2019 10:58:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir sind spontan... und ihr?<br />
HEUTE ABEND! In Leipzig, genauer im Werk 2, spielen heute THE OCEAN, DOWNFALL OF GAIA und HEROD.</p>
<p>Wie immer gibts von uns Text und Bild nachgereicht und eventuell mit euch heute ein zuprosten vor Ort? </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/the-ocean-downfall-of-gaia-herod-leipzig/">THE OCEAN auf &#8222;Phanerozoic Tour&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Premiere!</strong> Zumindest für mich morgen. Lange hat sich schon Vorfreude in mir breit gemacht, dass <strong>THE OCEAN</strong> ins heimische Gefilde gespült werden. Vor Jahren hatte ich mich mal in die Soundscapes von <strong>THE OCEAN COLLECTIVE</strong> verliebt, sie wieder vergraben und nun wiederentdeckt, als Kollege Paul letztens über deren neues Album &#8222;Phanerozoic I&#8220; <a href="https://silence-magazin.de/the-ocean-phanerozoic-i-palaeozoic#rs-2920">hier</a> berichtet hat.</p>
<h4>THE OCEAN</h4>
<p>Leichte Kost ist das, was die Band da präsentiert, wahrlich nicht. Höchst energetisch walzen sie durch die Gegend, lassen aber hinsichtlich kompositorischer Elemente nichts zu wünschen übrig. Sie verschwurbeln Postrock, neoklassische und progressive Elemente und eine Kelle Sludge zu einer übergreifenden Atmosphäre und großrahmigen Klangflächen. Diese Mischung ist für ein atemberaubendes <strong>Live-Erlebnis</strong> eine gute Grundlage. Ich bin gespannt, wie sie also im <strong>Werk 2</strong> ihr Potenzial entfalten können.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/iZ83joKMyUs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>DOWNFALL OF GAIA</h4>
<p>In den letzten Jahren eine rasante Entwicklung und Bekanntheit erlangt, haben auch <strong>DOWNFALL OF GAIA </strong>just ein frisches Album namens &#8222;Ethic of Radical Finitude&#8220; rausgehauen. Sie kredenzen mit ihrer Mischung aus Post Black und rauem Crust sowie einer Portion Sludge eine deutlich herbere Sounds. Letztens lief besagtes Album irgendwo und ich hatte zunächst Schwierigkeiten zu akzeptieren, dass es sich tatsächlich um <strong>DOWNFALL OF GAIA</strong> handelt. Cleangesang- und Sprechpassagen ließen mich stark daran zweifeln. Aber ja, sie sind&#8217;s. Ich durfte die deutsche Band bereits in Jena zum <strong>Deaf Row Fest</strong> im vergangenen Jahr begutachten. Kurz gesagt: Ich habe sie vor allem als Poster-Boys abgestempelt. Wie sie sich sonst an diesem Abend geschlagen haben, liest du <a href="https://silence-magazin.de/deaf-row-fest-vii-2018">hier</a>. Ich stehe den Jungs recht unvoreingenommen entgegen und bin gespannt, wie sie sich in einer anderen Location machen und wie ich sie in diesem Kontext bewerte.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/_8C4tKIgCNE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>HEROD</h4>
<p>Die Schweizer sind mir bisher noch gar nicht untergekommen. Nicht einmal namentlich. Auch sie haben gerade ein neues Album released: &#8222;Dombre Dessein&#8220;. Wenn ich so quer drüber höre, haut mich die Aggressivität der Band schon gut aus den Latschen. Deutlich Death Metal-lastiger aber ebenfalls postig vermengen sie groovigen Sludge mit Rhythmuswechseln und lassen etwas Progressivität durchscheinen.</p>
<p>Mir sagt die Abwechslung der Gesangsstile zu &#8211; von einer ekelhaft growlenden Reibeisenstimme zu zarten Sangesstimmchen. Ich bin auf die Umsetzung gespannt.</p>
<p><iframe width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/ZxIsz3NYfLk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/the-ocean-downfall-of-gaia-herod-leipzig/">THE OCEAN auf &#8222;Phanerozoic Tour&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<item>
		<title>THE OCEAN &#8211; In einem Land vor unserer Zeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gastautor]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Dec 2018 11:37:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[german]]></category>
		<category><![CDATA[Jonas Renkse]]></category>
		<category><![CDATA[Katatonia]]></category>
		<category><![CDATA[Post Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Metal]]></category>
		<category><![CDATA[The Ocean]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>THE OCEAN ist alles andere als eine Unbekannte unter dem Radar der Progressive-Metal-Hörer. </p>
<p>Unlängst haben sie ein neues Werk veröffentlicht. Gastautor Paul hat sich den komplexen Wälzer vorgeknöpft.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/the-ocean-phanerozoic-i-palaeozoic/">THE OCEAN &#8211; In einem Land vor unserer Zeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h1 style="text-align: center;">The Ocean – &#8222;Phanerozoic I: Palaeozoic&#8220;</h1>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 02.11.2018<br />
<strong>Dauer:</strong> 47 Min.<br />
<strong>Label:</strong> Metal Blade Records<br />
<strong>Genre:</strong> Post Metal/Progressive Metal</p>
<p></div></div></div>
<h4>Phanerozoikum! Wie bitte? Paläozoikum! Gesundheit?!</h4>
<p>Was sich&nbsp;im ersten Moment nach stinklangweiligem Geographie-Unterricht anhört, ist auf den genaueren Blick mehr als nur Äon und Ära der Entwicklung unseres blauen Planten. Das Lineup-Karussel um Gitarrist und Songwriter <strong>Robin Staps</strong>&nbsp;<strong>THE OCEAN</strong> tauft ihr neuestes Konzept-Album nach einem Erdzeitalter und führt damit auch die Reihe von wissenschaftlich angehauchten Konzept-Alben weiter. Damit hat sich die <strong>Post/Progressive-Metal</strong> Band, deren Sound von schweren Riffs und symphonischen Elementen wie Streichinstrumente und Synths geprägt ist, bereits einen Namen gemacht. Wer sich in die Story der Lyrics einarbeiten möchte und solch ungewöhnliche Songtitel wie &#8222;<em>Ordovicium: The Glaciation of Gondwana&#8220;&nbsp;</em>verstehen will, muss durchaus gründlich recherchieren. Das beweist erneut, wie ausgearbeitet und mit Leidenschaft die Band die Alben und das jeweilige Konzept angeht, auch weil es scheint, als esse <strong>Robin Staps</strong> ein Lexikon zum Frühstück.</p>
<p>Doch wie sehr kann der Nachfolger des Albums &#8222;Pelagial&#8220; überzeugen, das immerhin oft als <strong>Meisterwerk</strong> in den Progressive Metal-Kreisen gelobt wird?</p>
<h4>Spoiler: Erstaunlich gut!</h4>
<p>Der Zuhörer wird hier über die gesamte Laufzeit von einer Welle an brachialen Riffs, kalten Synths und kraftvollem Gesang überrollt. Ausschlaggebend ist hierfür vor allem der perfekt abgestimmte Mix und die kristallklare Produktion, die das Album zum wirklichen Hörgenuss über die Lautsprecher machen. Hinter der Komposition der einzelnen Songs und dem insgesamten Hörfluss steckt <strong>viel Köpfchen</strong>. Somit werden die Sludge/Post-Metal-artigen Gitarrenparts immer im richtigen Moment von ruhigeren Passagen abgelöst. Diese erzeugen mit Streichinstrumenten und anderen Tricks <strong>emotionale Tiefe</strong>. Auch das Piano kommt in diesen Passagen deutlich zum Ausdruck, wie zum Beispiel am Ende von &#8222;<em>Silurian&#8220;</em>. Dadurch wird grandios Atmosphäre aufgebaut.</p>
<p>Der Fluss und die zusammenhängende Geschichte wirken so <strong>durchdacht und nahtlos</strong>, dass man selbst beim fünften Durchlauf Probleme hat, einzelne Songs zu bestimmen. Dadurch wird das Album nicht nur&nbsp;im Bezug auf das &nbsp;Konzept eine Reise durch die Erdgeschichte. Der Zuhörer wird von der Musik&nbsp;quasi wie Wasser von einem Schwamm aufgesaugt! Dazu trägt jedes der Bandmitglied mit seinen eigenen Qualitäten bei. Allem voran <strong>Paul Seidel</strong>s Arbeit am Schlagzeug ist über die gesamte Laufzeit erfrischend. Hier gelingt definitiv der Spagat zwischen Begleitung und Solo-Instrument.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Nt6IpvnGt4A?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Beim ersten Mal ein wenig unbeeindruckt von den Riffs, klatschte mir beim zweiten Durchlauf <strong>die Offenbarung</strong> quasi ins Gesicht. Druckvoll, schwer und fett legen diese zwar nicht überaus komplexen, aber <strong>klug ausgearbeiteten Riffs</strong> zusammen mit dem stark abgemischten Bass das musikalische Fundament, das nur so vor Emotion und Power trieft.</p>
<p>Um das Ganze musikalisch jetzt noch auf das nächste Level zu bringen,&nbsp;tun <strong>Rossetti</strong>s Vocals ihr Übriges. Die kommen sowohl clean als auch harsch und in jeder Tonhöhe wunderbar zum Ausdruck. Auch Gastsänger <strong>Jonas Renkse</strong> vom Genre-Kollegen <strong>KATATONIA</strong> hört sich an, als wäre er seit Jahren in der Band.</p>
<h4>Perfekte Wahl für den entsprechenden Song!</h4>
<p>Obwohl jeder einzelne Titel auf seine eigene Art überzeugt, sind <em>&#8222;Devonian&#8220;</em> oder <em>&#8222;Permian: The Great Dying&#8220;</em> sowie der Opening Track für mich als Highlights hervorzuheben! Einziger Kritikpunkt ist eventuell die relativ kurze Laufzeit von nur 47 Minuten. Dieses Problem sollte jedoch gelöst werden, sobald 2019/2020&nbsp;der nächste Teil (&#8222;Phanerozoic II&#8220;) der uns präsentierten Geschichte erscheint. Außerdem heißt es doch so schön: <strong>&#8222;Qualität über Quantität!&#8220;</strong></p>
<p><strong>THE OCEAN</strong> sind zwischen Weihnachten und Silvester in Deutschland auf Tour. Hier kannst du sie erleben:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>27. Dezember 2018 – Rostock<br />
</strong><strong>28. Dezember 2018 – Jena<br />
</strong><strong>29. Dezember 2018 – Nürnberg<br />
</strong><strong>30. Dezember&nbsp;2018 – Berlin</strong></p>
<p>Zur Webseite der Band geht&#8217;s <strong><a href="https://www.metalblade.com/theocean/">hier</a></strong>.</p>
<hr>
<p>Dies ist ein Gastautorenbeitrag von: <em><strong>Paul</strong></em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/the-ocean-phanerozoic-i-palaeozoic/">THE OCEAN &#8211; In einem Land vor unserer Zeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>DOOM OVER LEIPZIG 2018 Tag 4 &#8211; DOOM FÜR ALLE SINNE</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 May 2018 14:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[celeste]]></category>
		<category><![CDATA[Doom Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[Khemmis]]></category>
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		<category><![CDATA[Uniform]]></category>
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		<category><![CDATA[Wrekmeister Harmonies]]></category>
		<category><![CDATA[Yellow Eyes]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir schließen das Kapitel Doom over Leipzig ab... für dieses Jahr!<br />
Hier bekommt ihr nochmal die gesamte Atmo in einem Text und wir hoffen es macht euch soviel Bock, dass wir uns nächstes Jahr dort sehen!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/doom-over-leipzig-2018-tag-4-doom-fuer-alle-sinne/">DOOM OVER LEIPZIG 2018 Tag 4 &#8211; DOOM FÜR ALLE SINNE</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist Samstag, es ist morgens um 12 Uhr und es ist Zeit für Frühsport! Wie schon Konfuzius sagte, steckt ein doomiger Geist nur in einem doomigen Körper&#8230;oder so. Auf was will ich eigentlich hinaus? Dass beim <strong>DOOM OVER LEIPZIG</strong> gerne mal über den Tellerrand hinaus geblickt wird, ist nicht neu. Die Formen, die das in diesem Jahr angenommen hat, zum Teil schon. Und so findet sowohl am Freitag (an dem ichs leider nicht schaffe) und am Samstag <strong>Doom Yoga</strong> statt!</p>
<h4>Klingt vermutlich ziemlich durchgedreht. Ist es aber nicht im Mindesten!</h4>
<p><strong>Sonja</strong>, deren Haupttätigkeitsfeld im <a href="http://punktumtattoo.de/" target="_blank" rel="noopener">tätowieren für Punktum</a> liegt, hat einfach zwei ihrer Leidenschaften kombiniert. <strong>Kundalini Yoga</strong> und <strong>Doom Metal</strong>. Und so trifft sich eine kleine Gruppe in der Sportetage Süd, um sich auf ein besonderes Erlebnis einzulassen.</p>
<p>Kurz vor 12 Uhr trete auch ich ein, ziehe mir was Bequemes an, und vernehme, wie <strong>BOHREN UND DER CLUB OF GORE</strong> angenehm laut aus den Boxen wabbern. Hier bin ich richtig!</p>
<p>In den kommenden anderthalb Stunden dehnen und strecken wir unsere Körper und führen intensive, aber nicht zu anstrengende Übungen zu Songs von <strong>LLNN</strong>, <strong>OM</strong>, <strong>PALLBEARER</strong> und <strong>AMENRA</strong> durch. Kurz vor Ende sorgt <strong>Sonja</strong> noch für ausreichend Entspannung, indem sich alle auf ihre Matten legen können und nur noch dem Gong lauschen, den sie langsam anschlägt. Hab ich so noch nie gemacht, ist aber wirklich ne geile Geschichte! Wer sich also auf sowas einlassen kann, dem möchte ich es ausdrücklich ans Herz legen. Der Versuch, Atmung, Musik und Körper in Einklang zu bringen ist wirklich ein interessanter und lohnender. Also liebes <strong>DOL</strong>-Team, liebe <strong>Sonja</strong>: nächstes Jahr sehr gern wieder!</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/doom-over-leipzig-2018-tag-4-doom-fuer-alle-sinne/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=doom-over-leipzig-2018-tag-4-doom-fuer-alle-sinne">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p><span id="more-27102"></span></p>
<p>Jetzt, wo ich einmal da bin, und noch einige Stunden bis zur ersten Band vergehen müssen, habe ich auch endlich Zeit, mir <strong>The Bridge</strong>&nbsp;(<a href="http://www.doomoverleipzig.com/artists/thebridge/" target="_blank" rel="noopener">Überblick aller Künstler</a>) anzusehen. Hier sind Bilder, Drucke, Skulpturen und zahlreiche andere Kuriositäten ausgestellt. Wer Bock hat, kann veganen Toffeelikör probieren, einen Wald in nem Glas kaufen, oder sich direkt vor Ort tätowieren lassen. Auch wenn ich nichts davon mache, find ich die Ausstellung, bzw. den Markt an sich, extrem geil. Klar kann man auch auf anderen Festivals mehr oder weniger künstlerisch anspruchsvolle oder nützliche Dinge kaufen. Aber das <strong>DOOM OVER LEIPZIG</strong> hat bis in die letzte Faser einfach seine ganz eigenen Vorstellungen und Ansprüche.</p>
<h4>Spulen wir ein paar Stunden vor und richten den Blick wieder ins UT:</h4>
<p><strong>YELLOW EYES</strong> betreten die Bühne. Das Quartett aus New York liefert zum Anfang spannenden Black Metal, den ich alles andere als gewöhnlich finde. Vor noch relativ lichten Reihen, die sich erst langsam füllen sollen, hämmern die Amis ihre Songs zwar ziemlich rau, dafür jedoch nicht immer sonderlich tight runter. Auch wenn das so nicht jedem gefällt, heben sich <strong>YELLOW EYES</strong> auch am vierten Tag noch von den anderen Bands ab und überzeugen nicht nur mich.</p>
<p>Wieder einmal wird dem Kontrastreichtum und der Dynamik gefröhnt, denn die folgenden <strong>WREKMEISTER HARMONIES</strong> haben mit Black Metal jar nüscht am Hut. Die beiden Kernmitglieder <strong>JR Robinson</strong> (Gitarre, Gesang) und <strong>Esther Shaw</strong> (Violine, Klavier) werden heute zusätzlich von einem Schlagzeuger unterstützt, während auch bei dieser Show bewegte Bilder an die Hallenwand projiziert werden. Den Sound des Trios zu beschreiben ist alles andere als leicht, denn einerseits bleibt die Musik deutlich weniger aggressiv, als der Black Metal von <strong>YELLOW EYES</strong>, andererseits sind die Ausbrüche dadurch umso intensiver. Recht getragen und atmosphärisch wirken die Stücke auf mich, der tiefe Gesang von <strong>JR</strong> und die Violine erschaffen zusammen eine ganz eigene Stimmung, die mich hypnotisch fesselt. Auch wenn der musikalische Hintergrund ein gänzlich anderer ist, so muss ich doch an den Auftritt von <strong>ORANSSI PAZUZU</strong> aus dem Vorjahr denken, die mich vergleichbar packen konnten. Zwar sind die Klangflächen mitunter repetitiv, dabei aber alles andere als langweilig, da sich nach und nach immer mehr Facetten in den Sound einfügen, stets dirigiert von nur wenigen Blicken oder Kopfbewegungen <strong>JR</strong>s, der schließlich alles mit seiner eindringlichen Stimme zu veredeln weiß. Die bislang tranceartigste Show des Festivals.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_27129" aria-describedby="caption-attachment-27129" style="width: 1440px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-27129" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/IMG_8749.jpg" alt="DOOM OVER LEIPZIG" height="967" width="1450" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/IMG_8749.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/IMG_8749-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/IMG_8749-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/IMG_8749-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/IMG_8749-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-27129" class="wp-caption-text">Wrekmeister Harmonies</figcaption></figure>
<p>Und wieder mal gibt es eine dieser Überraschungen für mich, die ich so mag. Von <strong>KHEMMIS</strong> hab ich im Vorfeld noch nie was gehört. Trotzdem schafft es die Band, mit ihrer Mischung aus Doom und zweistimmigen <strong>IRON MAIDEN</strong>-Gitarren bestens zu unterhalten. Der Sound (dieser Bass!) drückt wunderbar erdig und die Band selbst sprudelt nur so über vor Spielfreude. Auch wenn cleaner Gesang sonst immer so ne Sache für sich ist, gefällt er mir hier ausgesprochen gut. Der Groove packt zu und der Kopf muss nicken. Während ich einige Schritte durch den Saal gehe, fällt mir auf, dass es brechend voll im UT ist. Sind <strong>KHEMMIS</strong> etwa der heimliche Headliner des Abends? Nach einer dreiviertel Stunde Spielzeit bedankt sich die Band aus Denver, Colorado beim Publikum dafür, dass sie auf ihrer ersten Europa Tour so herzlich empfangen wurde. Von mir aus jederzeit wieder, Jungs!</p>
<p>Zwar hab ich <strong>CELESTE</strong> schon ein paar Mal live gesehen, meine Vorfreude trübt das dennoch nicht. Wie gewohnt wird es nach dem Soundcheck stockdüster und jedes Licht wird gedimmt. Einzig die von den Kopflampen der Franzosen stammenden vier roten Strahlen wandern gespenstisch durch die Luft und stimmen auf die Finsternis ein, die gleich empor steigen soll. Mit wahnsinnig gutem Sound ausgestattet, walzt sich Song um Song über das geifernde Publikum hinweg, welches sich dankbar überrollen lässt. Zwar kann ich schon auf Platte aufgrund meiner nicht vorhandenen Französich-Kenntnisse kaum einen Songtitel vom anderen trennen, trotzdem liegt der Fokus heute merklich auf neueren Songs. Lediglich zu einem Punkt konterkariert sich die Band quasi selbst, als Schlagzeuger <strong>Royer</strong> den falschen Song anspielt und die Jungs somit nochmal von vorn anfangen müssen. Sänger <strong>Johan</strong> richtet mit seiner nettesten Schwiegersohnstimme ein kurzes, schüchternes „Sorry“ ans Auditorium, bevor er sich zum nächsten Song wieder die Stimmbänder zerfleischt. Passt zwar nicht zur Schwärze der Songs, punktet aber mit Sympathie. Die Stunde Spielzeit verfliegt unglaublich schnell und macht <strong>CELESTE</strong> für mich somit zur kurzweiligsten Band des Festivals.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_27131" aria-describedby="caption-attachment-27131" style="width: 1440px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-27131" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/IMG_9037.jpg" alt="DOOM OVER LEIPZIG" height="952" width="1450" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/IMG_9037.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/IMG_9037-300x197.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/IMG_9037-1024x672.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/IMG_9037-750x492.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-27131" class="wp-caption-text">Khemmis</figcaption></figure>
<h4>Und schon ist es Zeit für die letzte Show des diesjährigen <strong>DOOM OVER LEIPZIG</strong></h4>
<p><strong>THE OCEAN</strong> treten an, um ihr Album &#8222;Precambrian (Proterozoic)&#8220; in Gänze zu spielen. Dass das gute Stück bereits 11 Jahre auf dem Buckel hat, merkt man zu keiner Sekunde. Heute zusätzlich von der Cellistin <strong>Dalai Theofilopoulou</strong> unterstützt, gibt das Quintett um <strong>Robin Staps</strong> bis zur letzten Sekunde alles. Besonders Scheihals <strong>Loïc Rossetti</strong> stürmt agil über die Bühne, wobei er sich nicht mal von seinem offenbar gebrochenen Arm einschränken lässt. Bei glasklarem Sound werden die Songs albumverdächtig wiedergegeben und das, obwohl außer <strong>Staps</strong> kein Mitglied des aktuellen Line Ups beim damaligen Schreibprozess bzw. Einspiel beteiligt war. Dennoch macht <strong>Loïc</strong> die Songs zu seiner Bitch und überzeugt mit seiner Stimmleistung von Anfang bis Ende. Für mich bestimmt dieser Mann die Musik von <strong>THE OCEAN</strong> (zumindest live) wie kein Zweiter, hält sich Strippenzieher und Chefdenker <strong>Staps</strong> doch etwas im Hintergrund auf.</p>
<p>Nachdem der &#8222;Proterozoic&#8220;-Teil des Sets endet, werden zu meiner Freude noch <em>&#8222;Firmament&#8220;</em> von &#8222;Heliocentric&#8220; sowie ein Stück der 2012er EP &#8222;The Grand Inquisitor&#8220; gespielt, wobei ich nochmal betonen muss, was für eine Wonne es ist, Drummer <strong>Paul Seidel</strong> (<a href="https://silence-magazin.de/das-rundum-schlecht-fuehl-programm-nightmarer" target="_blank" rel="noopener">ebenfalls <strong>NIGHTMARER</strong></a>) beim zocken zuzusehen. Insgesamt gibt es bei dieser Band einfach nix zu meckern, weswegen ihr Set auch einen würdigen Abschluss der diesjährigen Ausführung des <strong>DOOM OVER LEIPZIG</strong> bietet.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_27132" aria-describedby="caption-attachment-27132" style="width: 1440px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-27132" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/IMG_9233.jpg" alt="DOOM OVER LEIPZIG" height="944" width="1450" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/IMG_9233.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/IMG_9233-300x195.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/IMG_9233-1024x667.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/IMG_9233-750x488.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-27132" class="wp-caption-text">The Ocean</figcaption></figure>
<h4>Zumindest im Hauptveranstaltungsort &#8230;</h4>
<p>Denn auch heute kann man sich im Werk 2 noch zur Aftershow begeben, wo es mit <strong>UNIFORM</strong> und <strong>WRECK AND REFERENCE</strong> noch bis halb drei weitergeht.</p>
<p>Die New Yorker von <strong>UNIFORM</strong> treten zuerst an und bieten räudigen und industriell stampfenden Hardcore, der pur, stumpf und alles andere als glatt poliert ist. Starkes Kontrastprogramm zu <strong>THE OCEAN</strong> also. Langsam aber sicher sammeln sich immer mehr Leute vor der Bühne, die den angepissten Sound des aus Drums, Gitarre und Vocals bestehenden Trios zunehmend feiern.</p>
<p>Auch wenn die Bühne schon für drei Personen recht groß scheint, wird sie danach gefühlt noch größer, da <strong>WRECK AND REFERENCE</strong> nur zu zweit sind. Als da wären <strong>Ignat Frege</strong>, der für die Drums und einen Teil des Gesangs zuständig ist, und <strong>Felix Skinner</strong>, der den größeren Gesangsteil übernimmt und anstelle eines Instruments eurer Wahl ein Sample Pad umgeschnallt hat, dessen Tasten rot glühen. Ein Bild für sich.</p>
<p>Gemeinsam erschafft das Duo einen Mahlstrom aus Black Metal, Drone, Noise, Elektro, Industrial und Synthwave, der mir direkt unter die Haut geht. Kannte ich im Vorfeld nur das hervorragende Album &#8222;<del>Youth</del>&#8222;, so können mich die restlichen Songs heute morgen vom Fleck weg überzeugen, auch wenn sie jeden glücklichen Gedanken zu verschlingen drohen. Kurz vor drei und nach einem extrem kurzweiligen Set entlässt mich das <strong>DOOM OVER LEIPZIG</strong> 2018 schließlich aus seinen Fängen hinein in die milde sächsische Nacht.</p>
<h4 style="text-align: center;">Mein Fazit</h4>
<p>Und schon ist es wieder vorbei, das vielleicht speziellste Festival Leipzigs. Wieder einmal wurde ich von einigen Bands und Gimmicks überrascht und überzeugt (<strong>BELL WITCH</strong>, <strong>KHEMMIS</strong>, <strong>DOOM YOGA</strong>!) die ich so wohl bei kaum einem anderen Festival jemals geboten bekommen würde. Trotz kritischer Stimmen, dass das diesjährige Line Up deutlich schwächer gewesen sei, als in den Vorjahren, muss ich sagen, dass ich diesen Eindruck nur bedingt bestätigen kann. Leer waren die Reihen vor der Bühne zu keinem Zeitpunkt und auch von offensivem Desinteresse fehlte jede Spur. Sicherlich gefällt nicht jedem jede Band gleich gut, aber dennoch hat man es auf dem <strong>DOOM OVER LEIPZIG</strong> mit einer Auswahl an Künstlern zu tun, die man in dieser Zusammenstellung auf keinem anderen deutschen Festival und in einer vergleichbaren Umgebung findet.</p>
<p>Alles in allem ist das DOL seinem Ruf auch in diesem Jahr wieder gerecht geworden und stellt schon jetzt für mich eines der Highlights des laufenden Jahres und in der nächsten Ausführung einen der Pflichttermine des zukünftigen dar.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.doomoverleipzig.com/" target="_blank" rel="noopener">Website</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/doom-over-leipzig-2018-tag-4-doom-fuer-alle-sinne/">DOOM OVER LEIPZIG 2018 Tag 4 &#8211; DOOM FÜR ALLE SINNE</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Stein, Schwere, paar Bier &#8211; DOOM OVER LEIPZIG RUNDE VIII</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Feb 2018 09:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/stein-schwere-paar-bier-doom-over-leipzig-runde-viii/">Stein, Schwere, paar Bier &#8211; DOOM OVER LEIPZIG RUNDE VIII</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Kinder, wie die Zeit vergeht. Da hat das neue Jahr grad erst begonnen und schon ist der Januar wieder rum und die Tage verfliegen. Einigen von uns kann es trotzdem kaum schnell genug gehen, denn obgleich über die Republik verteilt stets und ständig irgendwas los ist, muss ich für einen ganz besoderen Leckerbissen noch bis Ende April warten. Denn dann findet, wie jedes Jahr, das einzigartige <strong>DOOM OVER LEIPZIG</strong>&nbsp;statt, <a href="https://silence-magazin.de/im-sog-der-schwere-doom-over-leipzig-2017-tag-1/" target="_blank" rel="noopener">das mich schon in den Vorjahren begeistern konnte.</a>&nbsp;</p>
<p>Auch in diesem Jahr und in seiner achten Ausführung verspricht das <strong>DOL</strong> ein Event sondersgleichen zu werden. Denn erneut hat das Team der <strong>Swansea Constellation</strong> keine Mühen gescheut, um das wunderschöne, steinerne <strong>UT Connewitz</strong> an diesem verlängerten Wochenende zum Epizentrum eines musikalischen Mikrokosmos zu verwandeln.</p>
<p>Denn obwohl der Titel anderes vermuten lässt: das&nbsp;<strong>DOOM OVER LEIPZIG</strong> ist keineswegs nur ein Festival für Musik, deren Ziel es ist, das Tempo unterhalb der Wahrnehmungsschwelle zu verlagern. Viel mehr ist Leipzig, spezieller das<strong> UT</strong>, in den vergangenen Jahren zu einer Heimat experimenteller, und nicht ausschließlich rauer Musik geworden, die dennoch gleichermaßen in der Dunkelheit wurzelt. So erhebt das <strong>DOOM OVER LEIPZIG</strong>&nbsp;auch Anno 2018 im Gegensatz zu vielen anderen Festivals den Anspruch (bzw. überhaupt einen Anspruch), Kunst zu präsentieren.</p>
<h4>Die Bands</h4>
<p>Im kommenden April werden dafür Bands wie <strong>MYRKUR</strong>, <strong>YELLOW EYES</strong> und <strong>CELESTE</strong> die steinernen Wände zum bröckeln bringen. <strong>THE OCEAN</strong> beehren das Lichtspielhaus mit der ganzheitlichen Aufführung von &#8222;Precambrian (Proterozoic)&#8220;, die ehemalige <strong>SWANS</strong>-Sirene und Krachgöttin <strong>JARBOE</strong> wird gemeinsam mit <strong>FATHER MURPHY</strong> auftreten, die New Yorker <strong>SANNHET</strong> geben sich die Ehre und <strong>THE BLACK HEART REBELLION</strong> führen ihren eigenen Soundtrack zum Film &#8222;A Girl Walks Home Alone At Night&#8220; auf. Noch Fragen?</p>
<h4>Die Locations</h4>
<p>Doch das <strong>DOOM OVER LEIPZIG</strong> wäre nicht das <strong>DOOM OVER LEIPZIG</strong>, wenn es da nicht noch mehr gäbe. Denn unter dem Titel &#8222;The Bridge&#8220; wird auch eine Ausstellung, die traditionell alle Tage geöffnet ist, wieder Teil des Programms sein. Und noch eine Tradition darf nicht unerwähnt bleiben: die Verlagerung des Geschehens vom <strong>UT</strong> in eine andere Lokalität. Wurden in den letzten Jahren das Institut für Zukunft oder die Paul-Gerhardt-Kirche dafür genutzt, so wird es in diesem Jahr das Werk 2 sein, in welchem <strong>UNIFORM</strong> und <strong>WRECK AND REFERENCE</strong> auftreten, um den Samstag und das Festival ausklingen zu lassen.</p>
<p>Wem das immernoch nicht genug Gründe sind, sich auf den Weg nach Leipzig zu machen, der kann sich <a href="http://www.doomoverleipzig.com/artists/" target="_blank" rel="noopener">HIER</a> das gesamte Line Up ansehen.</p>
<p>Der Vorverkauf ist bereits gestartet, sodass ihr eure Tickets <a href="http://www.doomoverleipzig.com/tickets/" target="_blank" rel="noopener">HIER</a> erwerben könnt – und solltet. Denn das <strong>DOL</strong> ist definitiv ein Festival, das auf weiter Flur ohne Konkurrenz dasteht und nicht nur deshalb jeden Besuch wert ist.</p>
<hr>
<blockquote>
<p style="text-align: center;"><strong>DOOM OVER LEIPZIG VIII</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>18.04.2017 &#8211; 21.04.2018</strong><br />
<strong>UT Connewitz, Leipzig</strong></p>
</blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<hr>
<p><a href="http://www.doomoverleipzig.com/" target="_blank" rel="noopener">Website</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/events/1486100738148318/" target="_blank" rel="noopener">Facebook</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/stein-schwere-paar-bier-doom-over-leipzig-runde-viii/">Stein, Schwere, paar Bier &#8211; DOOM OVER LEIPZIG RUNDE VIII</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Aus den Tiefen #47: GODBITE</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 May 2017 06:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[aus den tiefen]]></category>
		<category><![CDATA[Dead Letter Circus]]></category>
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		<category><![CDATA[karnivool]]></category>
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		<category><![CDATA[Stettin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude, auf dem Potenzial, etwas anders zu machen, als alle anderen.</strong></em></p>
<p><span id="more-17336"></span>Oftmals kommt es mir so vor, als würden Bands aus Osteuropa bis heute belächelt werden. Und das, obwohl es auch in der jüngeren Vergangenheit einige Juwelen gab, die aus dem Osten kamen. Und ich meine nicht (nur) Zwickau.</p>
<p>Vor einigen Jahren wurde ich durch eine befreundete Band auf ein paar Jungs aus Stettin aufmerksam, namentlich:</p>
<h4><strong>GODBITE</strong></h4>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-17337" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Godbite.jpg" alt="GODBITE" width="960" height="912" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Godbite.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Godbite-300x285.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Godbite-750x713.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" />
<p><strong>GODBITE</strong> wurden irgendwann um 2010 gegründet, so genau lässt sich das kaum erruieren. Jedoch veröffentlichten die Polen im Jahre 2011 eine erste Demo, die mit drei Songs aufwartete und zeigen sollte, wo man sich stilistisch bewegt und hinbewegen will. So vereint das Quintett verschiedene Einflüsse aus Progressive Rock und modernem Metal mit teils poppigen Strukturen, die ein Gesamtgemisch schaffen, das mich hier und da an Bands wie <strong>KARNIVOOL</strong> oder <strong>DEAD LETTER CIRCUS</strong> erinnert. Wie das klingen kann, sieht man im Video zu <em>&#8222;Bear in mind&#8220;</em>, das stilecht im Jogginganzug aufgenommen wurde. Man kriegts nicht raus &#8230;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/IkuzC7ZMLaI?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Bis zur Veröffentlichung des ersten Albums sollte jedoch noch einige Zeit vergehen, denn &#8222;The Aristocrats&#8220; erschien erst im November 2015. Neben zwei Songs des Demos, die nochmal neu aufgelegt wurden, beherbergt &#8222;The Aristocrats&#8220; sieben Songs, die feinsten modernen Metal bieten. Gekonnt wird zwischen klarem Gesang und markanten Schreien gewechselt, wobei sich Sänger <strong>Arkadiusz</strong> bei beidem nicht verhebt, und zum Glück auch nicht versucht, mehr zu leisten, als er kann. So wird der Klargesang eher von einer kraftvollen Rock-Attitüde begleitet, als von schmalzigem Pathos. Instrumental pendelt die Musik <strong>GODBITE</strong>s zwischen treibenden Passagen, komplexen Riffs, eingängigen Melodien, atmosphärischen Zwischenteilen und krummen Takten, ohne dabei jedoch zu verkopft oder gewollt schwer zugängig zu werden.</p>
<p>Dass die Jungs dabei von Bands wie <strong>TOOL</strong>, neueren <strong>TEXTURES</strong> oder <strong>THE OCEAN</strong> beeinflusst wurden, lässt sich nicht verleugnen, der Anteil der eigenen Identität jedoch auch nicht. <strong>GODBITE</strong> kupfern zu keinem Zeitpunkt hemmungslos bei den Vorbildern ab und bemächtigen sich somit fremder Charakteristika. Wer also mit den oben genannten Bands was anfangen kann, sollte den Polen unbedingt eine Chance geben, denn obgleich &#8222;The Aristocrats&#8220; ihr erstes Album darstellt, weist es eine beeindruckende Reife auf, auch wenn ich davon ausgehe, dass <strong>GODBITE</strong> ihre eigenen Stärken auf – hoffentlich in naher Zukunft liegenden – Veröffentlichungen noch klarer herausarbeiten können.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/j8-BAucyfOA?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Auch wenn <strong>GODBITE</strong>s Ruf noch nicht sehr weit über ihr Heimatland heraus schallt, haben wir es hier mit einer vielversprechenden Band zu tun, die sich vor der vornehmlich britischen Konkurrenz nicht verstecken muss und auf einem Festival wie dem Euroblast mehr als richtig wäre.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>OFF THE GALLOWS &#8211; Cut Yourself</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Mar 2017 07:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Stoner]]></category>
		<category><![CDATA[Cut Yourself]]></category>
		<category><![CDATA[Doom]]></category>
		<category><![CDATA[Hardcore]]></category>
		<category><![CDATA[Neurosis]]></category>
		<category><![CDATA[NRW]]></category>
		<category><![CDATA[Off the Gallows]]></category>
		<category><![CDATA[Siegen]]></category>
		<category><![CDATA[Sludge]]></category>
		<category><![CDATA[The Ocean]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>OFF THE GALLOWS – Cut Yourself Veröffentlichungsdatum: 03.01.2017 Dauer: 30:18 Min. Label: Independent Genre: Sludge/Doom/Post Metal OFF THE GALLOWS sind eine junge Band aus Siegen, die sich im Frühjahr 2015 gegründet haben und mit &#8222;Cut Yourself&#8220; das erste physische Lebenszeichen von sich ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>OFF THE GALLOWS</strong> – Cut Yourself<br />
Veröffentlichungsdatum: 03.01.2017<br />
Dauer: 30:18 Min.<br />
Label: Independent<br />
Genre: Sludge/Doom/Post Metal<span id="more-14919"></span></p>
<p><strong>OFF THE GALLOWS</strong> sind eine junge Band aus Siegen, die sich im Frühjahr 2015 gegründet haben und mit &#8222;Cut Yourself&#8220; das erste physische Lebenszeichen von sich geben, das komplett in Eigenregie gestemmt wurde.</p>
<p>Was bei dem Artwork, das von Sänger <strong>Alexander Hettel</strong> stammt und <strong>Alfons Maria Mucha</strong> Tribut zollt, noch gut funktioniert, zeigt spätestens in puncto Sound deutliche Defizite. Hier bekommt man durch DIY leider nicht den Druck, den die Songs bräuchten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-14928" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Off-The-Gallows-bandpic.jpg" alt="OFF THE GALLOWS" height="720" width="960" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Off-The-Gallows-bandpic.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Off-The-Gallows-bandpic-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Off-The-Gallows-bandpic-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" /></p>
<p><!--more--></p>
<h4>Von Clearasil im Waschlappen und Sandpapier am Arsch</h4>
<p>Der Opener <em>&#8222;Feed On The Charade&#8220;</em> beginnt seicht mit einer minimalistischen Gitarre in Post-Hardcore-Manier, zu der sich wenig später cleaner Gesang gesellt, der mich jedoch nicht zu überzeugen vermag. Der anschließende Ausbruch des Songs kommt relativ erwartbar, und müsste eigentlich noch mehr in die Fresse drücken, als ein Clearasil getränkter Waschlappen am Morgen vorm Klassenfototermin. Leider schwächt der Sound das Ganze ziemlich ab, weswegen die vermutlich angestrebte Dramatik über weite Strecken Mangelware bleibt.</p>
<p>Auch das folgende Schlagzeugintro von <em>&#8222;Just Keep Digging&#8220;</em> ist mit so einem Klang mindestens gewagt.<br />
Obwohl die Übergänge zwischen den einzelnen Songteilen mitunter holprig wirken, funktioniert das Wechselspiel zwischen normalen Screams und seltener auftretenden höheren Schreien, die mich hier und da an <strong>ALTAR OF PLAGUES</strong> erinnern, umso besser. Gerade die Letzteren sind es, die aufgrund ihrer morbiden Charakteristik wirklich zupacken! Bitte mehr davon.</p>
<p>Das Herzstück <em>&#8222;Quarantine&#8220;</em> sägt sich mir vornehmlich durch das schleppende 5/4tel-Riff in den Kopf und kriegt von mir dafür einige Sympathiepunkte! Hier wird es spannend, hier wird die Komfortzone verlassen und experimentiert, und zwar mit gelungenem Ausgang! Der Zwischenpart mit cleanem Gesang dämpft die Euphorie dann jedoch wieder, da Sänger <strong>Alex</strong> zwar angenehm kratzig klingt, seine Stimme allerdings (noch?) nicht stark genug ist, um den Song alleine zu tragen. Leider verschwindet das prägnanteste Riff des Songs schon nach knapp anderthalb Minuten und wird nur in abgewandelter und somit weniger starker&nbsp;Form nochmal verwand. Schade.</p>
<p>&nbsp;<br />
<iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3800387198/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" seamless="" height="150" width="300">&amp;lt;a href=&#8220;http://offthegallows.bandcamp.com/album/cut-yourself&#8220;&amp;gt;cut yourself by OFF THE GALLOWS&amp;lt;/a&amp;gt;</iframe></p>
<p><em>&#8222;Obolus For Charon&#8220;</em> ist ein durchaus solider Song, wirkt auf mich aber wie einer, bei dem die Band auf Nummer sicher geht. Es wird kaum etwas gewagt. Stattdessen wird stark in Richtung <strong>THE OCEAN</strong> geschielt, was an sich auch ganz cool ist, allerdings nur wenig von <strong>OFF THE GALLOWS</strong> selbst offenbart.</p>
<h4>Bauchgefühl und große Vorbilder</h4>
<p>Das Rausschmeißerstück <em>&#8222;DNA&#8220;</em> hat den gelungensten Spannungsbogen der EP und obwohl mich der cleane Gesang auch hier nicht überzeugt, gewinnt mich der Song durchaus für sich. So hoffe ich, dass das längste und abschließende Stück den Sound darstellt, den <strong>OFF THE GALLOWS</strong> zukünftig anstreben, denn hier wird sich mal die Zeit genommen, den Song wachsen zu lassen. Zum ersten Mal im Laufe der knappen 30 Minuten habe ich das Gefühl, dass die Instrumente bewusst platziert und eingesetzt, sowie erfrischenderweise aus dem berechenbaren, binären Muster aus laut oder leise ausgebrochen wird, um das zu erzeugen, was die fünf Songs viel mehr bräuchten: Spannung! Eier! Und eine Intensität, wie Sandpapier zum Arsch abwischen.</p>
<p>Ich habe das Gefühl, dass bei <strong>OFF THE GALLOWS</strong>&nbsp;sehr viel aus dem Bauch heraus ensteht, was auch authentischen Charme haben kann, der möglichen Qualität hier allerdings etwas im Wege steht.</p>
<p>Denn auch wenn sich die Siegener Jungs von den ganz großen Namen inspiriert fühlen, deren Einflüsse man manchmal sogar zu sehr merkt, so erreichen sie doch auf Dauer weder die emotionale Tiefe von <strong>ISIS</strong>, noch den Proganteil von <strong>TOOL</strong> oder <strong>MASTODON</strong>, nicht den Facettenreichtum von <strong>CULT OF LUNA</strong> oder die kathartische Extreme von <strong>AMENRA</strong>.</p>
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