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	<title>VOLDT Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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		<title>VOLDT &#8211; Heavy Metal von der Waterkant</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sven F.]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Apr 2022 10:13:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Obwohl sich einige Bands in den letzten zwei Jahren aufgelöst haben, sind drei Hamburger mutig genug, den Versuch zu starten, sich einen Namen zu machen. VOLDT nennen sich die Jungs und haben am 08.04. ihr Debütalbum &#8222;Vandalism&#8220; veröffentlicht. Ganz neu sind sie ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">VOLDT &#8211; &#8222;Vandalism&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 08.04.2022<br />
<strong>Länge:</strong>&nbsp; 42 Min. 24 sek.<br />
<strong>Label:&nbsp;</strong>Blood Blast Distribution<br />
<strong>Genre:</strong> Heavy Metal </div></div></div></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Obwohl sich einige Bands in den letzten zwei Jahren aufgelöst haben, sind drei Hamburger mutig genug, den Versuch zu starten, sich einen Namen zu machen.</span> <b>VOLDT</b><span style="font-weight: 400;"> nennen sich die Jungs und haben am 08.04. ihr Debütalbum &#8222;Vandalism&#8220; veröffentlicht.</span> <span style="font-weight: 400;">Ganz neu sind sie allerdings nicht, denn 2019 hatten sie bereits eine EP mit dem Namen &#8222;Voken&#8220; veröffentlicht.</span></p>
<h3><strong>Die Fakten</strong></h3>
<p><span style="font-weight: 400;"><strong>VOLDT</strong> besteht aus den drei Musikern Alexander ’Al‘ Shirazi, Johannes Horas und Wanja Gröger. Die Band durchlief einige Phasen der Veränderung, bis sich schlussendlich das heutige Projekt <strong>VOLDT</strong> herausbildete.</span> <span style="font-weight: 400;">Ihr Debütalbum umfasst 8 Songs, läuft ca. 42 Min. und stellt ihre Interpretation des Modern Heavy Metals dar.</span></p>
<h3><strong>Ein wilder Ritt durch gesellschaftliche Themen</strong></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Der erste Track der Platte heißt &#8222;</span><i><span style="font-weight: 400;">The great command&#8220;&nbsp;</span></i><span style="font-weight: 400;">und hat sogar schon ein zugehöriges Video. Das Intro legt direkt los und bestimmt gleich, wo es für den Song lang gehen soll &#8211; u</span><span style="font-weight: 400;">nd das ist direkt nach vorne.</span> <span style="font-weight: 400;">Sehr prägnant ist auch die Stimme des <strong>Sängers Alexander</strong>.</span> <span style="font-weight: 400;">Textlich behandelt man hier einen größenwahnsinnigen Machthaber, der seine Macht ausnutzt und sich darüber erfreut, seine Soldaten immer wieder in den sinnlosen Tod zu schicken. Ein Song, der nicht aktueller sein könnte.</span></p>
<p><iframe title="VOLDT - The Great Command (Official Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/MsBMKRzPqR8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Beim zweiten Song &#8222;</span><i><span style="font-weight: 400;">Headless haunting hound&#8220;&nbsp;</span></i><span style="font-weight: 400;">gefallen mir die Gitarrenparts echt gut.</span> <span style="font-weight: 400;">Das geht klanglich für mich stellenweise vom Heavy Metal in den Power Metal über.</span> An ein oder zwei Stellen wirkt das gesamte Soundpaket etwas chaotisch überladen, aber ich glaube, dass es sich hierbei um ein Stilmittel handelt.<span style="font-weight: 400;"> Denn in dem Track geht es darum, was passiert, wenn man dem eigenen Schweinehund in sich erliegt, und wie befreiend und gleichzeitig verdammend es sich anfühlen kann. Dieses Stilmittel sorgt aber auch dafür, dass man den Song nicht einfach nebenbei, sondern bewusst hören muss, womit <strong>VOLDT</strong> ihre Zuhörer direkt an die Musik binden.</span></p>
<p><i><span style="font-weight: 400;">&#8222;Killing at the speed of light&#8220;&nbsp;</span></i><span style="font-weight: 400;">hat passenderweise ein paar Gesangsparts, die deutlich in Richtung Screams gehen. Passend deswegen, weil hier die Bereitschaft zu grenzenloser Gewalt unter dem Vorwand übergeordneter Ideologien besungen wird.</span> <span style="font-weight: 400;">Meines Empfindens nach hebt sich der Song auch rhythmisch vom Rest der Tracks ab. &#8222;</span><i><span style="font-weight: 400;">Symphony of suicide&#8220;&nbsp;</span></i><span style="font-weight: 400;">hingegen spricht ein sehr heikles Thema an. Das Wesen in diesem Song ist eine Metapher für eine Angst, die den Protagonisten letztendlich in den Selbstmord treibt. Ich finde, das Thema wird sehr gut beschrieben und auch musikalisch gut umgesetzt. Passend zum Schluss verklingt der Song in ausgedehntem Hall. Gefällt mir gut.</span></p>
<h3>Weiter gehts&#8230;</h3>
<p><i><span style="font-weight: 400;">&#8222;Monsters of the sea&#8220;&nbsp;</span></i><span style="font-weight: 400;">ist die dritte Videoveröffentlichung von <strong>VOLDT</strong>. Auch wenn es ein sehr seltsames Video ist, das sich nicht wirklich verändert &#8211; aber seht lieber selbst.</span> <span style="font-weight: 400;">Hier haben <strong>VOLDT</strong> eine Art Ballade mit viel Raum für die Melodie geschaffen.</span> <span style="font-weight: 400;">Der Song selbst verlegt die Echsenmenschen-Story unters Meer. Ein interessanter Ansatz, der mir als Lovecraft-Fan natürlich gefällt.</span>&nbsp;</p>
<p><iframe title="VOLDT - Monsters of the Sea (Official Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/pLmlBnn_UZg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><span style="font-weight: 400;">In &#8222;<em>Teachings</em>&#8220; wird dafür wieder sehr viel Fahrt aufgenommen, aber auch hier kommt die Melodie nicht zu kurz. Auch die Gesangsstimme ist nicht ganz so prägnant und omnipräsent wie in den meisten anderen Songs, was dem Track aber gut tut.</span> <span style="font-weight: 400;">Und auch hier befasst man sich verschnörkelt doch irgendwie mit aktuellen Themen, denn hier geht es um die kryptische Eingebung eines apokalyptischen Vorboten.</span> <span style="font-weight: 400;">Solcherlei Personen laufen derzeit ja mehrfach durch die Gesellschaft.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Bei &#8222;<em>Servant</em>&#8220; wird die Geschwindigkeit stellenweise wieder runtergefahren und mehr auf Melodie denn auf Rhythmus gesetzt. Das bedeutet allerdings nicht, dass es dem Song an Kraft fehlt, denn auch hier gibt es genug Platz, um Bass und Schlagzeug gezielt einzusetzen. </span><span style="font-weight: 400;">&#8222;<em>Shame or Glory</em>&#8220; wiederum thematisiert den Kreislauf des Lebens und fasst das Album damit noch einmal zusammen. Auch werden hier Melodien aus vorherigen Songs des Albums aufgegriffen, was das Album sehr gut abrundet.</span></p>
<p><iframe title="VOLDT - Shame or Glory (Official Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/HJSQQSWzcrw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Zur Bandcamp-Seite von <strong>VOLDT</strong> geht es <a href="https://voldt.bandcamp.com/">hier</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/voldt-vandalism/">VOLDT &#8211; Heavy Metal von der Waterkant</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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