<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>xandria Archive - Silence Musik Magazin</title>
	<atom:link href="https://silence-magazin.de/tag/xandria/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://silence-magazin.de/tag/xandria/</link>
	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Sat, 11 Nov 2017 16:39:01 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	

<image>
	<url>https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/05/cropped-apple-touch-icon-114x114-32x32.png</url>
	<title>xandria Archive - Silence Musik Magazin</title>
	<link>https://silence-magazin.de/tag/xandria/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>XANDRIA im Interview &#8211; Mit Zuversicht und Dankbarkeit in die Zukunft</title>
		<link>https://silence-magazin.de/mit-zuversicht-und-dankbarkeit-in-die-zukunft-xandria-im-interview/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=mit-zuversicht-und-dankbarkeit-in-die-zukunft-xandria-im-interview</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/mit-zuversicht-und-dankbarkeit-in-die-zukunft-xandria-im-interview/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Nov 2017 10:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[aeva maurelle]]></category>
		<category><![CDATA[dianne van giersbergen]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Silence Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[steven wussow]]></category>
		<category><![CDATA[Summer Breeze]]></category>
		<category><![CDATA[Theater Of Dimensions]]></category>
		<category><![CDATA[xandria]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=23145</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es ist Samstag Abend, ich bin in Köln Ehrenfeld und will mir den Auftritt von XANDRIA ansehen. Sie haben gerade eine längere Konzertpause hinter sich, bedingt durch das Ausscheiden ihrer Sängerin Dianne van Giersbergen. Heute ist ihr zweites Konzert auf der Tour, ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/mit-zuversicht-und-dankbarkeit-in-die-zukunft-xandria-im-interview/">XANDRIA im Interview &#8211; Mit Zuversicht und Dankbarkeit in die Zukunft</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist Samstag Abend, ich bin in Köln Ehrenfeld und will mir den Auftritt von <strong>XANDRIA</strong> ansehen. Sie haben gerade eine längere Konzertpause hinter sich, bedingt durch das Ausscheiden ihrer Sängerin <strong>Dianne van Giersbergen</strong>. Heute ist ihr zweites Konzert auf der Tour, die unter dem Banner des neuen Albums &#8222;Theater of Dimensions&#8220; steht.&nbsp; Dafür konnten sie die Sängerin von <strong>AEVERIUM</strong>, <strong>Aeva Maurelle</strong> gewinnen. Mich interessiert, wie es der Band momentan geht, wie sie mit der aktuellen Situation klarkommt und&nbsp;welche Zukunftspläne existieren. Daher freut es mich, dass sich Bassist <strong>Steven Wussow</strong> bereit erklärt hat, mir vor dem Konzert ein paar Fragen zu beantworten.</p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>: Hallo Steven! Vielen Dank, dass du dir die Zeit für das Interview nimmst. Wie geht es euch denn momentan? Freut ihr euch auf das Konzert heute Abend?</strong></p>
<p><strong>Steven</strong>: Ja, auf jeden Fall. Wir waren jetzt eine längere Zeit von der Straße weg. Gestern war die erste Show der Tour, das tut&nbsp;extrem gut.</p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>: Seid ihr froh, dass&nbsp;die Phase der Ungewissheit damit&nbsp;vorbei ist?</strong></p>
<p><strong>STEVEN:</strong> Ja, schon. Zumindest, dass damit der Stillstand vorbei ist. Jetzt geht es endlich wieder vorwärts.</p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>: War es wichtig für euch, den Punkt zu finden&nbsp;um zu sagen: &#8222;Wir machen jetzt wieder was, Hauptsache, es geht weiter&#8220;?</strong></p>
<p><strong>Steven:</strong> Es ist ja nicht so, dass man sagt: &#8222;Ok, dann geh ich halt mal wieder arbeiten&#8220;. Irgendwann sagt eben auch der Chef: &#8222;Komm doch auch mal bitte wieder&#8220;.&nbsp; Die Shows waren gebucht. Und die Fans sind ja auch irgendwann enttäuscht, wenn man Show nach Show nach Show absagt. Irgendwann war einfach klar, wir müssen raus und wieder spielen. Wir wollten auch spielen. Wir hatten Bock raus zugehen und auch die Leute wieder zu sehen. Es war echt Zeit.<img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-23191 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-05-10-55-02-300x227.jpg" alt="" height="227" width="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-05-10-55-02-300x227.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-05-10-55-02-1024x775.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-05-10-55-02-750x568.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-05-10-55-02.jpg 1408w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>: Gerade auch auf den Festivals hat man das schon mitgekriegt. Viele Fans fanden es sehr Schade, dass ihr da abgesagt habt.</strong></p>
<p><strong>War es schwierig damit umzugehen eine neue CD zu haben und dann plötzlich vor der Situation zu stehen, dass die Sängerin, die darauf zu hören ist, nicht mehr dabei ist? War es euch da wichtiger, grundsätzlich erstmal jemanden zu finden, mit der ihr auftreten könnt? Oder lag der Fokus schon auch darauf, jemanden zu finden, der wirklich längerfristig passt?</strong></p>
<p><strong>Steven:</strong> Wir wollten erstmal jemanden, der uns bis zum Jahresende aushilft. <strong>Aeva</strong> kennen wir schon seit längerem. Wir wussten, wenn es jemand kann, dann kann es <strong>Aeva</strong>. Wir haben sie gefragt, ob sie uns aus der Patsche hilft und sie hat sofort ja gesagt. Von daher war das jetzt nicht so &#8222;wir schauen mal, ob wir jemanden finden&#8220;. Jetzt sind wir erstmal bis Jahresende zusammen unterwegs.</p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>: Sie war also keine Unbekannte für euch, die ihr erstmal kennenlernen musstet.</strong></p>
<p><strong>Steven:</strong> Ja, auf jeden Fall. Wir wussten von vornherein, dass es persönlich passt, und wir wussten auch, sie kann das handwerklich schaffen und super umsetzen. Daher, alles gut.</p>
<p><strong><em>S</em>: Ist für euch der Austausch zu den Fans dabei wichtig? Bei so Clubauftritten wie heute ist man ja sehr nah aneinander.</strong></p>
<p><strong>Steven:</strong> Ja, das ist uns sehr wichtig. Wir sind ja normalerweise, wenn es irgendwie möglich ist, nach der Show direkt am Merch, um mal zu quatschen und ein Bier zu trinken. Viele Leute kennen wir inzwischen auch schon, das sind so Wiederholungstäter. In vielen Regionen kennt man inzwischen die erste und zweite Reihe und sieht, wer schon wieder da ist. Das hat schon was familiäres und ist etwas, was uns sehr am Herzen liegt.</p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>: Ist es aus eurer Sicht besser, die neue Konstellation, wie heute zum Beispiel, in so einer Clubsituation vorzustellen? Oder wäre ein Festival im Sommer möglicherweise besser gewesen?</strong></p>
<p><strong>Steven:</strong> Puh&#8230; Ich glaube, da gibt es kein Richtig und kein Falsch. Wenn es geklappt hätte, hätten wir mit <strong>Aeva</strong> auch auf dem <strong>SUMMERBREEZE</strong> spielen können. Aber das stand damals noch nicht zur Debatte. Man kann das aber nicht sagen, dass es da einen Status Quo gibt.</p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>: Ich hab gesehen, ihr seid im Dezember auf einem kleinen Festival &#8230;</strong></p>
<p><strong>Steven:</strong> Ja, mitte Dezember sind wir in Karlsruhe auf dem <strong>Knock Out Festival</strong>. Da sind <strong>HAMMERFALL</strong> mit dabei, <strong>POWERWOLF</strong> sind mit dabei, <strong>DORO</strong>, die <strong>SINNER</strong>-Gang&#8230; ein Familienfest. Wird schön. Da freuen wir uns drauf. Das wird so der Jahresabschluss. <strong>KISSIN&#8216; DYNAMITE</strong> sind noch dabei. Es wird ein feuchtfröhlicher Abend.</p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>: Habt ihr denn schon viele Reaktionen auf das Album mitbekommen? So insgesamt, trotz dem Trubel?</strong></p>
<p><strong>Steven:</strong> Generell ist &#8222;Theater of Dimensions&#8220; ziemlich überall sehr gut angekommen. Ich habe eigentlich nirgends ernsthaft etwas Schlechtes gelesen. Kann sein, dass es mal in irgendeiner True Metal-Zeitschrift nicht so gut angekommen ist, aber generell haben wir eigentlich wenig negative Rückmeldungen bekommen. Die Scheibe wurde, ehrlich gesagt, sehr gelobt. Das ist ja nichts, was du voraussetzen kannst. Wir wussten, wir haben das Beste gegeben, und es ist das beste Album, das wir zu dem Zeitpunkt machen konnten. Aber wie die Leute es draußen dann aufnehmen, wie die Presse es aufnimmt, wie es bei den Fans ankommt, da habe ich keinen Einfluss darauf und daher freut mich das einfach tierisch.</p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>: Für viele ist es dann ja interessant zu sehen, wie das dann live wirkt.</strong></p>
<p><strong>Steven:</strong> Klar, logisch.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/BHKRsD9cUtQ?feature=oembed" frameborder="0" gesture="media" allowfullscreen></iframe></p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>: Macht es euch das einfacher, mit solchen Kritiken zu so einem Album im Rücken wieder weiterzumachen?</strong></p>
<p><strong>Steven:</strong> Hm, ja und nein. Wenn du so ein Ding machst, und du hast eigentlich alle Extreme ausgereizt, dann ist es schon schwierig zu sagen: &#8222;Wie mache ich jetzt weiter?&#8220;. Du kannst ja im Prinzip nur etwas machen, was dem gleich ist. Und wenn du dann noch mit einem Line-Up-Wechsel zu tun hast, gerade mit einer neuen Sängerin, dann muss man das eh abwarten, wie es weitergeht. Es wird immer nach <strong>XANDRIA</strong> klingen, das steht fest. Es muss jetzt kein Fan Angst haben, dass wir in die Metalcore-Schiene abdriften, mit 8-saitigen Gitarren und dicken Breakdowns mittendrin. Das wird eher weniger passieren. Es wird immer nach <strong>XANDRIA</strong> klingen, aber wahrscheinlich wird es wieder ein bisschen anders. Aber, ich mein, man hat ja schon diesen Wandel von &#8222;Neverworld&#8217;s End&#8220; zu &#8222;Sacrificium&#8220; zu der &#8222;Fire &amp; Ashes&#8220;-EP und zum neuen Album. Du hast diesen Wandel immer drin gehabt. Von daher ist das einfach der nächste logische Schritt, der da passieren wird. Ich bin mir auch sicher, dass die Leute es mögen werden, egal, was da raus kommt.</p>
<p><strong><em>S</em>: Erzwingen kann man ja auch nichts.</strong></p>
<p><strong>Steven:</strong> Klar. Mit <strong>Marco</strong> haben wir ja auch immer noch denselben Songwriter.</p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>: Das heisst, es ist klar, dass Aeva erstmal wirklich nur Übergangslösung ist, und dann später entschieden wird, was ihr macht.</strong></p>
<p>S: Danach gibts erstmal eine Pause, auch, damit wir uns sammeln können. Dann schauen wir, wie es weitergehen kann, was passt. Ideen haben wir schon jede Menge, was wir machen könnten, und was wir machen müssen.&nbsp; Aber das ist jetzt alles noch viel zu früh. Wir freuen uns jetzt erstmal auf die Tour und spielen die, und danach gehts weiter.<img decoding="async" class="size-medium wp-image-23190 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/DSC8296-300x200.jpg" alt="" height="200" width="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/DSC8296-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/DSC8296-1024x681.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/DSC8296-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/DSC8296-750x499.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/DSC8296.jpg 1450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>: Stört es euch, wenn von außen evtl. viele Fragen kommen, gerade wenn es eine neue CD gibt, und dann so eine wichtige und markante Position wie der Gesang frei wird und sich da Probleme auftun? Ist das verständlich für euch, oder wäre es euch lieber, sowas wirklich intern klären zu können?</strong></p>
<p><strong>Steven:</strong> Du, das kennen wir von uns ja auch. Wenn bei meinen Lieblinsbands ein Line-Up-Wechsel stattfindet, frage ich mich auch, &#8222;funktioniert das&#8220;, &#8222;wird das gut&#8220;. Fragen darf jeder. Wenn wir gefragt werden, kriegt jeder eine ordentliche Antwort. Am Ende des Tages müssen uns die Leute da vertrauen, dass wir da das Beste draus machen. Und das werden wir.</p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>: Gibt es denn von eurer Seite etwas, was ihr loswerden wollt und euch momentan wichtig ist, zu sagen?</strong></p>
<p><strong>Steven:</strong> Ja, speziell nach den letzten Monaten ist es, denke ich, jedem von uns extrem wichtig, uns zu bedanken bei den Leuten, die uns die Stange gehalten haben, die immer zu den Shows gekommen sind und uns unterstützen, trotz all dem Mist, der in den letzten Monaten passiert ist. Es ist uns ganz ganz wichtig, dass die Leute wissen, dass wir das sehr zu schätzen wissen. Vielen, vielen Dank dafür!</p>
<p><strong>S: Tolles Statement! Viele waren sich ja unsicher, was passiert und wollten die Band ja auch so gut es ging unterstützen.</strong></p>
<p><strong>Steven:</strong> Klar. Keiner wusste so richtig, was Masse war. Und kaum war ein Video von gestern Abend im Internet, also&#8230; ein wirklich räudiges Handyvideo, kam &#8222;Ist ja geil&#8220;,&#8220; Das klingt ja voll gut!&#8220;, &#8222;Das funktioniert!&#8220;. Das freut uns.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Was ich sagen kann, außer dass auf der Aufnahme zweimal ein verirrter Besucher, der nach der Toilette fragt, drauf ist, dass <strong>Steven</strong> einen sehr entspannten und offenen Eindruck machte. Er schien sich wirklich auf die Tour zu freuen und keinen Stress wegen der Umbesetzung am Gesang zu haben. Es wurde deutlich, dass es <strong>XANDRIA</strong> scheinbar wirklich darum geht, den Kontakt zu den Fans nicht zu verlieren und ehrlich zu sein. Die Mitglieder der Band sind sich der Situation bewusst, was ein Line-Up-Wechsel so mit sich bringt und wollen damit aber auch möglichst entspannt und sachlich umgehen. Ich selbst habe sie leider nie mit <strong>Dianne van Giersbergen</strong> live gesehen, kann aber sagen, dass <strong>Aeva</strong> ihren Job an dem Abend wirklich gut gemacht hat. Wie es im nächsten Jahr dann weiter geht, wird sich zeigen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.xandria.de/">Homepage</a></p>
<p><a href="https://de-de.facebook.com/xandriaofficial/">Facebook</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/mit-zuversicht-und-dankbarkeit-in-die-zukunft-xandria-im-interview/">XANDRIA im Interview &#8211; Mit Zuversicht und Dankbarkeit in die Zukunft</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/mit-zuversicht-und-dankbarkeit-in-die-zukunft-xandria-im-interview/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>XANDRIA &#8211; Neue Sängerin, altes Publikum</title>
		<link>https://silence-magazin.de/xandria-neue-saengerin-altes-publikum/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=xandria-neue-saengerin-altes-publikum</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/xandria-neue-saengerin-altes-publikum/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Nov 2017 07:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[aeva maurelle]]></category>
		<category><![CDATA[Aeverium]]></category>
		<category><![CDATA[dianne van giersbergen]]></category>
		<category><![CDATA[jungle club]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[molllust]]></category>
		<category><![CDATA[Symphonic Metal]]></category>
		<category><![CDATA[xandria]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=23122</guid>

					<description><![CDATA[<p>04.11., Samstag Abend, Köln Ehrenfeld. Frage Nummer eins: Wo ist eigentlich der Club, in den ich heute Abend wollte? Nach kurzem Suchen stellt sich heraus, dass sich der JUNGLE CLUB mehr oder weniger einen Eingang mit einem Getränkeladen zu teilen scheint. Nun ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/xandria-neue-saengerin-altes-publikum/">XANDRIA &#8211; Neue Sängerin, altes Publikum</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>04.11., Samstag Abend, <strong>Köln Ehrenfeld</strong>.<br />
Frage Nummer eins: Wo ist eigentlich der Club, in den ich heute Abend wollte? Nach kurzem Suchen stellt sich heraus, dass sich der <strong>JUNGLE CLUB</strong> mehr oder weniger einen Eingang mit einem Getränkeladen zu teilen scheint. Nun gut, bei dem Publikum, das hier ein und aus geht, vielleicht nicht die schlechteste Idee. Heute Abend kommen sie wegen <strong>XANDRIA</strong>. Viele dürften sowohl wegen dem noch relativ neuen Album, als auch wegen der <strong>veränderten Bandbesetzung</strong> gekommen sein. Nach einer längeren Pause ist dies heute der zweite Auftritt der Band.</p>
<h3>DAS VORPROGRAMM</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_23136" aria-describedby="caption-attachment-23136" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-23136 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-05-11-22-07-3-300x199.jpg" height="199" width="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-05-11-22-07-3-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-05-11-22-07-3-1024x681.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-05-11-22-07-3-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-05-11-22-07-3-750x499.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-05-11-22-07-3.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-23136" class="wp-caption-text">MOLLLUST</figcaption></figure>
<p>Zuerst begibt sich die Supportband auf die Bühne. <strong>MOLLLUST</strong>, eine Band, die sich zwischen <strong>Gothic</strong>, <strong>Wave</strong> und Metal bewegt und nach eigener Aussage sehr kurzfristig als Support aufgesprungen ist. Das Quintett, u.a. mit Sängerin und Viola-Spielerin, beweist, dass es gut harmoniert und trotz neuer Bandmitglieder (wie passend&#8230;) gut durch ihr Set findet. Neben unterhaltsamen Geschichten zwischen den Songs präsentieren sie ein musikalisch <strong>abwechslungsreiches Programm</strong> und locken damit die bisher anwesenden Besucher zahlreich vor die Bühne.&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_23137" aria-describedby="caption-attachment-23137" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-23137 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/DSCF5607-2-300x200.jpg" height="200" width="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/DSCF5607-2-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/DSCF5607-2-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/DSCF5607-2-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/DSCF5607-2-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/DSCF5607-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-23137" class="wp-caption-text">MOLLLUST</figcaption></figure>
<p>Dennoch nutzen sie die Bühne auch für <strong>Sozialkritik</strong>, singen unter anderem über geschredderte männliche Küken. Das Publikum lässt sich von solchen Themen nicht abschrecken und zollt der Gruppe Respekt. Nach 45 Minuten gibt es langen <strong>Applaus</strong> für die sympathische Band aus <strong>Leipzig.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span id="more-23122"></span>ZEIT FÜR XANDRIA!</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_23134" aria-describedby="caption-attachment-23134" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-23134 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-05-10-50-44-300x278.jpg" height="278" width="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-05-10-50-44-300x278.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-05-10-50-44-1024x948.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-05-10-50-44-750x694.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-05-10-50-44.jpg 1146w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-23134" class="wp-caption-text">Ersatzsängerin Aeva Maurelle</figcaption></figure>
<p>Nach einer kleinen Pause und einem Umbau auf der Bühne geht es bereits ins Hauptprogramm. Ob die Tatsache, dass nur <strong>eine</strong> Vorband auftrat (und das wohl auch sehr spontan), ein Indiz für die momentane Situation der Band ist, sei mal dahingestellt. Nun kommen jedenfalls <strong>XANDRIA</strong>, um der nur etwa halbvollen Halle ein frisches und selbstbewusstes Set entgegenzublasen. Sängerin <strong>Aeva Maurelle</strong>, welche die von <strong>Dianne Van Giersbergen</strong> hinterlassene Lücke vorerst <strong>bis Ende des Jahres</strong> füllen soll, ist stimmlich voll in der Lage, die Songs mit zu tragen und sich klanglich in den Sound von <strong>XANDRIA</strong> einzuordnen. Für mich ist es ehrlich gesagt das erste Konzert, welches ich von dieser Band miterleben darf. Der direkte, teils brachiale Sound, durchmischt mit den melodischen <strong>Harmonien</strong> und dem Gesang der <strong>AEVERIUM</strong>-Sängerin, erzeugen eine derartige Soundwand, dass man sich wirklich ein Stück weit darin treiben lassen kann. Die heimische Anlage kommt da nicht ran.</p>
<h3>OHNE DIE FANS GEHT NICHTS &#8230;</h3>
<p>Das<strong> kraftgeladene</strong> Set wird immer wieder, in erträglichen Abständen, von Bassist <strong>Steven Wussow</strong>&nbsp;genutzt, um über die momentane Situation zu reden, also auch eine Verbindung zwischen <strong>Köln</strong> und der Band zu schlagen. So zeigt er sich sehr erfreut und beruhigt, nach einigen <strong>unsicheren Monaten</strong> dennoch wieder so herzlich von den Fans begrüßt zu werden. Der Band ist es keinesfalls egal, was ihre Hörer von den <strong>bandinternen Vorgängen</strong> halten und wie sie darauf reagieren. Der Kontakt und Austausch mit ihnen ist ihnen sichtlich wichtig und förderlich. Neben kurzen Reden kommen an diesem Abend ebenfalls die beliebten Frage-Antwort Spiele zum Einsatz. Hier muss das Publikum zeigen, dass es noch dabei ist. Trotz mäßig gefülltem Saal und einem erstaunlich hohen <strong>Altersdurchschnitt</strong> im Publikum (dieser dürfte sicherlich bei weit über 40 liegen), kommt da einiges zusammen.</p>
<h4>EIN BEWEGTES PROGRAMM</h4>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_23135" aria-describedby="caption-attachment-23135" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-23135 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-05-10-52-30-300x199.jpg" height="199" width="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-05-10-52-30-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-05-10-52-30-1024x681.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-05-10-52-30-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-05-10-52-30-750x499.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-05-10-52-30.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-23135" class="wp-caption-text">XANDRIA</figcaption></figure>
<p>Erfreulicherweise konzentriert man sich dennoch darauf abzuliefern und ein breit gefächertes Set zu spielen. Hauer wie <em>&#8222;We are Murderers (We all)&#8220;</em> bringen sogar die leider viel zu viel vertretenen <strong>Smartphone-Helden</strong> dazu, ihre Hände mal für die Pommesgabeln zu gebrauchen und sich ein wenig zu bewegen. Auf diese Weise entsteht wirklich so etwas wie Interaktion im Saal. Der Band ist der <strong>Anschluss</strong> an ihre Fanbase geglückt. Ob die momentane Besetzung am Gesang wirklich nur <strong>vorübergehend</strong> ist oder ob <strong>Aeva</strong>&nbsp;auch längerfristig in ihrer Lieblingsband singen darf, wird sich zeigen. In der Vorstellungsrunde gegen Ende des Sets wird sie jedenfalls frenetisch <strong>bejubelt</strong> und erhält viel Zuspruch für ihre heutige Leistung. Nach Ende des Konzertes schwirren Worte wie <strong>&#8222;beeindruckend&#8220;</strong> und <strong>&#8222;einfach super&#8220;</strong> durch den Raum.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/YB-1Luo75vU?feature=oembed" frameborder="0" gesture="media" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>MEIN FAZIT DES ABENDS &#8230;</h3>
<p>Am Ende gehe ich mit einem guten Gefühl nach Hause. Die Band hat gezeigt, dass sie auch nach einer längeren Pause und vielen <strong>Unklarheiten</strong> auf die Bühne zurückkehren kann und von den Fans wirklich willkommen geheißen wird. <strong>XANDRIA</strong> haben eine genügend große und gefestigte <strong>Fanbase</strong>, um solche Schwierigkeiten überstehen zu können. Auch dafür, dass sie so schnell so eine hochwertige Ersatzsängerin auftreiben konnten, haben sie meinen Respekt. I<img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-23139 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-05-10-56-33-1-200x300.jpg" height="300" width="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-05-10-56-33-1-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-05-10-56-33-1-682x1024.jpg 682w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-05-10-56-33-1-750x1126.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/2017-11-05-10-56-33-1.jpg 966w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />hre <strong>sympathische</strong> Art und die Nähe zum Publikum zeigen, dass ihnen ihre Fans nicht egal sind. Und solche Auftrittsorte wie den <strong>JUNGLE CLUB</strong> zu wählen, um in einer solchen Lage das Touren wieder aufzunehmen, dürfte nicht die schlechteste Entscheidung gewesen sein. Ich jedenfalls werde bestimmt wieder zu einem ihrer Konzerte kommen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>XANDRIA</strong> auf&nbsp;<a href="https://www.facebook.com/xandriaofficial/">Facebook </a>und im <a href="http://xandria.de">Web</a><a href="https://www.facebook.com/xandriaofficial/"><br />
</a><strong>MOLLLUST</strong> auf&nbsp;<a href="https://www.facebook.com/molllust/">Facebook,</a> im <a href="http://mollust.com">Web </a>und bei&nbsp;<a href="https://molllust.bandcamp.com/">Bandcamp</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/xandria-neue-saengerin-altes-publikum/">XANDRIA &#8211; Neue Sängerin, altes Publikum</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/xandria-neue-saengerin-altes-publikum/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wieder on the road &#8211; Xandria setzen Tour fort</title>
		<link>https://silence-magazin.de/wieder-on-the-road-xandria-setzen-tour-fort/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=wieder-on-the-road-xandria-setzen-tour-fort</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/wieder-on-the-road-xandria-setzen-tour-fort/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Oct 2017 08:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[jungle club]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[summerbreeze]]></category>
		<category><![CDATA[xandria]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=22977</guid>

					<description><![CDATA[<p>XANDRIA &#8211; eine Band, welche musikalisch in den letzten Jahren sehr viel erreicht hat und&#160; sehr für ihre musikalische Entwicklung gelobt wurde. Momentan macht die Band, mal wieder, einen Besetzungswechsel durch. Sängerin Dianne van Giersbergen und die Band gehen getrennte Wege. Was ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wieder-on-the-road-xandria-setzen-tour-fort/">Wieder on the road &#8211; Xandria setzen Tour fort</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>XANDRIA</strong> &#8211; eine Band, welche musikalisch in den letzten Jahren sehr viel erreicht hat und&nbsp; sehr für ihre musikalische Entwicklung gelobt wurde. Momentan macht die Band, mal wieder, einen Besetzungswechsel durch. Sängerin <strong>Dianne van Giersbergen</strong> und die Band gehen getrennte Wege. Was bei den beiden Parteien für unterschiedliche Statements sorgte, brachte viele Fans um einige Konzerte, u.a. in Russland, als auch auf Festivals, wie etwa dem <strong>SUMMERBREEZE</strong>. Eine Entwicklung, welche durchaus für Trauer und Unmut sorgte.</p>
<p>Jetzt jedoch ist die Band mit &#8222;Aushilfssängerin&#8220; <strong>Aeva Maurelle</strong> wieder on the road. Unter dem Banner ihres aktuellen Albums &#8222;Theater of Dimensions&#8220; spielen die Symphonic Metaller einige Konzerte in Europa. Wir wollen sie in Köln im <strong>JUNGLE CLUB</strong> besuchen und uns ansehen, wie die Band momentan drauf ist, wie die neuen Songs live wirken. Mal sehen, ob das auch ohne die Stimme von <strong>Dianne</strong>, welche für meinen Kollegen <strong>Lukas</strong> eines der elementarsten Komponenten des Albums war, funktioniert.</p>
<p><a href="http://www.xandria.de/">Homepage</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/xandriaofficial/">Facebook</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wieder-on-the-road-xandria-setzen-tour-fort/">Wieder on the road &#8211; Xandria setzen Tour fort</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/wieder-on-the-road-xandria-setzen-tour-fort/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Xandria &#8222;Theater Of Dimensions&#8220;: Nichts für zwischendurch!</title>
		<link>https://silence-magazin.de/xandrias-theater-of-dimensions-nichts-fuer-zwischendurch/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=xandrias-theater-of-dimensions-nichts-fuer-zwischendurch</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/xandrias-theater-of-dimensions-nichts-fuer-zwischendurch/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Jan 2017 09:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[dianne van giersbergen]]></category>
		<category><![CDATA[Napalm Records]]></category>
		<category><![CDATA[Symphonic Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Theater Of Dimensions]]></category>
		<category><![CDATA[We Are Murderers]]></category>
		<category><![CDATA[xandria]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=13176</guid>

					<description><![CDATA[<p>XANDRIA – Theater Of Dimensions Veröffentlichungsdatum: 27.01.2017 Dauer: 74:33 Min. Label: Napalm Records Genre: Symphonic Metal Jau, das ist mal ne Ansage! Ein Album über eineinviertel Stunden trauen sich mittlerweile ja nur noch die wenigsten. XANDRIA ist bekannt dafür, Alben mit einer ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/xandrias-theater-of-dimensions-nichts-fuer-zwischendurch/">Xandria &#8222;Theater Of Dimensions&#8220;: Nichts für zwischendurch!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>XANDRIA </strong>– Theater Of Dimensions<br />
Veröffentlichungsdatum: 27.01.2017<br />
Dauer: 74:33 Min.<br />
Label: Napalm Records<br />
Genre: Symphonic Metal</p>
<p><span id="more-13176"></span></p>
<p>Jau, das ist mal ne Ansage! Ein Album über eineinviertel Stunden trauen sich mittlerweile ja nur noch die wenigsten. <strong>XANDRIA</strong> ist bekannt dafür, Alben mit einer Laufzeit von über einer Stunde zu produzieren, stellt hier aber dennoch einen bandeigenen Rekord auf. Dann lehne ich mich mal zurück und genieße die Show!</p>
<p>Nachdem ich in der letzten Zeit einige Reviews aus dem Symphonic-Sektor schreiben durfte – so z.B. zu <strong>DIABULUS IN MUSICA</strong> und <strong>HYDRA</strong> – lerne ich umso mehr, was ich an <strong>XANDRIA</strong> so zu schätzen weiß – den Gesang! <strong>Dianne</strong>s Stimme haut rein und wird wieder sehr gut in Szene gesetzt. Nach dem Beginn mit <em>&#8222;Where The Heart Is Home&#8220;</em> ist es der zweite Titel <em>&#8222;Death To The Holy&#8220;</em>, der mir zum ersten Mal richtig Freude bereitet. Man prescht mit relativ schnellen, für <strong>XANDRIA</strong>-Verhältnisse fast schon fröhlichen, Gesangspassagen dahin, unterbrochen von ernsteren Abschnitten unter Einsatz von Chor und düsterem Sprechgesang der Frontsängerin. Auch <em>&#8222;Forsaken Love&#8220;</em> legt einen romantisch-fröhlichen Charakter an den Tag. Während des einfach gehaltenen, trotzdessen aber eingängigen Refrains kann ich schon vor mir sehen, wie die Fans auf Konzerten ihre Arme schwenken.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/YB-1Luo75vU?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Nächster Höhepunkt der CD ist das vorab veröffentlichte <em>&#8222;We Are Murderers (We All)&#8220;</em>. Ich will ehrlich sein: sowohl Sound als auch Thema machten mich zunächst sehr skeptisch. Gesellschaftskritik in der Musik nehme ich selten ernst, da sie in meinen Augen oftmals sehr halbherzig daherkommt und scheinbar irgendwie &#8222;in&#8220; geworden ist – man schaue sich zum Beispiel &#8222;Armageddon&#8220; von <strong>EQUILIBRIUM</strong> an, wo dieses Thema mir das ganze Album versaut hat, weils für mich einfach unglaubwürdig rüberkommt. Da <strong>XANDRIA</strong> aber insgesamt Musik macht, die einem eher düsteren Charakter entspricht, kann das Thema etwas besser wirken. Begeistert bin ich immer noch nicht, aber auch nicht völlig abgeturnt – was schon einen enormen Erfolg darstellt! Das Lied selbst wird mit jedem Durchlauf besser und kann gerade dadurch punkten, dass es so unkonventionell ist – es gefällt mir, wie man <strong>Björn Strid</strong> von <strong>SOILWORK</strong> eingebaut hat und man eher punktuell Akzente setzt, statt gesanglich die ganze Zeit voll durchzuziehen.</p>
<h4>Je später das Album, umso stärker die Gäste</h4>
<p><em>&#8222;Dark Night Of The Soul&#8220;</em> hätte ich fast als nicht erwähnenswert übersprungen – wäre da nicht die letzte Minute! Da dreht <strong>Dianne</strong> nämlich nochmal richtig auf und zeigt, welche Kraft in ihrer Stimme steckt. Grandios! Den nächsten Gastbeitrag gibt es übrigens auf <em>&#8222;Ship Of Doom&#8220;</em> – diesmal ist <strong>Ross Thompson</strong> von <strong>VAN CANTO</strong> an der Reihe. Aufgrund der Hintergrundchöre, des Einsatzes von <strong>Ross</strong>´ rauer Stimme und des lockeren Refrains gelingt es, das seemännische Flair gut einzufangen, ohne dabei zu sehr vom eigenen Stil abzuweichen. Der Song ist es definitiv wert, mal reinzuhören!</p>
<p>Weder das langsame <em>&#8222;Céilí&#8220;</em>, noch das sehr getragene <em>&#8222;Song For Sorrow And Woe&#8220;</em> versetzt mich allzu sehr in Ekstase. In <em>&#8222;Burn Me&#8220;</em> soll mich der nächste Gastauftritt erwarten – diesmal darf <strong>Zaher Zorgati</strong> von <strong>MYRATH</strong> dem Titel seinen Stempel aufdrücken, deshalb spitze ich die Ohren mit hohen Erwartungen. Und tatsächlich setzt der Sänger interessante Akzente – man braucht sich nicht lange zu fragen, was <strong>MYRATH</strong> mit der Stilangabe &#8222;Tunisian Metal&#8220; meint.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-13177 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/Xandria_band_01_midres-e1483744656536.jpg" alt="xandria_band_01_midres" height="922" width="1199" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/Xandria_band_01_midres-e1483744656536.jpg 1199w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/Xandria_band_01_midres-e1483744656536-300x231.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/Xandria_band_01_midres-e1483744656536-1024x787.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/Xandria_band_01_midres-e1483744656536-750x577.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1199px) 100vw, 1199px" />
<p>Bei <em>&#8222;Queen Of Hearts Reborn&#8220;</em> handelt es sich um einen sauberen Song mit wenig Bombast, bei dem man sich wieder viel auf <strong>Dianne</strong>s Stimme stützt. Doch eigentlich interessiert mich das gar nicht mehr so richtig, denn danach steht endlich der fast fünfzehnminütige Titeltrack an. Eigentlich bin ich kein Freund von solch langen Titeln, da diese immer ein hohes Risiko bergen, auf halber Strecke langweilig zu werden. Da <strong>Steven</strong> mir im<a href="https://silence-magazin.de/irgendwas-laeuft-doch-hier-falsch-im-interview-mit-xandria/"> Interview </a>aber versicherte, man habe alles in den Track gesteckt, was irgendwie ging, freue ich mich auf das große Finale und bin offen dafür, mich mitreißen zu lassen.</p>
<p>Der Einstieg in den Titeltrack <em>&#8222;A Theater Of Dimensions&#8220;</em> geschieht seicht und balladesk. Nach zwei Minuten beginnt man, mit Trommlern und Geigen langsam Spannung aufzubauen. Nach einem weiteren ruhigen Zwischenteil beginnen Frontsängerin und Chor, Kraft in den Song zu legen. Beim erzählerischen Teil der Figur nimmt man meiner Meinung nach einen Gang zu viel raus, legt danach aber immerhin richtig los und setzt mit <strong>Henning Basse</strong> von <strong>FIREWIND</strong> nochmals einen Gastsänger ein, der es schafft, den Song düsterer zu gestalten. Äußerst gut gelingt ein Abschnitt, in dem er zuerst allein singt und sich immer mehr Stimmen dazu gesellen, sodass wir irgendwann den dreistimmigen <strong>Henning </strong>hören, der letztendlich von <strong>Dianne </strong>unterstützt und dann abgelöst wird. Der Spannung des Titels ist das an dieser Stelle wirklich förderlich. Trotzdem hatte ich mir etwas anderes versprochen – etwas Episches, Gänsehaut bereitendes. Der letzte Teil geht in die richtige Richtung und legt nochmal eine kleine Schippe drauf, kann das Ruder insgesamt aber nicht mehr völlig herumreißen. Ein gelungenes Finale, das allerdings weniger pompös ausgefallen ist, als ich mir erhofft hatte.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/xandrias-theater-of-dimensions-nichts-fuer-zwischendurch/">Xandria &#8222;Theater Of Dimensions&#8220;: Nichts für zwischendurch!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/xandrias-theater-of-dimensions-nichts-fuer-zwischendurch/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Irgendwas läuft doch hier falsch! &#8211; im Interview mit Xandria</title>
		<link>https://silence-magazin.de/irgendwas-laeuft-doch-hier-falsch-im-interview-mit-xandria/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=irgendwas-laeuft-doch-hier-falsch-im-interview-mit-xandria</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/irgendwas-laeuft-doch-hier-falsch-im-interview-mit-xandria/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jan 2017 13:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Björn Strid]]></category>
		<category><![CDATA[dianne van giersbergen]]></category>
		<category><![CDATA[Gerit Lamm]]></category>
		<category><![CDATA[Henning Basse]]></category>
		<category><![CDATA[Manuela Kraller]]></category>
		<category><![CDATA[Marco Heubaum]]></category>
		<category><![CDATA[Neverworld´s End]]></category>
		<category><![CDATA[NIGHTWISH]]></category>
		<category><![CDATA[Philip Restemeier]]></category>
		<category><![CDATA[Ross Thompson]]></category>
		<category><![CDATA[Sacrificium]]></category>
		<category><![CDATA[steven wussow]]></category>
		<category><![CDATA[Symphonic Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Theater Of Dimensions]]></category>
		<category><![CDATA[xandria]]></category>
		<category><![CDATA[Zaher Zorgati]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=13164</guid>

					<description><![CDATA[<p>Schon länger steht das neue Album von XANDRIA auf meinem Plan, handelt es sich doch um die wohl bekannteste deutsche Symphonic Metal-Band. Doch wie das bei einem Magazin so ist, bieten sich einem manchmal weitere Möglichkeiten, als nur einfache Reviews. Es begab ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/irgendwas-laeuft-doch-hier-falsch-im-interview-mit-xandria/">Irgendwas läuft doch hier falsch! &#8211; im Interview mit Xandria</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Schon länger steht das neue Album von <strong>XANDRIA</strong> auf meinem Plan, handelt es sich doch um die wohl bekannteste deutsche Symphonic Metal-Band. Doch wie das bei einem Magazin so ist, bieten sich einem manchmal weitere Möglichkeiten, als nur einfache Reviews. Es begab sich, dass man mir anbot, ein Interview mit jemandem aus der Truppe zu führen &#8211; und wie blöd wäre ich denn, da Nein zu sagen! Da saß ich nun also an einem frischen Abend im Dezember, in freudiger Erwartung eines Skype-Calls des Bassisten <strong>Steven Wussow</strong> von <strong>XANDRIA</strong>. Kurz nach 18 Uhr dann das erlösende Klingeln&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Hey.</strong></p>
<p>Hi Lukas, Steven hier.</p>
<p><strong>Na, alles klar?</strong></p>
<p>Jaa, soweit. Sorry wegen der kleinen Verspätung, bei mir hat sich das über den Tag alles ein paar Minuten nach hinten verschoben.</p>
<p><strong>Kein Problem. Viel Stress gehabt?</strong></p>
<p>Och, Stress… Positiver Stress. Gibt Schlimmeres, als seinen Sonntag mit Interviews zu verbringen (lacht). Das passt schon.</p>
<p><strong>Joa. Wollen wir gleich loslegen?</strong></p>
<p>Na klar, gerne.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Erstmal freue ich mich, dass das geklappt hat, und bedanke mich schon mal für deine Zeit. Ich würde mit ein paar Fragen zu eurer Vergangenheit anfangen. 2013 fand ein Sängerwechsel bei euch statt – Manuela ging, Dianne kam. Was hat sich dadurch verändert? Hat sich das in der Band bemerkbar gemacht und ist das Miteinander seitdem anders?</h4>
<p>Jaa, also, grundsätzlich ist es so: Wenn du eine Person im Bandgefüge „austauschst“ oder wenn ein Wechsel stattfindet, verändert es immer das Miteinander. Es ist jemand komplett anderes dabei. Gerade auch, wenn es eine für die Öffentlichkeit herausragendere Persönlichkeit ist wie die Sängerin, ist es nochmal ne andere Sache. Bei <strong>Manu</strong> war es einfach so, sie wollte diese ganze Tourerei nicht mehr in diesem Maße machen, wie wir es eben gemacht haben. Man kann es ihr nicht verdenken: Für &#8222;Sacrificium&#8220; und &#8222;Fire And Ashes&#8220; haben wir insgesamt ein bisschen über 150 Shows gemacht. Von daher… Wenn da jemand nicht zu 200 Prozent bereit ist, diese Ochsentouren zu machen, ist das absolut nachvollziehbar. Und <strong>Dianne</strong>… Es gab ja in diesem Sinne keine &#8218;Auditions&#8216;. Wir hatten auch gar keine Zeit. Wir standen im Prinzip schon mit einem Fuß im Studio, als das Ganze aktuell wurde. Und da hat unser Produzent, der <strong>Joost</strong>, dann gesagt: „Hey, ich kenn´ hier ein Mädel, probier´ die doch mal aus.“ <strong>Dianne</strong> kam in den Proberaum, wir haben drei Songs zusammen gespielt, und das war’s. Da wussten wir: Okay, das ist die Frau, die wir brauchen. Und so ist es im Prinzip auch auf persönlicher Ebene. Wir sind im Prinzip wie eine kleine Familie. Die drei Jungs, <strong>Dianne</strong> und unsere Crew sind meine &#8218;On-The-Road-Family&#8216;. Das Verhältnis untereinander war vorher auch schon gut, aber durch diese extrem lange, kräftezehrende Tour ist es nochmal intensiver geworden und hat uns schon zusammengeschweißt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Wie du schon sagtest, ist ein Sängerwechsel ja auch etwas, das auch für die Öffentlichkeit auffälliger ist. Hat sich denn die Einstellung von Fans und Veranstaltern mit dem Sängerwechsel euch gegenüber temporär, aber auch auf lange Sicht verändert? Hat das was ausgemacht?</h4>
<p>Nö, eigentlich gar nicht. Uns hat es selber überrascht. Wir haben schon gedacht: „So, fertig ist der Lack. Wir haben jetzt ein neues Album auf der hohen Kante. Präsentieren gleich mit einem neuen Album eine neue Sängerin… Das frisst nie jemand.“ So nach dem Motto. Aber die Leute haben gesagt: „Okay, ist so wie es ist.“ War ja auch kein dramatischer Grund, der zu dem Wechsel geführt hat. Und weder die Fans, noch die Veranstalter, noch die Plattenfirma – die uns da super unterstützt hat &#8211; haben uns den negativen Wind entgegengebracht, den wir befürchtet hatten. Spricht irgendwie auch für unsere Geschäftspartner und vor allem für unsere Fans.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Seitdem ist ja schon einige Zeit vergangen. Seit ihr &#8222;Sacrificium&#8220; rausgebracht habt, sind zweieinhalb Jahre vergangen. Wie hat sich seitdem euer Ruf entwickelt? Würdest du sagen, dass ihr populärer geworden seid? Haben sich die Angebote und Möglichkeiten, die sich euch bieten, verändert bzw. verbessert?</h4>
<p>Wir haben ganz klar gemerkt, dass die Band wächst. Wenn du <strong>XANDRIA</strong> jetzt ab &#8222;Neverworld‘s End&#8220; anschaust, was für uns fast wie ein zweites Debüt war, ist die Band langsam, aber stetig gewachsen. Und mit &#8222;Sacrificium&#8220; haben wir das erste Mal gesagt: „So, jetzt machen wir den Sack zu. Wir spielen ´ne Headliner-Tour.“ Obwohl keiner gewusst hat: Hey, kommt da überhaupt jemand? Denn es war unsere erste Headliner-Tour seit acht Jahren oder so. Und wir haben auch in relativ kleinem Rahmen angefangen, im Schnitt so vor 150-200 Leuten. Wir haben das jetzt über die komplette Distanz, obwohl wir in vielen Städten schon zwei oder drei Mal waren, fast verdoppelt. Und da siehst du echt: Hey, da tut sich was! Das ist auch was, wo wir sagen, wir machen ja nicht viel anders als vorher. Wir spielen einfach Live-Shows, so wie wir denken, wie sie sein müssen. Laut, schweißtreibend. Und es scheint zu funktionieren, denn die Leute kommen und bringen ihre Kumpels mit und haben Spaß. Das haben wir auch schon bei der EP gemerkt, die 2015 kam. Für eine EP interessiert sich jetzt im Normalfall nicht wirklich jeder. Aber sogar da gab es riesiges Presse-Feedback. Und jetzt auch für’s neue Album. Das war bei &#8222;Sacrificium&#8220; nicht so, dass ich mir die Wochenenden um die Ohren geschlagen habe, nur um mich mit Leuten rund um die Welt über das neue Album zu unterhalten. Also die Band wächst und auch für das nächste Jahr 2017 sind wir eigentlich schon wieder ausgebucht. Und wir freuen uns tierisch, dass es so ist.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-13168 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/Xandria_band_03_midres-e1483743500386.jpg" alt="xandria_band_03_midres" width="1200" height="900">
<h4>Es ist ja nun so, dass du und Dianne seit 2013 dabei sind und damit im Vergleich zum Rest ein bisschen neuer. Philip und Gerit sind ewig dabei, und Marco ist quasi das Urgründungsmitglied bei euch. Gibt es da eine Hierarchie, sodass die alten Hasen mehr zu sagen haben, oder ist das überhaupt nicht so? Habt ihr einen Boss?</h4>
<p>Hm… Eigentlich nicht. Es ergibt sich so ganz natürlich eine Aufgabenteilung. <strong>Marco</strong> ist ganz klar das Kreativzentrum. <strong>Philip</strong> ist der Mann, der sich intern um die Buchhaltung und das Merch kümmert. <strong>Gerit</strong> ist der Logistik-Gott, der uns immer von A nach B bringt und sich um die ganze Technik kümmert. <strong>Dianne</strong> kümmert sich um die ganze Social-Media-Geschichte. Und ich bin jetzt mittlerweile so ein bisschen zum Presseministerium aufgestiegen und teile mir, wenn wir unterwegs sind, mit <strong>Gerrit</strong> ein wenig das Tour-Management. Von daher hat jeder seinen Job. Bei uns ist die Hausregel: Wenn derjenige, der den Fachbereich betreut, etwas sagt, dann passt das auch, denn derjenige kennt sich da einfach am besten aus. Von daher gibt es keine wirkliche Hierarchie, dass einer ein komplettes Veto einlegt, wie es in manchen Bands ist. Das gibt es bei uns eigentlich nicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Mit dem neuen Album, das nun kommt, wird auch wieder eine neue Tour folgen. Wie bereitest du bzw. wie bereiten sich die Bandmitglieder auf so eine Tour vor? Wie nutzt ihr die sprichwörtliche „Ruhe vor dem Sturm“?</h4>
<p>Mit viel Arbeit! (lacht) Also, vorab: Wir sind ja weit verstreut. Ich wohne in Süddeutschland, die anderen drei Jungs wohnen in Bielefeld und <strong>Dianne</strong> wohnt in den Niederlanden. Das heißt, wir können uns nicht jedes Wochenende oder jede Woche mal zum Proben treffen. Das geht finanziell und logistisch gar nicht. Wir machen das so: Wir machen uns vorab eine gewisse Anzahl an Songs aus, sagen: „Okay, auf die bereiten wir uns jetzt zu Hause vor, die arbeiten wir aus.“ Wir checken schon mal online ab, wer wie was zu tun hat für die Songs. Dann treffen wir uns für zwei Wochenenden im Proberaum, schauen, wie die Songs live funktionieren, und basteln dann daraus ein Set. Alles andere, was logistisch noch nebenher läuft – was witzigerweise eigentlich der viel größere Teil an so einer Tour ist – das läuft alles über Emails, Telefongespräche… So, wie das halt heute in der modernen Zeit ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Wie sieht das, ich sage mal, „nach der Tour“ aus? Habt ihr auch mal ein paar Wochen Urlaub, wo ihr euch Zeit für euch nehmt?</h4>
<p>(zögert einen Moment) Nää. (kurze Pause, lacht dann auf) Ganz ehrlich, wir sind mittlerweile so, dass wir uns wirklich Wochen freischaufeln, wo wir sagen, wir reichen quasi Bandurlaub ein. Wo wir dann auch dem Booking sagen, in diesen drei Wochen machen wir nichts. Ansonsten würden die uns – logischerweise, die müssen Kohle verdienen, wir müssen Kohle verdienen – das ganze Jahr durchbuchen. Es ist schon kräftezehrend. Aber das ist dann wirklich auch das einzige, und oft wird dieser Urlaub dann auch noch durch das tolle Festivalangebot beschnitten, weil man sich sagt: „Ach komm, das nehmen wir jetzt auch noch mit.“ Es ist ja auch jetzt nicht so, dass es nur ein Job ist. Es ist eine Art zu leben.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/YB-1Luo75vU?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>Dann kommen wir mal zu eurem neuen Album, &#8222;Theater Of Dimensions&#8220;. Ihr habt jetzt schon euren Song <em>&#8222;We Are Murderers&#8220;</em> rausgebracht, und neben einigen Leuten, die sagen „Hey, wie geil“ und den obligatorischen „Hm, ich bin da skeptisch“-Aussagen gab es da auch einige, die gesagt haben, dass der Stil dieses Songs an EPICA erinnert. Was sagst du dazu?</h4>
<p>Öh. Pfff. Hab ich auch gelesen. Kann ich ehrlich gesagt nicht so nachvollziehen. Um ehrlich zu sein, bin ich mit den Songs von <strong>EPICA</strong> jetzt auch nicht so vertraut. Ich meine, gut, es ist immer so: Wenn du dieselben Stilmittel bedienst, heißt es: Ja, du hast ein Mädel das singt, hast harte Riffs und hast einen Typen der brüllt – klar, der erste Vergleich, den die Leute ziehen, ist dann <strong>EPICA</strong>. So ist das im Umkehrschluss mit <strong>NIGHTWISH</strong>: Wenn du eine klassisch-bombastische Power Metal-Nummer hast mit einem Mädel, das klassisch singt, sagen sie alle: „Ja, das klingt doch wie <strong>NIGHTWISH</strong>!“. Aber <strong>EPICA</strong> ist ´ne geile Band, sind coole Typen. Es gibt wesentlich schlechteres, als mit <strong>EPICA</strong> verglichen zu werden. Von daher: Wenn es im positiven Sinne ist, habe ich überhaupt kein Problem damit.</p>
<p><em>&#8222;We Are Murderers&#8220;</em>&nbsp;haben wir musikalisch jetzt auch ein bisschen aus den Gründen ausgewählt. Erstens: Klar, geile Nummer. Zweitens: Hat auch lyrisch ne wichtige Aussage, die man auch in so einem Lyric-Video präsentieren kann. Und drittens ist es im Vergleich zum restlichen Album auch ein Song, der ein bisschen aus dem Rahmen fällt. Und für die erste Single und um ein bisschen Aufmerksamkeit zu erregen, ein bisschen auf den Busch zu klopfen, eignet sich sowas immer ganz gut.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Wie du gerade schon gesagt hast, trägt der Song auch eine Message und geht ein bisschen in eine… gesellschaftskritische Richtung, will ich mal sagen. Was hat euch denn dazu bewegt, gerade dieses Thema aufzugreifen?</h4>
<p>Also, prinzipiell gab es diese Thematik bei <strong>XANDRIA</strong> schon immer. <strong>Marco</strong> ist jetzt auch kein Texter, der in solchen &#8218;Elfen-Einhorn-Nummern&#8216; denkt. <strong>Marco</strong> verpackt seine Messages einfach immer nur sehr geschickt. Jetzt in dem Fall hat er einfach gesagt: „So, jetzt reicht‘s. Jetzt wird es mal etwas plakativer, damit es die Leute auch auf den ersten Blick verstehen.“</p>
<p>Was hat uns dazu bewogen? Wir reisen unheimlich viel. Je mehr du reist, desto mehr Eindrücke sammelst du und desto mehr nimmst du mit. Schau dir nur mal die Nachrichten an. Wenn du diese Farce, die bei uns in der Welt abgeht, anschaust, wenn du diese Eindrücke rund um den Globus sammelst – und wir spielen ja jetzt nicht nur in London, Paris, Mailand, bei uns geht es auch schon mal nach Indien, China oder kürzlich erst nach Südamerika – dann siehst du ganz andere Dinge. Du siehst die Welt, wie sie wirklich ist. Während sich hier Leute den Kopf über die Abgasabgabe von Autos zerbrechen und du dann nach China fährst, wo du kaum atmen kannst, weil die Luft so unfassbar dreckig ist, da denkst du dir: Irgendwas läuft doch hier falsch. Was passiert da? Du schaust dir die ganzen Zusammenhänge an. Der Song heißt auch ganz bewusst <em>&#8222;<strong>WE</strong> Are Murderers&#8220;</em>. Wir sind jetzt mit Sicherheit nicht die, die sich da vorne hinstellen und sagen: „Ihr macht jetzt alles falsch und wir sind die Tollen“. Nee, das ist &#8217;ne Nummer, aus der kommt keiner von uns raus. Das ist einfach ein gesellschaftliches Problem. Die Gesellschaft bewegt sich in unseren Augen ganz massiv in die falsche Richtung und es wird auch höchste Zeit umzudenken. Und das auch nicht nur in Deutschland, sondern weltweit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Bewegen wir uns noch ein Stückchen weg vom einzelnen Titel hin zum Gesamtwerk. Wie du schon ein bisschen vorweggegriffen hast, sagtest du, dass der Song <em>&#8222;We Are Murderers&#8220;</em> stilistisch ein bisschen aus der Reihe fällt. Was würdest du sagen, wie sich das Album stilistisch zu den beiden Vorgängern verhält? Behaltet ihr euren Stil bei oder gibt es irgendwelche neuen, gravierenden Einflüsse?</h4>
<p>Im Prinzip haben wir die Linie, die wir angefangen haben, fortgesetzt. Es ist wie ein Schritt weiter. Für uns war es schon immer so, dass wir uns mal gesagt haben: Ein Album zwei Mal schreiben ist Blödsinn. Warum sollen wir ein &#8222;Neverworld’s End&#8220; zwei Mal schreiben? Die Platte gibt’s, die Platte ist super. Wer Bock drauf hat – leg sie auf, alles gut. Wir haben von &#8222;Neverworld’s End&#8220; zu &#8222;Sacrificium&#8220; einen Schritt gemacht, wir haben von &#8222;Sacrificium&#8220; zur EP einen Schritt gemacht, und gehen diesen Schritt jetzt nochmal weiter. Das ist die Weiterentwicklung vom klassischen <strong>XANDRIA</strong>-Sound. Du wirst alles darauf finden, was du bisher von <strong>XANDRIA</strong> gewohnt warst. Du kriegst die poppigen Rock-Songs, du bekommst die Power Metal-Bombast-Hymnen, du bekommst den Epic Track mit dem Titelstück, du bekommst auch wieder mal eine knüppelharte Nummer, die eben einen Tick härter ist. Von daher: Ja, wir bleiben unserer Linie treu, machen aber trotzdem einige Sachen anders als zuvor. So, dass es für uns interessant bleibt und auch für die Hörer.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Es ist ja auch wieder so, dass ihr einige Guest Vocals dabei habt, u.a. Björn von SOILWORK oder Ross von VAN CANTO. Übrigens beides Bands, die ich sehr mag. Wonach sucht ihr euch aus, ob ihr Guest Vocals nutzt und in welchem Maß? Und wenn ihr dann die Entscheidung getroffen habt, dass ihr Guest Vocals einsetzen möchtet – wonach sucht ihr euch aus, wer letztendlich die Ehre hat, sich auf dem Album zu verewigen?</strong></p>
<p>Am Anfang war eigentlich schon die Rede von zwei Leuten, die wir brauchen. Das eine war ein Growler. Da hat uns halt ein Typ vorgeschwebt in der Kategorie <strong>FIVE FINGER DEATH PUNCH</strong> – ein Typ, der zwar growlt und brüllt, aber alles noch in einem angenehmen Maß, der aber auch clean singen kann. Da wir logischerweise die Kollegen aus Amerika schlecht mal anrufen können und sagen: „Hier, Kollege, haste Bock?“, haben wir uns überlegt, wer denn hier in Europa sitzt, den wir fragen können. Und <strong>Björn</strong> ist einfach der Beste in dem Fach. Ich bin zum Beispiel ein riesiger <strong>SOILWORK</strong>-Fan und kam dann um die Ecke: „Hey, lass uns doch mal fragen.“ Wir haben dann ganz vorsichtig ne Email geschrieben, und kurz darauf kam dann die Zusage.</p>
<p>Dann haben wir noch eine klassische Power Metal-Stimme gesucht für den Longtrack, und <strong>Henning</strong> ist ein Freund von <strong>Dianne</strong> und von <strong>Joost</strong>. Von daher lag es schon mal nah, auch bei ihm durchzuklingeln. Auch ein geiler Sänger, klar. Der hat auch gleich zugesagt. Und die Idee mit <strong>Ross</strong> und <strong>Zaher</strong> kam eigentlich erst so während der Recordings. So nach dem Motto: Was fehlt noch, was könnten wir noch machen? Und bei <em>&#8222;</em><em>Ship Of Doom&#8220;</em>&nbsp;wollten wir so diesen Piratentyp haben. Und klar, wen fragst du da am ehesten? So einen Typen wie <strong>Ross</strong> (lacht). Da wir befreundet sind, haben wir einfach mal durchgeklingelt, und der war auch gleich an Bord. Und bei <strong>Zaher</strong> war es so, dass <em>&#8222;</em><em>Burn Me&#8220;</em>&nbsp;schon vorher fast fertig war, ohne diese ganzen arabischen Einflüsse. Irgendwie klang die Nummer da noch zu… ja, normal. Und dann kam <strong>Marco</strong> mit der Idee um die Ecke: „Ja, lass uns das doch mal so aufnehmen, meinst du, das ist geil?“ Joa, ich konnte mir da am Anfang noch gar nichts drunter vorstellen. Dann hat er mir das noch weiter erläutert und mir auch die Idee mit <strong>MYRATH</strong> vorgestellt. Und wir haben mit dem Kollegen ja schon mal in Amerika auf dem <strong>ProgPower</strong> zusammen gezockt. Daher kannte ich zumindest grob die Band. <strong>Marco</strong> ist ein Riesen-Fan, ging in Paris auf das Konzert, hat einfach nach der Schau <strong>Zaher</strong> angehauen: „Hey, hast du Bock?“, und auch der war gleich dabei. Es ist oft wesentlich unkomplizierter, als man sich das vorstellt. Und die Idee, wer, wo und was, kommt dann oft erst beim Machen. Wie gesagt: Planen kann man sowas schlecht.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_13169" aria-describedby="caption-attachment-13169" style="width: 552px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-13169 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/Ross-Thompson.jpg" alt="ross-thompson" width="562" height="842" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/Ross-Thompson.jpg 562w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/Ross-Thompson-200x300.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 562px) 100vw, 562px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-13169" class="wp-caption-text">Auch <strong>Ross Thompson</strong> (<strong>VAN CANTO</strong>) leiht der Band in einem Song seine Stimme.</figcaption></figure>
<h4>Ich freue mich auf jeden Fall, das zu hören. Da bin ich gespannt! Wie sieht es eigentlich aus auf der neuen Scheibe: Hast du persönlich ein Lieblingsstück?</h4>
<p>Es wechselt oft. Spieltechnisch macht mir <em>&#8222;</em><em>Burn Me&#8220;</em>&nbsp;sehr viel Spaß. Vom Hören her und vom Grad des Stolz-Drauf-Seins ist es glaube ich der Titeltrack, wo wir alles reingepackt haben, was wir irgendwie können. Das Ding ist schon richtig gut geworden. Meiner Ansicht nach. Logischerweise wird da von den Leuten, die es hören, jeder seinen eigenen Song finden. Aber für mich ist es echt der Titeltrack.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Wie du schon sagst, wird das wahrscheinlich jeder anders sehen.&nbsp; Und so, wie es bei den Fans jeder anders sieht, ist es wahrscheinlich auch in der Band so, dass du es vielleicht anders siehst in manchen Punkten als deine Bandkollegen. Es ist ja bei einer Tour zum neuen Album immer dasselbe: Ein paar alte Titel behält man bei, ein paar neue packt man rein – aber nicht alle, weil man nur eine begrenzte Zeit hat. Man kann ja nicht fünf Stunden spielen. Steht jetzt schon bei einigen Titeln – mal abgesehen von <em>&#8222;We Are Murderers&#8220;</em>, was wohl gespielt wird, wenn ihr ein Video dazu veröffentlicht – fest, dass sie es in die Shows schaffen? Und andersrum: Gibt es Songs, bei denen schon feststeht, dass sie nicht gespielt werden?</h4>
<p>Wir haben uns einen Songpool von zehn Songs rausgegriffen, die wir mal mit in den Proberaum nehmen. Einfach nur, weil die Wahl jetzt drauf fiel. Welche der zehn wir jetzt zocken, wissen wir selber noch nicht. Am Ende werden es wohl so sechs, sieben in die Setlist schaffen. Aber wir haben es eigentlich immer so gemacht, dass wir im Laufe eines Album-Zyklus jeden Song des Albums mal live dabei haben. Daher: Die Songs, die wir jetzt im ersten Rutsch im Frühjahr nicht spielen, die werden wir dann vielleicht für die Festivals rauskramen oder für die Herbsttour oder dann irgendwann 2018. Es wird keiner auf die Halde gelegt.</p>
<p>Was aber ein bisschen tricky wird vom Songmaterial, wird wohl der Titeltrack sein. Das ist eine Nummer, bei der ich mir noch nicht vorstellen kann, wie wir das live richtig cool umsetzen. Aber wie gesagt: Aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben. Der Titeltrack wird also erstmal nicht dabei sein, dafür der ganze Rest. Wir probieren aus, was im Proberaum geil kommt und was sich mit den anderen Songs, die wir mit in die Setlist packen, gut ineinanderfügt. Und dann basteln wir uns was zusammen.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-13172" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/Theater-Of-Dimensions-Cover.jpg" alt="theater-of-dimensions-cover" width="960" height="960" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/Theater-Of-Dimensions-Cover.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/Theater-Of-Dimensions-Cover-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/Theater-Of-Dimensions-Cover-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/Theater-Of-Dimensions-Cover-750x750.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" />
<h4>Wann geht´s bei euch los mit ersten Auftritten zum neuen Album?</h4>
<p>Es gibt zwei Album-Release-Shows. Am 28. und 29. Januar in Bochum und in Hamburg. Danach fahren wir auf die <strong>70000 Tons Of Metal</strong>, direkt danach geht es nach Tunesien – unglaublich, aber wahr – und dann wird´s sehr wahrscheinlich in Europa im März losgehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Wie kommt ihr gerade nach Tunesien?</h4>
<p>Wir haben es angeboten bekommen. Die Kollegen von <strong>KREATOR</strong> haben da drüben schon mal gezockt. <strong>KREATOR</strong> sind ja auch Leute, die gern Weltreisen unternehmen (lacht). Und von <strong>Mille</strong> weiß ich, dass der da schon mal war. Der meinte: „Ja, ist geil, das kannst du machen“, und wenn alles rundherum passt und sich das als seriös herausstellt, fahren wir da auch mal hin. Wie gesagt, wir waren vor kurzem in Israel, Indien haben wir auch gemacht. Wir fahren gern in die entlegensten Winkel der Welt. Macht Spaß.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Dann noch eine Frage, die ich zum Ende hin immer jedem ganz gern stelle, den ich interviewe. Eine Sache der persönlichen Einstellung, mehr oder weniger. Wenn jetzt eine nietenbepackte Fee zu dir kommen würde und du dürftest dir wünschen, mit einer Band deiner Wahl zu touren – völlig egal, ob die Band noch besteht, aufgelöst ist, jemand verstorben ist, wie auch immer – wenn du die freie Wahl hättest: Welche Band wäre es und warum?</h4>
<p>Schwer… Also, für uns Jungs wäre glaube ich <strong>MACHINE HEAD</strong> so ein Traumpartner. Oder <strong>IN FLAMES</strong>. Das wäre was, worauf wir uns schon mal freuen würden. Aber es ist wirklich schwierig. Ich mache das auch oft von den Menschen abhängig. Also musikalisch vielleicht die zwei. Was auch total viel Spaß gemacht hat, war die Tour mit <strong>POWERWOLF</strong>, die ja wirklich extrem nette Jungs sind. Auch die Crew ist supernett. Und das war schon sehr klassenfahrt-artig. Und für <strong>Dianne</strong> wäre es denke ich mal <strong>NIGHTWISH </strong>in Originalbesetzung. Das fänd sie, glaube ich, ganz geil.</p>
<p>Wie gesagt, ich bin niemand, der jetzt sagt: „Oh, ich hätte voll Bock, mit <strong>METALLICA</strong> eine Stadion-Tour zu machen!“ Klar, wäre auch geil und ich würde auf keinen Fall Nein sagen. Aber mir kommt es eher auf die Menschen dahinter an. Und oft ist es so, dass wenn du mit Leuten tourst, von denen du ein riesiger Fan bist, und die ganze Tour-Maschinerie mit der ganzen Tour-Logistik und dem ganzen Geschäftskram kommt dann ins Laufen, und du machst dann unangenehme Erfahrungen… Obwohl die Jungs vielleicht auch gar nicht so sind, dann ist es so, dass dein eigenes Fan-Dasein dann im Arsch ist. Lieber Fan bleiben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nachdem <strong>Steven</strong> den Lesern noch ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr wünscht, beenden wir unser Gespräch. Was soll ich sagen: Es hat Spaß gemacht! Es ist bestimmt nicht das letzte Mal, dass ich von ihm und der Band gehört habe. Wer weiß &#8211; vielleicht bietet sich für mich ja bei den&nbsp;<strong>MetalDays</strong> in Tolmin eine Gelegenheit, noch einmal mit <strong>XANDRIA</strong>&nbsp;ins Gespräch zu kommen&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/irgendwas-laeuft-doch-hier-falsch-im-interview-mit-xandria/">Irgendwas läuft doch hier falsch! &#8211; im Interview mit Xandria</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/irgendwas-laeuft-doch-hier-falsch-im-interview-mit-xandria/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wenn der Herbstmond scheint &#8211; Autumn Moon Festival 2016</title>
		<link>https://silence-magazin.de/autumn-moon-2016/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=autumn-moon-2016</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/autumn-moon-2016/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Atryela]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Oct 2016 08:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Autumn Moon Festival]]></category>
		<category><![CDATA[DAS ICH]]></category>
		<category><![CDATA[EISFABRIK]]></category>
		<category><![CDATA[Hameln]]></category>
		<category><![CDATA[L'ÂME IMMORTELLE]]></category>
		<category><![CDATA[LACRIMAS PROFUNDERE]]></category>
		<category><![CDATA[THE MOON & THE NIGHTSPIRIT]]></category>
		<category><![CDATA[VOGELFREY]]></category>
		<category><![CDATA[WELLE:ERDBALL]]></category>
		<category><![CDATA[xandria]]></category>
		<category><![CDATA[ZOMBIE BOY]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=10054</guid>

					<description><![CDATA[<p>&#8222;Die Idee ist einfach: Menschen zusammen bringen, tolle Aktionen bieten, gute Musik und begnadete Musiker präsentieren, Kunst Wahrnehmen und das alles in einer gemütlichen Atmosphäre. Neue Bands entdecken, neue Freunde finden &#8211; oder alte wiedersehen, gemütlich schlendern, wild tanzen, gepflegt entspannen oder ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/autumn-moon-2016/">Wenn der Herbstmond scheint &#8211; Autumn Moon Festival 2016</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&#8222;Die Idee ist einfach: Menschen zusammen bringen, tolle Aktionen bieten, gute Musik und begnadete Musiker präsentieren, Kunst Wahrnehmen und das alles in einer gemütlichen Atmosphäre. Neue Bands entdecken, neue Freunde finden &#8211; oder alte wiedersehen, gemütlich schlendern, wild tanzen, gepflegt entspannen oder hart feiern: alles ist möglich.&#8220;</p></blockquote>
<p>Eine unglaublich treffende Aussage aus dem Programmheft über das diesjährige <em><strong>Autumn Moon Festival</strong></em> in Hameln. In vier Locations unweit voneinander entfernt traten an zwei Tagen 44 Bands aus der Folk-, Gothic-, Elektro- und Metal-Szene auf.<br />
Die Rattenfänger-Halle, Hamelns Stadthalle, war hierbei die zentrale Anlaufstelle. Im Park an der Halle wurden, neben einer kleinen Freilichtbühne viele verschiedene Stände aufgebaut, wo Felle, gutes Essen und allerlei anderes Mittelalterliches angeboten wurde. Nur ein kleines Stück weiter am Kai entlang kam man zur &#8222;Hameln&#8220;, einem für das Festival etwas umgebauten Boot. Im engen Unterdeck befand sich eine kleine Bühne mit minimalistischer Tanzfläche davor. Nach kurzem Fußmarsch gelangte man so auch zur Sumpfblume, einem seit bereits 30 Jahren bestehenden Kulturverein mit angrenzendem Café. Der neue Spielort dieses Jahr ist das Papa Hemmingways, mit kleiner Bühne und sehr wenig Platz und zu wenig Licht.<br />
Das Zeitmanagement ließ es für mich dieses Jahr leider nicht zu, mich viel in anderen Locations außer der Rattenfänger-Halle aufzuhalten, zumal dort die meisten für mich interessanten Acts auftraten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Freitag</h3>
<hr />
<p>Nachdem ich meinen Begleiter für dieses Wochenende am Bahnhof in Hameln abgeholt hatte, fanden wir einen kostenlosen Parkplatz in einer Seitenstraße. An der Rattenfänger-Halle angekommen, standen wir etwas ratlos in einer Schlange zu den Bändchen, bis wir die Presse-Bändchen Ausgabe gefunden hatten. Die Bändchen-Vergabe war insgesamt leider eher schlecht geplant, da alle Besucher durch einen engen Eingang in die Halle mussten, sodass sich zu den Stoßzeiten ziemlich lange Schlangen bildeten. Das wäre ein kleiner Kritikpunkt, an dem sonst so reibungslosen Ablauf.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-center aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/autumn-moon-freitag/Xandria-2.jpg" alt="Xandria-2" /></p>
<p>Den Start in das Festival lieferte die Symphonic Metal-Band <strong>XANDRIA</strong>, die mit der niederländischen Sopran-Sängerin Dianne van Giersbergen  einen wunderbaren ersten Eindruck auf die große Bühne und den angenehm abgemischten Sound in der Halle geben konnten.<br />
Die Zeit, bis die Barden von <strong>VOGELFREY</strong> die Bühne betraten, wurde zum Kennenlernen und Erzählen genutzt, auf Festivals geht das alles sehr viel besser.  Zwischendurch lud der Mittelaltermarkt mit seinen liebevoll gestalteten Ständen zum Schlendern ein. Leider etwas zu lange, sodass wir von <strong>EISFABRIK</strong> keine Fotos mehr aus dem Graben machen durften. Aber auch vom Publikum aus genossen wir die Songs aus <strong>Dark Elektro</strong> oder <strong>Future Pop</strong>, wie die Band ihren Musikstil beschreibt. Vor der Bühne hatte sich auch schon eine beachtliche Menge an Zuschauern gesammelt, was ich nach meiner persönlichen Neuentdeckung voll und ganz verstehen konnte. Das Trio von <strong>EISFABRIK</strong> werde ich definitiv auf dem Schirm behalten und mir das eine oder andere Konzert gönnen!<br />
Das Tageshighlight <strong>OST+FRONT </strong>lieferte eine Show aus Neue Deutsche Härte mit viel Blut und fantastischen Masken und schafften es, die Menge in eine Stimmung zu versetzen, wie es in der großen Halle an diesem Wochenende nur eine andere Band hinbekam. Nach der Show konnte man am Merch-Stand dann noch Fotos mit den Jungs machen und sich einen blutigen Handabdruck von Frontmann <strong>Hermann Ostfront </strong>auf ein Poster geben lassen.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-center aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/autumn-moon-freitag/Ostfront-10.jpg" alt="Ost+front-10" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Den Abschluss dieses Abends bildeten für mich <strong>DAS ICH</strong>, eine Dreierkombo, die es an Wahnsinn kaum zu übertreffen gilt. <strong>Stefan Ackermann</strong> untermalt die elektronischen Klänge seiner Kollegen mit wunderbar kratziger Stimme und teils grotesken Gesichtsausdrücken. Ein gelungener Abschluss eines ereignisreichen Tages.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Samstag</h3>
<hr />
<p>Der Samstag begann für mich und meinen Begleiter etwas später, das kalte Wetter hatten wir wohl etwas unterschätzt und hatten mit Erkältung zu kämpfen. Wick eingeschmissen, noch ne Stunde länger geschlafen und pünktlich zu <strong>THE MOON &amp; THE NIGHTSPIRIT</strong> in die Sumpfblume. Leider war das ätherische Gejammer der Sängerin im Zusammenspiel mit der Patchouli-geschwängerten Luft nicht besonders zuträglich für die eh schon angekratzte Gesundheit. Auf Gras stelle ich mir die Musik aber ziemlich angenehm vor&#8230;</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-center" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/autumn-moon-samstag/Samstag-2.jpg" alt="Samstag-2" /></p>
<p>Nach einem kurzen Spaziergang über den Mittelaltermarkt blieb man schließlich bei einem Stand hängen, an dem Fudge verkauft wurde. Nebst einem Hinweis, dass man möglichst die Zunge von den Verkäuferinnen lassen soll und einigen gekauften Leckereien, hörte man von der kleinen Bühne auf dem Markt allseits bekannte Irish-Folk-Lieder, die uns zum Verweilen einluden, bis <strong>LACRIMAS PROFUNDERE</strong> mein Erscheinen im Graben veranlassten. Nicht besonders angetan von den schwarzen Klängen der deutschen Dark Rock-Band, verabschiedeten wir uns von der Rattenfänger-Halle, um im Café der Sumpfblume unglaublich leckere Burger zu fairen Preisen zu genießen. Leider war an dem Tag das Café so voll, dass unsere Burger tatsächlich erst kamen, als wir schon wieder in der Halle unterwegs waren. <strong>L&#8217;ÂME IMMORTELLE</strong>, das Gesangsduo aus Österreich, ließen mich in alten Gefühlen schwelgen, doch als die Nostalgie verschwunden war, überwog dann doch der Hunger. Und ich kann jedem, der in die kleine Stadt an der Weser kommt, empfehlen, das Café in der Sumpfblume zu besuchen.<br />
Pünktlich um 21:30 Uhr kam<strong> Lady Lila</strong> in ihrem weißen Engelsgewand auf die Bühne und die Radiosendung <strong>WELLE:ERDBALL</strong> konnte beginnen. Als eigentlicher Headliner des Abschlussabends schafften es <strong>Honey</strong> und Co wie keine andere Band des Festivals, die große Menge in der Rattenfänger-Halle in Stimmung zu versetzen. Mit einem umfangreichen Aufgebot an alten und neuen <strong>WELLE:ERDBALL</strong>-Klassikern wie <em>&#8222;VW Käfer&#8220; </em>oder <em>&#8222;23&#8220;</em>, bringen die fünf (Ja, der Commodore 64 ist ein Bandmitglied) die Zuschauer zum Tanzen und auch mir fiel es im Graben schwer, nicht im Takt mitzuwippen.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-center aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/autumn-moon-samstag/Welle-Erdball-37.jpg" alt="Welle-Erdball-37" /></p>
<p>Was danach als WORLD PREMIERE angekündigt wurde, war wohl das desaströseste, was ich jemals gesehen habe. Das kanadische Tattoo-Model <strong>Rick Genest</strong> hat nebst ein paar Auftritten in Musikvideos und kleinen Auftritten in ein paar Filmen nun auch vor, die Musikwelt im Sturm zu erobern. Den Preis für die schnellste Saalräumung hat <strong>ZOMBIE BOY</strong> am Samstag definitiv eingesackt! Nach vier Liedern, die ich gezwungen war auszuhalten, bemerkte nicht nur ich, dass Herr Genest seine äußerst raffinierten, aus lediglich zwei Wörtern (&#8218;Yeah&#8216; und &#8218;Baby&#8216;) bestehenden Texte zuerst vom Telepromter ablas, sonder ab Lied zwei, welches man kaum vom ersten unterscheiden konnte, nicht mehr gesungen hat, sondern sich Playback aushelfen ließ. Die anfangs volle Halle leerte sich innerhalb von vier nicht sonderlich langen Liedern bis auf ein paar letzte Fans. Mir tat nur die Security leid, die sich das Grauen bis zum Ende antun musste. Einzig und allein der Schlagzeuger von <strong>ZOMBIE BOY</strong> hat echt einen Orden verdient, so motiviert und glücklich wie er auf sein Instrument eingedroschen hat, um wenigstens ein bisschen Stimmung zu schaffen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Fazit</h3>
<hr />
<p>Die Idee und die Umsetzung des <em><strong>Autumn Moon Festival</strong></em>s ist toll, einige kleine Verbesserungsvorschläge gibt es sicher von meiner Seite aus, aber es war nichts, was mir die super Grundstimmung die Tage verdorben hat. Wer kleine beschauliche Festivals mag, die in alle Richtungen offen sind, keine ganz strikten Genre-Einschränkungen und nicht nur eine Bühne sondern auch ein Rahmenprogramm haben, dem kann ich wärmstens empfehlen, sich eine Karte für das Autumn Moon 2017 zu organisieren und in die schöne Rattenfänger-Stadt Hameln zu kommen, wenn der Herbstmond wieder scheint.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Galerie der Bands und beiden Tage:</h3>
<p> [<a href="https://silence-magazin.de/autumn-moon-2016/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=autumn-moon-2016">See image gallery at silence-magazin.de</a>] </p>
<h3></h3>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/autumn-moon-2016/">Wenn der Herbstmond scheint &#8211; Autumn Moon Festival 2016</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/autumn-moon-2016/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>

<!--
Performance optimized by W3 Total Cache. Learn more: https://www.boldgrid.com/w3-total-cache/?utm_source=w3tc&utm_medium=footer_comment&utm_campaign=free_plugin

Page Caching using Disk: Enhanced 
Minified using Disk
Database Caching using Redis

Served from: silence-magazin.de @ 2026-04-16 00:05:39 by W3 Total Cache
-->