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	<title>Nico, Autor auf Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Sun, 27 Oct 2019 16:36:52 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Nico, Autor auf Silence Musik Magazin</title>
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		<title>LEGENDRY &#8211; Ernste Ependichter statt Kitsch-Rhapsoden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nico]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Oct 2019 06:21:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Doom]]></category>
		<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>"LEGENDRY gehen ihren eigenen Weg…" Ob du dabei mitgehen magst, oder einfach nur von der Ferne winken. </p>
<p>Wir sagen dir jetzt aber erstmal, mit was für großen Stiefeln die Band hier unterwegs ist!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/legendry-the-wizard-and-the-tower-keep/">LEGENDRY &#8211; Ernste Ependichter statt Kitsch-Rhapsoden</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></h3>
<h3 style="text-align: center;">LEGENDRY &#8211; &#8222;The Wizard And The Tower Keep&#8220;</h3>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 01.11.2019<br />
<strong>Länge:</strong> 47:09 Min.<br />
<strong>Label:</strong> High Roller Records<br />
<strong>Genre:</strong> Epic (Heavy) Metal</p>
<h3 style="text-align: center;"></div></div></div></h3>
<h3><strong>Exkursion ins Altertum?</strong></h3>
<p>Heute betrete ich als Autor für Silence gleich in zweifacher Hinsicht Neuland. Zum einen schildere ich euch heute zum ersten Mal meine Eindrücke zum Album einer Truppe, welche mir zwar namentlich schon lange bekannt sind, ich&nbsp; mir aber noch nie zu Gemüte geführt habe. Zum anderen begebe ich mich heute in die sagenumwobenen Gefilde des <strong>Epic (Heavy)</strong> <strong>Metals</strong>. Zwar hatte ich durchaus schon Berührungspunkte mit dieser oder ähnlicher Musik, aber trotzdem ist es etwas anderes, als wenn man seine Meinung zu Tonträgern aus Genres kundtut, in denen man ein breiter gefächertes Wissen besitzt.</p>
<p>Anno 2005 in <strong>Pittsburgh, Pennsylvania</strong> formiert, kann das Dreiergespann <strong><a href="https://legendry.bandcamp.com/">LEGENDRY</a></strong> bereits auf <strong>zwei erfolgreiche Longplayer</strong> zurückblicken. Nach &#8222;Mists of Time&#8220; aus 2016 und dessen fast zwei Jahre alten Nachfolger &#8222;Dungeon Crawler&#8220; erscheint nun ihr drittes Vollwerk. &#8222;The Wizard And The Tower Keep&#8220; wird am 01. November über <strong>High Roller Records</strong> veröffentlicht. Das <strong>Zwickauer Label</strong> sollte als weitreichende Fundgrube von Veröffentlichungen aus den Sektionen NWoBHM, Speed Metal, &#8222;Epic&#8220; Metal, (Blackened) Thrash Metal/First Wave Black Metal und Doom Metal vielen <strong>Traditionalisten und 80er -Worshippern</strong> ein Begriff sein.</p>
<h3><strong>… oder zumindest eine Generation zurück</strong></h3>
<p>&#8222;The Wizard And The Tower Keep&#8220; erzählt die Geschichten der gleichnamigen belletristischen Schrift, welche Gründungsmitglied und Multiinstrumentalist <strong>Vidarr</strong> eigenhändig verfasst hat. Es ist demzufolge als ein Paradebeispiel eines Konzeptalbums zu verstehen. Das <strong>Trio</strong> versteht ihr Liedgut als persönliche Hommage an die Epic-Metal-Götterväter, die da heißen <strong>MANILLA ROAD</strong> und <strong>CIRITH UNGOL</strong>. Weitere gemeinhin bekannte Namen wie <strong>BROCAS HELM, MANOWAR</strong> und <strong>WARLORD</strong> erweitern dieses doch recht überschaubare Syndikat.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-34546 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/Legendry_Photo-778x1024.jpg" alt="" width="228" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/Legendry_Photo-778x1024.jpg 778w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/Legendry_Photo-228x300.jpg 228w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/Legendry_Photo-750x988.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/Legendry_Photo.jpg 1101w" sizes="(max-width: 228px) 100vw, 228px" /></p>
<h3><strong>Wie weit kann der Apfel vom Stamm fallen?</strong></h3>
<p>Referenzen und Würdigungen hin oder her, die Band mit dem <strong>neologistischen Namen</strong> versteht von Beginn ihres neuesten Streichs an, <strong>individuelle und facettenreiche Akzente</strong> zu setzen. Das sture und moderate Imitieren der genannten Kapellen können dafür getrost andere Genrekollegen übernehmen. Der Opener <em>„The Bards Tale“</em> ist keineswegs nur als selbstüberschätztes Cover des <strong>BLIND GUARDIAN-Klassikers </strong>zu verstehen. Wer die Betitelung genau liest und aufmerksam hinhört, erkennt ihn dagegen schnell als ein mit untypischer Schlagseite versehenes, eigenständiges <strong>Intro</strong> an.</p>
<p>Es mag wahrscheinlich vielen als <strong>Kuriosität</strong>, vielleicht auch als <strong>Abnormität</strong> anmuten, wenn ich mit einigermaßen gefestigter Überzeugung behaupte, dass hierbei zumindest Berührungen zu <strong>DEATH IN JUNE</strong> aufploppen. Wem sie kein Begriff sind: <strong>DEATH IN JUNE</strong> waren in den <strong>1980er-Jahren</strong> eine der bekanntesten <strong>Neo-Folk-Formationen</strong>. Ihre Vorreiterrolle in diesem Genre wird Ihnen bis heute anerkannt. Von einer Diskussion über deren politische Positionierungen sehe ich hierbei ab und möchte lediglich die musikalischen Verweise anmerken, welche sich auch wirklich nur auf das Intro beschränken. Das liegt vor allem an der <strong>Mandolinen-Melodik</strong> und teils auch an der <strong>Stimmlage</strong> von Vidarr.</p>
<p>Anschließend erfolgt in <em>&#8222;Vindicator&#8220;</em> mit sofortiger Wirkung eine 180-Grad-Kehrtwende hin zu rassigem, ungestümen und ungebändigten <strong>Old School Heavy-Metal</strong>. Eingängig, rockig, unangepasst und fast schon für eine <strong>Bikerausfahrt</strong> tauglich treten <strong>LEGENDRY</strong> mit diesem <strong>Überraschungsmoment</strong> die Tür zur gehobenen Genrekost ein. Insbesondere die <strong>Vocals</strong> entfalten nun ihr Potenzial.</p>
<h3><strong>So nah und doch so fern</strong></h3>
<p>Beschreibungstechnisch bereitet mir die <strong>Klangfarbe</strong> von <strong>Vidarrs</strong> Stimme jedoch etwas Kopfzerbrechen. Die gewohnt heroische Ergriffenheit erscheint hier zu ausdifferenziert und nicht zwangsläufig einheitsbreikonform. Ich würde sie eher als Querschnitt aus <strong>JUDAS PRIEST, TYTAN (UK), MANILLA ROAD, SACRED STEEL, VIRTUE (UK), X-CALIBER (US)</strong> und <strong>GLACIER (US)</strong> bezeichnen. Wem die meisten dieser Urgesteine etwas sagen, weiß, dass deren Sänger <strong>variabel keifend</strong>, aber nicht kratzig oder rau ihre lyrischen Ergüsse vortragen.</p>
<p>Der dritte Track <em>&#8222;The Wizard And The Tower Keep&#8220;</em> wird mit einem fast schon <strong>romantischem &#8222;80er-Jahre-Film-/Serienszenenintro&#8220;</strong> eröffnet, welches zunächst in balladenartige bis andächtige Sphären übergeht. Im Refrain meine ich, übersteuerte Riffstrukturen herauszuhören, welche eher im <strong>Stoner Rock</strong> bekannt sind. &nbsp;Spätestens ab dieser Stelle tritt musikalisch auch das Prädikat <strong>&#8222;Epic&#8220;</strong> zu Tage, das die Band in die elitäre Kerbe von den bereits erwähnten <strong>MANILLA ROAD</strong> und <strong>CIRITH UNGOL</strong> einschlagen lässt. Gefühlsbetont, erhaben und abenteuerlich, versunken, aber nicht zu schmalzig wird den Hörern vom &#8222;Zauberer und dem Wehr- und Wohnturm&#8220;&nbsp;(auch als Donjon bezeichnet) berichtet.</p>
<p>In <em>&#8222;The Lost Road&#8220;</em> stechen besonders die leicht hohl klingenden, pferdegaloppartigen Drums und die allgemeine rasende Rhythmik positiv aus dem Klangteppich heraus. Gegen Ende wird es sogar <strong>psychedelisch</strong>, wobei <strong>BLACK SABBATH</strong> auch noch eine Huldigung zugesprochen bekommen.</p>
<p>Auch das anknüpfende <em>&#8222;Sorcery´s Bane&#8220;</em> lässt <strong>Bez</strong><strong>üge zum Stoner</strong> nicht missen. <strong>Mandoline und Violinen</strong> verleihen der Nummer einen <strong>historischen bis mittelalterlichen Anstrich</strong>. Dies lässt eine <strong>eigene Atmosphäre</strong> in Erscheinung treten, welche weniger karg und puristisch, sondern ausdifferenzierter und ausgestalteter als bei anderen Bands aus der <strong>Old School Heavy Metal</strong> oder <strong>NWoBHM</strong>-Sparte wirkt.</p>
<h3>Hat auch wer ein bisschen Speed?</h3>
<p>In <em>&#8222;Behind The Summoner´s Seal&#8220; </em>wird das Tempo merklich aufgedreht, sodass auch <strong>Speed-Metal-Fanatiker</strong> zeitweilig auf ihre Kosten kommen. So lassen sich beispielsweise die Geister von <strong>AGENT STEEL </strong>oder <strong>EXUMER </strong>in dem Song erkennen. Die <strong>Psychedelik</strong> wird hier ebenfalls nicht vernachlässigt. Dies gilt auch für das letzte und längste Stück <em>&#8222;Earthwarrior&#8220;. </em>Durch die auffallenden Gitarrensoli klingt&nbsp; das Album fast schon etwas <strong>hippiesk</strong> aus.</p>
<p>Von einer umfangreichen, abgelehnten Modernisierung oder Generalüberholung des <strong>80er-Jahre-Sounds</strong> kann dennoch nicht die Rede sein. Wozu auch? Die ausgewogene<strong> kontinuierliche Gratwanderung</strong> zwischen musikalischem Konservatismus und Expansion steht den Ostküstlern nämlich ziemlich gut. Die Songs zeichnen sich allgemein durch hohe Wiedererkennungspotenziale und Durchdachtheit aus.</p>
<h3><strong>Der mentale Sprung von der Antike in den Wilden Westen und zurück</strong></h3>
<p>Aus meinem Blick &#8211; oder besser ausgedrückt: aus meinem <strong>Hörwinkel &#8211;</strong> erinnern die Songs vom Gesamtklangbild her weniger an als Einzelkämpfer auftretende Gladiatoren oder andere antike Krieger, auch wenn das Markenzeichen der US-Amerikaner (der athletische Schwertfechter, der dem Betrachter auf allen Albumcovern den Rücken zukehrt), es so vermuten lässt. Eher werden durch die Stücke <strong>Parallelen zu Freiheitskämpfern, Gesetzlosen und Verstoßenen</strong> wahrhaftig. Sie reiten durch prärieartige, weitläufige Areale und berichten musikalisch von ihren Wünschen, Sehnsüchten, aber auch Momenten des Glücks.</p>
<p>Die <strong>Lyrics</strong> machen meiner alternativen Vision allerdings einen saftigen Strich durch die Rechnung. Leider konnte ich im Internet nur die Lyrics des zweiten Titels <em>&#8222;Vindicator&#8220;</em> ausfindig machen, jedoch wird dieser Titel denkbar stellvertretend für die übrigen Sechs stehen. In <strong>genretypischer, selbstbezogener Manier</strong> (in Anbetracht solcher Zeilen wie &#8222;heavy metal madness found me there&#8220; oder &#8222;with heavy metal power&#8220; und &#8222;running in the wild&#8220;) postuliert der rachesüchtige Krieger, im nebeligen Wald gnadenlos seine Feinde und legendäre Ungetüme zu erledigen. Der Kampf erscheint ihm in diesem Sinne als einziges Mittel der Streitbeilegung und Gerechtigkeitserwirkung. (Siehe letzte Zeile: &#8222;from triumph or defeat, there is no escape&#8220;.)</p>
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		<title>MORTIFERUM &#8211; Wenn Leichen zu viel Schatten spenden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nico]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Oct 2019 05:26:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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		<category><![CDATA[COFFINS]]></category>
		<category><![CDATA[Death Doom]]></category>
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		<category><![CDATA[KRYPTS]]></category>
		<category><![CDATA[MORTIFERUM]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach der energiestrotzenden 4-Track-Demo „Altar of Decay“ haben MORTIFERUM ein Album herausgebracht.</p>
<p>Wir haben für dich unsere Einschätzung - sag uns doch gern deine!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/mortiferum-disgorged-from-psychotic-depths/">MORTIFERUM &#8211; Wenn Leichen zu viel Schatten spenden</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h3 style="text-align: center;">MORTIFERUM &#8211; &#8222;Disgorged From Psychotic Depths&#8220;</h3>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum: </strong>11.10.2019<br />
<strong>Länge:&nbsp;</strong>36:31 Min.<br />
<strong>Label:&nbsp;</strong>Profound Lore Records<br />
<strong>Genre: </strong>Death Doom Metal</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<h3><strong>„Slow“ statt „Slam“</strong></h3>
<p><strong>Death Metal</strong> ist enorm <strong>vielfältig</strong>. Während es viele <strong>Technical Death- und Slam-Brutal-Death Metal-Kapellen</strong> wie <strong>ARCHSPIRE, KRAANIUM, ANALEPSY, ACRANIUS, GUTTURAL SECRETE, DRIPPING </strong>oder<strong> ORCHIDECTOMY</strong> (nicht nur) für mich mit stupider Frickelei und <strong>Blast-Attacken</strong> ungezügelt übertreiben, gibt es als <strong>Gegenpol</strong> auch ein Subgenre, welches in <strong>laaaaaaaangsamer Manier</strong> versucht, sämtliche Hörzellen zu „dampfwalzen“. Die Rede ist von <strong>Death Doom Metal</strong>. (Seltener auch als Doom Death Metal oder Death/Doom Metal bezeichnet.) Hier treffen die <strong>Brachialität</strong> und das <strong>Destruktionspotenzial</strong> des Death Metal auf die <strong>Gemächlichkeit</strong>, die <strong>Ausweglosigkeit</strong> und/oder die <strong>Bedrücktheit</strong> von Doom Metal. Während einige Bands aus diesem Segment wie <strong>MY DYING BRIDE</strong>, <strong>OCTOBER TIDE</strong> oder <strong>SWALLOW THE SUN</strong> mehr oder weniger deutlich auf <strong>Atmosphäre</strong> getrimmt sind, hinterlassen bspw. <strong>COFFINS, ENCOFFINATION, PHRENELITH, HOODED MENANCE</strong> und <strong>KRYPTS</strong> mit übersteuerten und verzerrten Gitarrenwänden und paranormal tiefen Stimmlagen durch alle ihre Tracks hinweg <strong>okkultistisch-bedrohliche Abgänge</strong> und Nachhalle.</p>
<h3><strong>Wie heranwachsende Pilze</strong></h3>
<p>Fanatiker dieser Tonkunst werden besonders auf Seiten wie <strong>Bandcamp</strong> schnell fündig. Unzählige <strong>Demo-Veröffentlichen</strong> von relativ jungen Bands überragen hier mit hervorragenden und kurzweiligen Kompositionen, welche sich nicht nur als <strong>Playlist-Lückenfüller</strong> eignen. Eines dieser Promo-Werke trägt den Titel <strong>„Altar of Decay“</strong> und stammt von der us-amerikanischen Band <a href="https://mortiferum.bandcamp.com/"><strong>MORTIFERUM</strong></a>. Das bereits 2017 veröffentlichte <strong>Erstlingswerk</strong> der Olympianer strudelt in etwa durch das verdauerte, toxische <strong>Fahrwasser</strong> von <strong>ENCOFFINATION</strong> und <strong>INCANTATION</strong>. Allerdings sorgen Tempovariationen immer wieder für Abwechslung. Das Gesamtgewand der Soundstruktur ist ebenso optimal. Weder zu übersteuert, noch zu glatt poliert….</p>
<h3><span style="color: #ff0000;"><strong><span style="color: #000000;">Gut kopiert statt schlecht selbst gemacht?</span><br />
</strong></span></h3>
<p>… doch genau letzterer Aspekt formiert leider für mich die <strong>größte Schwachstelle</strong> in <strong>MORTIFERUMS</strong> neu erschienener erster Full-Length-Veröffentlichung. Wirkt die Platte etwa zu sauber? Mit sehr <strong>hohen Erwartungen</strong> durch meine Eindrücke von <strong>„Altar of Decay“</strong> ging ich an <strong>„Disgorged From Psychotic Depths“</strong> heran. Das nebulös-aurenhafte und trve Old-School-Cover mit <strong>TOMB MOLD</strong>-ähnlichem Bandschriftzug intensivierte meine Vorfreude und Anspannung noch.</p>
<p>In <strong>stereotypischer Manier</strong> wird der Opener <em>„Archaic Vision of Despair“ </em>intoniert. Watende, übersteuerte <strong>Funeral-Doom-Riffs</strong> versuchen sich schwerfällig, doch zugleich mit gebündelter Kraft selbst voranzutreiben. Dies klingt vielleicht für Außenstehende wie <strong>beißende Kritik</strong>, ist es aber nicht. Solche Intros sind im <strong>Death Doom Metal</strong> Konvention. Nach etwa zwei Minuten kommt der Track in Fahrt. Das <strong>Tempo</strong> nimmt eine Spur zu. Dazu gesellen sich monströs-unnachgiebige bis erbost oder auch apathisch-abweisende <strong>Growls</strong>. Im Death Doom ist gerade die <strong>stimmliche Komponente</strong> schwer mit adäquaten Adjektiven zu beschreiben, aber ich glaube meine Darlegungen sind in dieser Hinsicht relativ angemessen. Demnach ist <em>„Archaic Vision of Despair“ </em>ein mediokrerer Death Doom-Track welcher punktuell auch alte <strong>ENTOMBED</strong> durchsickern lässt.</p>
<p><iframe title="MORTIFERUM - Archaic Vision Of Despair (official audio)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/933kaFXMXB4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Im darauf Folgendem <em>„Inhuman Effigy“ </em>geht es konventionell rhythmusorientiert weiter, nämlich schleppend, walzend und schwermütig, anfänglich jedoch noch mit einem auffallend schnellem Riffgewitter. Nach circa einer Minute <strong>pegelt</strong> sich das <strong>Tempo</strong> wieder in gewohnten Gefilden ein. Die <strong>Stimme</strong> bekommt nun durch das Mixing eine <strong>stärkere Gewichtung</strong> zugetragen. Während des Voranschreitens in der Tracklist wird am <strong>musikalischen Grundkonsens</strong> festgehalten. Langsame, gehaltene, massive und wuchtige Riffs nehmen die <strong>Überhand</strong> und treffen sich einige Male zum kurzen Schlagabtausch mit <strong>Midtempo-Schwedentod-Hooks</strong>. Durchweg zweifelsohne in <strong>rhythmischer Verortung</strong>. Lediglich im selektierten <strong>Intermezzo</strong> <em>„Anamnesis“ </em>zeigen sich <strong>MORTIFERUM </strong>von ihrer schmalen akustischen und sphärisch-ambientalen Seite.</p>
<h3><strong>Wie Death Doom Metal für mich noch veredelt werden kann</strong></h3>
<p>Doch zurück zur <strong>Ausgangskritik</strong> mit der Anfechtung der allgemeinen Soundarchitektur. Hört man das Album <strong>mit</strong> <strong>Kopfhörern auf dem MP3-Player</strong>, hat man wirklich schnell das Gefühl, <strong>„Disgorged From Psychotic Depths“</strong> sei etwas <strong>glatt poliert</strong>. Über <strong>Lautsprecher</strong> mit aufgedrehtem <strong>Bass</strong> wird dieses Gefühl glücklicherweise merklich gemindert, sodass ich den im Voraus<strong> erhobenen Zeigefinger </strong>wieder etwas herunter nehmen muss. Allerdings wirken die <strong>Kompositionen</strong> an sich schon ab dem zweiten bzw. dritten Titel zu <strong>vorhersehbar</strong>. Ein <strong>Negativkriterium</strong>, welches vielen Alben aus der Sparte Death Doom leider Gottes anlastet. Des Weiteren fehlt mir bei dem Werk eine <strong>katakombenartige</strong>, verlassene, bedrückende und ausweglose <strong>Grundatmosphäre</strong>, welche durch dezente hintergründige <strong>ambientale Soundscapes</strong> hätte inszeniert werden können. Oder alternativ durch dissonante, konfuse und sprunghafte Gitarrensoli-Interventionen. Irgendwie kommt mir bei diesem Gedanken das schon etwas ältere <strong>BLUT AUS NORD</strong>-Album <strong>„Mort“</strong> in den Sinn, welches zwar auch spürbar in Linearität verharrt aber genau die eben geschilderten Gefühlslagen atmosphärisch evoziert.</p>
<h3><strong>Auch die Vorbilder waren zwischenzeitlich fleißig</strong></h3>
<p>Bereits am <strong>20.09.</strong> erschien das nunmehr fünfte Album <strong>„Beyond The Circular Demise“</strong> der Underground-Heroen <strong>COFFINS</strong>. Vor einigen Monaten habe ich dessen musikalische Ergüsse im Rahmen <a href="https://silence-magazin.de/triumvir-foul-urine-of-abomination">meiner Rezension zur neuen <strong>TRIUMVIR FOUL-EP</strong></a> als mir persönlich teilweise zu linear bezeichnet. Diese <strong>Kritik </strong>muss ich, zumindest in Anbetracht ihres neusten Werks, wieder <strong>verwerfen</strong>. Leicht gereifte und trotzige <strong>Growls</strong> infiltrieren dauerhaft den <strong>dichten und packenden Sound</strong> des Silberlings. Rhythmische, mitreißende <strong>Motivänderungen</strong> <strong>verhindern</strong> die im Genre oft drohenden <strong>Monotonieauswüchse</strong>. Ich möchte hierbei jedoch keine weitere explizite Rezension zum neuen Werk des japanischen Quartetts darlegen. Vielmehr ist es mir ein Anliegen, euch dahingehend zu bewegen, <strong>beide Alben </strong>einmal <strong>im direkten Vergleich</strong> anzuhören und euch selbst eine Meinung zu bilden. Welche Formation entscheidet diesen <strong>inoffiziellen Konkurrenzkampf</strong> für sich: Die <strong>Neulinge</strong> oder die <strong>altbewährten Vorreiter</strong>? Lasst es mich gerne im Kommentarbereich wissen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/mortiferum-disgorged-from-psychotic-depths/">MORTIFERUM &#8211; Wenn Leichen zu viel Schatten spenden</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>VORNA &#8211; Schon wieder Finnland!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nico]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Sep 2019 09:49:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Borknagar]]></category>
		<category><![CDATA[Finnland]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Vintersorg]]></category>
		<category><![CDATA[VORNA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Finnischer Freitag!<br />
Wir haben mal wieder einen Schatz aus Finnland für dich :)<br />
Heute aus dem reichhaltigen Topf skandinavischer Metalbands: VORNA! </p>
<p>Progressiv und Black zum Ausklang der Woche - Viel Spaß!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/vorna-sateet-palata-saavat/">VORNA &#8211; Schon wieder Finnland!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>&nbsp;</h3>
<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h3 style="text-align: center;">VORNA &#8211; &#8222;Sateet Palata Saavat&#8220;</h3>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 27.09.2019</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Dauer:</strong> 52:52 min.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Label: </strong>Lifeforce Records</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Genre: </strong>Progressive/Melodic Black Metal</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Finnland – Land der tausend(en) ……… Metal-Bands</strong></h3>
<p>Dass <strong>Finnland</strong> eine der <strong>ultimativen Hochburgen für metallische Qualitätsware</strong> ist, sollte szeneintern bekannt sein.&nbsp; Über Genregrenzen des <strong>Old School/Melodic Death, Folk/Pagan/Viking, Melodic Power und Black Metals</strong> hinweg setzten über Jahrzehnte hinweg unzählige Bands aus dem Land der tausend Seen <strong>internationale Standards</strong> für die härteste Tonkunst dieses Planetens. Besonders der <strong>Black Metal</strong>, welcher von diesem Erdenfleck kommt, trumpft immer wieder in einer den dortigen klimatischen Verhältnissen entsprechenden <strong>besonders rohen, aggressiven, frostigen und urwüchsigen Machart</strong> auf.&nbsp; Die passionierten Blasphemiker um bspw. <strong>SARGEIST, HORNA, ARCHGOAT, IMPALED NAZARENE, BEHERIT </strong>und <strong>BEHEXEN </strong>gelten in tiefschwarzgetränkten Hörerkreisen als Inbegriff für <strong>dogmatischen Akustikterror </strong>der Extraklasse. Einfach laut aufdrehen und jeder gutbürgerliche <strong>Volksmusik-Romantiker-Nachbar</strong> rennt wimmernd und schweißgetränkt aus der mit Kuckucksuhren übersäten Wohnung und vergisst, angesichts seines Schocks, gar die Telefonnummer der Polizei oder der örtlichen Irrenanstalt, welche er eigentlich kontaktieren wollte. Doch genug der Stereotypen forcierenden und <strong>übertreibenden Anektoden.</strong></p>
<h3><strong>Progressive Grüße aus Norwegen?</strong></h3>
<p><strong>Black Metal mit progressiven Elementen</strong>, sphärischen, einprägsamen Melodien, beschaulichem Klargesang und/oder erhabenen tranceartigen Genussmomenten ist dagegen <strong>seltener in Finnland</strong> beheimatet. Die Platzhirsche aus diesem Segment stammen prioritär aus <strong>Norwegen</strong> und tragen weitreichend bekannte Namen wie <strong>BORKNAGAR, VINTERSORG, CRONIAN, ARCTURUS, ICS VORTEX, IHSAHN </strong>oder <strong>SOLEFALD. </strong>Als konkurrenzfähiges Gegenangebot möchte ich euch heute das neue und damit <strong>dritte Vollwerk</strong> des aus Tampere stammenden <a href="http://www.vorna.fi/">Sextetts</a> <strong>VORNA </strong>vorstellen. Ja, richtig, mit <strong>„V“</strong> und nicht mit <strong>„H“. &nbsp;</strong>Wie schon auf den beiden Vorgängeralben wurden alle Tracks, sowie auch der Albumtitel <strong>„Sateet Palata Saavat“</strong> in ihrer <strong>Heimatsprache</strong> verfasst. Nach einer kurzen dürftigen Recherche bedeutet der Titel anscheinend so viel wie <strong>„Der Regen kehrt zurück“</strong>. (Um kompetente <strong>Verbesserungsvorschläge</strong> wäre ich euch sehr verbunden). Während meines <strong>ersten Hördurchlaufes </strong>bin ich zwar nicht in einen Freudentränenschauer ausgebrochen, trotzdem kann ich der Platte von Beginn an eine <strong>magnifizierende Aura</strong> zuschreiben, welche sich wohldosiert über ihren gesamten Verlauf ausbreitet.</p>
<h3>Ein brillianter Auftakt</h3>
<p>Gemächlich eröffnet das Intro <strong><em>„Ylle Kaartuvat“</em></strong> &nbsp;einen <strong>idyllisch-apokalyptischen Sonnenaufgang</strong>, welcher gegen Mitte der Laufzeit mittels erhabenen Bläserinterventionen marschartig das anstehende Geschehen andeutet. Aufbruchartig, frisch und interessefördernd läutet dann <strong><em>„Toinen“</em></strong> ein. <strong>Melodisch</strong> erklingen die Gitarrenriffs, dazu gesellt sich eine altbekannte, <strong>im leichten finnischen Dialekt verortete Krächzstimme</strong>. <strong>Symphonische Elemente</strong> schmiegen sich sacht an, während <strong>glockenartige Klänge</strong> und <strong>modern-rockige</strong> kurze Riffintervalle für <strong>Progressivität</strong> sorgen.&nbsp;</p>
<p>Ebenso melodiös schreiten&nbsp;<strong>VORNA</strong> mit <strong>„<em>Syvyydet</em>“</strong> fort.&nbsp; Wieder gelingt mit den symphonischen und glockenartigen Elementen eine optimale Mixtur-Gradwanderung, sodass sich die Weite der finnischen Natur förmlich vor einem ausbreitet. Der anschließende Part mit <strong>baritonalem Klargesang</strong> sorgt für ein kurzes, weniger traditionelles oder folkloristisches, sondern eher <strong>melancholisch-jazziges Zeitfensters</strong> des nachdenklichen Versunkenseins <strong>ohne schmalzig</strong> oder übertheatralisch zu wirken, bevor die tragende gutturale Stimme in Verschmelzung mit der Melodie wieder die <strong>gewünschte Härte</strong> ins Gesamtbild des Songs einbringt. Die beiden Parts wiederholen sich ein bis zweimal, bevor die Bridge in die letzte <strong>höhepunktbringende Strophe</strong> überleitet. &nbsp;</p>
<p><iframe title="VORNA - Syvyydet (new single - official audio)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/IKGJqEfHl2g?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h3><strong>Von Progressive Black zu Post Black Metal ?!?</strong></h3>
<p>In&nbsp; <strong>„</strong><strong><em>Sydäntalven puut“</em></strong> &nbsp;werden&nbsp;<strong>VORNA</strong> im Folgenden wuchtiger, aber noch eingängiger und nachdenklicher, wobei in den Strophen die <strong>Glockenspiele</strong> klarer zum Vorschein kommen. Im Titel <strong>„<em>Aalloista“</em></strong> sorgen ein schon <strong>sphärisches, „drumgespicktes“ Intro</strong> mit anschließenden <strong>post- und doom-lastigen Riffs</strong> und der <strong>cleanen Halbsprechgesang-Stimme</strong> aus <strong><em>„Syvyydet“</em></strong> endgültig für eine spirituelle Teleportation in die finnische Tundra. Aus der Ferne winken uns durch <strong>„klingelnde“</strong>, intervallartige Post-Black-Metal Riffs <strong>DYNFARI, SORROW PLAGUES, CUSCUTA </strong>und <strong>ECHOES OF THE MOON </strong>kurz zu. (Wer die Bands kennt bzw. allgemein gern Atmospheric Post Black Metal hört, wird sicherlich wissen, was ich damit meine.)</p>
<p>Trotzdem verkennen die Herren in diesem Song nicht ihren Stil. Das <strong>finnische Flair</strong> schwingt immer noch in jeder Note mit. <strong>BORKNAGAR </strong>und <strong>VINTERSORG,</strong> aber auch nicht zuletzt <strong>INSOMNIUM </strong>und <strong>WINTERSUN </strong>haben hier definitiv ihre Fußstapfen im <strong>meterhohen Pappschnee</strong> hinterlassen. Choral und erhaben kommt der Track zum Ende und vollzieht einen <strong>homogenen</strong>, aber gebundenen <strong>Übergang</strong> zum nächsten Track, welcher symphonisch und wieder hochmelodiös auftritt. Spätestens ab <strong><em>„Virvatulet</em></strong><em>“ </em>zeigt sich jedoch die <strong>Schwachstelle </strong>des Albums, wie sie wohl in <strong>mindestens 95% aller Alben</strong> auftritt. Das Konzept beginnt sich, zwar <strong>immer noch</strong> auf <strong>hohem Niveau</strong> befindend, fest zu fahren. Man hat das Gefühl, alles schon gehört zu haben.&nbsp; Nichtsdestotrotz behält <strong>„Sateet Palata Saavat“ </strong>bis zum Schluss die Kondition. Lediglich der letzte Track <strong><em>„Kauas“</em></strong> &nbsp;missfällt mir ein wenig.</p>
<h3><strong>Kompetenzfortschritt durch musikalischen Fortschritt?</strong></h3>
<p>Die beiden Vorgängeralben <strong>„Ajastaika“ (2013)</strong> und <strong>„</strong><strong>Ei Valo Minua Seuraa“ (2015)</strong> gaben schon ein hohes Niveau für <strong>„Sateet Palata Saavat“ </strong>vor. Ebenso vor <strong>Melodiösität</strong> und <strong>symphonischen Arrangements</strong> strotzend, waren diese Werke noch <strong>paganer </strong>und eine Idee <strong>traditioneller</strong> und eben <strong>nicht</strong> so <strong>progressiv und modern</strong> aufgestellt. In <strong>„Ajastaika“ </strong>hört man sogar stellenweise noch ein <strong>akkordeonartiges Instrument</strong>. <strong>„Sateet Palata Saavat“ </strong>klingt eben im Vergleich etwas abgewandelter sowie experimentierfreudiger, aber <strong>definitiv nicht schlechter</strong>. Andernfalls kann ich mich auch <strong>nicht</strong> recht für eine explizite <strong>Steigerung</strong> ihres musikalischen Niveaus aussprechen, was allerdings damit zusammenhängt, dass ihre Tonkunst bis dato schon auf einem sehr <strong>hohen Level </strong>angesiedelt war. Hervorzuheben ist jedoch, dass m.E.<strong> Vesa,&nbsp;</strong>dem Sänger der Truppe die (zurückgewonnene) episodische Tiefe im gutturalen Gesang ziemlich gut steht.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/vorna-sateet-palata-saavat/">VORNA &#8211; Schon wieder Finnland!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>NUMEN &#8211; Konzentrierter baskischer Black-Metal-Spirit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nico]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Sep 2019 09:49:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Pagan]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Pagan aus Spanien? JA GEHT DENN DAS?!<br />
- Anscheinend schon!</p>
<p>Numen aus dem Baskenland legen hier solide vor und sind unser Tipp für Heute!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/numen-iluntasuna-besarkatu-nuen-betiko/">NUMEN &#8211; Konzentrierter baskischer Black-Metal-Spirit</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-34330" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/a2301853368_10.jpg" alt="" width="1050" height="1050" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/a2301853368_10.jpg 1200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/a2301853368_10-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/a2301853368_10-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/a2301853368_10-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/a2301853368_10-750x750.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1050px) 100vw, 1050px" /></h3>
<h3>&nbsp;</h3>
<h3 style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></h3>
<h3 style="text-align: center;"><strong>NUMEN &#8211; &#8222;Iluntasuna Besarkatu Nuen Betiko&#8220;</strong></h3>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum: </strong>27.09.2019</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Dauer: </strong>46:37 min.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Label: </strong>Les Acteurs de l´Ombre<strong><br />
</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Genre: </strong>(Pagan) Black Metal</p>
<h3 style="text-align: center;"></div></div></div></h3>
<h3>&nbsp;</h3>
<h3><strong>Pagan Metal gibt es nicht nur im hohen Norden</strong></h3>
<p><strong>Paganistische</strong> und <strong>folkloreorientierte</strong> (Black) Metal-Bands sind (spätestens) in den <strong>2000er-Jahren</strong> in nahezu allen <strong>Kontinenten</strong> und <strong>Kulturkreisen </strong>unserer Welt heimisch geworden. Besonders die <strong>europäische Szene</strong> verfügt fortlaufend über weitreichende Kontingente an kilttragenden, kriegsbemalten und äxte-/schwerterschwingenden Formationen, welche die <strong>Mythen und Sagen ihrer Altvorderen</strong> musikalisch konservieren und an den Mann bzw. die Frau bringen.</p>
<p>Das klimatisch warme <strong>Spanien</strong> ist in diesem Sinne vornehmlich bekannt für fröhlich bis verträumt verspielte <strong>Party-Folk-Metal-Kombos</strong> wie <strong>MÄGO DE OZ</strong> und <strong>CELTIBEERIAN</strong>. Doch dieses mallorquinisch-ballermannesk beschränkte Bild von spanischem Folk- und Pagan-Metal täuscht. Während auf einer Art Zwischenebene Bands wie <strong>NORTHLAND, DRAKUM, GWYDION, LLVME</strong> oder <strong>INCURSED</strong> &nbsp;teilweise durchaus <strong>heiteren Pagan Folk Metal</strong> mit variantem <strong>Extreme Metal</strong> mischen und sich auch ernsteren Themen wie Mythen, Sagen, Seefahrten, Schlachten oder Naturimpressionen hingeben, gibt es auch Kombos, welche vornehmlich ausschließlich <strong>härtere, rohere und ernstere Töne</strong> anschlagen.</p>
<h3><strong>Wer sind NUMEN, was spielen sie für Musik und woher haben sie das Cover-Art ihrer neuen CD?</strong></h3>
<p>Eine dieser Formationen ist das 1997 gegründete <a href="https://www.facebook.com/NUMENofficial/">Fünfergespann</a> <strong>NUMEN</strong> aus dem <strong>Baskenland</strong>. Bekannt sind sie mir schon länger. Vor etlichen Jahren hörte ich einen ihrer Tracks in einem Compilation-Video zu iberischen Folk-Metal-Bands. Von einer weiteren Auseinandersetzung mit ihnen, sah ich bisher leider ab. Schlussendlich befeuerte mich das <strong>Cover-Art</strong>&nbsp; ihrer neusten Scheibe „<strong>Iluntasuna Besarkatu Nuen Betiko“ </strong>doch, mich den Pagan-Black-Metallern einmal anzunehmen. Denn dieses Cover erinnert mich von der allgemeinen Farbgebung sowie in puncto der angebrachten Motivelemente sehr stark an das Album <strong>„Ascetic Eventide“ </strong>von <strong>PURE WRATH</strong> (Ein-Mann-Atmo-Black-Projekt aus Indonesien). Grandios, wie ich finde. Ich mutmaße, dass hier <strong>derselbe Cover-Art-Designer</strong> am Werk gewesen sein muss. Mir bleibt nichts anderes übrig, als schon einmal eine inoffizielle Nominierung für den Titel <strong>„Album-Cover des Jahres“</strong>&nbsp; dafür auszusprechen.</p>
<p>In <strong>NUMENS</strong> ersten beiden Alben <strong>„Galdutako Itxaropenaren Eresia“</strong> (2001) und <strong>„Basoaren Semeak“ </strong>(2004) experimentierten sie noch mehr mit <strong>folkloristischen Anleihen</strong>, welche an mitteleuropäische Klänge des Mittelalters erinnerten. Die dadurch hervorgerufene Atmosphäre schafft dabei jedoch keine Analogien zu stereotypischen Tavernensaufexzessen oder mitschunkelkonformer Marktmusik. Eher kann von <strong>hymnischer bis nachdenklicher Vagabunden- und Schlachtenmusik</strong> die Rede sein. Weiterhin versahen die Herren ihre Kompositionen auch episodisch mit <strong>Growls und Cleangesang</strong>. Auch <strong>Melodieträchtigkeit</strong> und soliartige Einschübe von <strong>Akustikgitarren</strong> prägen den Sound der beiden ältesten Full-Length-Veröffentlichungen.</p>
<p>Im dritten Album <strong>„Numen“</strong> dagegen, wurde eher eine Konditionierung auf <strong>melodiösen und tonsprunghaften Pagan Black Metal</strong> deutlich. Besonders die schnellen Tonsprünge, welche etwas an <strong>DARK FUNERAL</strong> erinnern, reißen mich beim Hören mit. Zur Genese dieses Mitreißpotenzials trägt auch der Fokus auf schnelle Tempi mit. Der musikalische Konsens der Platte ähnelt den Alben von <strong>CRYSTAL MOORS</strong> und <strong>AES DANA</strong>, nur halt mit <strong>wegrationalisierten Folk-Komponenten</strong>. Auch das neue Album der Nordspanier ist von <strong>feierwütigem Folk Metal</strong> ungefähr so <strong>weit entfernt</strong>, wie zeitgenössische Popmusik von künstlerischem Ideenreichtum.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Numen - Iluntasuna Soilik (Track Premiere)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/y7o-JeCfDAM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h3><strong>Das neuste Werk in Kürze und Würze</strong></h3>
<p>Der Einstieg in das Album erfolgt mit &#8222;<strong><em>Iluntasuna soilik&#8220;</em></strong>&nbsp; in sofortiger Weise <strong>von Null auf Hundert</strong>. Stimmungsvolle, mitreißende und <strong>hemmungslose Gitarrenriffs</strong> überrumpeln die Hörerschaft, während man ebenfalls spürt, wie sich <strong>Aritz, der</strong> <strong>Vokalist</strong> der Truppe, sichtlich anstrengen muss. Er krächtzt und schreit aus Leibes Kräften, um nicht Gefahr zu laufen, im Verbund aus dem <strong>Gitarrengewitter</strong> und den vor Aggressivität schnaufenden Drums unterzugehen. Letztere <strong>knüppeln</strong> nämlich zeitweise was das Zeug hält. Die prägnanten Melodiebögen und Tonsprünge in den Riffs können m.E. durchaus als Indikatoren für <strong>kompetentes Songwriting</strong> angesehen werden. Sie wirken weder fehl am Platz noch tragen sie zu einer Komponentenüberladung bei.</p>
<p>Diesem strukturellen Prinzip wird weiterhin in <strong><em>Laudata izoztuetan</em></strong> gefolgt, wobei die Vocals nun etwas aus dem Schatten treten, welche die felsformationsartigen Gitarrenriffs ihr spenden. Auch in den folgenden Titeln finden sich kaum Abweichungen von diesem Songkonzept: &nbsp;&#8211; Aggressive Einstiege, häufige Tonsprünge, Geschwindigkeitstempomat immer auf voller Fahrt, wehklagende, durchsetzungswillige, treibende und harsche Vocals sowie allerhöchstens in den Bridges figurale bzw. thematische Variationen – Aus diesen Elementen setzt sich das <strong>musikalische Konzentrat</strong> des Albums zusammen. Auf Dauer erscheint die <strong>rasende Dynamik</strong> in den Songs allerdings etwas <strong>unkoordiniert und überdosiert</strong>. Folgend reihen sich zwischen den schmetternden Gitarrenwänden, der episodischen Drum-Artillerie und den Gutturalgesang-Predigten <strong>kaum Ruhepausen</strong> zur Reflexion ein.</p>
<h3><strong>Unleugbare Referenz</strong></h3>
<p>Im fünften Titel&nbsp; „<strong><em>Nire arnasean biziko da gaua“</em></strong> erfolgt eine kleine Varianz durch eine kurze, leicht <strong>sphärische Bridge</strong> mit einem ihr vorgelagerten <strong>hohen Keif-Gesang</strong>, wie man ihn von <strong>AASKEREIA</strong> oder dem Ambient-/Epic-Black-Metal- und Dungeon-Synth-Projekt <strong>ELFFOR</strong> kennt. Vewunderlich ist das nicht, denn <strong>Eöl,&nbsp;</strong>Mastermind um&nbsp;<strong>ELFFOR,</strong> ist ebenfalls Mitglied bei&nbsp;<strong>NUMEN.&nbsp;</strong>Mit hoher Wahrscheinlichkeit hören wir an dieser Stelle ihn. Eine kurze Wiederholung dieses eigensinnigen und gewöhnungsbedürftigen Gesangsstils findet auch im vorletzten Track „<strong><em>Iraganeo errautsak“</em></strong> statt.</p>
<p>Den <strong>einzigen Ruhepol</strong> des Albums bildet das <strong>Outro „<em>Itzaltzukobardoari“</em></strong><em>. </em>Hierbei erzählt ein Mann mittleren Alters auf Spanisch wahrscheinlich von alten Sagen, Fährten oder Ähnlichem. Begleitet wird er von einer <strong>Akustikgitarre</strong>, welche eine mediterrane Melodie zum Besten gibt. Punktuell markiert ein <strong>kurzes Lagerfeuerknistern</strong> den Einklang sowie den Ausklang des letzten Tracks und auch ein <strong>holzblasartiges Instrument</strong> erhascht sich zwischenzeitlich kurz seine Daseinsberechtigung in dem ansonsten eigentlich <strong>folk-befreiten Black-Metal-Album</strong>.</p>
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		<title>FRETERNIA &#8211; Das Comeback des Jahres!?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nico]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Jun 2019 05:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Darkmoor]]></category>
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		<category><![CDATA[Wisdom]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir präsentieren Heute: Einen Verbund aus melodiösem Power Metal mit unüberhörbarer Heavy-Metal-Schlagseite.</p>
<p>Aber nein nein! Nix für Fans von Dragonforce oder Kamelot, hier bei FRETERNIA gehts "trver" zu. Mehr Wucht, mehr harsch... </p>
<p>Dringend mal anhören, dann hat dein Ohr wieder was gelernt!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2>FRETERNIA &#8211; &#8222;The Gathering&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 14.06.2019</p>
<p><strong>Länge:</strong> 64:14 Min.</p>
<p><strong>Label:</strong> Rock Of Angels Records (ROAR)</p>
<p><strong>Genre:</strong> (Melodic) Power Metal</p>
<p></div></div></div>
<p>Power Metal der <strong>europäischen Spielart</strong>, weitläufig auch als <strong>Melodic/Symphonic Power Metal</strong> bekannt, genießt selbst unter <strong>Metal-Generalisten</strong> nicht durchgehend ein hohes Ansehen. Oft wird dieses Sub-Genre von Kritikern und Old-School-Heavy-Maniacs als <strong>zu gefühlsbetont, zu euphorisch, zu kitschig und/oder zu verspielt</strong> angeprangert mit der (gewagten) These, <strong>keinen richtigen Metal</strong> zu verkörpern. Freilich beruhen solche Äußerungen, welche ich nicht durchgängig teile, auf subjektivem Geschmacksempfinden. Ich besitze sogar persönlich keinerlei Hemmschwellen, mich als <strong>Fan des Melodic/Symphonic Power Metal</strong> zu outen.</p>
<h3>Die neuen Leiden des alten (Melodic) Power Metals</h3>
<p>Dennoch möchte ich andererseits ebenfalls eingestehen, dass ich dieses Sub-Genre in den letzten Jahren, aufgrund der kontinuirlichen Expansion durch zahlreiche Neugründungen mittel- bis unterklassiger Bands zwar nicht mit einer gänzlichen Trivialisierung, aber zumindest mit einem<strong> qualitativen Werteverfall konfrontiert</strong> sehe. Prioritär bedienen sich diese neuen Formationen <strong>traditionellen &#8222;Warrior&#8220;-Lyrics</strong>, in etwa im &#8222;Conan-der-Barbar-Stil&#8220;. Begleitet werden diese verbalen Ergüsse dann oft von <strong>modernen Heavy-Metal-Melodien</strong> und mäßig originell getakteten Solieinlagen. Die <strong>eigentliche Power, Eingängigkeit und das Mitreißpotenzial</strong>, welche(s) ich beim Hören dieser Musik erwarte, bleiben/bleibt dabei im Regelfall leider <strong>auf der Strecke</strong>.&nbsp; Besonders aus Schweden, einem der Pionierländern dieser Strömung, <strong>sprossen</strong> etliche Bands im Verlauf des aktuellen Jahrzehntes wie <strong>Pilze aus dem Boden</strong>.</p>
<p><strong>FRETERNIA</strong>, dessen neuestem Werk heute die Aufmerksamkeit im Rahmen dieser Rezensionen geschenkt wird, kommt ebenfalls aus dem <strong>bevölkerungsreichsten Staat Skandinaviens</strong>. Gegründet 1998 in der Stadt Borås, veröffentlichen sie nun <strong>nach 17 Jahren </strong>gähnender Leere mit &#8222;The Gathering&#8220; ihr<strong> drittes Album</strong>. Wohlbekannt ist mir schon ihr <strong>Debütwerk &#8222;Warchants and Fairytales&#8220;</strong>. Im Jahr des Milleniumwechsels spielten sie noch <strong>melodiös fundierten Power Metal mit markanter Heavy-Prägung</strong>. Thematisch fand man sich, typisch für 2000er-Power-Metal-Veröffentlichungen, in verlassenen/verwunschenen <strong>Königreichen, </strong>Begegnungen mit <strong>Drachen bzw. Fabelwesen</strong> und <strong>kriegerischen Auseinandersetzungen</strong> wieder. Umso interessanter erscheint es mir, Kenntnis davon zu erlangen, mit welchen neuen Raffinessen die Schweden nun auftrumpfen oder eben nicht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-33628 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/Freternia_Official-1024x667.jpg" alt="" width="1024" height="667" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/Freternia_Official-1024x667.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/Freternia_Official-300x195.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/Freternia_Official-750x488.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/Freternia_Official.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<h3><strong>Kraft und Beständigkeit siegen über Ausschmückungswahn&#8230;</strong></h3>
<p>Mit einem einminütigem, <strong>fast neoklassizistisch</strong> kredenzten Intro wird der Hörer begrüßt. Die <strong>Streicherkombo</strong> erscheint im anschließenden Verbund mit <strong>trompetenartigen Blechbläsern</strong> als atmosphärisch bis erhaben. Sodann wird mit dem Titel&nbsp; &#8222;<em>Reborn&#8220;&nbsp;</em> ein <strong>wünschenswerter Power Metal-Openersongs</strong> dargeboten. Überzeugt wird hier mit prägnanter, <strong>eingängiger Melodik</strong> und stimmigen Soli-Hooks. <strong>Synthetische Einflüsse</strong> nehmen nicht die Überhand sondern fungieren als Ausschmückung des allgemein mitreißenden Soundkomplexes. Auch die Stimme des Sängers erscheint sebst im klaren Modus <strong>kraftvoll und dynamisch</strong>. Die Screams und Shouts ertönen <strong>nicht penetrant schief</strong> wie bei einer doch nicht zu untergrabenen Zahl an Genrekollegen. Einzelne Zeilen werden auch zum Ende hin als <strong>&#8222;Frage-Antwort Spiel&#8220;</strong> zwischen dem Sänger und einem Chor vorgetragen. Allgemein finden weder mit symphonischen noch mit neoklassizistischen Anleihen Übertreibungen Einzug ins Gesamtklangbild des Tracks. Der <strong>energetisch-mettalische Sound</strong> steht derweil im Vordergrund.</p>
<p>Es sticht zwar der Hang zur <strong>prioritär europäischen Power-Metal-Spielart</strong> maßgeblich heraus, trotzdem ist die Musik <strong>sowohl vom Melodic Metal, als auch vom Heavy Metal geprägt</strong>. Symphonische Elemente gesellen sich regelmäßig dazu, sie nehmen aber, wie schon erläutert, eine untergeordnete Rolle ein.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="FRETERNIA - &quot;Reborn&quot; (Official Music Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/z9HlQZQcygM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>&#8230;auch im Verlauf?</h3>
<p>Im Intro des dritten Titels &#8222;<em>Last Crusade&#8220;</em> wurden auch <strong>glocken-</strong> und später leicht <strong>cyberartige</strong> <strong>Keyboardeinlagen</strong> integriert. Die Melodieführung, mit welcher <strong>zwar nicht das Rad neu erfunden</strong> wurde, erweist sich auch hier abermals als <strong>kraftvoll, energisch und authentisch</strong> anstatt emotional überengagiert. Im Anschluss ertönt &#8222;<em>The Escape&#8220;&nbsp;</em> schon etwas <strong>hymnisch</strong>, was für Abwechlung durch eine <strong>tragende Heavy-Attitüde</strong> (welche sie auch auf dem ersten Album schon praktizierten) sorgt. Gerade die <strong>hohen Screams</strong> am Ende intensivieren Diese weiterhin. In der Bridge kommen auch wieder <strong>Streicher</strong> zum Zuge. Titel 5 <em>&#8222;</em><em>In Solitude&#8220;&nbsp;</em>besitzt eine <strong>abwechslungsreiche Grundarchitektur</strong>, auch durch den <strong>dichotomen Gesang</strong> (Screams und Shouts). Der Part in der Mitte gefällt mir dabei besonders. Die Streicher im Hintergrund halten die <strong>Epik</strong> am Laufen. Stellenweise hört man auch ein <strong>Spinett</strong> heraus, wodurch ein leichtes Fler <strong>alter RHAPSODY-Alben</strong> mitschwingt.</p>
<p>Auch die zweite Hälfte des Longplayers bleibt durch <strong>ausgepfeilte Melodien </strong>spannend. Im siebten Song&nbsp;<em>&#8222;End of the Line&#8220;</em> sind auch wieder Streicher mit von der Partie. Den leicht <strong>märchenhaften Grundcharakter</strong> des Tracks möchte ich hier nicht untergraben, welcher <strong>trotzdem ausgereift und erwachsen</strong> anmutet. Der pointiert <strong>gemischte Chor</strong> und die Soloparts komplettieren das sehr gute Endresultat. Des Weiteren geht es in &#8222;<em>Fading World&#8220;&nbsp;</em> zwischendrin sehr <strong>harsch</strong> zu. Abwechslungsreiche Zwischenparts rein instrumentaler Prägung, bestechen durch die Keyboardeinlagen und gefälliger Soli. Auch der elfte Titel &#8222;<em>Dark Vision&#8220; </em>beispielsweise, wird mit Solis, Interludien und Choreinschüben unterfüttert, welche Spannung bringen.</p>
<h3>Die Position von &#8222;The Gathering&#8220; im Melodic-Power-Metal-Pool</h3>
<p>Ich habe bereits herausgestellt, dass die Veröffentlichungen von <strong>FRETERNIA</strong> im Allgemeinen einen <strong>Verbund aus melodiösem Power Metal und unüberhörbarer Heavy-Metal-Schlagseite</strong> repräsentieren.</p>
<p>Fans von ausschließlich &#8222;zuckersirup-getränktem&#8220; Melodic Power Metal á la <strong>POWER QUEST, DRAGONFORCE, FREEDOM CALL, TWILIGHT FORCE, BALFLARE</strong> oder <strong>KAMELOT</strong> werden wohl mit <strong>&#8222;The Gathering&#8220;</strong> nicht zufrieden gestellt werden.</p>
<p>Wer dagegen <strong>mehr Wuchtigkeit und &#8222;truen&#8220; Heavy-Drive</strong> in seinem Power Metal sucht, dem kann ich doch eine ganze Reihe an adäquaten Anspieltipps unterbreiten. Versucht es doch am Besten mit den folgenden Gruppen: <strong>DRAGONHEART (BRA), FIREFORCE, MAJESTY, LONEWOLF, VISIGOTH, BREITENHOLD, STARGAZERY, RUNELORD, HAMMER KING, STORMWARRIOR, REBELLION (GER), WIZARD (GER), ETERNAL CHAMPION, BLOODBOUND</strong> oder <strong>PERSUADER</strong>.</p>
<p>Einen <strong>ähnlichen Spagat</strong> zwischen Melodic Power und Heavy Metal schaffen wie <strong>FRETERNIA</strong> dagegen unter Anderem diese Bands: <strong>DRAGONLAND, NOCTURNAL RITES, DARK MOOR, FIREWIND, EVERTALE, IRON FIRE</strong> (teilweise auch mit Thrash-Note), <strong>GAIA EPICUS, WISDOM (HUN)</strong> und <strong>MAGIC KINGDOM</strong>. Besonders bei Letzteren sind, nachdem ich mal in ihr Album <strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=DebYRcG9YOg">&#8222;Symphony of War&#8220;</a></strong> reingehört habe, deutliche Parallelen zu <strong>FRETERNIA</strong> zu erkennen.</p>
<p>Meine Proklamation: Nicht über Power Metal herziehen, sondern sich differenzierter mit diesem <strong>unterschätzten Sub-Genre</strong> auseinandersetzen, um besser die <strong>Spreu vom Weizen trennen</strong> zu können!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/freternia-the-gathering/">FRETERNIA &#8211; Das Comeback des Jahres!?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>BEHEADED &#8211; Maltesische Raserei in neun Akten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nico]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Jun 2019 05:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Beheaded]]></category>
		<category><![CDATA[brutal death]]></category>
		<category><![CDATA[Centurian]]></category>
		<category><![CDATA[Krisiun]]></category>
		<category><![CDATA[Old School Death]]></category>
		<category><![CDATA[Rebaelliun]]></category>
		<category><![CDATA[Suffocation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit 1991 gibt es nun BEHEADED - diesen Sommer schieben Sie dir erneut ein Bier aus metallischen Sounds in den Hals um dich zu erfrischen. </p>
<p>Knallt's oder schmeckts schal? Wir lassen es uns schmecken und atmen dir das Review mal direkt Gesicht! Prost!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2>BEHEADED &#8211; &#8222;Only Death Can Save You&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 14.06.2019</p>
<p><strong>Länge:</strong> 39:22 Min.</p>
<p><strong>Label:</strong> Agonia Records</p>
<p><strong>Genre:</strong> Brutal Death Metal</p>
<p></div></div></div>
<p>Als potenzieller <strong>Erholungssort</strong> für Sonnenanbeter reiht sich der <strong>kleinste Inselstaat</strong> der europäischen Union öfter in die engere Auswahl buchungswilliger Pauschalreisetouristen. In den Gefilden <strong>schwermetallischer Musik</strong> dagegen besteht weitläufig noch etwas <strong>Nachhol-</strong> und vor allem für die Fans auch <strong>Weiterbildungsbedarf</strong>. Fangen wir am besten sofort in dieser Review vom <strong>Urschleim</strong> an. Denn auf den Tag genau eine Woche vor dem <strong>kalendarischen Sommerbeginn</strong> veröffentlicht die<strong> dienstälteste maltesische Brutal Death Metal-Band <a href="https://de-de.facebook.com/BeheadedMT/">BEHEADED</a></strong> ihr sechstes Album. <strong>Gegründet</strong> haben sie sich <strong>1991</strong> in der Kleinstadt Fgura, welche in unmittelbarer Nähe der Hauptstadt Valetta liegt.</p>
<p>Für mich ist es kaum zu glauben, dass seit ihrem letzten beeindruckenden Silberling &#8222;Beast Incarnate&#8220; aus 2017 bereits <strong>zweieinhalb Jahre</strong> ins Land gezogen sind. Anknüpfend an diesen Aspekt erschließt sich die Frage, ob die <strong>Akustikhenker</strong> innerhalb dieses Zeitfensters ihren Stil noch weiter <strong>ausbauen</strong> konnten oder sie ihren Fans nun lediglich eine Copy-Paste-Version ihres Vorgängerwerkes unterbreiten?</p>
<h3>Neuer Sound, der älter klingt?</h3>
<p>Während auf ihren <strong>älteren Werken</strong> wie unter anderem &#8222;Omniuos Bloodline&#8220; (2005) oder &#8222;Recounts of Disembodiment&#8220; (2002) noch stürmischer und <strong>tempoorientierter Brutal-Death-Metal mit leichter Slam-Attitüde</strong>, Hybridgesang (halb Pig Squeals, halb Growls) und relativ plastischer Perkussion perfomt wurde, zeigte sich seit dem 2012er-Album &#8222;Never to Dawn&#8220; eine neue Grundausrichtung in ihrer Musik. Das <strong>Quintett</strong> verließ ihr bis dato bewährtes Terrain, welches an Vorbilder wie <strong>SUFFOCATION, CRYPTOPSY</strong>, alten <strong>DEEDS OF FLESH</strong> und eventuell auch <strong>DEFEATED SANITY</strong> angelehnt war und verschrieb sich fortan einer <strong>Balance zwischen Old-School-Atmosphäre und technischen Brutal Death-Riffs</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-33599 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/579811-1024x682.jpg" alt="" width="1024" height="682" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/579811-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/579811-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/579811-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/579811-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/579811.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<h3>Stillstand oder Progression?</h3>
<p>Genau diese, nahezu abrupte Kehrtwende wird bei &#8222;Only Death Can Save You&#8220; nicht verworfen. Die verschiedenen elektrisierten Gitarren <strong>heben sich bemerkbar voneinander ab</strong> mit teilweise variaten, aber dennoch nicht übertriebenen <strong>Tonsprüngen</strong>. Die Drums flattern beispielsweise im Titel <em>&#8222;Evil be to him who evil seeks&#8220; </em>mal dezent im Hintergrund, an anderen Stellen bestimmen sie dagegen einschlägig den Takt. Temporär werden uns auch in den folgenden Titeln wie <em>&#8222;A greater terror&#8220;</em>&nbsp;die allseits im Genre bekannten und wechselnd beliebten <strong>Blast Beats</strong> nicht vorenthalten.</p>
<p>Auch die <strong>Vocals</strong> stechen aus dem voluminösen Rest an Brutal Death Metal-Veröffentlichungen zumindest etwas heraus. Nicht allzu tief, dennoch vor rasender Aggression sprudelnd, fügen sie sich in die Gesamtkomposition als eine Symbiose aus Growls und Shouts mit krächtzendem Abgang ein. Das erinnert nicht zuletzt auch an neuere <strong>GRAVE</strong>-Alben. Den Konsens aus Stimme und Instrumenten werte ich grundsätzlich als <strong>knackig, ehrlich, ambitioniert,</strong> aber nicht zu progressiv oder trendlastig überschäumend. Auch lassen sich äußerlich ein paar Analogien zu hochtechnisierten und saubergeputzten Formationen wie den oft &#8222;überproduzierten&#8220; <strong>KRISIUN, REBAELLIUN</strong> oder <strong>CENTURIAN </strong>ziehen.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="BEHEADED - A Greater Terror (Official Track Stream)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/GHA_robKjWw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der <strong>Sound der Riffs</strong> gestaltet sich über die gesamte Laufzeit hinweg zwar als dicht, allerdings nicht als auffallend virtuos. Markante Motive und Tonsprünge wiederholen sich und wirken <strong>handwerklich</strong> und <strong>auf Ebene des Songwriting</strong> authentisch. Im 4. Titel <em>&#8222;Unholy Man&#8220; </em>kann ich den hervortretenden <strong>Old-School-DM-Vibe</strong> nicht leugnen. Danach wird mit &#8222;<em>Embrace your Messiah&#8220; </em>ein besonders stampfender, vorrangig (monoton-)<strong>rhythmisch ausgelegter Nackenbrecher</strong> geboten. Hinsichtlich des Tempos wird hier vom Gaspedal heruntergegangen.</p>
<p>Der siebte Track <em>&#8222;Gallows Walk&#8220; </em>fungiert dagegen als Ausnahme zum nächsten Stück. Namenskonform (zu deutsch &#8222;Galgenmarsch&#8220;) begleiten hierbei <strong>mehrere redende Menschen</strong> einen Verurteilten zum lebensnehmenden Strick. Schnell reihen sich ein <strong>Riffgewitter</strong> sowie eine <strong>sakrale männliche Predigerstimme</strong> ein, um den <strong>Zeremoniencharakter</strong> zu verschärfen. Nach dieser kurzen <strong>Phase der Rehabilitation</strong> verlangen mir die letzten beiden Titel <em>&#8222;Only Death Can Save You&#8220;&nbsp;</em>und <em>&#8222;From the fire where it all began&#8220;&nbsp;</em>noch einmal meine volle Aufmersamkeit ab.</p>
<h3>Der Charakter des neuen BEHEADED-Albums</h3>
<p>Eigentlich rauscht das neue <strong>BEHEADED</strong>-Album im Verlauf durch die Gehörgänge wie ein süffiges Bier die Kehle hinunter. Das allerdings <strong>ohne exotische Akzente</strong> zu setzten oder enorme Spannungskurven aufzubauen und anschließend zu entladen. Was mir derweil wirklich missfällt, ist die <strong>übermäßige Ähnlichkeit</strong> zum Vorgängeralbum. Sowohl auf instrumentaler als auch auf gesanglicher Ebene wurde für mich zu viel übernommen, anstatt ausdifferenziert und weiterentwickelt.<em>&nbsp;</em></p>
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		<title>TANZWUT &#8211; Keine industrielle Revolution</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nico]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Jun 2019 06:35:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[ASP]]></category>
		<category><![CDATA[ELMSFEUER]]></category>
		<category><![CDATA[In Extremo]]></category>
		<category><![CDATA[Ingrimm]]></category>
		<category><![CDATA[Letzte Instanz]]></category>
		<category><![CDATA[mittelalter]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelalter Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Ragnaroeck]]></category>
		<category><![CDATA[santiano]]></category>
		<category><![CDATA[Seefahrer]]></category>
		<category><![CDATA[Seemannsgarn]]></category>
		<category><![CDATA[Tanzwut]]></category>
		<category><![CDATA[Versengold]]></category>
		<category><![CDATA[Vroudenspil]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zwei Jahrzehnte Band... Deutschland scheint einige dieser Konstanten in der Musikszene zu haben.<br />
Und nun da die Zeit der Mittelaltermärkte wieder anbricht, haben auch TANZWUT etwas neues am Start! </p>
<p>Ob euch der Mittelalter/Folk-Rock umhaut oder nur die selbe alte Leier ist (höhö - der Wortspielkasse) - das sagt dir Nico!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">TANZWUT &#8211; &#8222;Seemannsgarn&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 07.06.2019<br />
<strong>Dauer: </strong>60:25 Min.<br />
<strong>Label: </strong>AFM Records<br />
<strong>Genre: </strong>Mittelalter/Folk-Rock</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<p><a href="https://www.tanzwut.com/"><strong>TANZWUT</strong></a>. Seit nunmehr zwei Jahrzehnten gehören sie zu den Schlüsselfiguren des deutschsprachigen <strong>Mittelalter-Rocks</strong>. Durch ihre einzigartige Synthese aus wuchtigen rockig bis metallisch anmutenden Gitarrenriffs, mittelalterlichen Blas- und Streichinstrumenten sowie elektronischen Raffinessen konnten sie im Verlauf ihrer Schaffenschronik eine sehr <strong>abwechslungsreiche Fanbase</strong> aufbauen. Denn mit ihren Kompositionen, welche als Schnittstellen zwischen verschiedenen Zeitsphären erscheinen, gelingt es ihnen, traditionelle Mittelalter-Sympathisanten, Gothic-Maniacs und Metal-Fans gleichermaßen auf ihre Konzerte zu locken.</p>
<h4><strong>Ein umfangreiches Repertoire</strong></h4>
<p>Während in den ersten drei Alben &#8222;Tanzwut&#8220; (1999), &#8222;Labyrinth der Sinne&#8220; (2000, eines meiner absoluten Lieblingsalben aus allen Genres) und &#8222;Ihr wolltet Spaß&#8220; (2004) Industrial-Klänge noch eine tragende Säule in den Songstrukturen der Berliner Tonkünstler ausmachten, mit welchen sie u.A. wahrscheinlich auch <strong>SALTATIO MORTIS</strong> auf ihrem zweiten Longplayer &#8222;Das Zweite Gesicht&#8220; beeinflussten, zeigte sich auf den neueren Alben ein anderer Trend. Es erstaunt schon allein, dass <strong>TANZWUT</strong> es geschafft haben von <strong>2011 bis 2016</strong> insgesamt <strong>sechs Alben</strong> heraus gebracht zu haben. Davon fokussierten sich zwei Scheiben prioritär auf traditionelle Mittelalter-Musik (&#8222;Morus et Diabulus&#8220; von 2011 und &#8222;Eselsmesse&#8220; von 2014). Demgegenüber stehen vier Werke, welche zwar auch Dudelsackarrangements nicht missen ließen, jedoch tendenziell auffallend in Richtung <strong>Gothic Rock, Deutschrock</strong> und <strong>Neue Deutsche Härte</strong> ausgerissen sind. Damit sollten sich besonders Fans von beispielsweise <strong>ASP</strong> oder <strong>LETZTE INSTANZ</strong> begnügt haben.</p>
<p>Folgend bin ich, auch nach der ungewöhnlichen langen Durststrecke, welche die Kombo hinterlassen hat, umso gespannter, wie sie sich auf ihrem <strong>elften Album &#8222;Seemannsgarn&#8220;</strong> präsentieren. Vielleicht als <strong>VROUDENSPIL-</strong> oder <strong>VERSENGOLD-Piratenfolk-Klon</strong>? In Anbetracht des Albumtitels erscheint mir dies nicht als abwegig. Außerdem muss ich ebenfalls erwähnen, dass ich einem <strong>annehmbaren, zeitgenössichen Mittelalter-Rock-Album</strong> aus deutschen Landen fiebernd entgegensehe. Viele Veröffentlichungen der letzten Jahre haben mich einfach enttäuscht. Dadurch, dass <strong>SALTATIO MORTIS</strong> für mich zunehmend in pseudosozialkritische Deutschrock-Sphären mit episodischen Dudelsackinterventionen abgedriftet sind, <strong>SCHANDMAUL</strong> immer balladenlastiger wurden, <strong>IGNIS FATUU</strong> nach dem Sängerwechsel ihren Charme verloren haben und <strong>INGRIMM</strong> die Kondition ausgegangen ist, möchte ich endlich wieder meine Bindung zu diesem Genre aufbauen. Gelingt dies mit der neuen <strong>TANZWUT-Veröffentlichung</strong>?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-33426 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/TZ_708_S_P04-1024x684.jpg" alt="" width="1024" height="684" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/TZ_708_S_P04-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/TZ_708_S_P04-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/TZ_708_S_P04-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/TZ_708_S_P04-750x501.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/TZ_708_S_P04.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<h4><strong>Die rauen Segel sind gesetzt </strong></h4>
<p>Bei <strong>Seemannsgarn</strong> erscheint die Stimme des <strong>charismatischen „rothaargehörnten“&nbsp; Frontmannes Teufel</strong> von Minute Eins an als deutlich <strong>tiefer, gereifter und harscher</strong> als auf den von mir favorisierten alten Alben, wo er wirklich noch hinterlistig und verschmitzt wie der Teufel höchstpersönlich klang. &nbsp;Als Novum ist dies jedoch nicht anzuerkennen. Beispielsweise auf den letzten zwei Alben &#8222;Schreib es mit Blut&#8220; (2016) und &#8222;Freitag, der 13.&#8220; (2015) war dies ebenfalls schon der Fall. Die <strong>Vocals</strong> auf &#8222;Seemannsgarn&#8220; sind, im Prinzip genretypisch, in den Vordergrund gemischt worden. Die <strong>Industrial-Ebene</strong> hingegen wurde wieder komplett <strong>ausklamüsert</strong>, wodurch das <strong>Flair der alten Alben</strong> auch auf diesem Longplayer keine Renaissance feiert.</p>
<p>Der&nbsp; <strong>gleichnamige Opener-Track</strong> leitet den Hörer nicht zu schwerfällig in die konzeptuelle Grundthematik des <strong>Seefahrer- und Gassengeschichtenmilieus</strong> ein. Der Song wird vordergründig von der Stimme und nicht von den Gitarrenriffs getragen. Meine vorausgegangene Vorstellung, dass die Band versucht <strong>VROUDENSPIL</strong> oder <strong>VERSENGOLD</strong> zu imitieren, wird nicht bestätigt. Dafür ist der Charakter der Musik zu <strong>robust</strong>, zu <strong>ernst</strong> und <strong>nicht wild beziehungsweise verspielt</strong> genug. Eher noch könnte man von einer Synthese aus <strong>IN EXTREMO</strong> und <strong>SANTIANO</strong> sprechen.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/65MrkI9YiPI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h4><strong>Besonderheiten und Auffälligkeiten ausgewählter Tracks in Kurzform</strong></h4>
<p>Im 2. Titel &#8222;<em>Galgenvögel&#8220;</em>&nbsp; gestaltet sich das <strong>Mixing komplementär</strong> zu Jenem des ersten Titels. Hier wurden die Gitarren in den Vordergrund und die Folk-Instrumente in den Hintergrund gesetzt. Wirklich ungewohnt <strong>halbguttural</strong> mutet <strong>Teufel</strong>s Stimme in Track 4 &#8222;<em>Die Letzte Schlacht&#8220; </em>an, nämlich in ziemlich <strong>heroischer, kratziger und aggressiver</strong> Ausprägung.</p>
<p>Spätestens <strong>ab Track 5 oder 6</strong> setzt sich das musikalische Songkonzept fest. Mir persönlich <strong>fehlt die</strong> <strong>Abwechslung</strong>, welche ich auf den ersten drei Alben kennen und lieben gelernt habe. Anstatt <strong>Mittelalter-Rock mit einem Industrial-Electro-Einschlag</strong> verschmelzen zu lassen, wird &nbsp;hier dagegen <strong>moderner Mittelalter-Rock</strong> geboten, welcher mehr in Richtung <strong>NDH und Deutschrock</strong> abdriftet.</p>
<p>Track 8 &#8222;<em>Francois Villon&#8220; </em>erzählt eine Geschichte bezüglich eines Treffens zwischen dem gleichnamigen <strong>bedeutenden Dichter</strong> des französischen Mittelalters und Teufel. Ein nettes <strong>Déjà-vu</strong> ereilt mich folgend in Titel 10 &#8222;<em>Schmiede das Eisen&#8220;</em>. Dessen anfängliche <strong>Sackpfeifenhooks</strong> erinnern mich stark an das zweite Album <strong>Labyrinth der Sinne</strong>, genauer gesagt an den darin enthaltenen Titel &#8222;<em>Die Drohne&#8220;</em>. Der anschließende Track &#8222;<em>Gib mir noch ein Glas&#8220; </em>gestaltet sich als ein &nbsp;gewöhnlicher <strong>Trinkgelage-/Tavernensong,</strong> welcher nicht zum exzessiven Feiern sondern zum Kollektivbewusstsein, in einer leicht melancholischen, lebensreflektierenden Manier einlädt.</p>
<p>Im Titel 12 &#8222;<em>Im freien Fall&#8220; </em>kommen dann doch kurz auch <strong>Industrial-Einschübe</strong> am Beginn aus der Versenkung auf, welche allerdings nicht dazu neigen, sich über den Status als <strong>Randnotiz</strong> heraus zu heben. In &#8222;<em>Herrenlos und frei&#8220;</em>, dem vorletzten Song, gefällt mir besonders der authentische, folkloristische Einstieg.</p>
<p><strong>Über</strong> <strong>alle Titel hinweg</strong> prägen zweifelsohne wieder diverse <strong>Sackpfeifen</strong> und <strong>Schalmeien</strong> das Klangbild der Kompositionen. Im Song &#8222;<em>Francois Villon&#8220;</em> ertönt darüber hinaus auch das Tasteninstrument <strong>Bardoneon</strong>. Weitere signifikante Folk-Instrumente im Album sind noch die <strong>Cister</strong> (Zupfinstrument) sowie das <strong>Nyckelharpa</strong> (Streichhinstrument).</p>
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		<item>
		<title>NOCTURNUS A.D. – Die Wiederauferstehung eines Kolosses</title>
		<link>https://silence-magazin.de/nocturnus-a-d-paradox/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=nocturnus-a-d-paradox</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nico]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 May 2019 09:19:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[90er]]></category>
		<category><![CDATA[amerikanischer Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Cyber]]></category>
		<category><![CDATA[Nocturnus]]></category>
		<category><![CDATA[Nocturnus AD]]></category>
		<category><![CDATA[Old School Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Profound Lore]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Sci-fi]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenns nicht nur rummsen soll, sondern auch etwas Grips haben darf - dann sollte man sich mal NOCTURNUS AD geben… Hier wird von 5 alteingesessenen Vollblutmusikern abgeliefert. </p>
<p>Es geht um Space, Cyber und natürlich Metal: Progressives Weltraumschiff ahoi!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/nocturnus-a-d-paradox/">NOCTURNUS A.D. – Die Wiederauferstehung eines Kolosses</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"><u></u></p>
<h3 style="text-align: center;"><strong>NOCTURNUS A.D. – &#8222;Paradox&#8220;</strong></h3>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 24.05.2019</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Länge:</strong> 52:09 Min.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Label:</strong> Profound Lore Records</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Genre:</strong> Old School/Progressive/Atmospheric Death Metal</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im Grunde braucht man zu <a href="https://de-de.facebook.com/NocturnusAD/"><strong>NOCTURNUS (A.D.) </strong></a>eigentlich nicht viel zu erzählen. Das aus Tampa (Florida), dem <strong>El-Dorado</strong> amerikanischen Todesstahls, stammende Quintett genießt nun bereits seit ca. drei Dekaden ein immens hohes Ansehen innerhalb der Szene. Denn mit ihren ersten beiden Alben <strong>The Key (1990) </strong>und <strong>Thresholds (1992) </strong>beflügelten sie nie dagewesene, <strong>progressive Entwicklungsfortschritte</strong> im Genre. Zum einen machten sie die Integrierung von <strong>Synth-/Keyboardarrangements</strong> im Death Metal langfristig salonfähig.</p>
<p>Des Weiteren öffneten sie mit ihrem inhaltlich-konzeptuellen Fokus auf Themen im <strong>Sciene-Fiktion- und Weltraumbereich </strong>im lyrischen Sinne die bis dato im Allgemeinen vorherrschenden Schranken des Genres. Texte aus dem <strong>Horror-Zombie-Gore-Milieu</strong> standen fortan einer Art Opposition gegenüber. Die daraus resultierenden Langzeitfolgen sind heute bei Bands wie <strong>BLOOD INCANTATION, NUCLEUS, OBSCURA, ORIGIN, GIGAN </strong>oder <strong>FRACTAL UNIVERSE </strong>merklich sichtbar.</p>
<h2><strong>Die Auditive Cyborgs-Invasion</strong></h2>
<p>Bereits der Opener-Track &#8222;<em>Seizing The Throne&#8220; </em>leitet mit einem schillernden Cyber-/Industrial-Intro ein, ehe es relativ zügig von einem klassischen Ami-Death-Metal-<strong>Riffinferno</strong> á la <strong>MORBID ANGEL, DEICIDE, GUTTED (US)</strong> oder <strong>MASSACRE </strong>abgelöst wird. In weitaus technisch anspruchsvoller, sauberer und klar durchdachter Manier trumpft von Beginn an das <strong>Soundkonzept </strong>der wiedervereinten Pioniere auf. Besonders interessant im ersten Song erscheint mir der gestreckte Ausklang mit einem <strong>abgehobenen Solopart</strong>. Das gemächlich abnehmende Tempo am Ende lässt den Song gleichförmig langsamer werdend ausklingen. Die Vocals, eine Symbiose aus <strong>Growls und Shouts</strong>, erscheinen ansprechend gemixt. Die atmosphärischen, cyberartigen <strong>Synth-Einschübe</strong> komplettieren das Gesamtklangbild.</p>
<p>Im Folgenden wird &#8222;<em>The Bandar Sign&#8220; </em>ebenso vorerst mit einem sci-fi-anmutenden und kristallinen Intro eingeläutet. Was mich jedoch anschließend verwundert, ist, dass keine typische Growl-Stimme, sondern eher <strong>reine Shouts</strong> mit vereinzeltem Growl-Abgang den Track infiltrieren. Die Vocals werden zudem rhythmisch orientiert und damit sehr <strong>abgehackt intoniert</strong>. Ordentliche Death-Metal-Vocals klingen für mich anders. Das darauffolgende Interludium mutet wieder fesselnd durch ein mitreißendes Solo an. Zwischendurch droht im Hintergrund ein <strong>futuristischer, überdimensionaler Kochkessel</strong> kurz vor der Eruption zu stehen. Gerade dieser bringt eine faszinierende Dissonanz und <strong>Spannungsintensität</strong> mit sich. Sonst wurden über den gesamten Songverlauf hinweg immer wieder hintergründig Synths eingebaut, welche den für die Band prägenden <strong>Sci-Fi-Background</strong> aufrechterhalten. Des Weiteren generieren die Synths über die gesamte Laufzeit hinweg eine ansprechende Grunddramatik in die sich ansonsten <strong>wiederholenden Grundstrukturen</strong> der Songs. Dabei muten sie oft schon fast orchestral mit einem Seitenschlag zu Nahost-Klängen an.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-33349 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3589-1024x712.jpg" alt="" width="1024" height="712" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3589-1024x712.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3589-300x209.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3589-165x116.jpg 165w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3589-750x521.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3589-85x60.jpg 85w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3589.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Die Gradwanderung zwischen Rhythmus- und Melodiefokus</strong></h2>
<p>Stark fällt bei den ersten Tracks schon ins Gewicht, dass Riffs und Synths die melodietragenden Komponenten verkörpern, während die Konvergenz aus Stimme und Schlagzeug vorrangig den Rhythmus prägen. &nbsp;Auch in <em>&#8222;</em><em>Paleolithic&#8220; </em>setzt sich das soeben beschriebene <strong>Melodie-Rhythmus-Wechselspiel</strong> fort. Spätestens hier, also schon ab dem dritten Titel, gestalten sich die einzelnen Nummern schon als zu ähnlich und vorhersehbar, was im späteren Verlauf nicht abebbt.</p>
<p>Trotz der kontinuierlichen Einbindung von sonderbaren <strong>Intros, Outros und Bridges</strong> wird dieser Trivialisierung nicht entgegengewirkt. Es fehlen sozusagen neue Überraschungsmomente, trotzdem kann ich den Herren ihr <strong>handwerkliches Geschick</strong> nicht absprechen. Während andere Bands vermutlich in vollumfängliche Belanglosigkeit abdriften würden, kommt der Tampa-Brigade ihr <strong>Originalitätsfaktor</strong> noch zu Gute, auch aus dem Grunde, dass die Synths nie übertrieben aufkreuzen.</p>
<p>In &#8222;<em>Precession of The Equinoxes&#8220; </em>hat die Stimme wieder mehr <strong>Growl- und Legato-Charakter</strong> und die virtuellen Synths geben Aufschluss darüber, dass fremde, von <strong>Cyborgs, Robotern oder anderen zwielichtigen Geschöpfen</strong> <strong>geflutete Dimensionen </strong>betreten werden. Obwohl die Melodieträchtigkeit der Gitarren und Synths durchgehend stark ist, trägt die Stimme in Summe dafür Sorge, dass der Rhythmus über die Melodie die Vorderhand gewinnt.</p>
<p>Der siebte Track, &#8222;<em>Apotheosis&#8220;, </em>stellt mit seinem <strong>über</strong> <strong>einminütigem Cyber-Intro</strong> noch einmal unter Beweis, wie ausgefeilt die Intros von den Südstaatlern für diesen Longplayer ausgestaltet worden sind. Sie bestechen eigentlich durchgehend durch eine optimale Performance und erscheinen damit weder zu moderat noch zu ausdifferenziert oder überengagiert. Leider bietet die zweite Hälfte des Albums für mich ansonsten <strong>keine weiteren Höhenflüge</strong>, welche hier noch Erwähnung finden sollten.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/4CT09g-aCbw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2><strong>Atmosphäre und Technik triumphiert über Härte</strong></h2>
<p>Alles in Allem wurde (auch) beim vierten Longplayer von <strong>NOCTURNUS A.D.</strong> weniger Härte auf Teufel komm raus in den Fokus der Produktion gesetzt, sondern eher Priorität auf Rhythmik und Atmosphäre gelegt, welche als Schnittstelle zwischen <strong>90er-Jahre-Old-School-DM-Sound</strong> und <strong>cyberartiger Zukunftsvision</strong> fungiert.</p>
<p>Die <strong>shout-lastige Stimme</strong> hätte tiefer sein können bzw. wäre sie eher für ebenso Sci-Fi-ausgerichteten <strong>Technical Thrash</strong> à la <strong>VEKTOR </strong>oder <strong>VOIVOD </strong>prädestiniert gewesen, würde sie noch schneller vorgetragen werden. Insgesamt wirkt die zweite Hälfte zumindest stellenweise etwas <strong>thrash-lastiger</strong> (zum Beispiel hinsichtlich der Riffstruktur in <em>&#8222;Apotheosis&#8220;</em>).</p>
<p>Die Musik sollte Fans von eher moderat extremen Death-Metal-Kapellen wie <strong>DEATH, MASSACRE, OBITUARY, PESTILENCE </strong>oder <strong>SKELETAL REMAINS,</strong> aber selbstverständlich auch der alten <strong>NOCTURNUS-</strong>Alben gleichermaßen positiv aufs Gemüt schlagen. <strong>Technical-Death-Maniacs</strong> mit zeitgleicher Affinität zur Weltraumthematik und Old-School-Sound sollten den vierten Longplayer der Urgesteine auch einmal anspielen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/nocturnus-a-d-paradox/">NOCTURNUS A.D. – Die Wiederauferstehung eines Kolosses</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>ISTAPP – Blekinger Space Vikings auf altbewährten Pfaden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nico]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 May 2019 07:53:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Pagan]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[eiskalt]]></category>
		<category><![CDATA[Galar]]></category>
		<category><![CDATA[Insidious Star]]></category>
		<category><![CDATA[Istapp]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic/Viking Black]]></category>
		<category><![CDATA[Schnee & Eis]]></category>
		<category><![CDATA[Trollzorn]]></category>
		<category><![CDATA[Viking Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Windir]]></category>
		<category><![CDATA[Winter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ISTAPP schaffen es auf ein Neues, authentischen, traditionsorientierten und 100%-skandinavischen Viking Black Metal mit Melodieträchtigkeit und einer qualitativ bestechenden Produktion zu versehen.<br />
Ob das nun aber "nur" gut oder schon perfekt wird? Wir sagen es dir.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/istapp-blekinger-space-vikings-auf-altbewaehrten-pfaden/">ISTAPP – Blekinger Space Vikings auf altbewährten Pfaden</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2><strong>ISTAPP</strong> – &#8222;The Insidious Star&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 26.04.2019<br />
<strong>Länge:</strong> 35:20 Min.<br />
<strong>Label:</strong> Trollzorn Records<br />
<strong>Genre:</strong> Melodic/Viking Black Metal</div></div></div>
<p>Nachdem ich bereits <a href="https://silence-magazin.de/thorondir-des-wandrers-maer">meine Meinung zur neuen <strong>THORONDIR-Scheibe</strong></a>&nbsp;kundgetan habe, werde ich euch heute auch zur zweiten April-Veröffentlichung aus dem Hause <strong>Trollzorn Records</strong> meine Eindrücke schildern. Als begeisterter Fan der Kombo <strong>ISTAPP</strong> aus der südschwedischen <strong>Provinz Blekinge</strong> war die Auseinandersetzung mit ihrer neuen und <strong>dritten Full-Length-Scheibe</strong> quasi vorprogrammiert. Anno 2015 wurde ich auf ihr damals aktuelles Werk <strong>&#8222;Frostbiten&#8220;</strong> aufmerksam. Die Eingängigkeit, die Melodiefokussierung, die lyrische Neigung zu Thematiken um eisige Kälte, aber auch die Songstrukturen der <strong>Eiszapfen-Brigade</strong> (<strong>ISTAPP</strong> heißt zu deutsch Eiszapfen) haben mich in ihrer authentischen und trendunbewussten Gestalt von Beginn an beeindruckt.</p>
<p>Wie schon beim neuen <strong>THORONDIR</strong>-Album möchte ich ausdrücklich das gelungene <strong>Cover-Artwork</strong> im Voraus loben. Das hätte auch durchaus als Cover für Tech Death-Bands wie <strong>ORIGIN, DREAM VOID </strong>oder <strong>SPAWN OF POSSESSION</strong> durchgehen können. Da wundert es mich auch gar nicht, dass <a href="https://www.parolofsson.se/"><strong>Pär Olofsson</strong></a> das neue Coverbild von <strong>ISTAPPS</strong> neuen Werk kreiert hat. Denn Olofsson hat in der Vergangenheit nicht nur für einige der eben genannten Formationen Cover entworfen, sondern auch für Größen wie<strong>&nbsp;IMMORTAL, EXODUS </strong>oder <strong>MALEVOLENT CREATION</strong>.</p>
<h2><strong>Betreten wir fremdes Terrain oder verteidigen wir wohlbekannte genre-konforme Klangkonzepte?</strong></h2>
<p>Wer ausgehend von meinen in den Raum geworfenen Analogien einer außergewöhnlichen Mixtur aus <strong>melodischem, nordischem Black Metal</strong> und <strong>Tech-Death-Vibe</strong> entgegenfiebert, muss ich an diesem Punkt leider enttäuschen. Denen, die sich dafür interessieren könnten, kann ich nur <strong>SINGULARITY</strong> aus Tempe, Arizona empfehlen.</p>
<p>Vom introlosen Beginn des neuen Albums an fluten die <strong>ISTAPP</strong>&#8211;<strong>typische Melodieführung</strong>, die <strong>brachialen Vocals</strong> sowie die eingängigen <strong>Lead-Guitar-Samples</strong> meine Gehörgänge. Damit bestätigen sie mir kompromisslos, mit welcher Band ich gerade konfrontiert werde. Der Opener-Track &#8222;<em>Eternal Winter&#8220;</em> spiegelt nicht nur namentlich optimal die thematische Grundausrichtung der Band auf kälteinfiltrierte, schneegehüllte Eislandschaften wieder. Darüber hinaus steht er auch stellvertretend für ihren bewährt-harschen, aber dennoch überaus <strong>melodieambitionierten</strong> musikalischen Stil. Beim ersten und zweiten Hören bleibt besonders der Refrain im Gedächtnis. Allerdings bin ich von den ersten beiden Titeln &#8222;<em>Apep&#8220;</em> und &#8222;<em>Frostbiten&#8220;</em> von <strong>ISTAPPs</strong>&nbsp;<strong>Vorgängeralbum </strong>&#8222;Frostbiten&#8220; ein höheres Hitcharakterpotenzial gewohnt. Gleiches gilt für Tracks wie <em>&#8222;Köldens Union&#8220;</em> und &#8222;<em>I Väntan På Den Absoluta Nollpunkten&#8220;</em> vom <strong>Debütalbum </strong>&#8222;Blekinge&#8220;.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-32961 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/Istapp_Photo-1024x486.jpg" alt="" width="1024" height="486" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/Istapp_Photo-1024x486.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/Istapp_Photo-300x142.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/Istapp_Photo-750x356.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/Istapp_Photo.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<h2><strong>Ein Tribut an die Urväter</strong></h2>
<p>Besonders der <strong>traditionelle Clean-Gesang</strong> in ursprünglicher Normannenart erweist sich, zumeist in den Refrains, wie schon auf den vorausgegangenen Veröffentlichungen der Band als so ziemlich der <strong>mitreißenste Bestandteil</strong> der Kompositionen. Hinsichtlich des leicht <strong>sphärisch-erhabenen Klargesanges</strong> können gut Vergleiche zu Veröffentlichungen ihrer norwegischen Kollegen von <strong>GALAR</strong> gezogen werden. Der geneigte Hörer wird auch ziemlich schnell auf den Trichter kommen, dass beide Kombos wohl maßgeblich von <strong>WINDIR</strong>, einem Urgestein des Viking Black-Metals, beeinflusst sein müssen.&nbsp;</p>
<h2><strong>Das Konzept der Songs im weiteren Verlauf</strong></h2>
<p>Der <strong>gutturale Gesang des Frontmannes Tizheruk</strong> klingt stark und wurde im Rahmen des Mixings ansprechend auf die instrumentalen Elemente abgestimmt. Auch in den übrigen Tracks dominiert eine kohärente und <strong>fesselnde Melodik</strong> statt pointierte Folk-Einschübe à la <strong>MANEGARM.&nbsp;</strong>Die lädt den Hörer zu fantastischen Naturimpressionen oder ausgedehnten mentalen Bootsfahrten durch skandinavische Fjorde ein. Allgemein wird beim zweiten Durchlauf der Scheibe das Mitreißpotenzial der Songs stärker. Durch die <strong>moderaten Laufzeiten</strong> der einzelnen Nummern von oft weniger als vier Minuten ist &#8222;The Insidious Star&#8220; überaus kurzweilig.</p>
<p>Der dritte Titel &#8222;<em>Natten då Gud Blundade (1888)&#8220;</em> steigt sogar mit dem traditionellen Klargesang ein, welcher sich im Bridge-Teil wiederholt. Auffallend ertönt die männliche Stimme dabei etwas höher beziehungsweise heller und peripher ist auch eine Frauenstimme heraushörbar.</p>
<p>Das Songkonzept zieht sich durch das gesamte Album und stagniert dabei nicht. Im fünften Track &#8222;<em>Muspelheim&#8220;</em> wird eine leichte Veränderung hörbar, indem die <strong>refrainfreie Bridge</strong> als Atmosphären-Trimmung zum kurzen Verweilen im Moment verleitet. Außerdem liegt mir besonders am Herzen, den leicht hallenden, teils mehrstimmigen und wieder einmal männlichen Cleangesang in seiner <strong>besänftigenden, astralen Aura</strong> im siebten Track &#8222;<em>The Insidious Star&#8220;</em> nochmal ausdrücklich zu preisen.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/k_kKUI_cdZM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2><strong>Trotz überzeugender Leistung ist noch Nachbesserung möglich</strong></h2>
<p>Ohne Kritikpunkte kann ich diese Review jedoch nicht abschließen. Neben dem mit steigender Laufzeit zunehmend <strong>homogener anmutenden Grundstrukturkonzept</strong> der Titel missfällt mir noch eine weitere Sache, die sich schon auf den Vorgängerwerken bemerkbar gemacht hat. Schon wieder hat es sich die Band erspart, ein einladendes <strong>Intro</strong> sowie ein abschließendes <strong>Outro</strong> zu komponieren. Man wird im wahrsten Sinne des Wortes <strong>ins KALTE Wasser geworfen</strong> und abrupt wieder herausgezogen. Das dürfte ein erster Schritt zur potenziellen Perfektionierung des Sounds sein. Gerade im Kontext ihrer lyrischen Versiertheit auf Themen um kalte Witterungsverhältnisse sind lukrative <strong>atmosphärische Einsteiger</strong> durchaus authentisch umsetzbar.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/istapp-blekinger-space-vikings-auf-altbewaehrten-pfaden/">ISTAPP – Blekinger Space Vikings auf altbewährten Pfaden</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>THORONDIR &#8211; Des Wandrers Mär</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nico]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 May 2019 13:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Pagan]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Des Wandrers Mär]]></category>
		<category><![CDATA[Krieger]]></category>
		<category><![CDATA[pagan black]]></category>
		<category><![CDATA[Pagan Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Thorondir]]></category>
		<category><![CDATA[Trollzorn Records]]></category>
		<category><![CDATA[Viking]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Guttural - klingt nach Apotheke, ist aber doch eines der Grundbegriffe im Metalgesang.<br />
Die Band THORONDIR hat aber nicht nur diesen drauf, sondern kann viel mehr! </p>
<p>Wo Sie zwischen ASENBLUT und GERNOTSHAGEN stehen und was Sie so alles mit ihrem neuen Album zeigen, sagt dir Nico.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/thorondir-des-wandrers-maer/">THORONDIR &#8211; Des Wandrers Mär</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2>THORONDIR &#8211; &#8222;Des Wandrers Mär&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 19.04.2019</p>
<p><strong>Länge:</strong> 58:36 Min.</p>
<p><strong>Label:</strong> Trollzorn Records</p>
<p><strong>Genre:</strong> Viking/Pagan Black Metal</p>
<p></div></div></div>
<p>Sommerliche Temperaturen und witterungsbedingte Annehmlichkeiten laden in den letzten Wochen vermehrt zum Verweilen im Grünen ein. Als Landschafts- und Naturliebhaber würde ich auch gern wieder durch dichte Mischwälder mit Flussläufen oder entlang monumentaler alpiner Bergmassive wandern. Dazu möchte ich natürlich authentische Musik nicht missen müssen. Scheinbar trifft der Titel des neuen und dritten <strong><a href="http://www.trollzorn.de/portal/index.php?article_id=19&amp;clang=0Die&amp;prod=00094#begin">THORONDIR</a>-Albums</strong> <strong>&#8222;Des Wandrers Mär&#8220;</strong> in dieser Hinsicht den Nagel auf den Kopf. Außerdem ist mir das farblich und thematisch <strong>ansprechende Cover-Artwork</strong> direkt ins Auge gestochen. Ein germanischer Krieger, rustikal mit Langaxt und Schild bewaffnet, findet sich auf einer Anhöhe in einem Gebirgsmassiv wieder. Blaugetränkt vom dämmernden Abendhimmel erblickt er im Tal eine geflügelte Fabelgestalt, welche das vorausliegende Tal mit seinem Feueratem in eine gegensätzliche, warme Farbgebung hüllt.</p>
<h2><strong>Episches Cover = Epische Musik?</strong></h2>
<p>Als Einsteiger überrascht mich der namenlose&nbsp;<em>&#8222;</em><em>Prolog&#8220;</em>. Nicht unbedingt vom Gesamtcharakter her, sondern eher durch die ertönende Frauenstimme im Vordergrund, welche mich stark an <strong>ELDAMAR</strong> &nbsp;erinnert. Denn auch das norwegische Atmospheric Black Metal-Projekt integriert in seinen Songs oft eine <strong>glasklare helle Gesangsstimme</strong> <strong>einer Elbin</strong>, wie sie noch markanter aus den <strong>Herr-der-Ringe-Filmen</strong> bekannt ist. Verbunden mit hintergründigen Choralgesängen, symphonischen Anleihen und tiefen Streichinstrumenten, befeuert sie eine Art Aufbruchsstimmung. Der Krieger bereitet sich darin auf seine Reise vor und findet sich nach dem akustischen Gewittereinbruch im anschließenden Track <em>&#8222;</em><em>Rache durch das Schwert&#8220;</em> sofort musikalisch und inhaltlich in seiner <strong>ersten Schlacht</strong> wieder.</p>
<p>Schon in diesem zweiten Titel wird deutlich, dass <strong>THORONDIR</strong> auf ihrem 3. Langspieler keinesfalls versuchen, das besagte norwegische Ein-Mann-Projekt aus dem<strong> LUSTRE-Umfeld</strong> zu imitieren. Hätte ich auch offen gestanden nicht erwartet, sind mir das Sextett aus Bayern doch schon seit meiner Pagan Metal-Phase in der gymnasialen Oberstufe nicht nur ein Begriff, sondern deren zwei Vorgängerwerke auch wohlbekannt.</p>
<p>Die Vocals reichen vom <strong>typischen gutturalen Gesang im Kreisch- bis Krächzstil</strong> bis zu pointierten <strong>klaren Gesängen und Growleinlagen</strong>. Insgesamt also recht heterogen, eine gängige Mixtur im Pagan Metal. Toll finde ich auch, dass der <strong>bayrische Dialekt</strong> des Sängers durchhörbar ist. Was darüber hinaus kein gänzliches Kuriosum, aber dennoch selten ist: Fast jedes Wort ist trotz &#8222;verzerrt&#8220; klingender Stimme klar verständlich. Bei ihren Ulmer Genrekollegen von <strong>SLARTIBARTFASS</strong> ist das ebenfalls auf nahezu jedem Album so.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/eEpcaCreolY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2><strong>Im Vergleich zu den Vorgängerwerken</strong></h2>
<p>Anhand der Vocals erkenne ich deutliche Parallelen zu den <strong>Vorgängeralben</strong> &#8222;Düsterwald&#8220; (2008) und &#8222;Aus Jenen Tagen&#8220; (2011), was beweist, dass die Herren durchaus <strong>Wiedererkennungspotenzial</strong> im hart umkämpften Pagan Metal-Sektor haben. Auffallend ist, dass das Debüt &#8222;Düsterwald&#8220; noch folklastiger (besonders &nbsp;durch die markanten Flöten) gewesen ist. Weiterhin war noch die kurze Laufzeit von weniger als einer halben Stunde untypisch und das Hit-Potenzial mit Tracks wie <em>&#8222;</em><em>Düsterwald&#8220;</em> oder <em>&#8222;</em><em>Mit erhobenem Horn&#8220; </em>sind der Grund dafür, dass dieses Erstlingswerk bei mir gut hängengeblieben ist.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/-omuRh_UjYY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2><strong>Das Konzept des neuen Albums: Anachronismus oder Individualismus?</strong></h2>
<p><strong>&#8222;Des Wandrers Mär&#8220;</strong> ist ein <strong>Konzeptalbum</strong>. In der Presse genießen solche Veröffentlichungen aufgrund ihres konsistenten inhaltlichen Aufbaus hin zu bestimmten Themenschwerpunkten einen ideellen Mehrwert. Das hier aufgegriffene Konzept vom (vermeintlich) <strong>auserwählter Krieger, der sich durch zig Schlachten schlagen</strong> muss, um einem negativen Weltenschicksal entgegen zu treten, ist jedoch im Pagan Metal oder Metal allgemein, sondern auch in anderen Kunst- und Kulturformen wie Spielfilmen, Fantasy-Serien, Videospielen oder Literatur schon erschöpfend <strong>ausgeschlachtet</strong> worden. Auch wenn die Umsetzung ganz authentisch wirkt, hätte man dahingehend mehr herausholen können.</p>
<p>Inhaltliche Schwerpunkte wie <strong>Schlachtenführung, blutige Schwertkämpfe und Göttersagen</strong> sind typisch paganistisch ausgerichtet. Während Folkeinflüsse, wie im Debüt, kaum mehr erkennbar sind, kann den Melodieführungen und Songstrukturen auch eine Viking-Attitüde nicht abgesprochen werden. Daher erscheint mir die Simultanbezeichnung <strong>Viking/Pagan Black Metal</strong> am treffendsten.</p>
<h2><strong>Wie klingt die Musik im weiteren Verlauf?</strong></h2>
<p>Titel Nr. 3 <em>&#8222;</em><em>Fenriswolf&#8220;</em> ist mit seinen Lyrics und der allgemeinen Songstruktur und Rhythmik ein <strong>typischer Pagan-Metal-Song</strong>. Zwischendrin werten ein kurzweiliges, starkes Death Metal-Gestampfe mit gleichförmigen Breaks in den Riffs und Growl-Vocals den Track auf. In <em>&#8222;</em><em>Dunkle Zeichen&#8220;</em> sticht am Ende der Einschub von einem nahezu sakral anmutendem Baritongesang heraus. Danach wird es in <em>&#8222;</em><em>Thoron&#8220;</em> wieder melodiöser.</p>
<p>In der zweiten Hälfte wird die Musik noch pagan-typischer. Herauszuheben ist auch das Zwischenspiel <em>&#8222;</em><em>Den Göttern zu Ehr&#8220;</em>, welches ich als Rekapitulation der strukturellen Synth-Orientiertheit im <em>&#8222;</em><em>Prolog&#8220; </em>und als einen netten Tribut an die germanischen Gottheiten werte, ohne dabei jedoch eine ausgeprägte Gänsehaut zu bekommen. Im 8. Titel <em>&#8222;</em><em>In der Weite ein Licht&#8220;</em> geht es wieder wuchtiger und rhythmischer mit Wechseln aus Growls und Gekrächze voran.</p>
<p>Insgesamt schmiegt sich fast durchgängig eine orchestrale Aura an die Stamminstrumente an, welche jedoch leider nicht wirklich stark zur Geltung kommt. Dagegen ist die Varianz oder das Wechselspiel zwischen Rhythmus- und Melodiefokus deutlich markanter hörbar. Das ist gut so, aber für Pagan Metal auch nicht unüblich, sodass sich dieser Pluspunkt im Gesamtbild gewissermaßen relativiert.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/z_Ya-uUxevM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2><strong>Wie sollte das Album gehört werden?</strong></h2>
<p>Insgesamt eignet sich das Album aufgrund seiner allgemeinen Subgenre-Konformität auch zum mal hören nebenbei. Auch wenn der Sound an sich hochwertig klingt, favorisiere ich dennoch im Folk/Pagan/Viking Metal den Sound der 2000er-Veröffentlichungen, da sie unkommerzieller klingen und für mich eher im Einklang mit den sagen-/mythenhaften und naturverbundenen Texten stehen. Durch professionelle Soundbearbeitung kann diese Musik auch manchmal etwas an Authentizität einbüßen. Das ist jedoch mein rein subjektives Empfinden. Außerdem bekomme ich dieses Gefühl auch nicht bei allen aktuellen Neuveröffentlichungen.</p>
<p>Am Ende knüpft, das sei noch erwähnenswert, der <em>&#8222;Epilog&#8220;</em> an den Gestaltungskontext des Prologes an und manifestiert mit seiner leicht verträumten und offenen Darbietung eine gelungene Abrundung des Longplayers.</p>
<p>Alles in allem sollten Fans von <strong>NASTRANDIR, VARGRIMM, ASENBLUT, OBSCURITY, FLAMMENSTURM</strong> oder <strong>GERNOTSHAGEN</strong> auf jeden Fall die neue Platte von <strong>THORONDIR</strong> antesten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/thorondir-des-wandrers-maer/">THORONDIR &#8211; Des Wandrers Mär</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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