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	<title>Nina, Autor auf Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Tue, 28 Dec 2021 18:11:33 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Nina, Autor auf Silence Musik Magazin</title>
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		<title>TURIA &#038; IFFERNET auf Tour</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Mar 2020 07:42:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Für den 7. März verlosen wir 2x freien Eintritt für ein BRETT von Konzert in unserer Heimat - was genau im Artikel mit vielen Beispielen, die Bock machen.</p>
<p>Fürs Ticket einfach kommentieren, hier oder unterm Artikel!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/turia-iffernet-herbstnebel-unconquered-light-tour-live/">TURIA &#038; IFFERNET auf Tour</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein dunkelbuntes Konglomerat aus <strong>TURIA</strong> und <strong>IFFERNET</strong> ist aktuell auf Tour und macht auch Halt im beschaulichen Halle. Recht bemerkenswert, wenn man sich anschaut, wie wenige Shows sie davon in Deutschland abhalten (insgesamt nur drei!). Halle stellt am <strong>07.03.2020</strong> den Tourabschluss und ist für alle <strong>Black Metal-Someliers</strong> die letzte Chance, sie doch noch abzugreifen. Nachdem ich letztens schon mit <strong>WANDAR</strong> im Hühnermanhattan Klub das schwarzmetallische Vergnügen hatte, gibt es jetzt also so relativ kurze Zeit später einen erneuten Aufschlag. Diesmal eben mit Besuch aus den Niederlanden und Frankreich. Begleitet werden die beiden Bands an diesem Abend von <strong>HERBSTNEBEL</strong> aus Thüringen.</p>
<p>Was uns erwartet? Hör&#8217;n wir doch mal rein&#8230;</p>
<p>Atmospheric/Avantgarde Black Metal liefert das Trio von <strong>HERBSTNEBEL</strong>, das erst im vergangenen Jahr ihr Doppelalbum &#8222;Inner Catharsis I + II&#8220; und damit ihr erstes Full Length Album seit Gründung 2005 veröffentlichte. Was lange währt wird &#8230; na? Selten mal schnell so hingerotzt. Und, ja, mir begegnet ein Album, welches sowohl tragend und langsam als auch hektisch und knüppelnd eine gute Mischung für die Liveshow verspricht. Da der Sound der Aufnahmen in meinen Ohren noch deutlich Luft nach oben hat, denke ich, dass sie mir live noch etwas besser gefallen werden.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=4118952563/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" seamless=""><span data-mce-type="bookmark" style="display: inline-block; width: 0px; overflow: hidden; line-height: 0;" class="mce_SELRES_start">﻿</span><a href="https://herbstnebel.bandcamp.com/album/inner-catharsis-pt-i-ii">Inner Catharsis Pt. I + II by Herbstnebel</a></iframe></p>
<p><strong>IFFERNET</strong> haben ebenfalls in 2019 ihr Debut herausgebracht. Sie sind allerdings mit nur zwei Mitgliedern noch dünner besetzt als die Thüringer. Wie sie so auf der Bühne Atmospheric Black Metal erzeugen wollen, lässt mich noch rätseln. Ja, gut, auch aus einer Gitarre kann man viel rausholen, wenn ausreichend Brüllwürfel und Effekte hinten dran hängen. Oder bringen sie sich vielleicht noch einen Gastmusiker für die Liveshows mit?! Zumindest scheinen sich beide am Gesang zu betätigen, was schöne Effekte verspricht. Straight und ohne große Schnörkeleien schrotet die 2019er Release vor sich hin und wiegt mich recht schnell in das allseits beliebte Weltenschmerz-Gefühl. Ja, das kann gut werden!</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3008879112/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" seamless=""><a href="https://iffernet.bandcamp.com/album/iffernet">Iffernet by Iffernet</a></iframe>Headliner des Gespanns stellen <strong>TURIA</strong>, deren neuestes Werk &#8222;Degen van Licht&#8220; erst vor wenigen Tagen den Weg in die Öffentlichkeit gefunden hat. Und sie sind nicht umsonst Headliner. So auf den ersten gefällt mir das neue Album schon außerordentlich gut. Ihr solltet auch unbedingt mal reinhören, wenngleich ihr es vielleicht nicht zum Konzert schaffen solltet. Es wirkt insgesamt ausgewogen und verspricht eine vereinnahmende Liveshow, wenn sich der Sound in der Location dementsprechend gestaltet. Aber dahingehend war ich bisher selten vom Hühnermanhattan enttäuscht.</p>
<p><iframe title="TURIA - Degen Van Licht (Full Album) [Official HD]" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/gu2Afev9TuM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Glückwunsch,</strong> wenn ihr bis hierher durchgehalten habt! Zum Lohn gibt es die <strong>Chance auf freien Eintritt</strong> zu besagter Show in Halle (Saale) am 07.03.2020. Kommentiert, um in den Lostopf zu gelangen &#8211; hier oder unter dem Post auf Facebook und teilt den Beitrag öffentlich.</p>
<p>Viel Glück &#8211; und wir sehen uns!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/turia-iffernet-herbstnebel-unconquered-light-tour-live/">TURIA &#038; IFFERNET auf Tour</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>INSOMNIUM auf Tour: »Bitteschön, Dankeschön«</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Dec 2019 07:22:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Viele Finnen, in einem Raum - was soll da schon schief gehen?!</p>
<p>Nein, wir waren nicht in einer Sauna, sondern zur Tour von INSOMNIUM.<br />
Diese waren mit STAM1NA und zudem THE BLACK DAHLIA MURDER unterwegs und wir haben der Akustik des Felsenkellers getrotzt und haben einiges dazu zu sagen!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/insomnium-tour-like-a-grave-leipzig-2019/">INSOMNIUM auf Tour: »Bitteschön, Dankeschön«</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Mitten in der Woche laden <strong>INSOMNIUM</strong> in den <strong>Leipziger Felsenkeller</strong> zur <strong>Tour Like A Grave</strong>. Foto-<strong>Yeti</strong> eingesackt (bzw. er mich) und ab geht es nach Leipzig. Bisher habe ich zwar schon öfter mitbekommen, dass im Felsenkeller Konzerte stattfinden, allerdings wurden mir noch keine konkreten Erfahrungen angetragen. Was ich weiß, ist, dass er nach Umbau kürzlich erst <strong>neu eröffnet</strong> wurde. Ich bin also unvoreingenommen und gespannt, was mich erwartet.</p>
<h5>Willkommen im Felsenkeller</h5>
<p>Wir gehen in den Ballsaal – dem größeren Konzertraum. Im Hof scheint ein kleiner Weihnachtsmarkt stattzufinden (den wir uns klemmen, da wir knapp dran sind) und ein weiteres Konzert im kleineren Veranstaltungsraum. Also, rein ins Getümmel! Denkste … ich ziehe die Tür zum Raum auf und erblicke ein Trauerspiel. <strong>STAM1NA</strong> sind schon am Thrash Schroten, Gäste sind allerdings kaum da. Vielleicht 6-7 Reihen stehen vor der Bühne, davon natürlich 2 Leerreihen – ich sage nur “Angstkreis”. Der Sound ist (nett formuliert) eher bescheiden. Ich durchquere den Raum, in der Hoffnung, dass ich eine Stelle finde, wo ich mehr höre. Aber: <strong>Pustekuchen!</strong></p>
<p>Wo ich stehe, es bleibt hallig wie in einer Kirche. Und das bei Thrash Metal. Diese <strong>denkbar ungünstigen Klangeigenschaften</strong> des Ballsaals sind absout nicht zu beschönigen. Ich befürchte, dass der Tonmensch keine Chancen hat, dagegen anzukommen. Nun ja, wir harren der Dinge, die da noch kommen mögen.</p>
<h5>Germanophile Finnen</h5>
<p><strong>STAM1NA</strong> versuchen sich in unterhaltsamen Ansagen, die zumindest bei mir fruchten. Sänger <strong>Antti</strong> ist schon bekannt für seine Deutsch-Kenntnisse und die Freiheit, diese schamlos einzusetzen. Wer Skandinavier schon hat Deutsch sprechen hören, weiß, was ich meine. Er springt zwischen Deutschen und Englischen Ansagen und statuiert: <strong>“Deutsch sprechen ist keine Bürde, sondern eine Ehre!”</strong> witzigerweise auf Englisch. Soweit bin ich nicht von ihrer Humorigkeit enttäuscht – was erwartet man von einer Band, die sich selbst auf “Octopussy Tour” schickt?!</p>
<p>Die Finnen hacken sich in technisch sauberer Manier durch ihre Diskographie, die dank ihrer <strong>längeren Bandhistorie</strong> viel Wahlfreiheit in der Zusammenstellung hat. Sicherlich die Hälfte des Sets sind allerdings eher neuere Songs. Leider ist der Sound so mau, dass auch ich nur raten kann, was hier gerade eigentlich angestimmt werden – meine Rettung ist die ergatterte Setlist. Begonnen mit &#8222;<em>Paha arkkitehti&#8220;</em>&nbsp;einem ganz alten Schinken vom selbstbetitelten Album aus 2005 über neuere Titel wie &#8222;<em>Valtiaan Uudet Vaateet&#8220;</em> und &#8222;<em>Masiina&#8220;</em>&nbsp;aus der Zeit nach 2010 und – zu meiner ganz besonderen Freude – <em>“Viisi laukausta päähän”</em> von &#8222;Uudet kymmenen Käskyä&#8220;, dem Album, welches quasi <strong>meine Einstiegsdroge in 2006</strong> war. Drumherum bringen sie einige Songs vom aktuellen Album &#8222;Taival&#8220; auf die Bühne.</p>
<p>Zwischen den anwesenden Gästen, die sich vor allem in der ersten Reihe zum Headbangen hinreißen lassen, tummeln sich noch ein paar Fans aus Finnland, die ebenfalls sehr amüsiert scheinen und den Auftritt ihrer Landsleute feiern.&nbsp;</p>
<p>Gitarrist <strong>Pexi</strong>, niemals um kleine Späße verlegen, schüttet sich während der Show mehrfach Wasser über die Haare – aber nicht über die Technik! Nein, er dreht sich mit dem Rücken zum Publikum, beugt sich über die jungen Damen in der ersten Reihe. Sind das schon Starallüren, wenn das wallende Haar alle paar Minuten gewaschen werden muss? Ich muss auf jeden Fall lachen, ob der immer wieder überraschten Reaktion der Betroffenen.</p>
<h5>&#8222;Die hatten wohl Jachdwurscht zum Frühstück?!&#8220;</h5>
<p>Ob ihnen ihre eigenen Songs zu langweilig geworden sind? <strong>STAM1NA</strong> ziehen mit ihrer Geschwindigkeit in so manchem Refrain ordentlich an – <strong>bis aufs Doppelte des Originaltempos</strong> springen sie und lassen mich nur verblüfft auf ihre saubere Spieltechnik starren. Im Ansehen steigen sie damit von der <strong>spaßigen Thrashkapelle</strong> mit Hang zu lustigen, selbstironischen und sogar gesellschaftskritischen Videos (siehe hier<a href="https://youtu.be/gjbDXZYR4Pc" target="_blank" rel="noopener noreferrer">siehe hier</a>) zu <strong>handwerklich absolut versierten Musikern</strong>, die ganz offensichtlich nicht nur aus Unterhaltungswert als Headliner die großen Festivabühnen Finnlands bespielen. [Wie ich nun im Nachhinein diesen Bericht schreibe, dämmert mir, wieso sie so flott unterwegs sind. Haben sie vielleicht einfach eine sehr ambitionierte Setlist geschrieben, welche sie in recht kurzer Zeit – wie es eben so ist, wenn man die Opener-Position innehat – performen müssen?!] Ich freue mich unheimlich, die Finnen mal wieder zu sehen und tanze kopfschüttelnd und grinsend vor mich hin.</p>
<p>Setlist:<em> &#8222;Sudet Tulevat&#8220; (Taival, 2019), &#8222;Valtiaan Uudet Vaateet&#8220; (Nocebo, 2012), &#8222;Masiina&#8220; (SLK, 2014), &#8222;Viisi laukausta päähän&#8220; (Uudet kymmenen käskyä, 2006), &#8222;Kannoin sinut läpi hiljaisen huoneen&#8220;, &#8222;Solar&#8220;, &#8222;Enkelinmurksain&#8220; (Taival, 2019)</em></p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/insomnium-tour-like-a-grave-leipzig-2019/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=insomnium-tour-like-a-grave-leipzig-2019">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<h5>Undefinierbarer Krach in der Kuppelhalle</h5>
<p>20:15 Uhr legen <strong>THE BLACK DAHLIA MURDER</strong> los und überziehen den Ballsaal mit einem <strong>Donnergrollen aus Doublebass, Schrot und Gekreische</strong>. Wie das in einer Kuppelhalle klingen würde, ist wohl vorstellbar – einfach nur Mulm mit Krach. Ich verstehe im wahrsten Sinne kein einziges Wort – geschweige denn Melodie (falls es überhaupt eine gibt?). Das liegt ganz sicher auch daran, dass ich keine Ahnung von den Songs der Amerikaner habe. Es ist doch so, dass, je schlechter der Grundsound einer Show ist, es potenziell besser erträglich wird, wenn die Musik wiedererkennbare Melodielinien vorweist, an denen ich mich ‘festhalten’ kann. <strong>Zum Mitschunkeln, Mitsummen, irgendwie Zuhören.</strong> Problem also: Schlechter Grundsound, ich keine Ahnung, was da vorn eigentlich geträllert und geschrammelt wird und außerdem eine Musik, die sich viel auf Sub-Bässe und Doublebass-Salven stützt und damit überhaupt keinen akustischen Halt im Ballsaal geben kann. Ich versuche es ernsthaft und laufe mehrere Runden durch die Location, um einen Spot zu finden, an dem ich die Musik als hörbar empfinde.</p>
<p>Nach Song Drei resigniere ich, ziehe mich zurück in eine Ecke, an der ich mir am Stehtisch ein Radler einflöße und meine Gedanken zur performenden Walze niederschreibe. Ja, es treibt und es schiebt ordentlich. Es ist atemberaubend schnell, technisch sauber gespielt und mit Sicherheit auch eine optisch <strong>ansprechende Performance für die Instrumenten-Polizei</strong> in der ersten Reihe – aber nicht für mich. Nicht heute. Sorry! Sämtliche aufregende Gitarrensoli laufen winkend an meinem Spaßzentrum vorbei und ich beginne mich langsam ernsthaft zu fragen, wie <strong>TBDM</strong> und <strong>INSOMNIUM</strong> an diesem Abend die gleiche Zielgruppe abgreifen können sollen. Denn <strong>INSOMNIUM</strong> entsprechen meiner Einschätzung nach überhaupt nicht der Art von <strong>Uffda-Festival-Hau-Drauf-Mucke</strong>, die in diesem Moment im Felsenkeller dargeboten wird.</p>
<h5>Die menschliche Winkekatze</h5>
<p>Der Saal ist inzwischen locker gefüllt, nicht übermäßig eng gepackt, aber immerhin so, dass <strong>der Eindruck eines gut besuchten Konzerts</strong> entsteht. Pluspunkt für <strong>TBDM</strong>. Die Band auf der Bühne macht ordentlich Ballett und zeigt, wo der Frosch die Locken hat (oder wie die coolen Kids heutzutage sagen mögen). Immer dabei: die <strong>Winkehand des Sängers</strong>. Der linke Arm durchgängig in die Luft gereckt, dass es auf mich zumindest schon eher albern als motivierend wirkt. Vor der Bühne bewegt es sich schon mehr als bei <strong>STAM1NA</strong> – was bei der lockeren Besucherdichte während deren Show auch nicht schwer zu erreichen ist – und dennoch ist es für die doch recht raubeinige Musik, der ich einen Hang zum Core unterstelle, noch recht ruhig da vorn. Was mir – wie so oft bei diesem Genre “Extreme Metal” auf die Füße fällt, ist, dass ich dem<strong> stets gleichförmigen “Gesang”</strong> solcher Bands nicht nur ermüdend, sondern auch sehr anstrengend finde. In jeder Pause zwischen den Songs entweicht mir ein Seufzer, der von der stetigen Anstrengung ob der Suche nach melodischen Leitlinien zeugt.</p>
<p>Fast erlösend kommt die Ansage zum letzten Song, in welchem der Sänger halbherzig versucht einen <strong>Circlepit</strong> zu initiieren. Hier tummelt sich anscheinend doch eher eine gemütlichere als auf Biegen und Brechen aktive Zuschauerschaft. Ich für meinen Teil sehe <strong>TBDM</strong> besser auf einem Festival als in dieser Location und in Gesellschaft der beiden finnischen Bands aufgehoben und bin gespannt, wie viele von den <strong>Core-Kids</strong> nun nach der Show gehen werden.</p>
<p> [<a href="https://silence-magazin.de/insomnium-tour-like-a-grave-leipzig-2019/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=insomnium-tour-like-a-grave-leipzig-2019">See image gallery at silence-magazin.de</a>] Gegen Zehn lassen <strong>INSOMNIUM</strong> ihr Showintro vom Band ablaufen und holen mich aus der Umbaupause wieder vor die Bühne. Eine beträchtliche Menge der Besucher ist wie befürchtet tatsächlich schon verschwunden und so bildet sich erneut ein recht trauriges Bild. <strong>INSOMNIUM</strong> spielen vor weniger Publikum als ihre Vorband <strong>TBDM</strong>.</p>
<p>Mit <em>&#8222;Valediction&#8220;</em> beginnt die Show der <strong>Tour Like A Grave</strong>. Damit haben sie die erste Videoauskopplung des aktuellen Albums ausgewählt. Das funktioniert natürlich gut als Eröffnung, da dieser Song vermutlich der bekannteste sein sollte. Der Saal bleibt auch erschreckend leer, keine weiteren Nachzügler kommen aus der Raucherpause &#8211; es scheinen also tatsächlich eine ganze Menge Leute gegangen zu sein.</p>
<h5>Playbacks und Posing</h5>
<p><strong>INSOMNIUM</strong> lassen mit dem folgenden Song <em>&#8222;Neverlast&#8220;</em> eine ordentliche <strong>Melo Death-Walze</strong> auf das verbliebende Publikum los und überredet mich trotz bescheidenen Sounds zum Kopfnicken. Ja, hier sind definitiv ebenfalls Sub-Bässe im Einsatz. Diese erzeugen in mir leider immer so einen faden Beigeschmack von Core. Diese Tiefen passen überhaupt nicht zu der deutlich weniger wuchtigen Musik der Finnen als sie es zuvor bei <strong>TBDM</strong> taten. Und es drängt sich <strong>ein weiterer Wermutstropfen</strong> immer penetranter in den Vordergrund: Der Einsatz von <strong>Playback</strong>. Leider kommen Akustikgitarren-Interludes vom Band. Ich vermute, dass sich live die Sounddichte nicht anders live realisieren lässt, wenn sie nur zu viert auf der Bühne stehen wie jetzt. Schade, ich bin schon enttäuscht, dass an dieser Stelle nicht eine Lösung in Form von Änderung im Arrangement oder Bandbesetzung gefunden wurde. Gleiches gilt für weitere Parts anderer Songs, in denen das Halbplayback (ja, ekliges Wort, aber so ist die Realität heute Abend nun einmal…) mir unangenehm aufstößt.</p>
<p>Bemerkenswert sind hingegen die <strong>gut intonierten und epischen Gitarrensoli</strong>. Zumindest schätze ich das so bis kurz vor Ende der Show ein. Gepaart mit <strong>hemmungslosem Posing</strong>, die Flying V aufs Knie gestützt und selbstbewusst dreinblickend – über diesen Anblick muss auch ich nun ein wenig schmunzeln.</p>
<p><em>&#8222;Into The Woods&#8220;</em>, <em>&#8222;Through The Shadows&#8220;</em> (ebenfalls mit ordentlichem Gitarrengekniedel gespickt), und <em>&#8222;Pale Morning Star&#8220;</em> lassen die Stimmung auch beim Publikum langsam hochköcheln. In meinen Ohren erscheinen <strong>INSOMNIUM</strong> dennoch wie <strong>regelrechter Kuschelrock</strong> mit Schunkelgarantie verglichen mit <strong>TBDM</strong>. Klar, vollkommen anderes Spielfeld. Wer macht so ein Booking…?</p>
<p>Die ausgelassene Stimmung des Publikums kulminiert in <em>&#8222;Change Of Heart&#8220;</em>, wo sogar ausführlich mitgeklatscht wird und ich stelle fest: der Sound ist inzwischen echt okay – zwar immer noch übermäßig hallig, dank der melodiösen Ausgestaltung der Musik ist aber insgesamt deutlich besser zu verstehen, was da vorn passiert.</p>
<h5>Ein Trauerspiel</h5>
<p>Tatsächlich ist die Location echt ausschließlich optisch ansprechend und für Konzerte dieser heutigen Genre absolut nicht geeignet. Inzwischen hat es sich außerdem so weit geleert, dass es <strong>einfach nur deprimierend</strong> ist. Da hilft auch kein <strong>Synchron-Headbangen</strong> der Gitarristen. Es karikiert die Situation sogar noch und hat damit eine sehr traurige Komik in sich. Als würde das nicht reichen kommt das Gitarrenintro zu <em>&#8222;And Bells They Toll&#8220;</em> wieder vom Band. Dazu wird erneut der übermächtige Sub-Bass reingedrückt und ich frage mich: <strong>Was zur Hölle ist hier eigentlich los?!</strong></p>
<p>Die Melodiefraktion beginnt zu allem Überfluss auch noch an zu <strong>schludern</strong>. Wer da der Schuldige ist, kann ich nicht benennen. Ich stehe zu weit hinten und meine Augen sind definitiv zu schlecht. Dabei sind es aber vermeidbare Fehler, die von Fahrigkeit zeugen. Besonders auffällig für mich ist dies bei <em>&#8222;Mute Is My Sorrow&#8220;</em>, dem Song, der wohl am meisten im Kopf hängen geblieben ist. Direkt tonal das Intro verkackt – dieses Manko zieht sich auch noch weiter durch den Song. Später läuft die Band zu allem Unglück außerdem rhythmisch auseinander. <strong>Für mich: ein Trauerspiel.</strong> Ob vielleicht der Bühnensound so unheimlich beschissen ist? Ich weiß es nicht. Ich schätze <strong>INSOMNIUM</strong> als erfahren genug ein, damit eigentlich umgehen zu können.</p>
<h5>Saufen als Stimmungsheber?!</h5>
<p>Die Eignung des Ballsaals hinsichtlich der Soundeigenschaften ist definitiv in Frage zu stellen. Ich fühle mich unangenehm an das <strong>Haus Auensee</strong> erinnert. Nur schneidet die Location hier eben noch schlechter ab. Da könnte man die Bands auch in eine Kirche stellen. Problem ist, dass es imm Vergleich zum Haus Auensee keine Tribünen gibt, die wenigstens noch einen Teil des Halls schlucken würden. Einzig die mächtige Bar aus Massivholz an der Rückseite des Raumes scheint dahingehend etwas zu bewirken. Von dort schaue ich für die vier Zugabensongs auf die Bühne. <em>&#8222;One For Sorrow&#8220;</em> wird akustisch umgesetzt und mit einem ulkigen Country-Interlude eingeläutet. Dazu ein paar <strong>Cowboyhüte und Druckbetankung</strong> (aus Verzweiflung?!).</p>
<p>Ich staune nicht schlecht, dass diesmal die Akustikklampfen nicht vom Band kommen. Neben diesem Umstand bin ich über die (ich interpretiere das mal als selbstironische) Darbietung durchaus erheitert und so fallen die vom finnischen Akzent geschwängerten Worte “Bitteschön! Dankeschön!” auf mein nun etwas wärmeres Gemüt. Vielleicht haben sich die Finnen auf der Tour gegenseitig etwas Deutsch beigebracht?</p>
<p>Mit dem finalen Song <em>&#8222;Heart Like A Grave&#8220;</em> weicht die konzerttypische Stimmung nun final der <strong>Partylaune</strong> mit lustigem Cowboyhut-Tauschen mit den anderen Bandmitgliedern. Jetzt springt endlich ein Funke zu mir über. Reichlich spät, aber besser spät als nie. Für mich steht dennoch fest: <strong>INSOMNIUM</strong> werde ich mir auf Tour nicht unbedingt noch einmal anschauen, <strong>TBDM</strong> ebenfalls nicht. Aber ich würde beiden gern auf einem Festival noch eine weitere Chance geben. Über Besuch von <strong>STAM1NA</strong> würde ich mich allerdings nach wie vor unabhängig von deren Darbietungsform freuen.</p>
<p>Setlist: <em>&#8222;Valediction&#8220;, &#8222;Neverlast&#8220;, &#8222;Into The Woods&#8220;, &#8222;Through The Shadows&#8220;, &#8222;Pale Morning Star&#8220;, &#8222;Change Of Heart&#8220;, &#8222;And Bells They Toll&#8220;, &#8222;Mute Is My Sorrow&#8220;, &#8222;Ephemeral&#8220;, &#8222;Groves&#8220;, &#8222;Primal&#8220;, &#8222;While We Sleep&#8220;, &#8222;One For Sorrow&#8220; (acoustic), &#8222;Heart Like A Grave&#8220;</em></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/insomnium-tour-like-a-grave-leipzig-2019/">INSOMNIUM auf Tour: »Bitteschön, Dankeschön«</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>INSOMNIUM auf &#8222;Tour Like a Grave&#8220;</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Dec 2019 06:43:02 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[live]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Sakara Records]]></category>
		<category><![CDATA[scandinavian]]></category>
		<category><![CDATA[stam1na]]></category>
		<category><![CDATA[The Black Dahlia Murder]]></category>
		<category><![CDATA[Thrash Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Tour Lika A Grave]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir finden ja die Touren am Besten, auf denen wir dabei sind... Somit ist es nicht verwunderlich, dass wir uns wie Bolle auf Morgen Abend freuen, wenn wir INSOMNIUM und die Spaßvögel von STAM1NA in Leipzig begrüßen dürfen!</p>
<p>Eine Tour, welche ihr nicht verpassen solltet! Mehr bald von uns und hier erstmal alles Wichtige!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/insomnium-tour-2019-like-a-grave/">INSOMNIUM auf &#8222;Tour Like a Grave&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Premiere!</strong> Mal wieder. Nachdem ich jetzt schon seit knapp einem Jahrzehnt in direkter Umgebung von Leipzig wohne, verschlägt es mich doch jetzt erst in den <strong>Felsenkeller in Leipzig</strong>. Spontane Nummer &#8211; schon morgen ist es soweit!</p>
<p><a href="http://www.insomnium.net/"><strong>INSOMNIUM</strong></a> bringen ihren düsterromantischen <strong>Melodic Death Metal</strong>&nbsp;nach Leipzig. <strong>Schön:</strong> Ich mag <strong>INSOMNIUM</strong>s &#8222;Heart Like A Grave&#8220; sehr gern und freue mich auf die Live-Darbietung des einen oder anderen Songs am Abend. (<strong>Steffi</strong> hat zuvor dem Album eine solide Note vergeben. Die Review findest du <a href="https://silence-magazin.de/insomnium-heart-like-a-grave">hier</a>.) <strong>Noch schöner:</strong> Sie haben ihre Landsmänner <a href="http://www.stam1na.com/in-english/"><strong>STAM1NA</strong></a> mitgebracht. Zu diesen verbindet mich eine ganz besondere Zuneigung &#8211; habe ich sie doch 2007 als Vorband zu <strong>APOCALYPTICA</strong> gesehen und mich schwerst in die ulkigen Skandinavier verliebt. Wie es so oft ist, mag die Sehnsucht nach dem begehrten Objekt die Emotionen verstärken. So fiebere ich übermäßig stark den (doch recht abwechslungsreichen, manch einer mag &#8222;progressiven&#8220;) Thrashern entgegen. Zum Warmwerden bitte hier entlang [Zieh dir unbedingt mal ältere Videos von den Jungs rein &#8211; gut produziert, deutlich weniger zahm und wirklich witzig]:</p>
<p><iframe title="Stam1na - Enkelinmurskain" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/lO5_a05wHVE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Dagegen können für mich <a href="https://www.tbdmofficial.com/"><strong>THE BLACK DAHLIA MURDER</strong></a> nur abstinken. Unfair? Unfair! Leider konnten mich die US-Amerikaner bisher weder von Platte noch live mitreißen. Aber: Natürlich werde ich ihnen noch ein weiteres Mal eine Chance geben &#8211; eventuell tut eine kleinere Location, wie es der Felsenkeller zu sein scheint, dem Konzerterlebnis ganz gut.</p>
<p><strong>INSOMNIUM</strong> werden dann sicherlich den versöhnlichen Romantik-Part nach den Auf-die-Fresse-Eskalationen der Technikfanatiker von <strong>THE BLACK DAHLIA MURDER</strong> übernehmen und mich gut einfangen. Erst einfangen und dann weiter auf emotionalen Gewässern treiben lassen. Ich bin wirklich gespannt, da ich zu meiner Schande gestehen muss, dass ich mich nicht erinnern kann, zu welcher Gelegenheit ich die Jungs mal live gesehen habe, geschweige denn, ob mir ihre Show zugesagt hat. Ich stelle mich also dahingehend als unbeschriebenes Blatt Papier in den Felsenkeller und lasse mich einfach überraschen!</p>
<p>Noch immer nicht überzeugt? Dann müssen <strong>INSOMNIUM</strong> und <strong>TBDM</strong> wohl selbst noch das Wort an dich richten:</p>
<p><iframe title="Insomnium - Tour Like A Grave Tour 2019 - shoutout video" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/F3rBvyBqJy8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Erwische das Bandpaket noch zu folgenden Dates:</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>04.12.19 Felsenkeller, Leipzig</strong><br />
<strong>07.12.19 Autohof Strohofer, Geiselwind&nbsp;(Festival-Show)</strong><br />
<strong>08.12.19 Astra, Berlin</strong><br />
<strong>09.12.19 Batschkapp, Frankfurt a.M.</strong><br />
<strong>10.12.19 Capitol, Hannover</strong><br />
<strong>11.12.19 Markthalle, Hamburg</strong><br />
<strong>12.12.19 Den Atelier, Luxemburg</strong><br />
<strong>13.12.19 Trix, Antwerpen</strong></p>
<p style="text-align: center;">Wir seh&#8217;n uns morgen in Leipzig!</p>
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		<title>DŸSE in Halle &#8211; Bock auf Synapsenfasching?</title>
		<link>https://silence-magazin.de/dyse-konzert-vorbericht-2019/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=dyse-konzert-vorbericht-2019</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 May 2019 05:24:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[DESERT SWEET]]></category>
		<category><![CDATA[Duo]]></category>
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		<category><![CDATA[Punk]]></category>
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		<category><![CDATA[VORDEMFALL]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>"Irgendwo zwischen Noise Rock, Punk und Metal verankert, mit schon fast dadaistischen Texten in verschiedensten Sprachen, mähen die beiden Jungs mit ihrer schier unerschöpflichen Energie alles nieder… "<br />
Klingt nicht nur progressiv - ist es auch! Und Live demnächst zu erleben!<br />
Wo genau, sagen wir dir! Schau unbedingt mal rein ...<br />
PS: Bonzengulasch!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/dyse-konzert-vorbericht-2019/">DŸSE in Halle &#8211; Bock auf Synapsenfasching?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es wird kuschelig. Es wird warm. Und es wird garantiert verdammt feucht.</p>
<p>So sind die Erfahrungen, die ich bislang auf <strong>DŸSE</strong>-Konzerten hatte. Alles zappelt, der Schweiß tropft von der Decke und Wahnsinn klingt aus allen Kehlen. Klingt nach Spaß? Ist Spaß!</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/ndUHEb_LvME?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Irgendwo zwischen Noise Rock, Punk und Metal verankert, mit schon fast dadaistischen Texten in verschiedensten Sprachen, mähen die beiden Jungs mit ihrer schier unerschöpflichen Energie alles nieder. Wer gern zählt und vertrackte Rhythmiken mag, sollte seine pure Freude mit ihren kreativen Auswüchsen haben. Dabei sind <strong>DŸSE</strong> weniger ernsthaft als<strong> THE HIRSCH EFFEKT</strong>, aber ebenso chaotisch, energetisch und versiert. Und sie haben mit ihrer selbstironischen Art doch etwas von den ganz frühen <strong>ÄRZTE</strong>n.</p>
<p>Im Vorprogramm werden die Berliner von <strong>VORDEMFALL&nbsp;</strong>und <strong>DESERT SWEET</strong> aus Magdeburg den Club vorheizen. <strong>VORDEMFALL</strong> umschreiben sich ebenfalls als Noise Rock. Währenddessen gehören <strong>DESERT SWEET</strong>, die im Januar erst ihr Album &#8222;Five Nights Alive&#8220; veröffentlicht haben, eher in die psychedelische Garage Rock-Schiene. Zwischen den sonst so inflationär in Halle angespülten Stoner/Heavy Psych-Kombos muten sie so beim ersten Reinhören angenehm anders an. Noch ein bisschen oldschooliger. Und vor allem beschwingter.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1831404955/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=343476799/transparent=true/" seamless=""><span data-mce-type="bookmark" style="display: inline-block; width: 0px; overflow: hidden; line-height: 0;" class="mce_SELRES_start">﻿</span><a href="http://desertsweet.bandcamp.com/album/five-nights-alive">Five Nights Alive by Desert Sweet</a></iframe></p>
<p><strong>VORDEMFALL</strong> jonglieren mit Elementen des Krautrock. Sind deutlich experimenteller, auf ihre Art psychedelisch. Das kommt vielleicht auch durch die weiblich, leiernde Stimme. So richtig meins ist das nicht &#8230; aber die Chancen stehen gut, dass mir live besser gefällt, was sie so darbieten.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/track=3218248080/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" seamless=""><a href="http://vordemfall.bandcamp.com/track/smile">Smile by VORDEMFALL</a></iframe></p>
<p>Beide Vorbands kenne ich noch nicht aus dem Direktkontakt und bin gespannt, was <a href="https://www.facebook.com/kautz666/">Kautz</a> uns für ein Konzertpaket geschnürt hat. Hier geht&#8217;s zu den Bandcampseiten von <a href="https://desertsweet.bandcamp.com/"><strong>DESERT SWEET</strong></a> und <a href="https://vordemfall.bandcamp.com/"><strong>VORDEMFALL</strong></a>. Und zur <a href="http://dyse-band.de/"><strong>DŸSE</strong></a>-Webseite. (Ja, die letzte EP heißt wirklich &#8222;Bonzengulasch&#8220;.)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die kommenden Tourdates:</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>10.05.2019 E-Werk Erlangen</strong><br />
<strong>11.05.2019 Hot &#8211; Alte Bude Magdeburg</strong><br />
<strong>26.06.2019 Raut-Oak-Fest Riegsee</strong></p>
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		<item>
		<title>Ticket-Verlosung! HELHEIM in Hamburg auf &#8222;Strange Rain&#8220;-Tour</title>
		<link>https://silence-magazin.de/helheim-strange-rain-tour-ticketverlosung/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=helheim-strange-rain-tour-ticketverlosung</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Apr 2019 10:19:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[CAELESTIA]]></category>
		<category><![CDATA[Creative Eclipse PR]]></category>
		<category><![CDATA[hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Helheim]]></category>
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		<category><![CDATA[Norwegen]]></category>
		<category><![CDATA[tickets]]></category>
		<category><![CDATA[Verlosung]]></category>
		<category><![CDATA[Viking Metal]]></category>
		<category><![CDATA[VULTURE INDUSTRIES]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bock auf Freitickets für HELHEIM?!<br />
Na, aber sicher?!<br />
Du hast die Chance auf 1x2 freien Eintritt für das Konzert im Hamburger Logo-Club.</p>
<p>Dort kannst du das neue Album live hören und gute Musik erleben! Wie?!<br />
Das sagen wir dir im Artikel.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/helheim-strange-rain-tour-ticketverlosung/">Ticket-Verlosung! HELHEIM in Hamburg auf &#8222;Strange Rain&#8220;-Tour</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="itemIntroText">
<p>Mit <strong>HELHEIM</strong> kommt am 02.05.2019 eine echte norwegische Institution in Sachen <strong>Viking Metal</strong> ins <strong>Hamburger Logo</strong>. Für dieses Konzert ihrer momentan laufenden &#8222;Strange Rain&#8220;-Tour verlosen wir 1&#215;2 Gästelistenplätze.</p>
<p><em>Du kommst in den Lostopf, indem du uns <strong>bis einschließlich 30.04.2019</strong> eine Mail mit dem Betreff &#8222;<strong>HELHEIM</strong> Ticket-Verlosung&#8220; und deinem Namen als Inhalt an<strong> info@silence-magazin.de</strong> schickst. Wir losen am 01.05.2019 den glücklichen Gewinner aus.</em></p>
</div>
<div class="itemFullText">
<p>Erst vor wenigen Tagen, am 26.4.2019, haben <strong>HELHEIM</strong> ihr inzwischen zehntes Album &#8222;Rignir&#8220; veröffentlicht – und sie werden eine Auswahl ihres neuen Materials ganz sicher auch in Hamburg spielen.</p>
<p>Im Gepäck haben sie neben ihrem atmosphärisch-bombastischen &#8222;Norse-Metal&#8220; die ebenfalls norwegischen Kollegen von<strong> VULTURE INDUSTRIES</strong>, die Düster-progressives darbieten und die doomigen <strong>MADDER MORTEM</strong>. Das Paket wird von <strong>CAELESTIA</strong> aus Griechenland komplettiert.</p>
</div>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/I7HC9tHRT5o?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Hier geht es zu den Webseiten der Bands: <strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=I7HC9tHRT5o">HELHEIM</a>, <a href="http://www.vulture-industries.net/">VULTURE INDUSTRIES</a>, <a href="http://www.maddermortem.com">MADDER MORTEM</a> </strong>und <strong><a href="https://www.facebook.com/caelestiaband/">CAELESTIA</a>. </strong></p>
<div class="itemFullText">
<p>Die Tour endet mit dem Konzert am 04. Mai 2019 im Dresdner Skullcrusher. Wer sich dieses Tourpaket also noch ansehen möchte, sollte sich beeilen!</p>
<hr>
<p>Die Verlosung wird durch <strong>Creative Eclipse PR</strong> ermöglich.</p>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/helheim-strange-rain-tour-ticketverlosung/">Ticket-Verlosung! HELHEIM in Hamburg auf &#8222;Strange Rain&#8220;-Tour</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>THE OCEAN in Leipzig &#8211; Raffinierte Prog-Walze</title>
		<link>https://silence-magazin.de/the-ocean-phanerozoic-live-leipzig-2019/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=the-ocean-phanerozoic-live-leipzig-2019</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/the-ocean-phanerozoic-live-leipzig-2019/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Apr 2019 09:48:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Downfall Of Gaia]]></category>
		<category><![CDATA[herod]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Post Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Sludge]]></category>
		<category><![CDATA[The Ocean]]></category>
		<category><![CDATA[The Ocean Collective]]></category>
		<category><![CDATA[Werk 2]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>DOWNFALL OF GAIA, derzeit in aller Munde bzw. Location! Und wir waren auch dabei um uns die Jungs im Package mit THE OCEAN und HEROD zu genehmigen. </p>
<p>Wie die Walze rollte und vor allem wie platt man danach ist - das erfährst du in diesem Livebericht!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/the-ocean-phanerozoic-live-leipzig-2019/">THE OCEAN in Leipzig &#8211; Raffinierte Prog-Walze</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Willkommen zurück im <strong>Werk 2</strong>! Nachdem mich das letzte Mal hier <strong>DENDEMANN</strong> so überhaupt nicht zu überzeugen wusste (Sorry, Mann. Früher warst du anscheinend cooler&#8230;), widme ich mich nun wieder dem Metal. Diesmal in der deutlich kleineren Halle D, die ca. 500 Personen fasst. Es sieht gegen 20 Uhr noch etwas <strong>traurig und leer</strong> hier aus. Es sind gerade Mal um die 100 Leute da. Ich hoffe, dass sich trotz zweier Gegenveranstaltungen die Location noch ein wenig füllt. Immerhin spielen heute Abend auch noch <strong>DESERTED FEAR</strong> im Naumann&#8217;s und <strong>UFOMAMMUT</strong> im UT Connewitz&#8230; Als ich mich dann später das nächste Mal umdrehe, ist die Halle aber locker gefüllt. Meine Sorge ist also definitiv unbegründet.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/MG_2730.jpg" rel="" data-image-id="2936" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/MG_2730.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/thumbs/thumbs_MG_2730.jpg" data-title="Werk 2" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/thumbs/thumbs_MG_2730.jpg" alt="Werk 2"></a>Bevor <strong>HEROD</strong> den Reigen eröffnet, wird geplaudert und Merch begutachtet. Es herrscht eine schön entspannte Atmosphäre und die Deckenballons strahlen ein kühles blaues Licht ab. Als die Band dann die Bühne betritt, wird klar: <strong>HEROD</strong> stellen neben einem Drummer gleich mal drei Gitarren. Was ergibt das? Klar!</p>
<h4>Endlos dicken Sound!</h4>
<p>Ich fotografiere zunächst vor mich hin und packe nach den ersten drei Songs die Kamera weg und horche, was es zu horchen gibt. <strong>HEROD</strong> rumpeln und walzen was das Zeug hält. Der Wechsel zwischen harschem Gesang und cleanen, sogar zweistimmigen, Passagen gelingt mühelos. Ich würde die Band als <strong>gleichsam postig und chaotisch</strong> beschrieben. Denn neben dem Schreien der Instrumente und Stimme wird immerhin auch mal Luft für niederrollende Klangflächen gelassen.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/MG_2813.jpg" rel="" data-image-id="2945" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/MG_2813.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/thumbs/thumbs_MG_2813.jpg" data-title="Herod" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/thumbs/thumbs_MG_2813.jpg" alt="Herod"></a>Die Gitarren stellen eigentlich nur Wand, durch die sich <strong>Dissonanzen wie Risse durch Putz</strong> ziehen. Für etwas Abwechslung sorgen eingestreute Taktverschiebungen, die mich immer mal aufhorchen lassen. Drumrum wabert alles, drückt und walzt mit ausreichend Sludge-Anteil durch die Halle. So träge die Musik auch ist, auf der Bühne herrscht viel Bewegung. Die Instrumente werden munter herumgewirbelt. Nach einer dreiviertel Stunde und gefühlten fünf Songs ist auch schon wieder Schluss mit ihrer Performance.</p>
<p>Aus der Konserve würde ich mir das, was <strong>HEROD</strong> hier auftafeln, weniger anhören, denk ich. Aber live funktioniert das für mich ganz gut. Bei Gelegenheit würde ich sie mir bestimmt noch einmal anschauen.</p>
<h4>DOWNFALL OF GAIA</h4>
<p><strong>Now to tonight&#8217;s pos(t)er-boys!</strong> Ja, ganz offensichtich werden diese Jungs von einigen im Publikum vorfreudig erwartet. Vor der Bühne beginnt es langsam eng zu werden. Und als sie loslegen ist von Ton Eins anklar, dass hier <strong>Black Metal</strong> die Mutter des Gedanken &#8211; äh, ich meine natürlich: der Musik &#8211; ist.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/MG_2905.jpg" rel="" data-image-id="2952" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/MG_2905.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/thumbs/thumbs_MG_2905.jpg" data-title="Downfall of Gaia" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/thumbs/thumbs_MG_2905.jpg" alt="Downfall of Gaia"></a>Im Prinzip kann ich es so umschreiben: Ordentliches Geballer und Schrot verpackt in schwebende, postige Sphären, die zum Träumen einladen. Ich drifte gedanklich ab&#8230; Aber nicht, weil ich so gefangen bin, in dem, was dort vorn passiert. Die Musik weiß mich leider wieder nicht so richtig zu packen. Schade! Der krächzende Gesang ist recht eintönig und entspricht in seiner <strong>Monotonie</strong> nicht so ganz meinem Geschmack. Ab und an reißt es mich doch aus meiner Trance, wenn der Schlagzeuger ein paar <strong>frickelige Finessen</strong> in sein präzises Spiel einbaut. Mann, ist der eine Maschine! Generell ist auf technischer Ebene nichts an den Jungs auszusetzen. Sie feiern sich selbst sichtlich auf der Bühne ab. Aber sie machen mich eben <strong>überhaupt nicht neugierig</strong>.</p>
<p>Schön, dass ich mich in dieser Halle an der Seite auf Podeste stellen und sowohl Publikum als auch Bands gut beobachten kann. Ich frage mich, ob ich nur den Eindruck habe oder das Publikum doch etwas gespalten ist. Dass die einen vielleicht für <strong>DOWNFALL OF GAIA</strong> und die anderen für <strong>THE OCEAN</strong> hier sind. Da mich die einen so gar nicht ansprechen und die anderen sehr hoch im Kurs stehen, liegt für mich der Schluss nahe, dass ich mit dieser Empfindung vielleicht gar nicht so alleine bin. Ich kann mir momentan noch nicht vorstellen, dass diejenigen, die für <strong>THE OCEAN</strong> hergekommen sind, auch <strong>DOWNFALL OF GAIA</strong> abfeiern. (Spoiler: Dass dieses abendliche Bandkonglomerat doch irgendwie ganz gut zusammenpasst, werde ich später merken.)</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/MG_3066.jpg" rel="" data-image-id="2960" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/MG_3066.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/thumbs/thumbs_MG_3066.jpg" data-title="Downfall of Gaia" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/thumbs/thumbs_MG_3066.jpg" alt="Downfall of Gaia"></a>Ich schaue mir das Spektakel für die letzten drei Songs also von einem Podest aus an. Für den letzten Song darf dann auch mal der Gitarrist an den Gesang und schwupps &#8211; da ist er doch! <em>&#8222;Of Withering Violet Leaves&#8220;</em>, der Song, der &#8211; für mich im Bandsound recht Unbewanderte &#8211; ganz anders klingt als der Rest. Einfach nur dank zweier, verschieden eingesetzter Stimmlagen und -stilistiken.</p>
<h4>THE OCEAN</h4>
<p>Pünktlich 22 Uhr endet die Show der Band und 22:15 Uhr, genauso pünktlich, beginnen <strong>THE OCEAN</strong> ihre von mir heiß ersehnte Performance. Recht erwartbar beginnen sie ihr Set mit den Opener-Werken des aktuellen Albums <em>&#8222;Cambrian&#8220;</em> und <em>&#8222;Ordovicium&#8220;</em>. So häufig, wie selbiges in den letzten Wochen bei mir rotierte, fühlt es sich wie <strong>Heimkommen</strong> an. Ein warmer Empfang. Das Set hat viel vom neuen Album, wartet aber auch mit älteren Stücken auf. Mit den folgenden Songs grasen sie dann einen Teil ihrer Diskographie in umgekehrt chronologischer Reihenfolge ab. Dafür wurden aber natürlich nur die Hits ausgewählt! <em>&#8222;Let them Believe&#8220;</em>,<em> &#8222;Firmament&#8220;</em> und <em>&#8222;Statherian&#8220;</em> folgen aufeinander, nur durchbrochen von <em>&#8222;Silurian&#8220;</em>. Als letzter Song des Haupt-Sets haben <strong>THE OCEAN</strong> <em>&#8222;Permian&#8220;</em> gewählt und mir damit eine ganz besondere Freude gemacht.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/MG_3492.jpg" rel="" data-image-id="2977" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/MG_3492.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/thumbs/thumbs_MG_3492.jpg" data-title="The Ocean" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/thumbs/thumbs_MG_3492.jpg" alt="The Ocean"></a>Die Band legt ordentlich los und überrascht mich mit ihrem<strong> atemberaubenden Föhn</strong>. Ja, ich hätte nicht gedacht, dass <strong>THE OCEAN</strong> live so wuchtig sein können &#8211; oder eher: sind. Dabei sind sie aber deutlich vielschichtiger als <strong>DOWNFALL OF GAIA</strong>. Es entwickelt sich ein dicker, walzender Sound, immer wieder gespickt mit befreienden Atempausen. Die Drums sind klar und durchsetzungsfähig. Und es werden <strong>Rhythmusspielereien</strong> auf allen Ebenen eingebaut. Das Angenehme daran: Diese sind nicht verwirrend und reißen mich voll aus dem Drive. Nein, sie sind fein <strong>in das große Ganze eingewoben</strong>. Ebenfalls erwähnenswert ist, wie wunderbar dynamisch die Band spielt. Es gibt genug Abstufungen zwischen laut und leise, die den Songs eine <strong>angenehme Spannung</strong> verpassen. Und ausgiebige Instrumentalpassagen geben der Musik erst den Raum, ihre Atmosphäre komplett zu entfalten.</p>
<h4>Ich gebe zu: Ich bin verzaubert.</h4>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/MG_3458.jpg" rel="" data-image-id="2975" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/MG_3458.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/thumbs/thumbs_MG_3458.jpg" data-title="The Ocean" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/thumbs/thumbs_MG_3458.jpg" alt="The Ocean"></a>Schön zu beobachten ist die <strong>ausgiebige Interaktion</strong> mit dem Publikum. Vor allem der Sänger baut aktiv eine Verbindung auf. Mit seinem <strong>Stage Diving</strong>-Versuch scheitert er dennoch &#8211; leider! Er weiß es jedoch zu überspielen und nimmt es sichtlich mit Humor. Die Band ist auch die einzige des Abends, welche die Podeste vor der Bühne nutzt und damit quasi im Publikum steht. Dieses gibt sich gelöst und freudig, schüttelt fleißig das Haupthaar und ist sogar <strong>beeindruckend textsicher</strong>. Die Stimme des Sängers schallt rau und harsch, fast core-ig durch die Halle. Und dennoch ist sie angenehm hörbar und facettenreich. Und es fällt mir auf:<strong> THE OCEAN</strong> sind doch gar nicht so spartig und abgefreakt, wie ich sie in den vergangenen Jahren in meinem Hinterkopf abgelegt habe. Sie tragen ein Hit-Potenzial in ihren Songs, das ich bislang unterschätzt habe.&nbsp;</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/MG_3583.jpg" rel="" data-image-id="2979" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/MG_3583.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/thumbs/thumbs_MG_3583.jpg" data-title="The Ocean" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/thumbs/thumbs_MG_3583.jpg" alt="The Ocean"></a>Da das aktuelle Album zugegebenermaßen das einzige Material ist, was ich aktuell von <strong>THE OCEAN</strong> im Hinterkopf habe und ich jetzt doch etwas neugierig bin auf das ältere Zeug, nehme ich mir vor, das auch dringend mal (wieder) intensiver zu hören.</p>
<p>Nachdem also <em>&#8222;Permian&#8220;</em> verklungen ist und ich in Seligkeit vor mich hin schwebe, lassen es sich die Jungs nicht nehmen, noch einen <strong>passablen Nachtisch</strong> zu servieren. Gleich mal drei Songs von &#8222;Pelagial&#8220; gönnen sie dem schmachtenden Publikum und mir. Die Show schließen sie mit der Sludge-Keule <em>&#8222;Benthic&#8220;</em> und beweisen damit ganz prägnant, dass sie sowohl frickelig und komplex als auch langsam, getragen und mit <strong>exorbitant dicken Eiern</strong> können.</p>
<p>Tja, was bleibt mir zu sagen? Letztendlich erschließt es sich mir doch, wieso die Bands zusammen touren. Ich sehe, dass sie alle sehr postige, mächtige, gewaltige, ausladende und walzende Musik spielen. Mehr oder weniger frickelig. Und mit verschiedenen Einflüssen. Helden des Abends sind für mich ganz eindeutig <strong>THE OCEAN</strong>. Mit <strong>DOWNFALL OF GAIA</strong> kann ich immer noch nichts anfangen. Und <strong>HEROD</strong>? Würde ich bei Gelegenheit noch einmal anschauen und erneut versuchen einzuschätzen. Insgesamt sind sie doch so zu dritt gesehen ein gelungenes Paket. Mit den Worten von Käufern und Verkäufern diverser Internetplattformen: &#8222;Top! Gern wieder!&#8220;</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/the-ocean-phanerozoic-live-leipzig-2019/">THE OCEAN in Leipzig &#8211; Raffinierte Prog-Walze</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>THE OCEAN auf &#8222;Phanerozoic Tour&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Mar 2019 10:58:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Crust]]></category>
		<category><![CDATA[Downfall Of Gaia]]></category>
		<category><![CDATA[herod]]></category>
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		<category><![CDATA[Post Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
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		<category><![CDATA[The Ocean]]></category>
		<category><![CDATA[The Ocean Collective]]></category>
		<category><![CDATA[Werk 2]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir sind spontan... und ihr?<br />
HEUTE ABEND! In Leipzig, genauer im Werk 2, spielen heute THE OCEAN, DOWNFALL OF GAIA und HEROD.</p>
<p>Wie immer gibts von uns Text und Bild nachgereicht und eventuell mit euch heute ein zuprosten vor Ort? </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Premiere!</strong> Zumindest für mich morgen. Lange hat sich schon Vorfreude in mir breit gemacht, dass <strong>THE OCEAN</strong> ins heimische Gefilde gespült werden. Vor Jahren hatte ich mich mal in die Soundscapes von <strong>THE OCEAN COLLECTIVE</strong> verliebt, sie wieder vergraben und nun wiederentdeckt, als Kollege Paul letztens über deren neues Album &#8222;Phanerozoic I&#8220; <a href="https://silence-magazin.de/the-ocean-phanerozoic-i-palaeozoic#rs-2920">hier</a> berichtet hat.</p>
<h4>THE OCEAN</h4>
<p>Leichte Kost ist das, was die Band da präsentiert, wahrlich nicht. Höchst energetisch walzen sie durch die Gegend, lassen aber hinsichtlich kompositorischer Elemente nichts zu wünschen übrig. Sie verschwurbeln Postrock, neoklassische und progressive Elemente und eine Kelle Sludge zu einer übergreifenden Atmosphäre und großrahmigen Klangflächen. Diese Mischung ist für ein atemberaubendes <strong>Live-Erlebnis</strong> eine gute Grundlage. Ich bin gespannt, wie sie also im <strong>Werk 2</strong> ihr Potenzial entfalten können.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/iZ83joKMyUs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>DOWNFALL OF GAIA</h4>
<p>In den letzten Jahren eine rasante Entwicklung und Bekanntheit erlangt, haben auch <strong>DOWNFALL OF GAIA </strong>just ein frisches Album namens &#8222;Ethic of Radical Finitude&#8220; rausgehauen. Sie kredenzen mit ihrer Mischung aus Post Black und rauem Crust sowie einer Portion Sludge eine deutlich herbere Sounds. Letztens lief besagtes Album irgendwo und ich hatte zunächst Schwierigkeiten zu akzeptieren, dass es sich tatsächlich um <strong>DOWNFALL OF GAIA</strong> handelt. Cleangesang- und Sprechpassagen ließen mich stark daran zweifeln. Aber ja, sie sind&#8217;s. Ich durfte die deutsche Band bereits in Jena zum <strong>Deaf Row Fest</strong> im vergangenen Jahr begutachten. Kurz gesagt: Ich habe sie vor allem als Poster-Boys abgestempelt. Wie sie sich sonst an diesem Abend geschlagen haben, liest du <a href="https://silence-magazin.de/deaf-row-fest-vii-2018">hier</a>. Ich stehe den Jungs recht unvoreingenommen entgegen und bin gespannt, wie sie sich in einer anderen Location machen und wie ich sie in diesem Kontext bewerte.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/_8C4tKIgCNE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>HEROD</h4>
<p>Die Schweizer sind mir bisher noch gar nicht untergekommen. Nicht einmal namentlich. Auch sie haben gerade ein neues Album released: &#8222;Dombre Dessein&#8220;. Wenn ich so quer drüber höre, haut mich die Aggressivität der Band schon gut aus den Latschen. Deutlich Death Metal-lastiger aber ebenfalls postig vermengen sie groovigen Sludge mit Rhythmuswechseln und lassen etwas Progressivität durchscheinen.</p>
<p>Mir sagt die Abwechslung der Gesangsstile zu &#8211; von einer ekelhaft growlenden Reibeisenstimme zu zarten Sangesstimmchen. Ich bin auf die Umsetzung gespannt.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/ZxIsz3NYfLk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>HAKEN in Leipzig &#8211; Geballte Prog-Power</title>
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					<comments>https://silence-magazin.de/haken-european-vector-studies-2019-konzert-leipzig/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Mar 2019 14:12:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[BENT KNEE]]></category>
		<category><![CDATA[Europa Tour]]></category>
		<category><![CDATA[Haken]]></category>
		<category><![CDATA[konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[live]]></category>
		<category><![CDATA[Prog Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Vector]]></category>
		<category><![CDATA[Vola]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Perfekter Sound, tolles Publikum und technisches Abgew*chse ohne selbstverliebt rüberzukommen.<br />
Wir waren zu zweit Live bei HAKEN, VOLA und BENT KNEE und kamen mit einer klasse Erinnerung und hunderten Fotos zurück! Die besten gibt's verpackt in einen Text, der dir sicher Bock auf den Rest der Tour macht!</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Begleitung Yeti und ich betreten das <strong>Conne Island</strong>, das kurz vor 20 Uhr schon voller Leute &#8211; unübersehbar zu großen Teilen in <strong>HAKEN</strong>-Merch gekleidet &#8211; ist, die sich schwatzend und wartend die Minuten bis zum Showbeginn von <strong>BENT KNEE</strong> vertreiben. Die Bühne ist bis zum Rand vollgestellt mit Rigs, Synthies und Drumkits. Einige Elemente sind noch abgehangen. Es wirkt sehr beengt, aber für die sechs Bandmitglieder scheint der Platz ausreichend, um im weiteren Verlauf auch in <strong>Flummi-Manier</strong> ihre Performance abliefern zu können.&nbsp;Die Bostoner von <strong>BENT KNEE</strong> legen&nbsp;Punkt 20 Uhr los.</p>
<h4>Und wie!</h4>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/Bent-Knee-8_web.jpg" rel="" data-image-id="2838" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/Bent-Knee-8_web.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_Bent-Knee-8_web.jpg" data-title="Bent Knee" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-left alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_Bent-Knee-8_web.jpg" alt="Bent Knee"></a>Energetisch und positiv, wie ich es lange nicht mehr beobachten konnte. Was stutzig macht, ist, dass <strong>auffällig viel Hall</strong> auf der Stimme der Sängerin liegt. Wie wir wissen, verzeiht Hall Fehlerchen im Gesang&#8230; von solchen habe ich aber nicht viel mitbekommen. Ihr Gesang ist klar und durchsetzungsstark. Und dabei nur halb so anstrengend jaulig, wie es mir zuvor auf den Aufnahmen vorkam. Vokal unterstützt wird sie durch Bassistin und Gitarristen. Der Gesamtsound ist satt und voll dank zweier Gitarren plus Synthie/Key, Bass und Violine bis zu dreistimmigem Gesang. Dabei erscheint es aber <strong>nie überladen</strong>. Wegen der des Timbres ihrer Stimme und dem stets durchsetzungsfähigen, kontrapunktischen Bass muss ich zwischenzeitlich an <strong>Esperanza Spalding</strong> denken.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/Bent-Knee-9_web.jpg" rel="" data-image-id="2839" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/Bent-Knee-9_web.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_Bent-Knee-9_web.jpg" data-title="Bent Knee" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-right alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_Bent-Knee-9_web.jpg" alt="Bent Knee"></a>Und so groovt sich die Band heavy und rhythmisch durch ihre Songs, ohne darin Raum für sphärische Episoden vermissen zu lassen. Augenscheinlich findet die Mischung gut Anklang beim Publikum. Es wird gefesselt auf die Bühne geblickt und sich sichtlich am Anblick der hüpfenden, sich ihrer Musik erfreuenden Band gelabt.</p>
<p>In minimalistischen Parts, die durch instrumentale Akzente im sonst leeren Raum getragen sind, werde ich durch schön <strong>verschobene Rhythmen</strong> bei Laune gehalten. Es scheint, als hätten sie einfach mal im Proberaum für diese Episoden<strong> lustige Zahlenreihen</strong> erdacht und dann Pausen und Anschläge aneinandergebaut. Es kommt öfter im Set vor, dass ruhige Passagen mit <strong>gewürfelten Rhythmusspielen</strong> aufgepeppt werden und ich nur raten kann, wie das denn bitte gezählt werden soll.</p>
<h4>Mir gefällt&#8217;s</h4>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/Bent-Knee-21_web.jpg" rel="" data-image-id="2844" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/Bent-Knee-21_web.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_Bent-Knee-21_web.jpg" data-title="Bent Knee" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-left alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_Bent-Knee-21_web.jpg" alt="Bent Knee"></a>Die Besetzung schafft ein <strong>breites Soundrepertoire</strong>. Es werden erweiternd Triggerpads an den Drums genutzt und der Violine Effekte verpasst. Letztere geht leider meist etwas unter. Es sei denn sie wird in gezupften bzw. Arpeggio-Solo-Teilen bewusst hervorgeholt. Zeitweise wirken die&nbsp;<strong>Effektüberlagerungen</strong> nicht immer optimal austachiert. Das kann aber auch an meinem persönlichen Geschmack liegen. Manche Atmoflächen sind mit ausschweifenden Hallüberlagerungen der Stimme schon arg abgespaced und mir zu &#8222;künstlerisch&#8220;. Sonst zeigen sich <strong>BENT KNEE</strong> aber sehr mitreißend mit schöner Performance. Sie haben ganz klar Spaß an der Sache und Begeisterung für das, was sie da tun. Sie fahren eine Palette an Sounds auf, die von <strong>Disco-Tanzmusik über minimalistische Spielereien zu funky-poppigen oder heavy Strukturen</strong> reicht.</p>
<p>Ihre sehr schnell vergehenden 30 Minuten Set sind ein netter Teaser. Hoffentlich kommen sie bald wieder mit mehr Spielzeit und Material in unsere Landen. Potenzial haben sie zweifelsohne. Sie könnten dank <strong>radiotauglicher Hooks</strong> auch gut zukünftig mehr Aufmerksamkeit bekommen.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/VOLA-18_web.jpg" rel="" data-image-id="2851" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/VOLA-18_web.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_VOLA-18_web.jpg" data-title="VOLA" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-right alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_VOLA-18_web.jpg" alt="VOLA"></a>Nach einem kurzen Umbau lichtet sich das Bühnenchaos etwas und 20:45Uhr starten <strong>VOLA</strong> ihre Show. Naja, was heißt schon &#8222;Show&#8220; &#8211; im Vergleich zu dem hüpfend, tanzenden Opener wirken sie eher wie <strong>eingeschlafene Füße</strong>. So vergleichsweise ruhig, wie sie dort stehen. Aber das passt ja auch besser zu ihrer tragenden, melancholischen Musik. So von Angesicht zu Angesicht kann einem das Trio [Moment?! Sind die nicht eigentlich zu Viert? Haben sie ihren Keyboarder Zuhause lassen müssen?] aus Dänemark einfach nur sympathisch sein. Der Sound ist heavy und überrollt mich erstmal. Die Stimme von Sänger&nbsp;<strong>Asger Mygind&nbsp;</strong>ist live samtweich und so angenehm, dass ich etwas erschrocken aufblicke, als er anfängt zu growlen. Ja, doch. So schmeckt mir das. <strong>Schöne Schwere, schöne Sentimentalität.</strong></p>
<h4>Eine Badewanne Melancholie</h4>
<p><em><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/VOLA-28_web.jpg" rel="" data-image-id="2855" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/VOLA-28_web.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_VOLA-28_web.jpg" data-title="VOLA" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-left alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_VOLA-28_web.jpg" alt="VOLA"></a>&#8222;Smartfriend&#8220;</em>&nbsp;schiebt als Opener gut los und nimmt die Hörer freundlich in Empfang.&nbsp;<em>&#8222;Ghost&#8220;</em>&nbsp;hingegen dudelt so vor sich hin. Wirkt fast belanglos, während der sich das anschließende <em>&#8222;Your Mind Is A Helpless Dreamer&#8220;</em> richtig schön losrumpelt und mich mitreißt.&nbsp;Im Vergleich zu <strong>BENT KNEE</strong> bleibt das Publikum eher unbewegt. Es lauscht andächtig und scheint angetan. Klar, <strong>VOLA</strong> präsentieren wahrlich keine Tanzmusik. Sie bauen mit ihrer ruhigen Ausstrahlung und dem walzenden Sound eine äußerst entspannte Atmosphäre auf, die zumindest mich etwas ins Träumen geraten lässt.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/VOLA-9_web.jpg" rel="" data-image-id="2849" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/VOLA-9_web.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_VOLA-9_web.jpg" data-title="VOLA" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-right alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_VOLA-9_web.jpg" alt="VOLA"></a>Was mich plötzlich total aus meiner Verträumtheit haut, ist <em>&#8222;Alien Shivers&#8220;</em>. Dieser Song&nbsp;zeigt mir ganz explizit die <strong>gesangliche Stärke</strong> der Dänen. Bassist und Gitarrist liefern glasklar und kräftig Zweistimmigkeiten ab, die mir bisher in ihrer Qualität nicht aufgefallen sind. Solche Spielereien gibt im Setverlauf noch öfter. Am Ende bleibt der Eindruck: <strong>VOLA</strong> haben es drauf, eine tolle,&nbsp;dunkelromantische Grundstimmung aufzubauen. Sie machen <strong>Düsterrock für Große</strong>. Das Ganze verpackt in eine Darbietung, die qualitativ keine Wünsche offen lässt. Besonders hevorzuheben sei hier auch der Drummer. Sichtbar vertieft in die Materie trommelt er vor sich hin.</p>
<p>Insgesamt wird den Dänen eine dreiviertel Stunde Spielzeit eingeräumt. Und auch wenn sie mich aus irgendwelchen Gründen nicht zu 100% abholen konnten, war es schön und hätte nach meinem Geschmack auch gern etwas mehr sein können.</p>
<p style="text-align: center;"><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/yQLxKcZBZ4w" allowfullscreen="allowfullscreen" width="560" height="315" frameborder="0"></iframe></p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/Haken-3_web.jpg" rel="" data-image-id="2858" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/Haken-3_web.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_Haken-3_web.jpg" data-title="Haken" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-left alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_Haken-3_web.jpg" alt="Haken"></a>Pünktlich um 22 Uhr beginnen <strong>HAKEN</strong> dann ihre Show. Zunächst mit einem&nbsp;Wilhelm Tell-Intro vom Band, das für Lacher im Publikum sorgt. <strong>Sympathien</strong> haben die Briten offenbar hier ausreichend. Es folgt <em>&#8222;Clear&#8220;</em>&nbsp;als episch-instrumentaler Beginn, während die Band unter Applaus die Bühne entert. Ja, hier ist die Vorfreude greifbar!&nbsp;<em>&#8222;The Good Doctor&#8220;</em> als Opener sorgt für <strong>enthusiastisches Mitsingen</strong>, als wäre es ein Popsong, der stets im Radio läuft und deswegen jedem im Gedächtnis ist. Auf der Bühne selbst wirkt die Stimmung etwas schläfrig. Sänger und Vollblut-Entertainer&nbsp;<strong>Ross Jennings</strong> zieht von Sekunde Eins seine Show ab. Aber so richtig begeistert scheint dahinter noch keiner weiter zu sein. Bis auf den Keyboarder, der auch sichtbar herumposiert. Das Publikum ist dennoch mit Feuereifer dabei. Es feiert <strong>HAKEN</strong> und singt mit. Zum Teil laut und schief &#8211; aber immerhin zumeist so <strong>textsicher und begeistert</strong>, wie ich es lange nicht mehr auf einem Konzert erlebt habe. <em>&#8222;</em><em>Puzzle Box&#8220;</em>&nbsp;wird direkt danach abgefeuert und findet ebenso Anklang beim Publikum.</p>
<h4>&#8230; And now to some technical wankery</h4>
<p>Nachdem die ohrwürmerlicheren Songs des neuen Albums in auch dieser gewohnten Reihenfolge abgesfrühstückt wurden: Now to some technical wankery! <em>&#8222;Falling Back to Earth&#8220;</em> vom inzwischen schon sechs Jahre alten &#8222;The Mountain&#8220; bringt einen sehr <strong>schönen Bruch ins Set</strong> und ich empfange es dankbar. Ich mag die älteren Alben für ihre weitflächigen Arrangements, die weniger den gewohnten Songstrukturen folgen. Dargeboten <strong>in liebgewonnener und verlässlicher Präzision</strong> enttäuscht die Band nicht und zeigt, dass sie sehr genau weiß, was sie tut.</p>
<p><em><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/Haken-36_web.jpg" rel="" data-image-id="2868" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/Haken-36_web.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_Haken-36_web.jpg" data-title="Haken" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-right alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_Haken-36_web.jpg" alt="Haken"></a>&#8222;A Cell Divides&#8220;</em> kehrt zurück zu &#8222;Vector&#8220;, liefert etwas<strong> mehr Vertracktheit</strong>. Es wird von bilderbuchreifen, kollektiven Fernsehgarten-Mitklatschern zum Intro von Djent-Instrumental <em>&#8222;Nil by Mouth&#8220;</em>, das ich ja für sein ungewohnt <strong>brachiales Auftreten</strong> und Hang zum <strong>Industrial</strong> schon arg feiere,&nbsp;gefolgt. Da sind aufgezeigte Parallelen zu <strong>MESHUGGAH</strong> dank djentigerem Auftreten gar nicht so weit entfernt. Ob einem die Entwicklung der Band in diese Richtung gefällt oder nicht, sei jedem selbst überlassen. Was auffällt, ist, dass großrahmige, strukturelle Entwicklungen und Merkwürdigkeiten eine kleinere Rolle spielen. <strong>HAKEN</strong> gehen mehr in traditionelle Songstrukturen und wirken damit schlicht &#8222;poppiger&#8220;, ohne dabei aber technische Spielereien zu vernachlässigen.</p>
<p>Momentan ist ihre Spielfreude für mich nicht so richtig spürbar. Das könnte jedoch auch daran liegen, dass die Jungs vielleicht einfach zu cool für Späßchen sind. Auch <strong>Ross</strong> wirkt neben seinen <strong>Entertainer-Qualitäten</strong> doch recht distanziert. Einzig <strong>Diego Tejeida</strong> genießt seine <strong>60 Sekunden Ruhm</strong> sichtlich, als er sich zum <em>&#8222;1985&#8220;</em>-Keytar-Solo auf der Bühne Richtung Publikum bewegt. Zelebriert wird dieser Song vom Sänger inzwischen wohl standardmäßig mit der leuchtenden, mit Neon-Stäbchen ausgestattetem <strong>Modefauxpas in Form einer Brille</strong>. Zwischen diesen und den nächsten Song von &#8222;Affinity&#8220; hat sich noch<em> &#8222;Veil&#8220;</em> geschummelt. Damit sind bis auf das ruhige <em>&#8222;Host&#8220;</em> des &#8222;Vector&#8220;-Albums alle Songs desgleichen vertreten.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/Haken-41_web.jpg" rel="" data-image-id="2869" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/Haken-41_web.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_Haken-41_web.jpg" data-title="Haken" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-left alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_Haken-41_web.jpg" alt="Haken"></a>Als 23 Uhr der letzte Song angekündigt wird, ahne ich schon, dass es hier nicht in 15 Minuten vorbei ist. Nein. Wir sind ja bei <strong>HAKEN</strong> &#8211; und da kann man sich sicher sein, dass sie es sich nicht nehmen lassen, den letzten Song plus Zugabe so zu kombinieren, dass noch locker 40 Minuten Set rauszuholen sind. Die Ehre, das Hauptset zu schließen hat<em>&nbsp;&#8222;The Architect&#8220;</em>.&nbsp; Und dieser weiß mit seinen über 15 Minuten Spieldauer einfach zu überzeugen. Ja, ich mag &#8222;Affinity&#8220; nach wie vor sehr gern und dessen Songs mehr als die des neuen Albums. Das 20 minütige&nbsp;<em>&#8222;Crystallised&#8220;</em> wird als durch das Publikum erarbeitete &#8211; und zugleich wie selbstverständlich erwartete &#8211; Zugabe gespielt.</p>
<p>Insgesamt ist der Sound heute sehr gut und die Gesamtlautstärke im Conne deutlich angenehmer als zu <strong>OBSCURA</strong>. Es geht also doch. Was mir allerdings beim Stromern am Merch-Stand negativ auffällt sind die <strong>gesalzenen Preise</strong>. Gut, von irgendetwas müssen die ja auch leben &#8211; aber 10€ für ein Patch haben zu wollen oder generell zerkloppte Sticks zu verkaufen, halte ich &#8211; vorsichtig gesagt &#8211; für latent übertrieben. Abgesehen davon halte ich aber das Preis-Leistungs-Verhältnis für diesen Abend für sehr angemessen und freue mich über die gelungene Zusammenstellung an Bands. Mit Sicherheit werde ich weiter die Augen offenhalten, um sie ein weiteres Mal live irgendwo abgreifen zu können.</p>
<p>Hier kannst du dir Yetis <strong>Fotos vom Abend</strong> ansehen. Lohnt sich, guck mal rein!</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/haken-european-vector-studies-2019-konzert-leipzig/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=haken-european-vector-studies-2019-konzert-leipzig">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/haken-european-vector-studies-2019-konzert-leipzig/">HAKEN in Leipzig &#8211; Geballte Prog-Power</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Eine bunte Prog-Mischung &#8211; HAKENs &#8222;Vector&#8220;-Tour</title>
		<link>https://silence-magazin.de/haken-vector-tour-2019/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=haken-vector-tour-2019</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Feb 2019 14:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Avantgarde]]></category>
		<category><![CDATA[BENT KNEE]]></category>
		<category><![CDATA[Conne Island]]></category>
		<category><![CDATA[Experimental]]></category>
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		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Vector]]></category>
		<category><![CDATA[Vola]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Sache hat nen HAKEN ... YEAH! Schlechte Wortspiele!<br />
Nee, dann lieber gute Musik! Und zwar auf Tour! VOLA und HAKEN betouren die Clubs und machen das, was sie am besten können.</p>
<p>Wir hoffen, euch z.B. in Leipzig zu begegnen, wenn wir Stift und Objektiv ... äh... schwingen.<br />
Bis dann!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/haken-vector-tour-2019/">Eine bunte Prog-Mischung &#8211; HAKENs &#8222;Vector&#8220;-Tour</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Yeah, it&#8217;s Progtime again!</strong> Dieses Jahr bin ich nun wirklich alles andere als unterversorgt, was Liveshows sehenswerter Acts angeht&#8230;</p>
<p>Als ich das letzte Mal die Briten von&nbsp;<strong>HAKEN</strong> in Dresden bewundern durfte, hatten diese <strong>THE ALGORITHM</strong> und <strong>NEXT TO NONE</strong> im Gepäck (<a href="https://silence-magazin.de/zukunft-schaffen-vergangenheit-zelebrieren-haken-live-erwischt#rs-2699">Luc berichtete</a> aus Luxemburg von selbiger Tour). 2017 war das. Inzwischen haben sie ihre Fans mit einem Live-Album und kurz darauf mit &#8222;Vector&#8220; versorgt. Letzteres hat mich nicht so richtig begeistern können. Aber vielleicht funkt es ja am Montag im <strong>Conne Island</strong>. Die Venue habe ich ja nun endlich mal kennengelernt, als ich kürzlich <strong>OBSCURA</strong> und <strong>FALLUJAH</strong> dort sehen konnte.</p>
<p>Ich bin wirklich gespannt, wie sie sich in einem kleineren Club machen. Das <strong>Beatpol</strong> ist um einiges geräumiger und hatte die Band etwas distanziert wirken lassen. Im <strong>Conne</strong>&nbsp;hingegen kann der Gast dem Künstler ja quasi aus den hinteren Reihen noch <strong>ins Nasenloch schauen</strong>. Und auch auf die beiden Vorbands bin ich mindestens neugierig.&nbsp;Mit denen der vergangenen Tour konnte ich nicht so viel anfangen. Diesmal sind <strong>VOLA</strong> und <strong>BENT KNEE</strong> dabei. Beide auf ihre Art echte Leckerchen, die ich noch nicht live bewundern konnte.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/bJSt7ISU1-w?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>VOLA</strong> wurden mir nach der 2016er Tour von <strong>KATATONIA</strong>, wo sie als Vorband neben <strong>AGENT FRESCO</strong> spielten (<strong>KATATONIA&nbsp;</strong>haben irgendwie immer so Knaller-Vorbands am Start, deucht mir?!), von verschiedenen Seiten empfohlen. Die Dänen haben sich mir vor allem durch ihre sentimentale, schwermütige und zugleich träumerische Musik ins Herz gespielt. Wir hatten unsere Anfangsschwierigkeiten, weil sie zwar sehr eingängige Melodien bringen, aber zeitweise zugleich Keyboardsounds einbauen, die so abstrakt-modern sind, dass sie nicht ganz mein Fall sind. Nun hat es mit &#8222;Applause Of A Distant Crowd&#8220; aus dem vergangenen Jahr besser funktioniert. Ein <a href="https://silence-magazin.de/ueber-mainstream-depressionen-und-das-tourleben-vola-im-interview#rs-2700">Interview</a>, das ich zwischenzeitlich übersetzen durfte, tat sein übriges.</p>
<h4>Selten sympathisch und offen gibt sich der Vierer.</h4>
<p>Weiter zu <strong>BENT KNEE</strong>. Vermutlich eher unbekannt, kann ich sagen: Egal, ob es dein Fall ist, was die Bostoner da machen &#8211; musikalisch sind sie der Oberknaller! Das wage ich zu behaupten, obwohl ich sie weder live gesehen, noch ihre Alben gehört habe. Ich bin über den<strong> Inside Out Rec.</strong> Videokanal auf die Kapelle aufmerksam geworden. Thumbnail sei dank. Direkt Video-Addicted sozusagen.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/e9QAlYV6qsY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Groovy wie Sau spielen sie sich ins Ohr. Nicht wuchtig-brutal, nicht vordergründig-verschwurbelt. Nein, schon fast seicht. Flächig, verträumt und poppig. Aber &#8211; wie gesagt &#8211; verdammt groovig und knackig. Das, was sie sich da erdenken, setzt eine <strong>unheimliche Tightness</strong> im Spiel voraus, damit die Sachen auch wirklich funktionieren können. Eine echte Herausforderung, die mich sehr neugierig macht. Ich bin außerdem gespannt, wie die sowieso schon eher jaulige Stimme von Sängerin&nbsp;<strong>Courtney Swain&nbsp;</strong>live auszuhalten ist.</p>
<p>Was <strong>HAKEN</strong> so fabrizieren, ist hierzulande wohl kaum noch ein Geheimnis. Seit einigen Jahren wissen sie die Prog-Szene mit ihren Veröffentlichungen zu unterhalten, zu beschäftigen und zu spalten. Ihre Diskographie zeigt eine interessante Entwicklung von <strong>großrahmigen, schweren Strukturen</strong> bis hin zu <strong>komplexeren, modernen Sounds</strong>. Jedes ist auf seine Art &#8211; oder in seinem Stil &#8211; vollkommen. Nun, nur bei &#8222;Vector&#8220; kann ich das noch nicht so bestätigen, dafür habe ich es einfach zu selten in Gänze gehört. Aber einige Songs sind doch hängengeblieben, auf die ich auch live sehr gespannt bin. <em>&#8222;Nil by Mouth&#8220;</em> beispielsweise, das deutlich härter als der Rest der Platte losrumpelt.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/-nmI6fj7ICc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Hier geht es zu den Webseiten der Bands: <a href="https://www.hakenmusic.com/"><strong>HAKEN</strong></a>, <a href="https://www.volaband.com/"><strong>VOLA</strong></a>, <a href="https://www.bentkneemusic.com/"><strong>BENT KNEE</strong></a></p>
<p>Die kommenden Tourdates und der Tourtrailer:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>04.03.2019, Leipzig – Conne Island</strong><br />
<strong>06.03.2019, Stuttgart – Im Wizemann</strong><br />
<strong>07.03.2019, München – Backstage Halle</strong></p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/YOfoY8p1vdc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/haken-vector-tour-2019/">Eine bunte Prog-Mischung &#8211; HAKENs &#8222;Vector&#8220;-Tour</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>OBSCURA in Leipzig &#8211; Transatlantische Notenflut</title>
		<link>https://silence-magazin.de/obscura-diluvium-live-konzert-leipzig/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=obscura-diluvium-live-konzert-leipzig</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Feb 2019 10:27:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[alkaloid]]></category>
		<category><![CDATA[allegaeon]]></category>
		<category><![CDATA[Brian James]]></category>
		<category><![CDATA[Conne Island]]></category>
		<category><![CDATA[Danny Tunker]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
		<category><![CDATA[Fallujah]]></category>
		<category><![CDATA[First Fragment]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Linus Klausenitzer]]></category>
		<category><![CDATA[live]]></category>
		<category><![CDATA[Noneuclid]]></category>
		<category><![CDATA[Obscura]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Rafael Trujillo]]></category>
		<category><![CDATA[Sebastian Lanser]]></category>
		<category><![CDATA[Steffen Kummerer]]></category>
		<category><![CDATA[Welttournee]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>"Uuuuuuund wir sind live!"<br />
sagt man nicht nur im Fernsehstudio, sondern auch in der Redaktion!<br />
Zuletzt in Leipzig zu einem MEGA-Bandabend, mit OBSCURA, FALLUJAH und viel mehr! </p>
<p>Ein Bericht der dich mitnimmt auf diesen Abend, von dem man noch lange zehren könnte ... wäre da nicht schon der nächste Live-Gig vor der Tür. Also: Reinlesen, bevor wir den nächsten rausballern ;)</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/obscura-diluvium-live-konzert-leipzig/">OBSCURA in Leipzig &#8211; Transatlantische Notenflut</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>So, da isser nun. Mein Erstkontakt zum <strong>Conne Island</strong>. Ein etwas abgerockter Laden. Und dabei auch noch deutlich kleiner als gedacht. Also mir sehr sympathisch! Es gab einige Unklarheiten zum Showbeginn &#8211; sagte die eine Quelle, es sei 21 Uhr Showstart, meinte eine andere 20 Uhr. Naja, also habe ich meine Begleitung etwas angefeuert, damit wir auch bloß pünktlich ankommen.</p>
<h4>Ich will ja nichts verpassen!</h4>
<p>Zu Beginn sind vielleicht 50 Gäste da, was den Auftritt von&nbsp;<strong>FIRST FRAGMENT</strong> in meinen Augen etwas traurig beginnen lässt. Der Club ist nicht mal zur Hälfte gefüllt. Ich sehe mich noch ein bisschen um, entdecke Garderobe und Tränke und erledige das Wichtigste. Die Getränkepreise sind mit 2,80€ im Rahmen und was mich verfressenes Stück besonders freut: Es gibt auch Snacks in Form von Baguettes.</p>
<p>Was ich vorausschicken möchte: Insgesamt ist es den kompletten Abend <strong>sehr laut</strong>. Das ist total schade, weil zumindest bei mir die “Wohlfühl-Lautstärke” überschritten wird und der Genuss etwas auf der Strecke bleibt. Zumindest beim Fotografieren habe ich jedoch sowieso Gehörschutz drin. Da geht ja schon viel Feeling flöten. Also jeweils nach der Foto-Zeit Ohren wieder frei machen und gucken, wie es so ungefiltert klingt.</p>
<p>Was hier heute Abend läuft ist <strong>Mucke für Mucker</strong>. Klar, will man alle Feinheiten hören. Das auch noch gut abgemischt und am besten mit ausreichend Druck. Aber bitte nicht zu laut. Ja, ja. <strong>Die eierlegende Wollmilchsau.</strong> Wer sich beschwert, wird mit: &#8222;Dann hör halt Zuhause aus der Konserve deine Musik!&#8220; abgewatscht.&nbsp; Spielt heute aber keine Rolle. Wir wissen ja, wieso wir jetzt hier sind. <strong>Weil Livemusik. Punkt.</strong> Da macht man einfach manchmal Abstriche. Andererseits gewinnt man Einblicke in Bandgefüge und Spieltechnik.</p>
<h4>Ich sehe es vor allem als &#8218;Fortbildung&#8216;</h4>
<p><strong><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/FirstFragment_SilenceMagazin-9971-3.jpg" rel="" data-image-id="2724" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/FirstFragment_SilenceMagazin-9971-3.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/thumbs/thumbs_FirstFragment_SilenceMagazin-9971-3.jpg" data-title="FirstFragment_SilenceMagazin-9971-3" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-left alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/thumbs/thumbs_FirstFragment_SilenceMagazin-9971-3.jpg" alt="FirstFragment_SilenceMagazin-9971-3"></a>FIRST FRAGMENT</strong> stehen ab 20:30 Uhr auf der Bühne. Eine recht junge Band, die sich im&nbsp;schneidend-glasklaren Sound spieltechnisch nicht die Butter vom Brot nehmen lässt. Dank <strong>neoklassischer Strukturen</strong> wie Walzereinschüben frickelt es nicht nur, sondern groovt und schunkelt auch vor sich hin. Darauf werden&nbsp;Growls und Screams im Wechsel serviert, die die ganze Geschichte in die Death-Schiene drücken. <strong>FIRST FRAGMENT</strong> lassen es sich nicht nehmen, nach ca. zwei Dritteln ihrer Spielzeit ausführliche Soli zu präsentieren, sich gegenseitig dafür zu <strong>feiern und anzufeuern</strong>. Ich sehe, sie haben einen Mordsspaß! <strong>Und das steckt an.</strong></p>
<p>Auf die Schippe nehmen sie auch ihre eigenen Gitarrenläufe, die sie teilweise doppeln und in höchst ironischer Manier darbieten. Ein Seitenhieb auf Power-Metal? Vielleicht. Ich muss jedenfalls sehr lachen. Das Set ist &#8211; so frickelig und anstrengend es ist &#8211; gleichsam <strong>unterhaltend</strong>. Nach 30 Minuten sind die Jungs fertig mit ihrem Auftritt. Inzwischen hat sich auch das <strong>Conne Island</strong> etwas gefüllt und empfängt die nächste Kapelle mit Spannung. Der Soundcheck verspricht eines, nämlich Musik der Marke</p>
<h4>Staubsauger.</h4>
<p><strong><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/Allegaeon_SilenceMagazin-_SilenceMagazin-0017-3.jpg" rel="" data-image-id="2692" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/Allegaeon_SilenceMagazin-_SilenceMagazin-0017-3.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/thumbs/thumbs_Allegaeon_SilenceMagazin-_SilenceMagazin-0017-3.jpg" data-title="Allegaeon_SilenceMagazin-_SilenceMagazin-0017-3" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-left alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/thumbs/thumbs_Allegaeon_SilenceMagazin-_SilenceMagazin-0017-3.jpg" alt="Allegaeon_SilenceMagazin-_SilenceMagazin-0017-3"></a>ALLEGAEON</strong> rumpeln ordentlich los und verleugnen ihren Hang zum Death nicht. Dabei wird der Bassdrum ein dermaßen dicker Trigger verpasst, dass der Sound sämtliche <strong>Härchen zum Flirren bringt</strong>. Neben Growls werden höhere Shouts eingebaut, die etwas Abwechslung bringen. Der Rest ist eher <strong>uninspiriert und vorhersehbar</strong>. Die Gitarrensoli recht generisch, wie auch deren Songs generell. Einzig die eine oder andere Beckenfrickelei lässt mich kurz aufhorchen. Und doch &#8211; es kommt so gar <strong>keine Atmosphäre</strong> auf. Für mich zumindest nicht. <strong>Leichtes Unterhaltungspotenzial</strong> birgt das Engagement eines ihrer Kollegen, der mit einer Whiskeyflasche und Handkamera über die Bühne springt, filmt und die Gitarristen mit Alkohol versorgt.</p>
<h4>Posing liegt ihnen sichtbar am Herzen</h4>
<p>Wenn es nicht schon so abgedroschene Moves wären &#8230; Na, Hauptsache die Jungs haben ihren Spaß. Und den haben sie sichtlich. Mich lässt das Theater eher<strong> müde lächeln</strong>. Schrot wechselt zu Uffda wechselt zu Staubsauger über Föhn zurück zu Schrot. Dabei will ich nicht die Spieltechnik oder Präzision von <strong>ALLEGAEON</strong> in Frage stellen. Aufkommende Patzer werden routiniert überspielt. Nur treffen sie nicht mein Gusto in ihrer Musikalität. Vielleicht werden Feinheiten auch durch die durchweg herrschende, extreme Lautstärke tot gemacht. Und dennoch, der Club füllt sich weiter. Den Leuten scheint zu gefallen, was sie da sehen und hören. Noch bevor das halbstündige Set endet, gehe ich raus, um meinen Kopf etwas zu entspannen &#8211; bis <strong>FALLUJAH</strong> die Dampfwalze auf die Menge loslassen.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/Fallujah_SilenceMagazin-0161-2.jpg" rel="" data-image-id="2706" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/Fallujah_SilenceMagazin-0161-2.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/thumbs/thumbs_Fallujah_SilenceMagazin-0161-2.jpg" data-title="Fallujah_SilenceMagazin-0161-2" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-left alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/thumbs/thumbs_Fallujah_SilenceMagazin-0161-2.jpg" alt="Fallujah_SilenceMagazin-0161-2"></a>Für mich ist der Bruch nach deren Spielstart sofort spürbar. Die Kalifornier legen los und sind vom ersten Moment der Show deutlich <strong>differenzierter und abwechslungsreicher</strong> unterwegs als ihre Vorgänger. Die Stimme ist kraftvoll und passt gut zum Rest der Band. Die Growls setzen sich durch und bringen eine angenehme Rauheit in die Sache. Wie bereits im <a href="https://silence-magazin.de/obscuras-diluvium-tour">Vorbericht</a> erwähnt, kann ich bis dato nichts mit <strong>FALLUJAH</strong> anfangen. Hier kristallisiert sich nun aber heraus, dass die Änderung im Sound, die mit dem Vokalistenwechsel einhergeht, mich gut abzuholen weiß. Aber auch an der Gitarrenfront gab es eine Neuerung. Nachdem <strong>Brian James</strong> die Band kürzlich verließ, ist <strong>ALKALOID</strong>-Gitarrist <strong>Danny Tunker</strong> für die Tour eingesprungen.&nbsp;</p>
<h4>Mir gefällt tatsächlich, was ich höre.</h4>
<p>Der Schlagzeuger ist einfach nur ein <strong>präzises Biest</strong> am Set und fräst in einem höllischen Tempo alles weg. Er schiebt unter dem flächigen Grundsound ordentlich. Die Band weiß eine gute Mischung zwischen Schrot und Atmosphäre zu halten. Dass Letztere überhaupt Luft hat zu entstehen, freut mich außerordentlich. Und dass dabei nicht nur gedjentet wird ebenfalls. Ich hatte ihre Strukturen deutlich eingleisiger in Erinnerung. Was mir aber dann doch etwas meine Hingerissenheit dämpft, ist der Umstand, dass die atmosphärischen Parts teilweise sehr weit ausgedehnt werden und ich mir <strong>ein leichtes Gähnen</strong> verkneifen muss. Und, dass im Conne Island nach wie vor eine <strong>ohrenbetäubende Lautstärke</strong> herrscht.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/Obscura_SilenceMagazin-0327-2.jpg" rel="" data-image-id="2734" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/Obscura_SilenceMagazin-0327-2.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/thumbs/thumbs_Obscura_SilenceMagazin-0327-2.jpg" data-title="Obscura_SilenceMagazin-0327-2" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-left alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/thumbs/thumbs_Obscura_SilenceMagazin-0327-2.jpg" alt="Obscura_SilenceMagazin-0327-2"></a>Von Leuten, die mehr in der Materie der Band stecken, lasse ich mir den Hinweis geben, dass im Set vor allem Songs des zweiten und dritten Albums gespielt werden. Dazwischen präsentieren sie zwei neue Songs, welche auf dem kommenden Album ihren Platz gefunden haben. So, wie sich die Band heute live gibt, könnte das mit mir und dem neuen Album tatsächlich was werden.<strong> Ich bin gespannt!</strong> Zumindest hinterlassen sie mich nach ihrem fast dreiviertelstündigem Set durchaus zufrieden. Gleiches könnte ich auch über den Headliner sagen &#8211; <strong>wenn ich nicht allzu genau hinschauen und -hören&nbsp;</strong>würde. Und, wenn ich mir nicht ihre <strong>deutliche bessere Show</strong> der <a href="https://silence-magazin.de/tech-death-aus-aller-welt-obscura-in-dresden">&#8222;Akroasis&#8220;-Tour</a> ins Gedächtnis rufe.</p>
<h4>Das liest sich jetzt schlimmer, als es ist.</h4>
<p>Bevor <strong>OBSCURA</strong> die Bühne betreten, campen zwei Konzertbesucher schon vor der Bühne. Etwas albern, betrachtet man die recht locker gefüllte Location. Aber vielleicht ist dies ja ein passendes Bild, um die Zuneigung, die so mancher für die Jungs empfinden mag, darzustellen. Wie dem auch sei. Diese beiden jungen Menschen sollen während des Sets nicht die einzigen bleiben, die die Kapelle ob ihrer spielerischen Leistungen <strong>anhimmeln</strong>. Ebenfalls bemerkenswert sind die Herren mittleren Alters vor der Bühne. &#8222;Ich hab&#8217;s dir doch gesagt! Der Junge ist klasse! Der hat&#8217;s richtig drauf!&#8220; und dabei wird mit der Kamera vor <strong>Linus Klausenitzer</strong> hantiert, der sein Posing danach ausrichtet und interagiert. Ja, er ist wohl einer der guten Beweise, dass Basser nicht immer <strong>am unteren Ende der Show-Nahrungskette</strong> stehen.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/Obscura_SilenceMagazin-0266-2-1.jpg" rel="" data-image-id="2781" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/Obscura_SilenceMagazin-0266-2-1.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/thumbs/thumbs_Obscura_SilenceMagazin-0266-2-1.jpg" data-title="Obscura_SilenceMagazin-0266-2" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-left alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/thumbs/thumbs_Obscura_SilenceMagazin-0266-2-1.jpg" alt="Obscura_SilenceMagazin-0266-2"></a>Insgesamt wird nach meinem Empfinden viel mehr gepost und gealbert als noch vor zwei Jahren. Doch irgendwie scheint die Band <strong>nicht ganz bei der Sache</strong> zu sein. Vielleicht ist es <strong>Frustration</strong> über die Anzahl der Besucher, deren Trägheit oder etwas anderes. Frontmann <strong>Kummerer</strong> beschwert sich schnell, dass es zu ruhig vor der Bühne sei. Es wirkt auf mich weniger anstachelnd und aufmunternd als vielmehr frustriert. Vielleicht irre ich mich aber auch mit der Einschätzung. Im Laufe der Show beginnt er dann doch zu <strong>bauchmietzeln</strong>. Er freue sich, wieder in Leipzig zu sein und überhaupt, dass unter der Woche die Leute zum Konzert kämen.</p>
<p>Ja, es ist wohl ein vielbewandertes Pflaster, dieses Leipzig. Selbst heute gibt es zwei Gegenveranstaltungen. Im ausverkauften <strong>Werk II</strong> spielen&nbsp;<strong>MADRUGADA</strong> und im <strong>Bandhaus</strong>&nbsp;gastieren&nbsp;<strong>HEXVESSEL</strong>. Nicht schlecht für einen Dienstagabend!</p>
<p>Doch irgendetwas stimmt heute Abend nicht. Schießbuden-<strong>Lanser</strong> träumt wohl vor sich hin, muss angesprochen werden, weil er einen Song einfach nicht beginnt. Und zeitweise sind er und der Rest der Band <strong>meilenweit auseinander</strong> &#8211; passiert den Besten und wird neben ein paar verwirrt-amüsierten Blicken zwischen den anderen Kapellmeistern einfach überspielt. Außerdem&nbsp;werden auch Gitarrensoli verzockt. Vielleicht geht an dieser Stelle die Erweiterung des Posierens auf Kosten der Qualität. Eventuell handelt es sich hier aber auch nur um einen Kniff, <strong>eine weitere Stufe der Progressivität</strong>. Wer weiß?!&nbsp;</p>
<h4>Oder die Band hat einfach nur einen schlechten Abend.</h4>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/Obscura_SilenceMagazin-0286-2-1.jpg" rel="" data-image-id="2782" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/Obscura_SilenceMagazin-0286-2-1.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/thumbs/thumbs_Obscura_SilenceMagazin-0286-2-1.jpg" data-title="Obscura_SilenceMagazin-0286-2" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/thumbs/thumbs_Obscura_SilenceMagazin-0286-2-1.jpg" alt="Obscura_SilenceMagazin-0286-2"></a>Neben diesen offensichtlichen Patzern bringt die Band die bekannte Leistung auf die Bühne. <strong>OBSCURA</strong> schaffen Atmosphären. Schwebende Basslinien fließen unter&nbsp;<b>diffizilen&nbsp;Gitarrenfrickeleien</b>&nbsp;&#8211; <strong>Rafael Trujillo</strong> ist dabei wieder wunderbar anzusehen &#8211; und einer rauen, aber noch angenehm hörbaren Stimme. Ich mag die Mischung einfach, die sie präsentieren. Von &#8222;Diluvium&#8220; packen sie nur vier Songs ins Set &#8211; weniger als die Hälfte der insgesamt elf gespielten Songs. <em>&#8222;Emergent Evolution&#8220;</em> wird direkt als Opener genutzt und funktioniert gut als straighter Showbeginn. Mancher würde sagen: <strong>Hit für Hit ein Hit.</strong>&nbsp; Zwischen &#8222;Akroasis&#8220;-Knallern wie <em>&#8222;Ten Sepiroth&#8220;</em> und <em>&#8222;Perpetual Infinity&#8220;&nbsp;</em>finden &#8222;Omnivium&#8220;-Opener <em>&#8222;Septuagint&#8220;</em> (leider der einzige Song dieses Albums am heutigen Abend) und ein ausgedehntes Bass-Solo ihren Platz im Set. Den Brecher <em>&#8222;Anticosmic Overload&#8220;</em> heben sie sich für die Zugabe ihrer immerhin 90-minütigen Spielzeit auf und damit meine Laune merklich an.</p>
<p>Ich fahre etwas euphorisiert nach Hause (wann hört man schon mal gefühlt an einem Abend alle Noten, die es gibt?!) und freue mich darüber, wieder ein gelungenes Band-Paket erlebt haben zu dürfen. Dass es den ganzen Abend so furchtbar laut sein musste, ist ein Wermutstropfen. Und ich bin gespannt, ob dieser Eindruck beim nächsten Konzert im <strong>Conne Island</strong> wieder aufkommt &#8211; oder ob es dem Genre oder mitgereisten Tontechnikern verschuldet ist. Dass <strong>OBSCURA</strong> rückblickend hinter meinen Erwartungen zurückblieben, ist Jammern auf höchstem Niveau. Ein Vergleich zur 2016er Tour sei jedoch erlaubt. Und immerhin wussten <strong>FIRST FRAGMENT</strong> bestens zu unterhalten und <strong>FALLUJAH</strong> mich nun doch mitzunehmen.</p>
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