<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>2018 Archive - Silence Musik Magazin</title>
	<atom:link href="https://silence-magazin.de/tag/2018/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://silence-magazin.de/tag/2018/</link>
	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Wed, 30 Jan 2019 23:19:56 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	

<image>
	<url>https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/05/cropped-apple-touch-icon-114x114-32x32.png</url>
	<title>2018 Archive - Silence Musik Magazin</title>
	<link>https://silence-magazin.de/tag/2018/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Pauls Retrospect 2018</title>
		<link>https://silence-magazin.de/pauls-retrospect-2018/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=pauls-retrospect-2018</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/pauls-retrospect-2018/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gastautor]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Jan 2019 06:21:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[1914]]></category>
		<category><![CDATA[2018]]></category>
		<category><![CDATA[Album release]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[BLACK PEAKS]]></category>
		<category><![CDATA[Deafheaven]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
		<category><![CDATA[Doom Metal]]></category>
		<category><![CDATA[ENEFERENS]]></category>
		<category><![CDATA[ERRA]]></category>
		<category><![CDATA[GAEREA]]></category>
		<category><![CDATA[Gastautor]]></category>
		<category><![CDATA[Geheimtipp]]></category>
		<category><![CDATA[HAMFERD]]></category>
		<category><![CDATA[Ihsahn]]></category>
		<category><![CDATA[Jahresrückblick]]></category>
		<category><![CDATA[messa]]></category>
		<category><![CDATA[newcomer]]></category>
		<category><![CDATA[Post Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Roundup]]></category>
		<category><![CDATA[SILENT PLANET]]></category>
		<category><![CDATA[SLUDGDE]]></category>
		<category><![CDATA[Vola]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=30706</guid>

					<description><![CDATA[<p>2019 ist schon einen Monat alt?! Wir nehmen uns nochmal die Zeit und unser Aspirant Paul bringt dir seinen Jahresrückblick 2018 - gespickt mit einigen Geheimtipps!<br />
Frischer Wind in verstaubten Regalen! </p>
<p>PS: Gastautoren weiterhin gern willkommen :)</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/pauls-retrospect-2018/">Pauls Retrospect 2018</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Jahr ist vergangen. Und was für eins für den Metal: Genres wie <strong>Death Metal</strong>, <strong>Progressive</strong> oder <strong>Black</strong> strotzen nur so vor guten Releases. Viele bekannte Namen waren 2018 dabei. Doch auch in den kleinen Nischen und Ecken vieler Subgenres <strong>brodelte der Release-Kessel</strong> ordentlich. Bei dieser immensen Vielzahl an guten Alben kommt man leicht ins Stolpern, wenn man versucht, jede qualitativ hochwertige Neuerscheinung zu erwischen. Und damit niemand mit der Angst ins neue Jahr startet, er habe besonders viel verpasst, fasse ich in diesem Artikel meine <strong>Geheimtipps 2018</strong>, die eventuell an euch vorbeigegangen sind, zusammen. Dabei versuche ich so viele Subgenres wie möglich abzudecken. Trotzdem ist diese Liste keinesfalls perfekt oder besonders. Im Endeffekt ist es immer noch meine subjektive Meinung. <strong>Also falls du noch Alben hast, bei denen du befürchtest, sie wären im Großen und Ganzen untergegangen, aber dennoch nennenswert &#8211; ab in die Kommentare damit!</strong></p>
<h4>Progressive Metal – Auch 2018 konnten bekannte Genrevertreter sowie Newcomer überzeugen.</h4>
<p style="text-align: left;"><strong><img decoding="async" class="wp-image-30888 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Black-Peaks-All-That-Divides.jpg" alt="" width="140" height="140" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Black-Peaks-All-That-Divides.jpg 500w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Black-Peaks-All-That-Divides-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Black-Peaks-All-That-Divides-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 140px) 100vw, 140px" />BLACK PEAKS</strong> – &#8222;All That Divides&#8220;</p>
<p>Einer der letzteren waren definitiv <strong>BLACK PEAKS</strong>. Die Engländer schaffen eine<strong> innovative Mischung</strong> aus Garage Rock-Sound mit viel Progressive gewürzt. &#8222;All That Divides&#8220; ist nach dem bereits überraschenden Debüt der Band 2016 der nächste Schritt in der sichtlichen Evolution. Ein Album, das vor Emotionen und Highlights (<em>&#8222;Can&#8217;t Sleep, Slow Seas&#8220;</em>) nur so strotzt. Nicht ein Track erweckt den Anschein nur Filler zu sein, was auch an dem herausragenden Gesang von<strong> Will Gardner</strong> liegt, der clean und harsch sehr facettenreich klingt. Große Empfehlung für jeden, dem etwas an Progressive oder Rock liegt!</p>
<p style="text-align: left;"><strong>VOLA</strong> – &#8222;Applause of a Distant Crowd&#8220;<img decoding="async" class="wp-image-30886 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/VOLA.jpg" alt="" width="140" height="140" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/VOLA.jpg 530w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/VOLA-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/VOLA-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 140px) 100vw, 140px" /></p>
<p><strong>VOLA</strong>&nbsp;sind trotz ihrer kurzen Existenz eine Band, die als <strong>Aushängeschild des Progressive</strong> bezeichnet werden kann. Das 2016er Debüt gehört mit zu dem Besten, was das Genre liefern kann, deswegen waren die Erwartungen besonders hoch. Auch wenn der Regler an der Verzerrung und Intensität ein wenig runter gedreht wurde, ist &#8222;Applause of a Distant Crowd&#8220; ein würdiger Nachfolger. Der eher leichtere Sound gepaart mit mehr Atmosphäre kann mich persönlich zwar nicht ganz überzeugen, doch die vielen Highlights wie die Songs <em>&#8222;Alien Shivers&#8220;</em> oder der Title-Track machen die Platte zu einem <strong>Muss für Progressive-Fans</strong>, die auch nichts gegen seichtere Rock-Passagen und Synthesizer haben.</p>
<h4>Death Metal – Death Metal und seine Nischen-Genres (Prog Death, Old School Death Metal, usw.) waren 2018 so ertragreich wie lange nicht. Die Serie an genialen Alben riss nicht ab und deswegen ist es fast schon unmöglich Nennenswertes kurz zu fassen.</h4>
<p style="text-align: left;"><strong><img decoding="async" class="wp-image-30887 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/1914-The-Blind-Leading-the-Blind.jpg" alt="" width="140" height="140" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/1914-The-Blind-Leading-the-Blind.jpg 400w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/1914-The-Blind-Leading-the-Blind-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/1914-The-Blind-Leading-the-Blind-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 140px) 100vw, 140px" />1914</strong> – &#8222;The Blind Leading the Blind&#8220;</p>
<p>Der erste Weltkrieg geht in unsere Geschichtsbücher als eines der dunkelsten Kapitel der Menschheit ein. Circa 17 Millionen Menschen werden entweder als Soldaten an der Front regelrecht verheizt oder fallen dem Krieg anderweitig zum Opfer. Die <strong>Gräuel und Verbrechen gegen die Menschheit</strong> bleiben glücklicherweise nie vergessen und <strong>1914</strong> versucht diesen düsteren Abschnitt der Geschichte mit ihrem Album zu verkörpern. Das gelingt auf allen Ebenen. Die Musik ist düster, verzerrt und dissonant. Die<strong> Samples von Kriegsaufnahmen</strong>, mit denen nicht gespart werden, bringen das Gefühl des Hässlichen und Unmenschlichen nur noch näher. Der <strong>Horror</strong> ist spürbar. Am 100. Jahrestag des Kriegendes veröffentlicht, ist &#8222;The Blind Leading the Blind&#8220; auch außerhalb der starken musikalischen Qualitäten eine Erfahrung für sich, die den Schrecken und die Brutalität widerspiegelt.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>SLUGDGE</strong> – &#8222;Esoteric Malacology&#8220;<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30885 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Slugdge-Esoteric-Malacology.jpg" alt="" width="137" height="135" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Slugdge-Esoteric-Malacology.jpg 506w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Slugdge-Esoteric-Malacology-300x296.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 137px) 100vw, 137px" /></p>
<p><strong>Schleimiges Alien-Gekräusel mit Tentakeln</strong> besetzt, das beschreibt dieses Album. Volle Kanne ins Gesicht mit der Prog Death-Keule. <strong>SLUGDGE</strong>s&nbsp;Album gehört zu einem der vielen brillianten Releases im Progressive Death-Bereich. Wer auf vertrackte Rhythmen und tiefes Growlen steht und wem <strong>RIVER OF NIHIL</strong>s&nbsp;Album nicht dreckig genug klang, der kann sich bestimmt hieran erfreuen.</p>
<h4>Metal Core – Ein Genre, das mit viel generischem Wischwasch geplagt ist und leider zu selten mit wirklichen einzigartigen Bands punktet. 2018 konnte meine Vorbehalte wenigstens zum Teil ändern &#8211; mit wirklich fantastischen Releases.</h4>
<p style="text-align: left;"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30884 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Silent-Planet.jpg" alt="" width="140" height="140" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Silent-Planet.jpg 600w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Silent-Planet-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Silent-Planet-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 140px) 100vw, 140px" />SILENT PLANET</strong> – &#8222;When The End Began&#8220;</p>
<p style="text-align: left;">Voller Bedeutung musikalisch so wie lyrisch, hebt sich <strong>SILENT PLANET</strong> mit seinem 2018er Album vom Genre-Rest ab. Mit mitreißenden Texten, die den schwierigen Spagat zwischen kritisch-bedeutungsschwer und vorgetäuschtem Tiefgang sowie musikalischer Komplexität schaffen sitzt die Band auf dem <strong>Core-Thron</strong> für 2018. Besonders emotional wird es vor allem durch die ausdrucksstarken Vocals. Auch das Drumming so wie die Riffs sind durchdacht und abwechslungsreich.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>ERRA</strong> – &#8222;Neon&#8220;<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30879 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Erra.jpg" alt="" width="140" height="140" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Erra.jpg 500w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Erra-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Erra-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 140px) 100vw, 140px" /></p>
<p style="text-align: left;">Auch wenn nicht so bedeutungsvoll wie Nummer 1, so ist &#8222;Neon&#8220; von <strong>ERRA</strong> vor allem musikalisch alles, was guten Metalcore für mich ausmacht: <strong>catchy und doch komplex</strong>. Die Vocals sind genretypisch und nichts Besonderes. Wer sich also noch nie damit anfreunden konnte, der wird auch hiermit nicht warm. Für einen Progressive-Metal Liebhaber wie mich ist &#8222;Neon&#8220; jedoch erstaunlich erfrischend, da die Band es schafft genügend <strong>Diversität ins Songwriting</strong> mit einzubauen.</p>
<h4>Doom/Sludge Metal – Ähnlich wie im Death, waren die Releases für guten Doom und Sludge Metal fast endlos. Hier sind zwei meiner persönlichen Favoriten.</h4>
<p style="text-align: left;"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30881 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Hamferd-TamsinsLikam.jpg" alt="" width="140" height="140" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Hamferd-TamsinsLikam.jpg 500w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Hamferd-TamsinsLikam-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Hamferd-TamsinsLikam-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 140px) 100vw, 140px" />HAMFERD</strong> &#8211; &#8222;Támsins likam&#8220;</p>
<p>Begleitet von schweren und dunklen Gitarrenriffs entsteht in <strong>HAMFERD</strong>s neuestem Album, auch durch den Text der ausschließlich auf <strong>Färöisch</strong> (Färöer-Inseln) gesungen oder wahlweiße gegrowlt wird, eine melancholische Atmosphäre. Über die 43 Minuten fängt die Doom-Scheibe den Hörer komplett ein. Komposition und Sound-Production auf hohem Level!</p>
<p style="text-align: left;"><strong>MESSA</strong> – &#8222;Feast for Water&#8220;<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30883 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Messa.jpg" alt="" width="140" height="140" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Messa.jpg 355w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Messa-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Messa-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 140px) 100vw, 140px" /></p>
<p>Frauenstimmen sind im Doom immer öfter zu hören und <strong>MESSA</strong> zeigen uns 2018, wieso. Mit fast schon <strong>Jazz-Lounge Atmosphäre</strong> und mehreren Genreeinflüssen zaubert die Band eine Wand aus Fuzz-Gitarren, schrägen Lead-Parts und schwebendem Gesang. Wer Lust auf <strong>Doom mit Avantgarde Feeling</strong> hat, der kommt hier in seinen Genuss!</p>
<h4>Black Metal – Auch die dunklen Mächte des Black Metal hatten 2018 einiges an Nachwuchs vorzuweisen.</h4>
<p style="text-align: left;"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30880 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/gaerea.jpg" alt="" width="139" height="139" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/gaerea.jpg 600w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/gaerea-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/gaerea-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 139px) 100vw, 139px" />GAEREA</strong> – &#8222;Unsettling Whispers&#8220;</p>
<p>Die Portugiesen schafft mit diesem Album ein erstaunlich erfrischendes Werk an Black Metal, das sich auch traut über Genre-Konventionen zu gehen. <strong>Ungefilterte Aggression</strong> trifft auf intelligentes Songwriting, das mit dissonanten Melodien und hypnotisierenden Riffs punktet. Authentisch, ehrlich und vor allem <strong>wahrhaft böse</strong>.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>DEAFHEAVEN</strong> – &#8222;Ordinary Corrupt Human Love&#8220;<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30877 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/deafheaven.jpg" alt="" width="140" height="140" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/deafheaven.jpg 600w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/deafheaven-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/deafheaven-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 140px) 100vw, 140px" /></p>
<p>Trve Black-Fans aufgepasst! Dieses Album treibt <strong>Puristen an den Rand der Verzweiflung</strong>. Post Black/Blackgaze-Band <strong>DEAFHEAVEN</strong> haben sich bereits einen Namen in der Szene gemacht, sei es für ihr Image oder den unkonventionellen Black Metal. Das, was Hardcore-Fans übel aufstößt, zaubert 2018 vielen Post Black-Anhängern ein Lächeln aufs Gesicht. Denn die Band schafft es Black Metal so <strong>warm und künstlerisch</strong> wie selten zu präsentieren.</p>
<p style="text-align: left;"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30878 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/eneferens.png" alt="" width="140" height="140" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/eneferens.png 500w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/eneferens-150x150.png 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/eneferens-300x300.png 300w" sizes="auto, (max-width: 140px) 100vw, 140px" />ENEFERENS</strong> – &#8222;The Bleakness of Our Constant&#8220;</p>
<p style="text-align: left;">Mit einem der besten Post Black-Alben der vergangenen Jahre gelingt dem Solo-Künstler <strong>Jori Apedaileman</strong> der Durchbruch in die Endjahreslisten vieler Connaisseure. Mit einem Sinn für bewegende Melodien entsteht durch Vermischung verschiedener Genremerkmale (namentlich Doom, Atmo Black, Post Black) ein einzigartiges Erlebnis. Emotional, fast schon depressiv mit viel Gewicht. <strong>Licht aus, Musik an!</strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong>IHSAHN</strong> &#8211; &#8222;Amr&#8220;<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30882 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Ihsahn.jpg" alt="" width="140" height="140" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Ihsahn.jpg 400w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Ihsahn-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Ihsahn-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 140px) 100vw, 140px" /></p>
<p>Kaum ein Künstler ist so ikonisch im Black Metal wie <strong>IHSAHN</strong>. Von der Zeit mit einer der erfolgreichsten Band des Blacks (<strong>EMPEROR</strong>) zu einer nicht weniger starken Solo-Karriere. Mit dem gewissen Etwas aus Progressive, Avantgarde, Pop und Electro kreiert <strong>IHSAHN</strong> erneut anspruchsvollen und vor allem <strong>unkonventionellen Black Metal</strong>, auch wenn Genredefinitionen hier wie <strong>stumpfes In-Schubladen-Stecken</strong> wirkt und teils unmöglich ist. Dafür wird auch 2018 gesorgt und das auf geniale Weise.</p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dies ist ein Gastautorenbeitrag von: <em><strong>Paul</strong></em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/pauls-retrospect-2018/">Pauls Retrospect 2018</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/pauls-retrospect-2018/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Silence-Jahresrückblick 2018</title>
		<link>https://silence-magazin.de/der-silence-jahresrueckblick-2018/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=der-silence-jahresrueckblick-2018</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/der-silence-jahresrueckblick-2018/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Silence Magazin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Dec 2018 11:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[2018]]></category>
		<category><![CDATA[Jahr]]></category>
		<category><![CDATA[Jahresrückblick]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[Rückblick]]></category>
		<category><![CDATA[team]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=30465</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wir fassen dann also mal zusammen...<br />
2018 - was war es für uns? Was erwarten wir von 2019?<br />
Lieblings-Alben, beste Momente und und und... Wir sagen dir unsere Meinung!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/der-silence-jahresrueckblick-2018/">Der Silence-Jahresrückblick 2018</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Schon wieder ein Jahr rum! Und während man sich bei manchen Dingen, die passiert sind, nur an den Kopf fassen kann, gab&#8217;s in anderen Bereichen eine Menge Herausragendes. Gerade auch im Metal sind einige wunderschöne Dinge passiert, bei denen wir vom&nbsp;<em>SILENCE-Magazin&nbsp;</em>euch begleitet haben. Wir haben gemeinsam neue Bands entdeckt, andere Alben nach dem ersten Hören in die Ecke geschmissen. Und auch bei uns wurde wieder einiges durcheinandergewirbelt. Hier ist der Jahresrückblick aus der Sicht von unserer Crew!</p>
<hr>
<h2>MICH</h2>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-30618" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/mich-300x217.jpg" alt="" width="299" height="216" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/mich-300x217.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/mich-85x60.jpg 85w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/mich.jpg 602w" sizes="auto, (max-width: 299px) 100vw, 299px" />Top 3 Alben:</strong></p>
<ol>
<li><strong>AYAHUASCA</strong>&nbsp;&#8211; &#8222;Beneath the Mind&#8220;</li>
<li><strong>UNDER SIEGE</strong>&nbsp;&#8211; &#8222;Under Siege&#8220;</li>
<li><strong>FROSTLAND</strong>&nbsp;&#8211; &#8222;Winterkult&#8220;</li>
</ol>
<p><strong>Plattenüberraschung:</strong></p>
<p><strong>AYAHUASCA</strong>&nbsp;&#8211; &#8222;Beneath the Mind&#8220;</p>
<p><strong>Dämpfer des Jahres:</strong></p>
<p>Nichts Spezifisches.</p>
<p><strong>Bestes Metalerlebnis:</strong></p>
<p>Schwanke zwischen dem <strong>Summer-Breeze-Festival</strong>, auf dem ich mir dieses Jahr über 50 Bands angesehen habe (waren fast alle sehr gut! Außerdem meist mit richtig gutem Sound!) und der 10-Jahre-&#8222;Sagas&#8220;-Show von <strong>EQUILIBRIUM</strong> auf dem <em>Ragnarök.</em></p>
<p>Außerdemhabe ich selbst einige schöne Live-Auftritte gespielt, was immer eine sehr positive Erfahrung war.</p>
<p><strong>Ich freue mich im Jahr 2019 auf&#8230;</strong></p>
<p><strong>FERADUR</strong>&nbsp;&#8211; &#8222;Legion&#8220;</p>
<p><strong>Was ich sonst so loswerden wollte:</strong></p>
<p>Dieses Jahr gab es für mich vergleichsweise wenig Metal-Action außerhalb von Festivals und eigenen Auftritten. Vorsatz für’s nächste Jahr: Mehr Metal hören und Neues entdecken!</p>
<hr>
<h2>SASKIA</h2>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-30619" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/saskia-1.jpg" alt="" width="217" height="217" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/saskia-1.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/saskia-1-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 217px) 100vw, 217px" />Top 3 Alben:</strong></p>
<ol>
<li><strong>SURVIVE SAID THE PROPHET</strong> &#8211; &#8222;s p a c e [s]&#8220;</li>
<li><strong>THE AMITY AFFLICTION</strong> &#8211; &#8222;Misery&#8220;</li>
<li><strong>BLESSTHEFALL</strong> &#8211; &#8222;Hard Feelings&#8220;</li>
</ol>
<p><strong>Plattenüberraschung:</strong></p>
<p>&#8222;Power&#8220; von <strong>HER NAME IN BLOOD</strong>&nbsp;&#8211;&nbsp;<strong>HNIB</strong>, einer Band, die ich vornehmlich für <em>SILENCE</em> auf dem Schirm hatte, da ich ja privat doch eher im Post-Hardcore und (Pop)-Punk Bereich unterwegs bin. Als ich mir nach Monaten dann endlich mal &#8222;Power&#8220; angehört habe, war ich mehr als positiv überrascht.</p>
<p><strong>Dämpfer des Jahres:</strong></p>
<p>Der kleine redaktionsinterne Running-Gag: Immer noch kein Fotopass für <strong>FEAR, AND LOATHING</strong> in Las Vegas. D: Ansonsten: <strong>THE AMITY AFFLICTION</strong> in Berlin zu verpassen. Einen Asien-Abstecher ihrer diesjährigen Tour gab es leider nicht.</p>
<p><strong>Bestes Metalerlebnis:</strong></p>
<p>Puh. Vermutlich der Fotopass für <strong>ADEPT</strong> und <strong>CRYSTAL LAKE</strong> in Dresden und die Tatsache, es lebend und mit funktionierender Kamera wieder nach Hause geschafft zu haben.</p>
<p><strong>Ich freue mich im Jahr 2019 darauf&#8230;</strong></p>
<p>&#8230; in Tokyo bis August noch einige Shows mitzunehmen und hoffentlich viele Bands zu entdecken.</p>
<p><strong>Was ich sonst so loswerden wollte:</strong></p>
<p>Wird Saskia endlich ihren langersehnten Fotopass für <strong>FaLiLV</strong> erhalten? The story continues in 2019… (Oder wie mein Literaturdozent sagen würde: Galgenhumor.)</p>
<hr>
<h2>OIMEL</h2>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-30620" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/oimel-300x211.jpg" alt="" width="309" height="217" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/oimel-300x211.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/oimel-165x116.jpg 165w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/oimel-750x527.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/oimel-85x60.jpg 85w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/oimel.jpg 897w" sizes="auto, (max-width: 309px) 100vw, 309px" />Top 3 Alben:</strong></p>
<p>Uff…. Ich höre gerade so viel Metal nach, was ich vorher vernachlässigt habe, dass ich erst überlegen muss, was davon 2018 neu war….</p>
<p>Daher 3 Alben aus 3 Richtungen, von denen ich auf jeden Fall begeistert war:</p>
<ol>
<li><strong>JUDAS PRIEST</strong> –-&#8222;Fire Power&#8220; (ihr bestes seit &#8222;Painkiller&#8220;, finde ich)</li>
<li><strong>FEINE SAHNE FISCHFILET</strong>&nbsp;&#8211; &#8222;Sturm &amp; Dreck&#8220;</li>
<li><strong>OXO 86</strong>&nbsp;&#8211; &#8222;Rien ne va Plus&#8220;</li>
</ol>
<p>(Und erwähnt werden muss noch <strong>PRIMORDIAL</strong>, da ich die Band erst 2018 für mich entdeckt habe und <em>&#8222;To the Nameless Dead&#8220;</em> für mich ein unfassbar gutes Stück Musik ist!)</p>
<p><strong>Plattenüberraschung:</strong></p>
<p>Tatsächlich <strong>CRUADALACH</strong>&nbsp;&#8211; &#8222;Raised by Wolves&#8220;, für das ich eine<a href="https://silence-magazin.de/cruadalach-raised-by-wolves"><strong> Review</strong></a> geschrieben habe. Echt ungewöhnlich.</p>
<p><strong>Dämpfer des Jahres:</strong></p>
<p>2 Versuche, mir wieder <strong>BETONTOD</strong> live anzuschauen… schade, dass es für mich einfach nicht mehr dasselbe ist.</p>
<p><strong>Bestes Metalerlebnis:</strong></p>
<p>Tjaaa, das erste <em>Wacken</em> war ganz schön! <strong>KREATOR</strong>&nbsp;live auch! ABER ein unvergessliches Konzerterlebnis war für mich <strong>BATUSHKA</strong> live auf dem <strong>Hellfest</strong>! Ich kenne die Band erst seit diesem Jahr, und dieser Live-Auftritt war genauso bizarr wie faszinierend und surreal! Na gut, <strong>ALICE COOPER</strong> war dort auch sehr geil! <img decoding="async" class="_1ift _2560 img" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/t7f/1/16/1f60a.png" alt="?"></p>
<p><strong>Ich freue mich im Jahr 2019 auf&#8230;:</strong></p>
<p>Ach, auf so vieles: <strong>Nova Rock</strong> und <strong>Rockharz</strong> werden besucht, diverse Platten-Neuauflagen – und auf das weitere Schreiben fürs Magazin!</p>
<p><strong>Was ich sonst so loswerden wollte:</strong></p>
<p>Ich bin glaube ich der neueste Zuwachs im Team und mir macht es wirklich Freude. Ich hoffe, es liest sich immer alles gut und ich kann noch viel Weiteres beitragen.</p>
<hr>
<h2>CHARLOTTE</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-30621 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/nina.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/nina.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/nina-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><strong>Top 3 Alben:</strong></p>
<ol>
<li><strong>CRIPPLED BLACK PHOENIX</strong>&nbsp;&#8211; &#8222;Great Escape&#8220;</li>
<li><strong>ALKALOID</strong> &#8211; &#8222;Liquid Anatomy&#8220;</li>
<li><strong>CONJURER</strong> &#8211; &#8222;Mire&#8220;</li>
</ol>
<p>Ich hatte gehofft, eine neue <strong>EDEN CIRCUS</strong> hier eintragen zu können… da es sich bei der angekündigten Neuveröffentlichung aber leider &#8222;nur&#8220; um eine Single handelt, geht sie hoffentlich als 3.5 und honourable mention durch.</p>
<p><strong>Plattenüberraschung:</strong></p>
<p><strong>KEOR</strong> mit &#8222;Petrichor&#8220;! Der Einzelkämpfer aus Frankreich kann mich vollkommen unerwartet kurz vor Jahresende noch mit einem sehr gut produzierten Album catchen. Irgendwo zwischen <strong>OPETH</strong>&nbsp;und <b>PORCUPINE TREE&nbsp;</b>angesiedelt, sorgt er für wenig stilistische Überraschungen, aber intensiven Hörgenuss.</p>
<p><strong>Dämpfer des Jahres:</strong></p>
<p><strong>HAKEN</strong> &#8211; &#8222;Vector&#8220;. Dazu möchte ich nichts weiter sagen… Neeeext!</p>
<p><strong>Bestes Metalerlebnis:</strong></p>
<p>Nicht ganz echt &#8222;Metal&#8220; &#8211; oder vielleicht doch?! &#8211; <strong>PANZERBALLETT</strong>s x-Mas Death Jazz Konzert jetzt noch kurz vor Ablauf des Jahres. Wunderbar, endlich Weihnachtssongs in ihrer einzig erträglichen Interpretation genießen zu können. Achja, und <strong>SATYRICON</strong> in Dresden, fast vergessen, das war so am Anfang des Jahres. Das hat mir auch sehr, sehr gut gefallen.</p>
<p><strong>Ich freue mich im Jahr 2019 auf&#8230;:</strong></p>
<p>Einige bereits angekündigte Alben, u.a. die neue <strong>SOEN</strong>, <strong>IN FLAMES</strong> und <strong>DEVIN TOWNSEND.</strong> Live lasse ich mich von <strong>TOOL</strong>, <strong>WOLVES IN THE THRONE ROOM</strong> und <strong>DENDEMANN</strong> beglücken. Und gespannt bin ich aufs <strong>InFlammen Open Air</strong>, wo <strong>MGLA</strong> mir hoffentlich sehr effektiv die Falten aus dem Gesicht bügeln werden.</p>
<p><strong>Was ich sonst so loswerden wollte:</strong></p>
<p>Auf ein weiteres Jahr <em>SILENCE</em>! Voller Erlebnisse und neuer Aufgaben. Ich freue mich darauf und bin nach wie vor stolz darauf, Teil dieser Geschichte zu sein.</p>
<hr>
<h2>DANIEL</h2>
<p><strong>Top 3 Alben:<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-30622 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/daniel.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/daniel.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/daniel-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></strong></p>
<p>Hier muss ich 4 nennen, da ich dieses Jahr zwei 1er hab:</p>
<ol>
<li>a) <strong>ANNISOKAY</strong> – &#8222;Arms&#8220;&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; 1. b) <strong>LANDMVRKS</strong> – &#8222;Fantasy&#8220;</li>
<li><strong>OUR MIRAGE</strong> – &#8222;Lifeline&#8220;</li>
<li><strong>ARCHITECTS</strong> – &#8222;Holy Hell&#8220;</li>
</ol>
<p><strong>Plattenüberraschung:</strong></p>
<p>Ganz klar <strong>PARKWAY DRIVE</strong> – &#8222;Reverence&#8220;!</p>
<p><strong>Dämpfer des Jahres:</strong></p>
<p><strong>THE AMITY AFFLICTION</strong> &#8211; &#8222;Misery&#8220;. Es ist zwar gut und mutig, aber eben nicht das, was ich mir erhofft hatte.</p>
<p><strong>Metalerlebnis:</strong></p>
<p><strong>OUR MIRAGE&nbsp;</strong>live in einem kleinen Club in Leipzig</p>
<p><strong>Ich freue mich im Jahr 2019 auf&#8230;:</strong></p>
<p>Das neue Album von <strong>DIDO</strong> (ja, wirklich!). Und natürlich darauf, was so an Festivals ansteht.</p>
<p><strong>Was ich sonst so loswerden wollte:</strong></p>
<p>Besucht Konzerte, besonders kleine! Und KAUFT Musik!</p>
<hr>
<h2>SEBASTIAN</h2>
<p><strong>Top 3 Alben:<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-30623 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/sebastian.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/sebastian.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/sebastian-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></strong></p>
<ol>
<li><strong>JINJER</strong> &#8211; &#8222;Cloud Factory&#8220; (auch, wenn es &#8222;nur&#8220; eine Neuauflage ist)</li>
<li><strong>BEHEMOTH</strong>&nbsp;&#8211; &#8222;I loved you at your darkest&#8220;</li>
<li><strong>AVATAR</strong>&nbsp;&#8211; &#8222;Glory to the King&#8220;</li>
</ol>
<p><strong>Plattenüberraschung:</strong></p>
<p><strong>SKINDRED</strong>&nbsp;&#8211; &#8222;Big Tings&#8220;</p>
<p><strong>Dämpfer des Jahres:</strong></p>
<p>Der Tod von Vinnie Paul</p>
<p><strong>Bestes Metalerlebnis:</strong></p>
<p><b>JINJER</b>&nbsp;live erleben und interviewen zu dürfen.</p>
<p><strong>Ich freue mich im Jahr 2019 auf&#8230;:</strong></p>
<p>Nichts spezielles. Ich bin gespannt, was von <strong>IN FLAMES</strong> kommen wird, da diese Band durchaus mal zu meinen Favoriten gezählt hat. Ansonsten hoffe ich schlicht und naiv auf interessante neue Entdeckungen und Konzerterfahrungen.</p>
<p><strong>Was ich sonst so loswerden wollte:</strong></p>
<p>Esst mehr Brezeln. Nein, Spaß. Esst weniger davon.</p>
<p>Ok, ich hör schon auf. Generell freue ich mich, immer noch für <em>SILENCE</em> schreiben zu dürfen und, vor allem, so eine <strong>coole Leserschaft</strong> zu haben. Zwar kenne ich die allerwenigsten von euch aus dem echten Leben, aber das kann sich ja noch ändern. Konzerte, Festivals, vielleicht trifft man sich ja.</p>
<p>Ich glaube, dieses Magazin schafft grundsätzlich noch das, was es von Anfang an wollte, nämlich, einen ehrlichen und interessierten <strong>Austausch über Metal</strong> zu ermöglichen. Und das hängt ja auch immer stark von den Lesern ab. Ich sehe mich da persönlich mit den Artikeln nur als jemand, der eine <strong>Vorlage für Denkanstöße</strong> und Diskussionen liefern kann. Das mag mir nicht immer perfekt gelingen, aber ich versuche es. Ich freue mich, dass das Magazin auch dieses Jahr überlebt hat und hoffentlich noch weiterhin seinen Beitrag leisten kann.</p>
<p>Daher Danke an euch und natürlich auch an das Team! Habt eine gute Zeit!</p>
<hr>
<h2>ALEXANDRA</h2>
<p><strong>Top 3 Alben:<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-30624 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/alexandra-169x300.jpg" alt="" width="169" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/alexandra-169x300.jpg 169w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/alexandra.jpg 540w" sizes="auto, (max-width: 169px) 100vw, 169px" /></strong></p>
<ol>
<li><strong>AMORPHIS&nbsp;</strong>&#8211; &#8222;Queen of Time&#8220;</li>
<li><strong>HELIOD </strong>&#8211;&nbsp;&#8222;Heliod&#8220;</li>
<li><strong>THREE DAYS GRACE</strong>&nbsp;&#8211; &#8222;Outsider&#8220;&nbsp;</li>
</ol>
<p><strong>Plattenüberraschung:</strong></p>
<p><strong>PARKWAY DRIVE</strong>&nbsp;&#8211; &#8222;Reverence&#8220;. Ich weiß, Fans der ersten Stunde werden jetzt mit den Augen rollen oder mir einen Vogel zeigen. Da ich aber für gewöhnlich nicht so auf ultrazornigen Metalcore stehe, fand ich diesen &#8222;Ausreißer&#8220; wirklich angenehm.</p>
<p><strong>Dämpfer des Jahres:</strong></p>
<p>Vom Album &#8222;Avatar Country&#8220; von <strong>AVATAR&nbsp;</strong>hatte ich mir ehrlich gesagt mehr erwartet. Ich werde mit der Scheibe einfach nicht warm. Schade!</p>
<p><strong>Bestes Metalerlebnis:</strong></p>
<p>&#8222;Scream for me, Berlin!&#8220; Ich kann’s immer noch nicht glauben, ich habe <strong>IRON MAIDEN&nbsp;</strong>live gesehen. Damit ging für mich ein riesengroßer Traum in Erfüllung. Und als das erste Lied (<em>&#8222;Aces High&#8220;</em>) angespielt wurde, bin ich in Tränen ausgebrochen. Muss ich noch mehr dazu sagen?</p>
<p><strong>Ich freue mich im Jahr 2019 auf&#8230;:</strong></p>
<p><b>RAMMSTEIN</b>.&nbsp;Live wissen die Herren garantiert ein grandioses Spektakel zu bieten. Und was neue Releases betrifft: <strong>MEGADETH</strong>? Jetzt endlich? Bitte? Ich warte!<br />
Natürlich lässt auch die Tatsache, dass <b>AVRIL LAVIGNE&nbsp;</b>nach so vielen Jahren wieder etwas von sich hören lässt, mein kleines Pop Punk-Herz höher schlagen!<br />
Und dann wären da noch <strong>PAPA ROACH</strong>, <strong>BATTLE BEAST&nbsp;</strong>und <strong>HAMMERFALL</strong>, auf deren neue Alben ich echt gespannt bin.</p>
<p><strong>Was ich sonst so loswerden wollte:</strong></p>
<p>Ich wünsche allen Lesern einen guten Rutsch ins neue Jahr. Keep on rocking! <img decoding="async" class="_1ift _2560 img" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/t4c/1/16/1f642.png" alt="?"></p>
<hr>
<h2>SCHNEEMENSCH</h2>
<p><strong>Top 3 Alben:</strong></p>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-30625 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/jörn-256x300.jpg" alt="" width="256" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/jörn-256x300.jpg 256w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/jörn.jpg 630w" sizes="auto, (max-width: 256px) 100vw, 256px" /></h2>
<ol>
<li><strong>A PERFECT CIRCLE</strong> &#8211; &#8222;Eat the Elephant&#8220;</li>
<li><strong>OLAFUR ARNALDS</strong>&nbsp;&#8211; &#8222;re:member&#8220;</li>
<li>… Spotify hat mich einfach nur versaut &#8211; Zeitgefühl eines Bärtierchens</li>
</ol>
<p><strong>Plattenüberraschung:</strong></p>
<p>siehe oben…. SPOTIFY… WARUM NUR?!</p>
<p>obwohl… <strong>DRANGSAL</strong> &#8211; &#8222;Zores&#8220; … selten etwas so frisches und doch so retro-mäßiges gehört. Als würden die Seelen von Morrissey und Robert Smith Musik machen. (R.I.P. Jungs, ihr fehlt uns. Also die Seelen, die leeren Hüllen stolpern ja noch.)</p>
<p><strong>Dämpfer des Jahres:</strong></p>
<p><strong>ESBEN AND THE WITCH</strong> &#8211; &#8222;Nowhere&#8220; … Leider kaum Entwicklung zum letzten Album, auch Live 2017 eher okay als überragend gewesen. Schade drum.</p>
<p><strong>Bestes Metalerlebnis:</strong></p>
<p><strong>Deaf Row Fest</strong>? Was, um den eigenen Horizont zu testen, nette Menschen um sich zu haben und … außerdem war ich echt auf sehr wenigen Metalkonzerten. Muss ich mal zugeben. Zählt, dass ich <strong>CASPER</strong> treffen konnte? Der spielt immerhin mit Metalheads in der Band.</p>
<p><strong>Ich freue mich im Jahr 2019 auf&#8230;:</strong></p>
<p>All das, was da kommen mag. Ich glaub, so genau habe ich da keinen Fixpunkt, sondern lasse mich gern überraschen.</p>
<p><strong>Was ich sonst so loswerden wollte:</strong></p>
<p>Ich danke allen Supportern von <em>Silence</em> &#8211; auch wenn manchmal die Gedanken brach liegen &#8211; für all die, denen Musik und ein guter Artikel was bedeutet, macht es Spaß.</p>
<p>Und danke für mein persönliches Umfeld, dass sie mich wiederum supporten.</p>
<hr>
<h2>STEFFI</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_30634" aria-describedby="caption-attachment-30634" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30634 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/20181230_2216541-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/20181230_2216541-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/20181230_2216541-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/20181230_2216541-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/20181230_2216541.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-30634" class="wp-caption-text">Auf dem endlosen Weg mit den Öffis zum Wolfszeit</figcaption></figure>
<p><strong>Top 3 Alben:</strong></p>
<ol>
<li><b>DÉCEMBRE NOIR</b> &#8211; &#8222;Autumn Kings&#8220;</li>
<li><b>CARPENTER BRUT </b>&#8211; &#8222;Leather Teeth&#8220;</li>
<li><strong>ORPHANED LAND</strong> &#8211; &#8222;Unsung Prophets &amp; Dead Messiahs&#8220;</li>
</ol>
<p><strong>Plattenüberraschung:</strong></p>
<p>Dieses Jahr war für mich musikalisch eigentlich ziemlich ruhig. Allerdings dürften <strong>CARPENTER BRUT</strong> wohl als Überraschung durchgehen, weil ich dank meinem lieben Kumpel Martin (Busserl auf Bauchl) meine Leidenschaft für experimentellere<strong> Electro-/Rockkombis</strong> wie <strong>ULVER, CHELSEA WOLFE</strong> und Co. wiederentdeckt habe.</p>
<p><strong>Dämpfer des Jahres:</strong></p>
<p>Der Ausgang unseres<strong> VARG-Interviews</strong> in<strong> Mannheim</strong>. Die Jungs waren super, aber&#8230; schaut mal <strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=7MnabOijcQ8&amp;t=60s">HIER</a></strong> in die Videobeschreibung. Der liebe Yeti hat es ganz gut zusammengefasst, denke ich.</p>
<p><strong>Bestes Metalerlebnis:</strong></p>
<p>Da gab&#8217;s einige. Ich denke, neben dem <strong>OBSCURITY-Videodreh</strong> und meiner <strong>Schlauchboottour</strong> auf dem <strong>Wolfszeit</strong> waren es wohl die <strong>Abenteuer</strong> mit Zwarg auf dem <strong>WITH FULL FORCE</strong>. Verrückter Ort, sag ich euch&#8230;&nbsp;</p>
<p><strong>Ich freue mich im Jahr 2019 auf&#8230;:</strong></p>
<p>Na ja. Die<strong> Festivalsaison</strong>? Meine Planungsskills reichen immer gerade so bis Mai. Bis dahin stehen auf jeden Fall <strong>Silent Screams, Ragnarök, Metal Franconia</strong> und<strong> Darktroll</strong> mit <strong>Camp Dekadent</strong> auf der Agenda&#8230; Den Rest wird die Zeit zeigen, denke ich!</p>
<p><strong>Was ich sonst so loswerden wollte:</strong></p>
<p>Ich habe tausende Gründe, mich bei vielen lieben Menschen zu bedanken. Danke sagt man sowieso viel zu selten&#8230; Allen voran danke ich <strong>euch Lesern</strong>, dass ihr unseren Kram verfolgt und Bock auf das habt, was wir machen. Ohne diesen <strong>Support</strong> wäre die ganze Arbeit sinnlos. Und wenn man dann doch mal in ein Motivationsloch fällt, hilft eure Unterstützung beim Weitermachen! Ansonsten möchte ich mich bei meinen Jungs von Camp Dekadent, Mark und der restlichen <strong>OBSCURITY</strong>-Mannschaft, Ziehpapa Rène, Maik und Kelly, Bogo, meinen (auch Ex-)<strong>Magazinkollegen</strong> und besonders dem lieben Yeti, der besten Crew wo gibt und natürlich meinem restlichen persönlichen Umfeld für die gute Zeit bedanken, die ich dieses Jahr hatte. Das wird noch getoppt 2019, ich hab das im Blut!</p>
<hr>
<h2>MONI</h2>
<p><strong>Top 3 Alben:<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-30627 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/moni-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/moni-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/moni-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/moni.jpg 960w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></strong></p>
<ol>
<li><strong>AYAHUASCA</strong> &#8211; &#8222;Beneath The Mind&#8220;</li>
<li><strong>FEUERSCHWANZ</strong> &#8211; &#8222;Methämmer&#8220;</li>
<li><strong>KORPIKLAANI&nbsp;</strong>&#8211; &#8222;Kulkija&#8220;</li>
</ol>
<p><strong>Plattenüberraschung:</strong></p>
<p>Dass&nbsp;<strong>FEUERSCHWANZ&nbsp;</strong>sich mit &#8222;Methämmer&#8220; in diese etwas ernsthaftere Richtung weiterentwickelt haben, hat mich überrascht. Damit haben sie meiner Meinung nach gezeigt, dass man sie mittlerweile genauso auf dem Schirm haben muss wie die &#8222;alten Herren&#8220; der Szene. (Selbst wenn Feuerschwanz auch nicht mehr die Jüngsten sind.)</p>
<p><strong>Dämpfer des Jahres:</strong></p>
<p>Auf dem&nbsp;<strong>Summer Breeze&nbsp;</strong>schon am Donnerstag einen Insektenstich abzukriegen, der sich so entzündet hat, dass ich früher als geplant abreisen musste. So ein Mist! Ich hätte so viel mehr Bands sehen können, wenn DAS nicht gewesen wäre!</p>
<p><strong>Bestes Metalerlebnis:</strong></p>
<p>Auf dem&nbsp;<strong>Graspop Metal Meeting </strong>die ganzen alten Stars zu sehen.&nbsp;<strong>IRON MAIDEN</strong>,&nbsp;<strong>OZZY OSBOURNE</strong>, <strong>GUNS&#8217;N&#8217;ROSES</strong>&nbsp;und noch gefühlt 1000 kleinere Bands anschauen zu dürfen war einfach großartig.</p>
<p><strong>Ich freue mich im Jahr 2019 auf&#8230;:</strong></p>
<p>Festivals, Konzerte wie die Abschiedstour von&nbsp;<strong>KISS</strong>&nbsp;und vieles mehr sehen zu dürfen. Dann darauf, noch &#8217;ne Menge neuer Bands kennenlernen, und vielleicht auch die alten Alben alter Bands wiederzuentdecken. Und auf viel mehr Metal als dieses Jahr!</p>
<p><strong>Was ich sonst so loswerden wollte:</strong></p>
<p>Dieses Jahr war anstrengend, aber das nächste wird besser! Und dann habe ich auch vor, mehr von mir hören und lesen zu lassen &#8211; versprochen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/der-silence-jahresrueckblick-2018/">Der Silence-Jahresrückblick 2018</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/der-silence-jahresrueckblick-2018/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>3</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>NERVOSA im Interview &#8211; Treue und Lebensfreude</title>
		<link>https://silence-magazin.de/nervosa-im-interview-2018/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=nervosa-im-interview-2018</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/nervosa-im-interview-2018/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Dec 2018 11:39:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[2018]]></category>
		<category><![CDATA[Alien Weaponry]]></category>
		<category><![CDATA[brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[cruel force]]></category>
		<category><![CDATA[deathhammer]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[Jinjer]]></category>
		<category><![CDATA[nervosa]]></category>
		<category><![CDATA[Powerwolf]]></category>
		<category><![CDATA[sao paulo]]></category>
		<category><![CDATA[summerbreeze]]></category>
		<category><![CDATA[Thrash Metal]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=29853</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wir erfüllen sicherlich heute eine Quote...<br />
Frauenband, São Paulo und dann noch Thrash! </p>
<p>Heute gehts um NERVOSA! Wir haben mit Ihnen gesprochen und dabei hat Sebastian einige spannende Unterschiede der Kulturen aufdecken können.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/nervosa-im-interview-2018/">NERVOSA im Interview &#8211; Treue und Lebensfreude</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Immer noch <strong>SUMMERBREEZE…</strong>&nbsp;Die Band, die ich heute treffen darf, hat bereits mittags gespielt, und trotz der vergleichsweise frühen Stunde viele Fans vor die T-Stage gelockt. Eine Band derart im Line-Up platzieren zu können und trotzdem so ein Feedback seitens der Besucher zu bekommen, spricht sowohl für das Festival als auch für die Band. Wir sprechen hier über keinen Geringeren als <strong>NERVOSA</strong>. Das weibliche Dreigestirn aus <span class="st">São Paulo</span> bläst mit seinem wilden Thrash Metal allen Anwesenden den Kater aus dem Schädel und zeigt, wie moderner Metal klingt, der mit viel Leidenschaft und Hingabe gespielt wird. Wir haben nach dem Auftritt mit Schlagzeugerin<strong> Luana</strong> gesprochen.</p>
<hr>
<p><strong><em>S</em>: Hallo Luana! Danke, dass du dir Zeit nimmst! Seid ihr zufrieden mit eurem Auftritt heute?<br />
</strong><strong>L:</strong> Ja, wir hatten ein tolles Publikum. Ziemlich voll für die Uhrzeit. Wir haben ja schon um 12 Uhr mittags gespielt. Das haben wir nicht erwartet, dass da so viele Leute kommen würden, um sich unser Konzert anzusehen. Das war sehr schön.</p>
<p><strong><em>S</em>: Es ist ja noch dazu tagsüber sehr heiß und es gibt wenig Schatten. Die Leute kommen aber trotzdem, um euch zu sehen.</strong><br />
<strong>L:</strong> Stimmt, das war aber bereits auf der gesamten Tour so. Wir waren nach den Konzerten immer schon allein deswegen total fertig.</p>
<p><strong><em>S</em>: Ihr seid ja auch nicht zum ersten Mal hier auf dem SUMMERBREEZE. Hat sich in euren Augen was geändert seitdem?</strong><br />
<strong>L:</strong> Wir haben schon viel in Deutschland gespielt, auch auf vielen Festivals. Uns ist jetzt aber nichts direkt Neues aufgefallen. Das <strong>SUMMERBREEZE</strong> ist halt schon wirklich groß. Aber wir haben alles, was wir brauchen, und das Publikum war wirklich toll. Es ist ein sehr traditionelles Festival.<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-29997 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/DSC_0005-01-300x228.jpeg" alt="" width="300" height="228" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/DSC_0005-01-300x228.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/DSC_0005-01-1024x778.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/DSC_0005-01-750x569.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/DSC_0005-01.jpeg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><strong><em>S</em>: Auf dem SUMMERBREEZE herrscht ein ziemlicher Mix an unterschiedlichen Bands, die spielen. Mir fällt bei Gesprächen oft auf, dass die Leute schon versuchen, euch mal live erleben zu können, obwohl sie oftmals ganz unterschiedliche Subgenres des Metal hören. Fällt euch diese Resonnanz auf, wenn ihr auftretet?</strong><br />
<strong>L:</strong> Absolut. Mir fällt das oft auf, dass wir in Deutschland Fans auf mehreren Konzerten immer wieder sehen. Anderswo in Europa auch. Manche Fans sehen wir wirklich oft auf einer Tour, fünf Mal und mehr. Die kennen dann schon unsere Setlist und singen mit. Das ist echt verrückt. Wirklich großartig.</p>
<p><strong><em>S</em>: Denkst du, dass das momentan eine gewisse Entwicklung im Metal ist, dass Bands auftauchen und bekannt werden, die nicht aus den typischen Regionen kommen, in denen der Metal entstanden und hauptsächlich angesiedelt ist? Und dass die Fans auch solche Bands supporten?</strong><br />
<strong>L:</strong> Ich denke, dass Bands wie <strong>ALIEN WEAPONRY</strong>, <strong>JINJER</strong> oder <strong>POWERWOLF</strong> nicht mal wirklich was Neues spielen und teilweise sogar richtige Oldschool-Elemente haben. Die Leute haben die ganzen großen, etablierten Bands, die sie mögen, alle schonmal irgendwann, irgendwo gesehen und scheinen ziemlich gesättigt damit zu sein. Diese Bands haben auch keine Probleme damit, vor Fans zu spielen, weil sie gefühlt eh überall welche haben. Die Leute sind jetzt an einem Punkt, wo sie nach Neuem suchen in der Musik. Und das fördert eben auch diese Bands, die neue Ideen haben.</p>
<p><strong><em>S</em>: Merkt ihr einen Unterschied zwischen Europa und anderen &#8222;Orten&#8220;, an denen ihr auftretet?</strong><br />
<strong>L:</strong> Ich bin bis jetzt noch nicht in den USA aufgetreten, daher kann ich dazu nichts sagen. In Südamerika ist es oft ziemlich chaotisch. In Europa läuft Vieles viel geregelter. Die Shows sind früher und die Bands haben dadurch mehr Zeit, zwischendrin zu schlafen und sich auszuruhen. In Südamerika ist es viel anstrengender, weil die Konzerte meist sehr spät sind. Andererseits sind die Leute in Südamerika auch viel verrückter als in Europa. Die europäischen Fans unterstützen die Bands sehr stark und kommen oft zu den Konzerten, das ist ziemlich cool. Die Leute in Südamerika haben einfach nicht so viel Geld und können deswegen nicht so oft zu Konzerten gehen oder sich was kaufen. Aber wenn sie auf ein Konzert gehen, dann rasten sie aus und sind viel verrückter als die in Europa. Das ist ziemlich cool.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/IMKlPY-EXRM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong><em>S</em>: Klingt aber nicht so, als würdet ihr eins davon mehr mögen als das andere.</strong><br />
<strong>L:</strong> Nein, tun wir auch nicht. Es macht beides Spaß und ist schön. Es ist einfach sehr unterschiedlich. Aber es ist nicht eines besser oder schlechter als das andere.</p>
<p><strong><em>S</em>: Habt ihr denn momentan musikalische Strömungen o.ä., die euch beeinflussen oder die ihr speziell wichtig findet?</strong><br />
<strong>L:</strong> Puh, es wechselt immer ein wenig. <strong>DEATHHAMMER</strong> aus Norwegen höre ich ziemlich oft. Oder auch einige deutsche Bands aus dem Bereich Thrash Death und Thrash Black Metal. <strong>CRUEL FORCE</strong> heißt die eine Band, die höre ich momentan ziemlich viel. Ich mag einfach deren Stil. Ich würde sie aber nicht mit <strong>NERVOSA</strong> vergleichen. Wir spielen doch einen ganz anderen Stil.</p>
<p><strong><em>S</em>: Wie nimmst du die Metalszene in Südamerika denn wahr? Ist sie ähnlich vielfältig wie in Europa? Ich denke, viele Fans in Europa haben wahrscheinlich gar nicht so einen Überblick über die dortige Szene.</strong><br />
L: Ja, es gibt schon viele Bands dort. Die meisten haben leider nicht die finanziellen Möglichkeiten, viel zu touren und so bekannter zu werden, so wie europäische Bands es können. Wie gesagt, den Fans geht es ja ähnlich. Wir sind ja aus Brasilien und hatten einfach auch Glück. <strong>NERVOSA</strong> haben mittlerweile einfach auch mehr Connections und Erfahrung, um sowas machen zu können. Aber für junge Bands ist das sehr schwierig dort. Man braucht viel Geld, schon allein, um bei einer Agentur zu sein, die für einen Konzerte bucht oder um sich einen Van leisten zu können. Wir haben auch nicht so viel Geld, um gute Aufnahmen machen zu können oder die dann effektiv zu veröffentlichen. Viele, die in Südamerika eine Band gründen, bleiben meist dann auch dort. Wenn sie mal ein Album aufnehmen, dann meist nur mit mäßiger Qualität. In Europa ist das viel einfacher, in ein Studio gehen zu können oder Homerecording zu machen. Auch touren zu gehen ist für europäische Bands viel einfacher. Es ist sehr schwer, eine Band aus Südamerika zu finden, die die Möglichkeiten hat, sowas zu tun. Viele nutzen das Geld eher für die Familie und um leben zu können.</p>
<hr>
<p>Man muss einfach zugeben, dass in dem Interview der Vergleich zwischen Europa und Südamerika sich als ein sehr zentraler Punkt entwickelt hat. Musikalisch gesehen sind die Mitglieder von <strong>NERVOSA</strong> sehr fit und haben einen wirklich breiten Überblick über die Szene. Sie können sich gut einordnen und wissen auch um ihre Stellung als Band. Sie werden definitiv von eigentlich allen wahrgenommen und beachtet &#8211; in einer Form, wie es sonst nur wenige andere Bands schaffen. Sie sind jedoch auch ein Beispiel dafür, dass es im Metal eben nicht reicht, als reine Frauenband aus einem &#8222;exotischen Land&#8220; (ja, dünnes Eis!) aufzutreten und allein deswegen gepusht zu werden und Aufmerksamkeit zu bekommen. Sie mussten und müssen genauso hart arbeiten, überhaupt erstmal international wahrgenommen zu werden und an den Punkt zu kommen, an dem sie jetzt sind. Dafür verdienen sie Respekt. Jeder, der sie mal live erlebt hat, wird bestätigen können, dass <strong>NERVOSA</strong> eine wirklich energiegeladene Show abliefern und nicht auf die Bühne gehen, weil sie es müssen. Diese Musikerinnen wissen, was sie wollen und sie arbeiten dafür.</p>
<p><a href="http://www.nervosaofficial.com/">Homepage</a></p>
<p><a href="https://de-de.facebook.com/femalethrash/">Facebook</a></p>
<p><a href="https://nervosa-brazil.bandcamp.com/">Bandcamp</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29996" aria-describedby="caption-attachment-29996" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-29996" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_20180816_171105-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_20180816_171105-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_20180816_171105-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_20180816_171105-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_20180816_171105.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29996" class="wp-caption-text">rbthdr</figcaption></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/nervosa-im-interview-2018/">NERVOSA im Interview &#8211; Treue und Lebensfreude</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/nervosa-im-interview-2018/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>CRUADALACH &#8211; Eine wilde Reise über Genregrenzen hinweg</title>
		<link>https://silence-magazin.de/cruadalach-raised-by-wolves/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=cruadalach-raised-by-wolves</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/cruadalach-raised-by-wolves/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Oimel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Nov 2018 09:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[2018]]></category>
		<category><![CDATA[CRUDALACH]]></category>
		<category><![CDATA[Metalcore]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelalter Rock]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=29732</guid>

					<description><![CDATA[<p>Irgendwas ist ja immer zu kurz! Ob man an das vergangene Wochenende denkt oder eben etwas anderes... ;-)<br />
Aber auch Alben können es sein!<br />
Warum eigentlich genau? Diesen Rückblick erlaubt sich unser Neuzugang Oimel mit seiner persönlichen Entjungferung und CRUADALACH...</p>
<p>Ganz schön sexuell heute, wa?<br />
Ob es so pikant weitergeht, liest Du hier!"</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/cruadalach-raised-by-wolves/">CRUADALACH &#8211; Eine wilde Reise über Genregrenzen hinweg</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2><strong>CRUADALACH</strong> – „Raised by Wolves“</h2>
<p><strong>Veröffentlichungstermin:</strong> 21.09.2018<br />
<strong>Dauer:</strong> 35 Min.<br />
<strong>Label:</strong> 7hard Records<br />
<strong>Genre:</strong> Folk/Hardcore</div></div></div>
<p>Da ist er also &#8211; mein erster Albumreview.</p>
<p>Voller Vorfreude habe ich mich darauf gestürzt und gleich ein mächtig ungewöhnliches Werk gefunden, welches ich euch vorstellen möchte &#8211; das neue Album &#8222;Raised by wolves&#8220; von der tschechischen Band <strong>CRUADALACH</strong>. Meine vorherigen Kenntnisse über die Band waren gleich Null, nicht mal der Name sagte mir etwas &#8211; lediglich das Genre war mir geläufig, Folk Metal sollte es also sein&#8230;</p>
<hr>
<p>Also rein mit den Ohrstöpseln und gespannte Erwartung &#8211; Klänge wie von <strong>PRIMORDIAL</strong> (in die ich mich dieses Jahr musikalisch verliebt hatte) oder vielleicht auch von<strong> ELUVEITIE</strong>, solche Töne erwartete ich (auch wenn mich immer wieder verwirrt, wofür der Begriff <strong>Folk Metal</strong> alles verwendet wird). Und was ich dann hörte, sorgte mit einem Wort gesagt für:</p>
<h4>Verblüffung.</h4>
<p>Ich werde völlig überrascht und habe tatsächlich beim ersten Anhören des Albums jegliche Nebentätigkeit eingestellt, um alles mitzubekommen. Denn das Hauptprädikat für das Album ist von meiner Seite aus: <strong>Völlig überraschend und voller Überraschung!</strong></p>
<p>Das Album ist, zumindest bisher, nur auf CD erschienen, was für die Plattensammler wie mich natürlich schade ist, aber vermutlich darin begründet liegt, dass <strong>CRUADALACH</strong> noch keine allzu große Bekanntheit hat. Das Cover gefällt mir auf den ersten Blick bereits sehr gut. Kunstvoll, aber nicht übertrieben gestaltet. Das Album besticht insgesamt besonders mit seiner <strong>Vielseitigkeit</strong>. Es gibt keinen Song, der einem typischen Sound folgt oder einem der anderen Songs ähnelt. Im Gegenteil: entwirft der erste Song als Instrumental noch ein mittelalterliches, ruhiges Bild, so bricht schon der zweite Song dieses Muster auf, unter anderem zunächst durch den schrillen Gesang des Sängers und später durch einen Wechsel, der deutliche <strong>Hardcore-Anleihen</strong> erkennen lässt.</p>
<p>Der dritte Song <em>„Relationshit“</em> besticht durch die Wut in der aggressiven männlichen Stimme, die auf einen sanften weiblichen Gegenpart trifft. Da das Lied sich textlich um eine endende Beziehung dreht, ist diese Konstellation klasse gewählt. Beim Namensgeber des Albums treffe ich wiederum auf verspielte <strong>Flöten und Pfeifen</strong> und eine perfekt mit den mittelalterlichen Parts harmonierende Stimme des Sängers. Dazu gesellt sich auch ein kleines aber feines Gitarrensolo.</p>
<h4>Und auch der folgende Track hat eine Überraschung parat:</h4>
<p>Einen weiblichen Gesangspart, der definitiv für den Wiedererkennungswert des Stückes sorgt. Mit fällt er allerdings<strong> deutlich zu poppig</strong> aus – daher ist das Stück das Schwächste für mich, was aber kein Grund zum Skippen ist! Aufgrund der Vielseitigkeit des Albums fügt sich auch dieser Song sehr gut in das Gesamtarrangement ein. Des Weiteren folgt ein grandios aufpeitschendes Zusammenspiel von Gitarre und Schlagzeug. Im sechsten Lied werde ich von Geigenspiel überrascht und es tauchen hier <strong>orientalische Töne</strong> und ein dazu passendes Zwischenspiel auf, welches das Highlight des Songs ist, ehe die schweren Instrumente fulminant wieder einsteigen und der Song gemeinsam beendet wird.</p>
<p>In <em>„Gambit with Gaia“</em> liegt eine starke Message im Text. Hier geht es um den Umgang mit Mutter Natur und mit den, dem Hardcore entliehenen Forderungen des Sängers endet das anklagende Stück, das von einer entrückten Frauenstimme immer wieder aufgebrochen wird. Die Single-Auskopplung <em>„Brave New Dawn“</em> ist eine sehr gute Wahl, denn hier wird in einem Stück eine<strong> große Bandbreite</strong> der Vielseitigkeit der Gruppe aufgezeigt: Mittelalterparts, ein starkes textliches Statement gegen Gewalt und Krieg und ein erstes Duett von weiblichem und männlichen Gesangspart.</p>
<h4>Und gut ins Ohr geht der Titel außerdem!</h4>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/CzbHYr67kvI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der vorletzte Song verzichtet als Einziger auf Pfeifen, Flöten und andere Mittelalteranleihen, dafür kann hier der Schlagzeuger sein Können mehrfach unter Beweis stellen. Ungewöhnlich und gut finde ich die weibliche Stimme, die sehr verträumt klingt, vor den Double-Bass oder den Shouts des Sängers. Mit einem Instrumental begann das Album, und konsequenterweise wird es auch so beendet, was einen gelungenen Abschluss darstellt. Das Album bricht so nicht ab, sondern klingt aus. Thematisch ist dieses Stück absolut passend, da die Melodie den Titel <em>„Farewell too soon“</em> sehr schön wiedergibt.</p>
<h4>Fazit</h4>
<p>Uff, vor dem Teil habe ich mich gefürchtet – ich kann ja nicht das erste Album, was ich mit einem Artikel beschreibe, <strong>total in den Himmel loben</strong>. Aber eigentlich möchte ich das schon irgendwie tun, denn ich finde das ganze Album sehr gelungen!</p>
<p>Was mir besonders gefällt, ist einfach, dass jeder Song eine neue Facette aufweist. Also etwas, das in den anderen Songs nicht zu finden ist. Vielleicht ist diese Tatsache auch für den einen oder anderen abschreckend, denn wirklich einem Genre zuordnen lässt sich das Ganze nicht. Aber ich finde, es zeigt einfach das vorhandene Potential von<strong> CRUADALACH</strong>. Aus Neugier habe ich mir auch noch den Vorgänger angehört und muss deutlich sagen, dass dieser mir nicht so gut gefällt &#8211; sowohl gesanglich als auch von den Variationen her. Mich würde sehr interessieren, wie die Songs live umgesetzt werden und wie diese dann wirken. Falls ich damit Erfahrungen machen kann, werde ich das gerne hier wiedergeben. Auf jeden Fall hoffe ich, dass das Album den Jungs und Mädels viel Zuspruch verschafft. <strong>Denn ich finde, den haben Sie sich damit verdient!</strong></p>
<p>Gut, ein Manko fällt mir dann doch auf: <strong>Es ist zu kurz!</strong> Leider nur 8 Tracks, wenn man die Instrumentals zu Beginn und Ende weglässt, und eine Komplettspielzeit von 35 Minuten – hier darf es ruhig etwas mehr sein! Vielleicht könnte man auch noch an der einen oder anderen Stelle der Screams etwas aussetzen, wenn man kleinlich ist.</p>
<p>Was ein wenig eine Achillesferse des Albums ist: Es setzt eine gewisse <strong>Offenheit</strong> beim Hörer voraus, in Bezug auf die verwendeten Instrumente, die verschiedenen Gesangsstile und die Zusammenspiele dieser Sachen. Was ich damit meine: es wird sicherlich Niemanden begeistern, der <strong>NUR</strong> Metalcore, oder Hardcore, oder Mittelaltermusik hört. Aber für jeden, der nicht festgefahren in seinem Geschmack ist, dürfte etwas dabei sein!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/cruadalach-raised-by-wolves/">CRUADALACH &#8211; Eine wilde Reise über Genregrenzen hinweg</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/cruadalach-raised-by-wolves/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Jubiläumsparty an der Küste: 20 Jahre Barther Metal Open Air</title>
		<link>https://silence-magazin.de/jubilaeumsparty-an-der-kueste-20-jahre-barther-metal-open-air/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=jubilaeumsparty-an-der-kueste-20-jahre-barther-metal-open-air</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/jubilaeumsparty-an-der-kueste-20-jahre-barther-metal-open-air/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sophia]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Oct 2018 08:32:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[1349]]></category>
		<category><![CDATA[2018]]></category>
		<category><![CDATA[ANDRAS]]></category>
		<category><![CDATA[Barther Metal Open Air]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[ctulu]]></category>
		<category><![CDATA[Eis]]></category>
		<category><![CDATA[festival]]></category>
		<category><![CDATA[Folk Metal]]></category>
		<category><![CDATA[FORGOTTEN TOMB]]></category>
		<category><![CDATA[GRIMNER]]></category>
		<category><![CDATA[HAMARSHEIMT]]></category>
		<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
		<category><![CDATA[KÂHLD]]></category>
		<category><![CDATA[NORNIR]]></category>
		<category><![CDATA[NORTHLAND]]></category>
		<category><![CDATA[Pagan Metal]]></category>
		<category><![CDATA[PILLORIAN]]></category>
		<category><![CDATA[VALKENRAG]]></category>
		<category><![CDATA[Viking Metal]]></category>
		<category><![CDATA[WOODSCREAM]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=29015</guid>

					<description><![CDATA[<p>Festival-Flashback!<br />
Das BARTHER - für viele so etwas wie ein großes Familientreffen zu guter Musik (anders also als Weihnachten).</p>
<p>Wir resümieren, haben Bock auf nächstes Jahr und nachdem du das gelesen hast, sehen wir uns auch dort!<br />
Bis dann beim Barther!</p>
<p>PS: Beim BARTHER des Propheten... {der musste sein}</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/jubilaeumsparty-an-der-kueste-20-jahre-barther-metal-open-air/">Jubiläumsparty an der Küste: 20 Jahre Barther Metal Open Air</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich fahre also auf das diesjährige <strong>BARTHER METAL OPEN AIR</strong>&nbsp;und es schwebt bereits bei der Anfahrt scheinbar eine große melancholische Wolke über dem Gelände. Mein Camp, hauptsächlich bestehend aus jahrelangen Stammgästen des Festivals aus dem hohen Norden, ist schon zu Beginn sichtlich angekratzt. Der Gedanke steht während des ganzen Festivals im Raum, oft wurde er auch schon vor dem Festival angesprochen, ja eigentlich täglich:<strong> sind wir alle das letzte Mal auf dem BARTHER? Was passiert im nächsten Jahr?</strong> Immerhin hat noch der Veranstalter noch Anfang August angekündigt, dass es vermutlich <strong>das letzte BARTHER</strong> sein wird. Eine traurige Stimmung irgendwie. Ein Gefühl, das nur von guter Musik getragen werden kann. Von tiefgründigem, atmosphärischem Black Metal zum Beispiel. Oder auch von mutigem, starkem Viking/Pagan Metal, der dafür steht,&nbsp;<strong>mit welcher Kraft sich das Festival bisher gehalten hat &#8211; in guten wie in schlechten Zeiten</strong>. Und natürlich auch von heiterem, auflockerndem Folk, der zum Feiern aufrufen soll. <strong>Feiern, dass wir nochmal da sein dürfen und auf all das, was wir hier erlebt haben</strong>. So hängt diese Wolke da &#8211; ok, gut es gab keine Wolke, auf dem ganzen Festival ist das Wetter top, bevor wer fragt &#8211; aber die Stimmung ist während des gesamten Festivals bei fast allen Gästen schon merklich bedrückt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29018 size-full" title="Betalmand" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_7353.jpg" alt="" width="1450" height="967" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_7353.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_7353-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_7353-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_7353-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_7353-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /></p>
<p><span class="mceMediaCreditTemp mceNonEditable">Sophia | Silence Musik Magazin</span>BETALMAND</p>
<h3>Donnerstag: Mit Death Metal in den Tag starten und geistreich einschlafen</h3>
<p>Schon bei der ersten Band <strong>BETALMAND</strong> stehen eine Menge Leute vor der Bühne, zumindest in Anbetracht der Tatsache, dass es sonst <strong>bisher keine Death Metal-Opener auf dem BARTHER</strong> gab. Die Berliner überzeugen mit starken Riffs und zugegeben &#8211; mich macht es auch immer froh, mal eine Frau auf der Bühne zu sehen. Und die trinkt auch noch Schnaps, jaa!<strong> Denn zum Beginn des Festivals mal anzustoßen, gehört einfach dazu</strong>. Zugegebenermaßen ist der erste Tag musikalisch gesehen nicht ganz so meins, da ich das <strong>BARTHER</strong> hauptsächlich für die tollen Pagan und Viking Metal Bands besuche. Aber <strong>SACRIFIZED</strong> können mich doch trotz mäßigen Sound, mit dem die Band nicht ganz so glücklich scheint, für sich gewinnen. Ein Mix aus <strong>80er-Heavy Metal, Thrash und Black Metal</strong> finde ich richtig gut. Rhythmisch abwechslungsreich, aber dafür gibt es hier ein paar ziemlich lange Intros.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29215" aria-describedby="caption-attachment-29215" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29215 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7418-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7418-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7418-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7418-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7418-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7418.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29215" class="wp-caption-text">BETALMAND</figcaption></figure>
<p>Verloren wirkt auf mich leider <strong>KÂHLD</strong>, die viel mit Licht und Nebel arbeiten. Atmosphärisch ist der Auftritt zwar, aber das hätte wohl besser in der Dunkelheit der späteren Stunden gepasst. Immerhin gibt es hier <strong>viele instrumentale Parts, ganz nach dem Motto: &#8222;Einfach mal die Fresse halten und die Musik genießen&#8220;</strong>. Insgesamt ist der Auftritt aber nicht schlecht, einfach nur nicht ganz mein Geschmack. Was mir dafür sehr gut gefällt ist&nbsp;<strong>PILLORIAN</strong>. Melodische, starke Riffs werden von einer Licht- und Feuershow begleitet, die massig Leute vor die Bühne zerrt. Verdient! Hier ist headbangen Pflicht!</p>
<p><strong>Highlight des ersten Abends sind dann definitiv EIS</strong>, die mit einer Special-Show begeistern. Das ist eben immer das Schöne auf diesen kleinen Festivals wie dem <strong>BARTHER &#8211; hier bringen die Bands auch mal richtig alte oder brandneue Songs auf die Bühne</strong>. Daher spielen die Jungs aus Porta Westfalica hauptsächlich die alten Titel aus ihren Geist-Zeiten, wie dem Album &#8222;<strong>Kainsmal</strong>&#8222;, und bringen damit vor allem älteren Fans zum Schlüpperwerfen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29095" aria-describedby="caption-attachment-29095" style="width: 190px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29095 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_7527-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_7527-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_7527-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_7527-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_7527.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29095" class="wp-caption-text">PILLORIAN</figcaption></figure>
<h3>Freitag: Endlich nordische Männer auf der Bühne und mein persönliches Hightlight NORTHLAND</h3>
<p>Nach einer langen Nacht gibt es nichts Besseres als <strong>mit Viking Metal den Met-Humpen zu heben</strong>? Eben, nichts. Und daher bin ich auch gleich zu <strong>HAMARSHEIMT</strong> vor der Bühne. (Später besuchte ich die Jungs noch im Nachbarcamp &#8211; ein Foto davon konntet ihr bereits auf unseren Social Media Kanälen sehen!) Die Berliner haben sich am Morgen um 13:45 Uhr erstmal im Shampoo vergriffen und <strong>offensichtlich in Kunstblut geduscht</strong>. Warum erst so spät? Zum Glück <strong>gibt es auf dem BARTHER gutes Internet</strong>, denn einige meiner Campkollegen stellten fest, dass <strong>WALDSCHRAT aufgrund einer Verletzung des Drummers nicht spielen konnten</strong>. Daher übernehmen <strong>HAMARSHEIMT</strong> ihren Platz.</p>
<p>Aber musikalisch gibt&#8217;s hier gar nichts zu meckern und generell verschwindet hier der Kater sehr schnell durch die <strong>gute Laune der Bandmitglieder und lustige Ansagen</strong>. Angeblich war es sogar schon ihr <strong>zehnter Auftritt auf dem BARTHER &#8211; also gleich noch ein Jubiläum</strong>! Das einzige, was mich sehr stört, ist die doch sehr statische Bewegung auf der Bühne. <strong>Ihr habt echt keinen Grund, aufgeregt zu sein!</strong> Nur der Ersatzgitarrist, der normalerweise in der Berliner Melodic Death Metal Band <strong>SENPAIS</strong> spielt, und für seinen verletzten Kumpel einspringt, schaffte es, die Power der Songs richtig umzuwandeln und bewegte sich voller Energie. <strong>Da geht noch was!</strong>&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29218" aria-describedby="caption-attachment-29218" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29218 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7562-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7562-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7562-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7562-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7562-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7562.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29218" class="wp-caption-text">HAMARSHEIMT</figcaption></figure>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29224" aria-describedby="caption-attachment-29224" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29224 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7591-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7591-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7591-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7591-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7591.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29224" class="wp-caption-text">VALKENRAG</figcaption></figure>
<p>Ähnlich ist es dann musikalisch bei <strong>VALKENRAG</strong>. Auf diese Band hab ich mich eigentlich sehr gefreut, da sie bereits <strong>beim MV METAL MEETING einen überzeugenden Headliner Auftritt spielten</strong> mit großartigen <strong>AMON AMARTH-Coversongs</strong>. Gut, auf dem <strong>BARTHER</strong> geht das sicherlich nicht wegen der GEMA. Schade, denn so geht diese Band wahrscheinlich an den meisten Leuten dabei, <strong>da es sich halt nur um Standard-Viking-Metal handelt.&nbsp;</strong>Zumindest sind wenig Leute vor der Bühne.&nbsp;Aber man muss zugeben, dass der Sänger <strong>optisch schon was von Johann Hegg hat</strong>. Aber es hat eben auch etwas Gutes, dass <strong>VALKENRAG nicht AMON AMARTH</strong> ist: hier geht es in den Texten eben noch um <strong>mehr als Schlachten, Met und Bruderschaft</strong>. Die Band beschäftigt sich viel mit Mythologie, aber auch mit gängigen Problemen, die nicht nur Wikinger haben und <strong>lässt damit Interpretationsspielräume</strong>.</p>
<p>Danach stehen&nbsp;<strong>ANDRAS</strong> auf der <strong>BARTHER</strong>-Bühne. Die Jungs aus dem Erzgebirge können vor allem <strong>mit hervorragend vielseitigem Gesang und schnellen Rhythmen überzeugen</strong>. Wer sich denkt: &#8222;Höh! Die hab ich doch schon mal gesehen!&#8220; &#8211; der liegt ganz richtig. Denn einige der Mitglieder waren schon im vergangenem Jahr bei <strong>TEMPLE OF OBLIVION</strong> dabei. Ich hab die Band leider vorher noch nie gesehen. Daher war mein erster Gedanke beim Anblick des Sängers: &#8222;<strong>Hmm, ist das Eric Fish?</strong>&#8220; &#8211; großes Fettnäpfchen, aber ich stehe dazu. Musikalisch <strong>befindet sich ANDRAS nämlich in ganz anderen Bereichen</strong> und der Gesang ist auch besser. Die Texte sind tiefgründig und trotzdem ist der <strong>Sound von ANDRAS einfach nur individuell</strong>. Hört es euch unbedingt mal auf Platte an, da soll das noch besser sein!</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-29229 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7708-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7708-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7708-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7708-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7708-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7708.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />
<p>Spätestens bei den Spaniern von <strong>NORTHLAND ist dann mein persönlicher Höhepunkt des Tages</strong> erreicht. Hier gibt es <strong>mit Dudelsack und Violinenmusik eine ordentliche Ladung gute Laune</strong>. Und zum Song &#8222;<em>Where the Heroes die</em>&#8220; die <strong>erste Wall of Death</strong>. Was soll man dazu noch viel sagen? Die <strong>Ränge sind gefüllt, auf der Bühne herrscht viel Bewegung</strong> und auch ältere, einheimische Besucher bewegen sich mal vor die Stage. <strong>NORTHLAND darf gerne wieder kommen</strong> und dann ein fünftes Mal das <strong>BARTHER Publikum zum Schubsetanz animieren</strong>. Der Gesang passt soundtechnisch perfekt im Gegensatz zu bisherigen Aufnahmen der Band. <strong>Live-Musik ist eben doch oft besser!</strong> Außer <strong>NOMANSLAND</strong>&nbsp;ist dann der restliche <strong>Abend doch recht Black Metal-lastig</strong>. Die einzige Band, zu der ich dann noch gehe, ist&nbsp;<strong>FORGOTTEN TOMB</strong>, die durch ihren <strong>Old-School Stil</strong>&nbsp;und der doomigeren Musik zumindest etwas von der Standard Black Metal Szene abweichen. Trotzdem ist mir die Musik am Rest des Abends zu eintönig.</p>
<h3>Der letzte Tag und der größte Headliner</h3>
<p>Da ich das erste Mal mit meiner neuen Kamera auf einem Festival fotografiere, darf ich an diesem Tag erstmalig bemerken, wie schnell sich ein Akku leeren kann. Deshalb hab ich vom letzten Tag leider keine Fotos und kein Videomaterial. Denn tatsächlich habe ich bis dahin versucht, ein paar Ausschnitte meiner persönlichen Favoriten für euch festzuhalten. Eine der Bands, die mich an diesem Tag <strong>am meisten überzeugt, ist WOODSCREAM</strong>. Die kleine, hübsche Frau am Mikrofon hat&nbsp;<strong>ordentlich etwas auf dem Kasten, gesangstechnisch und im Flötenspiel</strong>. Einer der Russen sieht sogar etwas aus wie der bekannte LetsPlayer <strong>Gronkh</strong>. Russen? Richtig! <strong>Daher erinnert der Auftritt auch stark an ARKONA</strong>, aber keine Angst &#8211; es besteht <strong>keine Verwechslungsgefahr mit WOODSCREAM</strong>. Sängerin <strong>Valentina Tsyganova</strong> bevorzugt nämlich <strong>klaren Gesang zu dem Violinenspiel (das hier per Einspieler kam) und harten Riffs</strong>. Auf der <strong>BARTHER Bühne</strong> spielt die Band unter anderem &#8222;<em>Alan</em>&#8222;, ihren bisher bekanntesten Song.</p>
<p>Danach spielen&nbsp;<strong>CTULU</strong>,<strong> die sich in ihren Tracks hauptsächlich mit den Werken von H.P. Lovecraft beschäftigen</strong>. In schwarzen Kostümen und mit weißen Gesichtern stehen sie auf der Bühne. Und irgendwie ziemlich oft über den Nebelmaschinen, um sich unter den Rock wehen zu lassen. Zumindest empfinden das meine Campkollegen und ich so, weshalb der <strong>Auftritt für uns dann doch recht lustig ist</strong>. Musikalisch gibt es eher Standard Metal. Dazu gehören<strong>&nbsp;hauptsächlich Tracks von ihrer letzten Scheibe aus dem Jahre 2016</strong>.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29239" aria-describedby="caption-attachment-29239" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29239 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7610-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7610-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7610-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7610-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7610-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7610.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29239" class="wp-caption-text">BARTHER</figcaption></figure>
<p>Weitere Highlights des letzten Tages sind für mich dann noch die<strong> Pagan-Metaller von GRIMNER und der Hauptakt schlechthin: 1349</strong>. Zu <strong>GRIMNER</strong>? Was soll man da groß sagen? <strong>Die Party startet spätestens ab diesem Punkt</strong>. Mit <strong>harten Gitarren und melodischen Flötenspiel</strong> sind die gut gelaunten Schweden immer wieder ein Live-Erlebnis wert. Es herrscht&nbsp;<strong>gute Laune im gesamten Publikum</strong> und auch die letzten harten Metaller stürzen sich nun ins Getümmel vor die Bühne. Es gibt einige ihrer neusten Songs, wie&nbsp;„<em>En Fallen Jätte</em>“ zu hören, aber auch ihr wohl mit bekanntester Song&nbsp;„<em>Eldhjärta</em>“ schaffte es in die&nbsp;<strong>BARTHER</strong>-Playlist.</p>
<p>Spät in der Nacht startet dann das größte Event &#8211; <strong>1349 gehen auf die Bühne</strong>. Die Lichttechniker stellen auf rote und schwarze Töne um und generell verschwindet die Band fast auf der Bühne. Was wohl eine Feuershow werden soll, wirkt etwas irritierend auf das Publikum. Immerhin kommt nur eine Person auf die Bühne und <strong>pustet kurz etwas Feuer in die Luft</strong>. Aber gut, es herrscht ja auch immer noch extreme <strong>Dürre &#8211; da kann man schon mal vorsichtig sein</strong>. Viele meiner Bekannten haben sich vor allem auf den Drummer&nbsp;<strong>Kjetil-Vidar Haraldstad (SATYRICON) &#8211; oder besser bekannt als Frost &#8211;&nbsp;</strong>gefreut. Der ist bei dem Auftritt allerdings leider nicht dabei. Trotzdem kommen nach dem Festival einige Leute zu mir, die mit dem Sound bei der letzten Band nicht ganz zufrieden waren. Ich finde den Auftritt <strong>authentisch und passend zu den Norwegern</strong>. Alles in allem ein krönender und besonderer Abschluss.</p>
<h3>Fazit und Zukunftsvorhersagen</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29484" aria-describedby="caption-attachment-29484" style="width: 190px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29484 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7466-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7466-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7466-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7466-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7466.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29484" class="wp-caption-text">Barther Essen</figcaption></figure>
<p>Alles in allem hab ich mich <strong>sehr gefreut mal wieder auf dem BARTHER zu sein</strong>, denn es <strong>gehört zu den ersten Festivals, die ich jemals besuchen durfte</strong>. Damals im Jahre 2010 war noch einiges anders als jetzt zum Jubiläum. Zum Beispiel gab es da noch nicht dieses <strong>großartige Essen von der eigenen Festivalküche zu angenehmen Preisen</strong>. Vor allem die Nudeln mit Wurstgulasch waren bei meinem Camp sehr beliebt. Desweiteren kann ich es nur empfehlen, mal das Fleisch vom Spieß zu probieren, dass es bei den Buden gab. Generell waren die <strong>Verkäufer sehr nett und es herrschte gute Stimmung in den hinteren Rängen</strong>. Der <strong>Sound war das gesamte Festival meiner Meinung nach auch sehr gut</strong>. Egal, wo ich wann stand, ich konnte alles gut hören.</p>
<p><strong>Einzige Kritikpunkte sind die fehlenden Duschen und die Kontrollen am Eingang zum Festivalground</strong>. Beim Thema Duschen kann ich mir gut vorstellen, dass das finanziell nicht so leicht ist. Trotzdem ist es nun mal <strong>auf den meisten Festivals, die drei Tage und länger gehen, Standard</strong>. Vielleicht lässt sich da ja mal was machen. Fände ich gut! Zum Thema Kontrollen &#8230; also Bändchen an den Armen wurden schon kontrolliert, jedoch wurde weder bei mir, noch bei anderen Besuchern mal in die Tasche geguckt. Oder vielleicht hab ich das nur immer verpasst. Außerdem gab es diverse Besucher mit fragwürdigen Shirts auf dem Campingplatz und vor der Bühne. Ich finde dieses <strong>Vertrauen, das damit signalisiert wird super</strong>. Aber trotzdem hab ich mir doch ab und zu Gedanken darüber gemacht, wer hier was reinschleppen könnte.</p>
<p><strong>Um jetzt aber endgültig die Stimmung zu heben: Es wird wieder ein BARTHER METAL OPEN AIR im nächsten Jahr geben!!!</strong> Erste Bands wurden von den Veranstaltern (ja, es sind jetzt mehrere) bereits angekündigt. Dazu gehören unter anderem <strong>DORNENREICH</strong>, <strong>ASAGRAUM</strong> und <strong>PANYCHIDA</strong>. Also kein Grund mehr zum Kopf hängen lassen! <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/jubilaeumsparty-an-der-kueste-20-jahre-barther-metal-open-air/">Jubiläumsparty an der Küste: 20 Jahre Barther Metal Open Air</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/jubilaeumsparty-an-der-kueste-20-jahre-barther-metal-open-air/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Summer Breeze 2018 &#8211; Der Bericht</title>
		<link>https://silence-magazin.de/summer-breeze-2018-der-bericht/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=summer-breeze-2018-der-bericht</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/summer-breeze-2018-der-bericht/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Sep 2018 09:14:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[2018]]></category>
		<category><![CDATA[Alcest]]></category>
		<category><![CDATA[alestorm]]></category>
		<category><![CDATA[Alien Weaponry]]></category>
		<category><![CDATA[Ancst]]></category>
		<category><![CDATA[Arch Enemy]]></category>
		<category><![CDATA[At The Gates]]></category>
		<category><![CDATA[AUÐN]]></category>
		<category><![CDATA[BEHEMOTH]]></category>
		<category><![CDATA[Bloodbath]]></category>
		<category><![CDATA[Bloodred Hourglass]]></category>
		<category><![CDATA[Breeze]]></category>
		<category><![CDATA[Carpenter Brut]]></category>
		<category><![CDATA[DANKO JONES]]></category>
		<category><![CDATA[DIE APOKALYPTISCHEN REITER]]></category>
		<category><![CDATA[Dinkelsbühl]]></category>
		<category><![CDATA[Dying Fetus]]></category>
		<category><![CDATA[Goatwhore]]></category>
		<category><![CDATA[Gyze]]></category>
		<category><![CDATA[Harakiri for the Sky]]></category>
		<category><![CDATA[heilung]]></category>
		<category><![CDATA[kataklysm]]></category>
		<category><![CDATA[Korpiklaani]]></category>
		<category><![CDATA[Misery Index]]></category>
		<category><![CDATA[Monument]]></category>
		<category><![CDATA[Municipal Waste]]></category>
		<category><![CDATA[nervosa]]></category>
		<category><![CDATA[Night In Gales]]></category>
		<category><![CDATA[Orden Ogan]]></category>
		<category><![CDATA[Origin]]></category>
		<category><![CDATA[Orphaned Land]]></category>
		<category><![CDATA[Pallbearer]]></category>
		<category><![CDATA[Paradise Lost]]></category>
		<category><![CDATA[Powerwolf]]></category>
		<category><![CDATA[Pro-Pain]]></category>
		<category><![CDATA[Randale]]></category>
		<category><![CDATA[sick of it all]]></category>
		<category><![CDATA[Sign Of Cain]]></category>
		<category><![CDATA[Solstafir]]></category>
		<category><![CDATA[Suicidal Tendencies]]></category>
		<category><![CDATA[summer]]></category>
		<category><![CDATA[Summer Breeze]]></category>
		<category><![CDATA[The Black Dahlia Murder]]></category>
		<category><![CDATA[The Night Flight Orchestra]]></category>
		<category><![CDATA[The Spirit]]></category>
		<category><![CDATA[turisas]]></category>
		<category><![CDATA[Vreid]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=28913</guid>

					<description><![CDATA[<p>Was lange gährt, verbrennt die Wut!<br />
So oder so ähnlich dachte es sich unser Mich und hat den Artikel zum Breeze diesjahr in einem Eichenfass gereift und einmal um den Äquator reisen lassen. </p>
<p>Was herauskam, ist ein UMFASSENDER Bericht - mit zarter Muskatnote und sanftem Abgang!<br />
Prost!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/summer-breeze-2018-der-bericht/">Summer Breeze 2018 &#8211; Der Bericht</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist<strong> SUMMER BREEZE</strong> <strong>2018</strong>! Ein neues Jahr, ein neues <strong>BREEZE</strong>. Besonders im letzten Jahr habe ich mit diesem Festival viele positive Erfahrungen gemacht &#8211; was den Bühnensound angeht, aber auch die Bandauswahl und vieles mehr. Kann das Festival im Jahre 2018 diesen Standarts gerecht bleiben? Los geht&#8217;s!</p>
<h3>Startschuss!</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28918" aria-describedby="caption-attachment-28918" style="width: 258px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-28918" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180813_190713.jpg" alt="" width="268" height="151" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180813_190713.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180813_190713-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180813_190713-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180813_190713-750x422.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 268px) 100vw, 268px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28918" class="wp-caption-text">Und los!</figcaption></figure>
<p>Der erste Tag beginnt für mich mit <strong>IRON MAIDEN</strong>! Ehm, ich meine natürlich <strong>MONUMENT</strong>! Zugegeben, der Musikstil beider Kapellen zeigt schon die eine oder andere Ähnlichkeit auf. Nicht, dass das was Schlimmes wär. Das Konzert macht Spaß (so viel Spaß sogar, dass ein riesiger Plüsch-Bär bis zur Bühne crowdsurft!) und die Band macht ihre Sache tadellos. Auch gibt’s ein bisschen mehr Power-Metal-Elemente als bei MAIDEN, wie etwa vermehrter Einsatz von Double Bass.</p>
<p>Dann geht’s zu <strong>THE NIGHT FLIGHT ORCHESTRA</strong>. Was genau mich erwartet, weiß ich nicht. Irgendwas mit 80er-Jahre-Mucke. Als die Band die Bühne betritt, bestätigt sich dieser Gedanke schon mal visuell: Glitzerkleidung, Sonnenbrillen und Old-School Background-Sängerinnen. Und auch der gebotene Sound gibt sich genau wie erwartet. Zwar kein Metal, dafür eine fette 80s-Party! Kaum einer im Publikum sollte alt genug sein, diese musikalische Ära noch aktiv mitbekommen zu haben, trotzdem – oder vielleicht deswegen – ist die Stimmung von erster Sekunde an gut und die Fete am Kochen.</p>
<p>Es folgt etwas komplett anderes: <strong>AUĐN</strong> aus Island. Eiskalter atmosphärischer Pagan Black Metal. Und es ist wahrhaft atemberaubend! Wie eine Wand aus isländischer Kälte, wie ein gnadenloser Sturm aus finsterer Atmosphäre drückt der Sound auf das Publikum ein. Die Stimme des Sängers verschmilzt dabei genau im richtigen Maße mit dieser drückenden Wand, um der einhüllenden Atmosphäre noch mehr Ausdruck zu verleihen – es ist perfekt. Wow! Eine wirklich großartige Erfahrung, und vielleicht eines der besten Konzerte des gesamten Festivals direkt zu Beginn.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-28949" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180815_183046-2.jpg" alt="" width="1450" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180815_183046-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180815_183046-2-300x119.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180815_183046-2-1024x407.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180815_183046-2-750x298.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /></p>
<h3>Und das auf der <strong>CAMEL-Stage</strong>!</h3>
<p>Wer meinen <a href="https://silence-magazin.de/zwanzigstes-jubilaeum-summer-breeze-2017#rs-2369"><strong>SUMMER-BREEZE</strong>-Artikel</a> von letztem Jahr kennt, sollte wissen, wie abgrundtief ich den Witz einer Bühne, der die letzten Jahre über diesen Namen trug, hasse. Winzige Bühne, fast nie auch nur annähernd akzeptabler Sound – fast jede Band, die auf dieser Bühne zu spielen verdammt war, konnte schon mal davon ausgehen, nach Mist zu klingen. ABER! Meine Gebete wurden erhört, denn dieses Jahr gibt es eine komplett neue CAMEL-Stage! Größer, mit besserem Sound, und vor Allem: Mit Überdachung fürs Publikum. Zu meiner Überraschung reicht letzteres außerdem aus, eine geschlossene Konzertatmosphäre zu erschaffen – was gerade für tiefgehende Black-Metal-Konzerte und Konsorten richtig, richtig von Vorteil ist.</p>
<p>Ein wahrhaft würdiger Ersatz für die viel vermisste Zeltbühne, die es seit 2017 nicht mehr gibt. Und kein Vergleich zur alten Camel-Stage. Diese wurde übrigens vom In-Field auf das Campinggelände verbannt und segelt jetzt unter dem FICKEN-Banner. Wie passend. Was ich nämlich <em>davon</em> halte, könnt ihr auch gerne <a href="https://silence-magazin.de/ficken-auf-festivals-bitte-nicht">hier</a> nachlesen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28950" aria-describedby="caption-attachment-28950" style="width: 1440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28950 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Simmung-4-2.jpg" alt="" width="1450" height="452" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Simmung-4-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Simmung-4-2-300x94.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Simmung-4-2-1024x319.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Simmung-4-2-750x234.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28950" class="wp-caption-text">@Sebastian Rosch</figcaption></figure>
<p><strong>KATAKLYSM</strong> hatten wohl einige Probleme mit dem Hinflug – und sind eigener Aussage nach direkt vom Flughafen auf die Bühne gelaufen, um loszulegen. Hat sich aber gelohnt, denn vor der Bühne versammelt sich die bisher größte Crowd des Tages. Wie immer grooven und death-metaln die Kanadier höchst professionell, es werden hart Fressen poliert und die getriggerte Kick Drum sägt durch alles hindurch.</p>
<p>Es folgt das erste Mal in meinem Leben, dass ich mir <strong>PARADISE LOST</strong>&nbsp;live ansehe. Mehr aus Neugierde als aus Begeisterung, die Möglichkeit hätte ich in den letzten zehn Jahren oft genug gehabt. Leider bleibt es dabei – der Funke springt nicht über, und es ist, kurz gesagt, ganz einfach nicht meine Musik. Respekt für die Band, die seit ewigen Zeiten ihr Ding durchzieht und viel Einfluss auf die Entwicklung der Metal-Szene hatte, aber ich geh dann mal wieder.</p>
<h3>Thrash zum Frühstück</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28951" aria-describedby="caption-attachment-28951" style="width: 214px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28951" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Nervosa-1-2.jpg" alt="" width="224" height="269" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Nervosa-1-2.jpg 1207w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Nervosa-1-2-250x300.jpg 250w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Nervosa-1-2-852x1024.jpg 852w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Nervosa-1-2-750x901.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 224px) 100vw, 224px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28951" class="wp-caption-text">Nervosa @Sebastian Rosch</figcaption></figure>
<p>Zur Mittagsstunde des zweiten Tages geht es für mich los mit <strong>NERVOSA</strong>! Das all female Thrash-Metal-Trio zeigt keine Gnade, mischt Oldschool-Style mit energetisierenden Elementen wie Blast Beats und Screams. Ein mittelgroßes Publikum hat sich versammelt, um sich die Sache anzuhören. Scheinbar aber leider nicht, um sich dazu zu bewegen. Schade, denn eigentlich stimmt auf der Bühne alles, von Performance bis Sound.&nbsp; Vielleicht ist es einfach noch etwas zu früh.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Grund ist doch wohl ein anderer: Mit gnadenlos massivem Sound testen ein paar hundert Meter weiter <strong>PRO-PAIN </strong>die Hauptbühne aus. Und mit gnadenlos massiv meine ich GNADENLOS MASSIV. Diese Bühne hat ihr Versprechen vom letzten Jahr definitiv gehalten – sie klingt noch genauso fett wie damals. Ich kann mich nur in Ehrfurcht vor diesem perfekt funktionierenden Monstrum verbeugen. Großartig. Wie erwartet, befinden sich die meisten Konzertbesucher früher Stunde hier. Warum zwei Thrash-Metal-Acts gleichzeitig spielen sollten, leuchtet mir nicht ein. Dann sind es halt zwei halbe Konzerte für mich. <strong>PRO-PAIN</strong> stampfen jedenfalls alles in Grund und Boden.</p>
<p>Es folgen&nbsp;<strong>ORDEN OGAN</strong>! Und damit leider auch das einzige Konzert auf der Hauptbühne, welches keinen makellosen Sound hat. Schade, aber zu jeder Regel muss es wohl die eine oder andere Ausnahme geben. Könnte aber auch damit zusammenhängen, dass sich Sänger und Gitarist <strong>SEEB</strong> vor Kurzem die Hand gebrochen hat und somit heute <em>nur</em> als Sänger fungiert. Die Gitarre übernimmt dabei heute der Bassist, und den Bass übernimmt die Background-Spur. Hier könnte Ihr generischer Bassistenwitz stehen. Nichts destotrotz eine sehr melodische und überzeugende Show! Einziger musikalischer Nachteil: Die Jungs machen größtenteils Musik für Menschen, die diese Musik schon kennen. Soll heißen: Die Melodien und epischen Chori wirken bei weitem besser, wenn man sie kennt und mitsingen kann. Besonders, wenn der Sound zu wünschen übrig lässt. Alles in allem macht es aber immer wieder Spaß, die Band alle paar Jahre live zu sehen.</p>
<h3>Mehr Energie!</h3>
<p>Dann geht’s weiter mit <strong>OBSCURA</strong>! Der anti-catchiesten Band der Welt. Find ich supi. Die Jungs zeigen auch immer wieder, dass TechDeath nicht unbedingt heißen muss, so schnell und so kompliziert spielen zu müssen, wie es nur geht. Komplexe Songstrukturen, interessante Schlagzeugspuren, gelegentliche Melodien und abwechslungsreiches Feeling – das Ganze live äußerst gekonnt und präzise ausgeführt, das ist auch eine Möglichkeit! Könnt ihr gern so machen, dann ist es halt geil.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28953" aria-describedby="caption-attachment-28953" style="width: 393px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28953 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180816_171954-2.jpg" alt="" width="403" height="303" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180816_171954-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180816_171954-2-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180816_171954-2-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180816_171954-2-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 403px) 100vw, 403px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28953" class="wp-caption-text">Moshpit?</figcaption></figure>
<p><strong>MUNICIPAL WASTE</strong> is gonna fuck you up! Wo <em>PARTY</em> draufsteht, ist auch <em>PARTY</em> drin! Das beweisen die Thrasher aus den USA heute auf der T-Stage. Die Bewegung, die bei <strong>NERVOSA</strong> gefehlt hat, ist hier definitiv am Start. Der kompromisslos stumpfe Höchstgeschwindigkeits-Thrash-Metal, der energetische Frontmann (Wanna go faster?!) und die Magie des Moments verwandeln den Platz vor der Bühne binnen Sekunden in ein Schlachtfeld. Ein Party-Schlachtfeld. Es vergeht keine Sekunde, ohne dass der Circlepit auf Hochtouren dreht, riesige Staubwolken werden aufgewirbelt und die Meute ist massiv in Feierlaune. Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern hart übertroffen. Episch! Meine erste Live-Erfahrung mit dieser Band, und mit Sicherheit einer meiner besten Thrash-Metal-Momente bis dato.</p>
<p>Ich schaue danach nur kurz bei <strong>ALESTORM</strong> rein, aber auch hier geht wie gewohnt die Piratenparty am ab. Es fliegen riesige Gummienten durchs Publikum und zwischen altbekannten Hits gibt’s auch mal das eine oder andere Akustik- oder 8-Bit-Zwischenspiel. Leider schade, dass die Band jedes Jahr immer und überall präsent ist. Die Schotten live zu sehen, hat für mich zu hundert Prozent seinen Exklusivitätswert verloren. Ich mag euch ja, <strong>ALESTORM</strong>. Aber heute nicht. Sorry.</p>
<h3>Noch mehr Energie!</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28955" aria-describedby="caption-attachment-28955" style="width: 393px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28955" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180816_171953-2.jpg" alt="" width="403" height="302" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180816_171953-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180816_171953-2-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180816_171953-2-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180816_171953-2-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 403px) 100vw, 403px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28955" class="wp-caption-text">Moshpit!</figcaption></figure>
<p>Ich gehe weiter zu <strong>THE BLACK DAHLIA MURDER</strong>. Wieder auf der T-Stage, und wieder sieht man von Weitem schon die Staubwolke begeisterten Moshens aufsteigen. Energie! Ehrfürchtig höre ich mir die Sache aus einiger Entfernung an. Vor allem der Schlagzeuger ist dabei mein Highlight. Präzise, schnell, ausdauernd wie eine Maschine. Die Intensität der Musik ist sehr hoch – höher wäre sie allerdings noch, wenn die Gitarren etwas besser hörbar wären. Dennoch ein krasser Auftritt.</p>
<p>Jetzt lasse ich aber auch mal Sebastian von seinen Erlebnissen berichten:</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28976" aria-describedby="caption-attachment-28976" style="width: 306px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28976" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Eisbrecher-2.jpg" alt="" width="316" height="223" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Eisbrecher-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Eisbrecher-2-300x212.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Eisbrecher-2-1024x725.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Eisbrecher-2-165x116.jpg 165w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Eisbrecher-2-750x531.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Eisbrecher-2-85x60.jpg 85w" sizes="auto, (max-width: 316px) 100vw, 316px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28976" class="wp-caption-text">Eisbrecher @Sebastian Rosch</figcaption></figure>
<p><em>Achtung, der <strong>WESSELSKY</strong> kommt! Mit <strong>EISBRECHER</strong> spielt eine auf dem <strong>BREEZE</strong> inzwischen gut bekannte Band, welche sich scheinbar großer Beliebtheit erfreu</em><em>t. Das Infield ist voll. Der multibeschäftigte Mann ist sichtlich das Zentrum der Aufmerksamkeit und hat die Situation voll im Griff. Die Band spielt sehr auf den Punkt und liefert gut ab. Das Konzert zeigt, dass mit solchen Bands die NDH nichts zu befürchten hat.</em></p>
<p>So. Zeit, sich die FICKEN-Stage doch mal anzusehen. Ich möchte <strong>BLOODRED HOURGLASS</strong> sehen. Und? Nichts hat sich verändert. Der Bühnensound dieser Abomination einer Stage ist immer noch genauso beschissen wie eh und je. Wieder einmal muss ich miterleben, wie die Bühne die Hoffnungen einer vielversprechenden, weniger bekannten Band, ein Eindruck schindendes Konzert auf einem großen Festival spielen zu können, nimmt und gegen die Wand klatscht. Der Sound ist wieder einmal kaum akzeptabel, es baut sich null Atmosphäre auf. Es tut mir jedes Mal so weh, so etwas zu sehen und zu hören.</p>
<p>Vielleicht macht es ein bisschen Sinn, Spaß- und Quatschbands wie <strong>RANDALE</strong> oder <strong>MORBID ALKOHOLIKA</strong> auf einer solchen Bühne spielen zu lassen. Aber für Musik in Richtung MeloDeath oder Black Metal, die live zu einem wichtigen Teil von der geschaffenen Atmosphäre leben, bringt ein Konzert auf dieser Bühne im Endeffekt wahrscheinlich mehr Negatives als Gutes mit sich. Immerhin hat sich eine kleine Meute versammelt, um <strong>BLOODRED HOURGLASS</strong> vor der Bühne anzufeuern.</p>
<h3>Von Zwiespalt und Geistesblitzen</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28942" aria-describedby="caption-attachment-28942" style="width: 391px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28942 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Behemoth-2.jpg" alt="" width="401" height="268" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Behemoth-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Behemoth-2-300x201.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Behemoth-2-1024x686.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Behemoth-2-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Behemoth-2-750x502.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 401px) 100vw, 401px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28942" class="wp-caption-text">Die mächtigen Behemoth @Sebastian Rosch</figcaption></figure>
<p>Mich zwischen <strong>PALLBEARER</strong> und <strong>BEHEMOTH</strong> zu entscheiden, fällt mir nicht leicht. Ich beschließe, nach Lust und Laune zwischen den beiden Konzerten hin- und herzuwandern. <strong>BEHEMOTH</strong> haben auf der Hauptbühne richtig überzeugenden Sound und wirken dabei heute extra episch und satanisch. Sehr schön! Nur der Gesang geht gelegentlich ein bisschen unter, was mich aber kaum stört, wenn die Instrumente besser klingen als auf den Studioaufnahmen. Auch die Bühne ist schön dekoriert mit allerlei evil shit und Perversionen kirchlicher Innenausstattung. Cool.</p>
<p><strong>PALLBEARER</strong> auf der CAMEL-Stage bringen eine ganz andere Art von Atmosphäre mit sich. Düster, ja. Aber auch beruhigend und tiefgehend, langsam und irgendwie auch sanft die Seele streichelnd. Schöne Erfahrung, aber nach einiger Zeit kommt die Lust nach Hass und Zerstörung zurück und ich wechsle noch mal zu <strong>BEHEMOTH</strong>. Für ein paar Sekunden. Denn die Band hört 20 Minuten früher auf, als auf dem Plan steht. Voll doof.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28977" aria-describedby="caption-attachment-28977" style="width: 289px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28977" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Eskimo-Callboy.jpg" alt="" width="299" height="317" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Eskimo-Callboy.jpg 1367w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Eskimo-Callboy-283x300.jpg 283w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Eskimo-Callboy-965x1024.jpg 965w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Eskimo-Callboy-750x796.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 299px) 100vw, 299px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28977" class="wp-caption-text">Eskimo Callboy @Sebastian Rosch</figcaption></figure>
<p>Sebastian: <em>Szenetreffen vor der T-Stage. <strong>ESKIMO CALLBOY</strong> spielen nach vier Jahren wieder auf dem Breeze und haben dafür eine ganze Heerschar an Anhängern mitgebracht. Die Band gehört immer noch zu denen, über die viel diskutiert wird. Wenn man sich mit ihnen unterhält und zu ihren Konzerten kommt, merkt man aber schnell, die passen hier genau hin. Jeder, der nicht ein solides Brett im Kopf hat, dürfte nicht vollständig abstreiten können, dass die Band Laune macht. Musik darf auch Spaß machen und zum sich bewegen animieren, und das schaffen die Jungs definitiv.</em></p>
<p><strong>POWERWOLF</strong>! Sound: Makellos. Spieltechnisch: Makellos. Stimmungsmache: Makellos! So ist man es von den armenischen Werwölfen (eigentlich Saarbrücker) gewohnt. Und dann plötzlich! Ein Geistesblitz: Der Name <strong>POWERWOLF</strong> ist ein Wortspiel aus <em>Power</em> und <em>Werwolf</em>. <em>(Also Po-Werwolf? Höhö! Und das war für Sie der unangebrachte Kommentar des Lektorats. Dankeschön!)</em> Und das hab ich all die Jahre nicht gemerkt. Aber zurück zur Mucke. Sehr überzeugendes Konzert, wie immer – und dieses Mal mit ein paar Songs der neuen Platte, die dem Erlebnis einen (sehr wichtigen) erfrischenden Touch geben. Denn, bei allem Respekt für die Band und ihre Live-Auftritte: Ein bisschen repetitiv wird das Ganze schon, so nach dem zweiten oder dritten Mal. Aber was soll ich sagen; es macht einfach Spaß. So viel melodische Energie, so viel Mitsingpotential. Da ist man doch immer wieder gerne dabei.</p>
<h3>Öfter mal was Neues!</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28956" aria-describedby="caption-attachment-28956" style="width: 399px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28956" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/39700573_444480716061311_7850372211817840640_n-2.jpg" alt="" width="409" height="470" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/39700573_444480716061311_7850372211817840640_n-2.jpg 940w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/39700573_444480716061311_7850372211817840640_n-2-261x300.jpg 261w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/39700573_444480716061311_7850372211817840640_n-2-891x1024.jpg 891w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/39700573_444480716061311_7850372211817840640_n-2-750x862.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 409px) 100vw, 409px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28956" class="wp-caption-text">The stage is yours!</figcaption></figure>
<p>Am Ende des Tages geht’s dann zu einer Band, die es eher seltener auf die Festivalbühnen Deutschlands verschlägt: <strong>SUICIDAL TENDENCIES</strong>. Und auch die Vibes, die sie verteilen, erlebt man in unseren Gefilden nicht allzu oft. Crossover Style der kalifornischen Südküste – ein bisschen Punk, ein bisschen Funk, ein bisschen Thrash, ein bisschen Hardcore – eine interessante Mischung! Dazu eine ordentliche Portion Selbstbewusstsein (die Band hat sogar einen eigenen Ansager dabei), den früheren <strong>SLAYER</strong>-Drummer hinter der Rappelkiste und am Ende ganz viele Menschen auf der Bühne. Mir gefällt’s irgendwie. Definitiv meine Überraschung des Tages.</p>
<p><strong>DIE APOKALYPTISCHEN REITER </strong>habe ich erst vor einem Monat live gesehen, deswegen erwarte ich nichts Bahnbrechendes. Doch wieder einmal lässt mich der Sound der Hauptbühne nicht los. Eigentlich gedachte ich, in der Hälfte der Konzerts zu <strong>MARDUK</strong> herüberzuwechseln, doch ich muss sagen, dass von allen geschätzten 15 <strong>REITER</strong>-Konzerten meines Lebens noch keines so gut geklungen hat. Die Show ist die gleiche wie auf dem <strong>ROCKHARZ</strong>-Festival, und auch dort gab es wirklich nichts am Sound auszusetzen, aber es fühlt sich dennoch an, als lägen Welten zwischen den beiden Auftritten. Ich kann es fast nicht rational erklären. Irgendwie muss bei dieser Bühne Magie im Spiel sein. Oder wir haben es mit Soundtechnik-Göttern zu tun. Oder etwas von beidem. So kriege ich mich bis zum Ende des Konzertes nicht losgerissen, und erhasche von <strong>MARDUK</strong> nur noch zwei Songs.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28957" aria-describedby="caption-attachment-28957" style="width: 1440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28957 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180817_011538-2.jpg" alt="" width="1450" height="680" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180817_011538-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180817_011538-2-300x141.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180817_011538-2-1024x480.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180817_011538-2-750x352.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28957" class="wp-caption-text">Ballonparty bei den Reitern</figcaption></figure>
<p>Als letztes Spektakel für heute Abend stehen <strong>HEILUNG</strong> auf dem Plan. Aufgrund des großen Erfolges von <strong>WARDRUNA</strong> im letzten Jahr haben die Veranstalter dieses Jahr wieder einen Folk-Trupp mit schamanisch-meditativen Gesängen an den Start geholt. Und das Publikum steht wie unter Hypnose. Viele tanzen mit geschlossenen Augen, andere lassen sich einfach durch ätherische Sphären dahintreiben. Ich für meinen Teil setze mich auf den Boden und verschlafe das halbe Konzert. Nach einem solch ereignisreichen Tag und um die Uhrzeit ist mir das Ganze dann doch etwas zu ermüdend – wenn auch sehr schön. Letzteres hilft leider auch nicht, wach zu bleiben. Gute Nacht.</p>
<h3>Guten Morgen!</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28954" aria-describedby="caption-attachment-28954" style="width: 187px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28954" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180817_135832-2.jpg" alt="" width="197" height="263" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180817_135832-2.jpg 1088w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180817_135832-2-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180817_135832-2-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180817_135832-2-750x1000.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 197px) 100vw, 197px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28954" class="wp-caption-text">Es gibt viel zu tun!</figcaption></figure>
<p>Das heutige Frühstückskonzert präsentieren <strong>GOATWHORE</strong>. Leider schaffen es die Proto-Black-Metaller noch nicht ganz, mich aus den schamanischen Gefilden des gestrigen Abends wieder abzuholen. Auch dem Rest des Publikums scheint es ähnlich zu gehen. Anders gesagt: Es ist wenig los.</p>
<p>Erst mit der nachfolgenden Gruppe soll sich das Problem definitiv lösen: <strong>MISERY INDEX</strong>! Hart ballernder Death Metal ist doch genau das, was man braucht, um wirklich wach zu werden. Es bilden sich erste Circle Pits und früher Schweiß fließt nicht nur auf der Bühne. Ein guter Startschuss für einen Death-Metal-reichen Tag.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28978" aria-describedby="caption-attachment-28978" style="width: 287px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-28978" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Amaranthe-1.jpg" alt="" width="297" height="199" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Amaranthe-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Amaranthe-1-300x201.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Amaranthe-1-1024x686.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Amaranthe-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Amaranthe-1-750x502.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 297px) 100vw, 297px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28978" class="wp-caption-text">Amaranthe @Sebastian Rosch</figcaption></figure>
<p>Sebastian: <em>Und, seid ihr true genug, auch mal eine Band mit Elektro- und Popeinflüssen anschauen zu können? <strong>AMARANTHE</strong> entern zur mittäglichen Zeit die Bühne und bieten ein kompaktes Set ihrer Klassiker. Eine Band mit drei Sängern, allen voran Sängerin <strong>Elize Ryd</strong>, das hat man nicht oft. Dennoch singen und posen sie sich problemlos durch ihr Set und erreichen damit auch eine beachtliche Menge an Zuhörern. So muss das.</em></p>
<p>Ich luge derzeit kurz bei <strong>DANKO JONES</strong> rein. Den Rock’n’Roller wollte ich immer schon mal live sehen. Intensitäts- und geschwindigkeitsmäßig befinden wir uns hier natürlich in weitaus seichteren Gegenden als bei <strong>MISERY INDEX</strong>, trotzdem macht es sehr viel Spaß, diesem Rockspektakel ein bisschen zuzuhören. Selbst die weiter hinten stehenden Zuschauer sind am Powackeln und Mitklatschen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28943" aria-describedby="caption-attachment-28943" style="width: 355px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28943" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Danko-Jones-1.jpg" alt="" width="365" height="275" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Danko-Jones-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Danko-Jones-1-300x226.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Danko-Jones-1-1024x772.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Danko-Jones-1-750x565.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 365px) 100vw, 365px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28943" class="wp-caption-text">Danko Jones @Sebastian Rosch</figcaption></figure>
<p>Zufällig laufe ich bei <strong>ANCST</strong> vorbei und bekomme nur mit, wie sie aufgrund von Spielzeitüberschreitung den Sound abgedreht kriegen. Scheint aber weder die Laune der Band, noch die der feiernden Fans kaputtzumachen.</p>
<p>Sebastian:<em> Nachmittags wird es dann schrill. Jemand hat <strong>J.B.O.</strong> auf die Bühne gelassen. Die rosa Metalpoeten nehmen sich wieder einige Klassiker vor, um sie ein wenig zu missbrauchen. Für die ersten beiden Songs haben sie dafür zusätzlich noch zwei Animateure mitgebracht. Die haben musikalisch nichts zur Show beizutragen, machen aber Ferz. Kann man machen, muss aber nicht sein. Die Musiker von der Kapelle sind sichtlich auch nicht mehr ganz die jüngsten, locken aber dennoch viele Leute vor die große Bühne. Insofern: Kopf abschalten, lass sie walten.</em></p>
<h3>Die Ausnahme zur Regel</h3>
<p><strong>NIGHT IN GALES</strong> spielen daraufhin auf der CAMEL-Stage. Leider muss ich trotz aller Vorfreude sagen, dass dies das einzige diesjährige Konzert ist, das einen richtig beschissenen Sound hat (man ignoriere die FICKEN-Stage, ich rede von richtigen Konzerten). Zu laute Bass Drum, die bei den erhöhten Geschwindigkeiten, in denen sich die Band musikalisch befindet, leider zu viel der restlichen Musik übertönt. Versuche, das Konzert trotz der Umstände zu genießen, funktionieren einigermaßen. Kann ja nicht alles perfekt sein.</p>
<p>Es folgen die nächsten Death-Metaller: <strong>DYING FETUS</strong>. Und sie bringen mit sich eine herrliche Mischung aus Groove-Parts und absolutem Gebretter. Das weckt den Homo Erectus in dir. Gute-Laune-Musik für erwachsene Metaller. Der plötzliche epische Platzregen trägt nur zur Stimmung bei – denn AUCH das ist äußerst cool! Gutes Konzert, dankeschön.</p>
<p>Stell dir vor, du kommst extra aus Japan, um in Deutschland zu spielen, und dann gibt dein Bass auf der Bühne den Geist auf. Kurzweilig spielen <strong>GYZE</strong> dann nur zu zweit weiter (Gitarre und Schlagzeug). Spätestens nachdem das Problem behoben ist legen die Japaner dann aber richtig los: Ihre Mischung aus <strong>COB</strong>-esquem MeloDeath und einer Prise Power Metal zündet den Knaller (irre!) und der gesamte überdachte Bereich der CAMEL-Stage ist auf einmal voll mit abfeiernden Menschen. Geschwindigkeit und ausschweifende Melodien sind eine gute Kombination und das Rezept funktioniert auch hier wieder einmal wunderbar.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28980" aria-describedby="caption-attachment-28980" style="width: 298px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28980" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Alien-Weaponry-1.jpg" alt="" width="308" height="292" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Alien-Weaponry-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Alien-Weaponry-1-300x284.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Alien-Weaponry-1-1024x971.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Alien-Weaponry-1-750x711.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 308px) 100vw, 308px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28980" class="wp-caption-text">Alien Weaponry @Sebastian Rosch</figcaption></figure>
<p>Sebastian: <em>Dass die Camel Stage mal wieder die Bühne ist, auf der man wichtige Bands von morgen (spätestens morgen) sieht, dürften viele längst bemerkt haben. Zu jenen Bands kann man wohl ohne Frage auch die Neuseeländer <strong>ALIEN WEAPONRY</strong> zählen. Das blutjunge Trio widmet sich in seinen Songs den indigenen Wurzeln der neuseeländischen Bevölkerung und singt dafür gerne mal ganze Songs auf Maori. Ihre tighten, brachialen Songs ziehen dabei eine mehr als beachtliche Masse an Zuschauern an, welche sich während dem Set den gerade niedergegangenen Regen wieder aus den Klamotten moscht. Geiler Scheiß! Wenn die Band bei euch in der Region spielt, geht hin!</em></p>
<h3>Die Macht der Alten</h3>
<p><strong>AT THE GATES</strong> präsentieren alte Klassiker wie auch neuere Hits. Allerdings wird mir schnell klar, dass gerade den neueren Songs irgendetwas zu fehlen scheint. Irgendwie wirken sie wie Versuche, an den (verdienten) Ruhm vergangener Zeiten anzuknüpfen. Leider mit etwas wenig Abwechslung und Kreativität. Das nur am Rande – headbangen lässt sich dazu trotzdem gut. Und genießbar ist das wuchtgeladene Konzert allemal; vor allem die alten Songs! Mächtig und voll oldschooliger Energie zeigen die MeloDeath-Urväter, dass sie nicht umsonst heute auf dieser Bühne stehen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28962" aria-describedby="caption-attachment-28962" style="width: 449px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28962" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Stimmung-3-2.jpg" alt="" width="459" height="229" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Stimmung-3-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Stimmung-3-2-300x149.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Stimmung-3-2-1024x510.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Stimmung-3-2-555x278.jpg 555w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Stimmung-3-2-750x373.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 459px) 100vw, 459px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28962" class="wp-caption-text">Es wird Abend @Sebastian Rosch</figcaption></figure>
<p><em>Der Regen ght allmählich vorüber und das Infield ist wieder voll geworden. Einer der Headliner steht nun auf dem Plan. <strong>TRIVIUM</strong> haben für das Konzert eine sehr atmosphärische Lightshow dabei und gehen von Anfang an voll nach vorne. Selbst wer die Band sonst nur eher am Rande hört, kommt hier voll auf seine Kosten.</em></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28981" aria-describedby="caption-attachment-28981" style="width: 389px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28981" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Trivium-1.jpg" alt="" width="399" height="291" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Trivium-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Trivium-1-300x218.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Trivium-1-1024x746.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Trivium-1-750x546.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 399px) 100vw, 399px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28981" class="wp-caption-text">Trivium @Sebastian Rosch</figcaption></figure>
<p><strong>VREID</strong> spielen sich quer durch ihre Bandgeschichte – und damit auch quer durch unterschiedlichste Black-Metal-Auswüchse. Dies sorgt trotz insgesamt gut funktionierender Stimmigkeit für ein sehr abwechslungsreiches Konzert. Für mich ist die Band auch eine neue musikalische Erfahrung (und eine gute!). Die überdachte Bühne bietet außerdem gerade günstigen Schutz vor den letzten paar Regentröpfchen.</p>
<p>Es folgt <strong>ARCH ENEMY </strong>– ich setze mich kurz hin. Und schlafe zur Abwechslung mal wieder ein. Na gut. Dann hat es nicht sein sollen. So ganz kann ich dem Hype um diese Band eh nicht folgen.</p>
<p>Zeit, wieder wach zu werden: mit <strong>SICK OF IT ALL</strong>! Oldschool Hardcore mit gehörigem Punk-Anteil – die Erfinder der Wall of Death kennen keine musikalische Gnade. Schnell, aggressiv und voller Hass gegen das System. Scheiß auf modernen, Breakdown-orientierten Hardcore-Sound, das hier ist der <em>real shit</em>! Auch mal eine schöne Erfahrung, eine solche Band live mitzuerleben.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28930" aria-describedby="caption-attachment-28930" style="width: 348px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28930" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_002348.jpg" alt="" width="358" height="269" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_002348.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_002348-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_002348-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_002348-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 358px) 100vw, 358px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28930" class="wp-caption-text">Sign of Cain</figcaption></figure>
<p>Wer oder was genau <strong>SIGN OF CAIN</strong> sind, weiß ich zu dem Moment noch nicht so wirklich &#8211; irgendwas mit dem Sänger von <strong>AT THE GATES</strong> oder so. Nicht ganz, denn gerade dieser steht nicht auf der Bühne &#8211; dafür aber der Gitarrist und der Schlagzeuger der Brutal TechDeath Band <strong>VISCERA TRAIL</strong>. Scheint, als wäre diese Band das MeloDeath-Projekt von deren Gitarrist <strong>TOMER HASENFRATZ </strong>(bester Name übrigens). Und dass der <strong>ATG</strong>-Fronter <strong>THOMAS LINDBERG </strong>am Mikrofon steht, ist wohl veraltete Information. Dennoch ein interessantes und vor allem unerwartetes Konzert! Wieder sorgt die CAMEL-Stage für geschlossenes Feeling &#8211; und das ist genau, was diese düstere Musik braucht, um richtig zu glänzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Ein Post-schwarzer Abend</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28959" aria-describedby="caption-attachment-28959" style="width: 1440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28959 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_013939-2.jpg" alt="" width="1450" height="564" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_013939-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_013939-2-300x117.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_013939-2-1024x398.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_013939-2-750x292.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28959" class="wp-caption-text">Alcest</figcaption></figure>
<p>Spät am Abend dann einer meiner persönlichen Höhepunkte des Festivals: <strong>ALCEST</strong>. In die erste Reihe gemogelt, lasse ich mich von der hypnotischen Musik einlullen. Eine Mischung aus in Trance versetzenden Melodien und noch härter in Trance versetzenden Post-Black-Metal-Parts, die einen einfach nur in sich hineinsaugen und wie flüssiger Musik-Honig umgeben. Eine wunderschöne Atmosphäre, in den richtigen Momenten durchstochen von markerschütternden Schreien – großartig, einfach nur großartig!</p>
<p>Gleichzeitig muss ich aber gegen <strong>TURISAS</strong> kämpfen, deren Musik zwischen den <strong>ALCEST</strong>-Songs von rechts von der Hauptbühne in mein Ohr zu dringen versucht, und mit ihrer eingängigen Art droht, mich aus der magischen Atmosphäre hinauszuziehen. Besonders, weil mir die Entscheidung wirklich nicht leichtfiel – die Finnen waren jetzt einige Jahre von der Bildfläche verschwunden, und jetzt treten sie zweihundert Meter neben mir auf der Premium-Sound-Bühne-Of-Glory auf. Beim nächsten Mal dann. Im Moment löse ich das Dilemma, indem ich mir zwischen Songs das rechte Ohr zuhalte.</p>
<p>Nach dieser meditativen Erfahrung wird es dann Zeit, noch zwei weitere Black-Metal-Acts anzusehen. Der erste davon ist <strong>THE SPIRIT</strong>. Der Sound wirkt hier etwas schrabbelig, was aber durch die Qualität der Musik schnell wieder wettgemacht wird. Danach geht’s dann weiter zu <strong>HARAKIRI FOR THE SKY</strong>, welche das Konzept Black Metal noch einmal auf eine ganz andere Art und Weise auslegen. Stark Post-orientiert, allerdings in weniger seichten Gefilden als <strong>ALCEST</strong>, blasten sich <strong>HARAKIRI</strong> mit steriler, aber durchaus positiver Soundkulisse durch ihr Set. Das alles in konstant sehr hohem Tempo – ein interessantes Konzept, das mich zuweilen an meine Erfahrung mit <strong>DER WEG EINER FREIHEIT</strong> vom <strong>RAGNARÖK</strong>-Festival diesen Jahres erinnert. Allein der Gesang sagt mir hier nicht so sehr zu.</p>
<h3>Geballer und Randale</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28960" aria-describedby="caption-attachment-28960" style="width: 363px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28960 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_122932-2.jpg" alt="" width="373" height="223" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_122932-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_122932-2-300x179.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_122932-2-1024x612.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_122932-2-750x448.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 373px) 100vw, 373px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28960" class="wp-caption-text">3, 2, 1&#8230;</figcaption></figure>
<p>Ein neuer Tag, eine neue Portion Death Metal! Heute mit <strong>ORIGIN</strong>. Drei Menschen auf der Bühne, kein Backdrop, aber Hauptsache alles zerficken! Richtig technisches Zeug frickeln Gitarrist und Drummer zusammen, während sich der Sänger die Seele aus dem Leib grunzt und schreit. Das Ganze voll roher Energie und in unermesslichen Tempi. Ein Bassist scheint dabei nicht von Nöten. Leider sind noch nicht sehr viele Leute im Publikum zu sehen. Stört die Band aber nicht, denn diejenigen, die schon da sind, sind nicht ohne Grund dort. Circle Pit ist auch eine Art von Frühsport. Und es muss sich ja bei solcher Musik um die Aufwirbelung des Staubes gekümmert werden.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28961" aria-describedby="caption-attachment-28961" style="width: 1440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28961 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_122954-1.jpg" alt="" width="1450" height="816" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_122954-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_122954-1-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_122954-1-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_122954-1-750x422.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28961" class="wp-caption-text">&#8230; Wall Of Death!</figcaption></figure>
<p>Auf dem Weg zum Camp zurück bemerke ich etwas Merkwürdiges: Überall Hüpfburgen und Eltern mit Kindern. Es spielen gerade <strong>RANDALE</strong>, eine Band, die Punk Rock für Kiddies produziert. Und dazu ist gerade Familien-Gratis-Eintritt-Tag (oder so ähnlich). Ich will auch auf die Hüpfburg. Im Publikum sind trotzdem mehr Bierbäuche als Kinder zu sehen – denn die sind ja alle auf den Hüpfburgen. Oh, und natürlich: Das Kinderkonzert findet auf der FICKEN-Stage statt. 100 Punkte an den Organisator!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28982" aria-describedby="caption-attachment-28982" style="width: 262px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28982" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Phil-Campbell-1.jpg" alt="" width="272" height="182" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Phil-Campbell-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Phil-Campbell-1-300x201.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Phil-Campbell-1-1024x686.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Phil-Campbell-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Phil-Campbell-1-750x502.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 272px) 100vw, 272px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28982" class="wp-caption-text">Phil Campbell And The Bastard Sons @Sebastian Rosch</figcaption></figure>
<p>Sebastian:<em> Die Ankündigung für diese Band dürfte wohl bei vielen für ein wenig Wehmut gesorgt haben. <strong>PHIL CAMPBELL AND THE BASTARD SONS</strong> spielen dieses Jahr auf dem <strong>BREEZE</strong>. Der ehemalige Gitarrist der legendären Band <strong>MOTÖRHEAD</strong> liefert mit seinem neuen Projekt, in dem auch seine Söhne mitspielen, ein Brett grundehrlichen Rock‘n‘Rolls ab. Wer da nicht hin geht, ist selber schuld. So gesehen ein echtes Highlight auf dem diesjährigen <strong>SUMMER BREEZE</strong>.</em></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28934" aria-describedby="caption-attachment-28934" style="width: 335px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28934" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_174733.jpg" alt="" width="345" height="259" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_174733.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_174733-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_174733-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_174733-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 345px) 100vw, 345px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28934" class="wp-caption-text">Crowdsurfer auf Crowdsurfer</figcaption></figure>
<p>Es folgen <strong>KORPIKLAANI</strong>, welche ich mir dieses Mal von direkt vor der Bühne ansehe. Die Feierstimmung ist in diesen Bereichen natürlich groß, und so bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als mich der Partylaune hinzugeben. Die Crowdsurfer fangen bei diesem Konzert an, mächtig kreativ zu werden: Man sieht Crowdsurfer auf Crowdsurfern sitzen, Crowdsurfer auf Crowdsurfern surfen (im Stehen!), Crowdsurfer, die mit Videokameras auf Crowdsurfern crowdsurfen und sich beim Crowdsurfen filmen, nackte Crowdsurfer (ih!) – ja sogar ein Versuch wird gestartet, zu zweit auf einem Crowdsurfer zu crowdzusurfen – der endet allerdings eher ungut. Trotz all dem Quatsch darf man aber nicht vergessen, dass <strong>KORPIKLAANI</strong> längst nicht mehr nur Sauf- und Spaßmusik machen. Ruhigere Songs, langsamere Songs, Songs über die Schönheit der Natur, aber auch Songs mit düstereren Thematiken haben mittlerweile einen festen Platz in der Setlist.</p>
<h3>Von Zusammenhalt und hochwertiges Geklatsche</h3>
<p>Dann geht es für mich zu <strong>ORPHANED</strong> <strong>LAND</strong>. Berührt mich deren Musik auch persönlich nicht so sehr, muss ich sagen, dass das für die Menschen um mich herum definitiv anders ist. So viel Motivation, mitzuklatschen, mitzusingen und generell mitzumachen sehe ich dieses Festival zum ersten Mal. Der gesamte überdachte Bereich der CAMEL-Stage ist voll mit Menschen, die so richtig voll dabei sind. Sogar – und Respekt dafür – unregelmäßige Rhythmen werden scheinbar problemlos von der Masse mitgeklatscht. Im Normalfall schaffen es die Menschen auf Konzerten selten, überhaupt das Tempo zu halten, sobald das Geklatsche beginnt. Ein warmer Empfang für die Band. Der Sänger gibt außerdem seine Freude zum Ausdruck bezüglich der ganzen verschiedenen Nationalitäten, die sich hier versammelt haben, um zusammen Spaß zu haben und zu feiern. Ein besonders emotionaler Moment mit einer Band, die aus dem Konfliktgebiet Israel stammt.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28965" aria-describedby="caption-attachment-28965" style="width: 1440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28965 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_222228-2.jpg" alt="" width="1450" height="477" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_222228-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_222228-2-300x99.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_222228-2-1024x337.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_222228-2-750x247.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28965" class="wp-caption-text">Die überdachte Bühne bei Orphaned Land</figcaption></figure>
<p>Auf <strong>SOLSTAFIR</strong> bin ich sehr gespannt, da mir von allen Seiten immer begeistert erzählt wird, wie gut die Band ist. Allerdings macht mich auch deren Musik wieder ordentlich müde, und wirklich viele Erinnerungen bleiben mir leider nicht. Drückende Atmosphäre, lila-blaues Licht, viel Nebel – alles scheint ineinander zu verschwimmen. Bei der nächsten Gelegenheit gibt’s dann eine detailliertere Review.</p>
<h3>Der letzte Abend</h3>
<p><strong>BLOODBATH</strong> höre ich seit geraumer Zeit ab und an mal, konnte sie aber leider nicht mehr mit <strong><span class="st">Å</span>KERFELD</strong> oder <strong>TÄGTGREN</strong> live sehen. Und, da muss ich mich leider der generellen Meinung anschließen: <strong>NICK</strong> <strong>HOLMES</strong> am Gesang wirkt einfach ein bisschen schwach im Vergleich. Aber! Diese Live-Show weiß mich eines Besseren zu belehren. Zwar ist wirklich hörbar weniger Power in der Stimme vorhanden als bei den Vorgängern, aber schlimm ist das eigentlich nicht. Es sorgt nur für eine andere Art von Atmosphäre: weniger Zerstörung und Gewalt, mehr Düsternis und Verwesung. Mir gefällt die Friedhof-Gammelfleisch-Stimmung live wirklich ganz gut. Hätte ich so nicht erwartet.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28964" aria-describedby="caption-attachment-28964" style="width: 422px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28964" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180819_015817-2.jpg" alt="" width="432" height="243" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180819_015817-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180819_015817-2-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180819_015817-2-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180819_015817-2-750x422.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 432px) 100vw, 432px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28964" class="wp-caption-text">Carpenter Brut</figcaption></figure>
<p>Den Abschluss des Festivals macht für mich dann tatsächlich nicht mal eine Metal-Band, sonden <strong>CARPENTER</strong> <strong>BRUT</strong>! Darkwave-lastiger 80er-Actionfilm-Sound mitsamt zugeschneiderter Licht- und Videoshow zu jedem einzelnen Song. Es ist ein audiovisuelles Spektakel sondergleichen. Die große Bühne gibt ein letztes Mal alles und überzeugt noch einmal mit perfektem, drückendem Sound. Ein solches Konzert habe ich noch nie erlebt, und es ist glorreich. Dazu muss ich noch sagen, dass trotz eher elektronisch angelehnter Musiksparte alles von Musikern live auf der Bühne gespielt wird – Mit Schlagzeug, Gitarre und Synthesizer. Ein würdiger Abschluss? Definitiv.</p>
<h3>Ende!</h3>
<p>Puh! Was ein Festival. So viele neue Bands live gesehen, und das trotz mittlerweile zehn Jahren Festivalbesuchen. Wie auch schon letztes Jahr hat es das <strong>SUMMER BREEZE</strong> wieder geschafft, fast bei jedem Konzert richtig guten Sound zu bieten. Besonders die Anlage (oder sind es die magischen Soundtechniker?) der neuen Hauptbühne (aktiv seit 2017) sei an dieser Stelle noch einmal zu loben. Auf keinem anderen Festival habe ich so positive Erfahrungen mit der Soundqualität gemacht. Und das Ersetzen der alten CAMEL-Stage durch eine tatsächlich funktionierende Bühne hat auch definitiv zum Wohle aller beigetragen.</p>
<p>Eine kleine Kritik hätte ich dennoch abzugeben: Dass der Platz beim Campen nicht pro Person, sondern pro Auto zugeordnet wird (so schien es mir zumindest zu funktionieren), ist im Bezug auf das überall so hochgepriesene Bilden von Fahrgemeinschaften dann doch eher kontraproduktiv! Es bedeutet im Endeffekt: Je mehr Leute im Auto, desto weniger Campspace hat jeder einzelne davon.</p>
<p>Alles in Allem habe ich nicht wirklich viel auszusetzen. Sogar das Schleusenproblem zum Infield war heuer bei Weitem galanter gelöst als letztes Jahr. Und: Der <em>Sauberste-Dixi-Klos-ever-Awar</em>d geht definitiv auch an das <strong>SUMMER BREEZE 2018</strong>. Selten so viele saubere Dixis gesehen. Wahrhaft ein neues Lebensgefühl. Und das Wichtigste Lob zuletzt: Großartige Stilabwechslung, was die Bandauswahl angeht! Es war von allem was dabei, und das Line-Up bot dieses Jahr wirklich die Möglichkeit für unterschiedlichste musikalische Erfahrungen. Um die ursprüngliche Frage zu beantworten: Ja, das Festival konnte seine Standarts dieses Jahr aufrechterhalten! Ich würde sogar von einer weiteren Steigerung sprechen. Weiter so!</p>
<p>Nur die FICKEN-Stage bräuchte wirklich nicht unbedingt zu existieren.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-28963" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180819_094308-2.jpg" alt="" width="1450" height="447" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180819_094308-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180819_094308-2-300x92.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180819_094308-2-1024x316.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180819_094308-2-750x231.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /></p>
<p>Cheers!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/summer-breeze-2018-der-bericht/">Summer Breeze 2018 &#8211; Der Bericht</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/summer-breeze-2018-der-bericht/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>WACKEN vs. HELLFEST – der große Vergleich</title>
		<link>https://silence-magazin.de/wacken-vs-hellfest-der-vergleich/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=wacken-vs-hellfest-der-vergleich</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/wacken-vs-hellfest-der-vergleich/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gastautor]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Aug 2018 09:58:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[2018]]></category>
		<category><![CDATA[Bands]]></category>
		<category><![CDATA[Camping]]></category>
		<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Hellfest]]></category>
		<category><![CDATA[infield]]></category>
		<category><![CDATA[lineup]]></category>
		<category><![CDATA[vergleich]]></category>
		<category><![CDATA[versus]]></category>
		<category><![CDATA[wacken]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=28599</guid>

					<description><![CDATA[<p>Jetzt wird's ernst!<br />
Wir geben euch den ultimativen Vergleich der 2 Giganten. WACKEN vs. HELLFEST.<br />
Sie treten in mehreren Kategorien an und kämpfen erbittert...</p>
<p>Was meint ihr? Wer sollte eurer Meinung nach gewinnen?!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wacken-vs-hellfest-der-vergleich/">WACKEN vs. HELLFEST – der große Vergleich</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ende 2017 stand die Urlaubsplanung an, und damit natürlich auch die Festivalplanung. Wir haben in den letzten Jahren schon so einige Festivals mitgenommen und wollten es 2018 wissen! Das Wacken sollte es werden. Wie es dort wohl sein würde? Und, weil es 2 Jahre zuvor schon gigantisch dort war, wurden auch noch einmal Karten für das Hellfest geordert.</p>
<p>Somit standen also 2 der größten Metal-Festivals in Europa auf unserem Zettel und die Vorfreude stieg. Mittlerweile haben wir beide „überstanden“ und rückblickend bietet sich natürlich ein kleiner Vergleich der beiden an.</p>
<blockquote><p><strong>Vorneweg sei schon so viel verraten – wer Metal und Rock liebt, der ist auf beiden Festivals mehr als gut aufgehoben und sollte beide mal besuchen.</strong></p></blockquote>
<p><em><span style="text-decoration: underline;">Dann versuche ich mal, einen strukturierten Überblick zu schaffen:</span></em></p>
<h3>Die Tickets und der Preis:</h3>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28601 size-medium alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-1-169x300.jpg" alt="" width="169" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-1-169x300.jpg 169w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-1-576x1024.jpg 576w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-1-750x1333.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-1.jpg 816w" sizes="auto, (max-width: 169px) 100vw, 169px" /></h3>
<p>Im <strong>Preis</strong> unterscheiden sich beide Festivals nur gering, für ein <strong>Wackenticket</strong>&nbsp;bezahlt man derzeit&nbsp;<strong>220 Euro</strong>, das <strong>Hellfest</strong> kostet rund <strong>200 Euro</strong>. Beides sind natürlich stolze Preise, die sich aber dahingehend relativieren, wenn man eine entsprechende Anzahl an Bands im <strong>Line-Up</strong> findet, die man unbedingt mal sehen möchte. Durch unseren breit gefächerten Musikgeschmack war es für uns also kein Problem, vom Geld abzusehen.</p>
<p>Die Tickets an sich kamen beim <strong>Wacken</strong> in Form von schönen Hardtickets, die direkt zuhause bleiben konnten, denn eine aufgeklebte <strong>Plastikkarte</strong> stellte hier das eigentliche Ticket dar &#8211; und fungierte gleichzeitig als Möglichkeit zum <strong>bargeldlosen Bezahlen</strong>.</p>
<p>Die <strong>Hellfest</strong>-Tickets gibt es dagegen nur als <strong>Print-at-home-Variante</strong>, die natürlich nicht so schick ist. Dafür aber praktisch, denn 5x ausgedruckt verliert man das Ticket garantiert nicht!</p>
<p><strong>WACKEN</strong>:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"></p>
<p><strong>HELLFEST</strong>:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28613" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28613" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28615" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_grau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"></p>
<h3>Der Vorverkauf:</h3>
<p>Beim <strong>Hellfest</strong> hieß es hier tatsächlich, schnell zu sein: Innerhalb von nur <strong>3 Tagen</strong> war das gesamte Festival einfach <strong>ausverkauft</strong>! Wichtig ist zu wissen, dass man die Karten nur mit <strong>Kreditkarte</strong> bezahlen kann.</p>
<p>Für das&nbsp;<strong>Wacken</strong> hatten wir erst deutlich später Tickets gekauft, wobei hier der Vorverkauf deutlich schwankt. Für das 30. Jubiläum 2019 sind bereits 5 Tage nach Ende des diesjährigen Wackens alle Tickets ausverkauft….</p>
<p><strong>WACKEN</strong>:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"></p>
<p><strong>HELLFEST</strong>:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28613" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28615" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_grau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28615" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_grau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"></p>
<h3>Die Anreise:</h3>
<p>Wir haben das Glück, dass wir in der Zwischenzeit stolze Besitzer eines <strong>Wohnmobils</strong> sind. Das heißt, ein gewisser Komfort ist vorhanden und auch das Packen und die Vorbereitung gestalten sich etwas einfacher.</p>
<p>Das <strong>Wacken</strong> ist anreisetechnisch natürlich deutlich im Vorteil: Gerade einmal 420 Kilometer mussten zurückgelegt werden, ehe man die heiligen Kuhweiden in Schleswig-Holstein erreicht hatte.</p>
<p>Das <strong>Hellfest</strong>&nbsp;wiederum ist aufgrund seiner Lage im französischen Nantes im Hinblick auf die Anreise natürlich eine größere Herausforderung. Idealerweise verbindet man es gleich mit einer Woche Urlaub vorher und einer Woche Urlaub danach. So könnt ihr auch noch die Normandie erkunden oder eben Paris besuchen. So haben wir es beim ersten Mal gemacht, dieses Jahr hieß es einfach nur: Fahren, so weit und schnell es geht. Und wir rissen die Strecke ohne größere Urlaubsvergnügen runter – bei 1500 Kilometern sollte man dazu aber auch 2 Tage einplanen!</p>
<p><strong>WERTUNG:</strong> Abhängig von eurem Wohnort und eigenen Vorlieben.</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28603 size-medium aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-3-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-3-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-3-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-3-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-3.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></h3>
<h3>Das Campinggelände:</h3>
<div class='vw-row-shortcode'><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'>Beim <strong>Wacken</strong> sind wir dienstags angereist. 0:45 nachts ( also eigentlich Mittwoch) sind wir dann angekommen, und trotz der Uhrzeit waren überall wegweisende <strong>Securitys</strong>, die uns zur richtigen Zufahrt lotsten. Die Autos wurden auf dem Gelände bis auf ihre endgültigen Stellplätze eingewiesen! Das gefiel mir sehr gut, da dadurch das Gelände optimal genutzt war und auch überall begehbare/befahrbare Gassen und Wege geblieben sind. Im Dunkeln <strong>über Zeltleinen stolpern</strong> und sich vortasten ist damit nicht nötig! Wir hatten natürlich auch riesiges Glück – beim Wacken 2018 gab es völlig unüblicherweise nicht einen Tropfen Regen!</p>
<p>Damit war der Campingplatz trocken, sehr eben und auch sehr gut organisiert. Selbst bis zu unserem recht weit hinten gelegenen Platz kamen Polizei und Security-Streifen, um das Gelände abzusichern, auf Hitzebrände zu kontrollieren und Diebstählen an den Zelten vorzubeugen. Es gab ausreichend<strong> Dixis</strong>, die auch bis zum Schluss in gutem Zustand waren und auch <strong>Duschen</strong>, die im normalen Ticketpreis enthalten waren. Erstaunlicherweise war auch unser Fußweg bis zum Infield sehr erträglich – gerade einmal <strong>15 Minuten entspannter Fußmarsch</strong> trennten uns vom Einlass, und das, obwohl wir auf dem fast letzten Camp Ground V waren.</p>
<p><strong>WACKEN</strong>:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"></p>
<p></div><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'>Beim <strong>Hellfest</strong> ist es etwas schwierig zu beurteilen: Man fährt im Endeffekt in das <strong>kleine Städtchen</strong> mehr oder weniger direkt hinein. Das Festival findet in <strong>Clisson</strong> statt, einer kleinen Stadt, die auch ganz nett anzuschauen ist und in die man von Autobahn oder Bundesstraße kommend unweigerlich hineinfährt. Der Verkehr wälzt sich dann durch den Ort und wird bis zu einem <strong>zentralen Parkplatz</strong> geleitet – außer, man macht es wie viele der <strong>Franzosen</strong>, die eigentlich jede nicht eingezäunte Grünfläche zum Campen nutzen!</p>
<p>Das eigentliche <strong>Campinggelände</strong> ist getrennt vom Parkplatz, also reines Campen ohne Auto, dafür immerhin direkt angrenzend an das Konzertgelände. Dementsprechend sieht man dann viele ihr gesamtes Hab und Gut durch die Gegend schleppen. Unseren Platz fanden wir zufällig, eine indirekt für das Festival reservierte Fläche, etwas abseits gelegen. Von dort haben wir unsere Fahrräder genommen und waren über befestigte Straßen in 5 Minuten am Konzertgelände. Praktischerweise ist auch ein riesiger <strong>Supermarkt</strong> in 5 Minuten zu Fuß zu erreichen, genau wie ein Bäcker. Und die Leute um uns herum waren die perfekte <strong>Partymeute</strong> – aber auf einem solchen Level, dass man trotzdem nachts noch etwas regenerieren konnte. ?</p>
<p><strong>HELLFEST</strong>:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28613" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28615" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28615" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_grau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"></p>
<p></div></div>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Das Bändchen und der Bändchentausch:</h3>
<p>Beim <strong>Wacken</strong> ist hier der Vorteil, dass der Bändchentausch <strong>24/7</strong> offen ist – wenn man sich also clevererweise nachts dorthin bewegt, bekommt man sein Bändchen ohne anzustehen und dazu auch noch den<strong> „Full Metal Bag“</strong>, einen kleinen <strong>Turnbeutel</strong>, in dem allerlei Goodies enthalten sind, von<strong> Halsschmerztabletten</strong> über <strong>Ohrenstöpsel</strong> bis hin zu <strong>Postern</strong> und <strong>Kondomen</strong>. Aber auch ein wasserdichter Brustbeutel für Geld/Handy und eine <strong>Trinkflasche</strong>, die für das Infield zugelassen ist, sind dabei. Insgesamt eine ziemlich coole Sache für ein Festival!</p>
<p>Beim <strong>Hellfest</strong> war der Bändchentausch ab einem bestimmten Zeitpunkt freigegeben, sodass hier schon ein wenig Wartezeit von Nöten war. Aber insgesamt war es auch dieses Mal organisatorisch gut gemeistert und nach einer halben Stunde war die Sache erledigt. Praktisch: An dem Bändchen befindet sich ein <strong>Chip</strong>, den man mit Geld aufladen kann und der dann zum bargeldlosen Bezahlen auf dem Konzertgelände dient. Hier ist auch ausschließlich dieses Zahlungsverfahren möglich! Das Aufladen geht über <strong>Kreditkarte</strong>, <strong>Stände vor Ort</strong> oder eine <strong>Handyapp</strong> – und bei jedem Bezahlvorgang bekommt man <strong>transparent</strong> angezeigt, was abgebucht wird und was noch vorhanden ist. Dieses System beschleunigt auch sämtliche Bezahlvorgänge enorm!</p>
<h3>Das Infield-Gelände und das „drumherum“:</h3>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28607 size-medium alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/wacken-alex-3-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/wacken-alex-3-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/wacken-alex-3-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/wacken-alex-3-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/wacken-alex-3.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></h3>
<p>Beim <strong>Wacken</strong> gibt es schon vor dem Einlass diverse Stände zu begutachten. Nach dem Einlass folgt dann das eigentliche Gelände: Auf der linken Seite <strong>2 große (Zirkus)-Zelte</strong>, wovon eines 2 Bühnen beheimatet, das andere ist Austragungsort für <strong>E-Sports-Events</strong>, die wohl teilweise auch mit Bandbeteiligung stattgefunden haben. Geradeaus kommt man zu den <strong>3 Hauptbühnen</strong>: <strong>Faster, Harder und Louder</strong>. Und davor kann man sich die Füße bei einer großen Anzahl an Merchandise- und Fressbuden vertreten. Auch die Wacken Foundation und zahlreiche Hilfs- und Umweltschutzprojekte sind hier vertreten. Nach rechts geht es in das <strong>Wackinger-Dorf</strong>, in dem eine Mittelalter-Bühne (Wackinger-Stage) und die in postapokalyptischer Optik gehaltene Wasteland-Ecke inklusive Wasteland-Stage zu finden sind. Und drumherum gibt es etliche Stände für das leibliche Wohl sowie Vergnügungen (Axtwerfen, Bogenschießen und Hau den Lukas), die das Gesamtbild abrunden.</p>
<p>Positiv fällt auf jeden Fall auf, dass hier sämtliche Wege so angelegt sind, dass auch eine <strong>große Menschenmenge</strong> in kurzer Zeit ohne Gedrängel durchgehen kann. Das Wackinger-Dorf und die Wasteland-Ecke sind sorgfältig und schön ausgestattet und bieten vielfältige Unterhaltungsmöglichkeiten und optische Eindrücke. Die Merchandise- und Essstände sind dagegen – ebenso wie das Bühnengelände – schlicht und pragmatisch gehalten, was allerdings nicht negativ auffällt und sicherlich auch den üblichen <strong>Wetterbedingungen</strong> vor Ort geschuldet ist. Nettes Detail am Rande sind Metallskulpturen, die zum Beispiel Doro, das Maiden-Maskottchen Eddie und Lemmy zeigen. Insgesamt ist alles sehr großflächig angelegt, aber die <strong>Bühnenwechsel</strong> zu Fuß gelingen dennoch sehr schnell.</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-28602 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-2-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-2-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-2-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-2-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></h3>
<p>Das <strong>Hellfest</strong> dürfte in diesem Punkt bei allen Festivals <strong>unübertroffen</strong> sein! Das Gelände betritt man durch einen mit Zäunen eingefassten Eingangsbereich, es folgt die Bändchenkontrolle und man steht in <strong>„Hellcity“</strong>. Hier ist eine Art <strong>Metal-Stadt</strong> aufgebaut. Eine <strong>Bar</strong>, ein <strong>Gitarrenverkauf</strong>, ein Hellfest-Merchstand, ein Doc-Martens-Stand, ein (gratis!) Barbier und etliches mehr finden hier Platz hinter liebevoll detaillierten Fassaden, von denen King Kong auf die Stadt blickt, eine Zombie-Brain-Schnecke Cocktails verspricht und ein Porträt von Lemmy über das Gelände wacht.</p>
<p>Auf der linken Seite sind dann <strong>2 große Zelte</strong>, die sämtlichen sonstigen <strong>Merch</strong> beinhalten und dahinter geht es dann vorbei am „Supporters Club“-Bereich in Richtung der Campingplätze. Hier kann man auch problemlos mit eigenen Getränken und eigenem Essen durch die Gegend ziehen, das ist erlaubt. Auch auf das Konzertgelände darf man &#8211; für deutsche Verhältnisse undenkbar – viel mitnehmen, so sitzen die betagteren Metalheads hier gemütlich auf <strong>Campingstühlen</strong> in den hinteren Reihen. Auch <strong>Brötchen, Schnitten und Tetrapaks</strong> sind meist kein Problem. Sehr angenehm!</p>
<p>Der Einlass zu dem Konzertgelände ist als riesige <strong>Kathedralenfront</strong> gestaltet, Bändchenkontrolle ist hier automatisch durch den Chip am Bändchen und das Abtasten danach ebenfalls sehr locker. Dann steht man im Konzertgelände. Direkt gegenüber sind die beiden Hauptbühnen, rechts sind <strong>3 Zeltbühnen</strong> nebeneinander aufgebaut mit den klangvollen Namen<strong> Altar, Temple</strong> und <strong>Valley</strong>. Auf der linken Seite kommt man zu einer Unzahl verschiedener <strong>Fressbuden</strong> (und einem <strong>Riesenrad</strong>) und einem kleinen Wäldchen, durch das man zur letzten Bühne, der <strong>Warzone</strong>, kommt.</p>
<p>Auf diesem Gelände ist alles, ja wirklich <strong>ALLES</strong> mit <strong>Liebe zum Detail</strong> ausgestattet, umgebaut und dekoriert. Hier gibt es nicht einfach einen Merchstand oder einen Bierwagen – hier ist alles aus Metal(l). Die Stände wurden in aufwändige große <strong>Metallkäfige</strong> mit unzähligen Schweißarbeiten und Aufbauten verwandelt, auf den Dächern sind Feuerschalen und Flammenwerfer, die abends ein unglaubliches Ambiente schaffen. Die Begrenzung des Geländes sind ebenfalls Metallzäune, die mit etlichen <strong>Metallarbeiten</strong> und Netzstrukturen aus verflochtenen Autoreifenteilen und Feuerschalen ausdekoriert sind.</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28604 size-medium alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-4-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-4-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-4-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-4-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-4.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></h3>
<p>Es gibt einen verrosteten <strong>Metallbaum</strong>, dessen laublose Äste den Hellfest-Schriftzug tragen, eine 15 Meter hohe Skulptur von Lemmy inklusive einiger <strong>Original-Reliquien</strong>, wie seiner Stiefel. Die komplette Bühne der Warzone ist in eine Mischung aus <strong>Gladiatorenarena</strong> und <strong>Gefängnis</strong> verwandelt worden, man betritt diese durch ein großes Tor. Die seitlichen Zäune sind mit Stacheldraht und Wachtürmen versehen. Es ist schwierig zu beschreiben, aber kurz gesagt: Wahnsinn! Ich bin ein Konzertbesucher, der eigentlich nur eine ebene Wiese und eine Bühne mit gutem Sound braucht. Aber das, was dort mit dem Konzertgelände veranstaltet wird, ist einfach unglaublich!</p>
<p>Abgesehen von dem ganzen <strong>dekorativen Drumherum</strong> gibt es auch noch höchst praktische Anlagen, zum Beispiel 2 große Tore, aus denen Wasser in unterschiedlicher Intensität herabfällt und durch die man gehen kann, um sich zum Schutz vor der Hitze nass zu machen. Abends wird das <strong>Wasser</strong> zur <strong>beleuchteten Deko</strong>, denn aus dem herabfallenden Wasser werden das Hellfest-Symbol, eine Metal Horns und etliche andere Symbole geformt, was echt schön anzuschauen ist ( <a href="https://www.videoman.gr/en/132359">https://www.videoman.gr/en/132359</a> )</p>
<h4>Kurz zusammengefasst – dieses Gelände lässt keine Wünsche offen!</h4>
<p><strong>WACKEN</strong>:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"></p>
<p><strong>HELLFEST</strong>:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28613" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28615" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28615" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"></p>
<h3>Essen, Trinken und die Preise:</h3>
<div class='vw-row-shortcode'><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'>Beim <strong>Wacken</strong> gibt es ein umfassendes Angebot an Getränken. die man im Infield erwerben kann. Von<strong> Kirschbier</strong> über<strong> Becks</strong> bis <strong>Honigbier</strong> und <strong>Met</strong> bleibt hier kaum ein Wunsch offen. Auch Bowle und Cocktails sind verfügbar. Das Essens-Angebot ist ebenfalls <strong>vielfältig</strong>. Es gibt Schweinshaxe, Handbrot und andere zünftigen Mahlzeiten im Wackinger-Dorf und auch „normale“ Essens-Stände, die von Asia-Nudeln über Döner, vegane Falafeln bis zu Gyros und klassischem Fast Food alles im Angebot haben. Hier kann man also problemlos zugreifen und jeder findet etwas – lediglich der Mangel an Süßspeisen für die holde Weiblichkeit wurde bemängelt. Sympathisch finde ich den <strong>erträglichen Bierpreis</strong> von 4 Euro für die 0,4l und dass es zwar ausgefallenes und interessantes Essen gibt, aber auch Dinge für den <strong>kleinen Geldbeutel</strong>, von denen man satt wird. Man muss sich hier also für das leibliche Wohl nicht zwangsläufig in enorme Unkosten stürzen!<br />
<strong>WACKEN</strong>:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><br />
</div><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'>Beim <strong>Hellfest</strong> gibt es direkt vom Veranstalter an die Getränkestände angegliederte Fressbuden, bei denen man <strong>normales Festivalessen</strong> wie Pommes, Burger und einiges anderes an Fingerfood finden kann. Hier kann man <strong>bargeldlos</strong> bezahlen, es wird rasend schnell abgefertigt und alles ist ziemlich günstig. Aber auch hier gibt es ergänzend dazu eine ganze Ecke im hinteren Bereich, wo unzählige Buden Speisen aus aller Welt anbieten, von französischem oder argentinischen bis hin zu den ausgefallensten Speisen – im Endeffekt wie ein <strong>Food-Market</strong>. Das Ganze wird so wertgeschätzt, dass es nach dem Festival eine Abstimmung gibt, welche Stände das beste Essen hatten. Auch hier ist es schön, dass es viel Auswahl, aber eben auch billiges Essen gibt, der Bierpreis lag bei um die 5 Euro für 0,5l. Auch Wein, Cocktails usw. gab es zu kaufen. <br />
<strong>HELLFEST</strong>:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28613" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28615" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28615" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"></p>
<p></div></div>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Die Bühnen, die Leinwände und der Sound:</h3>
<p><em>Das Drumherum ist natürlich wichtig, weil auch nicht den ganzen Tag Bands spielen und auch der härteste Musikfreak mal eine Pause auf die Ohren braucht – aber trotzdem sind mit das wichtigste natürlich die Bühnen und der Sound!</em></p>
<div class='vw-row-shortcode'><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'>Das <strong>Wacken</strong> wirbt mit <strong>8 Bühnen</strong> – das ist auch faktisch nicht falsch. 3 Bühnen davon sind die großen <strong>Headlinerbühnen Faster und Harder</strong> und ein kleines Stück abseits davon <strong>Louder</strong>. 2 weitere Bühnen finden sich nebeneinander im <strong>„Bullhead-Circus“</strong> genannten Zelt. Die anderen 3 Bühnen sind dann im Vergleich dazu winzig – die <strong>Wackinger-Stage</strong>, die <strong>Wasteland-Stage</strong> (auf der sehr unterschiedliche Shows stattfinden) und die <strong>Beergarden-Stage</strong>. Die 2 Hauptbühnen <strong>Faster und Harder</strong> bieten natürlich mit dem <strong>Wacken-Schädel</strong> in der Mitte schon einen imposanten Anblick, verzichten aber auf weitere Dekoration. Dazu gibt es <strong>3 Leinwände</strong> sowie eine weitere hinter dem FOH. Auch die Louder-Stage kann mit 2 Leinwänden aufwarten. Das können auch die Zeltbühnen – leider allerdings wirklich nur im Zelt. Wenn das voll ist – so geschehen bei <strong>NAZARETH</strong> und <strong>SEPULTURA</strong> am ersten Tag – hat man draußen das Nachsehen, da dort keine weiteren Leinwände sind und auch keine weiteren Boxen.</p>
<p>Hier könnte man <strong>mit kleinem Aufwand</strong> die Situation deutlich <strong>verbessern</strong> – oder man lässt eben solche großen Namen doch eher draußen spielen. Was alle Bühnen vereint waren – aus unserer Sicht – <strong>Probleme beim Sound</strong>. Wenn man bei den Hauptbühnen weit vorne steht, ist der Sound teilweise erstaunlich leise – was weiter hinten, hinter der zweiten Leinwand gar nicht so ist. Hier Louderbühne ist ein Stück nach rechts eingedreht – wenn man hier nicht ebenfalls weit rechts steht kommt es zu teilweise enormen Überlagerungen von den beiden Hauptbühnen. Die Zeltbühnen hatte man ebenfalls Probleme – da war es zwar schön laut, aber dafür war es, unabhängig von der Metal-Art, schwierig bis kaum möglich, die Stimmen zu verstehen, die Instrumente haben dort alles übertönt. Um auf hohem Niveau weiter zu meckern: Die Leinwände an den Hauptbühnen dürften gut und gerne doppelt so groß sein! <br />
<strong>WACKEN</strong>:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_grau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_grau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"></div><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'>Das <strong>Hellfest</strong> bietet <strong>6 Bühnen</strong>: die 2 <strong>Mainstages</strong>, auf denen die <strong>Headliner</strong> laufen, <strong>3 Zeltbühnen</strong> und schließlich noch die <strong>Warzone</strong>. Die beiden Hauptbühnen sind in Richtung des Publikums verkleidet und zeigen Collagen mit vielen Gesichtern aus der Metal-History. Bei den Hauptbühnen gibt es ebenfalls<strong> 3 Leinwände</strong>, die allerdings in Höhe und Breite nahezu identisch mit den Bühnen sind und damit von eigentlich jedem Punkt des Infields einen genialen Blick ermöglichen. Die Zeltbühnen sind ebenfalls innen und – falls das Zelt voll ist – außen mit Leinwänden ausgestattet, zusätzlich gibt es bei den Außenleinwänden auch noch eine dicke Boxenreihe, sodass man auch vor dem Zelt klasse hören und sehen kann. Auch die Warzone ist mit 2 großen Leinwänden ausgestattet.</p>
<p>Insgesamt würde ich den Sound simpel zusammengefasst als <strong>perfekt</strong> bezeichnen: Die großen Hauptbühnen kann man überall auf dem Infield super hören und sehen, auch dann, wenn die Füße nicht mehr wollen und man sich auf der Wiese niederlässt. Die <strong>Zeltbühnen</strong> schaffen es – trotz <strong>paralleler Konzerte</strong> – den Sound perfekt wuchtig ins Publikum zu schmettern, ohne dass man die Nebenbühne hört! Das Bühnenkonzept ist außerdem so gemacht, dass die jeweiligen Metal-Spielarten „ihre“ Bühne haben – so finden eben in der <strong>Warzone</strong> bevorzugt <strong>Punk, Hardcore</strong> und ähnliche Dinge statt, während im<strong> Valley</strong> eher <strong>progressive</strong> und <strong>experimentelle</strong> Bands zu finden sind. <strong>Altar und Temple</strong> bieten den <strong>dunkleren Klängen</strong> ein Zuhause. <br />
<strong>HELLFEST</strong>:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28613" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28615" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28615" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><br />
</div></div>
<p>(Falls sich jemand wundert, warum die <strong>Leinwände</strong> solche Erwähnung finden – zwischen uns beiden herrscht ein Größenunterschied von 30 cm und ich fand es ganz gut, auch mal die Sichtmöglichkeiten für diejenigen zu beleuchten, die nicht 1,90m groß sind.)</p>
<h3>Das Line-Up:</h3>
<p>…ist natürlich <strong>Geschmackssache</strong>! Beide Festivals geben sich hier große Mühe, sowohl große Bands, als auch kleinere, recht besondere Auftritte an Land zu ziehen. Dabei vergessen sie aber weder das breit gefächerte Feld der unterschiedlichen<strong> Metalrichtungen</strong> zu bedienen, noch die wichtige Aufgabe, sich auch um kleinere Acts und den <strong>„Nachwuchs“</strong> zu kümmern.</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28606 size-medium alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/wacken-alex-2-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/wacken-alex-2-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/wacken-alex-2-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/wacken-alex-2-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/wacken-alex-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></h3>
<p><strong>Wacken</strong> ist etwas <strong>eingeschränkt</strong> auf „nur“ Metal- bzw. Rockbands, bietet dafür aber mit dem <strong>„Metal Battle“</strong> ein geniales Konzept, bei dem sich Bands in Contests in ihren Heimatländern durchsetzen können, dann auf Wacken eine Bühne bekommen und der Gewinner sogar einen Plattenvertrag mit <strong>Nuclear Blast</strong> an Land zieht. Das bringt natürlich frischen Wind, bietet auch alteingesessenen Szene-Kennern permanent neue Eindrücke und spiegelt die internationale Zusammensetzung des Festivals auch auf der Bühne wieder! Außerdem finden auch viele Bands des <strong>Mittelalter-Rocks</strong> großen Zuspruch.</p>
<p>Das <strong>Hellfest</strong> bietet neben Metal und Rock mit der <strong>Warzone</strong> auch <strong>Punk, Hardcore</strong> und diversen <strong>Subgenres</strong> eine große Bühne, die auch gut besucht wird! Hier ist also die Breite noch ein wenig größer. Auch hier gibt es einen <strong>Nachwuchscontest</strong> im Vorfeld – allerdings nur<strong> national</strong> in Frankreich und der Gewinn ist eben der Auftritt auf dem <strong>Hellfest</strong>.</p>
<p><strong>WACKEN</strong>:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_grau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"></p>
<p><strong>HELLFEST</strong>:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28613" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28615" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28615" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"></p>
<h3>Die Besucher / Das Publikum:</h3>
<div class='vw-row-shortcode'><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'>Beim <strong>Wacken</strong> waren wir im Vorfeld etwas skeptisch. In jeder Doku, auf jedem Foto sieht man hier <strong>bierdosenbehelmte Wikinger</strong> jenseits der 3 Promille, sich wild im Schlamm wälzend. Aber wie es im Leben eben immer so ist: Man sollte sich <strong>selbst einen Eindruck machen!</strong></p>
<p>Das <strong>Publikum</strong> hier beheimatet sämtliche <strong>Altersklassen</strong>, ist auch gut gemischt zwischen beiden Geschlechtern und es finden sich vom zockenden, bleichgesichtigen <strong>Nerd</strong> über den in Nostalgie schwelgenden Metalhead bis hin zum im Fitnessstudio gestählten <strong>Wikinger</strong> eigentlich alle im Publikum wieder. Es ist <strong>friedlich, feierwütig und lustig</strong> – und stressbefreit. Ganz untypisch zum deutschen Alltag gibt es hier kein Gemaule und Gemurre. Eher mal einen lockeren Spruch!</p>
<p>Außerdem ist das Publikum offen für Neues bzw. Anderes: Das oben beschriebene<strong> Metal Battle</strong> ist stets gut besucht und das Publikum sorgt bei den völlig unbekannten Bands für eine unvergessliche Show. Und beim Wacken ist die <strong>Internationalität</strong> des Publikums beeindruckend – man sieht allerlei Fahnen aus unterschiedlichsten Ländern. Ich habe tatsächlich auch mit Leuten gesprochen, die aus <strong>Honduras</strong> oder <strong>Brasilien</strong> extra für <strong>Wacken</strong> angereist sind. Im Internet-Feedback finden sich hier noch unzählige weitere Ländern – schon sehr beeindruckend!<br />
<strong>WACKEN</strong>:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_grau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"></p>
<p></div><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'>Beim <strong>Hellfest</strong> ist das Publikum noch einen kleinen Tick <strong>sympathischer</strong>, was auch einfach daran liegt, dass man hier das Gefühl hat, dass jeder, also wirklich JEDER, nur <strong>wegen der Musik</strong> gekommen ist. Und diese Tatsache ist einfach so wohltuend, wenn man dann im Gegenzug an Festivals wie das <strong>RiP</strong> denkt, wo ich das Gefühl hatte, dass 90% der Besucher nur dort sind, um 3 Tage lang jegliche Zivilisation zu vergessen und am <strong>Promille-Highscore</strong> zu arbeiten. (Jetzt nicht falsch verstehen. Ich liebe durchdrehendes und trinkfestes Publikum, das aus sich rausgeht! Aber eben wegen der Musik vor der Bühne und nicht ausschließlich auf dem Zeltplatz, wegen des letzten Rekordes im Bier-Exen…) <br />
<strong>HELLFEST</strong>:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28613" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28615" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28615" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"></p>
<p></div></div>
<div class='vw-row-shortcode'></div>
<h2>Fazit:</h2>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-28608 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/wacken-alex-4-169x300.jpg" alt="" width="169" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/wacken-alex-4-169x300.jpg 169w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/wacken-alex-4-576x1024.jpg 576w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/wacken-alex-4-750x1333.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/wacken-alex-4.jpg 816w" sizes="auto, (max-width: 169px) 100vw, 169px" /></h3>
<p>Beide Veranstaltungen sind in jeder Hinsicht<strong> MEGA-Festivals</strong>, die es zu Recht schon lange gibt und hoffentlich noch lange geben wird! Wer <strong>Spaß an der Musik</strong> hat und mal die bekannten Festivals in Europa abklappern will, der wird um diese beiden einfach nicht herumkommen. Wir hatten auf beiden Festivals sehr viel Spaß, <strong>unvergessliche Konzerterlebnisse</strong> und eigentlich kaum etwas zu bemängeln.</p>
<p>Wer allerdings noch nicht in <strong>Frankreich</strong> war und die Anreise nicht scheut, dem würde ich immer das <strong>Hellfest</strong> noch ein wenig mehr ans Herz legen. Das <strong>Flair</strong>, dieses <strong>Gelände</strong>, alles was drumherum geboten wird – es ist einfach noch ein Stück besonderer als Wacken und sicherlich im Bezug auf das Optische und das Gelände <strong>einmalig</strong> in dieser Form! Auf der <a href="http://www.hellfest.fr"><strong>WEBSITE</strong>&nbsp;</a>ist dazu auch nochmal ein<strong> Abschluss-Trailer</strong> zu finden, der in kurzer Zeit die optischen Eindrücke präsentiert!</p>
<div class='vw-row-shortcode'></div>
<p><i style="clear:both;">Endwertung: UNENTSCHIEDEN (20/24 zu 20/24)<br />
<strong>WACKEN</strong>:</i></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_grau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"></p>
<p><strong>HELLFEST</strong>:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28613" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28615" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28615" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_grau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"></p>
<hr>
<p><strong>Dies ist ein Gastautorenbeitrag von:</strong> Oimel</p>
<div><em>Icons made by <a title="Smashicons" href="https://www.flaticon.com/authors/smashicons">Smashicons</a> from <a title="Flaticon" href="https://www.flaticon.com/">www.flaticon.com</a> is licensed by <a title="Creative Commons BY 3.0" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/" target="_blank" rel="noopener">CC 3.0 BY</a></em></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wacken-vs-hellfest-der-vergleich/">WACKEN vs. HELLFEST – der große Vergleich</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/wacken-vs-hellfest-der-vergleich/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>7</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>DÉLÉTÈRE &#8211; Die kalte Atmosphäre Québecs</title>
		<link>https://silence-magazin.de/deletere-de-horae-leprae/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=deletere-de-horae-leprae</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/deletere-de-horae-leprae/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gastautor]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Aug 2018 10:14:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[2018]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[kanada]]></category>
		<category><![CDATA[quebec]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=28560</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es wird düster... sehr düster...<br />
Black Metal aus Kanada von DELETERE, der dir sauber den Schädel seziert und wohlig das Blut aufkocht, um es dann gleich wieder gefrieren zu lassen.</p>
<p>Wir flüstern mit einem süffisanten Lächeln: Unser Geheimtipp!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/deletere-de-horae-leprae/">DÉLÉTÈRE &#8211; Die kalte Atmosphäre Québecs</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1">Ich maße mir ja an die eine oder andere Band im Black Metal Bereich zu kennen. Umso schöner ist es, wenn dann eine mir bis dato unbekannte Band es schafft mich zu überraschen. <b>DÉLÉTÈRE</b> ist jetzt einer dieser Fälle. Und ich muss sagen; leicht gemacht haben es mir die Kanadier mit <b>„De Horae Leprae“</b> nicht. Dieses Album ist ein räudiges Biest, dem man nun nicht wirklich auf den erstes Blick mit Vertrauen begegnen möchte.</p>
<blockquote>
<h3>Quebec statt Skandinavien</h3>
</blockquote>
<p class="p1"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-28561" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/119188819.jpg" alt="" width="377" height="377" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/119188819.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/119188819-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/119188819-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/119188819-750x750.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 377px) 100vw, 377px" />Klingt der Anfang noch wie eine Bach Kantate im Rausch der Mitternacht, kommt das Duo aus Québec kurz danach mit der rabiaten Wahrheit ans Licht. Rasender, wütender Black Metal, den man unwissenderweise sofort in Norwegen verorten möchte. Mir fallen da auf Anhieb, auch wegen der Struktur und Länge der Songs, <b>ELIMI </b>ein, auch wenn das nun wieder Schweden und keine Norweger sind. Die kalte Atmosphäre die <b>„De Horae Leprae“</b> schafft ist zwar nicht einzigartig, aber gepaart mit einer Produktion, die vielleicht ein klein wenig zu viele Höhen mitbekommen hat, findet die Schiebe durchaus Momente, die eine positive Gänsehaut zu erzeugen vermag.</p>
<p class="p1">Es ist ein wenig schwierig zu sagen: Das hier, das ist der Song des Albums. Vielleicht <b>„Cantus III – Ichthus Os Tremoris“</b>, aber das muss jeder für sich entscheiden, denn die einzelnen Songs sind für sich kompakt und in sich abwechslungsreich. Leichte melodiöse Untertöne sind unter all der Raserei auszumachen. Das macht die Songs einerseits nicht zu monoton, andererseits besteht nicht die Gefahr, dass man Angst haben müsste pompöse Phasen zu erleiden. Und doch komme ich leider nicht umhin zu sagen, dass, trotz aller Qualität, die Scheibe mit ihren 64 Minuten zum Ende hin ermüdet. Es setzt ein leichter Gewöhnungseffekt ein, der einen die Freude bis zum Schluss deutlich schmälert. Hier wäre weniger mehr gewesen.</p>
<p class="p1">Dennoch, <b>DÉLÉTÈRE</b> machen Spaß und ich bin froh sie entdeckt zu haben. Zwar war es keine Liebe auf den erste Hör, aber wenn man sich die Zeit nimmt, dann kann man das Werk für sich entdecken. Wer auf Black Metal der kanadischen Schule steht oder diese erst für sie entdecken möchte, dem sei dieses Album empfohlen. Es gibt genügend Mist, der den Weg ans Tageslicht findet und zu allem Überfluss auch noch gehört wird. Da sollte es Schade sein wenn die Arbeit der Jungs an <b>„De Horae Leprae“</b> vergeblich war.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr>
<p><strong><em>Dies ist ein <a href="https://silence-magazin.de/mitmachen" target="_blank" rel="noopener">Gastautorenbeitrag</a> von Thomas</em></strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/deletere-de-horae-leprae/">DÉLÉTÈRE &#8211; Die kalte Atmosphäre Québecs</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/deletere-de-horae-leprae/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>FORMING THE VOID – Angenehm betäubt</title>
		<link>https://silence-magazin.de/forming-the-void-rift/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=forming-the-void-rift</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/forming-the-void-rift/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Aug 2018 11:05:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Doom]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Stoner]]></category>
		<category><![CDATA[2018]]></category>
		<category><![CDATA[Danzig]]></category>
		<category><![CDATA[Doom Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Forming the Void]]></category>
		<category><![CDATA[Rift]]></category>
		<category><![CDATA[Sludge Metal]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=28511</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mammuts im Weltall!<br />
Nein, es ist nicht die Hitze, die euch das Hirn brutzelt, das gibt es wirklich!<br />
Zu finden bei FORMING THE VOID in ihrer neuesten Erscheinung - Alexandra weiß mehr!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/forming-the-void-rift/">FORMING THE VOID – Angenehm betäubt</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2>FORMING THE VOID – „RIFT“</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 17.08.2018<br />
<strong>Länge:</strong> 44:07 Min.<br />
<strong>Label:</strong> Kozmik Artifactz<br />
<strong>Genre:</strong> Doom Metal, Sludge Metal, Noise</div></div></div>
<p>Was mich besonders dazu bewogen hat, mir „Rift“ von <strong>FORMING THE VOID</strong> anzuhören? Das <strong>Artwork</strong>! Ich meine, ein durchs Weltall fliegendes Mammut? Wie cool ist das denn bitte?!</p>
<p>Zugegebenermaßen klingt das <strong>vierte Studioalbum</strong> der Heavy Rocker aus Lafayette, Louisiana beim ersten Hören wie ein einziger doomiger <strong>Einheitsbrei</strong>. Lässt man das Album nur im Hintergrund dudeln, klingt jedes Lied von der ersten bis zur letzten Note irgendwie gleich. Gefühlskalte Taubheit regiert hier. Erst bei genauerem Hinhören merke ich, dass doch <strong>mehr Facettenreichtum</strong> darin steckt als anfangs gedacht.</p>
<p>Die Scheibe ist zwar vordergründig <strong>langsam</strong> und <strong>schwer</strong>, hinter den donnernden tief gestimmten Gitarren und der <strong>monoton schallenden Stimme</strong> verbirgt sich aber hier und da auch mal ganz zartes Saitengeklimper oder der behutsame Einsatz eines Keyboards.</p>
<h4>Gesangliche Vielfalt? Fehlanzeige!&nbsp;</h4>
<p>Eins&nbsp;müsst ihr wissen: Als Fan von Heavy und Power Metal steht&nbsp;für mich der <strong>Gesang</strong> häufig im Mittelpunkt und spielt eine essentielle Rolle für das Gelingen eines Werkes. Es bedarf einer tollen Stimme, die mal hoch, mal tief sein kann, mal ganz leise und sanft ist, mal in&nbsp;wilde Schreie ausbricht&nbsp;– Hauptsache eindringlich! Von all dem spüre ich bei &#8222;Rift&#8220; nichts. Wirklich nichts. Der Sänger <strong>James Marshall</strong> mag eine besondere Stimmfarbe haben, die mich stark an <strong>Glenn Danzig</strong> erinnert. Doch seine <strong>Art</strong> <strong>zu singen</strong>, hat mit der <strong>Danzigs </strong>rein gar nichts zu tun. Keine großen Emotionen, sondern seichte Monotonie – als fielen dem Sänger im Tonstudio&nbsp;ständig die Augen zu. &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>
<h4>Es ist verrückt!</h4>
<p>Einige Titel fangen mit vielversprechend <strong>mystischem Sound&nbsp;</strong>an, aber sobald der&nbsp;monotone Gesang einsetzt, beginne ich, mich zu langweilen. Automatisch sind die Songs für mich versaut. Ich klammere mich <strong>krampfhaft</strong> an jedem kleinen Fitzelchen <strong>Abwechslung</strong> fest.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/cLUvtkiaZFA?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>FORMING THE VOID</strong> auf Bandcamp: <a href="https://formingthevoid.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener">https://formingthevoid.bandcamp.com/</a><br />
<strong>FORMING THE VOID</strong> auf Facebook: <a href="https://www.facebook.com/formingthevoid/" target="_blank" rel="noopener">https://www.facebook.com/formingthevoid/</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/forming-the-void-rift/">FORMING THE VOID – Angenehm betäubt</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/forming-the-void-rift/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Stoned From The Underground 2018 &#8211; Familientreffen auf dem Erfurter Glutacker</title>
		<link>https://silence-magazin.de/stoned-from-the-underground-2018-familientreffen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=stoned-from-the-underground-2018-familientreffen</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/stoned-from-the-underground-2018-familientreffen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Jul 2018 08:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[2018]]></category>
		<category><![CDATA[Doom Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Erfurt]]></category>
		<category><![CDATA[festival]]></category>
		<category><![CDATA[garage rock]]></category>
		<category><![CDATA[open air]]></category>
		<category><![CDATA[Psychedelic Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Punk]]></category>
		<category><![CDATA[Sludge]]></category>
		<category><![CDATA[Stoned From The Underground]]></category>
		<category><![CDATA[Stoner Rock]]></category>
		<category><![CDATA[surf rock]]></category>
		<category><![CDATA[Thüringen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=28188</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Inventarnummer 003 - unser Autor Sascha - war wieder mal daheim. Also auf dem STONED FROM THE UNDERGROUND.</p>
<p>Tagelang geile Mucke und nette Menschen und du kannst dabei sein! Lies einfach mit, träume und kauf dir für nächstes Jahr ne Karte, Mensch!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/stoned-from-the-underground-2018-familientreffen/">Stoned From The Underground 2018 &#8211; Familientreffen auf dem Erfurter Glutacker</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Yeah, endlich ist es wieder soweit. Insgesamt zum sechsten Mal (3 Mal davon für <em>Silence</em>) bin ich nun schon Gast vom <strong>Stoned From The Underground</strong>. Wer dieses Festival kennt, weiß, dass es immer eine besondere Herzensangelegenheit ist, denn auf kaum einer anderen Festivalität des Landes habe ich so viel Herzlichkeit erfahren.</p>
<h4>Donnerstag, 12.04.2018</h4>
<p>Los geht&#8217;s für mich mit einem wahren Heimspiel. <strong>INTO THE VOID</strong>&nbsp; aus Bad Frankenhausen eröffnen das diesjährige <strong>Stoned</strong> auf der Zeltbühne. Ihr <strong>doomiger Sludge</strong> ist zu Beginn schon ein heftiger Schlag in die Fresse und deswegen bin ich etwas überrumpelt. Das ist mir tatsächlich etwas zu derb, um gemütlich in das Wochenende zu starten. Trotzdem wissen die Jungs auf der Bühne was sie am besten können: nämlich authentisch-brachialen Sound erzeugen.</p>
<p>In ganz anderen Gewässern fischen da schon <strong>THE DWARVES</strong>. Das Quartett um <strong>Nick Oliveri</strong> hat sich vor allem einem verschrieben &#8211; stumpfem&nbsp;<strong>Rock</strong>! Wer großen Wert auf viel Gefühl und Melodie in der Musik legt, wird hier vermutlich schreiend die Flucht ergreifen. Die Jungs aus <strong>San Francisco</strong> hinterlassen aber trotzdem bleibenden Eindruck. Sollte mich in Zukunft jemand fragen, was ich von der Show in Erinnerung behalten habe, so kann es nur eine Antwort geben: <strong>&#8222;Prollige Ansagen und Rumpelsongs!&#8220;</strong> Ich weiß bis jetzt nicht so wirklich, was ich von der Truppe halten soll, denn einerseits gehen ihre Songs schon durch Mark und Bein, aber auf der anderen Seite sind ihre Texte und Ansagen schon ganz schön <strong>drüber</strong>.</p>
<p>Gesitteter wird es da schon mit <strong>WUCAN</strong>, obwohl die Dresdner auch ordentlich Feuer im Hintern haben. Auf Platte weiß ich von den <strong>Flötenrockern</strong> immer nicht so recht, was ich von ihrer Musik halten soll, aber Auftritte von <strong>WUCAN</strong> sind jedes Mal ein Erlebnis. Sängerin <strong>Francis</strong> hat (wie immer) eine unglaubliche Ausstrahlung, die die Meute vor der Bühne einfach nur mitreißt. Ob nun <em>&#8222;Dopetrotter&#8220; </em>oder <em>&#8222;Franis Vikarma&#8220;</em> &#8211; hier greift einfach jeder Song in das &#8211; in diesem Moment &#8211; &#8222;krautrockverliebte&#8220; Publikum.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28227" aria-describedby="caption-attachment-28227" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Thunder-Mother-1-min.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-28227" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Thunder-Mother-1-min-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Thunder-Mother-1-min-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Thunder-Mother-1-min-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Thunder-Mother-1-min-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Thunder-Mother-1-min-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Thunder-Mother-1-min.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28227" class="wp-caption-text">Thundermother</figcaption></figure>
<p>Während ich mir bei einem kühlen Bierchen eine Auszeit von der <strong>Sonne </strong>nehme und mit Kollegen über Gott und Stadionrock plaudere, erklingen von der Bühne plötzlich stadionrockähnliche Klänge. Geil, <strong>THUNDERMOTHER</strong>! Schon oft von ihnen gehört, aber nie so wirklich damit beschäftigt. Die 4 Damen aus <strong>Stockholm</strong> heizen die ohnehin schon heiße Stimmung nochmal um ein ordentliches Stück auf. Als dann auch noch auf der Gitarre <strong>getappt</strong> wird, ist das Stadionfeeling perfekt. Ihre Hymnen haben definitiv das Potential, große Hallen zu füllen!</p>
<p>Nach den 4 Damen geht es mit 2 Herren aus <strong>Hamburg</strong> weiter. <strong>THE PICTUREBOOKS</strong> sehe ich heute zum ersten Mal. Auf Platte ist ihr bluesiger Rock schon eine anständige Nummer, aber live sind ihre Songs nochmal eine ganze Nummer greifbarer. Neben den Songs, die die <strong>Stoner</strong> allesamt mitreißen, wissen mich vor allem die Ansagen zu überzeugen. Jedes getroffene Wort von Sänger und Gitarrist<strong> Fynn Claus Grabke</strong> kann ich so unterschreiben und mit einem Kopfnicken quittieren. Er bringt das Feeling des <strong>Stoned</strong> auf den Punkt:<strong> &#8222;&#8230;endlich mal raus aus der Welt der ganzen Koksnasen und sein, wie man will!&#8220; </strong>Amen!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28229" aria-describedby="caption-attachment-28229" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Orchid-5-min.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-28229" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Orchid-5-min-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Orchid-5-min-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Orchid-5-min-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Orchid-5-min-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Orchid-5-min-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Orchid-5-min.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28229" class="wp-caption-text">Orchid</figcaption></figure>
<p>So schnell kann es gehen, da ist der erste Tag schon wieder vorbei. Aber ein ordentlicher Hammer wartet noch. Nur für diesen einen Auftritt sind <strong>ORCHID </strong>extra aus <strong>San Francisco </strong>angereist. Wenn die Jungs nicht hart Bock auf diesen Auftritt hätten, müssten sie wahrscheinlich sehr viel Zeit übrig haben. Zum Glück haben sie aber ordentlich Lust auf ihre heutige <strong>Messe</strong>. Mit sichtlich Spaß rocken sich die &#8222;Sabbath-Liebhaber&#8220; durch ihr gut einstündiges Set, ohne auch nur in einer Sekunde einen <strong>Energieabfall</strong> zu erleiden. Sänger <strong>Theo Mindell</strong> freut sich sichtbar seines Lebens und hier auf der Bühne zu stehen und hat sich auf jeden Fall den Titel &#8222;Fettestes Grinsen des Wochenendes&#8220; verdient.</p>
<p>Auch wenn mir noch ein paar meiner Lieblingssongs gefehlt haben, war das auf jeden Fall ein würdiger Abschluss des ersten Tages. Moment, im Partyzelt geht&#8217;s ja noch weiter, denn Veranstalter <strong>Fred </strong>legt die fettesten Beats der letzten 5 Jahrzehnte auf!</p>
<h4>Freitag, 13.04.2018</h4>
<p>Was ist das schlimmste nach durchfeierter Nacht auf einem Festival? Richtig, früh morgens im Zelt von <strong>10.000 °C&nbsp;</strong>geweckt zu werden. Zum Glück geht es mir nicht mehr so, denn ich habe mir so ein herrliches &#8222;Schwarz-Weiß-Zelt&#8220; gegönnt (Grüße gehen raus an&nbsp;<strong>Decathlon</strong>!). Nachdem ich dann doch gegen Mittag erwacht bin, geht es erstmal Richtung See, die Sünden der letzten Nacht abwaschen. Darunter leiden müssen&nbsp;<strong>RED STONE CHAPEL</strong>, die ich leider nicht mit meiner Anwesenheit beglücken kann.&nbsp;</p>
<p>Für mich startet der Freitag mit <strong>HAVE BLUE</strong> auf der Zeltbühne. Und was für ein Start das ist! Ihr <strong>psychedelischer Garage Rock </strong>bringt mich sofort wieder auf Betriebstemperatur. Selten habe ich in den Jahren, seitdem&nbsp;ich das <strong>Stoned</strong> besuche, so einen grandiosen Sound auf der kleinen Bühne vernommen. Gut, einen Großteil dazu trägt auch die Band bei, aber hier haben wirklich alle fantastische Arbeit geleistet. Ich prophezeie jetzt einfach mal, dass diese Kapelle noch eine große Zukunft vor sich hat, denn sie ist rundum authentisch und in Sachen <strong>Songwriting</strong> können sich einige was abgucken.</p>
<p>Raus aus dem Zelt, rein in die pralle Sonne zu <strong>ELEPHANT TREE</strong>. Von den Briten habe ich schon oft gehört, aber ihre Alben nie bewusst gehört, was ich jetzt schnellstens ändern werde. Ihr knarziger <strong>Psych Stoner Doom</strong> erinnert schon stark an <strong>MARS RED SKY</strong> und bekommt durch den Gesang eine ganz eigene Note. Die Stimmen von Gitarrist <strong>Jack Townley </strong>und Bassist <strong>Peter Holland</strong> ergänzen sich so perfekt, dass Melodien, die nicht mal so innovativ sind, zu einem starken Gesamtkunstwerk werden. Gegen Ende des Auftritts muss ich mir aber ein schattiges Plätzchen suchen, denn der Planet ballert unaufhörlich.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28231" aria-describedby="caption-attachment-28231" style="width: 673px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Downfall-of-Gaya-6-min.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-28231" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Downfall-of-Gaya-6-min-683x1024.jpg" alt="" width="683" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Downfall-of-Gaya-6-min-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Downfall-of-Gaya-6-min-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Downfall-of-Gaya-6-min-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Downfall-of-Gaya-6-min.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28231" class="wp-caption-text">Downfall Of Gaia</figcaption></figure>
<p>Kühler sollte es eigentlich mit <strong>DOWNFALL OF GAIA</strong> werden. Pustekuchen, auch ihr <strong>Sludge-Crust-Post-Metal</strong> kühlt, außer das ohnehin schon kalte Bier, rein gar nichts ab. Die internationale Combo ist für mich eine Band, bei denen einfach der komplette Auftritt auf mich wirken muss und ich voll und ganz in der Musik vertieft sein muss. Leider wird das durch einen <strong>Stromausfall</strong> kaputt gemacht. Ok, da kann die Band nichts dafür, aber trotzdem ist meine Stimmung danach im Eimer und ich nutze die Zeit, um mir was zwischen die Backen zu klemmen und kurz am Zelt nach dem Rechten zu schauen.</p>
<p>Dieser Kontrollgang gestaltet sich allerdings etwas länger, weshalb ich <strong>THE DEVIL AND THE ALMIGHTY BLUES</strong> sausen lasse. Gesprächsthema Nummer 1 am Camp: Wie kann ich auf einem Festival unerkannt unterwegs sein? Korrekt, mit einer <strong>Vokuhila-Perücke</strong> und einem Decknamen! Bester Deckname: <strong>Ingo Knito</strong>! So wirst du sicherlich von niemandem erkannt.</p>
<p>Es reicht jetzt aber auch wieder mit <strong>Dummquatscherei</strong> und deswegen tragen mich meine Tentakel zu <strong>UFOMAMMUT</strong>. Die <strong>italienische Doom-Walze</strong> gibt vor allem Songs vom im letzten Jahr erschienenen Album &#8222;8&#8220; zum besten, welche hier auf der Bühne genauso drücken wie auf dem heimischen Plattenteller. Ich fühle mich derart in den Boden gestampft, dass ich den Typen, der meint, auf die Bühne springen zu müssen und die Band zu lobpreisen, nicht so recht verstehen kann. Die Musiker ziehen ihr Ding trotzdem ganz unaufgeregt durch und prügeln eine dröhnende Wand nach der anderen auf die Hörerschaft. Was hier soundtechnisch fabriziert wird, ist schon allerhöchste <strong>Dronekunst</strong> und sorgt für leichte Stresssymptome bei den Boxen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28233" aria-describedby="caption-attachment-28233" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Ufomammut10-min.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-28233" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Ufomammut10-min-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Ufomammut10-min-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Ufomammut10-min-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Ufomammut10-min-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Ufomammut10-min-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Ufomammut10-min.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28233" class="wp-caption-text">Ufomammut</figcaption></figure>
<p>Da hat es die Anlage bei <strong>LONG DISTANCE CALLING</strong> schon einfacher, denn zumindest muss sie hier keinen Gesang einarbeiten, den gibt es nämlich nicht. Ähnlich wie bei <strong>DOWNFALL OF GAIA </strong>muss mich bei <strong>LONG DISTANCE CALLING</strong> einfach der ganze Auftritt verzaubern. Und wie er das macht! Sowohl Sound als auch Stimmung vor, auf und neben der Bühne befördern mich in dieser einen Stunde ganz weit weg. Das macht definitiv Lust auf mehr und deswegen beschließe ich, während die Jungs noch spielen, ihre Tour Ende November zu besuchen.</p>
<p>Dass <strong>EYEHATEGOD</strong> nicht viel von Verzauberung halten, sollte kein großes Geheimnis sein. Viel mehr geht es hier um Zerstörung, den berühmten Schlag in die Fresse und andere Perversitäten. Kurz bevor die <strong>amerikanische Sludge-Legende</strong> die Reise über den großen Teich antrat, wurde bekanntgegeben, dass sie nur noch als Quartett auftreten, da Gitarrist <strong>Brian Patton</strong> die Band nach 25 Jahren verlassen hat. Dem Sound auf dem <strong>Stoned </strong>tut das keinen Abbruch, denn mit nur einer Gitarre klingt alles nochmal eine gute Portion stumpfer. Viel überraschender ist aber für mich, was für einen fitten Eindruck Sänger <strong>Mike Williams</strong> auf der Bühne macht. Ich glaube, nicht viele Leute würden heute so aktiv auf der Bühne stehen, wenn sie vor nicht einmal zwei Jahren eine neue Leber eingepflanzt bekommen hätten. Das stimmt mich trotz der brutalen Musik und Texte glücklich, dass dieses Stück menschliche Musikgeschichte noch unter uns weilt. Mit <em>&#8222;Peace Thru War&#8220;</em> wird das Kapitel &#8222;Freitag der 13.&#8220; auf dem <strong>Stoned </strong>geschlossen und der Auftritt von <strong>EYEHATEGOD</strong> ist vor allem eins: ein erhobener <strong>Mittelfinger</strong> gegen alles und jeden!</p>
<p>Feierabend? Niemals&#8230; Aufgrund von Planungsproblemen bei der Tour, beehren uns die <strong>New Yorker Garage Punks DIRTY FENCES</strong> nun noch im Partyzelt. Wahrscheinlich hätte es keine andere Band im diesjährigen Line Up gegeben, die es um diese späte Uhrzeit geschafft hätte, der wilden Partymeute besser einzuheizen als die 4 Jungs aus Big Apple. Auch wenn sich ihre Songs schon sehr stark ähneln, gibt es wahrscheinlich keine besseren &#8222;Partykickstarter&#8220; als <em>&#8222;Goodbye Love&#8220;</em> oder <em>&#8222;Teen Angel&#8220;</em>. Das Fundament für eine weitere wilde Feiernacht ist also geebnet!</p>
<h4>Samstag, 14.07.2018</h4>
<p>Alle ersticken im Zelt &#8211; ich nicht! Herrlich, diese neuen Teile. Ich kann es nicht oft genug sagen. Nach dem morgendlichen Badegang im <strong>Alperstedter See</strong>, beginnt der Tag musikalisch mit <strong>TSCHAIKA 21/16</strong>. Was ist das für eine verrückte Combo? Irgendwie passt hier nichts zusammen und doch machen die <strong>Berliner</strong> um <strong>ROTOR</strong>-Gitarrist <strong>Tim </strong>und <strong>OHRBOOTEN</strong>-Drummer <strong>Onkel</strong> alles richtig. Ihr großes Chaos verwandelt die Zeltbühne im Handumdrehen in ein Tropenhaus. Völlig unberechenbar zocken sie die Songs ihres Debüts &#8222;Tante Chrystal Uff Crack Am Reck&#8220; runter und als <strong>Sören</strong> mit der Trompete die Bühne betritt, ist die Unordnung perfekt.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28235" aria-describedby="caption-attachment-28235" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Dopethrone-4-min.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-28235" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Dopethrone-4-min-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Dopethrone-4-min-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Dopethrone-4-min-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Dopethrone-4-min-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Dopethrone-4-min-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Dopethrone-4-min.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28235" class="wp-caption-text">Dopethrone</figcaption></figure>
<p>Draußen an der frischen Luft geht es mit den <strong>Kanadiern DOPETHRONE </strong>weiter. Irgendwie komme ich mit ihren neuen Songs vom kürzlich erschienenen Album &#8222;Transcanadian Anger&#8220; noch nicht so richtig klar, aber altbekannte Songs wie <em>&#8222;Dark Foil&#8220;</em> oder <em>&#8222;Scum Fuck Blues&#8220;</em> schlagen wie eine Bombe ein. Als bei Letzterem auch noch <strong>BONGZILLA</strong>-Fronter <strong>Muleboy</strong> die Bühne betritt, ist die ganze Show perfekt. Wahrscheinlich verkörpert niemand den Liedtitel besser als <strong>DOPETHRONE</strong>-Sänger <strong>Vincent</strong> und <strong>Muleboy</strong>. Zwei richtige <strong>Outlaws</strong> eben.</p>
<p>Auf <strong>THE MACHINE</strong> hab ich mich mit Abstand am meisten auf dem diesjährigen <strong>Stoned</strong> gefreut. Besonders gespannt war ich auf ihren neuen Bassisten <strong>Sander Haagmans</strong>, vielen von <strong>SUNGRAZER </strong>bekannt. Nachdem gestern ihr neues Album &#8222;Faceshift&#8220; veröffentlicht wurde, werden mit dem Titelsong und <em>&#8222;Crack You&#8220; </em>auch gleich zwei neue Songs zum Besten gegeben. Als dann noch <strong>SUNGRAZER</strong>s <em>&#8222;Common Believer&#8220;</em> angestimmt wird, ist die Party perfekt und die Bierfontänen im Publikum nehmen kein Ende. Bei diesen Temperaturen ist das nicht mal eklig, sondern eine willkommene Erfrischung.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28237" aria-describedby="caption-attachment-28237" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/The-Machine-9-min.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-28237" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/The-Machine-9-min-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/The-Machine-9-min-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/The-Machine-9-min-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/The-Machine-9-min-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/The-Machine-9-min-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/The-Machine-9-min.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28237" class="wp-caption-text">The Machine</figcaption></figure>
<p>Während <strong>SONS OF OTIS</strong> spielen, muss ich mir erstmal eine kleine Auszeit gönnen und bei einer kühlen Blondine akklimatisieren.<br />
<strong>HOT LUNCH</strong> kannte ich bisher nur vom Namen. Ihre Musik ist das komplette Gegenteil vom Wetter. Während ich langsam keine Lust mehr auf den Planeten habe, machen die Jungs aus <strong>San Francisco</strong> richtig Spaß und sind eine musikalische Erfrischung. Ihr <strong>Garage-Surf-Acid-Punk-Mix</strong> geht sofort ins Ohr und benötigt nahezu keine Anlaufzeit. Leichte Kost in harten Situationen &#8211; so muss das sein!</p>
<p>Ich will nicht sagen, dass es jetzt noch anspruchsloser wird, aber ein bisschen etwas von wildgewordenen Neandertalern haben <strong>BONGZILLA </strong>schon. Sänger und Gitarrist <strong>Muleboy </strong>ist die gesteinigte Verrücktheit in Person. Wie immer werden größtenteils Songs vom 2002er-Album &#8222;Gateway&#8220; gespielt. Als dann aber, während ich gerade auf dem Weg Richtung <strong>Dixi</strong> bin, <em>&#8222;Weedy Woman&#8220;</em> von &#8222;Amerijuanican&#8220; erklingt, sagt mir meine Blase sofort: &#8222;Promillo, hiergeblieben!&#8220; Ich glaube, das war das erste Mal, dass ich was von diesem Album live höre und deswegen wird mir dieser Auftritt noch länger in Erinnerung bleiben.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28239" aria-describedby="caption-attachment-28239" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Bongzilla-2-min.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-28239" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Bongzilla-2-min-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Bongzilla-2-min-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Bongzilla-2-min-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Bongzilla-2-min-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Bongzilla-2-min-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Bongzilla-2-min.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28239" class="wp-caption-text">Bongzilla</figcaption></figure>
<p>Eine wahre <strong>Stoner Rock-Legende</strong> beschließt nun auch schon das diesjährige <strong>Stoned</strong>. Mit <strong>NEBULA</strong> konnten <strong>Fred &amp; Co. KG</strong> keinen besseren Abschluss organisieren. Ich begutachte den Auftritt von der Bühne und bin ziemlich überrascht, wie jung und frisch die Musiker von hinten aussehen. Seit über 20 Jahren sind die Jungs aus <strong>Los Angeles</strong> nun schon unterwegs, scheinbar ohne Schaden genommen zu haben. Als ich ihre Gesichter dann jedoch erblicke, sieht man ihnen ihr Alter aber schon an. Also denkt daran, wenn ihr von vorn nicht mehr so frisch wirkt, achtet darauf, dass ihr wenigstens von hinten noch geil ausseht! Neben <em>&#8222;To The Center&#8220;</em>, <em>&#8222;All The Way&#8220; </em>und <em>&#8222;Long Day&#8220;</em> werden sämtliche anderen Stoner-Hymnen zum Besten gegeben, die diese Szene maßgeblich mit beeinflusst haben. In meinen Augen war das der beste <strong>Stoned-Abschluss</strong>, den ich bisher auf diesem Festival erleben durfte. Frisch, bekannt und mit einem Sound ausgestattet, der einen einfach nur träumen lässt.</p>
<h4>Fazit</h4>
<p>Tja, was bleibt über das <strong>Stoned</strong> zu sagen. Für mich bleibt es einfach das Festival Nummer 1, wenn es um <strong>Gemütlichkeitsrock</strong> geht, auch wenn es mit dem <strong>Freak Valley</strong> harte Konkurrenz hat. Wobei, von Konkurrenz kann man hier gar nicht sprechen, eher Bereicherung. Denn einen wirklichen Konkurrenzkampf gibt es in dieser Szene wohl kaum, da sie eine riesige Familie ist!<br />
Einen klitzekleinen <strong>Kritikpunkt</strong> gibt es trotzdem. Von mir aus könnte die Aftershowparty ruhig etwas länger gehen. Oder ihr könnt die Musik auch ab 3.30 Uhr leiser machen, aber bitte lasst sie nicht komplett verstummen!</p>
<blockquote><p>Bis nächstes Jahr, STONER!</p></blockquote>
<p>Wer Interesse daran hat, verschiedene Undercover-Festivalgäste (inklusive mir!) zu sehen, sollte sich die <strong>Slideshow</strong> nicht entgehen lassen!</p>
<p>&nbsp;</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/stoned-from-the-underground-2018-familientreffen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=stoned-from-the-underground-2018-familientreffen">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/stoned-from-the-underground-2018-familientreffen/">Stoned From The Underground 2018 &#8211; Familientreffen auf dem Erfurter Glutacker</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/stoned-from-the-underground-2018-familientreffen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>

<!--
Performance optimized by W3 Total Cache. Learn more: https://www.boldgrid.com/w3-total-cache/?utm_source=w3tc&utm_medium=footer_comment&utm_campaign=free_plugin

Page Caching using Disk: Enhanced 
Minified using Disk
Database Caching using Redis

Served from: silence-magazin.de @ 2026-04-15 15:26:52 by W3 Total Cache
-->