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	<title>all them witches Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Thu, 12 Oct 2017 17:48:27 +0000</lastBuildDate>
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	<title>all them witches Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Josh Homme hält doch keiner aus &#8211; Interview mit ALL THEM WITCHES</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Oct 2017 06:11:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bevor die Jungs von ALL THEM WITCHES die Bühnenbretter Berlins unsicher gemacht haben, habe ich die Möglichkeit genutzt und mich mit Sänger und Bassist Charles Michael Parks Jr. getroffen und ihm auf den Zahn gefühlt, was es mit besoffenen Deutschen, missglückten Tourplänen ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/josh-homme-haelt-doch-keiner-aus-interview-mit-all-them-witches/">Josh Homme hält doch keiner aus &#8211; Interview mit ALL THEM WITCHES</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Bevor die Jungs von <strong>ALL THEM WITCHES</strong> die Bühnenbretter Berlins unsicher gemacht haben, habe ich die Möglichkeit genutzt und mich mit Sänger und Bassist <strong>Charles Michael Parks Jr.</strong> getroffen und ihm auf den Zahn gefühlt, was es mit <strong>besoffenen Deutschen</strong>, missglückten Tourplänen und Träumen von seinen Vorfahren auf sich hat. Was sofort auffiel: Nicht nur auf der Bühne ist <strong>Parks</strong> (wie er wirklich nur angesprochen werden möchte) ein total lässiger Typ! Zum Konzertbericht im <strong>Heimathafen Neukölln</strong> gehts übrigens <a href="https://silence-magazin.de/all-them-witches-live-taktgefuehl-ungenuegend/" target="_blank" rel="noopener"><strong>HIER </strong></a>entlang!</p>
<h4 style="text-align: center;">Das Interview</h4>
<p><strong><em>S:</em> Hey Parks, schön euch wieder in Deutschland zu haben. Ich hoffe, ihr hattet einen angenehmen Flug?!</strong></p>
<p><strong>Parks: </strong>Wir freuen uns auch echt wieder hier sein zu dürfen. Tatsächlich war unser Flug der schlimmste, den wir je hatten. Zuerst flogen wir von unserer Heimat Nashville nach Toronto, um dann dort am Flughafen 11 Stunden festzusitzen. Unser Anschlussflug nach Deutschland wurde dann für mich auch nicht viel komfortabler. Ich saß in der allerletzten Reihe neben einem besoffenen Deutschen, der die ganze Zeit geschnarcht hat. Vor einer langen Tour ist das ein absoluter Stimmungskiller, aber ich habe zum Glück noch eine Mütze Schlaf bekommen und bin jetzt ausgeruht.</p>
<p><strong><em>S: </em>&#8222;Sleeping Through The War&#8220; ist jetzt seit 7 Monaten auf dem Markt. Für mich ist es bisher das absolute &#8222;Album des Jahres&#8220;. Gab es auch negative Rezensionen?</strong></p>
<p><strong>Parks: </strong>Ich habe 1 oder 2 Reviews gelesen, in denen wir Kritik einstecken mussten. Trotzdem beeinflusst negative Kritik unsere Musik gar nicht. Normalerweise versuche ich Reviews auszublenden, doch irgendwann ist der innere Schweinehund größer, denn du willst ja auch erfahren, ob den Leuten deine Musik gefällt.<br />
An eine Rezension erinnere ich mich noch ganz besonders. Der Typ meinte, dass er mit dem Artwork von &#8222;Sleeping Through The War&#8220; nicht klarkommen würde, da es ihm zu auffällig sei und es ihn beim Hören der Songs zu sehr ablenken würde.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_22750" aria-describedby="caption-attachment-22750" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0010a.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-large wp-image-22750" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0010a-1024x680.jpg" alt="" width="1024" height="680" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0010a-1024x680.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0010a-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0010a-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0010a-750x498.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0010a.jpg 1450w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-22750" class="wp-caption-text">Charles Michael Parks Jr. bei bester Laune und Tee</figcaption></figure>
<p><strong><em>S:</em> Euer aktuelles Album habt ihr in 4 Tagen geschrieben und in 6 Tagen aufgenommen. Wie würde es klingen, wenn ihr heute mit den Aufnahmen beginnen würdet?</strong></p>
<p><strong>Parks: </strong>Nein, eigentlich hatten wir im Studio nur nicht viel mehr Zeit. Wir waren gerade im Stress zwischen 2 Touren, deswegen musste es ziemlich schnell gehen. Wenn wir heute mit den Aufnahmen beginnen würden, würde es ziemlich &#8222;interessant&#8220; klingen. Wahrscheinlich komplett anders, als es tatsächlich klingt. Wir haben heute zum Soundcheck das erste Mal seit über einem Monat wieder zusammen Musik gemacht. Es würde sich also wahrscheinlich ziemlich lotterig anhören.</p>
<blockquote><p>&#8222;Rock, und alles drumherum, langweilt mich nur noch.&#8220;</p></blockquote>
<p><strong><em>S:</em> Eure Songs sind sehr vielschichtig. Gibt es eine Band, von der du sagen würdest, dass sie euch maßgeblich beeinflusst?</strong></p>
<p><strong>Parks: </strong>Nein, ich würde nicht sagen, dass wir von einer Band besonders beeinflusst werden. Natürlich gibt es Musikgruppen, bei denen wir uns alle einig sind, dass wir sie richtig gut finden. Ich habe das Problem, dass ich öfters über Monate hinweg eine Band höre und die anderen Jungs versuche von der Musik zu überzeugen. Wenn ich sie irgendwann mal an dem Punkt habe, dass sie sagen: &#8222;Jo, coole Truppe&#8220;, kann ich sie mir meistens schon nicht mehr anhören, weil mich deren Musik nervt. Im Moment ist es so, dass Rap mein größter persönlicher Einfluss ist. Rock, und alles drumherum, langweilt mich nur noch. Aufgewachsen bin ich mit dem Blues. Nicht der &#8222;elektrische&#8220;, sondern eher mit Künstlern wie <strong>Leadbelly</strong> und <strong>Skip James</strong>.</p>
<p><strong><em>S:</em> Wie würdet ihr euren Musikstil nennen?</strong></p>
<p><strong>Parks: </strong>Ganz einfach Rock! Oder warte&#8230; Am ehesten vielleicht Psychedelic Blues Rock.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_22752" aria-describedby="caption-attachment-22752" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0029a-FILEminimizer.jpg"><img decoding="async" class="size-large wp-image-22752" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0029a-FILEminimizer-1024x680.jpg" alt="" width="1024" height="680" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0029a-FILEminimizer-1024x680.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0029a-FILEminimizer-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0029a-FILEminimizer-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0029a-FILEminimizer-750x498.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0029a-FILEminimizer.jpg 1156w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-22752" class="wp-caption-text">Während des Interview bespannen Ben McLeod (g.) und Robby Staebler (d.) die Gitarre</figcaption></figure>
<p><strong><em>S:</em> Habt ihr vor der Show feste Rituale um euch in Stimmung zu bringen?</strong></p>
<p><strong>Parks: </strong>Ich spiele vor den Shows meistens noch etwas Bass oder versuche meine Gitarrenskills etwas aufzubessern. Heute gibt es mal Tee aus der Heimat. Wenn du fast das ganze Jahr weit von deiner Heimat entfernt bist, tut es mal gut, wenigstens etwas heimatliches zu schmecken. Irgendwann kommt auf der Tour immer der Moment, in dem du einfach keine Lust mehr hast und nur noch nach Hause möchtest. Um dieses Gefühl wenigstens etwas zu unterdrücken, ist der Tee eine gute Lösung.</p>
<p><strong><em>S: </em>Keine Drogen oder Alkohol?</strong></p>
<p><strong>Parks: </strong>Mal mehr, mal weniger. Heute ist unser Tourauftakt und da wäre es blöd, sich gleich komplett ins Delirium zu schießen. Den Kater schleppst du dann noch die ganze Woche mit dir herum.</p>
<p><strong><em>S: </em>Ich habe mal gelesen, dass ihr mittlerweile überhaupt nicht mehr probt. Bekommen dadurch die Fans zu Beginn einer Tour schlechtere Konzerte zu sehen?</strong></p>
<p><strong>Parks: </strong>Auf keinen Fall. Jede Show ist eine neue Herausforderung und wir versuchen immer an unsere Grenzen zu gehen. Da wir ca. 200 Konzerte im Jahr geben, sind Proben ziemlich überflüssig. Wir spielen schon seit Jahren in dieser Besetzung zusammen und jeder weiß, was der andere auf der Bühne im nächsten Moment tun wird. Die Fans sollten heute Abend auch nicht enttäuscht werden, auch wenn wir jetzt zum ersten Mal seit 6 Wochen wieder zusammen auftreten. Jeder unserer Auftritte ist halt einzigartig.</p>
<p><strong><em>S:</em> In einem Interview, welches ihr vor einem Jahr gegeben habt, meintet ihr, dass ihr gern mit QUEENS OF THE STONE AGE touren würdet. Die sind jetzt im November hier in Berlin zu Gast. Irgendwie vermisse ich euch auf den Tourplakaten.</strong></p>
<p><strong>Parks: </strong>Ich glaube einfach, dass wir für die zu uncool sind. Nein, mal im Ernst. Ich glaube, keiner von uns würde <strong>Josh Homme </strong>länger als eine Woche ertragen. Außerdem sind wir nicht so die &#8222;Vorband-Typen&#8220;. Als Vorband bist du nur im Stress und alle treten dir in den Arsch. Das macht auf Dauer keinen Spaß. Einer Headliner-Tour mit <strong>QUEENS OF THE STONE AGE</strong> im Vorprogramm wären wir aber trotzdem nicht abgeneigt. Wären wir die Vorband, würde ich trotzdem alles geben. Ich vertrage eine Menge Stress.</p>
<a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0031a.jpg"><img decoding="async" class="size-large wp-image-22754" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0031a-1024x680.jpg" alt="" width="1024" height="680" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0031a-1024x680.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0031a-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0031a-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0031a-750x498.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0031a.jpg 1450w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a>
<blockquote><p>&#8222;Jeder soll so leben, wie er sich am wohlsten fühlt!&#8220;</p></blockquote>
<p><strong><em>S: </em>Wer ist eigentlich dieser &#8222;Charles William&#8220;?</strong></p>
<p><strong>Parks: </strong>Das war mein Großvater. Tatsächlich heißt jeder männliche Part meiner Familie <strong>Charles</strong>. In dem Song geht es darum, wie ich die Beziehung von meinem Großvater zu meinem Vater sehe. Ich hatte mal einen Traum, in dem ich im Körper meines Vaters zusammen mit meinem Großvater unter dem Sternenhimmel spazieren ging. Allerdings existierte mein Großvater gar nicht. Er erschien in etwa als sprechender Grabstein und erzählte mir Geschichten von früher. Halt so Sachen, die du von deinem Vater erzählt bekommst. Ich träume echt ziemlich viel Scheiße, aber an diesen Traum werde ich mich noch ewig erinnern. Deswegen schrieb ich einen Song darüber.</p>
<p><strong><em>S:</em> Ich schätze, dass etwa 90 % unserer Leser eingefleischte Metalfans sind. Also eigentlich nicht eure Zielgruppe. Wie würdest du sie dennoch überzeugen wollen, sich mit eurer Musik zu beschäftigen?</strong></p>
<p><strong>Parks: </strong>Ich hab schon viele Metalheads gesehen, die von Freunden überzeugt wurden zu unserer Show zu kommen und im Nachhinein total begeistert waren. Vorher haben sie um psychedelischen Blues Rock einen riesengroßen Bogen gemacht und jetzt sind sie Fans von uns. Wenn ihr aber zu engstirnig seid, um euren Horizont ein bisschen zu erweitern, dann ist das so. Juckt mich auch nicht. Wenn ihr auf eine Show von uns kommt, könnt ihr ja auch gern wieder gehen, wenn es euch nicht gefällt oder halt wiederkommen, wenn es euch zusagt. Du kannst es niemals allen recht machen. Ich will den Leuten auch echt nichts aufzwingen. Jeder soll so leben, wie er sich am wohlsten fühlt!</p>
<p><strong><em>S: </em>Parks, ich danke dir vielmals, dass du dir für meine Fragen Zeit genommen hast und hoffe, dass wir uns bald mal wieder über den Weg laufen!</strong></p>
<p><strong>Parks:</strong> Ich habe dir zu danken! Viel Spaß auf unseren Shows!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>ALL THEM WITCHES <a href="http://www.allthemwitches.org/" target="_blank" rel="noopener">Webseite</a><br />
ALL THEM WITCHES <a href="https://www.facebook.com/allthemwitches/" target="_blank" rel="noopener">Facebook</a></strong></p>
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		<title>ALL THEM WITCHES Live &#8211; Taktgefühl: Ungenügend!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Oct 2017 06:48:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist der 18. September, was für mich so viel heißt, wie: erster Urlaubstag! Da mein Urlaub aber nicht nur zum Rumgammeln und Nichtstun taugen soll, mache ich mich auf den Weg in unsere Hauptstadt. In Berlin war ich mittlerweile schon in ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/all-them-witches-live-taktgefuehl-ungenuegend/">ALL THEM WITCHES Live &#8211; Taktgefühl: Ungenügend!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist der 18. September, was für mich so viel heißt, wie: <strong>erster Urlaubstag</strong>! Da mein Urlaub aber nicht nur zum Rumgammeln und Nichtstun taugen soll, mache ich mich auf den Weg in unsere <strong>Hauptstadt</strong>. In Berlin war ich mittlerweile schon in den meisten Konzertlocations zu Gast, doch der <strong>Heimathafen Neukölln</strong> fehlte mir bisher noch auf meiner Liste. Daher bot es sich an, die Tour von <strong>ALL THEM WITCHES</strong> zu besuchen. Ein anderes Konzert der Tournee hätte sich für mich auch gar nicht realisieren lassen, da alle anderen Auftritte mit einer halben Weltreise für einen <strong>Ostbürger</strong> verbunden gewesen wären. Mit im Gepäck haben die Jungs aus <strong>Nashville, Tennessee</strong> außerdem die Texaner <strong>THE GHOST WOLVES</strong>.</p>
<h4>Wo ist denn nun das Konzert?</h4>
<p>Im Berliner Bezirk Neukölln angekommen, beginnt erstmal die Suche nach der Konzertlocation. Außer <strong>Dönerläden</strong> sieht man weit und breit nichts. Was bleibt mir also anderes übrig, als die Menschenströme genauestens zu beobachten und mögliche Konzertgänger zu verfolgen. Das war tatsächlich die beste Taktik, um dann nach 5 Minuten den Hinterhof, in dem sich der Heimathafen befindet, zu entdecken. Sieht schon mal ganz schnucklig aus, auch wenn das &#8222;Foyer&#8220; eher an ein Opernhaus erinnert, als an eine Konzertlocation. Die lange Schlange vor dem Eingang lässt schon darauf schließen, dass der Laden heute ordentlich gefüllt sein wird. Schon vor Beginn der Veranstaltung macht sich das Gerücht breit, dass der Schuppen heute <strong>ausverkauft </strong>sein wird.</p>
<h4>THE GHOST WOLVES &#8211; Naja, wer es mag &#8230;</h4>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_22641" aria-describedby="caption-attachment-22641" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0061b.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-22641" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0061b-1024x680.png" alt="" width="1024" height="680" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0061b-1024x680.png 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0061b-300x199.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0061b-360x240.png 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0061b-750x498.png 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0061b.png 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-22641" class="wp-caption-text">THE GHOST WOLVES</figcaption></figure>
<p>Pünktlich um 21 Uhr starten die 2 Texaner/innen <strong>THE GHOST WOLVES</strong> ihr 30-minütiges Set. Bevor ich mich auf den Weg nach Berlin gemacht habe, habe ich schon mal ein Ohr riskiert und attestierte, dass es wahrscheinlich eher nicht meinen Nerv trifft. Und genau das soll sich auch bewahrheiten. Ich schaffe es nicht mal, die Musik irgendwo einzuordnen, da es für mich einfach nur chaotisch klingt. Klar, könnt ihr euch jetzt gar nichts darunter vorstellen, aber ich versuche trotzdem mal den Mix zu beschreiben. Das Zusammenspiel aus <strong>Schlagzeug </strong>und <strong>Gitarre</strong> ist ziemlich <strong>psychobillymäßig</strong>, doch der Gesang sprengt alle Grenzen. Es gab mal eine Zeit, wo gefühlt jeder Zweite meiner Facebookfreunde einen Song der <strong>Südafrikaner DIE ANTWOORD</strong> geteilt hat. Schon damals konnte ich mit dieser Stimme absolut nichts anfangen. Und tatsächlich gibt es durchaus ein paar Parallelen der Sängerinnen beider Gruppen. Ich will mir da aber auch gar kein Urteil erlauben, da es absolut nicht mein Ding ist. Sicherlich findet diese Band auch großen Zuspruch, doch von mir gibt es den nicht.<br />
Somit verlasse ich nach 20 Minuten den Konzertsaal, um angeregte Gespräche mit alten und neuen Bekannten zu führen. In diesem Moment merke ich, dass dieses &#8222;ausverkauft&#8220;-Gerücht nicht von ungefähr kommt, da sich während <strong>THE GHOST WOLVES</strong> ihr Set fast fertiggespielt haben, immer noch eine riesige Schlange vor der Location befindet.</p>
<h4>Zeit zum Kuscheln &#8211; ALL THEM WITCHES</h4>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_22645" aria-describedby="caption-attachment-22645" style="width: 671px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0148b.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-22645 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0148b-681x1024.png" width="681" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0148b-681x1024.png 681w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0148b-199x300.png 199w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0148b-750x1128.png 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0148b.png 964w" sizes="auto, (max-width: 681px) 100vw, 681px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-22645" class="wp-caption-text">ALL THEM WITCHES</figcaption></figure>
<p>Nun also wieder schnell hinein, um sich einen guten Platz vor der Bühne zu sichern. Mein Plan geht nur zur Hälfte auf, da ich mich zwar recht weit vor der Bühne befinde, aber auch genau vor einer Box stehe. Egal, denke ich mir, und will erstmal während der ersten paar Songs den Sound abwarten. Dieser ist eigentlich gar nicht mal übel, aber trotzdem fehlt mir etwas. Genau, der heimliche <strong>Fadenzieher</strong> der Band, Keyboarder <strong>Allan Van Cleave</strong>, ist hier nämlich so gut wie gar nicht zu hören. Also ab in die Mitte kämpfen. Hier ist der Sound deutlich besser abgemischt und so beginnen für mich 90 Minuten völlige <strong>Extase</strong>.<br />
Nachdem mich der Sound bei <em>&#8222;Funeral For A Great Drunken Bird&#8220;</em> noch nicht sonderlich überzeugt hat, wird nun endlich alles besser. Überraschenderweise erklingen heute zu Beginn relativ wenig Songs ihres im Februar veröffentlichten <strong><a href="https://silence-magazin.de/ein-album-ohne-einen-einzigen-hit-all-them-witches/" target="_blank" rel="noopener">10-Punkte-Albums</a></strong> &#8222;Sleeping Through The War&#8220;. Schon zu Beginn des Auftritts wird mir schnell klar, dass es heute einen grundlegenden Unterschied zum Auftritt auf dem diesjährigen <a href="https://silence-magazin.de/ihr-seid-geil-stoned-from-the-underground-2017/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Stoned From The Underground </strong></a>geben wird. Während dort die Songs noch ziemlich albumtreu gespielt wurden, ist heute der große Tag des <strong>Jams</strong>. Und wenn die Jungs etwas richtig gut können, dann ist es jammen! Nahezu jeder Song verlängert sich um 5 Minuten, da sich <strong>ALL THEM WITCHES </strong>nach Lust und Laune an ihren Instrumenten auslassen.<br />
Ihre Jams führen aber keineswegs ins Leere. Bei wirklich jedem Song kommen sie auf den Punkt und verzaubern wahrscheinlich jeden Besucher des mittlerweile prallgefüllten Konzertsaals. So richtig gefühlvoll wird es zum ersten Mal bei <em>&#8222;Elk.Blood.Heart&#8220;</em> von ihrem <strong>Debütalbum</strong> &#8222;Our Mother Electricity&#8220;. Während ich bei den vorherigen Songs so sehr auf die Musik eingegangen war, bemerke ich erst jetzt, in was für einem Publikum ich mich befinde. Vor mir ein Haufen junger Damen, die wild am tanzen und mitsingen sind, neben mir Männer mittleren Alters, die ich eher im Buchclub vermutet hätte und hinter mir ein Ehepaar, welches gut und gerne schon im <strong>Rentenalter</strong> sein könnte. Genauso bunt gemischt wie das Publikum ist auch die Songauswahl. Von allen 4 Alben der Band werden die besten Songs herausgepickt und völlig frei vorgetragen. Mein absolutes <strong>Highlight</strong> ist aber mit Abstand <em>&#8222;Charles William&#8220;</em>. Ich ertappe mich dabei, wie ich von den jungen Damen vor mir angesteckt werde und den Song, nicht nur innerlich, mitsinge.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_22646" aria-describedby="caption-attachment-22646" style="width: 670px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0162b.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-22646 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0162b-680x1024.png" width="680" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0162b-680x1024.png 680w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0162b-199x300.png 199w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0162b-750x1129.png 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0162b.png 963w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-22646" class="wp-caption-text">ALL THEM WITCHES</figcaption></figure>
<p>Alles wunderbar (außer mein Gesang vielleicht), doch während <em>&#8222;Blood And Sand/Milk And Endless Waters&#8220;</em> wieder ausgiebig bejammt wird, bemerke ich störende Nebengeräusche. Aus der Damenfraktion vor mir kristalliert sich ein <strong>Fangirl </strong>heraus, was scheinbar mal eine Musikschule besuchen sollte, um wenigstens etwas <strong>Taktgefühl </strong>zu erlernen. Versteht mich nicht falsch, denn ich habe absolut nichts gegen klatschen, doch wenn gerade ein Solo erklingt, in dem ich am liebsten mit Körper und Geist versinken will, und dann jemand meint, die ganze Zeit aus dem Takt zu klatschen, dann empfinde ich das einfach nur als störend.<br />
Zum Abschluss des Sets gibt es vom neuen Album <em>&#8222;Alabaster&#8220;</em>. Mit seiner <strong>Explosivität</strong> eigentlich das Falsche, um mich nach einem zauberhaften Konzert in die Nacht zu entlassen. Natürlich war es das noch nicht. Mit <em>&#8222;Am I Going Up?&#8220;</em> und <em>&#8222;Swallowed By The Sea&#8220;</em> werde ich von der Berliner Nacht &#8222;geswallowed&#8220; (der musste jetzt sein!).</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_22648" aria-describedby="caption-attachment-22648" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0183b.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-22648" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0183b-1024x680.png" alt="" width="1024" height="680" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0183b-1024x680.png 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0183b-300x199.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0183b-360x240.png 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0183b-750x498.png 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/DSC0183b.png 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-22648" class="wp-caption-text">ALL THEM WITCHES</figcaption></figure>
<p>Wieder einmal hat sich also bewiesen, dass <strong>ALL THEM WITCHES</strong> es nicht nur auf Platte, sondern auch auf der Bühne &#8211; oder vielleicht gerade dort &#8211; verstehen, ihre Fans zu begeistern. Auch lästige Einflüsse von außen lassen diesen Abend noch lange Zeit in meinem Gedächtnis bleiben.</p>
<h4>&nbsp;</h4>
<h4 style="text-align: center;">SETLIST</h4>
<p style="text-align: center;"><em>Funeral For A Great Drunken Bird<br />
When God Comes Back<br />
3-5-7<br />
The Death Of Coyote Woman<br />
Elk.Blood.Heart<br />
Charles William<br />
Talisman<br />
Internet<br />
Blood And Sand/Milk And Endless Waters<br />
Bulls<br />
Alabaster</em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Am I Going Up?</em><br />
<em> Swallowed By The Sea</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>ALL THEM WITCHES <a href="http://www.allthemwitches.org/">Webseite</a><br />
ALL THEM WITCHES <a href="https://www.facebook.com/allthemwitches/">Facebook</a></strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/all-them-witches-live-taktgefuehl-ungenuegend/">ALL THEM WITCHES Live &#8211; Taktgefühl: Ungenügend!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>&#8222;Ihr seid GEIL!!!&#8220; &#8211; Stoned From The Underground 2017</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Jul 2017 11:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
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<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ihr-seid-geil-stoned-from-the-underground-2017/">&#8222;Ihr seid GEIL!!!&#8220; &#8211; Stoned From The Underground 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Während der Süden Deutschlands mit dem <strong>Bang Your Head</strong>, der Westen mit dem <strong>Dong Open Air</strong> und unsere Nachbarn in der Tschechischen Republik mit dem <strong>Masters Of Rock</strong> am vergangenen Wochenende dem Metal in all seinen Facetten huldigte, trieb es mich, wie schon im vergangenen Jahr, in den Erfurter Vorort<strong> Alperstedt</strong>. Zum 17. Mal tagt hier nun schon das <strong>Stoned From The Underground</strong>. Wem ein reines Metalfestival zu heftig und eintönig ist, der sollte sich am Alperstedter See mehr als wohlfühlen.</p>
<p>Nachdem im vergangenen Jahr mit <strong>EYEHATEGOD </strong>bereits ein Headliner seine Show absagen musste, traf es die Veranstalter mit der Absage der amerikanischen Kultrocker <strong>PENTAGRAM</strong> wieder eiskalt ins Gebälk. Dennoch machte es die Crew möglich, dass mit <strong>KADAVAR</strong> eine der wohl aufstrebendsten deutschen Rockformationen den Weg in die thüringische Provinz gefunden hat.</p>
<h4>Donnerstag, 13.07.2017</h4>
<p>Nachdem ich in den Vorjahren erst am Donnerstag angereist bin, lässt es meine diesjährige Urlaubsplanung zu, dass ich bereits am Mittwoch mein Zelt aufschlagen kann. Der Anreisetag verläuft relativ unspektakulär, nur der eiskalte Wind fordert zu später Stunde das ein oder andere <strong>Opfer</strong>.</p>
<p>Wie kann das <strong>Stoned </strong>eigentlich besser starten, als mit klassischem <strong>Stoner Rock</strong>? Den Startschuss für die aktuelle Ausgabe machten die Erfurter Lokalmatadore von <strong>SHOTGUN VALIUM</strong>. Die 3 Lockenköpfe verstehen es von der ersten Minute an die Meute vor der Zeltbühne auf ihre Seite zu bringen. Das ist bei ihrem Heavy Rock aber auch gar keine große Herausforderung, denn es scheint, als ob die ganze Belegschaft vor der Bühne nach diesen eingängigen Riffs nur so gelechzt hat. Den Heimvorteil haben die Jungs in ganzen Zügen ausgenutzt und beenden nach 40 Minuten ihr starkes Set.</p>
<p>Das <strong>Stoned </strong>war schon immer ein sehr internationales Festival und so verwundert es auch nicht, dass schon die 2. Band auf der Zeltbühne von der <strong>Insel</strong> kommt. Ihr spielerisches Können liegt im Ungleichgewicht mit der Einfachheit ihres Bandnamens. <strong>STEAK</strong> &#8211; ein Wort wie ein Schlag in die Fresse. Musikalisch geht die Reise in eine ganz ähnliche Richtung, wie schon vorher bei <strong>SHOTGUN VALIUM</strong>. Dennoch hat der fleischige <strong>Stoner-Rock-Genuss</strong> deutlich mehr Ecken und Kanten und somit auch in meinen Augen mehr <strong>Charakter</strong> und <strong>Eigenständigkeit</strong>. Das gespielte Material bestand zum Großteil aus Songs vom aktuellen Album &#8222;No God To Save&#8220;, die durchweg überzeugten.</p>
<h4>Nun aber raus aus dem Zelt und ab auf die große Bühne!</h4>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_19878" aria-describedby="caption-attachment-19878" style="width: 189px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-19878" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0115-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0115-199x300.jpg 199w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0115-681x1024.jpg 681w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0115-750x1128.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 199px) 100vw, 199px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-19878" class="wp-caption-text"><strong>SAMAVAYO</strong></figcaption></figure>
<p>Und schon wieder<strong> Stoner Rock</strong>. Doch dieses Mal deutlich progressiver und somit viel interessanter ausgestaltet. Auch <strong>SAMAVAYO</strong> haben ein relativ frisches Album am Start. Auf den Namen &#8222;Dakota&#8220; hört das gute Stück. Wer jetzt allerdings denkt, dass <strong>SAMAVAYO</strong> den klassisch-amerikanischen <strong>Desert Rock </strong>spielen, der irrt sich. Vielmehr beziehen sie sich auf das Volk <strong>Dakota</strong>, was übersetzt so viel heißt wie &#8222;Freund&#8220; oder &#8222;Verbündeter&#8220;. Ihr sehr progressiver Stoner sorgt bei mir für großes Aufhorchen. Bisher hatte ich die Berliner nie so wirklich auf der Rechnung, doch nach diesem Gig bin ich wahrscheinlich auch ein <strong>Verbündeter</strong>.</p>
<p>Als nächstes machen sich <strong>SASQUATCH </strong>bereit, um der Thüringer Partygemeinde einzuheizen. Nachdem ihr <a href="https://silence-magazin.de/riesige-fussstapfen-sasquatch/" target="_blank" rel="noopener">aktuelles Album &#8222;Maneuvers&#8220; von mir mit gemischten Gefühlen belauscht wurde</a>, bin ich echt gespannt, ob die Songs auf der Bühne besser zünden. Doch auch hier will der Funke bei mir nicht so richtig überspringen. Hier und da greifen die Riffs zwar richtig ordentlich, doch das Gesamtbild des Auftritts will mich nicht so recht überzeugen.</p>
<p>Also bleibt erstmal etwas Zeit, um die kulinarischen Köstlichkeiten auszukundschaften. Mich verschlägt es zum <strong>Green-Food-Stand</strong>, der, wie schon im letzten Jahr, vor allem durch seine köstlichen Tagesgerichte besticht. Ihr seht also, es geht auch mal gesund auf einem Festival. Wenigstens muss ich somit bei meinem Essenskonsum kein schlechtes Gewissen haben.</p>
<p><strong>CJ RAMONE</strong>. Ich wusste vor dem Festival schon nicht so recht, was ich davon halten soll, dass sich ein ehemaliges <strong>RAMONES</strong>-Mitglied, welches &#8222;nur&#8220; die letzten 7 Jahre in der Band mitwirkte, Songs darbietet, an denen er nicht mitgewirkt hat. Und wie ich es mir schon dachte, wird sich dieser Auftritt nicht in mein Hirn einbrennen. Simpler Punk, der kaum Höhepunkte besitzt und austauschbar klingt. So sehen das auch viele andere Leute um mich herum und jeder wartet nur auf die <strong>RAMONES-Cover</strong>. Die soll es dann zum Ende des Sets auch noch geben. Vor allem <em>&#8222;Sheena Is A Punkrocker&#8220; </em>und <em>&#8222;Blitzkrieg Bop&#8220;</em> bleiben dann doch irgendwie hängen. Den Schlusspunkt setzt das <strong>MOTÖRHEAD-Cover </strong><em>&#8222;R.A.M.O.N.E.S.&#8220;</em>. Nicht unbedingt schön dargeboten, aber zum Abgehen taugt dieser Song immer!</p>
<h4>Die Stunde der Wahrheit!</h4>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_19880" aria-describedby="caption-attachment-19880" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-19880" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0349-1024x681.jpg" alt="" width="1024" height="681" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0349-1024x681.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0349-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0349-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0349-750x499.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-19880" class="wp-caption-text">Die volle Erleuchtung von <strong>ALL THEM WITCHES</strong></figcaption></figure>
<p><strong>ALL THEM WITCHES</strong> &#8211; die erste und bisher einzige Band, die es seit Bestehen des Magazins geschafft hat, eine <a href="https://silence-magazin.de/ein-album-ohne-einen-einzigen-hit-all-them-witches/" target="_blank" rel="noopener"><strong>10er Wertung</strong> von mir zu bekommen</a>. Und ich bereue bis heute keinen einzigen Punkt davon. Sollte ich diesen Auftritt bewerten müssen, würde er dieselbe Punktzahl bekommen!<br />
Was auf austauschbaren <strong>Punk Rock </strong>folgt, ist eine 60-minütige Achterbahnfahrt der Gefühle. Ab dem ersten Takt bin ich wie erstarrt, mit welcher Emotionalität die Songs vorgetragen werden. <em>&#8222;Am I Going Up?&#8220; </em>vom aktuellen Album eröffnet das Set. Von einigen Seiten höre ich, dass der Beginn des Auftritts für einige rabiater hätte ausfallen können. Für meinen Geschmack ist es genau der richtige Start, denn man sollte sich doch immer noch Luft nach oben lassen. Der Großteil des Sets besteht aus Songs vom aktuellen Album und von &#8222;Lightning At The Door&#8220;, was wohl auch die stärksten Alben sind. Bereits Stunden vor <strong>ALL THEM WITCHES</strong> hoffte ich inbrünstig, dass mein absoluter Lieblingssong <em>&#8222;Charles Williams&#8220; </em>den Weg in das Set findet. Und als ob ich erhört wurde, wurde er natürlich vorgetragen. Sollte es noch besser gehen? Natürlich! <em>&#8222;Blood And Sand/Milk And The Endless Waters&#8220;</em> sollte ein weiterer<strong> Meilenstein</strong> dieses Auftritts werden. Ich bekomme jetzt noch Gänsehaut, wenn ich an den <strong>Sound</strong> von Bassist und Sänger <strong>Charles Michael Parks Jr. </strong>denke. Wie man seinen <strong>Rickenbacker</strong> mit so einer Leichtigkeit runterrocken kann, erschließt sich mir bis jetzt noch nicht. Wenn ich aber schon den Gesang und das Bassspiel lobend erwähne, muss auch Keyboarder <strong>Allan Van Gleave</strong> den Weg auf die <strong>Ehrentafel</strong> finden. Mit seinen dezenten Orgeleinlagen wird er von mir zum heimlichen <strong>Drahtzieher</strong> dieses genialen Auftritts ernannt.</p>
<h4>Freitag, 14.07.2017</h4>
<p>Nach einer viel zu langen <strong>Partynacht</strong>, nehme ich mir den letzten Song von <strong>ALL THEM WITCHES</strong> zu Herzen. <em>&#8222;Swallowed By The Sea&#8220;</em> erklang als letztes Stück und so verschlägt es mich am frühen Freitagmorgen an den <strong>Alperstedter See</strong>, direkt am Festivalgelände. Das kühle Nass bringt den Kreislauf blitzschnell wieder zum Laufen und dem zweiten Festivaltag steht nichts mehr im Wege.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_19883" aria-describedby="caption-attachment-19883" style="width: 189px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-19883" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0655-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0655-199x300.jpg 199w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0655-681x1024.jpg 681w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0655-750x1128.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 199px) 100vw, 199px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-19883" class="wp-caption-text"><strong>GIOBIA</strong></figcaption></figure>
<p>14 Uhr soll die erste Band auf der Bühne stehen. <strong>GIOBIA</strong> aus dem italienischen <strong>Mailand</strong> haben sich angekündigt. Mit auf dem Weg Richtung Zeltbühne: <strong>Das Frisbee!</strong> &#8222;Manchmal&#8220; kommt in einem ja doch das Kind durch und so werden vor dem Zelt noch ein paar lockere Scheiben geworfen. Damit aber nicht genug. Im Zelt angekommen, herrschte beim <strong>Bassisten </strong>schon große Spielfreude. Nicht allerdings auf seiner Gitarre. Er entdeckt das Frisbee und unaufgefordert schwebt die <strong>Wurfscheibe</strong> auf die Bühne. Irgendwie passt diese kleine Einlage zu ihrem <strong>Space Rock</strong>. Nicht nur sportlich, sondern auch musikalisch wissen die Italiener zu überzeugen und ebnen mir den perfekten Weg in den Tag.</p>
<p>Mehr Klischee als bei der nächsten Band geht eigentlich gar nicht. Schon der Bandname der Waliser von <strong>MAMMOTH WEED WIZARD BASTARD</strong> lässt mir die Kinnlade herunterstehen. Brachial wie der Name soll auch der Sound sein. Auch der Gesang von Sängerin <strong>Jessica Ball</strong> weiß durchaus zu gefallen. Trotzdem ist mir der <strong>doomig, sludgige Mix</strong> oftmals zu verhalten und eintönig.</p>
<p>Eine Band, die ich gar nicht so wirklich auf dem Zettel hatte, sind <strong>KING BUFFALO</strong> aus der <strong>USA</strong>. Für sie ist der Gig auf dem <strong>Stoned</strong> der Startschuss für eine 4-wöchige Europatour gemeinsam mit <strong>ELDER</strong>. Ihre Musik schlägt auch in eine ähnliche Kerbe, wie die ihrer Landsleute. Ihr <strong>verspielter, psychedelisch bluesiger Stoner</strong> ist jetzt genau das richtige für mich nach den bösen Hammerschlägen von <strong>MAMMOTH WEED WIZARD BASTARD</strong>. Diese Truppe hat sich auf jeden Fall ganz tief bei mir eingebrannt und der Postbote wird wohl demnächst mit einer Platte von ihnen an der Tür stehen.</p>
<p>Ebenfalls aus der <strong>USA</strong>, aber stilistisch in einer ganz andern Umgebung sind <strong>MOTHERSHIP </strong>unterwegs. Es ist Zeit für wahrhaftigen <strong>Texas Rock</strong>! Bereits auf dem <a href="https://silence-magazin.de/von-wuestensound-und-vampiren/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Desertfest 2016</strong></a> fielen mir diese Jungs positiv auf. Es ist ihr letzter Tourtag und trotzdem wirken sie frisch und ausgeruht, wie ich sie kennengelernt habe. Die Typen haben richtig Bock auf Rock. Die tonangebende Fraktion sind die Geschwister <strong>Kyle </strong>und <strong>Kelley Juett</strong>. Letzterer ist ein wahrer Virtuose an der Gitarre und hat mich mit seinen Gesichtsausdrücken das ein oder andere Mal zum Schmunzeln gebracht. Der Großteil des Sets bestand aus Songs vom aktuellen Album &#8222;High Strangeness&#8220;. Dass diese noch nicht so greifen, obwohl sie trotzdem richtig Spaß machen, versteht sich von selbst. Ältere Songs, wie <em>&#8222;Lunar Master&#8220;</em>, <em>&#8222;City Nights&#8220;</em> oder <em>&#8222;Priestess Of The Moon&#8220;</em> fegen mich da schon mehr weg. Wenn eine Band dann an ihrem letzten Tag ihren Auftritt mit einem Song namens <em>&#8222;Are You Ready&#8220; </em>beschließt, frage ich mich, wo meine <strong>Energie</strong> nach 2 Festivaltagen schon wieder hin ist.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_19885" aria-describedby="caption-attachment-19885" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-19885" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0790-1024x681.jpg" alt="" width="1024" height="681" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0790-1024x681.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0790-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0790-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0790-750x499.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-19885" class="wp-caption-text"><strong>MOTHERSHIP</strong></figcaption></figure>
<p>Dass das <strong>Stoned </strong>schon immer mit <strong>Abwechslung</strong> glänzen konnte, beweist auch die nächste Band. <strong>DOOL</strong> ist nicht etwa eine sächsische <strong>TOOL-Coverband</strong>, sondern eine ausgezeichnete niederländische <strong>Progressive-Rock-Truppe</strong>. Schon bevor ich überhaupt Musik von&nbsp;<strong>DOOL</strong> gehört habe, war ich mehr als gespannt, was bei diesem Projekt herauskommt. <strong>Drummer </strong>und <strong>Bassist</strong> sollten einigen noch von <strong>THE DEVIL´S BLOOD</strong> bekannt sein und an der <strong>Gitarre </strong>hat man bei <strong>GOLD</strong> &#8222;geplündert&#8220;. Was hier auf der Bühne aber dargeboten wird, hat mit beiden relativ wenig zu tun. Dennoch bin ich Feuer und Flamme für die Songs von &#8222;Here Now There Then&#8220;. An gewissen Stellen kommt der <strong>Vibe </strong>der Vorgängerprojekte der Musiker durch, ohne jedoch in irgendeiner Weise nach einer <strong>Kopie </strong>zu klingen. Mag wahrscheinlich an den <strong>3 Gitarren</strong> und dem <strong>weiblichen Gesang </strong>liegen.</p>
<p>Es wird mal wieder Zeit für eine <strong>Speise</strong>. Jaja, ihr wisst schon&#8230; Natürlich gibts wieder das Tagesgericht am <strong>Grünfutterstand</strong>. Heute auf der Speisekarte: eine Variation aus <strong>Linsen</strong>. Nicht mal die schlaueste Festivalnahrung, aber verdammt lecker!</p>
<p>Nebenher lausche ich den Herren von <strong>MONOLORD</strong>. Nach ihrem Debüt &#8222;Empress Rising&#8220; bin ich mit der Musik der <strong>Schweden </strong>nicht mehr übereingekommen. Deswegen höre ich ihnen aus der Ferne zu und bin umso erfreuter, als der <strong>Titeltrack</strong> der Platte erklingt. Live ist der <strong>schleppende Doom</strong> dennoch eine ganz andere Hausnummer als auf Platte. Wahrscheinlich werde ich mir die Veröffentlichungen doch noch mal unter den Nagel reißen müssen und ihnen noch eine Chance geben.</p>
<p>Nachdem mich <strong>CJ RAMONE</strong> am Vorabend ziemlich enttäuschte, gibt es heute auf dem <strong>Co-Headliner-Posten</strong> wieder <strong>Punk</strong>! Heute auf dem Programm: <strong>ZEKE</strong>. Dass die Kapelle um <strong>Sänger Blind Marky Felchtone </strong>sich in ihren knapp <strong>25 Jahren</strong> Bandbestehen eine beachtliche Fanschar erspielt haben, lässt sich vor der Bühne gut beobachten. <strong>Fäuste</strong> fliegen in den dämmrigen Himmel und ihr wilder <strong>Punk´n´Roll</strong> kommt gut an. Mir ist das Ganze eine Nummer zu viel und ich gönne mir einen Sitzplatz, um dem lang ersehnten Auftritt von <strong>ELDER </strong>entgegenzufiebern.</p>
<h4>Bühne frei für eine kleine Zauberstunde</h4>
<p>Sag mal, lesen die <strong>Booker </strong>vom <strong>Stoned</strong> etwa meine Reviews? Nachdem gestern schon mit <strong>ALL THEM WITCHES</strong> eine <strong>10er-Band</strong> groß aufspielte, stehen heute<a href="https://silence-magazin.de/es-dauert-dauert-und-dauert-elder/" target="_blank" rel="noopener"> <strong>ELDER</strong> (als <strong>9er-Band</strong>) </a>auf dem Plan. Verträumte und ausladende Riffs sind genau das, was ich jetzt brauche. Es gibt heute übrigens auch eine <strong>Premiere</strong>. Zum ersten Mal darf ich <strong>ELDER</strong> mit einem zweiten Gitarristen sehen. Ob <strong>Sänger </strong>und <strong>Gitarrist Nick DiSalvo</strong> einfach nur spielfaul geworden ist und seine Arbeit von einem anderen machen lässt? Nein, ganz im Gegenteil! <strong>Mike Risberg</strong> sorgt für einen noch wärmeren und komplexeren Sound. Gepaart mit dem teils wilden <strong>Bassgezupfe </strong>von <strong>Jack Donovan</strong> ergibt sich ein Soundteppich, der seinesgleichen sucht.<br />
Die erste Hälfte des 75-minütigen Auftritts besteht aus Songs des neuen Albums &#8222;Reflection Of A Floating World&#8220;, die sich live mindestens genauso gut entfalten, wie auf Platte. Besonders der Opener <em>&#8222;Sanctuary&#8220; </em>dürfte wohl bei allen Anwesenden bleibenden Eindruck hinterlassen. Ebenso der Opener von &#8222;Lore&#8220;. <em>&#8222;Compendium&#8220;</em> eröffnet die zweite Hälfte der Show. Der <strong>Gitarrenklang</strong> ist erste Sahne, leider empfinde ich den Gesang an manchen Stellen als zu laut. Mit <em>&#8222;Dead Roots Stirring&#8220; </em>erreicht die Show meinen persönlichen Höhepunkt. Gibt es eigentlich eine abwechslungsreichere Band als <strong>ELDER</strong>? Im Moment wohl kaum.<br />
Trotz kleiner Abzüge beim etwas zu lauten Sound, bleibt es ein rundum gelungener Auftritt, auch wenn er mit einem Bein noch im Schatten von <strong>ALL THEM WITCHES </strong>steht.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20016" aria-describedby="caption-attachment-20016" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-20016" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Elder-geil-1024x681.jpg" alt="" width="1024" height="681" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Elder-geil-1024x681.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Elder-geil-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Elder-geil-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Elder-geil-750x499.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20016" class="wp-caption-text"><strong>ELDER</strong></figcaption></figure>
<p>Heute fällt die <strong>Aftershowparty</strong> vor der Zeltbühne aufgrund zu großer Getränkevorräte im eigenen Camp mal flach. Am Zelt angekommen, beginnt es aus allen Wolken zu schütten. Kleiner <strong>Expertentipp </strong>am Rande: ein <strong>Frisbee</strong> kann nicht nur durch die Lüfte schweben, sondern den Besitzer auch bestens vor Regen schützen! Achja, wenn man keinen Teller hat, kann man auch davon essen. Und ohne Becher daraus trinken. Lassen wir das besser &#8230;</p>
<h4>Samstag, 15.07.2017</h4>
<p>Samstagmorgen, 8 Uhr: Ich bin noch mitten im Tiefschlaf, als ich aus eben jenem abrupt herausgerissen werde. Grund dafür ist eine <strong>YouTube-Playlist</strong>. Wahrscheinlich wäre ich bei 90 % der auf Festivals gespielten Playlists wutentbrannt aus dem Zelt gestürmt. Heute ausnahmsweise nicht, denn es war doch sehr unterhaltsam. Wenn ihr richtig sprechen lernen wollt, sucht bei YouTube &#8222;Korrekte Aussprache&#8220;! Meine Highlights: &#8222;Myrrhe&#8220; und &#8222;Dekolleté&#8220;.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_19919" aria-describedby="caption-attachment-19919" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-19919 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0597-1024x681.jpg" width="1024" height="681" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0597-1024x681.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0597-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0597-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0597-750x499.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-19919" class="wp-caption-text"><strong>HALLUCINATION GENERATION</strong></figcaption></figure>
<p>Nun aber weg von YouTube und ab vor die Zeltbühne, denn es ist wieder Rock angesagt. <strong>HALLUCINATION GENERATION</strong> aus <strong>Leipzig </strong>haben sich angekündigt. Bereits vor einem Jahr hatte ich das Glück, diese junge Truppe als Voract von <strong>TONER LOW</strong> zu sehen. Und auch dieses Mal werde ich kein bisschen enttäuscht. Selbst der größte <strong>Morgenmuffel</strong> wird an dieser Band Gefallen finden. <strong>Sängerin Adriana</strong> hat gefühlte 99 % des Auftritts ein fettes Grinsen auf dem Gesicht und steckt mit ihrer guten Laune einfach an. Ihre Musik bewegt sich irgendwo zwischen <strong>Psychedelic</strong>, <strong>Stoner</strong>, <strong>Blues</strong> vermischt mit einer guten Portion <strong>Boogie</strong>. Besonders <em>&#8222;Wild Trip&#8220;</em> von ihrem kürzlich veröffentlichten Debütalbum wird mir noch lange im Hinterkopf erhalten bleiben.</p>
<p>Viel gemütlicher sieht es da auf der Bühne bei <strong>BEEHOOVER </strong>aus. Der Eindruck täuscht! <strong>Sänger</strong> und<strong> Bassist </strong><strong>Ingmar Petersen </strong>und <strong>Drummer Claus-Peter Hamisch</strong> sitzen sich gegenüber und es scheint, als ob sie sich gegenseitig zu Höchstleistungen pushen. Sie erzeugen schon einen fetten <strong>Drum´n´Bass-Sound</strong>, dennoch wollen die Songs bei mir nicht so richtig hängen bleiben. Liegt vielleicht aber auch daran, dass ich mich vorher nie so wirklich mit den beiden Schwaben beschäftigt habe. Bis zum <strong>Deep Sound City Festival </strong>werde ich das auf jeden Fall noch ändern, versprochen!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_19924" aria-describedby="caption-attachment-19924" style="width: 189px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-19924" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0789-1-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0789-1-199x300.jpg 199w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0789-1-681x1024.jpg 681w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0789-1-750x1128.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 199px) 100vw, 199px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-19924" class="wp-caption-text"><strong>EGYPT</strong></figcaption></figure>
<p>Die kurze Nacht fordert ihre Opfer und so lege ich eine Pause ein und lasse mich erst wieder zu <strong>EGYPT</strong> vor der Hauptbühne blicken. Diese starten gleich mit ihrem womöglich größten <strong>Kracher</strong> <em>&#8222;Matterhorn&#8220;</em>. Was? Eine Band aus den USA, die sich nach einem nordafrikanischen Land benennt und über das Matterhorn singt? Ergibt alles irgendwie überhaupt keinen Sinn, aber klingt trotzdem verdammt entspannt. Einzig das angespannte und emotionslose Gesicht des Gitarristen versprüht überhaupt keine Entspannung. Egal, Drummer und Sänger sind ja auch noch da. Mit ihnen im Fokus vergehen die 45 Minuten wie im Flug.</p>
<p>Wir bereisen weiter die Kontinente dieser Erde. Mit <strong>CHILD </strong>hat es auch eine <strong>australische</strong><strong> Band </strong>den Weg ins Billing geschafft. Und nicht nur, dass die Band aus <strong>Down Under </strong>kommt ist eine Premiere, sondern auch, dass es die einzige wirkliche <strong>Blues-Rock-Band </strong>der diesjährigen Ausgabe ist. Ihre Stücke sind die perfekte Einstimmung auf das durchaus harte Abendprogramm. Deswegen mache ich es mir am Rand der Bühne gemütlich und lausche den Klängen der 3 Jungs, die teilweise an eine <strong>Jamsession</strong> erinnern, wenn es nicht sogar zwischenzeitlich eine ist.</p>
<p>Eine ganze S(c)hippe härter wird es da bei <strong>EARTH SHIP</strong>. Ihre Mischung aus <strong>Doom </strong>und <strong>Sludge</strong> bahnt sich dank hämmerndem Schlagwerk und schneidenden Gitarren geradezu den Weg ins Hirn. Einzig mit dem Gesang werde ich nicht warm. Den <strong>Klargesang</strong> finde ich nicht einmal übel, aber die <strong>Growls</strong> geben mir gar nichts.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_19927" aria-describedby="caption-attachment-19927" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-19927" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0059-1024x681.jpg" alt="" width="1024" height="681" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0059-1024x681.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0059-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0059-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0059-750x499.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-19927" class="wp-caption-text"><strong>ACID KING</strong> &#8222;von hinten&#8220;</figcaption></figure>
<p>Da können mich <strong>ACID KING </strong>schon viel mehr mitreißen. In knapp 25 Jahren Bandbestehen haben sich die 3 Damen und Herren aus <strong>San Francisco</strong> in die oberste Liga des <strong>Stoner/Doom</strong> katapultiert. Dass dies nicht durch ein &#8222;Überoutput&#8220; von Platten geschehen ist, sollte bei 4 Veröffentlichungen klar sein. Ihr ruhiger und fast schon hypnotisierender Klang schlägt auf der Bühne ein wie ein Meteorit. Ich erwische mich selbst immer wieder, wie mich <strong>Lori Steinbergs</strong> <strong>Stimme</strong> in einen Trancezustand versetzt, ehe das Ende des Songs diesen unterbricht. Nach gut 45 Minuten beschließe ich, mir die volle Dröhnung zu geben und mir das Spektakel von der Bühne aus anzusehen. Es wundert mich bis jetzt, dass ein solches Blechgerüst diesem <strong>Bassdröhnen</strong> standhält.</p>
<p>Ebenso mächtig wird es bei <strong>KARMA TO BURN</strong>. Wenn es eine Band schafft, sich eine derart große Fanbase zu erspielen, ohne jedoch einen charismatischen Sänger in den eigenen Reihen zu haben, muss das schon ganz große instrumentale Klasse sein. Mir persönlich fehlt jedoch der Gesang. Musikalisch ist das schon eine Glanzleistung, was die <strong>Amis</strong> hier abliefern, aber der gewisse Überraschungsmoment fehlt mir. Außerdem würde ein ordentlicher Sänger der Musik einen viel größeren Wiedererkennungswert verschaffen. Ihr Sound schafft es trotzdem, meine <strong>Schlaghosenbeine</strong> in Vibration zu versetzen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_19925" aria-describedby="caption-attachment-19925" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-19925 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0084-1024x681.jpg" width="1024" height="681" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0084-1024x681.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0084-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0084-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0084-750x499.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-19925" class="wp-caption-text">Die überwältigten Veranstalter</figcaption></figure>
<p>Nun aber zum Headliner des letzten Abends. Wie schon zu Beginn erwähnt, mussten <strong>PENTAGRAM </strong>ihren Auftritt leider aus gesundheitlichen Gründen absagen. Doch bevor die <strong>Fellfressen</strong> von <strong>KADAVAR </strong>die Bühne entern, versammeln sich traditionell die <strong>Veranstalter</strong> auf der Bühne. Der eine versucht zu vermitteln, wie schwer das buchen von Bands mittlerweile geworden ist. Der nächste hat überhaupt keine Stimme mehr und hält Schilder mit den Worten <strong>&#8222;IHR SEID GEIL!!!&#8220; </strong>gen Fans. Und <strong>Fred </strong>bittet ganz lieb darum, den Zeltplatz möglichst sauber zu verlassen (was in meinen Augen sehr gut geklappt hat). Ebenso gibt es in diesem Jahr am Kassenhäuschen einen <strong>Alkoholtester</strong>. Schließlich soll ja keiner der teilweise etwas übermotivierten <strong>Thüringer Polizei</strong> ins Netz gehen. Worin sich aber alle einig sind, ist, dass es eine geile Party war!!!<br />
Nachdem die <strong>Jubelstürme </strong>für die Veranstalter verklungen sind, sind nun aber endlich <strong>KADAVAR </strong>am Zug. Schon in den letzten Stunden nahm die <strong>KADAVAR-Shirt-Dichte</strong> vor der Bühne rapide zu. Scheinbar kein schlechter Ersatz, der engagiert wurde. Ich muss gestehen, dass ich ziemlicher Fan der ersten beiden Alben der <strong>Berliner</strong> bin, aber mit dem aktuellen Werk &#8222;Berlin&#8220; nahezu nichts anfangen kann. Das wird sich auch nach diesem Auftritt nicht drastisch ändern. Das hört sich jetzt ziemlich negativ an, aber der Auftritt der Jungs ist wirklich grundsolide. Spätestens wenn es heißt:</p>
<blockquote><p>Ey Stoned, habt ihr Bock auf die <em>&#8222;Doomsday Machine&#8220;</em>?</p></blockquote>
<p>&#8230; haben mich die 3 im Sack. Sowohl am Sound, als auch an der Performance gibt es überhaupt nichts auszusetzen. <strong>Drummer</strong> <strong>Tiger</strong> wirkt an seinen Töpfen wie ein verrückter Magier, dessen Haare jeden Moment abzuheben scheinen und <strong>Sänger </strong>und <strong>Gitarrist</strong> <strong>Lupus</strong> lockert die Stimmung immer wieder mit sympathischen Ansagen.<br />
Nachdem die 2 <strong>Headliner</strong> an den vorangegangenen Tagen aber wirklich alles abgeräumt haben, was abzuräumen ging, bleibt mir nichts anderes übrig, als <strong>KADAVAR </strong>&#8222;nur&#8220; einen anständig starken Auftritt zu bescheinigen.<br />
Dass nach dem eigentlichen <strong>Headliner</strong> aber noch nicht Feierabend ist, hatten die Veranstalter schon angekündigt. Schon seit Tagen geisterte ein Gerücht über den Zeltplatz, wonach eine <strong>FU-MANCHU-Coverband</strong> auf dem Gelände spielen sollte. Fast hätte ich dieses Gerücht wieder verdrängt, doch dann wurde es Realität. Auf der <strong>Zeltbühne</strong> gaben sich ein paar Herren mit dem einfallsreichen Namen <strong>FU</strong> die Ehre. Gänzlich unbekannte Musiker sind das nicht. Unter anderem werkeln hier Herren von <strong>ROTOR </strong>und <strong>DAMPFMASCHINE</strong> an den <strong>Wüstenreglern</strong>. Es kann wahrscheinlich keinen besseren Ausklang für ein Stonerfestival geben. Mit Hits wie <em>&#8222;King Of The Road&#8220;, &#8222;Hell On Wheels&#8220; </em>und natürlich <em>&#8222;Godzilla&#8220;</em> (welches ursprünglich aus der Feder von einer unbedeutenden Rockband namens <strong>BLUE ÖYSTER CULT</strong> stammt) wird das diesjährige <strong>Stoned From The Underground </strong>perfekt abgerundet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Fazit zum diesjährigen Stoned</h4>
<p>Das <strong>Stoned</strong> ist mittlerweile wirklich zu meinem absoluten <strong>Lieblingsfestival</strong> gereift. Kaum woanders kann man so entspannt den Klängen der Musik lauschen, die einem am liebsten sind. Auf jedem anderen Festival bekam ich schon Schlägereien mit &#8211; nicht so auf dem <strong>Stoned</strong>. Jeder Gast ist komplett ausgeglichen und offen für jegliche Musikrichtung, die dargeboten wird. So wundert es auch nicht, dass die <strong>Zeltbühne </strong>schon mittags rappelvoll ist.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;"><strong>Stoner, bis nächstes Jahr!</strong></p>
</blockquote>
 [<a href="https://silence-magazin.de/ihr-seid-geil-stoned-from-the-underground-2017/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ihr-seid-geil-stoned-from-the-underground-2017">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p><strong><a href="http://www.sftu.de/" target="_blank" rel="noopener">Stoned From The Underground Webseite</a></strong><strong><br />
<a href="https://www.facebook.com/stonedfromtheundergroundfestival/" target="_blank" rel="noopener">Stoned From The Underground Facebook</a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ihr-seid-geil-stoned-from-the-underground-2017/">&#8222;Ihr seid GEIL!!!&#8220; &#8211; Stoned From The Underground 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>&#8222;Liebling, lass uns den Acker beackern!&#8220; &#8211; Vorbericht STONED FROM THE UNDERGROUND 2017</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Jun 2017 07:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Und weil wir grad bei &#8222;Liebling&#8220; sind und ich diesen grandiosen Wortwitz gleich wieder vergesse, fangen wir eben mit der schlechten Nachricht an. Schon im letzten Jahr gab es mit EYEHATEGOD die Absage eines Headliners zu verzeichnen. Viele haben es schon geahnt, ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/liebling-lass-uns-den-acker-beackern-vorbericht-stoned-from-the-underground-2017/">&#8222;Liebling, lass uns den Acker beackern!&#8220; &#8211; Vorbericht STONED FROM THE UNDERGROUND 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Und weil wir grad bei &#8222;Liebling&#8220; sind und ich diesen grandiosen Wortwitz gleich wieder vergesse, fangen wir eben mit der schlechten Nachricht an. Schon im <a href="https://silence-magazin.de/tagtraeumen-in-thueringen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">letzten Jahr</a> gab es mit <strong>EYEHATEGOD</strong> die Absage eines Headliners zu verzeichnen. Viele haben es schon geahnt, dass <strong>PENTAGRAM</strong> dies in diesem Jahr auch tun würden und vor wenigen Wochen gab es die traurige Gewissheit: <strong>Bobby Liebling</strong>s Gesundheitszustand lässt einen Auftritt auf dem diesjährigen <strong>Stoned From The Underground </strong>einfach nicht zu. Das soll es dann aber auch schon mit den schlechten Neuigkeiten gewesen sein!</p>
<p>Auch in diesem Jahr findet das <strong>Stoned From The Underground </strong>wieder am dritten Juli-Wochenende, genauer vom 13.07.-15.07.2017, in der Nähe der thüringischen Landeshauptstadt <strong>Erfurt </strong>statt. An dem idyllisch gelegenen <strong>Alperstedter See </strong>in <strong>Stotternheim</strong> werden 3 Tage lang die Nackenmuskeln aufs Schärfste beansprucht.<br />
Die dargebotene Musik gestaltet sich dabei genauso vielfältig wie die Bodenbeschaffenheit des Festivals. Der Zeltplatz: rauer, stoppliger Acker &#8211; das Festivalgelände ist geprägt von zartem, jungfräulichem Rasen.</p>
<p>Auch in diesem Jahr haben es die Jungs von <strong>Caligula666</strong> wieder geschafft, einen perfekten Bandmix zu finden, der jeden <strong>Stoner</strong> und <strong>Doomhead</strong> zum ausflippen bringen wird und das <strong>Stoned </strong>zur Pflichtveranstaltung macht!<br />
Nachdem ich zugegebenerweise erstmal ziemlich enttäuscht von der Absage <strong>PENTAGRAM</strong>s war, wandelte sich meine Trauer sehr schnell in Vorfreude, da sogleich ein &#8222;Ersatzheadliner&#8220; bekanntgegeben wurde. <strong>KADAVAR</strong>! Unterstützt werden die Berliner <strong>Fellfressen</strong> auf dem Headlinerposten noch von <strong>KARMA TO BURN </strong>und <strong>ALL THEM WITCHES</strong>, die für mich im Rennen um <a href="https://silence-magazin.de/ein-album-ohne-einen-einzigen-hit-all-them-witches/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">das Album des Jahres</a> die Nase noch immer ganz weit vorn haben!</p>
<p>Aber auch die Bands, die zuvor auftreten werden, haben es ganz schön in sich. Besonders herausheben möchte ich hier das amerikanische <strong>Dreigestirn</strong>, welches mir auf dem letztjährigen <a href="https://silence-magazin.de/von-wuestensound-und-vampiren/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Desertfest</strong></a> alle Sinne geraubt hat. <strong>ELDER</strong>, <strong>EGYPT</strong> und <strong>MOTHERSHIP</strong> lassen jetzt schon das Blut in mir wieder aufkochen, wenn ich dran denke, was das für eine wilde Party wird.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/14MSUcc89-I?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Mit Bands wie <strong>ACID KING </strong>und <strong>CJ RAMONE </strong>konnte die <strong>Stoned-Crew</strong> außerdem noch Bands engagieren, die in der Szene einen wahren <strong>Legendenstatus </strong>genießen. <strong>CJ RAMONE</strong>??? Ja, der war wirklich mal bei den <strong>RAMONES </strong>dabei und wird nun Thüringens schönsten Acker umgraben!</p>
<p>Die Bands kommen aber nicht nur aus Übersee. Auch aus heimischen Gefilden wurden einige Hochkaräter gebucht. <strong>BEEHOOVER, DxBxSx, EARTH SHIP, HALLUCINATION GENERATION, SAMAVAYO</strong> und die Lokalmatadore <strong>SHOTGUN VALIUM</strong> halten die deutsche <strong>Stoner/Doom-Fahne </strong>hoch!</p>
<p>Überzeugt? Dann sehen wir uns in gut einem Monat zum Planschen und Rocken am <strong>Alperstedter See</strong>!</p>
<h4 style="text-align: center;">Und hier nochmal alle Bands in alphabetischer Reihenfolge</h4>
<p style="text-align: center;"><strong>ACID KING</strong>&nbsp;(USA)<br />
<strong>ALL THEM WITCHES</strong> (USA)<br />
<strong>BEEHOOVER</strong>&nbsp;(GER)<br />
<strong>CHILD</strong>&nbsp;(AUS)<br />
<strong>CJ RAMONE</strong> (USA)<br />
<strong>DxBxSx</strong> (GER)<br />
<strong>DOOL</strong> (NL)<br />
<strong>EARTH SHIP</strong> (GER)<br />
<b>EGYPT&nbsp;</b>(USA)<br />
<strong>ELDER</strong> (USA)<br />
<strong>GIÖBIA</strong> (ITA)<br />
<strong>HALLUCINATION GENERATION</strong> (GER)<br />
<strong>KADAVAR</strong> (GER)<br />
<strong>KARMA TO BURN</strong> (USA)<br />
<strong>KING BUFFALO</strong>&nbsp;(USA)<br />
<b>MAMMOTH WEED WIZARD BASTARD&nbsp;</b>(UK)<br />
<strong>MONOLORD</strong> (SWE)<br />
<strong>MOTHERSHIP</strong>&nbsp;(USA)<br />
<strong>SAMAVAYO</strong>&nbsp;(GER)<br />
<strong>SASQUATCH</strong> (USA)<br />
<strong>SHOTGUN VALIUM</strong> (GER)<br />
<strong>STEAK</strong> (UK)<br />
<strong>ZEKE</strong> (USA)</p>
<p><a href="http://www.sftu.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Homepage vom <strong>STONED!</strong></a><br />
<a href="https://www.facebook.com/stonedfromtheundergroundfestival/?ref=br_rs" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/liebling-lass-uns-den-acker-beackern-vorbericht-stoned-from-the-underground-2017/">&#8222;Liebling, lass uns den Acker beackern!&#8220; &#8211; Vorbericht STONED FROM THE UNDERGROUND 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Ein Album ohne einen einzigen Hit? &#8211; ALL THEM WITCHES</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Feb 2017 10:23:36 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Stoner Rock]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ALL THEM WITCHES &#8211; Sleeping Through The War Veröffentlichungsdatum: 24.02.2017 Dauer: 46:19 Min. Label: New West Records / Pias Genre: Psychedelic Rock Tja, geht sowas tatsächlich, dass eine Band ein Album ohne einen einzigen herausragenden Hit veröffentlicht und mir doch gefallen kann? ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>ALL THEM WITCHES</strong> &#8211; Sleeping Through The War<br />
Veröffentlichungsdatum: 24.02.2017<br />
Dauer: 46:19 Min.<br />
Label: New West Records / Pias<br />
Genre: Psychedelic Rock<span id="more-14674"></span></p>
<p>Tja, geht sowas tatsächlich, dass eine Band ein Album ohne einen einzigen herausragenden Hit veröffentlicht und mir doch gefallen kann? <strong>ALL THEM WITCHES </strong>beweisen, dass das definitiv funktioniert! Und zwar aus einem ganz einfachen Grund: auf &#8222;Sleeping Through The War&#8220; gibt es keinen <strong>Überhit</strong>, denn in gewisser Weise ist hier jeder Song ein absolutes Highlight! In gewohnter Manier beweisen die 4 Jungs aus Nashville/Tennessee, dass sie sich in keinster Weise auf den Lorbeeren ihrer vergangenen Alben ausruhen, sondern sich kontinuierlich in die richtige Richtung weiterentwickeln.</p>
<blockquote><p>Bevor du dich an den Hörgenuss herantraust, such dir eine bekannte Umgebung, denn die Musik wird dich verändern!</p></blockquote>
<p>Mit zartem Vogelgezwitscher wird &#8222;Sleeping Through The War&#8220; mit <em>&#8222;Bulls&#8220; </em>eröffnet, ehe die elektrische Fraktion einsetzt. <strong>Charles Michael Parks Jr. </strong>heißt der Sänger der Band. Doch kann man das wirklich als Gesang bezeichnen? Vielmehr ist es ein Sprechgesang, der an Monotonie schwer zu überbieten ist. Das ist jedoch keineswegs negativ gemeint, denn was würde besser zu dem Albumtitel passen, als monotoner Sprechgesang? Perfekt umgesetzt würde ich sagen. In der Mitte des Songs wird eine kurze Ruhepause eingelegt, bevor man zum Ende hin mit psychedelischen Klangwelten vollends verzaubert wird.</p>
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<p>Was ist der größte Feind des Schlafes? Natürlich <strong>Kaffee</strong>! Für mich fühlt sich <em>&#8222;Don´t Bring Me Coffee&#8220; </em>trotzdem wie die volle <strong>Koffeinladung</strong> an. Das liegt nicht nur an der erhöhten Geschwindigkeit, sondern auch am Gesang. Hier wird jetzt schon deutlich mehr Melodie mit eingebracht. Schon immer tue ich mich ziemlich schwer damit, <strong>ALL THEM WITCHES</strong> zuzuordnen, doch in diesem Song kommt mir zum ersten Mal eine Band in den Kopf, mit denen ich sie vergleichen könnte. <strong>THE SMASHING PUMPKINS </strong>klangen zu ihrer &#8222;Mellon Collie And The Infinite Sadness&#8220;-Zeit durchaus ähnlich. Aber was ziehe ich hier Vergleiche &#8230; <strong>ALL THEM WITCHES </strong>sind einfach eine große Nummer für sich!<br />
<em>&#8222;Bruce Lee</em><em>&#8220; </em>hat es nicht nur in die Geschichtsbücher als größter Kampfsportler des 20. Jahrhunderts geschafft, sondern auch auf &#8222;Sleeping Through The War&#8220;. Flott startet diese Nummer und erinnert mich schon sehr an den glorreichen <strong>Garage Rock </strong>der 70er-Jahre. Mittlerweile habe ich echt das Gefühl, dass sich die 4 US-Amerikaner sich nicht nur von Album zu Album, sondern von Song zu Song sehr wandelbar zeigen. Dieser <strong>Mix</strong> haut mich aber total um.<br />
<em>&#8222;Am I Going Up?&#8220; </em>ist dann schon wieder ruhiger und ergreift sofort Besitz von meiner Psyche. Ich glaube, dass ich in diesem und gesamtem letzten Jahr keinen Song gehört habe, der so viele Gefühle rüberbringt. Das beginnt schon beim halbakustischen Einstieg der Gitarre und gipfelt im einfühlsamen Gesang.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-14677" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/all-them-witches-1024x731.jpg" alt="" height="731" width="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/all-them-witches-1024x731.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/all-them-witches-300x214.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/all-them-witches-750x536.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/all-them-witches-85x60.jpg 85w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />
<p><!--more--></p>
<p>In <em>&#8222;Alabaster&#8220;</em> wird zum ersten Mal auf diesem Album so richtig die <strong>Soundkeule </strong>geschwungen. Neben den schon gewohnten ruhigen Klangwelten, bekomme ich auf einmal ein riesiges Brett vor den Kopf. Ich habe ja mit vielem gerechnet, aber nicht damit, dass es hier nochmal so richtig ausartet. Vielmehr dachte ich, dass ich das Album in Ruhe &#8222;ausdudeln&#8220; lassen kann. Diese Truppe ist immer wieder für eine positive <strong>Überraschung</strong> gut.<br />
Nächster Song, nächster Stilwechsel! <em>&#8222;Cowboy Kirk&#8220; </em>lässt mich zum Ende der Platte nochmal ganz weit abheben. Verschrobene Gitarrensounds lassen <strong>ALL THEM WITCHES </strong>auf mich einfach nur wie 4 Magier auf dem härtesten <strong>LSD </strong>wirken. Wobei die Wirkung dieses Psychedelikums auch direkt auf mich übertragen wird.<br />
Den Schlusspunkt zu &#8222;Sleeping Through The War&#8220; setzt <em>&#8222;(Guess I´ll Go Live On The) Internet&#8220;. </em>Ein letzter Song, der nur so vor Nachdenklichkeit strotzt. Dieser Titel wirkt eher wie eine Jam-Session, ohne jedoch das Ziel, mich vollends mit der Musik zu verbinden, aus den Augen zu verlieren. So entsteht zum Abschluss eine wahre <strong>Psychedelic-Blues-Hymne</strong>!</p>
<p>Was bleibt zu sagen? Ich habe jetzt die mit Abstand stärkste Platte des Jahres vor mir liegen! Ich bin mir noch unschlüssig, welche Kapelle mit diesem Werk in diesem Jahr noch mithalten kann. Eventuell <strong>ELDER</strong>, die ihre neue Platte im Juni veröffentlichen? Vielleicht <strong>SAMSARA BLUES EXPERIMENT </strong>oder vielleicht kommen ja auch <strong>ELECTRIC WIZARD </strong>so langsam mal aus der Knete?!<br />
So, jetzt habe ich euch das neue Werk von <strong>ALL THEM WITCHES </strong>etwas nähergebracht und hoffe, dass auch ihr etwas von dem Zauber ihrer Musik zu spüren bekommt. Deswegen schrieb ich über einen Song der Platte gar nicht, denn ihr sollt euch dazu euer eigenes Bild machen!</p>
<h4>TIPP: Raum abdunkeln, Vollbild, frei von jeglichen Gedanken!</h4>
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<p><a href="https://www.facebook.com/allthemwitches/?ref=ts&amp;fref=ts" target="_blank">FACEBOOK</a><strong><br />
</strong><a href="https://allthemwitches.bandcamp.com/" target="_blank">BANDCAMP </a><strong><br />
</strong><a href="http://www.allthemwitches.org/" target="_blank">WEBSITE</a></p>
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