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	<title>ÅND Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Tue, 18 Jul 2017 14:40:09 +0000</lastBuildDate>
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	<title>ÅND Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Derais &#8211; Krankhafte Wahnvorstellungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Jul 2017 06:20:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>DERAIS &#8211; Of Angel&#8217;s Seed And Devil&#8217;s Harvest Veröffentlichungsdatum: 04.05.2017 Dauer: 44:47 min. Label: Ván Records Stil: Funeral Doom Metal DERAIS sind ein anonymes Kollektiv aus Deutschland, dass sich die perverseste Art des Doom Metals auf die Fahne geschrieben hat. Normalerweise veröffentlichen ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>DERAIS </strong>&#8211; Of Angel&#8217;s Seed And Devil&#8217;s Harvest<br />
Veröffentlichungsdatum: 04.05.2017<br />
Dauer: 44:47 min.<br />
Label: Ván Records<br />
Stil: Funeral Doom Metal</p>
<p><strong>DERAIS</strong> sind ein anonymes Kollektiv aus Deutschland, dass sich die perverseste Art des Doom Metals auf die Fahne geschrieben hat. Normalerweise veröffentlichen Bands dieser Sparte ihre Musik frühstens im Herbst, doch <strong>DERAIS</strong> ist das egal. Wirklich düstere Musik zündet auch bei Sonnenschein und lässt alles grau erscheinen.</p>
<p>Das Grauen wird <a href="https://derais.bandcamp.com/">HIER</a> hörbar</p>
<h4>DERAIS-Im Auftrag des Unwohlseins</h4>
<p>Dass Funeral Doom auch ohne lange Titel auskommt, beweist der Opener <em>&#8222;Angel&#8217;s Seed&#8220;</em> wunderbar. Der bärenstarke Sound fräst sich in seiner allumfassenden Macht in die Gehirnwindungen und der Taktgeber hinter den Kesseln knechtet auf herrliche Weise sein Instrument. Nicht mal 3 Minuten dauert es und es macht sich Beklemmung breit. Hier reichen auch spartanische Riffs, es braucht keine Melancholie. <em>&#8222;Devil&#8217;s Harvest&#8220;</em> folgt als zweiter Titeltrack im Anschluss. Die Spannung steigert sich im zweiten Track umso mehr, in dem sie durch düstere Melodien besticht. Schließlich ergießt sich das Konstrukt ab der Hälfte in eine <strong>unfassbare Schwärze</strong>, in der alle Gedanken unkontrolliert vorbei ziehen. Und bis jetzt höre ich noch keinen Gesang, aber den vermisse ich auch nicht, wenn eine Band eh schon instrumental überzeugt. Nun verschwimmt das Lied in einer Wand aus Noise.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_19220" aria-describedby="caption-attachment-19220" style="width: 409px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-19220 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DeRais_Band-300x237.jpg" width="419" height="331" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DeRais_Band-300x237.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DeRais_Band-1024x810.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DeRais_Band-750x593.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DeRais_Band.jpg 1200w" sizes="(max-width: 419px) 100vw, 419px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-19220" class="wp-caption-text">&#8222;Tötet sie. Der Herr wird die Seinen schon erkennen&#8220;</figcaption></figure>
<h4>Anneliese</h4>
<p><em>&#8222;Hellbless&#8220;</em> beschwört seit der ersten Sekunde unbehagliche Bilder in meinem Kopf herauf. Wunderschöne Erinnerungen, die auf Leinwänden gemalt wurden, blättern Stück für Stück ab. Verwittern in purer Verzweiflung. Wahnsinn. Ich habe selten solche Emotionen verspürt. Und genau an diesem Punkt tritt der &#8222;Gesang&#8220; auf. <strong>DERAIS</strong> haben nichts Besseres zu tun gehabt, als Aufnahmen von <strong>Anneliese Michel</strong>, Deutschlands bekanntestem Fall von Exorzismus, zu verwenden. Eine fiese Kombination, wenn man sich mit dieser Person auseinandergesetzt hat und den ganzen Exorzismus auf Tonband nachts um 3 Uhr sich anhört. Die achte Minute läutet dann mit der Leadgitarre ein neues Kapitel der Trostlosigkeit ein.</p>
<p>Da muss ich mein Lob aussprechen, abgesehen von <strong>HÄXENZIJRKELL</strong> fällt mir kein anderes Beispiel für diese gelungene Verwendung von Samples ein. Man spürt den gesamten Song über diese abartige Aura des Exorzismus, demzufolge gestalten sich die letzten 5 Minuten mit ihren verstörenden Chorgesängen zu einem waghalsigen Hörerlebnis. <em>&#8222;White Night&#8220;</em> bahnt sich seinen Weg tief in den Verstand hinein, deshalb verstärkt sich auch das Gefühl der Schwere stetig. Entsprechend karg wirken auch hier die Gitarren, zu denen der Bass unwahrscheinlich wuchtig brummt. Fordernd und doch wunderschön zugleich schleppt sich das Konstrukt stolze 20 Minuten zu seinem Grabe. Für meine Begriffe das Highlight auf dem Debüt von <strong>DERAIS</strong>.</p>
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		<title>FUNERALIUM &#8211; ab in die Psychatrie!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Apr 2017 07:20:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>FUNERALIUM &#8211; Of Throes And Blight Veröffentlichungsdatum: 12.04.2017 Dauer: 93:38 Min. Label: Weird Truth Stil: Funeral Doom Metal Manchmal haben gewisse Alben eine reinigende Wirkung auf den Hörer. Sie begleiten dich wie ein Therapeut in schweren Zeiten, bauen dich auf, lassen dich ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>FUNERALIUM </strong>&#8211; Of Throes And Blight<br />
Veröffentlichungsdatum: 12.04.2017<br />
Dauer: 93:38 Min.<br />
Label: Weird Truth<br />
Stil: Funeral Doom Metal<span id="more-16291"></span></p>
<p>Manchmal haben gewisse Alben eine reinigende Wirkung auf den Hörer. Sie begleiten dich wie ein Therapeut in schweren Zeiten, bauen dich auf, lassen dich nicht hängen und beschreiben deine Not in Ausdrücken, wofür es keine Worte zu geben scheint. Und dann gibt es noch Alben, die helfen dir auf die harte Tour.</p>
<p>&#8222;Of Throes And Blight&#8220; ist so ein Exemplar geworden, denn nach 4 Jahren Funkstille melden sich die Franzosen <strong>FUNERALIUM</strong> mit einem Vernichtungsschlag zurück, der jeden &#8222;Zwischendurchhörer&#8220; komplett überfordert. <strong>Satte 94 Minuten (!)</strong> peinigen die Franzosen in nur 4 Liedern die Seele, reißen Abgründe auf, zeigen dir die dunkelsten Orte deiner Gedanken.</p>
<p>Nein, dieser Output hat nichts Beschönigendes, oder gar eine Note von anmutiger Wehmut. Das hier ist ein vertonter Rückfall mit Aussicht auf Schlimmes. Das ist &#8222;Ultra Sick Doom&#8220; wie ihn die Band selber nennt.</p>
<h4>Im Kriechgang zu Boden</h4>
<p>Und so beginnt dieser schmerzhafte Trip mit <em>&#8222;Slowly We Crawl Towards Crumbs&#8220;</em>, einem Monster von knapp 28 Minuten Spielzeit. Davon kreucht und fleucht man im Zeitlupentempo voran um 11 Minuten später den Hörer das erste Mal mit Midtempo zu erlösen. Doch 2 Minuten später die erste Vollbremsung.</p>
<p>Es zieht einen richtig runter, wenn die Band dir zeigt, dass es nicht besser, sondern schlechter wird. Zum Orchester des Untergangs gesellt sich natürlich noch ein Sänger, der sich die Seele aus dem Leib schreit. Räudiges Gekeife, tiefes Growling oder auch schmerzerfüllte Rufe. Der Kerl kann das alles. Im letzten Drittel bestimmt karges Musizieren mit schrägen Aussetzern das Tagesgeschäft. Beklemmend, andererseits gleichzeitig dicht wie die Taiga.</p>
<div class="mceMediaCreditOuterTemp alignnone" style="width: 898px"><img decoding="async" class="wp-image-16502 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/funeralium-band.jpg" alt="" width="516" height="330" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/funeralium-band.jpg 898w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/funeralium-band-300x192.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/funeralium-band-750x480.jpg 750w" sizes="(max-width: 516px) 100vw, 516px" /></div>
<p>Das schlaucht ganz schön, aber der zweite Song ist ja auch nur 4 Minuten kürzer, 23:30 Minuten um genau zu sein!</p>
<p>Und der hat es in sich. <em>&#8222;Spit At My Face, I Will Pluck Your Tongue Out&#8220;</em> verströmt jede Menge an morbidem Flair. So hört sich richtige Verstörtheit an, es quillt an jeder Ecke die Depression hervor. Anfänglich dominieren boshafte Walzattacken, die sich wirkungsvoll von eingestreuten melodischen Entladungen gekonnt ergänzen lassen. Entsprechend lange dauert dann auch ein neuer Tempoanstieg, obgleich dieser nur eine Minute anhält und der Schreihals die perfekte Pein herausbrüllt:</p>
<blockquote><p>&#8222;Enough is enough!&#8220;</p></blockquote>
<p>Anschließend wird noch 10 weitere Minuten gelitten, sogar mit Uptempo!</p>
<h4>FUNERALIUM &#8211; eine Zitadelle der Qual</h4>
<p>Auf jeden Fall sorgt &#8222;Of Throes And Blight&#8220; seit Langem dafür, dass ich eine Pause einlegen muss. Darum ist es auch eine Wohltat sich für die zweite Runde erst mal &#8222;schlappe&#8220; 9 Minuten zu konzentrieren, obgleich in diesen vernichtenden Augenblicken erneut vor dem geistigen Auge der Leichenwagen vorfährt.</p>
<p>Im folgenden Finale packen <strong>FUNERALIUM</strong> ein letztes Mal ihre ganze Negativität aus, indem sie sich über eine halbe Stunde lang auskotzen. Immer wieder unterbrechen triste Melodien das Übel mit dezenten Beckenschlägen. Es entfaltet sich der gewaltige Mahlstrom, aus dem kein Entrinnen möglich scheint. Vielmehr saugt dieses Ungetüm von einem Song jegliche gute Laune wie ein schwarzes Loch auf. Schnell breitet sich ein ungutes Gefühl in meinem Bauch aus, die flott gespielten Doublebass-Einschübe verstärken das Ganze. Alles verschwimmt zu kargem Brei, der Deckel klappt sich von alleine auf den Sarg.</p>
<p>Danach fühlt man sich ausgelaugt und leer. Aber auch irgendwie befreit.</p>
<p>Wie verändert dich dieses Album? Teste <a href="https://funeralium.bandcamp.com/">HIER</a> deine Verträglichkeit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Aus den Tiefen #22: ÅND &#8211; Interview Edition</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Nov 2016 13:45:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-22-and-interview-edition/">Aus den Tiefen #22: ÅND &#8211; Interview Edition</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude, auf dem Potenzial, etwas anders zu machen, als alle Anderen.</strong></em></p>
<p>Wieder einmal neigt sich ein Jahr unbeirrbar dem Ende entgegen und rückblickend betrachtet kann ich soweit sagen, dass es mal wieder nicht an interessanten und überraschenden Veröffentlichungen gemangelt hat. Danke, Musikindustrie!<br />
Neben Bands, von denen man bereits eine hohe Qualität gewohnt ist, gab es auch Debüts und Neuerscheinungen von Bands, die man vorab gar nicht auf dem Schirm hatte. Eine der bemerkenswertesten Veröffentlichungen des Jahres stammt aus der Feder der Berliner Black Metal-Band&nbsp;<strong>ÅND</strong>, die mit ihrem ersten Album&nbsp;„Aeternus“ nicht nur <a href="https://silence-magazin.de/negativitaet-und-ewig-waehrende-schwaerze-and-aeternus/">bei mir</a> einiges an positivem Eindruck hinterlassen konnten. Grund genug, um den Jungs aus der Hauptstadt einige Fragen zukommen zu lassen und sie bezüglich der Band, dem Album und dem aktuellen Stand des Black Metals zu löchern.</p>
<p>Viel Spaß!</p>
<img decoding="async" class="size-full wp-image-11668" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/and-logo.jpg" alt="ÅND" width="612" height="612" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/and-logo.jpg 612w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/and-logo-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/and-logo-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 612px) 100vw, 612px" />
<p>&nbsp;</p>
<h4>Robert: <strong>ÅND</strong> gibt es noch nicht allzu lange, ihr habt euch 2015 gegründet, richtig? Bitte erzähl uns kurz, wie und warum ihr als Band zusammengefunden habt.</h4>
<p align="JUSTIFY">Benjamin: Ich war damals noch in meiner alten Band und suchte schon lange nach Leuten, die Bock auf härtere Musik hatten. Am liebsten Death oder Black Metal. Über einen Freund kam ich damals zu unserem Gitarristen Sebastian, der ebenfalls auf der Suche war. Es wurden Riffs und Demosongs ausgetauscht und nach einem Treffen war klar, wir gehören zusammen. Nach einiger Zeit fand dann Basti (Drums) seinen Weg in die Band, sowie Jan (Gitarre) und zu guter Letzt Patrick (Bass). Auch bei diesen drei Herren war es eigentlich jedes Mal sofort klar: das passt einfach!</p>
<h4 align="JUSTIFY">Robert: Wie seid ihr zu eurem Bandnamen gekommen und was drückt er aus?</h4>
<p>Benjamin:<strong> ÅND</strong> kommt aus dem Norwegischen und heißt übersetzt <strong>Geist</strong>. Wir wollten einen simplen Namen, der im Gedächtnis bleibt und gleichzeitig die Stimmung der Musik widerspiegelt. Nach einigem Hin und Her blieben wir dann auf <strong>ÅND</strong> hängen.&nbsp;</p>
<h4>Robert: Wie sehr fühlt ihr euch der Berliner Black Metal-Szene verbunden, in der ja einiges passiert? Ist euch die Zugehörigkeit zu irgendeiner Szene überhaupt wichtig und spielt das für euch irgendeine Rolle?</h4>
<p align="JUSTIFY">Benjamin: Das ist wohl bei jedem unterschiedlich. Ich, zum Beispiel, würde mich am ehesten der allgemeinen Metal-Szene zuordnen. Wir haben aber alle irgendwie kein gutes Gefühl mit dem labeln unserer Person. Wir wollen auch ungern unserer Musik diesen Stempel aufdrücken. In erster Linie geht es uns darum, schwere, düstere und atmosphärische Musik zu machen. Da Metal unser aller Background ist, war der Weg zum Black Metal an sich nur logisch.&nbsp;</p>
<p align="JUSTIFY">&nbsp;</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-11670" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/and-korbach.jpg" alt="ÅND" width="640" height="960" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/and-korbach.jpg 640w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/and-korbach-200x300.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" />
<h4 align="JUSTIFY">Robert: Jan, du bist auch als Gitarrist für <strong>CASPER</strong> unterwegs, den ich als Künstler wahrnehme, der auf Genrekonventionen zum Glück recht wenig gibt. Wie wichtig ist es für euch als Künstler, wie wichtig ist es als Musiker heute überhaupt, Scheuklappen abzulegen? Und kann man innerhalb von feststehenden Grenzen heute noch Musik machen, die überrascht, extrem ist bzw. überzeugt?</h4>
<p align="JUSTIFY">Jan: Das stimmt. Genrekonventionen bedeuten ihm (<strong>CASPER</strong>), wie auch mir relativ wenig. Allerdings ist das auch eine Sache des Alters, bzw der Reife. Als Jugendlicher sieht man das mit Sicherheit anders. Viel wichtiger finde ich den Grund, warum man überhaupt Musik macht. Meiner Meinung nach sollte man eine Vision haben und aus Überzeugung Musik machen, Bock auf das haben, was man tut und dahinterstehen. Nicht aus rein kommerziellen Gründen, oder um kurz im Rampenlicht zu stehen. Ich glaube, das merken die Leute aber auch relativ schnell. Ich denke, es bleibt einem als Musiker ab einem gewissen Punkt nichts anderes übrig, als sich durch andere Genres inspirieren zu lassen. Ich selbst bin vor allem auf Doom und Country hängen geblieben. Es gibt doch nichts Besseres, als neue Musik für sich zu entdecken. Genauso glaube ich, dass es immer noch extreme Musik gibt, die überrascht und überzeugt. Wie feststehend die Grenzen innerhalb der verschiedenen Genres aktuell überhaupt noch sind, sei mal eh dahingestellt.</p>
<h4 align="JUSTIFY">Robert: Verfolgt ihr privat, was in der deutschen Musik-/Metalszene so passiert? Sicherlich ist nicht nur Jan stilistisch breit gefächert, was sind also Bands und Künstler, die euch beeinflussen und an die man vielleicht nicht sofort denkt, wenn man eure Musik hört?</h4>
<p>Benjamin: Wir sind schon interessiert, was um uns herum so passiert, da wir ja auch mit der ein oder anderen Band befreundet sind. Da guckt man ganz klar was da so los ist. Außerdem hören wir ja auch viel Metal. Da informiert man sich quasi von selbst. Musikalisch sind wir aber durchaus unterschiedlich gepolt. Von Pop und Hip Hop, über Folk, Doom und Punkrock ist da alles drin. Ich denke, wer sich musikalisch verschließt, bleibt irgendwann stehen. Was auch immer das für den Einzelnen bedeutet.</p>
<h4>Robert: Wo wir grad bei Einflüssen sind: wenn man Reviews und Promoschreiben über/von euch liest, fallen oft Namen wie <strong>TERRA TENEBROSA</strong>, <strong>DEATHSPELL OMEGA</strong>, und <strong>ALTAR OF PLAGUES</strong>, allesamt visionäre Black Metal-Bands, wie ich finde. Wo muss Metal, egal in welcher Form, eurer Meinung nach hin? Und wie ist es momentan darum bestellt?</h4>
<p align="JUSTIFY">Benjamin: Die Metal-Szene ist unglaublich groß mittlerweile. Das ist schön und der Output ist riesig. Es wird quasi am laufenden Band gute Musik, in den verschiedensten Stilrichtungen released. Das einzige, was mich am Metal und insbesondere am Black Metal stört, ist die teilweise immer noch sehr elitäre Haltung einiger. Es gibt großartige Bands da draußen, die verschiedene Richtungen wie Doom oder Shoe Gaze mit Black Metal verbinden (siehe <a href="https://silence-magazin.de/wenn-dich-baumgeister-in-eine-andere-welt-entfuehren/" target="_blank"><strong>ALCEST</strong></a>). Ich denke wenn (Black) Metal noch irgendwo hin sollte, dann hin zu einer offeneren Haltung gegenüber solchen Strömungen. Trveness kommt nicht nur von umgedrehten Kreuzen und literweise Schweineblut.&nbsp;</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7960" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/and-beitrag001.jpg" alt="ÅND" width="960" height="639" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/and-beitrag001.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/and-beitrag001-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/and-beitrag001-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/and-beitrag001-750x499.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" />
<h4 align="JUSTIFY">Robert: Habt ihr „The Synarchy Of Molten Bones“ schon gehört?</h4>
<p align="JUSTIFY">Benjamin: Allerdings. Gehört und für gut befunden. Wobei ich da jetzt nicht für alle sprechen will.</p>
<h4 align="JUSTIFY">Robert: Scrollt man auf eurer Facebookseite umher, dann sieht man, dass die Rezensionen, die ihr bislang für „Aeternus“ bekommen habt durchweg positiv sind. Gabs bislang auch Gegenwind und wie geht ihr mit den Rückmeldungen um?</h4>
<p align="JUSTIFY">Benjamin: Tatsächlich haben wir bisher viele positive Rückmeldungen bekommen, was uns tatsächlich überwältigt. Niemand hätte vor einem Jahr gedacht, dass uns so viel Positives entgegenschlägt. Mit Kritik haben wir keine Probleme. Im Gegenteil, ich verlange sogar (gerade von meinem Umfeld), dass mir gesagt wird, wenn jemand die Platte schlecht findet. Nur so kann ich, bzw. können wir, an uns arbeiten. Wenn wir von allen Seiten nur Zucker in den Arsch geblasen kriegen, ist niemandem geholfen.&nbsp;</p>
<h4 align="JUSTIFY">Robert: Wie lange habt ihr insgesamt für die Arbeit am Album gebraucht? Die Spielzeit ist mit unter einer halben Stunde ja doch recht gering, wobei der Facettenreichtum eurer Kompositionen dabei umso höher ist.</h4>
<p align="JUSTIFY">Benjamin: Das Recording an sich hat ingesamt nur drei Tage gedauert. Danach haben wir, zusammen mit <strong>Jan</strong> von Hidden Planet Studio, immer wieder am Sound der Platte gearbeitet. Solange, bis alle zufrieden waren. Die Songs an sich standen zu dem Zeitpunkt, als <strong>Sebastian</strong> und ich uns kennenlernten, schon grob. <strong>Sebastian</strong> hatte bereits das grobe Gerüst für vier Songs stehen. Der restliche Feinschliff nahm dann ca. noch ein halbes Jahr in Anspruch.&nbsp;</p>
<h4 align="JUSTIFY">Robert: Der einzige Song, aus dem ich nicht so richtig schlau geworden bin, war „Dämmerung“. Für mich hat der Track auf dem Album vor allem den Effekt, „Schatten“ weiter hinauszuzögern, auf den ich mich bis heute bei jedem Durchlauf freue. Was hat es mit „Dämmerung“ auf sich und mach ich mir da zu viele Gedanken?</h4>
<p align="JUSTIFY">Benjamin: <em>„Dämmerung“</em>&nbsp;ist vor allem ein Quasi-Intro zu <em>„Schatten“</em>. Er soll zum Song hinführen. Thematisch wie atmosphärisch. Von dem her wäre es jetzt gemein, <em>„Dämmerung“</em> als Lückenfüller zu bezeichnen, da er, für mich als Textschreiber, in meiner Geschichte total Sinn ergibt.&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/abXmI_gVBNA?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h4 align="JUSTIFY">Robert: Ich hab euch im Januar 2016 in einem Club in Leipzig gesehen, der sich von der Größe her angefühlt hat, wie mein Kinderzimmer. Wenn ich nicht irre, war das auch euer allererstes Konzert, richtig? Wo wollt ihr zukünftig sowohl live, als auch generell hin? Was sind eure Pläne für 2017?</h4>
<p align="JUSTIFY">Benjamin: Genau, das war damals unser allererster Auftritt. Wir denken nach wie vor gerne an diesen unfassbar guten Abend zurück. Vor allem wollen wir mehr spielen. Geplant sind ein paar Weekender und eine Tour. Dazu möchte ich aber aktuell noch nicht zu viel sagen, bevor nicht alles in trockenen Tüchern ist. Wir werden aber, denke ich, in Kürze mehr darüber verlieren.</p>
<h4 align="JUSTIFY">Robert: Das Jahr neigt sich dem Ende, was ist eure Platte des Jahres? Was sollte ich mir unbedingt mal anhören, das ich vielleicht noch nicht kenne?</h4>
<p align="JUSTIFY">Benjamin: Mein persönliches Highlight war „Rheia“ von <strong>OATHBREAKER</strong>. <strong>Sebastian</strong> feiert die neue <strong>MESHUGGAH</strong> ziemlich ab. Die neue <strong>EARTHSHIP</strong>&nbsp;kann auch einiges, genauso wie die neue <strong>AMON AMARTH</strong>. „Opa war in Ordnung“ von <strong>HAMMERHEAD</strong> hat mich auch bestens unterhalten. „You Will Never Be One Of Us“ von <strong>NAILS</strong> war auch ein übles Brett. Um mal einige vorzügliche Platten zu nennen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich danke <strong>Benjamin</strong> und <strong>Jan</strong> für ihre Zeit und ihre Antworten!</p>
<p align="JUSTIFY">„Aeternus“ ist am 04.11.2016 über This Charming Man Records erschienen und <a href="http://www.thischarmingmanrecords.com/index.php/thischarmingmanwebshop/" target="_blank">HIER</a> erhältlich.</p>
<p align="JUSTIFY">&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/Aandband/" target="_blank">Facebook</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-22-and-interview-edition/">Aus den Tiefen #22: ÅND &#8211; Interview Edition</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Negativität und ewig währende Schwärze. ÅND &#8211; „Aeternus“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Sep 2016 13:07:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Altar of Plagues]]></category>
		<category><![CDATA[ÅND]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Deathspell Omega]]></category>
		<category><![CDATA[Hidden Planet Studio]]></category>
		<category><![CDATA[TERRA TENEBROSA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ÅND &#8211; Aeternus Veröffentlichungsdatum: 04.11.2016 Dauer: 25:56 Min. Label: This Charming Man Records Bei ÅND handelt es sich um eine junge Band aus Berlin, die sich erst 2015 gründete und Post Black Metal spielt. Aufmerksam wurde ich auf die vier Jungs aus der ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/negativitaet-und-ewig-waehrende-schwaerze-and-aeternus/">Negativität und ewig währende Schwärze. ÅND &#8211; „Aeternus“</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>ÅND</strong> &#8211; Aeternus<br />
Veröffentlichungsdatum: 04.11.2016<br />
Dauer: 25:56 Min.<br />
Label: This Charming Man Records</p>
<p>Bei <strong>ÅND</strong> handelt es sich um eine junge Band aus Berlin, die sich erst 2015 gründete und Post Black Metal spielt. Aufmerksam wurde ich auf die vier Jungs aus der Hauptstadt anfang diesen Jahres auf einem kleinen Konzert in Leipzig. Seitdem erwarte ich sehnsüchtig das Debütalbum, welches nun anfang November erscheinen wird. Im Vorfeld gab es nur einen Song zu hören, der, zumindest bei mir, deutlich Lust auf mehr gemacht hat.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/_4UFFmAFPEQ?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Wer nun gedacht hat, dass der Vorabtrack <em>„Schatten“</em> die einzig relevante Marschroute für „Aeternus“ vorzugeben gedachte, der täuscht! Sehr viel facettenreicher arbeiten sich <strong>ÅND</strong> durch die Boxen und in die Gehörgänge. Angenehm atmosphärisch und dennoch komplex beginnt das Album und arbeitet sich immer weiter in den Abgrund vor.</p>
<p>Schon bei dem Opener <em>„Auferstehung“</em>, der zwar recht zahm, aber klirrend kalt beginnt, fallen die eigenwilligen Gitarrenlinien auf. Diese erinnern mitunter an <strong>DEATHSPELL OMEGA</strong> und pendeln permanent zwischen Konsonanz und Dissonanz, wobei sie stets nachvollziehbar bleiben. Selbst zieht die Band Vergleiche zu <strong>TERRA TENEBROSA</strong> und (späten!) <strong>ALTAR OF PLAGUES</strong>, was ich nur untermauern kann.</p>
<p>Die Produktion, die im Hidden Planet Studio in der Hauptstadt stattfand, ist angemessen schwarzmetallisch und dennoch schön differenziert. Die Instrumente lassen einander Raum, was der Gesamtstimmung nur zuträglich ist. <strong>ÅND</strong> haben ein Faible für Dissonanzen, wobei sie glücklicherweise weder die Notwendigkeit verspüren, ununterbrochen zu lärmen, noch alles mit Blastbeats vollzupflastern.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7960" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/and-beitrag001.jpg" alt="and beitrag001" width="960" height="639" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/and-beitrag001.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/and-beitrag001-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/and-beitrag001-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/and-beitrag001-750x499.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" />
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Grundgedanke soll bei der Gründung der Band gewesen sein, etwas zu schaffen, was gleichermaßen von Punk und Black Metal beeinflusst ist.</p>
<p>Tatsächlich merkt man den Punkeinfluss wohl am ehesten bei der geringen Länge der Songs, die sich zwischen 3 und 4,5 Minuten befinden. Keine Ahnung, ob in diesen Dimensionen der Begriff „Post“ noch gerechtfertigt ist, aufgrund der Stimmung ist er es auf jeden Fall. Wunderschöne Momente, wie in <em>„Verstoßene“</em>, blitzen auf, und könnten für mich ruhig noch eine Viertelstunde länger andauern, tun sie aber nicht. Stattdessen wird man kurz darauf wieder zurück in die Schwärze gerissen. <strong>ÅND</strong> wissen definitiv, wie man Dynamik aufbaut und die Songs interessant hält. Somit sind die Songs nicht nur kurz, sondern auch kurzweilig, was die ohnehin knapp bemessene Spielzeit von 26 Minuten noch schneller vergehen lässt. Hier geschieht in dreieinhalb Minuten mehr, als bei manch anderen Black Metal-Bands auf Albumlänge. Wobei man hier klar differenzieren muss. <strong>ÅND</strong> sind Post Black Metal, ohne sich dafür viel Zeit nehmen zu müssen.</p>
<p>Einzig aus dem psychotischen Ambientstück <em>„Dämmerung“</em> werde ich nicht so recht schlau. Blickt man auf die Länge, so haben wir es hier mit einem vollwertigen Song zu tun. Eine Notwendigkeit für ein Zwischenspiel verspüre ich jedoch zu keinem Zeitpunkt des Albums. Wer weiß. Vielleicht haben <strong>ÅND</strong> auch einfach Bock auf Ambient, bei Kollegen wie <strong>ANCST</strong> funktioniert das ja auch.</p>
<p><strong>ÅND</strong> legen ein starkes Debütalbum hin, das interessanten, facettenreichen Black Metal fernab ausgelutschter Standards und Gesichtslosigkeit bietet und damit deutlich Lust auf mehr macht!<br />
Eine Veröffentlichung, die allen Leuten gefallen dürfte, die Profound Lore und Debemur Morti zu ihren Lieblingslabels zählen.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/vvN3ATqnNuA?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/Aandband/?fref=ts" target="_blank">Facebook</a></p>
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