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	<title>Classic Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Classic Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>HEAT &#8211; Besuch in die Vergangenheit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Oct 2017 06:08:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>HEAT &#8211; Night Trouble Veröffentlichungsdatum: 13.10.2017 Dauer: 46:59 min. Label: This Charming Man Records Stil: Classic Rock Nachdem ich mich mit den Schweden H.E.A.T. befassen &#8222;durfte&#8220;, ist es nun Zeit für die Berliner Kombo, welche ohne Punkte unter dem Namen HEAT fungiert. ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>HEAT </strong>&#8211; Night Trouble<br />
Veröffentlichungsdatum: 13.10.2017<br />
Dauer: 46:59 min.<br />
Label: This Charming Man Records<br />
Stil: Classic Rock</p>
<p>Nachdem ich mich mit den Schweden <a href="https://silence-magazin.de/h-e-a-t-diabetes-auf-cd/">H.E.A.T.</a> befassen &#8222;durfte&#8220;, ist es nun Zeit für die Berliner Kombo, welche ohne Punkte unter dem Namen <strong>HEAT</strong> fungiert. Beim Öffnen des auf 1000 Einheiten limitierten Digipaks (600 Exemplare auf Vinyl) lese ich folgende Worte:</p>
<blockquote><p>&#8222;Das Konzept hinter &#8222;Night Trouble&#8220; war es, ein ehrliches und organisches Stück Musik zu schreiben. Es wurde auf analogem Band gemixt und gemastered. Kein anderer Aufnahmeprozess&nbsp; spiegelt die Philosophie von <strong>HEAT</strong> wieder, als eine 16 Spuraufnahme auf 1&#8243; Analogband. Was du hörst, ist 100 % <strong>HEAT</strong>. In diesem kreativen Prozess wurden keine Computer verwendet.&#8220;</p></blockquote>
<p>Das klingt natürlich großspurig und selbstsicher, aber wer das Glück hatte <strong>HEAT</strong> live zu erleben und die ersten 2 Platten kennt, der weiß, dass es sich hier mitnichten um heiße Luft handelt.</p>
<h4>HEAT bringen euch zurück in die Siebziger</h4>
<p>Zwischen all den Vintage-Rock-Bands hervorzustechen ist dieser Tage anspruchsvoll geworden. Überall sprießen diese Gruppen wie Pilze aus dem Boden. Am besten mit Frauengesang und vermeintlich okkulten Texten. <strong>HEAT</strong> gehen das anders an. &#8222;Night Trouble&#8220; überzeugt mit internationaler Klasse und reifem Niveau, ohne dabei als blasse Kopie an die glorreichen Zeiten abgestempelt zu werden. &#8222;Night Trouble&#8220; entpuppt sich als vitaler Hard Rock-Output (<em>&#8222;Burden&#8220;</em>, <em>&#8222;Sullen Eyes&#8220;</em>), streift dabei die großartigen <strong>THIN LIZZY</strong> und punktet im Gegensatz zum Vorgänger (&#8222;Labyrinth&#8220;) mit direkteren Klampfen. Dadurch wirken die neuen Songs von <strong>HEAT</strong> zeitloser und vor allem spontaner.</p>
<p>Überraschungen haben <strong>HEAT</strong> natürlich auch im Gepäck. Bei den ersten Höreindrücken von <em>&#8222;Granny Notes&#8220;</em> bekommt man einen soliden Rocksong, der als vollkommene Hommage an die 60er und den Rock &#8217;n&#8216; Roll erinnert. Verfeinert wurde diese lockere Nummer durch den Gastgesang von <strong>Alia</strong> (<strong>TRAVELIN JACK</strong>), mit denen sich die Band rein zufällig den Proberaum teilt.&nbsp; Erinnert jedenfalls an die <strong>ROLLING STONES</strong> und überrascht mit tollen Bläsern.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_22783" aria-describedby="caption-attachment-22783" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-22783 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/HEAT_cover_inlay-1024x439.jpg" height="439" width="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/HEAT_cover_inlay-1024x439.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/HEAT_cover_inlay-300x129.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/HEAT_cover_inlay-750x322.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/HEAT_cover_inlay.jpg 1488w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-22783" class="wp-caption-text">Schicke Aufmachung: das neue Album von HEAT</figcaption></figure>
<h4>Scorpions und akustische Ausflüge &#8211; HEAT entwickeln sich weiter</h4>
<p>Doch die Berliner begnügen sich nicht mit einfachen Vergleichen, sie wollen mehr erreichen. Ihre Einflüsse gekonnt verweben. Liebevoll tauften sie ihre Huldigung an die <strong>SCORPIONS</strong> <em>&#8222;Hide And Seek&#8220;</em> am Anfang noch &#8222;Klaus Meine&#8220;. Pfiffige Kerlchen, jedoch ist ihnen damit auch ein astreiner Hit gelungen, der tatsächlich aus den 80ern stammen könnte und mit seinem Charakter durchaus an die deutschen Aushängeschilder erinnert.</p>
<p>Neuland betritt der Fünfer in Form von <em>&#8222;Where Love Grows&#8220;</em>, denn hier wird zum ersten Mal in der Bandgeschichte ein Mittelteil mit der Akustikgitarre vollzogen. Funktioniert prima. <strong>UFO</strong> oder gar <strong>URIAH HEEP</strong> stechen hier deutlich hervor. Auch der mehrstimmige Gesang passt dazu hervorragend. Aber das ist noch nicht alles. Besonders hat es mir das fette <em>&#8222;Divided Road&#8220;</em> angetan, da es <strong>JIMI HENDRIX</strong> pur ist.</p>
<p>Einen besonderen Pluspunkt gibt es noch in puncto Gesang zu vermelden, denn inzwischen hat sich die Leistung von <strong>Patrick Fülling</strong> gesteigert. Da können die Kritiker sich bald eine neue Baustelle suchen. Herzblut ist mir sowieso lieber als künstliche Perfektion.</p>
<p>Nostalgie gibt es <a href="https://heatbandofficial.bandcamp.com/">HIER </a></p>
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		<title>Core Classics #30 Finale &#8211; TRIVIUM</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Mar 2017 12:37:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
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		<category><![CDATA[Classic]]></category>
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		<category><![CDATA[Metalcore]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die letzte Ausgabe der Core Classics steht an. Mit wehender Poser-Fahne gehe ich also unter den vielen tollen Beiträgen, die bei SILENCE erscheinen, wieder unter. Und um jetzt nicht sentimental zu werden, habe ich euch noch einen besonderen&#160; Leckerbissen&#160;herausgesucht.&#160; TRIVIUM &#8211; Ascendancy ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Die letzte Ausgabe der Core Classics steht an. Mit wehender Poser-Fahne gehe ich also unter den vielen tollen Beiträgen, die bei </b><strong><em>SILENCE</em> </strong><b>erscheinen, wieder unter. Und um jetzt nicht sentimental zu werden, habe ich euch noch einen besonderen&nbsp; Leckerbissen&nbsp;herausgesucht.&nbsp;</b></p>
<p><strong>TRIVIUM </strong>&#8211; Ascendancy<br />
Veröffentlichungsdatum: 15.03.2005<br />
Länge: 55:11 Min.<br />
Label: Roadrunner Records<span id="more-15516"></span></p>
<p>Wem gehört die wohl ikonischste Stimme unter allen NWOAHM-Bands? Die Antwort kann nur <strong>Matt Heafy</strong> lauten, denn schließlich kann fast jeder sowohl den melodischen Gesang als auch seine Screams sofort erkennen. Wenn die unversöhnlichen Riffs von <strong>TRIVIUM</strong> losbrechen und <strong>Matt</strong>s Stimme die Wellen bricht, ist niemand mehr sicher. Auf ihrem zweiten Album hören sie sich dabei immer mehr nach ihrem größten Idol an, was unter jungen Bands ja oft passieren soll. Bekanntlich ist nach der <strong>METALLICA</strong>-Coverband, laut&nbsp;<strong>TRIVIUM</strong>-Regel, vor der <strong>METALLICA</strong>-Coverband. Viele Gleichaltrige liefen den Riffs von <strong>SLAYER</strong> nach, aber so wollten&nbsp;die Jungspunde aus Orlando&nbsp;nie sein. Stattdessen nahm man alles das, was poppigen und klassischen Thrash bei <strong>Hetfield</strong> und Kollegen ausgemacht hat, und packte es in die eigene Kombination aus Metal und Hardcore.&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" width="366" height="366" class="alignnone wp-image-15580 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/a56569f2c7954f6ab9ae83d78484a2a0-1024x1024.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/a56569f2c7954f6ab9ae83d78484a2a0-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/a56569f2c7954f6ab9ae83d78484a2a0-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/a56569f2c7954f6ab9ae83d78484a2a0-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/a56569f2c7954f6ab9ae83d78484a2a0-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/a56569f2c7954f6ab9ae83d78484a2a0.jpg 1425w" sizes="(max-width: 366px) 100vw, 366px" /></p>
<p>Ab dem ersten Track von &#8222;Ember To Inferno&#8220;, dem im letzten Jahr neu aufgelegten Debüt-Album, war klar, wohin die Reise geht. Zu den ganz großen Namen hat man nicht nur aufgeblickt, sondern auch essentielle Gedanken dieser übernommen. Natürlich hatten Thrash-Bands nicht wirklich Screams im Sinne des Gesangs von <strong>Heafy</strong> zu bieten. Der halbe Japaner hingegen kann beides gut: melodischen und aggressiven Gesang, wenn man es so nennen darf. Die Texte der zweiten LP handeln zum Anteil von seiner Sozialphobie und was das aus ihm macht. Vor allem in einer Szene, in der sehr viel Fan-Kontakt erwünscht ist, werden Menschen wie er oft missverstanden. Dass er ab und an Distanz zu seinen größten Anhängern wahren muss, nimmt nicht jeder positiv auf.</p>
<p>Seine Musik wurde im Gegenzug immer bejubelt, was an den unglaublich eingängigen Riffs liegen dürfte. <strong>Corey Beaulieu</strong> gibt über das ganze Album hinweg so viele Gründe zum Mitsummen, dass ich kaum hinterherkomme. Egal an welcher Stelle ich ansetze, die Hintergrundgedanken bleiben offensichtlich. Ihr sollt verdammt nochmal alle im Takt nicken und hummen! Im Gegensatz zu den hiesigen US-Amerikanern scheinen das besonders die Briten verstanden zu haben, wo die Scheibe den Goldstatus erreichte. Bei erfolgreichen britischen New-Wave-Bands wie <a href="https://silence-magazin.de/core-classics-teil-4/"><strong>BULLET FOR MY VALENTINE</strong></a> war der Erfolg für <strong>TRIVIUM</strong> wohl vorprogrammiert.</p>
<h4>Cover das Cover!</h4>
<p>Die Tracks <em>&#8222;A Gunshot To The Head Of Trepidation&#8220;</em> und <em>&#8222;Ascendancy&#8220;</em> sorgen für gute Laune bei jedem Metalhead, der einfach mal zu übertrieben melodischen Riffs abnicken möchte. Solche finden sich in fast jedem Intro wieder &#8211; von <em>&#8222;Like Light To Flies&#8220;</em> bis<em> &#8222;Declaration&#8220;</em>. Solche Zeiten wünsche ich mir zurück. Leider blieb die instrumentale Arbeit auf den vergangenen zwei Alben eher mittelmäßig und langweilig. Verständnis dafür kann man eigentlich nicht haben, so blieb der Kern der Band relativ unverändert. Nur den ein oder anderen Schlagzeuger hat die Gruppe bereits verbraucht. Auf dem nächsten Album soll es, nach eigenen Aussagen, jedoch wieder Screams und mehr Extreme geben. Vielleicht beeinflusst <strong>Matt Heafy</strong>s Liebe zum Black Metal das neue Album, wer weiß. Auf jedenfall bin ich froh, hier keine weiteren Ausführungen zu ihrem letzten Werk &#8222;Silence In The Snow&#8220; niederschreiben zu müssen.</p>
<p><img decoding="async" width="700" height="456" class="alignnone wp-image-15597 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/trivium.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/trivium.jpg 700w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/trivium-300x195.jpg 300w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px" /></p>
<p>Eine Portion Pubertät, die sich gewaschen hat, finden wir in dem wohl poppigsten Stück des Albums. <em>&#8222;Dying In Your Arms&#8220;</em> liefert genug Aggression und Enttäuschung in den Versen, sodass der Refrain einer engelsgleichen Erscheinung gleichkommt. Dieses Metalcore-Grundformular haben die Amis raus und reizen es bis auf das Äußerste aus. Auf jedes einzelne Lied einzugehen, wäre jedoch sinnlos, die solltest du entweder kennen oder noch kennenlernen. Sie sprechen alle sehr gut für sich selbst. Der offizielle Teil des Albums wird mit der thrashigen Ballade <em>&#8222;Declaration&#8220;</em> beendet, welche den sanften Liedern ihrer Vorväter verdächtig nah kommt. Solche Déjà-vus ziehen sich jedoch durch das ganze Album.</p>
<p>Kaum glaubt der Hörer <em>&#8222;Creeping Death&#8220;</em> ausgemacht zu haben, wechseln<strong> TRIVIUM</strong> schon wieder in das nächste <strong>METALLICA</strong>-Riff. <em>&#8222;Master Of Puppets&#8220;</em> wurde für die Deluxe-Version dann auch glatt als Bonustrack gecovert. Damit zeigt man nicht nur Respekt, sondern zum Teil auch, wie gut man Klassiker in den eigenen Stil umbaut. Die Stimmen von <strong>Hetfield</strong> und <strong>Heafy</strong> ähneln sich jedoch stark und die Verwirrung findet in diesem Lied ihren Höhepunkt. Wer covert hier eigentlich wen?</p>
<h4 style="text-align: center;">Fazit:</h4>
<p>Damals &#8211;&nbsp;als MTV noch coole Musik gespielt hat, der Headbangers Ball also noch zum Programm gehörte &#8211;&nbsp;schwangen sich <strong>TRIVIUM</strong> zu Recht mit ihren rastlosen Melodien zur Elite der NWOAHM-Bands auf. Die Vorsprünge gegenüber ihren Spielkameraden zeigten sich auf dem Debüt und wurden auf &#8222;Ascendancy&#8220; lediglich ausgebaut. Mit technischer Expertise wickeln die vielen, vollständig instrumentalen Momente jeden Hörer um den Finger, der es gern leicht zugänglich hat. Gitarrensoli und Riffs komplettieren ein Grundkonstrukt aus engelsgleichem Gesang und solidem Drumming. Letzteres kommt ohne viel Schnick-Schnack aus, scheut sich aber nicht, die schnellen Passagen zu tragen. Dadurch baute man sich eine beachtliche Fangemeinde auf, die heute noch zahlreiche lustige Bildchen im Internet verbreitet, welche die Texte der Truppe oder auch ihr neues Logo auf die Schippe nehmen &#8211; für den Laien heißen sie dann <strong>TRIVIUT</strong>. Metal-Logos sind aber auch unleserlich!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" width="412" height="229" class="alignnone wp-image-15595 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/trivium-logo-1024x569.png" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/trivium-logo-1024x569.png 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/trivium-logo-300x167.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/trivium-logo-750x417.png 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/trivium-logo.png 1145w" sizes="auto, (max-width: 412px) 100vw, 412px" /><br />
Die heute noch aktive Gruppe bemüht sich hoffentlich, zu ihren Anfängen zurück zukehren. Vielleicht hat der Re-Release ihres Debüts erneut die Flamme geweckt, die schon immer in ihnen schlummerte. Vorerst erlischt jedoch mein Licht und ich verabschiede mich von dieser Bühne. Keine Angst, ihr müsst mich weiterhin in anderen Rezensionen und Kolumnen ertragen. Ich danke trotzdem allen Lesern, die hier unten angekommen sind und diese Reise durch die wichtigsten und essenziellsten Alben des (modernen) Metalcore begleitet haben. Einige Alben fehlen zwar noch, aber eine gesonderte Liste dazu bekommt ihr definitiv bald. Einige Kracher dürfen nicht unbeachtet bleiben.</p>
<p>Egal ob ihr meine Meinungen zu <a href="https://silence-magazin.de/core-classics-26-attack-attack/"><strong>ATTACK ATTACK!</strong></a>, <a href="https://silence-magazin.de/core-classics-10-converge/"><strong>CONVERGE</strong></a> oder <a href="https://silence-magazin.de/core-classics-18-darkest-hour/"><strong>DARKEST HOUR</strong></a> vertretet oder nicht, ich danke euch für eure Aufmerksamkeit. Und damit ich nicht in euren Armen sterben muss, tu ich es <strong>TRIVIUM</strong> gleich und schneide euch aus meinem Leben um mich zu befreien &#8211; Poser out!</p>
<blockquote><p>And now I see it&#8217;s you that&#8217;s tearing me ensnaring me<br />
This is me dying in your arms I cut you out now set me free</p></blockquote>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/cbG_m835YnU?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Ganz Dool &#8211; Hollands Geheimtipp!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Jan 2017 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Progressive]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dool &#8211; Oweynagat Veröffentlichungsdatum: 18.11.2016 Dauer: 13:42 Min. Label: Prophecy Productions Stil: Gothic/Classic Rock Nie habe ich eine seltsamere Mischung gehört, als auf diesem Stück Schellack. Von Wave über poppige Eingängigkeit zu klassischem Rock ist alles vertreten. Das klingt einzigartig und ungewöhnlich, ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ganz-dool-hollands-geheimtipp/">Ganz Dool &#8211; Hollands Geheimtipp!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dool </strong>&#8211; Oweynagat<br />
Veröffentlichungsdatum: 18.11.2016<br />
Dauer: 13:42 Min.<br />
Label: Prophecy Productions<br />
Stil: Gothic/Classic Rock</p>
<p><span id="more-13218"></span></p>
<p>Nie habe ich eine seltsamere Mischung gehört, als auf diesem Stück Schellack. Von Wave über poppige Eingängigkeit zu klassischem Rock ist alles vertreten. Das klingt einzigartig und ungewöhnlich, diese leicht post-punkige Dunkelheit hat mich ziemlich schnell bei den Ohren. Aber fangen wir doch von vorne an. Auch wenn die Band noch in den Kinderschuhen steckt, so verbergen sich dahinter dennoch bekannte und vor allem talentierte Musiker. Seien es die Leute von <strong>THE DEVILS BLOOD</strong> (Bass und Schlagzeug) oder der Gitarrist von <strong>GOLD</strong>, die HolländerInnen weisen bereits genügend Erfahrung vor, um mit Herzblut professionell Musik zu erschaffen. Stellt euch vor, <strong>SISTERS OF MERCY</strong>, <strong>SONIC YOUTH</strong> und die gerade genannten Bands würden in einen Topf geworfen.</p>
<p>Das Resultat ist pure Zartbitterschokolade für die Seele. Mit dezent psychedelischer Note reift <em>&#8222;Oweynagat&#8220;</em> zu einem betörendem Stück Musik und schafft es über die Spielzeit von 6:51 Minuten einen interessanten Charakter zu entwickeln. Äußerst geschmeidig umgarnt auch die weibliche Singstimme <strong>Ryanne van Dorst</strong>s meine Lauschlappen und erinnert tatsächlich das ein oder andere Mal an <strong>Faride</strong> von <strong>THE DEVILS BLOOD</strong>. Dem Titel wohnt ein bequemer Drive inne, der allerdings auch in nachdenkliche Gefilde abdriftet. Hier überzeugt die Band durch minimalistische Melodien und melancholischen Frauenchor. Dies steigert sich dann immer weiter und präsentiert den leicht dramatischen Schlusspunkt des Songs. Dazu noch ein schönes Solo und fertig ist der Lack.</p>
<div class="mceMediaCreditOuterTemp alignnone" style="width: 240px;"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-13221" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/dool-bandfoto-240x300.jpg" alt="dool-bandfoto" width="298" height="373" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/dool-bandfoto-240x300.jpg 240w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/dool-bandfoto.jpg 819w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/dool-bandfoto-750x938.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 298px) 100vw, 298px" /></div>
<h4>Der zweite Versuch von DOOL, diesmal noch ruhiger</h4>
<p>Und weil es sich um eine Single handelt &#8211; ein unnötiges Format, wie ich finde &#8211; hören wir auf der B-Seite den gleichen Song in einer halbakustischen Version. Jetzt bekommt der Track endgültig seine bittersüße Note. Verhallte Gitarren im Hintergrund zeigen deutlich den Ursprung von <strong>DOOL</strong>, nämlich den Retrorock aus den 70ern und die Wave-Ära der Achtziger. Tatsächlich ermöglicht diese Variante von <em>&#8222;Oweynagat&#8220;</em> eine Art Westernflair und öffnet den eh schon prägnanten Song. Klingt alles nach dem Gang zum Schafott, wenn ihr mich fragt. Glücklicherweise verschwimmt das Konstrukt dank leisem und gleichzeitig präsentem Schlagzeug nicht im Fahrwasser.</p>
<p>Das Cover hingegen ist so überflüssig wie Butter unter Nutella. Mehr als farbige Pixel kann ich hier nicht erkennen, weshalb es mich neugierig macht, was die Idee dahinter ist. Nur durch das Bandfoto, welches auf einem großen Blatt zur Platte gehört, kann ich mir vorstellen, dass die Band einen Teil davon stark vergrößert hat. Naja, Schwamm drüber, vielleicht klärt mich die Mannschaft um <strong>DOOL</strong> ja darüber auf.</p>
<p>Eines weiß ich aber: ich blicke gespannt auf den <em><strong>17.02.2017</strong></em>. An diesem Tag wird nämlich das erste Album<strong> &#8222;Here Now, There Then&#8220;</strong> auf die Menschheit losgelassen, und wenn es das hält, was die Single verspricht, dann erwartet uns ein tolles Werk für die grauen Wintertage.</p>
<p>Erliege <a href="https://www.youtube.com/watch?v=wIMu_Wui2f0">HIER</a> der akustischen Versuchung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ganz-dool-hollands-geheimtipp/">Ganz Dool &#8211; Hollands Geheimtipp!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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