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	<title>crushing Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<title>crushing Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Der Tod: Part 2? &#8211; BELTEZ</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jun 2017 10:10:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>BELTEZ&#160;&#8211;&#160;Exiled, Punished&#8230;Rejected Veröffentlichungsdatum: 23.06.2017 Länge: 46:18&#160;Min. Label:&#160;Brethard Records Stil: Black Metal Schon seit 2002 aktiv &#8211; aber mit erst einem Album am Start &#8211; ließen BELTEZ 2013&#160;&#8222;Tod: Part 1&#8220; auf die wütende Meute los. Die zweite LP&#160;verband die aggressive&#160;Seite der zweiten Welle ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>BELTEZ</strong>&nbsp;&#8211;&nbsp;Exiled, Punished&#8230;Rejected<br />
Veröffentlichungsdatum: 23.06.2017<br />
Länge: 46:18&nbsp;Min.<br />
Label:&nbsp;Brethard Records<br />
Stil: Black Metal<span id="more-18292"></span></p>
<p>Schon seit 2002 aktiv &#8211; aber mit erst einem Album am Start &#8211; ließen <strong>BELTEZ</strong> 2013&nbsp;&#8222;Tod: Part 1&#8220; auf die wütende Meute los. Die zweite LP&nbsp;verband die aggressive&nbsp;Seite der zweiten Welle mit den atmosphärischen und suizidalen Tönen der neuesten Bands. Melodisch und ganz ohne Synthesizer gingen sie zu Werke, damit sprachen sie viele Leute an. Wie ihr seht, konnte mich das letzte Album begeistern. Aber&nbsp;können die Kölner da nachlegen?</p>
<p>Eins ist klar, thematisch erwartet mich kein &#8222;Tod: Part 2&#8220;. Auch wenn sich die Texte vage in die gleiche Richtung bewegen, vertonen sie hier eine darauf folgende Geschichte. So wurde die Welt auf <strong>Wayne Barlow</strong>s Roman &#8222;God&#8217;s Demon&#8220; aufgebaut. Sie sind also gereift. Zumal diese LP die erste ist, auf der man in einer festen Besetzung spielt. Bestätigt wird das für mich auch durch das deutlich ansprechendere Artwork. Das korrespondiert zudem mit der Musik: verworren wie das Geäst des gezeigten Baumes sind auch die Schreie des Sängers. Der Tod ist weiterhin omnipräsent, wer hätte es bei düsterer Musik auch anders erwartet. Ob die Musik bei mir Wurzeln schlägt, wird sich noch zeigen.</p>
<p>Das stimmige Intro <em>&#8222;Prelude&#8220;</em> soll auf die kommende dreiviertel Stunde Lust machen. Finster und simpel dudelt sie vor sich hin, mündet in einem typisch epischen Ende. An sich gibt es daran nichts zu meckern, ich hab es bloß schon so oft in der gleichen Ausführung gehört. Was technisch beeindruckt, ist die zielstrebige moderne Produktion. Der kann ich so einiges abgewinnen, besonders auf dem zweiten Titel <em>&#8222;Adamantinarx&#8220;</em>. Es prallen gleich so viele melodische Passagen auf mich ein, dass sich Ausweglosigkeit breit macht. An dem Quintett komme ich nicht so schnell vorbei, wie zu Eingang gedacht. Sie verteilen sorgfältig Höhepunkte und Schwerpunkte, auf die man gespannt wartet.</p>
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<p>Leider wird diese Erwartungshaltung schon bei<em> &#8222;Repent and Restless&#8220;</em> zerstört. Einen epischen Song zu schreiben, verlangt den meisten Bands im Post Black nicht viel ab. Jedoch die Struktur interessant zu machen, fällt da deutlich schwerer. Dabei gilt es, die Spannungskurve jedes einzelnen Albums so zu gestalten, dass niemand nach der Hälfte einschläft. In einer Hinsicht packen <strong>BELTEZ</strong> das: Ich vermag zwar vorherzusehen, was die nächste Passage sein wird, aber nicht wohin mich das Lied am Ende treibt.</p>
<p>Wie gut, dass <em>&#8222;Algol&#8220;</em> viel seichter daher kommt und die Betonung ändert. Der Post Metal steht für knappe vier Minuten im Vordergrund. Leichte und verblüffende Melodien im Hintergrund runden den Leidensweg des wohl ältesten arabischen Sternnamens in der westlichen Welt ab &#8211; danke Wikipedia! Dass danach gerade der Titel-Track <em>&#8222;Exiled, Punished&#8230; Rejected&#8220;</em> nicht schwächeln darf, ist hoffentlich jedem klar. Genauso haben dass auch die Jungs von <strong>BELTEZ</strong> gesehen und prompt mein liebstes Lied ihres gesamten Katalogs gezaubert. Vom Intro über die gleichförmige Mitte bis hin zum trottenden Outro scheint alles zu stimmen.</p>
<p>Da kann man auch davon absehen, dass das folgende <em>&#8222;Soulweaving&#8220;&nbsp;</em>etwas zähere Kost ist. Dort sagen sie alles das, was schon längst gesagt wurde. Und wer sich da denkt, &#8222;Oh, das ist eine tolle Zusammenfassung!&#8220;, sei an die Länge erinnert. Über die letzten 13 Minuten ereignet sich nichts, was nicht bereits abgearbeitet wurde. Vielleicht sollte der &#8222;Sprechgesang&#8220; in der Mitte das ausgleichen, doch der vermag mich nicht zu begeistern. Das Riff dröhnt dafür wenigstens ordentlich und gleicht die schwache Struktur für mich aus. Es ist alles doch nicht immer so schwarz und weiß wie es scheint: <strong>BELTEZ</strong> mögen es wohl in einem deftigen Grauton.</p>
<p><a href="http://www.facebook.com/beltez">Facebook</a><br />
<a href="http://www.beltez.bandcamp.com">Bandcamp</a></p>
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		<title>ANCST auf dem Weg zu ihrem Zenit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Feb 2017 08:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Ancst]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
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		<category><![CDATA[DIY]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ANCST&#160;&#8211;&#160;Furnace Veröffentlichungsdatum: 19.02.2017 Länge:&#160;22:11 Min. Label:&#160;Self Released Genre: Blackened Crust Die Vermischung von Crust Punk und Black Metal ist in Deutschland schon längst angekommen. Und zum Glück hört sich die Musik der Bands, die sich diesem Genre verschrieben haben, immer besser an. ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ancst-auf-dem-weg-zu-ihrem-zenith/">ANCST auf dem Weg zu ihrem Zenit</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>ANCST&nbsp;</strong>&#8211;&nbsp;Furnace<br />
Veröffentlichungsdatum: 19.02.2017<br />
Länge:&nbsp;22:11 Min.<br />
Label:&nbsp;Self Released<br />
Genre: Blackened Crust<span id="more-14573"></span></p>
<p>Die Vermischung von Crust Punk und Black Metal ist in Deutschland schon längst angekommen. Und zum Glück hört sich die Musik der Bands, die sich diesem Genre verschrieben haben, immer besser an. <strong>ANCST</strong> hatten bereits letztes Jahr bewiesen, wie großartig sich eine ganze LP in diesem Stil anhören kann. Als ich die atmosphärischen Lieder auf einigen ihrer Veröffentlichungen hörte, wollte ich sie am Anfang fast schon abschreiben. Noch mehr mittelmäßige Atmospheric-Black-Metal-Bands sind nicht von Nöten. Dass sie auch anders können, war nicht zuletzt auf &#8222;Moloch&#8220; zu hören. Eine ganze Platte voll ungebremstem Hass, bretternden Riffs und einer Prise Hardcore-Attitüde. Diese DIY-Berliner sind nämlich genauso eingestellt, wie man es aus der linken Punk- und Hardcore-Szene kennt: antisexistisch, antireligiös und antifaschistisch.</p>
<img decoding="async" class=" wp-image-5582" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/Ancst_promo_band-1024x768.jpg" alt="" height="429" width="572" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/Ancst_promo_band-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/Ancst_promo_band-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/Ancst_promo_band-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/Ancst_promo_band.jpg 1600w" sizes="(max-width: 572px) 100vw, 572px" />
<p><!--more--></p>
<p>Die unglaublich gute letzte Scheibe war für das Quintett kein Grund sich auf den Lorbeeren auszuruhen. Diese Überraschungs-EP&nbsp;bringt die gleiche ungebremste Wucht von &#8222;Moloch&#8220; mit. Die Vocals sind roh, unbearbeitet und gequält von all dem, was die Jungs beschäftigt. Leider finden sich bei ihnen&nbsp;trotz der konsistenten Qualität keine wirklichen Highlights und es gibt keine Abwechslung. Dabei dürften ein paar hohe Screams und tiefe Growls dem Gesamtpaket nicht schaden. Die begleitenden Gitarrenriffs überzeugen Fans von Death und Black Metal gleichermaßen. Die Produktion ist ehrlich geblieben, was auch bedeutet, dass sich das Schlagzeug nicht wirklich vorteilhaft anhört. Dank der erfolgreichen Vermischung von extremem&nbsp;Metal und Crust können Parallelen zu <strong>HEAVEN SHALL BURN</strong>s früheren Alben gezogen werden.</p>
<h4>Kippeln ausdrücklich erlaubt!</h4>
<p>Was sich jedoch verdächtig nach den Thüringer Urgesteinen anhört, schlägt immer wieder&nbsp;schnell in einen ganz anderen Sound um. Diesen mit irgendeiner Band außer <strong>ANCST</strong> zu vergleichen, wäre ein ungeheures Verbrechen. Da lebe ich lieber ohne diesen Skandal. Auf dem ersten richtigen Lied nach dem gesprochenen Intro <em>&#8222;away from atrophy&#8220;&nbsp;</em>setzt es lyrisch sofort eine Ohrfeige für die Gefühle. Schließlich behandelt <em>&#8222;urban tomb&#8220;</em> die Stadt als einen Friedhof, auf dem die Träume und positiven Gefühle der Menschen begraben werden. Die dunkle Seite der Gesellschaft, welche <strong>ANCST</strong> schon oft angesprochen haben, drückt sich so perfekt in der Instrumentalarbeit aus, dass ich sie am liebsten küssen würde.</p>
<blockquote><p>I know &#8230; city lights above me, the warmth of a dying sun. No selflove left to end me, cant decipher the thoughts that shackle me. &#8211; <em>&#8222;urban tomb&#8220;</em></p></blockquote>
<p>Besonders emotional und episch sind die instrumentalen Sekunden auf <em>&#8222;chronicles of emptiness&#8220;</em> und <em>&#8222;cadence&#8220;</em>, da dürfen gestandene Männer auch mal Gänsehaut bekommen. Leider drängt sich das Schlagzeug in diesen Momenten so oft in den Vordergrund, dass ich manchmal hoffe, der Drummer fiele vom Stuhl.</p>
<p>Das durch&nbsp;Blastbeats verschönerte Intro von <em>&#8222;broken oath&#8220;</em> hingegen würde ohne ihn nicht funktionieren. Ich bleibe also hin- und hergerissen. Genauso verdammt erregend&nbsp;wie sich die Berliner anhören können, wenn sie die harmonischen Riffs auspacken, klingen sie auch, wenn es ans Eingemachte geht. Das macht es mir &#8211; dem Verbraucher &#8211; sehr leicht, das angesammelte Fett im Nacken abzutrainieren.</p>
<p>Auf den Konzerten sollte sich es jedoch jeder zweimal überlegen, ob er lieber die Haare zur Musik schwingt oder den Text mit erhobenem Zeigefinger zurück in das Gesicht des Sängers brüllt. Genau das macht die Verschmelzung von Punk- und Metal-Genres so attraktiv. Man behält die gesellschaftskritische Einstellung in den Texten, die headbangtaugliche Musik und die moshbare Rhythmik. Daher wird meine&nbsp;Vorfreude auf das nächste vollwertige Album noch größer. Vielleicht erreichen sie dann den Höhepunkt ihres musikalischen Schaffens und brechen endlich durch. Denn in gerade mal 22 Minuten zeigen <strong>ANCST</strong> worauf ich mich bei ihnen verlassen kann: ehrliche Musik, die mich perfekt anspricht. So etwas kann ich mir auch <a href="https://silence-magazin.de/black-metal-malle-teil-1/">außerhalb vom Urlaub geben.</a></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ancst-auf-dem-weg-zu-ihrem-zenith/">ANCST auf dem Weg zu ihrem Zenit</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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