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	<title>dark-folk Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Fri, 09 Feb 2018 15:44:31 +0000</lastBuildDate>
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	<title>dark-folk Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>NEUN WELTEN Record Release Show im UT Connewitz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Flo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Feb 2018 10:55:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Im Sommer 2017 erschien die dritte Scheibe der Leipziger NEUN WELTEN mit dem Namen „The Sea I&#8217;m Diving In“. Diese Platte, wie auch die beiden Vorgänger, kann einiges, die Musik ist unvergleichbar. Aber jetzt mal Butter bei die Fische: Nach fünf Jahren ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Sommer 2017 erschien die dritte Scheibe der Leipziger <strong>NEUN WELTEN</strong> mit dem Namen <strong>„The Sea I&#8217;m Diving In“</strong>. Diese Platte, wie auch die beiden Vorgänger, kann einiges, die Musik ist unvergleichbar. Aber jetzt mal Butter bei die Fische: Nach fünf Jahren ohne Live-Auftritt besteht doch nun sicher bei etlichen Fans und auch bei den Musikern selbst großes Interesse, an die fünf Jahre der Bühnenabstinenz nicht noch ein sechstes, siebentes oder achtes dranzuhängen.</p>
<p>Und so findet am <strong>27. Januar 2018</strong> die Release Show zum neuen Werk statt, und zwar im wundervollen <strong>UT Connewitz</strong> in <strong>Leipzig</strong>. Mit dabei: niemand geringeres als <strong>DORNENREICH</strong>. Der Auftritt der Österreicher stellt auch gleichzeitig den Auftakt ihrer Akustik-Tour dar, die sich im Februar und März fortsetzt. Demzufolge spielen <strong>DORNENREICH</strong> auch heute ein Akustik-Set.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 style="text-align: center;">DORNENREICH &#8211; Akustik -Set</h3>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-25143" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0037-2.jpg" width="400" height="365" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0037-2.jpg 1043w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0037-2-300x274.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0037-2-1024x935.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0037-2-750x685.jpg 750w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Ohne groß aufzutischen, betreten <strong>Eviga</strong> und <strong>Inve</strong> die ehemalige Theaterbühne, schnappen sich Gitarre und Violine und kommen zur Sache. Es dauert nicht lange, bis mich ihre Magie erreicht. Vom ersten Moment an sind beide Musiker in ihre Kunst versunken, tun das, was sie tun, mit Leib und Seele, genießen den Moment und spielen sich in Extase. Mit Ansagen zwischen den Titeln wird sehr sparsam umgegangen, dafür wird am Ausdruck der Songs eine ordentliche Schippe draufgelegt. Die Bewegungen zur Musik zeigen mir, wie sehr den beiden Österreichern ihre Musik durch Mark und Bein geht. Sie scheinen eins mit ihren Instrumenten zu werden.</p>
<p>Das kommt sofort bei mir an, ich fahre mich herunter und lasse mich mitnehmen auf eine Reise voller Poesie und Emotionalität. Scheinbar geht es dem aufmerksamen Publikum ganz genau so, denn etliche Leute vor der Bühne lauschen andächtig. Allerdings gibt es da noch den Teil des Publikums, der sich gerade an der Bar vergnügt. Oft hört man das Klimpern der Gläser und Flaschen, ebenso wie lautstarke Unterhaltungen und Gekicher. Das ist per se nichts, das man jemandem auf einem Konzert verübeln könnte, allerdings reißt mich ebendies aus der von <strong>DORNENREICH</strong> kreierten Atmosphäre mehr als einmal heraus. Auch <strong>Eviga</strong> und <strong>Inve</strong> scheinen gestört davon.</p>
<p><img decoding="async" class="alignleft wp-image-25145" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0080.jpg" width="400" height="316" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0080.jpg 669w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0080-300x237.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Nichtsdestotrotz schafft es das Duo in meinen Augen recht schnell, das Publikum wieder abtauchen zu lassen. <strong>DORNENREICH</strong> spielen einen sehr ausgeglichenen Mix aus neueren und älteren Stücken, allerdings auch ganz frisches Material, das <strong>noch nirgends veröffentlicht</strong> ist. Mich treffen vor allem <em>„Erst deine Träne löscht den Brand“</em> und <em>„Dem Wind geboren“</em> direkt ins Herz. Augen zu und genießen. Und wieder einmal stelle ich fest, dass mir <strong>DORNENREICH</strong> akustisch um einiges besser gefallen, als metallisch. Das war Balsam für die Seele. Wer die Möglichkeit hat, sie auf ihrer Akustik-Tour zu erleben, sollte sich das nicht entgehen lassen.</p>
<h3>&nbsp;</h3>
<h3>&nbsp;</h3>
<h3>&nbsp;</h3>
<h3 style="text-align: center;">NEUN WELTEN &#8211; Record Release Show</h3>
<p><img decoding="async" class="alignright wp-image-25138" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0126.jpg" width="400" height="305" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0126.jpg 1650w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0126-300x229.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0126-1024x781.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0126-750x572.jpg 750w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Bevor <strong>NEUN WELTEN</strong> die Bühne betreten, stelle ich fest, dass einige Instrumente mehr auf der Bühne stehen, als Musiker in der Band sind: etliche verschiedene Gitarren und, worüber ich besonders überrascht bin, ein Cello. Somit wäre neben der Violine ein weiterer Streicher auf der Bühne. Das verspricht, eine abwechslungsreiche Show zu werden. Inzwischen sind auch einige Leute mehr im Saal.</p>
<p>Die Leipziger nehmen in ruhiger, bedächtiger Art und Weise die Bühne in Beschlag und zaubern einen Höhepunkt nach dem anderen. Ältere Songs wie <em>„Destrunken II“</em>, <em>„Valg“</em> und <em>„Auf kargem Fels“</em> stehen auf dem Programm. Neben den etwas betagteren Stücken wird allerdings das Hauptaugenmerk auf die neuen Stücke vom aktuellen Album gelegt. Mit <em>„In Mourning“</em>, <em>„Nocturnal Rhymes“</em> und vor allem <em>„The Dying Swan“</em> im Zusammenspiel mit der einzigartigen Kulisse des UT Connewitz geben sich die Fans voll und ganz den Klängen hin, die <strong>Meinolf</strong> und Co. hier vortragen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-25148 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0314.jpg" width="320" height="480" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0314.jpg 1100w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0314-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0314-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0314-750x1125.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px" />Es ist mitreißend, aber natürlich auf andere Art und Weise als bei treibendem Metal. Im Publikum rennt keiner alkoholisiert durch die Massen und macht Party, schreit rum, oder dergleichen, sondern alle Fans scheinen konzentriert die Musik zu verfolgen, gleichzeitig aber tiefenentspannt zu sein, gefesselt von der Atmosphäre des Ganzen. Das ist eine Erfahrung, die ich bisher auf wenigen Konzerten machen konnte.</p>
<p>Zwischen einzelnen Songs tauscht <strong>Meinolf</strong> die akustische gegen eine elektrische Gitarre und unter anderem beim Lied<em> „Pan“</em>, das für mich eines der schönsten Stücke von <strong>NEUN WELTEN</strong> ist, kommt das Cello zum Einsatz, gespielt von <strong>David</strong>, der sonst ebenfalls mit einer Gitarre bekleidet ist. Nebenbei bemerkt ist <strong>David</strong> ein richtiger Gitarrenvirtuose (das musste hier einfach mal gesagt werden).</p>
<p>Anmutig ist die Musik, bedächtig wirken auch die Künstler. Die Ansagen zwischen den Stücken werden eher knapp und vor allem sehr ruhig gehalten. Auch die Band selbst scheint die nachdenkliche, melancholische und beruhigende Stimmung ihrer Songs aufzusaugen und nach außen zu tragen. Lediglich am Ende des Konzertes gibt es tosenden Applaus und Zugaberufe, die schließlich auch erfüllt werden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-25140 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0245.jpg" width="400" height="321" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0245.jpg 1650w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0245-300x241.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0245-1024x822.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0245-750x602.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Nach drei weiteren Songs ist dann aber endgültig Feierabend, und während sich <strong>NEUN WELTEN</strong> erneut ihren verdienten Applaus abholen, bekommt <strong>Aline</strong> (Violine, unter anderem auch bei <strong>EMPYRIUM</strong>) einen Strauß Blumen von einem (schätzungsweise) netten Herrn aus dem Publikum überreicht. Tolle Geste!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>&nbsp;</h3>
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<h3 style="text-align: center;">Fazit</h3>
<p>Das gesamte Konzert war ein rundum gelungener Abend! Nach dem grandiosen Auftakt von <strong>DORNENREICH</strong> halte ich fest, dass <strong>NEUN WELTEN</strong> trotz fünfjähriger Live-Pause entweder nichts verlernt, oder ziemlich viel geübt haben (oder beides). Das war große Klasse! Mich würde es nicht wundern, demnächst wieder öfter die Chance zu haben, diese wunderbare Combo live zu erleben. Wer die Möglichkeit findet: Hingehen!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-25149" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0360.jpg" alt="" width="1650" height="1100" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0360.jpg 1650w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0360-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0360-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0360-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0360-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1650px) 100vw, 1650px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>DORNENREICH</strong> <a href="http://www.flammentriebe.com/php/news/news.php">online</a></p>
<p><strong>NEUN WELTEN</strong> auf <a href="https://www.facebook.com/neunwelten/">Facebook</a></p>
<p><strong>UT Connewitz </strong><a href="http://www.utconnewitz.de/">online</a></p>
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		<title>MYRKUR &#8211; Dunkelheit und reine Wahrheit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sophia]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Nov 2017 10:51:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[amalie brunn]]></category>
		<category><![CDATA[Atmospheric Black Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[Chelsea Wolfe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit dem Intro beginnt eine Reise &#8230; eine Reise in die Ungewissheit. Ein tiefes Rauschen, wie von Nebelhörnern. Ein hallender, hoher Gesang, mit einem Echo, als würden es Berge zurück senden &#8230; so entführt mich die Musik sofort in die kühlen, eisigen ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2><strong>MYRKUR</strong>&nbsp;&#8211; &#8222;Mareridt&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 15.09.2017<br />
<strong>Dauer:</strong> 38:16 Minuten<br />
<strong>Label:</strong> Relapse Records<br />
<strong>Genre:</strong> Atmospheric Black Metal</div></div></div>
<p>Mit dem Intro beginnt eine Reise &#8230; eine Reise in die Ungewissheit. Ein tiefes Rauschen, wie von Nebelhörnern. Ein hallender, hoher Gesang, mit einem Echo, als würden es Berge zurück senden &#8230; <strong>so</strong> <strong>entführt mich die Musik sofort in die kühlen, eisigen Weiten des Nordens.</strong> Ein tiefes Knurren &#8211; und doch die sanfte dänische Sprache. Alles wird mit dem ersten Titel &#8222;<em>Maneblôt</em>&#8220; zerrissen. Ein schnelles Schlagzeug, harte Gitarren, Black Metal-Geschrei. Doch immer wieder wird es unterbrochen von der ruhigen Stimme.</p>
<p>Als würde Sängerin <strong>Amalie Brunn </strong>(der echte Name von<strong> MYRKUR</strong>)&nbsp;im Dialog mit sich selbst stehen. Das spiegelt auch die instrumentale Vielfalt wieder. Plötzlich klingt eine Geige zwischen den schnellen Gitarren. Eine Ruhepause für die Seele der Sängerin, bevor sie ihre Verzweiflung wieder aus sich raus schreit. Zu der schnellen Musik kommt ein recht melodischer Refrain, ein Summen in den Schlaf &#8230; der Titel endet. Doch wer jetzt denkt: &#8222;Wow, was soll denn jetzt noch kommen, um das zu steigern?&#8220; hat weit gefehlt. <strong>Denn die Reise hat gerade erst begonnen und es ist eine sehr düstere Fahrt durch die Klangwelten&nbsp;von&nbsp;MYRKUR</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-23520 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/123345.jpg" width="670" height="455" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/123345.jpg 670w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/123345-300x204.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 670px) 100vw, 670px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Zwischen Ruhe und Sturm</h3>
<p>&#8222;<em>The Serpent</em>&#8220; trägt den Hörer mit schweren Riffs und verzerrter Stimme durch die Gedanken einer Frau, die sich selbst als Dunkelheit und reine Wahrheit sieht. Hier ist der Text auf Englisch und leicht verständlich &#8211; leider auch schnell wieder vorbei. Doch der akustische Horrorfilm geht weiter. &#8222;<em>The Crown</em>&#8220; beginnt sehr anmutig mit tiefem Bass und Streichern, dazu hallender Gesang. Auch hier zeigt <strong>Amalie Brunn</strong>&nbsp;die Vielfalt ihrer Stimme und wird, wie in fast jedem Song, durch einen Chor begleitet. Dieser Titel ist so weit weg von Black Metal &#8211; es könnte eher Filmmusik sein. Doch schon mit &#8222;<em>Elleskudt</em>&#8220; folgen wieder düstere Gitarren, aber auch viel Melodie. Es endet in dämonischen Stimmen, die dem eingehenden Schluss eine beklemmende Wirkung verleihen.</p>
<p>Die Reise durch das Album ist ein sehr starkes Auf und Ab, ein Tanz zwischen Ausgeglichenheit und Zerfahrenheit. Fast ein wenig schizophren zeigen sich in jedem Titel die Seiten von <strong>Brunn</strong>. Es ist ein aufregendes Spiel mit Feuer und Kälte, mit Melodie und Disharmonie.<strong> Zwischen Black Metal und Folk, Dänisch und Englisch, psychedelischen Schreien und sanfter Klangmelodie.</strong> Es ist ein Auf und Ab der Emotionen.</p>
<h3>Schluss mit dem Geschwafel</h3>
<p>Was ich meine, ist einfach gesagt: <strong>MYRKUR</strong> bringt auf der Platte volle Abwechslung. Die Songs sind alle sehr unterschiedlich und doch zieht sich ein roter Faden durch die Tracks. Immer wieder gibt es Überraschungen und unerwartete Änderungen. Es gibt eine ganze Reihe von sehr hörenswerten Titeln, wie auch &#8222;<em>Funeral</em>&#8222;, in dem <strong>CHELSEA WOLFE</strong> als Gastsängerin dabei ist. Die beiden Frauen ergänzen sich nicht nur stimmlich optimal, beide sind auch sehr düstere Persönlichkeiten. Die Instrumente nimmt <strong>MYRKUR</strong> für ihre Platten fast immer alleine auf. Ganz selten sind mal andere Musiker dabei, wie z.B. <strong>Teloch</strong> von <strong>MAYHEM</strong>. Abschließend lässt sich sagen: Die Scheibe landet unter meinen Lieblingsalben, obwohl ich sonst eher skeptisch bei Black Metal bin. Aber <strong>MYRKUR</strong> ist viel mehr als das. <strong>Folk-Elemente, klarer Frauengesang, Progressivität und Black Metal &#8211; alles ist dabei auf &#8222;Mareridt&#8220;</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/M9cNZQIzShc?feature=oembed" frameborder="0" gesture="media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.myrkurmusic.com/">Homepage</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/myrkurmyrkur/">Facebook</a></p>
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		<title>Noch nicht genug Winterdepression? Gib dir NOÊTA!</title>
		<link>https://silence-magazin.de/noch-nicht-genug-winterdepression-gib-dir-noeta/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=noch-nicht-genug-winterdepression-gib-dir-noeta</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Mar 2017 12:43:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
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		<category><![CDATA[black ambient]]></category>
		<category><![CDATA[Dark]]></category>
		<category><![CDATA[dark-folk]]></category>
		<category><![CDATA[Depressionen]]></category>
		<category><![CDATA[NOÊTA]]></category>
		<category><![CDATA[Prophecy]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>NOÊTA&#160;–&#160;Beyond Life And Death Veröffentlichungsdatum: 17.02.2017 Dauer:&#160;43:23 Min. Label:&#160;Prophecy Productions Genre: Black Ambient NOÊTA – mit ihrer vorhergehenden Veröffentlichung &#8222;psykhe&#8220;&#160;hatten sie mich schon letztes Jahr sehr gut ködern können. Tatsächlich ist es mal kein Metal, kein Krach mit Geschrei und hektischem Bumm-Bumm. ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/noch-nicht-genug-winterdepression-gib-dir-noeta/">Noch nicht genug Winterdepression? Gib dir NOÊTA!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>NOÊTA</strong>&nbsp;–&nbsp;Beyond Life And Death<br />
Veröffentlichungsdatum: 17.02.2017<br />
Dauer:&nbsp;43:23 Min.<br />
Label:&nbsp;Prophecy Productions<br />
Genre: Black Ambient<span id="more-14665"></span></p>
<p><strong>NOÊTA</strong> – mit ihrer vorhergehenden Veröffentlichung <a href="https://noeta.bandcamp.com/album/psykh">&#8222;psykhe&#8220;</a>&nbsp;hatten sie mich schon letztes Jahr sehr gut ködern können. Tatsächlich ist es mal kein Metal, kein Krach mit Geschrei und hektischem Bumm-Bumm. Ganz im Gegenteil. Eher wie <strong>BJÖRK</strong> auf einer Beerdigung. Oder&nbsp;<strong>CHELSEA WOLFE&nbsp;</strong>im Gruselwald. <strong>NOÊTA</strong> sind ruhig, nachdenklich, melancholisch und sehr, sehr düster. Wer nach Musik zum Headbangen und Feiern sucht, kann an dieser Stelle aufhören zu lesen. Wer allerdings gern den Blick in den tiefen, dunklen Abgrund der menschlichen Emotionen riskiert und wer einen beklemmenden Schmerz in der Brust auch mal zu schätzen weiß, sollte dem Duo aus Schweden dringend eine Chance geben.</p>
<h4>Depressionsbeschleuniger mit packender Atmosphäre</h4>
<p>Bevor du hier reinhörst, mein Serviervorschlag: Setz dir Kopfhörer auf, nimm Platz in deinem Lieblingssessel. Dunkle dein Zimmer ab und wickel dich in eine Decke, denn jetzt wird eine furchtbare Hoffnungslosigkeit&nbsp;deine Seele heimsuchen. Zünde dir vielleicht noch eine Kerze an, in der sich dein Blick verlieren kann, während die Gedanken schweigen und eine düstere Beklemmung dein Herz erfasst.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/X2cu3z-4DAw?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Zu Beginn der Platte leitet mich ein schwerer, pochender, langsamer Beat &#8211; gleich einem Puls &#8211; in Trance. In seiner Deutlichkeit verliert er sich im Laufe der folgenden Songs. Nur noch die Harmoniewechsel, der Gesangsrhythmus oder sanfte Arpeggien führen ihn unter der minimalistisch gestalteten und doch dichten Atmosphäre weiter. Beklemmung macht sich breit – so richtet sich der Blick in die Weite des eigenen Inneren, stimmt nachdenklich, ohne Gedanken vorzugeben. Darüber liegt die verträumte, runde und fast sonore&nbsp;Stimme <strong>Êleas</strong>&#8218;.</p>
<h4>Als stünde ich in einem Moor in der Abenddämmerung &#8230;</h4>
<p>Ja, <strong>NOÊTA</strong> zwingen mit ihrer ruhigen und meditativen Klangwelt in die Introspektive. Thematisch teilt sich das Album in drei Abschnitte: Emotion als tragendes&nbsp;Element des Lebens, Resignation und Beklemmung während der endlosen Suche nach Sinn und Bedeutung sowie die furchtsame Achtung vor der übermächtigen Natur. Alles keine leichte Kost. Jeder Song für sich hat eine eigene Atmosphäre inne, die sich leicht divergent und zugleich in ähnlicher Weise der gleichen bedrückenden Grundstimmung bedient. Die instrumental oder elektronisch erzeugten Sphären liegen übereinander – ohne schnelle Wechsel, ohne viel Spiel. Eigentlich schon fast minimalistisch in seiner Gestalt. <strong>Êleas</strong><em>&#8218;</em> Stimme wirkt, als sei sie nur dünn darauf gesponnen, fein und fragil. Vor allem <em>&#8222;Dead Soil&#8220;</em> hinterlässt diesen Eindruck. Mit<em> &#8222;Darkest Desires&#8220;</em> erscheint ihr Stimmklang, als wäre sie direkt vor mir, nah und authentisch. Anscheinend wurde darauf verzichtet, die Stimme bis zur Perfektion glatt zu bügeln. Dieses Gefühl der unmittelbaren Nähe jagt mir permanent Schauer über den Rücken.</p>
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<p>Das Zusammenspiel des sphärischen Klangteppichs und des Gesangs ist fantastisch gelungen. <em>&#8222;In Void&#8220;</em> möchte ich hier herausheben. Durch Gitarrenarpeggien löst sich der Hintergrund aus der Schwere, der Gesang verspricht Weite und dennoch ist die Melancholie ein steter Begleiter. Es ist ein Song, der in sich genau so wenig bewegt ist wie auch die anderen und doch über seine Dauer von mehr als 5 Minuten nicht langweilig wird. Als stünde ich in einem Moor in der Abenddämmerung, fasziniert in die Dunkelheit starrend und doch beklemmt und voller Furcht, welche grausigen Kreaturen sich in den Schatten tummeln könnten.</p>
<p>Mein nicht-Warten auf einen finalen Knall, mein bedingungsloses Versinken in die Szenerie, zahlt sich spätestens mit dem letzten Track so richtig aus. Nach einem mehr als halbstündigen genussvollen Leidensweg zeigt sich <em>&#8222;Urkaos&#8220;</em> als mein persönlicher Höhepunkt dieses Albums. Der eingesprochene Text&nbsp;treibt mir schubweise Gänsehaut über jeden Zentimeter meines Körpers. Das Gefühl von Einsamkeit, Verlorenheit, Kälte und aufkommendem Wahn lässt mir den Atem stocken. Absoluter Wahnsinn!</p>
<p>Hol dir eine große Kelle&nbsp;Spät-Winterdepression in Albumlänge&nbsp;<a href="https://www.youtube.com/playlist?list=PLToXWne2Bk-f_obYaIO6IogjM6GguCKW8">hier</a>&nbsp;ab!</p>
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