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	<title>Death Doom Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Death Doom Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>MORTIFERUM &#8211; Wenn Leichen zu viel Schatten spenden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nico]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Oct 2019 05:26:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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		<category><![CDATA[COFFINS]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach der energiestrotzenden 4-Track-Demo „Altar of Decay“ haben MORTIFERUM ein Album herausgebracht.</p>
<p>Wir haben für dich unsere Einschätzung - sag uns doch gern deine!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h3 style="text-align: center;">MORTIFERUM &#8211; &#8222;Disgorged From Psychotic Depths&#8220;</h3>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum: </strong>11.10.2019<br />
<strong>Länge:&nbsp;</strong>36:31 Min.<br />
<strong>Label:&nbsp;</strong>Profound Lore Records<br />
<strong>Genre: </strong>Death Doom Metal</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<h3><strong>„Slow“ statt „Slam“</strong></h3>
<p><strong>Death Metal</strong> ist enorm <strong>vielfältig</strong>. Während es viele <strong>Technical Death- und Slam-Brutal-Death Metal-Kapellen</strong> wie <strong>ARCHSPIRE, KRAANIUM, ANALEPSY, ACRANIUS, GUTTURAL SECRETE, DRIPPING </strong>oder<strong> ORCHIDECTOMY</strong> (nicht nur) für mich mit stupider Frickelei und <strong>Blast-Attacken</strong> ungezügelt übertreiben, gibt es als <strong>Gegenpol</strong> auch ein Subgenre, welches in <strong>laaaaaaaangsamer Manier</strong> versucht, sämtliche Hörzellen zu „dampfwalzen“. Die Rede ist von <strong>Death Doom Metal</strong>. (Seltener auch als Doom Death Metal oder Death/Doom Metal bezeichnet.) Hier treffen die <strong>Brachialität</strong> und das <strong>Destruktionspotenzial</strong> des Death Metal auf die <strong>Gemächlichkeit</strong>, die <strong>Ausweglosigkeit</strong> und/oder die <strong>Bedrücktheit</strong> von Doom Metal. Während einige Bands aus diesem Segment wie <strong>MY DYING BRIDE</strong>, <strong>OCTOBER TIDE</strong> oder <strong>SWALLOW THE SUN</strong> mehr oder weniger deutlich auf <strong>Atmosphäre</strong> getrimmt sind, hinterlassen bspw. <strong>COFFINS, ENCOFFINATION, PHRENELITH, HOODED MENANCE</strong> und <strong>KRYPTS</strong> mit übersteuerten und verzerrten Gitarrenwänden und paranormal tiefen Stimmlagen durch alle ihre Tracks hinweg <strong>okkultistisch-bedrohliche Abgänge</strong> und Nachhalle.</p>
<h3><strong>Wie heranwachsende Pilze</strong></h3>
<p>Fanatiker dieser Tonkunst werden besonders auf Seiten wie <strong>Bandcamp</strong> schnell fündig. Unzählige <strong>Demo-Veröffentlichen</strong> von relativ jungen Bands überragen hier mit hervorragenden und kurzweiligen Kompositionen, welche sich nicht nur als <strong>Playlist-Lückenfüller</strong> eignen. Eines dieser Promo-Werke trägt den Titel <strong>„Altar of Decay“</strong> und stammt von der us-amerikanischen Band <a href="https://mortiferum.bandcamp.com/"><strong>MORTIFERUM</strong></a>. Das bereits 2017 veröffentlichte <strong>Erstlingswerk</strong> der Olympianer strudelt in etwa durch das verdauerte, toxische <strong>Fahrwasser</strong> von <strong>ENCOFFINATION</strong> und <strong>INCANTATION</strong>. Allerdings sorgen Tempovariationen immer wieder für Abwechslung. Das Gesamtgewand der Soundstruktur ist ebenso optimal. Weder zu übersteuert, noch zu glatt poliert….</p>
<h3><span style="color: #ff0000;"><strong><span style="color: #000000;">Gut kopiert statt schlecht selbst gemacht?</span><br />
</strong></span></h3>
<p>… doch genau letzterer Aspekt formiert leider für mich die <strong>größte Schwachstelle</strong> in <strong>MORTIFERUMS</strong> neu erschienener erster Full-Length-Veröffentlichung. Wirkt die Platte etwa zu sauber? Mit sehr <strong>hohen Erwartungen</strong> durch meine Eindrücke von <strong>„Altar of Decay“</strong> ging ich an <strong>„Disgorged From Psychotic Depths“</strong> heran. Das nebulös-aurenhafte und trve Old-School-Cover mit <strong>TOMB MOLD</strong>-ähnlichem Bandschriftzug intensivierte meine Vorfreude und Anspannung noch.</p>
<p>In <strong>stereotypischer Manier</strong> wird der Opener <em>„Archaic Vision of Despair“ </em>intoniert. Watende, übersteuerte <strong>Funeral-Doom-Riffs</strong> versuchen sich schwerfällig, doch zugleich mit gebündelter Kraft selbst voranzutreiben. Dies klingt vielleicht für Außenstehende wie <strong>beißende Kritik</strong>, ist es aber nicht. Solche Intros sind im <strong>Death Doom Metal</strong> Konvention. Nach etwa zwei Minuten kommt der Track in Fahrt. Das <strong>Tempo</strong> nimmt eine Spur zu. Dazu gesellen sich monströs-unnachgiebige bis erbost oder auch apathisch-abweisende <strong>Growls</strong>. Im Death Doom ist gerade die <strong>stimmliche Komponente</strong> schwer mit adäquaten Adjektiven zu beschreiben, aber ich glaube meine Darlegungen sind in dieser Hinsicht relativ angemessen. Demnach ist <em>„Archaic Vision of Despair“ </em>ein mediokrerer Death Doom-Track welcher punktuell auch alte <strong>ENTOMBED</strong> durchsickern lässt.</p>
<p><iframe title="MORTIFERUM - Archaic Vision Of Despair (official audio)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/933kaFXMXB4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Im darauf Folgendem <em>„Inhuman Effigy“ </em>geht es konventionell rhythmusorientiert weiter, nämlich schleppend, walzend und schwermütig, anfänglich jedoch noch mit einem auffallend schnellem Riffgewitter. Nach circa einer Minute <strong>pegelt</strong> sich das <strong>Tempo</strong> wieder in gewohnten Gefilden ein. Die <strong>Stimme</strong> bekommt nun durch das Mixing eine <strong>stärkere Gewichtung</strong> zugetragen. Während des Voranschreitens in der Tracklist wird am <strong>musikalischen Grundkonsens</strong> festgehalten. Langsame, gehaltene, massive und wuchtige Riffs nehmen die <strong>Überhand</strong> und treffen sich einige Male zum kurzen Schlagabtausch mit <strong>Midtempo-Schwedentod-Hooks</strong>. Durchweg zweifelsohne in <strong>rhythmischer Verortung</strong>. Lediglich im selektierten <strong>Intermezzo</strong> <em>„Anamnesis“ </em>zeigen sich <strong>MORTIFERUM </strong>von ihrer schmalen akustischen und sphärisch-ambientalen Seite.</p>
<h3><strong>Wie Death Doom Metal für mich noch veredelt werden kann</strong></h3>
<p>Doch zurück zur <strong>Ausgangskritik</strong> mit der Anfechtung der allgemeinen Soundarchitektur. Hört man das Album <strong>mit</strong> <strong>Kopfhörern auf dem MP3-Player</strong>, hat man wirklich schnell das Gefühl, <strong>„Disgorged From Psychotic Depths“</strong> sei etwas <strong>glatt poliert</strong>. Über <strong>Lautsprecher</strong> mit aufgedrehtem <strong>Bass</strong> wird dieses Gefühl glücklicherweise merklich gemindert, sodass ich den im Voraus<strong> erhobenen Zeigefinger </strong>wieder etwas herunter nehmen muss. Allerdings wirken die <strong>Kompositionen</strong> an sich schon ab dem zweiten bzw. dritten Titel zu <strong>vorhersehbar</strong>. Ein <strong>Negativkriterium</strong>, welches vielen Alben aus der Sparte Death Doom leider Gottes anlastet. Des Weiteren fehlt mir bei dem Werk eine <strong>katakombenartige</strong>, verlassene, bedrückende und ausweglose <strong>Grundatmosphäre</strong>, welche durch dezente hintergründige <strong>ambientale Soundscapes</strong> hätte inszeniert werden können. Oder alternativ durch dissonante, konfuse und sprunghafte Gitarrensoli-Interventionen. Irgendwie kommt mir bei diesem Gedanken das schon etwas ältere <strong>BLUT AUS NORD</strong>-Album <strong>„Mort“</strong> in den Sinn, welches zwar auch spürbar in Linearität verharrt aber genau die eben geschilderten Gefühlslagen atmosphärisch evoziert.</p>
<h3><strong>Auch die Vorbilder waren zwischenzeitlich fleißig</strong></h3>
<p>Bereits am <strong>20.09.</strong> erschien das nunmehr fünfte Album <strong>„Beyond The Circular Demise“</strong> der Underground-Heroen <strong>COFFINS</strong>. Vor einigen Monaten habe ich dessen musikalische Ergüsse im Rahmen <a href="https://silence-magazin.de/triumvir-foul-urine-of-abomination">meiner Rezension zur neuen <strong>TRIUMVIR FOUL-EP</strong></a> als mir persönlich teilweise zu linear bezeichnet. Diese <strong>Kritik </strong>muss ich, zumindest in Anbetracht ihres neusten Werks, wieder <strong>verwerfen</strong>. Leicht gereifte und trotzige <strong>Growls</strong> infiltrieren dauerhaft den <strong>dichten und packenden Sound</strong> des Silberlings. Rhythmische, mitreißende <strong>Motivänderungen</strong> <strong>verhindern</strong> die im Genre oft drohenden <strong>Monotonieauswüchse</strong>. Ich möchte hierbei jedoch keine weitere explizite Rezension zum neuen Werk des japanischen Quartetts darlegen. Vielmehr ist es mir ein Anliegen, euch dahingehend zu bewegen, <strong>beide Alben </strong>einmal <strong>im direkten Vergleich</strong> anzuhören und euch selbst eine Meinung zu bilden. Welche Formation entscheidet diesen <strong>inoffiziellen Konkurrenzkampf</strong> für sich: Die <strong>Neulinge</strong> oder die <strong>altbewährten Vorreiter</strong>? Lasst es mich gerne im Kommentarbereich wissen.</p>
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		<title>OCEAN OF GRIEF &#8211; Easy Listening für schwere Gemüter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Feb 2018 09:54:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[Stoner]]></category>
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		<category><![CDATA[Death Doom]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schön! Ein Debüt-Album! Die nehme ich doch immer ganz besonders gern unter die Lupe. Diesmal von den Griechen&#160;OCEAN OF GRIEF, die nun vier Jahre nach Bandgründung mit &#8222;Nightfall&#8217;s Lament&#8220; ihren ersten Longplayer unter die Leute bringen. Normalerweise droht bei einer sechsköpfigen Band, ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2>OCEAN OF GRIEF &#8211;&nbsp;&#8222;Nightfall&#8217;s Lament&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong>&nbsp;26.01.2018<br />
<strong>Länge:</strong> 46:08 Min.<br />
<strong>Label: </strong>Naturmacht Productions/Rain Without End Records<br />
<strong>Genre:</strong> Melodic-Doom/Death Metal</div></div></div>
<p>Schön! Ein <strong>Debüt-Album</strong>! Die nehme ich doch immer ganz besonders gern unter die Lupe. Diesmal von den Griechen&nbsp;<strong>OCEAN OF GRIEF</strong>, die nun vier Jahre nach Bandgründung mit <strong>&#8222;Nightfall&#8217;s Lament&#8220;</strong> ihren ersten <strong>Longplayer</strong> unter die Leute bringen.</p>
<p>Normalerweise droht bei einer sechsköpfigen Band, die gleich zwei Gitarren, einmal Keys und Bass zu verzeichnen haben, immer ein<strong> Soundwust</strong> zu entstehen. <strong>Überlagern</strong> von Frequenzen und das gleichzeitige Untergehen der einzelnen Melodielinien &#8211; wenn solche überhaupt auskomponiert sind &#8211; gilt es da unbedingt zu vermeiden. Das <strong>gelingt </strong>leider nicht allen Bands. Umso mehr bin ich <strong>positiv</strong> überrascht, wie aufgeräumt <strong>OCEAN OF GRIEF</strong> klingen. Die Gitarrenläufe und -riffs sind klar voneinander zu unterscheiden und der Bass nimmt &#8211; zu meiner Freude &#8211; eine ganz selbständige und auch hörbare Rolle ein. Er fügt sich sound- und melodietechnisch hervorragend in das <strong>Gesamtbild</strong> ein, ohne von den restlichen Instrumenten erdrückt zu werden.</p>
<h4>Da hat jemand sein Handwerk verstanden!</h4>
<p>Die Keys stützen die Atmosphäre hintergründig. So, wie es sich meiner Meinung nach auch gehört. Erwartbar rauer und düsterer <strong>Gesang</strong> liegt obenauf. <strong>Tief und mächtig</strong>, aber dennoch melodisch leitet er durch die eingängigen Songmotive. Verwunderlich: Diese sind so <strong>einprägsam</strong>, dass sie glatt für <strong>Kinderlieder</strong> (wäre ich böse, würde ich <strong>&#8222;Popmusik&#8220;</strong> schreiben&#8230;) herhalten könnten. Nervig werden sie dank ihrer vielschichtigen Verarbeitung aber nicht.</p>
<p>Mit einer <strong>Dreiviertelstunde</strong> Spielzeit ist auf diesem Album alles gesagt, was es zu sagen gilt. Ich empfinde es sogar als relativ kurz. Momentan lasse ich es ganz gern neben der <strong>Arbeit</strong> laufen und bin jedes Mal überrascht, wenn es endet. Für so richtig intensives und entdeckendes Hören ist es mir ehrlich gesagt noch zu wenig vertrackt und &#8222;speziell&#8220;. Das heißt nicht, dass ich nicht dennoch <strong>fußwippend</strong> und nickend davor sitze. Ja, das ist natürlich dem Genre geschuldet, handelt es sich hier doch um <strong>Death/Doom</strong> und nicht um Tech-Death, ich weiß. Was mich &#8211; neben der soliden Bassarbeit &#8211; aber außerdem sehr reizt, sind die fantastischen Läufe der<strong> Leadgitarre</strong>. Die lassen mich gern mal aus dem Arbeiten heraus aufhorchen, da sie wirklich schön auskomponiert sind.</p>
<p>Zum warm werden, hier der <strong>Opener-Song</strong> des aktuellen Albums mit einem durchaus sehenswerten Video:</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/YeXa9SYdKxg?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Bleib auf dem Laufenden!&nbsp;<strong>OCEAN OF GRIEF</strong>&nbsp;findest du auf <a href="https://oceanofgrief.bandcamp.com/">Bandcamp</a>, wo du dir unter anderem &#8222;Nightfall&#8217;s Lament&#8220; zu Gemüte führen kannst, und natürlich auch auf <a href="https://www.facebook.com/oceanofgriefgr/">Facebook</a>.</p>
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		<item>
		<title>Primitive Wut &#8211; VALBORG</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oli]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Apr 2017 05:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Stoner]]></category>
		<category><![CDATA[Celtic Frost]]></category>
		<category><![CDATA[Death Doom]]></category>
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		<category><![CDATA[ekpyrosis]]></category>
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		<category><![CDATA[Prophecy Productions]]></category>
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		<category><![CDATA[valborg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>VALBORG – Endstrand Veröffentlichungsdatum: 07.04.2017 Dauer: 44 Min. Label: Prophecy Productions / Lupus Lounge Stil: Doom/Dark/Death Metal Die Bonner-Band VALBORG ist wahrhaftig ein Chamäleon im metallischen Gewand. Regierte auf den ersten Alben noch ein experimenteller Mix aus dunklem und dreckigen Metal, so ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/primitive-wut-valborg/">Primitive Wut &#8211; VALBORG</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>VALBORG</strong> – Endstrand<br />
Veröffentlichungsdatum: 07.04.2017<br />
Dauer: 44 Min.<br />
Label: Prophecy Productions / Lupus Lounge<br />
Stil: Doom/Dark/Death Metal</p>
<p><span id="more-15827"></span></p>
<p>Die Bonner-Band <strong>VALBORG</strong> ist wahrhaftig ein Chamäleon im metallischen Gewand. Regierte auf den ersten Alben noch ein experimenteller Mix aus dunklem und dreckigen Metal, so stimmte das Trio auf der letzten Langspielplatte &#8222;Romantik&#8220; weitaus ruhigere Töne an. Düstere Synthies bildeten das Fundament für morbide Stücke, bei denen vor allem die Atmosphäre eine große Rolle spielte. Tabula Rasa, alles auf neu. Mit ihrem aktuellen Album &#8222;Endstrand&#8220; knallen <strong>VALBORG</strong> allen Hörern ein Stück extrem krachige und derbe Musik vor den Latz.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Scharfes Eisen</h4>
<p>Doch eins nach dem anderen. Schon auf dem Coverartwork &#8222;grinst&#8220; mich ein Totenschädel mit einer Art Stahlhelm auf dem Haupt an, im ansonsten sehr minimalistisch gehaltenen Motiv. Dies wirkt zum einen finster und grimmig, zum anderen jedoch auch ein wenig komödiantisch und ironisch. Dies wird mit Sicherheit auch für das stehen, was mich musikalisch auf &#8222;Endstrand&#8220; erwartet.</p>
<p>Ein heftiges Gitarrenfeedback geleitet in das Album und eine gnadenlos monotone Bassdrum gesellt sich dazu, bis schlussendlich die extrem fetten und groovigen Gitarren den Song <em>&#8222;Jagen&#8220;</em> eröffnen. Simpelste Beats, harte Gitarren, ein wenig Elektronik und häufig verzerrter Gesang vermischen sich zu einer extrem kurzweiligen Mixtur. Die folgenden Songs führen diese Rezeptur konsequent fort, lassen gelegentlich Zeit für kurze Verschnaufspausen, stampfen meist jedoch erbarmungslos voran. <em>&#8222;Blut am Eisen&#8220;</em> und das Song-Duo <em>&#8222;Beerdigungsmaschine&#8220;</em>/<em>&#8222;Stossfront&#8220;</em> perfektionieren diese häufig enggesteckte Stilistik und laden zum absolut headbangtauglichen Abgehen ein.</p>
<p>Mit<em> &#8222;Bunkerluft&#8220;</em> (genialer Bass-Sound) und<em> &#8222;Geisterwürde&#8220; </em>(ein wenig an <strong>CELTIC FROST</strong> zu &#8222;Monotheist&#8220;-Zeiten erinnernd) wird zum einen die Mitte des Albums markiert und zum anderen eine Verbindung zu den ruhigeren Tönen der Vorgängerscheibe &#8222;Romantik&#8220; hergestellt. Dies stellt eine willkommene Abwechslung dar und rettet &#8222;Endstrand&#8220; zu diesem Zeitpunkt vor einer zu starken Gleichförmigkeit. Die klar gesprochenen Verse, wie etwa: &#8222;Gehirne aus Kristall &#8211; Warten tausend Jahre lang&#8220;, erinnern in ihrer Kuriosität immer wieder an das ebenfalls aus Bonn stammende Projekt <strong>EKPYROSIS</strong>, welches wie auch <strong>VALBORG</strong> aus Musikern des <strong>Zeitgeister Kollektivs</strong> besteht und damit nicht nur stilistische, sondern auch personelle Überschneidungen aufweist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-16043 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/16715943_1244354748952779_9208773768613182774_o-300x203.jpg" width="600" height="406" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/16715943_1244354748952779_9208773768613182774_o-300x203.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/16715943_1244354748952779_9208773768613182774_o-1024x693.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/16715943_1244354748952779_9208773768613182774_o-750x508.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/16715943_1244354748952779_9208773768613182774_o.jpg 2048w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<h4>&nbsp;</h4>
<h4>Monoton und minimal</h4>
<p>Die restlichen Songs schlagen in eine ähnliche Kerbe wie die ersten Stücke und spiegeln das Album auf eine scheinbar bewusst konzipierte Art und Weise. Dies empfinde ich als Fluch und Segen zugleich. Auf der einen Seite rockt das Album straight durch und macht einfach Spaß. Auf der anderen Seite verlieren sich am Ende der Platte die Lieder für mich jedoch zu sehr in einer steten Gleichförmigkeit. Nachdem <em>&#8222;Atompetze&#8220;</em> noch einmal mit einem gewissen <strong>RAMMSTEIN</strong>-Vibe aufhorchen lässt, können <em>&#8222;Strahlung&#8220;</em> und <em>&#8222;Exodus&#8220;</em> leider keine neuen Akzente mehr setzen. Erwähnenswert ist noch der Track <em>&#8222;Plasmabrand&#8220;</em>, zu dem ein stylisches und &#8211; in die allgemeine Ästhetik passend &#8211; unterstreichendes Musikvideo gedreht wurde.</p>
<p>Der Wut und Aggression der Songs wird die Albumproduktion schlussendlich mehr als gerecht. Der Bass dröhnt, das Schlagzeug mit seinem kultigen, dumpfen Snaresound donnert wuchtig und die Gitarren braten enorm mächtig vor sich hin. Der Gesang klingt aggressiv und abwechslungsreich und die noisigen Elektrospielereien fügen den simplen Kompositionen eine Brise Extravaganz hinzu. Ich bin gespannt, wie es mit <strong>VALBORG</strong> in Zukunft weitergehen wird, denn die drei Musiker pfeifen auf Konventionen und ziehen ihr Ding konsequent durch. &#8222;Endstrand&#8220; ist auf alle Fälle eines &#8211; nämlich ein erbarmungslos, eigensinniges und eingängiges Stück Metalmusik!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Ko34-M56loA?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/valborgband">Facebook</a><br />
<a href="https://valborg.bandcamp.com/album/endstrand">Bandcamp</a></p>
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		<title>Aus den Tiefen #6: Stomach Earth</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Aug 2016 13:30:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
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		<category><![CDATA[aus den tiefen]]></category>
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		<category><![CDATA[The Red Chord]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude, auf dem Potenzial, etwas anders zu machen, als alle anderen.</strong></em></p>
<p>Heute begeben wir uns so dermaßen weit in die Tiefe, dass der Marianengraben neidisch wird.<br />
Das liegt weniger daran, dass die Band &#8211; um die es jetzt geht &#8211; so unbekannt wäre, sondern daran, dass man sich fühlt, als würde man gefressen werden, nur um kurz darauf in einem unendlich tiefen Abgrund wieder ausgekotzt zu werden. Na, Bock?</p>
<p>Es geht um<strong> STOMACH EARTH</strong>.</p>
<p>Hinter der Death Doom Band aus Salem, Massachusetts, steckt nur eine einzige Person. Hierbei handelt es sich um Mike „Gunface“ McKenzie, der sich sonst bei seiner Hauptband <strong>THE RED CHORD</strong> für Gitarre und Backing Vocals verantwortlich zeigt.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4954" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/3540367373_photo.jpg" alt="STOMACH EARTH" width="640" height="640" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/3540367373_photo.jpg 640w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/3540367373_photo-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/3540367373_photo-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" />
<p>&nbsp;</p>
<p>Stehen bei diesen Raserei und Technik im Vordergrund, so lässt es Mike bei seinem Soloprojekt deutlich langsamer angehen. Besonders bei den Leadgitarren hört man eine Ähnlichkeit zu <strong>THE RED CHORD</strong>, allerdings wirken diese im Kontext von <strong>STOMACH EARTH</strong> noch abgrundtief böser und morbider. Besonders fies ist, dass es ausgerechnet diese Leadgitarren sind, die sich ins Ohr fräsen, und das, obwohl sie selten wirklich schön sind, sondern eher an <strong>SLAYER</strong>-Soli auf Schlaftabletten wirken.</p>
<p>Dazu gesellen sich Growls, die sich vor Stimmungetümen wie Phil Bozeman keinesfalls verstecken müssen. Dabei werden schöne Momente mit cleanem Gesang, wie es sie etwa bei <strong>AHAB</strong> oder <strong>SWALLOW THE SUN</strong> gibt, vollständig ausgeklammert. Bei <strong>STOMACH EARTH</strong> regiert ausschließlich die Dunkelheit.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0px currentColor; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=910894524/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/track=3055467964/transparent=true/" width="300" height="150" seamless=""><a href="https://stomachearth.bandcamp.com/album/stomach-earth-2">Stomach Earth by Stomach Earth</a></iframe></p>
<p>Die Kommentare auf der Bandcampseite sprechen da eine ganz eigene Sprache:</p>
<blockquote><p>„This is the soundtrack to the only nightmare I&#8217;ve ever had“</p></blockquote>
<p>Oder:</p>
<blockquote><p>„Funeral doom that sounds massive enough to swallow a planet.“</p></blockquote>
<p>Und nicht zuletzt:</p>
<blockquote><p>„If Cthulhu made metal, this is a pretty good approximation of what it would sound like.“</p></blockquote>
<p><strong>STOMACH EARTH</strong> sind gar nicht über alle Maßen progressiv, experimentell, avantgardistisch oder durchgedreht, aber das gleichnamige Album ist einfach eine verdammt geile Platte, die Eindruck macht, mich irgendwo in der Nähe meiner Eingeweide greift und in die Tiefe reißt.</p>
<p>Das Album ist physisch nur als LP erschienen, digital allerdings für 6$ erhältlich.</p>
<p><a href="https://stomachearth.bandcamp.com/" target="_blank">Bandcamp</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/StomachEarth/?fref=ts" target="_blank">Facebook</a></p>
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