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	<title>Depressive Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Depressive Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>SUICIDE FOREST &#8211; Mir geht es ja so schlecht!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Aug 2017 09:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>SUICIDE FOREST &#8211; Descend Into Despair Veröffentlichungsdatum: 07.07.2017 Dauer: 48:05 Min. Label: Folkvangr Records Stil: DSBM Hurra! Ich habe wieder in die Scheiße gegriffen! Wenn ich gewusst hätte, was mich bei der &#8222;neuen&#8220; CD von SUICIDE FOREST erwartet, dann würde dieses Stück ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>SUICIDE FOREST </strong>&#8211; Descend Into Despair<br />
Veröffentlichungsdatum: 07.07.2017<br />
Dauer: 48:05 Min.<br />
Label: Folkvangr Records<br />
Stil: DSBM<span id="more-20786"></span></p>
<p>Hurra! Ich habe wieder in die Scheiße gegriffen! Wenn ich gewusst hätte, was mich bei der &#8222;neuen&#8220; CD von <strong>SUICIDE FOREST</strong> erwartet, dann würde dieses Stück Rohstoffverschwendung noch heute ungespielt in irgendeinem Bunker verschimmeln. <strong>SUICIDE FOREST</strong> haben nämlich 2016 beschlossen, sich ins Leben (haha!) zu rufen und werkeln seitdem fleißig an neuen Foltermethoden, die sie dann unter der Menschheit verteilen können. Bei &#8222;Descend Into Despair&#8220; handelt es sich eigentlich um eine Compilation aus den ersten beiden EPs, die bis jetzt an mir vorbei gegangen sind.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20790" aria-describedby="caption-attachment-20790" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-20790 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/19989555_828163167340643_7015527108110362605_n-300x169.jpg" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/19989555_828163167340643_7015527108110362605_n-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/19989555_828163167340643_7015527108110362605_n.jpg 640w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20790" class="wp-caption-text">Auch live verfügbar: <strong>SUICIDE FOREST</strong></figcaption></figure>
<p>Erweckt das Intro noch durch seine schummrigen Effekte mein Interesse, so ändert sich dies schlagartig mit dem Beginn von <em>&#8222;The Embrace Of Solitude&#8220;. </em>Statt hochkarätiger Trauerstunde lässt das Stück den Hörer eher durch seine mittelmäßige Tonqualität und den Dienst von <strong>Angelo Sasso</strong> leiden. Allein die ersten Töne auf der Gitarre klingen wie von <strong>XASTHUR</strong> geklaut. Dazu rumpelt und humpelt der Drumcomputer wie ein Pirat nach seiner Amputation beider Beine mit hölzerner Akustik. Lediglich die Gesangsleistung ist passabel, aber wenn Alleinkämpfer <strong>Kruger</strong> anfängt zu jaulen, wird es nur peinlich.</p>
<h4>Der Zug ist für SUICIDE FOREST abgefahren</h4>
<p>Alles an dieser Scheibe klingt dermaßen nach 2007. Da tauchen, wie erwartet, Klavier und Keyboards als altbekanntes Stilmittel natürlich irgendwann auf (<em>&#8222;This Silence&#8220;</em>), aber verkommen zu langweiligem Beiwerk, das mit der Belegung von nur 1 (EINS) Taste abgespeist wird. Am schlimmsten sind dabei die abrupten Taktwechsel, die nahezu ohne Übergänge lieblos aneinander geklatscht werden. Das raubt jegliche Agilität.</p>
<p><em>&#8222;Not For A Lack Of Trying&#8230;&#8220;</em> hingegen lässt zwischen dem unnötigen Geklöppel dann doch kurz aufhorchen. Wenigstens kommt hier ein wenig Stimmung zwischen den Songs auf, obgleich das Stück nicht herausragend ist. <em>&#8222;Woods Of Indifference&#8220;</em> stapft dafür im typsich langsamen DSBM-Tempo. Doch die &#8222;Snare&#8220; matscht kraft- und ziellos umher und die Gitarren bieten alles andere als fesselnden Stoff. Und selbstverständlich ändert sich auch in den letzten beiden Songs nichts daran. Die Einsätze von Doublebass und Keyboards sollen wohl &#8222;spooky&#8220; und &#8222;eerie&#8220;sein, aber ihr könnt euch ja denken, wie das Resultat klingt.</p>
<h4>Zusammenfassung</h4>
<p>Irgendwie sind nahezu 80% der Ein-Mann-Projekte im Depressive Black Metal dazu verdammt, nur uninspirierten Mist in die Welt zu pusten. Es ist ja löblich, wenn man als Einfluss die großartigen <strong>THY LIGHT</strong> und <strong>MAKE A CHANGE&#8230;KILL YOURSELF</strong> nennt, aber so ein Level an Schmerz und Verzweiflung wird auf &#8222;Descend Into Despair&#8220; keinesfalls erreicht. Vielleicht sollte die &#8222;Band&#8220; sich Verstärkung an den Instrumenten suchen.</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=dKngdF14yss">HIER</a> auf eigene Gefahr der Ödnis lauschen.</p>
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		<title>Mehr als nur Panik &#8211; F41.0 im Interview</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oli]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jun 2017 06:33:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem ich vom aktuellen Album „Bürde“ des Black Metal-Projekts F41.0 mehr als positiv überrascht wurde, ergab sich die Gelegenheit, Mastermind Hysteriis Hintergründe zur Band, dem aktuellen Werk und dem Stand der Dinge in Sachen (Untergrund)-Musik zu entlocken. &#160; Aus der Asche S: ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4>Nachdem ich vom aktuellen Album <span style="color: #000000;"><a href="https://silence-magazin.de/die-buerde-voranzuschreiten-f41-0/">„Bürde“</a></span> des Black Metal-Projekts F41.0 mehr als positiv überrascht wurde, ergab sich die Gelegenheit, Mastermind Hysteriis Hintergründe zur Band, dem aktuellen Werk und dem Stand der Dinge in Sachen (Untergrund)-Musik zu entlocken.</h4>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Aus der Asche</h2>
<p align="LEFT"><strong><em>S</em>: </strong><strong>Hallo Hysteriis. Glückwunsch zur Veröffentlichung von „Bürde“! Ich hoffe, das Album bekam bisher einiges an Aufmerksamkeit und Promotion. Wie zufrieden bist du mit dem Endresultat und wie schaut das Feedback aus, das du bis jetzt bekommen hast, sowohl von Fans als auch der Fachpresse?</strong></p>
<p><strong>Hysteriis (H. im Folgenden):</strong> Grüße dich. Die meisten Rezensionen werden wohl erst nach und nach veröffentlicht werden, weshalb ich jetzt nur einen groben Überblick darüber habe, wie das Album von der Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Das, was ich allerdings bisher lesen konnte oder mir von Menschen aus meinem Bekanntenkreis herangetragen wurde, war bislang ausschließlich positiver Natur. Externe Wahnehmung spielt für mein Verhältnis zu dem was ich tue allerdings keine Rolle.<br />
Ich bin einerseits heilfroh, dass ich den für mich doch sehr kräftezehrenden Akt des Entstehungsprozesses mit der Veröffentlichung endlich abschließen konnte. Andererseits bin ich auch stolz darauf das, was ich beim Schreiben des Materials im Kopf hatte, nahezu 1:1 umgesetzt zu haben. Das ist das Wichtigste.</p>
<p><strong><em>S</em>: Kannst du unseren Lesern einen kurzen Abriss zur Bandgeschichte geben und die Grundintention des Schaffens von F41.0 erläutern?</strong></p>
<p align="LEFT"><strong>H.:</strong> Ich habe das Projekt 2007 ursprünglich ins Leben gerufen, um mir ein notwendiges Ventil neben meinen “Hauptbands” <strong>ATRAS CINERIS</strong> und <strong>KRATEIN</strong> zu verschaffen. Ich hatte im Laufe der Zeit ein paar ziemlich obskure und persönliche Songs geschrieben, welche nicht für etwaige Studioaufnahmen oder gar eine Veröffentlichung in Frage kommen sollten. Dank einiger Freunde, welche mich über Jahre hinweg immer wieder dazu anstachelten, mir einen Ruck zu geben, entschloß ich mich dann doch zum Gegenteil. So erschien das Debütalbum “Near Life Experiences” über ein kleines, kurzlebigs Label namens “Empyre Music” im Jahre 2013. Meine Hauptband <strong>ATRAS CINERIS</strong> hatte sich zwischenzeitlich aufgelöst und so begann ich daraufhin, die Arbeiten an <strong>F41.0</strong> zu intensivieren. Es folgten erste Livekonzerte und im Jahr 2015 begann ich mit den Aufnahmen zum Nachfolger “BÜRDE”. Das Album wurde am 19.05.2017 von der Geisterasche Organisation veröffentlicht.</p>
<p><strong><em>S</em>: Warum ist die F41.0 DER passende Name für diese Musik?</strong></p>
<p align="LEFT"><strong>H.:</strong> Weil Musik, Texte und Artwork das verkörpern, was unter dem ICD „F41.0“ klassifiziert wird.</p>
<p><strong><em>S</em>: Wie kam es dazu, dass dein Projekt beim Geisterasche Label gelandet ist?</strong></p>
<p align="LEFT"><strong>H.:</strong> Wir kamen vor ein paar Jahren durch mein Mitwirken bei <strong>KRATEIN</strong> in Kontakt und darauf basierend ist man sich auf Konzerten oder anderen Gelegenheiten immer mal wieder über den Weg gelaufen. Irgendwann erhielt ich von ihnen (Geisterasche Organisation &#8211; Anm. d. Redaktion) die Anfrage, ob ich mir vorstellen könne, mit <strong>F41.0</strong> bei einem der von ihnen organisierten Konzerte aufzutreten. Was ich nach kurzer Überlegung auch in Angriff nahm. Wir verfolgten unsere Wege weiter und so wurde ich relativ schnell nach Gründung ihres Labels gefragt, ob ich Interesse daran hätte, ihrem “Stall” beizutreten. So kam dann eins zum anderen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/JaXI_RRQ9sQ?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Bürde</h2>
<p><strong><em>S</em>: Steigen wir nun tiefer in den Kontext von „Bürde“ ein. Wie verliefen die Aufnahmen? Waren die vielen Gastbeiträge von vornherein geplant oder ergab sich dies auf natürliche Art und Weise im Fortschritt der kompletten Produktion?</strong></p>
<p><strong>H.:</strong> Die Aufnahmen waren ebenso inspirierend wie auslaugend, wenn ich ehrlich sein soll. Das Album ist in vier verschiedenen Studios und Städten entstanden und rein organisatorisch war es dabei nicht immer ganz einfach, alles reibungslos vonstatten gehen zu lassen. Die kreative Energie, die der aufwändige Aufnahmeprozess in Gang gesetzt hat, war für mich allerdings ungleich stärker zu spüren als gewohnt. Wir haben uns gerade bei den Drum- und Gitarrenaufnahmen ungemein viel Zeit dafür genommen, das richtige Soundgewand für die Stücke zu finden. Und auch der von dir angesprochene Einsatz von Gastmusikern war elementarer Bestandteil dieses Prozesses.<br />
Der ursprüngliche Ansatz bestand dabei sogar darin, jedes der sechs Stücke von einem anderen Sänger intonieren zu lassen. Die Idee hinter dem Album hatte danach geschrien, von sechs abweichenden Protagonisten herausgetragen zu werden. Je weiter die Aufnahmen jedoch fortgeschritten waren, desto klarer wurde, dass der rote Faden des Albums mit diesem Vorhaben zu sehr Gefahr lief, verloren zu gehen. Also entschloß ich mich, das Ganze auf (immer noch stolze) vier Gastsänger zu reduzieren um den Songs mehr Raum zu geben. Im Nachhinein sicherlich die richtige Entscheidung, denke ich.</p>
<p><strong><em>S</em>: Ich lese in den Texten viel Sehnsucht nach einem anderen (Gemüts-)zustand, als dem Vorherrschenden, einem Blick in die „Ferne“ und viel Leid, welches hinausgeschrien wird, heraus. Was ist für dich die „Bürde“, die du auf dem Album beschreibst?</strong></p>
<p><strong>H.:</strong> Die von dir genannten Attribute sind mit Sicherheit Teilaspekte der Thematik, ja. Grob gesagt befasst sich “BÜRDE” vor allem mit dem Gefühl des Ausgeliefertseins und unfreiwilliger Passivität, wenn du so willst. Jedes Stück steht dabei im klaren Kontext dieses Grundgedankens, auch wenn sich die jeweiligen Songs inhaltlich stark voneinander abgrenzen. Dir bleibt also, so ausgelutscht es auch klingen mag, bewusst Interpretationsspielraum zum Beantworten dieser Frage. Wir haben uns dennoch dazu entschieden, die Texte des Albums dieses Mal abzudrucken, um einen genaueren Einblick in die lyrische Seite gewinnen zu können. Ich glaube auch, dass “BÜRDE” vor allem von seiner Gesamtheit in Ton, Bild und Wort lebt.</p>
<p><strong><em>S</em>: Ich empfinde das Cover- und Albumartwork als sehr stimmig. Was war die Intention, welche du mit dem Artwork ausdrücken wolltest und wie genau entspricht das Endresultat deinen ursprünglichen Vorstellungen?</strong></p>
<p align="LEFT"><strong>H.:</strong> Mir war wichtig, die lyrischen Inhalte in ein möglichst vielschichtiges, handgemaltes Cover gepackt zu wissen. Ich habe der von mir sehr geschätzten Künstlerin <strong>WAEIK</strong> daraufhin nur ein paar wage Informationen dazu gegeben, was “BÜRDE” inhaltlich darstellt und ihr bewusst allen Freiraum zur Gestaltung gelassen. Was letzten Endes dabei herausgekommen ist, spricht für sich, denke ich.</p>
<blockquote>
<p align="LEFT">Ich bin immer noch sprachlos, wenn ich das Gemälde sehe &#8230;</p>
</blockquote>
<p><strong><em>S</em>: Plant ihr das Album live umzusetzen und gibt es dazu spezielle Ideen? Wie kann sich der Leser allgemein einen Auftritt von F41.0 vorstellen?</strong></p>
<p align="LEFT"><strong>H.:</strong> Ich denke nicht, dass wir das Album in Gänze spielen und unsere Auftritte dementsprechend abstimmen werden.<em> “Kokytos”</em> und <em>“E.V.A.”</em> sind aber bereits länger Teil unserer Setlist, und auch wenn ein paar Stücke des Debüts live nicht wegzudenken sind, werden wir sicherlich ein paar weitere Songs von “BÜRDE” mit einbauen.<br />
Auftritte von <strong>F41.0</strong> sind optisch eher unspektakulär. Keine “Rituale” oder Zeremonien, keine Kerzen oder sonstigen Schnickschnack. Wir halten es optisch pechschwarz und in der Darbietung energetisch!</p>
<p align="LEFT"><strong><em>S</em>: Wie sehen deine Wünsche und Vorstellungen für das weitere Wirken von F41.0 aus?</strong></p>
<p><strong>H.:</strong> Die nahe Zukunft von <strong>F41.0</strong> ist tatsächlich schon ziemlich konkret, weshalb weiterführende Vorstellungen zu sehr in der Ferne liegen, als das ich mich mit ihnen beschäftigen wollte. Wir werden versuchen, das neue Material endlich live vorstellen zu können. Danach sind Aufnahmen für eine Split-Veröffentlichung geplant. Parallel arbeite ich am Nachfolger von “BÜRDE”, welcher &#8211; Stand jetzt &#8211; wieder etwas ungezügelter und rauer als das aktuelle Album auszufallen scheint. Aber auch wenn bereits einige Songs geschrieben wurden, werde ich dem Material die Zeit geben, die es braucht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/f67fYazWMYY?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Von Konzeptalben und dem Loslassen weltlicher Dinge</h2>
<p><strong><em>S</em>: Im letzten Interviewsegment bitte ich dich aus Sicht des Metalhörers bzw. -liebhabers zu antworten. Wie wichtig sind dir als Konsument Texte im Metal bzw. allgemein in der Musik? Ich habe den Eindruck und ertappe mich leider selbst oft genug dabei, dass ich den Texten zu wenig Beachtung schenke.</strong></p>
<p align="LEFT"><strong>H.:</strong> Das ist auch immer eine Frage der Stilistik, denke ich. Es gibt einige Metalalben, die erst durch genanntes Zusammenwirken von Songs, Artwork und Texten interessant werden. Wenn die Idee hinter diesen Veröffentlichungen mein Interesse weckt, bin ich automatisch von der lyrischen Seite ebenso gefesselt wie von der musikalischen. Konzeptalben, wie beispielsweise “Zyklus” von<strong> LUNAR AURORA</strong> oder<strong> NAGELFAR</strong>s “Srontgorrth” werden für mich jedenfalls ewig eine Sonderrolle genießen.<br />
Ich kann mich aber natürlich auch für Kapellen begeistern, deren Texte absolut trivial oder uninteressant sind. Gerade im Metalbereich würde man wohl manche Perle unfreiwillig übergehen, wenn man sich rein auf die Texte konzentriert. Da geht es dann aber auch meist eher darum, die aktuelle Stimmung mit dieser “trivialen” Musik zu untermauern. Konzeptalben schaffen es, im Gegenzug meine Stimmung maßgeblich zu prägen.</p>
<p><strong><em>S</em>: Was ist deine Meinung zu politischen Themen in der Musik? Hat dies eine Berechtigung oder sollte und kann Kunst überhaupt unpolitisch sein (unabhängig vom &#8222;Rechts/Links&#8220; Thema bzw. Schema)?</strong></p>
<p align="LEFT"><strong>H.:</strong> Gute Frage, zu der ich eigentlich keinen festen Standpunkt meinerseits nennen kann. Politisch motivierte Kunst begegnet uns ja seit Jahrhunderten kontinuierlich als mehr oder weniger dezentes Stilmittel zur Kritikäußerung. Die Wirkung zielgerichteter, politisch motivierter Kunst ist sicher nicht zu unterschätzen und Musikrichtungen wie Punkrock waren maßgeblich zur Gestaltung der heutigen musikalischen Strömungen mitverantwortlich.<br />
Ich selbst kann mit polit- oder sozialkritischen Inhalten in der Musik allerdings recht wenig anfangen, um ehrlich zu sein. Musik bietet an sich eine großartige Plattform sich von diesseitigen, greifbaren Umständen zu lösen, weshalb ich dieses Mittel niemals dafür nutzen könnte, meinen Wahl-O-Mat zu vertonen.<br />
Das ist auch einer der Gründe, warum ich Konzertanfragen zusammen mit klar rechts- oder linksorientierten Bands seit jeher ablehne und diese strikte Linie auch beibehalte. <strong>F41.0</strong> sieht sich nicht als Teil der Bewegung, die ihre privaten politischen wie sozialen Ansichten in die Öffentlichkeit trägt.</p>
<p><strong><em>S</em>: Interessiert dich die (Black) Metalszene und wenn ja, ist diese in deiner Region präsent und produktiv?</strong></p>
<p align="LEFT"><strong>H.:</strong> Das ist immer so eine Sache. Ich interessiere mich sicherlich nicht für den neuesten Tratsch und Klatsch über Musiker XX oder Blogger XY. Ich besuche allerdings immer noch sehr gerne Black-Metal-Konzerte und pflege Kontakte zu den Menschen, die es mir wert sind. Baden-Württemberg bietet bekanntlich jede Menge interessanter Black-Metal-Bands, auf die man an dieser Stelle sicherlich nicht gesondert eingehen muss. Aus direktem Dunstkreis lassen sich allerdings sicherlich<strong> SIGNUM: KARG</strong> und <strong>NARVIK</strong> nennen, welche nun seit einiger Zeit hochwertige Musik veröffentlichen.</p>
<p><strong><em>S</em>: Rein hypothetisch – mit welchem Künstler würdest du liebend gern einmal zusammenarbeiten?</strong></p>
<p align="LEFT"><strong>H.: A. Meilenwald</strong> (ehemals <strong>NAGELFAR</strong>, heute <strong>THE RUINS OF BEVERAST</strong>) habe ich stets für sein Songwriting bewundert. Selbiges gilt für <strong>Vindsval</strong> von <strong>BLUT AUS NORD</strong>. Vor zehn Jahren hätte sicherlich auch <strong>Matt Bellamy</strong> von <strong>MUSE</strong> dazu gezählt. Heute würde dabei wohl eher eine ungemein kitschige Elektropop-Nummer herauskommen, haha.</p>
<p><strong><em>S</em>: Zum Abschluss möchte ich dich bitten, 3 Alben/Bands zu nennen, die dich in der letzten Zeit begeistert haben und die du uns ans Herz legen möchtest.</strong></p>
<p><strong>H.:</strong> Kurz und schmerzlos, ohne Angabe von Gründen:</p>
<p align="LEFT"><strong>THE RUINS OF BEVERAST</strong> – &#8222;Exuvia&#8220;<br />
<strong>MGLA</strong> – &#8222;Exercises in Futility&#8220;<br />
<strong>BETHLEHEM</strong> – &#8222;Bethlehem&#8220;</p>
<p><strong><em>S</em>: Ich danke dir sehr für das Interview und wünsche dir/euch weiterhin alles Gute und viel Erfolg mit dem Album!</strong></p>
<p><strong>H.:</strong> Vielen Dank für dein Interesse.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/mehr-als-nur-panik-f41-0-im-interview/">Mehr als nur Panik &#8211; F41.0 im Interview</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Bürde, voranzuschreiten &#8211; F41.0</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oli]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Jun 2017 10:48:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[Post Black Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>F41.0 – Bürde Veröffentlichungsdatum: 19.05.2017 Dauer: 46 Min. Label: Geisterasche Organisation Stil: (Post-Depressive) Black Metal Panik. Ein Gefühl, welches sicher fast jedem vertraut ist &#8211; in schwierigen Situationen etwa, in denen man Hilflosigkeit spürt und mit einer scheinbar aussichtslosen Situation gnadenlos konfrontiert ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/die-buerde-voranzuschreiten-f41-0/">Die Bürde, voranzuschreiten &#8211; F41.0</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>F41.0</strong> – Bürde<br />
Veröffentlichungsdatum: 19.05.2017<br />
Dauer: 46 Min.<br />
Label: Geisterasche Organisation<br />
Stil: (Post-Depressive) Black Metal<span id="more-17739"></span></p>
<p>Panik. Ein Gefühl, welches sicher fast jedem vertraut ist &#8211; in schwierigen Situationen etwa, in denen man Hilflosigkeit spürt und mit einer scheinbar aussichtslosen Situation gnadenlos konfrontiert wird. Wo dies jedoch bei den meisten Menschen ein Ausnahmezustand ist, kann es bei Leuten, welche an einer sogenannten Panikstörung leiden, zum festen Bestandteil ihres Lebens werden. Im schlimmsten Falle führt dies zu einem häufig auftretenden Gefühl akuter Todesangt.</p>
<p>All das beschreibt <strong>F41.0</strong>. Eine psychisch diagnostische Klassifizierung nach dem ICD-10 System. Die hier vorgestellte Band um Mastermind <strong>Hysteriis</strong> kleidet sich mit diesem Namen und will auf ihrem zweiten Langspieler &#8222;Bürde&#8220; Verzweiflung, Last und scheinbar unendlichen Kummer in musikalische Form gießen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Entartet, verwittert, ausgezehrt</h3>
<p>Die deutsche Band<strong> F41.0</strong> konnte bei mir mit ihrem Debüt &#8222;Near Life Experiences&#8220; vor wenigen Jahren durchaus Aufmerksamkeit erregen. Schon damals klang der Black Metal des Projekts verzweifelt, gar depressiv, ohne jedoch in allzu typische Klangmuster des sogenannten Depressive Suicidal Black Metal zu verfallen. Eher setzte sich ein roher, aber dennoch sehr postiger Schwarzmetall durch, der auch auf dem aktuellen Album &#8222;Bürde&#8220; einen Großteil der Stilistik darstellt. Wo jedoch beim Erstlingswerk meiner Meinung nach die zu schwachbrüstige Produktion und der Drumcomputer einiges an Potenzial verwehrten, kann die Band diese Fehler auf ihrem Zweitling definitiv ausmerzen.</p>
<p>Der Opener<em> &#8222;Davor&#8220;</em> beginnt ruhig, baut sich langsam auf und besticht sofort durch eine wichtige und für mich durchaus herausstechende Stilistik. Viele Textzeilen werden mehrmals hintereinander wiederholt, intensiviert und auch im dynamischen Instrumentalspiel weitergehend dramatisiert. So etwa im Mantra: &#8222;Bleiernd ist mein Körper, taub und schwach meine Glieder&#8220; oder dem Titel des zweiten Stücks <em>&#8222;Entartet, verwittert, ausgezehrt&#8220;</em> kurz<em> &#8222;E.V.A.&#8220;</em>. Dieses Stilmittel findet im weiteren Albumverlauf immer wieder Verwendung.</p>
<p>Ein besonderes Detail dabei ist, dass auf dem Album mehrere Sänger mitwirken, wie etwa neben Fronter <strong>Hysteriis </strong>noch<strong> Frederic</strong>, von den sich langsam zu Grabe tragenden <strong>TODTGELICHTER</strong> und <strong>Schmied</strong> von <strong>MOR DAGOR</strong>. Diese vielen, im Klangcharakter durchaus verschiedenen Stimmen, verleihen der Gesangsdarbietung eine willkommene Abwechslung und gerade der des Öfteren eingesetzte gedoppelte Gesang ist großes Kino und wertet die Stücke gehörig auf.</p>
<div class="mceMediaCreditOuterTemp alignnone" style="width: 300px;">&nbsp;</div>
<h3>Pulsierende Klanglandschaften<img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-18330" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/18238572_1445559445514488_3785614018428850777_o-300x110.jpg" width="600" height="221" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/18238572_1445559445514488_3785614018428850777_o-300x110.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/18238572_1445559445514488_3785614018428850777_o-1024x377.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/18238572_1445559445514488_3785614018428850777_o-750x276.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></h3>
<p>Doch auch die instrumentale Seite des Albums braucht sich nicht zu verstecken. Neben häufig im Midtempo angesiedelte Parts, gibt es einige flotte Blasts und sehr nach vorn preschende Sequenzen, welche den immer wieder zwischen ruhigeren und harten Passagen wechselnden Fokus verlagern und variieren. Halb angezerrte Gitarren duellieren sich mit bösen Tremolo-Leads und erzeugen eine harsche, häufig verzweifelte und dennoch immer auch kämpferische Stimmung. Besonders gut gefällt mir dies im vorhin angesprochenen Opener <em>&#8222;Davor&#8220;</em>, dem sehr intensiven Titelstück <em>&#8222;Bürde&#8220;</em> und dem sehr epischen <em>&#8222;Alpha&#8220;</em>. Im Mittelteil des Albums kann die Intensität jedoch streckenweise nicht aufrecht erhalten werden. Zum Glück repräsentiert dies nur einen Bruchteil des Gesamtmaterials.</p>
<p>Zuweilen entsteht in mir der Eindruck das<strong> F41.0</strong> gekonnt zwei teils nur noch schwer vereinbarende Welten kombinieren. Zum einen den traditionellen Ansatz im Schwarzmetall und zum anderen eine hier selbstverständlich passende Form des Post Black Metal. Auf mich wirkt das Ganze homogen und Gegensätze vereinend, irgendwie schon beinahe avantgardistisch. Einfach ausgedrückt kam mir beim Hören auch immer wieder in den Sinn, dass <strong>F41.0</strong> wie eine rauere und etwas direktere Version von <strong>AGRYPNIE</strong> klingen, denn wie ihre Landsleute liegt der Fokus in der Produktion wie auch in der Darbietung mehr auf den Texten und dem Gesang, als es beim Gros der Dunkelkapellen der Fall ist.</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-17775" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/3540359910_photo-300x169.jpg" width="600" height="338" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/3540359910_photo-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/3540359910_photo-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/3540359910_photo.jpg 960w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" />Durch den Schleier</h3>
<p>Und ebenjene Produktion weiß durchaus zu gefallen. Die Instrumente klingen recht naturbelassen und die verschiedenen Gitarrenspuren sind stets klar herauszuhören. Das Schlagzeugspiel, welches übrigens ebenfalls von <strong>TODTGELICHTER</strong>-Mitglied <strong>Tentakel P.</strong> übernommen wurde, bekommt genug Raum im Mix ohne jedoch zu sehr in den Vordergrund zu rücken. Gerade der oben angesprochene Gesang wurde interessant in den Gesamtsound integriert. Durch die verschiedenen Sänger und einige wenige zusätzliche Stimmfilter wird immer wieder mit dem Stereoeffekt gespielt, sodass mancher Gesang eher im Hintergrund rangiert und sich manches gequälte Geschreie sehr dominant in den Vordergrund drängt.</p>
<p>Die optische Gestaltung des Albums rundet den sehr guten Gesamteindruck angenehm ab. Dunkle Abgründe des menschlichen Seins und das Streben nach Idealen und Träumen gehen auf interessante Weise Hand in Hand und werden durch ein faszinierendes Artwork präsentiert, wobei das Cover nur ein Ausschnitt des Gesamtwerks darstellt.</p>
<p>&#8222;Bürde&#8220; ist somit eine mehr als gekonnte Weiterentwicklung, obwohl <strong>F41.0</strong> ihre Trademarks konsequent beibehalten. Es wurde effizient optimiert und dieses Rezept geht meiner Meinung nach vollends auf. Wirkliche Schwächen kann ich bis auf den etwas schwächeren Mittelteil der Platte nicht ausmachen und auf der Haben-Seite kann &#8222;Bürde&#8220; mit gutem Songwriting, einem interessanten lyrischen Ansatz und einer Menge Emotionen punkten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/LXpRYibQYwE?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/F410-162921373778308/">Facebook</a></p>
<p><a href="https://geisterasche.bandcamp.com/album/f410-b-rde">Bandcamp</a></p>
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		<title>Liegestuhl im Schnee, Absinth und Krebs &#8211; Cancer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Feb 2017 15:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Atmospheric Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Australia]]></category>
		<category><![CDATA[Australien]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Cancer]]></category>
		<category><![CDATA[Depressive]]></category>
		<category><![CDATA[Terminal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>CANCER &#8211; Terminal Veröffentlichungsdatum: 28.10.2016 Dauer: 18:35 Min. Label: Self-Released Volle Kanne, ohne großes Vorspiel? Ein Schelm, wer Böses denkt. CANCER&#160;legen mit &#8222;Distant Dreams&#8220; als erstes Lied ihrer Platte &#8222;Terminal&#8220; sofort los. Und das geht gut ab. Konstant high-tempi, atmosphärische Schreie (ja, ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>CANCER</strong> &#8211; Terminal<br />
Veröffentlichungsdatum: 28.10.2016<br />
Dauer: 18:35 Min.<br />
Label: Self-Released</p>
<p><span id="more-14570"></span></p>
<p>Volle Kanne, ohne großes Vorspiel? Ein Schelm, wer Böses denkt.<strong> CANCER</strong><strong>&nbsp;</strong>legen mit<em> &#8222;Distant Dreams&#8220;</em> als erstes Lied ihrer Platte &#8222;Terminal&#8220; sofort los. Und das geht gut ab. Konstant high-tempi, atmosphärische Schreie (ja, das geht), und ein musikalisch zerrissen-wuchtiges Gewand. Nicht schlecht. Das Albumcover kann man durchaus irgendwie als eine Visualisierung dessen sehen.</p>
<p>Angeblich als Depressive Black Metal proklamiert, kommt bei dem Einstiegssong schon eine Stimmung von Verlassenheit auf, welche das Gefühl vermittelt, den Kontakt zur Umwelt verloren zu haben. Jedoch eher panisch statt bedrückt. Aber vielleicht täusche ich mich da &#8230;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/u1cGqy0wmwQ?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><em>&#8222;Hypoglycaemia&#8220;&nbsp;</em>macht vom Tempo her eigentlich da weiter, wo der Vorgänger aufgehört hat. Textverständlichkeit ist nicht die Stärke der Band, aber wir sind hier schließlich auch nicht bei <strong>AC/DC</strong>. Ich kann mir vorstellen, dass die Musik manchem schnell zu anstrengend werden kann. Mit einem schönen Becher Absinth kann ich mir aber gut vorstellen, damit den Abend zu verbringen. Draußen bei -10 Grad im Schnee. Und nein, ich will hier niemanden zum Trinken verleiten. Erschreckend eigentlich, dass ich dasselbe wohl auch zu Schlager sagen würde, dann aber ganz anders gemeint. Lassen wir das &#8230;</p>
<p>Was ich aber beim weiteren Hören merke, ist, dass vom subjektiven Höreindruck die Unterteilung in einzelne Songs hier völlig fehl am Platz ist. Ja, dahinter steht bestimmt ein berechtigtes Konzept. Die Unterschiede sind trotzdem minimal. Das ist nicht schlimm, geht es hier ja eher um die Atmosphäre der Songs. Nur sind die Songs so mit teilweise unter vier Minuten noch relativ kurz, um sich ein wenig hineinzuhören und voll in ihre Wirkung einzusteigen. Schade.</p>
<p>Erst <em>&#8222;To taste your Contempt&#8220;</em> fängt mal anders als bisher gekannt ein. Ein ziemlich knurriger Gesang (mehr noch als sonst) und anschließend mehr Dynamik im&nbsp;Verlauf geben dem Song noch mehr Tiefe als den vorherigen. So muss <strong>Gollum</strong> klingen, wenn er wirklich mal ausrastet. Ihr seht schon: Kopfkino pur. Dafür ist Musik doch da.</p>
<p><em>&#8222;Anamnesis&#8220;</em> steht am Ende eines Albums, welches beinahe als kurzlebig bezeichnet werden kann. Kurz und schmerzvoll. Aber schön wars. Ausstieg in Fahrtrichtung links!</p>
<p>Nein, mal ehrlich. Klar, kleine Kinder schreien manchmal auch so, wenn ihr Hamster vor ihnen wegrennt. Aber sie schaffen es nicht, so ein Gesamtkunstwerk daraus zu machen. Zwar darf die Gruppe gerne noch daran arbeiten, mehr Individualität zwecks besserer Unterscheidung in die Songs zu&nbsp;investieren, aber der Hörer bekommt hier schon einen gewissen Eindruck dessen, wie es sicherlich in vielen innerlich aussieht. Mich persönlich hat das Album auf jeden Fall erreicht. Ich werde mich damit auch noch länger auseinandersetzen können, keine Frage. Jemandem, der auf der Suche nach Musik ist, zu der man auf der Inneneinrichtung tanzen kann, würde ich das Album wahrscheinlich nicht empfehlen, aber als musikalische Untermalung, um ein bisschen träumen und reflektieren zu können taugt es auf jeden Fall.</p>
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		<title>Wenn der Postbote zweimal klingelt &#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Flo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 May 2016 15:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Depressive]]></category>
		<category><![CDATA[Escape]]></category>
		<category><![CDATA[Germ]]></category>
		<category><![CDATA[Prophecy]]></category>
		<category><![CDATA[Yatras]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>GERM – Escape (Ltd. 2CD Box) Veröffentlichung: 29. April 2016 Label: Prophecy Productions Dauer: 44:58 min „Palimpalim!“ Der Onkel im Borussia Dortmund – Kostüm hat ein Päckchen abzugeben! … Was? Jetzt? Heute – schon einen Tag vor Releasedate der bestellten Platte? Geil! ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>GERM</strong> – Escape (Ltd. 2CD Box)</p>
<p>Veröffentlichung: 29. April 2016</p>
<p>Label: Prophecy Productions</p>
<p>Dauer: 44:58 min</p>
<p>„Palimpalim!“ Der Onkel im Borussia Dortmund – Kostüm hat ein Päckchen abzugeben! … Was? Jetzt? Heute – schon einen Tag vor Releasedate der bestellten Platte? Geil! Her damit! Wollen wir uns doch gleich mal ans Unboxing machen, wie man jetzt auf Youtubisch sagen wüde. Genaueres dazu kann euch aber sicher der Herr Parabelritter erzählen, wenn er wieder mal ein Video darüber dreht, welche Beauty-Creme er vom Schlecker zugeschickt bekommen hat, und welche davon seiner Batzlawwe am besten bekommt. ;P</p>
<p>Zurück zum Inhalt des Pakets: In den Händen halte ich nun ein mattschwarzes Gehäuse mit einem dunkelblauen Schriftzug drauf, welches behauptet, die neue <strong>GERM</strong> – Escape Limited 2CD-Box zu sein. Jippi! Erster Eindruck: Finster! Schick! In der Box befindet sich das Digipack „Escape“, eine extra verpackte CD mit zwei exklusiven Tracks, eine Autogrammkarte, unterzeichnet von Tim Yatras, ein Poster (welches nicht wirklich als Poster durchgeht – es ist ziemlich klein) und ein <strong>GERM</strong>-Aufkleber. Da ich das Maxi-Menü bestellt habe, gibt’s für mich noch ein Escape-Shirt mit Front- und Backprint dazu. Insgesamt für knappe 30 Taler. Ein unschlagbarer Preis!</p>
<blockquote><p><em>Klingt nach Germ! Drückt Germ aus! Ist Germ! Allerdings finsterer, als bisher bekannt.</em></p></blockquote>
<p>Anlage an – Platte rein, Klappe zu, los! Das Intro mit dem Titel „I“ erklingt und baut sich bedrohlich auf, woran direkt der Titeltrack der Platte anschließt. Recht schleppend, aber geil! Dieser Song reißt mich quasi aus meiner bunten Gummibärchen-Welt direkt in die Tiefe. Puh! Bin beeindruckt! Im Anschluss scheppert mir „I&#8217;ll Give Myself to the Wind“ gegen die Horchlappen. Diesen Track gabs schon vor Release über Prophecy zu hören. Ohne lange zu fackeln, steht man gleich zu Beginn mitten im Song, der gut nach vorn geht. Für mich ganz klar das Highlight und das Brett der Platte. „Reicht erstmal wieder mit treibenden Songs!“, höre ich die Platte sagen, denn weiter geht’s etwas ruhiger, mit „Under Crimson Skies“. Echt geiler Shit! Geile Klargesangspassagen, atmosphärische Melodien. Bis jetzt: Richtig starke Scheibe! Klingt nach <strong>GERM</strong>! Drückt <strong>GERM</strong> aus! Ist <strong>GERM</strong>! Allerdings finsterer, als bisher bekannt.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/c5jVx_EgeR0?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die zweite Hälfte des Silberlings ist irgendwie anders &#8211; fortgesetzt mit einem kurzen Klavierzwischenstück, gefolgt von „The Old Dead Tree“. Aus irgendeinem Grund packt mich der Song gar nicht, er ist wenig abwechslungsreich und wirkt ziemlich in die Länge gezogen. „With the Death of a Blossoming Flower“ könnte auch „With the Death of a Blastbeating Flower“ heißen &#8211; man hört schnelle Blastbeats und zügige Parts zum ebenfalls zügig Mitnicken. Ich bin verwirrt. Meine Meinung: Passt nicht zu <strong>GERM</strong>, passt nicht zum Rest der Platte. Ich fühle mich nach diesem Song völlig hinausgeworfen. Was nicht mal heißen soll, dass mir der Song grundsätzlich nicht gefällt. Wirkt nur nicht stimmig. Aber wir kennen den Herrn Yatras ja als experimentierfreudigen Zeitgenossen – warum also nicht auch mal so etwas probieren. Mein Fall ist es leider nicht.</p>
<blockquote><p><em>Ich bin verwirrt. Meine Meinung: Passt nicht zu Germ, passt nicht zum Rest der Platte.</em></p></blockquote>
<p>Das Ende naht mit „Closer“, dem letzten Track. Erneut ein sehr schleppendes und träges Lied. Allerdings mit viel Gefühl, als würde mich dieser Song wieder dorthin abholen, wo mich der vorherige herausgekantet hat. Ich rolle gedanklich in die Versenkung, ähnlich wie beim Titeltrack. Wahnsinn! Schöner Abschluss einer <strong>GERM</strong>-Platte.</p>
<p>Kosmische, weiträumig klingende Synthie- und Gitarren-Sounds erwarten uns auf der Zusatz-CD. Hier gibt’s zwei weitere exklusive Stücke mitgeschickt. Allerdings ist das alles sehr kurz und knapp und wirkt lieblos – wie angehängt. Also: Schön, dass sie dabei sind, aber für mich nicht wirklich der Rede wert.</p>
<p>Insgesamt ist dieses Werk das bisher trägste und depressivste dieses Solo-Projektes. Der Sound von <strong>GERM</strong> hat, auch auf dieser Platte, hohen Wiedererkennungswert. Man würde sie auch neben 1000 anderen Platten <strong>GERM</strong> zuordnen. Sehr gut! Die erste Hälfte ist der Hammer, die zweite Hälfte so lala. Die Bonus-CD hätte man auch weglassen können. <strong>GERM</strong>-Fans, wie ich, und die, die es werden wollen, finden sicher Gefallen dran, mich persönlich hat die „Wish“ und die „Grief“ aber deutlich mehr umgehauen.</p>
<p>Facebook: <a href="https://www.facebook.com/germofficial/?fref=ts" target="_blank">Germ Official</a></p>
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