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	<title>Downfall Of Gaia Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Downfall Of Gaia Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>DOWNFALL OF GAIA &#8211; DISGUST?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Merlin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Mar 2023 09:18:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Post Rock]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Atmosphärischer Black Metal ist genau euer Ding? Dann solltet ihr mal bei DOWNFALL OF GAIA reinhören! Hier erfahrt ihr, warum. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/downfall-of-gaia-silhouettes-of-disgust/">DOWNFALL OF GAIA &#8211; DISGUST?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<p style="text-align: center;"><strong>DOWNFALL OF GAIA</strong> &#8211; &#8222;Silhouttes Of Disgust&#8220;<br />
<strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 17. März 2023<br />
<strong>Länge:</strong> ca. 45min.<br />
<strong>Label:</strong> <a href="https://www.metalblade.com/europe/de/">Metal Blade Records</a><br />
<strong>Genre:</strong> Atmospheric-/ Post-Black-Metal</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Neues aus den deutschen Post-Black-Metal-Gefilden: <strong>DOWNFALL OF GAIA</strong> haben mit &#8222;Silhouttes of Disgust&#8220; ihr mittlerweile <strong>sechstes Album</strong> am Start. Was uns da wohl erwartet? Riskieren wir doch mal ein Ohr!</p>
<p>&#8222;Silhouttes Of Disgust&#8220; wartet mit insgesamt <strong>acht Tracks</strong> auf, die eine Spielzeit von gut vier bis sieben Minuten aufweisen. Da bin ich von <strong>atmosphärischem (Post-)Black-Metal</strong> doch deutlich zeitintensivere Songs gewöhnt. Aber die verhältnismäßig überschaubare Zeit wird von <strong>DOWNFALL OF GAIA</strong> selbstverständlich gut gefüllt &#8211; <strong>vor allem mit Hall und Blast Beats</strong>. Diese beiden Charakteristika sind ausnahmslos in jedem Song zu finden. Und was sonst noch?</p>
<h3>Song für Song</h3>
<p>Gehen wir doch einfach der Reihe nach. <em>&#8222;Existence Of Awe&#8220;</em> heißt der erste Track, der bereits am 22. Februar als <strong>Single-Auskopplung</strong> veröffentlicht wurde. Und der geht schonmal tongewaltig los. Von einem stampfenden geht es zügig in einen treibenden Rhythmus über, dem dann sogleich die Blast Beats folgen. <strong>Sehnsuchtsvolle Melodien</strong> stimmen im Hintergrund mit ein und begleiten den intensiven Schreigesang.&nbsp; Ein Break nach etwa der Hälfte der Spielzeit leitet zu minimalistischem Geschrammel über, welches sich Schritt für Schritt &#8211; erst die Gitarre, dann der Gesang, schließlich die Blast Beats &#8211; zu einer <strong>beklemmenden Soundwand</strong> auswächst.</p>
<p>Der zweite Track <em>&#8222;The Whir Of Flies&#8220; </em>stimmt sich mit einem <strong>klappernden Schlagzeug</strong> und noch mehr Hall auf der Stimme vom Sänger ein. Wobei es &#8222;den&#8220; einen Sänger bei <strong>DOWNFALL OF GAIA</strong> gar nicht gibt &#8211; die zwei Gitarristen und der Bassist sind laut Band Bio alle mit von der Partie. Aber zurück zum Song. Der birgt nämlich noch ein längeres, <strong>ruhiges Instrumental</strong> in sich, dem aber &#8211; wie sollte es anders sein &#8211; schließlich auch wieder Blast Beats folgen.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-41762 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/03/Downfall-of-Gaia-MAIN-by-David-Stoecklin-1024x684.jpg" alt="" width="1024" height="684" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/03/Downfall-of-Gaia-MAIN-by-David-Stoecklin-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/03/Downfall-of-Gaia-MAIN-by-David-Stoecklin-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/03/Downfall-of-Gaia-MAIN-by-David-Stoecklin-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/03/Downfall-of-Gaia-MAIN-by-David-Stoecklin-750x501.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/03/Downfall-of-Gaia-MAIN-by-David-Stoecklin.jpg 1450w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>Das scheint generell das Konzept von <strong>DOWNFALL OF GAIA </strong>zu sein, und somit wagen sie bei &#8222;Silhouttes Of Disgust&#8220; <strong>keine größeren Experimente</strong>. <em>&#8222;While Bloodsprings Become Rivers&#8220;</em>, der dritte Track, setzt unvermittelt und heftig ein, der Hörer wird <strong>beinahe weggefegt</strong> von den durchdringenden, aber ebenso melodischen Klängen. Mit dem vierten Track <em>&#8222;Bodies As Driftwood&#8220; </em>will nochmal eine <strong>Vorab-Veröffentlichung</strong> genannt sein. Der Song lebt von vielen Rhythmuswechseln, die Blast Beats wechseln sich ab mit langsameren, aber ebenso eindringlichen Passagen.</p>
<p>Der nächste Track<em> &#8222;Eyes To Burning Skies&#8220; </em>empfängt den geneigten Hörer mit einem ruhigen, (be)drückenden Anfang, und: Mit <strong>Frauengesang</strong>! Damit hat er definitiv ein <strong>Alleinstellungsmerkmal&nbsp;</strong>gegenüber den anderen Songs auf &#8222;Silhouttes Of Disgust&#8220;. Die klirrende Gitarre stellt dazu die reduzierte Begleitung. Nachdem so fast die Hälfte des Songs mit<strong> ungewohnt zarten Klängen</strong> ausgestattet wurde, setzen dann unvermittelt aber doch wieder das Schlagzeug und der hallversetzte Schreigesang ein.</p>
<p><iframe title="Optograms of Disgust" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/ddPpnLEoJP8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Mit dem sechsten der insgesamt acht Tracks neigen wir uns bereits langsam dem Ende entgegen. <em>&#8222;Final Vows&#8220;&nbsp;</em>beginnt&#8230; <strong>abgehackt</strong>. Also wirklich: 2 Sekunden Geschrammel &#8211; Stille &#8211; 2 Sekunden Geschrammel &#8211; Stille. In puncto <strong>Variation</strong> eine gute Sache, aber nicht besonders angenehm zum Hören. <em>&#8222;Unredeemable&#8220;</em> ist mir da schon lieber mit seinem langen Instrumental-Intro. Am allerbesten finde ich aber den letzten Track:&nbsp;<em>&#8222;Optograms Of Disgust&#8220;.</em></p>
<p>Auch hier haben wir wieder ein ruhiges Gitarrenintro, aber dann setzen für meine Ohren besonders verzweifelt klingende Schreie à&nbsp;la <strong>LIVELOVER</strong> ein, gepaart mit treibendem Schlagzeugspiel. Dem folgt ein beklemmendes Gitarrenzwischenspiel, begleitet von einem regelmäßigen Pochen. Der Sound schwillt an und dann kommen &#8211; richtig &#8211; wieder die Blast Beats. Diesmal aber begleitet von <strong>besonders schrille Tönen</strong>. Es folgen ein abrupter Abbruch und ein leises, sirrendes Ausklingen. <em>&#8222;Optograms Of Disgust&#8220; </em>hat mich zum Abschluss nochmal überrascht und ist<strong> für mich der ergreifendste Song des ganzen Albums</strong>.</p>
<h3>Was lange währt, wird endlich gut!</h3>
<p>So könnte ich es sagen, wo doch der letzte Track mein Favorit ist. Aber ich möchte betonen, dass sich <strong>DOWNFALL OF GAIA</strong> über die gesamte Länge von &#8222;Silhouttes Of Disgust&#8220; hinweg auf einem <strong>sehr hohen musikalischen Niveau</strong> bewegen. Da kann man wirklich nicht meckern. Es finden sich auch etliche Variationen in den verschiedenen Songs, nur der O-Ton bleibt (fast) immer derselbe.</p>
<p>Für mich hat das Album eher das <strong>Problem, dass mich &#8211; bis auf den letzten &#8211; keiner der Tracks wirklich emotional erreicht</strong>. Ich kann nicht genau greifen, woran das liegt, und es ist ja auch eine sehr individuelle Sache. Dennoch würde ich jedem Freund des atmosphärischen Black-Metal ans Herz legen, dem Album eine oder auch zwei Chancen zu geben, denn <strong>Atmosphäre</strong> wird hier definitiv geboten. Und wer weiß &#8211; vielleicht kriegt es euch ja zusätzlich auf dieser speziellen, eigenen Ebene!</p>
<p><a href="http://downfallofgaia.com/">DOWNFALL OF GAIA</a></p>
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		<title>THE OCEAN in Leipzig &#8211; Raffinierte Prog-Walze</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Apr 2019 09:48:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Downfall Of Gaia]]></category>
		<category><![CDATA[herod]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Post Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Sludge]]></category>
		<category><![CDATA[The Ocean]]></category>
		<category><![CDATA[The Ocean Collective]]></category>
		<category><![CDATA[Werk 2]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>DOWNFALL OF GAIA, derzeit in aller Munde bzw. Location! Und wir waren auch dabei um uns die Jungs im Package mit THE OCEAN und HEROD zu genehmigen. </p>
<p>Wie die Walze rollte und vor allem wie platt man danach ist - das erfährst du in diesem Livebericht!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/the-ocean-phanerozoic-live-leipzig-2019/">THE OCEAN in Leipzig &#8211; Raffinierte Prog-Walze</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Willkommen zurück im <strong>Werk 2</strong>! Nachdem mich das letzte Mal hier <strong>DENDEMANN</strong> so überhaupt nicht zu überzeugen wusste (Sorry, Mann. Früher warst du anscheinend cooler&#8230;), widme ich mich nun wieder dem Metal. Diesmal in der deutlich kleineren Halle D, die ca. 500 Personen fasst. Es sieht gegen 20 Uhr noch etwas <strong>traurig und leer</strong> hier aus. Es sind gerade Mal um die 100 Leute da. Ich hoffe, dass sich trotz zweier Gegenveranstaltungen die Location noch ein wenig füllt. Immerhin spielen heute Abend auch noch <strong>DESERTED FEAR</strong> im Naumann&#8217;s und <strong>UFOMAMMUT</strong> im UT Connewitz&#8230; Als ich mich dann später das nächste Mal umdrehe, ist die Halle aber locker gefüllt. Meine Sorge ist also definitiv unbegründet.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/MG_2730.jpg" rel="" data-image-id="2936" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/MG_2730.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/thumbs/thumbs_MG_2730.jpg" data-title="Werk 2" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/thumbs/thumbs_MG_2730.jpg" alt="Werk 2"></a>Bevor <strong>HEROD</strong> den Reigen eröffnet, wird geplaudert und Merch begutachtet. Es herrscht eine schön entspannte Atmosphäre und die Deckenballons strahlen ein kühles blaues Licht ab. Als die Band dann die Bühne betritt, wird klar: <strong>HEROD</strong> stellen neben einem Drummer gleich mal drei Gitarren. Was ergibt das? Klar!</p>
<h4>Endlos dicken Sound!</h4>
<p>Ich fotografiere zunächst vor mich hin und packe nach den ersten drei Songs die Kamera weg und horche, was es zu horchen gibt. <strong>HEROD</strong> rumpeln und walzen was das Zeug hält. Der Wechsel zwischen harschem Gesang und cleanen, sogar zweistimmigen, Passagen gelingt mühelos. Ich würde die Band als <strong>gleichsam postig und chaotisch</strong> beschrieben. Denn neben dem Schreien der Instrumente und Stimme wird immerhin auch mal Luft für niederrollende Klangflächen gelassen.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/MG_2813.jpg" rel="" data-image-id="2945" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/MG_2813.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/thumbs/thumbs_MG_2813.jpg" data-title="Herod" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/thumbs/thumbs_MG_2813.jpg" alt="Herod"></a>Die Gitarren stellen eigentlich nur Wand, durch die sich <strong>Dissonanzen wie Risse durch Putz</strong> ziehen. Für etwas Abwechslung sorgen eingestreute Taktverschiebungen, die mich immer mal aufhorchen lassen. Drumrum wabert alles, drückt und walzt mit ausreichend Sludge-Anteil durch die Halle. So träge die Musik auch ist, auf der Bühne herrscht viel Bewegung. Die Instrumente werden munter herumgewirbelt. Nach einer dreiviertel Stunde und gefühlten fünf Songs ist auch schon wieder Schluss mit ihrer Performance.</p>
<p>Aus der Konserve würde ich mir das, was <strong>HEROD</strong> hier auftafeln, weniger anhören, denk ich. Aber live funktioniert das für mich ganz gut. Bei Gelegenheit würde ich sie mir bestimmt noch einmal anschauen.</p>
<h4>DOWNFALL OF GAIA</h4>
<p><strong>Now to tonight&#8217;s pos(t)er-boys!</strong> Ja, ganz offensichtich werden diese Jungs von einigen im Publikum vorfreudig erwartet. Vor der Bühne beginnt es langsam eng zu werden. Und als sie loslegen ist von Ton Eins anklar, dass hier <strong>Black Metal</strong> die Mutter des Gedanken &#8211; äh, ich meine natürlich: der Musik &#8211; ist.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/MG_2905.jpg" rel="" data-image-id="2952" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/MG_2905.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/thumbs/thumbs_MG_2905.jpg" data-title="Downfall of Gaia" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/thumbs/thumbs_MG_2905.jpg" alt="Downfall of Gaia"></a>Im Prinzip kann ich es so umschreiben: Ordentliches Geballer und Schrot verpackt in schwebende, postige Sphären, die zum Träumen einladen. Ich drifte gedanklich ab&#8230; Aber nicht, weil ich so gefangen bin, in dem, was dort vorn passiert. Die Musik weiß mich leider wieder nicht so richtig zu packen. Schade! Der krächzende Gesang ist recht eintönig und entspricht in seiner <strong>Monotonie</strong> nicht so ganz meinem Geschmack. Ab und an reißt es mich doch aus meiner Trance, wenn der Schlagzeuger ein paar <strong>frickelige Finessen</strong> in sein präzises Spiel einbaut. Mann, ist der eine Maschine! Generell ist auf technischer Ebene nichts an den Jungs auszusetzen. Sie feiern sich selbst sichtlich auf der Bühne ab. Aber sie machen mich eben <strong>überhaupt nicht neugierig</strong>.</p>
<p>Schön, dass ich mich in dieser Halle an der Seite auf Podeste stellen und sowohl Publikum als auch Bands gut beobachten kann. Ich frage mich, ob ich nur den Eindruck habe oder das Publikum doch etwas gespalten ist. Dass die einen vielleicht für <strong>DOWNFALL OF GAIA</strong> und die anderen für <strong>THE OCEAN</strong> hier sind. Da mich die einen so gar nicht ansprechen und die anderen sehr hoch im Kurs stehen, liegt für mich der Schluss nahe, dass ich mit dieser Empfindung vielleicht gar nicht so alleine bin. Ich kann mir momentan noch nicht vorstellen, dass diejenigen, die für <strong>THE OCEAN</strong> hergekommen sind, auch <strong>DOWNFALL OF GAIA</strong> abfeiern. (Spoiler: Dass dieses abendliche Bandkonglomerat doch irgendwie ganz gut zusammenpasst, werde ich später merken.)</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/MG_3066.jpg" rel="" data-image-id="2960" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/MG_3066.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/thumbs/thumbs_MG_3066.jpg" data-title="Downfall of Gaia" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/thumbs/thumbs_MG_3066.jpg" alt="Downfall of Gaia"></a>Ich schaue mir das Spektakel für die letzten drei Songs also von einem Podest aus an. Für den letzten Song darf dann auch mal der Gitarrist an den Gesang und schwupps &#8211; da ist er doch! <em>&#8222;Of Withering Violet Leaves&#8220;</em>, der Song, der &#8211; für mich im Bandsound recht Unbewanderte &#8211; ganz anders klingt als der Rest. Einfach nur dank zweier, verschieden eingesetzter Stimmlagen und -stilistiken.</p>
<h4>THE OCEAN</h4>
<p>Pünktlich 22 Uhr endet die Show der Band und 22:15 Uhr, genauso pünktlich, beginnen <strong>THE OCEAN</strong> ihre von mir heiß ersehnte Performance. Recht erwartbar beginnen sie ihr Set mit den Opener-Werken des aktuellen Albums <em>&#8222;Cambrian&#8220;</em> und <em>&#8222;Ordovicium&#8220;</em>. So häufig, wie selbiges in den letzten Wochen bei mir rotierte, fühlt es sich wie <strong>Heimkommen</strong> an. Ein warmer Empfang. Das Set hat viel vom neuen Album, wartet aber auch mit älteren Stücken auf. Mit den folgenden Songs grasen sie dann einen Teil ihrer Diskographie in umgekehrt chronologischer Reihenfolge ab. Dafür wurden aber natürlich nur die Hits ausgewählt! <em>&#8222;Let them Believe&#8220;</em>,<em> &#8222;Firmament&#8220;</em> und <em>&#8222;Statherian&#8220;</em> folgen aufeinander, nur durchbrochen von <em>&#8222;Silurian&#8220;</em>. Als letzter Song des Haupt-Sets haben <strong>THE OCEAN</strong> <em>&#8222;Permian&#8220;</em> gewählt und mir damit eine ganz besondere Freude gemacht.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/MG_3492.jpg" rel="" data-image-id="2977" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/MG_3492.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/thumbs/thumbs_MG_3492.jpg" data-title="The Ocean" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/thumbs/thumbs_MG_3492.jpg" alt="The Ocean"></a>Die Band legt ordentlich los und überrascht mich mit ihrem<strong> atemberaubenden Föhn</strong>. Ja, ich hätte nicht gedacht, dass <strong>THE OCEAN</strong> live so wuchtig sein können &#8211; oder eher: sind. Dabei sind sie aber deutlich vielschichtiger als <strong>DOWNFALL OF GAIA</strong>. Es entwickelt sich ein dicker, walzender Sound, immer wieder gespickt mit befreienden Atempausen. Die Drums sind klar und durchsetzungsfähig. Und es werden <strong>Rhythmusspielereien</strong> auf allen Ebenen eingebaut. Das Angenehme daran: Diese sind nicht verwirrend und reißen mich voll aus dem Drive. Nein, sie sind fein <strong>in das große Ganze eingewoben</strong>. Ebenfalls erwähnenswert ist, wie wunderbar dynamisch die Band spielt. Es gibt genug Abstufungen zwischen laut und leise, die den Songs eine <strong>angenehme Spannung</strong> verpassen. Und ausgiebige Instrumentalpassagen geben der Musik erst den Raum, ihre Atmosphäre komplett zu entfalten.</p>
<h4>Ich gebe zu: Ich bin verzaubert.</h4>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/MG_3458.jpg" rel="" data-image-id="2975" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/MG_3458.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/thumbs/thumbs_MG_3458.jpg" data-title="The Ocean" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/thumbs/thumbs_MG_3458.jpg" alt="The Ocean"></a>Schön zu beobachten ist die <strong>ausgiebige Interaktion</strong> mit dem Publikum. Vor allem der Sänger baut aktiv eine Verbindung auf. Mit seinem <strong>Stage Diving</strong>-Versuch scheitert er dennoch &#8211; leider! Er weiß es jedoch zu überspielen und nimmt es sichtlich mit Humor. Die Band ist auch die einzige des Abends, welche die Podeste vor der Bühne nutzt und damit quasi im Publikum steht. Dieses gibt sich gelöst und freudig, schüttelt fleißig das Haupthaar und ist sogar <strong>beeindruckend textsicher</strong>. Die Stimme des Sängers schallt rau und harsch, fast core-ig durch die Halle. Und dennoch ist sie angenehm hörbar und facettenreich. Und es fällt mir auf:<strong> THE OCEAN</strong> sind doch gar nicht so spartig und abgefreakt, wie ich sie in den vergangenen Jahren in meinem Hinterkopf abgelegt habe. Sie tragen ein Hit-Potenzial in ihren Songs, das ich bislang unterschätzt habe.&nbsp;</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/MG_3583.jpg" rel="" data-image-id="2979" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/MG_3583.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/thumbs/thumbs_MG_3583.jpg" data-title="The Ocean" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/thumbs/thumbs_MG_3583.jpg" alt="The Ocean"></a>Da das aktuelle Album zugegebenermaßen das einzige Material ist, was ich aktuell von <strong>THE OCEAN</strong> im Hinterkopf habe und ich jetzt doch etwas neugierig bin auf das ältere Zeug, nehme ich mir vor, das auch dringend mal (wieder) intensiver zu hören.</p>
<p>Nachdem also <em>&#8222;Permian&#8220;</em> verklungen ist und ich in Seligkeit vor mich hin schwebe, lassen es sich die Jungs nicht nehmen, noch einen <strong>passablen Nachtisch</strong> zu servieren. Gleich mal drei Songs von &#8222;Pelagial&#8220; gönnen sie dem schmachtenden Publikum und mir. Die Show schließen sie mit der Sludge-Keule <em>&#8222;Benthic&#8220;</em> und beweisen damit ganz prägnant, dass sie sowohl frickelig und komplex als auch langsam, getragen und mit <strong>exorbitant dicken Eiern</strong> können.</p>
<p>Tja, was bleibt mir zu sagen? Letztendlich erschließt es sich mir doch, wieso die Bands zusammen touren. Ich sehe, dass sie alle sehr postige, mächtige, gewaltige, ausladende und walzende Musik spielen. Mehr oder weniger frickelig. Und mit verschiedenen Einflüssen. Helden des Abends sind für mich ganz eindeutig <strong>THE OCEAN</strong>. Mit <strong>DOWNFALL OF GAIA</strong> kann ich immer noch nichts anfangen. Und <strong>HEROD</strong>? Würde ich bei Gelegenheit noch einmal anschauen und erneut versuchen einzuschätzen. Insgesamt sind sie doch so zu dritt gesehen ein gelungenes Paket. Mit den Worten von Käufern und Verkäufern diverser Internetplattformen: &#8222;Top! Gern wieder!&#8220;</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/the-ocean-phanerozoic-live-leipzig-2019/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=the-ocean-phanerozoic-live-leipzig-2019">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/the-ocean-phanerozoic-live-leipzig-2019/">THE OCEAN in Leipzig &#8211; Raffinierte Prog-Walze</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>THE OCEAN auf &#8222;Phanerozoic Tour&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Mar 2019 10:58:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Crust]]></category>
		<category><![CDATA[Downfall Of Gaia]]></category>
		<category><![CDATA[herod]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Post]]></category>
		<category><![CDATA[Post Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
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		<category><![CDATA[The Ocean]]></category>
		<category><![CDATA[The Ocean Collective]]></category>
		<category><![CDATA[Werk 2]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir sind spontan... und ihr?<br />
HEUTE ABEND! In Leipzig, genauer im Werk 2, spielen heute THE OCEAN, DOWNFALL OF GAIA und HEROD.</p>
<p>Wie immer gibts von uns Text und Bild nachgereicht und eventuell mit euch heute ein zuprosten vor Ort? </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Premiere!</strong> Zumindest für mich morgen. Lange hat sich schon Vorfreude in mir breit gemacht, dass <strong>THE OCEAN</strong> ins heimische Gefilde gespült werden. Vor Jahren hatte ich mich mal in die Soundscapes von <strong>THE OCEAN COLLECTIVE</strong> verliebt, sie wieder vergraben und nun wiederentdeckt, als Kollege Paul letztens über deren neues Album &#8222;Phanerozoic I&#8220; <a href="https://silence-magazin.de/the-ocean-phanerozoic-i-palaeozoic#rs-2920">hier</a> berichtet hat.</p>
<h4>THE OCEAN</h4>
<p>Leichte Kost ist das, was die Band da präsentiert, wahrlich nicht. Höchst energetisch walzen sie durch die Gegend, lassen aber hinsichtlich kompositorischer Elemente nichts zu wünschen übrig. Sie verschwurbeln Postrock, neoklassische und progressive Elemente und eine Kelle Sludge zu einer übergreifenden Atmosphäre und großrahmigen Klangflächen. Diese Mischung ist für ein atemberaubendes <strong>Live-Erlebnis</strong> eine gute Grundlage. Ich bin gespannt, wie sie also im <strong>Werk 2</strong> ihr Potenzial entfalten können.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/iZ83joKMyUs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>DOWNFALL OF GAIA</h4>
<p>In den letzten Jahren eine rasante Entwicklung und Bekanntheit erlangt, haben auch <strong>DOWNFALL OF GAIA </strong>just ein frisches Album namens &#8222;Ethic of Radical Finitude&#8220; rausgehauen. Sie kredenzen mit ihrer Mischung aus Post Black und rauem Crust sowie einer Portion Sludge eine deutlich herbere Sounds. Letztens lief besagtes Album irgendwo und ich hatte zunächst Schwierigkeiten zu akzeptieren, dass es sich tatsächlich um <strong>DOWNFALL OF GAIA</strong> handelt. Cleangesang- und Sprechpassagen ließen mich stark daran zweifeln. Aber ja, sie sind&#8217;s. Ich durfte die deutsche Band bereits in Jena zum <strong>Deaf Row Fest</strong> im vergangenen Jahr begutachten. Kurz gesagt: Ich habe sie vor allem als Poster-Boys abgestempelt. Wie sie sich sonst an diesem Abend geschlagen haben, liest du <a href="https://silence-magazin.de/deaf-row-fest-vii-2018">hier</a>. Ich stehe den Jungs recht unvoreingenommen entgegen und bin gespannt, wie sie sich in einer anderen Location machen und wie ich sie in diesem Kontext bewerte.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/_8C4tKIgCNE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>HEROD</h4>
<p>Die Schweizer sind mir bisher noch gar nicht untergekommen. Nicht einmal namentlich. Auch sie haben gerade ein neues Album released: &#8222;Dombre Dessein&#8220;. Wenn ich so quer drüber höre, haut mich die Aggressivität der Band schon gut aus den Latschen. Deutlich Death Metal-lastiger aber ebenfalls postig vermengen sie groovigen Sludge mit Rhythmuswechseln und lassen etwas Progressivität durchscheinen.</p>
<p>Mir sagt die Abwechslung der Gesangsstile zu &#8211; von einer ekelhaft growlenden Reibeisenstimme zu zarten Sangesstimmchen. Ich bin auf die Umsetzung gespannt.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/ZxIsz3NYfLk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>DEAF ROW FEST VII &#8211; Kontrastprogramm in Jena</title>
		<link>https://silence-magazin.de/deaf-row-fest-vii-2018/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=deaf-row-fest-vii-2018</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/deaf-row-fest-vii-2018/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Oct 2018 09:45:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Briqueville]]></category>
		<category><![CDATA[deaf row fest]]></category>
		<category><![CDATA[Downfall Of Gaia]]></category>
		<category><![CDATA[FOTOCRIME]]></category>
		<category><![CDATA[HEADS.]]></category>
		<category><![CDATA[jena]]></category>
		<category><![CDATA[Kassablanca]]></category>
		<category><![CDATA[Lento]]></category>
		<category><![CDATA[SOVIET SOVIET]]></category>
		<category><![CDATA[Sun Worship]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wieder mal Jena, wieder mal DEAFROW! Das siebte Mal gaben sich unterschiedlichste Bands eines (oder mehrerer) Genre die Klinke in die Hand und wir waren dabei!</p>
<p>MItlesen und nächstes mal dabei sein! Unsere Perle aus der MetalAuster!</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Sommer, Sonne, Jena!</h4>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" style="width: 230px" class="wp-caption alignleft"><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/dr_2018/DeafRowJRohrberg-2018-1.jpg" data-image-id="2301" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/dr_2018/DeafRowJRohrberg-2018-1.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/dr_2018/thumbs/thumbs_DeafRowJRohrberg-2018-1.jpg" data-title="DeafRowJRohrberg-2018-1" data-description=" "><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-left" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/dr_2018/thumbs/thumbs_DeafRowJRohrberg-2018-1.jpg" alt="DeafRowJRohrberg-2018-1" width="240" height="160"></a><figcaption itemprop="caption" class="wp-caption-text">Das noch gespenstisch leere Kassablanca Jena</figcaption></figure>
<p>Endlich wieder <strong>Deaf Row</strong>. Runde Drei für uns &#8211; meint: den <strong>Yeti</strong> und mich. Runde Sieben für das <strong>Deaf Row Fest</strong> selbst. Unsere lustige Fahrgemeinschaft unter<strong> Aehm</strong>s Fuchtel kommt bei strahlendem Sonnenschein auf dem Gelände des <strong>Kassablanca</strong> an, auf dem reges Treiben herrscht. Technik wird entladen und durch die Gegend gerollt, die Bar vorbereitet und der Merch-Bereich bereits bestückt. <strong>HEADS.</strong> checken grad und holen mich direkt so aus der Realität, dass mir mit der dann wieder auftretenden, plötzlichen Ruhe auffällt, dass ja noch gar kein Publikum da ist.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" style="width: 230px" class="wp-caption alignright"><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/dr_2018/DeafRowJRohrberg-2018-22.jpg" data-image-id="2322" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/dr_2018/DeafRowJRohrberg-2018-22.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/dr_2018/thumbs/thumbs_DeafRowJRohrberg-2018-22.jpg" data-title="DeafRowJRohrberg-2018-22" data-description=" "><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-left" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/dr_2018/thumbs/thumbs_DeafRowJRohrberg-2018-22.jpg" alt="DeafRowJRohrberg-2018-22" width="240" height="160"></a><figcaption itemprop="caption" class="wp-caption-text">HEADS.</figcaption></figure>
<p>Eine halbe Stunde vor Showbeginn ist immer noch kein Schwein da. Also doch&#8230; so 5 &#8211; 10 Gäste vielleicht. <strong>HEADS.</strong> beginnen trotz recht überschaubarer Publikumssituation ihre Show pünktlich. Und schwupps &#8211; jetzt geht es doch ganz schnell und der Laden füllt sich. Voluminöse Drums mit rollend-gleichförmigem Beat und ein sehr durchsetzungsfähiger Bass katapultieren mich in tranceähnliche Stimmung. Die Musik ist melodisch, bringt aber wenig Bewegung. Es walzt so vor sich hin. Der stark angezerrte Bass ersetzt die Rhythmusgitarre und legt ein solides Fundament, auf dem sich der stets leicht gelangweilt-jammernde und manchmal auch wütende <strong>Cobain</strong>-Style-Gesang bewegt. Die Gitarrenarbeit ist simpel und der Stimmung dienlich. So manches Mal schaukelt sich die Stimmung hoch, da wendet sich der Gitarrist dem Amp zu und lässt die Gitarre schreien. Am meisten bewegt sich wohl der Basser, der springt wie aufgezogen herum und schüttelt die Mähne.</p>
<h4>Die anderen gucken dann doch eher nur auf ihre Schuhe.</h4>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" style="width: 230px" class="wp-caption alignleft"><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/dr_2018/DeafRowJRohrberg-2018-6.jpg" data-image-id="2306" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/dr_2018/DeafRowJRohrberg-2018-6.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/dr_2018/thumbs/thumbs_DeafRowJRohrberg-2018-6.jpg" data-title="DeafRowJRohrberg-2018-6" data-description=" "><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-left" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/dr_2018/thumbs/thumbs_DeafRowJRohrberg-2018-6.jpg" alt="DeafRowJRohrberg-2018-6" width="240" height="160"></a><figcaption itemprop="caption" class="wp-caption-text">HEADS.</figcaption></figure>
<p>In sehr kaltes Licht getaucht und mit leichtem Haze im Hintergrund präsentiert sich die Band. Zwischen den Soundwänden wird auch Luft zum Atmen gelassen, mal ein leichtes Drum-Solo eingebaut, das zum Schweben einlädt. Der Gesang wabert hallig über dem stampfenden, flächigen, mächtigen Grund, den die Instrumente dank dicker Effektbretter aufbauen.&nbsp;Und das Publikum? <strong>Unbewegt.</strong> Schläft anscheinend noch. Oder meditiert. Zumindest läuft es nicht weg, sondern scheint eher mehr zu werden. Und dennoch &#8211; im Kontrast zu den letzten Jahren &#8211; bildet sich ein riesiger Angstkreis.</p>
<p>Es folgt ein harter Stilbruch mit <strong>FOTOCRIME</strong>. Und mein erster Gedanke: <em>Wenn Coolness am heutigen Abend ein Gesicht hat, dann wohl seins.</em> Seine Sonnenbrille, die fette Paula und rohe Stimme vervollständigen das Bild. Die Bühne ist komplett dunkel, bis auf vor sich hin dämmernde Bodenstrahler und natürlich, um den <strong>Coolness-Faktor</strong> weiter zu heben, ordentlich mit Nebel versorgt. Die Beats und Melodie-Samples kommen aus dem Synthie. Der Konserven-Rhythmus wird gestützt durch klare Basslinien. Die Amerikaner schicken mich instant mit ihrer flächigen Musik auf eine <strong>Zeitreise in die 80er-Jahre</strong>.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" style="width: 230px" class="wp-caption alignright"><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/dr_2018/DeafRowJRohrberg-2018-33.jpg" data-image-id="2333" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/dr_2018/DeafRowJRohrberg-2018-33.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/dr_2018/thumbs/thumbs_DeafRowJRohrberg-2018-33.jpg" data-title="DeafRowJRohrberg-2018-33" data-description=" "><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-left" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/dr_2018/thumbs/thumbs_DeafRowJRohrberg-2018-33.jpg" alt="DeafRowJRohrberg-2018-33" width="240" height="160"></a><figcaption itemprop="caption" class="wp-caption-text">FOTOCRIME</figcaption></figure>
<p>Sänger <strong>Ryan Patterson</strong> steht dabei ganz eindeutig im Zentrum des Geschehens. Zeitweise erhält er vokale Unterstützung durch die beiden weiteren Bandmitglieder. Was mir positiv auffällt, ist, dass die SG auch wirklich so klingen darf wie eine SG und nicht durch Effekte &#8218;totgemacht&#8216; wird. Die Paula wird hingegen zwischendurch auch mal deutlich härter angefasst. Insgesamt gelingt <strong>FOTOCRIME</strong> eine Mischung aus schnelleren und langsameren Songs. Und dennoch &#8211; trotz eindeutig tanzbarer Musik &#8211; bleibt das Publikum wie angewurzelt in weitem <strong>Angstkreis</strong> vor der Bühne stehen. Nach Bitten des Sängers, doch etwas näher zu treten, ist dieser etwas verkleinert, aber immer noch auffällig vorhanden.</p>
<p>Das Set wird unterbrochen, als <strong>Patterson</strong> noch ein klares politisches Statement gegen Rassismus und Missbrauch äußert &#8211; befeuert durch den aktuellen Vorfall um <strong>Brett Kavanaugh</strong>, von dem ich am selben Morgen las und der mich wieder einmal betroffen zurückließ. Ein starkes und wichtiges Signal, welches definitiv nicht zu überhören ist und durch den darauffolgenden energetischen, schnellen, aggressiven Song unterstrichen wird.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" style="width: 230px" class="wp-caption alignleft"><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/dr_2018/DeafRowJRohrberg-2018-47.jpg" data-image-id="2347" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/dr_2018/DeafRowJRohrberg-2018-47.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/dr_2018/thumbs/thumbs_DeafRowJRohrberg-2018-47.jpg" data-title="DeafRowJRohrberg-2018-47" data-description=" "><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-left" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/dr_2018/thumbs/thumbs_DeafRowJRohrberg-2018-47.jpg" alt="DeafRowJRohrberg-2018-47" width="240" height="160"></a><figcaption itemprop="caption" class="wp-caption-text">FOTOCRIME</figcaption></figure>
<p>All dies beobachte ich von der Empore, die einen guten Ausblick auf die Bühne liefert. Allerdings deutlich eingeschränkter als in den letzten Jahren, da sie ab Höhe des FOH abgehangen wurde. Vielleicht, damit die Leute nicht alle oben stehen und gucken, sondern vor der Bühne bleiben. Vielleicht aber auch einfach aus soundtechnischen Gründen.&nbsp;In den letzten Jahren standen und saßen immer recht viele Leute auf der Empore &#8211; dieses Jahr soll es dort auch am späteren Abend noch recht leer bleiben. Dafür nehmen einige in den Pausen auf dem Boden des Konzertraumes Platz.&nbsp;</p>
<p>Der Beginn von <strong>BRIQUEVILLE</strong> verzögert sich. Der eigens mitgebrachte Techniker der Band fummelt noch was am Pult zurecht, während die Band noch checkt. Ich frage mich, wieso das nicht in einem Linecheck abgefrühstückt wird. Immerhin beginnen sie nur 10 Minuten zu spät. Dass sie dann aber 5 Minuten überziehen, führt dazu, dass wir nun hinter dem Zeitplan sind. Die Belgier betreten die Bühne und präsentieren sich in Kuttengewandung mit Vogelmasken.</p>
<h4>So much wow. Nicht.</h4>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" style="width: 230px" class="wp-caption alignright"><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/dr_2018/DeafRowJRohrberg-2018-58.jpg" data-image-id="2358" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/dr_2018/DeafRowJRohrberg-2018-58.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/dr_2018/thumbs/thumbs_DeafRowJRohrberg-2018-58.jpg" data-title="DeafRowJRohrberg-2018-58" data-description=" "><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-left" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/dr_2018/thumbs/thumbs_DeafRowJRohrberg-2018-58.jpg" alt="DeafRowJRohrberg-2018-58" width="240" height="160"></a><figcaption itemprop="caption" class="wp-caption-text">BRIQUEVILLE</figcaption></figure>
<p>Irgendwie können mich solche Sperenzchen nicht beeindrucken. Schauen wir mal, was die Musik so hermacht. Das <strong>Stahlgitarrensample-Intro-Geschrammel</strong> &#8211; irgendwas zwischen Orient und Western &#8211; klingt erstmal einladend. Die Drums setzen sehr laut ein und die sägenden Gitarren machen die jüngst erzeugte Atmosphäre zunichte. <strong>Bequem ist das so nicht.</strong> Es wird geschrotet und einige Augenblicke später folgen klassische Stoner-Riffs und -rhythmik. Ich klatsche innerlich äußerst gelangweilt in die Hände. Genau das haben wir doch alle schon hundert Mal gehört. Wo ist denn die in ihrer Band-Bio groß angepriesene <strong>Künstlerischkeit</strong> der Kapelle? Endet diese tatsächlich schon beim Aussehen? Die meditative Hin- und Herwipp-Musik macht mich absolut nicht an. Repetitive Riffs und Gesangseinlagen wechseln sich ab und wälzen zugegebenermaßen ordentlich was weg. Aber mit der eigenen Überhöhung dessen, was hier passiert, macht sich die Band selbst irgendwie lächerlich. Wenn sie &#8218;rituell&#8216; wirken wollen, ist ihnen das durchaus gelungen. Allerdings schwankt die ganze Darstellung in meinen Augen zwischen &#8218;ja, ganz nett&#8216; und &#8218;albern&#8216;.</p>
<h4>Hat man halt öfter, nech&#8230;?</h4>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" style="width: 230px" class="wp-caption alignleft"><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/dr_2018/DeafRowJRohrberg-2018-67.jpg" data-image-id="2367" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/dr_2018/DeafRowJRohrberg-2018-67.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/dr_2018/thumbs/thumbs_DeafRowJRohrberg-2018-67.jpg" data-title="DeafRowJRohrberg-2018-67" data-description=" "><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-left" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/dr_2018/thumbs/thumbs_DeafRowJRohrberg-2018-67.jpg" alt="DeafRowJRohrberg-2018-67" width="240" height="160"></a><figcaption itemprop="caption" class="wp-caption-text">BRIQUEVILLE</figcaption></figure>
<p>Ich beschließe, dass nun Zeit für einen Ausflug nach draußen zum Burger-Stand ist. Wie jedes Jahr gibt es dort Big Steak-Burger, die einfach ein guter Snack für den Abend sind. Als ich wieder reingehe, fällt mir auf, dass auch während der Show der Tonmann noch so seine Schwierigkeiten zu haben scheint. Zwar werden schon Rasseln geschwungen, das abnehmende Mikrofon wird aber erst einige Sekunden später hochgepegelt. Der Mensch hinter den Keys spricht und säuselt stets Vocals und erhält so das schamanisch-rituelle. Instrumental macht der Fünfer ordentlich Druck. Bauen mit Monotonie eine Walze, die von Doom bis Techno alles abdeckt. In meinen Ohren so richtige <strong>Kopfschmerzmusik</strong>. Nee, ich mag&#8217;s nicht. Ich finde die ganze Geschichte albern, überzogen und alles andere als innovativ. Das dann auch noch einsetzende Strobo erscheint mir willkürlich und unpassend. So sehe ich das. Das Publikum hingegen findet es anscheinend aber cool und honoriert die Staubsauger-Musik sowohl mit Kopfschütteln als auch Applaus.</p>
<p>Für die sich nun anschließende <strong>Sonnenanbetung</strong> wird einmal komplett die Bühne geleert. Gegen 21:10 Uhr starten <strong>SUN WORSHIP</strong> ihr Programm und bestechen mit simplen Set-Up. Zwei Leute, minimales Instrumental-Besteck. Der Drummer zockt barfuß (aber mit Socken?!). Der Gitarrist tritt in weißem Shirt und Jeans auf, auf der Nase eine Brille mit schmalem Metallrand, Marke &#8222;Vati&#8220;.&nbsp; Beide geben ein skurriles &#8211; aber äußerst sympathisches &#8211; Bild.</p>
<h4>Zack, feddich, Black Metal.</h4>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" style="width: 230px" class="wp-caption alignright"><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/dr_2018/DeafRowJRohrberg-2018-76.jpg" data-image-id="2376" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/dr_2018/DeafRowJRohrberg-2018-76.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/dr_2018/thumbs/thumbs_DeafRowJRohrberg-2018-76.jpg" data-title="DeafRowJRohrberg-2018-76" data-description=" "><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-left" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/dr_2018/thumbs/thumbs_DeafRowJRohrberg-2018-76.jpg" alt="DeafRowJRohrberg-2018-76" width="240" height="160"></a><figcaption itemprop="caption" class="wp-caption-text">SUN WORSHIP</figcaption></figure>
<p>Reicht vollkommen, was die beiden da auffahren. Im Vergleich zur vorhergehenden Band ist alles sehr aufgeräumt und schlicht gehalten. Föhn an und ab geht&#8217;s. <strong>Das ist keine Mucke mehr.</strong> Das ist Sport, was die beiden da auf der Bühne betreiben. Der Drummer hackt los und verzieht dabei keine Miene. Da wird die Bassdrum geprügelt und das absolut schmalbrüstige Set drumherum auch nicht verschont. Ab und zu lässt er sich mit umgeschnallten Headset auch vokal aus. Die Jungs sind selbst komplett unaufgeregt unterwegs &#8211; ohne jegliches Rumgewichse auf die eigene Erscheinung. Die zuvor aufgetragene Epicness und das dicke Auftafeln werden ins Gegenteil verkehrt.<strong> SUN WORSHIP</strong>s Musik ist dafür umso böser. Damit kann mich das Zweiergespann auf jeden Fall beeindrucken.</p>
<p>Auf den Fuß folgen <strong>LENTO</strong> mit nun schon 40 Minuten Verzögerung. Die Kapelle fackelt nicht lange und haut mir eine ordentliche Kelle&nbsp;Doom und Sludge um die Ohren. Instrumental fahren sie&nbsp;extrem druckvolle und laute Soundwände auf. Und trotz eingebauter rhythmischer Spielereien bleibt das hier unhörbar &#8211; für mich zumindest. Zum Teil wird es dann auch mal richtig melodisch. Aber eben nicht ausreichend, um mich auch mitnehmen zu können. Es wird ein <strong>Chaos von Sludge und Doom</strong>; Lautheit, Aggressivität und Brutalität aufgebaut.</p>
<h4>Die finster-tiefen Gitarren schleppen kiloweise dicke Eier hinter sich her.</h4>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" style="width: 230px" class="wp-caption alignleft"><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/dr_2018/DeafRowJRohrberg-2018-91.jpg" data-image-id="2391" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/dr_2018/DeafRowJRohrberg-2018-91.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/dr_2018/thumbs/thumbs_DeafRowJRohrberg-2018-91.jpg" data-title="DeafRowJRohrberg-2018-91" data-description=" "><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-left" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/dr_2018/thumbs/thumbs_DeafRowJRohrberg-2018-91.jpg" alt="DeafRowJRohrberg-2018-91" width="240" height="160"></a><figcaption itemprop="caption" class="wp-caption-text">LENTO</figcaption></figure>
<p>Wie <strong>SUN WORSHIP</strong> Tempo zum Sport machten, machen <strong>LENTO</strong> ihre Musik durch Druck und Langsamkeit zur Ausnahmeleistung. Ich finde es anstrengend, aber vielleicht verstehe ich die Musik auch einfach nicht. Oder ich mache den Fehler, sie überhaupt verstehen zu wollen und versperre mir damit erstrecht den Weg. Ich entscheide mich, auf der Empore Platz zu nehmen und das Spektakel von dort aus an mir vorbeiziehen zu lassen. Ich sinke in die Sitze und versacke dort bis zum Soundcheck von <strong>SOVIET SOVIET</strong>. Ich schrecke hoch, als&nbsp;der Basser beim Soundcheck das ikonische Lick von <strong>PLACEBO</strong>s &#8222;Bionic&#8220; anspielt und merke instant das kleine Fangirl in mir hysterisch nach Luft schnappen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" style="width: 230px" class="wp-caption alignright"><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/dr_2018/DeafRowJRohrberg-2018-94.jpg" data-image-id="2394" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/dr_2018/DeafRowJRohrberg-2018-94.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/dr_2018/thumbs/thumbs_DeafRowJRohrberg-2018-94.jpg" data-title="DeafRowJRohrberg-2018-94" data-description=" "><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-left" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/dr_2018/thumbs/thumbs_DeafRowJRohrberg-2018-94.jpg" alt="DeafRowJRohrberg-2018-94" width="240" height="160"></a><figcaption itemprop="caption" class="wp-caption-text">SOVIET SOVIET</figcaption></figure>
<p>Ha! Da sind doch die <a href="https://silence-magazin.de/deaf-row-fest-vii-die-magische-sieben">bereits vermuteten Einflüsse</a> nicht mehr zu leugnen. Der <strong>italienische Dreier</strong> legt mit einem so strammen Tempo los, dem der Drummer nicht so ganz zu folgen vermag. Überraschend-enttäuschenderweise kommt das noch mehrfach während der Show vor. Der Sänger mit seiner sehr nasaler Stimmlage steht über der stets weinenden &#8211; kaum geschonten &#8211; Gitarre. Der Bass drängt sich durchsetzungsfähig dazwischen und schiebt und drückt gut was weg. Was das für ein abgefahrenes Gerät ist, welches er da spielt, konnte ich bislang nicht herausfinden (Hinweise zur Spezifizierung von Hersteller und Modell sind gern gesehen&#8230;). Gegen <strong>LENTO</strong> ist das hier purer Pop. Der bass-spielende Sänger ist höchst energetisch unterwegs. Die treibenden Rhythmen laden zum <strong>Tanzbein-Schwingen</strong> ein. Sie werden aber immer wieder durchbrochen von ruhigeren, fast nachdenklichen Passagen. Solche zum Luftholen. Und die massiv bauchigen Drums eiern immer noch in flotteren Songs. Auch im Gesang offenbart sich im Laufe des Sets leider die eine oder andere Unsicherheit.</p>
<h4>Und dennoch: Die Show ist gut.</h4>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" style="width: 230px" class="wp-caption alignleft"><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/dr_2018/DeafRowJRohrberg-2018-100.jpg" data-image-id="2400" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/dr_2018/DeafRowJRohrberg-2018-100.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/dr_2018/thumbs/thumbs_DeafRowJRohrberg-2018-100.jpg" data-title="DeafRowJRohrberg-2018-100" data-description=" "><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-left" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/dr_2018/thumbs/thumbs_DeafRowJRohrberg-2018-100.jpg" alt="DeafRowJRohrberg-2018-100" width="240" height="160"></a><figcaption itemprop="caption" class="wp-caption-text">SOVIET SOVIET</figcaption></figure>
<p>Der Sänger springt extatisch durch den dichten grünen und goldgelben Bühnennebel und das Publikum scheint auch seine Freude an der Darbietung zu haben. <strong>SOVIET SOVIET</strong> beenden ihr Set mit schon fast elendig weit herausgezögerten <strong>Rückkopplungs-Orgien</strong>, die (sei es nun geplant oder zufällig) synchron mit Blinder-Einsatz auf- und abwallen. Das ist wirklich gut gemacht und auf den Punkt umgesetzt. Da muss ich doch schon zufrieden in mich hineinlächeln. Und ich hätte nicht gedacht, dass diese so &#8218;harmlose&#8216; Band zwischen den beiden bösen, lauten Kapellen funktioniert. Aber die Energie scheint das Publikum zu erfassen, wenngleich die Musiker wahrlich keine Glanzleistung ablegen.</p>
<h4>Bühne frei für die Pos(t)erboys!</h4>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" style="width: 230px" class="wp-caption alignright"><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/dr_2018/DeafRowJRohrberg-2018-104.jpg" data-image-id="2404" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/dr_2018/DeafRowJRohrberg-2018-104.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/dr_2018/thumbs/thumbs_DeafRowJRohrberg-2018-104.jpg" data-title="DeafRowJRohrberg-2018-104" data-description=" "><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-left" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/dr_2018/thumbs/thumbs_DeafRowJRohrberg-2018-104.jpg" alt="DeafRowJRohrberg-2018-104" width="240" height="160"></a><figcaption itemprop="caption" class="wp-caption-text">DOWNFALL OF GAIA</figcaption></figure>
<p>01:00 Uhr, das Aschenputtel ist schon längst Zuhause, aber <strong>DOWNFALL OF GAIA</strong> fangen (mit nunmehr 40 Minuten Verzögerung) gerade mal an. Offenbar ist keiner der Kapelle eine solche Märchenfigur &#8211; bis auf den Drummer. Dessen Oberkleid scheint sich zu Mitternacht ganz Aschenputtel-like in Wohlgefallen aufgelöst zu haben. <strong>Spaß beiseite.</strong> Die Jungs machen vom ersten Ton an klar, dass sie mit ihrem finster-bösen Schaffen keine Gefangenen nehmen. Zum Laut und Fies gesellt sich viel Show. Nicht nur, dass der Schlagwerker mit seiner partiellen Nacktheit Blicke bündelt &#8211; er bringt auch ordentlich Bewegung in sein Spiel&#8230; und haut in seinem Enthusiasmus erstmal neben die Tom. Ich muss ein wenig süffisant grinsen, gebe ich zu. Außerdem verabschiedet sich sofort auch eine Gitarrensaite. Deren Verlust wird aber ebenso gekonnt überspielt wie das &#8218;Vergreifen&#8216; des Drummers und zeigt, dass solche Lappalien nicht zu merkbaren Unsicherheiten führen. Ja, die Jungs wissen schon, was sie tun und tauchen in viel Nebel, viel Flackern und viel Tamtam ein. Und sie ziehen die Leute mit sich</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" style="width: 230px" class="wp-caption alignleft"><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/dr_2018/DeafRowJRohrberg-2018-115.jpg" data-image-id="2296" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/dr_2018/DeafRowJRohrberg-2018-115.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/dr_2018/thumbs/thumbs_DeafRowJRohrberg-2018-115.jpg" data-title="DeafRowJRohrberg-2018-115" data-description=" "><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-left" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/dr_2018/thumbs/thumbs_DeafRowJRohrberg-2018-115.jpg" alt="DeafRowJRohrberg-2018-115" width="240" height="160"></a><figcaption itemprop="caption" class="wp-caption-text">DOWNFALL OF GAIA</figcaption></figure>
<p>Episch und flächig wälzen sie durch den Saal und räumen meine Gehörgänge gut auf. Die Gitarren sägen, der Gesang (oder eher das Geschrei) bohrt sich in die Hirnwindungen und sät ganz stilecht Verzweiflung und Wut. Manchmal lassen sie mich auch einfach damit stehen. Entlassen mich in ruhigen, vor allem durch Gitarrenwände getragenen, sphärischen Passagen in die Leere, um dann wieder effektvoll alles niederzumähen.</p>
<h4>Ein fulminanter Abschluss, wahrlich!</h4>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" style="width: 230px" class="wp-caption alignright"><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/dr_2018/DeafRowJRohrberg-2018-119.jpg" data-image-id="2300" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/dr_2018/DeafRowJRohrberg-2018-119.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/dr_2018/thumbs/thumbs_DeafRowJRohrberg-2018-119.jpg" data-title="DeafRowJRohrberg-2018-119" data-description=" "><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-center" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/dr_2018/thumbs/thumbs_DeafRowJRohrberg-2018-119.jpg" alt="DeafRowJRohrberg-2018-119" width="240" height="160"></a><figcaption itemprop="caption" class="wp-caption-text">AEHM</figcaption></figure>
<p>Ich muss sagen, dass ich allerdings im Laufe der Show des Headliners irgendwann komplett abschalte und den Föhn einfach Föhn sein lasse. Als AEHM dann sein (auch wieder vom Publikum viel-gelobtes) Pausen-DJ-Set mit<strong> CIGARETTES AFTER SEX</strong> beendet, bin ich glücklich und zufrieden &#8211; aber auch sehr, sehr müde. Der Abend ist schon so immer echt lang und die aufgestaute Verspätung im Ablauf gut&nbsp; ihr Übriges. Ich mag die so kontrastreiche und doch zusammenpassende Aufstellung an Bands sehr. Ich habe sie auch in den vergangenen beiden Jahren als absolut gelungen eingeschätzt. Nur fehlte mir dieses Jahr &#8211; vermutlich mehr als in den letzten &#8211; einfach das Stehvermögen, wirklich alles offen aufnehmen zu können. Ich hatte mit <strong>BRIQUEVILLE</strong> und <strong>LENTO</strong> so meine Probleme und auch <strong>DOWNFALL OF GAIA</strong> rauschten mehr oder weniger an mir vorbei.</p>
<p>Ich hoffe einfach, dass ich den besagten Kapellen zu anderer Gelegenheit besser Gehör &#8211; und mehr Verständnis &#8211; schenken kann. Genauso hoffe ich auch, beim nächsten <strong>Deaf Row Fest</strong> wieder fitter unterwegs zu sein. Ich freue mich auf jeden Fall jetzt schon auf die nächste Auflage!</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/deaf-row-fest-vii-2018/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=deaf-row-fest-vii-2018">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/deaf-row-fest-vii-2018/">DEAF ROW FEST VII &#8211; Kontrastprogramm in Jena</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>DEAF ROW FEST VII &#8211; Die magische Sieben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Sep 2018 10:52:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Besser als jeder Sampler, versteht es das DEAF ROW, Musik zusammenzustellen und neue Horizonte zu öffnen!<br />
Wir sind zum dritten Mal dabei und ärgern uns nur, dass wir diese Konzertreihe nicht eher kannten.</p>
<p>Kommt mit nach Jena, wir sagen euch, was euch erwartet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/deaf-row-fest-vii-die-magische-sieben/">DEAF ROW FEST VII &#8211; Die magische Sieben</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Alle Jahre wieder lädt <strong>DEAF ROW SHOWS</strong> zum <strong>DEAF ROW FEST</strong> und hat mit der diesjährigen Auflage die Sieben gleich doppelt erreicht. Wieder einmal werden sieben Bands das wunderbare <strong>Kassablanca</strong> in Jena beschallen. Zum siebten Mal in Folge. Am 29.09.2018 erwartet mich ein langer Abend, der hoffentlich ebenso befriedigend verlaufen wird wie die beiden Vorgänger <a href="https://silence-magazin.de/deaf-row-fest-v-2016-jena">2016</a> und <a href="https://silence-magazin.de/deaf-row-fest-vi-jena-2017">2017</a>, die ich schon gemeinsam mit dem <a href="https://gutesende.de" target="_blank" rel="noopener">Yeti</a> bereits besuchen durfte.</p>
<p><strong>HEADS.</strong>, <strong>LENTO</strong> und <strong>SOVIET SOVIET</strong> sind mir namentlich geläufig, ich hatte allerdings noch nicht das Vergnügen mit selbigen. <strong>SUN WORSHIP</strong> habe ich hingegen schon einmal abfeiern dürfen und freue mich riesig darüber, sie im Programm für dieses Jahr entdeckt zu haben. Naja, und <strong>DOWNFALL OF GAIA</strong>, die sind eine Größe, die man wohl einfach kennt.</p>
<h4>Oder eben auch nicht.</h4>
<p>Ich habe sie in den letzten (bestimmt drei, vier) Jahren ganz erfolgreich wegignoriert. Fehlen noch zwei Bands – und zu denen habe ich wirklich keinerlei Bezug – <strong>FOTOCRIME</strong> und <strong>BRIQUEVILLE</strong>. Zeit, den Horizont zu erweitern … aber was machen die alle eigentlich?!</p>
<hr>
<p>Den Reigen werden <strong>HEADS.</strong> eröffnen. Ich gebe zu, dass ich die deutsch-australische Kapelle bis dato nur vom Namen her kenne. Aus dem <strong>JAGUWAR</strong>-Dunstkreis. Mit noisigem, düsterem und waberndem Rock, der die Schwere von Sludge und den Dreck von Grunge in den Schuhprofilen mit sich trägt, stellen sie sich mir auf ihrem Langspieler “Collide” vor und versprechen damit ein vereinnahmender Start in den Abend zu werden.</p>
<p><a href="https://headsnoise.bandcamp.com/">&#8222;Collider&#8220; by HEADS.</a></p>
<p><strong>FOTOCRIME</strong> brechen mit dem, was das Opener-Trio anbringt und schmeißen mich in die Dark-Post-Punk-New-Wave-Sounds der tiefsten 80er. Synthielastiges Vor-Sich-Hinschunkeln, ein bisschen Leiden und Träumen – <strong>THE CURE</strong>, <strong>JOY DEVISION</strong> und <strong>SISTERS OF MERCY</strong> lassen grüßen. Ich bin gespannt, wie sich die aus den USA stammenden <strong>FOTOCRIME</strong> live machen. Denn solche Musik kenne ich bisher nur aus der Konserve,</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/fyxtZCe59GI?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Anknüpfend an die letzten Jahre wird es auch postig werden. <strong>BRIQUEVILLE</strong> sorgen für einen instrumentalen Sog, der live im besten Fall ordentlich zu hypnotisieren weiß. Die Belgier werden mit ihrer musikalischen Schwere dem Abend eine dramatische Wendung geben, um das Publikum auf <strong>SUN WORSHIP</strong> vorzubereiten, die episch und überwältigend das Kassablanca mit ihrem atmosphärischen Black Metal überrollen werden.&nbsp;<strong>Versprochen!</strong></p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/ERuuaOR3oj0?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>Wie soll es dann weitergehen? Nachdem doch schon gemetzelt wurde? Mit mehr Gemetzel!</h4>
<p>So zumindest versprechen es <strong>LENTO</strong> aus Italien. Ebenso wie <strong>SUN WORSHIP</strong> suchen sie das Jenaer <strong>DEAF ROW FEST</strong> nicht zum ersten Mal auf und holzen instrumental gut los. Ich weiß beim ersten Reinhören nicht so richtig, wohin es gehen soll. Post Black? Sludge? Auf jeden Fall:&nbsp;<strong>Chaos</strong>. Und ziemlich anstrengend. Puh, mal sehen, was das wird… <strong>LENTO</strong>s Landsleute von <strong>SOVIET SOVIET</strong>, die ich ja nun bisher auch nicht weiter kenne, fahren ebenfalls ordentliche Soundwände auf, funktionieren aber ganz anders. Weniger chaotisch, viel harmonischer. Irgendwas lässt mich mit <strong>PLACEBO</strong> assoziieren – Basssound und Rhythmusarbeit, vielleicht auch ein bisschen der nölende Gesang – so würde ich die Gemeinsamkeit lokalisieren. Alternative Rock mit einer Schippe postiger Träumerei obendrauf. Es schiebt romantisch vor sich hin. Ich bin höchst erquickt und sehe der Band gespannt entgegen.</p>
<p><a href="https://sovietsoviet.bandcamp.com/album/endless">&#8222;Endless&#8220; by SOVIET SOVIET</a></p>
<p>Headliner werden&nbsp;<strong>DOWNFALL OF GAIA&nbsp;</strong>sein. Ja, genau, die Wegignorierten. Erstkontakt sagt: <strong>Schön! Schnell! Düster!</strong> Black Metal also. Der Vergleich zu <strong>FALL OF EFRAFA</strong> ließ mich schon aufmerken, selbige wissen mich schon seit längerem gut zu begeistern. Und ja, nach den ersten Kostproben aus der Konserve könnten mir auch die atmosphärischen&nbsp;<strong>DOWNFALL OF GAIA</strong> in Zukunft gut schmecken, wenn sie mich in Jena zu überzeugen wissen.</p>
<p>Umrahmt wird das diesjährige LineUp wieder von <a href="https://soundcloud.com/aehmaehm">aehm</a> an den (echten!) Plattentellern (für echtes Vinyl!), der in den letzten Jahren schon die passenden Töne zur Pausenuntermalung finden konnte. Ich freu mich drauf!</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/0Jb_AMz5GTA?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Was?</strong> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;DEAF ROW FEST VII</p>
<p><strong>Wann?</strong>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;29.09.2018</p>
<p><strong>Wo? &nbsp; &nbsp;</strong> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Kassablanca Jena</p>
<p><strong>Preis:</strong> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; 20€&nbsp;VVK / 25€ AK</p>
<p><strong>Genre: &nbsp;</strong>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Post Rock, Post Metal, Post Punk, New Wave, Instrumental, Alternative, Noise, Black Metal, Sludge, Grunge</p>
<p><strong>Bands:</strong> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp;<strong>HEADS., FOTOCRIME, B R I Q U E V I L L E, SUN WORSHIP, LENTO, SOVIET SOVIET, DOWNFALL OF GAIA</strong></p>
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		<title>Spätzünder unter euch? &#8211; neue Bandbestätigungen beim WAY OF DARKNESS</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Dec 2017 10:31:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Cliteater]]></category>
		<category><![CDATA[desaster]]></category>
		<category><![CDATA[Downfall Of Gaia]]></category>
		<category><![CDATA[Evil Invaders]]></category>
		<category><![CDATA[festival]]></category>
		<category><![CDATA[fleshcrawl]]></category>
		<category><![CDATA[Indoor]]></category>
		<category><![CDATA[lichtenfels]]></category>
		<category><![CDATA[Party.San Open Air]]></category>
		<category><![CDATA[revel in flesh]]></category>
		<category><![CDATA[Sodom]]></category>
		<category><![CDATA[stadthalle]]></category>
		<category><![CDATA[way of darkness]]></category>
		<category><![CDATA[witchburner]]></category>
		<category><![CDATA[wodos]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer kennt es nicht? Nur noch wenige Tage bis Weihnachten und du bist immer noch auf der Suche nach einem passenden Geschenk? Dem kann jetzt Abhilfe geschaffen werden, in dem du schnellstmöglich noch Tickets für das nächstjährige Way Of Darkness bestellst. Warum? ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/spaetzuender-unter-euch-neue-bandbestaetigungen-beim-way-of-darkness/">Spätzünder unter euch? &#8211; neue Bandbestätigungen beim WAY OF DARKNESS</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer kennt es nicht? Nur noch wenige Tage bis Weihnachten und du bist immer noch auf der Suche nach einem passenden Geschenk? Dem kann jetzt Abhilfe geschaffen werden, in dem du schnellstmöglich noch Tickets für das nächstjährige <strong>Way Of Darkness</strong> bestellst. Warum? Weil dir und deinen Liebsten der Arsch von den Bands gewaltig versohlt wird! Glaubste nicht? Dann guck dir dieses jetzt schon wahnsinnige <strong>Billing </strong>mal genauer an!</p>
<h4>Old School vom feinsten!</h4>
<p>Gerade erst wurde der nächste <strong>Neuzugang</strong> für das Festival bekanntgegeben, welches zum ersten Mal seit 6 Jahren wieder seine Pforten öffnet. Mit <strong>FLESHCRAWL</strong> stößt nun eine Truppe zum Line Up, die mit irgendwelchen neumodischen Erscheinungen rein gar nichts zu schaffen hat. Die Mittelschwaben strapazieren euer <strong>Trommelfell</strong> mit extremen <strong>Old-School-Death</strong>. Dieses Booking kommt eigentlich überhaupt nicht überraschend, denn die Veranstalter haben es sich auf die Fahne geschrieben, die traditionellen <strong>Metalstile</strong> zum Zuge und neuartige Modeerscheinungen komplett außen vor zu lassen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_24024" aria-describedby="caption-attachment-24024" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/DOWNFALL-OF-GAIA-Band.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-24024 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/DOWNFALL-OF-GAIA-Band-1024x683.jpg" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/DOWNFALL-OF-GAIA-Band-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/DOWNFALL-OF-GAIA-Band-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/DOWNFALL-OF-GAIA-Band-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/DOWNFALL-OF-GAIA-Band-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/DOWNFALL-OF-GAIA-Band.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-24024" class="wp-caption-text">Ebenfalls neu mit aufgestellt: DOWNFALL OF GAIA</figcaption></figure>
<p>Und auch der andere Neuzugang hat es mächtig in sich. <strong>DOWNFALL OF GAIA</strong> begeistern eher die <strong>Black-Metal-Fraktionisten</strong> unter euch. Ihr sludgiger Black Metal hat mich schon ein ums andere Mal auf der Bühne begeistert. Für mich sind die mit Abstand eine Speerspitze im deutschen Black Metal.</p>
<p>Hier nochmal das komplette Billing auf einen Blick:</p>
<blockquote><p><strong>CLITEATER<br />
DESASTER<br />
DOWNFALL OF GAIA<br />
EVIL INVADERS<br />
FLESHCRAWL<br />
REVEL IN FLESH<br />
SODOM<br />
WITCHBURNER</strong></p>
<p>&nbsp;</p></blockquote>
<p>Na, überzeugt dich das Line Up? Dann beschenk dich doch einfach selbst mit einem Ticket und streiche den 5. und 6. Oktober 2018 schon mal&nbsp;<strong>blutrot</strong> im Kalender an.&nbsp; Wahrscheinlich hast du dir eh schon viel zu lang nichts Gutes mehr getan. Für 57 € gibt es das volle Paket!</p>
<p>Mehr Infos findest du unter folgenden Links:</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/Wayofdarknessfestival/" target="_blank" rel="noopener"><strong>https://www.facebook.com/Wayofdarknessfestival/</strong></a><br />
<a href="http://wayofdarkness.de/" target="_blank" rel="noopener"><strong>http://wayofdarkness.de/</strong></a></p>
<p>Übrigens: Wir von <strong><em>Silence</em></strong> sind offizieller <strong>Medienpartner</strong> des Festivals und werden mit ein paar Leuten vor Ort sein. Wir sehen uns!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/spaetzuender-unter-euch-neue-bandbestaetigungen-beim-way-of-darkness/">Spätzünder unter euch? &#8211; neue Bandbestätigungen beim WAY OF DARKNESS</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Zwischen Schönheit und urbaner Misere</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Oct 2016 09:33:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Stoner]]></category>
		<category><![CDATA[Downfall Of Gaia]]></category>
		<category><![CDATA[Forlet Sires]]></category>
		<category><![CDATA[Journey Towards Ruin]]></category>
		<category><![CDATA[Post Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Urban]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FORLET SIRES &#8211; Journey Towards Ruin Veröffentlichungsdatum: 07.10.2016 Dauer: 38 Min. Label: Cruel Bones Stil: Black/Post Metal &#160; Wenn pro Monat schätzungsweise 150 bis 200 neue Alben im Rock/Metal-Bereich erscheinen, dann ist es kein Wunder, dass so manche tolle Band untergeht. Dabei ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>FORLET SIRES </strong>&#8211; Journey Towards Ruin<br />
Veröffentlichungsdatum: 07.10.2016<br />
Dauer: 38 Min.<br />
Label: Cruel Bones<br />
Stil: Black/Post Metal</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn pro Monat schätzungsweise 150 bis 200 neue Alben im Rock/Metal-Bereich erscheinen,<br />
dann ist es kein Wunder, dass so manche tolle Band untergeht. Dabei ist die Schweiz ein Hort voller erstklassiger Bands, die auch international Menschen aus aller Welt begeistern und beeinflussen können. Mittendrin haben <strong>FORLET SIRES</strong> es geschafft ein kleines aber feines Demo zu veröffentlichen, welches den Underground erschüttern lässt. Zwar ist das erste Lebenszeichen der Züricher Jungspunde noch dem Genre Death Doom zuzuordnen, aber mittlerweile hat sich die Band stilistisch gehäutet wie eine Schlange.</p>
<p>Vollmundig beginnt das Album <b>ohne unnötige Gruselintros oder Ambientspielereien</b> wie man es von vielen Interpreten dieser Sparte kennt. Auffällig ist hier das <b>betont groovige bis rockige Drumming</b>, durch welches ein treibender Beat geschaffen wird. Gekonnt entsteht ein Wechsel zwischen klassischer 90er-Jahre-Raserei und Mid-Tempo lastigen Passagen, auch vor beinahe stillstehenden Momenten wird nicht haltgemacht. Besonders gefällt mir, dass das Hauptaugenmerk auf die atmosphärischen Gitarren gelegt wurde. Einerseits haben sie einen modernen Klang, andererseits wird aber durch die einfallsreichen, leicht schrägen Riffs immer eine massive und zugleich melancholische Kulisse erzeugt (<em>&#8222;Suffocating On Time&#8220;</em>).</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Qfa8waF5yw8?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Lediglich der weibliche Gastbeitrag ist in diesem Fall &#8222;not my cup of tea&#8220;, wie der Engländer sagen würde. Im Anschlusstitel <i>&#8222;&#8230;And by Dawn There&#8230;&#8220;</i> kommt der vom 2014 erschienenen Demo bekannte Doom Metal-Einfluss zum Zuge. Wie hier zwischen Zerbrechlichkeit und Härte gewechselt wird, beweisen <strong>FORLET SIRES </strong>wunderbar. Sozusagen die <b>vertonte Misere</b>. <i>&#8220; The Peak Of Ease &#8220; </i>fängt als 4. Track meinen Eindruck vom Cover perfekt ein.</p>
<p>Eine kalte, leblose, graue Stadt, in der kein Trost zu finden ist.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_8249" aria-describedby="caption-attachment-8249" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-8249" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/jtr_artwork-1024x1024.jpg" alt="Quelle: Forlet Sires" width="1024" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/jtr_artwork-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/jtr_artwork-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/jtr_artwork-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/jtr_artwork-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/jtr_artwork.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-8249" class="wp-caption-text">Quelle: Forlet Sires</figcaption></figure>
<p>Mittlerweile höre ich auch <b>Post Metal-Referenzen à la DOWNFALL OF GAIA</b> in diesem Song heraus. Gerade die ruhige Gitarrenmelodie veredelt das Konstrukt und erinnert an manch bekannte Band aus diesem Sektor. Klassischer Black Metal geht definitiv anders, allerdings stört es mich nicht, wenn der Stempel des &#8222;Post Black Metal&#8220; aufgedrückt wird, obwohl ich sonst eher Probleme mit dieser Bezeichnung habe. Aber zurück zum eigentlichen Thema: Ist der vorletzte Titel noch anfänglich ruhig und <b>brilliert</b> mit verspieltem Charakter, steigert er sich mit Post Rock typischen Effekten und bricht erst in den letzten 2 Minuten aus. Unvorhersehbar wird hier im zeitgemäßen Gewand und dissonanten Tönen <b>etwas Eigenes</b> entwickelt. Interessant wird es zum Schluss bei <em>&#8222;Worlds Collide&#8220;</em>, denn es dominiert ein tänzelnder bis schwingender Rhythmus, der sich mit fast schon poppigen Tönen vereint. Glücklicherweise kriegen die Jungs aus Winterthur hier die Kurve, bevor es zu eingängig wird (danke für den Blastbeat!).</p>
<p>Jetzt fragt sich eventuell der eine: Wo ist der Haken an der Sache. Bis jetzt liest man nur Lobgesänge, aber leider gibt es <b>Punktabzüge bezüglich des Gesanges</b> und der gebotenen Basslinien. Während der Tieftöner Dienst nach Vorschrift leistet, fügt er sich dennoch gut in das Gesamtwerk ein. &#8222;Bass ist halt nicht alles, aber ohne Bass ist alles nichts.&#8220;, sagte bereits irgendeine Seele auf unserem Planeten und ich muss ihm/ihr beipflichten. Die <b>Vocals</b> gestalten sich bis auf den Abschlusstitel <b>relativ eintönig</b>. Permanentes Geschrei will halt gut eingesetzt sein und so ist die Stimme manchmal eine Geduldsprobe.</p>
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		<title>Titten raus, es ist&#8230; Summer Breeze 2016</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Aug 2016 06:02:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Arch Enemy]]></category>
		<category><![CDATA[Batushka]]></category>
		<category><![CDATA[Blues Pills]]></category>
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		<category><![CDATA[Slayer]]></category>
		<category><![CDATA[Steak Number Eight]]></category>
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<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/titten-raus-es-ist-summer-breeze-2016/">Titten raus, es ist&#8230; Summer Breeze 2016</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich besuche das Summer Breeze noch nicht sehr lange – erst seit 2014 – und dennoch ist es in diesen wenigen Jahren zu einem meiner liebsten Festivals geworden. Zumindest aus der Perspektive eines Besuchers. Dass sich der Fokus dann doch etwas ändert, wenn man dort arbeitet, habe ich in diesem Jahr gemerkt. Bis kurz vor knapp war es fraglich, ob ich hinfahre oder nicht. Aber scheiß drauf, Breeze ist nur einmal im Jahr &#8230;</p>
<h4 style="text-align: center;">Mittwoch, 17.08.2016</h4>
<hr />
<p>Warum ist die gesamte deutsche Autobahnlandschaft eigentlich grade eine einzige Baustelle? Dank A9 und zahlreicher Staus, Umleitungen, Sperrungen, Verzögerungen und Wartezeiten verpasse ich bereits <strong>MANTAR</strong>, was mich ziemlich wurmt. Na prima.</p>
<p>Aufgrund dessen ist die erste Band, die ich an diesem Mittwoch sehe, <strong>NOVELISTS</strong> aus Frankreich. Leider sind die Jungspunde weit weniger progressiv, als es im Vorfeld angekündigt wurde. Zwar wird hier eine agile Bühnenshow gezeigt, allerdings erscheint mir diese so, als wäre sie mit der Show jeder anderen Band im Core Sektor austauschbar. Warum macht man 2016 noch solche Musik?</p>
<p>Wenig später spielen <strong>DOWNFALL OF GAIA</strong>, die mich erst zum Ende ihres Sets wirklich fesseln können. Drummer Mike Kadnar, der auch bei <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-8-black-table-interview-edition/" target="_blank"><strong>BLACK TABLE</strong></a> spielt, ist ein absolutes Monster und prügelt und bangt sich durch das gesamte Set. Der Sound ist anfangs eher lasch und hindert den Aufbau der Stimmung, um den sich die Jungs hier bemühen. Dennoch haben sich viele Fans vor der Camel Stage eingefunden, die den Post Black Metal der vier Jungs feiern.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/summer-breeze-2016/IMG_1268.JPG" alt="IMG_1268" /></p>
<p>Danach heißt es: „Eskalation! Dekonstruktion!“ Als letzte Band des Tages sehe ich <strong>FÄULNIS</strong>. Und von der ersten bis zur letzten Sekunde zieht mich Seuche in seinen Bann. Jeder Song schafft Atmosphäre und gräbt sich tief unter die Haut, unterstützt von der (für August unfassbaren) Kälte, die sich mittlerweile über das gesamte Gelände gelegt hat. <em>„Metropolis”</em> stimmt bereits auf das kommende Album ein, bevor <em>„Weiße Wände”</em> das viel zu knapp bemessene Set beendet. Mein erstes Highlight dieses Festivals.</p>
<p>Die kommende Nacht ist eisig! Und dabei bin ich sonst keine Lusche, was das Wetter angeht. Nach Wacken dachte ich eigentlich, alles gesehen zu haben, doch so etwas habe ich diesen Sommer noch nicht erlebt! Selbst mehrere Schichten Kleidung plus Schlafsack plus Decke plus Pennen im Auto schaffen es nicht, die Nacht noch irgendwie gemütlich zu gestalten. Doch es kommt noch schlimmer&#8230;</p>
<h4 style="text-align: center;">Donnerstag, 18.08.</h4>
<hr />
<p>Zuweilen ist das Leben nicht fair: manche Bands verpasst man, andere muss man ungewollt ertragen. Nach einer beschissenen Nacht wird der Morgen nicht sehr viel besser, denn: es hat auch ungeahnte Schattenseiten, dass ich in der direkten akustischen Einflugschneise der Hauptbühnen zelte. So versauen mir <strong>TOXPACK</strong> mein Frühstück. Ich kann mit solcherlei Musik aus einer Vielzahl von Gründen einfach absolut nichts anfangen. Doch diese aufzuführen würde nochmal einen ganz eigenen Artikel ausmachen. Ich hoffe, dass der Tag trotzdem noch gut werden kann…</p>
<p>Es ist schon eine Weile her, seitdem ich die San Diego Death Grinder von <strong>CATTLE DECAPITATION</strong> das letzte Mal gesehen habe. Demnach freue ich mich besonders auf den Auftritt der Band, die heute zu meiner Überraschung mit einem zusätzlichen Liveklampfer (Belisario Dimuzio) auftrumpfen. Somit werden die ohnehin brutalen Songs, die ausschließlich von den letzten beiden Alben „Monolith of Inhumanity” und „The Anthropocene Extinction” stammen, noch härter aufgefahren. Allerdings ist der Sound so unoptimal, dass man manchmal erst nach Minuten merkt, welcher Song einem da eigentlich gerade um die Ohren ballert. Trotzdem bieten die Mannen um das nicht zu bremsende Frontschwein Travis Ryan die vermutlich energiegeladenste Show, die ich abseits der Camel Stage sehen kann.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/summer-breeze-2016/IMG_1551.JPG" alt="IMG_1551" /></p>
<p><strong>WOLFHEART</strong> schaue ich mir danach eigentlich nur an, weil ich <a href="https://www.youtube.com/watch?v=n8VBPMKLxSg" target="_blank"><em>„Routa Pt. 2”</em></a> so geil finde. Nach dem Song habe ich streng genommen aber auch bereits alles gesehen. Wer <strong>BLACK SUN AEON</strong>, <strong>BEFORE THE DAWN</strong> und die anderen Projekte von Toumas Saukkonen kennt, kannte und mochte ist auch hier richtig. Typisch finnisch, d.h.: melancholisch, melodisch und dennoch hart dröhnen die Songs durch das Zelt, leider auch bei nur mäßigem Sound. Trotzdem gelingt es den Skandinaviern, Stimmung aufzubauen.</p>
<p>Obwohl ich <strong>TRIBULATION</strong> schon letzte Woche auf dem P.S:O:A gesehen habe, begebe ich mich heute erneut ins Zelt, um den dürren Schweden zu lauschen. Und wieder enttäuschen die Progressive Black Metaler nicht. Erneut ist die Agilität, die hier auf die Bretter gelegt wird, kaum zu überbieten. Allerdings ist der Zauber, der beim ersten Mal noch auf mich wirkte, diesmal schon nicht mehr ganz so krass, objektiv betrachtet bleibt die Show dennoch fehlerfrei.</p>
<p>Was mich danach auf der Camel Stage erwartet, ist der absolute Abriss. Die Belgier von <strong>STEAK NUMBER EIGHT</strong> sind so etwas wie ein Geheimtipp. Trotzdem finden sich einige Fans ein, um den atmosphärischen Sludge der vier Jungs zu feiern. Und was hier abläuft, ist die restlose Eskalation &#8211; sowohl vor, als auch auf der Bühne. Sänger Brent Vanneste zerreißt sich und seine Stimmbänder förmlich, befindet sich zwischenzeitlich mehr im Publikum als auf der Bühne und bewegt sich völlig irre zu den vielschichtigen Songs. Diese sind mal <a href="https://www.youtube.com/watch?v=AvQDfl0PuqA" target="_blank">fies und aggressiv</a>, dann wieder <a href="https://www.youtube.com/watch?v=j6FdNtLQYK8" target="_blank">warm und groovend</a>. Zu jedem Zeitpunkt der kurzen Spielzeit sind die Belgier krass, präzise und vor allem: durchweg authenthisch! Normalerweise scheue ich mich vor überschwänglichen Ansagen dieser Art, aber: dieser Auftritt war einer der heftigsten, die ich in der bisherigen Festivalsaison miterleben durfte! Was vielleicht auch an dem noch jungen Alter des Quartetts liegen kann. Ende diesen Jahres werden die Jungs nochmal durch Deutschland touren. Wenn ihr Zeit habt: seht sie euch auf jeden Fall an!</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/summer-breeze-2016/IMG_1623.JPG" alt="IMG_1623" /></p>
<p>Im Anschluss sehen Alex und ich die Belgier von <strong>SAILLE</strong>, die uns beide gleichermaßen mit symphonischen Black Metal ohne Kitsch begeistern können. Die Jungs scheinen genauso große Fans von Cthulhu zu sein wie wir, denn viele ihrer Songs behandeln Lovecraft’sche Themen, wodurch sie vor allem für Alex Sympathie Bonus bekommen. Wie bei sogut wie allen Bands auf der Camel Stage ist jedoch auch hier die Spielzeit äußerst begrenzt, wobei ich gern noch etwas mehr Zeit gehabt hätte, um mich in die Songs einzufinden und die Stimmung wirken zu lassen.</p>
<p>Gefühlte neun Stunden später &#8211; kurz nach zwei (!) &#8211; spielen dann <strong>SWALLOW THE SUN</strong> im Zelt. Im Vergleich mit anderen Bands, die ich zu solch einer Uhrzeit schon dort gesehen habe, will der Funke diesmal nicht so wirklich überspringen, was auch daran liegen kann, dass ich mit den neuen Songs der Jungs nicht mehr wirklich vertraut bin. Der Sound ist in Ordnung und selbst zu dieser Uhrzeit sind noch überraschend viele Leute im Zelt UND auf den Beinen. Der Sound der Finnen ist für mich indes weder Fisch noch Fleisch: nicht aggressiv genug, aber trotzdem zu hart, um wirklich zum Schwelgen zu verleiten. So rauscht das Konzert leider derart an mir vorbei, dass ich es bereits vergessen habe, als ich das Zelt verlasse und mich auf den Weg zu meinem Camp begebe. Welches Konzert?</p>
<h4 style="text-align: center;">Freitag, 19.08.</h4>
<hr />
<p>Auch heute Morgen schallen mir von der Hauptbühne aus Töne entgegen, um die ich nicht gebeten habe. Das, was ich von <strong>VERSENGOLD</strong> so mitbekomme, zeugt von guter Instrumentalarbeit, vielen Zuschauern zu früher Stunde und Texten, die spätestens nach dem zweiten Song jeden Reiz für mich verloren haben. Leider wird es in nächster Zeit nicht sehr viel besser werden, da auch vieles von dem, was im Anschluss folgt, so garnicht meinen Geschmack trifft.</p>
<p>Somit sind <strong>DYING FETUS</strong> die erste Band, die ich heute freiwillig sehe. Was mir dabei besonders positiv auffällt, ist, dass das Trio aus Maryland ein anderes Set spielt als noch letzte Woche. So hat es heute <em>„One Shot, One Kill”</em> ins Set geschafft, und auch sonst mangelt es nicht an Klassikern wie <em>„Your Treachery Will Die With You”</em>, <em>„Killing on Adrenaline”</em> und <em>„Praise The Lord”</em>, die technisch über jeden Zweifel erhaben sind. Resultat dessen ist, dass das Publikum ähnlich euphorisiert abgeht wie letzte Woche, auch wenn der Sound einige Nuancen besser hätte sein können.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-6419" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/IMG_0181-1.jpg" alt="Summer Breeze" width="5760" height="3840" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/IMG_0181-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/IMG_0181-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/IMG_0181-1-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/IMG_0181-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/IMG_0181-1-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 5760px) 100vw, 5760px" /></p>
<p>Leider verpasse ich die Progressive/Tech Deather von <strong>OBSCURA</strong>, was ich zwar verschmerzen kann, mich aber dennoch ärgert. Somit sind <strong>ARCH ENEMY</strong> die nächste Band, die ich sehen kann. Ich komme ohne Umschweife mal sofort auf das zu sprechen, was alle wissen wollen: ja, Alissa sah sehr gut aus. Interessiert irgendwen wirklich was anderes?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-6307 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/IMG_0103.jpg" alt="Summer Breeze" width="5760" height="3840" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/IMG_0103.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/IMG_0103-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/IMG_0103-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/IMG_0103-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/IMG_0103-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 5760px) 100vw, 5760px" /></p>
<p>Ich freue mich sehr darüber, dass es <strong>MASTODON</strong> dieses Jahr endlich nach Dinkelsbühl geschafft haben, nachdem die Jungs 2015 kurzfristig absagen mussten. Mit <em>„Tread Lightly”</em>, dem Eröffnungstrack der letzten Platte „Once More&#8217;Round The Sun“, beginnt das Set der lässigen Typen aus Atlanta. Besonders Gitarrist Brent Hinds, der in weißer Fransenjacke auf die Bühne kommt, begeistert das Publikum durch deutsche Ansagen und das Balancieren seiner Gitarre auf dem Kopf. Sowohl alte, als auch neue Songs haben es ins Set geschafft, das so sehr ausgewogen erscheint, bevor das Konzert (10 Minuten zu früh?!) mit <em>„Leviathan”</em> endet. Dennoch hat sich das Warten seit letztem Jahr gelohnt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-6421 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/IMG_9358.jpg" alt="IMG_9358" width="5760" height="3840" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/IMG_9358.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/IMG_9358-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/IMG_9358-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/IMG_9358-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/IMG_9358-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 5760px) 100vw, 5760px" /></p>
<p>Tatsächlich sehe ich <strong>SLAYER</strong> heute zum allerersten Mal. Das Set der Thrash Titanen beginnt geil, endet geil und hängt in der Mitte ziemlich durch. Tom Araya ist gut bei Stimme, schwächelt jedoch mit zunehmender Setlänge hin und wieder. Trotzdem ist und bleibt der Auftritt für mich einer der besten des Festivals, da besonders zum Ende ein Hit dem anderen folgt. Mehrfach während der Show wird das Backdrop geändert und wechselt so zunächst vom „Repentless” Cover, zu einem Schädelmotiv, bis schließlich bei <em>„Angel of Death”</em> ein Backdrop zu Ehren von Jeff Hanneman erscheint. Ich feiere besonders die alten Songs, im Vergleich zu anderen <strong>SLAYER</strong> Shows soll der Auftritt aber verhältnismäßig schwach gewesen sein.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-6425" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/IMG_9989.jpg" alt="Summer Breeze" width="5760" height="3840" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/IMG_9989.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/IMG_9989-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/IMG_9989-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/IMG_9989-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/IMG_9989-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 5760px) 100vw, 5760px" /></p>
<p>Meine Fresse! Was ist bloß mit dieser Camel Stage los?! <strong>GOROD</strong> liefern neben <strong>STEAK NUMBER EIGHT</strong> noch so einen wahnsinnig energetischen Auftritt ab. Die französischen Tech Deather bringen die Meute zum bangen, moshen und im Kreis rennen. Sänger Julien Deyres ist unfassbar sympathisch, und stachelt die Meute, teils auf englisch, teils auf deutsch an, ihr Letztes zu geben. Dieser Bitte kommt das Publikum besonders bei <a href="https://www.youtube.com/watch?v=U7o2YKppbMY" target="_blank"><em>„Birds of Sulphur”</em></a> bedingungslos nach. Für mich die letzte Band des Tages und ein herrlicher Abriss!</p>
<h4 style="text-align: center;">Samstag, 20.08.</h4>
<p>Hatte ich schon erwähnt, dass zum Zeltplatz teils wirklich schlimme Musik schallt? Die letzten Tage waren in der Hinsicht zwar nicht angenehm, aber erträglich. Was <strong>GOITZSCHE FRONT</strong> heute aber abliefern, ist nicht nur völlig austauschbar mit all diesen anderen inoffiziellen <strong>ONKELZ</strong> Coverbands, sondern auch so stumpf, platt, billig und proletenhaft, dass es mir schwer fällt, mich in gemäßigter Art und Weise dazu zu äußern. Dass diese Band auch noch aus meinem Bundesland stammt, macht die Sache nicht besser und sorgt dafür, dass ich mich nicht mehr nur noch fremd- sondern auch richtig schäme. Bei so einem Exportprodukt möchte man glatt die eigene Herkunft verleugnen, den eigenen Tod vortäuschen, das Aussehen und die Identität ändern, sich auf &#8217;ne Insel verschanzen, und sonst noch auf allen menschenmöglichen Wegen dafür sorgen, nie wieder mit dieser Region in Verbindung gebracht zu werden. Bei sowas platzt mir wirklich der Zopf! Alle Bands, die ich wirklich sehen will, treten erst gegen Abend auf, weswegen ich erstmal ein paar Stunden zur Erholung hab. Ein Glück.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es ist das dritte oder vierte Mal, dass ich <strong>HARAKIRI FOR THE SKY</strong> mittlerweile live sehe. Die Österreicher treten auf der Camel Stage auf und spielen heute sowohl Songs der ersten beiden, als auch der neuen Platte, wobei mich letztere bislang noch nicht umfassend packen konnte. Solide spielt die live zum Quintett heranwachsende Band ihre 30 Minuten Spielzeit durch. Und dennoch ändert auch dieser Auftritt nichts daran, dass ich <strong>HARAKIRI</strong> live nicht so eindrucksvoll finde wie auf Platte, wobei die Show alles andere als schlecht ist.</p>
<p>Auf der Hauptbühne spielen danach <strong>STEEL PANTHER</strong>. Zwar sind einige Ansagen und die Setlist deckungsgleich mit der von vor zwei Wochen in Wacken, und dennoch sind die Amis unterhaltsam wie eh und je. Dass die Show insgesamt mehr aus Ansagen und Gags als aus Songs besteht, stört hier niemanden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-6359" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/IMG_1018.jpg" alt="Summer Breeze" width="5760" height="3840" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/IMG_1018.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/IMG_1018-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/IMG_1018-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/IMG_1018-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/IMG_1018-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 5760px) 100vw, 5760px" /></p>
<p>Zeitgleich spielen die Dänen von <strong>ILLDISPOSED</strong> im Zelt und sind dabei nicht ein Fünkchen weniger unterhaltsam als <strong>STEEL PANTHER</strong>. Bo Summer ist wie immer zum Scherzen aufgelegt und haut einen lässigen Spruch nach dem anderen raus. Zu diesem Zeitpunkt sehe ich das Zelt so stark gefüllt wie noch nicht zuvor. In welchem Maße der Regen dafür verantwortlich ist, kann ich jedoch nicht sagen. Der Sound ist leider wieder nur bescheiden, was vor allem die extrem tiefen Gitarren in Mitleidenschaft zieht.</p>
<p>Da ich nicht überall gleichzeitig sein kann, stammen die Worte zu <strong>BLUES PILLS</strong> und <strong>PARKWAY DRIVE</strong> aus der Feder von Alex:</p>
<p><strong>BLUES PILLS</strong>. Wurden sie auf dem Rock Hard Festival 2014 noch als Mittagsband verwurstet und eher mäßig bis lauwarm empfangen, reicht es nach dem neuen Silberling „Lady In Gold“ und dessen grandioser Chartplatzierung (Platz 1 der deutschen Albumcharts ) mittlerweile wohl für die Painstage zur Abenddämmerung. Nuclear Blast sei Dank. Ich möchte keineswegs mangelnde musikalische Qualität vorwerfen und stimmlich war alles dort, wo es sein sollte, doch gelang es der 70er Jahre Gedächtniskapelle leider nicht, einen ebenso feierbaren Retrocharme zu entfalten, wie die von <strong>PARKWAY DRIVES</strong> Winston McCall als „mehr 80er als die 80er selbst“ titulierten <strong>STEEL PANTHER</strong>. Nach der Hälfte des Auftritts fielen mir die Augen zu. <strong>BLUES PILLS</strong> stellten sich als Party-Dämpfer heraus.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich wurde geweckt vom einsetzenden Regen und einer harten Faust aus Australien, die mit dem Album „Ire“, das in Australien Gold holte, in Deutschland den 8. Platz erreichte. Glücklicherweise trotzen tausende Fans dem Platzregen, was  <strong>PARKWAY DRIVES</strong> Sänger Winston mit sympathischen Ermutigungen belohnte. Bewegung, Bewegung und nochmals: BEWEGUNG! Jedes Brett, das während der Bandgeschichte zusammengeschrieben wurde, warf man nach den Fans, während die Jungs selbst mit einer mehrstufigen und mit LED-Lichtern ausgestatteten Bühnenkonstruktion in Szene gesetzt wurden. <em>„Dark Days“</em>, <em>„Karma“</em>, <em>„Wild Eyes“</em> und eine Reihe von Songs vom neuen Album waren dabei. Und an dieser Stelle muss erwähnt werden: <em>„Crushed“</em> ist der mächtigste Song, den diese Band zu bieten hat &#8211; und dabei hat sie generell eine Menge breakdown-getriebene Energie auf dem Kasten! Das große Finale wurde umso größer, als plötzlich hinter der Bühne ein großes Feuerwerk punktgenau zum letzten Breakdown einsetzte. Spektakulär!</p>
<p><strong>KATATONIA</strong> spielen als letzte Band auf der Pain Stage. Aufgrund niedriger Temperaturen, beschissenem Wetter und beendeten Headliner Shows sind verhältnismäßig wenige Zuschauer zugegen, was Jonas Renkse und seine Kumpanen nicht stört. Mehrfach bedankt sich der sympathische Schwede (Alliteration, verdammt! Ich schweife in „Bauer sucht Frau“ Schemata ab) bei denen, die noch wach geblieben sind und dem Wetter trotzen. Zum Dank dafür wird Hit um Hit geliefert, wodurch sich die Show für mich zu einer sehr kurzweiligen entwickelt. <em>„Deliberation“</em>, <em>„My Twin“</em>, <em>„July“</em> hier fehlt es an kaum etwas, und auch die beiden neuen Mitglieder an Schlagzeug bzw. Gitarre integrieren sich super in die Band.</p>
<p>Die allerletzte Band des Festivals ist <strong>BATUSHKA</strong>. Da mir „Litourgiya“ ziemlich gefallen hat, blicke ich dem Auftritt mit Spannung entgegen. Als wäre es jedoch nicht schon heftig genug, dass die Band von 2:15 bis 3:00 spielen soll, verzögert sich der Beginn des Sets sogar noch. Grund dafür: Kerzen anzünden, Sound checken und Bühnenbild herrichten. Endlich beginnt die Show der anonymen Polen – mit einer Viertelstunde Verzögerung! Schnell stellt sich bei mir jedoch deutliche Ernüchterung ein, denn die Gitarre ist kaum zu hören. Vielleicht liegt das an den tiefen Frequenzen der acht-saitigen, wie dem auch sei: die klanglichen Defizite rauben der Show deutlich den Charme. Insgesamt ist der Auftritt von ziemlich viel Trara um relativ überschaubare Substanz gezeichnet, was dazu führt, dass ich das Zelt noch vorzeitig verlasse und mir „Litourgiya“ weiterhin wohl nur auf Platte geben werde&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-6314" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/IMG_0165.jpg" alt="Summer Breeze" width="5760" height="3840" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/IMG_0165.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/IMG_0165-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/IMG_0165-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/IMG_0165-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/IMG_0165-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 5760px) 100vw, 5760px" /></p>
<p>Wieder ist ein Festival vorbei. Und bei dem dritten innerhalb von drei Wochen merke ich so langsam, dass es mir an die Substanz geht. Das Summer Breeze war für mich aufgrund von Wetterkapriolen, hartem Boden, teils chaotischer Organisation und anderen Strapazen das bisher anstrengendste.</p>
<p>Seit jeher ist es so, dass mich in Dinkelsbühl maximal ein Viertel der Bands interessiert, was in der Theorie immernoch über 30 Bands sind. Jedoch sind das sowohl prozentual als auch in realen Zahlen immer noch mehr Bands, die ich sehen will, als auf manch anderen Festivals zusammen. Angenehm ist für mich auf dem Summer Breeze nach wie vor, dass im krassesten Falle drei Shows parallel stattfinden können, was so gut wie immer dazu führt, dass ich mich entscheiden kann.</p>
<p>So konnte ich auch in diesem Jahr viele gute Bands sehen, wobei klar betont werden muss, dass es vermehrt die kleinen Shows sind, die durchschlagen und fesseln.</p>
<p>Wie überall ist der Anstieg der Preise auch auf dem Summer Breeze kritisch zu betrachten, was jedoch viele Ursachen hat. Fest steht: billiger wird wohl nichts. Ich bin gespannt, wie sich diese Situation zum nächstjährigen 20sten Jubiläum entwickeln wird. Denn bereits jetzt wird mit einigen extrem großen Überraschungen geworben. Ich bleibe gespannt, wir halten euch auf dem Laufenden.</p>
<p> [<a href="https://silence-magazin.de/titten-raus-es-ist-summer-breeze-2016/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=titten-raus-es-ist-summer-breeze-2016">See image gallery at silence-magazin.de</a>] </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/titten-raus-es-ist-summer-breeze-2016/">Titten raus, es ist&#8230; Summer Breeze 2016</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Der Dinkelsbühler Boden bebt!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Jul 2016 13:02:00 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht mal einen Monat lang müssen wir uns gedulden, dann findet bereits zum 19ten Mal das <strong>SUMMER BREEZE</strong> statt!</p>
<p>Auch in diesem Jahr wurde ein unfassbar umfangreiches Line Up zusammengestellt, welches ganze <strong>125 Bands</strong> umfasst und stilistisch so weit gefächert ist, wie es nur wenigen anderen Festivals vergönnt ist!</p>
<p>Zum elften Mal wird das <strong>SUMMER BREEZE</strong> dieses Jahr auf Dinkelbühler Boden stattfinden. Neben unzähligen Angeboten zur körperlichen Verköstigung in fester und flüssiger Form, gibt es wie jedes Jahr zahlreiche Merchstände an denen zumindest mein Herz wieder höher schlagen wird. Egal ob Season Of Mist, Cudgel oder Nuclear Blast, sogut wie alles ist vertreten!</p>
<p>Die wahren „Places to be“ sind jedoch die vier Bühnen, die unweit voneinander über das Gelände verteilt sind. Pain und Main Stage befinden sich direkt nebeneinander um für reibungslose Abläufe zu sorgen und die Bands im Wechsel spielen zu lassen.</p>
<p>Darüber hinaus werden im Zelt, auf der T-Stage, wieder zahlreiche Bands spielen, auf die ich mich bereits jetzt freue. Denn die Konzerte hier sind immer etwas ganz besonderes. Egal ob <strong>ALCEST</strong> morgens um halb 3, <strong>AHAB</strong>, <strong>NEAERA</strong> oder <strong>ROTTING CHRIST</strong>: Die T-Stage ist eine, die ich in den letzten Jahren zu jeder Tages- und Nachtzeit gerne aufgesucht habe!</p>
<p>Taktisch bestens positioniert befindet sich die kleinste, aber dennoch sehr feine Camel Stage auf dem Weg von den Hauptbühnen zum Zelt. Die Spielzeit der Bands hier mag meist recht gering sein, aber in der Regel ist es mehr als lohnenswert, hier der ein oder anderen Band zu lauschen, die man vielleicht noch garnicht auf dem Schirm hatte!</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>Mit Bands wie <strong>CARCASS</strong>, <strong>AT THE GATES</strong> und <strong>SLAYER</strong> sind dieses Jahr wieder einige wahre Klassiker vertreten, doch auch noch relativ junge Bands wie <strong>ARKTIS</strong>, <strong>BATUSHKA</strong> und <strong>MANTAR</strong> werden auf dem Summer Breeze vorzufinden sein. Besonders erfreut mich, dass <strong>MASTODON</strong>, die im letzten Jahr leider kurzfristig absagen mussten, dieses Jahr dabei sind! Eröffnet wird das <strong>SUMMER BREEZE</strong> jedoch, wie jedes Jahr, von <strong>BLASMUSIK ILLENSCHWANG</strong>!</p>
<p>Da die Veranstalter mit der Premiere der Dienstagsanreise letztes Jahr mehr als zufrieden waren, wird es diese Option auch in diesem Jahr geben! Wer sich also gar nicht zurückhalten kann und bereits am Dienstag nach Dinkelsbühl reisen möchte, um Zeltplatzluft zu schnuppern, dem ist das gegen Gebühr von 10€ möglich! Durchgehend geöffnet sind die Schleusen dann ab Mittwoch Vormittag um 10 Uhr bis zum Sonntag.</p>
<p>Über den Zeltplatz verteilt findet man zahlreiche Dusch- und Toilettencontainer, die kostenpflichtig sind. Für ein Entgelt von 12€ kann man diese jedoch das gesamte Festival über unbegrenzt nutzen. Eine weitere Option für das Unvermeidbare bieten die vielen kostenfreien Dixies. Ganz in der Nähe der Duschen befinden sich die Wasserstellen, um die permanente Versorgung mit dem kühlen Nass zu gewährleisten. Da besonders im letzten Jahr die Temperaturen zum Teil in extreme Höhen vorstießen, wird es auch auf dem Festivalgelände wieder Wasserstellen geben, an denen kostenlos Trinkwasser entnommen werden kann.</p>
<p>Ich für meinen Teil kann es kaum erwarten wieder auf einem der schönsten Festivals Deutschlands zu sein.</p>
<p>Tickets erhaltet ihr unter <a href="https://summer-breeze.empticketing.de/" target="_blank">summer-breeze.empticketing.de</a><br />
Das komplette Line Up findet ihr <a href="http://www.summer-breeze.de/de/bands/index.html" target="_blank">HIER</a>, mittlerweile ist auch die Running Order schon <a href="http://www.summer-breeze.de/de/dateien/running-order/runningorder2016.pdf" target="_blank">ONLINE</a>.<br />
Sollte es Unklarheiten oder Fragen geben, so könnt ihr das detail- und umfangreiche <a href="http://www.summer-breeze.de/de/infos/festival-abc.html" target="_blank">Festival ABC</a> zu Rate ziehen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/der-dinkelsbuehler-boden-bebt/">Der Dinkelsbühler Boden bebt!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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