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	<title>Experimental Metal Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Wed, 29 Jan 2020 09:03:14 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Experimental Metal Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>MOLOKEN veröffentlichen viertes Album: Anspruchsvoll-düstere Disharmonie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raphael Lukas Genovese]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jan 2020 06:12:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Experimental Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Post Hardcore]]></category>
		<category><![CDATA[Prog Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Schweden]]></category>
		<category><![CDATA[The Sign Records]]></category>
		<category><![CDATA[Umea]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute gehts an die Milchbar... Na gut, MOLOKEN statt Moloko...<br />
Dafür nicht minder erfrischend!</p>
<p>Was de Schweden hier abliefern fassen wir kurz zusammen: 10/10!<br />
Warum sagen wir dir auch!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">MOLOKEN &#8211; &#8222;UNVEILANCE OF DARK MATTER&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp;</strong>31. Januar 2020<br />
<strong>Länge:</strong> 36:13 Minuten<br />
<strong>Label:&nbsp;</strong>The Sign Records<br />
<strong>Genre:&nbsp;</strong>Experimental / Progressive Metal</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<p>Der Name&nbsp;<strong>MOLOKEN</strong>&nbsp; stellt bei mir unweigerlich Assoziationen zu Anthony Burgess&#8216; Buch &#8222;A Clockwork Orange&#8220; dar. Jedoch versteckt sich hinter dem Namen alles andere als Milch.&nbsp;<strong>MOLOKEN</strong> ist schwedisch für &#8222;<strong>bedrückt</strong>&#8220; und ist der Name eines <a href="https://silence-magazin.de/tag/progressive" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Prog</strong></a> und <strong><a href="https://silence-magazin.de/tag/experimental" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Experimental</a></strong> Quartetts aus Umeå. Zwischen 200 und 2015 haben die vier Schweden bereits eine EP und drei Alben veröffentlicht. In ihrer bisherigen <a href="http://moloken.net/discography/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Discographie</a> haben die bisher klargemacht, dass die <strong>anspruchsvolle Musik</strong> von&nbsp;<strong>MOLOKEN</strong> nichts mit Eays Listening zu tun hat. Stattdessen wird in hartem Ton und mit vertracktem Songwriting das Leid der Welt beschrien.</p>
<h2>Brachial und intelligent</h2>
<p>Nach ihrer bis jetzt längsten Pause meldet sich die Band jetzt mit ihrer vierten Platte &#8222;<strong>Unveilance of Dark Matter</strong>&#8220; zurück. Vertrieben wird das ausgeklügelte Werk über das schwedische Label <strong><a href="https://www.facebook.com/thesignrecords/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">The Sign Records</a></strong>, wo das Album ab 31. Januar 2020 auf <strong>Vinyl</strong>, <strong>CD</strong> oder zum <strong>Download</strong> bereit steht. <strong>MOLOKEN</strong> leiten ihre anspruchsvolle Scheibe mit dem Anti Love Song &#8222;<em>This Love is a Curse</em>&#8220; ein und bereiten die Hörenden damit instant auf die Stimmung der nächsten 36 Minuten vor. <strong>Anspruchsvoll</strong> und <strong>abwechslungsreich</strong> reibt sich die brachiale Musik über das Album, während deprimierende oder niederschmetternde Lyrik heiser und klagend darüber hinweg schreit.</p>
<p><iframe title="MOLOKEN - UNBEARABLE (Official Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/af_wt0ZVP5g?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Ernsthafter Musikgenuss mit bitteren Noten</h2>
<p>Auch wenn &#8222;<strong>Unveilance of Dark Matter</strong>&#8220; wahrlich kein Album für jede Situation ist, macht es sehr viel Spaß, sich beim Hören immer wieder aufs Neue <strong>überraschen</strong> zu lassen. Anders aber als im klassischen Prog wird auf cleanen Heavy Metal oder symphonische Passagen verzichtet. Im Gegenteil zu Proggern wie&nbsp;<strong>IQ&nbsp;</strong>liegen die musikalischen und lyrischen Einflüsse eher im <strong>Funeral Jazz</strong> und im <strong>DSBM</strong>.</p>
<p>Die Rhythmen wechseln zwischen straightem Thrash- oder Death Metal Gebolze und jazzigen <strong>Beatwechseln</strong>, <strong>Akzentverschiebungen</strong> oder <strong>unerwarteten Breaks</strong>. Das <strong>komplexe Riffing</strong> hebt sich darüber ab und erzeugt mit zusätzlichen passagenauen Verschiebungen für eine raue Dynamik. Besonders schön finde ich auch die Effekte der Instrumente, angefangen beim knarzig <strong>verzerrten Bass</strong>. Die Gitarren klingen wiederum mal volltönend tief und brachial oder auch gerne in <strong>disharmonisch verzerrten</strong> Hochtönen, wie man sie im Mathcore gerne einsetzt.</p>
<p>Und auch der <strong>Stimmeinsatz</strong> ist von ganz besonderer Art. Zwar wird gelegentlich in herkömmlicher Weise gescreamt oder gegrowlt, den Bärenanteil machen jedoch die heiseren Schreie aus. Stilistisch hat der Gesang ein bisschen was von&nbsp;<strong>TOTALSELFHATRED</strong> oder&nbsp;<strong>PIANO BECOMES THE TEETH</strong>. Gänsehaut ist beim Gesang garantiert. Gesanglicher Höhepunkt ist der Track &#8222;<em>Venom Love</em>&#8222;, dessen geflüsterte Passage alles in den Schatten stellt.</p>
<p><iframe title="Hollow Caress" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/d8d5B9qZIvM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Dunkel wie die Nacht und hart wie das Leben</h2>
<p>Sicherlich werden nicht alle meine Begeisterung für die anspruchsvolle sowie bedrückende von&nbsp;<strong>MOLOKEN</strong> teilen können. Tatsächlich finde ich die Mischung aus Post-Hardcore Klängen auf klugen Prog- und Jazz-Rhythmen absolut überwältigend.&nbsp;<strong>MOLOKEN</strong> haben mit &#8222;<strong>Unveilance of Dark Matter</strong>&#8220; das Album für alle geschrieben, denen Progressive Metal meist zu fröhlich, Emocore zu sanft und DSBM zu monoton ist.</p>
<p><a href="http://moloken.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Homepage von&nbsp;<strong>MOLOKEN</strong></a></p>
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		<title>Nachdenken und &#8222;Ohrgasmus&#8220; zugleich! &#8211; Ghost Iris</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Patrick Stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Feb 2017 09:21:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[djent]]></category>
		<category><![CDATA[Experimental Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Ghost Iris]]></category>
		<category><![CDATA[Long Branch Records]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>GHOST IRIS – Blind World Veröffentlichungsdatum: 17.02.2017 Dauer: 37 Min. Label: Long Branch Records Genre: Technical/ Experimental Metal, Metalcore, Djent Metal In gerade einmal zehn Liedern schaffen es&#160;GHOST IRIS mit ihrem ab 17. Februar 2017 erhältlichen Album &#8222;Blind World&#8220; eine derartige Fülle ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/nachdenken-und-ohrgasmus-zugleich-ghost-iris/">Nachdenken und &#8222;Ohrgasmus&#8220; zugleich! &#8211; Ghost Iris</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>GHOST IRIS</strong> – Blind World<br />
Veröffentlichungsdatum: 17.02.2017<br />
Dauer: 37 Min.<br />
Label: Long Branch Records<br />
Genre: Technical/ Experimental Metal, Metalcore, Djent Metal</p>
<p><span id="more-13827"></span></p>
<p><strong>In gerade einmal zehn Liedern schaffen es&nbsp;GHOST IRIS mit ihrem ab 17. Februar 2017 erhältlichen Album &#8222;Blind World&#8220; eine derartige Fülle an genialen Metalvariationen zu kreieren, dass man meinen könnte, die vier Bandmember hätten ihr ganzes Leben damit verbracht es zu komponieren. Dabei ist es doch erst zwei Jahre (Februar 2015) her, als das Debütalbum namens &#8222;Anecdotes of Science and Soul&#8220; veröffentlicht wurde. &#8222;Blind World&#8220; ist ein Album feinster Art, das echt unter die Haut gehen kann!</strong></p>
<p>Die Jungs aus Dänemark unterschlagen keine einzige Methode, um Aufmerksamkeit zu erregen und die Spannung während des gesamten Albums zu halten. Schon im allerersten Song stiftet ein nicht transparenter Eingangsrhythmus Verwirrung beim Zuhörer. Langsam aber sicher begleiten die bizarren Gitarrentöne und -rhythmen den potenziellen Metalhead auf dem sehr holprigen Weg durch das Album. Es werden im Verlaufe der Songs immer wieder unerwartete und&nbsp;spitze Steine gelegt, die den Zuhörer von allen gewohnten Pfaden abbringen: ein bunter Mix von Screams, Growls und Clean-Gesängen in den unterschiedlichsten Stimmlagen, die ständigen brutal klingenden Akkorde und Metalriffs, der unterstützende Bass, die ausgefallene Schlagzeug-Rhythmus-Begleitung und die technischen Hilfsmittel, wie Hall-Sounds, gleichzeitig übereinander gelegte Gesangsspuren oder schräge und stockende Rhythmen und Töne.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-13897 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/20161002-GhostIris1-HeartMatterArtworks-NW01-1024x684.jpg" alt="20161002-ghostiris1-heartmatterartworks-nw01" height="684" width="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/20161002-GhostIris1-HeartMatterArtworks-NW01-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/20161002-GhostIris1-HeartMatterArtworks-NW01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/20161002-GhostIris1-HeartMatterArtworks-NW01-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/20161002-GhostIris1-HeartMatterArtworks-NW01-750x501.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/20161002-GhostIris1-HeartMatterArtworks-NW01.jpg 1450w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>Als Breakdown-Freak kommt man in diesem Album mit Sicherheit auf seine Kosten, denn in jedem Titel ist mindestens einer eingebaut, meist aber mehrere und oft beginnen die Songs sogar mit den rhythmischen Gitarren- und Bass-Terror-Anschlägen. So sind alle Songs von einer gewissen Härte und Schärfe geprägt. In diesem speziellen Album sind etliche Genres kombiniert, u.a. Metalcore, Modern Metal, Technical bzw. Experimental Metal oder auch Djent Metal. Aber das Quartett mischt diese ganzen Gattungen so zu einem individuellen Wunderwerk, sodass man keine Vergleiche zu anderen Bands ziehen könnte.<strong>&nbsp;GHOST IRIS&nbsp;</strong>haben sich auf diese Weise auch im neuen Album wieder eine ganz eigene Metalwelt erbaut.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/nePos8T9sGU?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Ein Album aus klanglicher und inhaltlich geistreicher, perfektionierter Kunst</h4>
<p>Diese Metalwelt wird in den zehn Songs durch metaphorische und hochwertige Texte verfeinert. Themen wie innere Gefühle, Entwicklungen und Veränderungen werden angesprochen oder eher gesagt &#8222;angescreamt&#8220;, lassen reichlich Platz für interpretative Ansätze und fordern den Zuhörer in dieser Hinsicht nicht nur musikalisch, sondern auch textlich. Es ist ein Album aus klanglicher und inhaltlich geistreicher, perfektionierter Kunst (die auch schon in ihrem Bandnamen &#8222;Geisteriris&#8220; angedeutet wird – eine &#8222;Geisteriris&#8220; gibt es ja nicht und somit wird die menschliche Kreativität angeregt).</p>
<p><!--more--><br />
Die moderne Metalband blickt seit ihrer Gründung 2012 auf eine steile Karriere zurück, in der sie sich durch ihre besondere Musik große internationale Beachtung verschafft hat und ihre Anzahl an Fans stets gewachsen ist. &#8222;Blind World&#8220; ist stilistisch im Grunde an &#8222;Anecdotes of Science and Soul&#8220; angelehnt und führt den altbekannten Stil von <strong>JeSePeNi</strong> (also der Bandmitglieder <strong>Jesper</strong>, <strong>Sebastian</strong>, <strong>Peter</strong> und <strong>Nicklas</strong>) auf erneuerte Weise fort. Ich muss dem Album zwei Punkte von der vollen Punktzahl abziehen, da wenige Stellen im Album (insgesamt etwa vier Minuten) etwas zu langwierig präsentiert werden, ansonsten hätte es auch gute neun von zehn Punkten verdient (weil 33 Minuten des Albums hervorragend ausgeschmückt sind). Ausgefallene (Breakdown-) Rhythmen, abwechslungsreiche Vocal- und Gitarrenparts und spannende Begleittöne im Hintergrund verleihen dem Album einen ganz eigenen Stil. Ich kann nur empfehlen, das Album trotz seines stolzen Preises von 16,99 Euro auf die Vorbestell-Liste zu packen, denn darin gibt es 37 Minuten puren Metal, eingebettet in immer wiederkehrende, gelassenere Clean-Passagen in unverkennbarem Stil.</p>
<p><strong>GHOST IRIS</strong> <a href="https://ghostiris.bandcamp.com/">Homepage</a> <a href="https://www.facebook.com/GHOSTIRIS/?fref=ts">Facebook</a> und <a href="https://soundcloud.com/ghostirisdk">Soundcloud</a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/nachdenken-und-ohrgasmus-zugleich-ghost-iris/">Nachdenken und &#8222;Ohrgasmus&#8220; zugleich! &#8211; Ghost Iris</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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